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2014/0125

Erstausstattung des Hauses der Vielfalt, Kirnberger Straße 12 in Eberstadt

Magistratsvorlage 25.03.2014

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2014/0125

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2014/0125

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
26.03.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Dezernat V 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0125 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:  315110 
Kostenstelle:  051-000-0001 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3156-10 Sachkonto:  7175500 
  
 
Betreff: Erstausstattung des Hauses der Vielfalt, Kirnberger Straße 12 in Eberstadt 
 
Vorlage vom: 25.03.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1.  Der Magistrat stimmt den Aufwendungen für die Erstausstattung des Hauses der Vielfalt 
in Höhe von 53.000 Euro zu. 
2.  Deckungsmittel stehen unter der Kostenstelle 051-005-1020, SK 7250100, Kostenträger 
3632-10 (HAR 2013) zur Verfügung. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.03.2014 
 
 
Im Jahr 1999 wurde Eberstadt-Süd in das Bund-Länder-Programm ‘Soziale Stadt’ 
aufgenommen. Übergeordnetes Ziel des Programms war und ist, über eine optimale 
Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen hoher Qualität sowie adressatengerecht gestaltete 
öffentliche Räume eine nachhaltige Stabilisierung und Aufwertung der Siedlung zu erreichen 
und zu einer sozialen Balance der Bewohnerschaft zu gelangen.  
 
In diesem Zusammenhang war die Aktivierung und Sensibilisierung der Bewohnerschaft für die 
Quartiersentwicklung, die Bildung von Bewohner/innen-Arbeitsgruppen und die 
Weiterentwicklung des lokalen Entwicklungsnetzwerkes ‘Stadtviertelrunde‘ von besonderer 
Bedeutung. Um dem initiierten ehrenamtlichen Engagement auf Dauer Rechnung zu tragen 
und damit verbundene Veranstaltungen (u. a. Sitzungen, Schulungen, Beratungen) zu 
ermöglichen, sind in Ergänzung der bestehenden sozialen Infrastruktur bürgerfreundlich 
zugängliche Räumlichkeiten zu schaffen, die bislang im Stadtteil nur unzureichend zur 
Verfügung stehen. Gleichzeitig sind vor Ort niedrigschwellige Beratungsangebote für 
Bewohner/innen im Sinne einer ‘Bürgerservicestelle‘ zu eröffnen.  
 
Die Bürgerservicestelle soll als zentrale Anlauf- und Informationsstelle für die Belange der 
Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers dienen. Auch kulturelle und gesellschaftliche 
Veranstaltungen sind in den Räumen möglich und werden zur Aufwertung als auch zur 
Identifikation mit dem Stadtteil ihren Beitrag leisten. Verschiedene Gruppen sowie 
Einzelpersonen können dort Räumlichkeiten nutzen und miteinander in Kontakt kommen. 
 
Die Bürgerservicestelle soll Beratung für alle Bürgerinnen und Bürger des Quartiers anbieten. 
Ziel ist es, die Bürgerservicestelle zu einem sozialen und kulturellen Stadtteilzentrum zu 
entwickeln, welches vielfältige Angebote unter einem Dach vereint.  
 
Diese Bürgerservicestelle trägt den Namen „Haus der Vielfalt“. 
 
Im Rahmen des Projektes Soziale Stadt Eberstadt wurde das Anwesen Kirnberger Straße 12 
(1. - 3. OG) saniert. Die unteren Geschosse werden durch eine Kita und ein Jugendzentrum 
genutzt. Auftraggeber ist der Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (IDA).  
 
Die Räume sollen  
 
im 3. OG dem Städtischen Sozialdienst, 
  
im 2. OG für Beratungsangebote freier Träger 
 (Beratungs-, Schulungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Ziel ist ein sozialraumorientierter 
Ausbau von Angeboten vorwiegend in den Bereichen Bildung und Beratung für Kinder, 
Jugendliche und Eltern, Allgemeine Lebensberatung, Beratung für ältere Menschen, 
Migrationsberatung, Beratung in besonderen Problemlagen) und  
 
im 1. OG für bürgerschaftliche Nutzung 
(Bürgersaal, ein Kleiner Saal und ein Gruppenraum sowie eine Küche und Sanitäranlagen, für 
Selbsthilfe- und Arbeitsgruppen, Vereine, MigrantInnenselbstorganisationen (MSO), 
Elternkreise, Feste, Familienfeiern, Angebote im Bereich Kunst, Kultur, Bildung und 
Freizeitaktivitäten, Stadtviertelrunde, Öffentliche Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, 
Bürgerversammlungen, Vorträge, Fortbildungen und Seminare) 
 
 zur Verfügung gestellt werden.

- 4 - 
Neben den Kosten für die baulichen Leistungen fallen auch Kosten für die Erstausstattung 
der Räume an. Diese können nur bedingt über das Programm Soziale Stadt abgerechnet 
werden. Hierunter fallen z.B. die Anschaffung von Küchen/Teeküchen (1./2. OG) sowie 
einzelne Einbaumöbel, die für einen reibungslosen Ablauf notwendig sind. Der Umfang dieser 
nicht erstattungsfähigen Aufwendungen hat sich im Laufe des Jahres 2013 verfestigt. Aktuell 
besteht ein Delta von rund 59.500 Euro.  
 
Seitens des Sozialdezernates konnten Spendengelder in Höhe von 6.500 Euro zur Deckung 
der Kosten dem Eigenbetrieb IDA überwiesen werden. Die verbleibenden Restkosten von 
aktuell 53.000 Euro stehen im Wirtschaftsplan IDA nicht zur Verfügung und müssen über den 
Kernhaushalt gegenfinanziert werden. 
 
Diese stehen im Rahmen eines Haushaltsausgaberestes 2013 unter der Kostenstelle 051-
005-1020, Sachkonto 7250100, Kostenträger 3632-10 zur Verfügung und können 
vorbehaltlich der Beschlüsse der Gremien zur Deckung verwendet werden. 
 
Über das konkrete Nutzungskonzept wird seitens des Eigenbetriebes IDA eine eigenständige 
Magistratsvorlage zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 
Darmstadt, 25.03.14 
 
 
Dezernat IV     Dezernat V 
 
 
 
Andrè Schellenberg    Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer    Stadträtin

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Details

Vorlagen-Nr.
2014/0125
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.03.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00