0025/2017
Rückmeldung der beteiligten Behörden und Ämter zur Silvesternacht 2016
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/32/327 Vorlagen-Nummer 09.01.2017 0025/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Hauptausschuss 09.01.2017 Rückmeldung der beteiligten Behörden und Ämter zur Silvesternacht 2016 Gemeinsames Resümee Silvester 2016/2017 der beteiligten Behörden und Institutionen Gemeinsam mit der Landes- und Bundespolizei, der KVB AG, der AWB GmbH und der RheinEnergie AG hat die Stadt Köln mit der Unterstützung einer Sachverständigen für Crowdmanagement ein Si- cherheitskonzept für Silvester 2016/2017 erarbeitet und umgesetzt. Darüber hinaus hat der Licht- künstler Philipp Geist im Auftrag der Stadt Köln eine Lichtinstallation verbunden mit einem Ambient- Sound auf dem Roncalliplatz und der Dom-Westseite durchgeführt. Parallel zu dieser Kunst- Installation traten der Grenzenlos-Chor und der Gospelchor „Gospelcologne“ im Domumfeld auf. Nachstehend berichten die beteiligten Behörden, Institutionen und Ämter der Stadt Köln für ihren Verantwortungsbereich den aktuellen Stand hinsichtlich der Umsetzung Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Die „Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt“ hat hilfesuchenden Frauen und Mädchen in der Sil- vesternacht Beratung und Unterstützung angeboten. Im „Beratungsmobil „Anlaufstelle für Frauen und Mädchen“ waren Beraterinnen aus dem Kölner Hilfenetzwerk für Frauen von 21 bis 3 Uhr auf dem Alter Markt ansprechbar. Das Beratungsangebot wurde in dieser Nacht nicht angefragt. Im Rahmen der Sicherheitskonzepte für Köln bei Großveranstaltungen wird das Beratungsmobil auf- grund der besonderen Sensibilität des Themas als ein ergänzendes Angebot für hilfesuchende Frau- en und Mädchen weiterhin angeboten. Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zur Betreuung der Medien hat das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Amt 13) zwei Medien- zentren im Lichthof des Spanischen Baus und im Römisch-Germanischen Museum als Anlaufstellen eingerichtet. Im Laufe des Silvesterabends wurden weit mehr als 100 JournalistInnen durch das Amt 13 akkreditiert, darunter Teams von CNN, BBC bis China Daily sowie JournalistInnen aus Ungarn, Irak, den Niederlanden und Finnland. Die MedienvertreterInnen erhielten bei verschiedenen Presse- konferenzen im Laufe des Abends und der Nacht sowie am Neujahrstag aktuelle Informationen über die Vorbereitungen der Stadt Köln und der Sicherheitsbehörden, das Veranstaltungsprogramm am Dom sowie über die Lage in der Stadt. Die Mediendatenbanken führten nach dem Neujahrstag mehr als 10.000 Zeitungs- und Onlineberichte zur Kölner Silvesternacht auf. Zusätzlich wurde aus dem Koordinierungsstab kontinuierlich über den städtischen Internetauftritt, die so genannten Sozialen Medien sowie Koeln.de über die Veranstaltungen und alle Maßnahmen informiert. Bereits im Vorfeld war mit einer breit angelegten Öffentlichkeitskampagne sowie Pressekonferenzen 2 und Pressemitteilungen über die Planungen für den Silvesterabend in Köln informiert worden. Stabsstelle Events Die Stabsstelle Events wertet die Lichtillumination sowie die Auftritte der Chöre als Erfolg. E-Government und Online-Dienste Auf stadt-koeln.de wurden die Informationen zum Thema „Silvester“ mit den aktuellen Meldungen an Silvester und Neujahr insgesamt über 35.000 mal aufgerufen. Auch das Interesse auf Facebook und Twitter war durchweg hoch. Auf der Webseite und in den Sozialen Medien wurden vor allen Dingen die Informationen zur Verkehrsführung und den Sperrungen sowohl im Vorfeld als auch in der Silves- ternacht verstärkt nachgefragt. So erzielten auf Twitter die Meldungen zur Aufhebung