2019/0304
Jahresberichte 2018 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 16.07.2019 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herm Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2018 Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2018 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital. Die Patientenfürsprecherinnen sind seit 2001 am Alice-Hospital tätig. Einmal pro Woche sind wir auf den Stationen der Klinik präsent, sprechen mit Patienten, Angehörigen und Personal. Auch im Jahresbericht 2018 können wir wieder von den vielen positiven Bewertungen berichten. Meist werden kleinere Anliegen an uns herangetragen, die sich schnell klären lassen. In den persönlichen Gesprächen mit Angehörigen und Patienten erfahren wir sehr viel positive Rückmeldungen über die Patientenversorgung im Alice-Hospital. Insbesondere der freundliche und empathische Umgang durch das engagierte Pflegepersonal wird immer wieder hervorgehoben. Dieser persönliche Eindruck deckt sich auch mit den Ergebnissen der Patientenbefragungen. Wie schon berichtet, erhalten die Patienten bei der Aufnahme einen kleinen Fragebogen zur Bewertung ihres Aufenthaltes, um eine Möglichkeit zu geben, Anregungen an das Alice-Hospital weiterzuleiten. Seit 2015 ist der Fragebogen vergleichbar mit dem Fragebogen der AOK und BEK. Insgesamt lag die Bewertung durch die Patienten auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Über 371 gaben einen Fragebogen ab. Über 90% bewerten die Qualität der ärztlichen und pflegerischen Versorgung mit „sehr gut‘. Ebenso hoch liegt die Weiterempfehlungsquote. Diese einfache Form der Patientenbefragung wurde ergänzt um Patientenbefragungen der Krankenversicherungen AOK, Barmer und TK. Das gute Ergebnis der Patientenbefragungen 2018 spiegelt sich auch wieder in der erneuten Zertifi zierung des Patientenservice am Alice-Hospital. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-Hospital im vergangen Jahr das Zertifikat für besonders guten Service durch den TÜV-SÜD. Neben der Zertifizierung durch den TÜV wurde das Alice-Hospital auch als Qualitätspartner durch den Verband der Privaten Krankenversicherungen wieder ausgezeichnet. Positiv wurde auch wieder die Concierge des Alice-Hospitals bewertet, die die Patienten während ihres Aufenthaltes im Alice-Hospital besucht und mögliche Reklamationen behebt. Aufgrund von Patientenanregungen wurde das Erscheinungsbild der Speisekarte optimiert, was zu einer besseren Lesbarkeit führte Im Sommer 2019 fand die Einführung des Patientenarmbändchen statt, was die Sicherheit der Patienten im Krankenhaus weiter verbessert. Ein Schwerpunkt bei Reklamationen und Anregungen ist derzeit nicht zu erkennen. Die meisten sind sehr individuell und liegen eher im Bereich der Kommunikation. Alle Beschwerden werden durch die Geschäftsführung des Alice-Hospitals bearbeitet. Patienten erhalten innerhalb einer Woche eine Rückmeldung. Der Umgang mit Beschwerden erfolgt nach einer detailliert beschriebenen Vorgehensweise. Das Alice-Hospital ist Mitglied im Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen, in dem ein regelmäßiger Austausch über den Umgang mit Patientenanregungen stattfindet. Mit freundlichen Grüßen
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
26.09.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0304
Magistratsbeschluss-Nr.
388
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresberichte 2018 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 23.09.2019
Beschlussvorschlag:
Die Jahresberichte 2018 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen
Anlagen: Jahresbericht 2018 Alice-Hospital
Jahresbericht 2018 Klinikum Darmstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 16.10.2019
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 23,09.2019:
Nach § 7 Abs. 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes (HKHG) sind die zu erstellenden
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
vorzulegen.
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher werden
ebenfalls im § 7 Abs. 3 HKHG geregelt. Danach prüfen die Patientenfürsprecherinnen und
Patientenfürsprecher Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und
vertreten deren Anliegen. Hierzu können sie sich mit Einverständnis der Betroffenen jederzeit
und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Eine weiterführende Regelung der
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher durch
andere Stellen sieht das HKHG nicht vor.
Die Jahresberichte 2018 werden beigefügt als Anlagen zur Kenntnis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinz uzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnah me.
Darmstadt, 23.09.2019
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
2019/0304
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
26.09.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0304
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresberichte 2018 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 23.09.2019
Beschlussvorschlag :
Die Jahresberichte 2018 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Al i-
ce-Hospitals werden zur Kenntnis genommen
Anlagen: Jahresbericht 2018 Alice-Hospital
Jahresbericht 2018 Klinikum Darmstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
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Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 23,09.2019:
Nach § 7 Abs. 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes (HKHG) sind die zu erstellenden Ja h-
resberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorz u-
legen.
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher werden
ebenfalls im § 7 Abs. 3 HKHG geregelt. Danach prüfen die Patientenfürsprecherinnen und
Patientenfürsprecher Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und ve r-
treten deren Anliegen. Hierzu können sie sich mit Einverständnis der Betroffenen jederzeit
und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Eine weiterführende Regelung der Au f-
gaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher durch andere
Stellen sieht das HKHG nicht vor.
Die Jahresberichte 2018 werden beigefügt als Anlagen zur Kennt nis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen G e-
schäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und verzic h-
tet daher auf eine Stellungnahme.
