Mandari Insight

2013/0290

Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2012

Magistratsvorlage 29.08.2013

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193509 Zeichen

Geschäftsbericht 2012 
Potenziale wecken.

inhalt
Die heAG in Geschäftsfeldsicht  4
Die stadtwirtschaft in
Geschäftsfeldsicht  5
Vorwort des Vorstands  6
Der Aufsichtsrat  8
ein breites Portfolio
mit vielen Potenzialen 10
Gemeinsam die Zukunft  
der region gestalten 14
Nachhaltige stadtentwicklung – eine 
Gemeinschaftsaufgabe, die sich lohnt 18
Aus tradition neue Wege gehen 22
konzeRnlaGeBeRicht UnD
konzeRnJahReSaBSchlUSS 2012
konzernlagebericht 28
 Konzernbilanz
 – Aktiva  38
 – Passiva  39
 Konzern-Gewinn-  
 und Verlustrechnung  40
 Konzern-Kapitalflussrechnung  41
 Konzerneigenkapitalspiegel  42
konzernanhang  44
 Konzernanlagenspiegel  48
 Anteilsbesitz  50
 bestätigungsvermerk 63
laGeBeRicht UnD JahReSaBSchlUSS
2012 DeR heaG
lagebericht  64
 bilanz
 – Aktiva  70
 – Passiva  71
 Gewinn-  
 und Verlustrechnung  72
 Kapitalflussrechnung  73
 Anlagenspiegel  74
anhang  76
 bestätigungsvermerk 81
 bericht des Aufsichtsrats 82
impressum  84

4 5heaG Geschäftsbericht 2012 Geschäftsfeldsicht
Die StaDtwiRtSchaft in GeSchäftSfelDSichtDie heaG in GeSchäftSfelDSicht
eneRGie
• heaG Südhessische energie aG (hSe)
• hSe Regenerativ Gmbh
• hSe Solarpark lauingen Gmbh & co. kG
• hSe Solarpark leiwen Gmbh & co. kG
• hSe Solarpark thüngen Gmbh & co. kG
• hSe windpark Binselberg Gmbh & co. kG
• hSe windpark erksdorf Gmbh
• hSe windpark haiger Gmbh & co. kG
• hSe windpark Schlüchtern Gmbh
• industriekraftwerk Breuberg Gmbh
• hessenwasser Gmbh & co. kG
• hSe netz aG
•  Verteilnetzbetreiber (VnB) 
 
Rhein-Main-neckar Gmbh & co. kG
• hSe technik Gmbh & co. kG
• enteGa energieeffizienz Gmbh & co. kG
• coUnt+caRe Gmbh
• enteGa Geschäftskunden Gmbh & co. kG
• enteGa Privatkunden Gmbh & co. kG
• citiworks aG
• e-ben Gmbh & co. kG
• forest carbon Group aG
• hSe natURpur energie aG
•  natURpur institut für klima- und 
 
Umweltschutz gemeinnützige Gmbh
weitere
 
iMMoBilien
• bauverein aG
• BVD Gewerbe Gmbh
• heaG wohnbau Gmbh
• BVD heimbau Gmbh & co. kG
•  Gemeinnützige Baugesellschaft 
 
mit beschränkter haftung erbach
•  BVD immobilien Gmbh & co.  
Postsiedlung kG
• hSe wohnpark Gmbh & co. kG
• immoSelect Gmbh
• SoPhia hessen Gmbh
•  wohnungsgesellschaft heGeMaG 
 
Gmbh & co. nordhessen kG
•  wohnungsgesellschaft heGeMaG  
Gmbh & co. Südhessen kG
weitere
•  eigenbetrieb immobilienmanagement 
Darmstadt (iDA) 
•  GVD Grundstücksentwicklungs- und  
Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbh
• institut Wohnen und Umwelt Gmbh
• Neue Wohnraumhilfe gGmbh
• stadtwerke Langen immobilien Gmbh
MoBilität
• heaG mobilo Gmbh
• heaG mobiBus Gmbh & co. kG
• heaG mobiServ Gmbh
• heaG mobitram Gmbh & co. kG
• nahverkehr-Service Gmbh (nVS)
weitere
•  DADiNA – Darmstadt-Dieburger  
Nahverkehrsorganisation
• frankfurt ticket rheinMain Gmbh
•  ivm Gmbh (integriertes Verkehrs- und 
Mobilitätsmanagement region frankfurt 
rheinMain)
• rhein-Main-Verkehrsverbund Gmbh (rMV)
 
GeSUnDheit
• Klinikum Darmstadt Gmbh
•  Darmstädter gemeinnützige  
Kinderklinikenbetriebs-Gmbh
• Klinikum catering service Gmbh
•  Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft 
südhessen mbh
•  Medizinisches Versorgungszentrum  
am Klinikum Darmstadt Gmbh
• ssG sanitätshaus am Klinikum Gmbh
• ssG starkenburg service Gmbh
• eigenbetrieb bäder der stadt Darmstadt
•  eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten  
und Wohneinrichtungen
•  Dienstleistungs- und einkaufsgemeinschaft 
kommunaler Krankenhäuser e. G.  
im Deutschen städtetag
•  Zweckverband Gesundheitsamt der stadt 
Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg
kUltUR & konGReSSe
•  heaG kulturfreunde Darmstadt 
gemeinnützige Gmbh
•  eigenbetrieb bürgerhäuser und Märkte  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
•  eigenbetrieb Kulturinstitute  
der stadt Darmstadt
•  Gemeinnützige Kulturfonds frankfurt 
rheinMain Gmbh
• Kulturregion frankfurtrheinMain gGmbh
•  Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Gmbh & co. KG
telekoMMUnikation
• hSe Medianet Gmbh und töchter
 
entSoRGUnG & aBwaSSeR
• hSe entsorgung aG und töchter
• hSe abwasserreinigung Gmbh & co. kG
•  eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (eAD)
• ArGe Kilb / DeD
• ArGe Meinhardt / DeD
• awatech Gmbh
• biolog Gmbh
•  Darmstädter entsorgungs- und  
Dienstleistungs Gmbh (DeD Gmbh)
•  Darmstädter recycling Zentrum Gmbh 
(DrZ Gmbh)
•  ZAs Zweckverband Abfallverwertung 
südhessen
weiteRe aktiVitäten
•  heaG holding aG –  
Beteiligungsmanagement der  
wissenschaftsstadt Darmstadt (heaG)
•  cesah Gmbh centrum für  
satellitennavigation hessen
•  frankfurtrheinMain Gmbh international 
Marketing of the region
•  Gernsheimer hafenbetriebsGesellschaft mbh
• stadt- und Kreis-sparkasse Darmstadt
•  süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-
Genossenschaft e. G.
•  WDb Wissenschaftsstadt Darmstadt  
beteiligungs Gmbh & co. KG
•  Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
Gmbh
eneRGie
•  heaG Südhessische energie aG (hSe)
• hSe Regenerativ Gmbh
• hSe Solarpark lauingen Gmbh & co. kG
• hSe Solarpark leiwen Gmbh & co. kG
• hSe Solarpark thüngen Gmbh & co. kG
• hSe windpark Binselberg Gmbh & co. kG
• hSe windpark erksdorf Gmbh
• hSe windpark haiger Gmbh & co. kG
• hSe windpark Schlüchtern Gmbh
• industriekraftwerk Breuberg Gmbh
• hessenwasser Gmbh & co. kG
• hSe netz aG
•  Verteilnetzbetreiber (VnB) 
 
Rhein-Main-neckar Gmbh & co. kG
• hSe technik Gmbh & co. kG
• enteGa energieeffizienz Gmbh & co. kG
• coUnt+caRe Gmbh
• enteGa Geschäftskunden Gmbh & co. kG
• enteGa Privatkunden Gmbh & co. kG
• citiworks aG
• e-ben Gmbh & co. kG
• forest carbon Group aG
• hSe natURpur energie aG
•  natURpur institut für klima- und  
Umweltschutz gemeinnützige Gmbh
weitere
iMMoBilien
• bauverein aG
• BVD Gewerbe Gmbh
• heaG wohnbau Gmbh
• BVD heimbau Gmbh & co. kG
•  Gemeinnützige Baugesellschaft 
 
mit beschränkter haftung erbach
•  BVD immobilien Gmbh & co.  
Postsiedlung kG
• hSe wohnpark Gmbh & co. kG
• immoSelect Gmbh
• SoPhia hessen Gmbh
•  wohnungsgesellschaft heGeMaG 
 
Gmbh & co. nordhessen kG
•  wohnungsgesellschaft heGeMaG  
Gmbh & co. Südhessen kG
weitere
MoBilität
•  heaG mobilo Gmbh
• heaG mobiBus Gmbh & co. kG
• heaG mobiServ Gmbh
• heaG mobitram Gmbh & co. kG
• nahverkehr-Service Gmbh (nVS)
weitere
kUltUR & konGReSSe
•   heaG kulturfreunde Darmstadt  
gemeinnützige Gmbh
telekoMMUnikation 
• hSe Medianet Gmbh und töchter
 
entSoRGUnG & aBwaSSeR
• hSe entsorgung aG und töchter
• hSe abwasserreinigung Gmbh & co. kG
weiteRe aktiVitäten
•  heaG holding aG –  
Beteiligungsmanagement der  
wissenschaftsstadt Darmstadt (heaG)
weRtSchÖPfUnG DeS heaG-konzeRnS fÜR Die StaDt UnD Die ReGion
2.128 Millionen eUr Umsatz konnte der heAG-Konzern im Jahr 2012 
generieren. es ergibt sich daraus eine Wertschöpfung für die stadt 
und die region von rund 728 Millionen eUr. im einzelnen setzt sich 
die Wertschöpfung, unter berücksichtigung des jeweiligen regionalen 
Anteils, wie oben dargestellt zusammen.
sonstige 
betriebliche 
Aufwendungen
investitionen Dividende Personalaufwand
Aufwendungen 
für bezogene 
Leistungen
steuern

6 7heaG Geschäftsbericht 2012 Vorwort des Vorstands
SehR GeehRte leSeRinnen,
SehR GeehRte leSeR,
2012 WAr eiN besONDeres JAhr fÜr Die heAG UND ihre tOchterGeseLLschAfteN. 
GeMeiNsAM Mit UNsereN GeschäftsPArtNerN AUs Der stADt UND Der reGiON sOWie 
DeN bÜrGeriNNeN UND bÜrGerN hAbeN Wir UNser 100-JähriGes firMeNJUbiLäUM 
GeWÜrDiGt. PAsseND ZUM JUbiLäUM KONNte iM ZUrÜcKLieGeNDeN GeschäftsJAhr eiN 
sehr GUtes UNterNehMeNserGebNis erZieLt WerDeN. 
eines der Ziele unserer täglichen Arbeit ist es, Potenziale in Darmstadt und der region 
zu wecken. Zahlreiche beispiele zeigen, dass uns das im Jahr 2012 in allen Geschäfts-
feldern gelungen ist. Ob mit der Verabschiedung des Darmstädter beteiligungskodex, 
dem rückkauf der Anteile an der heAG südhessische energie AG (hse) von e.ON durch 
die heAG, der Vereinbarung von dauerhaften Ausschüttungen durch die bauverein AG 
oder der stetigen Weiterentwicklung der heAG mobilo Gmbh in den bereichen Nachhal-
tigkeit und Kundenzufriedenheit – alle diese Projekte haben dazu geführt, dass sich die 
Darmstädter stadtwirtschaft zum Wohl der bürgerinnen und bürger weiterentwickelt hat. 
Mit unserer Zukunftsstudie „heAG 2040 – die stadtwirtschaft von morgen“ haben wir 
außerdem gezeigt, in welchen bereichen entwicklungspotenziale für die Unternehmen 
der stadtwirtschaft liegen können.
in enger Zusammenarbeit mit unseren beteiligungen, der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und der region nutzen wir die stärken der stadtwirtschaft, um die Leistungen der  
Daseinsvorsorge zu gestalten und weiterzuentwickeln.
in diesem Jahr haben wir ihnen zu unserem Geschäftsbericht einen heAG-bleistift beige-
legt. Der stift ist aus nachhaltiger forstwirtschaft (nach fsc) und cO
2-neutral hergestellt. 
Nutzen sie die Gelegenheit und bringen sie ihre ideen für die Darmstädter stadtwirt-
schaft zu Papier.
Doch nun wünschen wir ihnen zunächst eine angenehme und interessante Lektüre,
DR. MaRkUS hoSchekDR. klaUS-Michael ahRenD

8 9heaG Geschäftsbericht 2012 Mitglieder des Aufsichtsrats
1 2
4 5
10 11
7 8
13 14
DeR aUfSichtSRat
DeR heaG aG
1   Jochen PaRtSch
 Oberbürgermeister, Darmstadt,
 Vorsitzender
2  anDRé SchellenBeRG
 Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer,
 Darmstadt, 
 s tellvertretender Vorsitzender
3   willi heleine 1
 kfm. Angestellter, reinheim,
 s tellvertretender Vorsitzender
4   hanno Benz
 Unternehmensberater, stadt-
 verordneter, Darmstadt, 
 s tellvertretender Vorsitzender
5   YÜcel akDeniz
 Dipl.- sozialpädagoge,
 s tadtverordneter, Darmstadt,
6   Ralf aRneMann
 Dipl.-Mathematiker,
 s tadtrat, Darmstadt
7   iRiS BachMann
 bibliothekarin i. r ., stadträtin,
 Darmstadt
8  hanS -weRneR eRB
 Dipl.-Kfm., Mitglied des
 Vorstands der sparkasse
 Darmstadt, Darmstadt
9  PeteR fRanz
 r echtsanwalt, stadtverordneter,
 Darmstadt
10  hanS fÜRSt
 Angestellter, stadtverordneter,
 Darmstadt
11  katJa fUnk
1
 Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte,
 Darmstadt
12  wilhelM kinS
 Vorstandsvorsitzender
 GhV Darmstadt, stadtverordneter,
 Darmstadt
13  BRiGitte linDScheiD
 r echtsanwältin, stadträtin,
 Darmstadt
14  DaGMaR MetzGeR
 r echtsanwältin, Justitiarin
 sparkasse Darmstadt,
 s tadtverordnete, Darmstadt
15  GÖRan PeRkUhn
1
 kfm. Angestellter, reinheim
16  RolanD SPeiSeR1
 kfm. Angestellter, reichelsheim
17  iSaBelle welPot1
 Dipl.-betrw. bA, kfm. Angestellte,
 Griesheim
18  RaineR wÜSt1
 kfm. Angestellter, fischbachtal
1 Arbeitnehmervertreter
3
6
12
9
1 2
4 5
10 11
7 8
13 14 15
16 17 18

10 11heaG Geschäftsbericht 2012
ein BReiteS PoRtfolio  
Mit Vielen Potenzialen
100 JAhre heAG: GrUNDLeGeNDe eNtscheiDUNGeN hAbeN iM JUbiLäUMsJAhr NeUe 
iMPULse fÜr Die eNtWicKLUNG Der stADt UND ihrer UNterNehMeN GesetZt. ALs  
LeistUNGsstArKe NetZWerKOrGANisAtiON steLLte Die heAG NAchhALtiG Die WeicheN 
fÜr Die ZUKUNft Der GesAMteN reGiON – VOr ALLeM DUrch DeN rÜcKKAUf Der  
hse-AKtieN. GeMeiNsAM Mit DArMstäDter bÜrGeriNNeN UND bÜrGerN WÜrDiGte  
Der KONZerN seiN 100-JähriGes besteheN. 
Als führungsgesellschaft des heAG-Kon-
zerns und Partner der über 170 beteiligun-
gen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
verfolgt die heAG wirtschaftliche und städ- 
tische Ziele. Als effektives beteiligungs-
management bündelt sie die komplexen 
Kräfte der stadtwirtschaft und vernetzt 
Unternehmen, die den Alltag der Wissen-
schaftsstadt mitprägen. Die städtischen 
beteiligungen gliedern sich in acht Ge  - 
schäftsfelder: energie, immobilien, Mo- 
bilität, Gesundheit, Kultur & Kongresse, 
telekommunikation, entsorgung & Ab- 
wasser sowie weitere Aktivitäten. Mit 
hohem engagement unterstützt die heAG 
strategisch und operativ Projekte und 
entwickelt synergien, die mit blick auf  
die Daseinsvorsorge realisiert werden. 
zUR RichtiGen zeit  
zUkUnftSoRientieRt hanDeln
in ihrem Jubiläumsjahr ergab sich für die 
heAG die einmalige Gelegenheit, einen 
40-prozentigen Aktienanteil an der heAG 
südhessische energie AG (hse) vom 
energiekonzern e.ON zurückzukaufen. Mit 
dem erwerb des Aktienpakets stockte die 
heAG ihre beteiligung an dem regionalen 
energieversorger von 53 auf 93 Prozent 
auf. Dadurch konnte sie ihren einfluss, und 
den der stadt, sichern und deutlich ver- 
größern. seit vielen Jahren hält erstmals 
kein Großkonzern mehr beteiligungen an 
der hse. Die weiteren sieben Prozent 
gehören Landkreisen, Kommunen in der 
region, der heAG Pensionszuschusskasse 
(PZK) sowie Mitarbeitern.
Durch erfolgreiche Verhandlungen seit 
2010 konnte ein günstiger Kaufpreis 
erzielt werden. Auch profitierte die heAG 
von gesunkenen finanzierungszinsen. 
„Die durch die rekommunalisierung 
gewonnene Unabhängigkeit ist ein 
wichtiger schritt, die Positionierung der 
hse als Nachhaltigkeitskonzern voranzu-
treiben“, kommentierte heAG-Vorstand  
Dr. Klaus-Michael Ahrend das historische 
ereignis. Die hse hatte in der Vergangen-
heit beständig in erneuerbare energien 
investiert. Mit dem Aktienrückkauf 
gewinnt die heAG neue strategische 
handlungsmöglichkeiten. so können  
z. b. die Kooperationen mit stadt und 
region weiterentwickelt werden. Auch  
der beitrag der hse zur Positionierung 
Darmstadts als stadt der Nachhaltigkeit 
kann damit vergrößert werden. 
Die heAG war auch 2012 daran beteiligt, 
im rahmen der wirkungsorientierten 
haushaltskonsolidierung der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt Optimierungspo-
tenziale zu identifizieren, um Gemeinkos-
ten zu senken. Projekte wie der gemein- 
same einkauf von bürozubehör oder rei- 
fen für den fuhrpark sowie die senkung 
von weiteren Aufwandstreibern, z. b. 
durch die Optimierung von Zins- oder 
steueraufwand, tragen zur haushaltskon-
solidierung bei. für höchste effizienz im 
Zahlungsverkehr wurde ein konzernweites 
cash-Management realisiert. eine Ver- 
sicherungsservice-Gesellschaft wird sich 
außerdem künftig gebündelt um die Ver- 
sicherungen der beteiligungen kümmern.
StanDaRDS fÜR ÖkonoMie  
UnD tRanSPaRenz
Die stadtwirtschaftsstrategie definiert die 
Wachstumsziele der stadt für ihre be- 
teiligungen. Diese dient als Leitfaden für 
die wirtschaftliche entwicklung. ein stra- 
tegieinstrument ist das stadtwirtschaftsfo-
rum, das 2012 bereits zum vierten Mal 
von der heAG ausgerichtet wurde und den 
Dialog zwischen der stadtwirtschaft und 
politischen entscheidern fördert. Über 
Zielvereinbarungen mit den führungskräf-
ten aller partizipierenden Unternehmen 
verankert die heAG zudem kommunale

12 13heaG Geschäftsbericht 2012
vor Ort in Vorträgen, Multimediainstallati-
onen oder filmen über die heAG, hse, 
bauverein AG und heAG mobilo Gmbh zu 
informieren. eine straßenbahn-Jubiläums-
linie mit der Nummer 100 brachte die 
besucher jeweils im Viertelstundentakt zu 
den Unternehmen. Darüber hinaus rief ein 
Zukunftswettbewerb schulklassen, aber 
auch alle anderen bürgerinnen und bürger 
aus Darmstadt und Umgebung auf, kreativ 
und aktiv die Zukunft der stadtwirtschaft 
mitzugestalten. 
Mit der studie „heAG 2040 – die stadtwirt-
schaft von morgen“ warf der Konzern 
einen blick in die Zukunft. sie wurde an- 
lässlich des Jubiläums in Auftrag gegeben 
und widmet sich der frage, welchen 
Ansprüchen Unternehmen der stadtwirt-
schaft gerecht werden müssen, um den 
Menschen in der region auch künftig eine 
hohe Lebensqualität bieten zu können. 
Vorstände und Geschäftsführer aus Unter- 
nehmen der stadtwirtschaft sowie weitere 
Darmstädter experten geben darin ein- 
schätzungen und entwerfen strategien, 
wie die wesentlichen Geschäftsfelder – 
energie, immobilien und Mobilität – rich-
tungsweisend weiterentwickelt und nach- 
haltig ausgerichtet werden können. schon 
heute geht die heAG beim thema 
Nachhaltigkeit neue Wege und entspricht 
für 2012 als erste kommunale beteili-
gungsholding in Deutschland dem Deut- 
schen Nachhaltigkeitskodex. Gute bei- 
spiele dafür, wie die heAG Nachhaltigkeit 
lebt, sind ihr engagement als Mitglied in 
der Umweltallianz hessen und die Mit- 
arbeit im Klimaschutzbeirat der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt. Die heAG arbeitet 
zudem seit 2011 cO
2-neutral und wurde 
2012 vom ADfc als „fahrradfreundlicher 
betrieb“ zertifiziert. ein weiteres beispiel 
für das engagement der heAG ist die 
Verabschiedung von Nachhaltigkeitsleitli-
nien für das Unternehmen. Die Leitlinien 
decken neben der ökologischen und 
ökonomischen auch die soziale Nachhal-
tigkeit ab. so ist darin beispielsweise 
festgelegt, dass ehrenamtliches engage-
ment der Mitarbeiter ausdrücklich geför- 
dert wird. 
Die heAG wird auch künftig in neuen, aber 
auch bestehenden Projekten als verlässli-
cher Partner die stadtwirtschaft im inter- 
esse der stadt weiterentwickeln und die 
hohe Qualität des standorts sichern. sie 
behält dabei auch stets die Menschen im 
blick, die in der region leben und ar- 
beiten. Darüber hinaus schafft die heAG in 
ihrem engagement rahmenbedingungen, 
die beispielsweise die Vereinbarkeit von 
beruf und familie erleichtern und Mit- 
arbeiter effektiv fördern. Denn die Mit- 
arbeiter sind die basis des erfolgs der 
stadtwirtschaft. Mit der Unterzeichnung 
der charta der Vielfalt bekennt sich die 
heAG zur Vielfalt in der Unternehmens- 
kultur, die frei von Vorurteilen ist und jede 
Mitarbeiterin, jeden Mitarbeiter in seiner 
Persönlichkeit wertschätzt. Zwei institutio-
nen unter dem Dach der heAG kümmern 
sich dabei besonders um das Wohl der 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wäh- 
rend die heAG Pensionszuschusskasse 
ihren Mitgliedern eine sichere Altersvor-
sorge bietet, deckt die betriebseigene 
Krankenkasse heAG bKK alle fragen im 
bereich Gesundheit und Vorsorge ab. Auch 
die heAG bKK feierte 2012 ihr 100-jähri-
ges bestehen und blickte in einem festakt 
auf eine erfolgreiche Unternehmensge-
schichte zurück.
Vorgaben in den städtischen beteiligun-
gen. Um die verfolgten Ziele weiterhin 
wirkungsvoll zu sichern, hat die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt die heAG beauf-
tragt, den Darmstädter beteiligungskodex 
zu erarbeiten. er enthält im sinne der 
Public corporate Governance verbindliche 
standards für eine gute und verantwor-
tungsvolle Unternehmensführung sowie 
Vorgaben für die besetzung von führungs- 
und Aufsichtspositionen. „Der Darmstädter 
beteiligungskodex ist ein Meilenstein für 
die stadtwirtschaft. Durch ihn werden die 
Unternehmen der stadtwirtschaft, ganz im 
sinne der bürgerinnen und bürger, zu 
Wirtschaftlichkeit und transparenz ver- 
pflichtet“, erklärt heAG-Vorstand Dr. Mar- 
kus hoschek. bei der entwicklung dieses 
Ordnungsrahmens waren alle fachdezer-
nenten, der stadtwirtschaftskoordinator 
sowie experten aus der Politik beteiligt.  
er soll für alle beteiligungen unabhängig 
von der rechtsform gelten.
Der jährliche beteiligungsbericht enthält 
relevante informationen zu allen Unter-
nehmen, an denen die stadt zu mindes-
tens 20 Prozent beteiligt ist. er wird in 
Zusammenarbeit mit dem referat stadt- 
wirtschaftskoordination erstellt und bietet 
einen verständlichen Überblick über die 
komplexen Zusammenhänge. „Mit ihm 
machen wir sichtbar, wie die Unterneh-
men der stadtwirtschaft arbeiten und was 
sie damit für die stadt und ihre bürgerin-
nen und bürger erreichen“, sagt Oberbür-
germeister und beteiligungsdezernent 
Jochen Partsch. für die verständliche, 
öffentlichkeitsnahe Ausarbeitung wurde 
2012 der 500 seiten starke beteiligungs-
bericht von der hamburger helmut-
schmidt-Universität als vorbildlich gelobt.
für ein hohes Maß an transparenz sorgt 
ebenfalls ein bericht, in dem die heAG 
regelmäßig den Magistrat der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt über die entwick-
lung von rund 30 ausgewählten beteili-
gungen informiert. Neben Gewinn- und 
Verlustrechnungen werden unterneh-
mensspezifische Kennzahlen sowie An- 
gaben zu Abweichungen oder zur risiko- 
lage dargebracht. Dieser regelmäßige 
Überblick ermöglicht dem Magistrat 
gegebenenfalls, frühzeitig einfluss zu 
nehmen.
für transparenz durch information und 
ihren beispielhaften Dienstleistungsge-
danken wurde die heAG 2012 mit dem 
Zertifikat „serviceQualität Deutschland“ 
ausgezeichnet. Damit wurden ihre fähig- 
keiten gewürdigt, Abläufe zu beschleuni-
gen und kooperative Projekte zu initiieren 
– eine Vielseitigkeit, die die heAG im Laufe 
ihrer langjährigen entwicklung erworben 
hat, wie auch die im Jubiläumsjahr 2012 
erschienene Unternehmenschronik ver- 
deutlicht. Der Darmstädter stadtarchivar 
Dr. Peter engels zeichnet darin die erfolg- 
reiche Unternehmensgeschichte von 1912 
bis heute nach, befasst sich dabei aber 
auch erstmals mit der rolle der heAG 
während der Zeit des Nationalsozialismus.
100 JahRe heaG –  
StaDtwiRtSchaft Von MoRGen
Die heAG feierte 2012 ihren 100. Geburts-
tag. 1912 wurde sie als hessische eisen- 
bahn-Aktiengesellschaft gegründet. Unter 
dem titel „100 Jahre heAG – 100 Jahre 
Motivation für die Zukunft“ wurden  
stadtrundgänge und besichtigungen bei- 
spielsweise von biogasanlagen und dem 
Müllheizkraftwerk veranstaltet. Die Jubi- 
läumsaktionen begleiteten das gesamte 
Jahr und endeten erst im frühjahr 2013 
mit dem symposium „heAG & tU: stadt- 
leben“. Zu den höhepunkten der rund  
70 Veranstaltungen zählte der tag der 
offenen tür. Der Aktionstag gab bürgerin-
nen und bürgern Gelegenheit, sich direkt 
bei der erlebnisrallye am tag der 
offenen tür wurden attraktive Preise 
verlost. Der hauptpreis: ein e-bike.
Auch für die jüngsten besucher hielt die 
Veranstaltung jede Menge spiel, spaß 
und spannung bereit.
Die studie „heAG 2040 – die stadt-
wirtschaft von morgen“ wirft einen 
blick in die Zukunft.
Der festakt in adäquaten räumen: 
früher „centralstation für elektrische 
beleuchtung“, heute Ort der Kultur im 
herzen der Wissenschaftsstadt.

