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2475/2019

Jahresbericht 2018 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln

Mitteilung Ausschuss 14.08.2019

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 17.09.2019, TOP 7.4

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1_Jahresbericht 2018

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Anlage 2_Bericht 2018

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

1418 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 14.08.2019 
 2475/2019 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 05.09.2019 
Gesundheitsausschuss 17.09.2019 
 
Jahresbericht 2018 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
In der Sitzung des gemeinsamen Unterausschusses Selbsthilfegruppen des Ausschusses Soziales 
und Senioren und des Gesundheitsausschusses am 17.09.2015 wurde entschieden, die jeweiligen 
Jahresberichte als Tagesordnungspunkt auch den beiden Fachausschüssen vorzulegen. 
 
Da eine Mitteilung nicht zugleich öffentlich und nicht-öffentlich sein kann, wurde der nicht-öffentliche 
gemeinsame Unterausschuss Selbsthilfegruppen mit einer separaten Mitteilungsvorlage informiert 
(2474-2019). 
  
Mit Anlage 1 stellt die Verwaltung den Jahresbericht 2018 der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln (ehemals 
KISS) zur Verfügung. Besonders hingewiesen sei auf die Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit durch 
beispielweise einen Facebook-Auftritt (S. 7, 8 und 23) und eine neue Form der Unterstützung bei der 
Gründung von Selbsthilfegruppen, das „In-Gang-Setzer Projekt“ (S. 10). 
 
In Anlage 2 (Bericht) informiert die Kontaktstelle über die Mittelverwendung hinsichtlich der nicht un-
mittelbar über den Ausschuss Soziales und Senioren und den Gesundheitsausschuss geförderten 
Selbsthilfegruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich.  
 
 
Gez. Dr. Rau

Anlage 1_Jahresbericht 2018

51622 Zeichen



	

 
 
 
Köln 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jahresbericht 
2018

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
Seite 2 von 24 
INHALT 
 
1. Zahlen und Fakten  Seite 3 
2. Öffentlichkeitsarbeit Seite 6 
3. Unterstützungsleistungen bei Gruppengründungen S eite 9 
4. Unterstützung von Selbsthilfegruppen Seite 11 
5. Haus der Selbsthilfe Seite 17 
6. Kooperation mit professionellen Einrichtungen Se ite 18 
7. Gremien und Arbeitskreise Seite 19 
8. Fachliche Einbindung Seite 21 
9. Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Seite 22 
10. Fazit und Ausblick Seite 23

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
Seite 3 von 24 
1. Zahlen und Fakten 
Information und Beratung 
Im Jahr 2018 haben wir insgesamt 16.810 Kontakte (2 017: 15.602) statistisch erfasst. Davon 
waren 4.879  eingehende Kontakte (2017: 5.036)  und  11.931 ausgehende Kontakte (2017: 
10.566).  
Kontakte an Infoständen oder bei Veranstaltungen sind in diesen Zahlen nicht erfasst. 
Die ausgehenden Kontakte  setzen sich wie folgt zusammen:  
605  (2017: 490) ausgehende Einzelkontakte zu Selbsthil fegruppen und 11.326  (2017: 10.076) 
ausgehende Kontakte zu Selbsthilfegruppen, Bürger/innen oder professionellen Einrichtungen in 
Form von Einladungen zu Treffen, Versand von Protokollen etc.. 
 
 
Eingehende Kontakte 
 2018  2017  
   davon türkisch-  
sprachig: 
  davon türkisch-  
sprachig:  
Bürger/innen 1.788  (36,7 %)   53 1.686  (33,5 %)  35 
Selbsthilfegruppen 1.252  (25,7 %)   27 1.283  (25,5 %)  29 
Prof. Einrichtungen 1.821  (37,3 %)   159 2.048  (40,7 %)  253 
Sonstige 18  (  0,4 %)   0 19  (  0,4 %)  0 
 
 
 
 
2018  2017  
telefonisch  2.090  (42,8 %)  1.950  (38,7 %)  
schriftlich  2.324   (47,6 %)  2.609  (51,8 %)  
persönlich  465  (  9,5 %)  477  (  9,5 %)  
 
 
davon: 
 
davon:  
 198 Selbsthilfegruppen (42,6 %)  209 Selbsthilfegruppen (43,8 %)  
 180 Bürger/innen (38,7 %)  173 Bürger/innen (36,3 %)  
 79 Profis (17,0 %)  92 Profis (19,3 %)  
 8 
 
Sonstige (1,7 %)  
*nicht SHK-Anliegen  
3 
 
Sonstige (0,6 %)  
*nicht SHK-Anliegen  
 
 
Es suchten uns 124 (2017: 125) Bürger/innen persönlich auf, wenn sie auf der Suche nach einer 
Selbsthilfegruppe waren und 32  (2017: 20) holten allgemeine Selbsthilfe-Informationen ein.

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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Die Hauptanliegen der persönlichen Kontakte von Sel bsthilfegruppen waren organisatorische 
Unterstützung und Fragen zu Finanzen. Weitere Informationen siehe S. 12. 
Überwiegend wurden wir von  Kölner  Bürger/innen, Selbsthilfegruppen und professionell en Ein- 
richtungen kontaktiert: 4.039 - 83 % (2017: 4.164 – 83 %). 
 
Das Hauptanliegen  von Selbsthilfe-Interessierten und professionellen  Einrichtungen war die 
Suche nach Selbsthilfegruppen. Dazu wurden wir von 1.540 Bürger/innen (2017: 1.520) und 
von 176 professionellen Einrichtungen (2017: 147) kontaktiert.  
 
Die 1.540 (2017: 1.520) anfragenden Bürger/innen auf der Suc he nach einer Selbsthilfegruppe 
verteilten sich wie folgt:  
Anfragende Bürger/innen: 
 2018   2017 
1.244 
 – 80,8 %  Betroffene 1.298  – 85,4 % 
194  – 12,6 %  Angehörige 142  – 9,3 % 
102  – 6,6 %  in Vertretung 80  – 5,3 % 
       
1.075  – 69,8 %  Frauen 1.033  – 67,9 %  
458  – 29,7 %  Männer 483  – 31,8 %  
7 – 0,5 %  Geschlecht unbek. 4 – 0,3 %  
 
Angefragte Themen 
Um einen Eindruck zu vermitteln, welche konkreten Anfragen sich hinter den nackten Zahlen der 
Anfragestatistik verbergen, hier eine Übersicht der  am meisten angefragten Themen (alle The- 
men über 40 Anfragen werden dargestellt). 
 
  
2018
 2017 
1. Depression/ bipolare Störungen  341  347  
2. Angst/ Panik/ Phobie 168  159  
3. Essstörungen 121  102  
4. Gewalt/ Missbrauch - Opfer  94  80  
5. Psychische Erkrankungen - nicht näher bezeichnet  84  41  
6. Familie, Eltern, Kind – nicht näher bezeichnet 77  47  
7. Seelische Gesundheit    69  90  
7. Borderline  69  53  
8. Trauer/ Tod 61  47  
9. Einsamkeit/ Freizeit  60  55  
10. Alkoholabhängigkeit  47  58

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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Die fünf am häufigsten angefragten  
Themen der Frauen 
 
 2018 
 
 
 
 201 7
1. Depression/ bipolare Störungen 221  227  
2. Angst/ Panik/ Phobie  91 79  
3. Essstörungen 87  81  
4. Gewalt/ Missbrauch - Opfer 71  60  
5. Psychische Erkrankungen – nicht näher bezeichnet  59  28  
 
 
Die fünf am häufigsten angefragten  
Themen der Männer 
 
 2018  
 
 
 
 2017
 
1. Depression/ bipolare Störungen 108 106 
2. Angst/ Panik/ Phobie 64  72  
3. Einsamkeit/ Freizeit 22  18  
4. Borderline 20  11  
4.  Familie, Eltern, Kind – nicht näher bezeichnet 20  4 
 
 
Die fünf häufigsten Themen der  
anfragenden Angehörigen 
 
 2018 
 
 
 
 2017
 
1. Depression/ bipolare Störungen   25  13  
2. Psychische Erkrankungen –  
nicht näher bezeichnet 24  15  
3. Borderline 20  8 
4. Essstörungen 17 24  
5. Familie, Eltern, Kind – nicht näher bezeichnet 16  8 
 
 
Eine Interpretation der o.g. Zahlen ist schwierig, weil viele Faktoren eine Rolle spielen und kau- 
sale Zusammenhänge kaum herzustellen sind. Wir stel len über die Jahre immer wieder – nicht 
erklärbare – Schwankungen fest. Der Rückgang der ei ngehenden Kontakte 2018 könnte mit der 
2017 eingeführten Veränderung unserer Homepage in Z usammenhang stehen, wodurch der 
direkte Kontakt zu Gruppen erleichtert wird und der  Verteilung des Ende 2017 fertiggestellten 
aktuellen Selbsthilfewegweisers, der eine Fülle von direkten Kontaktmöglichkeiten bietet.  
Nach wie vor nimmt das Thema Depression den Spitzen platz bei den Anfragenden ein, in die- 
sem Jahr zum ersten Mal sowohl bei Frauen und bei M ännern als auch bei Angehörigen. Aktuell 
gibt es dreizehn Selbsthilfegruppen im Bereich Depression.

