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2015/0147

Modernisierung und barrierefreier Ausbau der Verkehrsstation Darmstadt-Eberstadt

Magistratsvorlage 13.04.2015

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2015/0147

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2015/0147

14832 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
19.05.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0147 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 547010 
Kostenstelle:  066-190-1000 Investitionsnummer:  12066-6558      
Kostenträger:  547011 Sachkonto: 0960010 
 
Betreff: Modernisierung und barrierefreier Ausbau der Verkehrsstation Darmstadt -Eberstadt 
 
Vorlage vom: 13.04.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Planung zur Umgestaltung des Bahnhofs Eberstadt wird zugestimmt . 
2. Die geschätzten Kosten in Höhe von 1.144.664, -- € sind der Kostenstelle 066 -190-1000 
(Inv. Nr. 12066 -6558, Sachkonto 0960010) zu entnehmen.  
3. Die Vorlage ist der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.  
4. Nach Magistratsbeschluss ist eine  Veranstaltung zur Information der Öffentlichkeit 
vorgesehen.

Anlagen: 
 
1.  Entwurfsplanung Bahnhof DA -Eberstadt, Lageplan, M 1:500  
2. Entwurfsplanung Bahnhof DA -Eberstadt, Bauwerksplan (Schnitte, Details), M 
1:100 
3. P+R und B+R-Untersuchung Bahnhof DA -Eberstadt (Stand 10/2013)  
4. Entwurfsplanung Bahnhof DA -Eberstadt, B+R -Anlage Bahnsteig 1, M 1:100  
5. Kosten- und Finanzierungsplan (Stand 02/2015)  
6. Kosten Überdachung („Portal“) Eingangsbereich Zugang West (Stand 
02/2015) 
Anlagen 1 bis 3 sind im Parlamentsinformationssy stem ersichtlich  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

Begründung zur Magistratsvorlage vom 05. Mai 2015 
 
 
1. Einführung 
 
Für den Bahnhof Darmstadt -Eberstadt (Verkehrsstation) plant die Deutsche Bahn (DB 
Netze/Station&Service_ AG) in Abstimmung mit der Stadt Darmstadt, der DADINA und 
dem RMV zurzeit die Modernisierung der Bahnsteiganlagen bzw. der Bahnsteigzugänge . 
Das Projekt i st Bestandteil des Modernisierungsprogramms in Hessen (RuFV, 
Rahmenvereinbarung vom 09.08.2011 zur Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen an 
Verkehrsstationen in Hessen zwischen dem Land Hessen, den Aufgabenträgern RMV, NVV 
und VRN sowie DB Netze/DB Station& Service AG). 
 
Ziele der Maßnahme  sind, neben der Verbesserung des Zustandes und 
Erscheinungsbildes sowie der Nutzersicherheit, insbesondere die Herstellung des 
barrierefreien Zugangs bzw. der barrierefreien Nutzbarkeit  der Anlagen sowie di e 
Verbesserung de r intermodalen Vernetzung durch Anlagen für Park+Ride (P+R) bzw. 
Kiss+Ride (K+R) und Bike+Ride (B+R).  
 
Der heutige Zustand entspricht nicht den diesbezüglichen Anforderungen: 
 
- Die Personenverkehrsanlagen (Bahnsteige, Zugänge, Ausstattung der Bahnsteige, 
Empfangsgebäude) befinden sich z. T. in einem schlechten baulichen Zustand. Die 
Bahnsteigshöhen müssen angepasst werden.  
- Beide Bahnsteige sind nicht barrierefrei zugänglich. Der Zugang zu Bahnsteig 1 erfolgt 
über eine ca. 50 m lange und ca. 16 % geneigte Ram pe (ohne Zwischenpodeste) 
östlich des Bahndamms. Bahnsteig 2 ist nur über Bahnsteig 1 durch eine 
Personenunterführung und die zugehörigen Treppenanlagen zu erreichen.  
- Es bestehen keine ausgewiesenen P+R - oder K+R-Plätze. Im Wesentlichen stehen eine 
ungeregelte Parkgelegenheit entlang der Industriestraße sowie einzelne Stellplätze auf 
der Südseite der Pfungstädter Straße zur Verfügung.  
- Das vorhandene Angebot an Fahrradabstellanlagen auf dem Bahngelände für B+R ist 
deutlich zu gering, außerdem z. T. veraltet bzw. nicht überdacht.  
 
2. Inhalt der Planung  
 
Wesentliche Bestandteile des Vorhabens sind: 
 
- Neugestaltung der Zuwege, Bau einer Aufzugsanlage sowie Verlängerung und 
Neugestaltung der Personenunterführung;  
- Neubau und Höhenanpassung der Bahnsteige auf 76 cm übe r Schienenoberkante (SO) 
sowie Höhenanpassung un d Ausrichtung der Gleisanlagen;  
- Anpassung bzw. Erneuerung von Bahnsteigsüberdachungen, Beleuchtung und 
Bahnsteigausstattung.  
 
Grundlage der Planung ist eine Aufgabenteilung zwischen einem westlichen und östli chen 
Zugang zum Bahnhof:

- Der neue (barrierefreie) Hauptzugang liegt auf der Westseite, da von hier aus u.a. die 
ÖPNV-Haltestelle (Buslinie P/PE) und die geplante P+R -Anlage im Bereich der 
Industriestraße auf kürzestem Weg zu erreichen sind.  
- Auf der Ostse ite sind B+R-Anlagen (mögli chst bahnsteignah) sowie K+R -Plätze bzw. 
Taxistände an der Pfungstädter Straße vorgesehen.  
 
Die Planung ist in Anlage 1 und Anlage 2 dargestellt und umfasst die folgenden 
wesentliche Punkte:  
 
- Die Bahnsteige 1 und 2 werden mit ein er einheitlichen Regellänge von 210 m, einer 
einheitlichen Höhe von 76 cm über SO und einer Querneigung von 2 % zur 
Bahnsteigkante erneuert. Die Breite von Bahnsteig 1 (Außenbahnsteig mit Gleis 1) 
beträgt 2,75 m, die Breite von Bahnsteig 2 (Mittelbahnsteig  mit Gleisen 2 und 3) 
beträgt 5,50 bis 7,50 m. Die Treppenanlagen zu den Bahnsteigen werden 
entsprechend der Aufhöhung der Bahnsteige angepasst. Durch Verlängerung der 
Deckenkonstruktion der Personenunterführung (s. u.) wird zusätzliche überdachte 
Fläche für Ausstattungselemente auf dem Bahnsteig gewonnen.  
- Die vorhandene Personenunterführung  zwischen Bahnsteig 1 und 2 wird in westliche 
Richtung verlängert und barrierefrei über den neu zu schaffen den westlichen Zuweg (s. 
u.) an die Pfungstädter Straße angebu nden. Sie wird zudem ertüchtigt und grundhaft 
erneuert. Die Deckenkonstruktion der Unterführung wird in beiden Richtungen im 
Bereich der Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen verlängert.  
- Die Gleise 1 und 2 werden über den ges amten Bahnsteigbereich neu ausgeri chtet, 
Gleis 3 wird neutrassiert und auf bis zu 38 cm angehoben, um eine ausreichende 
lichte Höhe der Personenunterführung zu erreichen.  
- Das bestehende Empfangsgebäude am Bahnsteig 1 wird bahnseitig nicht mehr 
benötigt und ersatzlos zurückgebaut, die gewon nene Fläche wird als B+R -Anlage 
genutzt. 
- Die vorhandenen Bahnsteigdächer  werden durch neue Dächer (Typ Bodenheim) 
ersetzt. Diese werden auch über den Treppenanlagen und Aufzügen angeordnet. Die 
Länge der neuen Bahnsteigdächer beträgt entsprechend der gülti gen Richtlinie 
RiL813.0203 jeweils 22,5 m.  
- Die Ausstattung wird entsprechend dem Ausstattungskatalog der Bahnhofskategorie 4 
erneuert, die Bahnsteige erhalten eine Leiteinrichtung für blinde und sehbehinderte 
Personen gemäß DIN 32984 sowie ein Wegeleitsyst em (Beschilderung). Die 
Gewährleistung der Zugänglichkeit für in ihrer Mobilität eingeschränkte  Personen wird 
durch die Gestaltung gemäß TSI PRM gesichert. So werden z.B. die Treppenaufgänge 
mit Handläufen in zwei Höhen und mit taktilen Handlaufschildern a usgestattet. 
- Durch eine neue Aufzugsanlage  wird der barrierefreie Zugang von der 
Personenunterführung zu allen Bahnsteigen gesichert (Aufzug zu Bahnsteig 1 südlich 
der Unterführung, Aufzug zu Bahnsteig 2 nördlich der Unterführung). Die Aufzüge 
werden unter dem Bahnsteigdach platziert. Beide Aufzüge sind transparente Glas -
Stahlkonstruktionen (1,10 m Breite x 2,10 m Tiefe x 2,20 m Höhe) und werden als 
Dachlader ausgebildet, so dass Nutzung und Ausstieg für Rollstuhlfahrer bzw. 
Fahrradfahrer bequem und ohne We nden möglich ist. Die Beschriftung des 
Kabinendisplays erfolgt zusätzlich in Blindenschrift, die Funktionen der Aufzüge 
werden akustisch angesagt.  
- Der barrierefreie Zuweg im Westen wird als befestigter Gehweg mit einer maximalen 
Breite von 3,50 m (befahrba r für Fahrzeuge des Wasserverbandes), einer maximalen 
Neigung von 6 % und nach jeweils maximal 10 m mit Zwischenpodesten (1,50 m 
Länge, Neigung 2 %) gestaltet. Der Zuweg im Osten  erfolgt über die bestehende

Rampe, die neu befestigt wird, und eine Treppe. E ine barrierefreie Gestaltung des 
östlichen Zuweges ist aufgrund der topografischen und baulichen 
Rahmenbedingungen planerisch nicht sinnvoll und auch nicht notwendig.  
 
Um den westlichen Zuweg als „Hauptzugang“ zu betonen, soll die Gestaltung 
Eingangsbereic hs an der Pfungstädter Straße durch eine Überdachung in geeigneter 
Form („Portal“) erfolgen. Hier könnten z.B. auch Vitrinen, Schilder und möglichst 
Fahrausweisautomaten witterungsgeschützt angeordnet werden. Die konkrete Gestaltung 
erfolgt im Zuge der wei teren Konkretisierung der Planung.  
 
Im Kontext zu dem Projekt wurde im Auftrag der Stadt Darmstadt 1 eine 
Potenzialuntersuchung für P+R bzw. B+R -Verkehre (Anlage 3) erstellt. Darin wurde ein 
künftiger Bedarf von rd. 70 P+R -Plätzen sowie 65 bis 75 B+R-Plätzen ermittelt. 
Fahrradabstellanlagen für B+R wurden bereits in die Pläne integriert. Vorgesehen sind 25 
überdachte Bügel und 7 Fahrradboxen am Bahnsteig 1, außerdem einige Bügel am 
westlichen Zuweg (Übersicht: Anlag 1, Details: Anlage 4).  Die weitere Ausgest altung ist 
Gegenstand der folgenden Planungsphase. Die Fortführung der P+R -Planung wird noch zu 
erarbeiten sein.  
 
3. Bauablauf, Zeitplan -* 
 
Mit der vorliegenden Entwurfsplanung wurden die Leistungsphasen 1 bis 3 abgeschlossen. 
Der Planungsträger DB Netze/DB S tation&Service AG hat beim Eisenbahn -Bundesamt das 
Planungsverfahren nach § 18 AEG eingeleitet.  
 
Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich (Ergebnis der Einzelfallprüfung 
nach § 3c UVPG / Screening). Belange des Denkmalschutzes sind nicht b etroffen. 
 
Grunderwerb ist nicht erforderlich. Im Bereich des neuen Zugangs West ist in geringem 
Maße eine dauerhafte Inanspruchnahme einer städtischen Verkehrsfläche erforderlich. Die 
Gestattung wird zwischen DB Netze/DB Stadtion&Service AG und der Stadt Darmstadt 
vertraglich fixiert.  
 
