Mandari Insight

V/0041/2023

Innenstadt stärken: Qualifizierung von Innenstadträumen – erste Maßnahmen

Vorlagen 30.03.2023

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.05.2023, TOP 14.1

Anlage zur Vorlage 41-2023

· application/pdf

Ansehen

Anlage A

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage zur Vorlage 41-2023

31184 Zeichen

Stadtplanungsamt, 61.00.0102, Stand: 29.03.2023 
Anlage 1 zu V/0041/2023: Aufstellung politischer Anträge, Anregungen und Anfragen 
 
Antragsnum- 
mer 
Antragsteller Betreff 
A-R/0043/2013 CDU, Ratsfrak- 
tion 
Parken auf dem Domplatz ohne Stau 
A-R/0052/2013 Bündnis 90/Die 
Grünen/GAL, 
Ratsfraktion 
Neue Verkehrsregelung - Domplatz/Pferdegasse 
A-M/0003/2015 Bündnis 90/Die 
Grünen, 
BV Mitte 
Den Domplatz zu einer lebendigen Mitte Münsters machen! 
AFM/0001/2020 Bündnis 90/Die 
Grünen, BV Mitte 
(Dr. S. Nonhoff) 
Parksuchverkehr Pferdegasse, Königsstraße 
AFM/0002/2020 Bündnis 90/Die 
Grünen, BV Mitte 
(Dr. S. Nonhoff) 
Neuordnung Busverkehr historisches Zentrum, Erhaltung Markt, Attraktivitätssteigerung Domplatz, Um- 
gang mit Parkplatz Domplatz, Pferdegasse attraktiver für Rad/Fußgänger 
A-R/0021/2020 SPD, Ratsfrak- 
tion 
Aufenthaltsqualität in der Innenstadt stärken 
A-R/0073/2020 Bündnis 90/Die 
Grünen/GAL, 
Ratsfraktion 
Autofreie Altstadt als Ziel - Schrittweise Realisierung bis 2025 - umfassende  
Beteiligung von Anwohner*innen, Geschäftsleuten, Beschäftigten, Kund*innen  
und Besucher*innen - für mehr Aufenthalts- und Lebensqualität im Stadtzentrum  
und für Klimaschutz in Münster 
AnM/0006/2021 CDU, 
Fraktion BV Mitte 
Parkplatz- und Verkehrssituation am Alten Fischmarkt 
F-AVM-29, 
25.02.2021 
Fraktion Bündnis 
90/Die Grü- 
nen/GAL, SPD, 
Volt 
Umgestaltung Verkehr im Bereich Domplatz, Pferdegasse und Königsstraße 
A-R/0049/2022 CDU, 
Ratsfraktion 
Mehr Aufenthaltsqualität am Alten Steinweg 
AKIB-0001-2023 KIB Berücksichtigung der Belange von  Menschen mit Behinderungen bei der Umgestaltung des Domplatzes

Antrag an den Rat Nr. A-R/0043/2013  
 
  
16.09.2013 
Antrag 
„Parken auf dem Domplatz ohne Stau“ 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, 
wie zukünftig an Markttagen sinnlose, die Zufahrt vom Domplatz verhindernde Staus in der 
Pferdegasse verhindert werden können, damit auch die Anlieger des Domplatzes an diesen 
Tagen ihre Parkplätze erreichen können.  
 
Insbesondere ist zu prüfen, 
o ob Beschränkungen der Zufahrtsmöglichkeiten zum  D omplatz eingerichtet werden kön- 
nen (z.B. Schranke, Absperrungen mit Personal, das Hinweise auf freie Parkplätze gibt); 
o ob vor dem ausgelasteten Parkplatz Domplatz „Warte verkehr“ wirkungsvoll untersagt und 
eine Wendemöglichkeit eingerichtet werden kann; 
o ob der Parkplatz Domplatz in das Parkleitsystem ei ngebunden werden kann. 
 
Begründung 
: 
Seit Mitte August ist die Zufahrt zu dem Westfalenfleiß-Parkplatz über die Pferdegasse wie- 
der freigegeben. Die CDU Fraktion hatte bereits nachdrücklich auf die Bedeutung dieses 
Parkplatzes, insbesondere für Ältere und  Menschen mit Behinderung hingewiesen. Damit 
auch in Zukunft ein Erhalt des Parkplatzes gesichert ist, gleichzeitig aber die unerträglichen 
Staus in der Pferdegasse zukünftig zu verhindern, die vielfach darauf zurück zu führen sind, 
dass einige Autofahrer bewusst den Stau wie eine Warteschleife in Kauf nehmen um ihre 
Beifahrer zwischenzeitlich auf dem Markt einkaufen zu lassen, ist es nach Auffassung der 
CDU Fraktion unerlässlich, geeignete Lösungen für die Zufahrt zum Domplatz zu finden. 
Denkbar sind beispielsweise Zugangsbeschränkungen in mechanischer Form durch eine 
Schranke, als auch durch eine an den Markttagen eingesetzte Kontrollperson, die sich An- 
wohnerparkausweise vorzeigen lässt und bei voll besetztem Parkplatz Parkplatzsuchende 
bereits am Eingang zur Pferdegasse abweist und auf die nahen Parkhäuser verweist. Ge- 
prüft werden sollten auch Möglichkeiten, den Verkehr am ausgelasteten Parkplatz vorbeizu- 
führen und wenden zu lassen, um Wendemanöver in der Pferdegasse  zu vermeiden. 
Zahlreiche Anlieger des Domplatzes sind auf die Zufahrt über Pferdegasse angewiesen und 
werden durch den Stau, der regelmäßig samstags  und mittwochs dort herrscht, an der Zu- 
fahrt gehindert.

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
Fraktionsgeschäftsstelle 
Mauritzstraße 7-8 . 48143 Münster 
Telefon (0251) 4 18 43-0 . Telefax (0251) 4 31 36 
e-mail fraktion@cdu-ms.de . http://www.cdu-ms.de 
Parkplatzsuchende, die ein berechtigtes Anliegen haben, so nah wie möglich am Markt zu 
parken, weil sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, haben infolge des Staus keine Chance 
den Parkplatz zu erreichen.  Andere Möglichkeiten, wie der Gepäckaufbewahrungs- und  Lie- 
ferservice haben sich als nicht effektiv erwiesen. Der Parkplatz muss daher dauerhaft erhal- 
ten bleiben. Auch für die sechs Beschäftigten der Westfalenfleiß AG, insbesondere die vier 
behinderten Vollzeitbeschäftigten, muss die Angst um den Arbeitsplatz beendet werden, in- 
dem ein klares Signal für den unbefristeten Erhalt des Parkplatzes gegeben wird. 
 
gez. 
Stefan Weber 
Gilbert Aldejohann 
Frank Baumann 
Sybille Benning 
Georg Berding 
Dieter von den Berg 
Heinz-Georg Buddenbäumer 
Olaf Dreßen 
Edgar Drüge 
Wolfhard Ediger 
 
Dr. Dietmar Erber 
Georg Fehlauer 
Walter von Göwels 
Richard Halberstadt 
Gilbert Hartmann 
Ludger Janning 
Bruno Kleine Borgmann 
Karl Kleine-Wilke 
Marliese Kosmider 
Teresa Küppers 
Franz-Pius Graf von Merveldt 
 
 
Christian Moll  
Andreas Nicklas 
Jürgen Ohm 
Robert Otte 
Karin Reismann 
H.-Dieter Sellenriek 
Barbara Stober  
Helga Welker 
Simone Wendland 
Peter Wolfgarten

Antrag an den Rat Nr. A-R/0052/2013 
 
 
 
Der Rat möge beschließen:  
 
 
 
 
 
Beschlussvorschlag:  
  
1.  aus Gründen der Verkehrssicherheit, zur Stärkung des Fahrr ad- und des 
öffentlichen Verkehrs und zur  Verbesserung der Aufenthaltsqualität  werden die 
im Straßenraum Domplatz befindlichen Stellplätze für PKW entfernt.   
 