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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2. Öffentlichkeitsarbeit 
Neben dem Bekanntmachen unserer Einrichtung, ist es unser Ziel, dem Begriff Selbsthilfegruppe 
ein positives Image zu geben, den Bekanntheitsgrad der Selbsthilfegruppen zu erhöhen und den 
Zugang zu den Selbsthilfegruppen zu erleichtern.  
Dieses Ziel hat aufgrund von Umbruchsituationen in der Selbsthilfe eine für uns hohe Priorität. 
Um das Ziel zu erreichen, ist eine langfristige Str ategie mit unterschiedlichen Bausteinen erfor- 
derlich. Hierzu gehören z.B. 
- an die breite Öffentlichkeit gerichtete unterschi edliche Aktivitäten,  
- gezielte Ansprache von besonderen Zielgruppen, wi e auch  
- gezielte Ansprache von Multiplikatoren/innen  
Bewährte Aktivitäten werden wir fortführen, Neues e ntwickeln, auch neue Medien nutzen und 
gleichzeitig versuchen, weitere Partner für Aktione n und Kooperationen zu gewinnen. Ein ganz 
wichtiger Ansprechpartner ist dabei für uns der Sel bsthilfebeirat der Kommunalen Gesundheits- 
konferenz Köln (KGK). 
 
2.1. Aktivitäten in 2018 
• Verteilaktion des neuen Selbsthilfewegweisers; 
• Monatliche Aktualisierung unserer Themenübersicht und Gruppengründungswünsche  
zum Auslegen, Versenden etc.; 
• Ständige Aktualisierung unserer Homepage  (Themenübersicht, Gründungswünsche, aktuelle 
Gründungen, Veranstaltungen von und für Gruppen etc .); 2018 wurde unsere Homepage 
31.290 (2017: 27.378) Mal besucht; 
• Facebook-Auftritt; 
• Aktualisierung und Neuaufnahme von Gruppendaten im  Internetportal Selbsthilfenetz.de ; 
• Regelmäßige Zusendung unserer Informationsmaterialien  an über 130 professionelle Ein- 
richtungen zum Auslegen oder zur Weitergabe an Interessierte; 
• Newsletter für professionelle Einrichtungen; 
• Auslage und Aktualisierung von 130 Gruppenflyern  in den Prospektständern im Ein- 
gangsbereich des Hauses der Selbsthilfe; 
• Regelmäßiges Befüllen der Prospektständer mit Info material in Einrichtungen mit Publikums- 
verkehr wie z.B. dem Gesundheitsamt; 
• Pressemitteilungen  zu Aktivitäten der Selbsthilfe-Kontaktstelle und z u Gruppengründungs- 
treffen; 
• Interview  in der „Ehrenfeld Spezial“; 
• Infostand  der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kalk Karree und Roll-Up Ausstellung ; 
• Infostand der Selbsthilfe-Kontaktstelle und der Arbeitsgemein schaft Selbsthilfe bei den Akti- 
onstagen „Gesund und mobil im Alter“ im Gürzenich mit Koordination von 15 Selbsthilfegrup- 
pen; 
• Infostand der Selbsthilfe-Kontaktstelle und der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe mit Koordina- 
tion von 23 Selbsthilfegruppen in der Uniklinik; 
• Infostand der Selbsthilfe-Kontaktstelle  im Rahmen der  Gesundheitswoche im Vringsveedel 
im Krankenhaus der Augustinerinnen;

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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• Infostand  der Selbsthilfe-Kontaktstelle auf dem Ehrenamtstag; 
• Infostand  der Selbsthilfe-Kontaktstelle und der Arbeitsgemei nschaft Selbsthilfe im FORUM 
der VHS anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung; 
• Gestaltung einer Unterrichtseinheit  zum Thema Selbsthilfe gemeinsam mit einer Selbsthi lfe- 
gruppe in der Gesundheits-, Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule der Uniklinik Köln; 
• Fortbildung für Medizinische Fachangestellte (MFA)  „Selbsthilfe-Unterstützung für Patient und 
Praxis - Schwerpunkt: Migration“ als Kooperationspa rtner der Kooperationsberatung für 
Selbsthilfegruppen und Ärzte (KOSA); 
• Gestaltung einer Unterrichtseinheit  zum Thema Selbsthilfe gemeinsam mit drei Selbsthil fe- 
gruppen in der Pharmazeutisch-Technischen Assistenten (PTA) Lehrakademie; 
• Vortrag zum Thema Selbsthilfe gemeinsam mit einem Selbsthilfegruppenmitglied bei den Skin 
Picking und Trichotillomanie Tagen; 
• Chor der Kölner Selbsthilfe – Auftritte und Presse veröffentlichungen; 
 
2.2. Besondere Aktivitäten 
Einige der unter 2.1 aufgeführten Aktivitäten wollen wir hier näher beschreiben. 
 
Verteilaktion des neuen Selbsthilfewegweisers 
Interessierten den Zugang zu Selbsthilfegruppen zu erleichtern, ist – wie erwähnt – eines unse- 
rer Hauptanliegen. Daher haben wir die Herausgabe d es neuen Selbsthilfewegweisers, der aus- 
führliche Informationen zu über 230 Kölner Selbsthilfegruppen enthält – nicht nur in unterschied- 
lichen Medien bekannt gegeben. Im Januar  haben wir in jedem der 9 Stadtbezirke an insgesamt 
47 Stellen (z.B. Krankenhäusern, Beratungsstellen) für einen begrenzten Zeitraum „Verteilstel- 
len“ eingerichtet. 
Hier konnten Kölner Bürger/innen und auch professio nelle Einrichtungen wohnortnah Selbsthil- 
fewegweiser abholen. Innerhalb einer Woche haben wi r alle Verteilstellen mit insgesamt 700 
Exemplaren persönlich beliefert.  
 
Facebook 
Wie im letzten Jahresbericht angekündigt, haben wir  inzwischen mit den umliegenden paritäti- 
schen Selbsthilfe-Kontaktstellen und –Büros Bonn, D üren, Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Ober- 
bergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergi scher Kreis einen gemeinsamen Facebook-
Auftritt eingerichtet https://www.facebook.com/selbsthilfe.rhein.sieg/  
 
Newsletter 
Professionelle Einrichtungen erhalten von uns auf W unsch regelmäßig Informationsmaterialien 
zur eigenen Information und Weitergabe an Patienten /innen/ Klient/innen etc. zugeschickt. Ein 
Newsletter für professionelle Einrichtungen steht z um Download auf der Homepage bereit.  Ab 
2019 soll er alle zwei Monate verschickt werden. 
 
Aktionstage „gesund und mobil im Alter“ 
Nach dreijähriger Pause fanden am 6. und 7. März 20 18 wieder die vom Gesundheitsamt orga- 
nisierten Aktionstage „gesund und mobil im Alter“  statt - erstmalig in Kooperation mit dem 
Kölner Vorsorgetag.

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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Wir haben uns gefreut, dass das Saalfoyer wieder fü r Infostände der Selbsthilfe zur Verfügung 
stand. Es haben sich 15 Selbsthilfegruppen, die Sel bsthilfe-Kontaktstelle, die Arbeitsgemein- 
schaft Selbsthilfe im Paritätischen und das Kontakt büro Pflegeselbsthilfe mit einem eigenen 
Stand präsentiert. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Infostände Uniklinik 21. März 
Im Rahmen unserer Zusammenarbeit im Netz- 
werk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorien- 
tierung im Gesundheitswesen hatten wir in 2017 
mit der Uniklinik für Anfang 2018 eine Veranstal- 
tung mit Infoständen von Selbsthilfegruppen ver- 
einbart. 24 Selbsthilfegruppen nutzten die Gele- 
genheit mit Patient/innen, Besucher/innen und 
Mitarbeiter/innen der Uniklinik ins Gespräch zu 
kommen. Obwohl der Streik des ÖPNV die Ver- 
anstaltung auf mehrfache Weise beeinträchtigte, 
fanden viele positive Gespräche statt und es gibt 
Ideen für Folgeveranstaltungen.  
 
Imagekampagne – manchmal kommt es anders als geplant 
Im Jahresbericht 2017 berichteten wir von unserem Vorhaben, eine größere Werbekampagne für 
die Selbsthilfe mit professioneller Hilfe zu entwic keln. Dies hat uns im ersten Halbjahr 2018 wei- 
terhin beschäftigt.  
Der Beschluss des Landesarbeitskreises der Selbsthilfe-Kontaktstellen in NRW und der gesetzli- 
chen Krankenkassen/verbände in NRW, im Jahr 2019, e ine landesweite Selbsthilfe-
Werbekampagne durchzuführen und die Einladung des Paritätischen Gesamtverbandes, sich im 
Mai 2019 an einer bundesweiten Aktionswoche Selbsth ilfe zu beteiligen, bewogen uns, unsere 
Arbeit an einer eigenen Werbekampagne vorerst auf Eis zu legen und die Chance zu nutzen, an 
der Entwicklung und Durchführung dieser landes- und  bundesweiten Werbeaktionen mitzuarbei- 
ten. Im Jahresbericht 2019 werden wir darüber berichten. 
 
Kinospot 
2017 entwickelten Kolleginnen aus der Selbsthilfe-K ontaktstelle Nürnberg einen Kinospot. Diese 
Idee hatten wir selbst schon lange im Kopf, konnten  sie wegen begrenzter Geldmittel aber nie 
verwirklichen. Da wir den Spot sehr ansprechend fin den, haben wir bei unseren Kolleginnen 
nachgefragt, ob wir ihn auch nutzen dürfen. Im Nove mber 2018 kam die erfreuliche Nachricht, 
dass nicht nur wir, sondern alle Kontaktstellen bun desweit den Kinospot für einen geringen 
Geldbetrag erhalten können. Wir haben nicht lange g ezögert, den Spot bestellt und auf Köln  
anpassen lassen. Aufgrund der oben beschriebenen vi elfältigen Aktivitäten im ersten Halbjahr 
2019 planen wir den Einsatz des Kinospots für das zweite Halbjahr 2019.