Die Bauzeit beträgt insgesamt 15 Monate, als Baubeginn im best Case ist Sommer 2015 
vorgesehen (Auskunft DB Netze/DB Station&Service AG).  
 
Es ist folgender Bauablauf geplant: 
 
2015 (ab 2. Jahreshälfte) (nach Vorliegen der Ge nehmigung und Baubeginn DB)  
 
- Anheben von Gleis 3 und Erhöhung von Bahnsteig 2; durch Teilung in zwei 
Bauabschnitte in Längsrichtung bleibt der Bahnsteig nutzbar. 
- Parallel dazu erfolgen Verbauarbeiten für den Aufzug an Bahnsteig 2 und für die 
Verlängerung der Personenunterführung sowie Rückbau des Bahnsteigdaches auf der 
Nordseite von Bahnsteig 2 (provisorische Überdachung während der Bauzeit). 
 In dieser Zeit durchgehende Sperrung an Gleis 3 von 41 Tagen mit 
Schienenersatzverkehr auf der SPNV -Linie Pfungstad t-Darmstadt, danach 10 
Nachtsperrpausen.  
                                                
1 Für die Planungsleistungen wurde eine Vereinbarung zur Kostenteilung zwischen RMV und Stadt 
Darmstadt geschlossen.

- Nach Erhöhung der Bahnsteigkante zum Gleis 3 werden die Arbeiten an Gleis 
2fortgesetzt (Halt der Züge Ri. Heidelberg an Gleis 3, provisorischer Bahnsteig auf der 
Südseite). 
- Durchführung während der 8-stündiger Nachtsperrpausen, ca. 50-stündige 
durchgehende Wochenendsperrung an Gleisen 1 und 2. 
- Die Treppe an Bahnsteig 2 ist während der Umbauzeit jeweils halbseitig nutzbar.  
 
2016: 
 
- Rückbau des Empfanggebäudes, danach Neubau der westlichen Zuwegung.  
- Parallel dazu erfolgt der Rückbau der Überdachung von Bahnsteig 1 (provisorische 
Überdachung während der Bauzeit). 
- Erhöhung von Bahnsteig 1. 
 Durchführung während der 8-.stündigen Nachtsperrpausen, Züge halten an 
erhöhtem Bahnsteig 2 an Gleisen 2 und 3 
- Parallel dazu erfolgen der Bau der neuen Treppenanlage, die Anpassung der Treppe zu 
Bahnsteig 1 (jeweils halbseitiger Umbau, dadurch während der Bauzeit nutzbar), sowie 
der Bau der Aufzugsanlage zu Bahnsteig 1. 
- Nach Fertigstellung der Bahnsteige wird die Personenunterführung erneuert. 
 
Als mögliche Baustelleneinrichtungsflächen sind nördliche bzw. südliche Randbereiche der 
Bahnsteige, der Parkstreifen östlich des Bahnhofs entlang der Pfungstädter Straße und 
Bereiche im Gelände der ehemaligen Papierfabrik bzw. des ehemaligen Güterb ahnhofs 
vorgesehen. 
 
 
4. Kosten und Finanzierung 
 
Die Gesamtkosten der Maßnahme werden mit rund 8,87 Mio. € veranschlagt, davon sind 
rund 7,13 Mio € Baukosten und rund 1,73 Mio. € Planungskosten. Gemäß den geltenden 
Förderregularien werden die zuwendungsfähigen Baukosten durch den Bund, das Land 
Hessen und die Stadt Darmstadt getragen (RuFV und Landes GVFG-Mittel sowie 
komplementär durch RMV und Stadt Darmstadt zu jeweils 50 %). Die nicht 
zuwendungsfähigen Baukosten sowie die nicht zuwendungsfähigen Planungsko sten 
werden durch die Stadt Darmstadt getragen. 
 
Die Kosten (nach Vorabschätzung) für die Stadt Darmstadt betragen lt. Förderantrag 
1.362.995 €, davon wurden 218.331 € als Planungskosten für die Leistungsphasen 1 -4 
bereits gedeckt. Die verbleibenden 1.144.664 € teilen sich wie folgt auf: 
 
 Baukosten (€) Planungskosten (€) Summe (€) 
2015            0   28.500     28.500 
2016 316.851   94.750   411.601 
2017 434.000 142.188   566.188 
2018 116.308   22.067   138.375 
Summe 867.159 277.505  1.144.664 * 
* Ohne Kostenfortschreibung und Ausschreibung

Eine detaillierte Darstellung der Kosten und Finanzierung ist aus Anlage 5 ersichtlich, die 
Angaben gelten vorbehaltlich der endgültigen Abstimmung mit dem Fördermittelgeber 
Land Hessen (HessenMobil). 
 
Nicht enthalten sind die Kosten für die Überdachung („Portal“) am Eingangsbereich 
Zugang West, da diese Maßnahme bisher nicht im RuFV vereinbart ist und eine konkrete 
Ausgestaltung erst im Laufe der weiteren Planung erfolgt. Eine Kostenschätzung hierfür 
enthält Anlage 6. 
 
Für die Leistungsphasen 5 bis 9 ist die vertragliche Grundlage gegeben, damit verbunden 
die Zusage der Vertragsparteien RMV und der Stadt Darmstadt zur Kostenübernahme der 
anteiligen Planungskosten mit Anrechnung auf die Planungskostenpauschale. Da diese 
vorbereitenden Leistungen nicht zu den Bauleistungen zählen, ist die sofortige Vergabe 
der Leistungsphase 5 nach HOAI nach den Richtlinien des Landes Hessen förderrechtlich 
unschädlich. 
 
5. Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit 
 
Zur Information der Öffentlichkeit ist nach dem Magistratsbeschluss eine Veranstaltung in 
Darmstadt-Eberstadt vorgesehen, in der seitens DB Netze/DB Station&Service AG die 
aktuelle Planung vorgestellt wird. Hierzu sollen auch Pressevertreter eingeladen werden.  
 
Die Organisation des Termins erfolgt durch das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, Abt. 
Verkehrsentwicklung in Abstimmung mit DB Netze/DB Station&Service AG. 
 
 
Darmstadt, 05. Mai 2015 
III-61/4 st-br 
Nst. 2833 
 
 
 
Die Dezernentin III:     Der Dezernent IV: 
 
 
 
 
Cornelia Zuschke     Andrè Schellenberg 
Stadträtin      Stadtkämmerer

anlage 2

14944 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
19.05.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I BE 
III 61 
IV 20 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0147 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
224 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 547010 
Kostenstelle:  066-190-1000 Investitionsnummer:  12066-6558      
Kostenträger:  547011 Sachkonto: 0960010 
 
Betreff: Modernisierung und barrierefreier Ausbau der Verkehrsstation Darmstadt -Eberstadt 
 
Vorlage vom: 13.04.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Planung zur Umgestaltung des Bahnhofs Eberstadt wird zugestimmt . 
2. Die geschätzten Kosten in Höhe von 1.144.664, -- € sind der Kostenstelle 066 -190-1000 
(Inv. Nr. 12066 -6558, Sachkonto 0960010) zu entnehmen.  
3. Die Vorlage ist der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.  
4. Nach Magistratsbeschluss ist eine  Veranstaltung zur Information der Öffentlichkeit 
vorgesehen.

- 3 - 
Anlagen: 
 
1.  Entwurfsplanung Bahnhof DA -Eberstadt, Lageplan, M 1:500  
2. Entwurfsplanung Bahnhof DA -Eberstadt, Bauwerksplan (Schnitte, Details), M 
1:100 
3. P+R und B+R-Untersuchung Bahnhof DA -Eberstadt (Stand 10/2013)  
4. Entwurfsplanung Bahnhof DA -Eberstadt, B+R -Anlage Bahnsteig 1, M 1:100  
5. Kosten- und Finanzierungsplan (Stand 02/2015)  
6. Kosten Überdachung („Portal“) Eingangsbereich Zugang West (Stand 
02/2015) 
Anlagen 1 bis 3 sind im Parlamentsinformationssy stem ersichtlich  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 27.05.2015 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 05. Mai 20 15 
 
 
1. Einführung 
 
Für den Bahnhof Darmstadt -Eberstadt (Verkehrsstation) plant die Deutsche Bahn (DB 
Netze/Station&Service_ AG) in Abstimmung mit der Stadt Darmstadt, der DADINA und 
dem RMV zurzeit die Modernisierung der Bahnsteiganlagen bzw. der Bahnsteigzu gänge. 
Das Projekt ist Bestandteil des Modernisierungsprogramms in Hessen (RuFV, 
Rahmenvereinbarung vom 09.08.2011 zur Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen an 
Verkehrsstationen in Hessen zwischen dem Land Hessen, den Aufgabenträgern RMV, NVV 
und VRN sowie DB Netze/DB Station&Service AG).  
 
Ziele der Maßnahme  sind, neben der Verbesserung des Zustandes und 
Erscheinungsbildes sowie der Nutzersicherheit, insbesondere die Herstellung des 
barrierefreien Zugangs bzw. der barrierefreien Nutzbarkeit der Anlagen sowie  die 
Verbesserung der intermodalen Vernetzung durch Anlagen für Park+Ride (P+R) bzw. 
Kiss+Ride (K+R) und Bike+Ride (B+R).  
 
Der heutige Zustand entspricht nicht den diesbezüglichen Anforderungen: 
 
- Die Personenverkehrsanlagen (Bahnsteige, Zugänge, Ausstattun g der Bahnsteige, 
Empfangsgebäude) befinden sich z. T. in einem schlechten baulichen Zustand. Die 
Bahnsteigshöhen müssen angepasst werden.  
- Beide Bahnsteige sind nicht barrierefrei zugänglich. Der Zugang zu Bahnsteig 1 erfolgt 
über eine ca. 50 m lange und c a. 16 % geneigte Rampe (ohne Zwischenpodeste) 
östlich des Bahndamms. Bahnsteig 2 ist nur über Bahnsteig 1 durch eine 
Personenunterführung und die zugehörigen Treppenanlagen zu erreichen.  
- Es bestehen keine ausgewiesenen P+R - oder K+R-Plätze. Im Wesentlichen  stehen eine 
ungeregelte Parkgelegenheit entlang der Industriestraße sowie einzelne Stellplätze auf 
der Südseite der Pfungstädter Straße zur Verfügung.  
- Das vorhandene Angebot an Fahrradabstellanlagen auf dem Bahngelände für B+R ist 
deutlich zu gering, auße rdem z. T. veraltet bzw. nicht überdacht.  
 
2. Inhalt der Planung  
 
Wesentliche Bestandteile des Vorhabens sind: 
 
- Neugestaltung der Zuwege, Bau einer Aufzugsanlage sowie Verlängerung und 
Neugestaltung der Personenunterführung;  
- Neubau und Höhenanpassung der Bahn steige auf 76 cm über Schienenoberkante (SO) 
sowie Höhenanpassung und Ausrichtung der Gleisanlagen;  
- Anpassung bzw. Erneuerung von Bahnsteigsüberdachungen, Beleuchtung und 
Bahnsteigausstattung.  
 
Grundlage der Planung ist eine Aufgabenteilung zwischen einem westlichen und östlichen 
Zugang zum Bahnhof:

- 5 - 
 
- Der neue (barrierefreie) Hauptzugang liegt auf der Westseite, da von hier aus u.a. die 
ÖPNV-Haltestelle (Buslinie P/PE) und die geplante P+R -Anlage im Bereich der 
Industriestraße auf kürzestem Weg zu erreichen  sind. 
- Auf der Ostseite sind B+R -Anlagen (möglichst bahnsteignah) sowie K+R -Plätze bzw. 
Taxistände an der Pfungstädter Straße vorgesehen.  
 
