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0282/2018

Beantwortung der von Herrn Ladenberger gestellten Fragen aus der Sitzung des Sozialausschusses vom 14.12.2017 zu Top 7.2 Bericht "Wohnen in Köln"

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 01.02.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 01.03.2018, TOP 7.1.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2451 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/56 
V/56/560-25 
Vorlagen-Nummer 01.02.2018 
 0282/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 01.03.2018 
 
Beantwortung der von Herrn Ladenberger gestellten Fragen aus der Sitzung des 
Sozialausschusses vom 14.12.2017 zu Top 7.2 Bericht "Wohnen in Köln" 
Wie viele rollstuhlgerechte Wohnungen wurden 2016 im Vergleich zu den Jahren 2014 und 
2015 errichtet? 
 
Die Entwicklung der Errichtung von rollstuhlegerechten Wohnungen stellt sich wie folgt dar: 
Jahr Wohnungen 
2014 9 
2015 4 
2016 3 
2017 30 
Aus dieser Aufgliederung ist ersichtlich, dass sich gerade im letzten Jahr, im Vergleich zu 2016, die 
Errichtung von rollstuhlgerechtem Wohnraum verzehnfacht hat. 
 
Erhebt die Wohnungsvermittlung den Bedarf an rollstuhlgerechten Wohnungen? 
Der Bedarf an rollstuhlgerechtem Wohnraum wird wie folgt erhoben: 
Antragsteller(innen), die hier einen Wohnberechtigungsschein beantragen und mit ärztlichem Attest 
nachweisen, dass sie aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft auf die Nutzung eines Rollators oder 
Rollstuhls angewiesen sind, erhalten auf ihrem WBS den Zusatz „ Bewerber für eine behindertenge-
rechte Wohnung „. 
Im Jahre 2017 waren dies 409 Anträge. 
 
Sind konkrete Probleme bei der Vermittlung rollstuhlgerechter Wohnungen in Köln bekannt? 
Die Sachbearbeiterinnen der Beratungsstelle behindertengerechtes Wohnen bestätigen folgende 
Problematiken bei der Vermittlung von rollstuhlgerechtem – barrierefreiem Wohnraum: 
- Die Bewerberinnen und Bewerber haben oft kein realistisches Bild vom aktuellen Kölner Woh-
nungsmarkt. Dass schon bezahlbarer Wohnraum eher knapp bemessen und die Versorgung 
im Bereich rollstuhlgerechter Wohnraum ungleich schwieriger ist, muss vielen Bewerbern erst 
vermittelt werden. 
- Die Bewerberinnen und Bewerber haben aufgrund der oft schwerwiegenden Erkrankungen 
hohe Erwartungen an eine schnelle und möglichst optimale Versorgung mit Wohnraum (z.B. 
nur im Neubau), den leider nur im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten entsprochen werden 
kann. 
- Bei den Vermittlungsbemühungen wird vielfach auch das Spannungsfeld zwischen (für die 
Vermittlung) wünschenswerter örtlicher Flexibilität bei der Wohnortwahl einerseits und (für die 
persönlichen Lebensumstände) notwendiger örtlicher Bindung an soziale Netzwerke, Ärzte 
und Pflegedienste deutlich. 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

01.03.2018 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 7.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0282/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
01.02.2018
Erstellt
22.01.2018 11:45