2017/0182
Übertragung des Betriebes der Mensen an der Stadtteilschule Arheilgen, der Bernhard-Adelung-Schule und der Georg-Büchner-Schule nebst dortigem Kiosk an den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen und weitere strategische Ausrichtung
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2017/0182
8263 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
08.06.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
EAD
Amt: Schulamt
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0182
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 243010
Kostenstelle: 040 -026-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 2110 -21 Sachkonto: 7128620
Betreff: Übertragung des Betriebes der Mensen an der Stadtteilschule Arheilgen,
der Bernhard-Adelung-Schule und der Georg -Büchner-Schule nebst dortigem Kiosk
an den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen und weitere
strategische Ausrichtung
Vorlage vom: 06.06.2017
Beschlussvorschlag :
1. Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (EAD) übernimmt nach der Beendigung der 2-jährigen Projektphase, die mit dem
Schuljahr 2016/2017 endet, auf Dauer den Regelbetrieb der Mensen in der Stadtteilschule
Arheilgen (STS), der Bernhard-Adelung-Schule (BAS) und der Georg-Büchner-Schule (GBS)
ab dem Schuljahr 2017/2018. Hierin enthalten ist auch perspektivisch die Sicherstellung
eines Bestell- und Abrechnungssystems.
2. Der EAD übernimmt künftig, nach einer gemeinsamen Entscheidungsfindung (Schulträger
mit EAD), weitere mögliche Produktionsstätten (Herstellungsküchen je nach Verfügba r-
keit), um die zuverlässige und qualitativ hochwertige Versorgung der Kinder mit Essen fl ä-
chendeckend zu g ewährleisten.
- 2 -
3. Die finanziellen Mittel bezüglich des Programms „Familienfreundliche Schule“ an der
GBS, BAS und STS (Produktionsstätten) werden ab dem Schuljahr 2017/2018 vom
Schulamt direkt an den EAD geleitet.
4. Die Betriebsleitung des EAD wird ermächtigt, nach dem Magistratsbeschluss die notwe n-
digen finanziellen und organisatorischen Maßnahmen einzuleiten.
5. Der EAD nimmt diese Tätigkeit in den Bereich „Zentrale Gebäudedienste“ des EAD auf.
6. Die Rechte des Personalrates und der Frauenbeauftragten sind zu wahren.
Anlagen: Übersicht der produzierten Essen
Speiseplan
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.06.2017
Um die Qualität des Essens, die tarifliche Bezahlung der Beschäftigten, die Einhaltung der
Hygienevorschriften u nd weiteren gesetzlichen Vorgaben wie die Lebensmittelinformation s-
verordnung, die kindgerechte Speiseplangestaltung nach DGE -Richtlinien und eine gute K o-
operation zwischen Schule, Jugendhilfeträger und Caterer sicherzustellen, wurde im Rahmen
einer 2-jährigen Pilotphase (Schuljahr 2015/2016 und 2016/2017) dem Eigenbetrieb für
kommunale Aufgaben und Dienstleistu ngen (EAD) der Betrieb der drei Mensen ( Mensen der
Bernhard-Adelung-Schule, der Georg -Büchner-Schule und der Stadtteilschule Arheilgen )
übertragen.
Die Pilotphase wird von Seiten der Schulen, des EAD und des Schulamtes als gelungen inte r-
pretiert. Aus diesem Grund sollen die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen und
die entsprechenden Gremienbeschlüsse herbeigeführt werden, damit das Projekt i m Sinne
einer Verstetigung in den Regelbetrieb auf Dauer übergehen kann.
Der EAD berücksichtigt nach Übertragung die Qualitätsansätze der Wissenschaftsstadt
Darmstadt aus den Programmen: Rahmenkonzept „Gesunde Schulverpflegung“, Biostadt,
Darmstadt genieß t fair, fairtrade.
