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2015/0573

Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft

Magistratsvorlage 23.12.2015

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Klimabericht der Darmstädter 
Stadtwirtschaft
Den Klimabericht und 
mehr zum Klimaschutz 
und Nachhaltigkeit unter 
www.klimabericht.heag.de

Vorwort der Bau-, Verkehrs-  
und Umweltdezernentin
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
erfolgreicher Klimaschutz braucht lokale Strategien. Denn die zunehmende 
gesellschaftliche Bedeutung des Klimaschutzes, das geschärfte Umweltbe-
wusstsein in der Bevölkerung und die Ausweitung der Umweltgesetzgebung 
in Deutschland und Europa führen zu einer transparenten Darstellung der 
Klimaschutzaktivitäten in den Kommunen und generieren Handlungsebenen. 
Viele Unternehmen haben erkannt, dass soziales, ökologisches und 
ökonomisches Wirtschaften Hand in Hand gehen können. Natürliche 
Ressourcen einzusparen ist wirtschaftlich effizient und trägt zum Klima-
schutz bei. Das gilt auch für unsere Unternehmen der Stadtwirtschaft. 
Nachhaltigkeit ist Bau- und Verfahrenskultur.
Der Ihnen vorliegende Klimabericht ist eine der in der Stadtverordneten-
versammlung am 10. Oktober 2013 beschlossenen 140 Maßnahmen des 
Klimaschutzkonzepts der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Im Jahr 2013 
wurde dieses Konzept in Zusammenarbeit mit dem Institut Wohnen und 
Umwelt und unter Einbezug von Darmstädter Unternehmen sowie Bürge-
rinnen und Bürgern erstellt.
Ziel dieses Berichts ist, das Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsengagement 
der Darmstädter Stadtwirtschaft gebündelt darzustellen und die Emissio-
nen der wichtigen und großen Unternehmen zu quantifizieren. Als Daten-
grundlage dienen der Vergleichbarkeit halber die Verbrauchswerte für die 
Jahre 2012 und 2013.
Mit diesem Bericht unterstreichen wir, dass Umwelt- und Klimaschutz 
feste Bestandteile aller Handlungsfelder der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt und ihrer Unternehmen sind. Ich wünsche mir, dass wir mit dem 
Klimabericht unserer Stadtgesellschaft und den privatwirtschaftlichen 
Unternehmen einen Anstoß geben, noch sorgsamer und sparsamer mit 
den Ressourcen umzugehen, und auch neue Ideen zum Klimaschutz zu 
entwickeln.
Ich freue mich, dass Sie sich für den Klimabericht interessieren. Dieser 
Bericht bildet den Auftakt für die zukünftige Veröffentlichung von Good-
Practice-Beispielen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Darmstädter 
Stadtwirtschaft.
Bei Fragen können Sie jederzeit gerne auf mich zukommen.
Mit freundlichen Grüßen 
                             
Cornelia Zuschke
Bau-, Verkehrs- und Umweltdezernentin
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
2

3
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG) will, gemeinsam mit den Unternehmen der Darmstäd-
ter Stadtwirtschaft, Wegweiser einer zukunftsfähigen Daseinsvorsorge sein.
Sowohl privatrechtliche als auch kommunale Unternehmen verankern 
eine nachhaltige und klimabewusste Unternehmenskultur bei ihren Mitar-
beiterinnen und Mitarbeitern. Denn die Stakeholder der Unternehmen er-
warten mehr als gute Qualität zu einem angemessenen Preis. Sie erwar-
ten eine nachhaltige Unternehmensführung, die in der Region verwurzelt 
ist und aktiv für den Klimaschutz eintritt. 
Vor diesem Hintergrund hat sich die HEAG verpflichtet, transparent über 
Klimaschutz und nachhaltige Unternehmensführung zu berichten. 
Mit der Veröffentlichung des ersten Klimaberichts wird der Status quo 
dieses Engagements in der Darmstädter Stadtwirtschaft zusammen-
gefasst und die CO
2-Emissionen der wesentlichen Unternehmen für die 
Jahre 2012 und 2013 quantifiziert.
Die HEAG und die Darmstädter Stadtwirtschaft fördern eine nachhaltige 
Entwicklung. So bringt sich die ENTEGA AG aktiv in die Umsetzung der 
Energiewende ein. Dazu hat sie ein ambitioniertes Investitionsprogramm 
zum Ausbau der erneuerbaren Energien aufgelegt und umgesetzt. Die 
bauverein AG und der Eigenbetrieb Immobilienmanagement investieren 
kontinuierlich in die energetische Sanierung ihrer Immobilien und leisten 
einen wichtigen Beitrag zur CO
2-Reduktion in der Darmstädter Stadtwirt-
schaft. Die HEAG mobilo GmbH betreibt ihre Straßenbahnen ausschließ-
lich mit Ökostrom der ENTEGA Energie GmbH und reduziert damit die 
CO
2-Emissionen in Darmstadt und der Umgebung.
Das klare Bekenntnis der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
zur regionalen Nähe und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in 
ihre Stadtwirtschaft bilden die Basis für eine nachhaltige Daseinsvorsor-
ge. Wir möchten uns daher bei allen Beteiligten bedanken, die bei der 
Erstellung des Klimaberichts mitgewirkt haben.
Haben Sie weitere Vorschläge zum Nachhaltigkeitsengagement der 
Darmstädter Stadtwirtschaft, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.
Mit freundlichen Grüßen 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG)
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend              Dr. Markus Hoschek
Vorwort des HEAG-Vorstands

Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Umweltdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt .... 2
Vorwort des HEAG-Vorstands ............................................................... 3
Inhaltsverzeichnis ................................................................................ 4
Abbildungsverzeichnis ......................................................................... 5
Einleitung ............................................................................................ 6
Maßstab für nachhaltiges Wirtschaften –  
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex ..................................................... 8
Die Darmstädter Stadtwirtschaft – Gemeinsam für  
Klimaschutz und nachhaltige Unternehmensführung  ........................... 9
Über diesen Bericht – Der Weg zum Klimabericht  ............................. 11
W Unternehmensporträt der Darmstädter Stadtwirtschaft  .............................................. 11
W Berichtsumfang und -grenzen  ..................................................................................... 12
Zahlen, Daten, Fakten – Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft ... 14 
W Emissionsquelle Treibstoff  ......................................................................................... 16 
W Emissionsquelle stationäre Verbrennung  ..................................................................... 19 
W Emissionsquelle Stromverbrauch  ................................................................................ 21 
W Emissionsquelle Fernwärmenutzung  ........................................................................... 23 
W Wasserverbrauch ........................................................................................................ 25 
W Zusammenfassung  ..................................................................................................... 26
Public Value – Mehrwert für Darmstadt ............................................. 28
W Lokale und regionale Wertschöpfung  .......................................................................... 30
W Gesellschaftliches Engagement ................................................................................... 32
W Einbezug der Öffentlichkeit  ......................................................................................... 34
W Förderung der Gründungsregion  ................................................................................. 36
Anhang .............................................................................................. 38
W Umrechnungsfaktoren  ................................................................................................ 38
4

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: 
Geschäftsfelder der Darmstädter Stadtwirtschaft  ............................. 11
Abbildung 2: 
In den Klimabericht einbezogene Unternehmen der  
Darmstädter Stadtwirtschaft  ............................................................. 12
Abbildung 3: 
Firmenfahrzeuge  ............................................................................... 17
Abbildung 4: 
Treibstoffverbrauch  ........................................................................... 17
Abbildung 5: 
CO2-Emissionen nach Fahrzeug- und Treibstoffart  ............................ 18
Abbildung 6: 
Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung  
und induzierte CO2-Emissionen  ........................................................ 20
Abbildung 7: 
Stromverbrauch  .................................................................................21
Abbildung 8: 
Energieverbrauch durch Fernwärmenutzung  
und induzierte CO2-Emissionen  ........................................................ 24
Abbildung 9: 
Wasserverbrauch  .............................................................................. 25
Abbildung 10: 
CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft  ............................ 26
Abbildung 11: 
Lokale und regionale Wertschöpfung  ................................................ 31
5

