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A-R/0066/2011

Kunst trifft Sport - Wettbewerb zur Gestaltung der Westkurve im Preußenstadion

Antrag an den Rat 23.10.2011

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.12.2011, TOP 50.1

Originalantrag

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Originalantrag

3523 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0066/2011 
 
 
 
 
 
 
 
 
F DP - RATSFRAKTION  MÜNSTER – DIE LIBERALEN  
Die FDP  - Fraktion im Internet: http://www.fdp-ms.de Email: fraktion@fdp-ms.de 
FDP - Ratsfraktion 
 Geringhoffstraße 48 
 48163 Münster 
 Tel.: 0251 - 987 30 60 
 Fax: 0251 - 987 30 61 
 Email: fraktion@fdp-ms.de 
 
 
 
 
 
 
Münster, 20.10. 2011 
 
 
 
 
 
Antrag  
 
Kunst trifft Sport –  
Wettbewerb zur Gestaltung  
der Westkurve im Preußenstadion 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Um die unansehnliche Westkurve des Preußenstadions aufzuwerten, lädt die Stadt 
Münster gemeinsam mit dem SC Preußen die Kunsthochs chule sowie interessierte 
Künstler und Designer der Stadt zu einem Gestaltung s-Wettbewerb ein. Ziel soll es sein, 
die marode gesperrte Fläche unter dem Motto „Treffp unkt Kunst und Sport“ optisch 
aufzuwerten. Dabei soll sowohl für die Stadionbesuc her als auch für die Zuschauer bei 
Ferrnsehübertragungen eine wenig aufwändige, dafür aber spannende und kreative 
Lösung  für diesen Bereich gefunden und umgesetzt werden. 
 
  
Begründung: 
 
Es gibt derzeit keinen zwingenden Grund, die bröcke lnde Westkurve im Preußen-Stadion 
für den Zuschauer-Betrieb zu sanieren: Ihre Stehplä tze werden nämlich nicht gebraucht, 
um die aus Lärmschutz-Gründen zulässigen 15.000 Bes ucherinnen und Besucher 
unterzubringen. Und auch die in wenigen Ausnahmefällen erlaubte Höchstzahl von 18.500 
Fans findet – wie in der Aufstiegssaison gerade erlebt – problemlos Platz. 
 
Dennoch ist dieses Stück Stadion ein steter Dorn im Auge von Fans, Verein und Stadt: Die 
leeren Ränge wirken bei jedem Spiel wie ein Stimmun gstöter. Und gibt es künftig in einem 
spannenden Drittliga-Derby im ansonsten ausverkauft en Haus einen landesweiten 
Fernsehkamera-Schwenk über Unkraut  und Unansehnlic hes, sind Irritation, Mitleid oder 
gar Spott vermutlich unausweichlich.

- 2 - 
Das Geld für die unnötige Sanierung hat Münster der zeit nicht – und wird es, anders als 
andere Städte, die zum Teil sogar in der Haushaltss icherung sind, auch nicht über Kredite 
besorgen. Wie könnte also eine Lösung aussehen? Ang esichts der Überzeugung, dass 
Münsters andere Sportvereine nicht durch den erfreulichen Aufstieg der Preußen finanziell 
benachteiligt werden sollen, weil ihre Stücke vom o hnehin mageren Budget-Kuchen 
kleiner würden, muss die Stadt eben andere Ideen su chen. Ihr Kapital könnten dabei die 
vielen klugen und kreativen Köpfe sein, die in Kuns thochschulen, in Werkstätten und 
Ateliers arbeiten. 
 
Genau jene sollten in einem Wettbewerb angesprochen  werden: Welche Antwort hat die 
(Gebrauchs-) Kunst auf diese Herausforderung? Wie l ässt sich Gemeinsames zwischen 
Kunst und Sport visualisieren und an exakt diesem O rt umsetzen? Wie macht 
künstlerisches Denken aus der Not eine Tugend und schafft Unverwechslbares, das nichts 
verstecken, sondern neu sehen lassen will? 
 
Die bisher mit dem SCP gemeinsam gegangenen Wege zu  tragfähigen Kompromissen 
waren auch nicht immer „Lösungen von der Stange“ – aber sie waren letztlich von Erfolg 
gekrönt. Dies sollte auch für die „Problematik West kurve“ gelten. Münster geht häufig 
andere Wege als andere Städte: Deshalb wird man mit  einem entsprechenden 
Wettbewerb – über dessen Modalitäten wie Teilnehmer , Preise, Ankauf etc. man 
gemeinsam mit dem SCP entscheiden sollte – auch wie der ein „Münster-Spezifikum“ 
finden. 
 
 
gez. 
 
Carola Möllemann-Appelhoff Gisela Geschkewitz 
Hans Varnhagen Jens Lenski 
Jürgen Reuter Robert Fraude 
Dr. Karin Obst

Beratungsverlauf (1)

14.12.2011 Rat
TOP 50.1 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Geringhoffstraße 48
  • Preußenstadion

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0066/2011
Typ
Antrag an den Rat
Datum
23.10.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37