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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3. Unterstützungsleistungen bei Gruppengründungen 
Unsere Unterstützungsleistungen im Bereich Gruppengründung sind vielfältig: 
wir beraten Initiator/innen, entwickeln mit ihnen gemeinsam Faltblätter, sammeln weitere Interes- 
sent/innen in einer Wartekartei und stellen den Kon takt untereinander her. Wir moderieren erste 
Gruppentreffen, entwickeln mit der Gruppe tragfähig e Strukturen und unterstützen sie bei der 
Öffentlichkeitsarbeit sowie der Raumsuche. 
2018 haben wir folgende Gründungen bzw. Gründungsversuche mit unterschiedlichen Aktivitäten 
unterstützt:  
 
1.  Angst Selbsthilfegruppe Köln Ehrenfeld 
2.  Anorexie / Bulimie Selbsthilfegruppe 
3.  Borderline Innenstadt (leider wieder aufgelöst) 
4.  Borderline Fertigkeitengruppe (nach DBT) 
5.  Burnout / Erschöpfungsdepression Frauengruppe (leider Anfang 2019 wieder aufgelöst) 
6.  Depressionsgruppe Deutz (leider wieder aufgelöst) 
7.  Familiärer Brust- und Eierstockkrebs - Regionalgruppe BRCA-Netz 
8.  Hilfe für Opfer von narzisstischem Missbrauch - Frauengruppe 
9.  Leben mit Schädelhirntrauma 
10.  Posttraumatische Belastungsstörung 
11.  Stalking Selbsthilfegruppe 
12.  Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkrebs Köln-Bonn 
 
Gruppen mit folgenden Themen haben sich unabhängig von uns gegründet und sind 2018 in 
unsere Vermittlungskartei aufgenommen worden: 
 
1. 
 Anonyme Co-Abhängige - Donnerstagsgruppe. 
2.  Ariadnefaden – Angehörigeninitiative Köln e.V. 
3.  Das zweite Leben - Nierenlebendspende e.V. 
4.  Elterngruppe Pubertät 
5.  emLife Gruppe – gegen emotionale Gewalt (Frauengruppe) 
6.  Fatigatio e.V.- Chronisches Fatique-Syndrom 
7.  Kopf-Hals-Mund-Krebs 
 
Folgende Themen haben wir 2018 in unsere Übersicht „Gruppengründungswünsche“ aufge- 
nommen. Aktive Gruppengründungsinteressierte haben wir beraten und unterstützt. Die Grup- 
pengründung ist noch nicht erfolgt. 
 
1.  AD(H)S bei Kindern (Elterngruppe) 
2.  Adoptivkinder aus Indien (Frauen 18-45 Jahre) 
3.  Alleingeborener Zwilling 
4.  Beatmungspflichtige Personen (Betroffene und Angehörige) 
5.  Frauen ab der Lebensmitte

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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6.  Frauengruppe türkischsprachig 
7.  Immundefekte, angeborene 
8.  Kaufsucht (Gründung im Februar 2019) 
9.  Kind mit Behinderung (Elterngruppe) 
10.  Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen (Elterngruppe) 
11.  Schlaganfall, türkischsprachig 
12.  Schwangerschaftsabbruch 
13.  Skoliose 
14.  Stimmen hören  
15.  Tiefe Hirnstimulation (THS) bei Zwängen 
 
In der Klammer steht jeweils das gewünschte Alter der Mitglieder bzw. ein angesprochener besonderer Personenkreis. 
 
Diese Auflistung zeigt wieder ein breit gefächertes Themenspektrum der neu gegründeten bzw. 
in Vorbereitung befindlichen Themen. 
 
In-Gang-Setzer Projekt 
Im letzten Jahresbericht haben wir berichtet, dass wir uns in 2018 am In-Gang-Setzer Projekt 
beteiligen wollen, um Gruppengründungen verstärkt zu unterstützen. Wir wollen mehr Gruppen- 
gründungswünsche aufgreifen und bei Bedarf neue Gruppen intensiver begleiten.  
Das In-Gang-Setzer Projekt besteht seit über 10 Jahren an mehr als 40 Standorten bundesweit. 
 
In-Gang-Setzer/innen sind  ehrenamtliche Mitarbeiter/innen der Selbsthilfe-Kontaktstellen. Sie 
kommen i.d.R aus Selbsthilfegruppen und werden geschult. Sie unterstützen Selbsthilfegruppen 
in Hinblick auf Kommunikation und Organisation der Gruppenprozesse. Sie sind keine An- 
sprechperson für die jeweiligen Themen der Gruppen. In-Gang-Setzer/innen werden bei Bedarf 
in neu gebildeten Selbsthilfegruppen für einen bestimmten Zeitraum eingesetzt. Sie werden bei 
der Tätigkeit kontinuierlich durch die Mitarbeiter/innen der Selbsthilfe-Kontaktstelle begleitet und 
unterstützt. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Supervisionstreffen mit anderen In-Gang-
Setzer/innen. 
 
Wie beim Facebook-Auftritt arbeiten wir auch hier mit Selbsthilfe-Kontaktstellen und –Büros aus 
dem Umkreis zusammen. Unter Anwesenheit jeweils 1 Kollegin aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Ber- 
gisch Gladbach und Gummersbach wurden insgesamt 13 Ehrenamtliche, 3 davon aus Köln, an 3 
Wochenenden im Oktober, November und Dezember in 33 Stunden von einer Referentin ge- 
schult. 
Die Schulungen fanden jeweils in Köln statt und wurden von uns organisiert. Für Köln haben wir 
für die erste Schulungsreihe speziell In-Gang-Setzer/innen mit Migrationshintergrund gesucht, 
um insbesondere Personen aus dem eigenen Kulturkreis mit dem Prinzip der Selbsthilfe vertraut 
zu machen und sie darin zu unterstützen. Von 5 Interessierten haben 2 türkischsprachige und 1 
arabischsprachige In-Gang-Setzer/innen die Schulung erfolgreich beendet.

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
Seite 11 von 24 
4. Unterstützung von Selbsthilfegruppen 
Unsere allgemeinen Unterstützungsleistungen 
Alle Selbsthilfegruppen in Köln können sich jederze it mit Fragen oder Problemen, die sich aus 
der Selbsthilfearbeit ergeben, an uns wenden, seien  es Schwierigkeiten und Konflikte in der 
Gruppe, Fragen zur Finanzierung, Raumsuche, Öffentl ichkeitsarbeit, Vereinsrecht oder Informa- 
tions- und Handlungswünsche zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragestellungen.  
Wir bieten den örtlichen Selbsthilfegruppen Informa tion, Einzelberatung, Erfahrungsaustausch 
mit anderen Gruppen, Fortbildung und Supervision sowie praktische Hilfestellungen insbesonde- 
re über das Haus der Selbsthilfe an. 
 
4.1.  Datenbank 
Die Aktualität der Daten in unserer Datenbank ist e ine wichtige Grundlage unserer Informations- 
und Unterstützungsarbeit und Ausdruck unserer Qualität.  
Unsere Datenbank umfasst aktuell (Anfang 2018) 299 Gruppen . (Anfang 2017: 303). Diese 
Zahl entspricht nicht der Anzahl der Kölner Selbsth ilfegruppen, da einige Gruppen 20 oder mehr 
Untergruppen haben. 
 
4.2. Information 
Alle in der Datenbank erfassten Selbsthilfegruppen erhalten unseren Infodienst  mit interessan- 
ten Neuigkeiten und Informationen zu wichtigen Unterstützungsangeboten.  
2018 wurde er einmal  erstellt und verschickt.  
 
4.3. Raumkartei 
In unserer Raumkartei, in der sich die Institutione n in Köln befinden, die Selbsthilfegruppen 
Räume kostenlos zur Verfügung stellen bzw. Räume ve rmieten sind aktuell 179 Institutionen 
aufgeführt. Es besteht nach wie vor ein hoher Raumb edarf, vor allem in der Innenstadt. Obwohl 
die Raumsuche für Gruppen ein dringendes Anliegen i st, konnten wir uns diesem Thema aus 
Kapazitätsgründen nicht systematisch widmen. Unsere  ehrenamtliche Mitarbeiterin, die die Kar- 
tei betreut hat, beendete nach 19 Jahren ihre Tätigkeit. 
 