der diversen Sperrungen in der Silvesternacht eine Reichweite mit je ca. 25-30 Tausend Impressions. Bei Facebook erzielte die Meldung: „Deutzer Brücke für den Verkehr gesperrt“, die zusätzlich mit ei- nem Bild gepostet wurde, die höchste Reichweite mit 75.396 erreichten Personen. Auch die Posts am 12.12.2016 und 30.12.2016 mit der Bewerbung der Übersicht zu Silvester hatten je eine Reichweite von über 40.000. Insgesamt gab es nur vereinzelt Rückfragen zu den detaillierten Informationen. Amt für öffentliche Ordnung Verkehrsdienst Der Verkehrsdienst hat in den frühen Morgenstunden mit 10 Kräften die ab 06:00 Uhr geltenden zu- sätzlichen Haltverbotszonen in der Innenstadt kontrolliert. Fünf Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, weitere fünf FahrerInnen wurden ausfindig gemacht und konnten ihre Fahrzeuge wegsetzen. Im weiteren Verlauf des Tages musste der mit 20 Kräften arbeitende Tagdienst noch weitere vier Fahrzeuge abschleppen lassen und im Bereich der Innenstadt zusätzlich 299 Verwarnungen erteilen. Kurz nach 14:00 Uhr musste die Domprobst-Ketzer-Straße gesperrt werden, um TaxifahrerInnen und Parkverkehr aus dem Bereich herauszuhalten. Im Spätdienst musste der Verkehrsdienst ein weiteres Fahrzeug abschleppen lassen, das in der Innenstadt verkehrsbehindernd abgestellt war. Vor dem Hauptbahnhof mussten tagsüber 4 Fahrräder abtransportiert werden, um die Fluchtwege frei zu halten. Zusammen mit der Bundespolizei hat der Verkehrsdienst gegen 22:30 Uhr weitere Fahrrä- der sichergestellt, die zwischenzeitlich auf dem Bahnhofsvorplatz abgestellt worden waren. Ordnungsdienst Der Ordnungsdienst war von 09:30 bis 02:00 Uhr in der Gesamtstadt sowie verstärkt im Domumfeld einschließlich Schutzzone und Bahnhofsumgebung, Altstadt/Rheingarten, Rheinboulevard, an den Rheinbrücken und im Zülpicher Viertel im Einsatz. Der Tagdienst war mit 44 Kräften unterwegs und wurde vom Spätdienst mit 80 Einsatzkräften abgelöst. Der Ordnungsdienst begleitete den Aufbau der Einlasssperren der feuerwerksfreien Zone am Dom sowie der Sperrung der Rheinbrücken. Zudem wurde der Rheinboulevard geräumt, damit dort um Mitternacht die Zündung eines bengalischen Feu- ers möglich war. Im Verlauf des Abends kam es zu einigen Vorfällen mit Pyrotechnik. Im Rheingarten wurden vier Jugendliche und am Rheinboulevard 3 Jugendliche beim unsachgemä- ßen Umgang mit Feuerwerk erwischt. Die Feuerwerkskörper wurden sichergestellt. Bei einem Erwachsenen wurde illegales Feuerwerk gefunden und ebenfalls sichergestellt. Zudem haben sich an der Frankenwerft zwei kleine Männergruppen mit Böllern beworfen. Die restli- 3 chen Feuerwerkskörper wurden vom Ordnungsdienst beschlagnahmt. Eine Frau, die in der Nähe des Rathauses von einer Rakete getroffen worden war, wurde von Ord- nungsdienstkräften betreut und an den Rettungsdienst übergeben. Der Täter konnte festgehalten werden. Die Geschädigte will einen Strafantrag stellen. Im Laufe des Einsatzes hat der Ordnungsdienst vier hilflose Personen angetroffen und für deren me- dizinische Versorgung gesorgt. Am frühen Abend wurden zwei unbegleitete Minderjährige von der gemeinsamen Streife mit der Polizei angetroffen. Sie kamen aus Essen und wirkten orientierungslos. Sie wurden dem Jugendamt übergeben. Die Eltern wurden informiert und machten sich auf den Weg nach Köln. Zudem wurden der Motorradstreife des Verkehrsdienstes drei Jugendliche übergeben, die an das Jugendamt vermittelt wurden. Auf der Domtreppe wurde am Abend eine akute Rutschgefahr festgestellt und an die AWB gemeldet. Die AWB beseitigte die Gefahr. Darüber hinaus wirkte sich die hohe Präsenz des Ordnungsdienstes positiv aus. Lediglich drei Wild- pinkler erwartet ein Bußgeldverfahren. In