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1747/2025

Rest- und Bioabfallanalyse 2024/2025

Mitteilung Ausschuss 02.06.2025

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln, Sitzung am 12.06.2025

Anlage 1 - Restabfall- u. Bioabfallanalyse 2024-2025_INFA

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Anlage 1 - Restabfall- u. Bioabfallanalyse 2024-2025_INFA

45674 Zeichen

INFA - Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH, Ahlen
Rest- und Bioabfallanalyse 2024/25Ergebnisse, Maßnahmen, EmpfehlungenDipl.-Ing. Manfred SantjerLara Hannes B. Eng.

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Agenda
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    Einleitung1Restabfallanalyse2Bioabfallanalyse / Pilotprojekt „Biotonne für uns“3

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Einleitung
Vorbemerkungen
die letzte Restabfallanalyse in Köln wurde 2015 / 2016 durchgeführt; Grundlagen und Methodik sind vergleichbar, auch wenn die vorliegende Untersuchung noch umfangreicher war
die Restabfallanalyse 2015 / 2016 war u. a. Grundlage für das Kölner Abfallwirtschaftskonzept (AWK) 2018 bis 2027; Aktuell wird ein neues Kölner Abfallwirtschaftskonzepterstellt (Verabschiedung geplant im BAA am 12.06.2025)
das in 2022 vom Rat der Stadt Köln verabschiedete Zero-Waste-Konzept sieht umfangreich Reduktionen des Pro-Kopf-Aufkommens in den Bereichen Restabfall und Siedlungsabfälle insgesamt vor; ein Abgleich mit dem neuen AWK wird aktuell vorgenommen
das Pilotprojekt „Biotonne für uns“ entstammt einem Ratsauftrag von 29.09.2022 und wurde gemeinsam mit der AVG durchgeführt; eine Bioabfallanalyse in der vorliegenden Form wurde in Köln bisher nicht erstelltRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
RESTABFALLANALYSE

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Agenda
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Einleitung1Restabfallanalyse2Bioabfallanalyse / Pilotprojekt „Biotonne für uns“3Einleitung2.1Analyse INFA2.2Erkenntnisse2.3Empfehlungen2.4

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Einleitung
Aufgabenstellung & Ziele
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
1. Sortieranalyse Restabfall •Ermittlung der gewichtsbezogenen Zusammensetzung des Restabfalls und der darin noch enthaltenen Wertstoffe•Ermittlung von abfallwirtschaftlichen Grundlagen in Abhängigkeit unterschiedlicher Parameter•Erkenntnisse zur Fortschreibung des Zero-Waste-Konzept und die Neuerstellung des Abfallwirtschafts-konzeptes 2025•Gewinnung von Grundlagen für abfallwirtschaftliche Maßnahmen sowie Kennzahlen für Benchmarks2. Raumdichtenanalyse•Turnusmäßige Feststellung einer Restabfall-Raumdichte je Behältergröße•Rechtssichere Gestaltung der Abfallsatzung sowie  der Abfallgebührensatzung (Basiswerte für die Gebührenkalkulation)3. Überprüfung Mindestlitervolumens•Feststellung des tatsächlich genutzten Restabfall-Volumens in Abhängigkeit unterschiedlicher Parameter•Erkenntnisse über erforderliche Anpassungen des aktuellen Mindestlitermaßstabes•Gewinnung von Grundlagen für abfallwirtschaftliche MaßnahmenAUFGABENSTELLUNGZIEL

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Analyse INFA
Aufbau: Grundlagen
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
In Köln wurden im Jahr 2024 ca. 241.500 Mg Restabfall erfasst
dies entspricht 220,4 kg/(E*a)Darin sind Mengen aus privaten Haushalten als auch kleingewerbliche Restabfallmengen enthalten

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Analyse INFA
Aufbau: GrundlagenDer Behälterbestand beträgt 173.548 Restabfallbehälter aus privaten HaushaltenEs gibt 16 Behältertypenmit bis zu 6 Leerungen     pro WocheDas bereitgestellte Behältervolumenbeträgt 2.725.020.480 l/aDas Ø spezifische Behältervolumen beträgt   47,8 l/(E*w)Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    BehältertypAnzahl der Behälter in Abhängigkeit der Leerungshäufigkeiten2-wöchentlich wöchentlich 2x pro Woche 3x pro Woche 4x pro Woche 5x pro Woche Gesamt l/a m³/aMGB 20 1.040 1.040 1.081.600 1.082MGB 30 2.243 2.243 3.499.080 3.499MGB 40 3.173 3.173 6.599.840 6.600MGB 60 22.689 6 3 22.698 70.855.200 70.855MGB 70 552 6 558 2.052.960 2.053MGB 80 29.352 42 3 29.397 122.491.200 122.491MGB 110 17.336 824 111 15 18.286 110.922.240 110.922MGB 120 38.011 472 105 10 38.598 245.356.800 245.357MGB 180 3.269 38 6 3.313 31.477.680 31.478MGB 240 25.992 1.078 141 8 5 27.224 357.277.440 357.277MGB 500 1.984 68 2.052 55.120.000 55.120MGB 660 1.535 196 18 8 1.757 69.086.160 69.086MGB 770 5.312 1.446 159 4 30 6.951 354.233.880 354.234MGB 1.100 10.922 4.574 624 70 16.190 1.275.102.400 1.275.102Mulde / UFC 3.000 1 7 3 11 2.574.000 2.574Mulde / UFC 5.000 5 40 12 57 17.290.000 17.290Summe 6 163.457 8.762 1.173 20 130 173.548 2.725.020.480 2.725.020Restabfallbehälterbestand der Stadt Köln(Stand: 17.03.2025)BehältervolumenBehälter-größeBehältertypAnzahl der Behälter in Abhängigkeit der Leerungshäufigkeiten2-wöchentlich wöchentlich 2x pro Woche 3x pro Woche 4x pro Woche 5x pro Woche Gesamt l/a m³/aMGB 20 1.040 1.040 1.081.600 1.082MGB 30 2.243 2.243 3.499.080 3.499MGB 40 3.173 3.173 6.599.840 6.600MGB 60 22.689 6 3 22.698 70.855.200 70.855MGB 70 552 6 558 2.052.960 2.053MGB 80 29.352 42 3 29.397 122.491.200 122.491MGB 110 17.336 824 111 15 18.286 110.922.240 110.922MGB 120 38.011 472 105 10 38.598 245.356.800 245.357MGB 180 3.269 38 6 3.313 31.477.680 31.478MGB 240 25.992 1.078 141 8 5 27.224 357.277.440 357.277MGB 500 1.984 68 2.052 55.120.000 55.120MGB 660 1.535 196 18 8 1.757 69.086.160 69.086MGB 770 5.312 1.446 159 4 30 6.951 354.233.880 354.234MGB 1.100 10.922 4.574 624 70 16.190 1.275.102.400 1.275.102Mulde / UFC 3.000 1 7 3 11 2.574.000 2.574Mulde / UFC 5.000 5 40 12 57 17.290.000 17.290Summe 6 163.457 8.762 1.173 20 130 173.548 2.725.020.480 2.725.020Restabfallbehälterbestand der Stadt Köln(Stand: 17.03.2025)BehältervolumenBehälter-größe

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Analyse INFA
Aufbau: Grundlagen IIDer Behälterbestand verteilt sich auf 126.382 ObjekteEs existieren 8 mögliche BehälterkonstellationenDavon repräsentieren 3 Behälter-konstellationen (Grundlage für die Unter-suchungen des Trennverhaltens) ca. 90 % der Objekte bzw. ca. 1 Millionen der EinwohnerRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    Objekte gemäß Behälterkataster der AWB (Stand Mai 2024)Anzahl Objekte nach Trennverhaltennur RM RM+Bio RM+PPK RM+PPK+BioRM+WT RM+WT+BioRM+WT+PPKRM+WT+PPK+Bio (Volltrenner)Gesamt-ergebnisEinfamilien- / Doppelhaushälfte3.286 2.551 1.713 3.473 799 1.242 12.668 64.47690.208Anteil in % 3,6 % 2,8 % 1,9 % 3,8 % 0,9 % 1,4 % 14,0 % 71,5 % 100,0 %Mehrfamilienhaus 1.631 308 832 244 433 153 15.574 14.45433.629Anteil in % 4,8 % 0,9 % 2,5 % 0,7 % 1,3 % 0,5 % 46,3 % 43,0 % 100,0 %Großwohnanlage 231 52 106 30 89 45 1.358 6342.545Anteil in %9,1 % 2,0 % 4,2 % 1,2 % 3,5 % 1,8 % 53,4 % 24,9 % 100,0 %Total 5.148 2.911 2.651 3.747 1.321 1.440 29.600 79.564 126.382Anteil in % 4,1 % 2,3 % 2,1 % 3,0 % 1,0 % 1,1 % 23,4 % 63,0 % 100,0 %Bebauungs-struktur

