Mandari Insight

2024/0193

Protokoll 37. Sitzung Gestaltungsbeirat

Magistratsvorlage 18.06.2024

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

2024/0193

140.9 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 2

99.5 KB · application/pdf

Ansehen

anlage 1

220.6 KB · application/pdf

Ansehen

2024/0193

4374 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
24.06.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0193 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Protokoll 37. Sitzung Gestaltungsbeirat  
 
Vorlage vom: 18.06.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Das Protokoll der 37. Sitzung des Gestaltungsbeirates wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: Protokoll 37. Sitzung Gestaltungsbeirat  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  18.06.2024  
 
Im Dezember 2011 hat der Magistrat bzw. die Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung 
eines Gestaltungsbeirates beschlossen (Vorl. -Nr. 2011/ 0491). Mit der MV Nr. 2019/ 0076 
vom 28.02.2019 wurde die Neubesetzung des Gestaltungsbeirates von der 
Stadtverordnetenversammlung bestimmt.  
 
Die 37. Sitzung  des Gestaltungsbeirats fand am 24.05.2024 in der Schader -Stiftung in der 
Goethestraße 2 in Darmstadt statt.  
 
An der Sitzung nahmen Mitglieder des Beirates, Vertreterinnen und Vertreter der politischen 
Parteien, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung  sowie die Vertretung der 
Geschäftsstelle teil.  
Im öffentlichen Teil waren interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen der 
Presse anwesend; ebenso waren Interessengruppen und Verbände eingeladen.  
 
Zu Beginn erfolgte d ie Begrüßung der Teilne hmenden und der Besuchenden des 
Gestaltungsbeirates sowie der Presse zunächst durch A lexander Gemeinhardt, 
Geschäftsführender Vorstand und Direktor der Schader -Stiftung. 
 
Im Anschluss begrüßt e Oberbürgermeister Hanno Benz die Anwesenden und legt e 
ausführlich seine Positionen zum Thema Stadtentwicklung dar.  
Anschließend begrüß ten Planungs- und Umweltdezernent Michael Kolmer , der auf die 
Bedeutsamkeit von Planungsbeiräten für die Stadtplanung ein ging, sowie die Vorsitzende des 
Gestaltungsbeirates , Prof. Christa Reicher das Publikum.  
 
Frau Prof. Reicher erläuterte im Rahmen eines Impulsvortrags die Frage, ob Baukultur Luxus 
oder Mehrwert für die Städte bedeutet. Daran schließt sich eine durch A lexander 
Gemeinhardt moderierte Podiumsdiskussion an.  
 
Teilnehmende der Diskussionsrunde waren Prof. Christa Reicher (Vorsitzende 
Gestaltungsbeirat, Mitinhaberin des Büros rha reicher haase architekten + stadtplaner in 
Aachen und Susanne Wartzeck (Präsidentin des Bundes Deutscher Architektinnen und 
Architekten und Mitinhaberin des Büros Sturm und Wartzeck in Dipperz), der 
Projektentwickler Konstantin Kolb (Mitgeschäftsführer von Kolb+Partner , Dieburg) sowie 
Stadtrat Michael Kolmer.  
 
Nach einer kurzen Mittagspa use wurden im Anschluss die Vorhaben der Tagesordnung 
„Neubau Demeter -Zentrale Baumschulenweg sowie Revitalisierung und Aufstockung 
Geschäftshaus Ludwigstraße 10 “ vorgestellt; es folgten Rückfragen und Verständnisfragen 
durch die Beiratsmitglieder sowie die anwesenden Gäste.  
 
Im darauffolgenden nicht -öffentlichen Sitzungsteil wurden die Projekte mit den jeweiligen 
Bauherr*innen und den Architekt*innen intensiv diskutiert und besprochen.  
 
Der Stellungnahmen des Beirates zu den Proje kten sind im anliegenden Protokoll ersichtlich.  
Das Protokoll wird im Internet veröffentlicht.  
 
