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Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Zweiter Ausgang für U-Bahnhaltestelle „Akazienweg“

Antrag nach § 3 BV4 (SPD) AN/0068/2025 vom 17.01.2025

Stand: Am 03.02.2025 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) geändert beschlossen.

Dokumente

  • Antrag nach § 3 (SPD BV4)

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    SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld SPD-Fraktion Ehrenfeld, Bezirksrathaus Venloer Straße 419 – 421, 50825 Köln spd-bv4@stadt-koeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Volker Spelthann Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0068/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 03.02.2025 Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Zweiter Ausgang für U-Bahnhaltestelle „Akazienweg„ Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 03.02.2025 zu setzen. Beschluss Die BV Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob die U-Bahnhaltestelle „Akazienweg“ mit einem zweiten Ein- und Ausgang auf der zur Innenstadt gelegenen Seite ergänzt werden kann. Begründung Die U-Bahn Haltestelle Akazienweg verfügt derzeit nur über einen Ein- und Ausgang in Richtung stadtauswärts. Aufgrund der absehbaren Bebauung des Bereiches zwischen Venloer Straße, Wilhelm- Mauser-Straße und Akazienweg mit umfangreichen Wohn- und Gewerbenutzungen, erscheint eine Ertüchtigung ratsam. Die im Workshopverfahren für diese Bebauung herausgearbeitet städtebauliche Grundlage lässt erkennen, dass von der Venloer Straße aus die Hauptwegeführung in das Gebiet ausgehen wird. Außerdem besteht die Frage, ob die vorhandene Erschließung der Haltestelle noch den aktuellen Brandschutzrichtlinien entspricht. Mit freundlichen Grüßen Petra Bossinger Jürgen Brock-Mildenberger Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreter
  • Sachstandsbericht BV

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    Dezernat, Dienststelle I/02/02-4 Vorlagen-Nummer AN/0068/2025 Stand: 11.03.2025 Sachstandsbericht Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Zweiter Ausgang für U-Bahnhaltestelle „Akazienweg„ Beschluss: Die BV Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob die U-Bahnhaltestelle „Akazienweg“ mit einem zweiten Ein- und Ausgang auf der zur Innenstadt gelegenen Seite ergänzt werden kann. Die Prüfung soll im Rahmen der Erstellung des Verkehrsgutachtens für das Coty-Ge- lände mitbeauftragt werden. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Die U-Bahn-Haltestelle „Akazienweg“ besitzt eine Treppe, die von der Fahrebene zur Vertei- lerebene führt. Von dort aus führen zwei Treppen an die Oberfläche, die beidseitig an der Venloer Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts angeordnet sind. Im Rahmen der erforderlichen Kapazitätserweiterungen auf den Linien 4, 13 und 18 (vgl. a. Vorlage-Nr. 2723/2018) wurden seitens der KVB Brandschutzgutachten zur brandschutzrecht- lichen Überprüfung beauftragt. Aus dem Gutachten für die U-Bahnhaltestelle „Akazienweg“ geht hervor, dass aus Brand- schutzgründen eine zweite Treppe vom Bahnsteig zur Verteilerebene erforderlich ist. Diese zusätzliche Treppe wird im Zuge der Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung errichtet. Ein zu- sätzlicher Ausgang bzw. eine zusätzliche Treppe von der Verteilerebene an die Oberfläche ist nicht erforderlich und dementsprechend auch nicht geplant. Um einen zusätzlichen Ausgang in Fahrtrichtung stadteinwärts zu schaffen, gibt es theoretisch zwei Möglichkeiten (vgl. Abbildung 1): - A: Anschluss an die vorhandene Verteilerebene oder - B: Bau einer zweiten Verteilerebene im Osten der Haltestelle. Der Anschluss an die vorhandene Verteilereben ergäbe eine Verkürzung der Wege von Osten um ca. 50 m; bei einer zweiten Verteilerebene ergäbe sich eine Verkürzung um ca. 100 m (vgl. Abbildung 2). 2 Abbildung 1: Lageplan vorhandene Verteilerebene (in Rot die Anschlussmöglichkeiten) Abbildung 2: Lageplan mit Angabe der Streckenverkürzung Beide Varianten hätten sehr große bauliche Auswirkungen auf die Bestandshaltestelle. Bei Variante A wären insbesondere die statischen Randbedingungen zu prüfen, da große Berei- che der sehr massiven Außenwand geöffnet werden müssten. Variante B ergäbe durch die Errichtung einer gänzlich neuen Verteilerebene einen sehr großen Eingriff in die Haltestelle und den Straßenraum. Aufgrund der aktuell laufenden Planung der Brandschutzmaßnahmen und der nur geringen Vorteile von zusätzlichen Ausgängen sind derzeit keine weiteren Prüfungen zur generellen Machbarkeit vorgesehen. Nächste Schritte: Keine weiteren Planungen vorgesehen. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: Kein weiterer Sachstandsbericht vorgesehen.

Beratungsverlauf

  1. 03.02.2025

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 8.5, Antrag / Anfrage. Ergebnis: geändert beschlossen

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