14 15heaG Geschäftsbericht 2012 energie
GeMeinSaM Die zUkUnft  
DeR ReGion GeStalten
Die heAG sÜDhessische eNerGie AG (hse) UND ihre tOchterUNterNehMeN hAbeN  
DeN WANDeL ZUM NAchhALtiGKeitsKONZerN LäNGst VOLLZOGeN: JetZt hAt Die hse Mit  
Der iNitiAtiVe GreeN reGiON eiNeN WAchstUMsMOtOr GestArtet, Der Die chANceN 
Der eNerGieWeNDe erGreifeN UND POteNZiALe iM VerbUND Mit KUNDeN Der reGiON  
sOWie Mit POLitiK, iNDUstrie, hANDWerK UND fiNANZWirtschAft erschLiesseN sOLL.  
UM DAUerhAft erfOLGreich ZU seiN, MUss eiN UNterNehMeN JeDOch GeLeGeNtLich 
AUch UNbeQUeMe WeGe GeheN. Die NeUAUsrichtUNG Der UNterNehMeNsLeitUNG ist 
NUN AbGeschLOsseN.
Die hse versorgt rund eine Million Men- 
schen in privaten haushalten, in der indus- 
trie und im Gewerbe mit strom, erdgas, 
trinkwasser, Wärme und technischen 
Dienstleistungen. Als regionaler Versorger 
hat die hse frühzeitig begonnen, den 
Menschen eine Daseinsvorsorge zu bieten, 
die modernen Ansprüchen gerecht wird, 
indem sie in ihrem unternehmerischen 
handeln neben ökonomischen auch öko- 
logische Aspekte berücksichtigt. Unter 
dem Motto „Vermeiden, verringern, kom- 
pensieren“ treibt sie mit einer Nachhaltig-
keitsstrategie und dem konsequenten 
Ausbau regenerativer energien gezielt die 
energiewende voran. heute zählt der Kon- 
zern zu Deutschlands führenden energie- 
und infrastrukturdienstleistern und zu  
den größten Anbietern von Ökostrom und 
cO
2-neutralem Gas.
ein notwenDiGeR SchRitt  
fÜR Den konzeRn
Am erfolg der hse sind rund 2.600 Mit- 
arbeiter beteiligt. sie finden stets inno- 
vative Lösungen für aktuelle herausforde-
rungen. An ihrer spitze stand bis Januar 
2012 Albert filbert, seit 2003 hse-Vor-
standsvorsitzender. Mit ihm entwickelte 
sich die hse zum selbstbewussten Nach- 
haltigkeitskonzern. Nach seinem Ausschei-
den ergänzte ab februar für kurze Zeit 
christine scheel die hse-Vorstände holger 
Mayer und Andreas Niedermaier. 
Aufgrund unterschiedlicher einschätzun-
gen über die strategische Ausrichtung der 
hse verschlechterte sich die Zusammenar-
beit zwischen der Mehrheitsaktionärin 
und dem hse-Vorstand. Um schaden ab- 
zuwenden, beschloss der Aufsichtsrat der 
heAG ende April 2012, christine scheel 
und holger Mayer das Vertrauen zu ent- 
ziehen und die Zusammenarbeit vorzeitig 
zu beenden. Andreas Niedermaier, der 
seit 2010 als Vorstand für Personal und 
regulierte technik amtiert, wurde von 
dieser entscheidung ausgenommen. Als 
verbliebener hse-Vorstand übernahm er 
zwischenzeitlich die Verantwortung über 
alle Geschäftsbereiche des Unterneh-
mens.
Mit eRfahRUnG –  
fÜR Die RichtiGe Balance
im Juni 2012 ernannte dann der hse-Auf- 
sichtsrat Michael böddeker und Karl-heinz 
Koch zu Vorstandsmitgliedern. beide wur- 
den übergangsweise berufen. sie sind der 
heAG und der hse seit Langem eng ver- 
bunden und waren bereit, das Unterneh-
men in dieser schwierigen Phase zu 
führen. Michael böddeker leitete bis zu 
diesem Zeitpunkt als Geschäftsführer den 
bereich der hse-Vertriebstochter eNteGA 
Geschäftskunden und prägte 2003 maß- 
geblich die fusion von heAG Versorgungs-
AG und südhessische Gas und Wasser AG. 
Karl-heinz Koch, selbst lange Jahre bei der 
südhessische Gas und Wasser AG beschäf-
tigt, wirkte bis 2010 als sprecher der 
eNteGA-Geschäftsführung und war zwi- 
schen 2003 und 2005 Geschäftsführer  
von eNteGA service – die heute unter 
cOUNt+cAre firmiert. Die interimsvorstän-
de können trotz ihrer kurzen Amtszeit eine 
positive bilanz ziehen: neben dem start 
der GreeN-reGiON-initiative und struktu-
rellen Verbesserungen in den bereichen 
Personal und Organisation war ihre Arbeit 
maßgeblich dafür, dass sich der erfolg der 
hse wieder stabilisiert hat.
im Dezember 2012 wählte der hse-Auf-
sichtsrat die neuen Vorstände: Dr. Marie- 
Luise Wolff-hertwig und Dr. Kristian Kas- 
sebohm. Mit ihnen konnte die hse zwei 
erfahrene Manager aus der energiewirt-
schaft gewinnen. Dr. Kristian Kassebohm 
löste bereits im April dieses Jahres Karl- 
heinz Koch als finanzvorstand ab.

16 17heaG Geschäftsbericht 2012 energie
ZDf-Moderator Wulf schmiese (li.) im 
Gespräch mit Professor Klaus töpfer 
– bundesumweltminister a. D. – über 
die effizienzrevolution.
region von der energiewende profitieren 
kann. Als redner gewannen hse und 
eNteGA Professor Peter Droege, Präsident 
von eurosolar e. V., sowie Professor Klaus 
töpfer, Direktor des Potsdamer Nachhal-
tigkeitsinstituts iAss. in einer talkrunde 
diskutierten unter anderem Dr. Gerd Lands- 
berg, Präsidialmitglied des Deutschen 
städte- und Gemeindebundes, und hans- 
Joachim reck, hauptgeschäftsführer des 
Verbandes kommunaler Unternehmen e. V. 
neUe weGe iM eneRGieGeSchäft
Unabhängig von GreeN reGiON treibt die 
hse ihre ideen für Zukunftsenergien stetig 
voran. im vergangenen Jahr hat sie be- 
gonnen, sich als energieeffizienzdienstleis-
ter auszurichten. in der eNteGA energieef-
fizienz Gmbh bündeln sich nun Kompeten-
zen rund um die fragen, wie sich energie 
einsparen und planvoll nutzen lässt. beim 
Angebot von Ökostrom und klimaneutra-
lem erdgas ist das Unternehmen bereits 
sehr gut aufgestellt. Jetzt ist das Ziel, Pri- 
vat- und Geschäftskunden eine noch 
effizientere und nachhaltigere Nutzung 
der energien zu ermöglichen. Diesen viel- 
versprechenden Markt möchte das Unter- 
nehmen gemeinsam mit Partnern in der 
region erschließen. 
ein weiterer wichtiger Zukunftsbereich 
sind die intelligenten Netze. hier geht es 
darum, das schwankende stromangebot 
der regenerativen energien mit der Nach- 
frage besser in einklang zu bringen. Des- 
halb beteiligte sich die hse als Konsortial-
führer am eU-forschungsprojekt „Web 
2energy“, mit dem ein einheitlicher 
Kommunikationsstandard für intelligente 
energienetze (smart Grids) erarbeitet 
wurde. Ausgewählte haushalte erhielten 
in einem Praxistest einen intelligenten 
Verbrauchszähler (smart Meter). Die smart 
Meter übermittelten den teilnehmern 
über ein Ampelsystem die informationen, 
wann besonders viel oder wenig regene-
rativer strom erzeugt wird. Auf der  
basis dieser informationen konnten die  
teilnehmer ihr Verbrauchsverhalten auf  
das stromangebot abstimmen. Die 
forschungsergebnisse stehen der Allge-
meinheit zur Verfügung. Die im Projekt 
gewonnenen erfahrungen liefern wichtige 
impulse für die hse auf dem Weg zu 
einem intelligenteren energiesystem.
Mit dem Wissen, dass dezentrale energie-
versorgung mit erneuerbaren energien 
künftig die zentrale energieversorgung aus 
Großkraftwerken langfristig ablösen wird, 
hat die hse auch 2012 ihre Windpark- und 
Photovoltaikanlagen erweitert. in einem 
vom hessischen Umweltministerium 
geförderten Projekt konnte erstmals aus 
800 Meter tiefe erdwärme erschlossen 
werden, mit dem ein südhessisches Unter- 
nehmen versorgt wird. Darüber hinaus 
sollen die Menschen aus der region in 
Zukunft stärker an der hse beteiligt 
werden. in einer Kooperation mit der 
sparkasse Darmstadt bot die hse einen 
sparkassen-brief als grüne investition an. 
Das daraus erzielte Volumen wurde als 
Kredit an die hse weitergereicht und in 
den weiteren Ausbau regenerativer 
energien und energieeffizienz investiert. 
Kassebohm ist rechtsanwalt und war 
zuvor im Konzern der stadtwerke frankfurt 
am Main holding Gmbh Prokurist und be- 
reichsleiter Unternehmensentwicklung 
sowie Geschäftsführer von Gesellschaften 
des beteiligungscontrollings und des 
energiehandels. Dr. Marie-Luise Wolff-
hertwig folgte im Juli und übernahm von 
Michael böddeker das Amt als Vorstand 
Vertrieb und Produkte. beim frankfurter 
energieversorger war sie als Vorstand seit 
2009 verantwortlich für energiebezug und 
-handel sowie für Marketing, Vertrieb und 
Kundenservice. Gemeinsam mit Andreas 
Niedermaier werden Dr. Marie-Luise 
Wolff-hertwig und Dr. Kristian Kassebohm 
künftig in guter balance die interessen  
des Unternehmens und der Anteilseigner 
vertreten und die regionale Kooperation 
intensivieren. 
Potenziale fÜR  
nachhaltiGeS wiRtSchaftSwachStUM
GreeN reGiON ist eine gemeinsame 
initiative von hse und eNteGA, die ein 
ökologisches und kooperatives Wachs-
tumsmodell für die gesamte region 
rhein-Main-Neckar beschreibt. ihr Ziel: 
Potenziale innovativer energiedienstleis-
tungen erschließen, die sich durch die 
energiewende ergeben. bei der erzeugung 
und Versorgung der Menschen mit er- 
neuerbarer energie ist die hse bereits sehr 
gut aufgestellt. sie verzichtet seit 2008 
auf Atomkraft, erzeugt das stromangebot 
konsequent als cO
2-freien Ökostrom und 
stellte 2012 die Mehrzahl der Privatkun-
den auf einen klimaneutralen erdgastarif 
um. bis 2015 investiert sie über eine Mil- 
liarde euro in eigene erzeugungsanlagen 
für erneuerbare energien. Über den Aus- 
bau regenerativer energien hinaus bietet 
vor allem der bereich energieeffizienz ein 
enormes Leistungsvermögen für nachhal-
tiges Wirtschaftswachstum. Die hse rech- 
net für diesen Zukunftsmarkt bis 2030  
mit einem investitionspotenzial von rund 
300 Milliarden euro und rund 130.000 
möglichen neuen Arbeitsplätzen. eine 
Umfrage der Zeitschrift focus Money  
zeigt, dass die hse mit ihrem nachhalti-
gen Angebot und ihrem service auf dem 
richtigen Weg ist. Die eNteGA, die als Ver- 
triebsmarke der hse die Kundinnen und 
Kunden in der region mit Ökostrom und 
klimaneutralem erdgas versorgt, wurde 
dort als „fairster stromanbieter“ mit der 
Kundenbewertung „sehr gut“ ausgezeichnet.
Künftig werden sich alle Versorgungsun-
ternehmen ökologisch ausrichten müssen 
– die hse hat diesen schritt eingeleitet. 
Aus Verantwortung für die region will die 
hse mit GreeN reGiON schon jetzt einen 
schritt weitergehen und diesen Zukunfts-
markt aktiv gestalten. es gilt, neuartige 
Verfahren zu etablieren, die effizienz, Leis- 
tung und Produktivität zu steigern, dabei 
emissionen zu reduzieren und ressourcen 
zu schonen. Dieses Ziel – eine Pionierstel-
lung in der energiewende einzunehmen 
– lässt sich nur in engen, partnerschaftli-
chen Kooperationen mit städten und Ge- 
meinden, Verwaltung und Verbänden, 
handwerk und industrie, Wirtschaft und 
Wissenschaft realisieren. Die hse will 
dabei keine Monopolstellung ausbauen, 
sondern vielmehr ein Netzwerk bilden, 
von dem alle Akteure profitieren. Gemein- 
sam mit allen beteiligten will sie aus der 
region für die region eine zusätzliche 
Wertschöpfung schaffen.
GreeN reGiON wurde erstmals Mitte De - 
zember 2012 auf einer Konferenz in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentiert, 
an der mehr als 500 experten aus energie- 
wirtschaft, Politik, industrie, handwerk 
und finanzwirtschaft teilnahmen. in 
parallelen tagungen und gemeinschaftli-
chen Diskussionen befassten sie sich mit 
der frage, wie die rhein-Main-Neckar-
im November 2012 nahm die heAG 
den Windpark erksdorf mit knapp  
sieben Megawatt Leistung in betrieb.
Die hessische Umweltministerin 
Lucia Puttrich in Groß-Umstadt beim 
start des ersten tiefengeothermie-
Projekts in hessen.
GreeN reGiON wurde erstmals auf 
einer Konferenz präsentiert, an der 
über 500 experten aus energiewirt-
schaft, Politik, industrie, handwerk 
und finanzwirtschaft teilnahmen.

18 19heaG Geschäftsbericht 2012 immobilien
nachhaltiGe StaDtentwicklUnG – eine 
GeMeinSchaftSaUfGaBe, Die Sich lohnt 
AUch 2012 WAr fÜr Die bAUVereiN AG eiN erfOLGreiches JAhr. ALs KOMMUNALes 
WOhNUNGsUNterNehMeN GestALtet sie Die PLANVOLLe stADteNtWicKLUNG MAssGeb-
Lich Mit. JAhr fÜr JAhr schAfft sie NeUeN UND MODerNisiert besteheNDeN WOhN-
rAUM, iMMer OrieNtiert AN DeN beDÜrfNisseN Der MeNscheN. Mit PrOJeKteN Wie 
DeM PAssiVhAUs „GReenAGeone“ LeGt sie GrUNDsteiNe fÜr eiNe ZUKUNftsWeiseNDe 
WOhNiNfrAstrUKtUr. 
Der erfolg der bauverein AG lässt sich 
messen – und zwar in Zahlen, die die 
Wirtschaftskraft über einen längeren 
Zeitraum beschreiben. Mit dem Wettbe-
werb „Deutschlands beste“ wurden die  
50 langfristig erfolgreichsten deutschen 
Unternehmen auf den Prüfstand gestellt. 
ein Jahresumsatz von mehr als 50 Mil- 
lionen euro war die Voraussetzung zur 
teilnahme. Ausgelobt wurde dieser Nach- 
haltigkeitspreis erstmals 2012 von der 
Wirtschaftsprüfungs- und beratungsgesell-
schaft Pricewaterhousecoopers sowie der 
„Welt“-Verlagsgruppe. Die Jury wählte die 
bauverein AG unter die zehn besten Un- 
ternehmen. bewertet wurden zu 80 Pro- 
zent die wirtschaftliche Leistung der 
vergangenen drei Jahre und zu 20 Prozent 
das engagement sowie die daraus resul- 
tierenden erfolge für nachhaltige Unter-
nehmensführung. Die bauverein AG wurde 
aufgrund ihrer sanierungsmaßnahmen, 
die zur senkung von cO
2-emissionen 
beitragen, sowie für ihr soziales engage-
ment gewürdigt. seit vielen Jahren setzt 
sie sich mit der energetischen Modernisie-
rung von Wohnungsbeständen für den 
Klimaschutz ein. eine ihrer grundlegenden 
Aufgaben ist es, sozialen und bezahlbaren 
Wohnraum bereitzustellen. Als erstes Un- 
ternehmen der deutschen Wohnungswirt-
schaft hatte die bauverein AG bereits  
2009 einen corporate social responsibility 
report nach internationalen standards 
veröffentlicht, der mittlerweile alljährlich 
kombiniert mit dem Geschäftsbericht 
erscheint. Mit der teilnahme an „Deutsch-
lands beste“ ergriff sie die Gelegenheit, 
ihre nachhaltig ausgerichtete Unterneh-
mensführung von renommierten Wirt-
schaftsexperten überprüfen zu lassen – 
mit einem höchst erfreulichen ergebnis. 
hanS-JÜRGen BRaUn  
VeRlänGeRt Seine aMtSzeit
Die Ausrichtung des Unternehmens mit 
seiner positiven entwicklung wurde  
in den vergangenen zehn Jahren von  
Dr.-ing. hans-Jürgen braun wesentlich 
geprägt. er ist seit 2003 Vorstandsvorsit-
zender der bauverein AG und wurde im 
August 2012 erneut vom Aufsichtsrat in 
seinem Amt bestätigt. „ich blicke auf 
spannende Jahre zurück, in denen das 
Unternehmen viele wichtige Projekte 
realisiert hat. Gleichzeitig freue ich mich, 
dass ich viele angefangene und noch in 
Planung befindliche, genauso spannende 
Vorhaben noch länger begleiten kann“, 
sagte hans-Jürgen braun. in seiner 
bisherigen Amtszeit wurden mehrere 
wirtschaftlich erfolgreiche Projekte 
realisiert, wie die Zusammenführung von 
heGeMAG und bauverein AG, der bau des 
Kongresszentrums darmstadtium oder  
des Passivhauses „WohnArt3“. Nun wird 
er die spitze bis Mitte 2015 anführen und 
gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen 
Daniela Wagner und Michael siebel für 
Kontinuität in der Unternehmensführung 
sorgen. 
in kooPeRation  
Sozialen wohnRaUM fÖRDeRn
Die bauverein AG arbeitet konstruktiv  
und vertrauensvoll mit dem Magistrat der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammen. 
Dies wird sich künftig gerade im hinblick 
auf die bereitstellung von sozialwoh- 
nungen intensivieren. etwa 1.000 Woh- 
nungen werden in den nächsten Jahren 
aus der Mietpreisbindung fallen und die 
Wohnungssituation weiterhin verschärfen. 
Um diesem trend entgegenzuwirken und 
eine entspannung des sozialen Wohnungs-
markts zu erreichen, haben sich die 
bauverein AG und die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2012 zu einer Kooperation 
entschlossen, die 2013 wirksam wurde. 
Als kommunales Wohnungsunternehmen 
hat sich die bauverein AG dabei verpflich-

20 21heaG Geschäftsbericht 2012 immobilien
19 neue geförderte Wohnungen  
der bauverein AG in  
der rüdesheimer straße.
beziehungsweise auf die Passivhausstan-
dards nehmen. bei „greenageone“ 
wurden neben architektonischen auch 
planungsrechtlich bedingte Konzeptände-
rungen vorgenommen. Anstatt eines 
ursprünglich geplanten satteldachs sieht 
der bebauungsplan nun ein flach geneig-
tes Dach vor. Darüber hinaus wird das 
oberste Geschoss als staffelgeschoss mit 
großen terrassen umgesetzt. Kurzum:  
eine innovative und zukunftsweisende 
bauweise.
ein netzweRk fÜR  
zUkUnftSoRientieRteS wohnen
An „buildtog“ beteiligen sich immobilien-
dienstleister u. a. aus frankreich und 
schweden. einzige teilnehmerin der deut- 
schen Wohnungswirtschaft ist die bau- 
verein AG, die als erste mit der bauphase 
begonnen hat. sie zählt außerdem zu den 
Gründungsmitgliedern des 2006 ins Leben 
gerufenen Kompetenzzentrums eUrhONet, 
dem mittlerweile 27 internationale Wohn- 
ungsunternehmen angehören. Das euro- 
päische Netzwerk ergründet und gestaltet 
in unterschiedlichen internationalen Proj- 
ekten zukunftsorientiertes Wohnen. im 
Vordergrund stehen dabei die entwicklung 
verbindlicher standards und der Wissens- 
transfer zwischen den Mitgliedern. Auch 
beim Passivhausprojekt „buildtog“ gibt es 
einen regen Austausch. Der entstehungs-
prozess wird von besichtigungsterminen 
und schwerpunkt-Meetings zu themen 
wie Lebenszyklusanalyse oder Kosteneffi-
zienz begleitet. Über einen webbasierten 
sharepoint erhalten die teilnehmer ein- 
blick in aktuelle Projektdaten der Partner.
Das Know-how der bauverein AG über 
Passivhäuser ist gefragt. so besichtigte im 
Dezember 2012 eine Delegation aus 
Lanzhou „greenageone“. Die in der Pro- 
vinz Gansu liegende stadt ist eine der 
ersten chinesischen Kommunen, die för- 
dermittel für energieeffiziente Wohnbau-
projekte erhalten. ebenso sind schulen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und aus der 
region eingeladen, sich über „greenage-
one“ zu informieren und im naturwissen-
schaftlichen Unterricht mit dem Passiv-
hausbau zu beschäftigen. Um weitere 
Potenziale bei energiesparendem bauen 
zu erschließen, startet die bauverein AG 
im Jahr 2012 unter anderem eine Ko- 
operation mit der technischen Universität 
Darmstadt. ein Ziel des Projekts ist, die 
Kosten für den bau von Passivhäusern so 
weit zu senken, dass diese kein Nischen-
produkt mehr sind. Ab 2020 sollen neue 
Wohngebäude dann ausschließlich im 
Passivhausstandard errichtet werden.  
2014 wird „greenageone“ erfolgreich 
abgeschlossen sein – nicht der einzige 
Grund, im kommenden Jahr zu jubilieren. 
Denn die bauverein AG, 1864 als bauver-
ein für Arbeiterwohnungen in Darmstadt 
gegründet, feiert 2014 ihr 150-jähriges 
bestehen.
tet, bis 2020 jährlich rund 100 geförderte 
Wohnungen für einkommensschwache 
Menschen bereitzustellen. 
bezahlbarer Wohnraum für studierende,  
den die bauverein AG gemeinsam mit 
ihrem tochterunternehmen heAG Wohn- 
bau Gmbh rechtzeitig zum Wintersemes-
ter 2012 / 13 in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt zur Verfügung gestellt hat, hat 
im vergangenen Jahr für zusätzliche ent- 
spannung gesorgt. Mit 36 neuen Wohn-
plätzen in eberstadt-süd wurde die Zahl 
der Wohnplätze für studierende in diesem 
stadtteil auf 83 erhöht, 17 Wohnplätze 
entstanden in der Kirchstraße 2 und 
Wohnraum für bis zu sechs studenten 
wurden am friedensplatz in zentraler Lage 
erschlossen. Die bauverein AG ergänzt  
mit ihren insgesamt 475 Wohnplätzen das 
Angebot des studentenwerkes, das über 
weitere 574 Wohnplätze verfügt.
Die bauverein AG hat 2012 rund 6.700 
Wohnungen aus dem ehemaligen heGe- 
MAG-bestand in Mittel- und südhessen 
zurückgekauft. sie nutzte dazu ein  
ihr bereits 2002 im rahmen eines sale- 
and-lease-back-Verfahrens eingeräumtes 
Vorkaufsrecht. Durch den rückkauf  
der Wohnungen konnten Zinsbelastun- 
gen gesenkt und die bewirtschaftung  
der Objekte weiter optimiert werden. 
innoVatiVe, eneRGieeffiziente konzePte, 
Die BezahlBaR BleiBen
Neuen Wohnraum erschließen und beste- 
henden sanieren – dabei gibt es viele 
Aspekte zu beachten, etwa die höheren 
Ansprüche an Wohnfläche und Ausstat-
tung, die sich je nach Lebensalter ver- 
ändern. ein weiterer Punkt sind steigende 
energiepreise. Mit ihnen wächst das 
interesse an innovativen und energieeffi-
zienten Wohnraumkonzepten, die den 
energieverbrauch nachhaltig reduzieren 
und weniger cO
2 erzeugen, aber gleichzei-
tig bezahlbar sind. Diese zu entwickeln, 
gehört zurzeit zu den größten herausfor-
derungen der Wohnungswirtschaft. Die 
bauverein AG engagiert sich bereits  
seit 2008 aktiv im Passivhausbau. 2010 
entstand ihr erstes Passivhaus: „Wohn-
Art3“ ist ein generationenübergreifendes 
Projekt, in dem Jung und Alt, familien und 
singles zusammenwohnen. es verfügt 
über insgesamt 44 überwiegend barriere-
freie Wohnungen in Größen zwischen  
50 und 130 Quadratmetern. im August 
2012 wurde der Grundstein für das zweite 
Passivhaus gelegt: „greenageone“ ist ein 
viergeschossiges Mehrfamilienhaus, das 
im Gegensatz zu „WohnArt3“ als eigen-
tumsmaßnahme realisiert wird. Auf dem 
über 6.200 Quadratmeter großen Grund-
stück entstehen zurzeit 69 energiespar-
wohnungen, davon sind 37 Wohnungen 
großzügig geschnitten, 32 Wohnungen 
entsprechen herkömmlichen Maßen. Die 
integration klassischer Passivhauselemen-
te wurde bei „greenageone“ weiterentwi-
ckelt. sie treten zugunsten der architekto-
nischen Gestaltung in den hintergrund. 
Lüftungsrohre für die kontrollierte  
Zu- und Abluft beispielsweise werden in  
die Geschossdecken eingebaut. Alle in 
„greenageone“ eingesetzten Komponen-
ten sind höchst effizient und erfüllen die 
Vorgaben des Passivhausinstituts.
bei „greenageone“ handelt es sich um 
den Nachbau eine Passivhaus-Prototypen 
des französischen stararchitekten Nicolas 
Michelin. es ist teil des Projekts „buildtog“ 
– für „building together“ – das von dem 
europäischen wohnungswirtschaftlichen 
Netzwerk „european housing Network“, 
kurz eUrhONet, initiiert wurde. Die idee 
dahinter: Mehrere Länder lassen gleichzei-
tig dieses Passivhaus nachbauen, um die 
klima- und länderspezifischen faktoren zu 
ermitteln, die einfluss auf die bauweise 
im August 2012 wurde der Grund-
stein für das zweite Passivhauspro-
jekt gelegt.
Zukunftsorientiertes Wohnen: 
„greenageone“ ist teil des internati-
onalen Projekts „buildtog“ und wird 
als eigentumsmaßnahme realisiert.

22 23heaG Geschäftsbericht 2012 Mobilität
aUS tRaDition  
neUe weGe Gehen
Die heAG MObiLO GMbh UND ihre tOchterGeseLLschAfteN sOrGeN iN Der WisseNschAfts-
stADt DArMstADt UND Der reGiON fÜr eiNeN LeistUNGsfähiGeN UND ZUVerLässiGeN ÖffeNt-
LicheN PersONeNNAhVerKehr – UND Die fAhrGäste siND ZUfrieDeN, Wie DAs KUNDeNbArO-
Meter VON tNs iNfrAtest 2012 bestätiGte. Die AUfGAbeN Des MObiLitätsDieNstLeisters siND 
VieLfäLtiG. Ob iN DeN bereicheN ÖPNV-iNfrAstrUKtUr, VerKehrsMANAGeMeNt ODer KLiMA-
schUtZ – QUALität UND UMfANG ihrer VieLfäLtiGeN DieNstLeistUNGeN rUND UM Die MObiLität 
Mit bUsseN UND bAhNeN bAUt Die heAG MObiLO KONtiNUierLich AUs.
Die einwohnerzahlen im Verkehrsgebiet 
der heAG mobilo steigen. Zudem ent-
scheiden sich immer mehr Menschen für 
das Mobilitätsangebot mit bussen und 
bahnen. Über 41 Millionen zufriedene 
fahrgäste zählt die heAG mobilo im Jahr. 
Die Menschen, die sich in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt und in der region 
für bus oder straßenbahn entscheiden, 
bewerten das ÖPNV-Angebot als „gut“. 
Dieses ergebnis hat das forschungsinsti-
tut tNs infratest in einem bundesweiten 
barometer ermittelt. Die heAG mobilo 
liegt mit dieser Gesamtnote über dem 
branchendurchschnitt. 
Der Grund für den trend zum öffentlichen 
Nahverkehr liegt in den überlasteten 
straßen, die fortbewegung mit dem Auto 
stößt in ballungszentren wie dem rhein-
Main-Gebiet zunehmend an ihre Grenzen. 
schlange stehen in den straßenfluchten, 
zu wenige Parkplätze und steigende ben-
zinpreise – alles Gründe dafür, dass immer 
mehr Menschen das Auto stehen lassen 
und auf bus und bahn oder das fahrrad 
umsatteln. Darüber hinaus wächst das 
Umweltbewusstsein in der bevölkerung. 
Die Mobilität in Metropolregionen ändert 
sich und mit ihr das ÖPNV-Angebot. Die 
studie „heAG 2040 – die stadtwirtschaft 
von morgen“ prognostiziert für die Wis-
senschaftsstadt Darmstadt, dass sie deut-
lich früher als andere deutsche städte das 
Ziel des emissionsfreien straßenverkehrs 
erreicht. Und das hat seine Gründe, denn 
schon von Anfang an setzte die heAG 
mobilo auf moderne elektromobilität.
1897 fuhren die ersten straßenbah-
nen in Darmstadt elektrisch – seit 2009 
ausschließlich mit Ökostrom. seit 2011 
erprobt die heAG mobilo im rahmen 
des forschungsprojekts „Green Move“ 
elektromobilität auch im busbereich. Drei 
hybridbusse werden seither im Linienbe-
trieb getestet. sie sind eine technische 
Neuentwicklung, an der die heAG mobilo, 
der niederländische bushersteller VDL bus 
& coach, der Antriebsspezialist Vossloh 
Kiepe sowie die technische Universität 
Darmstadt beteiligt sind. Das gemeinsame 
Ziel: eine serielle hybridtechnik, die einen 
temporären Zero-emissions-betrieb im 
Linienverkehr ermöglicht. im Gegensatz 
zu herkömmlichen, mit Diesel betriebenen 
bussen wandeln hybridbusse bremsener-
gie in strom. Die erzeugte energie wird 
in hochleistungskondensatoren auf dem 
Dach des fahrzeugs zwischengespei-
chert und für das nächste Anfahren oder 
beschleunigen genutzt. Dadurch wird der 
Kraftstoffverbrauch erheblich reduziert.  
ein weiterer Vorteil der hybridbusse ist 
ihre geringe Lautstärke. Unter Praxisbedin-
gungen im Darmstädter stadtverkehr wird 
erforscht, welches entwicklungspotenzial 
im energiemanagement der fahrzeuge 
liegt.
GUte lUft – GUteS kliMa
in einem weiteren, bundesweit einzigarti-
gem forschungsprojekt – „da-sense“ –  
untersuchen die technische Universität 
Darmstadt, die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und die heAG mobilo Verkehrs-
dichte, Lärm und Klima in Darmstadt. An 
Ampeln wird die Verkehrsdichte und per 
smartphone sowie einer speziellen App 
der Lärmpegel ermittelt. für die Klima-
studie messen an acht straßenbahnen 
installierte sensoren minütlich temperatur, 
Luftfeuchtigkeit und helligkeit. ein Global 
Positioning system (GPs) registriert dabei 
den jeweiligen standort. Die straßenbah-
nen werden auf allen Linien eingesetzt, 
sodass Daten aus dem gesamten stadtge-
biet gesammelt werden. Die Messungen 
verdeutlichen den einfluss von Verkehrs-
dichte oder begrünung auf das Klima. so 
erhitzen durchgehend versiegelte flächen 
in der stadt, an straßen und Plätzen die