Die Planung ist in Anlage 1 und Anlage 2 dargestellt und umfasst die folgenden 
wesentliche Punkte:  
 
- Die Bahnsteige 1 und 2 werden mit einer einheitlichen Regellänge von 210 m, einer 
einheitlichen Höhe von 76 cm über SO und einer Querneigung von 2 % zur 
Bahnsteigkante erneuert. Die Breite von Bahnsteig 1 (Außenbahnsteig mit Gleis 1) 
beträgt 2,75 m, die Breite von Bahnstei g 2 (Mittelbahnsteig mit Gleisen 2 und 3) 
beträgt 5,50 bis 7,50 m. Die Treppenanlagen zu den Bahnsteigen werden 
entsprechend der Aufhöhung der Bahnsteige angepasst. Durch Verlängerung der 
Deckenkonstruktion der Personenunterführung (s. u.) wird zusätzliche  überdachte 
Fläche für Ausstattungselemente auf dem Bahnsteig gewonnen.  
- Die vorhandene Personenunterführung  zwischen Bahnsteig 1 und 2 wird in westliche 
Richtung verlängert und barrierefrei über den neu zu schaffenden westlichen Zuweg (s. 
u.) an die Pfungs tädter Straße angebunden. Sie wird zudem ertüchtigt und grundhaft 
erneuert. Die Deckenkonstruktion der Unterführung wird in beiden Richtungen im 
Bereich der Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen verlängert.  
- Die Gleise 1 und 2 werden über den ges amten Bahnstei gbereich neu ausgerichtet, 
Gleis 3 wird neutrassiert und auf bis zu 38 cm angehoben, um eine ausreichende 
lichte Höhe der Personenunterführung zu erreichen.  
- Das bestehende Empfangsgebäude am Bahnsteig 1 wird bahnseitig nicht mehr 
benötigt und ersatzlos zur ückgebaut, die gewonnene Fläche wird als B+R -Anlage 
genutzt. 
- Die vorhandenen Bahnsteigdächer  werden durch neue Dächer (Typ Bodenheim) 
ersetzt. Diese werden auch über den Treppenanlagen und Aufzügen angeordnet. Die 
Länge der neuen Bahnsteigdächer beträgt en tsprechend der gültigen Richtlinie 
RiL813.0203 jeweils 22,5 m.  
- Die Ausstattung wird entsprechend dem Ausstattungskatalog der Bahnhofskategorie 4 
erneuert, die Bahnsteige erhalten eine Leiteinrichtung für blinde und sehbehinderte 
Personen gemäß DIN 32984 so wie ein Wegeleitsystem (Beschilderung). Die 
Gewährleistung der Zugänglichkeit für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen  wird 
durch die Gestaltung gemäß TSI PRM gesichert. So werden z.B. die Treppenaufgänge 
mit Handläufen in zwei Höhen und mit taktilen  Handlaufschildern ausgestattet.  
- Durch eine neue Aufzugsanlage  wird der barrierefreie Zugang von der 
Personenunterführung zu allen Bahnsteigen gesichert (Aufzug zu Bahnsteig 1 südlich 
der Unterführung, Aufzug zu Bahnsteig 2 nördlich der Unterführung). Die Aufzüge 
werden unter dem Bahnsteigdach platziert. Beide Aufzüge sind transparente Glas -
Stahlkonstruktionen (1,10 m Breite x 2,10 m Tiefe x 2,20 m Höhe) und werden als 
Dachlader ausgebildet, so dass Nutzung und Ausstieg für Rollstuhlfahrer bzw. 
Fahrradfahrer bequem und ohne Wenden möglich ist. Die Beschriftung des 
Kabinendisplays erfolgt zusätzlich in Blindenschrift, die Funktionen der Aufzüge 
werden akustisch angesagt.  
- Der barrierefreie Zuweg im Westen wird als befestigter Gehweg mit einer maximalen 
Breite von 3,50 m (befahrbar für Fahrzeuge des Wasserverbandes), einer maximalen 
Neigung von 6 % und nach jeweils maximal 10 m mit Zwischenpodesten (1,50 m

- 6 - 
Länge, Neigung 2 %) gestaltet. Der Zuweg im Osten  erfolgt über die bestehende 
Rampe, die neu befestigt wird , und eine Treppe. Eine barrierefreie Gestaltung des 
östlichen Zuweges ist aufgrund der topografischen und baulichen Rahmenbedingungen 
planerisch nicht sinnvoll und auch nicht notwendig.  
 
Um den westlichen Zuweg als „Hauptzugang“ zu betonen, soll die Gestaltung 
Eingangsbereichs  an der Pfungstädter Straße durch eine Überdachung in geeigneter Form 
(„Portal“) erfolgen. Hier könnten z.B. auch Vitrinen, Schilder und möglichst 
Fahrausweisautomaten witterungsgeschützt angeordnet werden. Die konkrete Gestaltung 
erfolgt im Zuge der weiteren Konkretisierung der Planung.  
 
Im Kontext zu dem Projekt wurde im Auftrag der Stadt Darmstadt 1 eine 
Potenzialuntersuchung für P+R bzw. B+R -Verkehre (Anlage 3) erstellt. Darin wurde ein 
künftiger Bedarf von rd. 70 P+R -Plätzen sowie 65 bis 75 B+R-Plätzen ermittelt. 
Fahrradabstellanlagen für B+R wurden bereits in die Pläne integriert. Vorgesehen sind 25 
überdachte Bügel und 7 Fahrradboxen am Bahnsteig 1, außerdem einige Bügel am 
westlichen Zuweg (Übersicht: Anlag 1, Details: Anlage 4).  Die weitere Ausgestaltung ist 
Gegenstand der folgenden Planungsphase. Die Fortführung der P+R -Planung wird noch zu 
erarbeiten sein.  
 
3. Bauablauf, Zeitplan -* 
 
Mit der vorliegenden Entwurfsplanung wurden die Leistungsphasen 1 bis 3 abgeschlossen. 
Der Planungsträger DB Netze/DB Station&Service AG hat beim Eisenbahn -Bundesamt das 
Planungsverfahren nach § 18 AEG eingeleitet.  
 
Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich (Ergebnis der Einzelfallprüfung 
nach § 3c UVPG / Screening). Belange des Denkmals chutzes sind nicht betroffen.  
 
Grunderwerb ist nicht erforderlich. Im Bereich des neuen Zugangs West ist in geringem 
Maße eine dauerhafte Inanspruchnahme einer städtischen Verkehrsfläche erforderlich. Die 
Gestattung wird zwischen DB Netze/DB Stadtion&Servi ce AG und der Stadt Darmstadt 
vertraglich fixiert.  
 
Die Bauzeit beträgt insgesamt 15 Monate, als Baubeginn im best Case ist Sommer 2015 
vorgesehen (Auskunft DB Netze/DB Station&Service AG).  
 
Es ist folgender Bauablauf geplant: 
 
2015 (ab 2. Jahreshälfte) (nach Vorliegen der Genehmigung und Baubeginn DB)  
 
- Anheben von Gleis 3 und Erhöhung von Bahnsteig 2; durch Teilung in zwei 
Bauabschnitte in Längsrichtung bleibt der Bahnsteig nutzbar. 
- Parallel dazu erfolgen Verbauarbeiten für den Aufzug an Bahnsteig 2 und für die 
Verlängerung der Personenunterführung sowie Rückbau des Bahnsteigdaches auf der 
Nordseite von Bahnsteig 2 (provisorische Überdachung während der Bauzeit). 
                                                
1 Für die Planungsleistungen wurde eine Vereinbarung zur Kostenteilung zwischen RMV und Stadt 
Darmstadt geschlossen.

- 7 - 
 In dieser Zeit durchgehende Sperrung an Gleis 3 von 41 Tagen mit 
Schienenersatzverkehr auf der SPNV-Linie Pfungstadt -Darmstadt, danach 10 
Nachtsperrpausen.  
- Nach Erhöhung der Bahnsteigkante zum Gleis 3 werden die Arbeiten an Gleis 
2fortgesetzt (Halt der Züge Ri. Heidelberg an Gleis 3, provisorischer Bahnsteig auf der 
Südseite). 
- Durchführung während der 8-stündiger Nachtsperrpausen, ca. 50-stündige 
durchgehende Wochenendsperrung an Gleisen 1 und 2. 
- Die Treppe an Bahnsteig 2 ist während der Umbauzeit jeweils halbseitig nutzbar.  
 
2016: 
 
- Rückbau des Empfanggebäudes, danach Neubau der westlichen Zuwegung.  
- Parallel dazu erfolgt der Rückbau der Überdachung von Bahnsteig 1 (provisorische 
Überdachung während der Bauzeit). 
- Erhöhung von Bahnsteig 1. 
 Durchführung während der 8-.stündigen Nachtsperrpausen, Züge halten an 
erhöhtem Bahnsteig 2 an Gleisen 2 und 3 
- Parallel dazu erfolgen der Bau der neuen Treppenanlage, die Anpassung der Treppe zu 
Bahnsteig 1 (jeweils halbseitiger Umbau, dadurch während der Bauzeit nutzbar), sowie 
der Bau der Aufzugsanlage zu Bahnsteig 1. 
- Nach Fertigstellung der Bahnsteige wird die Personenunterführung erneuert. 
 
Als mögliche Baustelleneinrichtungsflächen sind nördliche bzw. südliche Randbereiche der 
Bahnsteige, der Parkstreifen östlich des Bahnhofs entlang der Pfungstädter Straße und 
Bereiche im Gelände der ehemaligen Papierfabrik bzw. des ehemaligen Güterbahnhofs 
vorgesehen. 
 
 
4. Kosten und Finanzierung 
 
Die Gesamtkosten der Maßnahme werden mit rund 8,87 Mio. € veranschlagt, davon sind 
rund 7,13 Mio € Baukosten und rund 1,73 Mio. € Planungskosten. Gemäß den geltenden 
Förderregularien werden die zuwendungsfähigen Baukosten durch den Bund, das Land 
Hessen und die Stadt Darmstadt getragen (RuFV und Landes GVFG-Mittel sowie 
komplementär durch RMV und Stadt Darmstadt zu jeweils 50 %). Die nicht 
zuwendungsfähigen Baukosten sowie die nicht zuwendungsfähigen Planungskosten 
werden durch die Stadt Darmstadt getragen. 
 
Die Kosten (nach Vorabschätzung) für die Stadt Darmstadt betragen lt. Förderantrag 
1.362.995 €, davon wurden 218.331 € als Planungskosten für die Leistungsphasen 1 -4 
bereits gedeckt. Die verbleibenden 1.144.664 € teilen sich wie folgt auf: 
 
 Baukosten (€) Planungskosten (€) Summe (€) 
2015            0   28.500     28.500 
2016 316.851   94.750   411.601 
2017 434.000 142.188   566.188 
2018 116.308   22.067   138.375 
Summe 867.159 277.505  1.144.664 * 
* Ohne Kostenfortschreibung und Ausschreibung

Eine detaillierte Darstellung der Kosten und Finanzierung ist aus Anlage 5 ersichtlich, die 
Angaben gelten vorbehaltlich der endgültigen Abstimmung mit dem Fördermittelgeber 
Land Hessen (HessenMobil). 
 
Nicht enthalten sind die Kosten für die Überdachung („Portal“) am Eingangsbereich 
Zugang West, da diese Maßnahme bisher nicht im RuFV vereinbart ist und eine konkrete 
Ausgestaltung erst im Laufe der weiteren Planung erfolgt. Eine Kostenschätzung hierfür 
enthält Anlage 6. 
 
Für die Leistungsphasen 5 bis 9 ist die vertragliche Grundlage gegeben, damit verbunden 
die Zusage der Vertragsparteien RMV und der Stadt Darmstadt zur Kostenübernahme der 
anteiligen Planungskosten mit Anrechnung auf die Planungskostenpauschale. Da diese 
vorbereitenden Leistungen nicht zu den Bauleistungen zählen, ist die sofortige Vergabe 
der Leistungsphase 5 nach HOAI nach den Richtlinien des Landes Hessen förderrechtlich 
unschädlich. 
 
5. Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit 
 
Zur Information der Öffentlichkeit ist nach dem Magistratsbeschluss eine Veranstaltung in 
Darmstadt-Eberstadt vorgesehen, in der seitens DB Netze/DB Station&Service AG die 
aktuelle Planung vorgestellt wird. Hierzu sollen auch Pressevertreter eingeladen werden.  
 
Die Organisation des Termins erfolgt durch das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, Abt. 
Verkehrsentwicklung in Abstimmung mit DB Netze/DB Station&Service AG. 
 
 
Darmstadt, 05. Mai 2015 
III-61/4 st-br 
Nst. 2833 
 
 
 
Die Dezernentin III:     Der Dezernent IV: 
 
 
 
 
Cornelia Zuschke     Andrè Schellenberg 
Stadträtin      Stadtkämmerer

anlage 1

46157 Zeichen

Kabelschacht
2UW*HElXGH$QODJH3URMHNWEH]HLFKQXQJ
Projekt :
Planungsphase :
Planart :0D‰VWDEKBS:Strecke:
Plan-Nr.:HOAI Phs.:
Bearbeitung
bearbeitet :
gezeichnet :
JHSUIW
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
$UWGHUbQGHUXQJDatumName
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Planersteller:
Name (Druckschrift)Datum Unterschrift
Name (Druckschrift)DatumUnterschrift
Projektleiter :
Name (Druckschrift)DatumUnterschrift
%DXYRUODJHEHUHFKWLJWHUJHPl‰99%$8
Bauherr / Anlagenverantwortlicher :
%DXYRUODJHJHSUIWJHP99%$8†$QO
Name (Druckschrift)DatumUnterschrift
4XDOLWlWVSUIXQJGHU%DXYRUODJHEisenbahn-Bundesamt :
Name (Druckschrift) Datum Stempel/Unterschrift
Auftragnehmer :%DXEHUZDFKHU%DKQ%h%
Name (Druckschrift) DatumName (Druckschrift)DatumUnterschrift
'LHhEHUHLQVWLPPXQJPLWGHU$XVIKUXQJEHVWlWLJW
Km:
Station&Service AGDB
3UIYHUPHUNEDXWHFKQLVFKHU3UIHU*XWDFKWHU
'LH%DXYRUODJHZXUGHGXUFKGLHWHFKQLVFKH%DXDXIVLFKW4XDOLWlWV
PDQDJHPHQWGHV%DXKHUUQJHSUIW(LQHU)UHLJDEHZLUG]XJHVWLPPW
ja        - ohne Auflagen
ja        - mit Auflagen
GHU3UIEHULFKWOLHJWEHL
QHLQEHUDUEHLWHWH8QWHUODJHQVLQGHUQHXWYRU]XOHJHQ
Name (Druckschrift)DatumUnterschrift
Dipl.-Ing. (FH) Walther / Gericke
Name (Druckschrift)DatumUnterschrift
%DXYRUODJHEHUHFKWLJWHUJHPl‰99%$8
)DFKWHFKQLVFKH)UHLJDEHGHU$XVIKUXQJVXQWHUODJHQ
Name (Druckschrift)DatumUnterschrift
HUVWQDFK=XVWLPPXQJGHU4XDOLWlWVSUIXQJP|JOLFK
%DXYRUODJHEHUHFKWLJWHUJHPl‰99%$8
Plan gleichgestellt mit der .................. Freigabe Nr. ..................
Bauvorlageberechtigter, vom ...................................
Stempel/Unterschrift
Name (Druckschrift) Datum Stempel/Unterschrift
Planinhalt :
Bf-Nr.:
Darmstadt-Eberstadt
km 34,407 bis km 34,617
1HXEDX$X‰HQXQG0LWWHOEDKQVWHLJ
Anlage1

DE
DE
I
I
"A"
D E
D
E
"A"
"B"
"C"
"D"
2UW*HElXGH$QODJH3URMHNWEH]HLFKQXQJ
Projekt :
Planungsphase :
Planart : 0D‰VWDE KBS: Strecke:
Plan-Nr.: HOAI Phs.:
Bearbeitung
bearbeitet :
gezeichnet :
JHSUIW
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
$UWGHUbQGHUXQJ Datum Name
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Planersteller:
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
Antragsteller :
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
%DXYRUODJHEHUHFKWLJWHUJHPl‰99%$8
Antragsteller:
%DXYRUODJHJHSUIWJHP99%$8†$QKDQJ
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
4XDOLWlWVSUIXQJGHU%DXYRUODJH Eisenbahn-Bundesamt :
Name (Druckschrift) Datum Stempel/Unterschrift
Auftragnehmer : %DXEHUZDFKHU%DKQ%h%
Name (Druckschrift) Datum Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
'LHhEHUHLQVWLPPXQJPLWGHU$XVIKUXQJEHVWlWLJW
Km:
Station&Service AGDB
3UIYHUPHUNEDXWHFKQLVFKHU3UIHU*XWDFKWHU
'LH%DXYRUODJHZXUGHGXUFKGLHWHFKQLVFKH%DXDXIVLFKW4XDOLWlWV
PDQDJHPHQWGHV%DXKHUUQJHSUIW(LQHU)UHLJDEHZLUG]XJHVWLPPW
ja        - ohne Auflagen
ja        - mit Auflagen
GHU3UIEHULFKWOLHJWEHL
QHLQEHUDUEHLWHWH8QWHUODJHQVLQGHUQHXWYRU]XOHJHQ
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
Dipl.-Ing. (FH) Walther / Gericke
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
%DXYRUODJHEHUHFKWLJWHUJHPl‰99%$8
)DFKWHFKQLVFKH)UHLJDEHGHU$XVIKUXQJVXQWHUODJHQ
Name (Druckschrift) Datum Unterschrift
HUVWQDFK=XVWLPPXQJGHU4XDOLWlWVSUIXQJP|JOLFK
%DXYRUODJHEHUHFKWLJWHUJHPl‰99%$8
Plan gleichgestellt mit der .................. Freigabe Nr. ..................
Bauvorlageberechtigter, vom ...................................
Stempel/Unterschrift
Name (Druckschrift) Datum Stempel/Unterschrift
Planinhalt :
Darmstadt-Eberstadt
(UWFKWLJXQJ3HUVRQHQXQWHUIKUXQJXQG7UHSSHQ
Legende
Anlage 2

Anlage 3

Stadt Darmstadt  
P+R-/B+R-Untersuchung Darmstadt Eberstadt Seite i 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
 
Inhalt 
1 Vorbemerkung und Aufgabe 1 
2 Bestandsaufnahme 1 
2.1 Grundlagen 1 
2.2 Parken 2 
2.3 Andienung Bus 3 
2.4 Bahnverkehr 3 
2.5 Radverkehr 4 
3 Ermittlung der P+R-/B+R-Nachfrage 5 
3.1 Verkehrserhebungen – Grundlagen 5 
3.2 Fahrgastzählung 6 
3.2.1 Zählung Fahrgäste Zug 6 
3.2.2 Zählung Fahrgäste Bus 9 
3.3 Fahrgastbefragung 11 
3.3.1 Fahrtquelle und Fahrtziel 11 
3.3.2 Fahrtzweck 12 
3.3.3 Verkehrsmittelwahl 13 
3.4 Parkraumbegehung 14 
3.4.1 Parkdauerverteilung 14 
3.4.2 Parkraumbelegung 15 
3.4.3 Fazit der Parkraumbegehung 15 
3.5 Belegung Fahrräder 15 
3.6 Bilanz Verkehrserhebung 16 
4 Prognose des künftigen P+R-/B+R-Bedarfs 17 
4.1 Park-and-Ride 17 
4.2 Bike-and-Ride 18 
5 Resümee - Ausblick 19

Stadt Darmstadt  
P+R-/B+R-Untersuchung Darmstadt Eberstadt Seite ii 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
Abbildungen 
 
Abbildung 1: Parkende Pkw entlang der Industriestraße 2 
Abbildung 2: Abstellanlagen 3 und 4 4 
Abbildung 3: Wild abgestellte Räder 4 
Abbildung 4: Ein- und Aussteiger in alle Richtungen 6 
Abbildung 5: Ein-und Aussteiger in Richtung Frankfurt 7 
Abbildung 6: Ein- und Aussteiger in Richtung Heidelberg/Mannheim 8 
Abbildung 7: Ein- und Aussteiger in Richtung Pfungstadt 8 
Abbildung 8: Ein- und Aussteiger in Richtung Darmstadt 9 
Abbildung 9: Ein- und Aussteiger Bushaltestelle gesamt 9 
Abbildung 10: Ein- und Aussteiger Bushaltestelle Richtung Pfungstadt 10 
Abbildung 11: Ein- und Aussteiger Bushaltestelle Richtung Eberstadt 10 
Abbildung 12: Fahrtquelle der Einsteiger 11 
Abbildung 13: Fahrtziel der Einsteiger 12 
Abbildung 14: Fahrtzweck der Einsteiger 12 
Abbildung 15: Verkehrsmittelwahl aller Einsteiger 13 
Abbildung 16: Auslastung B+R-Anlage 16

Stadt Darmstadt  
P+R-/B+R-Untersuchung Darmstadt Eberstadt Seite iii 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
Pläne: 
Plan 1 Übersicht des Untersuchungsgebietes 
Plan 2 Parkierungsregelung 
Plan 3 Gebietseinteilung Untersuchungsgebiet 
Plan 4 Parkdauerverteilung 
Plan 5 Parkraumbelegung 
 
Anlage 
Befragungsformular

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 1 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
1 Vorbemerkung und Aufgabe 
Die verstärkte Nutzung der Bahn als öffentliches Nahverkehrsmittel durch die Bewoh-
ner Darmstadts und der umliegenden Ortschaften setzt neben einem guten Fahrplan-
angebot eine bequeme Erreichbarkeit des Bahnhofs voraus. Eine an die Fahrplän e 
des schienengebundenen Regional- und Fernverkehrs angepasste Busverbindung so-
wie auf sicheren Wegen erreichbare, geschützte und in ausreichender Zahl vorhan-
dene Unterstände für Fahrräder zählen ebenso zu einem zeitgemäßen Angebot wie 
bequem erreichbare und eine dem Bedarf angemessene Anzahl an Pkw-Stellplätzen 
für Bahnbenutzer.  
Der heute teilweise ungeordnete Bahnhofsbereich Darmstadt Eberstadt mit seinem 
begrenzten Park-and-Ride-Angebot soll umgestaltet werden. Erste Konzepte  zur Um-
gestaltung des Bahnhofsumfeldes mit Bus haltestellen, P+R- und B+R -Anlagen sowie 
neuen angemessenen Fußwegen liegen bereits vor. Zur Ermittlung des künftigen Stell-
platzbedarfs für eine angemessene Dimensionierung der Anlagen sind aktuelle Daten 
notwendig.  
Die Stadt Darms tadt hat daher die Durchführung einer P+R -/B+R-Untersuchung für 
den Bahnhof Darmstadt Eberstadt veranlasst, die nach dem derzeit gültigen Hessi-
schen Leitfaden1 durchgeführt wird. Diese Verkehrsuntersuchung soll Bestandteil eines 
Fördermittel-Antrages für die Bezuschussung durch das Land Hessen für die Herstellung 
von P+R-/B+R-Plätzen sein.  
2 Bestandsaufnahme 
2.1 Grundlagen 
In einem ersten Arbeitsschritt werden Bestandsaufnahmen zur Zusammenstellung der 
Grundlagen durchgeführt. Dazu gehören: 
- Ortsaufnahmen mit der  Kartierung der heutigen Regelungen, Infrastrukturen 
und Maßnahmen (MIV, ÖV, Rad und Fußgänger),  
- Aufnahme der Bedienungshäufigkeit des ÖPNV (Schiene und Straße),  
- Sichtung vorausgegangener Überlegungen und Planungen,  
- Aufnahme des Verkehrsablaufs.  
Zum Untersuchungsgebiet zählen das direkt angrenzende Bahnhofsumfeld sowie der 
Nahbereich, in dem in der Regel ebenfalls Fahrzeuge des P+R -Verkehrs abgestellt 
werden. Eine Übersicht zur Lage und Abgrenzung des Untersuchungsgebietes ermög-
licht Plan 1. Es zeigt einen detaillierten Blick auf das zu untersuchende umgebende 
Straßennetz im Nahbereich des Bahnhofs und die dort zur Verfügung stehenden Stell-
plätze.  
                                                      
 1 Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen: Leitfaden zur Bedarfsermittlung und Planung von P+R-/B+R-
Anlagen, Schriftenreihe der Hessischen Straßen - und Verkehrsverwaltung, Heft 46; Wiesbaden, 2001.