Einleitung
Der Schutz des Klimas und die Eindäm-
mung des Klimawandels sind neben der 
Anpassung an bereits nicht mehr abwend-
bare Klimawandelfolgen zu den größten 
Herausforderungen der Gegenwart ge-
worden. Inzwischen haben die meisten 
Länder die völkerrechtlich verbindliche 
Klimarahmenkonvention der Vereinten Na-
tionen von 1992 unterzeichnet, mit deren 
Hilfe eine weitere gefährliche Störung des 
Klimasystems verhindert werden soll. In 
ihrer Folge wurde und wird vor allem über 
Reduktionsziele von Treibhausgasemissio-
nen (THG-Emissionen) verhandelt, die im 
Kyoto-Protokoll verzeichnet sind. Dieses 
trat offiziell am 16. Februar 2005 in Kraft 
und enthält Regelungen bis zum Jahr 2012. 
Im Post-Kyoto-Prozess wurde jetzt über ein 
Nachfolgeregime für den anschließenden 
Zeitraum verhandelt. Ein weiterer Meilen-
stein auf diesem Weg konnte durch die UN-
Klimakonferenz im Dezember 2015 in Paris 
erreicht werden.
Auch auf nationaler und regionaler Ebene 
werden Maßnahmen zum Klimaschutz er-
arbeitet und Nachhaltigkeitsthemen veran-
kert. So hat sich die Bundesregierung das 
Ziel gesetzt, den CO
2-Ausstoß in Deutsch-
land bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 
mindestens 80  Prozent zu reduzieren. 
Zudem soll bis 2022 der Ausstieg aus der 
Atomkraft vollzogen werden.
Die Hessische Landesregierung hat 2008 
die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ins 
Leben gerufen. Ihr Ziel: die gute Lebens-
qualität, die vielfältige Landschaft und 
die hohe Wirtschaftskraft Hessens auch 
für zukünftige Generationen zu erhalten. 
Dafür entwickeln Akteure aus Wirtschaft, 
Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft 
in einem gemeinsamen Dialog innovative 
Lösungen. So hat die Landesregierung be-
schlossen, dass die Emissionen der Treib-
6
hausgase bis zum Jahr 2050 mindestens 
um 90 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 
reduziert werden.
Auch die Unternehmen der Darmstädter 
Stadtwirtschaft tragen Verantwortung für 
den Klimaschutz und eine nachhaltige Ent-
wicklung in der Region und darüber hinaus. 
Zur Koordination und Abstimmung des 
Nachhaltigkeitsengagements in der Stadt-
wirtschaft treffen sich regelmäßig die Nach-
haltigkeitsbeauftragten der Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund beschreibt der 
vorliegende Klimabericht die Maßnahmen, 
Ergebnisse und Stoßrichtungen, welche die 
Stadtwirtschaft in Bezug auf die Reduktion 
von CO
2-Emissionen, nachhaltige Unter-
nehmensführung und die Stärkung der 
Wertschöpfung in der Region verfolgt. Der 
Klimabericht soll interessierten Leserinnen 
und Lesern einen Einblick in das Nachhal-
tigkeitsengagement der Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft geben.
Der vorliegende Bericht ist der erste Klima-
bericht der Darmstädter Stadtwirtschaft. 
In Zukunft soll der Klimabericht regelmäßig 
von der HEAG, in Zusammenarbeit mit der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt und den 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt-
schaft, erstellt werden, um das Nachhal-
tigkeitsengagement der Stadtwirtschaft zu 
dokumentieren.
Der Bericht umfasst fünf Kapitel. Eingeleitet 
wird der Klimabericht mit der Einordnung 
des vorliegenden Berichts in die Struktur 
des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Im 
zweiten Kapitel erfolgt eine Selbstverpflich-
tung der Darmstädter Stadtwirtschaft 
„Klimabündnis der Darmstädter Stadtwirt-
schaft – Leitlinien für eine klimabewusste 
und nachhaltige Unternehmensführung“. 
Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über

7
die einbezogenen Unternehmen, die be-
rücksichtigten Emissionsquellen sowie den 
Berichtsumfang. Das vierte Kapitel weist die 
CO
2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirt-
schaft aus und formuliert Maßnahmen, um 
diese Emissionen langfristig zu reduzieren.
Das letzte Kapitel ist dem Themenbereich 
„Public Value“ gewidmet. Dazu gehören 
unter anderem die Steigerung der lokalen 
und regionalen Wertschöpfung, das gesell-
schaftliche Engagement der Unternehmen, 
der Einbezug der Öffentlichkeit sowie die 
Förderung junger Unternehmen.
will die Bundesregierung den  
CO
2-Ausstoß in Deutschland bis  
zum Jahr 2050 im Vergleich  
zu 1990 reduzieren.
Um80%
1990
2050
Reduzierung des CO
2-Ausstoßes
CO2
Ergänzt wird der Bericht um „Good-Practice- 
Beispiele“ aus der Stadtwirtschaft.
Einzelne Unternehmen der Stadtwirtschaft 
veröffentlichen zudem eigenständige CSR- 
bzw. Nachhaltigkeitsberichte, die über die 
Inhalte des Klimaberichts der Darmstädter 
Stadtwirtschaft hinausgehen.

Maßstab für nachhaltiges Wirtschaften –
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK), 
der vom Rat für nachhaltige Entwicklung1 
erarbeitet wurde, bietet einen Rahmen für 
die Berichterstattung zu nichtfinanziellen 
Nachhaltigkeitsleistungen, der von Orga-
nisationen und Unternehmen jeder Größe 
und Rechtsform genutzt werden kann.
Der DNK macht Nachhaltigkeitsleistungen 
sichtbar, mit einer höheren Verbindlichkeit 
transparent und besser vergleichbar. Er ver-
breitert damit die Basis für die Bewertung 
von Nachhaltigkeit und beschreibt Mindest-
anforderungen für Unternehmen.
Um den DNK zu erfüllen, erstellen Anwen-
der eine Entsprechenserklärung. Diese ist 
in die folgenden vier Kapitel mit insgesamt 
zwanzig DNK-Kriterien gegliedert:
2
W  Strategie  
W  Prozessmanagement  
W  Umwelt  
W  Gesellschaft  
Ergänzt wird die Entsprechenserklärung 
um nichtfinanzielle Leistungsindikatoren.
Der vorliegende Klimabericht der Darm-
städter Stadtwirtschaft erfüllt bereits zu 
Teilen die DNK-Kriterien. Im Besonderen 
auf das Kapitel „Umwelt“ mit den Krite-
rien „Inanspruchnahme natürlicher Res-
sourcen“, „Ressourcenmanagement“ und 
„klimarelevante Emissionen“ wird im Rah-
men dieser Klimaberichterstattung Bezug 
genommen. Folgende im DNK genannten 
nichtfinanziellen Leistungsindikatoren 
 werden im Klimabericht ausgewiesen:
1  Dem Rat für nachhaltige Entwicklung gehören 15 Personen 
des öffentlichen Lebens an. Der Rat entwickelt Beiträge für 
die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, 
benennt konkrete Handlungsfelder und Projekte und verfolgt 
die Aufgabe, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen 
Anliegen zu machen.
2  http://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/fileadmin/
user_upload/dnk/dok/leitfaden/DNK_Leitfaden.pdf
8
W  G4-EN3: 
Energieverbrauch innerhalb der  
Organisation 
W  G4-EN8: 
Gesamtwasserentnahme
W  G4-EN15: 
Direkte Treibhausgasemissionen  
(Scope 1)
W  G4-EN16: 
Indirekte Treibhausgasemissionen  
(Scope 2)
Für die folgenden Klimaberichte der Darm-
städter Stadtwirtschaft ist die weitere Ver-
vollständigung der Berichterstattung um 
die offenen DNK-Kriterien sowie die nicht-
finanziellen Leistungsfaktoren geplant.
Über die Angaben im Klimabericht der 
Darmstädter Stadtwirtschaft hinaus haben 
bisher vier Unternehmen der Stadtwirt-
schaft dem Deutschen Nachhaltigkeits-
kodex entsprochen:
W  bauverein AG
W  ENTEGA AG
W  ENTEGA Energie GmbH
W  HEAG