Die bis jetzt gemachten Erfahrungen seitens der Schulen, der Jugendhilfeträger und des
Fachamtes sind eine stabile Entscheidungsgrundlage, um zusammen mit dem EAD die Mi t-
tagsessenversorgung strategisch weiter ausrichten zu können.
Vor dem Hintergrund der Entwicklung des EU -Rechts ist möglicherweise die Neuordnung des
Auftragsverhältnisses zwischen Jugendhilfeträger und Wissenschaftsstadt Darmstadt in B e-
zug auf die Mittagsverpflegung erforderlich. Daraus sich entwickelnde Beschlussvorlag en
werden vom EAD vorgelegt.
Neben den Schülerinnen und Schülern am jeweiligen Mensastandort werden auch benachbar-
te Schulen mit Essen beliefert.
In der Mensa Stadtteilschule wird für die Georg -August-Zinn-Schule und die As trid-Lindgren-
Schule mitgekocht , ebenso wie für die Kita Ruthsenbach, die derzeit auf dem Gelände der
Stadtteilschule die Interimsgebäude nutzt.
In der Mensa der Bernhard -Adelung-Schule (BAS) wird für die Erich Kästner -Schulen (IGS
und Grundschule) mitgekocht, zudem essen die Schülerin nen und Schüler der Christian -
Morgenstern-Schule in der Mensa der BAS vor Ort.
In der Mensa der Georg -Büchner-Schule wird für die Heinrich -Hoffmann-Schule, die Ludwig -
Schwamb-Schule und die Andersenschule mitgekocht, zudem essen auch Schülerinnen und
Schüler der Elly-Heuss-Knapp-Schule dort.
Insgesamt stellte der EAD im Rahmen der genannten Zusammenarbeit im Schuljahr
2015/2016 ca. 700 Essen täglich her. Mittlerweile konnte diese Essen szahl im Schuljahr
2016/2017 auf über 1.000 Essen ausgeweitet werden ( siehe Anlage 1). D urch die gute Quali-
tät des Essens und der damit einherge henden Steigerung der Essenszahlen, konnte die Beli e-
. . .
- 4 -
ferung weiterer Grundschulen und Kindertagesstätten erreicht werden. Zur Verbesserung der
Abläufe wurden in den d rei Mensen der Produktionsstätten Kippbratpfannen installiert.
Durch die hierdurch erhöhte Auslastung, erhöhte sich die Wirtschaftlichkeit der Mensen in s-
gesamt.
Um die Rahmenbedingen dieser Zusammenarbeit weiter zu verbessern, schlägt das Fachamt
vor, die Mittagessensversorgung durch den EAD nicht zu befristen. Dies ist auch im Sinne
des EAD, um langfristig planen zu können.
Weiterhin soll die Zusammenarbeit durch die Akquise weiterer Produktionsstätten ausgebaut
werden. Im Rahmen der Verfügbarkeit weit erer Produktionsstätten und vorhandener Kapaz i-
tät seitens des EAD wird nach Prüfung von Fachamtsseite die Kooperation flächendeckend
ausgebreitet.
Derzeit werden täglich zwei Menüs angeboten. Menü 1 entspricht dem Standard der Deu t-
schen Gesellschaft für E rnährung (DGE e.V.) für den Bereich Schu lmensen und Kindertage s-
stätten. Menü 2 bietet abwechslun gsreiche vegetarische Gerichte. Tischgästen mit Lebens-
mittelunverträglichkeiten steht ein gluten - bzw. laktosefreies Angebot zur Verfügung. Ein
Speiseplan ist b eispielhaft beigefügt (Anlage 2).
Bei der Auswahl der Rohstoffe arbeitet der EAD mit regionalen Lieferpartnern zusammen. Im
Gesamtspeiseplan wird ein Anteil von mindestens 10 % an Bio-Lebensmitteln gewährleistet.