2.  Weiterhin vorgehalten werden lediglich Stellplätze fü r Menschen mit 
Behinderung und für Taxen. Die AnwohnerInnenparkplät ze sollen auf dem von 
der Firma Westfalenfleiss bewirtschafteten Parkplatz untergebracht werden.  
 
3.  Die frei werdenden Flächen werden für zusätzliche Fahrr adabstellplätze, für die 
Vergrößerung von Baumscheiben, für Fußgänger und ggfls. auch für Fahrzeuge 
von Marktbeschickern genutzt.   
 
4.  Über den Parkplatz an der Ecke Domplatz/Pferdegasse und seine 
Bewirtschaftung wird zu einem späteren Zeitpunkt gesondert entschieden.   
 
5.  Vorab wird die Verwaltung beauftragt, technische und organisatorische 
Lösungen zu entwickeln, wie die Zufahrt zu diesem Parkpla tz an Markttagen bis 
in die Einmündung der Pferdegasse in die Johannisstraße  rückverlegt werden 
kann.   
 
6. Die Verwaltung entwickelt mit dem Generalvikariat ei n Konzept, wie die 
Aufenthaltsqualität auf dem Domplatz nachhaltig verbessert werden kann. 
 
 
  
Begründung:  
  
Die verkehrliche Problematik des Domplatzes ist altbekannt.  Der von Fußgängern, 
Fahrradfahrern, Bussen, PKW, den Marktbeschickern und den Anliegern beanspruchte 
Straßenraum ist überlastet – vor allem an Markttagen. B esonders störend ist der 
Parksuchverkehr durch PKW.  Bisherige Vorschläge zur grundsät zlichen Neuregelung 
scheiterten an ideologischen Vorbehalten und an wirtschaf tlichen Fragen. Nach 
Abschluss der baulichen Erneuerung der Pferdegasse ergibt  sich nun die Möglichkeit, 
einen ersten Schritt in Richtung größerer Aufenthaltsqualität zu beschreiten.  
Bündnis 90/Die Grünen/GAL 
Ratsfraktion Münster 
 
Windthorststr. 7 
48143 Münster 
 
Fon: 0251 / 8 99 58 10 
Fax: 0251 / 8 99 58 15 
ratsfraktion@ gruene-muenster.de 
www.gruene-muenster.de 
Ratsantrag 
Neue Verkehrsregelung  
Domplatz/Pferdegasse  
 
 
20.11.2013

Vorgeschlagen wird deshalb, die im Straßenraum befindl ichen Stellplätze für PKW zu 
entfernen und nur noch Stellplätze für Behinderte und  für Taxen vorzuhalten. Die 
Unterbringung der PKW der AnwohnerInnen soll auf dem  von der Firma 
Westfalenfleiss bewirtschafteten Parkplatz realisiert werd en. Gegenüber der heutigen 
Situation können PKW-Stellplätze entfallen. Die Herau snahme des 
Parkplatzsuchverkehrs soll besonders an Markttagen zu einer E ntspannung des 
Verkehrsgeschehens und damit mehr Sicherheit und zu einem angenehmeren 
Aufenthalt für alle Verkehrsteilnehmer führen.  
  
Der bewirtschaftete Parkplatz an der Ecke Domplatz/Pferdeg asse wird hierdurch nicht 
tangiert. Vorab soll nur geprüft werden, ob an Marktt agen die „Schlangenbildung“ vor 
der Zufahrt zu diesem Parkplatz durch Rückverlagerung der Zufahrt bis zur 
Einmündung der Pferdegasse in die Johannisstraße vermieden werden kann.  
  
 
Weitere Begründung mündlich.  
  
  
 
gez. Carsten Peters 
        und Fraktion

Antrag A-M/0003/2015 
 
in der Bezirksvertretung 
         M ü n s t e r - M i t t e  
Münster, 03.03.2015 
 
Den Domplatz zu einer lebendigen Mitte Münsters machen! 
 
Die Bezirksvertretung Münster‐Mitte möge als Anregung an den Rat beschließen: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, zur Neugestaltung des Domplatzes einen externen Wett‐
bewerb durchzuführen. 
 
Begründung: 
Bis auf zwei Marktvormittage ist der Domplatz heute leider eher ein Parkplatz und Hinterhof 
als ein lebendiges Zentrum der Stadt. Da es hier keinen Einzelhandel und kaum Gastronomie 
gibt, gehen die Haupt‐Fußgängerströme an diesem Platz vorbei. Mit wenig Aufwand könnte 
der Platz jedoch belebt und zu einem idyllischen Aufenthaltsort weiterentwickelt werden. Zu 
berücksichtigen sind auch die Nutzungen als Veranstaltungsort. Für das neue Stadtfest sind 
auf dem Domplatz geschlossene Veranstaltungen geplant, dafür werden Zugänge und 
Fluchtwege nötig sein. 
Ein Wettbewerb zur Neuordnung des Platzes sollte u.a. folgende Punkte berücksichtigen: 
 Reduzierung des fließenden Verkehrs  
Die Bewohner‐Parkplätze könnten sich z. B. im südwestlichen Teil (Ecke Domplatz‐
Pferdegasse) des Platzes konzentrieren, um Konflikte mit Radfahrern und Fußgängern 
insbesondere an Markttagen zu minimieren. Der heutige öffentliche Parkplatz in der 
südwestlichen Ecke des Domplatzes sollte zugunsten der Bewohner‐Parkplätze auf‐
gegeben werden. Damit würde die Pferdegasse deutlich von Verkehr entlastet. Eine 
Verlegung der Taxenplätze und der Behinderten‐Parkplätze auf dem Domplatz wäre 
zu prüfen, ebenso die Möglichkeit, sämtliche öffentliche Parkplätze auf dem Dom‐
platz nur noch für Sondernutzungen zuzulassen (siehe  grüner BV‐Antrag vom 
13.11.2011.                                             
 Beibehaltung der Bewohner‐Parkplätze, um Wohnen in der Innenstadt weiterhin zu 
fördern.  
Es wäre dabei zu prüfen, ob die jetzige Anzahl von 90 Bewohner‐Parkplätzen  u. U. 
verringert werden kann, da die heutige Auslastung mit Ausnahme der Markttage bei 
höchstens 70% liegt.  
 Sicherung und Attraktivitätssteigerung des Wochenmarktes 
Dazu könnte z. B. die Erweiterung der Aufstellfläche um den westlichen (heutigen 
Parkplatz‐ und Fahrradständer‐) Teil beitragen. Dabei wäre auch zu prüfen, ob die 
heute an einem der Haupteingänge des Marktes gelegene Bushaltestelle mit vertret‐
barem Aufwand verlagert werden könnte. 
 Ausweitung und Neuordnung der Fahrradständer z. B. durch konsequente Verlage‐
rung an die äußeren Platzränder. 
 Dauerhafte Belebung des Platzes z. B. durch zusätzliche (gastronomische) Angebote  
 