Freiwillige Selbstverpflichtung
Der globale Klimawandel ist eine gesamt-
gesellschaftliche Aufgabe, und auf kommu-
naler Ebene sind die Herausforderungen 
für ein gemeinsames Handeln groß. Dazu 
haben sich die wesentlichen Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft auf das 
„Klimabündnis der Darmstädter Stadtwirt-
schaft – Leitlinien für eine klimabewusste 
und nachhaltige Unternehmensführung“ 
verständigt.
Die Leitlinien orientieren sich an den 
Vorgaben des Deutschen Nachhaltigkeits-
kodex. In diesem Sinne entsprechen die 
unterzeichnenden Unternehmen, ohne die 
Abgabe einer formalen Entsprechenserklä-
rung, auch den qualitativen Eckpunkten 
des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.
Ziel dieser Leitlinien ist, die Treibhaus-
gasemissionen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft zu reduzieren, die regionale 
Wertschöpfung zu steigern und das gesell-
schaftliche Engagement beizubehalten.
Um diese Ziele zu erreichen, wird der 
Klima bericht der Darmstädter Stadtwirt-
schaft regelmäßig erstellt und die Um-
setzung folgender Maßnahmen von den 
Unternehmen geprüft: 
W  Reduktion der Treibhausgasemissionen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft durch:
9
 –  die Identifizierung und Hebung von 
weiteren Effizienzverbesserungspoten-
zialen in den betrieblichen Abläufen
 –  die Fortführung der energetischen 
Sanierung von Bestandsgebäuden
 –  den Ausbau der Elektromobilität
 –  die Förderung des Fahrradverkehrs
W  Steigerung der Wertschöpfung in der 
Region durch:
 –  die Nutzung von Vergabekriterien für 
eine nachhaltige regionale Beschaffung
 –   die Intensivierung der Möglichkeiten 
zur Kooperation mit dem lokalen 
Handwerk unter Beachtung des Verga-
berechts
 –   die Stärkung von regionalen Kooperati-
onen der Stadtwirtschaft
W  Beibehaltung des gesellschaftlichen En-
gagements durch:
 –  Spenden und Sponsoring in den Berei-
chen Soziales, Kunst, Musik, Bildung, 
Geschichte und Sport
W  Beibehaltung der aktiven Informations-
politik der Darmstädter Stadtwirtschaft 
durch:
 –  den Einbezug der Öffentlichkeit in die 
Entwicklung der Stadtwirtschaft
W   Förderung der Gründungskultur in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die 
Stadtwirtschaft
11 
Unternehmen unterzeichnen 
die freiwillige 
Selbstverpflichtung
Die Darmstädter Stadtwirtschaft – 
Gemeinsam für den Klimaschutz und eine 
nachhaltige Unternehmensführung

10
Als Unterzeichner/-innen der freiwilligen 
Selbstverpflichtung orientieren wir uns an 
diesen Leitlinien und streben gemeinsam 
mit der Stadtwirtschaft deren Umsetzung 
an. Ziel ist eine klimabewusste und nach-
haltige Stadtwirtschaft.
Für die Unternehmen:
Die Darmstädter Stadtwirtschaft – 
Gemeinsam für Klimaschutz und 
nachhaltige Unternehmensführung
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend     Dr. Markus Hoschek
Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig    Albrecht Förster  Andreas Niedermaier
Matthias Kalbfuss Michael Dirmeier
Sibylle Wegerich
 Sabine Kleindiek
Lars Wöhler
 Anja Herdel
 Prof. Dr. Steffen Gramminger   Clemens Maurer
Joachim LisowskiProf. Dr. Klaus-Michael Ahrend
 Engelbert Müth
Wolfram Cuntz

Abb. 1: Geschäftsfelder der Darmstädter Stadtwirtschaft
Energie & Wasser
Telekommunikation & IT
Immobilien
Mobilität
Kultur & Freizeit 
Gesundheit & Soziales
Entsorgung & Abwasser Beteiligungsmanagement
Die Darmstädter Stadtwirtschaft bietet 
mehr als 8.000 Menschen einen Arbeits-
platz und erwirtschaftete in 2014 eine 
Gesamtleistung von 2.514 Mio. Euro bei 
einer Bilanzsumme von 4.473 Mio. Euro. 
Nähere Informationen entnehmen Sie dem 
Darmstädter Beteiligungsbericht
3. 
Die HEAG Holding AG – Beteiligungsma-
nagement der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt (HEAG) befindet sich vollständig in 
kommu naler Hand: 94,99 Prozent der An
-
teile hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und 5,01 Prozent die Stadt- und Kreisspar
-
kasse Darmstadt.
Sie versteht sich als aktives Beteiligungs-
management, unterstützt die rund 150 
Beteiligungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und verankert vor allem bei 
den circa 100 Mehrheitsbeteiligungen die 
städtischen Ziele. Somit ist die HEAG der 
zentrale und maßgebliche Berater der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in allen 
wirtschaftlichen Angelegenheiten der Stadt-
wirtschaft. Sie entwickelt die Geschäftsfel-
der der Stadtwirtschaft strategisch weiter. 
Eine nachhaltige Unternehmenspolitik und 
die Steigerung der Wertschöpfung in der 
Region sind Grundlage der strategischen 
Ausrichtung.
Unternehmensporträt der Darmstädter Stadtwirtschaft
Über diesen Bericht –  
Der Weg zum Klimabericht
11
3  http://www.heag.de/site/stadtwirtschaft,beteiligungsbericht

