V/0255/2019
Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage A
2255 Zeichen
Anlage A zur V/0255/2019 Kurzüberblick Zur Vergabe der Architektenleistung und Leistungen zur Landschaftsarchitektur für den Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup wurde ein Vergabeverfahren mit vorgeschal- tetem Wettbewerb durchgeführt. Das Ergebnis wird in der Vorlage dargestellt. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Wir wollen das Zentrum für Verwaltungen und Institutionen sowie für öffentliche und private Dienstleistungen in Westfalen bleiben und an ihrer Modernisierung aktiv mitwirken. Mit der Vorlage wird das Ziel „Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup“ verfolgt. Das Projekt steht am Beginn der Planung. Nach heutigem Stand ist eine Realisierung im Frühjahr 2021 vorgesehen. Es ist mit einem finanziellen Bedarf von 12,8 Mio. Euro zu kalku- lieren. Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan 2019 enthalten? X Ja Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja Nein Bereits veranschlagt? X Ja Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig frei- willig Ratsbeschluss am 13.12.2017 mit der Vorlage V/0737/2017/1.Erg. – Errichtungsbeschluss zum Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Gesetzliche Verpflichtung der Leistungsfähigkeit nach § 3 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses am 16.05.2018 mit der Vorlage V/0158/2018: Durchführung eines nichtoffenen Architektenwettbewerb nach der RPW 2013 (Richtlinie für Planungswettbewerbe) und Kenntnisnahme der Erfordernis zur Durchführung eines Vergabeverfahren gemäß Vergabeord- nung (VGF) zur Beauftragung der Architektenleistungen Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Inklusion – Bauordnung NRW § 55 Absatz 1 im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention Klimaschutz – Gebäudeleitlinien der Stadt Münster Die Nachweise zu den vorgenannten Punkten werden zum Baubeschluss erfolgen.
255-2019-Protokolldokumentation-FW_3_Münster_FINAL-NEU
32400 Zeichen
Nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2013
Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup
Erster Bauabschnitt: "Brandschutz und Technische Hilfeleistung" und "Rettungsdienst"
Zweiter Bauabschnitt: "Zentrale Sondermaterial- und Sondergeräteeinsatzvorhaltung"
Planung der Freianlagen
Ergebnisdokumentation
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup1
Ort der Preisgerichtssitzung
Stimmberechtigtes
Preisgericht
Stellvertretendes
Preisgericht
Niederschrift über die Preisgerichtssitzung am 23.11.2018
Aula Immanuel Kant Gymnasium, Westfalenstraße 203,
48165 Münster
Beginn: 9.30 Uhr / Ende: 19.40 Uhr
Matthias Peck, Stadtrat und Dezernent für Wohnungsversorgung, Im-
mobilien und Nachhaltigkeit, Münster, begrüßt das Preisgericht und
dankt den Anwesenden für ihre Bereitschaft zur Mitwirkung an diesem
Verfahren.
Aus dem Kreis der Fachpreisrichter/innen wird Herr Prof. Dr. Volker
Droste einstimmig zum Vorsitzenden des Preisgerichts gewählt. Die
Protokollführung übernimmt die Vorprüfung. Der Vorsitzende prüft die
Anwesenheit und die Beschlussfähigkeit des Preisgerichts:
1. Robin Denstorff, Stadtbaurat und Dezernent für Planung, Bau und
Wirtschaft, Münster
2. Ulrich Eckervogt, FDP-Fraktion, Münster
3. Marius Herwig, SPD-Fraktion, Münster
4. Wolfgang Heuer, Stadtrat und Dezernent für Bürgerservice,
Personal, Organisation, Ordnung, Brandschutz und IT
5. Gerhard Joksch, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, Münster
6. Stefan Leschniok, CDU-Fraktion, Münster
7. Matthias Peck, Stadtrat und Dezernent für Wohnungsversorgung,
Immobilien und Nachhaltig-keit, Münster
(bis 18:30 Uhr, Vertreter Herr Münken
8. Ortrud Philipp, DIE LINKE. Ratsfraktion Münster
9. Peter Bastian, Dipl.-Ing. Architekt, Münster
10. Ina Bimberg, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektin, Münster
11. Klaus Burhoff, Dipl.-Ing. Architekt, Münster
12. Dr. Volker Droste, Prof. Dipl.-Ing. Architekt, Oldenburg
13. Uwe Gernemann, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt, Münster
14. Dagmar Grote, Dipl.-Ing. Architektin, Ahaus
15. Klemens Hölscher, Dipl.-Ing. Architekt, Osnabrück - entschuldigt
16. Wilhelm Kemper , Dipl.-Ing. Architekt, Unna - entschuldigt
17. Jörg A. Michel, Dipl.-Ing. Architekt und Technischer Leiter Amt für
Immobilienmanagement, Münster
18. Susanne Schamp, Dipl.-Ing. Architektin, Dortmund
19. Kirsten Schemel, Prof. Dipl.-Ing. Architektin, Berlin
20. Gottfried Wingler-Scholz, Leiter der Feuerwehr, Münster
21. Franz-Jörg Feja, Dipl.-Ing. Architekt, Recklinghausen
22. Jörg Hoffmann, Fachstellenleiter Amt für Grünflächen, Umwelt und
Nachhaltigkeit, Münster
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 2
Sachverständige
Berater/in
Stellvertretende Sachverständi-
ge Berater/innen
Vorprüfer/innen
Grundsatzberatung,
Vorprüfbericht,
Zulassung der
Wettbewerbsarbeiten
23. Georg Mümken, Dipl.-Ing. Architekt und Abteilungsleiter, Amt für
Immobilienmanagement, Münster
(ab 18:30 Uhr, Vertretung für Herrn Peck)
24. Sielke Schwager, Dipl.-Ing. Architektin, Münster
25. Stephan Brockhausen, Amt für Immobilienmanagement, Dipl.-Ing.,
Münster
26. Patrick Hillebrand, Örtlicher Personalrat der Feuerwehr Münster
27. Dirk Hülsken, Feuerwehr Münster
28. Bernhard Topp, Feuerwehr Münster
29. Thomas Werner, Amt für Immobilienmanagement, Münster
30. Christian Erpenbeck, Örtlicher Personalrat der Feuerwehr Münster
31. Claudia Carl, Architektin, Amt für Immobilienmanagement,
Münster
32. Frau Elke Lutter, Bezirksleiterin Bauordnungsamt Stadtgebiet
Südost, Münster
33. Lars Brüggemeier, Amt für Grünflächen, Umwelt, Nachhaltigkeit,
Münster
34. Johann Kuhn, Amt für Stadtentwicklung Stadtplanung,
Verkehrsplanung, Münster
35. Tobias Rotert, Feuerwehr Münster, Planung, Betrieb und
Bewirtschaftung von Liegenschaften und Betriebsvorrichtungen der
Feuerwehr, Schutzraumverwaltung, Münster
36. Reinhard Drees, Architekt, Stadtplaner, DHP , Bielefeld
37. Gudrun Walter, Architektin, Stadtplanerin, DHP , Bielefeld
38. Vanessa Schoetten, Geografin, DHP , Bielefeld
39. Thomas Geppert, Innenarchitekt, DHP , Bielefeld
Für die entschuldigten stimmberechtigten Preisrichter Klemens
Hölscher und Wilhelm Kemper rücken Herr Franz-Jörg Feja und
Frau Sielke Schwager nach.