Peter Fischer‐Baumeister, Silke Rommel und Fraktion

DR. STEPHAN NONHOF F  
BÜNDNIS  90 / DIE GRÜNE N 
IN DER BV MÜNSTER MITT E  
Münster, den 25.06.2020 
Anfrage 
Der Parksuchverkehr in der Münsteraner City ist an mehreren 
Stellen ein dauerhaftes Ärgernis. Vor allem an der Pferdegasse  
ist an Markttagen ein permanenter Rückstau von wartenden Fahr-
zeugen, die auf den einzigen öffentlichen Parkplatz auf dem Dom-
platz fahren wollen, festzustellen. 
Gleichfalls ist ein solcher Rückstau an der Königsstraße vor der 
Zufahrt in das Parkhaus unter den Münster- Arkaden zu beobachten. 
Dieser Rückstau reicht an manchen Tagen bis an die Einmündung 
des Verspoels zurück. 
Einmal in die jeweilige Zufahrtsstraße hineingefahren, haben die 
AutofahrerInnen danach keine Möglichkeit mehr zu wenden und zu-
rückzufahren, wenn sie bemerken, dass der von ihnen angesteuerte 
Parkplatz voll ist. 
• Gibt es Überlegungen, diese Staus zu verhindern?
• Könnten elektronische Hinweistafeln am Beginn der Straßen
Abhilfe schaffen?
• Sind die öffentlichen Parkplätze am Domplatz und unter den
Münster- Arkaden zwingend notwendig oder könnten sie aufge-
geben werden?
Anfrage AFM/0001/2020

DR. STEPHAN NONHOF F  
BÜNDNIS  90 / DIE GRÜNE N 
IN DER BV MÜNSTER MITT E  
Münster, den 25.06.2020 
Anfrage 
Die Grüne Fraktion in der BV Mitte bemüht sich seit langem um 
eine qualitative Weiterentwicklung des historischen Kerns der 
Innenstadt. Vor dem Hintergrund der durch die Corona- Krise zeit-
weise erzwungenen Veränderungen haben diese Überlegungen neue 
Aktualität und öffentliches Interesse gewonnen. Sowohl in der 
Berichterstattung als auch in den Äußerungen von Bürgerinnen und 
Bürgern ist in den vergangenen Wochen deutlich geworden, dass 
der angesprochene Bereich dringend einer Neubetrachtung bedarf. 
Darum möchten wir an unsere diversen Anträge und Fragen an die 
Verwaltung aus der Vergangenheit erinnern, deren Beantwortung 
immer noch aussteht: 
• Welche Überlegungen hat die Verwaltung hinsichtlich einer
Belebung und Attraktivitätssteigerung des Domplatzes bis-
lang angestellt?
• Welche Planungen wurden hinsichtlich einer Neuordnung des
Busverkehrs unternommen, um das historische Zentrum aufzu-
werten und die Verkehre besser zu gestalten?
• Wird in der Verwaltung über eine Weiterentwicklung und Zu-
kunftssicherung des Wochenmarktes nachgedacht? Wenn ja,
welche Überlegungen gibt es bereits?
• Gibt es Pläne für eine Schließung des öffentlichen Park-
platzes auf dem Domplatz? Wie könnte der Parksuchverkehr
neu organisiert werden? Welche Lösungsansätze sind für die
Bewohnerparkplätze u
nd die privaten Parkplätze denkbar?
• Wie könnte die Pferdegasse attraktiver, Fußgänger- und Rad-
fahrerfreundlicher gestaltet werden?
Anfrage AFM/0002/2020

Antrag an den Rat A-R/0021/2020  
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Münster 
Bahnhofstraße 9 
48143 Münster 
Tel. (0251) 45 314 
Fax (0251) 511 750 
www.spd-muenster.de 
 
 
 
Aufenthaltsqualität in der Innenstadt stärken! 
Ratsantrag  
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
1. Der Wochenmarkt in der Innenstadt wird an den Ma rkttagen Mittwoch und Samstag dau- 
erhaft auf dem Domplatz und dem Prinzipalmarkt durchgeführt.  
2. Die Stadt entwickelt ein Mobilitätskonzept mit b esonderem Augenmerk auf mobilitätsein- 
geschränkte Bürgerinnen und Bürger. Einen Lösungsansatz können hier zum Beispiel 
kleinere Shuttle-Busse darstellen, die mobilitätseingeschränkte Personen an den Prinzi- 
palmarkt bzw. Domplatz heranfahren. 
3. Die Pferdegasse wird im Rahmen eines Pilotprojek ts für sechs Monate für den Autover- 
kehr gesperrt und die PKW-Stellplätze auf dem Domplatz für eine Nutzung geschlossen. 
Die Pferdegasse mit ihrer attraktiven Wegebeziehung und den zahlreichen angrenzen- 
den Museen wird zu einer Kultur- und Gastronomiemeile weiterentwickelt. Zum Ab- 
schluss der Testphase berichtet die Verwaltung dem Rat und legt einen Entscheidungs- 
vorschlag zur langfristigen Umsetzung vor. 
 
 
Begründung: 
 
Die Ausweitung und Entzerrung des Wochenmarktes auf den Prinzipalmarkt bieten die Chance, 
die Attraktivität der Innenstadt und des Wochenmarktes dauerhaft zu steigern. Die Entzerrung 
in den vergangenen Wochen hat zu vielen positiven Rückmeldungen geführt. Die zusätzliche 
Belebung des Prinzipalmarkts bietet auch für die angrenzenden Ladenlokale und Gastronomie- 
betriebe eine Chance. Daher ist die genaue Aufstellung der Marktstände eng mit allen Beteilig- 
ten aus Kaufmannschaft und Marktbeschickern abzustimmen. So kann zum Beispiel die Anord- 
nung der Marktstände in der Mitte der Straße sinnvoll sein. 
 
Ein neues Mobilitätskonzept soll das Nadelöhr Michaelisplatz entlasten, Bürgerinnen und Bür- 
gern ist unter Bereitstellung kleiner Shuttle-Busse oder anderer innovativer Mobilitätsformen die 
Erreichbarkeit weiter zu gewährleisten. Das Aegidii-Parkhaus bietet in fußläufiger Erreichbarkeit 
ausreichend PKW-Stellplätze für die Versorgung mit Parkraum für Anlieger*innen und Besu- 
cher*innen.  
 
In einer sechsmonatigen Testphase ist daher der Einstieg in ein neues Verkehrskonzept für die 
Innenstadt zu erproben. Der Parkraum auf dem Domplatz soll entfallen und die Pferdegasse für 
den PKW-Verkehr gesperrt werden. Dieser zurückgewonnene öffentliche Raum bietet die 
16.06.2020

2 
 
 
Chance zur Weiterentwicklung der Pferdegasse in eine Kultur- und Gastronomiemeile mit hoher 
Aufenthaltsqualität. 
 
