AN/0523/2021
Antisemitismus an Schulen
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FDP Anfrage nach § 4
2496 Zeichen
www.FDP-Koeln.de An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An den Vorsitzenden des Ausschusses Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 10.03.2021 AN/0523/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 19.04.2021 Antisemitismus an Schulen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die FDP-Fraktion bittet Sie darum, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung am 19. April 2021 zu setzen. In diesem Jahr feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Köln. Getrübt wird die Freude über dieses Festjahr dadurch, dass wieder ein wachsender Antisemitismus durch Betroffene und Gesellschaft wahrgenommen wird. Latente und manifeste antisemitische Einstellungen kommen in allen gesellschaftlichen Milieus vor. Vor diesem Hintergrund bittet die FDP- Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche Möglichkeiten bietet die Stadt als Schulträger grundsätzlich Schülerinnen und Schülern mehr über das Judentum, jüdische Geschichte und jüdisches Leben heute in Köln zu erfahren? 2. Inwieweit sind durch den Schulträger spezielle Aktionen / Veranstaltungen zum Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Köln“ für Schülerinnen und Schüler bzw. Schulen geplant? 3. Inwieweit plant der Schulträger dauerhafte Unterstützung von Schulen zu dem Thema Judentum und Vielfalt jüdischen Lebens heute, aber auch zu historischen und aktuellen Er- scheinungsformen von Antisemitismus (wie z.B. israelbezogener Antisemitismus) über das Festjahr hinaus? 4. An wen können sich Kölner Schulen heute wenden, wenn sie Fragen oder Unterstützung in Bezug auf Antisemitismus haben? 5. Inwieweit unterstützt die Stadt als Schulträger zivilgesellschaftliche Akteure (z.B. Kölni- sche Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V., SABRA) in ihrer Arbeit mit Blick auf Bekämpfung von Antisemitismus, indem sie z.B. auf entsprechende Bildungsange- FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de bote (z.B. MALMAD) und Projekte („Jederzeit wieder! Gemeinsam gegen Antisemitismus!“) hinweist? Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Stefanie Ruffen Fraktionsgeschäftsführer Schulpolitische Sprecherin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- AN/0523/2021
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 10.03.2021
- Erstellt
- 10.03.2021 11:04