Dezernat III 
 
 
Michael Kolmer  
Stadtrat

anlage 2

4451 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
24.06.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 61 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0193 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
231 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Protokoll 37. Sitzung Gestaltungsbeirat  
 
Vorlage vom: 18.06.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Das Protokoll der 37. Sitzung des Gestaltungsbeirates wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen: Protokoll 37. Sitzung Gestaltungsbeirat  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 03.07.2024 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.06.2024  
 
Im Dezember 2011 hat der Magistrat bzw. die Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung 
eines Gestaltungsbeirates beschlossen (Vorl. -Nr. 2011/ 0491). Mit der MV Nr. 2019/ 0076 
vom 28.02.2019 wurde die Neubesetzung des Gestaltungsbeirates von der 
Stadtverordnetenversammlung bestimmt.  
 
Die 37. Sitzung des Gestaltungsbeirats fand am 24.05.2024 in der Schader-Stiftung in der 
Goethestraße 2 in Darmstadt statt.  
 
An der Sitzung nahmen Mitglieder des Beirates, Vertreterinnen und Vertreter der politischen 
Parteien, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung sowie die Vertretung der 
Geschäftsstelle teil.  
Im öffentlichen Teil waren interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen der 
Presse anwesend; ebenso waren Interessengruppen und Verbände eingeladen.  
 
Zu Beginn erfolgte d ie Begrüßung der Teilnehmenden und der Besuchenden des 
Gestaltungsbeirate s sowie der Presse zunächst durch A lexander Gemeinhardt, 
Geschäftsführender Vorstand und Direktor der Schader -Stiftung. 
 
Im Anschluss begrüßt e Oberbürgermeister Hanno Benz die Anwesenden und legt e 
ausführlich seine Positionen zum Thema Stadtentwicklung dar.  
Anschließend begrüß ten Planungs- und Umweltdezernent Michael Kolmer , der auf die 
Bedeutsamkeit von Planungsbeiräten für die Stadtplanung einging, sowie die Vorsitzende des 
Gestaltungsbeirates , Prof. Christa Reicher das Publikum.  
 
Frau Prof. Reicher erläuterte im Rahmen eines Impulsvortrags die Frage, ob Baukultur Luxus 
oder Mehrwert für die Städte bedeutet. Daran schließt sich eine durch A lexander 
Gemeinhardt moderierte Podiumsdiskussion an.  
 
Teilnehmende der Diskussionsrunde waren Prof. Christa Reicher (Vorsitzende 
Gestaltungsbeirat, Mitinhaberin des Büros rha reicher haase architekten + stadtplaner in 
Aachen und Susanne Wartzeck (Präsidentin des Bundes Deutscher Architektinnen und 
Architekten und Mitinhaberin des Büros Sturm und Wartz eck in Dipperz), der 
Projektentwickler Konstantin Kolb (Mitgeschäftsführer von Kolb+Partner , Dieburg) sowie 
Stadtrat Michael Kolmer.  
 
Nach einer kurzen Mittagspause wurden im Anschluss die Vorhaben der Tagesordnung 
„Neubau Demeter -Zentrale Baumschulenweg sowie Revitalisierung und Aufstockung 
Geschäftshaus Ludwigstraße 10 “ vorgestellt; es folgten Rückfragen und Verständnisfragen 
durch die Beiratsmitglieder sowie die anwesenden Gäste.  
 
Im darauffolgenden nicht -öffentlichen Sitzungsteil wurden die Projekte mi t den jeweiligen 
Bauherr*innen und den Architekt*innen intensiv diskutiert und besprochen.  
 
Der Stellungnahmen des Beirates zu den Projekten sind im anliegenden Protokoll ersichtlich.  
Das Protokoll wird im Internet veröffentlicht.  
 