 
 
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 
Fraktion im Rat der Stadt Münster 
 
Dr. Michael Jung   Stephan Brinktrine    Michael Da uskardt 
Doris Feldmann   Philipp Hagemann   Marius Herwig  
Dr. Cornelia Jäger   Mathias Kersting   Michael Kle yboldt 
Marianne Koch   Thomas Kollmann   Gaby Kubig-Stelti g 
Hedwig Liekefedt   Mustafa Schat    Anne Schulze Wi ntzler 
Petra Seyfferth   Ludger Steinmann   Beate Vilhjalm sson  
     Maria Winkel

Antrag an den Rat A-R/0073/2020 
 
 
 
 
 
18. August 2020 
Ratsantrag 
Autofreie Altstadt als Ziel - Schrittweise Realisierung bis 2025 - umfassende 
Beteiligung von Anwohner*innen, Geschäftsleuten, Beschäftigten, Kund*innen 
und Besucher*innen - für mehr Aufenthalts- und Lebensqualität im Stadtzentrum 
und für Klimaschutz in Münster  
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
1. Um einen Verkehrskollaps in der Altstadt zu vermeiden und die Belastung mit 
Luftschadstoffen zu verringern, um die Aufenthaltsqualität für in der Altstadt 
Wohnende und Arbeitende zu verbessern, um Einzelhandel und 
Dienstleistungen zu fördern und um die Attraktivität für Besucher*innen und 
Kund*innen zu erhalten, muss die Altstadt schrittweise vom Autoverkehr befreit 
werden.   
 
2. Ziel ist es, die autofreie Altstadt innerhalb des Promenadenrings bis zum Jahr 
2025 zu realisieren.  
 
3. Wesentliche Bestandteile des Konzeptes sind:  
 
 der Erhalt der Zufahrt in die Altstadt für Liefer -, Handwerks - und 
Dienstleistungsverkehr und für Anwohner,  
 Parkplätze für Menschen mit Behinderung, 
 die Schaffung von besonderen Anlieferzonen für Gewerbe, 
 die Umnutzung frei werdende r Parkflächen für Fußgänger *innen und 
Radfahrer*innen, sowie als Grün - und Freiflächen und für 
Außengastronomie 
 mehr Grünzeiten für Fußgänger*innen und Radverkehr, 
 schrittweise barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Raums. 
   
4. Die Verwaltung plant den Weg zu einer autofreien Altstadt in folgenden 
Schritten.  
 
a. Verringerung und die Vermeidung von motorisiertem 
Durchgangsverkehr  
b. Platz schaffen, um die Nutzung von Fuß-, Rad- und öffentlichem 
Verkehr attraktiver zu gestalten.  
c. Parkhäuser werden angemessen bepreist und sukzessive zu 
Quartiersgaragen umgewandelt.  
 
Hierbei gilt es auch die Belange von mobilitäts- und kognitiv 
beeinträchtigten Menschen mit einzubeziehen.

5. Wesentliche Grundlagen des Konzeptes sind die klimapolitischen 
Entscheidungen, Beschlüsse und Konzepte aus den zurückliegenden Jahren, 
insbes. die Ausrufung des Klimanotstandes, die Global nachhaltige Kommune 
und das Radfahrkonzept 2025, die eine deutliche Reduzierung des 
motorisierten Individualverke hrs und die Stärkung des Radverkehrs und des 
ÖPNV vorsehen. 
 
6. Der Weg in eine autofreie Altstadt wird mit einem umfassenden 
Beteiligungsprozess verbunden, der Anwohner*innen, Geschäftsleute und 
deren Verbände, Beschäftigte sowie Kund*innen und Besucher*inne n 
fortlaufend beteiligt und sicherstellt, dass ihre Belange von Beginn an 
einbezogen und berücksichtigt werden.  
  
7. Erfahrungen mit der Schaffung autofreier Zentren  in anderen europäischen 
Städten werden berücksichtigt, öffentlich vorgestellt und ausgewert et. Hierzu 
sind auch Online - Beteiligungsmöglichkeiten und die sozialen Netzwerke zu 
nutzen.   
 
8. Geprüft wird die Einrichtung eines Beirats bestehend aus den o.g. 
Beteiligtengruppen, der den Beteiligungsprozess gemeinsam mit der 
Verwaltung steuert. 
 
Begründung: 
 
Die nachhaltige Attraktivität von Innenstädten hängt maßgeblich von ihrer 
Aufenthaltsqualität, ihren Wegebeziehungen und ihrem Klima ab.  
 
Ein zunehmend nachteiliger Effekt ist die überbordende Präsenz des ruhenden und 
fahrenden motorisierten Individualverkehrs.  
 
Immer größere Fahrzeuge verdecken den Zugang zu Geschäften, Gaststätten, 
beanspruchen innerstädtischen Raum, der für mehr Aufenthaltsqualität, 
Kommunikation und entspanntes Flanieren genutzt werden kann. 
 
Klimaschutz, Emissionsschutz und der Wunsch nach umweltfreundlicher Mobilität 
sind gesellschaftliche Entwicklungen, die ein Umdenken erforderlich machen, 
weshalb Münster Global nachhaltige Kommune geworden ist und den Klimanotstand 
ausgerufen hat.   
 
Sind vor nicht einmal zwei Dekaden noch PKW-Parkhäuser für auswärtige 
Kund*innen gebaut worden, setzt heute der Online-Handel dem stationären 
Einzelhandel zu. Dieser Entwicklung soll auch mit dem Konzept der autofreien 
Altstadt begegnet werden. Hierzu gibt es gute Beispiele aus anderen Städten, die 
dem Einzelhandel gutgetan haben. 
 
Erforderlich für das Gelingen ist eine breite Akzeptanz und Partizipation der 
Beteiligten, die eingeladen werden, um die gemeinsame Entwicklung zu gestalten.

Hierfür ist ein differenziertes Konzept zu entwickeln, das den unterschiedlichen 
Interessen Rechnung trägt und diese einbezieht. Erfahrungen aus anderen 
europäischen Städten sind ausdrücklich einzubeziehen. 
 
 
gez. Carsten Peters 
und Fraktion

CDU-Fraktion in der BV-Mitte 
CDU-Kreisverband Münster e.V. 
Mauritzstraße 4-6 • 48143 Münster 
Telefon (02 51) 4 18 42-0 • Telefax (02 51) 4 18 42-44 
post@cdu-muenster.de • www.cdu-muenster.de 
CDU-SPENDENKONTO: IBAN DE96 4005 0150 0000 1313 18 • BIC: WELADED1MST • Sparkasse Münsterland Ost 
Kreisvorsitzender: Hendrik Grau 
 
 
An den 
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster – Mitte 
Herrn Dr. Stephan Nonhoff 
Amt für Bürger- und Ratsservice 
Klemensstr. 10 
48143 Münster 
 
 
 
Münster, 05.09.2021 
Parkplatz- und Verkehrssituation am Alten Fischmarkt 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,  
die CDU- Fraktion der Bezirksvertretung Mitte in Münster bittet die Stadtverwaltung der Stadt Müns-
ter darum, die Parkplatz– und Verkehrssituation am Alten Fischmarkt zu prüfen und nach Möglichkeit 
zu optimieren.  
Auf der rechten Seite der Fahrbahn besteht ein zeitlich nicht begrenztes eingeschränktes Haltever-
bot.  
Dies führt zu folgender Problematik: 
• Das eingeschränkte Halteverbot wird von vielen Autofahrern stark ausgenutzt, die Autos 
werden langfristig abgestellt und nicht nur be- und entladen.  
• Größeren Fahrzeugen wie Transportern oder LKWs ist es somit oft nicht möglich die Straße 
zu passieren 
• Dies führt dazu, dass es den Passanten bzw. den Besuchern der Geschäfte am Alten Fisch-
markt nicht möglich ist den Gehweg barrierefrei zu nutzen. (insb. Rollstuhlfahrern und Kin-
derwagen) 
• Auch die schlechte Einsicht auf die Straße, aufgrund der parkenden Autos ist für Passanten 
gefährlich. 
Dem Ordnungsamt ist die Problematik wohl bekannt, jedoch ist es verständlicherweise nicht möglich 
den ganzen Tag dort Mitarbeiter des Ordnungsamtes abzustellen, um sicherzustellen, dass das Halte-
verbot eingehalten wird. 
 