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Füllgrad [%]
verfülltes Behältervolumen / Nennvolumen des BehältersBehälterinhaltsgewicht [kg/Behälter]
Bruttogewicht - LeergewichtRaumgewicht [kg/m³]
Behälterinhaltsgewicht / Nennvolumen des BehältersSchüttgewicht [kg/m³]
Behälterinhaltsgewicht / verfülltes BehältervolumenVorhandenes spezifisches Restabfallbehältervolumen [l/(E*w)]
Nennvolumen des Behälters / angeschlossene Einwohner * Leerungen pro WocheGenutztes spezifisches Restabfallbehältervolumen [l/(E*Wo)]
vorhandenes spez. Restabfallbehältervolumen * FüllgradErläuterung der behälterspezifischen Kennzahlen
MGB 120Füllgrad 80 %Raumgewicht ca. 92 kg/m³Leerhöhe 15 cmverfülltes Behälter-volumen 95 lGewicht des Abfalls im Behälter 11 kg20 % des Behälter-volumens werden nicht ausgenutztSchüttgewicht ca. 115 kg/m³Erläuterung der behälterspezifischen Kennzahlen
MGB 120Füllgrad 80 %Raumgewicht ca. 92 kg/m³Leerhöhe 15 cmverfülltes Behälter-volumen 95 lGewicht des Abfalls im Behälter 11 kg20 % des Behälter-volumens werden nicht ausgenutztSchüttgewicht ca. 115 kg/m³Analyse INFA
Aufbau: Grundlagen III
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Analyse INFA
Aufbau: Parameter Sortieranalyse (Private Haushalte)Sortieranalyse des Restabfalls erfolgt auf Grundlage der „Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen 2014“ 
analog zur Untersuchung aus dem Jahr 2015/16Zwei Untersuchungskampagnen zur Berücksichtigung des Vegetationseinflusses:
vegetationsreiche Phase (Mitte März bis Ende November) 
vegetationsarme Phase (Anfang Dezember bis Mitte März)Weitere Differenzierungsebenen je Kampagne:
3 Bebauungsstrukturen
2 Behältergrößencluster
3 WertstoffkombinationenRM: RestabfallWT: Wertstoff (LVP + sNVP)PPK: Papier, Pappe, KartonageGWA:14 Wohnungen je Objekt* RM + WT + PPK + BIO = „Volltrenner“Bebauungs-strukturenBehälter-größenWertstoffkombination Anzahl Stichprobeneinheitená 1,1 m³RM 6RM + WT + PPK 6RM + WT + PPK + BIO * 6RM 8RM + WT + PPK 8RM + WT + PPK + BIO * 8RM 8RM + WT + PPK 8RM + WT + PPK + BIO * 8RM 6RM + WT + PPK 6RM + WT + PPK + BIO * 6Großwohnanlage (GWA)MGB > 240 18 18Mehrfamilienhaus-bebauung (MFHB)MGB ≤ 240 2448MGB > 240 241-2 Familienhaus-bebauung (FBH)MGB ≤ 240 18 1884Bebauungs-strukturenBehälter-größenWertstoffkombination Anzahl Stichprobeneinheitená 1,1 m³RM 6RM + WT + PPK 6RM + WT + PPK + BIO * 6RM 8RM + WT + PPK 8RM + WT + PPK + BIO * 8RM 8RM + WT + PPK 8RM + WT + PPK + BIO * 8RM 6RM + WT + PPK 6RM + WT + PPK + BIO * 6Großwohnanlage (GWA)MGB > 240 18 18Mehrfamilienhaus-bebauung (MFHB)MGB ≤ 240 2448MGB > 240 241-2 Familienhaus-bebauung (FBH)MGB ≤ 240 18 1884Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Analyse INFA
Aufbau: Parameter RaumdichteanalyseBehälter-volumenA nzahl Einzelwerte(je Untersuchungscluster)30 l 4060 l 4070 l 4080 l 40110 l 40120 l 40180 l 40240 l 40500 l 40660 l 40770 l 401.100 l 403.000 l 405.000 l 403.0000 l UFC 405.000 l UFC 40640Behälter-volumenA nzahl Einzelwerte(je Untersuchungscluster)30 l 4060 l 4070 l 4080 l 40110 l 40120 l 40180 l 40240 l 40500 l 40660 l 40770 l 401.100 l 403.000 l 405.000 l 403.0000 l UFC 405.000 l UFC 40640Ermittlung der Raum- und Schüttdichten erfolgt auf Grundlage der „Richtlinie zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen 2014“
analog zur Untersuchung aus dem Jahr 2015/16Mit mindestens 40 Einzelverwiegungen je Untersuchungscluster und -kampagne wurden die Mindestanforderungen der Richtlinie (30) übertroffen   Die Raum- und Schüttdichten werden füralle Restabfallbehältertypen und -größen gemäß der Satzung der Stadt Köln ermitteltVier Untersuchungskampagnen zur Berücksichtigung des Vegetationseinflusses:
Winter (Dezember bis Ende Februar)
Frühjahr (Mitte März bis Ende Mai)
Sommer (Anfang Juni bis Mitte September)
Herbst ( Mitte September bis Ende November)Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Analyse INFA
Aufbau: Parameter Überprüfung MILIMABebauungs-strukturenWertstoff-kombinationenAnzahl Einzelwerte(je Untersuchungscluster)RM 40RM + WT+ PPK 40RM + WT + PPK + BIO * 40RM 40RM + WT+ PPK 40RM + WT + PPK + BIO * 40RM 40RM + WT+ PPK 40RM + WT + PPK + BIO * 401-2 Familienhaus-bebauung (FBH)360Mehrfamilienhaus-bebauung (MFHB)Großwohnanlage (GWA)Bebauungs-strukturenWertstoff-kombinationenAnzahl Einzelwerte(je Untersuchungscluster)RM 40RM + WT+ PPK 40RM + WT + PPK + BIO * 40RM 40RM + WT+ PPK 40RM + WT + PPK + BIO * 40RM 40RM + WT+ PPK 40RM + WT + PPK + BIO * 401-2 Familienhaus-bebauung (FBH)360Mehrfamilienhaus-bebauung (MFHB)Großwohnanlage (GWA)RM: RestabfallWT: Wertstoff (LVP + sNVP)PPK: Papier, Pappe, KartonageGWA:14 Wohnungen je Objekt* RM + WT + PPK + BIO = „Volltrenner“Die Überprüfung des spezifischen Mindestlitervolumens (MILIMA) erfolgt in Abhängigkeit der am Standort vorhandenen Wertstoffbehälter
Nutzung der Behälterkennzahlen aus den Probennahmen für die Sortieranalysen sowie den Verwiegungen zur Ermittlung der Raum- und Schüttdichten des Restabfalls 
