AN/1620/2017
Änderungsantrag zu TOP 4.4, Beschlussvorlage Verlängerung Auszugsmanagement, Vorlagennummer 2338/2017
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (SPD) (1)
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SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales und Senioren Herrn Michael Paetzold Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 09.11.2017 AN/1620/2017 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Soziales und Senioren 09.11.2017 Änderungsantrag zu TOP 4.4, Beschlussvorlage Verlängerung Auszugsmanagement, Vorlagennummer 2338/2017 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Ergänzungsantrag zu TOP 4.4 der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren vom 11.09.2017 aufzunehmen. Der Beschlusstext wird wie folgt geändert: 1. Der Rat der Stadt Köln beschließt die unbefristete Weiterführung der Auf- gabe „Auszugsmanagement“ ab dem 01.01.2018. Zur Erfüllung dieser dauerhaft erforderlichen Aufgabe werden alle sieben Vollzeitstellen bei den Trägern unbefristet finanziert. Die Finanzmittel werden zu gleichen Teilen auf die drei Träger des Auszugsmanagements, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln e.V., Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und Kölner Flüchtlingsrat e.V. verteilt. - 2 - 2. Zur Deckung der vergangenen – von den Trägern ausgezahlten, aber von der Stadt nicht erstatteten - Tarifkostensteigerungen erhalten die Träger zusätzlich 10 % der Personalkosten, das entspricht 51.000 € im Hj. 2018. Zur Finanzierung der konsumtiven Aufwendungen in Höhe von 562.000 € im Hj. 2018 sind im Haushaltsplanentwurf 2018 im Teilplan 1004, Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum, Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen entsprechende Mittel vorgesehen. Begründung: Das Projekt Auszugsmanagement arbeitet seit Juli 2011 sehr erfolgreich und konnte seitdem 2.996 Flüchtlinge (Stichtag 23.08.2017) in Wohnungen vermit- teln. Dies ist ein bedeutender Baustein für die Integration zu uns geflüchteter Menschen und entlastet zudem den städtischen Haushalt. Um auf dem in Köln aktuell und auch in Zukunft sehr angespannten Wohnungsmarkt weiter Woh- nungsvermittlungen für Flüchtlinge in ausreichendem Maße realisieren zu kön- nen, ist die Fortführung des Projektes mit sieben Vollzeitstellen notwendig. Auf- grund der schleppenden Bautätigkeit in Köln, der mangelnden Erteilung von Bau- genehmigungen Seitens der Stadtverwaltung und des anhaltenden Bevölke- rungswachstums ist auch in Zukunft nicht mit einer Entspannung auf dem Kölner Wohnungsmarkt zu rechnen. Die Mitarbeiter*innen des Auszugsmanagements leisten seit Jahren gute Arbeit. Dies verdient Respekt und Anerkennung. Für die Antragsteller ist klar, dass man Mitarbeiter*innen Respekt und Anerkennung insbesondere auch durch ordentli- che, tariflich bezahlte und unbefristete Arbeitsverhältnisse entgegenbringt. Die beteiligten Träger leisteten dabei durch eine tarifliche Bezahlung ihren Beitrag. Diese Kosten müssen nun übernommen werden, damit die Schere zwischen er- haltenen Zuschüssen und laufenden Personalkosten bei den Trägern nicht immer stärker auseinanderklafft. Hier sollte die Stadtverwaltung als Öffentlicher Dienstleiter ebenfalls mit gutem Beispiel vorangehen und unbefristete Arbeitsverhältnisse ermöglichen. Denn be- fristete Arbeitsverträge verunsichern die Menschen, schüren Zukunftsängste und sorgen auch für eine Ungleichbehandlung der Mitarbeiter*innen untereinander. Aus Sicht der Antragsteller ist es nicht hinzunehmen, dass vier der Stellen nur auf zwei Jahre befristet fortgeführt werden. Deshalb setzten wir uns für die ent- fristete Finanzierung der Stellen ein. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Michael Weisenstein SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE
Gem. Änderungsantrag nach § 13 (SPD)