AnM/0006/2021

Wir sehen die einzige Möglichkeit darin, dass zukünftig ein absolutes Halteverbot zwischen 11.00 Uhr 
und 19.00 Uhr bestehen sollte. 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
Carsten Fuest                            Lea Knezevic                     Hans-Christoph Vogelberg 
Svenja Kuzniarek                      Keyvan Dalili

Antrag an den Rat Nr. A-R/0049/2022 
 
 
 Münster, 18. Oktober 2022 
RATSANTRAG 
 
Mehr Aufenthaltsqualität am Alten Steinweg 
 
Der Rat möge beschließen: 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, kurzfristig umsetzbare Vorschläge - bereits für den 
Sommer 2023 - zu entwickeln, wie die Straße Alter Steinweg - im Abschnitt zwischen 
dem Anschluss an die die Zufahrt des Parkhauses „Alter Steinweg“ bis zur Mauritz-
straße - mit dem Ziel einer höheren Aufenthaltsqualität aufgewertet werden kann. U. 
a. soll den örtlichen Gastronomiebetrieben eine Ausweitung der Außengastronomie 
ermöglicht werden, der Autoverkehr und die Pkw-Stellplätze sollen reduziert werden. 
2. Final sollten Fußgänger und Radfahrer in dem Verkehrsraum privilegiert, Durchfahrts-
möglichkeiten mit dem Kfz maximal minimiert werden. 
3. In diesem Zusammenhang ist auch zu prüfen, ob mit baulichen Veränderungen am 
Parkhaus Alter Steinweg eine vollständige Abbindung des Autoverkehrs zwischen 
Zufahrt des Parkhauses „Alter Steinweg“ bis Mauritzstraße erreicht werden kann. 
 
Begründung: 
Die Straße Alte Steinweg hat das Potential, für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität weiter-
entwickelt zu werden. Der Alte Steinweg ist im Abschnitt zwischen Parkhaus und Mauritz-
straße geprägt von studentischem Wohnen und zahlreichen Gastronomiebetrieben, am Stra-
ßenrand werden heute Fahrzeuge abgestellt.  
Mit einer Reduzierung des Autoverkehrs und der Stellplätze kann in diesem Straßenab-
schnitt weiteres Potential für die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gewonnen werden. 
Der Alte Steinweg kann damit auch in seiner Funktion als Bindeglied von Altstadt zum Marti-
niviertel, zur Promenade und in die weiteren Stadtviertel gestärkt werden. 
 
Gez.  
Stefan Weber und Fraktion

Anregung der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit 
Behinderungen (KIB) an den Rat Nr. AKIB/0001/2023 
 
 
KOMMISSION ZUR FÖRDERUNG DER INKLUSION  
VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN (KIB) 
Vorsitzender: Ratsherr Harald Wölter 
Beschluss der KIB vom 22.02.2023: 
Antrag der KIB an den Rat: 
Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung bei der 
Umgestaltung des Domplatzes  
Der Rat möge beschließen: 
Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 
14.12.2022 „Domplatz und Pferdegasse aufwerten - mehr Lebens- und 
Aufenthaltsqualität für die Innenstadt“ die Belange von Menschen mit Behinderung 
zu berücksichtigen und die folgenden Aspekte zu beachten: 
1. Bei der Neugestaltung des Bereichs wird eine ausreichende Anzahl von 
Behindertenparkplätzen eingerichtet. Hierzu wird u.a. im Bereich des Domplatzes 
eine auszuweitende Zahl von Stellplätzen für Menschen mit Behinderung 
vorgehalten. Die bestehenden Behindertenparkplätze sollten auf mindestens 15 
Plätze erweitert werden. Die Behindertenparkplätze müssen weiter barrierefrei 
erreichbar sein, das heißt ohne eine Schranke. 
2. Darüber hinaus werden weitere Parkflächen für Menschen mit 
Mobilitätseinschränkungen im ausreichenden Umfang geschaffen, u.a.  
• für Personen mit einem orangenen Parkausweis 
• temporäre Parkmöglichkeiten 
Die Nutzbarkeit dieser Parkflächen wird über den Zeitraum 19.00 – 11.00 Uhr 
hinaus erweitert.  
3. Der ÖPNV wird weiter gestärkt. Hierzu wird geprüft, inwieweit das Angebot der 
Linienbusse in die Altstadt noch ausgeweitet werden kann. Hierzu gehören auch 
umsteigefreie Verbindungen. 
4. Im Bereich der wegfallenden öffentlichen Parkplätze auf dem Domplatz wird 
dieser Bereich zu einer barrierefreien Verweilzone mit Sitzmöglichkeiten (u.a. mit 
Bänken mit Rücken- und Armlehnen) umgestaltet. In die weitere Gestaltung wird 
die KIB mit einbezogen.

5. Der Bereich des Domplatzes wird besser auf die Belange von blinden und 
sehbehinderten Menschen ausgerichtet. Hierzu wird auch die Einrichtung eines 
Leitsystems für blinde und sehbehinderte Menschen geprüft.  
6. Zudem wird geprüft, wie der Bereich des Domplatzes barrierefrei gestaltet 
werden kann. Hierzu gehört eine barrierefreie Wegquerung u.a. durch geglättetes 
Kopfsteinpflaster, wie es bereits auf der Königsstraße und einigen Passagen auf 
dem Prinzipalmarkt verwendet wurde. Ferner ist das Kopfsteinpflaster zu 
begradigen und die Fugen müssen ausgefüllt werden.  
7. Mit Westfalenfleiß werden Verhandlungen geführt, um für die wegfallenden 
Arbeitsplätze andere Möglichkeiten zu finden, z.B. Arbeitsplätze bei 
Fahrradstellflächen im Bereich des Hauptbahnhofs und weiteren Aufgaben im 
Bereich des Domplatzes. 
Begründung: 
Teilhabe und die Sicherung der Mobilität sind ein wesentlicher Bestandteil einer 
inklusiven Stadt. Deshalb muss die Sicherung der Mobilität auch für mobilitäts-
beeinträchtigte Menschen wie auch weitere Personengruppen mit einer Behinderung 
oder Erkrankung gewährleistet werden und auch die Innenstadt für Menschen mit 
Behinderung erreichbar bleiben. Die gesellschaftliche Teilhabe am öffentlichen, 
sozialen und wirtschaftlichen Leben in einer Stadt ist für Alle ein Grundbedürfnis. Bei 
allen zukünftigen Überlegungen ist grundsätzlich sicherzustellen, dass die (Innen-) 
Stadt Münsters für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere für Menschen mit 
Behinderung, erreichbar bleibt. 
Mit dem Beschluss des Rates vom 14.12.2022 zur Aufwertung des Domplatzes und 
der Pferdegasse ist die Durchfahrt für Fahrzeuge jeglicher Art gesperrt, außer bei 
Freigabe für Berechtigte (u.a. Menschen mit Behinderung, Lieferverkehr, 
Linienverkehr, Taxi, Fahrten zum Privatstellplatz, Fahrradfahrer*innen, 
Gottesdienstbesucher*innen, Inhaber*innen einer Sondererlaubnis und Patient*innen 
zum Zwecke eines Arztbesuches). 
Dies führt für diesen Bereich zu einer Verkehrsberuhigung, die auch älteren 
Menschen und Menschen mit Behinderung zugutekommt. Dies ermöglicht zudem 
eine Neugestaltung dieses Bereichs auch im Sinne der mobilitätsbeeinträchtigten 
Menschen und derer, die barrierefreie Aufenthaltsmöglichkeiten und Ruhezonen 
benötigen. 
Das vorhandene Angebot an Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung im 
Bereich des Domplatzes soll erweitert werden. Bislang sind insgesamt 7 Plätze als 
Behindertenparkplätze ausgewiesen. Diese sollten auf mindestens 15 Plätze 
ausgeweitet und um zusätzliche Bereiche für Menschen mit 
Mobilitätseinschränkungen (siehe Ziffer 2) erweitert werden. 
Die neuen Parkplätze für Menschen mit Behinderung werden entsprechend der DIN 
18040-3 für öffentlichen Verkehrs- und Freiraum sowie unter Berücksichtigung 
weiterer Anforderungen gestaltet und die vorhandenen Parkplätze werden 
entsprechend angepasst. (siehe auch Antrag der KIB „Parkplätze [für Menschen mit 
Behinderung]“ vom 19.01.2022)