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 2 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
2.2 Parken 
Auf Grund der stark gestiegenen Verkehrsdichte in Richtung Frankfurt sowie der hohen 
Verkehrsdichte innerhalb der Oberzentren Darmstadt und Frankfurt und den weiterhin 
auf einem hohen Niveau befindlichen Benzinpreisen, gewinnt die P+R-Nutzung in den 
letzten Jahren konstant an Bedeutung und wird stetig ausgebaut. Dies gilt durch eine 
mit dem Pkw gut zu erreichende Lage auch für den Bahnhof Darmstadt Eberstadt. 
Um das Parkverhalten der P+R-Nutzer im Untersuchungsgebiet genau zu analysieren, 
werden im Rahmen einer Parkraumbegehung Kennzeichenerfassungen der im Bahn-
hofsnahbereich abgestellten Pkw durchgeführt . Der Bahnhof Darmstadt Eberstadt 
verfügt über keine ausgewiesene P+R-Anlage. Es steht im Wesentlichen eine ungere-
gelte Parkgelegenheit entlang der Industriestraße zur Verfügung (siehe Abbildung 1). 
Des Weiteren gibt es etwa neun weitere Stellplätze entlang der Pfungstädter Straße , 
von denen etwa fünf auf eine Stunde Parkdauer beschränkt sind. (siehe Plan 3). Die 
weiteren vier Parkgelegenheiten sind ungeregelt nutzbar, werden als solche aber 
nicht wahrgenommen.  
 
 
Abbildung 1: Parkende Pkw entlang der Industriestraße 
Untersuchungsgebiet 
Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich neben dem unmittelbaren Bahnhofsbereich 
auch auf das gegenüber liegende Gewerbegebiet. Dort stehen in fußläufiger Entfer-
nung zum Bahnhof 29 Stellplätze in oben genannter Industriestraße zur Verfügung. Es 
werden gemäß des Leitfadens zur Bedarfsermittlung und Planung von P+R - und B+R-
Anlagen1 alle Stellplätze berücksichtigt , die mit einem Fußweg von weniger als 300

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 3 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
Metern vom Bahnsteig aus erreichbar sind. Stellplätze, die einem Parkplatz oder einer 
straßenseitigen Parkgelegenheit zuzuordnen sind, werden erfasst, auch wenn Sie wei-
ter als 300 Meter vom Bahnsteigzugang entfern t liegen. Alle Stellplätze sind ohne Be-
schränkungen frei nutzbar. Der Stations zugang ist über einen signalgeregelten Fuß-
gängerüberweg und eine auf Grund der Länge (> 20 Meter) sowie der Steigung (> 6 
Prozent) nicht barrierefreie  Rampe erreichbar. Sowohl Pa rkgelegenheiten als auch 
der Stationszugang sind weder von der Pfungstädter Straße noch vom Bahnsteig aus 
gut einsehbar. 
Die bestehenden Parkregelungen und das Parkraumangebot im öffentlichen Straßen-
raum des Bahnhofsnahbereichs sind grafisch in Plan 2 dargestellt.  
Nicht mehr für die P+R -Nutzung in Betracht kommen die ehemaligen Stellplätze ent-
lang der Auffahrt zum Güterbahnhof.  
Um planerische Aussagen (z.B. zum Parkverhalten) treffen zu können, wird das  Unter-
suchungsgebiet in sechs Abschnitte gegliedert, die nach der Erfassung auf Grund ih-
rer Parkvorgänge und de s räumlichen Zusammenh angs in zwei Teilgebiete zusam-
mengefasst werden. Die Differenzierung der Untersuchungsgebiete sind in Plan 3 dar-
gestellt.  
Teilgebiet 1 entlang der Industriestraße hat dabei 29 Stellplätze. Hinzu komm en vier 
Abstellmöglichkeiten im Halteverbot, die durchgehend genutzt werden. Teilgebiet 2 
entlang der Pfungstädter Straße bietet etwa neun Stellplätze, von denen vier ungere-
gelt sind und für eine P+R-Nutzung zur Verfügung stehen. Bei beiden Gebieten handelt 
es sich um straßenseitiges Parken.  Die Stellplätze des Teilgebietes 2 werden nicht als 
mögliche P+R-Stellplätze wahrgenommen. Kurzzeitparker sind dort vorherrschend.  
2.3 Andienung Bus 
Der Bahnhof Darmstadt Eberstadt wird von einer Buslinie, der Linie P/PE , bedient. Die 
Bushaltestellen befinden sich westlich der Bahngleise an der Pfungstädter Straße etwa 
150 Meter Fußweg vom Bahnsteig entfernt. Fahrgäste aus Eberstadt kommend bezie-
hungsweise mit dem Fahrtziel Pfungstadt müssen dabei einen signalgeregelten F uß-
gängerüberweg nutzen. Es stehen an beiden Haltestellen drei überdachte  Sitzgele-
genheiten für die wa rtenden Fahrgäste zur Verfügung . Die Linie P/PE  verkehrt zwi-
schen 5 und 8:30 Uhr und zwischen 12:30 und 20 Uhr im 15-Minuten-Takt, in den übrigen 
Zeiten im 30-Minuten-Takt. Bedient wird die Station zwischen 4:13 und 0:18 Uhr. Die 
Fahrtzeit sowohl zwischen dem Eberstädter Bahnhof und der Endhaltestelle Bahnhof 
Pfungstadt als auch Eberstadt Bahnhof und Eberstadt Wartehalle beträgt jeweils fünf 
Minuten. In Eberstadt Wartehalle besteht Anschluss an die Straßenbahn Richtung 
Darmstadt Innenstadt. Bei allen verkehrenden Bussen handelt es sich um Niederflur-
busse. 
2.4 Bahnverkehr 
Der dreigleisige Bahnhof Darmstadt Eberstadt liegt an den Kursbuchstrecken 650 von 
Darmstadt/Frankfurt nach Heidelberg/Mannheim (Main-Neckar-Bahn) und 650.1 von 
Darmstadt Hauptbahnhof nach Pfungstadt. Es verkehren die Regionalbahnlinien 60

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 4 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
zwischen Frankfurt und Heidelberg/Mannheim sowie die Linie 65/66 zwischen Pfungs-
tadt und Darmstadt mit We iterfahrt nach Eberbach am Neckar.  Die Linie 60 fährt im 
Ein-Stundentakt. Zwischen 5 und 6 Uhr sowie zwischen 7 und 8 Uhr besteht eine zusätz-
liche Verbindung nach Frankfurt, zwischen 18 und 19 Uhr fährt ein zusätzlicher Zug 
nach Mannheim.  
Die Linie 65/66 zwischen Pfungstadt und Darmstadt , teilweise mit Weiterfahrt nach 
Eberbach am Neckar, fährt in beide Richtungen jeweils einmal die Stunde. In Richtung 
Pfungstadt besteht zwischen 7 und 8 Uhr eine zusätzliche Verbindung . Die erste Fahrt 
geht um 4:34 Uhr in Richtung Heidelberg ab, die letzte Fahrt um 0:37 Uhr nach Mann-
heim. 
2.5 Radverkehr 
Aufgrund der topografischen Lage Darmstadts am Rande der Rhein-Main-Ebene, die 
im mit dem Rad erreichbaren Bahnhofsumfeld (ca. 5 km) keine nen nenswerten Stei-
gungen aufweist sowie der hohen Siedlungsdichte, bestehen gute Voraussetzungen 
für Bike -and-Ride-Verkehr (B+R). Bisher existieren drei offizielle  aber veraltete bezie-
hungsweise nicht dem Stand der Technik entsprechende  Fahrradabstellanlagen 
(siehe Abbildung 2) sowie ein Bereich in dem wild  abgestellte Fahrräder in hoher An-
zahl auftreten (siehe Abbildung 3). 
 
Abbildung 2: Abstellanlagen 3 und 4 
 
Abbildung 3: Wild abgestellte Räder 
Die Aufteilung der Abstellanlagen ist Plan 2 zu entnehmen. Bei Gebiet 1 handelt es 
sich um die wild abgestellten Fahrräder, Gebiet zwei ist nicht überdacht und bietet 20 
Fahrrädern Platz, Anlage 3 ist veraltet und überdacht und bietet 24 Rädern Platz, An-
lage 4 ist nicht überdacht und bietet 14 Fahrrädern Platz.

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 5 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
3 Ermittlung der P+R-/B+R-Nachfrage 
3.1 Verkehrserhebungen – Grundlagen 
Zur Bereitstellung der notwendigen Eckdaten für die Einrichtung eines angemessenen 
P+R-Angebotes wird mit Hilfe geeigneter Messmethoden der momentane Bedarf er-
mittelt und der zukünftige Bedarf prognostiziert.  
Die derzeitige P+R -Nachfrage wird gemäß der im Leitfaden 2 empfohlenen Vorge-
hensweise mit Hilfe von eigenen empirischen Erhebungen ermittelt. Folgende Erhe-
bungen sind vorgesehen:  
 Zählung der ein - und aussteigenden Fahrgäste (ÖV – Schiene und Bus) 
zwischen Betriebsbeginn (ca. 4:30 Uhr) und 20:00 Uhr,  
 mündliche Befragung der einsteigenden Fahrgäste (ÖV – Schiene) zwi-
schen Betriebsbeginn und 10:00 Uhr,  
 Kennzeichenerfassung der im Bahnhofs-Nahbereich abgestellten Pkw mit-
tels Parkraumbegehu ng eine Stunde vor Betriebsbeginn bis 20:00 Uhr 
(stündlich) sowie  
 Zählung der im Bahnhofsbereich wild abgestellten Fahrräder im gleichen 
Zeitraum (stündlich).  
Der für die Befragung genutzte Erhebungsbogen ist analog zu dem im Leitfaden vor-
gegebenen Fragebogen aufgebaut (siehe Anlage). Die Befragung liefert folgende 
Angaben:  
 Quellort,  
 Zielort,  
 Fahrtzweck,  
 gewähltes Verkehrsmittel auf dem Weg zum Bahnhof. 
Aus der Parkraumbegehung werden Aussagen zur Parkdauer gewonnen, aus der die 
Nutzergruppenzugehörigkeit abgeleitet wird. Hieraus wird der Parkraumbedarf durch 
P+R-Nutzer im Untersuchungsgebiet ermittelt.  
Die Zählung der abgestellten Fahrräder im Bahnhofsbereich liefert zudem die notwen-
digen Angaben über den Bedarf an Bike-and-Ride-Stellplätzen.  
Die beschriebenen Erhebungen fanden am Donnerstag, dem 27. Juni 2013, einem 
repräsentativen Werktag statt.  
                                                      
 2 Hessisches Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen: Leitfaden zur Bedarfsermittlung und Planung von P+R-/B+R-
Anlagen, Schriftenreihe der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung, Heft 46; Wiesbaden, 2001.