vier Fällen wurde aggressives Betteln oder der Verkauf von Rosen festgestellt. Am Rheinboulevard wurde ein fliegender Händler angetroffen, der illegal Alkohol verkaufte. In der Altstadt mussten zwei Jugendliche Alkohol abgeben, den sie nicht konsumieren durften, im Einsatzbereich Deutz waren es vier Jugendliche. Zudem wurden in Deutz drei Jugendliche beim Rau- chen erwischt. Alle diese Verstöße wurden von männlichen Minderjährigen begangen. Im Zülpicher Viertel gab es keinen starken Besucherandrang und keine Besonderheiten. Die Ord- nungsdienstkräfte mussten zwei Gefahrenstellen mit Flatterband absichern. In zwei Fällen wurden Verwarnungen wegen offenem Feuer durch Grillen ausgesprochen, in einem Fall musste ein Buß- geldverfahren eingeleitet werden. Gegen 1:30 Uhr konnten die Einsatzabschnitte Deutz und Zülpicher Viertel aufgelöst werden. Der Ordnungsdienst hat während des Silvestereinsatzes 54 Wachpositionen der beauftragten priva- ten Sicherheitsunternehmen überprüft. 8 kontrollierte Personen waren auf keiner Einsatzliste der Wachunternehmen zu finden. Drei Kontrollstellen waren zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht besetzt. Nach Kontaktaufnahme mit dem beauftragten Bewachungsunternehmen wurden die Kontrollstellen im Verlaufe des Einsatzes nachbesetzt. Leitstelle des Ordnungs- und Verkehrsdienstes Das Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienstes wurde nur mäßig in Anspruch genommen. Die meisten Anrufer beschwerten sich über Lärm in der Nachbarschaft oder durch Feuerwerk. Das Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienstes war in der Zeit von 05:00 Uhr bis 03:00 Uhr be- setzt. Insgesamt sind 140 Anrufe eingegangen. Nach 22:00 Uhr gab es keine weiteren Anrufe. Abteilung Straßen- und Grünflächennutzungen Die Abteilung Straßen- und Grünflächennutzungen betreibt seit dem Straßenkarneval 2016 ein erhöh- tes Risikomanagement und nimmt die Rolle der fiktiven Veranstalterin war. 53 freiwillige HelferInnen konnten gewonnen werden, die an den Verkehrssperren rund um die Schutzzone Dom und an der Deutzer Brücke, an Info-Points am Rande der Schutzzone sowie bei der Protokollierung im Koordinierungsstab unterstützen. Diese leisteten rund 430 Stunden Dienst. Hinzu kamen 505 MitarbeiterInnen von privaten Sicherheitsunternehmen. In der Feuerwerksfreien Zone am Dom, an der Deutzer und der Severinsbrücke sowie am Rudolfplatz wurden zum Abtransport von sichergestellter Pyrotechnik dafür vorgesehene Kisten bereitgestellt. In den Kisten wurden ca. 225 kg Feuerwerk gesammelt. Hierbei handelt es sich um das Bruttogewicht, 4 d. h. inkl. Verpackung, Stäben von Raketen etc. Der Hauptanteil kam dabei mit 152 kg aus der Schutzzone Dom. Insgesamt waren alle im Vorfeld mit den beteiligten Ämtern und Behörden geplanten Maßnahmen erfolgreich und machten ein fröhliches und sicheres Feiern in Köln möglich. Berufsfeuerwehr der Stadt Köln Der Rettungsdienst musste 590 mal zu Einsätzen ausrücken. Das sind 94 Einsätze (14%) weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zu einem normalen Samstag sind es 191 Einsätze (32%) mehr. Der Brandschutz hatte 177 Einsätze, 15 Einsätze (8%) mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu einem normalen Samstag sind es 123 Einsätze mehr. Besondere Einsätze und Gegebenheiten: Um 13:44 Uhr kam es zu einem Kellerbrand in einem Supermarkt in Merkenich. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf in Nachbarräumen gelagerte Feuer- werkskörper verhindert werden. In der Neustadt-Süd rettete die Feuerwehr gegen 22:20 Uhr mittels Drehleiter 2 Personen aus einer Wohnung. Die Nachbarwohnung war in Brand geraten. Aus der Brandwohnung konnte eine Katze durch den Angriffstrupp der Feuerwehr gerettet werden. Brand- und Nachbarwohnung waren auf- grund des Brand- und Rauchschadens nicht mehr bewohnbar. