AN/2023/2023
Long-Covid und Post-Vac-Patient*innen in Köln
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Linke Anfrage nach § 4
2604 Zeichen
Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An den Ausschussvorsitzenden Dr. Ralf Unna Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221 -27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 16.11.2023 AN/2023/2023 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Gesundheitsausschuss 21.11.2023 Long-Covid und Post-Vac-Patient*innen in Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Dr. Unna, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gesundheitsausschusses zu setzen. Symptome von Long-Covid-Patient*innen sind schon länger bekannt. Dazu zählen z.B. Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, aber auch Muskelschwäche und Muskelschmerzen. Psychische Probleme wie depressive Symptome und Angststörungen, Verlust von Geschmacks- und Geruchsinn können auch auftreten. Betroffene berichten auch über Infektionsanfälligkeit. Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen sind sich auch darüber einig, dass es im Zuge der Coronaschutzimpfungen zu unerwünschten Nebenwirkungen kam und auch weiterhin kommen kann. Herzrasen, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit werden u. a. von den Betroffenen genannt. In seltenen Fällen kann eine Corona-Impfung lange anhaltende Symptome verursachen. Fachleute sprechen vom Post-Vac-Syndrom. In der beginnenden kühlen Jahreszeit, in der wieder vermehrt Coronainfektionen auftreten, machen sich die Menschen in Köln über das „Für und Wider“ einer weiteren Impfung Gedanken. In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche Krankenhäuser, Praxen oder andere Einrichtungen in Köln bieten Betroffenen von Long Covid bzw. Post Vac Hilfestellung und wie sehen diese aus? 2. Gibt es in Köln mittlerweile der Stadtverwaltung bzw. dem Gesundheitsamt bekannte Selbsthilfegruppen, an die sich die Menschen wenden können? 3. Wie viele Menschen in Köln leiden an Long Covid und Post Vac und findet eine Datenanalyse zu diesen Fällen statt? 4. Steht das Gesundheitsamt mit regionalen, nationalen oder internationalen Instituten im Austausch und wie sieht dieser aus? 5. Welche Erkenntnisse zu Long Covid und Post Vac gibt es, die wichtig sind und den Einwohner*innen Kölns mitgeteilt werden sollten? Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/2023/2023
- Typ
- Die Linke. Anfrage nach § 4
- Datum
- 16.11.2023
- Erstellt
- 16.11.2023 09:03