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AN/2604/2021

Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Startups fördern

Gem. Antrag nach § 3 (CDU) 02.12.2021

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.12.2021, TOP 3.1.5

Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

4207 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat   
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln  
Volt-Fraktion im Kölner Rat 
 
 
An die Vorsitzende des  
Rates der Stadt Köln 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.12.2021 
 
AN/2604/2021 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 14.12.2021 
 
Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Startups fördern 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 
nächsten Ratssitzung am 14. Dezember 2021 zu setzen: 
 
 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird gebeten, folgende Maßnahmen zur Intensivierung der Zusammenarbeit 
zwischen der Kölner Stadtverwaltung und Startup-Unternehmen unter enger Beteiligung der 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH umzusetzen. 
 
I. Schaffung einer Startup-Koordination in der Stadtverwaltung. Die Rolle zeichnet sich 
verantwortlich, den konkreten Lösungsbedarf auf Seiten der Kölner Stadtverwaltung 
(z.B. für die Vereinfachung und Beschleunigung von Prozessen) in die Startup-Szene 
zu spiegeln sowie Kollaborations- und Lösungsideen aufzugreifen. Ziel ist es, die er-
folgreichen Kooperationen wie z.B. in der Pandemie-Zeit (z.B. Recover, Veedelsret-
ter) auch dauerhaft und reaktionsschnell für andere Herausforderungen möglich zu 
machen und die jeweils ersten Schritte der Zusammenarbeit – insbesondere die 
Überwindung bürokratischer Hürden –  zu begleiten.    
 
II. Prüfung der rechtlichen Möglichkeiten (u.a. auch die Förderung von Innovationspart-
nerschaften gem. § 19 Vergabeverordnung - VgV), um eine in Anzahl und Tiefe er-
weiterte Zusammenarbeit mit Startups organisatorisch, finanziell und compliance-
konform abzusichern. 
 
III. Auf Basis der Ergebnisse unter (II.) Schaffung von Rahmenbedingungen sowie Ent-
wicklung eines Organisations- und Vorgehensmodells zur gezielten Beteiligung und 
Beauftragung von Startups zur Konkretisierung, Verprobung und Umsetzung von 
Use-Cases und Lösungen bei verkürzten Rüst- und Ausführungszeiten, wie schon in 
der Pandemie bewiesen.

- 2 - 
 
IV. Aufsetzen eines jährlichen Wettbewerbs gemeinsam mit der KölnBusiness Wirt-
schaftsförderung mit dem Ziel der Lösung digitaler Herausforderungen in der Kölner 
Stadtverwaltung. 
 
Die Verwaltung wird gebeten, das fertige Konzept den beiden Ausschüssen für Digitalisie-
rung und Wirtschaft vorzustellen. 
 
 
Begründung: 
 
Startups sind junge, schnell wachsende Unternehmen, die sich durch eine hohe Innovations-
kraft in ihren Produkten/Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und/oder Technologien aus-
zeichnen. Aufgrund dieser Beschaffenheit fällt es Startups häufig schwer, in klassischen 
Ausschreibungsprozessen zu gewinnen; dabei fehlt es bspw. an nachweisbaren Mindestum-
sätzen und Referenzprojekten.  
 
Die Pandemie hat gezeigt, welches Potenzial Kollaborationen zwischen der Kölner Stadt-
verwaltung und der Startup-Szene entfalten können. Startups waren und sind hier Teil der 
digitalen Lösungsstrategie der Stadt. Wir möchten dieses Potential zukünftig stärker für die 
Stadt nutzen, um Digitalisierung noch intensiver voranzutreiben und innovative Lösungen zu 
entwickeln. Dabei helfen Formate, die aus der Startup-Ökonomie entlehnt werden können 
wie zum Beispiel Hackathons oder Ideathons. 
 
Es ergibt sich eine Win-Win-Situation: Die Verwaltung kommt in Berührung mit technologie-
getriebenen, innovativen Lösungen (bspw. künstliche Intelligenz) und disruptiven Ser-
vicemodellen und kann diese bei Bedarf für sich adaptieren. Startups bekommen Zugang zu 
den “echten” Problemen der Stadtverwaltung und werden für den Wissenstransfer sowie ihre 
Lösungen entlohnt. Darüber können sich Startups finanzieren und gleichzeitig weiter entwi-
ckeln. Beides wirkt sich positiv auf die Attraktivität des Wirtschafts- und Digitalstandorts Köln 
aus und stärkt als innovatives Element einer modernen Behördenkultur auch die Arbeitge-
bermarke Stadt Köln. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Lino Hammer      gez. Niklas Kienitz 
GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer    CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
 
gez. Lucas Sickmöller 
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

14.12.2021 Rat
TOP 3.1.5 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/2604/2021
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
Datum
02.12.2021
Erstellt
01.12.2021 14:01