Dezernat III

Michael Kolmer 
Stadtrat

anlage 1

15911 Zeichen

P R O T O K O L L 
 
GESTALTUNGSBEIRAT DER STADT DARMSTADT  
 
1 
Sitzungstag:   24.05.2024 
 
Beginn:   10.00 Uhr 
Ende:    ca. 15.15 Uhr 
 
Ort:    Schader-Stiftung, Goethestraße 2, Darmstadt 
 
 
Teilnehmende: 
 
Mitglieder des   Prof. Christa Reicher (Vors.) 
Gestaltungsbeirates  Prof. Thomas Knerer 
Prof. Alexander Reichel 
 
Politik    Oliver Stienen, Bündnis 90/ Die Grünen (tw.) 
    Roland Desch, CDU (tw.) 
    Michael Siebel, SPD (tw.) 
    Gudrun Deutschler, Uwiga 
 
Verwaltung   Hanno Benz, Oberbürgermeister (tw.) 
Michael Kolmer, Dezernent 
    Jochen Krehbiehl, Amtsleiter Stadtplanungsamt 
    Sven Zimmermann, stellv. Amtsleiter Bauaufsichtsamt 
    Kristina Franck, Bauaufsichtsamt 
    Andrea Haas, Stadtplanungsamt 
    Stefanie Michels, Stadtplanungsamt, Geschäftsführung 
Gestaltungsbeirat 
 
Gäste:    Susanne Wartzeck, Präsidentin BDA Bund 
    Konstantin Kolb, Projektentwickler 
 
Entschuldigt    Prof. Martina Baum 
    Dipl. Ing. Rebekka Junge 
    Kerstin Lau, Uffbasse 
    Günter Zabel, AfD 
 
Projekte 
Neubau  „Neubau Demeter-Zentrale“ Baumschulenweg, Studio 2050 
haas cook zemmerich (per Video-Zuschaltung), Stuttgart, 
Demeter/Eisele, Darmstadt 
  
Umnutzung/Neubau „Revitalisierung und Aufstockung Geschäftshaus“ Ludwig-
straße 10, ruby³, Darmstadt, Brücher+Brücher Grundbe-
sitz, Darmstadt

P R O T O K O L L 
 
GESTALTUNGSBEIRAT DER STADT DARMSTADT  
 
2 
Am 24.05.2024 findet die 37. Sitzung des Gestaltungsbeirates Darmstadt statt.  
 
Nicht-öffentlicher Teil (10.00 Uhr – 11.00 Uhr) 
 
Im nicht-öffentlichen Teil erfolgte die Vorbesprechung der Projekte. Eine Ortsbesichti-
gung wurde nicht durchgeführt. 
 
Dem Gestaltungsbeirat sind im Vorfeld in Form von Lageplan und Fotos Informationen 
zum Umfeld der jeweiligen Projekte zur Verfügung gestellt worden. Auch die Projekt-
präsentationen konnten dem Beirat vorab zur Verfügung gestellt werden. 
Durch die zuständigen Sachbearbeiter*Innen Frau Haas und Frau Michels erfolgt die 
Erläuterung zur Situation im Bestand, den Ansatz des Entwurfs sowie die stadträumli-
che Einbindung des jeweiligen Standortes. 
 
Öffentlicher Teil (11.00 Uhr – ca. 14.00 Uhr) 
Diskussion der Projekte im nicht-öffentlichen Teil (ab ca. 14.15 Uhr – 15.15 Uhr) 
 
Die Begrüßung der Teilnehmenden und der Besuchenden des Gestaltungsbeirates so-
wie der Presse erfolgt zunächst durch Alexander Gemeinhardt, Geschäftsführender 
Vorstand und Direktor der Schader-Stiftung. 
 
Im Anschluss begrüßt Oberbürgermeister Hanno Benz die Anwesenden und legt seine 
Positionen zum Thema Stadtentwicklung dar. 
Anschließend begrüßen Planungs- und Umweltdezernent Michael Kolmer, der auf die 
Bedeutung von Planungsbeiräten für die Stadtplanung eingeht, sowie die Vorsitzende 
des Gestaltungsbeirates Prof. Christa Reicher das Publikum. 
 
