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AN/1017/2026

Spürbare Verbesserungen in der Kölner Drogenkrise, Antrag CDU

Antrag nach § 3 BV1 (CDU) 15.06.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 25.06.2026, TOP 5.2.3

Antrag nach § 3 (CDU BV1)

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Antrag nach § 3 (CDU BV1)

4082 Zeichen

CDU -Fraktion in der Bezirksvertretung 1 · Innenstadt/Deutz  
Bezirksrat haus · Ludwigstraß e 8 · 50667 Köln  
 
CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 1  
 
Florian Weber   
Vorsitzender 
 
Bezirksrathaus  
Ludwigstraße 8  
50667 Köln  
 
Tel.:   0221 / 221 -91305 
 
 
 
 
E-Mail: f raktion -bv 1@cdu-koeln-innenstadt.de  
 
Mehr Inf ormationen im Internet:  
www.cdu-koeln-innenstadt.de  
www.cdu-koeln.de 
 
Twitter: CDUKoeln1  
 
 
 
 
 
 
 
 
Frau  
Bezirksbürgermeisterin 
Julie Cazier 
Herrn  
Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Herrn 
Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
Eingang beim Bürgeramt:  
AN/1017/2026 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.06.2026 
 
 
Spürbare Verbesserungen in der Kölner Drogenkrise 
 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren, 
 
die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt bittet Sie, folgenden Antrag auf 
die Tagesordnung der nächsten Bezirksvertretungssitzung zu setzen: 
 
Die Stadt diskutiert fortlaufend neue Maßnahmen zur Bewältigung der Drogenkrise. 
Bis heute fehlt jedoch ein öffentlich nachvollziehbarer Maßstab, anhand dessen 
Erfolg oder Misserfolg dieser Maßnahmen überhaupt bewertet werden kann. 
Transparenz, Messbarkeit und regelmäßige Evaluation sind deshalb die 
unverzichtbare Grundlage verantwortungsvollen politischen Handelns. 
 
Beschluss 
Die Verwaltung der Stadt Köln wird beauftragt, bis Ende August die folgenden 
Beschlusspunkte umzusetzen:  
⁃ Veröffentlichung eines aktuellen Berichts zur Drogensituation in der Kölner 
Innenstadt bezogen auf das erste Halbjahr 2026 inkl. Einordnung in die 
Vorjahre. Der Bericht im Kontext illegaler Drogen soll die Perspektiven der 
Kölner Stadtverwaltung und der Kölner Polizei umfassen. Wichtige Aspekte 
sind dabei unter anderem die Statistiken über Vorgänge des Konsums, der 
Beratung und der Vermittlung in Entzugs-/ Hilfsmaßnahmen, die Statistiken 
über Beschwerden, Einsätze und Straftaten sowie die seitens der Stadt und 
Polizei ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Drogenkrise in der 
Innenstadt inkl. einer Bewertung hinsichtlich Erfolg und Misserfolg.

⁃ Veröffentlichung einer Liste an Maßnahmen, mit denen die Kölner 
Stadtverwaltung und die Kölner Polizei die krisenhafte Drogensituation in der 
Kölner Innenstadt im 2. Halbjahr 2026 spürbar (messbar) verbessern wollen. 
⁃ Durchführung eines Runden Tisches zur „Drogensituation Kölner Innenstadt“, 
der relevante Vertreter der Kölner Stadtverwaltung, der Kölner Polizei, der 
Kölner Stadtwerke, der involvierten Sozialträger und der Bezirksvertretung 
Innenstadt in einem Informations- und Entscheidungsgremium 
zusammenbringt.  
 
Begründung  
Die offene und illegale Drogenszene in der Kölner Innenstadt hat sich seit 
Jahresbeginn in der Kölner Innenstadt weiter ausgebreitet. Die Beschwerdelage ist 
nicht mehr weitgehend auf die Straßen rund um den Neumarkt begrenzt. Anwohner, 
Pendler und die Kölner Presse berichten von schwer erträglichen Zuständen im 
Belgischen Viertel, rund um den Friesenplatz und entlang der gesamten Kölner 
Ringe. Auch rund um den Drogenkonsumraum am Neumarkt kommt es trotz 
größtmöglicher Polizeipräsenz zu offenem Drogenkonsum, Drogenhandel und 
Revierkämpfen. Offenbar greifen die organisierten Drogenkriminellen zunehmend auf 
strafunmündige Jugendliche und den Drogenkonsumraum als Rückzugsort zurück, 
um der Strafverfolgung zu entgehen. 
Im Anbetracht dieser negativen Entwicklungen in der Kölner Innenstadt braucht es 
dringend eine öffentliche Stellungnahme der Behörden zur Situation und zu den auch 
kurzfristig wirkenden Verbesserungsmaßnahmen. Der bereits mehrfach geäußerte 
Vorschlag eines Runden Tisches muss nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Die 
erste Sitzung soll im Anbetracht der Dringlichkeit der Angelegenheit im Zweifel auch 
während der sitzungsfreien Zeit im Sommer stattfinden. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Florian Weber     Andreas Bohl 
Fraktionsvorsitzender    stellv. Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

25.06.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.3 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Ludwigstraße 8
  • Friesenplatz
  • Neumarkt

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Details

Aktenzeichen
AN/1017/2026
Typ
Antrag nach § 3 BV1 (CDU)
Datum
15.06.2026
Erstellt
15.06.2026 15:08