24 25heaG Geschäftsbericht 2012
Kranichstein. Das Depot wurde am tag  
der offenen tür, am 1. september 2012, 
eröffnet und befindet sich in der Nähe  
des Darmstädter eisenbahnmuseums. 
Zusammengenommen können die ein- 
richtungen als eine der weltweit größten 
Ausstellungen über die bahngeschichte 
betrachtet werden. Das Depot der heAG 
mobilo ist zu bestimmten Anlässen und 
nach Absprache für Gruppen geöffnet.
Die heAG mobilo investiert in ihrer rolle 
als Mobilitätsdienstleister seit Jahrzehnten 
konsequent in die servicequalität ihres 
ÖPNV-Angebotes. bewertungen ihrer fahr- 
gäste, wie sie das Marktforschungsinstitut 
tNs infratest bei seiner Umfrage 2012 
ermittelt hat, greift das Unternehmen auf, 
um die Angebotsqualität im Nahverkehr 
zielgerichtet weiter zu verbessern. so 
erhalten beispielsweise alle haltestellen 
entlang der Nord-süd-Achse eine neue 
beleuchtung. sämtliche busse der heAG 
mobibus sind mit Videokameras ausge-
stattet. Die erfahrung hat gezeigt, dass  
auf diese Weise Vandalismus und Über- 
griffe auf fahrgäste und fahrer verhindert 
werden können. Mit modernen fahrzeu-
gen, einer leistungsfähigen infrastruktur 
und einem hohen Maß an Kundenorientie-
rung belegt die heAG mobilo ihr engage-
ment für einen modernen und innovativen 
ÖPNV und stärkt als verantwortungsvoller 
Mobilitätsdienstleister die Attraktivität der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
region.
Luft schneller, bewaldete regionen am 
rande der stadt bleiben dagegen länger 
kühl. Die Analyse und Kombination aller 
Werte soll die künftige Verkehrs- und 
stadtplanung unterstützen.
im bereich der ÖPNV-infrastruktur küm- 
mert sich die heAG mobilo um den erhalt 
und Modernisierung von straßenbahnhal-
testellen und Gleistrassen. „es ist uns 
wichtig, den ÖPNV so umweltschonend 
und nachhaltig wie möglich zu gestalten. 
Wir investieren daher nicht nur in neue 
Antriebstechnologien, sondern moderni-
sieren auch konsequent die infrastruktur. 
ein gutes beispiel dafür sind die rasen- 
gleise in der heidelberger Landstraße“, 
erklärt der Vorsitzende der Geschäftsfüh-
rung der heAG mobilo, Matthias Kalbfuss. 
Die 2012 begonnene streckensanierung 
entlang der heidelberger Landstraße wird 
auch 2013 fortgesetzt. in diesem rahmen 
wird ein weiterer Abschnitt der sanie-
rungsbedürftigen schottertrasse in ein 
rasengleis umgebaut. Die Grünfläche inte-
griert sich attraktiv in die Umgebung und 
verringert außerdem den Lärm und fein- 
staub, der von der viel befahrenen heidel- 
berger Landstraße ausgeht. Die neue 
Konstruktion darunter erhöht die stabilität 
und lässt die straßenbahnen laufruhiger 
fahren. Anstatt der ursprünglichen beton- 
schwellen werden bei den erneuerten 
Gleisabschnitten betonlängsbalken unter 
den schienen befestigt. für die Umwand-
lung zum rasengleis hat die heAG mobilo 
im Jahr 2012 rund 3,8 Millionen euro in- 
vestiert. Weitere bauabschnitte werden  
in diesem und im nächsten Jahr realisiert.
für einen möglichst reibungslosen betrieb 
sorgt ein umfassendes Verkehrsmanage-
ment, mit dem nicht nur die Verkehre 
über die Leitstelle gesteuert, sondern 
auch die Pünktlichkeitsdaten aller ange- 
bundenen Linien dokumentiert und 
überprüft werden. fahrgäste profitieren 
von den echtzeitdaten an haltestellen und 
im internet. ein ebenso dichtes wie 
vielfältiges Vertriebsnetz ermöglicht einen 
komfortablen fahrkartenkauf. Das Ange- 
bot auf den straßenbahnlinien 5 und 9 
wurde durch taktänderungen besser an 
die bedürfnisse der fahrgäste angepasst. 
seit August 2012 verkehrt die Linie 5 
zwischen dem Darmstädter hauptbahn- 
hof und Kranichstein anstatt bis 21 Uhr 
nun bis 22 Uhr im Viertelstundentakt und 
geht erst danach in einen halbstundentakt 
über. fahrgäste der Linie 9 profitieren von 
einem 7,5-Minuten-takt, der statt bisher 
um 18 Uhr jetzt erst um 19.30 Uhr endet.
ein DePot fÜR hiStoRiSche  
StRaSSenBahnen
Die moderne fahrzeugflotte der heAG 
mobilo erfüllt höchste Anforderungen an 
barrierefreiheit und Klimaschutz. insge-
samt sind auf den neun straßenbahnlinien 
der heAG mobilo 48 triebwagen, davon  
38 barrierefreie Niederflurwagen mit  
30 Niederflurbeiwagen im einsatz. sie 
entsprechen modernen ÖPNV-standards 
und bieten den fahrgästen bequemen 
fahrkomfort. An sonn- und feiertagen von 
Mai bis Juni schnaubt zudem der feurige 
elias über die Gleise. Die fahrten mit der 
historischen Dampfstraßenbahn aus dem 
Jahr 1919 sind deutschlandweit einzigar-
tig. Und auch der Datterich-express, ein 
Drei-Wagen-Zug aus den 1950er-Jahren, 
der zu Geburtstagen, familienfesten oder 
firmenfeiern gemietet wird, lockert im- 
mer wieder das alltägliche Nahverkehrs-
straßenbild auf. Das sind nur zwei von 
mehreren geschichtsträchtigen straßen-
bahnen, die sich im besitz der heAG 
mobilo befinden. im heAG-Jubiläumsjahr 
haben zwölf historische bahnen aus den 
Jahren 1913 bis 1982 ihr Quartier ge- 
wechselt: vom eberstädter betriebshof 
frankenstein in das neue, 1.000 Quadrat-
meter große straßenbahndepot in 
Mobilität
elektromobilität im busbereich: heAG mobilo 
testet innerhalb des Projekts „Green Move“ 
drei hybridbusse im Linienbetrieb.
Mehr service für fahrgäste: seit August 2012 
verkehrt unter anderem die Linie 5 zwischen 
dem Darmstädter hauptbahnhof und  
Kranichstein eine stunde länger im Viertel-
stundentakt.
rasengleise anstatt schottertrasse: 2012 
wurde ein weiterer streckenabschnitt entlang 
der heidelberger Landstraße saniert.
Das neue straßenbahndepot in Kranichstein 
beherbergt auf 1.000 Quadratmetern 
15 seltene, historische straßenbahnen.

26 27heaG Geschäftsbericht 2012
zahlen + 
Daten
laGeBeRichte, zahlenSPieGel, finanzen

28 29heaG Geschäftsbericht 2012 Konzernlagebericht
UnteRnehMenSSitUation 2012
heaG Südhessische energie aG (hSe)
Das abgelaufene Geschäftsjahr war neben 
der fortführung des hse-konzernweiten 
investitionsprogramms in erneuerbare 
energien und einer zunehmenden Wett- 
bewerbsintensität im energievertrieb 
entscheidend von den Auswirkungen der 
energiewende geprägt. Die geänderten 
rahmenbedingungen und die Preisent-
wicklung am strommarkt sowie stark 
gesunkene Preise für emissionszertifikate 
wirken sich signifikant auf die Wirtschaft-
lichkeit bereits vorgenommener investitio-
nen und auf langfristige Verträge aus. Der 
hse-Konzern begegnet diesen herausfor-
derungen mit einer konsequenten er- 
schließung von effizienzsteigerungs- und 
Kostensenkungspotenzialen. Darüber 
hinaus erschließen sich dem Konzern mit 
der initiative GreeN reGiON neue Wachs- 
tumschancen vor allem im bereich der 
energieeffizienzdienstleistungen.
Die erdgaslieferungen des hse-Konzerns 
beliefen sich im Jahr 2012 auf rd. 8,2 Mrd. 
kWh (Vorjahr: 6,8 Mrd. kWh). Der Anstieg 
der erdgasmengen ist überwiegend auf 
Mengeneffekte aus den handelsaktivitä-
ten der citiworks AG zurückzuführen (von 
zuvor 0,9 Mrd. kWh auf 2,7 Mrd. kWh),  
die die Nutzung des handelsmarktzugangs 
zur Optimierung von Langfrist-bezugsver-
trägen des Mutterunternehmens ausge-
weitet hat. Die direkten stromlieferungen 
an endkunden reduzierten sich im Jahres- 
vergleich durch die Kundenentwicklung 
von rd. 6,8 Mrd. kWh auf rd. 6,5 Mrd. kWh. 
Die über die citiworks AG getätigten 
stromlieferungen im Großhandelsbereich 
beliefen sich im Jahr 2012 auf 6,1 Mrd. 
kWh nach 11,6 Mrd. kWh im Vorjahr. Der 
rückgang des Volumens an handelsge-
schäften für den ehemaligen Gesellschaf-
ter stadtwerke München ist als hauptursa-
che zu nennen. Der Wasserabsatz liegt  
mit 13,6 Mio. m
3 um rund 2,3 % über  
dem Niveau des Vorjahres. Der Wärmeab-
satz erreicht im Geschäftsjahr 404 Mio. 
kWh und liegt leicht über dem Vorjahres-
niveau.
Die schwerpunkte des investitionspro-
gramms liegen unverändert im Ausbau der 
erneuerbaren energien und sollen bis zum 
Jahr 2015 investitionen von über einer 
Milliarde euro initiieren. im Jahr 2012 
wurden investitionen in Off- und Onshore-
Windkraft getätigt – in hessen, an der 
deutschen Nordsee und in frankreich.
Gemeinsam mit der stadt haiger (Lahn-
Dill-Kreis) wurde im Jahr 2011 beschlos-
sen, den Windpark „sinner höfchen“ zu 
errichten und zu betreiben. Der Park wur- 
de im Januar 2013 in betrieb genommen 
und deckt mit seiner Ökostromproduktion 
aus sechs Windenergieanlagen den bedarf 
von über 13.000 haushalten.
im berichtsjahr wurde die Photovoltaikan-
lage auf den Dachflächen des eAD-be-
triebsgeländes (eigenbetrieb für kommu-
nale Aufgaben und Dienstleistungen) um 
rund ein Viertel vergrößert. Mit einer 
Modulfläche von insgesamt über 2.000 
Quadratmetern ist die PV-Anlage jetzt die  
größte in Darmstadt. Nach der erweite-
rung produziert die Anlage pro Jahr über 
291.000 Kilowattstunden Ökostrom.  
Damit lassen sich fast 100 haushalte  
mit durchschnittlichem stromverbrauch 
versorgen.
Auch außerhalb Deutschlands wurden die 
Kapazitäten zur Produktion von Ökostrom 
weiter ausgebaut. in frankreich, in Monta- 
filant und in charmois, wurden Anfang 2012 
zwei neue Windparks mit einer elektrischen 
Gesamtleistung von ca. 22 MW in betrieb 
genommen. sie versorgen mehr als 17.500 
haushalte mit Ökostrom. Die elektrische 
Gesamtleistung der fünf Onshore-Windparks 
in frankreich steigt damit auf ca. 55 MW.
Die beteiligung in höhe von 25,1 % an  
der bioenergie Aschaffenburg Gmbh 
wurde im berichtsjahr verkauft.
Global tech i ist der erste frei finanzierte 
Offshore-Windpark in Deutschland. Der im 
bau befindliche Offshore-Windpark mit 
einer elektrischen Leistung von 400 MW, 
an dem der hse-Konzern mit 24,9 % 
beteiligt ist, wurde im Laufe des Jahres 
durch die Projektgesellschaft Global tech i 
Offshore Wind Gmbh technisch und 
wirtschaftlich weiter vorangetrieben. im 
berichtsjahr wurden zehn tripod-funda-
mente erfolgreich im baufeld verankert.
im Jahr 2013 soll der Windpark ans Netz 
gehen und im folgejahr 2014 dann im 
Vollausbau jährlich ca. 450.000 haushalte 
mit Windenergie versorgen. Der hse-Kon-
zern erhält dann anteilige Kapazitäten, die 
umgerechnet mehr als 115.000 haushalte 
mit Ökostrom versorgen können.
An erneuerbaren stromerzeugungsanla-
gen hat der Konzern damit zum ende des 
Jahres 2012 insgesamt erzeugungskapazi-
täten von etwa 283 Megawatt elektrischer 
Leistung in bau und betrieb gesichert 
(Vorjahr: 270 Megawatt).
Der hse-Konzern hat in den letzten Jahren 
in zwei hochmoderne Gaskraftwerke 
investiert. Die beiden Gaskraftwerke  
GKi (irsching block 5) und GtKW Darm-
stadt der hse leiden aber ökonomisch 
unter der aktuellen Marktsituation, die 
geprägt ist von zunehmender erzeugung 
durch erneuerbare energien und gleich-
zeitig einem geringen Zertifikate- 
Preis für emissionen, der auch den Anteil  
von Kohlestrom erhöht. Die ökonomische 
situation dieser Gaskraftwerke wird  
sich erst durch erhebliche Veränderungen  
im Markt, beispielsweise durch einen 
regulatorischen eingriff oder durch die 
herausnahme von Überkapazitäten auf 
seiten der erzeuger, verbessern. Die hse 
GeSaMtwiRtSchaftliche entwicklUnG
Die europäische schuldenkrise und die 
damit verbundene rezession im euroraum 
führten nach Angaben des internationalen 
Währungsfonds (iWf) zu einer Abschwä-
chung des weltweiten Wirtschaftswachs-
tums. Nach 3,8 % im Jahr 2011 wurden 
2012 nur noch 3,3 % erreicht. Die deut- 
sche Wirtschaft zeigte sich robust, ver- 
zeichnete laut statistischem bundesamt 
2012 mit 0,7 % aber ein deutlich geringe-
res Wachstum als im Vorjahr (3,0 %). 
Positiv entwickelte sich auch die situation 
am Arbeitsmarkt. Nach 7,1 % im Jahr 2011 
betrug die Arbeitslosenquote 2012, 
bei 
41,6 Mio. erwerbstätigen, nur noch 6,8 %.
oRGaniSationSStRUktUR  
DeS heaG-konzeRnS
Die heAG holding AG – beteiligungsma-
nagement der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt (heAG) hat die Aufgaben einer kom- 
munalen Managementholding inne. Da- 
rüber hinaus nimmt sie das beteiligungs-
management der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wahr. Durch hohes engagement 
und Orientierung am Kunden leisten die 
heAG und ihre beteiligungen einen wich- 
tigen beitrag zur Daseinsvorsorge.
bereinigt um Mehrfachbeteiligungen wer- 
den unter der heAG 121 beteiligungen des 
insgesamt 171 beteiligungen umfassen-
den Portfolios der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt gebündelt.
in dem teilkonzern heAG südhessische 
energie AG (hse) zählen hierzu 99 be- 
teiligungen, die bauverein AG hält 22 be- 
teiligungen und die heAG mobilo Gmbh 
(heAG mobilo) ist Anteilseignerin von  
6 beteiligungen.
im Wesentlichen zählen hierzu folgende 
Gesellschaften: 
konzeRnlaGeBeRicht DeR heaG holDinG aG –  
BeteiliGUnGSManaGeMent DeR wiSSenSchaftSStaDt 
DaRMStaDt (heaG) 
heaG holding aG
Beteiligungsmanagement der w issenschaftsstadt Darmstadt ( heaG)
energie
heaG Südhessische energie aG (hSe)
• hse regenerativ Gmbh
•  hse solarpark Lauingen Gmbh & co. KG
•   hse solarpark Leiwen Gmbh & co. KG
•   hse solarpark thüngen Gmbh & co. KG
•  hse Windpark binselberg Gmbh & co. KG
•  hse Windpark schlüchtern Gmbh
•  industriekraftwerk breuberg Gmbh
•  
hessenwasser Gmbh & co. KG
•  hse Netz AG
•  Verteilnetzbetreiber (VNb)  
rhein-Main-Neckar Gmbh & co. KG
•  hse technik Gmbh & co. KG
•  eNteGA haustechnik Gmbh & co. KG
•   cOUNt + cAre Gmbh
•  eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. KG
•  eNteGA Privatkunden Gmbh & co. KG
•  citiworks AG
•  e-ben Gmbh & co. KG
•  forest carbon Group AG
•   hse entsorgungs-AG
•  hse MediaNet Gmbh
•  hse Abwasserreinigung Gmbh & co. KG
•  hse NaturPur energie AG
•  NAtUrpur institut für Klima- und  
Umweltschutz gemeinnützige Gmbh
•   weitere
immobilien
bauverein aG 
•  bVD Gewerbe Gmbh
•  heAG Wohnbau Gmbh
•   bVD heimbau Gmbh & co. KG
•  Gemeinnützige baugesellschaft  
mit beschränkter haftung erbach
•  bVD immobilien Gmbh & co.  
Postsiedlung KG
•  hse Wohnpark Gmbh & co. KG
•  bVD immobilien Marketing Gmbh
• immoselect Gmbh
• sOPhiA hessen Gmbh
•  Wohnungsgesellschaft  
heGeMAG GMbh & co. Nordhessen KG
•  Wohnungsgesellschaft  
heGeMAG GMbh & co. südhessen KG 
Postsiedlung KG
•  weitere
Verkehr 
heaG mobilo Gmbh
•  heAG mobibus Gmbh & co. KG
•  heAG mobitram Gmbh & co. KG
•  heAG mobiserv Gmbh
•  Nahverkehr-service Gmbh (NVs)
•  weitere
heaG kulturfreunde Darmstadt 
gemeinnützige Gmbh

30 31heaG Geschäftsbericht 2012
berichterstattung wurde von der Global 
reporting initiative die höchste Anwen-
dungsebene A+ bestätigt. Die eNteGA 
Privatkunden Gmbh & co. KG, die eNteGA 
Geschäftskunden Gmbh & co. KG und die 
eNteGA energieeffizienz Gmbh & co. KG 
veröffentlichten einen gemeinsamen 
Nachhaltigkeitsbericht mit der Anwen-
dungsebene A+.
bauverein aG
Der Wohnungsbestand der bauverein AG 
ist im Geschäftsjahr 2012 um 106 Woh-  
nungen auf 10.171 (Vorjahr: 10.277) 
gesunken. Die Verringerung erklärt sich 
durch den Verkauf von 134 Wohnungen 
aus dem Anlagevermögen. Gleichzeitig 
wurden 28 Wohnungen durch Neubau 
und Umbau ergänzt. Zusammen mit  
den angemieteten und den im bestand  
der tochtergesellschaften des bauver- 
ein-Konzerns befindlichen Wohnungen  
verwaltete die bauverein AG zum  
31. Dezember 2012 insgesamt 18.082  
(Vorjahr: 18.335) Wohnungen.
Der bestand an eigenen Gewerbeeinhei-
ten ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 
aufgrund des mieterorientierten flächen-
managements um zwölf Gewerbeeinhei-
ten angestiegen. infolge von Nutzungsän-
derungen und durch Verkäufe hat sich  
der Gewerbebestand um 20 einheiten 
verringert. im rahmen der Nutzungsände-
rung wurden drei Gewerbeeinheiten  
in sechs studenten-Wohngemeinschaften  
für bis zu 17 studenten umgewandelt.  
im eigentum der bauverein AG stehen 
zum ende des Geschäftsjahres 282  
(Vorjahr: 290) Gewerbeeinheiten.
in der rüdesheimer straße 98 wurde  
ein Neubau mit neunzehn barrierefreien 
Wohneinheiten für den sozialen Woh-
nungsbau zum 31. Dezember 2012  
fertiggestellt.
für die bVD immobilien Gmbh & co. Post- 
siedlung KG wurde der Antrag auf Wohn- 
ungsbauförderung im sozialen Wohnungs-
bau für die binger straße 2-6 bei der stadt 
Darmstadt eingereicht. hier werden nach 
einem Umbau der ersten drei etagen und 
einer Aufstockung 30 geförderte Wohnun-
gen entstehen. Die baugenehmigung wur-
de erteilt; die entkernung als vorbereiten-
de Maßnahme begann kurz vor Weihnach- 
ten 2012. Die Aufträge für den Abbruch, 
den rohbau der Aufstockung und die 
Umbauarbeiten im bestand sind verge-
ben. Aufgrund von widrigen startbedin-
gungen verzögert sich das Projekt je- 
doch um ca. 4-6 Wochen. Der geplante 
einzugstermin verschiebt sich entspre-
chend auf februar 2014. Die bauverein AG 
realisiert die Maßnahme für die bauherrin 
bVD immobilien Gmbh & co. Postsiedlung 
KG und sichert die finanzierung.
im eigenen Namen und als bauherrin hat 
die bauverein AG einen Antrag auf Wohn- 
ungsbauförderung im sozialen Wohnungs-
bau für die elisabeth-schumacher-straße 
(PAc) bei der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt eingereicht. hier werden 41 sozial- 
geförderte Wohnungen entstehen. Dank 
des vorhandenen Aufzugs sind die Wohn- 
ungen barrierefrei und für „Mieter mit 
einschränkungen“ geeignet. Der bauan-
trag wurde im November bei der bauauf-
sicht eingereicht. Der baubeginn ist auf 
den 15. April 2013 terminiert.
bei dem Projekt Moltkestraße 21-25 
werden nach einem Umbau der ersten drei 
etagen und einer Aufstockung 30 Wohnun-
gen entstehen. Das Projekt wird in direkter 
Nähe zum Projekt binger straße 2-6 ausge- 
führt. Auch hier ist die bauverein AG als 
baubetreuer für die bVD immobilien Gmbh 
& co. Postsiedlung KG für die realisierung 
der Maßnahme verantwortlich.
Die im Jahr 2011 begonnene Projektent-
wicklung verschiedener Objekte mit 
gewerblicher Nutzung wurde 2012 fort-
gesetzt. Nach feststellung des entwick-
lungspotenzials der gesamten einheit, 
Prüfung der Nachhaltigkeit der Nutzung 
durch Untersuchung verschiedener 
szenarien bzw. eine wirtschaftlichere 
flächenausnutzung der gesamten Anlage 
wurde 2010 mit der entwicklung begon-
nen, die 2012 abgeschlossen werden 
konnte.
Die Liegenschaft rheinstraße 65 / 67 in 
Darmstadt wurde 2009 erworben. es wur- 
de ein Nutzungskonzept erstellt, nach 
dem im Gebäudeteil Westturm und Mit- 
telbau büronutzungen untergebracht 
wurden und der Gebäudeteil am steuben-
platz als studentenwohnheim umgebaut 
wurde. Die Projektentwicklung wurde im 
herbst 2012 mit der sanierung des Park- 
platzes vollständig abgeschlossen.
Die bauverein AG erwarb im sommer 
2008 das Anwesen rheinstraße 1 (ehe- 
mals Modehaus schrumpf). Mit dem 
erwerb des Anwesens bot sich die chance, 
nach Ablauf des Mietvertrages mit dem 
Modehaus schrumpf die Anwesen 
friedensplatz 2-6 und die rheinstraße  
1 zu revitalisieren. hierzu waren bauliche 
ergänzungsmaßnahmen wie die schlie-
ßung der baulücke gegenüber dem Ge- 
bäude „funktion“ in der schleiermacher-
straße erforderlich. Nach beendigung der 
Maßnahme werden sich die vermietbaren 
flächen von ca. 3.600 m
2 um 1.000 m2  
auf 4.600 m2 vergrößert haben. Die 
Umbauarbeiten des Gesamtkomplexes 
sind zum Jahresende abgeschlossen.
Die Angebots- und Nachfragesituation 
(Mietwohnungen) in Darmstadt, in der  
die bauverein AG überwiegend tätig ist, 
war im abgelaufenen Geschäftsjahr durch 
einen Nachfrageüberhang gekennzeich-
net. sowohl in der region südhessen als 
auch Mittelhessen ist eher ein ausgegli-
chener Wohnungsmarkt festzustellen. 
und ihre Partner arbeiten in direkten 
politischen Gesprächen und über interes-
senverbände intensiv daran, die zur 
sicherstellung ausreichender regionaler 
und nationaler Leistungsbereitstellung 
erforderlichen Veränderungen herbeizu-
führen. Derzeit wird sehr intensiv mit  
den am Kraftwerk irsching beteiligten 
Unternehmen geprüft, wie ein weiterer 
betrieb der Anlage unter diesen bedin-
gungen möglich ist. Auch eine zeitlich 
begrenzte stilllegung wird dabei nicht 
ausgeschlossen. bei dem GtKW in 
Darmstadt haben sich durch technische 
Probleme an der turbine deutliche 
zeitliche Verzögerungen ergeben. Der- 
zeit steht die hse mit dem hersteller  
dazu in regressverhandlungen.
schließlich wirken die vorgenannten effek-
te auch auf den langfristigen strombe-
zugsvertrag mit e.ON. Dieser Vertrag bildet 
eine virtuelle beteiligung an einem neuen 
konventionellen Kraftwerk ab und wurde 
im Geschäftsjahr durch eine ergänzende 
Vereinbarung hinsichtlich bezugskosten 
und Lieferzeitraum modifiziert. Dieser Ver- 
trag führt aufgrund des derzeitigen Preis- 
niveaus auf den strom- und emissions-
rechtemärkten sowie durch den hohen 
fixkostenbestandteil für den hse-Konzern 
unverändert zu einer ergebnisbelastung.
Die hse Medianet hat gemeinsam mit 
ihrer Partnerin brenergo im Odenwald-
kreis ein internet-hochgeschwindigkeits-
netz aufgebaut. Die brenergo, eine tochter 
der regionalgesellschaft Oreg (Odenwald-
regional-Gesellschaft), finanzierte den 
Netzausbau. Die Peb breitband, eine toch- 
ter der hse Medianet und der tiefbaufirma 
Klenk & sohn, führte den bau aus. Die hse 
Medianet ist mit der betriebsführung und 
der Vermarktung beauftragt. Der Oden-
waldkreis ist damit seit April 2012 als 
Modellregion nicht nur in hessen sondern 
bundesweit der erste Landkreis, der über 
eine flächendeckende breitbandversor-
gung in dieser Größenordnung verfügt. 
seit betriebsbeginn konnten insgesamt 
2.400 Kunden in der region Odenwald 
gewonnen werden.
im Projekt Web2energy wurden die drei 
säulen intelligenter Verteilungsnetze im 
Versorgungsgebiet der hse erprobt und 
eingeführt – smarte Zählertechnik, smartes 
energiemanagement und smarte Verteil-
netze. rund 200 haushalte wurden bereits 
im Jahr 2011 an ein intelligentes Netz 
(smart Grid) angeschlossen und konnten 
im rahmen einer einjährigen testphase 
den eigenen energieverbrauch über ein 
internetportal transparent verfolgen.  
im sommer des Jahres 2012 wurde das 
Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die 
ergebnisse werden zurzeit ausgewertet.
rückwirkend zu beginn des Jahres 2013 
wird der teilbetrieb Gebäudetechnik der 
hse technik Gmbh & co. KG in die eNteGA 
energieeffizienz Gmbh & co. KG integriert. 
hierdurch wird eine fokussiertere Kunden-
ansprache und insbesondere die nachhal-
tige Positionierung des Geschäftskunden-
vertriebs, erweitert um servicekompo- 
nenten, ermöglicht.
eNteGA hat ihren 48%igen Anteil an der 
efw-suhl Gmbh an einen neuen investor 
für das Unternehmen verkauft. Der Ver- 
kauf gewährleistet die weitere entwick-
lung des elektrorollers e-schwalbe hin  
zur Marktreife. Der neue Anteilseigner 
unterstützt die efw-suhl nicht nur mit 
Kapital, sondern auch mit technischem 
Know-how zur Produktion der e-schwalbe.
Über die NAtUrpur institut für Klima- und 
Umweltschutz gGmbh (iKU) und die hse- 
stiftung wurden auch im Jahr 2012 for- 
schung und soziales unterstützt.
Die heAG südhessische energie AG und 
ihre Vertriebstochter eNteGA starteten im 
Jahr 2012 gemeinsam die initiative GreeN 
reGiON für ein regionales, ökologisches 
und partnerschaftliches Wachstumsmodell. 
GreeN reGiON will regionale Kooperatio-
nen zwischen Kommunen, industrie, 
handwerk und Wissenschaft erschließen 
und so Kompetenzen und Know-how zur 
Umsetzung der energiewende bündeln. 
hierbei steht nach den großen investitio-
nen in den Ausbau erneuerbarer energie-
erzeugung, die auch von der hse geleistet 
wurden, nun vor allem die erschließung 
von effizienzpotenzialen im Vordergrund. 
speziell beim Vertrieb von energieeffizi-
enzmaßnahmen in der beratung und im 
bau wird verstärkt auf die region fokus- 
siert. Die Auftaktkonferenz zu GreeN 
reGiON fand am 19. Dezember 2012 im 
darmstadtium, Darmstadt, statt.
Zur steigerung der bürgerbeteiligung im 
rahmen der GreeN reGiON wurde zur 
finanzierung regenerativer energien mit 
der sparkasse Darmstadt erfolgreich ein 
der hse gewährtes Darlehen durch Aus- 
gabe von Umwelt-sparkassenbriefen in 
einer Gesamthöhe von 10 Mio. eUr re- 
finanziert.
Zur identifikation von effizienzsteigerungs- 
und Kostensenkungspotenzialen wurde als 
erster schritt das Projekt „Zukunft der 
Netze“ initiiert. Dieses Projekt fokussiert 
sich auf mehrere tochterunternehmen der 
hse und wird aus der Analyse wesentli-
cher Prozesse und der Gegenüberstellung 
von Kosten mit externen benchmarks 
handlungsmöglichkeiten aufzeigen.  
Auf basis der ersten ergebnisse erfolgt 
zwischenzeitlich die erarbeitung von 
Maßnahmen zur erschließung der auf- 
gezeigten Potenziale. hiermit wird dem 
auch erwarteten anhaltenden regulie-
rungsdruck der bundesnetzagentur 
begegnet werden.
im Jahr 2012 legte der hse-Konzern sei- 
nen zweiten Nachhaltigkeitsbericht vor. 
im hinblick auf die Vollständigkeit der 
Konzernlagebericht