4.4. Finanzielle Förderung, insbesondere „Selbsthil fetopf“ 
Seit 1996 stellt die Stadt Köln uns Fördermittel - den sog. „Selbsthilfetopf“ - zur Verfügung, den 
wir gemeinsam mit dem Sprecher/innenkreis der Arbei tsgemeinschaft Selbsthilfe verwaltet. Der 
„Topf“ setzt sich aus einem Sockelbetrag in Höhe vo n 9.828,80 € und Restfördergeldern des 
Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren und des Ges undheitsamtes zusammen. Das Volumen 
des „Topfes“ ist daher jährlich unterschiedlich. Die Verwendung der Fördergelder wird dem Amt 
für Soziales, Arbeit und Senioren und dem Gesundhei tsamt mit Bericht und Belegen nachgewie- 
sen. 
U.a. durch die Möglichkeit, den „Topf“ nach Bedarf - ohne Einhaltung starrer Antragsfristen - in 
Anspruch zu nehmen, ist er eine wesentliche Hilfest ellung und Stabilisierungsmaßnahme für 
kleine und neue Gruppen, Gruppen mit schwankendem F örderbedarf, Gruppen in Krisensituatio- 
nen, Gruppen, die es nicht schaffen, Fristen einzuh alten, ein Gruppenkonto einzurichten oder in 
Vorleistung der Kosten zu gehen. Ohne den „Topf“ würden einige ! Gruppen nicht existieren.  
Als Beispiel sei auf neue Gruppen hingewiesen, die ihren Förderbedarf eher zu niedrig kalkulie- 
ren und mit einer starren Frist in Schwierigkeiten kämen. Neue Gruppen können oft auch nicht in 
Vorleistung für die Miete gehen, die wir dann in Absprache direkt an die Vermieter überweisen. 
Arbeitsaufwändig ist für uns in der Bearbeitung, da ss in Gruppen oft keine interne Kassenüber- 
gabe an Nachfolger/innen stattfindet.

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2018 stand uns mit insgesamt ca. 107.000 € der bisl ang größte Betrag zur Verteilung an Grup- 
pen zur Verfügung. 
Wir haben 59 (2017: 60) Gruppen gefördert, davon 17 (2017: 15) Gruppen erstmalig.  
Die Summe der an einzelne Gruppen ausgezahlten Mittel war ähnlich wie im vergangenen Jahr.  
Darüber hinaus können mit diesen Mitteln gruppenübe rgreifende Anschaffungen getätigt und 
gruppenübergreifende Aktivitäten gefördert werden. So wurden z.B. Anschaffungen für das Haus 
der Selbsthilfe gemacht, eine gruppenübergreifende Supervision für Gruppen finanziert, ein neu- 
es Laptop, das an Gruppen verliehen wird, angeschaf ft und gruppenübergreifende Öffentlich- 
keitsarbeit durch Give aways unterstützt. Besondere  Schwerpunkte waren Fortbildungen zum 
Thema Datenschutz und Stärkung der Arbeitsgemeinsch aft Selbsthilfe, der Selbstvertretung der 
Selbsthilfe in Köln.  
Diese Auflistung verdeutlicht, welch hohen Stellenwert die städtische Selbsthilfeförderung für die 
Selbsthilfeunterstützung hat und ebenso wie wichtig der Stadt die Selbsthilfe ist. 
Zur Beantragung der städtischen Fördermittel haben wir zusätzlich im März eine gesonderte In- 
formationsveranstaltung durchgeführt. 
Neben der städtischen Förderung durch das Gesundhei tsamt, das Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren und über die Selbsthilfe-Kontaktstelle, zu der alle Selbsthilfegruppen Zugang haben, ist 
die Förderung der gesundheitlichen Gruppen durch di e Krankenkassen sehr wichtig. Auch in 
2018 wurde wieder eine Informationsveranstaltung  des Selbsthilfebeirates  zum Thema fi- 
nanzielle Förderung unter Mitwirkung der zuständige n Mitarbeiter/innen des Amtes für Soziales, 
Arbeit und Senioren und des Gesundheitsamtes sowie der Krankenkassen in der Uniklinik Köln 
durchgeführt. Die Veranstaltung war wieder gut besucht. Wie in den Vorjahren wurde der Einsatz 
von Schrift- und Gebärdensprachdolmetschern/innen aus dem „Selbsthilfetopf“ finanziert.  
Gemeinsam mit weiteren drei von den für die Wahrneh mung der Interessen der Selbsthilfe maß- 
geblichen Spitzenorganisationen benannten Selbsthil fegruppen, nimmt die Selbsthilfe-
Kontaktstelle als beratendes Mitglied an der Vergab esitzung der pauschalen Krankenkassenmit- 
tel teil. Diese Sitzung findet regelmäßig im April statt, so dass die Mittel Ende Mai an die Grup- 
pen ausgezahlt werden können. 
 
4.5. Einzelanfragen von Selbsthilfegruppen 
2018  wandten sich Selbsthilfegruppen 1.252  Mal (2017; 1.283) mit folgenden Anliegen ( Mehr- 
fachnennungen möglich) an uns: 
 2018  
1. Organisatorische Unterstützung 356  (28,4 %) 
2. Austausch aktueller Infos 293  (23,4 %) 
3. Finanzen 228  (18,2 %) 
4. Gremienarbeit/ Kooperation/ Netzwerk 188  (15,0 %) 
5. Sonstiges 172  (13,7 %) 
6. Öffentlichkeitsarbeit 90    (7,2 %) 
7. Starthilfe/ Anleitung 40    (3,2 %) 
(aufgelistet sind Anliegen ab 20 Kontakten) 
 
198  (2017; 209) Persönliche Kontakte mit Gruppen: 
75 Organisatorische Unterstützung 
47 Finanzen 
43 Sonstiges 
33 Austausch aktueller Infos 
(aufgelistet sind Anliegen ab 20 Kontakten)

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4.6. Unterstützung in Gruppenform/ Koordination der  Arbeitsgemeinschaft 
 Selbsthilfe im Paritätischen Köln 
Die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (190 Gruppen als Mitglieder, Stand Januar 2019) ist der Zu- 
sammenschluss der gesundheitlichen und sozialen Selbsthilfe in Köln unter dem Dach des Pari- 
tätischen und wird von der Selbsthilfe-Kontaktstelle koordiniert. Die AG dient dem gegenseitigen 
Austausch und vertritt themenübergreifend die Interessen der Selbsthilfegruppen in Köln. 
Im letzten Bericht haben wir darauf hingewiesen, dass Selbsthilfegruppen vor großen Herausfor- 
derungen stehen. Zu einem verändert die Digitalisie rung die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit, 
zum anderen auch ihre Arbeit direkt. Probleme sind nach wie vor das negative Image der Über- 
alterung der Selbsthilfe, die Konsumhaltung der Rat suchenden, eine hohe Fluktuation der Teil- 
nehmer/innen, Be-/Überlastung der Gruppenleiter/innen und der Aktiven in Gremien sowieso die 
Nachbesetzung von Gruppenämtern.  
Vor diesen Herausforderungen steht in ähnlicher For m auch der Zusammenschluss der Selbst- 
hilfegruppen in Köln, die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe im Paritätischen, selbst. 
A) Als Reaktion auf diese Situation haben wir die bisherige Form der Unterstützung in Gruppen- 
form wie folgt verändert:  
− Die im Projekt „Gruppenstärkung für die Zukunftshe rausforderungen“* erprobten Angebote 
Frühstück und Stammtisch mit ihren Elementen - informelle 
 Treffen in unterschiedlichen 
Stadtteilen mit unterschiedlichen Treffzeiten - sind von uns fortgeführt worden. 
− Darüber hinaus haben wir den Sitzungscharakter der  bisherigen Arbeitskreistreffen Ge- 
sundheit und Soziales aufgelöst und bereichsübergre ifend thematisch zum Austausch ein- 
geladen.  
Beides hat sich als positiv gezeigt. 
Darüber hinaus gab es im vergangenen Jahr zwei herausragende Veranstaltungen, die mit 
aktivierenden Methoden die Teilnehmenden in Kontakt und Austausch gebracht haben. 
Zum einen, der im Juni - dieses Mal bei strahlen- 
dem Wetter - wiederholte Tag der Gruppenbil- 
dung im Jugendpark aus dem Projekt „Gruppen- 
stärkung für die Zukunftsherausforderungen“. 60 
Personen haben an diesem erlebnispädagogi- 
schen Angebot teilgenommen. Hier wurden die 
Themen - Vertrauen, Interaktion, Kooperation, 
Kommunikation, Wahrnehmung - in spielerischen 
Übungen aufgenommen. Es war eine sehr beein- 
druckende, harmonische Veranstaltung in der si- 
cherlich jede/r etwas für sich und seine Gruppe 
mitgenommen hat.  
An der Veranstaltung haben auch mehrere Personen mit einem geistigen Handicap gemein- 
sam mit einem Betreuer/in teilgenommen.  
Das war eine für uns neue und sehr positive Erfahrung. Wir überlegen, wie wir diese Erfah- 
rung bei zukünftigen Fortbildungen berücksichtigen können. 
 
Die zweite Veranstaltung war das 25-jährige Jubiläu m der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, 
das explizit als interne Veranstaltung zum Austausc h und zur Vernetzung und Stärkung der 
Arbeitsgemeinschaft geplant war. In den Grußworten von Elfi Scho-Antwerpes, der Vorsitzen- 
den des Paritätischen in Köln, von Ute Schinke, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Selbsthil- 
fe seit der ersten Stunde und von Michael Müller, e inem der zuletzt gewählten Sprecher, wur- 
den sehr persönliche Rückblicke auf die Selbsthilfe vor 25 Jahren gegeben.  
 
*2017 hat die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Fördermittel für das Projekt von den Krankenkassen erhalten.

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Elfi Scho-Antwerpes würdigte das Engagement der in der Selbsthilfe Aktiven und versicherte 
den Anwesenden die weitere Unterstützung des Paritä tischen. Ute Schinke stellte die Bedeu- 
tung des WIR als Grundlage der Zusammenarbeit in de r Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe her- 
aus und Michael Müller warf einen Blick in die Zuku nft der AG mit der Vision, die bewährte 
Struktur mit neuem Leben und neuen Formen zu füllen. 
 