Im Anschluss erläutert Frau Prof. Reicher im Rahmen eines Impulsvortrags die Frage, 
ob Baukultur Luxus oder Mehrwert für die Städte bedeutet. Daran schließt sich eine 
durch A. Gemeinhardt moderierte Podiumsdiskussion an. 
Teilnehmende der Diskussionsrunde sind Prof. Christa Reicher (Vorsitzende Gestal-
tungsbeirat, Mitinhaberin des Büros rha reicher haase architekten + stadtplaner in 
Aachen und Professur für „Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Entwerfen" sowie 
Direktorin des Instituts für Städtebau und europäische Urbanistik an der RWTH 
Aachen, Fakultät für Architektur), Susanne Wartzeck (Präsidentin des Bundes Deut-
scher Architektinnen und Architekten und Mitinhaberin des Büros Sturm und Wartzeck 
in Dipperz), der Projektentwickler Konstantin Kolb (Mitgeschäftsführer von Kolb+Part-
ner aus Dieburg) sowie Stadtrat Michael Kolmer. Oberbürgermeister Hanno Benz 
konnte aus terminlichen Gründen nicht mehr an der Diskussion teilnehmen. 
 
Nach einer kurzen Mittagspause werden die Projekte der Tagesordnung durch die je-
weiligen Architekt*innen bzw. die Bauherrschaften/Investoren vorgestellt. Rückfragen 
und Verständnisfragen durch die Teilnehmer*innen, das Publikum und die Presse wer-
den beantwortet.  
 
Eine intensive Diskussion mit den Architekt*innen und den Bauherrschaften/Investo-
ren erfolgt im Anschluss im Rahmen des nicht-öffentlichen Teils der Sitzung.

P R O T O K O L L 
 
GESTALTUNGSBEIRAT DER STADT DARMSTADT  
 
3 
 
Als weitere Termine für die nachfolgenden Sitzungen des Gestaltungsbeirats sind fest-
gelegt worden: (Freitags, Zeitfenster jw. ca. 10.00 – 17.00 Uhr) 
 
 
13.09.2024          29.11.2024 
 
Endgültige Zeiten können der Einladung zur Sitzung entnommen werden bzw. werden 
unter http://gestaltungsbeirat.darmstadt.de veröffentlicht. 
 
 
 
 
…………………………………………………………. 
gez. S. Michels, Geschäftsstelle Gestaltungsbeirat Darmstadt 
Stadtplanungsamt, Darmstadt, 18.06.2024 
 
 
 
…………………………………………………………. 
gez. Prof. Christa Reicher 
Vorsitz Gestaltungsbeirat, Aachen, 13.06.2024 
 
Anlage: Empfehlungen des Gestaltungsbeirates

Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemeinsame Empfehlung 
 
 
Projekt  
 
Neubau Demeter Zentrale  
Baumschulenweg 
 
 
 
 
 
 
Gestaltungsbeirat  
Darmstadt 
37. Sitzung – 24.05.2024

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  24.05.2024 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Entwurfsverfasser 
haascookzemmrich STUDIO 2050, Stuttgart 
 
 
Bauherr 
Demeter, Forschungsring e.V., diverse land- und forstwirtschaftliche Unternehmen 
 
 
Beschreibung 
Zunächst stellt Herr Olbrich Meyer als Vertreter des Bauherren „DEMETER“ sein Un-
ternehmen als Teil der Bauherrengemeinschaft vor: Demeter ist seit 1000 Jahren Im-
pulsgeber in Sachen biodynamische Landwirtschaft. Der Hauptsitz, die Bundes-zent-
rale also, ist in Darmstadt ansässig, eine Außenstelle befindet sich Berlin. 
 
Ein weiteres Mitglied der Bauherrengemeinschaft ist der Forschungsring e.V., der kurz 
durch Herrn Uwe Geier vorgestellt wird. Der Verein betreibt seit 1950 Forschungen 
zum ökologischen Anbau und ist das zentrale Forschungsinstitut für biologisch-dyna-
mische und allgemein ökologische Fragestellungen.  
 
Auch weitere Land- und forstwirtschaftliche Unternehmen aus dem biodynamischen 
Sektor sind Teil der Bauherrenschaft. 
 