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 6 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
3.2 Fahrgastzählung 
Die Zählung der Fahrgäste fand auf den Bahnsteigen des Bahnhofs Darmstadt Eber-
stadt sowie an den beiden Bushaltestellen entlang der Pfungstädter Straße  zwischen 
4:30 Uhr (Betriebsbeginn) und 20:00Uhr statt. Die Fahrgastzählung liefert Angaben über 
die Anzahl der Fahrgäste u nd deren zeitliche Verteilung im Untersuchu ngszeitraum. 
Außerdem wird darauf die Erfassungsquote der Fahrgastbefragung bezogen.  
3.2.1 Zählung Fahrgäste Zug 
Während der 16 Stunden Zähldauer wurden am Bahnhof Darmstadt Eberstadt 475 
Einsteiger (287 in Richtung Frankfurt, 119 in Richtung Heidelberg/Mannheim, 20 in Rich-
tung Pfungstadt und 45  in mit der Linie 65/66 in Richtung Darmstadt/Eberbach) und 
357 Aussteiger (104 aus Heidelberg/Mannheim Fahrtrichtung Frankfurt, 202 aus Frank-
furt Fahrtrichtung Heidelberg/Mannheim, 34 aus Darmstadt/Eberbach Fahrtrichtung 
Pfungstadt und 19 aus Pfungstadt Fahrtrichtung Darmstadt/Eberbach) gezählt. Die 
folgenden Diagramme zeigen die zeitliche und fahrtrichtungsabhängige Verteilung 
der Fahrgäste. Die Zählergebnisse zeigen auf, dass in den Morgenstunden die Einstei-
ger deutlich in der Überzahl sind. Dies liegt vor allem an der hohen Anzahl Einsteiger 
in Richtung Frankfurt. Man erkennt dabei, dass es sich bei dem Bahnhof Darmstadt 
Eberstadt um einen Auspendlerbahnhof handelt (siehe Abbildung 4).  
Die Verbindungen nach Pfungstadt und Darmstadt/Eberbach fallen dabei auf Grund 
ihrer geringen Zahl an Fahrgästen kaum ins Gewicht.  Über den gesamten Tagesver-
lauf liegen die Einsteiger mit 57 Prozent knapp über der Zahl der Aussteiger.  
 
Abbildung 4: Ein- und Aussteiger in alle Richtungen 
43
122
44
18
14 13 14
19
12
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52
37
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7
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6
14
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45
42
19
0
20
40
60
80
100
120
140
Ein- und Aussteiger 
in alle Richtungen
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 7 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
Die Analyse der Zählung ausschließlich zur Berufsverkehrszeit in der Morgenstunde zwi-
schen 4:30 und 10:00 Uhr ergibt, dass 65 Prozent der Fahrgäste (256 Fahrgäste) Aus-
pendler und 35 Prozent (141 Fahrgäste) der Fahrgäste Einpendler sind. 
Die mit Abstand höchste Frequentierung des Bahnhofs liegt in der Zeit zwischen 7 und 
8 Uhr mit 122 Ein- und 61 Aussteigern (26 Prozent der Tageseinsteiger, 17 Prozent der 
Tagesaussteiger).  
 
Abbildung 5: Ein-und Aussteiger in Richtung Frankfurt 
Die Verbindung Richtung Frankfurt weist insgesamt in der Morgenstunde deutlich hö-
here Fahrgastzahlen als nachmittags beziehungsweise abends auf. Aussteiger, die 
aus Richtung Mannheim/Heidelberg kommen, steigen nur in sehr geringer Anzahl in 
Eberstadt aus. Die Verbindung von Mannheim/Heidelberg nach Frankfurt ist eindeutig 
eine Auspendlerverbindung (siehe Abbildung 5). 
Analog zur Fahrtrichtung Frankfurt liegt die Stoßze it der Fahrtrichtung Mannheim/Hei-
delberg in der abendlichen Hauptverkehrszeit. Zwischen 16 und 19 Uhr sind die Aus-
steiger mit 95 Personen (69 Prozent) gegenüber den Einsteigern mit 43 Personen (31 
Prozent) deutlich in der Überzahl. Insgesamt steigen im Tagesverlauf 202 Personen aus 
und 119 Personen ein (siehe Abbildung 6).  
20
35
87
36
15
4 7
11 11
5 6 7
24
13
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3
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30
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3 3 4 2 4
8
2
8 11
2 4
0
10
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30
40
50
60
70
80
90
100
Ein- und Aussteiger 
in Richtung Frankfurt
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 8 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
 
Abbildung 6: Ein- und Aussteiger in Richtung Heidelberg/Mannheim 
 
Abbildung 7: Ein- und Aussteiger in Richtung Pfungstadt 
 
2
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5
2
4 3
0
6 6
11 11
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3
0 1
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3 2 2
7
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10
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38
13
0
5
10
15
20
25
30
35
40
Ein- und Aussteiger 
in Richtung Heidelberg/Mannheim
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger
0
3
0
1
0 0 0
1 1 1 1
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4
3
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4
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6
7
Ein- und Aussteiger 
in Richtung Pfungstadt
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 9 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
 
Abbildung 8: Ein- und Aussteiger in Richtung Darmstadt 
Die Verbindungen der Linie 65/66 zwischen Pfungstadt und Darmstadt/Eberbach ha-
ben nur sehr geringe Ein- und Aussteigerzahlen. Über den gesamten Tagesverlauf wird 
die Linie von 118 Personen genutzt. Diese Anzahl entspricht einem Anteil am Gesamt-
fahrgastaufkommen von 17 Prozent (siehe Abbildung 7 und Abbildung 8). 
3.2.2 Zählung Fahrgäste Bus 
Abbildung 9: Ein- und Aussteiger Bushaltestelle gesamt 
 
1
0
12
3
0 0
3
5
3
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3
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9
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0
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Ein- und Aussteiger 
Richtung Darmstadt
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger
0 0
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7 7 8
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9 9
16
4 5
0
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20
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30
35
Ein- und Aussteiger Bushaltestelle
Gesamt
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 10 
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An der Bushaltestelle wurden insgesamt über den gesamten Tag verteilt 193 Ausstei-
ger und 144 Einsteiger gezählt. Bei den Einsteigern liegt die Spitzenzeit in der abendli-
chen Hauptverkehrszeit zwischen 15 und 19 Uhr, die Spitzenphase der Aussteiger 
liegt zwischen 6 und 10 Uhr (siehe Abbildung 9).  
 
Abbildung 10: Ein- und Aussteiger Bushaltestelle Richtung Pfungstadt 
 
Abbildung 11: Ein- und Aussteiger Bushaltestelle Richtung Eberstadt 
Von den insgesamt 193 aussteigenden Fahrgästen kommen 118 Fahrgäste aus Darm-
stadt Eberstadt und 75 Fahrgäste aus Pfungstadt. Bei beiden Fahrtrichtungen liegt die 
Spitzenzeit der Aussteiger morgens zwischen 6 und 9 Uhr.  
0 0
2
5
2 2
0
2
1
4 4
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00
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14
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18
Ein- und Aussteiger Bushaltestelle
Richtung Pfungstadt
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger
0 0 0
15
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0
2
4
6
8
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14
16
18
Ein- und Aussteiger Bushaltestelle
Richtung Eberstadt
Anzahl Einsteiger Anzahl Aussteiger

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 11 
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3.3 Fahrgastbefragung 
Die Fahrgastbefragung der Einsteiger am Bahnsteig erfolgte im Zeitraum zwischen 
4:30 Uhr und 10:00 Uhr. Aufgrund der benötigten Befragungszeit pro Fahrgast und der 
teilweise beschränkten Auskunftsbereitschaft der Fahrgäste kann diese nur stichpro-
benartig erfolgen. Der Hessische Leitfaden 2 geht dabei von einer Zufallsstichprobe 
aus.  
Von den im Befragungszeitraum (4:30 Uhr bis 10:00 Uhr) 256 gezählten Einsteigern wur-
den 161 Fahrgäste befragt. Dies entspricht einer Erfassungsquote von 63 %, die ange-
sichts der Grundgesamtheit als ausreichend angesehen werden kann.  In der Regel 
gilt ein Stichprobenumfang ab einem Drittel der Grundgesamtheit als ausreichend re-
präsentativ zur Hochrechnung der Erhebungsergebnisse.  
3.3.1 Fahrtquelle und Fahrtziel 
 Von den zwischen 4:30 Uhr und 10:00 Uhr stichprobenartig befragten 161 Fahrgästen 
geben 43 Prozent Pfungstadt und 44 Prozent Eberstadt  als Quell-Ort an. Bei den übri-
gen zwölf Prozent der Fahrgäste wird kein Quellort mehr als zweimal genannt, so dass 
diese in der Grafik nicht aufgeführt werden (Abbildung 12).  
 
Abbildung 12: Fahrtquelle der Einsteiger 
Abbildung 13 zeigt die Fahrtziele der Befragten im Überblick. 57 Prozent der befragten 
Fahrgäste geben Frankfurt als Ziel  an. Alle anderen Ziele liegen deutlich unter einem 
Anteil von zehn Prozent. L ediglich Darmstadt und Bensheim werden mit fünf bezie-
hungsweise sechs Prozent häufiger genannt (siehe Abbildung 13). 
Pfungstadt; 43,38%
Eberstadt; 44,12%
Andere; 12,50%
Fahrtquelle der Einsteiger (4:30 - 10.00 Uhr)
Bei den einsteigenden Fahrgästen dominiert die Fahrtrichtung Eberstadt deutlich. 
Mit 94 Fahrgästen fahren nahezu doppelt so viele Fahrgäste nach Eberstadt wie 
nach Pfungstadt (50 Fahrgäste). Der Schwerpunkt liegt dabei im abendlichen/nach-
mittäglichen Verkehr (siehe Abbildung 10 und Abbildung 11).

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 12 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
 
Abbildung 13: Fahrtziel der Einsteiger 
3.3.2 Fahrtzweck 
Die Fahrgastbefragung ergib t, dass im Zeitraum zwischen 4:3 0 Uhr und 10:00 Uhr hin-
sichtlich des Fahrtzwecks die Fahrten zur Arbeit mit 79 Prozent sowie zur Ausbildung mit 
13 Prozent dominieren. Die restlichen acht Prozent verteilen sich auf die Bereiche Ein-
kaufen, dienstliche oder geschäftliche Erledigungen , sowie Freizeit und Wohnen.  Die 
prozentuale Verteilung der unterschiedlichen Fahrtzwecke aller Befragten im Über-
blick  ist in Abbildung 14 dargestellt.  
 
Abbildung 14: Fahrtzweck der Einsteiger 
 
Frankfurt; 56,62%
Darmstadt; 5,15%
Bensheim; 5,88%
Andere; 32,35%
Fahrtziel der Einsteiger (4:30 - 10:00 Uhr)
Wohnen; 3,68%
Arbeit; 78,68%
geschäftlich; 2,94%
Ausbildung/Schule; 
12,50%
Einkaufen; 1,47%
Freizeit; 0,74%
Fahrtzweck der Einsteiger (4:30 - 10.00 Uhr)

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 13 
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3.3.3 Verkehrsmittelwahl 
Eine der wichtigsten Aussagen der Fahrgastbefragung ist die Wahl des Verkehrsmit-
tels, mit dem die befragten Einsteiger zum Bahnhof gelangen. Die Verteilung der Ver-
kehrsmittel ist weitestgehend homogen. Die Pkw -Fahrer sind mit 28 Prozent (37 Fahr-
gäste) knapp an der Spitze, gefolgt von Bus nutzern mit 26 Prozent, zu Fuß G ehenden 
mit 21 Prozent und mit den Fa hrrad anreisenden Fahrgästen mit 20 Prozent. Bei fünf 
Prozent der Befragten handelt es sich um Umsteiger, also um Fahrgäste, die den vor-
herigen Reiseabschnitt bereits mit dem Zug angetreten haben. 
Der mit 21 beziehungsweise 20  Prozent vergleichsweise hohe Anteil von zu Fuß oder 
per Rad kommenden Fahrgästen deckt sich mit der Angabe, dass ein Großteil der 
Fahrgäste aus den umliegenden Ortschaften Pfungstadt und Darmstadt Eberstadt 
stammen und damit in fußläufiger oder in für den Radverkehr geeigneter Entfernung 
wohnen. 
 Die übrigen Verkehrsträger Mofa, und Pkw -Mitfahrer kommen nur auf einen sehr ge-
ringen Anteil oder werden gar nicht genannt.  
Abbildung 15 zeigt die Verkehrsmittelwahl der Einsteiger im Zeitraum zwischen 4:30 Uhr 
und 10:00 Uhr. 
 