 
 
B) Neben den Gruppenunterstützungsangeboten haben wir bereits begonnen, die Struktur der 
Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe zu verändern. Wir h aben den bereits lose existierenden er- 
weiterten Sprecherkreis fest installiert und einen Ältestenrat eingeführt, durch den der Erfah- 
rungsschatz ehemaliger Sprecher/innen und Gremienve rtreter/innen für die Arbeitsgemein- 
schaft Selbsthilfe bzw. den Sprecher/innenkreis erh alten werden soll. Darüber hinaus soll er 
den aktiven, gewählten Sprecher/innenkreis durch Üb ernahme bestimmter Aufgaben entlas- 
ten.  
© Der Paritätische NRW 1© Der Paritätische NRW 
Struktur der AG
*aktuell 4/2 Sprecher/innen 
Hier überarbeiten wir 
die Struktur weiter 
 
Im Vorgriff auf den nächsten Jahresbericht sei bere its an dieser Stelle erwähnt, dass sowohl 
ein Generationenwechsel im Sprecher/innenkreis der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe stattge- 
funden hat und gleichzeitig auch Plätze im Ältestenrat besetzt werden konnten.

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C) Neben diesen Veränderungen sind bewährte Basisunter stützungsangebote wie Supervision 
und Beratung zur finanziellen Förderung fortgeführt worden.  
Etwas überrascht von der Dimension und Bedeutung, h aben wir einen Schwerpunkt in der 
Fortbildung auf die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) gelegt und gruppendynamische 
Themen zurückgestellt.  
 
Datenschutz 
Die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grun dverordnung (DS-GVO) hat zu großer Ver- 
unsicherung bei allen Aktiven geführt. Allein die F rage, ob die DS-GVO alle Selbsthilfegruppen 
betrifft, wird bis heute von Aktiven in der Selbsth ilfe unterschiedlich beantwortet.  
Wir sind der Auffassung, dass rechtlich alle Gruppen davon betroffen sind. 
Im vergangenen Jahr haben wir zwei Fortbildungen mi t Rechtsanwälten/innen für die Gruppen 
organisiert und eine speziell auf Selbsthilfegruppe n abgestimmte Broschüre für die Gruppen zur 
Verfügung gestellt. 
Unser Eindruck ist, dass weiterhin große Unsicherhe it herrscht und mehr Unterstützungsbedarf 
besteht. Da die Gruppen personenbezogene Daten in u nterschiedlichem Maß und auf unter- 
schiedliche Art und Weise verarbeiten, ist eine jur istische Abklärung im Einzelfall sinnvoll. Ge- 
meinsam mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senior en und dem Gesundheitsamt sind wir im 
Gespräch, durch welche Medien und in welchem Format eine durch den Selbsthilfetopf finanzier- 
te Unterstützung möglich ist. 
Uns ist sehr wichtig, den Gruppen die Möglichkeit z u geben, sich verlässlich auf ihren Einzelfall 
bezogen zu informieren und ihr Handeln auf eine rec htlich sichere Basis zu stellen. Wir möchten 
vermeiden, dass Gruppenleiter/innen aus Verunsicherung und Überforderung ihre Arbeit einstel- 
len und dadurch das Netz der Kölner Selbsthilfe Löcher erhält.  
 
Auch wir als Kontaktstelle haben uns intern intensiv mit dem Thema befasst und eigene Struktu- 
ren verändert. Im Fokus stand dabei die Datenminimi erung. Auch wenn die erste Aufgeregtheit 
abgeklungen ist, wird uns das Thema mindestens in d en kommenden beiden Jahren intensiver 
beschäftigen.

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Alle von der Selbsthilfe-Kontaktstelle organisierten Treffen und Fortbildungen  
für Selbsthilfegruppen im Überblick: 
 
Treffen im Rahmen des Selbsthilfebeirates 
• Infoveranstaltung „Die finanzielle Förderung der S elbsthilfe in Köln im Jahr 2018“ 1 Treffen 
Treffen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe 
• Sprecher/innenkreistreffen 12 Treffen 
• Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe 1 Treffen 
Weitere Treffen 
• Neujahrstreffen 1 Treffen 
• Frühstück 2 Treffen 
• Stammtisch 2 Treffen 
• Austauschtreffen Fluktuation 1 Treffen 
• Austauschtreffen Gremienvertreter/innen 1 Treffen 
• Austauschtreffen der Elterngruppen, -initiativen u nd -vereine 2 Treffen 
• Antragsberatung zur kommunalen Selbsthilfeförderun g 1 Treffen 
• Aktionstag im Jugendpark 1 Treffen 
 
Fortbildungen/ Workshops 
• 21. Juni 2018, 18.00 – 20.00 Uhr 
FORTBILDUNG „Die Datenschutz-Grundverordnung und ihre Auswirkungen für Selbsthilfe- 
gruppen“,  
Referent: Robert Strauch, Rechtsanwalt, Köln 
• 29. Juni 2018, 10.00 – 15.00 Uhr 
FORTBILDUNG „Die Datenschutz-Grundverordnung und ihre Auswirkungen für Selbsthilfe- 
gruppen“, 
Referentin: Renate Mitleger-Lehner, Rechtsanwältin, München  
• 26. November 2018, 17. Dezember 2018, 21. Januar 2019,  
18. Februar 2019, 18. März 2019, 15. April 2019 (6 Treffen) 
SUPERVISION  für Leiter/innen, Kontaktpersonen und beratende Mitglieder von Selbsthilfe- 
gruppen 
Supervisorin: Anne Behnen, Dipl. Sozialpädagogin , Supervisorin

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5. Haus der Selbsthilfe 
Den Selbsthilfegruppen stehen zwei Räume in unserem  Haus 
zur Verfügung. Einer der Räume kann auch als Büro g enutzt 
werden, da dieser über die entsprechende Ausstattung verfügt. 
Die Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss. De r Be- 
reich ist ausgestattet mit einer Teeküche, Toilette n und einer 
Sitzecke im Eingangsbereich. Somit verfügen die Sel bsthilfe- 
gruppen über einen separaten, „eigenen“ Bereich, de r aus- 
schließlich von ihnen genutzt wird.  
 Sitzecke 
Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Räumli chkeiten, zumal sie auch kostenlos von den 
Gruppen genutzt werden können, sehr gefragt sind. Z udem kommt die bei Selbsthilfegruppen 
oftmals beliebte Lage Innenstadt (zwischen Neumarkt und Rudolfplatz) hinzu. 
 
Einziges Manko: Leider ist es uns nicht möglich, di esen Bereich komplett barrierefrei zu gestal- 
ten. Dazu wären äußerst aufwändige und komplizierte Baumaßnahmen erforderlich. 
Glücklicherweise können wir auf die Konferenzräume des Paritätischen zurückgreifen, da diese 
durch einen Aufzug im Erdgeschoss barrierefrei erre ichbar sind und über eine behinderten-
gerechte Toilette verfügen. 
 
Nutzung der Räume im Jahr 2018: 
Regelmäßige Raumnutzung  (wöchentlich, 14-tägig, monatlich, vierteljährlich… ) 
 63  Selbsthilfegruppen nutzten die Räume für ihre Treffen. 
 3 Selbsthilfegruppen nutzten die technische Ausstattung in Raum 1 für Büroarbeiten,  
telefonische und/oder persönliche Beratungen. 
 
Einmalige Raumnutzung 
 23  Mal wurden die Gruppenräume im Haus der Selbsthilfe für einmalige Treffen wie zusätzli- 
che Treffen, Arbeitsgruppen, Vorgespräche, Büronutzung, Ausweichterminen wegen  
Feiertagen oder auch für Jubiläumsfeiern usw. genutzt.  
 32 Mal nutzten Selbsthilfegruppen die Konferenzräume des Paritätischen für einmalige 
 Treffen, wenn die Gruppenräume im Haus der Selbsth ilfe besetzt, zu klein oder 
 barrierefreie Räume notwendig waren. 
 
Kontaktaufnahme von Selbsthilfegruppen 
Im Jahr 2018 wandten sich Selbsthilfegruppen  356 Mal im Rahmen des Hauses der Selbsthilfe 
mit vielfältigen Anliegen an uns, wie z. B.: 
  Raumanfragen 
  Organisation der Räume (Änderungen, Verträge, Schlüssel, Unterbringung von Gruppen-
materialien, defektes Mobiliar usw.) 
  Ausleihen und Bereitstellen von Materialien (Beamer, Laptop, Flipchart, Stellwände usw.) Un- 
terstützungsleistungen (Gestaltung, Erstellung und Vervielfältigen von Flyern, Materialien zur 
Öffentlichkeits- und Gruppenarbeit usw.) 
 
Im Eingangsbereich des Hauses der Selbsthilfe befinden sich Wandprospektständer in denen  
130 Flyer von Selbsthilfegruppen zur Verfügung stehen. Diese sind nach Themenbereichen sor- 
tiert und werden bei Bedarf von uns nachkopiert oder bei den Gruppen angefordert.  
Hinzu gekommen sind Flyer und Broschüren zum Thema Pflegende Angehörige. 
 
Zusätzlich legen wir aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Broschüren, Zeitschriften usw., 
die für die Selbsthilfegruppen interessant sein könnten, im Haus der Selbsthilfe aus.