Zu einer barrierefreien Gestaltung gehört auch die Schaffung von Verweil- und 
Ruhezonen im Bereich des Domplatzes. Die ist insbesondere für viele ältere 
Menschen wie auch für Menschen mit Behinderung z.B. mit kognitiven 
Beeinträchtigungen oder psychischen Erkrankungen wichtig, um sich in der 
Innenstadt zurechtzufinden. Zudem fehlt es in der Altstadt an „non-profit“-Orten, an 
denen sie sich niederlassen können ohne etwas verzehren zu müssen. 
Der Domplatz ist aufgrund des Kopfsteinpflasters für viele Menschen mit 
Behinderung nicht nutzbar. Teilweise ist das Kopfsteinpflaster so grob und schlecht 
verfugt, dass eine gefahrlose Überquerung kaum möglich ist. Wichtig ist, solche 
Bereiche auszubessern und darüber hinaus Furten mit gut berollbaren 
Pflastersteinen zu schaffen. 
Bei der Gestaltung der Parkmöglichkeiten sowie der Neugestaltung des Domplatzes 
soll die KIB mit beteiligt werden. Bei der Gestaltung des Leitsystems für blinde und 
sehbehinderte Menschen soll der Blinden- und Sehbehindertenverein Münster 
beteiligt werden.

Anlage A

2845 Zeichen

Anlage A zur V/0041/2023 
Kurzüberblick 
Im Rahmen der Umsetzung verschiedener Maßnahmen aus dem Integrierten städtebaulichen 
Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt (2023) sollen verschiedene Ad-hoc-Maßnahmen zur 
Erhöhung der Aufenthaltsqualität und der Klimagerechtigkeit in der Innenstadt durchgeführt wer-
den. Dazu soll das straßenbegleitende Pkw-Parken im öffentlichen Raum in einigen Straßen mi-
nimiert und durch beispielhafte, alternative Nutzungen bzw. Gestaltungen ersetzt werden. Auch 
auf den Flächen auf dem Domplatz, auf denen das bisherige Pkw-Parken herausgenommen wird, 
sollen nun alternative Nutzungsangebote realisiert werden, um die Aufenthaltsqualität dieser Orte 
zu erhöhen und potentielle Folgenutzungen zu erproben. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Zielerreichung:  
Das Vorhaben ist Teil des laufenden Zukunftsprozesses für die Innenstadt. Es verfolgt grundsätz-
lich das Ziel, eine zukunftsresiliente Innenstadt zu gestalten. Mit dem Vorhaben werden die im 
INSEK Münster-Innenstadt (2023) hierzu definierten und vom Rat der Stadt beschlossene zentra-
len Handlungsfelder bzw. Zukunftsziele (insbesondere „Autoarm und erreichbar“, „Vernetzt und 
facettenreich“ sowie „Vielfältig und erlebnisreich“) verfolgt. 
Folgende gesamtstädtische Teilziele sind zusätzlich zu nennen:  
 Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begeg-
nung, als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 1201  Bereitstellung von Verkehrsflächen und -anlagen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2023 enthalten? X Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
Ratsbeschluss zu V/0762/2022, V/0723/2021 und A-R/0072/2021 sowie diverse politische Anträ-
ge s. Anlage 1 zur Vorlage V/0041/2023 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Bereits in die Erarbeitung des diesem Vorhaben zugrundeliegenden INSEK Münster-Innenstadt 
(2023) wurden die Querschnittsthemen „Demographie“, „Gleichstellung/Geschlechtersensibilität“, 
„Inklusion“, „Klimaschutz“, „Barrierefreiheit“ und „Migration“ einbezogen. Die Umsetzung der mit 
dieser Vorlage bzw. Beschlussfassung verfolgt insbesondere das Thema Klimaschutz, jedoch 
auch Aspekte der Barrierefreiheit, der Geschlechtersensibilität. Die Maßnahmen tragen dazu bei, 
in der Innenstadt Angebote und Orte für „alle Menschen“ zu schaffen.

Beschlussvorlage

12645 Zeichen

V/0041/2023 
V/0041/2023 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Innenstadt stärken: Qualifizierung von Innenstadträumen – erste Maßnahmen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   20.04.2023 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
   25.04.2023 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   03.05.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Vorberatung 
   04.05.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung Vorberatung 
   10.05.2023 Hauptausschuss Vorberatung 
   10.05.2023 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung 
 
1. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass in Ausführung des Ratsbeschlusses zum Antrag A-
R/0074/2022: „Domplatz und Pferdegasse aufwerten - mehr Aufenthalts- und Lebensqualität 
für die Innenstadt“ (Bündnis 90/Die Grünen/GAL Ratsfraktion, SPD-Ratsfraktion, Internatio-
nale Fraktion Die PARTEI/ÖDP, Ratsgruppe Volt) durch erste Maßnahmen die Aufenthalts-
qualität auf dem Domplatz wie folgt erhöht wird: 
1.1 Die durch den Entfall der Pkw-Stellplätze im Osten des Domplatzes freiwerdende Fläche 
wird ab Mai 2023 - wie im Vorjahr erfolgreich praktiziert - als „Domplatz-Oase“ genutzt und 
damit zu einem nicht-kommerziellen Ruheort umgestaltet. 
 
1.2 Auf den jetzigen Pkw-Stellplätzen im Westen des Domplatzes werden im Anschluss an 
die Beendigung des Vertrags mit der Westfalenfleiß GmbH alternative Nutzungsangebote 
wie z. B. Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten eingerichtet. 
 
1.3 Alternativ zu den auf dem Domplatz  entfallenden Bewohner-Parkplätzen werden im Be-
reich der Königsstraße bisher öffentliche Stellplätze für Bewohnerparken zur Verfügung 
gestellt und auch hier Elemente zur Steigerung der Aufenthaltsqualität integriert. 
 