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst rückten um 22:45 Uhr nach Widderdorf zu einem Feuer im Dachgeschoss aus. Durch den Einsatz mehrerer Angriffstrupps über den Treppenraum und die Drehleiter konnte um 23:14 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Gegen 00:30 Uhr kam es in Chorweiler in 3 unterschiedlichen Wohngebäuden nahezu gleichzeitig zu 3 Balkonbränden, die auf die Wohnungen überzugreifen drohten. Die anrückenden Kräfte konnten vor Ort so aufgeteilt und eingewiesen werden, dass alle Brände zügig unter Kontrolle gebracht und nach ca. 40 Minuten gelöscht werden konnten. Es wurden keine Personen verletzt. In Einzelfällen wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beworfen. Glücklicherweise kam es hier- bei zu keinen Verletzungen. Es waren zusätzlich zur normalen Tagesstärke 125 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der freiwilligen Feuerwehr und der Hilfsorganisationen im Einsatz. Amt für Kinder, Jugend und Familie - Streetwork Das Amt war mit insgesamt 20 StreetworkerInnen im Bereich Breslauer Platz, Domplatte, Eigelstein, Roncalli Platz, Philharmonie, Frankenwerft, Heumarkt und in den Gassen der Altstadt in der Zeit von 18.00 Uhr bis 02.00 Uhr unterwegs. Der gesamte Streetworkeinsatz verlief sehr ruhig. Es kam bei Streetwork an Jugendlichen nur zu 123 Kontakten (davon 12 weiblich und 111 männlich). Relevante Themen bei der Kontaktaufnahme mit den Jugendlichen waren folgende: 17 x Alkohol/Drogen 2 x Gewalt 2 x Beziehungsprobleme 2 x Deeskalation 30 x Orientierungshilfe 5 Daneben kam es zu arabischen Übersetzungen für die Polizei, präventive Gespräche, präventive Kontaktaufnahme mit jungen Männern aus Indien, Iran und Afghanistan, Hilfe zur Orientierung und Hilfe durch Übersetzung der deutschen Sprache. Alle Kontakte von Streetwork mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen verliefen durchweg freundlich und entspannt. Amt für Straßen- und Verkehrstechnik Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik war in der Silvesternacht mit 11 MitarbeiterInnen 10 Stun- den im Einsatz, um die rd. 100 eingerichteten Verkehrssperrpunkte zu kontrollieren und den Verkehr fließend zu halten. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Polizei Köln Die Polizei Köln verweist auf die Ausführungen von Herrn Polizeipräsident Mathies in den gemeinsa- men Pressekonferenzen am Silvesterabend und am Neujahrstag im Rathaus sowie auf die Presse- konferenz am 02.01.2017 im Polizeipräsidium Köln. Polizeipräsident Mathies hat am 04.01.2017 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um alle zum Silvester- abend vorhandenen Informationen aufzubereiten. Die Erkenntnisse sollen für zukünftige Einsatzpla- nungen bei Großveranstaltungen genutzt werden. Bundespolizei Die Direktion Sankt Augustin war einsatzführende Stelle. Die Bundespolizei verweist hinsichtlich weiterer Ausführungen zu dieser Mitteilung auf die Aussagen, die Herr Präsident Wurm in der Pres- sekonferenz zu dem Silvestereinsatz getätigt hat. Die Bundespolizei merkt noch an, dass die Zusammenarbeit mit dem und im Koordinierungsstab aus ihrer Sicht gut war. Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH (AWB) hat 30 Kubikmeter Müll an Silvester auf den Straßen der Innenstadt gesammelt. Das ist deutlich weniger als im Vorjahr (50 Kubikmeter). 