Alle zu den Sitzungen des Preisgerichts zugelassenen Personen geben
die Versicherung zur vertraulichen Behandlung der Beratungen und
erklären, keinen Austausch mit den Teilnehmern über deren Arbeiten
außerhalb des Kolloquiums gehabt zu haben.
Der Vorsitzende versichert der Ausloberin, den Teilnehmern und der
Öffentlichkeit die größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisge-
richts nach den Grundsätzen der RPW 2013.
Grundsatzberatung, Vorprüfbericht und Zulassung der Wettbewerbsar-
beiten.
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 3
Der Vorsitzende erläutert den vorgesehenen Ablauf und weiterge-
hende Details des Preisgerichtsverfahrens und übergibt das Wort an
die Vertreter der Vorprüfung. Herr Drees und Herr Geppert erläuterten
den allgemeinen Vorprüfungsbericht sowie die Darstellung der Vorprü-
fungsergebnisse.
Von 24 aufgeforderten Teilnehmern sind 20 Arbeiten abgegeben wor-
den. Aufgrund der Datumsstempel auf den Rollen und Paketen kann
von einer fristgerechten Abgabe der Planunterlagen am 02.10.2018
und der Modelle am 09.11.2018 ausgegangen werden. Aufgrund der
abgegebenen Leistungen waren alle Arbeiten vorprüfungsfähig. Das
Preisgericht beschließt alle Arbeiten zuzulassen.
Im anschließenden Informationsrundgang werden die Arbeiten durch
Herrn Drees und Herrn Geppert im Zusammenhang mit dem fachlichen
Vorprüfbericht vorgestellt und wertfrei erläutert.
Nach dem Informationsrundgang werden die gewonnenen Eindrücke
für die Bewertungsrundgänge zusammengetragen und – unter Beach-
tung der Beurteilungskriterien aus der Auslobung – diskutiert.
(Mittagspause 13:10 bis 13:40 Uhr)
Im anschließenden 1. Wertungsrundgang werden einstimmig 8 Arbei-
ten ausgeschieden, die in wesentlichen Punkten das Preisgericht nicht
überzeugen konnten:
1303 1304 1308 1310 1313 1314 1315 1320
Die intensive Auseinandersetzung mit den übrigen 12 Arbeiten führt
im 2. Wertungsrundgang zum Ausschluss folgender 7 Arbeiten (Ab-
stimmungsverhältnis in Klammern):
1302 (19:0) 1305 (14:5) 1309 (17:2)
13011 (18:1) 1316 (17:2) 1317 (19:0) 1318 (12:7)
In der engeren Wahl verbleiben somit folgende 5 Arbeiten, die vom
Preisgericht schriftlich beurteilt werden:
1301 (14:5) 1306 (18:1) 1307 (19:0)
1312 (12:6) 1319 (14:5)
Die Beurteilungen werden in Anwesenheit des gesamten Preisgerichtes
vor den Arbeiten verlesen, korrigiert und freigegeben (s. Anhang).
Bewertung der
Wettbewerbsarbeiten
Erster Rundgang
Zweiter Rundgang
Engere Wahl
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 4
Im Anschluss wird über die Rangfolge der verbliebenen Arbeiten disku-
tiert und ein Meinungsbild erstellt. Hierbei ergeben sich zwei eindeu-
tige Anerkennungen. Nach einer weiteren vergleichenden Diskussion
der 3 weiteren Arbeiten wird über die Rangfolge wie folgt abgestimmt:
1. Rang 1301 (11:8)
2. Rang 1307 (10:9)
3. Rang 1306 (18:1)
Entsprechend der Rangfolge werden die Prämierungen einstimmig ver-
geben:
1. Preis 1301
2. Preis 1307
3. Preis 1306
Anerkennung 1312
Anerkennung 1319
Die Preissumme wird nach der Festlegung in den Auslobungsunterla-
gen verteilt, wobei die Summe für die Anerkennung auf die 2 Arbeiten
mit je 6.900 € verteilt wird.
1. Preis (27.600 €)
2. Preis (17.250 €)
3. Preis (10.350 €)
2 Anerkennungen (13.800 €)
Gesamtsumme (69.000 €)
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einen der 3 Preisträger unter
Zugrundelegung der schriftlichen Beurteilung mit der weiteren Bearbei-
tung zu beauftragen.