Münster Marketing 
Stadtplanungsamt 
 
12.04.2023 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Schmücker 
Telefon: 492-2750 
Schmuecker@stadt-
muenster.de 
 
Frau Thiesing 
Telefon: 492-6189 
Thiesing@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0041/2023 
1.4 Parallel erfolgen die Planungsschritte für die dauerhafte Umgestaltung des Domplatzes 
und -quartiers gemäß Beschluss zur Vorlage V/0723/2021 „Stärkung der Innenstadt: Be-
teiligung am BMI-Fördermittelaufruf „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ unter Ein-
satz der hierfür zur Verfügung stehenden Fördermittel. 
 
2. Der Rat beschließt, dass auch in den Seitenbereichen folgender Straßenräume durch bei-
spielhafte, alternative Nutzungen bzw. Gestaltungen die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt 
erhöht wird: 
- Frauenstraße  
- Verspoel 
- Alter Steinweg 
- Alter Fischmarkt 
 
3. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass mit den unter den Ziffern 1 und 2 genannten Aktivitäten eine 
Bearbeitung folgender Maßnahmen des INSEK Münster-Innenstadt (2023) erfolgt: 
- 1.5 Programm „Zukunftsbäume“ 
- 2.23 Neustrukturierung der Königsstraße als Altstadtzugang 
- 2.26 Umgestaltung und stadtgestalterische Verbesserung der Frauenstraße zu einem ein-
ladenden westlichen Altstadtzugang mit räumlicher Verknüpfung mit dem Schloss-Areal 
- 3.31 Entwicklung und Durchführung von temporären Formaten zur Belebung der Innen-
stadt 
- 3.35 Umgestaltung des Domplatzes und -quartieres mit Pferdegasse 
- 3.41 Quartiersentwicklung Salzstraße/Alter Steinweg: Umgestaltung „Alter Steinweg“ 
- 5.82 Programm „Autofreie Altstadt(straßen)räume“ 
- 6.88 Weiterentwicklung und Stärkung von privaten Quartiersgemeinschaften. 
 
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass mit den unter den Ziffern 1 und 2 genannten Aktivitäten die 
in Anlage 1 aufgeführten Ratsbeschlüsse bzw. politischen Anträge, Anregungen und Anfragen 
bearbeitet werden. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die angedachten Maßnahmen zu Ziffer 1.1 – 1.3 und zu Ziffer 2 sind wie folgt zu finanzieren: 
 
Teilfinanzplan 
 
 Nr. Bezeichnung  Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen  
 
Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrsflä-
chen und -anlagen 
   
Investitionsmaßnah-
me 
4278 Domplatz, Pferdegasse, Kö-
nigsstraße 
   
Auszahlungen   2023 50.000  
 
Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen s ind im Haushaltsplan 2023 bei der o.g. Maß-
nahme veranschlagt.

- 3 - 
V/0041/2023 
Begründung: 
 
Zu Beschlussvorschlag 1: 
 
Mit dem Ratsbeschluss zum Antrag A-R/0074/2022: „Domplatz und Pferdegasse aufwerten - mehr 
Aufenthalts- und Lebensqualität für die Innenstadt“ (Bündnis 90/Die Grünen/GAL Ratsfraktion, SPD-
Ratsfraktion, Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP, Ratsgruppe Volt) wurde zur Erhöhung der 
Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Innenstadt u. a. die Aufgabe des Parkens auf dem Domplatz 
beschlossen (s. Anlage 1).  
 
Darüber hinaus fordern verschiedene politische Anträge, Anregungen und Anfragen Maßnahmen für 
den Domplatz ein: 
- A-R/0043/2013 „Parken auf dem Domplatz ohne Stau“ (CDU Ratsfraktion) 
- A-R/0052/2013 „Neue Verkehrsregelung Domplatz/Pferdegasse“ 
 (Bündnis 90/Die Grünen/GAL Ratsfraktion) 
- A-M/0003/2015 „Den Domplatz zu einer lebendigen Mitte Münsters machen!“ (Bündnis 90/Die 
Grünen, BV Mitte) 
- AFM/0001/2020 Parksuchverkehr Pferdegasse, Königsstraße (Bündnis 90/Die Grünen, BV Mitte) 
- AFM/0002/2020 Neuordnung Busverkehr historisches Zentrum, Erhaltung Markt, Attraktivitäts-
steigerung Domplatz, Umgang mit Parkplatz Domplatz, Pferdegasse attraktiver für 
Rad/Fußgänger (Bündnis 90/Die Grünen, BV Mitte) 
- A-R/0021/2020 „Aufenthaltsqualität in der Innenstadt stärken“ (SPD-Ratsfraktion) 
- A-R/0073/2020 „Autofreie Altstadt als Ziel – Schrittweise Realisierung bis 2025 (…)“ (Bündnis 
90/Die Grünen/GAL, Ratsfraktion) 
- F-AVM-29 Umgestaltung Verkehr im Bereich Domplatz, Pferdegasse und Königsstraße (Fraktion 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL, SPD, Volt) 
- AKIB/0001/2023 Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Umge-
staltung des Domplatzes. 
 
Im Rahmen der Umsetzung des Ratsbeschlusses zum Antrag A -R/0074/2022 und zur Bearbeitung 
der genannten weiteren Anträge, Anregungen und Anfragen werden nun im Zuge der Herausnahme 
der Pkw-Parkplätze auf dem Domplatz auf beiden Flächen im Osten und Westen des Domplatzes 
alternative Nutzungsangebote realisiert. 
 
Auf der östlichen Parkplatzfläche des Domplatzes wi rd ab Mai 2023 erneut die bereits im Jahr 2022 
erfolgreich erprobte „Domplatz-Oase“ mit rd. 80 frei verfügbaren Stühlen eingerichtet. Dieser Ort wird 
erneut zum nicht-kommerziellen Verweilen im Schatten der dortigen Bäume einladen.  
 
Die bisher von der Westfalenfleiß GmbH bewirtschaftete Parkplatzfläche im Westen des Domplatzes 
wird ab Juli 2023 für eine andere Nutzung zur Verfügung stehen. Der Vertrag mit der Westfalenfleiß 
GmbH konnte sozialverträglich für die dort eingesetzten Mitarbeitenden zu Ende Juni gekündigt wer-
den. Auf dieser westlichen Fläche unter den Linden werden weitere Sitz- und Aufenthaltsmöglichkei-
ten und -angebote eingerichtet. Die genaue Ausgestaltung hierzu erfolgt unter Berücksichtigung der 
Wochenmärkte.  
 
Parallel zu diesen Ad -hoc-Maßnahmen auf dem Domplatz werden die bereits eingeleiteten Pla-
nungsschritte für die dauerhafte Umgestaltung des Domplatzes und -quartiers fortgeführt. Gemäß 
Ratsbeschluss zur Vorlage V/0723/2021 „Stärkung der Innenstadt: Beteiligung am B MI-
Fördermittelaufruf „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ ist hierfür die Durchführung eines parti-
zipativen stadt- und verkehrsplanerischen Ideenwettbewerbs vorgesehen. Haushalts- und Förder-
mittel stehen in Höhe von rd. 200.000 € (davon 150.000 € Förd erung) zur Verfügung. Der Prozess 
erfolgt im engen Schulterschluss mit dem Bistum Münster und den Anliegerinnen und Anliegern des 
Domplatzes sowie den Marktakteuren.