32 33heaG Geschäftsbericht 2012
Das Darlehensmanagement erfolgt 
entsprechend der im Jahr 2004 begonne-
nen Optimierung des Darlehensportfolios 
mit dem Ziel, eine ausgewogene Zins-
struktur mit minimierten Zinsrisiken bei 
verlässlichen bankpartnern zu erwirken. 
Der kontinuierliche Abbau von „Klumpen-
risiken“, die gleichmäßige Verteilung von 
Zinsbindungsausläufen, die Ablösung  
von Kleinstdarlehen und die Verringerung 
der Gläubigeranzahl wurden erreicht. Der 
erfolg bestätigt das Unternehmen darin, 
die bisherige strategie beizubehalten.
heaG mobilo Gmbh
Der ÖPNV in Deutschland nahm im Jahr 
2012 weiter zu: Nach Angaben des 
statistischen bundesamtes stiegen die 
fahrgastzahlen im öffentlichen Personen-
verkehr mit bussen und bahnen um  
0,5 %. Die Zahl der fahrgäste der heAG 
mobilo und ihrer tochterunternehmen 
stieg mit 1,25 % ebenfalls moderat.
Die ergebnisse der 2010 durchgeführten 
Verkehrszählung des rMV liegen vor. 
hieraus ergibt sich im rMV eine deutlich 
veränderte einnahmeaufteilung. Die 
Zahlen dokumentieren eine Verschiebung 
der fahrgastströme hin zu den regional-
verbindungen. für die lokalen Verkehre  
im Gebiet der DADiNA führt dies im Ver- 
gleich zu 2010 für die Jahre ab 2011 zu 
erlöseinbußen von mehreren Millionen 
eUr – und dies obwohl bei den lokalen 
Verkehren die fahrgastzahlen kontinuier-
lich steigen. Die geringeren erlöszuschei-
dungen bedeuten für die heAG mobilo 
und ihr tochterunternehmen heAG mobi- 
bus eine starke wirtschaftliche belastung. 
Die Mindererlöse für das Jahr 2011 wur- 
den im rahmen einer Ausgleichsregelung 
auf basis der erlöse 2010 vom rMV abge- 
federt. 2012 wurden die erlöseinbußen 
voll wirksam.
Das Geschäftsjahr 2012 war von diversen 
baumaßnahmen geprägt. fast das gesam- 
te Jahr wurde an der grundhaften sanie- 
rung der straßenbahnstrecke auf der hei- 
delberger Landstraße und damit an der 
Umstellung der Gleisanlage von schotter- 
auf rasengleis gearbeitet.
Nachdem 2011 zunächst die Versorgungs-
leitungen im bereich der „Gleiskurve 
Orangerie“ erneuert wurden, konnte  
dort 2012 die sanierung der Gleistrasse 
realisiert werden. im frühjahr wurden 
zunächst neue fahrleitungsmaste gestellt 
und die fahrleitung erneuert. Während 
der sommerferien erfolgte dann die 
erneuerung der Gleistrasse einschließlich 
der fahrbahndecke, später dann der Neu- 
bau der haltestelle Orangerie.
Die sanierung der fußgängerunterführung 
an der haltestelle „schulstraße“ durch die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt erforderte 
für die straßenbahnlinie 9 zwischen den 
haltestellen „böllenfalltor“ und „schloß“ 
einen ersatzverkehr mit bussen. Dieser 
Umstand wurde zur sanierung der Gleise 
auf der Nieder-ramstädter straße zwi- 
schen den haltestellen „herdweg“ und 
„roßdörfer Platz“ genutzt.
Aber nicht nur Gleisbaumaßnahmen be- 
einflussten den Geschäftsbetrieb 2012. 
Auch die Umsetzung von brandschutzvor-
gaben und die energetische sanierung 
von teilen des Gebäudes auf dem be- 
triebshof böllenfalltor beschäftigten die 
heAG mobilo.
seit 2008 fahren alle straßenbahnen der 
heAG mobilo ausschließlich mit Ökostrom. 
sie ist eines der ersten Verkehrsunterneh-
men in Deutschland, das seinen bedarf  
an fahrstrom ausschließlich aus regenera-
tiven energiequellen bezieht. seit 2010 
bezieht die heAG mobilo ausschließlich 
Ökostrom. Der eingeschlagene Weg im 
Klima-, Umwelt- und ressourcenschutz 
wird konsequent weiterverfolgt. Daher be-
zieht die heAG mobilo seit dem 1. Januar 
2012 auch klimaneutrales erdgas.
es war auch naheliegend, die erzeugung 
von strom aus regenerativen energiequel-
len zu unterstützen. seit 2010 bietet die 
Abstellhalle auf dem betriebshof böllen-
falltor Platz für die zweitgrößte Photo- 
voltaik-Anlage in Darmstadt und seit 2011 
befindet sich auch auf dem Dach des  
neuen straßenbahndepots in Darmstadt- 
Kranichstein eine weitere Anlage.
ertrags-, finanz- und Vermögenslage
2012 wurden im heAG-Konzern Umsatz- 
erlöse von 2.128 Mio. eUr erwirtschaftet. 
Wesentliche Ursache für den rückgang der 
Gesamtleistung von 2.477 Mio. eUr auf 
2.144 Mio. eUr sind geringere handelsum-
sätze im energiebereich bedingt durch das 
planmäßig rückläufige vertriebliche end- 
kundengeschäft für eine ehemalige Mit- 
gesellschafterin der citiworks AG. Daneben 
sind ein Anstieg der Umsätze aus Netz- 
nutzungsentgelten und ein rückgang der 
Umsätze aus Umwelttechnik und techni-
schen Dienstleistungen zu verzeichnen.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen 
erträge ist überwiegend auf die erträge 
aus der teilweisen Veräußerung der  
Anteile an der stadtwerke freiberg AG 
zurückzuführen.
Die Verringerung des Materialaufwands  
ist überwiegend auf die vorgenannten 
geringeren handelsumsätze im energie-
bereich zurückzuführen. im Materialauf-
wand ist eine risikovorsorge für langfristi-
ge strombezugsverträge von insgesamt  
19 Mio. eUr, nach 21 Mio. eUr im Vorjahr, 
enthalten. Das rohergebnis konnte auf 
579 Mio. eUr gesteigert werden.
Die erhöhung des Personalaufwandes ist 
auch durch belastende sondereffekte 
signifikante strukturelle Leerstände sind 
auch in diesen beständen nicht zu ver- 
zeichnen.
im Geschäftsjahr 2012 gingen 1.564 
Wohnungskündigungen ein. Dies ent-
spricht-bezogen auf den verwalteten be- 
stand von 16.321 Wohneinheiten – einer 
fluktuationsquote von 9,6 % (Vorjahr: 
9,9 %). ein teil der Wohnungskündigungen 
ist auf die sanierungsmaßnahmen in der 
„Postsiedlung“ und in der fritz-Dächert-
siedlung zurückzuführen. häufige Kün- 
digungen ergeben sich in dem struktur-
schwachen Gebiet Mittelhessen (Alsfeld 
und Lauterbach).
Den 1.564 Wohnungskündigungen stehen 
erfreulicherweise 1.745 Neuvermietungen 
(inkl. Neubau und Modernisierungen) 
gegenüber. Verbunden mit der Optimie-
rung der Vermietungsaktivitäten konnte 
der bereich Mietmanagement den Leer- 
stand über den gesamten bestand hinweg 
innerhalb eines Jahres von 2,82 % auf  
2,41 % reduzieren. im bereich Darmstadt 
liegt der vermietungsbedingte Leerstand 
bei 0,9 %. Der bundesdurchschnitt liegt 
bei 4,0 %, der Durchschnitt für hessen bei 
3,0 %. für die Wissenschaftsstadt Darm- 
stadt wird ein durchschnittlicher Leerstand 
von 2,0 % angegeben.
Auch im Jahr 2012 nahm die energetische 
Gebäudehüllensanierung in Verbindung 
mit Maßnahmen zur Wohnwertverbesse-
rung und Aufwertung der Objekte einen 
nicht unwesentlichen Anteil im bereich 
der Modernisierungen ein.
im rahmen von einzelmodernisierungen 
bei Mieterwechseln konnten bis zum ende 
des 4. Quartals 179 Wohnungen mit ei- 
nem Aufwand von rd. 3,8 Mio. eUr mode- 
rnisiert werden. Das entspricht einem 
durchschnittlichen Modernisierungsauf-
wand von rd. 21 teUr je Wohnung. Ge- 
genüber dem Vorjahr hat sich die An- 
zahl der modernisierten Wohnungen 
2012 um zölf reduziert.
Das Portfoliomanagement der bauverein 
AG stellt den Überblick über den Gesamt-
bestand an immobilien vor allem bezogen 
auf chancen und risiken sicher. Durch eine 
möglichst umfassende informationssamm-
lung, -aufbereitung und -bereitstellung 
gewährleistet es die transparenz von ent- 
scheidungen und unterstützt die strategi-
sche bestandsentwicklung. bestimmende 
themen des Portfoliomanagements 2012 
waren die Weiterentwicklung der fünf- 
Jahres-Planung für Modernisierung und 
instandhaltung sowie die erweiterung des 
Angebotes an altersgerechtem Wohnraum. 
im rahmen des altersgerechten Umbaus 
geht es hauptsächlich um bauliche und 
gestalterische Maßnahmen zur barrierere-
duzierung in bestandsgebäuden. Um diese 
voranzutreiben, wurde eine abgestufte 
Klassifizierung der Altersgerechtigkeit von 
Wohnungen erarbeitet und davon aus- 
gehend eine inventur des bestandes 
vorgenommen. Darauf aufbauend wird 
eine Arbeitsstrategie entwickelt, um das 
angestrebte Ziel, dass 20 % des Woh-
nungsbestandes bis 2020 altersgerecht 
gestaltet sind, erreichen zu können.
Die bauverein AG als innovationsträger in 
der Wohnungswirtschaft hat auch in 2012 
wieder ein Pilotprojekt in Angriff genom-
men. im rahmen eines europäischen 
bauprojekts errichtet die bauverein AG  
als erstes deutsches Unternehmen  
mit greenageone ein Passivhaus, das  
auf europäischer ebene entwickelt und 
evaluiert wird (Projektname im eUrhO-
Net: buildtog). Auf dem baugelände in 
der elisabeth-hattemer-straße entstehen 
derzeit 37 Wohnungen im Passivhaus-
standard sowie weitere 29 Wohnungen 
als energieeffizienzhaus in der Jägertor-
straße. für beide Wohnanlagen entsteht 
eine tiefgarage mit 70 stellplätzen.
Die rohbauarbeiten an greenageone 
konnten fristgerecht aufgenommen 
werden und schreiten termingerecht 
voran. ende 2012 war der rohbau bereits 
weitgehend fertiggestellt. Die weiteren 
Gewerke werden sukzessive vergeben  
und beauftragt. sowohl die Planungsleis-
tungen als auch die Ausschreibungen bzw. 
Vergaben liegen im Zeitplan. Die bisher 
submittierten ergebnisse bzw. Vergaben 
liegen alle im budget. Die fertigstellung 
ist zum 31. Januar 2014 geplant.
Die zum 1. Januar 2013 in hessen ange- 
kündigte erhöhung der Grunderwerbsteuer 
von 3,5 % auf 5,0 %, das weiterhin his- 
torisch niedrige Zinsniveau sowie die 
Unsicherheiten am Kapitalanlagemarkt 
haben zu einer erhöhten Nachfrage nach 
Wohnimmobilien geführt. im Geschäfts-
jahr 2012 konnten daher 83 Wohnungen 
aus dem segment „Wohnungsprivatisie-
rung“ veräußert.
insgesamt 103 Wohnungen sowie drei 
Gewerbeeinheiten konnten aus einem 
Privatisierungsbestand von 381 Wohnun-
gen im Geschäftsjahr an die Käufer über- 
geben werden und wurden somit mit 
einem Gewinn in höhe von 8.647 teUr 
(Vorjahr: 6.134 teUr) ergebniswirksam. 
Darunter waren 39 Wohnungen sowie  
drei Gewerbeeinheiten, die bereits im 
Geschäftsjahr 2011 protokolliert wurden. 
bei 19 zum Jahresende abgeschlossenen 
Kaufverträgen waren die Voraussetzungen 
für Übergaben im berichtsjahr 2012 noch 
nicht gegeben, sodass diese erst im 
folgejahr stattfinden. Daneben wurden 
neun Wohnungen früherer bauträgermaß-
nahmen veräußert und weitere drei 
Wohnungsverkäufe beurkundet, deren 
besitzübergabe 2013 erfolgen wird.
Aus dem bauträgergeschäft und dem 
Umlaufvermögen wurden 14 Verkäufe 
realisiert. Darunter wurden 13 von 14 
Wohnungen in der Oppenheimer straße 2 
veräußert und übergeben.
Konzernlagebericht

34 35heaG Geschäftsbericht 2012
bau befindlichen Gasturbinenkraftwerks 
sowie der beteiligung an der Gemein-
schaftskraftwerke irsching Gmbh und auf 
rückstellungsbildungen für rechtliche 
risiken zurückzuführen.
höhere ergebnisse aus der hausbewirt-
schaftung sowie eine Verbesserung des 
finanzergebnisses durch gesunkene 
Zinsaufwendungen führten zu einer er- 
höhung des ebit im immobilienbereich.
Der rückgang des ebit im Verkehrsbereich 
ist vorrangig auf instandhaltungsmaßnah-
men sowie auf sondereffekte bei den 
Aufwendungen für Altersversorgung zu- 
rückzuführen.
nachtragsbericht 
Weitere besondere ereignisse, die das im 
Konzernabschluss und Konzernlagebericht 
vermittelte bild über die finanz-, Vermö-
gens- und ertragslage der Gesellschaft 
maßgeblich beeinflussen, sind nach dem 
bilanzstichtag nicht eingetreten.
Risikobericht 
Ziel des risikomanagements ist es, die 
risiken durch den einsatz geeigneter Ma- 
nagement- und Kontrollsysteme zu begren-
zen. Die Gestaltung des risikomanage-
ments innerhalb des heAG-Konzerns trägt 
den gesetzlichen Anforderungen des Ge- 
setzes zur Kontrolle und transparenz im 
Unternehmensbereich (KontraG) rechnung. 
es werden risiken in risikokategorien 
eingeteilt und mit einer eintrittswahr-
scheinlichkeit und schadenshöhe bewer-
tet. Neben der regelmäßigen berichter-
stattung, die quartalsweise dem Auf- 
sichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für 
unerwartete risiken eine berichtspflicht.
Die zum Jahresende beobachteten wes- 
entlichen risiken betreffen den energiebe-
reich. 
Die risiken beziehen sich auf das allge-
meine Zinsänderungsrisiko, insbesondere 
auf den variabel verzinslichen teil des im 
energiebereich begebenen schuldschein-
darlehens, und die Preisänderungsrisiken 
bei energiebeschaffungsverträgen.
Daneben bestehen allgemeine Markt- und 
betriebsrisiken sowie regulierungs-, erzeu- 
gungs-, bezugs- und absatzseitige chan- 
cen und risiken aufgrund der künftig zu 
erwartenden volatilen Preisentwicklung 
auf den energiemärkten sowie der Um- 
setzung der strategischen Ausrichtung  
des energiebereichs.
Keines dieser risiken erscheint unterneh-
mensgefährdend.
aufgrund personeller Veränderungen im 
energiebereich bedingt.
Die Zunahme der Abschreibungen ist 
neben den höheren planmäßigen Ab- 
schreibungen auf erzeugungsanlagen für 
regenerative energie im Zusammenhang 
mit der notwendigen Abwertung des im 
bau befindlichen Gasturbinenkraftwerks 
im energiebereich zu sehen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendun-
gen sind insbesondere durch höhere Auf- 
wendungen für rückstellungszuführungen 
für rechtliche risiken im energiebereich 
von 162 Mio. eUr auf 173 Mio. eUr ge- 
stiegen.
im Zusammenhang mit den vorgenannten 
effekten verminderte sich das betriebser-
gebnis im heAG-Konzern um 33 Mio. eUr 
auf 70 Mio. eUr.
Das finanzergebnis verringerte sich von 
minus 55 Mio. eUr auf minus 71 Mio. eUr. 
Dies ist zum einen auf die teilweise Ab- 
wertung der Anteile an der Gemein-
schaftskraftwerk irsching Gmbh mit 8 Mio. 
eUr zurückzuführen. Zum anderen sind 
höhere Zinsaufwendungen in folge der 
erstmalig ganzjährig zu berücksichtigen-
den Anleihe der hse Netz AG sowie aus 
Darlehensaufnahmen zum erwerb der 
zusätzlichen Anteile (40 %) an der heAG 
südhessische energie AG durch die heAG 
Ursache für den rückgang.
Die steuern vom einkommen und vom 
ertrag sind durch die Auflösung einer 
rückstellung für steuerliche risiken mit 
der korrespondierenden Korrektur einer 
aktiven latenten steuer beeinflusst. 
für das Jahr 2012 wird ein Jahresüber-
schuss von 1 Mio. eUr ausgewiesen.
Der Anstieg der bilanzsumme um 2,5 % 
auf 3.074 Mio. eUr steht in Zusammen-
hang mit dem Anstieg des Anlagevermö-
gens von 87 Mio. eUr, während sich bei in 
etwa gleich bleibendem Umlaufvermögen 
und rechnungsabgrenzungsposten die 
aktiven latenten steuern um 19 Mio. eUr 
verringern. 
im Wesentlichen führten investitionen in 
die Netzinfrastruktur, in erzeugungsanla-
gen für erneuerbare energien und in ein 
Gasturbinenkraftwerk zu einem Anstieg 
der sachanlagen. Darlehensgewährungen 
an die Global tech i Offshore Wind Gmbh 
erhöhten die finanzanlagen im Geschäfts-
jahr. Neben den planmäßigen Abschrei-
bungen wirkten sich die teilweise Ver- 
äußerung der Anteile an der stadtwerke 
freiberg AG sowie die außerplanmäßigen 
Wertkorrekturen auf die beteiligung an 
der Gemeinschaftskraftwerke irsching 
Gmbh und das im bau befindliche 
Gasturbinenkraftwerk mindernd aus.
Die Zunahme der forderungen aus Liefe- 
rungen und Leistungen ist auf höhere 
forderungen aus energiehandel und  
-vertrieb zurückzuführen.
Der Abschluss einer steuerlichen betriebs-
prüfung führte zu einem rückgang der 
aktiven latenten steuern. Da ein sachver-
halt, für den in Vorjahren eine risikorück-
stellung gebildet wurde, nicht beanstandet 
wurde, konnte die rückstellung und der 
hiermit korrespondierende betrag in den 
aktiven latenten steuern aufgelöst werden.
Das Konzerneigenkapital hat sich von  
575 Mio. eUr auf 236 Mio. eUr verringert. 
Der rückgang ist vorrangig bedingt durch 
die Verminderung der Anteile anderer 
Gesellschafter und die Verrechnung des 
resultierenden aktivischen Unterschieds-
betrags aus dem erwerb der zusätzlichen 
Anteile an der heAG südhessische energie 
AG, der Wohnungsgesellschaft heGeMAG 
Gmbh & co. Nordhessen KG sowie der 
Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & 
co. südhessen KG. Dabei handelt es sich 
um einen einmaleffekt, durch den zu- 
künftige ergebnisbelastungen vermieden 
werden. Zudem werden die Gewinnaus-
schüttungen an Minderheitsgesellschafter 
deutlich reduziert.
Die rückstellungen liegen mit 508 Mio. 
eUr auf dem Niveau des Vorjahres. Der 
Auflösung von rückstellungen für steuer- 
liche risiken stehen höhere rückstellun-
gen für die risikovorsorge im Zusammen-
hang mit langfristigen strombezugsver-
trägen und rechtlichen risiken sowie Zu- 
führungen zu den Pensionsrückstellungen 
gegenüber.
im Anstieg der Verbindlichkeiten spiegelt 
sich vorrangig der darlehensfinanzierte 
erwerb der zusätzlichen Anteile (40 %)  
an der heAG südhessische energie AG 
durch die heAG sowie die fremdkapital-
aufnahmen der im regenerativen bereich 
tätigen Projektgesellschaften im energie-
bereich wider.
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt  
im Geschäftsjahr eine zahlungswirksame 
Verminderung des finanzmittelfonds von 
8 Mio. eUr. Der Mittelabfluss durch die 
investitionstätigkeit wird größtenteils 
durch den gestiegenen cashflow aus 
laufender Geschäftstätigkeit gedeckt, da- 
neben wurden Darlehen bei Kreditinstitu-
ten aufgenommen. Die Auszahlungen an 
Unternehmenseigner und Minderheitsge-
sellschafter enthalten auch den vorge-
nannten darlehensfinanzierten erwerb  
der zusätzlichen Anteile an der heAG 
südhessische energie AG.
Der beitrag der einzelnen Geschäftsberei-
che zur Vermögens-, finanz- und ertragsla-
ge sowie die Anzahl der beschäftigten 
und Auszubildenden kann der folgenden 
Übersicht entnommen werden: Die Ver- 
minderung des ebit im energiebereich ist 
vor allem auf die Abwertungen des im 
energie immobilien Verkehr
2012 2011 2012 2011 2012 2011
Mio. eUR Mio. eUR Mio. eUR Mio. eUR Mio. eUR Mio. eUR
auszug aus der konzernbilanz
Anlagevermögen  1.180  1.095  883  891  102  107
Umlaufvermögen  683  680  90  92  62  50
eigenkapital  158  188  305  335  35  41
fremdkapital  1.727  1.629  670  649  129  116
auszug aus der
konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse  1.975  2.322  134  128  37  40
Materialaufwand  1.580  1.918  66  72  27  22
ebit *)  71  96  45  40 -32 -16
Mitarbeiterdaten im Jahresdurchschnitt
Zahl der beschäftigten  2.595  2.610  193  188  596  581
(davon Auszubildende) (126) (133) (9) (7) (9) (9) 
zahlenSPieGel fÜR Die GeSchäftSBeReiche DeS heaG-konzeRnS
Konzernlagebericht

36 37heaG Geschäftsbericht 2012
für die handelsaktivitäten wird grundsätz-
lich eine stabile Geschäftsentwicklung für 
die Jahre 2013 und 2014 in einem zuneh- 
mend schwierigen Marktumfeld erwartet. 
Die Umsatzerlöse für diese Jahre werden 
sich voraussichtlich in der Größenordnung 
von leicht über 1,7 Mrd. eUr bewegen. 
insgesamt wird für die Jahre 2013 und 
2014 ein stabiles Konzernergebnis vor 
sondereffekten erwartet.
bauverein aG
Das Kerngeschäftsfeld Wohnungsvermie-
tung und das Geschäftsfeld Mieterprivati-
sierung werden auch in den kommenden 
Jahren die wesentlichen beiträge zur 
ertragslage leisten. bezüglich der siche-
rung der ertragskraft in beiden Geschäfts-
feldern dürften die entwicklungen außer- 
halb Darmstadts an bedeutung zuneh-
men. Nachdem sich die ertragslage in 
freiberg weiter stabilisiert und die risiken 
der zukünftigen entwicklung dort sinken, 
versprechen diese investitionen langfristig 
positive ergebnisbeiträge bei der bauver-
ein AG.
Die bauverein AG fokussiert sich in den 
kommenden Jahren auf die realisierung 
einer flächendeckenden energetischen 
Modernisierung ihres Wohnungsbestandes 
mit dem Ziel, den energiebedarf bis 2040 
zu halbieren. Der Wohnungsbestand soll 
dann einer breiten schicht der bevölke-
rung zur Verfügung stehen. Gleichzeitig 
wird der steigenden Nachfrage nach 
Wohnraum für alte Menschen rechnung 
getragen, und der Anteil der altersgerech-
ten Wohnungen bis zum Jahr 2020 auf 
20 % gesteigert.
Das zukunftsorientierte Unternehmens-
konzept der bauverein AG schafft mit 
Neubauten und Aufstockungen von be- 
standsbauten einen Ausgleich zu den 
veräußerten flächen. Unverändert strebt 
die bauverein AG in den kommenden drei 
Jahren den Zukauf der städtischen Wohn- 
ungen sowie weiterer immobilienportfoli-
en in Darmstadt an.
Die integrierte Unternehmensplanung der 
bauverein AG geht für 2013 von einem 
Jahresüberschuss von rund 16,9 Mio. eUr 
und für 2014 von einem Jahresüberschuss 
von 20,5 Mio. eUr aus. Preisanpassungen 
in laufenden Mietverhältnissen sowie 
moderate Preiserhöhungen bei Neuver-
mietung ermöglichen dabei eine modera-
te Umsatzsteigerung.
im Geschäftsfeld bauträgergeschäft rech- 
net die bauverein AG in den Jahren 2013 
und 2014 mit keinen eigenen erträgen. 
Nach fertigstellung strebt die tochterge-
sellschaft bVD New Living Gmbh & co. KG 
mit einer bauträgermaßnahme in  
Darmstadt-Kranichstein den Verkauf von 
66 Wohnungen in 2013 und 2014 an.  
Der Gewinnanteil der bauverein AG aus 
diesem Projekt soll mit insgesamt  
1.600 teUr in den Jahren 2013 und 2014 
realisiert werden. für weitere Projekte 
werden Grundstücksreserven sondiert,  
um den preistreibenden Wettbewerb  
um baugrundstücke zu vermeiden.
heaG mobilo Gmbh
Auch das Geschäftsergebnis 2013 wird 
durch mehrere große baumaßnahmen 
geprägt sein: Dazu zählen baumaßnah-
men wie die A5-brücke, die trassensanie-
rung in der heidelberger Landstraße, der 
barrierefreie Ausbau von haltestellen 
sowie brandschutzmaßnahmen. für 2013 
werden Kostensteigerungen beim Mate- 
rialaufwand, der die Aufwendungen für 
die sanierungsmaßnahmen beinhaltet, 
von rund 1,1 % erwartet. für die fahrgeld-
einnahmen wird eine steigerung von  
3,0 % erwartet. Das strukturbedingt 
negative ergebnis vor Verlustübernahme 
wird in höhe von -28,2 Mio. eUr erwartet. 
Auch die Geschäftstätigkeit 2014 wird  
von baumaßnahmen beeinflusst sein.  
so wird für 2014 mit einer ergebnisver-
besserung auf -26,8 Mio. eUr gerechnet, 
bei einer erwarteten fahrgeldeinnahme-
steigerung von 3,0 % und Kostensteige-
rungen bei den Material- und Personalauf-
wendungen von rund 2,4 % sowie er- 
höhten Zuschüssen für infrastrukturmaß-
nahmen.
Bericht nach § 312 aktiengesetz
Der Vorstand der heAG holding AG – betei-
ligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (heAG) erklärt: „Unsere 
Gesellschaft erhielt bei jedem im bericht 
über beziehungen zu verbundenen 
Unternehmen aufgeführten rechtsge-
schäft eine angemessene Gegenleistung 
und wurde durch die im bericht angege-
benen und getroffenen Maßnahmen nicht 
benachteiligt. Dieser beurteilung liegen 
die Umstände zu Grunde, die uns im 
Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge 
bekannt waren.“
Personal
Der heAG-Konzern bietet vielen Men-
schen in Darmstadt einen attraktiven  
und sicheren Arbeitsplatz. im Jahr 2012 
zählten hierzu 3.416 beschäftigte, davon 
befanden sich 144 in der Ausbildung.
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
werden zahlreiche Möglichkeiten zur fort- 
und Weiterbildung, ein aktiver Gesund-
heitsschutz sowie die Möglichkeiten zur 
Kommunikation, zum beispiel in form von 
Mitarbeiterzeitungen und dem Zugang 
zum intranet, geboten.
ausblick
heaG Südhessische energie aG (hSe)
Der hse-Konzern sieht sich in den kom- 
menden Geschäftsjahren vor großen 
herausforderungen und Aufgaben, deren 
bewältigung bzw. konsequente Umset-
zung zu einer steigerung der ertragskraft 
des Konzerns führen werden.
ein schwerpunkt der strategie wird im Jahr 
2013 auf der intensivierung der vertriebs-
seitigen Marktbearbeitung auch im ange- 
stammten Vertriebsgebiet liegen. hier- 
zu werden Maßnahmen ergriffen, die durch 
Optimierung bestehender Vertriebsstruktu
-
ren freiräume zur intensivierung der Markt- 
bearbeitung schaffen werden. Daneben 
wird auch der Ausbau des Geschäftsfeldes 
der energieeffizienzdienstleistungen weiter 
verfolgt. hierzu sollen auch im rahmen der 
initiative GreeN reGiON die Vertriebspoten
-
ziale für beratung und bau rund um energie- 
effizienz stärker ausgebaut werden.
Des Weiteren wird die Umsetzung der 
identifizierten Maßnahmen zur erschlie-
ßung der aufgezeigten Potenziale aus 
dem gesellschaftsübergreifenden Projekt 
„Zukunft der Netze“ begonnen werden. 
ergänzend hierzu wurde bereits ein 
weiteres hse-konzernweites Projekt 
initiiert, das insbesondere in den berei-
chen it und Overhead-strukturen Optimie-
rungspotenziale identifizieren wird. Des 
Weiteren werden Anstrengungen unter-
nommen, auch vor dem hintergrund des 
anhaltenden niedrigen Marktzinsniveaus, 
den bestehenden finanzierungsrahmen 
positiv zu gestalten. Daneben befinden 
sich Maßnahmen zur steuerlichen Opti- 
mierung schon in der Umsetzungsphase.
Als energiewirtschaftliche schwerpunkt-
themen werden im Jahr 2013 die gemein- 
sam mit den anderen Minderheitsgesell-
schaftern und dem Mehrheitsanteilseigner 
geführten trilateralen Verhandlungen mit 
der bundesnetzagentur und dem Übertra-
gungsnetzbetreiber hinsichtlich des weite- 
ren Vorgehens bezüglich des Gemein-
schafts-Kraftwerks irsching mit höchster 
Priorität vorangetrieben werden. Dane- 
ben werden im Geschäftsjahr 2013 auch 
die Position und das weitere Vorgehen im 
rahmen eines langfristigen energiebe-
zugsvertrages geprüft.
Die begonnene Umschichtung des beteili- 
gungsportfolios wird im Geschäftsjahr 
2013 weiter fortgeführt.
Der hse-Konzern ist auch in regulierten 
Geschäftsfeldern tätig, sodass die künf- 
tige wirtschaftliche entwicklung des Kon- 
zerns unmittelbar oder mittelbar durch 
eingriffe in die rahmenbedingungen 
beeinträchtigt werden kann. beeinträchti-
gungen können unmittelbar insbesondere 
aus dem laufenden Wasserkartellverfah-
ren oder mittelbar aus weiteren eingriffen 
der energienetzregulierung resultieren.
Die Umsetzung des investitionsprogramms 
für erneuerbare energien ist weit vorange-
schritten und wird in den Geschäftsjahren 
2013 und folgenden fortgeführt. Die in- 
vestitionen sollen überwiegend aus dem 
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäfts-
tätigkeit finanziert werden.
Das über das tochterunternehmen hse 
Medianet realisierte breitbandprojekt im 
Odenwald war ein erfolgreiches Pilotpro-
jekt, das bundesweit große beachtung 
gefunden hat. im berichtsjahr 2012 wurde 
in einem Ausschreibungsverfahren ein 
weiteres Projekt in der region bergstraße-
Odenwald von der hse Medianet gewon-
nen, welches im November 2012 in die 
Umsetzungsphase ging. An weiteren Aus- 
schreibungen im Jahr 2013 wird sich die 
hse Medianet beteiligen.
3.094
3.416
3.412
3.311
3.140
3.130
4.000
3.500
3.000
2.500
2.000
2007 2008 201120102009 2012
Beschäftigte im heaG-konzern:
Konzernlagebericht