Immobilien
 Energie & Wasser  Gesundheit & Soziales
 Entsorgung & Abwasser
 Kultur & Freizeit
 Beteiligungsmanagement
 Mobilität
 Telekommunikation & IT
Einbezogene Unternehmen
Der Klimabericht der Darmstädter Stadtwirt-
schaft berücksichtigt die wesentlichen Betei-
ligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Als wesentliche Beteiligung gilt grundsätzlich 
eine Beteiligung, an der die Wissenschafts-
stadt Darmstadt mittelbar oder unmittelbar 
eine Anteilsquote von mehr als 50 Prozent 
hält. Unabhängig von der Anteilsquote wird 
auch das Gesundheitsamt der Stadt Darm-
stadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg 
in die Berichterstattung einbezogen.
Für die Berichterstattung der CO
2-Emissionen 
und der gesellschaftlich relevanten Aspekte 
sowie Kennzahlen gilt grundsätzlich, dass 
diese, ohne Berücksichtigung des mittelbaren 
und unmittelbaren Anteilsbesitzes der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt, zu 100 Prozent 
abgebildet werden. Eine Ausnahme bilden Be-
teiligungen an Kraftwerksgesellschaften. Diese 
werden immer (sowohl im Fall einer Mehr- als 
auch einer Minderheitsbeteiligung) entspre-
chend der Höhe der Beteiligung einbezogen. 
Bei der bauverein AG werden nur die Emis-
sionen der Hauptverwaltung und bei der 
Berichtsumfang und -grenzen
Über diesen Bericht – 
Der Weg zum Klimabericht
Abb. 2: In den Klimabericht einbezogene Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft 
und Zuordnung zu den Geschäftsfeldern
Klinikum Darmstadt GmbH nur die Emissi-
onen der Standorte Darmstadt-Mitte sowie 
Eberstadt erfasst. Die Emissionen des Eigen-
betriebs Immobilienmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt umfassen auch den 
Verbrauch von Schulen, Kindertagesstätten 
und -gärten, Jugendzentren, gemeinnützigen 
Gebäuden, Sportstätten, Friedhöfen und wei-
teren Gebäuden im städtischen Besitz. 
Eventuelle Abweichungen von den vorgenann-
ten Definitionen des Berichtsumfangs sind im 
Text kenntlich gemacht. Eine Aufstellung des 
mittelbaren und unmittelbaren Anteilsbesitzes 
kann dem Beteiligungsbericht der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt entnommen werden.
Berichtsansatz
Der Klimabericht der Darmstädter Stadt-
wirtschaft erfasst die direkten (Scope 1) und 
indirekten Treibhausgasemissionen (THG- 
Emissionen) der Unternehmen durch die Be-
reitstellung von Energie (Scope 2). Scope 1  
umfasst alle THG-Emissionen, die direkt in 
den Unternehmen anfallen und somit deren 
direktem Einfluss unterliegen. Das sind z. B. 
12
W   ENTEGA AG
W   Beteiligungen der ENTEGA AG
W   Klinikum Darmstadt GmbHW    Zweckverband Verwaltungsverband für 
das Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg
W    Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen
W   Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD)
W   bauverein AG
W   Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)W   Wissenschafts- und Kongresszentrum  
Darmstadt GmbH & Co. KGW    Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
(Bürgerhäuser) W   Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Marketing GmbH
W    Zoo Vivarium (EAD)
W   Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
(Märkte)
W   HEAG Holding AG – Beteiligungs - 
management der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (HEAG)
W   Sparkasse Darmstadt
W   HEAG mobilo GmbHW   Beteiligungen der HEAG mobilo GmbH
W   HSE Medianet GmbHW   Beteiligungen der HSE Medianet GmbHW    COUNT+CARE GmbH & Co. KG

THG-Emissionen aus der Verbrennung durch 
stationäre (z. B. Heizkessel) oder mobile Quel-
len (z. B. unternehmenseigener Fuhrpark).
Scope 2 umfasst alle indirekten THG-Emissio-
nen, die durch die Bereitstellung von Energie 
außerhalb der Organisation durch ein Ener-
gieversorgungsunternehmen entstehen. Dazu 
gehören Strom, Fernwärme und Fernkälte.
Berichtsprofil
Der vorliegende Bericht bezieht sich auf die 
Geschäftsjahre 2012 und 2013. Das Ge-
schäftsjahr 2014 wurde nicht berücksichtigt, 
da die Verbrauchswerte für 2014 noch nicht 
vollständig ermittelt werden konnten. 
Dies ist der erste Klimabericht der Darmstäd-
ter Stadtwirtschaft. Ansprechpartner für  
den Klimabericht der Darmstädter Stadt-
wirtschaft sind Herr Daniel Pfeffer  
(daniel.pfeffer@heag.de), HEAG-Beteiligungs-
management, sowie Frau Astrid Tschann 
(astrid.tschann@darmstadt.de).
Datenerhebung und Darstellung von 
Informationen
Die Erhebung der Daten für den Klimabericht 
der Darmstädter Stadtwirtschaft erfolgte über 
direkte Ansprache der einbezogenen Unter-
nehmen. In einem Auftaktworkshop wurden 
gemeinsam mit den Unternehmen die Struk-
tur des Klimaberichts, die einzubeziehenden  
Unternehmen sowie die zu berichtenden 
Emissionsquellen abgestimmt.
Für die Datenerfassung wurden folgende 
Emissionsquellen identifiziert: 
W  Treibstoffverbrauch
W  Energieverbrauch durch stationäre Ver-
brennung
W  Stromverbrauch
W   Fernwärmenutzung
Die Erfassung der Emissionsdaten erfolgte un-
ternehmensintern über ein seitens der HEAG 
zur Verfügung gestelltes Excel-Formular.
Die Umrechnung der den Emissionen zugrun-
de liegenden Aktivitätsdaten in Treibhausgas-
emissionen (THG-Emissionen) erfolgt auf  
Basis der in Anlage 1 beigefügten Umrech-
nungstabelle in CO
2-äquivalente Emissionen4. 
In der Folge wird bei den ausgewiesenen CO2-
Emissionen immer das CO2-Äquivalent (CO2e) 
verstanden.
Darüber hinaus wurden noch folgende  
Daten erhoben:
W   Anzahl Fahrzeuge im Fuhrpark
W  Ökostromquote
W   Gesamtwasserentnahme
W   Lokale und regionale Wertschöpfung
W   Gesellschaftliches Engagement
W  Einbezug der Öffentlichkeit
W  Förderung der Gründungsregion
Im Anschluss an die Datenerhebung und die 
Auswertung der übermittelten Informationen 
durch die HEAG wurden die Ergebnisse den 
Unternehmen vorgestellt und über die Form 
der Darstellung der Informationen im Rahmen 
des Klimaberichts abgestimmt.
Die Ergebnisse der Datenauswertung werden 
sowohl textlich als auch grafisch dargestellt. 
Die CO
2-Emissionen werden in Summe  
und nach Emissionsquellen sowie teilweise 
nach Unternehmen bzw. Energieträgern 
ausgewiesen. 
4  Das Treibhausgaspotenzial (THP) ist das massebezogene 
Äquivalent der Treibhauswirkung von Treibhausgasen, be-
zogen auf das festgelegte Leitgas CO2. Es wird als CO2-Äqui-
valent angegeben (CO2e, e steht für engl. equivalent).  
In den CO2-Äquivalenten sind die wesentlichen treibhauswirk-
samen Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und 
Distickstoffoxid (N2O/Lachgas) in ihrer Treibhauswirkung 
zusammengefasst.
13

Zahlen, Daten,
Fakten 
14
Emissionen der  
Darmstädter  
Stadtwirtschaft
Zahlen, Daten, Fakten