Datenlücken werden mit zusätzlichen Datenaufnahmen geschlossen
für die im Stadtgebiet nur in sehr geringer Anzahl vorhandenen Kombinationen RM + Bio erfolgt unter Nutzung der Erkenntnisse eine rechnerische HerleitungVier Untersuchungskampagnen zur Berücksichtigung des Vegetationseinflusses:
Winter (Dezember bis Ende Februar)
Frühjahr (Mitte März bis Ende Mai)
Sommer (Anfang Juni bis Mitte September)
Herbst (Mitte September bis Ende November)Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Zusammensetzung des Restabfalls in der Stadt Köln
- Jahresmittel, in Abhängigkeit der Wertstoffkombinationen -
Stoffgruppen
RM RM + WT + PPK RM + WT +
PPK + Bio
kg/(E*a)Altpapier30,4 12,0 10,6Altglas17,0 10,3 9,1Kunststoffe21,4 12,0 11,1Metalle5,2 3,4 3,5Verbunde6,2 3,9 4,0Textilien10,3 8,5 6,4Altholz1,7 1,6 1,7Verwertbare organische Abfälle77,4 69,5 48,1Nicht verwertbare organische Abfälle18,3 15,0 11,9Elektrogeräte1,8 0,8 1,0Problem- und Schadstoffe 0,9 0,3 0,4Hygieneprodukte20,6 24,6 23,6Mineralische Abfälle3,8 1,9 2,3Sonstiges, Rest (Stoffe a. n. g.)15,0 12,7 10,7Feinmüll ≤ 10 mm9,4 6,7 7,4Summe239,5 183,1 151,9
Analyse INFA
Ergebnisse: Zusammensetzung Restabfall I
DasPro-Kopf-Aufkommen sinkt mit zunehmender Anzahl an haushaltsnahen Getrennterfassungssystemen(ca. 90 kg / (E*a)) Auch bei den Volltrennern befinden sich noch trockene Wertstoffe und verwertbare organischen Abfälle im RestabfallRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Zusammensetzung des Restabfalls in der Stadt Köln
- Jahresmittel, in Abhängigkeit der 
Bebauungsstrukturen und Behältergrößen -
Stoffgruppen
1-2-FHB
MGB ≤ 240
MFHB
MGB ≤ 240
MFHB
MGB > 240
GWA
MGB > 240
kg/(E*a)Altpapier12,3 11,0 14,0 15,1Altglas8,1 8,6 11,3 14,9Kunststoffe8,3 11,9 15,2 14,5Metalle2,5 3,5 4,4 4,1Verbunde3,7 4,1 3,9 5,2Textilien5,1 5,3 11,0 11,1Altholz1,0 2,3 1,3 1,6Verwertbare organische Abfälle50,4 54,6 63,5 76,9Nicht verwertbare organische Abfälle11,3 13,3 12,8 18,9Elektrogeräte1,0 0,8 1,0 1,2Problem- und Schadstoffe 0,5 0,3 0,4 0,5Hygieneprodukte17,8 23,9 27,3 27,0Mineralische Abfälle1,3 2,3 1,6 4,3Sonstiges, Rest (Stoffe a. n. g.)13,9 10,1 11,7 13,3Feinmüll ≤ 10 mm7,3 7,7 7,4 6,4Summe144,4 159,6 186,6 215,0
Analyse INFA
Ergebnisse: Zusammensetzung Restabfall II
DieBebauungsstruktur hat erheblichen Einfluss auf das Trennverhalten (Differenz von ca. 70 kg/(E*a))  Auch in der 1-2-FHB sind noch trockene Wertstoffe und verwertbare organische Abfälle enthaltenRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Zusammensetzung des Restabfalls in der Stadt Köln- Jahresmittel -StoffgruppenStadt KölnKg/(E*a)Altpapier12,7Altglas10,2Kunststoffe12,3Metalle3,6Verbunde4,1Textilien7,6Altholz 1,6Verwertbare organische Abfälle 59,7Nicht verwertbare organische Abfälle 13,7Elektrogeräte1,0Problem- und Schadstoffe0,4Hygieneprodukte23,8Mineralische Abfälle2,2Sonstiges, Rest (Stoffe a. n. g.)12,0Feinmüll ≤ 10 mm7,3Summe172,2
Analyse INFA
Ergebnisse: Zusammensetzung Restabfall III
DerAnteil an „tatsächlichen“ Restabfall  und nicht verwertbaren organischen Abfällen beträgt 35 %.Der Anteil der verwertbaren organischen Abfälle beträgt 35 % und der der trockenen Wertstoffen 30 %.Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Analyse INFA
Ergebnisse: Zusammensetzung Restabfall IVBundesweite Hausmüllanalyse 2020 zur Hausmüllanalyse Stadt Köln 2024/ 25 im Vergleich:
das Pro-Kopf-Aufkommenan Restabfall  liegt in der Stadt Köln 12,0 kg/(E*a) unter dem bundesweiten Durchschnitt für Großstädte
auch die im Restabfall noch enthaltene Menge an verwertbaren organischen Abfällen liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt (5,6 kg/(E*a)) für GroßstädteRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    * Abgeleitet aus der Bundesweiten Hausmüllanalyse 2020Angaben in kg/(E*a)KölnVergleichs-werte*Einwohnerdichte 2.700 E/km²> 1.500 E/km²PPK 12,7 12,8 -0,1Altglas 10,2 9,4 0,8Kunststoffe 12,3 14,1 -1,8Metalle 3,6 3,7 -0,1Verbunde 4,1 6,2 -2,1Alttextilien 7,6 5,9 1,7Altholz 1,6 1,1 0,5Verwertbare organische Abfälle 59,7 65,3 -5,6Nicht verwertbare organische Abfälle 13,7 14,8 -1,1Elektrogeräte 1 1,6 -0,6Problem- und Schadstoffe 0,4 1,1 -0,7Hygieneprodukte 23,8 20,9 2,9Sonstiges, Rest 14,2 18 -3,8Feinmüll (< 10 mm) 7,3 9,3 -2Summe172,2184,2 -12
Ergebnisvergleich - Köln vs. Vergleichswerte aus Siedlungsdichte > 1.1500 E/km² -DeltaAngaben in kg/(E*a)KölnVergleichs-werte*Einwohnerdichte 2.700 E/km²> 1.500 E/km²PPK 12,7 12,8 -0,1Altglas 10,2 9,4 0,8Kunststoffe 12,3 14,1 -1,8Metalle 3,6 3,7 -0,1Verbunde 4,1 6,2 -2,1Alttextilien 7,6 5,9 1,7Altholz 1,6 1,1 0,5Verwertbare organische Abfälle 59,7 65,3 -5,6Nicht verwertbare organische Abfälle 13,7 14,8 -1,1Elektrogeräte 1 1,6 -0,6Problem- und Schadstoffe 0,4 1,1 -0,7Hygieneprodukte 23,8 20,9 2,9Sonstiges, Rest 14,2 18 -3,8Feinmüll (< 10 mm) 7,3 9,3 -2Summe172,2184,2 -12
Ergebnisvergleich - Köln vs. Vergleichswerte aus Siedlungsdichte > 1.1500 E/km² -Delta