38 39heaG Geschäftsbericht 2012
konzeRnBilanz DeR heaG zUM 31. DezeMBeR 2012
aktiVa
2012 2011
teUR teUR
anlaGeVeRMÖGen  2.187.823  2.100.631
immaterielle Vermögensgegenstände  18.362  16.567
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche schutzrechte
und ähnliche rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen rechten und Werten  13.333  11.593
Geschäfts- oder firmenwert  5.029  3.753
Geleistete Anzahlungen -  1.221
Sachanlagen  1.812.085  1.751.007
Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten
einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 1.011.490 1.006.700
technische Anlagen und Maschinen  606.774  539.143
Andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung  95.183  98.740
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im bau  98.638  106.424
finanzanlagen  357.376  333.057
Anteile an verbundenen Unternehmen  1.405  1.621
Ausleihungen an verbundene Unternehmen  3.786  268
beteiligungen an assoziierten Unternehmen  40.549  55.880
beteiligungen  142.839  149.330
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht  119.688  74.772
Wertpapiere des Anlagevermögens  26.079  25.805
sonstige Ausleihungen  23.030  25.381
UMlaUfVeRMÖGen  856.259  848.467
Vorräte  80.314  79.429
roh-, hilfs- und betriebsstoffe  16.303  15.636
Unfertige erzeugnisse, unfertige Leistungen  47.069  50.788
fertige erzeugnisse und Waren  4.624  4.150
Geleistete Anzahlungen  5.565  2.379
emissionsrechte  6.753  6.476
forderungen und sonstige Vermögensgegenstände  451.815  436.664
forderungen aus Lieferungen und Leistungen  281.465  264.651
forderungen gegen verbundene Unternehmen  1.229  1.643
forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht  10.882  6.402
sonstige Vermögensgegenstände  158.239  163.968
wertpapiere
sonstige Wertpapiere  210  286
kassenbestand und Guthaben bei kreditinstituten  323.920  332.088
Rechnungsabgrenzungsposten  15.944  17.915
aktive latente Steuern  2.498  21.492
aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung  11.640  9.228
Bilanzsumme  3.074.164  2.997.733
PaSSiVa
2012 2011
teUR teUR
eiGenkaPital  236.436  575.115
Gezeichnetes kapital  48.533  48.533
kapitalrücklage  329.445  329.445
erwirtschaftetes konzerneigenkapital und kumuliertes übriges konzernergebnis -184.585  28.382
anteile anderer Gesellschafter  43.043  168.755
Unterschiedsbetrag aus der kapitalkonsolidierung  5.665  5.564
empfangene ertragszuschüsse  95.063  94.907
Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene emissionsrechte 861 566
Rückstellungen  508.315  508.517
rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 203.400 191.238 
steuerrückstellungen  27.646  54.859
sonstige rückstellungen  277.269  262.420
Verbindlichkeiten  2.161.640  1.740.919
Anleihen  320.000  320.000
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.219.998 863.585 
erhaltene Anzahlungen auf bestellungen  110.469  99.010
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 198.807 174.363 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.922 5.030 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht 2.193 3.312 
sonstige Verbindlichkeiten  305.251  275.619
(davon aus steuern) (71.639) (72.399)
(davon im rahmen der sozialen sicherheit) (187) (371)
Rechnungsabgrenzungsposten  48.462  54.938
Passive latente Steuern  17.722  17.207
Bilanzsumme  3.074.164  2.997.733
Konzernbilanz

40 41heaG Geschäftsbericht 2012
konzeRn-Gewinn- UnD VeRlUStRechnUnG DeR heaG
VoM 1. JanUaR BiS 31. DezeMBeR 2012
2012 2011
teUR teUR
Umsatzerlöse  2.128.305  2.471.552
Verminderung des bestands an fertigen   
und unfertigen erzeugnissen und Leistungen -139 -12.853
Andere aktivierte eigenleistungen  15.793  18.689
sonstige betriebliche erträge  91.026  78.340
Materialaufwand  1.656.043  1.994.049
a) Aufwendungen für roh-, hilfs- und   
betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.344.704 1.698.518
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  311.339  295.531
Personalaufwand  239.262  218.894
a) Löhne und Gehälter  192.782  177.466
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für   
Altersversorgung und für Unterstützung 46.480 41.428
(davon für Altersversorgung) (14.777) (10.469)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 
des Anlagevermögens und sachanlagen  96.215  77.150
sonstige betriebliche Aufwendungen  173.137  162.348
erträge aus beteiligungen  3.486  4.872
(davon aus verbundenen Unternehmen) (65) (103)
ergebnis aus beteiligungen an assoziierten Unternehmen  2.341  4.508
erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des finanzanlagevermögens  9.604  6.590
(davon aus verbundenen Unternehmen) (87) (14)
sonstige Zinsen und ähnliche erträge  12.397  11.384
(davon aus verbundenen Unternehmen) (80) (80)
Abschreibungen auf finanzanlagen und 
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens  10.425  1.786
Aufwendungen aus Verlustübernahme  124  141
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  87.934  80.193
(davon an verbundene Unternehmen) (152) (3)
ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -327  48.521
steuern vom einkommen und vom ertrag  11.322 -1.420
sonstige steuern  4.672  3.148
erträge aus Verlustübernahme  17.063  11.687
Aufwendungen aus Gewinnabführung -  20
Jahresüberschuss  742  58.460
konzeRn-kaPitalflUSSRechnUnG DeR heaG
2012 2011
teUR teUR
Jahresergebnis vor Verlustübernahme -16.321  46.773
Abschreibungen / Zuschreibungen   
auf das Anlagevermögen 106.400 79.643
Veränderung der rückstellungen -1.755 -15.656
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / erträge -13.564 -15.299
Gewinn / Verlust aus dem Abgang von
Gegenständen des Anlagevermögens -25.408 -8.873
einzahlungen aus Dividenden von Unternehmen,
die nach der equity-bewertung bilanziert werden  2.959  3.392
Veränderung der Vorräte -1.738  16.351
Veränderung der forderungen  
aus Lieferungen und Leistungen -16.868 61.877
Veränderung anderer Aktiva  24.988 -51.670
Veränderung der Verbindlichkeiten  
aus Lieferungen und Leistungen 24.474 -41.122
Veränderung anderer Passiva  21.521 -1.491
cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit  104.688  73.925
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen 
des sachanlagevermögens und des immateriellen   
Anlagevermögens 23.922 17.936
Auszahlungen für investitionen in das sachanlage-
vermögen und das immaterielle Anlagevermögen -163.195 -204.582
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen   
des finanzanlagevermögens 26.259 3.786
Auszahlungen für investitionen in 
das finanzanlagevermögen -53.905 -51.718
Auszahlungen für den erwerb von 
konsolidierten Unternehmen - -600
cashflow aus der investitionstätigkeit -166.919 -235.178
Auszahlungen an Unternehmenseigner 
und Minderheitsgesellschafter -337.052 -14.647
einzahlungen aus der begebung von Anleihen   
und aus der Aufnahme von Krediten 550.015 385.005
Auszahlungen aus der tilgung von Krediten -175.818 -45.786
Verlustübernahme  17.063  11.687
cashflow aus der finanzierungstätigkeit  54.208  336.259
zahlungswirksame Veränderungen des finanzmittelfonds -8.023  175.006
Konsolidierungskreisbedingte änderung 
des finanzmittelfonds -208  292
Wechselkursbedingte änderung des finanzmittelfonds -13  187
finanzmittelfonds am 1. Januar  332.853  157.368
finanzmittelfonds am 31. Dezember  324.609  332.853
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung / Konzern-Kapitalflussrechnung

42 43heaG Geschäftsbericht 2012
konzeRneiGenkaPitalSPieGel DeR heaG
heaG Minderheitsgesellschafter konzernei-
genkapital
Gezeich- 
netes 
kapital
kapital- 
rücklage
erwirt-
schaftetes 
konzernei-
genkapital
kumuliertes übriges
konzernergebnis
eigen- 
kapital
Minderheiten- 
kapital
kumuliertes übriges
konzernergebnis
eigen- 
kapital
ausgleichs- 
posten aus 
der fremd- 
währungs-
umrechnung
 andere 
neutrale 
transak-
tionen
ausgleichs-  
posten aus  
der fremd- 
währungs- 
umrechnung
andere  
neutrale 
transak- 
tionen
teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR  teUR  teUR
Stand am 01.01.2011  48.533  329.445  19.086  27 -16.861  380.230  178.353  88 -28.637  149.804  530.034
Gezahlte Dividenden - - -389 - - -389 -14.258 - - -14.258 -14.647
änderungen des Konsolidierungskreises - - - - - - - - -229 -229 -229
Übrige Veränderungen - -  657 - -  657 -212 -  863  651  1.308
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag - -  25.787 - -  25.787  32.673 - -  32.673  58.460
Übriges Konzernergebnis - - -  75 -  75 -  114 -  114  189
konzerngesamtergebnis - -  25.787  75 -  25.862  32.673  114 -  32.787  58.649
Stand am 31.12.2011  48.533  329.445  45.141  102 -16.861  406.360  196.556  202 -28.003  168.755  575.115
Gezahlte Dividenden - - -389 - - -389 -3.090 - - -3.090 -3.479
änderungen des Konsolidierungskreises - - -708 - -594 -1.302 -2.751 -  1.492 -1.259 -2.561
Veränderungen durch
hinzuerwerb von Anteilen an bereits
vollkonsolidierten Unternehmen - - -53.560  78 -155.558 -209.040 -145.024 -78  20.674 -124.428 -333.468
Übrige Veränderungen - - -5 - - -5  5 - -  5 -
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag - - -2.294 - - -2.294  3.036 - -  3.036  742
Übriges Konzernergebnis - - -  63 -  63 -  24 -  24  87
konzerngesamtergebnis - - -2.294  63 - -2.231  3.036  24 -  3.060  829
Stand am 31.12.2012  48.533  329.445 -11.815  243 -173.013  193.393  48.732  148 -5.837  43.043  236.436
Konzerneigenkapitalspiegel

44 45heaG Geschäftsbericht 2012
AG in 2012 durch die heAG wurde auf  
eine gesonderte erstkonsolidierung 
verzichtet. Der aktive Unterschiedsbetrag 
von 139.830 teUr aus der Aufrechnung 
zwischen dem Kaufpreis für die zusätzli-
chen Anteile und dem darauf entfallenden 
anteiligen eigenkapital zum erwerbszeit-
punkt wurde erfolgsneutral mit dem 
eigenkapital verrechnet.
Passive Unterschiedsbeträge aus der 
Kapitalkonsolidierung werden in den 
sonderposten aus der Kapitalkonsolidie-
rung eingestellt. Passive Unterschiedsbe-
träge, die darauf zurückzuführen sind, 
dass nach dem erwerb der beteiligung, 
aber vor dem stichtag der erstkonsolidie-
rung, Gewinne des Unternehmens 
thesauriert worden sind, werden erfolgs-
neutral in das eigenkapital eingestellt.
Die equity-bewertung erfolgt nach der 
buchwertmethode. Der Unterschiedsbe-
trag zwischen den buchwerten der as- 
soziierten Unternehmen und deren eigen- 
kapital beträgt zum 31. Dezember 2012 
3.883 teUr. Darin enthalten sind Ge-
schäfts- oder firmenwerte von 2.124 teUr 
sowie passive Unterschiedsbeträge von 
6.007 teUr.
forderungen, Verbindlichkeiten und 
rückstellungen zwischen den konsolidier-
ten Gesellschaften werden gegeneinander 
aufgerechnet. Umsatzerlöse, sonstige 
betriebliche erträge und Zinserträge 
werden mit den entsprechenden Aufwen-
dungen verrechnet. beteiligungserträge 
aus einbezogenen Unternehmen werden 
eliminiert. Aufwendungen und erträge aus 
ergebnisabführungsverträgen zwischen 
einbezogenen Gesellschaften werden 
ebenfalls gegeneinander aufgerechnet. 
Zwischenergebnisse aus konzerninternen 
Liefer- und Leistungsbeziehungen wer- 
den eliminiert, soweit diese nicht von 
untergeordneter bedeutung sind. bei 
erfolgswirksamen Konsolidierungsmaß-
nahmen werden, soweit sie wesentlich 
sind, auch die Anteile anderer Gesellschaf-
ter berücksichtigt.
bei den in fremdwährung aufgestellten 
Jahresabschlüssen werden die Vermögens-
gegenstände und schulden zum Devisen-
kurs am bilanzstichtag und die Posten der 
Gewinn- und Verlustrechnung zum Durch- 
schnittskurs im Geschäftsjahr in eUr um- 
gerechnet.
 
BilanzieRUnG UnD BeweRtUnG
entgeldlich erworbene immaterielle 
Vermögensgegenstände sind zu Anschaf-
fungskosten erfasst und werden linear 
über die plan- 
mäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. 
Unter dem Geschäfts- oder firmenwert 
werden beträge aus den einzelabschlüs-
sen und aus der Kapitalkonsolidierung 
ausgewiesen.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- 
oder herstellungskosten abzüglich erhal- 
tener Kapitalzuschüsse, bei Gebäuden und 
beweglichen Anlagegegenständen abzüg- 
lich überwiegend linearer Abschreibungen 
über die planmäßige Nutzungsdauer, 
bewertet. Die herstellungskosten umfas- 
sen einzelkosten sowie anteilige aktivie-
rungsfähige Gemeinkosten.
bei den finanzanlagen sind die Anteile  
an verbundenen Unternehmen, die 
beteiligungen und die Wertpapiere zu 
Anschaffungskosten, bzw. zu niedrigeren 
beizulegenden Werten, angesetzt. Die 
Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder 
dem niedrigeren barwert ausgewiesen.
im rahmen der Saldierung nach § 246 
abs. 2 Satz 2 hGB wurden Vermögens-
gegenstände mit einem Zeitwert von 
100.714 teUr (Anschaffungskosten 98.553 
teUr) mit Pensionsverpflichtungen von 
96.860 teUr sowie erträge von 616 teUr 
mit entsprechenden Aufwendungen 
verrechnet. Dabei entstanden ein aktiver 
Unterschiedsbetrag von 11.640 teUr 
sowie ein passiver Unterschiedsbetrag von 
7.786 teUr, der innerhalb der Pensions-
rückstellungen ausgewiesen wird.
Die Roh-, hilfs- und Betriebsstoffe sind 
mit fortgeschriebenen durchschnittlichen 
einstandspreisen unter beachtung des 
Niederstwertprinzips bewertet. Nicht 
mehr oder nur bedingt brauchbares Ma- 
terial wird abgewertet. für substratbe-
stände werden festwerte gemäß § 240 
Abs. 3 hGb gebildet.
Die unfertigen erzeugnisse und unferti-
gen leistungen enthalten einzelkosten 
und anteilige aktivierungsfähige Gemein-
kosten. 
Die bilanzierten, unentgeltlich zugewiese-
nen und angeschafften emissionsrechte 
werden unter beachtung des strengen 
Niederstwertprinzips bewertet. Den un- 
entgeltlich zugewiesenen verbrauchten 
rechten steht ein Passivposten innerhalb 
der sonstigen rückstellungen gegenüber. 
Den unentgeltlich zugewiesenen nicht 
verbrauchten rechten steht ein sonder-
posten auf der Passivseite gegenüber. 
Die forderungen und die sonstigen 
Vermögensgegenstände sind mit ihren 
Nennwerten bilanziert. bei den forderun-
gen werden erkennbare einzelrisiken 
durch Wertberichtigungen berücksichtigt. 
Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch 
Pauschalwertberichtigungen rechnung 
getragen.
Die wertpapiere des Umlaufvermögens 
sind zu Anschaffungskosten oder dem 
niedrigeren Kurswert am bilanzstichtag 
aktiviert.
latente Steuern werden für zeitliche 
Unterschiede zwischen den handelsrecht-
VoRBeMeRkUnGen
Der Konzernabschluss der heAG holding 
AG – beteiligungsmanagement der Wis- 
senschaftsstadt Darmstadt (heAG) ist nach 
den Vorschriften des handelsgesetzbuchs 
(hGb) und den ergänzenden bestimmun-
gen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.
Der Konzernabschluss wird beim elektroni-
schen bundesanzeiger eingereicht und 
veröffentlicht.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 
ist nach dem Gesamtkostenverfahren 
aufgestellt. Der Konzernabschluss wird  
auf den stichtag des Jahresabschlusses 
des Mutterunternehmens aufgestellt.
konSoliDieRUnGSkReiS
Die in den Konzernabschluss einbezoge-
nen tochterunternehmen sowie nach der 
equity-bewertung bilanzierten Unterneh-
men sind den Angaben zum Anteilsbesitz 
zu entnehmen.
im Geschäftsjahr wurden die bvd Mittel-
hessen Gmbh, die bVD südhessen Gmbh, 
die hse Windpark erksdorf Gmbh, die  
hse Windpark haiger Gmbh & co. KG, die 
Medianet breitband Gmbh & co. KG und 
die Parc éolien chermisey sAs erstmals 
vollkonsolidiert.
Die heAG hat im Geschäftsjahr weitere 
Anteile an der heAG südhessische energie 
AG erworben und hält nun 93 %.
Von den bisher als Zweckgesellschaften 
einbezogenen Unternehmen Wohnungsge-
sellschaft heGeMAG Gmbh & co. südhes- 
sen KG und Wohnungsgesellschaft heGeMAG 
Gmbh & co. Nordhessen KG wurden im 
Geschäftsjahr nahezu vollständig die Anteile 
erworben, sodass diese nun als tochterunter-
nehmen weiterhin im rahmen der Vollkon-
solidierung einbezogen werden.
Aufgrund einer Kapitalerhöhung bei der 
bisher vollkonsolidierten forest carbon 
Group AG, an der die hse nicht teilgenom-
men hat, verminderte sich der Anteil an 
der Gesellschaft auf 49,9 %, sodass die 
Gesellschaft nun im rahmen der equity-
bewertung bilanziert wird. Die erA carbon 
Offsets Ltd., eine tochtergesellschaft der 
forest carbon Group AG, wird aufgrund 
der Übergangskonsolidierung der forest 
carbon Group AG, nicht mehr nach der 
equity-bewertung bilanziert.
Die im Vorjahr nach der equity-bewertung 
bilanzierten Anteile an der bioenergie 
Aschaffenburg Gmbh und an der efw-suhl 
Gmbh wurden im Geschäftsjahr veräußert.
Von den bisher nach der equity-bewertung 
bilanzierten Anteilen an der stadtwerke 
freiberg AG wurden im berichtsjahr 39 % 
veräußert. Die Gesellschaft wird jetzt mit 
den Anschaffungskosten bewertet.
Die heAG Pensionszuschusskasse VVaG 
(heAG PZK) wird nicht konsolidiert, da  
sie gemäß § 296 Abs. 2 hGb für die 
Verpflichtung, ein den tatsächlichen 
Verhältnissen entsprechendes bild der 
Vermögens-, finanz- und ertragslage des 
heAG-Konzerns zu vermitteln, von 
untergeordneter bedeutung ist. Die heAG 
PZK ist für die ergänzende Altersversor-
gung der Mitarbeiter im heAG-Konzern 
zuständig. sie hat den Zweck, ihren 
Mitgliedern renten nach den bestimmun-
gen ihrer satzung zu gewähren. Die 
finanzierung erfolgt über beiträge der 
Mitglieder und der Konzernunternehmen. 
Zum 31. Dezember 2012 betrugen die 
versicherungstechnischen rückstellungen 
der heAG PZK 217.337 teUr, denen Aktiva 
von insgesamt 223.370 teUr gegenüber-
standen. Die heAG PZK erzielte im Geschäfts-
jahr einen Jahresüberschuss von 213 teUr.
einige weitere Gesellschaften mit 
geringem Geschäftsvolumen wurden 
gemäß § 296 Abs. 2 hGb nicht in den 
Konzernabschluss einbezogen.
konSoliDieRUnGSGRUnDSätze
Grundlage für die Konsolidierung sind  
die Jahresabschlüsse bzw. teilkonzernab-
schlüsse der tochterunternehmen. We- 
sentliche bewertungsunterschiede werden 
im rahmen der Konsolidierung vereinheit-
licht. Die bewertungsmethoden in den 
Jahresabschlüssen der assoziierten Unter- 
nehmen werden beibehalten.
bei den tochterunternehmen, die im 
rahmen der equity-bewertung einbezo-
gen werden, wird der letzte vorliegende 
Jahresabschluss bzw. teilkonzernabschluss 
zugrunde gelegt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 
31. Dezember 2009 nach der buchwertme-
thode. sich hieraus ergebende Unter-
schiedsbeträge wurden auf der Grundlage 
der Wertansätze zum Zeitpunkt der erst- 
maligen einbeziehung in den Konzernab-
schluss oder zum erwerbszeitpunkt er- 
mittelt. Ab dem 1. Januar 2010 wird die 
Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt,  
zu dem das Unternehmen tochterunterneh-
men geworden ist, angewendet. 
Aktive Unterschiedsbeträge aus der 
Kapitalkonsolidierung von tochterunter-
nehmen werden den betreffenden 
Vermögensgegenständen insoweit 
zugeordnet, als deren Zeitwerte von den 
buchwerten abweichen. Verbleibende 
aktive Unterschiedsbeträge werden als 
Geschäfts- oder firmenwert aktiviert  
und über die Nutzungsdauer von 4 bis  
15 Jahren abgeschrieben. bei der ermitt-
lung der Nutzungsdauer wird die branche 
des erworbenen tochterunternehmens 
berücksichtigt. 
bei dem erwerb von weiteren Anteilen 
(40 %) an der heAG südhessische energie 
konzeRnanhanG DeR heaG
Konzernanhang

46 47heaG Geschäftsbericht 2012
lichen und steuerlichen Wertansätzen in 
den bilanzpositionen Anlagevermögen, 
forderungen und sonstige Vermögensge-
genstände und rückstellungen ermittelt. 
Darüber hinaus werden steuerliche Ver- 
lustvorträge, die innerhalb der nächsten  
fünf Jahre genutzt werden können, be- 
rücksichtigt. Die berechnung der latenten 
steuern auf basis der unternehmensindivi-
duellen steuersätze zwischen 15 % und 
32 % führte zu einem Aktivüberhang. Von 
dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven 
latenten steuerüberhangs gemäß § 274 
Abs. 1 satz 2 hGb wird kein Gebrauch 
gemacht.
Die bis einschließlich 2002 empfangenen 
ertragszuschüsse mit Wert zum stichtag 
von 25.453 teUr werden im Zugangsjahr 
mit 2,5 %, in den folgejahren mit 5 % der 
Ursprungsbeträge zugunsten der Umsatz- 
erlöse aufgelöst. Die seit dem Jahr 2003 
empfangenen ertragszuschüsse mit  
Wert zum stichtag von 69.610 teUr wer- 
den analog der Nutzungsdauer und der  
Abschreibungen für die den Zuschüssen 
zuordenbaren Anlagegüter aufgelöst. 
Die Rückstellungen für Pensionen und 
ähnliche Verpflichtungen werden ver- 
sicherungsmathematisch nach der  
„Projected Unit credit Method (PUcM)“  
auf der basis der richttafeln 2005G von 
Prof. Dr. Klaus heubeck ermittelt. Der 
verwendete rechnungszins betrug 5,1 %, 
die Gehaltsdynamik 2,5 % und die ren- 
tendynamik 2,4 %.
rückstellungen für Altersversorgungsver-
pflichtungen oder vergleichbare langfristig 
fällige Verpflichtungen werden nach § 253 
Abs. 2 satz 2 hGb pauschal mit dem von 
der Deutschen bundesbank ermittelten 
durchschnittlichen Marktzinssatz der letz- 
ten sieben Jahre abgezinst, der sich bei 
einer angenommenen restlaufzeit von  
15 Jahren ergibt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksich-
tigen alle erkennbaren risiken und un- 
gewissen Verbindlichkeiten. sie sind 
nach vernünftiger kaufmännischer be- 
urteilung in höhe des erfüllungsbetrages 
angesetzt. 
Die derivativen finanzgeschäfte werden 
gemäß § 254 hGb als bewertungseinheit 
mit einem Grundgeschäft zusammenge-
fasst, soweit ein unmittelbarer siche-
rungszusammenhang zwischen Grundge-
schäft und sicherungsgeschäft besteht. 
finanzgeschäfte, für die keine bewer-
tungseinheit gebildet wurde, werden ein- 
zeln zu Marktpreisen bewertet. Daraus 
resultierende unrealisierte Verluste wer- 
den ergebniswirksam berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten werden mit den 
erfüllungsbeträgen ausgewiesen.
Konzernanhang

48 49heaG Geschäftsbericht 2012
konzeRnanlaGenSPieGel DeR heaG
anschaffungs- und herstellungskosten abschreibungen Buchwerte
Stand 
01.01.2012
konsolidie- 
rungskreis- 
änderungen
1)
währungs-
differenzen
zugänge Umbu- 
chungen
abgänge Stand  
31.12.2012
Stand 
01.01.2012
konsolidie- 
rungskreis- 
änderungen
1)
währungs-
differenzen
abschrei-
bungen des 
Berichts-
jahres
zuschrei-
bungen
Umbu- 
chungen
abgänge Stand 
31.12.2012
Stand 
31.12.2011
Stand 
31.12.2012
teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR  teUR  teUR  teUR  teUR  teUR  teUR  teUR
immaterielle
Vermögensgegenstände  90.082  13.118  6  7.662  303  113  111.058  73.515  10.672  5  8.605 - -  101  92.696  16.567  18.362
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
schutzrechte und ähnliche
rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen rechten und Werten  69.945 -13  1  7.329  1.524  113  78.673  58.352 -5  1  7.093 - -  101  65.340  11.593  13.333
Geschäfts- oder firmenwert  18.916  13.131  5  333 - -  32.385  15.163  10.677  4  1.512 - - -  27.356  3.753  5.029
Geleistete Anzahlungen  1.221 - - - -1.221 - - - - - - - - - -  1.221 -
Sachanlagen  3.902.300  1.343  130  155.533 -579  25.992  4.032.735  2.151.293 -28  31  87.610  210 -122  17.924  2.220.650  1.751.007  1.812.085
Grundstücke, grundstücksgleiche
rechte und bauten
einschließlich der bauten auf
fremden Grundstücken  1.595.686  1.425  103  19.458  12.399  10.171  1.618.900  588.986  2  17  22.166  210 -99  3.452  607.410  1.006.700  1.011.490
technische Anlagen und Maschinen  1.958.994 - -  38.965  70.060  11.792  2.056.227  1.419.851 - -  41.076 - -23  11.451  1.449.453  539.143  606.774
Andere Anlagen, betriebs- 
und Geschäftsausstattung  241.175 -82  27  9.623  2.258  3.853  249.148  142.435 -30  14  14.483 - -  2.937  153.965  98.740  95.183
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im bau  106.445 - -  87.487 -85.296  176  108.460  21 - -  9.885 - -  84  9.822  106.424  98.638
finanzanlagen  363.247 -12.996 -  54.525 -  10.494  394.282  30.190 -1.123 -  11.222  827 -  2.556  36.906  333.057  357.376
Anteile an verbundenen
Unternehmen  4.899 -324 -  231 -  123  4.683  3.278 - - - - - -  3.278  1.621  1.405
Ausleihungen an verbundene
Unternehmen  340 - -  3.586 -  140  3.786  72 - - -  72 - - -  268  3.786
beteiligungen an assoziierten
Unternehmen  58.066 -12.672 -  978 -1.130  2.833  42.409  2.186 -1.123 -  797 - - -  1.860  55.880  40.549
beteiligungen  165.999 - -  1.809  1.130  1.543  167.395  16.669 - -  7.900 - -  13  24.556  149.330  142.839
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
beteiligungsverhältnis besteht  80.099 - -  47.757 -  2.841  125.015  5.327 - -  2.520 - -  2.520  5.327  74.772  119.688
Wertpapiere
des Anlagevermögens  26.079 - - - - -  26.079  274 - - -  274 - - -  25.805  26.079
sonstige Ausleihungen  27.765 - -  164 -  3.014  24.915  2.384 - -  5  481 -  23  1.885  25.381  23.030
anlagevermögen  4.355.629  1.465  136  217.720 -276  36.599  4.538.075  2.254.998  9.521  36  107.437  1.037 -122  20.581  2.350.252  2.100.631  2.187.823
1) Die Konsolidierungskreisänderungen beinhalten auch Werte, die aus dem hinzuerwerb von Anteilen an bereits vollkonsolidierten Unternehmen resultieren.   
   