Die Speisen werden „just in time“ herges tellt. So wird gewährleistet, dass die Nährstoffe und
Vitamine in den Lebensmitteln erhalten bleiben. Gemüse als Beilage wird erst kurz vor B e-
ginn der Essensausgabe gegart. Ergänzt werden die Menüs mit frischen Salaten, Rohkost und
Obst. Ein Menü besteht a us Hauptkomponente mit Beilagen und Dessert.
Die Essenspreise sind nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen vom EAD kostendeckend zu
kalkulieren und festzusetzen.
Die Sicherstellung der Mittagessensversorgung an den Schulen, zu der die Stadt als Erbri n-
gung von Komplementärmittel n im Rahmen des Ganztagsprogramms des Landes Hessen
verpflichtet ist, erfolgt durch das Schulamt durch Gewährung von Zuschüssen an die J u-
gendhilfeträger aus Mitteln des Projektes „Familienfreundliche Schule “ und der Schulkin d-
betreuung.
Dies hat an den Produktionsstätten GBS, BAS und STS derzeit zur Folge, dass der Jugendhi l-
feträger lediglich der „Durchreicher“ der finanziellen Mittel für die Ausgabekräfte an den EAD
ist. Um die Jugendhilfeträger von dieser rein administrativen Au fgabe zu entlasten und die
Ablaufprozesse zu straffen, sollen diese Mittel ab dem kommenden Schuljahr 2017/2018
direkt dem EAD zukommen.
Darmstadt, 06.06.2017
40 krä/schä
Dezernat II Dezernat IV
Rafael Reißer André Schellenberg
Bürgermeister Stadtkämmerer
anlage 2
2269 Zeichen
Speiseplan vom 22.05.2017 bis 26.05.2017 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) Sensfelderweg 33 64293 Darmstadt www.ead-darmstadt.de 6 Bei der Erstellung der Menülinie 1 orientieren wir uns am DGE - Standard zu jedem Menü Blattsalat der Jahreszeit Honig - Balsamicodressing Gemüsestiks F Salatvariationen Joghurt - Limonendressing frisches Obst Änderungen vorbehalten F Menü 1 Salatsoße ohne Joghurt Menü 1 lactosefreie Soße Menü 1 glutenfreie Nudeln Wir vermeiden weitgehend bei der Produktion unserer Speisen den Einsatz nachfolgender deklarationspflichtiger Zusatzstoffe. 1 Farbstoffe 2 Konservierungsstoffe 3 Antioxidationsmittel 4 Geschmacksverstärker 5 geschwefelt 6 geschwärzt 7 Phosphat 8 gewachst 9 Azofarbstoffe 10 chininhaltig 11 koffeinhaltig 12 alkoholhaltig 15 Süßungsmittel 16 Phenylalaninquelle Die oben genannten Kennzeichnungen entsprechen folgenden Allergenen: A glutenhaltige Getreide (A1 Weizen, A2 Roggen, A3 Gerste, A4 Hafer, A5 Dinkel, A6 Kamut) B Krebstiere C Ei D Erdnüsse E Soja F Milch G Schalenfrüchte ( G1 Mandeln, G2 Haselnüsse, G3 Walnüsse, G4 Cashew-Nüsse, G5 Pecannüsse, G6 Paranüsse, G7 Pistazien, G8 Macadamianüsse, G9 Queenslandnüsse) H Sellerie I Senf J Sesam K SO2/Sulfit L Lupine M Weichtiere N Fisch Zusatzstoffe: "Cous Cous" orientalische Gemüsepfanne mit Joghurtdip Thai - Gemüsecurry Mischreis 1/2 und 1/2 (Vollkorn/Langkorn) Pfirsichjoghurt Vanillequark Wir bieten an bei Glutenintoleranz Menü 1 Menü 1 Allergene: Dessert Menü 1 Sojadessert F frisches Obst Menü 2 Linseneintopf mit Gemüse und Geflügelwiener Rindfleischbällchen in Rahmsoße, grüne Bohnen und Kartoffeln Vollkornnudelhörnchen mit Tomatensoße Grano Padano Hartkäse Menü 1 Zitronenhähnchenbrust mit Tomaten-Mischreis 1/2 und 1/2 (Vollkorn/Langkorn) Freitag Menü 1 KW 21 Wir bieten an bei Laktoseintoleranz Menü 1 lactosefreier Pfirsichjoghurt Montag 8 F, A1, C, H F, C A1 F H H 7, 3 A1, C, F, I Gemüsebällchen in Rahmsoße, grüne Bohnen und Kartoffeln Tortelloni Ricotta mit Tomatensoße Grano Padano Hartkäse A1, C, F Dienstag Mittwoch Donnerstag A1, H F, C 8 Feiertag 06151 / 13 46 622 EAD.Schulmensen@darmstadt.de Anlage 2