Die Anonymität des Verfahrens wird durch das Verlesen der Verfasser-
erklärungen aufgehoben (s. Anhang).
Der Vorsitzende bittet um die Entlastung der Vorprüfung und dankt
allen Mitgliedern des Preisgerichtes für die engagierte Diskussion und
gibt den Vorsitz an die Ausloberin zurück.
Rangfolge und
Zuerkennung der Preise
und Anerkennungen
Empfehlung des Preisgerichtes
Anschluss des Preisgerichts
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 5
Dauer: 06.12.18 – 20.12.18
Ausstellungsort: Glashalle im Stadthaus 3,
Albersloher Weg 33 in Münster
Öffnungszeiten: MO bis MI 8 – 16 Uhr,
DO 8 – 18 Uhr
FR 8 – 13 Uhr
Herr Denstorff dankt in seinem Schlusswort dem Vorsitzenden Herrn
Dr. Volker Droste für die souveräne Sitzungsführung und dem Preisge-
richt für die rege Beteiligung. Er gibt der Freude über das gefundene
Ergebnis Ausdruck.
Münster, den 03.12.2018
Das Preisgericht (Unterschriften s. Teilnehmerliste im Original)
Ausstellung der
Wettbewerbsarbeiten
Verfahren
und Termine
Ausloberin
Vorprüfung /
Dokumentation
Dem Verfahren lag die „Richtlinie für Planungswettbewerbe – RPW
2013" zugrunde. Der Wettbewerb wurde als nichtoffener Wettbewerb
durchgeführt, einstufig und anonym.
Die Übereinstimmung mit der RPW 2013 hat die Architektenkammer
NRW unter der Registrier-Nummer W 05/18 bestätigt.
Ausgabe Auslobungstext 22.06.2018
Schriftliche Rückfragen bis 29.06.2018
Kolloquium 03.07.2018
Abgabe der Arbeiten 02.10.2018
Abgabe des Modells 09.10.2018
Preisgerichtssitzung 23.11.2018
Ausstellungseröffnung 06.12.2018
Stadt Münster
- Amt für Immobilienmanagement -
Albersloher Weg 33
48155 Münster
carl@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de
Drees & Huesmann PartGmbB
Architekt Stadtplaner
Vennhofallee 97
33689 Bielefeld
info@dhp-sennestadt.de
www.dhp-sennestadt.de
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 6
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit 1301 besticht durch eine solitäre, angemessene und differen-
zierte Kubatur an städtebaulich richtiger Stelle.
Der Eingang ist folgerichtig an der südwestlichen Ecke platziert und
erschließt das Gebäude über ein helles und räumlich attraktives Foyer.
Im ersten OG schließen sich Aufenthalts-, Verwaltungs-, Sport- und
Freizeitflächen an die offene und großzügige Foyertreppe an. Allerdings
werden die Besucher direkt in die Sozialbereiche der Feuerwache ge-
führt. Diese potentielle Störung ist seitens der Nutzer unerwünscht. Die
Aufenthaltsbereiche verfügen über attraktive Außenflächen, sie befin-
den sich auf der Dachterrasse der Fahrzeughalle.
Die Sporthalle bildet eine formal gelungene Überhöhung an städtebau-
lich guter Position.
Im zweiten OG schließen sich die Ruhe- und Umkleidezonen an, die
über eine separate Treppe mit Aufzug mit der BS-Halle verbunden sind.
Die Anzahl der Rutschstangen innerhalb des Gebäudes ist nicht ausrei-
chend. Die Einsatzkleidung ist nicht baulich getrennt von der Fahrzeug-
halle untergebracht, dies wird bemängelt.
Die äußere Gestaltung ist differenziert durchgearbeitet und führt zu
einem sensibel ausformulierten architektonischen Auftritt des Gebäu-
des.
Die Wahl der Materialien ist hochwertig und verspricht eine „nachhal-
tige Alterung“ des Gebäudes.
Durch die vergleichsweise geringe und kompakte Kubatur ist eine wirt-
schaftliche Erstellung des Gebäudes zu erwarten.
Die Erweiterungsbauabschnitte sind folgerichtig dem Hauptbaukörper
untergeordnet und im westlichen Grundstücksteil zur „Hohen Geest“
positioniert. Die Erweiterung der Fahrzeughallen sollte jedoch den Bau-
teilen „Brandschutz“ und „Rettungswache“ zugeordnet werden.
Die Übungsfläche ist gut positioniert, die städtebauliche Stellung des
Übungsturms erscheint allerdings nicht alternativlos.
Das Freiraumkonzept zeigt einen erfreulich großen Respekt vor den
bestehenden landschaftlichen Strukturen. Vorschläge für neue Baum-
setzungen beeinträchtigen allerdings Funktionsabläufe. Die Anordnung
des ruhenden Verkehrs im Innenhof und im Bereich der westlichen
Grünfläche überzeugt weniger, da es zu kreuzenden Verkehren kommt.
Verschärft wird diese Problematik voraussichtlich durch Lage und An-
ordnung der später zu errichtenden Freiwilligen Feuerwehr.
1. Preis – 1301
pussert kosch architekten
PartGmbB BDA, Dresden
Dirk Pussert, Dipl.-lng.
Architekt, BDA
Achim Kosch, Dipl.-Ing.
(FH) Architekt
mit
Rehwaldt Landschafts-
architekten, Dresden
Till Rehwaldt, Dipl.-Ing.
Mitarbeit: Plamen Tringov,
Dipl.-Ing.
Carolina Keller, M.Sc.
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 7
1. Preis
Auch sind die Stellplätze im Bereich der geplanten Übungsfläche nur eingeschränkt nutzbar. Die im Innenhof
angebotenen Bauminseln erschweren das Rangieren der Fahrzeuge zum Hof.