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Analyse INFA
Ergebnisse: Zusammensetzung Restabfall VErgebnisvergleich- 2015 / 2016 vs. 2024 / 2025 -Stoffgruppen2015 / 2016 2024 / 2025 Deltakg/(E*a)Altpapier 17,7 12,7 -5,0Altglas14,1 10,2 -3,9Kunststoffe 13,2 12,3 -0,9Metalle 3,9 3,6 -0,3Verbunde 1,8 4,1 2,3Textilien 7,3 7,6 0,3Altholz 4 1,6 -2,4Verwertbare organische Abfälle 70,6 59,7 -10,9Problem- und Schadstoffe0,3 0,4 0,1Mineralische Abfälle 2,5 2,2 -0,3Sonstiges, Rest (Stoffe a. n. g.) 60,8 57,7 -3,1Summe 196,2 172,2 -24,0
Hausmüllanalyse 2015/16 zur Hausmüllanalyse 2024/25 im Vergleich:
das Pro-Kopf- Aufkommen an Restabfall in der Stadt Köln sinktim Vergleich um 24,0 kg/(E*a) (-12 %)
die im Restabfall noch enthaltene Menge an verwertbaren organischen Abfällen sinkt um 10,9 kg/(E*a) 
die im Restabfall noch enthaltene Menge an trockenen Wertstoffen sinkt um 9,9 kg/(E*a) Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Hausmüllanalyse 2015/ 16 zur Hausmüllanalyse 2024/ 25 im Vergleich:
die (ungewichtete) durchschnittliche Raumdichtedes  Restabfall sinkt um mehr als 15%
saisonale Schwankungen (Jahreszeiten) wurden untersucht, fallen jedoch nicht ins Gewicht
bei MGB 20 l und MGB 30 l handelt es sich um virtuelle Behältergrößen
Analyse INFA
Ergebnisse Raumdichten
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Analyse INFA
Ergebnisse FüllgradeHausmüllanalyse 2015/16 zur Hausmüllanalyse 2024/25 im Vergleich:
der (ungewichtete) durchschnittliche Füllgrad der Restabfallbehälter sinkt um ca. 7 %
saisonale Schwankungen (Jahreszeiten) wurden untersucht, fallen jedoch nicht ins Gewicht
bei MGB 20 l und MGB 30 l handelt es sich um virtuelle BehältergrößenRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Hausmüllanalyse 2015/ 16 zur Hausmüllanalyse 2024/ 25 im Vergleich:
der Restabfall in nahezu alle Behältergrößen wiegt weniger
alle Behältergrößen werden geringer befüllt bzw. haben weniger Inhalt2015/16 2024/25 DeltaMGB 20 - 175 -MGB 30 209 164 -22%MGB 40 - 137 -MGB 60 151 124 -18%MGB 70 143 117 -18%MGB 80 137 119 -13%MGB 110 132 115 -13%MGB 120 130 113 -13%MGB 180 126 106 -16%MGB 240 125 103 -18%MGB 500 118 98 -17%MGB 660 107 90 -16%MGB 770 100 85 -15%MGB 1.100 101 79 -22%UFC 3.000 - 89 -Mulde 3.000 91 79 -13%UFC 5.000 - 84 -Mulde 5.000 78 78 0%Behälter-größenRaumdichte [kg/m³]2015/16 2024/25 DeltaMGB 20 - 175 -MGB 30 209 164 -22%MGB 40 - 137 -MGB 60 151 124 -18%MGB 70 143 117 -18%MGB 80 137 119 -13%MGB 110 132 115 -13%MGB 120 130 113 -13%MGB 180 126 106 -16%MGB 240 125 103 -18%MGB 500 118 98 -17%MGB 660 107 90 -16%MGB 770 100 85 -15%MGB 1.100 101 79 -22%UFC 3.000 - 89 -Mulde 3.000 91 79 -13%UFC 5.000 - 84 -Mulde 5.000 78 78 0%Behälter-größenRaumdichte [kg/m³]2015/16 2024/25 DeltaMGB 20 - 110 -MGB 30 110 100 -9%MGB 40 - 73 -MGB 60 79 71 -10%MGB 70 80 73 -9%MGB 80 75 68 -9%MGB 110 84 80 -5%MGB 120 79 76 -4%MGB 180 78 68 -13%MGB 240 77 75 -3%MGB 500 79 73 -8%MGB 660 85 75 -12%MGB 770 77 76 -1%MGB 1.100 81 80 -1%UFC 3.000 - - -Mulde 3.000 - - -UFC 5.000 - - -Mulde 5.000 - - -Füllgrad [%]Behälter-größen2015/16 2024/25 DeltaMGB 20 - 110 -MGB 30 110 100 -9%MGB 40 - 73 -MGB 60 79 71 -10%MGB 70 80 73 -9%MGB 80 75 68 -9%MGB 110 84 80 -5%MGB 120 79 76 -4%MGB 180 78 68 -13%MGB 240 77 75 -3%MGB 500 79 73 -8%MGB 660 85 75 -12%MGB 770 77 76 -1%MGB 1.100 81 80 -1%UFC 3.000 - - -Mulde 3.000 - - -UFC 5.000 - - -Mulde 5.000 - - -Füllgrad [%]Behälter-größenAnalyse INFA
Ergebnisse Raumdichten & Füllgrade
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Genutztes Restabfallvolumen nach Bebauungsstruktur (RM, PPK, WT) 24,9 bis 35,7 l/(E*w)Genutztes Restabfallvolumen (nach Trennverhalten)24,7 bis 39,9 l/(E*w)28,2 l/(E*w)Genutztes Restabfallvolumen nach Bebauungsstruktur(Volltrenner)20,8 bis 33,3 l/(E*w)
Analyse INFA
Ergebnisse Mindestlitermaßstab I
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Volltrennern mit MGB 240 in der Mehrfamilienhausbebauung 35 %liegen unterhalb des aktuellen Mindestlitermaßstabes von 20 l/(E*w)Volltrennern mit MGB 240  in der 1-2 Familienhausbebauung 42 % liegen unterhalb des aktuellen Mindestlitermaßstabes von 20 l/(E*w)Volltrenner(alle)37 %liegen unterhalb des aktuellen Mindestlitermaßstabes von 20 l/(E*w)
Analyse INFA
Ergebnisse Mindestlitermaßstab II
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Hausmüllanalyse 2015/ 16 zur Hausmüllanalyse 2024/ 25 im Vergleich:
das in Köln durchschnittliche genutzte Restabfallvolumen sinkt um 5 l/(E*w) auf 28 l/(E*w)
auch bei den Volltrennern liegt das durchschnittliche genutzte Restabfallvolumen noch über dem aktuellen MindestlitermaßstabAnalyse INFA
Ergebnisse Mindestlitermaßstab IIIErgebnisvergleich- 2015/16 vs. 2024/25 -Wertstoffkombinationgenutztes Litervolumen [l/(E*w)]2015/16 2024/25 DeltaRM 44 40 -4RM + WT + PPK 32 30 -2RM + WT + PPK + Bio   (Volltrenner)28 25 -3Stadt Köln 33 28 -5Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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1. Sortieranalyse Restabfall •Das Pro-Kopf- Aufkommen an Restabfall aus privaten Haushalten in der Stadt Köln sinkt um 24,0 kg/(E*a). Der Anteil des „tatsächlichen“ Restabfall + Nicht verwertbare organische Abfälle beträgt 35 Gew.-%.•Die im Restabfall noch enthaltene Menge an verwertbaren organischen Abfällen (-10,9 kg/(E*a)) sowie der trockenen Wertstoffe (-9,9 kg/(E*a)) sinken, Bioabfälle haben einen Anteil von 35 Gew.-% und trockenen Wertstoffe von 30 Gew.-% 2. Raumdichtenanalyse•Die Raumdichte des Restabfall sinkt in nahezu allen Behälterklassen deutlich3. Überprüfung Mindestlitervolumens•Das in Köln durchschnittliche genutzte Restabfallvolumen sinkt um 5 l/(E*w) auf 28 l/(E*w) •Auch bei den Volltrennern liegt das durchschnittliche genutzte Restabfallvolumen noch über dem aktuellen Mindestlitermaßstab•Allerdings unterschreiten mehr als 1/3 der Werte bei den Volltrennern den aktuellen MindestlitermaßstabAUFGABENSTELLUNGVORLÄUFIGE ERKENNTNISSE  (im Vergleich zur Restabfallanalyse 2015 / 2016)Erkenntnisse
Zusammenfassung
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Vorschlag im BAA im Frühjahr 2026 Sofort / Gebühren-kalkulation 2026 Vorschlag im BAA im Frühjahr 2026 
Empfehlungen
Betriebsausschuss AbfallwirtschaftVertiefende Analyse der Ergebnisse der Sortieranalyse
Ableitung von Maßnahmen zur Reduzierung des Restabfalls, insbesondere hinsichtlich trockener Wertstoffe und verwertbarer biogener Abfälle
Aufnahme der Ergebnisse in das neue AWK sowie den nächsten Zero-Waste-SachstandsberichtÜbernahme und Anwendung der ermittelten Raumdichten für die Gebührenkalkulation 2026
Auswirkungen auf Basis der Gebührenkalkulation 2025 im Rahmen (Varianz von – 4,6 % bis + 3,3 % je nach Behältertyp für Standardbehälter) 
Anmerkung: Rechtlich kaum diskutabelPrüfung der Anpassung des Mindestlitermaßstabes
Prüfung (Auswirkungen und Machbarkeit) einer Senkung des Mindestlitermaßstabes auf 15 l/(E*w) ab 2027
Prüfung einer Anreizwirkung zur freiwilligen Nutzung von Wertstoffbehältern ab 2027Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Bioabfallanalyse Pilotprojekt „Biotonne für uns“