97 StraßenreinigerInnen und 70 FahrerInnen in Kehrmaschinen, Müllsaug-, Sperrmüll- und Kolonnen- fahrzeugen waren in der Nacht an Neujahr in drei Schichten im Einsatz. Dies sind 10 Kräfte mehr als im Vorjahr. Aufwand verursachte der Trend zu Feuerwerksbatterien und Wunderkerzen, die über ei- nen Meter lang sind. Sperriger Abfall wie dieser musste von Hand eingesammelt werden. An Neujahr um 0:30 hat die Reinigung der Brücken, der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen und in den Feier-Schwerpunkten rund um den Hauptbahnhof, in der Altstadt und im Kwartier Latäng begonnen. Abgeschlossen wurde die Reinigung in den frühen Morgenstunden. Die Reinigungsarbeiten in Teilen der Innenstadt, des Rheinufers und den Geschäftsstraßen in den Veedeln wurde in den kommenden Tagen fortgesetzt. Kölner Verkehrs-Betriebe AG Die frühe Planung hat sich aus Sicht der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) sehr gut bewährt. Es wird begrüßt, wenn diese in diesem Jahr ähnlich früh begonnen wird. Es waren 110 MitarbeiterInnen der KVB aus den Bereichen Fahrgastsicherheit und Betriebssteuerung auf der Strecke im Einsatz. Die Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen des Ordnungsamtes und 6 der Polizei wurde als sehr gut und konstruktiv empfunden. Das Bestreifen der Haltestellen durch die Polizei hat deutliche Effekte gezeigt. Hinsichtlich des Fahrgastaufkommens war es 2016 deutlich ru- higer als in den Vorjahren. Die Auslastung der Fahrzeuge lag bis ca. 23:00 Uhr je nach Linie zwischen 30-70%. Ab 23:00 Uhr war ein deutlicher Anstieg an Fahrgästen zu verzeichnen, so dass auf allen Linien Richtung Rhein bzw. Innenstadt eine Auslastung von ca. 90-100% gegeben war. Ab ca. 00:15 Uhr war ein deutlicher Fahrgaststrom auf allen Linien stadtauswärts zu verzeichnen. Auch hier lag die Auslastung bei 90- 100%. Gegen 1:30 Uhr nahmen die Fahrgastzahlen wieder deutlich ab. Zum Ende der Veranstaltung in der Lanxess Arena wurden Sonderzüge eingesetzt. In diesem Jahr kam es – anders als in den Vorjahren – zu keiner Sperrung der Zülpicher Straße; so- mit entfiel die Trennung der Linie 9. Besondere Vorfälle: Datum Uhrzeit Linie Ort Beschreibung 31.12.2016 17:45 Uhr Linie 12 Freie Strecke vor der Schleife Niehl Angriff auf den Fahrer mit Feu- erlöscher 01.01.2017 00:08 Uhr Linie 17 Haltestelle Severinstr. Brandmeldehauptalarm 01.01.2017 00:37 Uhr Linie 17 Haltestelle Kartäuserhof Brandmeldevor- bzw. haupt- alarm (ab 00:45 Uhr) 01.01.2017 02:05 Uhr Linie 3 Haltestelle Friesenplatz Körperliche Auseinanderset- zung zwischen Fahrgästen, Türflügel der Stadtbahn aus der Verankerung gerissen 01.01.2017 04:36 Uhr Linie 15 Zwischen Eifelstraße und Ulrepforte Rucksack mit Böllern und Feu- erwerkskörpern in der Bahn gezündet. Mindestens eine ver- letzte Person. Ausblick auf den kommenden Jahreswechsel Die Stadt Köln wird die Erfahrungen aus dem Einsatz in der Silvesternacht zusammentragen und auswerten. Sie wird außerdem Gespräche mit den beteiligten SicherheitspartnerInnen führen, um zu erfahren, wo sinnvollerweise Maßnahmen verändert, verbessert oder ergänzt werden können. Da- nach kann entschieden werden, ob und wo die bestehenden Sicherheitskonzepte für die großen Ver- anstaltungen in Köln angepasst werden müssen. Grundsätzlich wird vor jeder großen Veranstaltung in Köln zusammen mit den beteiligten Sicherheits- partnerInnen eine Lageanalyse vorgenommen, um das Sicherheitskonzept auf die aktuellen Anforde- rungen abzustellen. gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (18)
- Severinstraße
- Eifelstraße
- Roncalliplatz
- Deutzer Brücke
- Bahnhofsvorplatz
- Severinsbrücke
- Rudolfplatz
- Friesenplatz
- Zülpicher Straße
- Breslauer Platz
- Frankenwerft
- Kartäuserhof
- Alter Markt
- Eigelstein
- Ulrepforte
- Am Rande
- Domplatte
- Heumarkt
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 0025/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 09.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27