Zahlen, Daten,
Fakten 
15

16
Insgesamt sind auf die Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft 1.375 Fir-
menfahrzeuge (im Wesentlichen Nutzfahr -
zeuge) mit Verbrennungskraftmaschine  
(Vj.: 1.418) zugelassen. Damit sank die 
Zahl um 41 Fahrzeuge (–3 %).
66 Prozent der Firmenfahrzeuge befinden 
sich im Fuhrpark der ENTEGA AG. Einen 
weiteren signifikanten Anteil am Fuhr-
park der Stadtwirtschaft haben der EAD 
(14,3 %) und die HEAG mobilo GmbH 
(11,3 %). Bei der ENTEGA AG wird der 
Fuhrpark durch Fahrzeuge im Geschäftsfeld 
Netze dominiert (Montagefahrzeuge, LKW, 
selbstfahrende Arbeitsmaschinen etc.).  
Die Fahrzeuge des EAD werden zur Müllent-
sorgung, Straßenreinigung, Kanalreinigung 
und Essensversorgung im Darmstädter 
Stadtgebiet eingesetzt. Bei den Fahrzeugen 
der HEAG mobilo GmbH handelt es sich zu 
einem Großteil um Busse für den Linien- 
bzw. Reisebusverkehr sowie um Montage- 
und Reparaturfahrzeuge. 
Auf der Linie L wurden bereits in den vergangenen Jahren Hybridbusse 
in Kooperation mit der TU Darmstadt getestet. In 2015 wurden jetzt 
vollelektrische Busse probeweise im Linienverkehr eingesetzt. In den 
nächsten zwei Jahren wird die Linie, sollten die Praxistests erfolgreich 
abgeschlossen werden, vollständig auf Elektrobusse umgestellt. Das 
ambitionierte Ziel der HEAG mobilo GmbH mit ihrer Tochter HEAG 
mobiBus ist es, bis zum Jahr 2025 alle Buslinien im Stadtgebiet auf  
Elektromobilität umzustellen. Aktuell wird hierzu eine Machbarkeits-
studie erstellt, die Anfang 2016 vorliegen wird.
Zum Großteil sind die Fahrzeuge dieselbe-
trieben. Der Treibstoffverbrauch
5 betrug in 
2013 insgesamt 4,48 Mio. Liter. Im Ver-
gleich zum Vorjahr sank der Treibstoffver-
brauch um ca. 70 Tsd. Liter.
Knapp die Hälfte des Verbrauchs entfällt 
dabei auf den Linienbusverkehr des ÖPNV , 
der durch die HEAG mobilo GmbH angebo-
ten wird.
Ergänzt wird der Fuhrpark der Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft um Elektro
-
fahrzeuge. Die Anzahl der Elektrofahrzeuge 
stieg von 2012 auf 2013 um 11 Prozent. 
Insgesamt sind in der Darmstädter Stadtwirt
-
schaft 20 Elektrofahrzeuge unterwegs. Neben 
den Elektrofahrzeugen der ENTEGA AG (drei 
Nutzfahrzeuge und sieben PKW zur Erprobung 
von Elektromobilität im gewerblichen Bereich) 
setzt auch der EAD Darmstadt (ein Dienstfahr
-
zeug und drei Fahrzeuge zur geräuscharmen 
Entleerung von Papierkörben im Stadtgebiet) 
und das Klinikum Darmstadt  (sechs Schlep
-
3
Elektrobusse 
im Praxistest
Zahlen, Daten, Fakten
Emissionsquelle Treibstoff
5  1 kg Erdgas = 1,96 Liter

30,3 %
ENTEGA
2,6 %
Übrige
16,2 %
EAD
30,0 %
ENTEGA
51,2 % 
HEAG mobilo
2,6 %
Übrige
15,7 %
EAD
51,4 % 
HEAG mobilo
17
Abb. 3.1 – Firmenfahrzeuge der Darmstädter Stadtwirtschaft
20122013
79 97 620 622
72 99 618 586
Busse
Nutzfahrzeuge 
(LKW, Transporter) Personenwagen
Weitere
Busse
Nutzfahrzeuge 
(LKW, Transporter) Personenwagen
Weitere
– 3 %
insgesamt
1.418
insgesamt
1.375
Personenwagen Weitere
Diesel
Benzin
Erdgas
Gesamt
138
Abb. 3.2 – Treibstoffverbrauch nach Fahrzeugart in 2013
(in Tsd. Liter)
BusseNutzfahrzeuge
2.209
156
62
770
552
1.166
135
60
1.361
4,48
Mio. Liter
Gesamtverbrauch
– ca. 70.  
Tsd. Liter
Abb. 4 – Treibstoffverbrauch nach Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft
20132012

18
per für den innerbetrieblichen Waren- und 
Abfalltransport) Elektrofahrzeuge ein.
Für den Treibstoffverbrauch des Fuhrparks 
der Darmstädter Stadtwirtschaft ergeben 
sich Emissionen von 11.254 Tonnen CO
2 in 
2013 (Vj.: –287 t).
Durch die weitere kontinuierliche Ersatzbe-
schaffung von energieeffizienteren Fahrzeu-
Abb. 5.1 – CO2-Emissionen in Tonnen nach Fahrzeugart
20122013
434 5.845 3.476 1.786
357 5.709 3.333 1.855
Busse Nutzfahrzeuge
Weitere
Nutzfahrzeuge
Personen- 
wagen
Weitere
gen sollen die THG-Emissionen langfristig 
reduziert werden. So sollen neue Montage-
fahrzeuge nach Möglichkeit mit Erdgas oder 
Elektroantrieb ausgestattet und die Nutz-
fahrzeugflotte regelmäßig auf Erneuerungs-
bedarf hin überprüft werden. Im Bereich 
des ÖPNV soll die Einführung von Elektro-
bussen weiter vorangetrieben werden. Der 
Anteil an Elektrofahrzeugen am Fuhrparkbe-
stand soll kontinuierlich ausgebaut werden.
Personen- 
wagen
Busse
– 2 %
insgesamt
11.541
insgesamt
11.254
2012 2013
10.676
572
293
11.541
Diesel
Benzin
Erdgas
Gesamt
10.506
475
273
11.254
Abb. 5.2 – CO2-Emissionen in Tonnen nach Treibstoffart
– 2 %
Zahlen, Daten, Fakten

19
Der Energieverbrauch durch Energieerzeu-
gung vor Ort (stationäre Verbrennung) be-
trägt in 2013 in der Darmstädter Stadtwirt-
schaft 531.735 MWh. Dominiert wird der 
Energieverbrauch von den Erzeugungsanla-
gen der ENTEGA AG, im Besonderen von der 
Beteiligung am Gaskraftwerk Irsching, auf  
die in 2012 allein mehr als 40 Prozent des 
Erdgasverbrauchs der  ENTEGA AG zurück- 
gehen. Im Vergleich zu 2012 ist der Energie-
verbrauch um 33 Prozent gesunken. Dieser 
Rückgang liegt im Wesentlichen in der nied-
Ressourcenschonende Nachhaltigkeit durch ausgefeilte Gebäudetechnik
Dem darmstadtium wurde Nachhaltigkeit durch architektonische Raffinessen in die Wiege 
gelegt. Die Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt, Fachbereich „Architektur, Entwerfen 
und Energieeffizientes Bauen“, war richtungsweisend bei der Entwicklung und Entste-
hung des Energiekonzepts. Das darmstadtium wird überwiegend durch interne Wärme-
quellen beheizt, wichtiger Bestandteil ist der Biomasse-Heizkessel. Als Brennstoff dienen 
Holzhackschnitzel aus der Region, sodass auch der CO
2-Ausstoß des Transports die 
Umwelt nicht unnötig belastet.
Die Dachflächen sind mit über 400 Solarmodulen ausgestattet. Die Photovoltaikanlage 
hat eine Leistungskapazität von 180 Watt – rund 70.000 Kilowattstunden pro Jahr. Das 
vermeidet circa 33 Tonnen Kohlenstoffausstoß pro Jahr. Und damit es andererseits im 
Sommer nicht zu warm wird, sind die Fassaden aus Spezialglas. 
Die Calla, die trichterförmige Blüte aus Glas und Stahl im Atrium, wird gleich zweifach 
ressourcenschonend genutzt – zur Regenwassersammlung und zum Ansaugen der Luft. 
Daraus resultieren Wärmerückgewinnung aus der Abluft, Kühlung der Zuluft durch Ver-
dunstung des gesammelten Regenwassers und dessen Nutzung für die sanitären Einrich-
tungen sowie die Berieselung der Grünanlagen. Auch in den Verwaltungs- und Veranstal- 
tungsräumen wurde bei Bau und Einrichtung auf Nachhaltigkeit geachtet. Als Material für 
den Fußboden wurde Bambusparkett ausgewählt, denn dabei handelt es sich nicht nur 
um einen stabilen, sondern zudem um einen schnell nachwachsenden Rohstoff. 
Nachhaltigkeit par excellence!
70.000 
Kilowattstunden
rigen Auslastung des Gaskraftwerks Irsching 
begründet. Denn die derzeitige Marktre-
gelung erlaubt keinen kostendeckenden 
Betrieb moderner und klimafreundlicher 
Gaskraftwerke, sondern subventioniert die  
extrem klimaschädliche (Braun-)Kohlever-
stromung. 
Ohne Berücksichtigung der Erzeugungsan-
lagen der ENTEGA AG ist der Energiever-
brauch durch stationäre Verbrennung um 
6 Prozent gesunken. Hauptenergieträger 
Emissionsquelle stationäre Verbrennung