Die westliche Eingrünung des Grundstücks und Anbindung an die nördliche Ausgleichsfläche wird vom Preis-
gericht positiv gewürdigt. In Bezug auf die Einbindung des Reitweges hätte sich das Preisgericht vertiefende
Aussagen gewünscht. Eine Stärkung der östlichen und westlichen grünen Ränder erscheint sinnvoll.
Die Alarmausfahrten sind richtig zum Merkureck an zentraler Stelle gelegen. Die Lage der Besucherstellplät-
ze zum Haupteingang überzeugt nicht.
Eine Umfahrt für Fahrzeuge ist nicht vorhanden, sodass die Fahrzeuge über den öffentlichen Straßenraum
fahren müssen.
Die wirtschaftlichen, bauordnungsrechtlichen, ökologischen und konstruktiven Aspekte erscheinen insge-
samt sehr gut gelöst. Insgesamt eine überzeugende Lösung, die den Erwartungen in hohem Maße ent-
spricht.
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 8
1. Preis
1. Preis
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 9
Beurteilung durch das Preisgericht
In ihrer Setzung mit 2 L-förmigen Baukubaturen gelingt es der Arbeit in
dem heterogenen städtebaulichen Kontext einerseits und dem prä-
genden Landschaftsraum andererseits selbstverständliche, gestaffelte
Silhouetten und raffinierte architektonische Gesichter zu erzeugen.
Mit dieser einfachen Setzung entsteht ein maßvoller, konzentrierter
Raum und eine sinnvolle, selbstverständliche Funktionstrennung der
Feuer- und Rettungswache von Innen und Außen, von Alarmausfahrten
und Übungshof.
Sportfläche im Westen und Stellplätze im Osten, sind dem eher land-
schaftlichen Außenraum zugeordnet. Das Gebäude der freiwilligen Feu-
erwehr ist als autonome Ergänzung der Gebäudefiguration im Osten
stimmig angedacht.
Die westliche, gärtnerische Einfassung des Grundstücks und der "grün
gewirkte Teppich" mit Besucherparkplätzen und Fahrradstellplätzen,
ermöglichen erlebbare Verbindungen zum Landschaftsraum von Süd
nach Nord. Die Eingrünung entlang der Westfalenstraße bleibt im
Zusammenspiel mit der Behelfsausfahrt und der Führung des Reitweges
leider zu vage. Ebenso verliert die Konzeption des „grün gewirkten
Teppichs“ in Bezug auf die Erweiterungsflächen des 2. Bauabschnitts,
es fragt sich, ob die hervorgehobene Nord-Süd-Verbindung auch
zukünftig erlebbar bleibt. In der architektonischen und funktionalen
Ausformulierung, entstehen unterschiedliche "Adressen" in Bezug auf
die Nah- und Fernwirkung der neuen Institution.
Beginnend mit dem landmarkenhaften Übungsturm, entwickelt sich
eine plastische Gebäudefiguration, die durch die runden Eckausbil-
dungen und die horizontale Gliederung ein Kontinuum suggeriert und
aus dem Ensemble eine Ganzheit entstehen lässt.
Die zukünftigen Bauabschnitte und Erweiterungen sind in dieser Ganz-
heit in Teilen bereits berücksichtigt: Während die Erweiterung der
Logistikflächen das Gebäude sinnfällig fortsetzt, sind die zusätzlichen
Fahrzeug-Stellplätze als Additionen an das Gebäude unakzeptabel und
überzeugen nicht. Bei einer Weiterverfolgung dieses Konzepts wäre
eine Eingliederung zwingend erforderlich.
Die Organisation und Choreographie der Wegeführung für
- Fahrzeuge der Feuerwehr
- für Pkw´s der Mitarbeiter und der Besucher
- als auch für die Fußgänger
2. Preis – 1307
Kuckert Architekten BDA,
Münster
Christian Kuckert, Dipl.-Ing.
Architekt, BDA
Tanja Kuckert, Dipl.-Ing.
Architektin, BDA
mit
Junker & Kollegen
Landschaftsarchitektur,
Osnabrück
Mitarbeit: Karin Pumpe,
MA Innenarchitektin,
Martin Krüll, MA Architekt
Modell: Mosler Modellbau
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 10
2. Preis
sind außerordentlich gut gelungen und werden seitens der Jury besonders gewürdigt.
Diensteingang und Besuchereingang liegen jeweils an offensichtlicher, sinnfälliger Stelle zum Parkplatzbe-
reich. Die funktionale Gliederung in den Gebäuden erscheint insgesamt gut gelöst und erfüllt die Anforde-
rungen der Feuerwehr nahezu allumfänglich.
Die Mitarbeiterbereiche sind attraktiv organisiert, im Einzelnen:
- klare Wegebeziehung im EG zur Umkleide und zur Einsatzbekleidung
- am Wachabteilungsleiterbüro ankommend und barrierefrei weiterführend
- klare Trennung zwischen Aufenthaltsbereich und Sozial-Ruhebereich
-„wohnähnliche“ Aufenthaltsqualität
- klare gleiche Ausfahrtrichtung der geplanten freiwilligen Feuerwehr
Insgesamt überzeugt und besticht die Arbeit durch eine städtebauliche, landschaftsräumliche und vor allem
funktionale Klarheit und verspricht in ihrem architektonischen Ausdruck und der vorgeschlagenen Materiali-
tät ein adäquater Arbeits-Raum und eine herausragende Adresse für die neue Feuer- und Rettungswache in
Hiltrup werden zu können.
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 11
2. Preis
2. Preis
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 12
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit 1306 stellt einen ausgearbeiteten städtebaulichen Entwurf
dar, der auf dem zur Verfügung stehenden Gelände auch schon die
Erweiterungsfläche explizit berücksichtigt.
Die überzeugende, funktionale Gliederung geht jedoch bei späterer
Erweiterung durch die Verlegung in die Logistikhalle verloren. Die
Erweiterungs-Stellplätze insbesondere für den Brandschutz sind nicht
sinnvoll angebunden.