Die bisher durch die Bauherren genutzten Räumlichkeiten am gegenwärtigen Standort 
stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen. Es werden daher verschiedene Neubauten geplant, 
um dem gestiegenen Bedarf besser begegnen zu können. Das Ziel der Neuplanung ist 
die Errichtung eines funktionsvernetzten und multifunktionalen Arbeits- und For-
schungsstandortes.  
In Abstimmung mit der Stadt Darmstadt wurde für den Ausbau am bestehenden 
Standort die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Der Bebau-
ungsplan W 66 – Pfungstädter Weg / Brandschneise soll ein Sondergebiet nach §11 
BauNVO ausweisen.  
 
Das Büro haascookzemmrich STUDIO 2050 ist mit Planungen für die entsprechenden 
Baulichkeiten beauftragt. Herr Architekt Martin Haas stellt die durch sein Büro er-
stellte Machbarkeitsstudie vor:  
 
Ein wesentliches Ziel bei der Konzepterstellung sei es, das Raumprogramm möglichst 
klein zu halten, um die baulichen Eingriffe auf dem Grundstück möglichst gering zu 
halten. Die angestrebte Nutzungsteilung zwischen verschiedenen Beteiligten trägt 
zum Erreichen dieses Zieles bei. Beispielhaft wird die gemeinsame Nutzung des Kon-
ferenzbereiches vorgestellt.  
 
Die Bauten sollen zudem möglichst effizient genutzt werden. Mit dem integrierten 
Gartencenter, einem Hof und den Einrichtungen für Forschung und die Firma  
DEMETER selbst, könnte ein kontinuierlicher Betrieb über 24h am Tag erreicht wer-
den. 
 
Der Gebäudeentwurf selbst sieht ein flexibles Baugerüst vor, das mit unterschiedli-
chen Nutzungen besetzt werden kann. Es soll ein lebendiger „hotspot“ der Ökoland-
wirtschaft entstehen.

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  24.05.2024 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Die Anlage wird als lineare Struktur geplant und setzt sich aus einer massiv in Lehm-
bauweise ausgeführten „Klimakammer“ und daran angebundenen Gebäuden in Holz-
bauweise zusammen. In der Lehmbauwand sind Nebenräume und Erschließung vorge-
sehen, in den Holzbauten werden die Hauptnutzungen untergebracht. 
Es wird höchste Flexibilität bei der Nutzbarkeit der errichteten Flächen angestrebt, um 
eine nachhaltige Nutzung des Gebäudes sicherzustellen. 
Die Gebäudeteile mit Hauptnutzungen werden maximal 3-geschossig ausgebildet und 
mit Pultdächern versehen. Die Dächer sind nach Osten geneigt und sollen mit Photo-
voltaikelementen ausgerüstet werden. 
Auf eine Unterkellerung wird verzichtet.  
 
Die Bauweise soll Luftzirkulation durch das Bauwerk ermöglichen, um wenig auf-
wendige Gebäudetechnik installieren zu müssen. Zur Gebäudeklimatisierung wird die 
Speicherfähigkeit der schweren Lehmwand herangezogen. Außerdem werden thermi-
sche Effekte genutzt, um z.B. einen Luftstrom unter der Bodenplatte der Anbauten zu 
erzeugen, der an der Lehmwand nach oben geführt werden soll. Im Dach werden Wär-
metauscher zur Energierückgewinnung angeordnet. 
 
Im Entwurfsprozess wurden u.a. Studien zu den Sonnenständen angefertigt, um die 
Effekte der Sonneneinstrahlung auf die geplante lineare Struktur untersuchen zu kön-
nen. Durch das benachbarte Gartencenter werden zudem mikroklimatische Vorteile 
für das Gebäude erwartet. 
 
Ein wichtiges Planungsziel ist die Errichtung eines Gebäudes, das klimaneutral betrie-
ben und als Beispiel für ein „Haus der Erde“ dienen kann. Die Architektur wird als „an-
gemessen, einfach, ehrlich, zeitlos und sinnvoll“ beschrieben. 
 
