AN/1287/2017
Belastung der Atemluft
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Piraten Antrag nach § 3
2737 Zeichen
An den Ausschussvorsitzen-
den
Rafael Christof Struwe
An Frau Oberbürgermeiste-
rin
Henriette Reker
Thomas Hegenbarth
Lisa Gerlach
Rathaus - Spanischer Bau
50667 Köln
Tel.: +49 (221) 221 - 25541
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 12.09.2017
AN/1287/2017
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Ausschuss für Umwelt und Grün 12.10.2017
Belastung der Atemluft
Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Aus-
schusssitzung zu setzen:
Der Ausschuss Umwelt und Grün möge beschließen:
1. Der Ausschuss Umwelt und Grün beauftragt die Verwaltung mit der Auswahl von wenig s-
tens sechs möglichen Standorten für weitere Luftmessstationen, die die Gefährdung der
Einwohnerinnen und Einwohner in Köln d urch die Belastung der Atemluft realistisch a b-
bilden.
2. Die Erhebung der Daten wird wie üblich durch das Landesamt für Natur, Umwelt und
Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Kölner Umweltamt durchgeführt. In der
Auswahl der Standorte soll, wie üblic h, die bauliche Lage und das örtliche Verkehrsau f-
kommen berücksichtigt werden, aber auch das Vorhandensein einer Schule. Bei der
Auswahl der zu messenden Stoffe soll sich am üblichen Spektrum des Landesamtes für
Natur, Umwelt und Verbraucherschutz orientiert werden.
Begründung:
Oberbürgermeisterin Reker hat der Autoindustrie im Zuge des andauernden politischen
Streits um Luftverschmutzung und Kraftstoffnutzung die Verantwortung zugewiesen. B e-
denklich erhöhte Belastungswerte in der Kölner Atemluft werden aber nicht erst seit Kurzem
- 2 -
gemessen. In der Beantwortung einer Anfrage der Piratengruppe antwortete die Verwaltung,
dass vor Schulen und Turnhallen im Kölner Stadtgebiet keine gesonderten Messungen der
Schadstoffbelastung der Atemluft erhoben werden. 1 Die Piratengruppe hält jedoch Messu n-
gen an diesen Orten für sinnvoll. Nicht nur die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
gestattet es nicht, auf eine Lösung durch Autobauer und den Automobilmarkt zu warten. Wir
möchten einen gesellschaftlichen Konsens darü ber erzielen, dass unsere natürlichen L e-
bensgrundlagen aktiv politisch-gestalterisch gewahrt werden müssen. Wir erachten es daher
für sinnvoll, die Konsequenzen des gegenwärtigen Kraftstoffverbrauchs gerade an der Ate m-
luft rund um Schulen aufzuzeigen.
gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
1 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=620585&type=do
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1287/2017
- Typ
- Parteilos Antrag nach § 3
- Datum
- 12.09.2017
- Erstellt
- 11.09.2017 20:04