anlage 5
341 Zeichen
Punkt 4: Übertragung des Betriebes der Mensen an der Stadtteilschule Arheilgen,
der Bernhard-Adelung-Schule und der Georg-Büchner-Schule nebst dortigem Kiosk
an den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen und weitere
strategische Ausrichtung
(V-Nr. 2017/0182)
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
anlage 3
8306 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
08.06.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
EAD
Amt: Schulamt
OBW bei absch l.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
II 40
IV 20 70
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0182
Magistratsbeschluss -Nr.
218
Internetfähig
Produkt-Nr.: 243010
Kostenstelle: 040 -026-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 2110 -21 Sachkonto: 7128620
Betreff: Übertragung des Betriebes der Mensen an der Stadtteilschule Arheilgen,
der Bernhard-Adelung-Schule und der Georg -Büchner-Schule nebst dortigem Kiosk
an den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen und weitere
strategische Ausrichtung
Vorlage vom: 06.06.2017
Beschlussvorschlag :
1. Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftss tadt
Darmstadt (EAD) übernimmt nach der Beendigung der 2-jährigen Projektphase, die mit dem
Schuljahr 2016/2017 endet, auf Dauer den Regelbetrieb der Mensen in der Stadtteilschule
Arheilgen (STS), der Bernhard-Adelung-Schule (BAS) und der Georg-Büchner-Schule (GBS)
ab dem Schuljahr 2017/2018. Hierin enthalten ist auch perspektivisch die Sicherstellung
eines Bestell- und Abrechnungssystems.
2. Der EAD übernimmt künftig, nach einer gemeinsamen Entscheidungsfindung (Schulträger
mit EAD), weitere mögliche Produktionsstätten (Herstellungsküchen je nach
Verfügbarkeit), um die zuverlässige und qualitativ hochwertige Versorgung der Kinder mit
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Essen flächendeckend zu g ewährleisten.
3. Die finanziellen Mittel bezüglich des Programms „Familienfreundliche Schule“ an der
GBS, BAS und STS (Produktionsstätten) werden ab dem Schuljahr 2017/2018 vom
Schulamt direkt an den EAD geleitet.
4. Die Betriebsleitung des EAD wird ermächtigt, nach dem Magistratsbeschluss die
notwendigen finanziellen und organisatorischen Maßnahmen einzuleiten.
5. Der EAD nimmt diese Tätigkeit in den Bereich „Zentrale Gebäudedienste“ des EAD auf.
6. Die Rechte des Personalrates und der Frauenbeauftragten sind zu wahren.
Anlagen: Übersicht der produzierten Essen
Speiseplan
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 14.06.2017
Der Vorlage wird zugestimmt.
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.06.2017
Um die Qualität des Essens, die tarifliche Bezahlung der Bes chäftigten, die Einhaltung der
Hygienevorschriften und weiteren gesetzlichen Vorgaben wie die
Lebensmittelinformation sverordnung, die kindgerechte Speiseplangestaltung nach DGE -
Richtlinien und eine gute K ooperation zwischen Schule, Jugendhilfeträger und Ca terer
sicherzustellen, wurde im Rahmen einer 2 -jährigen Pilotphase (Schuljahr 2015/2016 und
2016/2017) dem Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistu ngen (EAD) der
Betrieb der drei Mensen ( Mensen der Bernhard -Adelung-Schule, der Georg -Büchner-Schule
und der Stadtteilschule Arheilgen ) übertragen.