20
2012 2013
– 33 %
821.421
12.111
11
549.162
12.269
11
Leichtes Heizöl Flüssiggas Erdgas
2012
151.511
2.538
2
2013
– 33 %
101.293
2.571
2
Abb. 6 – Energieverbrauch in MWh durch stationäre Verbrennung (links)  
und induzierte CO2-Emissionen in Tonnen (rechts)
Zahlen, Daten, Fakten
bei der stationären Verbrennung ist Erdgas. 
Weitere Energieträger für die stationäre 
Verbrennung sind leichtes Heizöl und Flüs-
siggas. 
Hauptverbraucher ist aufgrund des Einsat-
zes von fossilen Energieträgern in Erzeu-
gungsanlagen die ENTEGA AG, gefolgt 
von der Klinikum Darmstadt GmbH, die 
klimaneutrales Erdgas zur umweltfreundli-
chen Energieversorgung mittels Blockheiz-
kraftwerken (Standort Stadtmitte) nutzt, 
und der HEAG mobilo GmbH.
Durch die stationäre Verbrennung ent-
stehen CO
2-Emissionen von insgesamt 
103.866 Tonnen (ohne Berücksichtigung 
der Erzeugungsanlagen der ENTEGA AG: 
54.411 Tonnen).
Um die CO
2-Emissionen mittel- bis lang-
fristig zu reduzieren, sollen weitere Effi-
zienzverbesserungsmöglichkeiten in den 
betrieblichen Abläufen geprüft werden. 
Darüber hinaus sind die Energiekonzepte 
der Unternehmen sowie die Möglichkeit der 
Umstellung von fossilen auf regenerative 
Energieträger regelmäßig zu überprüfen.

Die Darmstädter Stadtwirtschaft bezieht 
ihren Strom nahezu ausschließlich von der 
ENTEGA Energie GmbH. Insgesamt beläuft 
sich der Stromverbrauch der wesentlichen 
Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt-
schaft auf 64.200 MWh, im Vergleich zum 
Vorjahr ein Rückgang des Stromverbrauchs 
von 5 Prozent. Die Unternehmen beziehen 
nahezu ausschließlich Ökostrom. Daher 
fallen, unter Berücksichtigung des Betrach-
tungswinkels (Fokussierung auf Scope 1 
und 2), keine CO
2-Emissionen an.
Der Stromverbrauch nach Unternehmen 
stellt sich wie folgt dar: 100% 
Ökostrom
21
Abb. 7 – Stromverbrauch in MWh
2012 2013
3.272
35.118
6.065
Um den Stromverbrauch mittel- bis lang-
fristig weiter zu reduzieren, sollen zusätz-
liche Energieeinsparmöglichkeiten zum 
Beispiel im Bereich IT oder Gebäudetech-
nik geprüft werden. Darüber hinaus sollten 
die Hauptstromverbraucher in den Unter-
nehmen identifiziert und energieeffizient 
modernisiert werden.
Emissionsquelle  
Stromverbrauch
3.287
7.322
9.135
64.200
3.272
38.004
5.870
3.281
7.836
9.517
67.780
■ ENTEGA 
■ IDA
■  Klinikum Darmstadt
■ Sparkasse Darmstadt
■ HEAG mobilo
■ Weitere
– 5 %

44 Mio.
Zahlen, Daten, Fakten
22
900
Die HEAG mobilo GmbH befördert 
mit ihren Bussen und Straßenbahnen 
jährlich ca. 44 Mio. Fahrgäste. Diese 
legen dabei ca. 162 Mio. Kilometer 
zurück und leisten damit einen maß-
geblichen Beitrag zum Klimaschutz 
in Darmstadt und der Region. Denn 
im Vergleich emittieren Nutzer des 
ÖPNV ca. 50 Prozent weniger CO
2 
als Autofahrer. Insgesamt werden 
damit durch die Nutzer des ÖPNV ca. 
10.000 Tonnen CO
2 eingespart. Das 
entspricht den jährlichen CO2-Emissi-
onen von ca. 900 Personen. 
Fahrgäste pro Jahr
50 %

23
Von den wesentlichen Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft sind acht 
Unternehmen ganz oder teilweise an das 
kommunale Fernwärmenetz angeschlossen:
W  Darmstadt Marketing GmbH 
W  Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben 
und Dienstleistungen (EAD)
W  Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
W  Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt
W  ENTEGA AG und Tochtergesellschaften
W  Klinikum Darmstadt GmbH
W  Sparkasse Darmstadt
W  Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG (WKD)
Der Energieverbrauch durch Fernwärme-
nutzung der Darmstädter Stadtwirtschaft 
Emissionsquelle Fernwärmenutzung
beläuft sich auf insgesamt 33.918 MWh 
in 2013. Im Vergleich zum Vorjahr eine 
Zunahme von 7 Prozent. Der Energiever-
brauch durch Fernwärmenutzung korreliert 
in hohem Maße mit der durchschnittlichen 
Außentemperatur. Je kälter der Winter, 
umso höher der Bedarf an Energie und 
damit auch die CO
2-Emissionen.
Um den Energieverbrauch bzw. die in-
duzierten CO2-Emissionen mittel- bis 
langfristig zu reduzieren, sollen weitere 
Effizienzverbesserungsmöglichkeiten in 
den betrieblichen Abläufen geprüft werden. 
Darüber hinaus sollte von Unternehmens-
seite eine Prioritätenliste in Bezug auf die 
weitere energetische Sanierung von Be-
standsgebäuden aufgestellt werden.
Die Abnahmemenge der Darmstädter 
Stadtwirtschaft verteilt sich wie folgt:
Umweltfreundliche Fernwärme 
Fernwärme in den Darmstädter Satzungsgebieten zeich-
net sich durch ihre Umweltfreundlichkeit aus. So wird für 
Arheilgen/Kranichstein und Eberstadt ein Wärmeanteil 
von ca. 40 Prozent in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen 
mit Biomethan erzeugt. Das Biomethan stammt hierfür 
überwiegend aus Biogasanlagen der ENTEGA AG.
Die Primärenergiefaktoren der Fernwärme liegen bei 
0,47 in Eberstadt und 0,63 in Arheilgen/Kranichstein. 
Somit wird für die Wärmeerzeugung nur ungefähr die 
Hälfte der Primärenergie im Vergleich zu einem fossil 
betriebenen Heizwerk benötigt. Gleiches gilt für die CO
2-
Emissionen.
Im Fernwärmenetz Darmstadt-Nord wird hauptsächlich 
die Abwärme aus dem Müllheizkraftwerk genutzt. Hier 
liegt der Primärenergiefaktor im Bereich von 0. Zudem 
erfüllt die ENTEGA AG in allen Satzungsgebieten die ge-
setzlichen Anforderungen des EEWärmeG für den Neubau.
50 %
weniger Primär
-
energie und CO
2

24
Abb. 8.1 –  Energieverbrauch in MWh durch Fernwärmenutzung
2012 2013
+ 7 %31.632
2.761
3.540
18.728
6.603
33.918
3.196
3.192
18.689
8.841
2012
7.073 t
2013
7.584 t
+ 7 %
■ ENTEGA  ■ IDA  ■  Klinikum Darmstadt  ■ Weitere
Abb. 8.2 –  Durch Fernwärmenutzung induzierte CO2-Emissionen in Tonnen
302.735
 m
3
Zahlen, Daten, Fakten

