Ausbau des Godorfer Bahnhofs zum Umsteigebahnhof für den ÖPNV
Antrag nach § 3 BV2 (SPD) AN/0814/2022 vom 13.04.2022
Stand: Am 02.05.2022 in der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) mit Änderungen empfohlen.
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Sachstandsbericht BV
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Dezernat, Dienststelle III/622 Vorlagen-Nummer AN/0814/2022 Stand: 23.04.2024 Sachstandsbericht Ausbau des Godorfer Bahnhofs zum Umsteigebahnhof für den ÖPNV Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 02.05.2022 8.2.5 Ausbau des Godorfer Bahnhofs zum Umsteigebahnhof für den ÖPNV, Antrag der SPD-Fraktion AN/0814/2022 Die HGK, Herr Suermann, teilt der Bezirksvertretung Rodenkirchen vorab folgendes mit: „Die Streckenführung der neuen Stadtbahnlinie 17 über die heutige Stadtbahnlinie 16 ins Rechtsrheinische hängt natürlich entscheidend davon ab, an welcher Stelle die neue Rheinbrücke gebaut werden wird. Auf Grund der zu berücksichtigenden Pla- nungsparametern (z.B. Umweltgutachten) ist der Standort der neue Rheinquerung noch nicht festgelegt. Daher kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, ob der Bf Godorf von der Stadtbahnlinie 17 angefahren werden kann.“ Die SPD-Fraktion hat ihren Antrag auf Anregung der Fraktion Bündnis 90Die Grünen modifiziert. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden modifizierten Beschluss: Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung der Stadt Köln – in Zusammenarbeit mit der HGK und der KVB – zu prüfen, den Bahnhof Godorf in Köln-Godorf zu einem Um- steigebahnhof des ÖPNV weiter auszubauen. Folgende Aspekte sollen dabei berück- sichtigt werden. Die geplante Stadtbahnanbindung des Kölner Südens ins Rechtsrheinische mittels der Linie 17 soll möglichst über den Bahnhof Godorf realisiert werden (Variante Nord 1). Es soll eine Busverbindung zwischen einem geeigneten Halt der Stadt- bahnlinie 18 und einer geeigneten Haltestelle der Linie 16 geschaffen wer- den; diese Buslinie soll möglichst über den Stadtteil Meschenich (zukünf- tiger Halt der Stadtbahnlinie 5) und ggf. über Immendorf bzw. das Gewer- begebiet Claudiusstraße in Immendorf geführt werden. 2 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sollen ausgebaut werden. Das P&R-Angebot soll erweitert werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: - Linie 17: Die Verwaltung stimmt der Aussage von Herrn Suermann zu, wonach erst die nächsten Untersuchungen zur „Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln“ (Umweltgutachten und Machbarkeitsstudie zur Rheinquerung) abgewartet werden müssen. - Busverbindung: Mögliche neue Busverbindungen werden im Zuge der Überarbeitung der Busteilnetze geprüft. Darüber hinaus findet mit der derzeit laufenden Studie für ein Expressbusnetz eine stadtweite Prüfung von möglichen neuen attraktiven Busverbin- dungen statt. - Fahrradabstellanlagen: Der Antrag auf den Ausbau von Fahrradabstellanlagen am Go- dorfer Bahnhof konnte aufgrund der Vielzahl an stadtweiten Anträgen/Beschlüssen und der personellen Kapazitäten noch nicht bearbeitet werden. - P+R-Anlage: Da die bestehende P+R-Anlage am Bf Godorf aktuell nicht ausgelastet ist, sieht die Verwaltung derzeit keinen Ausbaubedarf. Weitere Gründe gegen einen Ausbau dieser Anlage stellen die geplanten P+R-Anlagen an der Haltestelle Arnolds- höhe sowie an der Endhaltestelle Meschenich-Süd dar, die beide das P+R-Angebot im linksrheinischen Kölner Süden erweitern werden. Nächste Schritte: - Linie 17: Der Rhein-Sieg-Kreis (Federführung im Projekt Stadtbahn Bonn-Niederkas- sel-Köln) plant die Vergabe