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6. Kooperation mit professionellen Einrichtungen 
6.1. Informationsmaterial 
Regelmäßig geben wir an über 130 professionelle Ein richtungen unsere Informationsmaterialien 
weiter. Dies sind z.B. Therapeut/innen mit einer kleinen Praxis, Beratungsstellen oder auch Aus- 
bildungseinrichtungen. Daher verschicken wir sehr individuell - entweder Einzelexemplare für die 
Mitarbeiter/innen zur Unterstützung ihrer Beratungs arbeit oder eine höhere Stückzahl zum Aus- 
legen und Weitergeben. 
Folgende Flyer werden von uns regelmäßig aktualisiert und verschickt: 
- Imageflyer der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln (jeweils in deutscher und türkischer Sprache) 
- Themenübersicht und Gruppengründungswünsche (in deutscher Sprache) 
- Türkischsprachige Selbsthilfegruppen und –gründungswünsche in Köln (zweisprachig) 
 
6.2.  Einzelanfragen 
2018 wurden wir 1.821  Mal von professionellen Einrichtungen mit untersch iedlichen Anliegen 
kontaktiert (Mehrfachnennungen möglich).  
Anliegen: 1.854  (Mehrfachanliegen möglich) 
♦  Gremienarbeit/ Kooperation 1.136  61,3 % 
♦  Austausch Infos  362  19,5 % 
♦  Suche nach Selbsthilfegruppe  176  9,5 % 
♦  Allgemeine Selbsthilfeinfos  75  4,0 % 
♦  Sonstiges  59  3,2 % 
♦  Verschiedene andere Anliegen  46 2,5 % 
 
♦  Schriftlich  1.370 75,2 % 
♦  Telefonisch  372 20,4 % 
♦  Persönlich  79 4,3 % 
Mehr als die Hälfte  unserer  „Profi“-Kontakte resultiert aus unserer Mitarbeit i n verschiedenen 
Gremien und daraus initiierten Projekten und Aktion en (siehe dazu auch folgende Seiten) sowie 
bereits im Bericht genannten Kooperationen. 
 
6.3. Kooperationsprojekte 
Mit folgenden Institutionen wurden bestehende Kooperationen und Projekte fortgeführt: 
- Uniklinik Köln, (wir sind beide Mitglied im Netzwer k Selbsthilfefreundlichkeit und Patien- 
tenorientierung im Gesundheitswesen). Hier wurde de r vorne beschriebene Infotag durch- 
geführt. Selbsthilfegruppen konnten sich in der „Klinik intern“ vorstellen. 
Neu hinzugekommen ist 
- unsere Mitgliedschaft im Core-Net: Kölner Kompete nznetzwerk aus Praxis und Forschung, 
dessen Ziel es ist, Forschung und Versorgungspraxis in Köln näher zusammen zu bringen. 
Wir sind Mitglied im Lenkungsausschuss und haben an  den Veranstaltungen „Auf einen 
Kaffee mit der Wissenschaft: Gesundheitsversorgung“ im Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
sowie am Steering Board Meeting (Lenkungsausschuss) teilgenommen. 
Ruht aktuell: 
- LebensWert e.V., Uniklinik Köln und Selbsthilfe-K ontaktstelle (Einlader), Runder Tisch: 
Selbsthilfe in der psychosozialen Patientenversorgu ng, Überlegungen zu einer Standard 
Operating (SOP), Standard Einsatzverfahren Selbsthilfe. 
Zum Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem Gesu ndheitsamt, dem Büro des Behinderten- 
beauftragten und der Kooperationsberatung für Selbs thilfegruppen, Ärzte und Psychotherapeu- 
ten (KOSA) bestehen seit langem enge Arbeitskontakt e über Gremien, den Selbsthilfetopf oder 
gemeinsame Veranstaltungen.

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7. Gremien und Arbeitskreise 
Selbsthilfe und Gremienarbeit 
Unser Ziel ist ein Selbsthilfefreundliches Köln. In diesem Rahmen 
• verfolgen wir die Stärkung der Selbsthilfe durch V ernetzung der Selbsthilfegruppen mit pro- 
fessionellen Institutionen und Initiierung der Bete iligung von Selbsthilfegruppen in Fach-
Arbeitskreisen sowie in Gremien der Stadt Köln, 
• unterstützen wir die Selbsthilfegruppen bei konkre ten gruppenübergreifenden Anliegen zur 
Weiterentwicklung und Verbesserung der professionel len Versorgung im gesundheitlichen 
und sozialen Bereich und 
• unterstützen wir die Selbsthilfe (-gruppen) strukt urell in der Gremienarbeit durch Informati- 
on, Austausch und Fortbildung. 
In folgenden Gremien und Arbeitskreisen sind die Se lbsthilfe-Kontaktstelle bzw. die Arbeits-
gemeinschaft Selbsthilfe vertreten: 
 
 
Kommunale Gesundheitskonferenz (KGK) 
Die Kommunale Gesundheitskonferenz bietet den Selbs thilfegruppen vor allem über ihre Ar- 
beitsgruppen die Möglichkeit, Themen und Anliegen für die Selbsthilfe in Köln, wie auch Themen 
zur gesundheitlichen Versorgung von Bürger/innen ei nzubringen. Die Selbsthilfe/ Selbsthilfe-
Kontaktstelle war in 2018 in mehreren Arbeitsgruppen vertreten.  
Hier waren wir besonders engagiert: 
– Treffen der Arbeitsgruppensprecher/innen

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– Selbsthilfebeirat - Vorsitz  
Der Selbsthilfebeirat, der unter dem Dach der Kommu nalen Gesundheitskonferenz (KGK) ar- 
beitet, ist unter dem Gesichtspunkt struktureller S elbsthilfeunterstützung ein sehr wichtiges 
kommunales Gremium. Er hat nach wie vor zwei Arbeitsschwerpunkte: 
1. die finanzielle Förderung der Selbsthilfe – hier  wurde im Februar 2018 wieder eine Informa- 
tionsveranstaltung in der Uniklinik Köln durchgeführt und 
2. das Engagement für ein selbsthilfefreundliches K öln. Mit der Verabschiedung der Hand- 
lungsempfehlung zur Umsetzung der „11 Ziele für ein  Selbsthilfefreundliches Köln“ am 
19.6.2017 ist die Basis für strukturelle Verbesserungen gestärkt worden. 
Aktuell wird schwerpunktmäßig an der Umsetzung von Ziel 1 „Selbsthilfe bekannt machen“ 
gearbeitet.  
– AG Krankenhausplanung, Untergruppe Medikamente  
Die Untergruppe hat in der Vergangenheit mehrere Fl yer erstellt und ein Quiz erarbeitet, das 
an passenden Infoständen eingesetzt wird. Hier könn en Interessierte ihr Wissen über die Ein- 
nahmen von Medikamenten überprüfen. Dieses Quiz ist überarbeitet worden. Das Ergebnis ist 
ausgewertet und der KGK im November 2018 vorgestellt worden. 
 
Stadt-AG Behindertenpolitik 
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle ist Mitglied im sog. „Wahlausschuss“ der Stadt-AG Behindertenpoli- 
tik. 
Hier war unser Thema die Besetzung vakanter Posten in der Stadt-AG Behindertenpolitik, der 
sachkundigen Einwohner/innen in den Ausschüssen des Rates und im Wahlausschuss selbst.  
Darüberhinaus haben wir uns mit der Rolle und den A ufgaben des Wahlausschusses auseinan- 
der gesetzt.

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Fachliche 
Einbindung  
Landes arbeits kreis 
Selbsthilfe-Kontaktstellen 
NRW 
AG Selbsthilfe-Kontaktstellen  
+ -Büros im Paritätischen  
NRW  
Regional-Treffen der  
Selbsthilfe-Kontaktstellen 
AG Wissenstransfer 
Qualitätszirkel 
Datenschutz 
Selbsthilfe-
Akademie NRW 
AG Selbsthilfe in  
die Lehre bringen  
8. Fachliche Einbindung 
Wie alle Selbsthilfe-Kontaktstellen des Paritätisch en in NRW stehen wir sowohl mit den Kolle- 
gen/innen der paritätischen Kontaktstellen wie auch  mit allen anderen Kontaktstellen in NRW in 
fachlichem Austausch. 
Sowohl im Landesarbeitskreis Selbsthilfe-Kontaktstellen NRW (LAK) als auch in den Arbeitskrei- 
sen der paritätischen Kontaktstellen waren wir an P rojekten und der Erstellung von Arbeitshilfen 
aktiv beteiligt.  
 