 
Abbildung 15: Verkehrsmittelwahl aller Einsteiger 
 
zu Fuß; 21,05%
Fahrrad; 19,55%
Bus; 26,32%
Pkw-Selbst; 27,82%
Zug; 5,26%
Verkehrsmittelwahl aller Einsteiger (4:30 - 10:00 Uhr)

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 14 
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3.4 Parkraumbegehung 
Die Kennzeichen der im Untersuchun gsgebiet (Plan 3) abgestellten Pkw wurden im 
Zeitraum zwischen 4:00 Uhr und 20:00 Uhr stündlich erfasst. Dabei erfolgte jeweils ein 
Abgleich der vorgefundenen Kennzeichen mit dem vor angegangenen Rundgang, 
um so die Parkdauer der Fahrzeuge zu ermitteln. Nach dem Hessischen Leitfaden 2 
gelten Fahrzeuge als P+R-Teilnehmer, deren Parkdauer über fünf Stunden beträgt und 
deren Zufahrt vor 16:00 Uhr erfolgt.  
Bei der Ermittlung des potenziellen P+R -Bedarfs ist zu berücksichtigen, dass sich unter 
den Langzeitparkern im Bahnhofsumfeld auch Berufspendler, die ihren Arbeitsplatz in 
unmittelbarer Nähe zur Bahnstation haben, befinden können. Eine entsprechende 
Nachfrage besteht am Bahnhof Darmstadt Eberstadt durch das angrenzende Ge-
werbe entlang der Industriestraße.  
Fahrzeuge, die vor Betriebsbeginn (4:30 Uhr) der Nahverkehrsmittel im Untersuchungs-
gebiet parken, also beim ersten Rundgang um 4:00 Uhr gesichtet werden, gelten als 
Nachtparker und damit als Bewohner oder sonstige Anlieger. Durch die computerge-
stützte Auswertung der Parkraumbegehung ist es möglich, aus den stündlich erfassten 
Kennzeichen die Bewohner  sowie die sonstigen Anlieger  zu selektieren. Bei der Beur-
teilung der Parkdauer und Nutzerzugehörigkeit wird dies berücksichtigt.  
3.4.1 Parkdauerverteilung 
Die Parkdauerverteilung gibt an, welche Nutzer vorwiegend die vorhandenen Stell-
plätze belegen. Für die Identifizierung der unterschiedlichen Nutzergruppen wird dazu 
die Parkdauer jedes Fahrzeuges auf einem Stellplatz registriert. In Gebieten mit Einzel-
handel unterliegen die Stellplätze in der Re gel einer Mehrfachnutzung, so dass  die 
Anzahl der ermittelten Parkvorgänge meist  deutlich höher als die Anzahl der vorhan-
denen Stellplätze ist. Bei reinen P+R -Parkplätzen, die ausschließlich zweckmäßig ge-
nutzt werden, liegen die Anzahl der Parkvorgänge und die Anzahl der Stellplätze üb-
licherweise nah beieinander.  
Eine Parkdauer von fünf Stunden und mehr weist auf einen P+R-Nutzer oder einen Mit-
arbeiter der umliegenden Unternehmen hin, soweit er nicht den Bewohnern zuzuord-
nen ist und vor 16:00 Uhr zufährt. Aus diesem Grund wird die Parkdauerverteilung im 
Folgenden ohne eine die Statistik verfälschende Berücksichtigung der Bewohner (also 
Nachtparker) betrachtet.  
Wie Plan 4 zeigt, dauern 30 der 36 gezählten Parkvorgänge im Untersuchungsgebiet 
entlang der Industriestraße fünf oder mehr Stunden. Der Anteil der Parkvorgänge mit 
fünf oder mehr Stunden Aufenthalt liegt damit bei über 80 Prozent.  
Die Fahrgastbefragung identifizierte unter den Fahrgästen zwischen 4:30 Uhr und 10:00 
Uhr 37 Pkw-Selbstfahrer. Nach Hochrechnung der Ergebnisse der Zählung auf die 
Grundgesamtheit ergibt sich somit eine bestehende P+R-Nachfrage von rund 51 Pkw. 
Die im Umkreis von 300 Metern um den Bahnsteig zur Verfügung stehenden Pkw -Stell-
plätze reichen daher nicht aus. Die Differenz zwischen Befragung und Zählung von 
etwa 20 Pkw-Fahrern kann dadurch erklärt werden, dass die P+R -Nutzer einen weite-
ren Weg als 300  Meter vom Stellplatz zum Bahnsteig in Kauf  nehmen oder ihren Pkw

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 15 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
auf einem der angrenzenden Privatparkplätze ab stellen. Sie konnten daher bei der 
Begehung der öffentlich zugänglichen Parkmöglichkeiten nicht erfasst werden.  
3.4.2 Parkraumbelegung 
Die Parkraumbelegung gibt die zeitabhängige Auslastung der Stellplätze im Untersu-
chungsgebiet sowie die Art deren Nutzung an. Insgesamt stehen 33 Stellplätze zur Ver-
fügung, die für die P+R -Nutzung in Frage kommen. Da auch Bewohner und sonstige 
Anlieger bei der Nutzung e inen Anteil haben können, werden sie bei dieser Analyse 
berücksichtigt. Plan 5 zeigt hierzu die Parkraumbelegung entlang der Industriestraße. 
Die Erhebung der Parkraumbelegung der möglichen Stellplätze entlang der Pfungs-
tädter Straße ergibt keine P+R-Nutzung. In diesem Bereich sind Kurzzeitparker vorherr-
schend.  
Die maximale Auslastung im Gesamtgebiet findet zwischen 7:00 und 13:00 Uhr mit 33 
beziehungsweise 32  parkenden Fahrzeugen statt. Bei insgesamt 36 Parkvorgängen 
bedeutet dies, dass es sich im Großteil um Langzeitparker mit fünf oder mehr Stunden 
Parkdauer handelt. 11 Prozent der Pkws parken zw ischen vier und acht Stunden (4  
Pkw), 72 Prozent länger als acht Stunden (26 Pkw). Die nächtliche Nutzung durch acht 
Bewohner, Anlieger oder sonstige Parker ist in Relation zu der vorhandenen Stellplatz-
zahl relativ gering.  
3.4.3 Fazit der Parkraumbegehung 
Im Bahnhofsumfeld Darmstadt Eberstadt besteht ein hohe r Bedarf an Park -and-Ride 
Abstellplätzen. Die sehr früh erreichte Vollauslastung ab 6 Uhr sowie die Bereitschaft 
auch weitere Wege als 300 Metern vom Stellplatz zum Bahnsteig zurückzulegen, zeigt 
den Bedarf sehr deutlich auf. Die durchgängig zusätzlich im Halteverbot abgestellten 
Fahrzeuge unterstreichen diesen Bedarf noch. 
3.5 Belegung Fahrräder 
Die Anzahl der im Umfeld der Bahnsteige  abgestellten Fahrräder wurde stündlich er-
fasst. Die maximale Bele gung liegt zwischen 9 :00 Uhr und 13:00 Uhr vor, wenn 4 1 be-
ziehungsweise 42 Fahrräder im unmittelbaren Bahnhofsumfeld abgestellt sind. Diese 
Größenordnung an B+R -Verkehr bestätigt die Fahrgastbefragung, bei der 26 Perso-
nen angaben, mit dem Fahrrad zum Bahnhof gekommen zu sein. Hochgerechnet auf 
die Grundgesamtheit ergeben sich 36 Fahrradfahrer zwischen 4:30 Uhr und 10:00 Uhr. 
Fahrgäste, die ihr Fahrrad in der Bahn mitnehmen, wurden nicht gesondert erfasst. 
Die Belegung der verschiedenen Bereiche, in denen Fahrräder abgestellt werden , ist 
am Bahnhof Darmstadt Eberstadt ähnlich. Die maximale Auslastung liegt bei allen vier 
Abstellgelegenheiten zwischen 8 und 16 Uhr.  
Der als „wilde“ Abstellanlage (B+R 1) genutzte Zaun entlang der Rampe zum Bahnhof 
wird von maximal elf Fahrradfahrern als Abstellgelegenheit genutzt. Die nicht über-
dachte Anlage (B+R 2) am Stationszugang verzeichnet eine maximale Auslastung von 
zehn Rädern, die überdachte aber veraltete Anlage am Bahnsteig (B+R 3) von 14 und

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 16 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
die nicht überdachte modernere Anlage (B+R 4) von 13 Rädern (siehe Abbildung 16). 
Anlage 4 ist damit voll ausgelastet. 
Am Tag der Zählungen gab es teilweise starke Regenschauer. Die Temperatur lag im 
Tagesverlauf zwischen 15 und 27 Grad Celsius. 
 
Abbildung 16: Auslastung B+R-Anlage 
3.6 Bilanz Verkehrserhebung 
P+R-Nutzung 
Wie den durchgeführten Erfassungen zu entnehmen ist, besteht insgesamt an den für 
die P+R-Nutzung in Frage kommenden Stellen ein hoher Parkdruck. Über 50 Fahrgäste 
kommen mit dem eigenen Pkw (siehe Abschnitt 3.4.1). Die entsprechenden Stellplätze 
weisen bereits ab sieben Uhr nahezu eine Vollauslastung auf (siehe Abschnitt 3.4).  
Die parallel durchgeführte Befragung der Fahrgäste ergab einen mit 27 Prozent ho-
hen Anteil von Fahrgästen, die mit dem Pkw zum Bahnhof kommen. Die Befragung 
bestätigt damit die Ergebnisse der Erfassung  und zeigt ei nen hohen Bedarf an P+R -
Stellplätzen. Die frühen Zufahrtszeiten deuten ebenfalls auf eine P+R -Nutzung hin. Die 
konkurrierende Nutzergruppe der Beschäftigten der angrenzenden Gewerbebe-
triebe hat üblicherweise spätere Zufahrtszeiten als der P+R-Nutzer.
12
15
20
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41 42 42 41 42
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Gesamt B+R 1 "wild" B+R 2 B+R 3 B+R 4
Auslastung B+R-Anlagen