- 4 - 
V/0041/2023 
Alternativ zu den auf dem Domplatz entfallenden Bewohner-Parkplätzen werden im Bereich der Kö-
nigsstraße bisher öffentliche Stellplätze für Bewohnerparken zur Verfügung gestellt und auch hier 
Elemente zur Steigerung der Aufenthaltsqualität wie beispielsweise vom Land NRW geförderte mo-
bile Stadtbäume, Fahrradabstellanlagen oder Sitzmöglichkeiten integriert. Weiterhin werden hier 
zusätzliche Behindertenparkplätze eingerichtet. 
 
Zu Beschlussvorschlag 2: 
 
Eines der insgesamt sechs zentralen Handlungsfelder im am 22.03.2023 vom Rat der Stadt Münster 
beschlossenen Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt (INSEK Müns-
ter-Innenstadt, 2023) lautet „vielfältig und erlebnisreich“. In den dazu formulierten Entwicklungszielen 
heißt es u. a.: 
 
„Die zentrale Funktion der Innenstadt durch eine stadträumliche Vielfalt zu unterstützen und das Erle-
ben der Innenstadt reicher zu machen, ist ein Ziel, dem das historisch geprägte Gewand der Innen-
stadt sehr zugute kommt. Deshalb müssen der Pflege und behutsamen Weiterentwicklung der Struk-
tur und des Bildes der Innenstadt besondere Aufmerksamkeit zukommen. Darüber hinaus zeigt sich 
ein großes Potenzial, wichtige Stadträume durch neue Nutzungsangebote und Gestaltung des Rau-
mes aufzuwerten (…).“ 
 
Ein diesbezüglich aufgeführtes Ziel ist die Reduzierung des Autoverkehrs in stadthistorisch bedeut-
samen R äumen zur Gestaltung und Belebung sowie zur Erhöhung und Wahrnehmung des Stadt-
raumerlebnisses. Auch die Handlungsfelder „Grün und klimagerecht“, „Vernetzt und facettenreich“ 
und „Autoarm und erreichbar“ enthalten entsprechende Zielformulierungen.  
 
Neben den auf dem Domplatz und in der Königsstraße angedachten Aktivitäten zur Qualifizierung 
von Innenstadträumen und zur Erhöhung der Vielfalt und einer qualitätsvollen Gestaltung des Rau-
mes sollen auch in weiteren Straßenzügen in der Altstadt entsprechende Maß nahmen umgesetzt 
werden. 
 
Auch zu diesem Thema liegen verschiedene politische Anträge, Anregungen und Anfragen vor: 
- A-R/0021/2020 „Aufenthaltsqualität in der Innenstadt stärken!“ (SPD-Ratsfraktion) 
- A-R/0073/2020 „Autofreie Altstadt als Ziel – Schrittweise Realisierung bis 2025 (…)“ (Bündnis 
90/Die Grünen/GAL, Ratsfraktion) 
-  AnM/0006/2021 „Parkplatz- und Verkehrssituation am Alten Fischmarkt“ 
- A-R/0049/2022 „Mehr Aufenthaltsqualität am Alten Steinweg“ (CDU-Ratsfraktion). 
 
Deshalb soll pilothaft in den Seitenbereichen folgender Straßenräume durch beispielhafte, alternati-
ve Nutzungsangebote und Gestaltungen die Aufenthaltsqualität erhöht werden: 
- Frauenstraße  
- Verspoel 
- Alter Steinweg 
- Alter Fischmarkt 
 
Bereits parallel zur Beratung und Beschlussfassung die ser Vorlage werden aufgrund der zu berück-
sichtigenden Pflanzzeit einige vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte mobile Stadtbäume je nach 
Möglichkeit im Straßenrandbereich dieser Straßenräume und auch in der Königsstraße platziert. Die 
Anlieger*innen sowie Politik haben bereits Anfang April 2023 ein persönliches Informationsschreiben 
hierzu erhalten. 
 
In diesen Innenstadt-Quartieren besteht auch, unterstützt durch das Zentrenmanagement, bereits ein 
lebendiges Engagement von Bewohnenden und Innenstadtakteuren, durch das positive Rahmenbe-
dingungen für eine schnelle, wirkungsvolle, nachhaltige und beispielhafte Umsetzung erster Schritte 
gegeben sind. Für den östlichen Bereich des Alten Steinwegs sowie die Frauenstraße sind beispiels-

- 5 - 
V/0041/2023 
weise Maßnahmen gemeinsam mit  den dortigen, engagierten Quartiersgemeinschaften angedacht 
bzw. in Vorbereitung. Seitens der Initiative starke Innenstadt e. V. besteht eine grundsätzliche Bereit-
schaft zur Anschaffung weiterer mobiler Stadtbäume.  
 
Zu Beschlussvorschlag 3: 
 
Die zuvor ge nannten Maßnahmen dienen der Umsetzung des Integrierten städtebaulichen Entwick-
lungskonzeptes Münster-Innenstadt, dass am 22.03.2023 vom Rat beschlossen wurde (s. auch 
V/0762/2022). 
 
Für folgende im INSEK Münster -Innenstadt (2023) enthaltene Maßnahmen werden erste Realisie-
rungsschritte umgesetzt: 
- 1.5 Programm „Zukunftsbäume“ 
- 2.23 Neustrukturierung der Königsstraße als Altstadtzugang 
- 2.26 Umgestaltung und stadtgestalterische Verbesserung der Frauenstraße zu einem einladen-
den westlichen Altstadtzugang mit räumlicher Verknüpfung mit dem Schloss-Areal 
- 3.31 Entwicklung und Durchführung von temporären Formaten zur Belebung der Innenstadt 
- 3.35 Umgestaltung des Domplatzes und -quartieres mit Pferdegasse 
- 3.41 Quartiersentwicklung Salzstraße/Alter Steinweg: Umgestaltung „Alter Steinweg“ 
- 5.82 Programm „Autofreie Altstadt(straßen)räume“ 
- 6.88 Weiterentwicklung und Stärkung von privaten Quartiersgemeinschaften. 
 
 
Zu Beschlusspunkt 4: 
 
Wie bereits im Vortext erläutert, liegen verschiedene politische Beschlüsse, Anträge, Anregungen und 
Anfragen vor, die mit den genannten Aktivitäten umgesetzt und somit bearbeitet werden (s. Anlage 1). 
 
 
 
 
I. V. 
 
gez. Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
 
Anlagen: 
Anlage A 
Anlage 1 Aufstellung politischer Anträge, Anregungen, Anfragen

Beratungsverlauf (6)

20.04.2023 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben

Zur Sitzung
25.04.2023 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.6 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
03.05.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 6.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
04.05.2023 Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung
TOP 5.3 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
10.05.2023 Hauptausschuss
TOP 8.1 Vorberatung
Zur Sitzung
10.05.2023 Rat
TOP 14.1 Entscheidung
Zur Sitzung

Orte (15)

  • Königsstraße
  • Pferdegasse 20
  • Mauritzstraße 7
  • Johannisstraße
  • Windthorststraße 7
  • Bahnhofstraße 9
  • Klemensstraße 10
  • Frauenstraße
  • Alter Steinweg
  • Alter Fischmarkt 3
  • Prinzipalmarkt
  • Michaelisplatz
  • Salzstraße
  • Domplatz
  • Verspoel

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0041/2023
Typ
Vorlagen
Datum
30.03.2023
Erstellt
17.01.2023 09:49