Die besondere Lage wird durch einen langen Baukörper entlang der
Westfalenstraße betont. Der Übungsturm funktioniert hier als skulptu-
rale Betonung der Ecke.
Der Alarm-Hof bündelt die Aufstellflächen und die Zu- und Abfahrten,
auch im Alarmfall. Die Alarmausfahrt - auch im Zusammenhang mit der
Hofzufahrt - erscheint sehr schmal. Es entstehen Kreuzungsverkehre,
auch im Zusammenspiel mit den Besucherstellplätzen. Die Umfahrt
erlaubt eine funktionale Ausnutzung des Geländes. Die Notausfahrt zur
Westfalenstraße ist verkehrstechnisch an dieser Stelle richtig gelegen,
erscheint jedoch ebenfalls etwas schmal. Die Stärkung der Grünstruk-
turen in diesem Bereich wird vermisst.
Die Stellplätze der Mitarbeiter werden von der Straße Hohe Geest er-
schlossen. Dadurch können Kreuzungsverkehre vermieden werden.
Die Entwurfsverfasser formulieren eine klare und kräftige Architektur-
sprache, die allerdings in Bezug auf Ausformung der Fassaden und
Materialität zu vage bleibt.
Auch für die auf dem Dach des Feuerwehrgebäudes angebotene
Außensportfläche fehlen detailliertere Aussagen z. B. zum Ballfang im
Zusammenspiel mit den Fassaden. Der alternative Standort der Außen-
sportfläche ist für den Einsatzfall - um die Ausrückezeit einhalten zu
können - zu weit vom Wachgebäude entfernt.
Im Ganzen stellt sich dieser Ansatz als ein eigenständiges Gebäudeen-
semble mit einer guten Proportionierung der einzelnen Volumina und
einer sehr guten Grundrissorganisation dar.
Hervorzuheben sind auch die Eingangsbereiche, welche eine wichtige
Verknüpfung mit dem öffentlichen Raum darstellen. Die Verfasser bie-
ten ein schlüssiges Freiraumkonzept. Die intendierte „Offenlegung“ der
„Funktionen Feuerwache“ zur Westfalenstraße und eine Adressbildung
wirken allerdings nur dann, wenn der grüne Rahmen im Westen und
3. Preis – 1306
Schnoklake Betz Dömer Archi-
tekten PartGmbB, Münster
Bernd Schnoklake M.A. Architekt,
BDA Dirk Betz, M.A. Architekt,
BDA Klaus Dömer, M.A. Architekt
mit
Kemming
Landschaftsarchitetur, Münster
Peter Kemming, Dipl.-Ing.
Landschaftsarchitekt
Mitarbeiter SBDA:
Marie Jacobsen, M.A. Arch.
Malte Seppmann, M.A. Arch
Mark Deutzmann, B.A. Arch.
Mitarbeit Kemming:
Christina Schnelting,B.Sc. (FH)
Landschaftsarchitektur
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 13
3. Preis
Süden entsprechend transparent bleibt. Nach Süden wünschte man sich sogar eine mutigere Präsentation
der Gebäude und einen partiellen Verzicht auf Bäume. Der nördliche Übergang von Umfahrten und Land-
schaftsbau bleibt leider undefiniert.
Die Hygiene- und Desinfektionsanforderungen von Rettungsdienstanforderungen und Brandschutz, im Falle
der Erweiterung scheinen nicht praktikabel.
Hinsichtlich der Kennwerte liegt der Entwurf in einem guten bis mittleren Bereich und lässt eine wirtschaft-
liche Realisierung erwarten.
Insgesamt stellt die Arbeit einen sehr guten städtebaulichen Ansatz dar, der mit einer klaren Adressbildung,
guter Funktionalität und einer starken skulpturalen Ausformung den Ort prägen kann.
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 14
3. Preis
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 15
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit formuliert durch die Setzung einer linearen neuen Ordnungs-
struktur aus Parkplatz / Kante zum Grün, gerichteten Einzelbaukörpern
(Logistik, Freiwillige Feuerwehr), Betriebshof und Feuerwehrhauptbau-
körper mit Turm, sowie Ausfahrt und Haupteingang zum Merkureck ein
simples und städtebaulich funktional angemessenes neues Ordnungs-
prinzip.
Die Einbindung in den Landschaftsraum wird hierdurch mit einer klaren
Kante definiert. Der Wunsch der Auslobung auf Fortsetzung des Grüns
- beiderseits der Anlage - wird leider nicht berücksichtigt.
Die Hauptausfahrt liegt zum Merkureck, die Behelfsausfahrt zur Hohen
Geest. Es wird eine neue Adressbildung und Stadtansicht vorgeschla-
gen, die eine eindeutige Aussage „Feuerwehrgebäude“ entwickelt.
Die Mitarbeiterstellplätze sind mit ihrer Zufahrt klar von den Verkehren
der Feuer- und Rettungswache getrennt, der Weg vom Parkplatz zum
Gebäude erscheint jedoch zu lang, insbesondere bei Realisierung der
Erweiterung des Logistiklagers und der Errichtung der Freiwilligen
Feuerwehr.
Die einzelnen Funktionsbereiche wie Haupteingang, Loggia, Sporthalle
sind unaufgeregt und gut ablesbar im Baukörper (an-)geordnet. Die
Besucherstellplätze sind in ihrer Zuordnung zum Haupteingang zwar
richtig gelegen, es kommt jedoch zu Kreuzungsverkehren mit der
Alarmausfahrt der Feuerwehr.
Die langgezogene Gebäudeform des Feuerwehrgebäudes führt zu klar
geordneten Grundrissen mit gut und richtig geordneten Funktionsbe-
reichen. Einschnitte und Aufweitungen im Obergeschoss geben den
reinen Funktionsbereichen zusätzliche innenräumliche Qualitäten und
erleichtern die Orientierung. Die innere Erschließung ist übersichtlich
geordnet. Die Positionierung der Umkleiden im Obergeschoss führen al-
lerdings zu langen Wegen. Nach dem Anlegen der Dienstkleidung sind
die organisatorischen Abläufe allerdings gut geordnet.