Der Jahresbericht der Patientenf ürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen Geschäft s-
führung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und verzichtet daher
auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 23.09.2019
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
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Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 111061 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt PetraDiefenbach Bärbel Freund IIse Marie Willimczik Jahresbericht 2018 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt GmbH Das Klinikum Darmstadt ist das kommunale Krankenhaus der Maximalversorgung in Südhessen. Im Berichtszeitraum 2018 haben dem Krankenhaus mehr als 150.000 Patientinnen und Patienten ihre Gesundheit anvertraut. Sie werden in 21 Fachkliniken und Instituten, insgesamt zehn zertifizierten Zentren mit interdisziplinären Schwerpunkten auf höchstem Niveau mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren behandelt. Dabei sind dem Krankenhaus hohe hygienische Standards und ständige Qualitätssicherungen besonders wichtig. Gute Medizin in guter Architektur - das ist das Ziel und so war auch das Jahr 2018 gekennzeichnet von Bauarbeiten auf dem Gesundheitscampus in der Innenstadt. Der Rohbau des Zentralen Neubaus konnte fertiggestellt werden, ebenso wie die Errichtung eines Hubschrauberlandeplatzes auf dem höchsten Klinikgebäude. Diese Bauarbeiten am Standort Grafenstraße brachten sehr viel Lärm, Staub und auch Bauarbeiten in der Nacht mit sich. Doch diesen Unannehmlichkeiten wurde von Seiten der Patienten und deren Angehörigen mit sehr viel Verständnis begegnet. Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren im Jahr 2018 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum tätig Petra Diefenbach Klinikum Darmstadt Bärbel Freund Klinikum Darmstadt Ilse Marie Willimczik Klinikum Darmstadt / Eberstadt Während unserer Sprechzeiten waren wir jeweils persönlich vor Ort erreichbar: in Darmstadt montags 15:00- 17:00 Uhr in Eberstadt mittwochs 9:00 - 11:00 Uhr Durch unsere Bereitschaft und Flexibilität außerhalb der Sprechzeiten für die Patienten da zu sein, konnte in dringenden Fällen zeitnah und effektiv eine Problemlösung herbeigeführt werden. Schriftliche Beschwerden gelangten über die ausgewiesenen Briefkästen, jeweils im Eingangsbereich der Klinikgebäude, an uns. Auch für das Jahr 2018 hat sich der Eindruck verfestigt, dass es zu wenig Pflegepersonal gibt. Die Schwestern und Pfleger seien zeitlich und arbeitsmäßig überlastet. Auffallend waren die häufigen Beschwerden die Hautklinik betreffend. Die telefonisch schlechte Erreichbarkeit der Hautklinik und die sehr langen Wartezeiten für einen Behandlungstermin, führten wiederholt zu Beschwerden. Durch die im Jahr 2014 etablierte Hausdame und das im Jahr 2015 etablierte Lob- und Beschwerdebüro, welches den Patienten täglich an Werktagen zur Verfügung steht, konnten viele Beschwerden umgehend bearbeitet werden. Um den Patienten die Möglichkeit zu geben, direkt und unbürokratisch sowohl Anregungen als auch Kritik zu äußern, dient ein Fragebogen "Ihre Meinung ist uns wichtig", den das Lob- u Beschwerdebüro auswertet. Im Jahr 2018 gaben 2924’einen Fragebogen ab, wobei die Bewertung nach dem Notensystem erfolgt: 1 ist die beste und 6 die schlechteste Bewertung. Die medizinische Versorgung und die pflegerischen Leistungen wurden als besonders gut bewertet. Dieses gute Ergebnis der Patientenbefragung spiegelt sich auch in der Weiterempfehlungsquote des Klinikums Darmstadt wieder. Sehr viel Lob erhielt das Lob- und Beschwerdebüro hinsichtlich der medizinischen Versorgung und der Pflegequalität. Die medizinische Versorgung wurde von über 95% der Lob- und Beschwerdeführer als ausgezeichnet befunden. Hinsichtlich der pflegerischen Versorgung wurde die hilfsbereite und liebenswerte Art des Pflegepersonais besonders hervorgehoben Gesund essen im Klinikum, durch eine gesunde und ausgewogene Zusammenstellung der Speisen, zu der auch vegetarische Kost gehört, wird von Seiten der Patienten immer mehr honoriert. Es ist eine Steigerung hinsichtlich der Zufriedenheit bei der Verpflegung zu beobachten. Mehr als 80% der Beschwerdeführer äußerten sich positiv. Negative Bewertungen bezogen sich hauptsächlich falsch gelieferte Menüs (Wahlleistung). Besonders im Jahr 2018 war eine veränderte Kommunikations- und eine damit einhergehende Verhaltensstruktur, auf Seiten der Patienten, zu verzeichnen. Probleme mussten zeitnah, am besten bei Problemeintritt, behoben werden. Der Beschwerdeführer erwartete eine sofortige Reaktion von Seiten des Klinikums. Aufgefangen wurde das sich geänderte Anforderungsprofil durch das Gefüge aus Lob- und Beschwerdebüro, der Hausdame und den Patientenfürsprecherinnen. Diese exzellente Zusammenarbeit führte dazu, dass jeder Beschwerde fundiert und zeitnah nachgegangen werden konnte. Für uns als Patientenfürsprecher bedeutete dies allerdings, dass wir im Beschwerdezeitraum 2018, weit weniger Beschwerden oder Wünsche zu bearbeiten hatten, als in den vergangenen Jahren. Ein signifikanter Rückgang von über 50%, gegenüber dem Jahr 2017 war zu verzeichnen. Wie bereits in den Jahren zuvor, bitten wir das Aufgabenfeld, die Funktion und der damit einhergehende Einsatz der Patientenfürsprecher, der neuen Situation anzupassen. Bar Freund Ilse Marie Willimczik Nur so ist ein effizienter Einsatz unserer Tätigkeit gegeben.
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Grafenstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2019/0304
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 23.09.2019
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00