Konzernanlagenspiegel

50 51heaG Geschäftsbericht 2012
anteilSBeSitz DeR heaG
Name der Gesellschaft Sitz anteil am eigen- Jahres- Jahr konzern-
der Gesellschaft eigenkapital kapital ergebnis verhältnis
% teUR teUR
anteilsbesitz der heaG:
bauverein AG Darmstadt 79,4 305.557 20.429 2012 V
heAG mobilo Gmbh Darmstadt 74,0 32.989 0 2012 V
heAG südhessische energie AG (hse) Darmstadt 93,0 381.279 65.754 2012 V
heAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 2.266 11 2012 V
city bau Gmbh & co. Anlagen KG i. L. Darmstadt 33,3 - - - N
city shopping Gmbh & co. Anlagen KG i. L. Darmstadt 33,3 - - - N
anteilsbesitz der heaG Südhessische energie aG (hSe):
bLUeNOrM Gmbh Darmstadt 100,0 173 -155 2012 V
citiworks AG Darmstadt 100,0 17.779 -341 2012 V
count + care Gmbh Mainz 74,9 11.014 2.108 2012 V
e-ben Gmbh & co. KG bensheim 100,0 5.072 28 2012 V
e-ben Verwaltungs-Gmbh bensheim 100,0 -5 -50 2012 N
eNteGA energieeffizienz Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 1.431 -338 2012 V
eNteGA energieeffizienz Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 32 2 2012 N
eNteGA Geschäftskunden Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 13.919 3.915 2012 V
eNteGA Geschäftskunden Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2012 N
eNteGA Privatkunden Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 17.430 7.555 2012 V
eNteGA Privatkunden Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 46 -6 2012 N
forest carbon Group AG frankfurt a. M. 49,9 364 238 2011 e
Global tech i Offshore Wind Gmbh hamburg 24,9 24.741 -59.070 2011 N
hessenwasser Gmbh & co. KG Groß-Gerau 27,3 43.292 4.465 2011 e
hessenwasser Verwaltungs-Gmbh Groß-Gerau 27,3 58 3 2011 N
hse Abwasserreinigung Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -3.767 196 2012 V
hse Abwasserreinigung Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 2 2012 N
hse AVG beteiligungs-Gmbh Darmstadt 50,0 15.208 0 2012 V
hse entsorgung AG Darmstadt 100,0 3.346 524 2012 V
hse Medianet Gmbh Darmstadt 100,0 13.102 2.286 2012 V
hse Netz AG Darmstadt 100,0 325.881 44.751 2012 V
hse regenerativ Gmbh Darmstadt 100,0 9.313 -741 2012 V
hse technik Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 42.910 7.280 2012 V
hse technik Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 109 9 2012 N
hse Wasserversorgung biblis Gmbh biblis 74,9 997 59 2012 V
hse Wasserversorgung Groß-rohrheim Gmbh Darmstadt 100,0 55 30 2012 V
hse Wohnpark Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -8.974 118 2012 V
hse Wohnpark Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 28 1 2012 N
industriekraftwerk breuberg Gmbh höchst i. Odw. 74,0 2.325 770 2012 V
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg Gmbh Darmstadt 100,0 414 -2 2012 N
NAtUrpur institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 29.125 371 2012 V
südwestdeutsche rohrleitungsbau Gmbh frankfurt a. M. 25,1 3.958 362 2011 e
Anteilsbesitz

52 53heaG Geschäftsbericht 2012
Name der Gesellschaft Sitz anteil am eigen- Jahres- Jahr konzern-
der Gesellschaft eigenkapital kapital ergebnis verhältnis
% teUR teUR
zweckgesellschaft der heaG Südhessische energie aG (hSe):
hse Unterstützungskasse e. V. Darmstadt 0,0 6.087 -4.426 2012 V
anteilsbesitz der hSe entsorgung aG:
enviro Mondial Gmbh roßdorf 75,0 10.489 1.873 2012 V
MW-Mayer Gmbh Darmstadt 95,0 614 50 2012 V
Odenwälder Wasser- und Abwasser-service Gmbh erbach 29,0 102 26 2011 N
anteilsbesitz der enviro Mondial Gmbh:
envirochemie Gmbh roßdorf 100,0 8.726 2.755 2012 V
enviro consulting & Automatisierung Gmbh roßdorf 100,0 24 -2 2012 V
anteilsbesitz der envirochemie Gmbh:
ec Vattenrening Ab Malmö / schweden 100,0 7 -31 2012 V
eNVirO fALK AG 
1) eschenbach / schweiz 93,6 2.688 462 2012 V
envirochemie b.V. haarlem / Niederlande 100,0 237 12 2012 V
enviro-chemie Ges. m.b.h. Wien / Österreich 100,0 48 -5 2012 V
envirochemie Polska sp. Z. o.o. Warschau / Polen 100,0 437 178 2012 V
OOO envirochemie Gmbh Jekaterinburg/russland 100,0 2.120 436 2012 V
envirochemie romania srL bukarest / rumänien 100,0 241 43 2012 V
envirochemie bulgaria eOOD sofia / bulgarien 100,0 270 84 2012 V
enviroDts Gmbh friedberg 100,0 789 1.202 2012 V
envirofALK Gmbh Westerburg 100,0 800 588 2012 V
anteilsbesitz der envirofalk Gmbh:
concha Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbh & co. Vermietungs KG Mainz 94,0 -21 2 2012 N
eNVirO fALK AG 
1) eschenbach/schweiz 6,4 2.688 462 2012 V
anteilsbesitz der Mw-Mayer Gmbh:
OrGAbO-Gmbh Darmstadt 100,0 162 43 2012 N
anteilsbesitz der hSe Medianet Gmbh:
Medianet breitband Gmbh & co. KG 
2) Darmstadt 100,0 79 -621 2012 V
ODeNWALD-iNtrANet Odinet Gmbh erbach 26,0 92 1 2011 N
Peb breitband Gmbh & co. KG (ehemals: heAG MediaLine Gmbh & co. KG) Darmstadt 51,0 187 18 2012 N
Medianet breitband beteiligungsgesellschaft mbh Darmstadt 100,0 26 1 2012 N
anteilsbesitz der PeB Breitband Gmbh & co. kG:
Peb breitband beteiligungsgesellschaft mbh (ehemals: hML heAG MediaLine Gmbh) Darmstadt 100,0 35 1 2012 N
Anteilsbesitz

54 55heaG Geschäftsbericht 2012
Name der Gesellschaft Sitz anteil am eigen- Jahres- Jahr konzern-
der Gesellschaft eigenkapital kapital ergebnis verhältnis
% teUR teUR
anteilsbesitz der hSe netz aG:
Verteilnetzbetreiber (VNb) rhein-Main-Neckar Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 4.676 3.355 2012 V
Verteilnetzbetreiber (VNb) rhein-Main-Neckar Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 31 4 2012 N
anteilsbesitz der hSe Regenerativ Gmbh:
future energy Pissos No. 5 sArL Leon / frankreich 100,0 695 131 2012 V
hse energie france sAs strasbourg / frankreich 100,0 3.137 -723 2012 V
hse solarpark Lauingen Gmbh & co. KG  Lauingen 100,0 4.224 496 2012 V
hse solarpark Lauingen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 30 2 2012 N
hse solarpark Leiwen Gmbh & co. KG  Darmstadt 100,0 1.438 73 2012 V
hse solarpark Leiwen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 30 2 2012 N
hse solarpark thüngen Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 13.693 963 2012 V
hse solarpark thüngen Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 29 2 2012 N
hse Windpark binselberg Gmbh & co. KG  Groß-Umstadt 100,0 1.800 235 2012 V
hse Windpark binselberg Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 32 7 2012 N
hse Windpark erksdorf Gmbh 2) Darmstadt 100,0 131 -44 2012 V
hse Windpark haiger Gmbh & co. KG 2) haiger 100,0 87 -13 2012 V
hse Windpark haiger Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 26 1 2012 N
hse Windpark schlüchtern Gmbh Darmstadt 100,0 3.635 45 2012 V
Piecki sp. Z. o. o. Warschau / Polen 49,0 44.880 2.335 2012 e
Windpark esperstedt-Obhausen (WeO) Gmbh & co. KG Nürnberg 33,3 -1.195 -626 2012 N
anteilsbesitz der hSe energie france SaS:
Parc éolien baudignécourt sAs rennes / frankreich 100,0 63 -347 2012 V
Parc éolien chermisey sAs 2) rennes / frankreich 100,0 -229 -176 2012 V
Parc éolien La Lande de carmoise sAs rennes / frankreich 100,0 -34 -325 2012 V
Parc éolien Le charmois sAs rennes / frankreich 100,0 -651 -316 2012 V
Parc éolien Les Douves des epinettes sAs rennes / frankreich 100,0 858 -266 2012 V
Parc éolien Montafilant sAs rennes / frankreich 100,0 -330 -56 2012 V
anteilsbesitz der natURpur institut für klima- und Umweltschutz gemeinnützige Gmbh:
hse NAtUrpur energie AG Darmstadt 100,0 2.965 -13 2012 V
anteilsbesitz der bauverein aG:
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbh Darmstadt 100,0 25 1 2011 N
bVD freiberg Gmbh Darmstadt 50,0 28 2 2012 N
bVD Gewerbe Gmbh 
1) Darmstadt 95,0 11.289 1.855 2012 V
bVD heimbau Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 2.532 440 2012 V
bVD immobilien beteiligungs-Gmbh Darmstadt 100,0 27 1 2012 N
bVD immobilien Gmbh & co. freiberg KG  Darmstadt 50,0 2.835 536 2012 e
bVD immobilien Gmbh & co. Postsiedlung KG  Darmstadt 99,9 7.811 -333 2012 V
bVD New Living Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 -4 -150 2012 N
Anteilsbesitz

56 57heaG Geschäftsbericht 2012
Name der Gesellschaft Sitz anteil am eigen- Jahres- Jahr konzern-
der Gesellschaft eigenkapital kapital ergebnis verhältnis
% teUR teUR
bvd Mittelhessen Gmbh (ehemals: bVD Nordhessen Gmbh) 2) Gießen 100,0 18.087 2 2012 V
bVD südhessen Gmbh 2) Darmstadt 100,0 93.393 2 2012 V
bVD Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 65 5 2012 N
Gemeinnützige baugesellschaft erbach mbh Darmstadt 94,8 2.852 205 2012 V
immo select Gmbh Darmstadt 100,0 76 148 2012 N
sOPhiA hessen Gmbh Darmstadt 100,0 25 0 2012 N
städtische Wohnungsgesellschaft freiberg / sa. mbh freiberg 49,0 61.916 1.496 2012 e
anteilsbesitz der BVD Gewerbe Gmbh:
heAG Wohnbau Gmbh Darmstadt 95,0 10.892 0 2012 V
anteilsbesitz der bvd Mittelhessen Gmbh:
Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. Nordhessen KG Darmstadt 100,0 14.018 1.120 2012 V
anteilsbesitz der BVD Südhessen Gmbh:
Wohnungsgesellschaft heGeMAG Gmbh & co. südhessen KG Darmstadt 100,0 102.694 6.347 2012 V
anteilsbesitz der heaG wohnbau Gmbh:
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestraße 36 mbh i. L. Darmstadt 49,0 27 1 2011 N
bVD Gewerbe Gmbh 
1) Darmstadt 5,0 11.289 1.855 2012 V
anteilsbesitz der heaG mobilo Gmbh:
heAG mobibus Gmbh & co. KG Darmstadt 99,0 2.016 -1.529 2012 V
heAG mobibus Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 98,8 26 1 2012 N
heAG mobiserv Gmbh Darmstadt 100,0 553 0 2012 V
heAG mobitram Gmbh & co. KG Darmstadt 100,0 50 27 2012 V
heAG mobitram Verwaltungs-Gmbh Darmstadt 100,0 26 1 2012 N
Nahverkehr-service Gmbh (NVs) Darmstadt 100,0 -166 -2.162 2012 V
1) Mehrfachnennung
2) erstkonsolidierung in 2012
  
V = Vollkonsolidierung
e = Konsolidierung „at equity“
N = Kein einbezug in den Konzernabschluss
Anteilsbesitz

58 59heaG Geschäftsbericht 2012
Die forderungen gegen verbundene 
Unternehmen und gegen Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungsverhältnis 
besteht, betreffen überwiegend forde-
rungen aus Lieferungen und Leistungen 
sowie sonstige forderungen.
Die fälligkeit der forderungen ergibt sich 
aus nachfolgendem spiegel: 
2012 2011
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt > 1 Jahr Gesamt > 1 Jahr
teUR teUR teUR teUR
forderungen aus Lieferungen und Leistungen 281.465  52 264.651  616
forderungen gegen verbundene Unternehmen  1.229 -  1.643 -
forderungen gegen Unternehmen, 
mit denen ein beteiligungsverhältnis besteht  10.882 -  6.402 -
sonstige Vermögensgegenstände 158.239  9.543 163.968  9.685
forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 451.815  9.595 436.664  10.301
Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultie-
ren aktive latente Steuern gemäß § 306 
hGb von 2.498 teUr.
Das gezeichnete kapital ist eingeteilt in 
947.504 stückaktien, davon sind 47.504 
auf den Namen lautende Vorzugsaktien.
Der Unterschiedsbetrag aus der kapital-
konsolidierung beinhaltet einen passiven 
Unterschiedsbetrag aus einer erstkonsoli-
dierung gemäß § 301 Abs. 3 hGb.
Der Sonderposten für unentgeltlich 
ausgegebene emissionsrechte stellt den 
Gegenposten zu den unter den Vorräten 
bilanzierten unentgeltlich zugeteilten 
nicht verbrauchten emissionsrechten dar.
Unter den sonstigen Rückstellungen sind 
im Wesentlichen ausreichende beträge 
für personalbezogene Verpflichtungen, 
ausstehende rechnungen, regulieren-
de eingriffe, für drohende Verluste aus 
energiebezugsverträgen, instandhaltun-
gen, Vertragsabgaben und Prozessrisiken 
erfasst.
Die fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt 
sich aus nachfolgendem spiegel:  
  
2012 2011
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre
teUR teUR teUR teUR teUR teUR
Anleihen  320.000 -  320.000  320.000 -  320.000
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 1.219.998  81.532  818.606  863.585  122.356  508.127
erhaltene Anzahlungen
auf bestellung  110.469  110.469 -  99.010  99.010 -
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen  198.807  198.807 -  174.363  174.363 -
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen  4.922  922 -  5.030  1.030 -
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
beteiligungsverhältnis besteht  2.193  2.193 -  3.312  2.222 -
sonstige Verbindlichkeiten  305.251  146.023  116.383  275.619  100.824  126.599
Verbindlichkeiten  2.161.640  539.946
 1.254.989  1.740.919  499.805  954.726
Die im Jahr 2011 begebene anleihe hat 
eine restlaufzeit von rd. 28 Jahren. sie ist 
besichert durch die Verpfändung ausge-
wählter bankkonten sowie die Abtretung 
von forderungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber kre-
ditinstituten enthalten ein Darlehen der 
heAG mobilo in höhe von 30.810 teUr mit 
variablen Zinssätzen, hieraus entstehende 
Zinsrisiken sind durch ein laufzeit- und  
volumenkongruentes Zinssicherungsge-
schäft abgesichert. Der Marktwert des 
Zinssicherungsgeschäftes ist negativ und 
beträgt -4.811 teUr. hierbei handelt 
es sich um ein Mikro-hedge mit einer 
Laufzeit bis zum 1. Juli 2031, das nach der 
critical-terms-Match-Methode ermittelt 
wird. Von den Verbindlichkeiten gegen-
über Kreditinstituten sind 625.067 teUr 
durch Grundpfandrechte, sicherungsüber-
eignungen und forderungsabtretungen 
gesichert. Von den sonstigen Verbindlich-
keiten sind 46.427 teUr durch Grund-
pfandrechte gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber 
verbundenen Unternehmen sowie 
gegenüber Unternehmen, mit denen ein 
beteiligungsverhältnis besteht, betref-
fen überwiegend Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen und sonstige 
Verbindlichkeiten.
Überwiegend aus der Aufdeckung von stil-
len reserven im rahmen der erstkonsoli-
dierung resultieren passive latente Steuern 
gemäß § 306 hGb von 17.722 teUr.
Konzernanhang

60 61heaG Geschäftsbericht 2012
eRläUteRUnGen zUR  
Gewinn- UnD VeRlUStRechnUnG
Die Umsatzerlöse im heAG-Konzern setzen 
sich wie folgt zusammen:
dungen aus der Währungsumrechnung 
betragen 130 teUr.
Aus der bewertung von Pensions- und 
längerfristigen sonstigen rückstellungen 
gemäß § 253 Abs. 2 hGb sind in den 
sonstigen zinsen und ähnlichen erträ-
gen 3.908 teUr und in den zinsen und 
ähnlichen aufwendungen 15.561 teUr 
enthalten.
Die abschreibungen auf finanzanlagen 
und auf wertpapiere des Umlaufvermö-
gens betreffen vorrangig die anteilige 
Wertberichtigung der beteiligung Gemein-
schaftskraftwerk irsching Gmbh.
Die erträge aus Verlustübernahme be-
treffen die von konzernfremden Gesell-
schaftern aufgrund von ergebnisabfüh-
rungsverträgen übernommenen Verluste 
konsolidierter Unternehmen. 
SonStiGe anGaBen
haftungsverhältnisse 
im heAG-Konzern bestehen Verbindlich-
keiten aus bürgschaften im energiebe-
reich von 138.334 teUr. Aufgrund der 
erwarteten wirtschaftlichen entwicklung 
der Gesellschaften, für die bürgschaften 
abgegeben wurden, ist das risiko der in-
anspruchnahme als gering einzuschätzen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
es bestehen finanzielle Verpflichtungen 
aus Miet- und Leasingverträgen von 
51.159 teUr, aus einem bestellobligo  
von 15.475 teUr sowie aus sonstigen  
Verpflichtungen von 22.714 teUr. Weiter-
hin bestehen finanzielle Verpflichtungen 
aus nicht in Anspruch genommenen  
Darlehen von insgesamt 1.810 teUr.
Die Umsätze werden, wie im Vorjahr, fast 
ausschließlich im inland erzielt.
Die sonstigen betrieblichen erträge 
enthalten periodenfremde erträge aus Auf- 
lösungen von rückstellungen mit 31.058 
teUr, aus Anlageabgängen mit 26.216 teUr 
sowie sonstige periodenfremde erträge 
von 3.438 teUr. Die erträge aus der 
Währungsumrechnung betragen 117 teUr.
Die abschreibungen auf immaterielle 
Vermögensgegenstände des anlage-
vermögens und Sachanlagen enthalten 
außerplanmäßige Abschreibungen gemäß 
§ 253 Abs. 3 satz 3 hGb von 11.500 teUr. 
Davon betreffen 9.800 teUr das Gasturbi-
nenkraftwerk im energiebereich.
in den sonstigen betrieblichen aufwen-
dungen sind periodenfremde Aufwendun-
gen mit 525 teUr enthalten. Die Aufwen-
2012 2011
teUR teUR
energie:
- handel  1.553.499  1.933.343
- Netznutzung  150.551  116.651
- betriebsführung  36.586  36.536
- telekommunikation und
 informationsverarbeitung  41.902  36.705
- Umwelttechnik und
 technische Dienstleistungen  113.099  140.251
immobilien  136.443  130.739
Verkehr  34.686  37.763
sonstige  61.539  39.564
Umsatzerlöse 2.128.305 2.471.552
Bezüge des Vorstands
Die bezüge des Vorstands betrugen im be-
richtsjahr, wie im einzelabschluss ausgewie-
sen, 553 teUr, davon entfielen je 277 teUr 
auf herrn Dr. Ahrend und herrn Dr. hoschek.
An die früheren Mitglieder des Vorstands  
der heAG und ihre hinterbliebenen wurden  
613 teUr gezahlt. Die für diesen Personen-
kreis gebildete Pensionsrückstellung be-
trägt 7.942 teUr.
Bezüge des aufsichtsrats
Die Vergütungen für die Mitglieder des 
Aufsichtsrats der heAG einschließlich  
deren Vergütungen für die tätigkeit in  
anderen Aufsichtsräten des heAG-Kon-
zerns betrugen 129 teUr.
arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitneh-
mer beträgt 3.272 (ohne Auszubildende). 
hiervon sind 2.216 Angestellte und 1.056 
gewerbliche Arbeitnehmer. 
abschlussprüferhonorar
Das Gesamthonorar des Konzernabschluss-
prüfers, der Deloitte & touche Gmbh, für 
das Geschäftsjahr beträgt 442 teUr. Davon 
betreffen 359 teUr Abschlussprüfungsleis-
tungen, 3 teUr andere bestätigungsleistun-
gen, 35 teUr steuerberatungsleistungen 
und 45 teUr sonstige Leistungen.
Befreiungen von der offenlegung  
des Jahresabschlusses
Die in den vorliegenden Konzernabschluss 
einbezogenen Unternehmen heAG mobilo 
Gmbh (Darmstadt) und heAG mobiserv 
Gmbh (Darmstadt) sind gemäß § 264 Abs. 
3 hGb, die Unternehmen heAG mobitram 
Gmbh & co. KG (Darmstadt) und heAG mo-
bibus Gmbh & co. KG (Darmstadt) gemäß 
§ 264b hGb von ihrer Verpflichtung befreit, 
einen Jahresabschluss und einen Lagebe-
richt nach den für Kapitalgesellschaften 
geltenden Vorschriften offenzulegen.
Derivative finanzinstrumente
Die derivativen finanzinstrumente werden 
einzeln mit dem Marktwert am stichtag 
bewertet. sind die Voraussetzungen zur 
bildung von bewertungseinheiten erfüllt, 
werden die sicherungs- und Grundge-
schäfte im rahmen eines Mikro-hedge 
zu einer bewertungseinheit zusammen-
gefasst. Die ermittlung der Wirksamkeit 
erfolgt nach der shortcut-Methode.
Zahlungsstromrisiken aus einem kohlein-
dizierten strombezugsvertrag wurden im 
berichtsjahr für die Jahre 2013, 2014 und 
2015 durch fristen- und mengenkongruente 
Kohle-swaps über 81.112 teUr (Marktwert 
-11.416 teUr) abgesichert. Der negative 
Marktwert ist in den sonstigen rückstellun-
gen berücksichtigt.
Zur Absicherung von gaspreisbezogenen 
Zahlungsstromrisiken aus einem strombe-
zugsvertrag wurden im berichtsjahr für die 
Jahre 2013 und 2014 fristen- und mengen-
kongruente Gaspreissicherungsgeschäfte 
(Gas-swaps) über 7.538 teUr (Marktwert 
-311 teUr) abgeschlossen. Der negative 
Marktwert ist in den sonstigen rückstellun-
gen berücksichtigt.
Zur Absicherung von Zahlungsstromrisiken 
aus Gasbeschaffungsverträgen wurden im 
berichtsjahr derivative finanzinstrumente für 
das Jahr 2013 in form von Warenterminge-
schäften abgeschlossen, die die Vorausset-
zungen zur bildung einer bewertungseinheit 
erfüllen. Aus den Gasbeschaffungsverträgen 
resultierende Ölpreisrisiken für das Lieferjahr 
2013 in höhe von 2.050 teUr wurden durch 
fristen- und mengenkongruente Ölpreissi-
cherungsgeschäfte (Öl-swaps) in höhe von 
-2.720 teUr (Marktwert: 670 teUr) abgesi-
chert. Des Weiteren wurden Gaspreisrisiken 
in höhe von -6.632 teUr durch fristen- und 
mengenkongruente Gaspreissicherungsge-
schäfte mittels swaps in höhe von 6.856 
teUr (Marktwert: 224 teUr) abgesichert.
ergänzende angaben  
zur kapitalflussrechnung 
Der finanzmittelfonds von 324.609 teUr 
umfasst die flüssigen Mittel mit 323.920 
teUr, die sonstigen Wertpapiere des Umlauf
-
vermögens mit 210 teUr und Geldanlagen, 
die in den sonstigen Vermögensgegenstän
-
den ausgewiesen werden, mit 479 teUr.
Der Kaufpreis der im Geschäftsjahr 2012 
erworbenen Anteile an den Gesellschaften 
hse Windpark erksdorf Gmbh und Parc  
éolien chermisey sAs betrug insgesamt 
342 teUr. Die nach erfolgter Kaufpreis-
allokation verbleibenden aktiven Unter-
schiedsbeträge von 234 teUr werden als 
Geschäfts- oder firmenwert aktiviert und 
planmäßig linear abgeschrieben.
Mit dem erwerb der erstmalig vollkonsoli-
dierten Gesellschaften wurden zum bilanz-
stichtag Anlagevermögen von 15.314 teUr, 
sonstiges Umlaufvermögen von 193 teUr, 
rückstellungen von 18 teUr und Verbind-
lichkeiten von 15.955 teUr einbezogen.
bei den Gesellschaften hse Windpark erks-
dorf Gmbh und Parc éolien chermisey sAs 
handelt es sich um Projektgesellschaften 
im bereich der regenerativen energien.
Konzernanhang