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Agenda
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Einleitung1Restabfallanalyse2Bioabfallanalyse / Pilotprojekt „Biotonne für uns“3Einleitung3.1Pilotprojekt „Biotonne für uns“3.2Analyse INFA3.3Erkenntnisse Pilotprojekt „Biotonne für uns“3.4
Empfehlungen3.5

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Der Rat der Stadt Köln beauftragt die AWB ein  Pilotprojekt zur Einführung einer stadtweiten Pflichtbiotonne durchzuführen.Die Stadt Köln beginnt mit der schrittweisen Einführung der Biotonne auf freiwilliger Basis (quersubven-tioniert über die Restmüllgebühr)1990200019911998Die Quersub-ventionierung der Biotonne wird auf Grund des OVG-Urteiles Münster unzulässig. Die Biotonne wird kostenpflichtig. Die Nutzung geht massiv zurück.2005Die Stadt Köln führt eine Teilquer-subventionierung der Biotonne mit mäßigem Erfolg ein.2006Die Biotonne wird wieder komplett quersubventioniert und wird von den Bürger*innen in den Folgejahren gut angenommen. 202220202023Auf Basis des von der AWB vorgestellten Konzeptes wird das Pilotprojekt „Biotonne für uns“ gestartet.
Einleitung
Historie
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Einleitung
Status quo BioabfallsammlungHolsystem Biotonne:
freiwillige Nutzung, keine zusätzliche Gebühr (quersubventioniert über Restmüllgebühr) 
Leerungsintervall wöchentlich (März - November) bzw. 14-täglich (Dezember - Februar)
Behältergrößen 60 l, 80 l, 120 l, 240 l, 500 l und 660 l  
88.615 Biotonnen, über 95.000 Wochenleerungen (Stand Januar 2024) Grünabfallsammlung:
Holsystemangebote (Abholung am Grundstück nach Anmeldung) 
zwei gebührenfreie Frühjahrs- und Herbstsammlungen (bis 3 m³) 
monatliche gebührenpflichtige Grünschnittabholung 
gebührenfreie Weihnachtsbaumabholung im Januar (ohne Anmeldung) Bringsystem (WSC): 
zwei Wertstoff-Center; bis max. 1 m³ gebührenfrei 
Recyclinghöfe der AVG Ressourcen; gebührenpflichtig 
Behälter für kompostierbare Abfälle auf FriedhöfenRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 30
Einleitung
Entwicklung Sammelmengen BiotonneIn Summe wurden im Jahr 2024 knapp 44.000 Mg über die Biotonne in Köln gesammelt
dies entspricht 40,0 kg/(E*a)Im Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Köln (2018-2027) wurde ein Ziel von 47.700 Mg/a (= 41,5 kg/(E*a)) avisiertEin deutlicher Zuwachs an Mengen ist – trotz jährlich steigendem Anschlussgrad – nicht zu erkennen. Dies könnte daran liegen, dass vor allem solche Nutzer hinzugewonnen werden, die die Biotonne vornehmlich mit Speiseresten bestücken.Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 31
Anschlussgrad Biotonne je Stadtteil in % (01/2024)In Klammern: Anzahl Behälter, Anschlussgrad in %Anschlussgrad in % bezogen auf Objekte mit angeschlossene Restmüllbehälter
Einleitung
Entwicklung Anschlussgrad
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 32
Quelle: Forschungsgruppe Bioressourcenmanagement der TU Hamburg-Harburg, BRIT-Tool 2025In den Großstädten in NRW hat nur Dortmund einen Anschluß-und BenutzungszwangEinleitung
Köln im Vergleich
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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1. „80% Anschlussgrad bis 2030“2. „Bedarfsdeckende Bioabfallsammlung bis 2040“Quelle: „Zero-Waste-Konzept für die Stadt Köln“, 2023, S.40 & „Köln.Klima.Neutral. Zwischenstand der Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität“, 2021, S. 48 
Einleitung
Ziele Stadt Köln
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Ratsauftrag (29.09.2022):•Durchführung eines Pilotprojektes zur Anschlussverpflichtung der Biotonne in einem oder mehreren Veedeln (Stadtteile) eines Bezirkes•Berücksichtigung heterogener Bebauung der Wohnstruktur (Einfamilienhäuser sowie dichtbesiedelte Wohngebiete)•Begleitung durch eine Informationskampagne zur richtigen MülltrennungProjektziele:•Klärung, wie sich ein Anschluss- und Benutzungszwang unter Qualitätsgesichtspunkten auf stoffliche Verwertbarkeit der Bioabfälle auswirkt bzw. bis zu welcher Anschlussquote stoffliche Verwertung möglich / sinnvoll ist•Erkenntnisse über Verhalten der Verpflichteten, mögliche Restriktionen, erforderliche Aufwände und Wirksamkeit von Qualitätskontrollen und Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Einleitung
Ratsauftrag
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Verwertbarkeit der gesammelten Bioabfälle:
gemäß Novelle der BioAbfV, gültig ab 01.05.2025, gilt: der gesammelte Bioabfall darf maximal 3 Gew.-% Fremdstoffe enthalten nach der Verarbeitung darf der Kunststoffanteil maximal 1 Gew.-% betragen bei Verstößen hat die Verwertungsanlage ein Rückweisungsrecht
Einleitung
BioAbfV
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Quelle: Anleitung zur „Sichtkontrolle fester Bioabfälle“ der BGK-Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., 05.05.2022

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Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun JulPilotprojekt "Biotonne für uns"ProjektvorbereitungProjektumsetzung …Phase 1: Separate Abfuhr der Pilotgebiete (Basiswerte)Phase 2: Pflichttonnenaufstellung Phase 3: Pflichttonnenleerung ohne Qualitätssicherung (QS)Phase 4: Pflichttonnenleerung mit QS ProjektabschlussAuswertung und BerichtserstellungXVorstellung BAA2025Projektzeitplan20242023Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun JulPilotprojekt "Biotonne für uns"ProjektvorbereitungProjektumsetzung …Phase 1: Separate Abfuhr der Pilotgebiete (Basiswerte)Phase 2: Pflichttonnenaufstellung Phase 3: Pflichttonnenleerung ohne Qualitätssicherung (QS)Phase 4: Pflichttonnenleerung mit QS ProjektabschlussAuswertung und BerichtserstellungXVorstellung BAA2025Projektzeitplan20242023Phase1Separate Abfuhr Pilotgebiete, Ermittlung Basiswerte(ab Dezember 2023)Phase2Aufstellen der Pflichtbiotonnen (Februar 2024)Phase4Pflichtbiotonnenleerung mit Qualitätssicherung(seit Mai 2024)Phase3Pflichtbiotonnenleerung ohne Qualitätssicherung(März I April 2024)
Pilotprojekt Biotonne für uns
Umsetzung
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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ChorweilerEhrenfeldLindenthalInnenstadtNippesMülheimRodenkirchenKalkPorzPilotprojekt Biotonne für uns
Pilotgebiete
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Bickendorf•Stadtbezirk Ehrenfeld (linksrheinisch)•Einwohner*innen: 16.814 (Stand 31.12.2022)•Stadtteilfläche: 2,33 km²•Einwohnerdichte: ca. 7.200 E/km²•Anschlussquote Biotonne: ca. 48 % (Stand 05.01.2022, Bezugsgröße Adressen)Buchforst•Stadtbezirk Mülheim (rechtsrheinisch)•Einwohner*innen: 7.357 (Stand 31.12.2022)•Stadtteilfläche: 0,83 km²•Einwohnerdichte: ca. 8.900 E/km²•Anschlussquote Biotonne: ca. 21 % (Stand 05.01.2022, Bezugsgröße Adressen)