der Umweltgutachten zu Beginn des 2. Halbjahrs 2024. Mit Ergebnissen aus der Untersuchung ist nicht vor 2026 zu rechnen. Auf Basis dieser Er- gebnisse wird durch die Stadt Köln die Vergabe einer gesonderten Machbarkeitsstudie zur Rheinquerung vorbereitet. - Busverbindung: Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie zum Expressbusnetz wird die Verwaltung die politischen Gremien über die Ergebnisse informieren. - Fahrradabstellanlagen: Im 2. Quartal 2024 wird die Verwaltung den Bezirk Rodenkir- chen betrachten, sodass hier eine Möglichkeit der Erstprüfung besteht. Ob und wie viele eingerichtet werden können ergibt sich dann aus dem weiteren Verfahren. Ein Umsetzungszeitpunkt kann daher noch nicht benannt werden. - P+R-Anlage: Mittelfristig keine Planungen zum Ausbau. Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: Dezember 2025 3 -
Antrag nach § 3 (SPD BV2)
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SPD-Fraktion der BV 2 Rathaus Rodenkirchen Industriestraße 161 – Haus 1 50999 Köln Tel.: 0221 -221-92303 Email: spd -bv2@stadt-koeln.de Gleichlautend: Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 – Haus 1 Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0814/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 02.05.2022 Ausbau des Godorfer Bahnhofs zum Umsteigebahnhof für den ÖPNV Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 02.05.2022 zu setzen. Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung der Stadt Köln – in Zusammenarbeit mit der HGK und der KVB – zu prüfen, den Bahnhof Godorf in Köln-Godorf zu einem Umsteigebahnhof des ÖPNV weiter auszubauen. Folgende Aspekte sollen dabei berücksichtigt werden. Die geplante Stadtbahnanbindung des Kölner Südens ins Rechtsrheinische mittels der Linie 17 soll über den Bahnhof Godorf realisiert werden (Variante Nord 1). Die Buslinie in Richtung Meschenich und Rodenkirchen (derzeit Linie 135) soll bis zu einem Bahnhof der Deutschen Bahn und/oder der Stadtbahnlinie 18 verlängert werden. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sollen ausgebaut werden. Das P&R-Angebot soll erweitert werden. - 2 - Begründung: Im Zuge der neuen Streckenführung ins Rechtsrheinische – Linie 17 – soll die Variante Nord 1 über Godorf in der Planung weiterverfolgt werden. In Godorf befindet sich bereits ein P&R-Parkplatz, der sehr gut an das Autobahnnetz angeschlossen ist. Mit der bereits bestehenden Stadtbahnlinie 16 und den Busverbindungen der Linie 135 nach Meschenich und nach Rodenkirchen ist dieser Bahnhof hervorragend geeignet, Berufspendlerinnen und -pendler zum Umsteigen auf den Öffentlichen Nahverkehr zu bewegen. Radfahrende zu den Arbeitsplätzen im angrenzenden Industriegebiet und Wohnsiedlungen sollen ihre Fahrräder sicher am Bahnhof Rodenkirchen abstellen können. Durch den Ausbau der bestehenden Busverbindungen am Bahnhof Godorf zu Schienenverbindungen nach Bonn verbessert sich auch die ÖPNV-Struktur der ohnehin benachteiligten Orte Immendorf und Godorf. Im Rahmen der Mobilitätswende sowie unter den Aspekten Klimaschutz und Feinstaubbelastung soll der Umsteigebahnhof Godorf mit dem Ausbau des ÖPNV-Netzes möglichst schnell realisiert werden. Somit kann die Attraktivität für die Benutzung von Bus & Bahn erhöht und damit ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende geleistet werden. Gez. Dr. Jörg Klusemann gez. Mirko Hertel
Beratungsverlauf
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02.05.2022
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 8.2.5, Antrag / Anfrage. Ergebnis: mit Änderungen empfohlen
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