25
302.735
 m
3
Neben den vorgenannten Emissionsquel- 
len ist auch der Wasserverbrauch eine 
Kennzahl der Klimaberichterstattung. Die  
Unternehmen der Stadtwirtschaft ver-
brauchen insgesamt 302.735 m
3 Wasser  
(Vj.: 316.642 m3), davon 97 Prozent Trink- 
und 3 Prozent Brauchwasser. Die Vertei-
lung des Gesamtwasserverbrauchs in der 
Stadtwirtschaft stellt sich wie folgt dar:
Wasserverbrauch
Abb. 9 –  Gesamtwasserverbrauch in m3
2012 2013
51.812
94.998
91.016
58.845
■ ENTEGA  ■ IDA  ■  Klinikum Darmstadt   ■ EAD  ■ Weitere
Wasserverbrauch
19.971
316.642
37.760
87.828
102.082
55.109
19.956
302.735
– 4 %

26
Im Rahmen des Klimaberichts wurden fol-
gende Emissionsquellen der Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft analysiert:
W  Treibstoffverbrauch Fuhrpark
W  Stationäre Verbrennung
W  Stromverbrauch
W  Fernwärmenutzung
Ergänzt wird die Aufstellung um die Netz-
verluste der ENTEGA AG, die durch die 
Verteilung von Fernwärme und Strom an 
die Verbraucher anfallen.
Insgesamt emittierte die Darmstädter 
Stadtwirtschaft 122.703 Tonnen CO
2 ohne 
die Berücksichtigung der Netzverluste und 
186.030 Tonnen CO
2 unter Berücksichti-
gung dieser. Die Verteilung auf die Emis-
sionsquellen stellt sich wie folgt dar:
Zusammenfassung
Abb. 10.1 – CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft in Tonnen mit Netzverlusten
■ Netzverluste  ■ Fernwärme  ■  Stationäre Verbrennung   ■ Treibstoff
2012201320122013
10.5047.073 154.051 11.541
insgesamt
183.169 t
63.327 7.584 103.865 11.254
insgesamt
186.030 t
+ 2 %
7.073 154.051 11.541
7.584 103.865 11.254
insgesamt
172.665 t
insgesamt
122.703 t
– 29 %
Abb. 10.2 – CO2-Emissionen der Darmstädter Stadtwirtschaft in Tonnen ohne Netzverluste
Zahlen, Daten, Fakten

27
Unter Berücksichtigung der Netzverluste 
sind die CO2-Emissionen im Vergleich zu 
2012 um 2 Prozent gestiegen. Dies ist im 
Besonderen auf zwei gegenläufige Effekte 
zurückzuführen. Der Anstieg ist auf die 
Verluste im Fernwärme- und Stromverteil-
netz zurückzuführen, die bis 2012 mit Öko-
strom ausgeglichen wurden (+ 52.823 t). 
Dieser Anstieg wird kompensiert von der 
niedrigen Auslastung des Gaskraftwerks  
Irsching und damit niedriger CO
2-Emissio-
nen durch die stationäre Verbrennung von 
Erdgas. 
Ohne Berücksichtigung der Netzverluste 
sind die Emissionen in 2013 um 29 Pro-
zent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 
Um die CO
2-Emissionen der Unternehmen 
der Stadtwirtschaft mittel- bis langfristig 
zu reduzieren, sollen die kontinuierliche 
Ersatzbeschaffung von energieeffizienteren 
Fahrzeugen und die Erhöhung des Anteils 
an Elektrofahrzeugen im Fuhrpark sowie 
die
 Förderung des Fahrradverkehrs geprüft 
werden.
Darüber hinaus sollen in den betrieblichen 
Abläufen mögliche weitere Effizienzver-
besserungsmöglichkeiten identifiziert und 
umgesetzt werden. Durch die kontinuierli-
che Umstellung von fossilen auf regenera-
tive Energieträger und die Analyse weiterer 
Energieeinsparmöglichkeiten zum Beispiel 
im Bereich IT oder Gebäudetechnik sollen 
die C0
2-Emissionen weiter gesenkt werden.

Public Value  
Mehrwert
für  
Darmstadt
Public Value 
28

Public Value  
29

Public Value 
30
Für die Erfüllung von öffentlichen Aufga-
ben und für die kommunale und regionale 
Entwicklung besitzt die Stadtwirtschaft 
eine hohe gesellschaftspolitische und stra-
tegische Bedeutung. Die Stakeholder der 
kommunalen Unternehmen stellen neben 
Kapital- und Humanressourcen, Infor-
mationen und Wissen, Vorleistungen und 
Naturkapital auch Vertrauen zur Verfügung. 
Gerade die Ressource Vertrauen ist es, die 
im Fokus des Public Value steht.
Als wesentliche Werttreiber für den Pub-
lic Value können neben der ökologischen 
Nachhaltigkeit, die bereits im vorangegan-
genen Kapitel beschrieben wurde, folgende 
weitere Komponenten genannt werden:
W  lokale und regionale Wertschöpfung
W  gesellschaftliches Engagement
W  Einbezug der Öffentlichkeit
W  Förderung der Gründungsregion
In den folgenden Kapiteln werden diese 
Werttreiber beschrieben und, wenn mög-
lich, quantifiziert. 
Lokale und regionale  
Wertschöpfung
Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
die Region haben die Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft eine besonde-
re Bedeutung. Um den Nutzen für die loka-
le und regionale Wirtschaft zu beschreiben 
und zu messen, wurde im Rahmen des

31
Klimaberichts auch die lokale und regiona-
le Wertschöpfung6,7 unter Berücksichtigung 
folgender Positionen berechnet:
W  Personalaufwand (exkl. Lohnsteuer)
W  Aufwendungen für bezogene Leistungen
W  Sonstige betriebliche Aufwendungen
W  Investitionen in Sachanlagen
W  Steuern 
– Kapitalertragsteuer 
– Gewerbesteuer 
– Lohnsteuer 
– Umsatzsteuer
W  Dividende
In Bezug auf die Steuerarten wurden für 
die Wertschöpfung unterschiedliche Anteile 
an der Gesamtposition berücksichtigt.
8 Bei 
den weiteren Positionen wurden die lokalen 
und regionalen Anteile an der Gesamtposi-
tion unternehmensspezifisch ermittelt.
Für die Darmstädter Stadtwirtschaft er-
gibt sich durch Aggregation der Daten 
eine Wertschöpfung von 724.110 TEUR für 
2013. Werttreiber für die lokale und regio-
nale Wertschöpfung ist im Besonderen der 
Personalaufwand (u.
 a. Löhne und Gehälter) 
Dieser trägt knapp 50 Prozent zur Wert-
schöpfung bei. 
In Bezug auf die gesamte lokale und 
regionale Wertschöpfung der Darmstädter 
Stadtwirtschaft steuert die ENTEGA AG mit 
39 Prozent den größten Anteil bei. Gefolgt 
von der Klinikum Darmstadt GmbH (22 %), 
der bauverein AG (13 %), dem Eigenbetrieb 
IDA (7 %), dem EAD und der HEAG mobilo 
GmbH (je 5 %). Auf die weiteren Unterneh-
men der Darmstädter Stadtwirtschaft ent-
fallen 8 Prozent der lokalen und regionalen 
Wertschöpfung.
Für die Erhöhung der Wertschöpfung ist, 
unter Beachtung des Vergaberechts, der 
Anteil an Auftragsvergaben an die lokale 
und regionale Wirtschaft weiter auszubauen 
sowie Investitionen in der Region gegenüber 
Investitionen außerhalb der Region zu bevor-
zugen. Neben zusätzlichen Aufträgen und 
gegebenenfalls dem Wechsel von Lieferan-
ten kann dies auch durch die Ansiedlung 
von Niederlassungen der Lieferanten in der 
Region erfolgen. Auch durch die Neueinstel-
lung von Personal ist eine Steigerung der 
Wertschöpfung möglich (bei entsprechender 
betrieblicher Notwendigkeit). Ausgelagerte 
Unternehmensaufgaben sollten vor diesem 
Hintergrund geprüft werden.
Abb. 11 – Lokale und regionale 
Wertschöpfung nach Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft
6  Zur Berechnung der Wertschöpfung wird als Region fol-
gendes Gebiet definiert: Die Region wird westlich begrenzt 
durch den Rhein, nördlich durch den Main, südlich durch 
den Neckar und im Osten durch die hessische Landesgren-
ze. Darüber hinaus werden die Städte Frankfurt, Mainz, 
Wiesbaden und Aschaffenburg ebenfalls als Teil der Region 
im Sinne dieser Definition verstanden.
7  definiert als regionaler Cashflow
8  Kapitalertragsteuer: 12 %; Gewerbesteuer: 80 %;  
Lohnsteuer: 15 %; Umsatzsteuer: 2 %
8 %
Weitere
39 %
ENTEGA
5 % 
HEAG mobilo
22 %
Klinikum
5 % 
EAD
7 % 
IDA
13 % 
bauverein