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•Wer?Durchgeführt von der AVG•Was?Tägliche visuelle Beurteilung der Sortenreinheit von angelieferten Bioabfällen•Wann? Im Pilotzeitraum täglich je Anlieferung•Wie?Untersuchungsmethode „Bonitur fester Bioabfälle“ der BGK Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., 2022Ablauf:•der angelieferte Bioabfall wird mittels Radlader auseinandergezogen, sodass eine Aufsichtsfläche entsteht•auf diese Aufsichtsfläche werden i. d. R. zwei Boniturrahmen von jeweils 5 m² (Boniturfenster) aufgelegt•die Beurteilung des Fremdstoffgehaltes erfolgt durch Beurteilung der Boniturfenster mittels eines Boniturschemas
Analyse INFA
Aufbau Bonitur
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 39
•Wer?Durchgeführt von INFA•Was? Fremdstoffbestimmung einzelner Bioabfall-Lieferungen („Chargen“) an der Kompostieranlage der AVG•Wann?Im Pilotzeitraum 3 x je eine Woche•Wie?Untersuchungsmethode „Chargenanalyse zur Bestimmung des Fremdstoffgehaltes fester Bioabfälle“ der BGK Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., 2022Ablauf:•pro Charge (Fahrzeugladung) wurden 2 Proben von 1 m³ mit mindestens 250 kg analysiert.
Analyse INFA
Aufbau Chargenanalyse
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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•Wer?Durchgeführt von INFA•Was? Repräsentative Stichproben der relevanten Bebauungs-strukturen und Behältergrößen, in denen die Fremdstoff-anteile (z.B. Kunststoffe, Glas, etc.) bestimmt werden •Wann?Im Pilotzeitraum 3 x je eine Woche•Wie?Untersuchungsmethode „Gebietsanalyse – Bestimmung der Sortenreinheit von Biogut eines Entsorgungsgebietes“ der BGK Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V., 2022Ablauf•Bei der Probenahme wurden folgende Daten aufgenommen: Adresse, Bebauungsstruktur, Behältergröße,-gewicht und ggf. Behälteranzahl, Füllgrad der Behälter, Leergewicht des Behälters, Aufnahme von Beistellmengen•In der Nullanalyse wurden ausschließlich die Biotonnen der freiwilligen Nutzer, in der 1. + 2. Kontrollanalyse ausschließlich die die Biotonnen der verpflichteten Nutzer untersucht
Analyse INFA
Aufbau Gebietsanalyse
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Febtägliche Bonitur der angelieferten Bioabfälle durch die AVG1. Analysephase der INFA (Nullanalyse)GebietsanalyseChargenanalyse2. Analysephase der INFA (inkl. "Pflichttonne" und ohne Qualitätssicherung)GebietsanalyseChargenanalyse3. Analysephase der INFA (inkl. "Pflichttonne" und mit Qualitätssicherung)GebietsanalyseChargenanalyse      Projektzeitplan2023 2024 2025  Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Febtägliche Bonitur der angelieferten Bioabfälle durch die AVG1. Analysephase der INFA (Nullanalyse)GebietsanalyseChargenanalyse2. Analysephase der INFA (inkl. "Pflichttonne" und ohne Qualitätssicherung)GebietsanalyseChargenanalyse3. Analysephase der INFA (inkl. "Pflichttonne" und mit Qualitätssicherung)GebietsanalyseChargenanalyse      Projektzeitplan2023 2024 2025  Analyse INFA
Zeitplan
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 42
Gemittelte Boniturnote (tägliche Bewertung der angelieferten Mengen) für die gesammelte Wochenmenge Hier: gesamter Zeitraum der AnalyseBuchforst:
Menge steigt deutlich an (+1,40 Mg/w)
Qualität verschlechtert sich deutlich (3,0 → 4,1 = + 1,1)
Kontrollen zeigen Wirkung Bickendorf:
Menge steigt an (+0,9 Mg/w)
Qualität verbessert sich (3,3 → 2,9 = - 0,4)
Kontrollen zeigen Wirkung  Boniturnote: 1 Sehr gut2 Gut3 Mäßig4 Schlecht5 Sehr schlecht Boniturnote: 1 Sehr gut2 Gut3 Mäßig4 Schlecht5 Sehr schlecht
Analyse INFA
Ergebnisse Bonitur I
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 43
Analyse INFA
Ergebnisse Bonitur IIGemittelte Boniturnote (tägliche Bewertung der angelieferten Mengen) für die gesammelte Wochenmenge Hier: Vergleich gleicher Zeiträume im WinterBuchforst:
Menge steigt deutlich an (+1,1 Mg/w)
Qualität verschlechtert sich deutlich (3,0 → 3,7 = + 0,7)Bickendorf:
Menge gleichbleibend (+0,1 Mg/w)
Qualität verbessert sich (3,3 → 2,8 = -0,5) Boniturnote: 1 Sehr gut2 Gut3 Mäßig4 Schlecht5 Sehr schlecht Boniturnote: 1 Sehr gut2 Gut3 Mäßig4 Schlecht5 Sehr schlechtRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 44
Fremdstoffanteile im Bioabfall gemäß Sortierung der angelieferten Chargen (AVG) in den definierten Zeiträumen:Buchforst:
der Fremdstoffanteil im Bioabfall erhöht sich um 0,48 Gew.-% im Vergleich zum Beginn des Piloten
der Anteil an Kunststoffen erhöht sich leicht (+0,13 Gew.-%)
Kontrollen zeigen Wirkung Bickendorf:
der Fremdstoffanteil im Bioabfall erhöht sich um 0,41 Gew.-% im Vergleich zum Beginn des Piloten
der Anteil an Kunststoffen ist gleichbleibend
Kontrollen zeigen wenig Wirkung
Analyse INFA
Ergebnisse Chargenanalyse
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Fremdstoffanteile im Bioabfall gemäß Sortierung definierter Behälter in den  definierten Zeiträumen:Buchforst:
der Fremdstoffanteil im Bioabfall erhöht sich um 2,96 Gew.-% im Vergleich zum Beginn des Piloten
der Anteil an Kunststoffen verdoppelt sich nahezu auf 1,34 Gew.-%
Kontrollen zeigen keine Wirkung Bickendorf:
der Fremdstoffanteil im Bioabfall erhöht sich um 2,56 Gew.-% im Vergleich zum Beginn des Piloten
der Anteil an Kunststoffen verdreifacht sich auf 1,56 Gew.-%
Kontrollen zeigen kaum Wirkung 
Analyse INFA
Ergebnisse Gebietsanalyse I
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Nullanalyse: ausschließlich Biotonnen der freiwilligen Nutzer,1. + 2. Kontrollanalyse: ausschließlich Biotonnen der verpflichteten Nutzer

Seite 46
… aber bei der dezidierten Betrachtung der Bebauungsstrukturen (hier 1-2 FHB und MFB 240 l):Nullanalyse: 1,78 Gew.-% - 2,45 Gew.-% 2. Kontrollanalyse: 1,35 Gew.-% - 2,97 Gew.-%
Analyse INFA
Ergebnisse Gebietsanalyse II
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 47
… aber bei der dezidierten Betrachtung der Bebauungsstrukturen (hier MFB 240 l und GWA):Nullanalyse: 2,03 Gew.-% - 5,01 Gew.-%2. Kontrollanalyse: 8,08 Gew.-% - 8,88 Gew.-%
Analyse INFA
Ergebnisse Gebietsanalyse III
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 48
Zusammensetzung des Restabfalls (Sortieranalyse) in den definierten Zeiträumen:Buchforst:
Restabfall enthält 6,0 kg/(E*a) weniger Bioabfall als zu Beginn des PilotenBickendorf:
Restabfall enthält 4,6 kg/(E*a) weniger Bioabfall als zu Beginn des Piloten
Analyse INFA
Ergebnisse Restabfallanalyse I
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 49
Zusammensetzung des Restabfalls (Sortieranalyse) in den definierten Zeiträumen:Buchforst:
Restabfall enthält 6,0 kg/(E*a) weniger Bioabfall als zu Beginn des PilotenBickendorf:
Restabfall enthält 4,6 kg/(E*a) weniger Bioabfall als zu Beginn des Piloten
Analyse INFA
Ergebnisse Restabfallanalyse IIZusammensetzung des Restabfalls in den Pilotgebieten der Stadt Köln- Nullanalyse -Pilotgebiet Buchforst BickendorfStoffgruppen
Nullanalyse 
ohne Biotonne
1. K.-analyse 
Pflichtbiotonne
2. K.-analyse 
Pflichtbiotonne
Nullanalyse 
ohne Biotonne
1. K.-analyse 
Pflichtbiotonne
2. K.-analyse 
Pflichtbiotonne
kg/(E*a)
Altpapier11,4 13,1 12,7 13,1 14,4 14,3Altglas10,2 8,3 9,6 8,4 9,4 9,4Kunststoffe13,3 14,1 14,3 14,3 13,9 15,0Metalle 3,1 3,7 3,3 4,5 2,8 3,7Verbunde 3,4 4,5 4,2 4,4 3,9 3,8Textilien6,2 8,7 6,1 7,9 6,2 4,7Altholz0,5 1,0 0,4 1,1 1,0 1,8Verwertbare organische Abfälle72,367,466,3 66,061,461,4Nicht verwertbare organische Abfälle 17,6 17,4 16,9 18,1 18,3 18,0Elektrogeräte0,6 0,5 0,7 1,5 0,5 0,8Problem- und Schadstoffe0,4 0,6 0,6 0,8 0,7 0,7Hygieneprodukte17,7 18,1 20,4 18,0 18,7 19,9Mineralische Abfälle5,0 4,9 4,0 6,0 5,8 5,3Sonstiges, Rest (Stoffe a. n. g.)9,9 8,1 10,6 8,4 11,0 10,9Feinmüll ≤ 10 mm11,6 6,8 7,2 10,0 9,5 8,9Summe183,3 177,2 177,5 182,5 177,5 178,7Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

