V/0485/2007
Modernisierung und Attraktivierung Freibad Stapelskotten in Münster
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Anlage 2 - Bestand - Lageplan
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G06070 Bäderkonzept Münster Freibad Stapelskotten Bestand Lageplan Technik
Beschlussvorlage
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V/0485/2007 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Gebäudemanagement Betrifft Modernisierung und Attraktivierung Freibad Stapelskotten in Münster - Zustimmung zum Funktions- / Raumprogrammkonzept - Zustimmung zur Mehrfachbeauftragung Beratungsfolge 16.08.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung 21.08.2007 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 28.08.2007 Sportausschuss Vorberatung 29.08.2007 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Dem Funktions- / Raumprogrammkonzept für die Modernisierung und Attraktivierung des Frei- bades Stapelskotten in Münster wird zugestimmt (Anlage 1). 2. Zur Erlangung eines Vorplanungskonzeptes für die Modernisierung und Attraktivierung des Freibades Stapelskotten in Münster wird eine Mehrfachbeauftragung mit 3 bis 5 Architekturbü- ros durchgeführt. Den Büros wird empfohlen, für den Bereich der Freiraumplanung ein Land- schaftsarchitekturbüro zu beteiligen. 3. Folgende Kriterien werden für die Bewertung der im Rahmen der Mehrfachbeauftragung einge- reichten Vorplanungskonzepte festgelegt: • Wirtschaftlichkeit (sowohl im Hinblick auf die Investitions- als auch im Hinblick auf die Be- triebskosten) • Funktionalität • Architektonische Qualität (Baukörpergestaltung und städtebauliche Einbindung) • Ökologische Qualität und Energieverbrauch. Es wird zur Kenntnis genommen, dass eine Gesamtbewertung stattfindet, d.h. die genannten Einzelaspekte werden nicht separat bewerte t, sondern im Rahmen einer Gesamtabwägung al- ler Umstände durch das Bewertungsgremium in der Bewertung für das jeweilige Vorplanungs- konzept berücksichtigt. Vorlagen-Nr.: V/0485/2007 Auskunft erteilt: Herr Brockhausen Ruf: 492 65 11 E-Mail: BrockhS@stadt-muenster.de Datum: 02.08.2007 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0485/2007 4. Aus den eingereichten Vorplanungskonzepten wird ein Konzept zur weiteren Bearbeitung durch ein Bewertungsgremium vorgeschlagen. Das Bewertungsgremium setzt sich wie folgt zusammen: Je ein Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen: • CDU ..................................... • SPD ..................................... • UWG-Münster ..................................... • FDP ..................................... • Bündnis 90/ Die Grünen/GAL ..................................... Externe: • Christoph Ellermann, Architekturbüro Pfeiffer-Ellermann-Preckel, Lüdinghausen aus der Verwaltung: • Dr. Andrea Hanke, Stadträtin, Dezernentin für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport • Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor, Dezernent für Planung, Bau und Marketing • Rainer Uetz, Dezernent des Oberbürgermeisters • Gerhard Löhr, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement • Bernd Schirwitz, Leiter des Sportamtes • Reimer Stoldt, Abteilungsleiter im Amt für Grünflächen und Umweltschutz Vertretung: • Siegfried Thielen, Dezernent für Planungs- und Baukoordination • Michael Willnath, Abteilungsleiter im Sportamt • Jörg-Andre Michel, Abteilungsleiter im Amt für Gebäudemanagement • Reiner Thiel, Schupp + Thiel Landschaftsarchitektur Sachverständige (ohne Stimmrecht): • Dr. Michael Quell, Aquapark Management Dr. Quell & Partner GmbH, Münster • Rudolf Koolwaay, Amt für Grünflächen und Umweltschutz • Klaus Inkrott, Abteilungsleiter (Technische Gebäudeausrüstung) im Amt für Gebäudema- nagement • Birgit Edler, benannt von der Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen Vorprüfung: • Rembert Middendorf, Architekturbüro geising + böker, Hamburg – Kostenkontrolle • Gerhard Dittmer, Abteilungsleiter-Bäder im Sportamt • Harald Koops, Amt für Gebäudemanagement • Thomas Demes, Amt für Gebäudemanagement • Stephan Brockhausen, Amt für Gebäudemanagement II. Kosten/Folgekosten 5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die Mehrfachbeauftragung Honorarkosten (netto) in Höhe von insgesamt ca. 16.000,00 € entstehen. III. Finanzierung/Mittelbereitstellung Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: - 3 - V/0485/2007 Produktgruppe „0802 Bäder“ Teilfinanzplan (Seite 300) Maßnahme: Jahr Haushaltsplan 2007 € 4040 Modernisierung Freibad Stapelskotten 2007 (2007 VE) 200.000 (667.000) 2008 2.235.000 2009 2.000.000 Insgesamt: 4.435.000 Begründung: Der Rat hat in seiner Sitzung am 10.05.07 (Vorlage V/0232/2007 Punkte 1.2 und 3.1.2) die Verwal- tung beauftragt, • für das Freibad Stapelskotten eine Konzeption zu entwickeln und den Gremien vorzulegen, die dem naturnahen Standort an der Werse und einem Publikum mit unterschiedlichen Bedürfnis- sen gerecht wird und hierbei zu berücksichtigen, dass eine angemessene Wasserfläche, die für Sportschwimmen nach Möglichkeit auch 50-Meter-Bahnen berücksichtigt, vorzusehen ist. • für das Freibad Stapelskotten eine Mehrfachbeauftragung zur Erarbeitung alternativer Pla- nungsvorschläge durchzuführen. Der Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen hat in seiner Sitzung am 22.05.07 (Vorlage V/0314/2007 Punkt 2.) zur Kenntnis genommen, • dass für das Verfahren der Mehrfachbeauftragung in einer Beschlussvorlage nach der Som- merpause überregionale Büros mit Erfahrungen im Bäderbereich zur Teilnahme vorgeschlagen und die Aufgabenstellung und Wertungskriterien zur Zustimmung vorgelegt werden soll. Zu Ziff. 1 - Funktions- und Raumprogrammkonzept Das Freibad Stapelskotten soll durch Sanierungs - und Attraktivierungsmaßnahmen konsequent zu einem modernen und zeitgemäßen Sport-, Familien- und Entspannungsfreibad ausgebaut werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine angemessene Wasserfläche, die für Sportschwimmen nach Möglichkeit auch 50-Meter-Bahnen berücksichtigt, vorgesehen ist. Folgende Attraktivierungsmaßnahmen sind für die Wasser“-Landschaft“ angedacht und ggf. im Zusammenhang eines Vorplanungskonzeptes vorzuschlagen: - Zusammenfassung der Badeplatte mit Sports chwimmmöglichkeiten, attraktivem Nicht- schwimmerbecken sowie Kinderplanschbecken mit Elementen "zum Ausprobieren" - Strömungskanal - Rutschen (freie Form) - Apiball zur Wellenerzeugung - Rundschwimmmöglichkeit - „Insel im Wasser“ Es lassen sich zusätzlich folgende Angebotsbausteine benennen: - Optimierung des Zugangsbereiches - Verdichtung und Intensivierung der Trocken-, Spiel- und Sportaktivitäten - Schaffung von Entspannungszonen, Optimierung der Sitz- und Liegemöglichkeiten "Son- nendeck" - 4 - V/0485/2007 - Sanierung und Optimierung der Umkleiden sowie der Sanitäreinrichtungen - Schaffung einer attraktiven Gastronomie mit internem/externem Verkauf. Zu Ziff. 2 bis 4 - Mehrfachfachbeauftragung Das erwarteten Honorar für die Architektenleistungen liegt unterhalb des Schwellenwertes in Höhe von 211.000,00 € (Netto), der zu einer Anwendung der VOF (Verdingungsordnung für freiberufli- che Leistungen) verpflichtet. Die Mehrfachbeauftragung stellt ein planerisches Optimierungsverfahren dar. Das Bewertungsgremium aus Politik und Verwaltung (s. Ziff. 4 des Beschlussvorschlages) wird dann in einem Sitzungstermin aus den anonymisierten Vorplanungskonzepten eines auswählen und für eine Weiterbearbeitung vorschlagen. Termin für das Bewertungsgremium Die Sitzung des Bewertungsgremiums findet am 07.11.07 um 9:00 Uhr im Stadthaus 2, Bespre- chungsraum 2.1, statt. Darüber hinaus sollten die Mitglieder des Bewertungsgremiums auch an dem Kolloquium, in dem Rückfragen zur Aufgabenstellung mit den beteiligten Büros geklärt wer- den, am 11.09.07 um 14:00 Uhr im Stadthaus 3, Rotunde im 6. OG, teilnehmen. I .V. I. V. g e z . g e z . Dr. Hanke Bickeböller Stadträtin Stadtkämmerin Anlagen: Anlage 1 - Funktions- und Raumprogrammkonzept Anlage 2 – Bestand - Lageplan