Derzeit sind 1500 qm Nutzfläche pro Geschoss geplant, man geht von einer drei-ge-
schossigen Bebauung aus. Die Gebäudehöhe wird mit 11-12 Metern angegeben, im 
Schnitt werden 13 m angegeben. Insgesamt wird von einer BGF von 6000 qm ausge-
gangen. 
 
 
Empfehlung 
Nach der Projektvorstellung wird das Bauprojekt diskutiert. Als besonders positiv wird 
die Beispielwirkung des architektonischen Konzepts und der zu erwartende Symbol-
wert für die Markendarstellung der Bauherren wahrgenommen. Hervorgehoben wird 
auch die geplante Verzahnung zwischen Freibereichen, der Landschaft und dem Ge-
bäude.  
 
Es wird der Wunsch geäußert, die Baumaßnahme in einem einzigen Abschnitt durch-
zuführen, um negative Effekte auf die Nachbarschaft zu vermeiden. 
 
Die durch die geplante Überbauung relativ große versiegelte Fläche wird kritisiert. 
Dem wird in der Diskussion entgegengehalten, dass als Standort für eine landwirt-
schaftliche Forschungsanstalt nur ein Standort in landwirtschaftlich geprägter Umge-
bung in Frage käme.

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  24.05.2024 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Es wird erneut darauf hingewiesen, dass der vorgestellte Entwurf nur in Konzeptform 
vorliegt und deshalb in einer weiteren Vorstellung genauere Kennzahlen zum Projekt 
zu erwarten wären. 
 
 
Zusammenfassung der Rückmeldung   
Der Gestaltungsbeirat würdigt das vorgestellte Konzept als Beispiel für Bauen im länd-
lichen Raum mit besonderem Augenmerk auf der Schonung der Natur. Man hofft auf 
eine Vorbildfunktion des beispielhaften Entwurfes. 
 
 
Votum  
gez. Thomas Knerer

Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemeinsame Empfehlung 
 
 
Projekt  
 
Revitalisierung und Aufstockung eines Geschäfts-
hauses  
Ludwigstraße 10 
 
 
 
 
 
Gestaltungsbeirat  
Darmstadt 
37. Sitzung – 24.05.2024

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  24.05.2024 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
Entwurfsverfasser 
Ruby³ architekten BDA, Darmstadt 
 
 
Bauherr 
Brücher + Brücher Grundbesitz, Darmstadt 
 
 
Beschreibung 
Auf dem Grundstück Ludwigstraße 10 wurde nach der Zerstörung der mehrgeschossi-
gen historischen Bebauung im 2.Weltkrieg eingeschossig ein Geschäftshaus auf dem 
bestehenden Untergeschoss wiederaufgebaut. 
Seit dieser Zeit nutzt die Marke WMF das Gebäude und verhalf dem dort beginnenden 
Durchgangsweg zur Stadtkirche zu einer Markanz in der innerstädtischen Wahrneh-
mung. 
 
Da der Nutzer diesen Standort jetzt aufgibt, hat sich der Eigentümer zu einer Revitali-
sierung und Aufstockung entschlossen. Auf dem Erdgeschoss des Wiederaufbaus sol-
len zwei Obergeschosse mit Büro und Praxisflächen, sowie ein zurückgesetztes Dach-
geschoss zum Wohnen als leichte Holzbaukonstruktion aufgesetzt werden. 
Zusammen mit dem weiterhin als Gewerbefläche genutzten Erdgeschoss ergibt sich 
so ein viergeschossiges Gebäude mit einem Flachdach, einer Gesamthöhe von ca. 
15,0m und einer Grundfläche von ca. 12,0m x 16,0m. Pro Geschoß ergibt sich damit 
eine gut strukturierte Bruttogeschoßfläche von 200m², gesamt ca. 750m². 
 
Für die architektonische Anmutung soll, laut Verfasser, dabei das Vordach als charak-
teristisches Merkmal der 50iger Jahre wieder freigelegt bzw. aufbereitet werden und 
die vorhandene. Ecklage formal herausgearbeitet werden. Gestalterisches Ziel sei es, 
die spezifische Ecksituation Ludwigstraße/ Durchgang zu Stadtkirche und Stadtkirch-
platz zu beleben und zu betonen. 
Die baurechtliche Beurteilung erfolgt gemäß §34 BauGB. 
 
