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OVA/153/2025

Unfallkommissions- und Markierungsmaßnahme an der Kreuzung Ulmenstraße/Johannstraße/Heinrich-Erhardt-Straße

Informationsvorlage 03.12.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1, Sitzung am 30.01.2026, TOP 5.3

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Ulmenstraße_Markierungs-und_Beschilderungsplan

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OVA/153/2025
 
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Informationsvorlage
Betrifft:
Unfallkommissions- und Markierungsmaßnahme an der Kreuzung 
Ulmenstraße/Johannstraße/Heinrich-Erhardt-Straße
Fachbereich:
66 - Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Jochen Kral
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Bezirksvertretung 1 30.01.2026 Kenntnisnahme
Ordnungs- und 
Verkehrsausschuss 25.02.2026 Kenntnisnahme
 
Sachdarstellung:
Für den Knotenpunkt Ulmenstraße/Johannstraße/Heinrich-Erhardt-Straße hat die
Unfallkommission den Beschluss gefasst, bereits vor der für 2027 geplanten,
baulichen Umgestaltung, den freien Rechtsabbieger zur Erhöhung der
Verkehrssicherheit mit einfach Mitteln abzusperren.
Aktueller Zustand:
Der Knoten Ulmenstraße / Johannstraße / Heinrich-Erhardt-Straße ist mit einer
Gesamtbelastung von werktäglich ca. 80.000 Kfz/24h (davon ca. 4%
Schwerverkehrsanteil) eine hoch belastete Kreuzung im Stadtteil Derendorf. Die
verkehrliche Belastung ergibt sich aus der Bedeutung der Ost-West-Richtung, die als
B7, gemeinsam mit der B1 den Lückenschluss der Autobahn A 52 zwischen
Meerbusch-Büderich und Düsseldorf-Mörsenbroich darstellt. Die in Nord-Süd-
Richtung verlaufende Ulmenstraße ist geringer belastet und hat im Verkehrssystem
eine stadtteilverbindende Funktion. Auf der Ulmenstraße verkehren die
Straßenbahnlinien 705 und 707. Über die Achse Johannstraße / Heinrich-Erhardt-
Straße verlaufen Buslinien.
Die Achse Johannstraße / Heinrich-Erhardt-Straße hat am Knoten Ulmenstraße in
beide Richtungen 3 Geradeausfahrstreifen. Hinzu kommt jeweils noch ein separater
Rechtsabbiegestreifen in die Ulmenstraße. Aus Richtung Westen kommend, gibt es 2
Linksabbiegestreifen nach Norden in die Ulmenstraße. Im Bereich des Knotens

Seite 2
befinden sich Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Rad- und Gehwege sind in den
Nebenanlagen vorhanden. Der Knoten ist signalgeregelt. Rad- und Fußverkehr
werden mit gemeinsamen Kombischeiben signalisiert. Die Furten über Johannstraße
und Heinrich-Erhardt-Straße sind durch Mittelinseln unterbrochen, die Furten über
die Ulmenstraße durch die Straßenbahnhaltestelleninseln. Der Rechtsabbieger aus
der Ulmenstraße in die Heinrich-Erhardt-Straße ist als freier Rechtsabbieger
ausgebaut. Unsignalisierte, freie Rechtsabbieger gelten aufgrund höherer
Abbiegegeschwindigkeiten als unfallbegünstigend und werden bei Neuplanungen
daher nicht mehr eingesetzt.
Planungen:
Beide Achsen sind Bestandteil des Düsseldorfer Radhauptnetzes. Perspektivisch
sollen die dortigen Radverkehrsanlagen auf richtlinienkonforme Maße ausgebaut
werden und auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen erfolgen. Der
vollständige Rückbau des freien Rechtsabbiegers ist in diesem Zuge ebenfalls
geplant. Kurzfristig soll durch einfache Maßnahmen der freie Rechtsabbieger gesperrt
werden und durch Fahrbahnmarkierungen der Betriebsablauf der Straßenbahnen
optimiert werden.
Diese kurzfristigen Maßnahmen sind:
• Sperrung des freien Rechtsabbiegers mit Kunststoffpollern
• Abschraffur des Gleisbereichs südlich der Johannstraße / Heinrich-Erhardt-
Straße
Sperrung des freien Rechtsabbiegers:
Da der Knoten in der aktuellen 3-Jahresbetrachtung (2022/23/24) als
Unfallhäufungsstelle in Erscheinung getreten ist, hat die Unfallkommission
beschlossen, den freien Rechtsabbieger schon vor einem Komplettumbau
provisorisch abzubinden. Die Ein- und Ausfahrt des Bypasses, hinter der
vorhandenen Dreiecksinsel soll mithilfe von Flexpollern gesperrt werden. Konflikte
zwischen abbiegenden KFZ und querendem Fuß- und Radverkehr können an dieser
Stelle nach der Umsetzung nicht mehr auftreten. Ergänzend wird eine
durchgezogene Fahrbahnrandmarkierung aufgebracht, um die neue
Verkehrsregelung zu verdeutlichen.