62 63heaG Geschäftsbericht 2012 Konzernanhang / bestätigungsvermerk
Wir haben den von der heAG holding AG 
– beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darmstadt, 
aufgestellten Konzernabschluss – beste-
hend aus bilanz, Gewinn- und Verlust-
rechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung  
und eigenkapitalspiegel – und den Kon- 
zernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. 
Die Aufstellung von Konzernabschluss und 
Konzernlagebericht nach den deutschen 
handelsrechtlichen Vorschriften liegt in  
der Verantwortung des Vorstands der 
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf 
der Grundlage der von uns durchgeführten 
Prüfung eine beurteilung über den Kon- 
zernabschluss und über den Konzernlage-
bericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprü-
fung gemäß § 317 hGb unter beachtung 
der vom institut der Wirtschaftsprüfer 
festgestellten deutschen Grundsätze ord- 
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorge-
nommen. Danach ist die Prüfung so zu 
planen und durchzuführen, dass Unrichtig-
keiten und Verstöße, die sich auf die Dar- 
stellung des durch den Konzernabschluss 
unter beachtung der Grundsätze ord-
nungsmäßiger buchführung und durch 
den Konzernlagebericht vermittelten 
bildes der Vermögens-, finanz- und 
ertragslage wesentlich auswirken, mit 
hinreichender sicherheit erkannt werden. 
bei der festlegung der Prüfungshandlun-
gen werden die Kenntnisse über die Ge- 
schäftstätigkeit und über das wirtschaftli-
che und rechtliche Umfeld des Konzerns 
sowie die erwartungen über mögliche 
fehler berücksichtigt. im rahmen der 
Prüfung werden die Wirksamkeit des 
rechnungslegungsbezogenen internen 
Kontrollsystems sowie Nachweise für  
die Angaben in Konzernabschluss und 
Konzernlagebericht überwiegend auf  
der basis von stichproben beurteilt. Die 
Prüfung umfasst die beurteilung der 
Jahresabschlüsse der in den Konzernab-
schluss einbezogenen Unternehmen, der 
Abgrenzung des Konsolidierungskreises, 
der angewandten bilanzierungs- und Kon- 
solidierungsgrundsätze und der wesentli-
chen einschätzungen des Vorstands sowie 
die Würdigung der Gesamtdarstellung des 
Konzernabschlusses und des Konzernlage-
berichts. Wir sind der Auffassung, dass 
unsere Prüfung eine hinreichend sichere 
Grundlage für unsere beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen einwendun-
gen geführt.
Nach unserer beurteilung aufgrund der  
bei der Prüfung gewonnenen erkenntnisse 
entspricht der Konzernabschluss für das 
Geschäftsjahr 2012 der heAG holding AG 
– beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darmstadt, 
den gesetzlichen Vorschriften und ver- 
mittelt unter beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger buchführung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes 
bild der Vermögens-, finanz- und ertragsla-
ge des Konzerns. Der Konzernlagebericht 
steht in einklang mit dem Konzernab-
schluss, vermittelt insgesamt ein zutreffen-
des bild von der Lage des Konzerns und 
stellt die chancen und risiken der zukünf- 
tigen entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 16. Juli 2013
Deloitte & touche Gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Leuschner 
Wirtschaftsprüfer
Krämer
Wirtschaftsprüfer
BeStätiGUnGSVeRMeRk
oRGane
Vorstand
Dr. klaus-Michael ahrend, roßdorf
Dr. Markus hoschek, Darmstadt
aufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind der 
folgenden tabelle zu entnehmen.
Darmstadt, 28. Mai 2013
heAG holding AG – beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG)
Der Vorstand
Dr. Klaus-Michael Ahrend 
Dr. Markus hoschek
aufsichtsrat
Jochen Partsch, Oberbürgermeister, Darmstadt, Vorsitzender
andré Schellenberg, Dipl.-Volkswirt, stadtkämmerer, Darmstadt, stellvertretender Vorsitzender
willi heleine1, kfm. Angestellter, reinheim, stellvertretender Vorsitzender
hanno Benz, Unternehmensberater, stadtverordneter, Darmstadt, stellvertretender Vorsitzender
Yücel akdeniz, Dipl.-sozialpädagoge, stadtverordneter, Darmstadt
Ralf arnemann, Dipl.-Mathematiker, stadtrat, Darmstadt
iris Bachmann, bibliothekarin i. r., stadträtin, Darmstadt
hans-werner erb, Dipl.-Kfm., Mitglied des Vorstands der sparkasse Darmstadt, Darmstadt
Peter franz, rechtsanwalt, stadtverordneter, Darmstadt
hans fürst, Angestellter, stadtverordneter, Darmstadt
katja funk1, Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte, Darmstadt
wilhelm kins, Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt, stadtverordneter, Darmstadt
Brigitte lindscheid, rechtsanwältin, stadträtin, Darmstadt
Dagmar Metzger, rechtsanwältin, Justitiarin sparkasse Darmstadt, stadtverordnete, Darmstadt
Göran Perkuhn1, kfm. Angestellter, reinheim
Ronald Speiser1, kfm. Angestellter, reichelsheim
isabelle welpot1, Dipl.-betrw. bA, kfm. Angestellte, Griesheim
Rainer wüst1, kfm. Angestellter, fischbachtal

64 65heaG Geschäftsbericht 2012 Lagebericht
Die Größe und Komplexität des kommuna-
len beteiligungsportfolios sowie die an- 
spruchsvollen rahmenbedingungen für 
die öffentliche Wirtschaft erfordern ein 
effektives beteiligungsmanagement.  
Auf ebene der Wissenschaftsstadt wird  
das beteiligungsmanagement bei dem 
beteiligungsdezernenten und in dem 
referat stadtwirtschaftskoordination 
gebündelt. Die stadtwirtschaftskoordinati-
on ist Ansprechpartner für die städtischen 
belange des beteiligungsmanagements 
UnteRnehMenSSitUation 2012
100 Jahre heaG –  
100 Jahre Motivation für die zukunft
Unter dem Motto „100 Jahre heAG – 100 
Jahre Motivation für die Zukunft“ feierte 
die heAG im Jahr 2012 gemeinsam mit 
den bürgerinnen und bürgern der Wis- 
senschaftsstadt Darmstadt ihr 100-jähri-
ges firmenjubiläum. ein höhepunkt des 
Jubiläums war der tag der offenen tür am 
1. september 2012. erstmals öffneten 
heAG, heAG südhessische energie AG 
(hse), bauverein AG und heAG mobilo 
Gmbh gemeinsam ihre türen und boten 
den zahlreichen besucherinnen und 
besuchern ein abwechslungsreiches 
Programm. Weitere höhepunkte des Jubi- 
läumsjahres waren ein festakt, stadt- 
führungen zu heAG-spezifischen themen 
sowie die Veröffentlichung einer umfang-
reichen Unternehmenschronik, in der 
erstmals auch die rolle der heAG zur Zeit 
des Nationalsozialismus aufgearbeitet 
wurde.
in ihrem Jubiläumsjahr richtete die heAG 
den blick aber auch in die Zukunft. Die 
von der heAG veröffentlichte studie „heAG 
2040 – die stadtwirtschaft von morgen“ 
beleuchtet mögliche entwicklungen aller 
Geschäftsfelder in den nächsten 30 Jahren 
und bei dem von heAG und tU Darmstadt 
gemeinsam veranstalteten symposium 
„stadtleben“ berichteten Professoren  
von ihren forschungen in den bereichen 
energie, immobilien und Mobilität. in 
einem von der heAG ausgerufenen 
Zukunftswettbewerb waren außerdem  
die bürgerinnen und bürger der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt und der region 
aufgerufen, ihre ideen und Visionen für 
die Zukunft der heAG einzureichen. 
Neben der heAG feierte auch die betriebs-
eigene Krankenkasse heAG bKK in 2012 
ihr 100-jähriges bestehen. 
GeSaMtwiRtSchaftliche entwicklUnG
Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich 
nach Angaben des internationalen Wäh- 
rungsfonds (iWf) im Jahr 2012 weiter  
auf 3,3 % (nach 3,8 % im Vorjahr) abge- 
schwächt. Ursächlich dafür waren vor 
allem die europäische schuldenkrise und 
die damit verbundene rezession in der 
eurozone. Die deutsche Wirtschaft zeigte 
sich widerstandsfähig und entwickelte 
sich leicht positiv. so verzeichnete das 
deutsche bruttoinlandsprodukt (biP) 2012 
laut statistischem bundesamt ein Plus von 
0,7 % nach 3,0 % im Vorjahr. Die entwick-
lung auf dem Arbeitsmarkt war ebenfalls 
positiv. Mit 41,6 Millionen erwerbstätigen 
wurde ein neuer höchststand erreicht. Die 
Arbeitslosenquote betrug durchschnittlich 
6,8 % (2011: 7,1 %).
oRGaniSationSStRUktUR  
DeS BeteiliGUnGSManaGeMentS  
DeR wiSSenSchaftSStaDt DaRMStaDt 
Die heAG holding AG – beteiligungsma-
nagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (heAG) hat die Aufgaben einer 
kommunalen Managementholding inne. 
Weiterhin nimmt sie das beteiligungsma-
nagement für die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wahr. Durch hohes engagement 
und Orientierung am Kunden leistet  
die heAG einen wichtigen beitrag zur 
Daseinsvorsorge.
Zum 31. Dezember 2012 hält die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt, bereinigt um 
Mehrfachbeteiligungen, sowohl unmittel-
bar als auch mittelbar 171 beteiligungen*. 
Die heAG hält, ebenfalls um Mehrfachbe-
teiligungen bereinigt, beteiligungen an 
121 Unternehmen.
laGeBeRicht DeR heaG holDinG aG –  
BeteiliGUnGSManaGeMent DeR
wiSSenSchaftSStaDt DaRMStaDt (heaG)
* beteiligungen, bei denen in Vorgesellschaften eine Anteilsquote von mind. 50 % besteht
1) inkl. Anteile an Genossenschaften
2) nicht in beteiligungsmanagement einbezogen
heAG
19 Kapital- u. Personengesellschaften1) » 10 beteiligungen
6 eigenbetriebe » 6 beteiligungen
4 Zweckverbände 
1 sparkasse Darmstadt2) » 3 beteiligungen
heAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige Gmbh
heAG mobilo Gmbh » 6 beteiligungen
bauverein AG » 22 beteiligungen
heAG südhessische energie AG » 99 beteiligungen
Wissenschaftsstadt Darmstadt
steuerung controlling Verwaltung
energie
immobilien
Mobilität
Gesundheit
Kultur & Kongresse
telekommunikation
entsorgung & Abwasser
Weitere Aktivitäten
beteiligungsdezernent
referat stadtwirtschaftskoordination
heAG
beteiligungsmanagement  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und Kommunikationsschnittstelle zur 
heAG. Als fast hundertprozentige tochter 
ist die heAG mit der Ausführung des 
beteiligungsmanagements für die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt betraut und dient 
als Ansprechpartner für alle städtischen 
beteiligungen. Diese unterteilen sich in 
die acht Geschäftsfelder energie, immobi-
lien, Mobilität, Gesundheit, Kultur & 
Kongresse, telekommunikation, entsor-
gung & Abwasser sowie Weitere Aktivi-
täten.

66 67heaG Geschäftsbericht 2012
teiligungen zu verankern. Dies geschieht 
z. b. über Zielvereinbarungen mit den 
führungskräften aller beteiligungen der 
stadtwirtschaft. eine weitere Aufgabe der 
heAG ist die identifikation und das heben 
von synergien innerhalb der stadtwirt-
schaft. Projekte in diesem bereich sind der 
gemeinsame einkauf z. b. von Kopierern, 
büromaterialien und reifen durch die 
Unternehmen der stadtwirtschaft, sowie 
ein konzernweites cash-Management. 
Weiterhin wurde die Gründung einer Ver- 
sicherungsservice-Gesellschaft vorbereitet, 
in der künftig die beschaffung von Ver- 
sicherungen für die Unternehmen der 
stadtwirtschaft gebündelt werden sollen.
Die beratungsfunktion der heAG für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt umfasst 
auch Personalfragen in der obersten 
führungsebene der städtischen beteili-
gungen. 2012 war die heAG an der Lösung 
der führungskrise bei der hse und der 
suche nach neuen hse-Vorständen, an der 
Nachfolgersuche für heAG mobilo-Ge-
schäftsführer Karl-heinz holub und an der 
Vertragsverlängerung von bauverein-
Vorstand Dr. hans-Jürgen braun beteiligt. 
Weiterhin übernahm heAG-Vorstand Dr. 
Klaus-Michael Ahrend interimistisch eine 
Geschäftsführerposition bei der Klinikum 
Darmstadt Gmbh sowie bei mehreren 
tochtergesellschaften des Klinikums. 
im Jahr 2012 hat die heAG ihre buchhal-
tungsdienstleistungen ausgeweitet. Dies 
betrifft die Vorbereitung der erstellung des 
Gesamtabschlusses der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt.
Die heAG steht in engem Kontakt mit an- 
deren kommunalen holdinggesellschaf-
ten. ein regelmäßiger erfahrungsaustausch 
findet auf Geschäftsleitungsebene und im 
bereich controlling statt.
Personal
eine maßgebliche Voraussetzung für den 
erfolg der heAG sind die beschäftigten.  
Die schaffung geeigneter rahmenbedin-
gungen, die Vereinbarkeit von beruf und 
familie sowie eine effektive Mitarbeiter-
förderung sind daher von besonderer 
bedeutung. 
Um besser auf die bedürfnisse berufstäti-
ger eltern eingehen zu können, hat die 
heAG ihren Angestellten im Jahr 2012 
Plätze in einer Kindernotfallbetreuung zur 
Verfügung gestellt. eltern erhalten hier die 
Möglichkeit, kurzfristig auf betreuungs-
engpässe reagieren zu können. Das „flug- 
gis-Abenteuer-Land“ ist dabei auch ein 
beispiel für die enger werdende Zusam-
menarbeit innerhalb der stadtwirtschaft. 
Neben der heAG und ihren Unternehmen 
nutzen weitere Unternehmen der stadt- 
wirtschaft, wie z. b. die Klinikum Darm-
stadt Gmbh und der eigenbetrieb Abfall- 
wirtschaft und stadtreinigung der stadt 
Darmstadt (eAD) dieses Angebot.
bereits seit 2011 gehört die heAG zu den 
Unterzeichnern der charta der Vielfalt. Das 
Ziel dieser Unternehmensinitiative ist,  
die Anerkennung, Wertschätzung und  
einbeziehung von Vielfalt in der Unter-
nehmenskultur voranzubringen. Dabei 
sollen die Unternehmen ein Arbeitsumfeld 
schaffen, welches frei von Vorurteilen ist 
und in welchem die Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter, unabhängig von Geschlecht, 
Nationalität, ethnischer herkunft, religion 
oder Weltanschauung, behinderung, Alter, 
sexueller Orientierung und identität, Wert- 
schätzung erfahren.
Schulpatenschaft
Die heAG engagiert sich seit mehreren 
Jahren auch verstärkt für Darmstädter 
Kinder und Jugendliche. im rahmen der 
schulpatenschaft wählt sie jedes Jahr eine 
Darmstädter Patenschule mit dem Ziel aus, 
den schülerinnen und schülern das Lernen 
zu erleichtern, das interesse an Wirtschaft 
und Politik zu fördern und sie beim einstieg 
ins berufsleben zu unterstützen. Verant-
wortliche Personen aus der Kommunalpoli-
tik und Unternehmensthemen aus der 
kommunalen Darmstädter Wirtschaft wer- 
den dabei in den Unterricht der oberen 
Jahrgänge mit einbezogen. Mit dem 
Abschluss zahlreicher Projekte endete die 
Patenschaft mit der Gutenbergschule zum 
ende des schuljahrs im sommer 2012.  
Mit der bernhard-Adelung-schule, einer 
integrierten Gesamtschule, wird die 
Patenschaft im schuljahr 2012 / 2013 
fortgesetzt.
nachhaltigkeit
für die heAG steht bei ihrer täglichen 
Arbeit neben wirtschaftlichen themen 
auch die Nachhaltigkeit der Unternehmen 
der Darmstädter stadtwirtschaft im fokus. 
Die heAG geht hier mit gutem beispiel 
voran und arbeitet seit 2011 cO2-neutral. 
Die heAG ist Mitglied der Umweltallianz 
hessen und arbeitet aktiv im Klimaschutz-
beirat der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit, der die erstellung eines Klimaschutz-
konzepts für Darmstadt zum Ziel hat. seit 
2012 ist die heAG außerdem als fahrrad-
freundlicher betrieb zertifiziert. Auch der 
hierzu gehörende soziale Aspekt ist teil 
der Unternehmensphilosophie. Dies zeigt 
sich in der identifikation der heAG mit 
dem Konzept „fair trade“. 
Um Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit 
zu verankern und ihren hohen stellenwert 
zu verdeutlichen, hat die heAG Nachhal-
tigkeitsleitsätze erarbeitet (mehr unter 
www.heag.de). ihr engagement für diese 
themen gestaltet die heAG mit hoher 
Verbindlichkeit transparent, mess- und 
vergleichbar. so hat sie als erste kommu-
nale beteiligungsholding eine entspre-
chenserklärung zum Deutschen Nachhal-
Stadtwirtschaftsstrategie 
Die von der heAG erarbeitete und 2010 in 
der stadtverordnetenversammlung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlosse-
ne stadtwirtschaftsstrategie dient als 
richtschnur für die wirtschaftliche ent-
wicklung der städtischen beteiligungen.
im rahmen der stadtwirtschaftsstrategie 
organisierte die heAG im Jahr 2012 bereits 
zum vierten Mal ein stadtwirtschaftsfo-
rum. Das Ziel dieser regelmäßigen Ver- 
anstaltung, die im Jahr 2012 ganz im 
Zeichen des Jubiläums stand, ist die för- 
derung des gegenseitigen Austauschs  
der stadtwirtschaft mit den politischen 
entscheidern sowie die erhöhung der 
transparenz. 
Die heAG hat in 2012 zahlreiche Projekte 
aus der stadtwirtschaftsstrategie initiiert 
oder fortgesetzt. Die schwerpunkte lagen 
dabei in den bereichen reorganisation 
sowie ergebnis- und effizienzverbesser- 
ung. Wichtigstes Projekt war dabei der 
rückkauf eines 40 %-Aktienanteils an der 
heAG südhessische energie AG (hse) von 
e.ON durch die heAG. Durch die Aufsto-
ckung des heAG-Anteils von 53 % auf 93 % 
konnte der einfluss der heAG und ihres 
Mehrheitsaktionärs auf die hse gesichert 
und vergrößert werden.
Weiterhin arbeitete die heAG an der 
Optimierung der Konzernsteuerquote. U. a. 
durch rechtsformumwandlungen im 
teilkonzern hse und der daraus resultie-
renden möglichen Nutzung von bestehen-
den Verlustvorträgen können steuererspar-
nisse erzielt und so ergebnisverbesser- 
ungen erreicht werden. Die entsprechenden 
beschlüsse zur Umsetzung sind bereits in 
den Gremien der hse gefasst worden. 
Die heAG hat die Wahlrechte für Unterneh-
men bei der erstellung der bilanz ana- 
lysiert und wird zukünftig handlungsemp-
fehlungen zur Nutzung dieses Gestal-
tungsspielraums für die beteiligungen  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus- 
sprechen.
Durch die Verkaufsabsicht des erbbau-
rechts am Parkhaus „schlossgaragen“ von 
einem privaten investor an den Parkhaus-
betreiber Q-Park Gmbh & co. KG ergab sich 
für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein 
Vorkaufsrecht. Nach Ausübung des Vor- 
kaufsrechts wurde das erbbaurecht an die 
heAG weiterveräußert. Langfristig stellt 
der erwerb eine wirtschaftliche investition 
dar und kann dazu beitragen, den Ausbau 
von elektromobilität zu fördern.
in der erfüllung ihrer zahlreichen Aufga-
ben ist die heAG ganz dem Dienstleis-
tungsgedanken verpflichtet. 2012 wurde 
sie erneut mit dem Zertifikat „serviceQua-
lität Deutschland“ ausgezeichnet. Dies 
würdigt die Ziele der heAG, transparenz 
durch information zu schaffen, Abläufe zu 
beschleunigen und gemeinsame Projekte 
zu initiieren. 
Beteiligungsmanagement
Der von der heAG federführend erarbeitete 
Darmstädter beteiligungskodex im sinne 
eines Public corporate Governance Kodex 
wurde 2012 von den Gremien der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt beschlossen und  
soll 2013 von den städtischen beteiligungen 
angewendet werden. Durch den Kodex wird 
sich die transparenz über die Unternehmen 
der stadt weiter erhöhen. für das Ge-
schäftsjahr 2012 wurde dem Darmstädter 
beteiligungskodex durch den heAG-Auf-
sichtsrat und den heAG-Vorstand entspro-
chen. Die entsprechenserklärung kann  
unter www.heag.de eingesehen werden.
Die heAG informiert regelmäßig den Ma- 
gistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
in einem bericht über die entwicklung von 
rund 30 ausgewählten beteiligungen der 
stadtwirtschaft. Die berichte enthalten 
neben Gewinn- und Verlustrechnung und 
unternehmensspezifischen Kennzahlen 
auch Angaben zu Abweichungen und zur 
risikolage. Der Magistrat erlangt hierdurch 
deutlich mehr informationen über die 
wirtschaftliche Lage der beteiligungen 
und kann entsprechend frühzeitig seine 
einflussmöglichkeiten nutzen. Weiterhin 
stellt die heAG den Verantwortlichen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt zu allen 
beteiligungen informationen wie z. b. 
besetzung und Vergütung von Geschäfts-
leitungen und Aufsichtsgremien, Ge-
schäftsordnungen, satzungen und all- 
gemeine Kontaktinformationen gesam-
melt über eine Konzerndatenbank zur 
Verfügung. 
in Zusammenarbeit mit dem referat 
stadtwirtschaftskoordination hat die heAG 
den gemäß § 123a hGO jährlich aufzustel-
lenden beteiligungsbericht erarbeitet. Der 
beteiligungsbericht enthält die wichtigs-
ten informationen zu allen beteiligungen, 
an denen die stadt mindestens 20 % der 
Anteile hält, und gibt einen Überblick  
über deren wirtschaftliche entwicklung im 
zurückliegenden Geschäftsjahr.
Zu den Aufgaben eines kommunalen 
beteiligungsmanagements zählt auch die 
betreuung der kommunalen Mitglieder in 
den Aufsichtsgremien. hierzu haben regel-
mäßig Mandatsträgervorbereitungen so- 
wie informationsveranstaltungen und 
schulungen für Aufsichtsratsmitglieder  
der kommunalen Unternehmen und 
Mitglieder der betriebskommissionen  
der eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt stattgefunden. Dabei wurde 
auf eine abgestimmte kommunale sicht 
für die entscheidungen in den Aufsichts-
gremien hingearbeitet. 
Die heAG ist dafür verantwortlich, die 
wirtschaftlichen Ziele der Wissenschafts-
stadt Darmstadt in den städtischen be- 
Lagebericht

68 69heaG Geschäftsbericht 2012
Risikobericht
Das Ziel des risikomanagements ist es, 
die risiken durch den einsatz geeigneter 
Kontroll- und Managementsysteme zu 
begrenzen.
es werden risiken in risikokategorien 
eingeteilt und mit einer eintrittswahr-
scheinlichkeit und schadenshöhe bewer-
tet. Neben der regelmäßigen berichter-
stattung, die quartalsweise dem Auf- 
sichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für 
unerwartete risiken eine berichtspflicht. 
es handelt sich hierbei insbesondere um 
risiken, die die erträge und Werthaltigkeit 
der beteiligungen der heAG betreffen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass 
zum Jahresende keine risiken vorlagen, 
die bestandsgefährdende Auswirkungen 
haben könnten.
ausblick
Die heAG bleibt der primäre Ansprechpart-
ner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
der beteiligungen in allen fragen des be- 
teiligungsmanagements. ein wichtiges 
thema wird die begleitung von Aufsichts-
gremien und Geschäftsleitungen bei der 
Anwendung des beteiligungskodexes der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt sein. hierzu 
wird durch die heAG in Abstimmung  
mit dem referat stadtwirtschaftskoordina-
tion der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
u. a. ein „handbuch zu den gesetzlichen 
Anforderungen an die Organe kommuna-
ler Unternehmen“ erarbeitet.
Weiterhin werden 2013 die themen 
Überarbeitung der stadtwirtschaftsstrate-
gie, die erarbeitung und einführung eines 
konzernweiten compliance-Management-
systems, die Prüfung der integration  
der centralstation Kulturgesellschaft mbh 
in die stadtwirtschaft, sowie erstmals die 
Durchführung regelmäßiger Mandatsträ-
gervorbereitungen für die Klinikum Darm- 
stadt Gmbh im fokus stehen. Zusätzlich 
wird die heAG die zentrale stelle für 
bürgschaften und beihilfen im referat 
stadtwirtschaftskoordination der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt unterstützen. 
2013 wird das cross-Mentoring-Programm 
der heAG fortgesetzt. Diese Personalent-
wicklungsmaßnahme für Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter hat das Ziel, die Zu- 
sammenarbeit und die Nähe zwischen  
stadtverwaltung und stadtwirtschaft zu 
fördern. cross-Mentoring steht für die be- 
ratung und Unterstützung einer Nach-
wuchsführungskraft durch eine erfahrene 
führungskraft. Mentor und Mentee bilden 
ein tandem. sie stehen nicht in hierarchi-
scher beziehung zueinander.
für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 
werden Ausschüttungen der heAG süd-
 
hessische energie AG (hse) und der bau- 
verein AG von je rd. 25 Mio. eUr erwartet. 
Die strukturbedingt negativen ergebnisse 
der heAG mobilo Gmbh wirken sich auf-
 
grund des ergebnisabführungsvertrages in 
Verbindung mit dem Verlustbegrenzungs-
vertrag mit jährlich -12,8 Mio. eUr auf das 
ergebnis der heAG aus. für die Geschäftsjah
-
re 2013 und 2014 sind Ausschüttungen der 
heAG von je rd. 0,6 Mio. eUr zu erwarten.
Bericht nach § 312 aktiengesetz 
Der Vorstand der heAG holding AG – betei-
ligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt (heAG) erklärt: „Unsere 
Gesellschaft erhielt bei jedem im bericht 
über beziehungen zu verbundenen Unter- 
nehmen aufgeführten rechtsgeschäft eine 
angemessene Gegenleistung und wurde 
durch die im bericht angegebenen und 
getroffenen Maßnahmen nicht benachtei-
ligt. Dieser beurteilung liegen die Umstän- 
de zu Grunde, die uns im Zeitpunkt der 
berichtspflichtigen Vorgänge bekannt 
waren.“
tigkeitskodex (DNK) für das Jahr 2012 
abgegeben und bekennt sich mit der 
Veröffentlichung in besonderer Weise zu 
ihrer Umwelt- und sozialverantwortung 
(abrufbar unter www.deutscher-nachhal-
tigkeitskodex.de).
ertrags-, finanz- und Vermögenslage
in den Umsatzerlösen von 2.900 teUr 
(Vorjahr: 2.597 teUr) sind im Wesentli-
chen die erlöse aus Vermietung von  
1.108 teUr (Vorjahr: 1.050 teUr) und  
Die beteiligungserträge von 55.244 teUr 
enthalten die phasengleich bilanzierten 
Dividenden der heAG südhessische ener- 
gie AG (hse) mit 47.027 teUr (Vorjahr: 
13.157 teUr) und der bauverein AG mit 
8.217 teUr (Vorjahr: 0 teUr). 
Der jährlich zu übernehmende Verlust  
der heAG mobilo Gmbh ist aufgrund des 
im Jahr 1995 mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-
Dieburg geschlossenen Vertrags auf 
12.782 teUr begrenzt.
für das Jahr 2012 wird ein Jahresüber-
schuss von 35.969 teUr (Vorjahr: Jahres-
fehlbetrag 2.957 teUr) ausgewiesen. 
Die bilanzsumme der heAG ist im Jahr 
2012 von 424.604 teUr auf 739.267 teUr 
gestiegen. Die erhöhung ist im Wesentli-
chen auf den im Juni 2012 vollzogenen 
darlehensfinanzierten erwerb der zu- 
sätzlichen Anteile (40 %) an der heAG 
südhessische energie AG (hse) und die 
phasengleiche Aktivierung der Dividen-
denansprüche gegenüber der hse und  
der bauverein AG zurückzuführen.  
Das eigenkapital beträgt 423.088 teUr,  
sodass sich eine eigenkapitalquote  
von 57,2 % (Vorjahr: 91,3 %) ergibt.
Der bilanzgewinn beträgt 24.169 teUr 
(Vorjahr: 389 teUr).
für die Anschaffung von betriebs- und 
Geschäftsausstattung wurden investitio-
nen von 10 teUr (Vorjahr: 5 teUr) 
getätigt.
nachtragsbericht
Weitere besondere ereignisse, die das im 
Jahresabschluss und Lagebericht vermittel-
te bild über die finanz-, Vermögens- und 
ertragslage der Gesellschaft maßgeblich 
beeinflussen, sind nach dem bilanzstich-
tag nicht eingetreten.
Die beteiligungserträge des Jahres 2007 waren durch den Verkauf der Anteile 
an der heAG MediaNet Gmbh und der eAG-entsorgungs-AG beeinflusst.
60.000
50.000
40.000
30.000
20.000
10.000
0
2008 2009 201220112010
29.236
17.680
55.244
13.157
12.697
Lagebericht
Beteiligungserträge (in teUR)
die Umlagen der Verwaltungskosten für 
die heAG bKK und die heAG PZK enthalten.
Die sonstigen betrieblichen erträge von 
1.905 teUr (Vorjahr: 1.337 teUr) sind 
gegenüber dem Vorjahr durch die erträge 
aus dem Abgang von Gegenständen des 
Anlagevermögens von 1.859 teUr ge- 
prägt. im Vorjahr waren die Auflösung der 
rücklage gemäß § 6b einkommensteuer-
gesetz von 500 teUr und erträge aus  
der Auflösung von rückstellungen von  
778 teUr enthalten.