Die Ruheräume in der Nähe zum Speiseraum und der Turnhalle lässt un-
erwünschte Störungen er-warten. Eine Durchführbarkeit im Hinblick auf
Bauabschnitte und bauordnungsrechtliche Belange scheint gegeben.
Kritisch beurteilt wird die Abmessung des Betriebshofs, er ist zu schmal.
Die dargestellten Erweite-rungsmöglichkeiten ´Brandschutz´ führt zu
Anerkennung – 1312
echtermeyer.fietz _ architekten,
Dortmund
Prof. Bernd Echtermeyer, Dipl.-Ing.
Architekt, BDA
Paul Fietz, Dipl.-Ing. Architekt,
BDA,
mit
Landschaft planen + bauen
NRW GmbH, Dortmund
Hellmut Neidhardt, Dipl.-Ing.
Landschaftsarchitekt, BDLA
Mitarbeit: Leutrim Grainca, M.Sc.
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 16
Anerkennung – 1312
einer Einschnürung der Durchfahrt und mindert daher die Qualität der dargestellten Lösung.
Das vorgeschlagene Fassadenmaterial (Verblender) ist richtig, die vorgeschlagene Fassadengestaltung wirkt
etwas schematisch.
Die Arbeit liegt wirtschaftlich mit den Kennwerten im mittleren Bereich und lässt eine wirtschaftliche Errich-
tung / Unterhalt erwarten.
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 17
2. Preis
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 18
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Verfasser bieten mit zwei parallel in Ost-West-Richtung versetzt
angeordneten Baukörpern im 1. Bauabschnitt ein städtebaulich strin-
gent entwickeltes Konzept für den Neubau der Feuerwache. Die
erforderlichen Erweiterungen und Ergänzungen der weiteren Bauab-
schnitte werden nachgewiesen, führen aber bei Realisierung zu einer
Verschlechterung der städtebaulichen Disposition und Schwächung des
Gesamtkonzepts.
Es ist ein ausdifferenziertes Grünkonzept für die Feuerwache erkennbar.
Die Arbeit setzt zwar formal die Vorgaben auf Fortsetzung des Grün-
zuges um, de facto wirkt der Entwurf hier aber etwas „kantig“ und
mit den erforderlichen baulichen Ergänzungen, würden die Freiflächen
weiter beeinträchtigt.
Die Anforderungen an die Zufahrten, Alarmausfahrten, Stellplätze und
Rangierflächen sind gegeben, doch wird die vollflächige Versiegelung
entlang der Straße „Merkureck“ kritisiert.
Der über diese Flächen erreichbare Haupteingang für die Besucher und
die externe Warenannahme wird ebenfalls kritisch bewertet. Die funk-
tionalen Betriebsanforderungen der Feuerwehr und Rettungswache
werden in den jeweiligen Geschossen erfüllt.
Die fast durchgängige Mittelflurschließung ist zu funktional und er-
schwert die Orientierung, darüber hinaus werden vor allem im 1. OG.
besondere, differenzierte, innenräumliche Qualitäten in den Mitarbei-
terbereichen vermisst.
Die Fassadengestaltung entspricht der Nutzung, der Gesamtauftritt
der neuen Feuer- und Rettungswache ist solide und unspektakulär. Die
vorgeschlagene Materialität verspricht die erforderliche Robustheit,
jedoch wirkt die Kombination von Fensterhöhen und deren Anordnung
indifferent. Der architektonische Ausdruck von Werkstattbereich und
Logistiklager bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Hinsichtlich der Flächen liegt der Entwurf im mittleren Bereich und lässt
eine wirtschaftliche Realisierung erwarten.
Insgesamt ist das Konzept funktional gelöst, jedoch werden weiterge-
hende außen- und innenräumlichen Qualitäten vermisst.
Anerkennung – 1319
bbp : architekten bda, Kiel
Björn Bergfeld, Dipl.-Ing. Architekt
mit
SAL Landschaftsarchitektur
GmbH, Münster
Stephan Bracht, Dipl.-Ing.
Landschaftsarchitekt
Mitarbeit bbp:
Philipp Bussmann, M.A. Architekt
Björn Parge, Dipl.-Ing. Architekt,
Diego Kaiser
Mitarbeit SAL: Gregor Schütze,
M.Sc. Landschaftsarchitektur
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 19
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 20
1302 Kennzahl 358646
H III S harder stumpfl schramm architekten Part mbB, Stuttgart
Franz Harder
Gabriele Harder
Matias Stumpfl
Florian Schramm
mit
Eurich . Gula Landschaftsarchitektur, Webdingen am Neckar
Mitarbeit: Alejandro Jaramillo, Marta Ginel
Fachplaner: Prof. Dr.-Ing. Dirk Bohne Ingenieure, Siegen
1303 Kennzahl 217641
marcus brucker architektur + planung, Stuttgart
Marcus Brucker, Dipl.-Ing. Architekt
mit
Wiederkehr Landschaftsarchitekten, Nürtlingen
Klaus Wiederkehr, Dipl.-Ing.
Florian Matthies, M.Eng.
Mitarbeit: Rosario Galota, M.Eng.; Johannes Beyersdorffer, B.A.(FH);
Vanessa Fischer, Dipl.-Ing.
Modell: Michael lo Chiatto, Architekturmodellbau, Stuttgart
1304 Kennzahl 880088
bct architecten ingenieurs & adviseurs, Delft NL
Ir. Walter Kemperman, Architekt (Universität Delft NL, Architektur)
W.H.M. Keperman
E.B.R. Bleumink
mit
Lodewijk Baljon Landschapsarchitecten
Dr ir J.L. Baljon, Landschaftsarchitekt
Mitarbeiter bct architecten ingenieurs & adviseurs: Ing. Esther Bleumink,
Ing. Jordi Hermsen, Dott. Arch. Renzo Pavanello, Ir. Dennis Masselink
Mitarbeiter Lodewijk Baljon Landschapsarchitecten: Dr ir Lodewijk
Baljon, Robert van der Horst, Wouter Evers, Ing. Martin Verschure, Ing.