 
 
Teilnahme an Veranstaltungen und Tagungen 
♦  Februar: „Selbsthilfe in die Lehre bringen“, Bochum 
♦  April: LAK Werkstatt Teil 1, Düsseldorf 
♦  Juni: Gesunde Städte Netzwerk (GSN), Kompetenzforum „Präventionsgesetz“, Kassel 
♦  Juli: LAK Werkstatt Teil 2, Dortmund 
♦  September: AWO Köln, Teilnahme an der Fortbildung „Einführung in die Pressearbeit“, Köln 
♦  September: Gesunde Städte-Netzwerk, Mitgliederversammlung und Fachsymposium “Partizi- 
pation als kommunales Handlungsprinzip“, Marburg 
♦  Dezember: Patientenvertretung in Nordrhein-Westfale n, Fachtag, “Patientenorientierung in 
NRW, Kompetenzen entwickeln, Zusammenarbeit stärken“, Bochum

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9. Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe 
Wie bereits 2017 berichtet, arbeitet eine Mitarbeit erin der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln gemein- 
sam mit einer Seniorenberaterin im Kontaktbüro Pfle geselbsthilfe. Ein Modellprojekt des Landes 
NRW und der Pflegekassen zur Unterstützung und Stär kung pflegender Angehörige durch Ge- 
sprächsgruppen. 
Neben einer wöchentlichen, zweistündigen Sprechstun de speziell für pflegende Angehörige lag 
der Schwerpunkt der Arbeit 2018 darin, das Kontaktb üro Pflegeselbsthilfe bekannt zu machen. 
Hierzu wurden mehrere Infostände organisiert und da s Projekt in vielen Kölner Gremien vorge- 
stellt. Im Demenznetz Porz und im Demenznetz Innenstadt arbeiten die Mitarbeiterinnen kontinu- 
ierlich mit. 
Die Recherche 2017 nach bereits bestehenden Gesprächskreisen in Köln ergab eine Anzahl von 
23 Gruppen. Damit sich diese untereinander kennenlernen und sich austauschen können, wurde 
2018 erstmalig zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen. Hier wurde der Wunsch an das Kon- 
taktbüro herangetragen, solche Austauschtreffen wei terhin anzubieten und insbesondere auch 
Öffentlichkeitsarbeit für die Gruppen zu machen. Di es wurde umgehend umgesetzt: Alle beste- 
henden Gesprächskreise wurden inkl. Flyer auf die Homepage des Kontaktbüros Pflegeselbsthil- 
fe eingestellt, so dass Interessierte direkt Kontakt zu den Gruppen aufnehmen können, ohne sich 
vorher an das Kontaktbüro wenden zu müssen. Darüber  hinaus wurde im Haus der Selbsthilfe 
ein Prospektständer mit allen Flyern der Gesprächskreise aufgestellt. 
Obwohl es in Köln schon 23 Gesprächskreise für pfle gende Angehörige allgemein oder pflegen- 
de Angehörige von Menschen mit Demenz gibt, konnten  2018 mit Unterstützung des Kontaktbü- 
ros 3 weitere Gruppen gegründet werden: eine Gruppe  im Krankenhaus Porz, eine Gruppe „Yo- 
ga für pflegende Angehörige mit anschließendem Gesp rächskreis in Finkenberg sowie eine 
Gruppe in Porz-Zündorf.

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10. Fazit und Ausblick 
Das vergangene Jahr ist nicht in allen Arbeitsberei chen wie angedacht oder geplant verlaufen. 
Dennoch, einiges konnten wir  umsetzen und da, wo w ir Aktivitäten und Projekte zurückgestellt 
haben, sind Vorarbeiten für die kommende Umsetzung erfolgt. 
Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit hat angesichts de r Umbrüche in der Selbsthilfe und Verände- 
rungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein en zentralen Stellenwert in unserer Ar- 
beit. Deshalb beschäftigen wir uns schon länger mit einer Imagekampagne für die Idee Selbsthil- 
fe und konkret für die Kölner Selbsthilfegruppen. 
Es ist uns nicht leicht gefallen, von unserer eigen en Kampagne in 2018 Abstand zu nehmen. 
Dennoch denken wir, dass es die richtige Entscheidu ng war. Wir sind gespannt, welche Reso- 
nanz die beiden überregionalen Kampagnen in 2019 ha ben, an denen wir uns beteiligen. Wir 
erhoffen uns Erkenntnisse und weitere Ideen für die  Entwicklung und Durchführung unserer ei- 
genen Kampagne zu einem späteren Zeitpunkt.  
Unsere regelmäßigen Aktivitäten im Bereich Öffentli chkeitsarbeit, haben wir fortgeführt. Hier 
freuen wir uns, dass die Veranstaltung „Gesund und mobil im Alter“ – in Kooperation mit dem 
Vorsorgetag – ein so großer Erfolg war, dass er bereits in 2019 wiederholt wird.  
Nach wie vor arbeiten wir daran, mehr Internetpräse nz für die Selbsthilfe über die Mitglieder des 
Selbsthilfebeirats und der ihr angeschlossenen Orga nisationen zu schaffen. Wir begrüßen die 
Offenheit der angesprochenen Mitglieder. Die Umsetz ung ist aufgrund institutioneller Gegeben- 
heiten jedoch nicht einfach und schnell zu erreichen.  
Wie angekündigt sind wir inzwischen bei Facebook ak tiv und werden die Aktivitäten in 2019 in- 
tensivieren. 
Bei unserer Homepage stellen wir steigende Besucher /innenzahlen fest. Die Überarbeitung ha- 
ben wir zurückgestellt, da ein landesweiter Relaunc h des Internetauftritts der Paritätischen Kon- 
taktstellen ansteht. 
Trotz zunehmender Bedeutung des Internets ist der S elbsthilfewegweiser nach wie vor gefragt 
und ein für uns wichtiges Informationsmedium. Vorau ssichtlich Ende 2019 werden wir mit der 
Vorbereitung des neuen Selbsthilfewegweisers beginnen. 
Mehrere Einrichtungen haben angefragt, ob es eine N euauflage der Elternbroschüre „Hürden 
überwinden“ gibt. Hier werden wir Arbeitsaufwand un d Personalkapazität überprüfen und dann 
entscheiden, wann und wie wir das Projekt in Angriff nehmen. 
Neben Internetpräsenz, Infomaterialien und Infovera nstaltungen ist uns der Bereich gezielter 
persönlicher Ansprache von Interessierten wichtig. Unsere Idee, Mitarbeiter/innen professioneller 
Einrichtungen bereits in der Ausbildung Selbsthilfe /-gruppen näher zu bringen, haben wir auf- 
grund mangelnder Personalkapazität nicht intensiviert. Grundsätzlich halten wir an der Idee fest, 
weil es ein nachhaltiger Weg ist, Betroffene auf Selbsthilfegruppen aufmerksam zu machen. 
Gespannt sind wir, welche Ergebnisse das In-Gang-Se tzer Projekt haben wird. Der Personalauf- 
wand ist hoch, dennoch denken wir, dass das Projekt  gerade in Zeiten, in der die Selbsthilfe mit 
hoher Fluktuation und Konkurrenz durch das Internet zu kämpfen hat, wichtig ist.  
Im Bereich Gruppenunterstützung werden wir in 2019 wieder Fortbildungsangebote im Bereich 
Gruppenstruktur und –dynamik anbieten. Supervision,  finanzielle Förderung und Themen rund 
ums Internet sind bereits geplant. Auch die verände rten informellen Angebote und thematischen 
Treffen werden wir fortführen. Eine Auswertung der Angebote und Veränderungen sollte im Jahr 
2020 erfolgen. Hierzu gehört auch in partnerschaftl icher Zusammenarbeit mit dem Spre- 
cher/innenkreis und den Mitgliedern der Arbeitsgeme inschaft Selbsthilfe die Struktur der Arbeits- 
gemeinschaft Selbsthilfe zu überprüfen und fort zu entwickeln.

Jahresbericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 2018 
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Die Verwaltung des „Selbsthilfetopfes“ werden wir fortführen. Darüber hinaus sind wir 2019 An- 
nahmestelle für die Anträge auf Pauschalförderung durch die Krankenkassen. 
2019 werden wir uns im Bereich Gremien intensiv mit  der Besetzung von Ämtern rund um die 
Stadt Arbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik beschäftigen. Mit der Kommunalwahl 2020 werden 
einige ehrenamtlich tätige Gremienvertreter/innen (aus der Selbsthilfe) ihre Ämter aufgeben. 
Wir haben den letzten Jahresbericht mit einem Ausbl ick auf das Thema Datenschutz-
Grundverordnung beendet. Auf dieses Thema mussten w ir deutlich mehr Zeit als gedacht ver- 
wenden und die DS-GVO wird uns auch in 2019 fordern . Wir freuen uns, dass wir in Absprache 
mit der Stadt Köln (Amt für Soziales, Arbeit und Se nioren, Gesundheitsamt) versuchen können, 
neue Informations- und Beratungsangebote zu entwickeln.  
 
 
 
 
 
 
 
Köln, Juni 2019

Anlage 2_Bericht 2018

9030 Zeichen

DEUTSCHER PARITÄTISCHER WOHLFAHRTSVERBAND LANDESVERBAND NORDRHEIN-WESTFALEN E.V. 
Loher Straße 7 
42283 Wuppertal 
www.paritaet-nrw.org 
Telefon: 0202|2822-0 
Telefax 0202|2822-110 
mail@paritaet-nrw.org 
Amtsgericht 
Wuppertal VR 14 39 
Steuer-Nr: 131|5951|0051 
Stiften und Spenden: 
www.gemeinsamhandeln.de 
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Selbsthilfe-Kontaktstelle | Marsilstein 4-6 | 50676 Köln  
Köln 
 
Marsilstein 4-6 
50676 Köln 
Telefon: 0221/951542-23 
Telefax: 0221/951542-42 
www.selbsthilfekoeln.de 
selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org 
Rückfragen: Yvonne Oertel 
AZ: IV-3-110 
Öffnungszeiten: 
MO - DO: 9 - 12.30 + 13 - 16 Uhr 
FR: 9 - 12 Uhr 
Stadt Köln 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
Rainer Holtmann 
Ottmar-Pohl-Platz 1 
51103 Köln 
 16.07.2019 
Förderung der nicht unmittelbar über den Ausschuss für Soziales, Arbeit und Senioren und 
den Gesundheitsausschuss geförderten Selbsthilfegruppen im Sozial- und 
Gesundheitsbereich 
Bericht der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln 
Verwendungsnachweis 2018 
 
Selbsthilfeförderung 2018 
2018 standen uns insgesamt 106.841,74 € zur Förderung der Selbsthilfegruppen  
zur Verfügung.  
Die Summe setzt sich wie folgt zusammen: 
34.274,94 € Übertrag aus der Selbsthilfeförderung 2017 (Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren 16.949,61 €, Gesundheitsamt 17.305,33 €), Einnahmen der Selbsthilfe-
Kontaktstelle 20,00 € und neu 72.561,80 € Zuwendungen aus 2018 (Amt für Soziales, 
Arbeit und Senioren 27.491,80 €, Gesundheitsamt 45.070,00 € und zusätzlich 
Einnahmen der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Höhe von 5,00 Euro). 
 