Seite 3
 
Der vorhandene Bypass wird mit Kunststoffpollern gesperrt (Visualisierung Amt 66).
Der rechte Fahrstreifen wird im Zulauf auf die Signalanlage in einen Kombistreifen
Geradeaus / Rechts umgewandelt. Aus diesem kann auf die Heinrich-Erhardt-Straße
abgebogen werden. Daneben verbleibt ein Geradeausfahrstreifen in nördliche
Fahrtrichtung. Dies hat bei der aktuellen Verkehrsbelastung (Zählung aus April 2024)
in der Regel keine Auswirkungen auf die gute Qualitätsstufe in diesem
Signalquerschnitt. Das Abbiegen aus dem Rechtsabbiegestreifen ist durch eine
Anpassung der Fahrbahnmarkierung im Knoteninneren für ein 3-achsiges
Müllfahrzeug möglich. Sattelschlepper oder vergleichbare Fahrzeuge sind hier die
Ausnahme und müssen in dem Fall den Geradeausfahrsteifen, wie innerstädtisch
häufig, beim Abbiegevorgang mitbenutzen. Auch im heutigen Bestand ist das
Rechtsabbiegen für Fahrzeuge dieser Größenordnung über den Bypass nur unter
Zuhilfenahme des angrenzenden Fahrstreifens möglich. Am vorhandenen Signalmast
auf der Mittelinsel der Heinrich-Erhardt-Straße wird ein Hilfssignalgeber montiert, der
rechtsabbiegenden Kfz-Verkehr vor querendem Rad- und Fußverkehr warnt.
Abschraffur Gleisbereich:
Um den Betriebsablauf der Straßenbahnlinien 705 und 707 zu optimieren, soll in
beiden Fahrtrichtungen der Gleisbereich, ab der Hausnummer Ulmenstraße 134,
abschraffiert werden. Verglichen mit der aktuellen Verkehrsführung entstehen
dadurch Änderungen. In Fahrtrichtung Süden wird der rechte Fahrstreifen in eine
Rechtsabbiegespur in die Straße Zur alten Exerzierhalle umgewandelt. Um Konflikte
mit aus der Haltestelle ausfahrenden Straßenbahnen möglichst wirksam zu
vermeiden, bleibt die Führung des Kfz-Verkehrs noch bis ca. 25 m hinter der
Einmündung einstreifig. Im weiteren Verlauf stehen dem Kfz-Verkehr unverändert 2
Fahrstreifen zur Verfügung.
In Gegenrichtung endet die 2-Streifigkeit ebenfalls mittig vor Hausnummer
Ulmenstraße 134. Die Kfz-Ströme werden auf dem rechten Fahrstreifen
zusammengeführt und der Gleisbereich abgetrennt.

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Diese Maßnahme führt bei den aktuellen Verkehrsbelastungen (Zählung aus April
2024) zu keiner Einschränkung der Leistungsfähigkeit.
Beschilderung:
In Fahrtrichtung Norden wird in Höhe der Einmündung Zur alten Exerzierhalle ein
neues Verkehrszeichen 209-30 (vorgeschriebene Fahrtrichtung geradeaus)
aufgestellt um die bestehende Regelung zusätzlich zu verdeutlichen. Am Signalgeber
vor der Heinrich-Erhardt-Straße wird ein Verkehrszeichen 214 (vorgeschriebene
Fahrtrichtung geradeaus oder rechts) ergänzt. Hinter dem Knoten wird das
Verkehrszeichen 120 (verengte Fahrbahn) demontiert, da zukünftig 2-streifig in die
Ulmenstraße eingefahren wird. In Fahrtrichtung Süden ist eine neue
Spurführungstafel geplant, die am vorhandenen Rheinbahnmast angebracht werden
soll. Weitere Anpassung oder Ergänzung von Verkehrszeichen sind im Rahmen dieser
Maßnahme nicht vorgesehen.
Kosten:
Die Umsetzungskosten betragen lt. Schätzung ca. 30.000,00 Euro brutto und werden
aus dem Budget des Amtes für Verkehrsmanagement finanziert.
 
 
 
Anlagen:
Ulmenstraße_Markierungs-und_Beschilderungsplan

Ulmenstraße_Markierungs-und_Beschilderungsplan

269 Zeichen

UlmenstraßeH
Zur alten Exerzierhalle
60
176178
58
180
UlmenstraßeHeinrich-Ehrhardt-Straße4
167
6
169
8
10
136
6
Johannstraße
K
K K
K
K
K
H
HK
K
K
C
K
17
HH
134LZA 31-02
1:500
K
Maßstab:LZAPlan Nr:Ulmenstraße31-021:500OePNV_2025_01_01
Markierungs- & Beschilderungsplan
K

Beratungsverlauf (1)

30.01.2026 Bezirksvertretung 1
TOP 5.3 Kenntnisnahme Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
OVA/153/2025
Typ
Informationsvorlage
Datum
03.12.2025
Erstellt
03.12.2025 11:04