Die Pilotphase wird von Seiten der Schulen, des EAD und des Schulamtes als gelungen
interpretiert. Aus diesem Grund sollen die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen
und die entsprechenden Gremien beschlüsse herbeigeführt werden, damit das Projekt im
Sinne einer Verstetigung in den Regelbetrieb auf Dauer übergehen kann.
Der EAD berücksichtigt nach Übertragung die Qualitätsansätze der Wissenschaftsstadt
Darmstadt aus den Programmen: Rahmenkonzept „G esunde Schulverpflegung“, Biostadt,
Darmstadt genießt fair, fairtrade.
Die bis jetzt gemachten Erfahrungen seitens der Schulen, der Jugendhilfeträger und des
Fachamtes sind eine stabile Entscheidungsgrundlage, um zusammen mit dem EAD die
Mittagsessenverso rgung strategisch weiter ausrichten zu können.
Vor dem Hintergrund der Entwicklung des EU -Rechts ist möglicherweise die Neuordnung des
Auftragsverhältnisses zwischen Jugendhilfeträger und Wissenschaftsstadt Darmstadt in
Bezug auf die Mittagsverpflegung er forderlich. Daraus sich entwickelnde Beschlussvorlagen
werden vom EAD vorgelegt.
Neben den Schülerinnen und Schülern am jeweiligen Mensastandort werden auch
benachbarte Schulen mit Essen beliefert.
In der Mensa Stadtteilschule wird für die Georg -August-Zinn-Schule und die As trid-Lindgren-
Schule mitgekocht, ebenso wie für die Kita Ruthsenbach, die derzeit auf dem Gelände der
Stadtteilschule die Interimsgebäude nutzt.
In der Mensa der Bernhard -Adelung-Schule (BAS) wird für die Erich Kästner -Schulen (IGS
und Grundschule) mitgekocht, zudem essen die Schülerinnen und Schüler der Christian -
Morgenstern-Schule in der Mensa der BAS vor Ort.
In der Mensa der Georg -Büchner-Schule wird für die Heinrich -Hoffmann-Schule, die Ludwig -
Schwamb-Schule und die Andersenschul e mitgekocht, zudem essen auch Schülerinnen und
Schüler der Elly -Heuss-Knapp-Schule dort.
Insgesamt stellte der EAD im Rahmen der genannten Zusammenarbeit im Schuljahr
2015/2016 ca. 700 Essen täglich her. Mittlerweile konnte diese Essenszahl im Schuljahr
2016/2017 auf über 1.000 Essen ausgeweitet werden (siehe Anlage 1). D urch die gute
Qualität des Essens und der damit einherge henden Steigerung der Essenszahlen, konnte die
Belie-
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. . .
ferung weiterer Grundschulen und Kindertagesstätten erreicht werden. Zur Verbesserung der
Abläufe wurden in den drei Mensen der Produktionsstätten Kippbratpfannen installiert.
Durch die hierdurch erhöhte Auslastung, erhöhte sich die Wirtschaftlichkeit der Mensen
insgesamt.
Um die Rahmenbedingen dieser Zusammenarbe it weiter zu verbessern, schlägt das Fachamt
vor, die Mittagessensversorgung durch den EAD nicht zu befristen. Dies ist auch im Sinne
des EAD, um langfristig planen zu können.
Weiterhin soll die Zusammenarbeit durch die Akquise weiterer Produktionsstätte n ausgebaut
werden. Im Rahmen der Verfügbarkeit weiterer Produktionsstätten und vorhandener
Kapazität seitens des EAD wird nach Prüfung von Fachamtsseite die Kooperation
flächendeckend ausgebreitet.