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 17 
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B+R-Nutzung 
Die B+R-Nachfrage liegt laut Zählung der abgestellten Fahrräder und Befragung der 
Fahrgäste bei gut 40 Stellplätzen. Da auf Grund fehlende r attraktiver Abstellanlagen 
ein komfortables Abstellen der Fahrräder nicht möglich ist, kann man davon ausge-
hen, dass der tatsächliche Bedarf höher anzusetzen ist. Aus der ermittelten Nachfrage 
des Vortransports zum Bahnhof und den deutlich höheren Ein - als Aussteigerzahlen 
lässt sich für den Vortransport ein hoher Bedarf an überdachten Abstellanlagen ab-
leiten. Ab schließbare Abstellanlagen, die insbesondere für den Nachtransport und 
damit das Abstellen über Nacht geeignet sind, werden voraussichtlich weniger nach-
gefragt. 
4 Prognose des künftigen P+R-/B+R-Bedarfs 
4.1 Park-and-Ride 
Durch die Bereitstellung von geeigneten Stellplätzen in Bahnsteignähe eigens für den 
P+R-Verkehr und einem damit einhergehenden geringeren Parksuchverkehr und 
durch attraktive und sichere Fußwege kann die Akzeptanz des P+R -Angebots im Ein-
zugsgebiet eines Bahnhofes in der Regel gesteigert werden. 
Bedingt durch die verkehrsgünstige Lage direkt an der Bundesautobahn 5 und der 
Bundesstraße 3 sowie  die gute Pkw-Erschließung im direkten Umfeld des Bahnhofs 
Darmstadt Eberstadt, besteht eine hohe Nachfrage an ein attraktives P+R-Angebot.  
Durch die Lage des Bahnhofs Eberstadt im städtischen Verdichtungsraum und ein da-
mit verbundenes, entsprechend schwächeres ÖPNV -Angebot, kommt der P+R -Nut-
zung eine höhere Bedeutung zu als an innerstädtischen Bahnstationen.  
Der derzeitige Bedarf des P+R-Verkehrs wurde durch die Fahrgastbefragung sowie die 
Parkraumerhebung ermittelt und  beträgt ca. 51 Stellplätze. Gemäß dem anzuwen-
denden Leitfaden ist ein zu erwartender Zuwachs abzuschätzen. Dabei sind verschie-
dene Prognose-Parameter zu berücksichtigen, wie 
- die aktuelle P+R-Nachfrage, 
- das vorhandene P+R-Stellplatzangebot (Komfort, Qualität,...), 
- das derzeitige und zukünftige ÖPNV-Angebot (Taktveränderung,...) und 
- die erwartete Bevölkerungszunahme.  
Diese aufgeführten Planungsparameter werden wie folgt umgesetzt:  
- P+R-Nachfrage (Bestand) 51 Stellplätze 
- Verbesserung P+R-Stellplatzangebot + 10 % 
- ÖPNV-Angebot  + 10 % 
- Bevölkerungszunahme +6 %3 
                                                      
 3 Kombinationswert der städtischen Prognosewerte zur Bevölkerungsentwicklung der Stadt Darmstadt ( +10 %) so-
wie von Pfungstadt (-4 %) – Berechnungsgrundlage: Daten des Hessischen Ministerium für Wirtscha ft, Verkehr und 
Landesentwicklung/HessenAgentur, Wiesbaden 2010

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Zusätzlich sollte ein Puffer von rund 10 Prozent berücksichtigt werden. Daraus ergibt 
sich folgende Berechnung: 
zukünftiger Bedarf:  
51 Pkw * (100% + 10% + 10% + 6% + 10%) ≈ 69 Stellplätze  
 
Das künftige Stellplatzangebot für P+R sollte demnach insgesamt bei rund 69 Stell-
plätzen liegen. Die heute ca. 35 vorhandenen Stellplätze reichen der Anzahl nach 
nicht aus, um die Nachfrage zu befriedigen. Die Probleme liegen im  Wesentlichen in 
dem begrenzten Flächenangebot im unmittelbaren Bahnhofsumfeld. 
4.2 Bike-and-Ride 
Die hohe Anzahl an wild abgestellten Fahrrädern sow ie die Anzahl der befragten 
Personen, die angaben, mit dem Rad zum Bahnhof gefahren zu sein, zeigt deutlich 
den Bedarf an Fahrradabstellanlagen für den Vortransport zum Bahn hof. Die aktuel-
le Nachfrage liegt dabei zwischen 31 (Anzahl abgestellter Fahrräder) und 50 (auf 
Grund-gesamtheit hochgerechnetes Ergebnis der Fahrgas tbefragung) Stellplätzen. 
Insbesondere auf Grund der knappen Flächenverfügbarkeit mit Blick auf die P+R -
Nutzung bietet das B+R -Konzept eine attraktive und vor allem flächenschonende 
Lösung. 
Berücksichtigt man die vorherrschenden schlechten Bedingungen zum Fahrradpar-
ken und das wechselhafte Wetter am Erfassungstag, wi rd das Potenzial an zukünfti-
gen Nutzern bei verbesserten Abstellbedingungen um 20 % höher angesetzt. 
Nachteilig auf den Bedarf an B+R -Abstellanlagen wirkt sich die ungünstige Erschlie-
ßung des Bahnhofs für das Fahrrad aus. Insbesondere im direkten Bahnhofsumfeld 
fehlt eine zeitgemäße Radverkehrsin frastruktur. Gefahrenstellen wie die Engstelle an 
der Bahnunterführung vermindern die Attraktivität der B+R -Nutzung am Bahnhof 
Darmstadt Eberstadt erheblich. Zukünftig ist hierbe i durch die Umgestaltung des 
gesamten Bahnhofnahbereichs mit einer deutlichen  Verbesserung der Situation für 
Rad-fahrer zu rechnen. Dies führt zu einer weiteren Steigerung des prognostizierten 
Bedarfs um zehn Prozent. 
Es ergeben sich für eine moderne Abstellanlage Pr ognosewerte von etwa 65 – 75 
Abstellplätzen für den  Bereich des unmittelbaren Bahnhofsumfelds . Etwa 10 % des 
Angebots sollten als ver schließbare Boxen eingerichtet werden. Neben de n „Nacht-
parkern“ decken die ver schließbaren Boxen auch den Bedarf an Abstellplätzen für 
hochwertige Tagparker ab.

Stadt Darmstadt   
P+R-/B+R-Untersuchung Bahnhof Darmstadt Eberstadt Seite 19 
Abschlussbericht_P+R-Darmstadt Eberstadt.docx/19.11.13 PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER  
5 Resümee - Ausblick 
Der Bahnhof Darmstadt Eberstadt wird in der für die P+R- sowie die B+R-Nutzung rele-
vanten morgendlichen Hauptverkehrszeit überwiegend von Auspendlern nach Frank-
furt genutzt. 256 Fahrgäste (65 Prozent) nutzen den Bahnhof in dieser Zeit als Aus-
gangsbahnhof und sind damit für das P+R- und B+R-Konzept die maßgebende Größe.  
Mit lediglich einer zur Hauptverkehrszeit im Viertel-Stunden-Takt verkehrenden Buslinie 
ist die ÖPNV -Anbindung nur bedingt attraktiv. Die P+R - und B+R -Nutzung erhält  
dadurch eine deutlich höhere Bedeutung. 
Die Parkraumerhebung, die B+R-Erfassung sowie die ergänzende Fahrgastbefragung 
bestätigen durch hohe Auslastungszahlen die Bedeutung von P+R - und B+R-Anlagen 
am Bahnhof Eberstadt.  Diese hohe P+R -Auslastung ist zum Teil auch dadurch verur-
sacht, dass die ehemals nutzbaren Stellplätze an der Auffahrt zum Güterbahnhof mitt-
lerweile weggefallen sind. 
Die Berechnungen nach dem Hessischen Leitfaden zeigen, dass ein Bedarf von 
knapp 70 P+R-Stellplätzen besteht (siehe Abschnitt 4.1).  
Für die B+R-Nutzung ergibt sich ein Bedarf von 60-70 Abstellplätzen. Die aktuelle Lage 
der bestehenden Abstellanlagen ist attraktiv und sollte ausgebaut werden. Zusätzlich 
zeigen die „wild“ abgestellten Fahrräder entlang der Rampe zum Bahnsteig, dass 
auch ein altern atives Angebot auf Straßenniveau geschaffen werden sollte. Auf 
Grund der geringen Zahl an morgendlichen Einpendler n empfiehlt es sich,  maximal 
zehn Prozent der Abstellplätze als verschließbare Boxen zur Verfügung zu stellen. 
Insgesamt kann eine Neuordnung des Bahnhofsbereichs zu mehr Übersichtlichkeit, 
mehr Nutzerfreundlichkeit, deutlicher Nutzungszuweisung und zu mehr Attraktivität be-
züglich der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beitragen. Um eine sichere und attrak-
tive Zubringung der Radfahrer zu den B+ R-Anlagen zu gewährleisten, sollte den Rad-
verkehrsanlagen bei einer Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes hohe Priorität beige-
messen werden.

A n l a g e

Fahrgastbefragung in Darmstadt Eberstadt am Donnerstag, 26. Juni 2013
    Zählstelle: Bahnsteig ........ Name: ......................................Blatt:   ....
Zeit Woher kommen Sie jetzt? Wohin fahren Sie jetzt? Fahrtzweck (Ziel)
  zu Fuß
  Fahrrad
  Mofa/Motorrad
  Bus
  Pkw-Selbstfahrer
  Pkw-Mitfahrer
  Pkw "abgesetzt"
Quelle: Stadt, Gemeinde - wenn 
Herkunftsort Darmstadt, dann 
Straßennamen erfragen
Ziel: Stadt, Gemeinde - wenn Zielort 
Darmstadt, dann Straßennamen 
erfragen
  Wohnen
  Arbeit
  geschäftlich
  Ausbildung
  Einkauf
  Freizeit
  Besuch, sonstiges
wie haben Sie den 
Bahnhof erreicht?
PLANUNGSBÜRO VON MÖRNER + JÜNGER

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Anlage 1.3b
RuFV Darmstadt-Eberstadt
Gesamtübersicht
der Kosten und deren Finanzierung Lph 1 bis 9
Planungs- und Preisstand von: Februar 2015
Projekt-ID Hessen Mobil: DARM00714
[EUR]
Grunderwerbskosten
DB Station&Service 0
DB Energie 0
DB Netz 0
Land Hessen 0
Gebietskörperschaft 0
Aufgabenträger 0
Baukosten 7.135.557
DB Station&Service 3.054.598
DB Energie 0
DB Netz 0
Land Hessen 3.213.800
Gebietskörperschaft 867.159
Aufgabenträger 0
Planungskosten Lph 5-9 970.436
DB Station&Service 415.425
Land Hessen 0
DB Energie 0
DB Netz 0
Gebietskörperschaft 277.505
Aufgabenträger 277.505
Planungskosten Lph 1-4 763.505
DB Station&Service 326.842
Land Hessen 0
DB Energie 0
DB Netz 0
Gebietskörperschaft 218.331
Aufgabenträger 218.331
Summe Lph 1-9 8.869.498
DB Station&Service 3.796.866
DB Energie 0
DB Netz 0
Land Hessen 3.213.800
Gebietskörperschaft 1.362.995
Aufgabenträger 495.837
C:\Users\annette\Documents\Stadt Darmstadt\Bf. Eberstadt\Magistratsvorlage\Anlage 5_Kosten- und 
Finanzierungsplan_Da-Eberstadt_150224
Anlage 5

Stand:20.02.2015
Beschreibung Menge Einheit EP in € GB in € Erläuterungen
Dacheindeckung 28,0 m2 300 8.400 A = 4m x 7,0 m = 28 m2
Stahlkonstruktion inkl. Verbindungen 2,0 t 2.200 4.400 Tragkonstruktion
Erdarbeiten für Fundamente 11,0 m3 150 1.650 Aushub, Verfüllen und Verdichten
Fundamente Beton 6,0 m3 800 4.800  2 Fundamente ca. 2,0m x 1,5 m x 1,0m
Fundamente Bewehrung 1,0 t 1.700 1.700
Beleuchtung 1,0 psch 3.500 3.500
Entwässerung 1,0 psch 2.000 2.000 Anschluss Dachentwässerung an 
Entwässerungssystem
Baukosten 26.450
Bahnhof Darmstadt-Eberstadt
Überdachung Eingang West
Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Vössing GmbH 
Hahnstraße 40,  60528 Frankfurt/M 
Tel.: 069/ 756031-0 Fax: 069/ 756031-44 
Anlage 6

anlage 4

207 Zeichen

Punkt 12: Modernisierung und barrierefreier Ausbau der Verkehrsstation Darmstadt-Eberstadt 
 (V-Nr. 2015/0147) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

anlage 3

206 Zeichen

Punkt 8: Modernisierung und barrierefreier Ausbau der Verkehrsstation Darmstadt-Eberstadt 
 (V-Nr. 2015/0147) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.

Beratungsverlauf (4)

TOP 8
TOP 12
TOP 13
TOP 224

Orte (2)

  • Industriestraße 2
  • Pfungstädter Straße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0147
Typ
Magistratsvorlage
Datum
13.04.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00