2026/0009
Nutzen-Kosten-Untersuchung einer Straßenbahnverlängerung Griesheim West - Riedstadt
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2026/0009
4569 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
08.01.2026
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Mobilitäts- und
Tiefbauamt OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2026/0009
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 547010
Kostenstelle: 910-020-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5470-11 Sachkonto: 7123020
Betreff: Nutzen-Kosten-Untersuchung einer Straßenbahnverlängerung Griesheim West -
Riedstadt
Vorlage vom: 18.12.2025
Beschlussvorschlag :
Der beigefügte öffentliche Kooperationsvertrag für die Nutzen -Kosten-Untersuchung einer
Straßenbahnverlängerung zwischen Griesheim und Riedstadt -Goddelau Bahnhof nach dem
Standardisierten Bewertungsverfahren in der Version 2016+ wird zur Kenntnis genommen .
Anlagen: Anlage Kooperationsvertrag Straßenbahn Griesheim -Riedstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.12.2025
Das von HEAG mobilo betriebene Straßenbahnnetz ist Rückgrat des schienengebundenen
Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und
zwischen Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt -Dieburg unter anderem zur Stadt
Griesheim.
Von der ehemals durch gehenden, normalspurigen Eisenbahnstrecke Darmstadt - Worms ist
der Abschnitt zwischen Darmstadt, Griesheim, Wolfskehlen und Riedstadt -Goddelau seit
Jahren weitestgehend stillgelegt. Der Abschnitt Griesheim - Wolfskehlen zählt zu den vom
Land Hessen für ei ne Reaktivierung für den Personenverkehr gelisteten Eisenbahnstrecken in
Hessen und wird im Arbeitskreis der Aufgabenträger und des Landes Hessen ,,Potential
stillgelegter Strecken" bearbeitet.
Eine zuletzt im Auftrag von DADINA und LNVG GG im Frühjahr 20 23 vorgelegte
Machbarkeitsstudie zur Straßenbahnverlängerung Griesheim West - Riedstadt hat einen
Korridor beginnend in der Stadt Griesheim im Landkreis Darmstadt -Dieburg bis zum
Stadtteil Goddelau der Stadt Riedstadt im benachbarten Kreis Groß -Gerau betrachtet und
verschiedene Trassenvarianten geprüft. Das Untersuchungsdesign umfasste eine technische
Machbarkeitsstudie mit Abschätzung der möglichen Potentiale sowie der lnvestitions - und
Betriebskosten. Die Studie empfiehlt, eine zweigleisige Straßenbahntra sse weiterzuverfolgen,
die Planungen zu vertiefen und eine Nutzen -Kosten-Untersuchung (NKU) durchzuführen.
So soll eine nachhaltige Verbesserung der Mobilität und bessere Vernetzung der Region im
schienengebundenen Ö PNV in Südhessen erreicht werden .
Um die Förderfähigkeit der Verkehrsinfrastrukturinvestition einer Straßenbahnverlängerung
von Griesheim nach Riedstadt -Goddelau nachzuweisen, wurde ein Kooperationsvertrag
zwischen der HEAG mobilo, der DADINA, der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft des Kreises
Groß-Gerau (LNVG GG) und dem Rhein -Main-Verkehrsverbund (RMV) geschlossen.
lm Rahmen der NKU hat HEAG mobilo die Federführung der Ausschreibung, Beauftragung
und Abrechnung inne. Die fachliche Regie obliegt den beteiligten Lokalen
Nahverkehrsorganisationen DADINA und LNVG GG.
Die Gesamtkosten der NKU werden auf vorläufig auf 238.000 Euro (brutto) geschätzt. Die
Kostenteilung, die auch für Mehrkosten und Kostensteigerungen gilt, sieht folgende Quoten
vor: DADINA: 40 %, LNVG GG: 60 % .
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist über die DADINA -Umlage mittelbar an der
Finanzierung der NKU beteiligt. Die notwendige Mittel werden im Wirtschaftsplan 2026 der
DADINA bereitgestellt.
Dezernat IV Dezernat VI
André Schellenberg Paul Georg Wandrey
Stadtkämmerer Stadtrat
Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2026/0009
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 18.12.2025
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00