Verteilt auf die beiden Ämter standen uns seitens des Amtes für Soziales, Arbeit und 
Senioren insgesamt 44.441,41 € und seitens des Gesundheitsamtes 62.375,33 € zur 
Verfügung. Die Gesamteinnahmen der Kontaktstelle betrugen 25,00 €. 
 
Von dem uns zur Verfügung stehenden Betrag in Höhe von 106.841,74 € haben wir 
55.531,82 € verausgabt.

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29.869,07 € wurden an 59 Selbsthilfegruppen ausgezahlt. 
14.778,45 € wurden für übergreifende Aktivitäten und Anschaffungen verwendet. 
10.884,30 € erhielt die Selbsthilfe-Kontaktstelle für ihren Verwaltungsaufwand. 
 
Zu den Gruppenanträgen im Einzelnen 
Es wurden 71 Gruppenanträge aufgenommen. An 59 Gruppen wurden Fördermittel 
ausgezahlt. 
Bei den 12 nicht geförderten Gruppen haben vier Gruppen ihren Antrag nicht 
konkretisiert. Hier gehen wir davon aus, dass sie ausreichend andere Fördermittel 
erhalten haben oder der Förderbedarf so gering war, dass er aus Eigenmitteln 
finanziert wurde. Vier Gruppen haben mitgeteilt, dass sie in diesem Förderjahr keine 
städtische Förderung benötigen. Eine Gruppe konnte nicht gefördert werden, weil sie 
die Förderkriterien nicht erfüllt hat und eine weitere Gruppe wegen Überschreitung 
der Antragsfrist. 
 
29 Gruppen wurden mit einem Betrag bis zu 500 € gefördert, bei 24 Gruppen lag der 
Förderbetrag zwischen 500 € - 1.000 €, 6 Gruppen erhielten eine Förderung zwischen 
1.000 €- 1.900 €. 
 
Die Förderinhalte verteilten sich auf das gesamte mögliche Förderspektrum.  
 
35 Gruppen erhielten eine Erstattung der Telefonkosten. 28 Gruppen wurden 
Mietkosten erstattet. Zusätzlich wurde bei IDL ein Gruppenraum (abends) fest 
angemietet. 
19 Gruppen wurden mit Fahrtkosten gefördert, sieben Gruppen mit Portokosten. 
12 Gruppen erhielten eine Förderung für Büromaterial, sechs Gruppen für 
Kopierkosten. 
Mit unterschiedlichen Inhalten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurden 13 Gruppen 
gefördert. Eine Förderung durch Fachliteratur erhielten sechs Gruppen, sowie 
weitere sieben Gruppen für technische Geräte. 
Mit Kostenerstattungen fürs Internet wurden sieben Gruppen unterstützt.  
 
Zwei Gruppen wurden wie im Vorjahr mit der Übernahme von 
Kinderbetreuungskosten gefördert. Während sich die Eltern treffen, werden die 
Kinder gemeinsam parallel betreut.

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Zu den übergreifenden Anschaffungen und Aktivitäten 
Für das Haus der Selbsthilfe wurden u.a. ein Laptop, ein Beamerwagen sowie ein 
Prospektständer angeschafft. Darüber hinaus wurde wie in den Vorjahren 
Verbrauchsmittel für das Haus der Selbsthilfe finanziert, sowie der Ersatz von 
defekten kleineren Geräten. 
 
Bei der Infoveranstaltung des Selbsthilfebeirates  zur finanziellen Förderung der 
Kölner Selbsthilfegruppen wurden wieder Honorare  für die Schrift- und 
Gebärdensprachdolmetscher finanziert. 
 
Im Bereich gruppenübergreifende Öffentlichkeitsarbeit flossen Mittel in die Roll-Up 
Ausstellung „Selbsthilfe tut gut macht Mut“ und in eine Infoveranstaltung mit 23 
Selbsthilfegruppen in der Uniklinik. 
 
Es wurden auch wieder give aways angeschafft, die gerne von den Gruppen genutzt 
werden. 
 
Ein Schwerpunkt lag auf der Förderung und Unterstützung der AG Selbsthilfe. Hier 
wurde das 25jährige Jubiläum als interne Vernetzungs/- Kennenlern-Veranstaltung 
gestaltet. Im Rahmen der Unterstützung der AG Selbsthilfe ging es auch um die 
Gewinnung von Nachfolgern der Sprecher/innen, die die AG Selbsthilfe u.a. in 
kommunalen Gremien vertreten. 
 
Ein zweiter Schwerpunkt der übergreifenden Förderung waren Fortbildungen zum 
Thema Datenschutz. Hier wurden zwei Veranstaltungen finanziert - eine Abend- und 
eine Tagesveranstaltung jeweils mit Rechtsanwält/innen und  Schriftdolmetschern. 
Zusätzlich wurden Broschüren für Gruppen angeschafft, die Ende des Jahres bereits 
vergriffen waren. 
 
Wie in den Vorjahren fand auch wieder eine gruppenübergreifende Supervision statt.  
Angedacht war auch wieder eine Fortbildung zum Thema Internet. Da uns das 
Angebot einer ehrenamtlich betreuten Internet/EDV-Fortbildungsreihe für das Jahr 
2019 gemacht worden ist, haben wir um Geld zu sparen, die Veranstaltung in 2018  
nicht durchgeführt. 
 
Erfahrungen und Fazit der Selbsthilfe-Kontaktstelle 
Die Anzahl der Anträge 71 (Vorjahr 67) war etwas höher als im vergangen Jahr. Wir 
haben jedoch 1 Gruppe weniger, 59 Gruppen (Vorjahr 60) gefördert.

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Erstmalig gefördert wurden 17 Gruppen (Vorjahr: 15).  
Die Summe der an einzelne Gruppen ausgezahlten Mittel war etwas geringer 
(29.869,07 €) als im Vorjahr (31.252,45 €). Im Einzelnen sieht es so aus, dass die 
Anzahl der Gruppen, die weniger als 500 € erhielt, erneut kleiner geworden ist,  
29 Gruppen in 2018 (Vorjahr 34). Die Anzahl der Gruppen mit einem Förderbetrag  
zwischen 500-1.000 Euro ist auf 24 Gruppen gestiegen (Vorjahr 16). Über 1.000 Euro 
erhielten 6 Gruppen (Vorjahr 10). 
 
Die Anzahl der übergreifenden Anträge ist in diesem Jahr eher gering. Gründe dafür 
sind, dass Aktivitäten für den Bereich übergreifende Öffentlichkeitsarbeit nach 
verschiedenen Vorarbeiten gestoppt worden sind, weil im Jahr 2019 zwei große 
überregionale Kampagnen laufen, an denen wir uns beteiligen. Eine dritte 
Kampagne wäre kontraproduktiv. 
 
Wie im Vorjahr haben wir mit mehreren Gruppen die Anträge gemeinsam ausgefüllt. 
47-mal (Vorjahr 62) suchten uns Gruppen persönlich zum Thema Finanzen auf. Der 
Unterstützungsbedarf ist insbesondere für neue Gruppen und Personen, die 
erstmalig einen Antrag stellen, hoch. 
 
Wir sind Ansprechpartner für Gruppen mit eher geringem oder schwankendem 
Förderbedarf, für neue Gruppen und Gruppen in besonderen Situationen, wie z.B. die 
Gruppen, die aktuell nicht in der Lage sind, in Vorleistung zu gehen, Anträge 
auszufüllen, Belege in ordnungsgemäßer Form vorzulegen sowie Fristen einzuhalten 
oder ein Gruppenkonto zu führen.  
Schwierig ist für uns nach wie vor, dass bei wechselnden Ansprechpartner/innen oft 
keine interne Übergabe stattfindet. 
 
Die Restsumme in Höhe von 51.309,92 € (Gesundheitsamt 33.923,11 €,  
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 17.361,81 €, Selbsthilfe-Kontaktstelle 25,- €) 
würden wir gerne wieder für übergreifende Aktivitäten im Bereich 
Öffentlichkeitsarbeit u.a. Wegweiser, Fortbildungen und Anschaffungen für das Haus 
der Selbsthilfe verausgaben.  
 
Die geförderten Gruppen und der Sprecher/innenkreis der AG Selbsthilfe im 
Paritätischen bedanken sich ausdrücklich für die Unterstützung durch die Stadt Köln.  
 
gez. Yvonne Oertel 
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln

Beratungsverlauf (2)

05.09.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 15.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2019 Gesundheitsausschuss
TOP 7.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2475/2019
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
14.08.2019
Erstellt
15.07.2019 11:46