70 71heaG Geschäftsbericht 2012 bilanz
Bilanz DeR heaG zUM 31. DezeMBeR 2012
aktiVa 
2012 2011
teUR teUR
anlaGeVeRMÖGen  606.732  361.469
immaterielle Vermögensgegenstände  20  25
entgeltlich erworbene software  20 25
Sachanlagen  10.956  1.791
Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und bauten
einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken  10.888  1.713
Andere Anlagen, betriebs- und Geschäftsausstattung  68  78
finanzanlagen  595.756  359.653
Anteile an verbundenen Unternehmen  590.942  353.248
Ausleihungen an verbundene Unternehmen  4.710  6.280
beteiligungen - -
Wertpapiere des Anlagevermögens - -
sonstige Ausleihungen  104  125
UMlaUfVeRMÖGen  128.097  59.719
forderungen und sonstige Vermögensgegenstände  100.068  27.002
forderungen aus Lieferungen und Leistungen  265  150
forderungen gegen verbundene Unternehmen  88.178  13.637
sonstige Vermögensgegenstände  11.625  13.215
kassenbestand und Guthaben bei kreditinstituten  28.029  32.717
Rechnungsabgrenzungsposten  1.082  102
aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung  3.356  3.314
Bilanzsumme  739.267  424.604
PaSSiVa
2012 2011
teUR teUR
eiGenkaPital  423.088  387.508
Gezeichnetes kapital  48.533  48.533
kapitalrücklage  329.445  329.445
Gewinnrücklagen  20.941  9.141
Gesetzliche rücklage  7.080  7.080
Andere Gewinnrücklagen  13.861  2.061
Bilanzgewinn  24.169  389
Rückstellungen  13.990  14.942
rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen  11.689  11.389
steuerrückstellungen  26  1.234
sonstige rückstellungen  2.275  2.319
Verbindlichkeiten  302.014  21.976
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten  280.990 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen   
und Leistungen 155 143
Verbindlichkeiten gegenüber   
verbundenen Unternehmen 17.127 19.942
sonstige Verbindlichkeiten  3.742  1.891
(davon aus steuern) (1.471) (223)
(davon im rahmen der sozialen sicherheit) (51) (102)
Rechnungsabgrenzungsposten  175  178
Bilanzsumme  739.267  424.604

72 73heaG Geschäftsbericht 2012
Gewinn- UnD VeRlUStRechnUnG DeR heaG
VoM 1. JanUaR BiS 31. DezeMBeR 2012
2012 2011
teUR teUR
Umsatzerlöse  2.900  2.597
sonstige betriebliche erträge  1.905  1.337
Materialaufwand  738  676
a)  Aufwendungen für roh-, hilfs-   
und betriebsstoffe 7 10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen  731  666
Personalaufwand  3.467  3.457
a) Löhne und Gehälter  2.425  2.404
b) soziale Abgaben und Aufwendungen   
für Altersversorgung und für Unterstützung 1.042 1.053
(davon für Altersversorgung) (699) (735)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und sachanlagen  94  51
sonstige betriebliche Aufwendungen  2.411  2.497
erträge aus beteiligungen  55.244  13.157
(davon aus verbundenen Unternehmen) (55.244) (13.157)
erträge aus Ausleihungen des finanzanlagevermögens  207  305
(davon aus verbundenen Unternehmen) (168) (270)
sonstige Zinsen und ähnliche erträge  551  659
(davon aus verbundenen Unternehmen) (-) (-)
Aufwendungen aus Verlustübernahme  12.796  12.796
Zinsen und ähnliche Aufwendungen  5.553  1.004
(davon an verbundene Unternehmen) (179) (152)
ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  35.748 -2.426
erstattete steuern vom einkommen und vom ertrag -158  515
sonstige steuern -63  16
Jahresüberschuss / -fehlbetrag (-)  35.969 -2.957
entnahme aus anderen Gewinnrücklagen -  3.346
einstellung in andere Gewinnrücklagen  11.800 -
Bilanzgewinn  24.169  389
kaPitalflUSSRechnUnG DeR heaG
2012 2011
teUR teUR
Jahresergebnis  35.969 -2.957
Abschreibungen / Zuschreibungen   
auf das Anlagevermögen 94 51
Veränderung der rückstellungen -910 -211
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / erträge  3.139 -673
Gewinn / Verlust aus dem Abgang von
Gegenständen des Anlagevermögens -1.858 -
Veränderung der forderungen  
aus Lieferungen und Leistungen -115 245
Veränderung anderer Aktiva -76.402  1.912
Veränderung der Verbindlichkeiten  
aus Lieferungen und Leistungen 12 -180
Veränderung anderer Passiva -967 -2.865
cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -41.038 -4.678
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen   
des sachanlagevermögens und des immateriellen
Anlagevermögens 4.329 2
Auszahlungen für investitionen in das sachanlage-
vermögen und das immaterielle Anlagevermögen -9.254 -33
einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen  
des finanzanlagevermögens  1.877 3.391
Auszahlungen für investitionen in 
das finanzanlagevermögen -237.713 -683
cashflow aus der investitionstätigkeit -240.761  2.677
Dividendenzahlungen an Gesellschafter -389 -389
einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten  277.500 -
cashflow aus der finanzierungstätigkeit  277.111 -389
zahlungswirksame Veränderungen des finanzmittelfonds -4.688 -2.390
finanzmittelfonds am 1. Januar  32.717  35.107
finanzmittelfonds am 31. Dezember  28.029  32.717
Der finanzmittelfonds beinhaltet liquide Mittel in 
Zusammenhang mit dem cash-Management von  4.500  7.000
Gewinn- und Verlustrechnung / Kapitalflussrechnung

74 75heaG Geschäftsbericht 2012 Anlagenspiegel
anlaGenSPieGel DeR heaG
 anschaffungs- und herstellungskosten abschreibungen Buchwerte
Stand 
01.01.2012
zugänge Umbu-
chungen
abgänge Stand 
31.12.2012
Stand 
01.01.2012
abschrei-
bungen des 
Berichtsjahres
abgänge Stand 
31.12.2012
Stand 
31.12.2011
Stand 
31.12.2012
teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR teUR  teUR  teUR
immaterielle Vermögensgegenstände  100  7 - -  107  75  12 -  87  25  20
entgeltlich erworbene software 100 7 - - 107 75 12 - 87 25 20
Sachanlagen  15.473  9.247 -  581  24.139  13.682  82  581  13.183  1.791  10.956
Grundstücke, grundstücksgleiche rechte und
bauten einschließlich der bauten auf fremden
Grundstücken  14.571  9.237 - -  23.808  12.858  62 -  12.920  1.713  10.888
Andere Anlagen, betriebs-
und Geschäftsausstattung  902  10  581  331  824  20  581  263  78  68
finanzanlagen  389.688  238.064 -84  1.877  625.791  30.035 - -  30.035  359.653  595.756
Anteile an verbundenen Unternehmen  377.862  237.694 - -  615.556  24.614 - -  24.614  353.248  590.942
Ausleihungen an verbundene Unternehmen  6.280 -  1.570  4.710 - - - -  6.280  4.710
beteiligungen  5.420 - - -  5.420  5.420 - -  5.420 - -
Wertpapiere des Anlagevermögens -  370 -84  286 - - - - - - -
sonstige Ausleihungen  126 - -  21  105  1 - -  1  125  104
anlagevermögen  405.261  247.318 -84  2.458  650.037  43.792  94  581  43.305  361.469  606.732

76 77heaG Geschäftsbericht 2012 Anhang
VoRBeMeRkUnGen
Der Jahresabschluss der heAG holding AG 
– beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG) ist nach 
den Vorschriften des handelsgesetzbuchs 
(hGb) und den ergänzenden bestimmun-
gen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. 
er wurde entsprechend den bestimmun-
gen des § 122 hessische Gemeindeord-
nung (hGO) nach den für große Kapital-
gesellschaft geltenden handelsrechtlichen 
Vorschriften aufgestellt.
Der Jahresabschluss wird beim elektro-
nischen bundesanzeiger eingereicht und 
veröffentlicht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach 
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
BilanzieRUnG UnD BeweRtUnG
erworbene immaterielle Vermögensge-
genstände sind zu Anschaffungskosten 
erfasst und werden linear über die plan-
mäßige Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Sachanlagen werden zu Anschaf-
fungskosten, bei Gebäuden und bewegli-
chen Anlagegegenständen abzüglich line-
arer Abschreibungen über die planmäßige 
Nutzungsdauer, bewertet. für gering- 
wertige Anlagegüter wird im Jahr der 
Anschaffung ein sammelposten gebildet  
und linear über fünf Jahre abgeschrieben.
bei den finanzanlagen sind die Anteile 
an verbundenen Unternehmen und die 
beteiligungen zu Anschaffungskosten, bei 
dauernder Wertminderung zu niedrigeren 
beizulegenden Werten, angesetzt. Die 
Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder 
dem niedrigeren barwert ausgewiesen.
im rahmen der saldierung nach § 246 
abs. 2 Satz 2 hGB wurden Wertpapiere 
mit einem Zeitwert von 12.217 teUr (An-
schaffungskosten 10.838 teUr) mit Pensi-
onsverpflichtungen von 8.861 teUr sowie 
erträge von 426 teUr mit entsprechenden 
Zinsaufwendungen verrechnet.
Aufgrund der bewertung zum Zeitwert un-
terliegen grundsätzlich 1.379 teUr gemäß 
§ 268 Abs. 8 hGb einer Ausschüttungs-
sperre. Die sperre wirkt nicht solange freie 
andere Gewinnrücklagen in gleicher höhe 
bestehen.
Die forderungen und die sonstigen Ver-
mögensgegenstände sind mit ihren Nenn-
werten bilanziert. bei den forderungen 
werden erkennbare einzelrisiken durch 
Wertberichtigungen berücksichtigt.
 
latente Steuern werden für zeitliche 
Unterschiede zwischen den handelsrecht-
lichen und steuerlichen Wertansätzen in 
den bilanzpositionen Anlagevermögen, 
forderungen und sonstige Vermögensge-
genstände und rückstellungen ermittelt. 
Dabei werden nicht nur die Unterschie-
de aus den eigenen bilanzpositionen 
einbezogen, sondern auch solche, die bei 
der Organgesellschaft, an der die heAG 
beteiligt ist, bestehen. Die ermittlung der 
latenten steuern erfolgt, unter beachtung 
der Vorschrift des § 8 Abs. 9 Körperschaft-
steuergesetz, der sogenannten sparten-
trennung, auf basis des kombinierten 
ertragsteuersatzes von 30,71 %. Der kom-
binierte ertragsteuersatz umfasst Gewer-
besteuer, Körperschaftsteuer und solidari-
tätszuschlag. Abweichend hiervon werden 
latente steuern aus zeitlichen bilanzie-
rungsunterschieden bei beteiligungen in 
der rechtsform einer Personengesellschaft 
auf basis eines kombinierten ertragsteuer-
satzes von 15,83 % ermittelt, der lediglich 
Körperschaftsteuer und solidaritätszu-
schlag berücksichtigt. im Geschäftsjahr 
ergab sich insgesamt eine aktive latente 
steuer, die gemäß dem Wahlrecht in  
§ 274 Abs. 1 hGb nicht aktiviert wurde.
Die Rückstellungen für Pensionen und 
ähnliche Verpflichtungen werden versi-
cherungsmathematisch nach der „Pro-
jected Unit credit Method (PUcM)“ auf  
der basis der richttafeln 2005G von  
Prof. Dr. Klaus heubeck ermittelt. Der 
verwendete rechnungszins betrug 5,05 %, 
die Gehaltsdynamik 4 % und die renten-
dynamik 3 %.
Die sonstigen Rückstellungen berück-
sichtigen alle erkennbaren risiken und un-
gewissen Verbindlichkeiten. sie sind nach 
vernünftiger kaufmännischer beurteilung 
in höhe des erfüllungsbetrages angesetzt. 
Die rückstellungen für Deputate, Jubiläen 
und Altersteilzeit wurden versicherungs-
mathematisch mit einem rechnungszins 
von 5,05 % und einer Gehaltsdynamik von 
4 % ermittelt.
Die Verbindlichkeiten werden mit den 
erfüllungsbeträgen ausgewiesen. 
anhanG 
anGaBen zUM anteilSBeSitz DeR heaG
Sitz anteil eigen- Jahres- Jahr
der am kapital ergebnis
Gesellschaft kapital
% teUR teUR
bauverein AG Darmstadt 79,4 305.557 20.429 2012
heAG mobilo Gmbh Darmstadt 74,0 32.989 - * 2012
heAG südhessische energie AG (hse) Darmstadt 93,0 381.279 65.754 2012
heAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige Gmbh Darmstadt 100,0 2.266 11 2012
city bau Gmbh & co. Anlagen KG i. L. Darmstadt 33,3 - - -
city shopping Gmbh & co. Anlagen KG i. L. Darmstadt 33,3 - - -
* = ergebnisabführungsvertrag i. V. m. dem Verlustbegrenzungsvertrag
2012 2011
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt > 1 Jahr Gesamt > 1 Jahr
teUR teUR teUR teUR
forderungen aus Lieferungen und Leistungen  265 -  150  -
forderungen gegen verbundene Unternehmen  88.178 -  13.637  34
sonstige Vermögensgegenstände  11.625  851  13.215  4.774
forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 100.068  851  27.002 4.808
Die Liste des gesamten Anteilsbesitzes, 
einschließlich der mittelbaren betei-
ligungen, wird beim elektronischen 
bundesanzeiger, unter gleichem Gesell-
schaftsnamen, mit dem Konzernabschluss 
eingereicht und veröffentlicht.
Die forderungen gegen verbundene 
Unternehmen enthalten im Wesentlichen 
Dividendenforderungen von 87.828 teUr, 
die rechtlich im Jahr 2013 entstehen.
Die fälligkeit der forderungen ergibt sich 
aus nachfolgendem spiegel:

78 79heaG Geschäftsbericht 2012 Anhang
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 
947.504 stückaktien, davon sind 47.504 
auf den Namen lautende Vorzugsaktien.
2012 2011
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre Gesamt < 1 Jahr > 5 Jahre
teUR teUR teUR teUR teUR teUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten  280.990  29.738  234.231 - - -
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen  155  155 -  143  143 -
Verbindlichkeiten gegenüber  
verbundenen Unternehmen  17.127  17.127 -  19.942  18.490 727
sonstige Verbindlichkeiten  3.742  3.742 -  1.891  1.840 -
Verbindlichkeiten  302.014  50.762
 234.231  21.976  20.473  727
Die Verbindlichkeiten gegenüber ver-
bundenen Unternehmen enthalten im 
Wesentlichen Kontokorrentverhältnisse 
von 15.687 teUr und sonstige Verbind-
lichkeiten aus der Übertragung von rück-
stellungen von 1.439 teUr.
eRläUteRUnGen zUR  
Gewinn- UnD VeRlUStRechnUnG
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentli-
chen Mieterlöse von 1.108 teUr (Vorjahr: 
1.050 teUr) und Umlagen für Verwal-
tungskosten.
Die sonstigen betrieblichen erträge enthal-
ten im Wesentlichen die erträge aus dem 
Abgang von Gegenständen des Anlagever-
mögens von 1.859 teUr, der Vorjahreswert 
war geprägt durch die periodenfremden 
erträge aus der Auflösung des sonderpos-
tens mit rücklageanteil nach § 6b estG  
von 500 teUr und die erträge aus der Auf-
lösung von rückstellungen von 778 teUr.
Die aufwendungen aus Verlustübernah-
me (12.782 teUr) betreffen die heAG mo-
bilo Gmbh und enthalten die Ausgleichs- 
zahlung (13 teUr) an den außenstehen-
den Gesellschafter.
in den zinsen und ähnlichen aufwendun-
gen ist der Aufwand aus der Aufzinsung 
von Pensions- und längerfristigen Perso-
nalrückstellungen mit 708 teUr enthalten.
SonStiGe anGaBen
haftungsverhältnisse 
Die heAG hat Verbindlichkeiten aus bürg-
schaften von 23.230 teUr gegenüber 
verbundenen Unternehmen. ein risiko  
der inanspruchnahme besteht aufgrund 
der wirtschaftlichen und finanziellen situ-
ation dieser Unternehmen derzeit nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus gewährten nicht in Anspruch genom-
menen Kontokorrentlinien besteht eine 
finanzielle Verpflichtung von 22.410 teUr, 
davon 20.640 teUr gegenüber verbunde-
nen Unternehmen. Die heAG hat aus dem 
ergebnisabführungsvertrag mit der heAG 
mobilo Gmbh die Verpflichtung, Verluste 
der Gesellschaft auszugleichen. Durch den 
Defizitabdeckungsvertrag mit der Wissen
-
schaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis 
Darmstadt-Dieburg werden die jährlich zu 
übernehmenden Verluste auf 12.782 teUr 
begrenzt.
Weiterhin bestehen bei der heAG im rah- 
men des üblichen Geschäftsverkehrs 
finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und 
Leasingverträgen von 924 teUr.
Unter den sonstigen Rückstellungen sind 
im Wesentlichen ausreichende beträge für 
strompreisdeputate, für Altersteilzeit- und 
weitere personalbezogene Verpflichtun-
gen sowie für ausstehende rechnungen 
erfasst.
Die fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt 
sich aus nachfolgendem spiegel:  
   
Bezüge des Vorstands
Die bezüge des Vorstands betrugen im 
berichtsjahr 553 teUr, davon entfielen je 
277 teUr auf herrn Dr. Ahrend und herrn 
Dr. hoschek. An die früheren Mitglieder 
des Vorstands der heAG und ihre hinter-
bliebenen wurden 613 teUr gezahlt. Die 
für diesen Personenkreis gebildete Pensi-
onsrückstellung beträgt 7.942 teUr.
Bezüge des aufsichtsrats
Die Vergütungen für die Mitglieder des 
Aufsichtsrats sind der tabelle unter  
„Organe“ zu entnehmen. 
arbeitnehmer
Die heAG beschäftigte durchschnittlich 
32 Angestellte. im bereich beteiligungs-
management waren zum bilanzstichtag, 
umgerechnet in Vollzeitäquivalente,  
13,5 Mitarbeiter eingesetzt.
abschlussprüferhonorar
Auf die Angabe des Gesamthonorars des 
bestellten Abschlussprüfers wird unter in-
anspruchnahme der befreiung nach § 285 
Nr. 17 hGb verzichtet, die Angabe erfolgt 
im Konzernabschluss unserer Gesellschaft.
oRGane
Vorstand
Dr. klaus-Michael ahrend, roßdorf
Dr. Markus hoschek, Darmstadt
aufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind der 
folgenden tabelle zu entnehmen.
aufsichtsrat tantieme Sitzungsgeld Summe
eUR eUR eUR
Jochen Partsch, Oberbürgermeister, Darmstadt, 
Vorsitzender 8.500,00 900,00 9.400,00 
andré Schellenberg, Dipl.-Volkswirt, stadtkäm- 
merer, Darmstadt, stellvertretender Vorsitzender 6.500,00 900,00 7.400,00 
willi heleine1, kfm. Angestellter, reinheim, 
stellvertretender Vorsitzender 6.500,00 900,00 7.400,00 
hanno Benz, Unternehmensberater, stadtver- 
ordneter, Darmstadt, stellvertretender Vorsitzender 7.500,00 700,00 8.200,00 
Yücel akdeniz, Dipl.-sozialpädagoge,
stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 700,00 6.200,00 
Ralf arnemann, Dipl.-Mathematiker, stadtrat, 
Darmstadt 5.500,00 900,00 6.400,00 
iris Bachmann, bibliothekarin i. r., stadträtin, 
Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 
hans-werner erb, Dipl.-Kfm., Mitglied des  
Vorstands der sparkasse Darmstadt, Darmstadt 5.500,00 900,00 6.400,00 
Peter franz, rechtsanwalt, stadtverordneter, 
Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 
hans fürst, Angestellter, stadtverordneter, 
Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 
katja funk1, Dipl.-Kffr., kfm. Angestellte, 
Darmstadt 5.500,00 800,00 6.300,00 
wilhelm kins, Vorstandsvorsitzender GhV Darmstadt, 
stadtverordneter, Darmstadt 5.500,00 900,00 6.400,00 
Brigitte lindscheid, rechtsanwältin, stadträtin, 
Darmstadt 6.500,00 800,00 7.300,00 
Dagmar Metzger, rechtsanwältin, Justitiarin 
sparkasse Darmstadt, stadtverordnete, Darmstadt 5.500,00 500,00 6.000,00 
Göran Perkuhn
1, kfm. Angestellter, reinheim 5.500,00 800,00 6.300,00 
Ronald Speiser1, kfm. Angestellter, reichelsheim 5.500,00 800,00 6.300,00 
isabelle welpot1, Dipl.-betrw. bA, kfm. Angestellte, 
Griesheim 5.500,00 800,00 6.300,00 
Rainer wüst1, kfm. Angestellter, 
fischbachtal 6.500,00 900,00 7.400,00 
Gesamtsumme 108.000,00 14.600,00 122.600,00 
¹ = Arbeitnehmervertreter

80 81heaG Geschäftsbericht 2012 Anhang / bestätigungsvermerk
GewinnVeRwenDUnGSVoRSchlaG
für den bilanzgewinn der heAG von 
24.168.613,15 eUr schlagen wir folgende 
Verwendung vor:
Darmstadt, 28. März 2013
heAG holding AG – beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG)
Der Vorstand
Dr. Klaus-Michael Ahrend   
Dr. Markus hoschek
eUR
Ausschüttung einer Dividende von 25,75 eUr je Aktie 
für 900.000 auf den inhaber lautende stückaktien 23.175.000,00
Die Zahlung der, auf die inhaberaktien entfallenden, Dividende erfolgt in 2 teilbeträgen:
1. teilbetrag am 1. bankarbeitstag nach der hauptversammlung: 12.175.000,00
2. teilbetrag am 31. Juli 2015: 11.000.000,00
Ausschüttung einer Dividende von 14,56 eUr je Aktie
für 47.504 auf den Namen lautende Vorzugsaktien 691.658,24
Vortrag auf neue rechnung 301.954,91
24.168.613,15
Wir haben den Jahresabschluss – beste-
hend aus bilanz, Gewinn- und Verlustrech-
nung sowie Anhang – unter einbeziehung 
der buchführung und den Lagebericht der 
heAG holding AG – beteiligungsmanage-
ment der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG), Darmstadt, für das Geschäftsjahr 
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 
geprüft. Die buchführung und die Aufstel-
lung von Jahresabschluss und Lagebericht 
nach den deutschen handelsrechtlichen 
Vorschriften liegen in der Verantwortung 
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere 
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von 
uns durchgeführten Prüfung eine beur-
teilung über den Jahresabschluss unter 
einbeziehung der buchführung und über 
den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung 
entsprechend § 317 hGb unter beachtung 
der vom institut der Wirtschaftsprüfer fest- 
gestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorge-
nommen. Danach ist die Prüfung so zu 
planen und durchzuführen, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die 
Darstellung des durch den Jahresabschluss 
unter beachtung der Grundsätze ord-
nungsmäßiger buchführung und durch 
den Lagebericht vermittelten bildes der 
Vermögens-, finanz und ertragslage we- 
sentlich auswirken, mit hinreichender 
sicherheit erkannt werden. bei der fest-
legung der Prüfungshandlungen werden 
die Kenntnisse über die Geschäftstätig-
keit und über das wirtschaftliche und 
rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie 
die erwartungen über mögliche fehler 
berücksichtigt. im rahmen der Prüfung 
werden die Wirksamkeit des rechnungs-
legungsbezogenen internen Kontrollsys-
tems sowie Nachweise für die Angaben 
in buchführung, Jahresabschluss und 
Lagebericht überwiegend auf der basis 
von stichproben beurteilt. Die Prüfung 
umfasst die beurteilung der angewandten 
bilanzierungsgrundsätze und der wesentli-
chen einschätzungen des Vorstands sowie 
die Würdigung der Gesamtdarstellung des 
Jahresabschlusses und des Lageberichts. 
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prü-
fung eine hinreichend sichere Grundlage 
für unsere beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen einwendun-
gen geführt.
Nach unserer beurteilung aufgrund der 
bei der Prüfung gewonnenen erkennt-
nisse entspricht der Jahresabschluss zum 
31. Dezember 2012 der heAG holding 
AG - beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (heAG), Darm-
stadt, den gesetzlichen Vorschriften und 
vermittelt unter beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger buchführung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des bild der Vermögens-, finanz- und  
ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebe-
richt steht in einklang mit dem Jahresab-
schluss, vermittelt insgesamt ein zutref-
fendes bild von der Lage der Gesellschaft 
und stellt die chancen und risiken der 
zukünftigen entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 24. Juni 2013
Deloitte & touche Gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Leuschner
Wirtschaftsprüfer
Krämer
Wirtschaftsprüfer
 
BeStätiGUnGSVeRMeRk

82 83heaG Geschäftsbericht 2012 bericht des Ausichtsrats
BeRicht DeS aUfSichtSRatS DeR heaG holDinG aG – 
BeteiliGUnGSManaGeMent DeR  
wiSSenSchaftSStaDt DaRMStaDt (heaG)
Der Aufsichtsrat hat sich während des 
Geschäftsjahres 2012 vom Vorstand regel-
mäßig und umfassend über die Lage der 
Gesellschaft, alle wesentlichen Geschäfts-
vorfälle, den stand von Projektarbeiten  
und die entwicklung des Unternehmens 
und der beteiligungsunternehmen münd- 
lich und schriftlich berichten lassen. An- 
hand der Vorlagen und der erteilten Aus-
künfte hat der Aufsichtsrat die ihm nach 
Gesetz und satzung obliegenden Aufgaben 
wahrgenommen und die tätigkeit der 
Geschäftsführung überwacht. Die schwer-
punkte im Geschäftsjahr 2012 lagen bei 
den beratungen über den erwerb und die 
finanzierung der zusätzlichen Anteile an 
der heAG südhessische energie AG (hse) so-
wie einer gewerblich genutzten immobilie.
im Geschäftsjahr 2012 fanden neun Auf-
sichtsratssitzungen (davon fünf außeror-
dentliche sitzungen) statt.
Der Abgabe der entsprechenserklärung 
nach dem Darmstädter beteiligungsko-
dex für das Geschäftsjahr 2012 hat der 
Aufsichtsrat in seiner sitzung am 21. März 
2013 zugestimmt.
Die mit der Prüfung des Jahresabschlusses 
und des Konzernabschlusses sowie der 
berichte über die Lage der heAG und des 
Konzerns für das Geschäftsjahr 2012 be-
auftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 
die Deloitte & touche Gmbh, frankfurt, 
hat uneingeschränkte bestätigungsver-
merke nach § 322 hGb erteilt.
Der Abschlussprüfer hat an der Jahresab-
schlusssitzung des Aufsichtsrats teilge-
nommen, über die wesentlichen ergeb-
nisse seiner Prüfung berichtet und für 
erläuterungen zur Verfügung gestanden.
Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsergebnis-
se zustimmend zur Kenntnis genommen. 
Nach dem abschließenden ergebnis seiner 
Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Jah-
resabschluss, dem Konzernabschluss, dem 
Lagebericht und dem Konzernlagebericht 
des Vorstands zu.
er hat am heutigen tage den Jahresab-
schluss festgestellt und den Konzernab-
schluss gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt 
sich dem ergebnisverwendungsvorschlag 
des Vorstands an.
Der nach § 312 AktG vom Vorstand auf-
zustellende bericht über die beziehungen 
zu verbundenen Unternehmen liegt vor. 
er wurde vom Abschlussprüfer geprüft 
und mit folgendem bestätigungsvermerk 
versehen: 
„Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung 
und beurteilung bestätigen wir, dass
1.  die tatsächlichen Angaben des berichts 
richtig sind,
2.  bei den im bericht aufgeführten rechts-
geschäften die Leistung der Gesellschaft 
nicht unangemessen hoch war und
3.  bei den im bericht aufgeführten 
Maßnahmen keine Umstände für eine 
wesentlich andere beurteilung als 
durch den Vorstand sprechen.“
Nach eigener Prüfung stimmt der 
Aufsichtsrat dem Prüfungsergebnis des 
Abschlussprüfers zu und erklärt, dass 
gegen die erklärung des Vorstands am 
schluss des berichts über die beziehun-
gen zu verbundenen Unternehmen keine 
einwendungen bestehen.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, 
allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
sowie dem betriebsrat für die im Ge-
schäftsjahr 2012 geleistete Arbeit Dank 
und Anerkennung aus.
Darmstadt, 23. August 2013
Der aufsichtsrat
Oberbürgermeister Jochen Partsch
Vorsitzender

84 heaG Geschäftsbericht 2012 impressum
herausgeber
heAG holding AG –
beteiligungsmanagement
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(heAG)
Projektleitung
heAG holding AG –
beteiligungsmanagement
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(heAG)
benjamin Wesp
im carree 1
64283 Darmstadt
konzept, text, Gestaltung, fotografie
feedback werbeagentur Gmbh, Darmstadt
www.manok.de
Druck
frotscher Druck, Darmstadt
www.frotscher-druck.de
Gedruckt auf cO
2-neutralem Papier
Der Geschäftsbericht kann
angefordert werden bei:
heAG holding AG –
beteiligungsmanagement
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(heAG)
benjamin Wesp
im carree 1
64283 Darmstadt
telefon 06151 7095752
telefax 06151 709-2489
e-Mail: benjamin.wesp@heag.de
Bildnachweis
·  seite 1/6/8/10/12-13/14/18/22/26 
heAG holding AG – 
beteiligungsmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(heAG) 
(fotografie  
seite 1/10/12 rechtes bild/ 14/18/22/26,  
feedback werbeagentur Gmbh)
·  seite 16-17 
heAG südhessische energie AG (hse) 
·  seite 20-21 
bauverein AG,  
(fotografie seite 20 linkes bild, 
frank seifert)
·  seite 24-25 
heAG mobilo Gmbh 
·  seite 12 
fotolia
iMPReSSUM

im carree 1 • 64283 Darmstadt

2013/0290

1781 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
04.09.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat        an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Rechtsamt – 
Stadtwirtschafts-
koordination 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0290 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2012 
 
Vorlage vom: 29.08.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2012 wird zur Kenntnis 
genommen. 
 
 
 
Anlagen: Geschaeftsbericht-2012-HEAG 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 29.08.2013  
 
Begründung:   
 
 
Der Bericht der HEAG über den Einzel- und Konzernabschluss zum 31.12.2012 ist der 
Magistratsvorlage als Anlage beigefügt.  
 
Der Bericht enthält für die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt – den Jahresabschluss 2012 und den HEAG 
Konzernabschluss 2012 inkl. Konzernlagebericht sowie den Zahlenspiegel für die 
Geschäftsbereiche des HEAG Konzerns 2012. 
 
Erläuterungen hierzu werden von Herrn Dr. Klaus Michael Ahrend und Herrn Dr. Markus 
Hoschek vorgetragen.  
 
 
Darmstadt, den 29.08.2013 
 
 
 
 
Jochen Partsch        
Oberbürgermeister   
 
Anlage

Beratungsverlauf (1)

TOP 371

Orte (14)

  • Kirchstraße 2
  • Oppenheimer Straße 2
  • Rüdesheimer Straße 98
  • Heidelberger Landstraße
  • Elisabeth-Schumacher-Straße
  • Nieder-Ramstädter Straße
  • Elisabeth-Hattemer-Straße
  • Friedensplatz 2
  • Binger Straße 2
  • Rheinstraße 65
  • Schulstraße
  • Goethestraße 36
  • Herdweg
  • Im Carree 1

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2013/0290
Typ
Magistratsvorlage
Datum
29.08.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00