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KRS 18/2026

Anfrage der Fraktion Freie Wähler/Volt vom 8. September 2026: Geruchsbelastung und Emissionsentwicklung Hürth, Brühl und Erftstadt

Sitzungsvorlage KRS 18.09.2026

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Nächste Beratung: Kommission für Regionalplanung, Strukturfragen und Digitales, Sitzung am 18.09.2026, TOP 4.1

Sitzungsvorlage KRS (BeantwortungAnfrage_4.1)

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Sitzungsvorlage KRS (Anfrage der Fraktion Freie Wähler/Volt vom 8. September 2026: Geruchsbelastung und Emissionsentwicklung Hürth, Brühl und Erftstadt)

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Sitzungsvorlage KRS (Anfrage_2026-09-18 AF KRS Gerüche Rhein-Erft-Kreis (1) (002))

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Sitzungsvorlage KRS (BeantwortungAnfrage_4.1)

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Seite 1 von 2 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Sitzungsvorlage KRS 
- öffentlich - 
KRS 18/2026 
Dezernat 52 
Kreislaufwirtschaft, Bo-
denschutz – ein-
schließlich anlagenbe-
zogener Umweltschutz 
Ansprechperson Herr Marco Rulik 
Telefon 0221 -147-3716 
Datum 14.09.2026 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission für Regionalplanung, Strukturfra-
gen und Digitales 18.09.2026 4.1 Kenntnisnahme 
 
TOP: 
Beantwortung der Anfrage der Fraktion Freie Wähler/Volt vom 8. September 2026: 
Geruchsbelastung und Emissionsentwicklung Hürth, Brühl und Erftstadt 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Kommission nimmt die Beantwortung der Anfrage zur Kenntnis. 
 
 
Erläuterungen: 
Beantwortung der Bezirksregierung Köln, Dezernat 52 zu den Fragen 1 und 3: 
Zu Frage 1: Welche Erkenntnisse liegen der Bezirksregierung Köln zur regional auftretenden Ge ruchsbelas-
tung in betroffenen GIB-Bereichen Hürth, Brühl und Erftstadt vor? 
Seit Mitte des Jahres 2026 hat sich eine Situation eingestellt, in der sich die Bürgerinnen und Bürger der 
Städte Hürth, Brühl und auch Erftstadt durch Gerüche belästigt fühlen.  
Die Beschwerden aus Brühl werden überwiegend aus den Ortsteilen Heide, West und Kierberg und in deut-
lich geringerem Umfang aus der Stadtmitte, Brühl-Süd sowie dem Ortsteil Pin gsdorf gemeldet. Beschwerden 
aus Hürth werden aus Alt-Hürth bis in den südlichen Teil von Berrenrath und aus den süd- östlich gelegenen 
Ortslagen Fischenich und Kendenich gemeldet. Aus Erftstadt liegen im wesentlichen Geruchs beschwerden 
aus dem Ortsteil Köttingen und in geringerer Anzahl aus dem Ortsteil Liblar vor.  
Besonders häufig sind Beschwerden über Gerüche an Freitagen, Samstagen, in den Nächten von Sonntagen 
auf Montage sowie in den Zeitfenstern zwischen 22:00 Uhr und 01:00 Uhr sowie zwischen 06:00 Uhr und 
08:00 Uhr. Die Gerüche werden hauptsächlich als „faulig-vergoren“ und mit abnehmender Häufigkeit als „che-
misch“, „Müll“, „verbrannt“, „Abwasser“ und „Schwefel“ bezeichnet. Als potentielle Verursacher kommen da-
her grundsätzlich Abfallbehandlungsanlagen, Betriebe der chemischen und verarbeitenden Ind ustrie, Kläran-
lagen sowie auch landwirtschaftliche Betriebe in Betracht. 
Die Anzahl der Beschwerden ist aktuell stark rückläufig.  
Ermittlungen zu den möglichen Ursachen, welche die diesjährige eskalierende Beschwer delage erklären, lau-
fen und sind noch nicht abgeschlossen.