Milan Mallinath, Ing. Jos Niekamp
Modell: Archlmpact
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 21
1305 Kennzahl 123123
Schuster Architekten, Düsseldorf
Prof. Rolf Schuster, Dipl.-Ing. Architekt
mit
Kraft. Raum. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung,
Krefeld
Rene Rheims, M.A. Landschaftsarchitekt
Mitarbeit: Katrin Kahlert (SAD); Katarzyrna Myslinska
1308 Kennzahl 647069
Gatermann + Schossig Architekten GmbH, Köln
Jan Rübenstrunk, Dipl.-Ing. Architekt
Sven Gaeßler, Dipl.-Ing. Architekt
mit
Urbanegestalt PartmbB, Köln
Johannes Böttger, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt
Mitarbeit: Elmar Wiedenhöver, Dipl.-Ing., Lia Pollak M.Sc.
Landschaftsarchitektur
Modell: Starck Modellbauwerkstatt
1309 Kennzahl 141263
Architekturbüro Fritzen + Müller-Giebeler, Münster
Matthias Fritzen, Dipl.-Ing.
mit
Landschaftsarchitektur Schupp & Thiel, Münster
Reiner Thiel, Dipl.-Ing.
Mitarbeit: Ludmila Schlytschkowa B.A. (Arch); Maria Dierkes B.A. (Arch);
Carsten Krettek (Dipl.-Ing.); Marie Tertilt; Sebastiano Stilla B.Sc. (Arch);
Constanze Schmidt B.A. (Arch)
Fachplaner: Kortmöller, BKK
Modell: Mosler Modellbau
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 22
1310 Kennzahl 733212
Kölling Architekten partG mbB, BDA, Bad Vilbel
Moritz Kölling, Dipl.-Ing. Architekt
Sabine Kölling, Dipl.-Ing. Architektin
Bernd Kölling, Dipl.-Ing. Architekt
mit
BL9 Landschaftschaftsarchitekten Roser Cebulsky PartG mbH,
München
Matthias Roser, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt
Mitarbeit: Dipl.-Ing. Architekt Robert Reininger, M.A. Architektur Tania
Santos, Dipl.-Ing. Architektur Jochen Dressler
1311 Kennzahl 481836
Planungsgruppe Gerstering I Knipping I de Vreis, Bremen
Holger Gerstering, Dipl.-Ing. Architekt, BDA
mit
Schöne Aussichten Landschaftsarchitektur, Kassel
Mitarbeit: Rolf Birrenbach, Dipl.-Ing.; M.A. Arch. Max Kern; Stud. Arch.
Azka Amalina
Modellbau: Modellwerk Weimar
1313 Kennzahl 260718
Wannenmacher + Möller, Bielefeld
Andreas Wannenmacher, Dipl.-Ing., Master of Architecture
mit
Kortemeier Brokmann Landschaftsarchitekten GmbH
Nils Kortemeier, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt, Herford
Mitarbeit: Peter Mathies, Nils Kutzera-Austermann
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 23
1314 Kennzahl 131313
Lindner Lohse Architekten BDA, Dortmund
Harald Lindner
Frank Lohse
mit
Munder und Erzepky Landschaftsarchitekten BDLA, Hamburg
Mitarbeit: Dipl.-Ing. (FH) Say Klinger, M.A. Silvana Allendes,
B.Sc. Mona Herbstmann
Modell: Mijalski + Masarin GmbH, Dortmund
1315 Kennzahl 210442
pbr Planungsbüro Rohling AG, Braunschweig
Heinrich Eustrup, Dipl.-Ing. Architekt, BDA
mit
wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
Christine Wolf
Mitarbeit: Evelyn Wendt-Samhofer, Anna Immenkemper,
Laura Maria Kaiser
Modell: Mark Blume, Braunschweig
1316 Kennzahl 753951
Kresing Architekten GmbH, Münster
Rainer Maria Kresing, Dipl.-Ing. Architekt
mit
Carla Lo Landschaftsarchitektur, Wien
Carla Lo
Nordhorn Ingenieure GmbH & Co. KG, Münster
Ansgar Wilken, Dipl.-Ing
Realisierungswettbewerb Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 Münster-Hiltrup 24
1317 Kennzahl 021198
brüchner-hüttemann pasch bhp, Bielefeld
Architekten und Generalplaner
Ursula Pasch, Dipl.-Ing., BDA
Kai Brüchner-Hüttemann, Dipl.-Ing. AKG
mit
Lohaus + Carl GmbH Landschaftsarchitekten + Stadtplaner,
Hannover
Peter Carl, Landschaftsarchitekt + Stadtplaner
1318 Kennzahl 260443
quadrat+ architekten, nts Ingenieurgesellschaft mbH, Lünen
Alexander Pick, Dipl.-Ing. Architekt, BDA
mit
nts Ingenieurgesellschaft mbH, Münster
Carsten Paul, Dipl.-Ing. (FH)
Rolf Suhre, Dipl.-Ing.
Mitarbeit: M.Sc. Kira Sibbing; M.Sc. Stephan Seidel;
M.A. Chak-Man Lam,
Dipl.-Ing. (FH) Sens Schültingkemper
1320 Kennzahl 387309
Architekten Brüning Rein, GmbH & Co. KG, Essen
Volker Rein, Dipl.-Ing. Architekt
mit
Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH, Essen
Christian Uhlenbrock, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt
Mitarbeit Architekten Brüning Rein: Diego Martinez B.Sc. Architek-
tur; Arndt Brüning, Dipl.-Ing. Archi-tekt; Julian F.O. Büchter, Dipl.-Ing.