Seite 50
Analyse INFA
Zusammenfassung ErgebnisseVeränderung der Qualität:
die durchgeführten Analysen zeigen, dass sich die Qualität des Bioabfalls in beiden Pilotgebieten verschlechtert hat, in Buchforst sogar deutlich. Allerdings gab es in Buchforst auch deutlich mehr Pflichtangeschlossene (Anschlussquote vor Pilotbeginn von 21 %)Erfolg der Kontrollen:
Die Wirkung der Kontrollen wird je nach Untersuchung (Bonitur, Chargen- oder Gebietsanalyse) und je nach Untersuchungsgebiet nicht ganz einheitlich bewertet. In der Gesamttendenz zeigen die Kontrollen jedoch Wirkung.Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Vergleich der Analysen:
Veränderung Qualität: negativer Wert = Verbesserung der Qualität
Wirkung Kontrollen: negativer Wert = Wirkung der Kontrollen (→ Verbesserung der Qualität)AnalyseVeränderung Qualität Wirkung Kontrollen2.Kontrollanalyse - Nullanalyse 2.Kontrollanalyse - 1.KontrollanalyseBuchforst Bickendorf Buchforst BickendorfBonitur(Veränderung der Boniturnote)1,1 -0,4 -0,4 -0,7Chargenanalyse(Veränderung Fremdstoffanteil in Gew. %)0,5 0,4 -1,6 -0,3Gebietsanalyse(Veränderung Fremdstoffanteil in Gew. %)3,0 2,6 0,3 -0,1AnalyseVeränderung Qualität Wirkung Kontrollen2.Kontrollanalyse - Nullanalyse 2.Kontrollanalyse - 1.KontrollanalyseBuchforst Bickendorf Buchforst BickendorfBonitur(Veränderung der Boniturnote)1,1 -0,4 -0,4 -0,7Chargenanalyse(Veränderung Fremdstoffanteil in Gew. %)0,5 0,4 -1,6 -0,3Gebietsanalyse(Veränderung Fremdstoffanteil in Gew. %)3,0 2,6 0,3 -0,1

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1an die freiwillige Biotonne angeschlossene Einwohner
2an die Pflichttonne angeschlossene EinwohnerHochrechnung der Zusammensetzung des Bioabfalls in der Stadt Köln bei einem Anschluss- und Benutzungszwang- Jahresmittel -StoffgruppenStadt KölnKöln Gesamtfreiwillige Biotonne PflichtbiotonneGew.-% kg/(E*a)1Mg/a Gew.-% kg/(E*a)2Mg/a Gew.-% kg/(E*a) Mg/aBiogut90,5 69,5 38.550 74,3 14,2 7.701 87,3 42,2 46.251Papier1,1 0,8 467 4,7 0,9 485 1,8 0,9 953Fremdstoffe 1,30,96 5354,90,94 5102,00,95 1.045Feinfraktion (≤ 20 mm) 7,2 5,5 3.048 16,1 3,1 1.670 8,9 4,3 4.717Summe 100,00 76,8 42.600 100,00 19,2 10.366 100,00 48,3 52.966Fremdstoffanteil in Abhängigkeit der Bebauungsstrukturen:1-2-FHB, Restabfallbehälter MGB ≤ 240: 2,0 Gew.-%MFHB, Restabfallbehälter MGB ≤ 240: 2,9 Gew.-%MFHB, Restabfallbehälter MGB > 240:8,6 Gew.-%GWA, Restabfallbehälter MGB > 240:9,8 Gew.-%Entspricht einer Sammelmenge von ca. 3.600 Mg/a (= 35% der Mehrmenge)
Analyse INFA
Hochrechnung Stadt Köln
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Analyse INFA
Köln im Vergleich
Rest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025                    
Quelle: Untersuchungen INFA

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Erkenntnisse Pilotprojekt „Biotonne für uns“
Zusammenfassung IMengen:
die zu erwartende Mehrmenge(Sammlung im gesamten Stadtgebiet) beträgt ca. 10.000 Mg/a (= + 24 %)
von der zu erwartende Mehrmengesind voraussichtlich bestenfalls 6.400 Mg/a stofflich zu verwerten (= + 15 %)Qualität:
die Qualität verschlechtert sich insbesondere im Bereich der Pflichtangeschlossenen deutlich
in definierten Bebauungsstrukturen (GWA und MFB mit MGB ≥ 240 l) gesammelte Mengen sind zum Teil nicht mehr stofflich verwertbar
biologisch abbaubare Plastikbeutel sind die häufige Ursache für „stehengelassene“ Behälter
an kritischen Objekten werden die Behälter von den Eigentümern nicht zur Leerung bereitgestelltKontrollen:
der Pilotversuch hat gezeigt, dass Qualitätskontrollen erforderlich und wirksam sind
durchschnittlich wurden ca. 40 Behälter pro Woche aus Qualitätsgründen nicht geleert und im Anschluss teilweise kostenpflichtig als Restabfall geleert
ausschließliche Qualitätskontrollen durch die Müllwerker der AWB sind auf Grund des Aufwandes nicht zu empfehlenRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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→Das Pilotprojekt „Biotonne für uns“ wurde insgesamt positiv angenommen und hat wertvolle Erkenntnisse gebracht→Die Prognose zum Mengenzuwachs und den zu erwartenden Qualitäten ist leider eher ernüchternd und bedarf weiterer Überlegungen hinsichtlich eines ABZ  →Das Pilotprojekt „Biotonne für uns“ wurde insgesamt positiv angenommen und hat wertvolle Erkenntnisse gebracht→Die Prognose zum Mengenzuwachs und den zu erwartenden Qualitäten ist leider eher ernüchternd und bedarf weiterer Überlegungen hinsichtlich eines ABZ  
Erkenntnisse Pilotprojekt „Biotonne für uns“
Zusammenfassung IIKommunikation:
das Pilotprojekt hat gezeigt, dass regelmäßige und wiederkehrende Kommunikations-maßnahmennotwendig sind, um Eigentümer, Nutzer und die Öffentlichkeit (inkl. Presse) abzuholen und zu informieren
Informationsveranstaltungenvor Ort und damit der direkte Austausch mit den Verpflichteten erhöhen die Akzeptanz
die Beratung der Eigentümer durch AWB Mitarbeiter bei Herausforderungen steigert die Akzeptanz
die Wohnungswirtschaft ist ein wichtiger Multiplikator und muss als Partner einbezogen werden
das kostenlose Angebot der Bereitstellung von Vorsortierbehälternwurde gut angenommenRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Erkenntnisse Pilotprojekt „Biotonne für uns“
Rahmenbedingungen IAnpassung der Satzung:
im Falle eines ABZ müssen alle Haushalte ausnahmslos angeschlossen werden 
zu klären sind:der Umgang mit dauerhafter fehlbefüllten Behältern die Möglichkeiten der Eigenkompostierungder Umgang mit Unterflurbehältern(bisher kein Angebot für Bioabfälle)Ermittlung zusätzlicher Kosten:
zusätzliche Kosten für einen möglichen ABZ sind noch zu detaillieren:zusätzliche Logistikkosten AWB(Behälter, Personal, Fahrzeuge)Ausrüstung der Fahrzeuge mit technischen Kontrollsystemen(z.B. Deep Scan) zusätzliches Personal für Qualitätskontrollen und ÖffentlichkeitsarbeitMehrkosten Verwertung Bioabfall bei der AVGggfs. zusätzliche Anlagenkosten AVGRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Erkenntnisse Pilotprojekt „Biotonne für uns“
Handlungsoptionen1.Freiwillige Biotonne ohne weitere Maßnahmen
keine zusätzlichen Maßnahmen (Fokus liegt auf gleichbleibend guter Input-Qualität)
keine zusätzlichen Kosten
bei gleichbleibender Steigerung der Anschlussquote (+ ca. 7%/a) wird Ziel (80%) nicht erreicht (ca. 74% bis 2030)2.Freiwillige Biotonne zuzüglich Maßnahmen
analog 1., aber zzgl. Erarbeitung von Maßnahmen zur Steigerung der Anschlussquote auf 80% bis 2030 ohne deutliche Kostenzunahme3.Anschluss- und Benutzungszwang (ABZ) ohne Maßnahmen 
alle Bebauungsstrukturen werden ausnahmslos angeschlossen – Ziel 80% wird erreicht
hohe zusätzliche Kosten (Investitionen und Aufwand bei AWB & AVG) bei geringer Mehrmenge und deutlicher Qualitätsverschlechterung
Output-Menge (Kompost) verringert sich durch Anpassung der Anlagenkonfiguration (Siebung)4.Anschluss- und Benutzungszwang (ABZ) zuzüglich Maßnahmen
analog 3., aber zzgl. Erarbeitung von Maßnahmen (u.a. zur Qualitätskontrollen und Umsetzung)
weiterhin hohe zusätzliche Kosten, aber mit voraussichtlich verwertbaren MehrmengenRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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Vorschlag im BAA im Frühjahr 2026 Vorschlag im BAA im Frühjahr 2026 
Empfehlungen
Betriebsausschuss AbfallwirtschaftDetaillierte Ausarbeitung beider Optionen als Entscheidungsgrundlage für eine Umsetzung ab 2027: I.Freiwillige Biotonne zuzüglich Maßnahmen
Prüfung von Maßnahmen zur Steigerung der Anschlussquote, u. a.:Anreizschaffung über eine Änderung des Gebührenmodells (Mindestlitermaßstab)Erhöhung der Leerungsintervalle (Wintermonate)Öffentlichkeitsarbeit
detaillierte Kostenbetrachtung inkl. Auswirkung auf Gebühr, Prognose zur Anschlussquote sowie UmsetzungsplanII.Anschluss- und Benutzungszwang (ABZ) zuzüglich Maßnahmen
Prüfung von Maßnahmen zur Umsetzung, u. a.:Anpassung der Satzung inkl. Umgang mit FehlbefüllungenAnschaffung und Einsatz von (technischen) KontrollsystemeÖffentlichkeitsarbeitZiel: Wahrung der erforderlichen Input-Qualität (AVG)
detaillierte Kostenbetrachtung inkl. Auswirkung auf Gebühr sowie UmsetzungsplanRest- und Bioabfallanalyse 2024 / 2025