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SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales und Senioren Herrn Michael Paetzold Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 09.11.2017 AN/1620/2017 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Soziales und Senioren 09.11.2017 Finanzausschuss 13.11.2017 Rat 14.11.2017 Änderungsantrag zu TOP 4.4, Beschlussvorlage Verlängerung Auszugsmanagement, Vorlagennummer 2338/2017 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Ergänzungsantrag zu TOP 4.4 der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren vom 11.09.2017 aufzunehmen. Der Beschlusstext wird wie folgt geändert: 1. Der Rat der Stadt Köln beschließt die unbefristete Weiterführung der Auf- gabe „Auszugsmanagement“ ab dem 01.01.2018. Zur Erfüllung dieser dauerhaft erforderlichen Aufgabe werden alle sieben Vollzeitstellen bei den Trägern unbefristet finanziert. Die Finanzmittel werden zu gleichen Teilen auf die drei Träger des Auszugsmanagements, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln e.V., Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und Kölner Flüchtlingsrat e.V. verteilt. - 2 - 2. Zur Deckung der vergangenen – von den Trägern ausgezahlten, aber von der Stadt nicht erstatteten - Tarifkostensteigerungen erhalten die Träger zusätzlich 10 % der Personalkosten, das entspricht 51.000 € im Hj. 2018. Zur Finanzierung der konsumtiven Aufwendungen in Höhe von 562.000 € im Hj. 2018 sind im Haushaltsplanentwurf 2018 im Teilplan 1004, Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum, Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen entsprechende Mittel vorgesehen. Begründung: Das Projekt Auszugsmanagement arbeitet seit Juli 2011 sehr erfolgreich und konnte seitdem 2.996 Flüchtlinge (Stichtag 23.08.2017) in Wohnungen vermit- teln. Dies ist ein bedeutender Baustein für die Integration zu uns geflüchteter Menschen und entlastet zudem den städtischen Haushalt. Um auf dem in Köln aktuell und auch in Zukunft sehr angespannten Wohnungsmarkt weiter Woh- nungsvermittlungen für Flüchtlinge in ausreichendem Maße realisieren zu kön- nen, ist die Fortführung des Projektes mit sieben Vollzeitstellen notwendig. Auf- grund der schleppenden Bautätigkeit in Köln, der mangelnden Erteilung von Bau- genehmigungen Seitens der Stadtverwaltung und des anhaltenden Bevölke- rungswachstums ist auch in Zukunft nicht mit einer Entspannung auf dem Kölner Wohnungsmarkt zu rechnen. Die Mitarbeiter*innen des Auszugsmanagements leisten seit Jahren gute Arbeit. Dies verdient Respekt und Anerkennung. Für die Antragsteller ist klar, dass man Mitarbeiter*innen Respekt und Anerkennung insbesondere auch durch ordentli- che, tariflich bezahlte und unbefristete Arbeitsverhältnisse entgegenbringt. Die beteiligten Träger leisteten dabei durch eine tarifliche Bezahlung ihren Beitrag. Diese Kosten müssen nun übernommen werden, damit die Schere zwischen er- haltenen Zuschüssen und laufenden Personalkosten bei den Trägern nicht immer stärker auseinanderklafft. Hier sollte die Stadtverwaltung als Öffentlicher Dienstleiter ebenfalls mit gutem Beispiel vorangehen und unbefristete Arbeitsverhältnisse ermöglichen. Denn be- fristete Arbeitsverträge verunsichern die Menschen, schüren Zukunftsängste und sorgen auch für eine Ungleichbehandlung der Mitarbeiter*innen untereinander. Aus Sicht der Antragsteller ist es nicht hinzunehmen, dass vier der Stellen nur auf zwei Jahre befristet fortgeführt werden. Deshalb setzten wir uns für die ent- fristete Finanzierung der Stellen ein. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Michael Weisenstein SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: abgelehnt (in der Vorberatung)
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1620/2017
- Typ
- Gem. Änderungsantrag (SPD)
- Datum
- 09.11.2017
- Erstellt
- 09.11.2017 13:51