Architekt; Christian Wiechers, Dipl.-Ing. Architekt, Sarah Funk M.Sc.
Architektur
Mitarbeit Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten: Peter Davids,
Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt; Hyojeong Jeon, Bachelor of Landscape
Architecture
Beschlussvorlage
5308 Zeichen
V/0255/2019 V/0255/2019 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup - Ergebnis des Wettbewerbs und des Vergabeverfahrens für die Architekten- und Landschaftsarchitektenleistungen Beratungsfolge 09.05.2019 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 14.05.2019 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 21.05.2019 Ausschuss für Personal, Organisation, Sicherheit, Ordnung und E - Government Vorberatung 22.05.2019 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Das Ergebnis des nicht offenen Architektenwettbewerbes und des im Anschluss erfolgten Vergabeverfahrens für die Objektplanung (Architekten-und Landschaftsarchitektenleistungen) für den Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup wird zur Kenntnis genommen. (s. Anlage 1 – Wettbewerbsdokumentation) 2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass aus beiden Verfahren die Bewerbergemeinschaft pussert kosch architekten BDA und Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden als Sieger hervorge- gangen ist. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, die Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung auf der Grund- lage der Wettbewerbsplanung der Bewerbergemeinschaft pussert kosch architekten BDA und Rehwaldt Landschaftsarchitekten zu erstellen und den Baubeschluss herbeizuführen. Amt für Immobilienmanagement 24.04.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Brockhausen Telefon: 492-2413 BrockhS@stadt-muenster.de - 2 - V/0255/2019 II. Finanzielle Auswirkungen: 4. Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die Maßnahme „Neubau Feuerwehr und Rettungswa- che 3“ Finanzmittel in Höhe von 10.950.000 Euro, für den in einem 2. Bauabschnitt geplanten „Neubau Logistikzentrum FW3“ 1.850.000 Euro zur Verfügung stehen. In Summe stehen somit 12.800.000 € zur Verfügung. Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2019 veranschlagt. Die Finanzierung der o. g. Sachentscheidung ist in der nichtöffentlichen Beschlussvorlage V/0274/2019 dargelegt. Begründung: Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 13.12.2017 mit der Vorlage V/0737/2017/1.Erg. die Verwaltung beauftragt, das für die Maßnahme erforderliche Vergabeverfahren für die Architekten- leistungen gemäß Vergabeordnung (VGF) mit vorgeschaltetem Architektenwettbewerb durchzufüh- ren. Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 16.05.2018 beschlossen, für den Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Münster-Hiltrup einen nichtoffenen Architektenwettbewerb nach der RPW 2013 (Richtlinie für Planungswettbewerbe) durchzuführen und zur Kenntnis genommen, dass die Preisträger zur Teilnahme an einem Vergabeverfahren gemäß Vergabeverordnung (VgV) zur Beauftragung der Architektenleistungen aufgefordert werden. Zu 1 und 2: Ergebnis des nicht offenen Architektenwettbewerbes und des Vergabeverfahrens für die Objektplanung (Architekten-und Landschaftsarchitektenleistungen) Aufgrund der europaweiten Veröffentlichung des Wettbewerbs gingen 31 Bewerbungen zur Teilnah- me fristgerecht ein. Hiervon wurden 17 Büros ausgelost, die neben den 7 von Seiten der Stadt Müns- ter vorab gesetzten Büros (s. Vorlage V/0159/2018/1) zur Teilnahme aufgefordert wurden. Von 20 der 24 aufgeforderten Bewerber wurden Arbeiten eingereicht. Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 23.11.2018 den 1. Preis an die Bewerbergemeinschaft pussert kosch architekten BDA und Rehwaldt Landschaftsarchitekten vergeben. Die drei Preisträger des Wettbewerbs wurden zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren nach Vergabeordnung (VgV) aufgefordert. Neben dem 1. Preisträger des Wettbewerbes, der Bewerber- gemeinschaft pussert kosch architekten BDA und Rehwaldt Landschaftsarchitekten, nahm auch der 2. Preisträger, die Bewerbergemeinschaft Kuckert Architekten BDA / Junker + Kollegen Landschafts- architektur, an dem Verhandlungsverfahren teil. Der 3. Preisträger verzichtete auf eine Teilnahme am Verhandlungsverfahren. Im Rahmen der Verhandlungsgespräche am 25.02.2019 unter Beteiligung von Vertretern der Politik und Verwaltung stellten die beiden Bewerber ihre entsprechend den Hinweisen des Preisgerichtes überarbeiteten Wettbewerbsentwürfe und ihre Projektkonzepte (Kosten- u. Terminkontrolle, Perso- naleinsatz etc.) vor. Die Vorstellung der beiden Teilnehmer im Verhandlungsverfahren wurde nach vorab festgelegten Kriterien bewertet und zu den übrigen Zuschlagskriterien (Wettbewerbsergebnis, Qualifikation und Erfahrung des Projektteams, Höhe des angebotenen Honorars) zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Die Bewerbergemeinschaft pussert kosch architekten BDA und Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden erreichte die höchste Gesamtpunktzahl und ist deshalb zu beauftragen. - 3 - V/0255/2019 Zu 2: Weitere Planung Nach Beauftragung der Planungsleistungen wird die Planung auf der Grundlage der Wettbewerbspla- nung der Bewerbergemeinschaft pussert kosch architekten BDA und Rehwaldt Landschaftsarchitek- ten aus Dresden in Abstimmung mit der Feuerwehr weiterentwickelt und für die weitere Beschluss- fassung vorbereitet. I. V. gez. Matthias Peck Anlagen: Anlage A Anlage 1 - Wettbewerbsdokumentation
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Westfalenstraße 203
- Albersloher Weg 33
- Merkureck
- Hohe Geest
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0255/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 09.04.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37