Sitzungsvorlage KRS KRS 18/2026 Seite 2 von 2 
Zu Frage 3: Inwiefern werden bauliche und betriebliche Veränderungen bestehender Betriebe mit Blick  auf 
das Schutzgut menschliche Gesundheit erfasst, auch ohne laufendes Regionalplanä nderungsverfahren? 
Bauliche und betriebliche Veränderungen bestehender Anlagen sind in Zulassungsverfahren n ach dem Bun-
des-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) oder dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (K rWG) generell auch im Hin-
blick auf das Schutzgut Mensch und menschliche Gesundheit zu prüfen. Maßgeblich ist, ob die ˜nderung zu 
zusätzlichen oder veränderten Auswirkungen, etwa durch Lärm, Luftschadstoffe, Gerüche, Er schütterungen 
oder sonstige Immissionen, führen kann. Das Schutzgut Mensch ist dabei stets zu berücksichtigen – unab-
hängig davon, ob es sich um eine Neuerrichtung oder um die ˜nderung eines bestehenden B etriebs handelt. 
Im Rahmen der jeweiligen Zulassungsentscheidung sind daher die möglichen Auswirk ungen der konkreten 
baulichen oder betrieblichen Veränderung auf die menschliche Gesundheit zu ermitteln und bei der Entschei-
dung zu berücksichtigen. 
Darüber hinaus weisst dezernat 52 darauf hin, dass die Zuständigkeit für die Betriebe des VZEK nicht je nach 
Betrieb beim Rhein-Erft-Kreis oder der Bezirksregierung Köln liegt, sondern auss chließlich bei der Bezirksre-
gierung Köln. 
 
 
Anlage(n): 
1. Anfrage_2026-09-18 AF KRS Gerüche Rhein-Erft-Kreis (1) (002)

Sitzungsvorlage KRS (Anfrage der Fraktion Freie Wähler/Volt vom 8. September 2026: Geruchsbelastung und Emissionsentwicklung Hürth, Brühl und Erftstadt)

617 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage KRS 
- öffentlich - 
KRS 18/2026 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Jürgen Schuiszill 
Telefon 0221 -147-4600 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 09.09.2026 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission für Regionalplanung, Strukturfra-
gen und Digitales 18.09.2026 4.1 Kenntnisnahme 
 
TOP: 
Anfrage der Fraktion Freie Wähler/Volt vom 8. September 2026: 
Geruchsbelastung und Emissionsentwicklung Hürth, Brühl und Erftstadt 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Kommission nimmt die Anfrage zur Kenntnis. 
 
 
Erläuterungen: 
Siehe Anlage

Sitzungsvorlage KRS (BeantwortungAnfrage_4.1.Frage2DOCX)

1029 Zeichen

Seite 1 von 1 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Sitzungsvorlage KRS 
- öffentlich - 
KRS 18/2026 
Dezernat 32 
Regionalentwicklung, 
Braunkohle 
Ansprechperson Herr Gerit Ulmen 
Telefon 0221 -147-2397 
Datum 16.09.2026 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission für Regionalplanung, Strukturfra-
gen und Digitales 18.09.2026 4.1 Kenntnisnahme 
 
TOP: 
Beantwortung der Frage 2 in der Anfrage der Fraktion Freie Wähler/Volt vom 8. September 
2026: 
Geruchsbelastung und Emissionsentwicklung Hürth, Brühl und Erftstadt 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Kommission nimmt die Beantwortung der Frage 2 der Anfrage zur Kenntnis. 
 
 
Erläuterungen: 
 
Es findet kein Monitoring zur Emissionsentwicklung statt. Diese sind im Rahmen des Immissions-
schutzrechts zu betrachten. Die Übereinstimmung der Bauflächen mit dem Regionalplan wird im 
Siedlungsflächenmonitoring überwacht, sowie im Verfahren nach § 34 LPlG (optional) und nach § 
6 BauGB geprüft. 
 
 
Anlage(n): 
1. Anfrage_2026-09-18 AF KRS Gerüche Rhein-Erft-Kreis (1) (002)

Beratungsverlauf (2)

18.09.2026 Kommission für Regionalplanung, Strukturfragen und Digitales
TOP 4.1
Zur Sitzung
18.09.2026 Kommission für Regionalplanung, Strukturfragen und Digitales
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Details

Vorlagen-Nr.
KRS 18/2026
Typ
Sitzungsvorlage KRS
Datum
18.09.2026
Erstellt
09.09.2026 12:49