Derzeit werden täglich zwei Menüs angeboten. Menü 1 entspricht dem Standard der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE e.V.) für den Bereich Schu lmensen und
Kindertagesstätten. Menü 2 bietet abwechslun gsreiche vegetarische Gerichte. Tischgästen
mit Lebensmittelunverträglichkeiten steht ein gluten - bzw. laktosefreies Angebot zur
Verfügung. Ein Speiseplan ist beispielhaft beigefügt (Anlage 2).
Bei der Auswahl der Rohstoffe arbeitet der EAD mit regionalen Lieferpartnern zusammen. Im
Gesamtspeiseplan wird ein Anteil von mindestens 10 % an Bio-Lebensmitteln gewäh rleistet.
Die Speisen werden „just in time“ hergestellt. So wird gewährleistet, dass die Nährstoffe und
Vitamine in den Lebensmitteln erhalten bleiben. Gemüse als Beilage wird erst kurz vor
Beginn der Essensausgabe gegart. Ergänzt werden die Menüs mit fr ischen Salaten, Rohkost
und Obst. Ein Menü besteht aus Hauptkomponente mit Beilagen und Dessert.
Die Essenspreise sind nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen vom EAD kostendeckend zu
kalkulieren und festzusetzen.
Die Sicherstellung der Mittagessensve rsorgung an den Schulen, zu der die Stadt als
Erbringung von Komplementärmittel n im Rahmen des Ganztagsprogramms des Landes
Hessen verpflichtet ist, erfolgt durch das Schulamt durch Gewährung von Zuschüssen an die
Jugendhilfeträger aus Mitteln des Projekte s „Familienfreundliche Schule “ und der Schulkin d-
betreuung.
Dies hat an den Produktionsstätten GBS, BAS und STS derzeit zur Folge, dass der
Jugendhilfeträger lediglich der „Durchreicher“ der finanziellen Mittel für die Ausgabekräfte
an den EAD ist. Um die Jugendhilfeträger von dieser rein administrativen Aufgabe zu
entlasten und die Ablaufprozesse zu straffen, sollen diese Mittel ab dem kommenden
Schuljahr 2017/2018 direkt dem EAD zukommen.
Darmstadt, 06.06.2017
40 krä/schä
Dezernat II Dezernat IV
Rafael Reißer André Schellenberg
Bürgermeister Stadtkämmerer
anlage 4
332 Zeichen
Punkt 20: Übertragung des Betriebes der Mensen an der Stadtteilschule Arheilgen, der Bernhard-Adelung-Schule und der Georg-Büchner-Schule nebst dortigem Kiosk an den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen und weitere strategische Ausrichtung (V-Nr. 2017/0182) Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.
anlage 1
745 Zeichen
Annehmende Schule Essen in der Mensa Belieferung Georg-Büchner- Schule Bernhard- Adelung-Schule Stadtteilschule Arheilgen Georg-Büchner-Schule x 40 Elly-Heuss-Knapp- Schule x 40 Heinrich-Hoffmann- Schule x 80 Ludwig-Schwamb- Schule x 106 Andersenschule x 61 Bernhard-Adelung- Schule x 60 Christian-Morgenstern- Schule, Maulis x 25 Christian-Morgenstern- Schule, SKA x 50 Käthe-Kollwitz-Schule x 60 Kiju Waldkolonie x 20 Erich Kästner-Schule - IGS x 40 Erich Kästner-Schule - GS x 130 Stadtteilschule Arheilgen x 50 Kita Ruthsenbach Hort x 27 Kita Ruthsenbach Kita x 80 Astrid-Lindgren-Schule - SKA x 10 Astrid-Lindgren-Schule - Förderverein x 110 Georg-August-Zinn- Schule x 65 Gesamt 327 385 342 Übersicht der produzierten Essen Anlage 1
Beratungsverlauf (4)
Orte (1)
- Sensfelderweg 33
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2017/0182
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.06.2017
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00