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0
Herzlichen Dank!Dipl.-Ing. Manfred SantjerINFA – Institut für Abfall, Abwasserund Infrastruktur-Management GmbHBeckumer Straße 36D-59229 Ahlen+49 2382 964-510santjer@infa.de 
Lara HannesINFA – Institut für Abfall, Abwasserund Infrastruktur-Management GmbHBeckumer Straße 36D-59229 Ahlen+49 2382 964-525hannes@infa.de

Mitteilung Ausschuss

4132 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 1747/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln 12.06.2025 
 
Rest- und Bioabfallanalyse 2024/2025 
Die vom Institut für Abfall, Abwasser und Infrakstruktur-Management GmbH (INFA) durchge-
führte Restabfallanalyse 2024/2025 und das Pilotprojekt „Biotonne für uns“ (1480/2023) wur-
den erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden dem Betriebs-
ausschuss Abfallwirtschaft in der Anlage zur Verfügung gestellt und in der Ausschusssitzung 
vom 12.06.2025 durch die INFA vorgestellt. 
 
Die Restabfallanalyse bestätigt die Verbesserung der getrennten Wertstofferfassung stadtweit. 
Verbesserungspotenzial liegt in der noch gezielteren Erfassung von trockenen gut trennbaren 
Stoffen. Die Ergebnisse der Bioabfallanalyse zeigen, dass die Qualität freiwilliger Aufstellungen 
gegenüber der Pflichtangeschlossenen deutlich höher ist und dass die Beibehaltung von Kon-
trollen und Sensibilisierungsmaßnahmen weiterhin erforderlich ist. 
 
Vorgehensweise und Ergebnisse 
Der Fokus der Restabfallanalyse lag auf 
 der gewichtsbezogenen Zusammensetzung des Restabfalls und der darin enthaltenen 
Wertstoffe aus Privathaushaltungen, 
 der Ermittlung der Restabfall-Raumdichte in Abhängigkeit der eingesetzten Behältergrö-
ßen sowie 
 der Überprüfung des Mindestlitervolumens und Feststellung des tatsächlich genutzten 
Restabfall-Volumens in Abhängigkeit unterschiedlicher Parameter.  
Ziele der Analyse waren u.a. 
 die Gewinnung von Erkenntnissen zur Fortschreibung des Zero-Waste-Konzepts und 
der Neuerstellung des Abfallwirtschaftskonzeptes 2025, 
 eine weitere rechtsichere Gestaltung der Abfall- und der Abfallgebührensatzung sowie 
 weitere Erkenntnisse als Grundlage für künftige abfallwirtschaftliche Maßnahmen. 
 
Die Analyse wurde nach wissenschaftlichen Standards in vier Zyklen durchgeführt. Damit fan-
den Einflüsse von Jahreszeiten, Gebiets- / Bebauungsstrukturen, Behältergrößen und Wert-
stoffkombinationen auf den Grundstücken Berücksichtigung. 
 
Die abgeschlossene Analyse zeigt, dass der konsequente Ausbau der getrennten Wertstoffer-
fassung in Köln - auch im Vergleich zu anderen Großstädten - sehr erfolgreich war. Für die 
Zukunft bestehen jedoch weitere Potenziale, verschiedene - insbesondere trockene - Wertstoffe 
aus dem Restabfall zu separieren. 
 
Neben der Hausmüllanalyse wurde durch INFA ebenfalls das Pilot projekt „Biotonne für uns“ 
begleitet und die Auswirkungen eines Anschluss- und Benutzungszwangs bei der Biotonne in

2 
 
Köln analysiert. Einerseits konnte durch das Pilotprojekt die Sammelmenge gesteigert werden. 
Auf der anderen Seite hat sich die Sammelqualität insgesamt - in manchen Sammelgebieten 
signifikant – verschlechtert. Dementsprechend sind nicht alle Mehrmengen stofflich verwertbar 
und verschlechtern die Verwertbarkeit weiterer Biomengen. 
 
Insgesamt hat das Pilotprojekt wertvolle Erkenntnisse geliefert. Vor dem Hintergrund der rest-
riktiven rechtlichen Vorgaben durch die novellierte Bioabfallverordnung, der schlechten Sam-
melqualitäten sowie der damit zusammenhängenden technischen und finanziellen Auswirkun-
gen auf die Sammelstruktur und die Gebührenentwicklung kann zum jetzigen Zeitpunkt noch 
keine finale Entscheidung über die weitere Ausgestaltung der Sammlung getroffen werden. Um 
mehr Haushalte zu erreichen, sollen in der ersten Jahreshälfte von 2026 Maßnahmen zur Stei-
gerung der Anschlussquote geprüft werden. Auch sollen zeitgleich Maßnahmen zur Einführung 
eines Anschluss- und Benutzungszwanges für die Biotonne geprüft werden. Eine detaillierte 
Kostenbetrachtung inkl. Auswirkungen auf die Gebühr wird für die Gebührenkalkulation 2027 
angestrebt. 
 
Weiteres Vorgehen: 
Die Verwaltung prüft auf Basis der Ergebnisse gemeinsam mit der AWB GmbH und INFA an-
knüpfende Maßnahmen mit dem Ziel, im Frühjahr 2026 belastbare Informationen als Entschei-
dungsgrundlage für die kommenden Jahre bereitstellen zu können.  
 
Gez. Wolfgramm 
 
Anlage 
Ergebnisse der Restabfall- und Bioabfallanalyse 2024-2025

Beratungsverlauf (1)

12.06.2025 Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Beckumer Straße 36D
  • Straße 3

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Details

Aktenzeichen
1747/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.06.2025
Erstellt
30.05.2025 13:42