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Antrag: Unbürokratische Hilfe und Unterstützung der Erdebebenopfer

Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag) AN/0312/2023 vom 23.02.2023

Stand: Am 28.02.2023 im Integrationsrat ungeändert beschlossen.

Dokumente

  • FachAK 1 - Antrag unbürokratrische Hilfe und Unterstützung der Erdbebenopfer

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    FachAK 1 23.02.2023 An den Vorsitzenden des Integrationsrates Herrn Tayfun Keltek An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Herrn Andreas Vetter Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 28.02.2023 Der Integrationsrat beschließt folgende Resolution: Unbürokratische Hilfe und Unterstützung der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien Der Integrationsrat Köln dankt den Kölner Katastrophenhelfer*innen sehr herzlich für ihren sofortigen und gefährlichen Einsatz bei der Suche und Bergung von Überleben- den im Erdbebengebiet und Unterstützung beim Aufbau einer ersten Versorgungs- struktur. Köln ist eng mit den Menschen in Syrien und insbesondere der Türkei verbunden. Lt. Statistischem Jahrbuch 2021 leben 91.700 Kölner*innen mit türkischer Familien- geschichte und 9.600 Kölner*innen mit syrischer Familiengeschichte in unserer Stadt. Türkeistämmige bilden in die größte Einwanderergruppe in Köln und leben zum Teil bereits in der vierten Generation hier. Dies sind zusammen fast 10% der Kölner Stadtbevölkerung! Die große Solidarität gegenüber den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine hat gezeigt, zu welchen kreativen und unbürokratischen Unterstützungsangeboten unsere Regie- rung und gerade auch die Kölner Stadtgesellschaft in der Lage ist. Der Integrationsrat Köln unterstützt die dringende Bitte des Landesintegrationsrates NRW, Erbebenopfern die schnelle und unbürokratische Einreise zu ermöglichen, denn viele haben Angehörige oder Freunde in Deutschland, die sie gerne aufnehmen möchten. Jetzt gilt es Humanität vor geordnete Einreiseprozedere zu stellen und die schnelle Aufnahme durch Freunde und Verwandte zu ermöglichen. Die jetzt von der Bundesregierung angekündigten Erleichterungen sind leider keine echten Erleichte- rungen und der katastrophalen Situation der Erdbebenopfer nicht angemessen. Wir fordern daher die Kölner Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich in Berlin für echte Erleichterungen – wie damals bei den Geflüchteten aus der Ukraine erfolgt – bei einer Aufnahme von Familienangehörigen einzusetzen. Darüber hinaus bittet der Integrationsrat Köln die Kölner*innen darum die Opfer im Erdbebengebiet durch Spenden an international tätige Hilfsorganisationen wie das "Bündnis Entwicklung Hilft" und "Aktion Deutschland Hilft" IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600 zu unterstützen. Mit freundlichen Grüßen Malik Karaman, Turan Özkücük, Luziano Gonzales Tejon, Gönül Topuz, Ali Esen

Beratungsverlauf

  1. 28.02.2023

    Integrationsrat

    TOP 6.3, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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