 
Empfehlung 
Der Gestaltungsbeirat begrüßt das Projekt, da es nicht nur eine der langjährigen Fehl-
stellen im Stadtbild repariert, sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit die vorhan-
dene Substanz erhält und am Objekt behutsam weiterbaut. Lediglich das vorhandene 
Treppenhaus muss abgebrochen und, mit einem Aufzug ergänzt, neu errichtet wer-
den. 
Das Volumen der Aufstockung fügt sich gut in die bestehende Nachbarschaft ein und 
vermittelt mit seiner Geschossigkeit und absoluten Höhe zwischen den niedrigeren 
und höheren Gebäuden der unmittelbaren Nachbarn und der gegenüberliegenden Be-
bauung. 
Das Herausarbeiten der Ecksituation ist nachvollziehbar. Die vorhandenen Archivalien, 
historischen Stadtkarten und Fotos zeigen zwar einerseits eine durchgehend bebaute 
Ludwigsstraße, andererseits aber auch den benachbarten ehemaligen „Kaufhof“ aus 
den 30ziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit einer schon zum Durchgang ausge-
richteten Fassade und Flachdach. Spätestens in den späten vierziger Jahren ist der 
Weg in den Stadtkarten verzeichnet und heute ist diese Verbindung gut angenommen 
und führt zur Stadtkirche.

Gemeinsame Empfehlung des Gestaltungsbeirats Darmstadt  24.05.2024 
 
 
Stadtplanungsamt Darmstadt 
 
 
Aus der Ecksituation heraus ist auch folgerichtig ein Flachdach entwickelt, bei dem al-
lerdings besondere Sorgfalt bei der detaillierten Ausarbeitung erfolgen muss, da die-
ses - benachbart zur Stadtkirche - von dort besonders einsehbar ist. 
 
Das Dach als sog. „fünfte Fassade“ stellt innerstädtisch eine Herausforderung dar. 
Auch die nur gestrichelt angedeutete Technikeinheit für die Aufstellung der Außenein-
heit einer Wärmepumpe bedarf in dieser sensiblen Umgebung der besonderen Detail-
planung u.a. hinsichtlich Schall und Einhausung und sollte sich, auf das Notwendige 
minimiert, deutlich zurücknehmen. 
 
Eine richtige Entscheidung stellt die Idee dar, die beiden sichtbaren Straßenfassaden 
ruhig und horizontal, in Analogie zu Fassaden aus den 1950er Jahren, zu gliedern. Da-
bei muss dann in der weiteren Durcharbeitung das Material und dessen Textur und 
Farbigkeit konkretisiert werden, um die Wirkung prüfen zu können. 
 
 
Zusammenfassung der Rückmeldung   
Insgesamt ist festzustellen, dass mit dem Vorschlag der behutsamen Weiterentwick-
lung des Bestandgebäudes und der Schließung der Baulücke ein wertvoller Beitrag 
zur Reparatur der Darmstädter Stadtgestalt und zur aktuellen Baukultur geleistet 
wird. 
Dabei wird es bei der weiteren Bearbeitung darauf ankommen, nicht nur die Fassaden 
in hoher Qualität auszubilden, sondern auch das Dachgeschoss mit der Technikeinheit 
in den sensiblen städtebaulichen Kontext zurückhaltend und angemessen einzubin-
den. 
 
Der Gestaltungsbeirat freut sich dabei auf die nächste Begutachtung des Projektes. 
 
 
Votum  
gez. Alexander Reichel

Beratungsverlauf (1)

TOP 231

Orte (5)

  • Goethestraße 2
  • Ludwigstraße 10
  • Baumschulenweg
  • Pfungstädter Weg
  • Brandschneise

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2024/0193
Typ
Magistratsvorlage
Datum
18.06.2024
Erstellt
29.09.2026 00:00