Anlage 1 - Funktions- und Raumprogrammkonzept
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AMT FÜR GEBÄUDEMANAGEMENT MÜNSTER 65.3 PROJEKTBEZOGENES BAUEN RAUMPROGRAMM "FAMILIENBAD" FB STAPELSKOTTEN Raumbezeichnung Anzahl Grösse Gesamtfläche Bemerkung ca. m² ca. m² 1.0 EINGANGSBEREICH + SOZIALBEREICH Eingangsbereich 1 o.A. Warte- und Sammelbereich - Kassenraum 1 o.A. 1 Arbeitsplätze mit Telefon, PC, Automatische Kasse 2 o.A. Aufstellbereich für automatische Kassen Büro 1 10 10,00 Sanitätsraum 1 10 10,00 Personalraum mit Teeküche 1 20 20,00 Personalumkleide - D/H 2 o.A. je 6 Spinde Dusch- / WC-Anlage - D/H 2 o.A. je 1 Duschkabine, 1 W T, 1 WC; 1 Urinal für Herren-WC Raumbezeichnung Anzahl Grösse Gesamtfläche Bemerkung ca. m² ca. m² 2.0 UMKLEIDEN UND SANITÄRBEREICHE Sammelumkleiden (D/H) 4 20 80,00 unbeheizt Einzelumkleiden 30 1,5 45,00 unbeheizt Familienumkleiden 4 5 20,00 unbeheizt Behindertenumkleiden 2 5 10,00 mit dreiseitig anfahrbarer Sitzbank unbeheizt; 1 x mit Liege Wertfächer 50 o.A. Garderobenschränke 200 o.A. Frisierbereich 1 o.A. entwurfsabhängig Duschen (D+H) 2 15 30,00 je 6 Duschmöglichkeiten unbeheizt WC (D/H) 2 25 50,00 8 WC (D) + 4 WC+ 4 PP (H) unbeheizt incl. Vorraum (2 WT) Behinderten-WC 1 5 5,00 Euro-Schließung Wickelmöglichkeit 1 5 5,00 ggf. Strahler (nachrüstbar) Putzraum/Abstellraum 1 2,5 2,50 mit Ausgusß Freistehende Umkleidecabanas 10 1,5 15,00 verteilt im B adbereich Raumbezeichnung Anzahl Grösse Gesamtfläche Bemerkung ca. m² ca. m² 3.0 LAGERBEREICH Lagerraum 1 50 50 für Rasenmäher u. ä., mit Ölabscheider Abstellraum 2 5 10 Raumbezeichnung Anzahl Grösse Gesamtfläche Bemerkung ca. m² ca. m² 4.0 WASSER"LANDSCHAFT" Beckenbereich mit "50 m Schwimmmöglichkeit" WT, 1,8 0 m, WT 1,35 m 1 600 600,00 kein Wettkampf ggf. über Schwimmkanal verbundene Becken Becken mit Wasserattraktionen WT ca. 1,35 m 1 625 525, 00 separates Kinderplantschbecken 1 100 100,00 Verlagerung an zentralere Stelle im Freibad Wasser- und Matschspielplatz 1 o.A. entwurfsabhängig Mögliche Attraktivierungsmaßnahmen: entwurfsabhängig AMT FÜR GEBÄUDEMANAGEMENT MÜNSTER 65.3 PROJEKTBEZOGENES BAUEN Raumbezeichnung Anzahl Grösse Gesamtfläche Bemerkung ca. m² ca. m² 5.0 KIOSK/GASTRONOMIE Sitzplätze "extern" Laufkundschaft 40 1,5 60,00 Sitzplätze "intern" Freibad 100 1,5 150,00 z.T. überdec kt Verkaufsraum 1 20 20,00 mit Ausgabemöglichkeit nach draußen Küche 1 20 20,00 Kühl- / Lagerraum 1 10 10,00 mit Anlieferungsmöglichkeit Putzraum 1 5 5,00 Sozialraum 1 10 10,00 Personalumkleide 1 10 10,00 WC-Anlage (D+H) 1 o. A. 1 WC Müllraum 1 5 5,00 Flächenbezeichnung Anzahl Grösse Gesamtfläche Bemerkung ca. m² ca. m² 6.0 AUSSENANLAGEN Landschaft als "Kulisse", Zonierung Stellplätze PKW Bestand Stellplätze Fahrräder Überarbeitung Stellplätze Behinderte Ausweisung Kleinkinderspiel-und Aufenthaltsbereich (Mutter/Kind) Verbindung zum Wasser-und Matschbereich, Durchschreitebecken Spielmöglichkeiten Sportmöglichkeiten (konzentriert) Beachvolleyball, Trampolin, Basketball, Fussball Einbindung Funktionsgebäude (DLRG) Rutschenstartpunkt, Sonnendeck Liege- und Ruhebereiche, zoniert Dusche, Schatten, Sonnendeck, Strandkörbe Veranstaltunsgbereich evtl. Pavillon Betriebszufahrten und Wegesystem Abgeschlossenes Terrain ggf. Zaun
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
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- Werse
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0485/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 04.07.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37