7,5Mio. Euro 
Public Value 
Als gesellschaftliches Engagement wird im 
Sinne des Public Value das unternehme-
rische Engagement für das Gemeinwohl 
verstanden. Die wesentlichen Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft engagie-
ren sich regional durch Sponsoring und 
Spenden in den Bereichen Soziales, Kunst, 
Musik, Bildung, Geschichte und Sport. 
Neben den Zuwendungen wirkt das gesell-
schaftliche Engagement der Darmstädter 
Stadtwirtschaft auch durch dafür errich-
tete Organisationseinheiten, wie z. B. die 
 ENTEGA Stiftung oder das  ENTEGA  
NATURpur Institut.
Ein weiterer gesellschaftlicher Beitrag liegt 
im Engagement für junge Menschen durch 
das Angebot von Ausbildungsplätzen. Die 
wesentlichen Unternehmen der Darmstäd-
ter Stadtwirtschaft boten in 2013 in Sum-
me 376 Ausbildungsplätze an, ein Plus von 
sieben Ausbildungsplätzen im Vergleich 
zum Vorjahr.
Gesellschaftliches 
Engagement 
32
Auch das Angebot von Praktika, von Plät-
zen im Rahmen dualer Studiengänge sowie 
die Unterstützung der Beschäftigten bezo-
gen auf deren Weiterbildung und Gesund-
heitsförderung gilt als gesellschaftliches 
Engagement. 
Begrünung im Fritz-Dächert-Weg 
Die bauverein AG unterstützt regelmäßig Projekte, 
die der Umwelt und dem Klimaschutz zugutekom-
men. 2015 ließ das Unternehmen gemeinsam mit der 
Naturschutzorganisation BUND umfangreiche Begrü-
nungsmaßnahmen im Fritz-Dächert-Weg durchführen. 
Ziel war es, durch die Anpflanzung von Sträuchern und 
(Obst-)Bäumen zur Artenvielfalt beizutragen (Biodiver-
sität) und gleichzeitig die Wohnqualität zu verbessern. 
Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an 
Energiesparprojekten und führt energetische Sanierun-
gen in großem Umfang durch.
Über

7,5Mio. Euro 
33
beträgt das Volumen an Spenden  
und Sponsoring der  
Darmstädter Stadtwirtschaft
ENTEGA Stiftung 
Die ENTEGA Stiftung ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerli-
chen Rechts mit Sitz in Darmstadt. Ihr Zweck ist die Förderung gemeinnüt-
zigen bürgerschaftlichen Engagements, vor allem in der Region Rhein-Main-
Neckar.
Die ENTEGA Stiftung möchte einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Lebens-
welt leisten. Dazu zählt insbesondere der dauerhafte, nachhaltige Schutz 
der Umwelt unter dem Gesichtspunkt der Erzeugung erneuerbarer Energie, 
der Energieeffizienz sowie entsprechender innovativer Energietechnik und 
Energieanwendung. 
Vor diesem Hintergrund hat es sich die ENTEGA Stiftung zur Aufgabe 
gemacht, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf den Umwelt- und 
Klimaschutz zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung des 
gemeinnützigen bürgerschaftlichen Engagements, welches das Zusam-
menleben bereichert und identitätsstiftend für die Region ist. Dazu zählen 
Projekte und Veranstaltungen von Vereinen, Institutionen und Einrichtungen 
im Bereich der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Sport, 
Bildung und Erziehung sowie die Förderung des Wohlfahrtswesens.

Public Value 
34
Mit dem Begriff des Public Value wird auch 
der Einbezug der Öffentlichkeit durch eine 
aktive Informationspolitik und Teilhabe an 
der Entwicklung des Unternehmens verbun-
den. Dabei erstreckt sich der Begriff der 
Öffentlichkeit nicht nur auf die Kundinnen 
und Kunden der Unternehmen, sondern 
auch auf die mittelbaren Eigentümer des 
Unternehmens und damit bei kommuna-
len Unternehmen auf die Bürgerinnen und 
Bürger. 
Die wesentlichen Unternehmen der Darm-
städter Stadtwirtschaft nutzen u. a. folgen-
de Medien zum Einbezug der Öffentlichkeit:
W  CSR- bzw. Nachhaltigkeitsberichterstat-
tung, z. B. bauverein, ENTEGA, HEAG 
W  Darmstädter Beteiligungsbericht
W  Kundenbeirat, z. B. bauverein, ENTEGA, 
HEAG mobilo, Klinikum 
W  Stakeholderbeirat, z. B. ENTEGA 
W  Stakeholderbefragung, z. B. bauverein, 
ENTEGA, HEAG mobilo 
W  Mieterbefragung, z. B. bauverein
W  Beratungsangebote, z. B. ENTEGA  
(Energieberatung) 
W  Bürgerbeteiligung, z.B. bauverein,  
ENTEGA 
W  Veranstaltungen, z. B. Tag der Stadtwirt-
schaft, HEAG-Symposium, Vortragsreihe 
„Energie für die Zukunft“ des ENTEGA 
NATURpur Instituts, EAD-Umwelt- und Fa-
milientag, Werksgeländebesichtigungen, 
Tag der offenen Tür 
W  Soziale Netzwerke 
W  Fallstudien und Wettbewerbe,  
z.B. Darmstädter Impuls 
W  Fahrsicherheitstraining der HEAG mobilo 
für Schülerinnen und Schüler sowie Seni-
orinnen und Senioren
Einbezug der Öffentlichkeit
Darüber hinaus wird auch das Engagement 
von Beschäftigten im Rahmen von ge-
meinnützigen gesellschaftlichen Aufgaben 
gefördert. Dies umfasst z. B. Vereinsarbeit, 
Bildungsaufgaben, soziale Projekte, kultu-
relle Aktivitäten und politische Mandate. 
Dabei verdeutlicht die Wahrnehmung von 
Ehrenämtern durch Mitglieder der Orga-
nisation die enge Bindung des Unterneh-
mens mit der Region. 
Ergänzt wird der Einbezug der Öffentlich-
keit seitens der Unternehmen der Darm-
städter Stadtwirtschaft durch die Koopera-
tion und die Zusammenarbeit mit anderen 
Unternehmen und Institutionen in der 
Region.
Die Unternehmen der Darmstädter Stadt-
wirtschaft unterhalten u. a. Kooperationen 
(auch im Rahmen von Praktika oder Exkur-
sionen) mit:
W  Technische Universität Darmstadt
W  Hochschule Darmstadt
W  Evangelische Hochschule Darmstadt
W  Forschungseinrichtungen  
(z. B. Fraunhofer)
W  Kulturinstitutionen (z. B. Staatstheater, 
Hessisches Landesmuseum)
W  Verbände (z. B. Industrie- und Handels-
kammer Frankfurt am Main, Handwerks-
kammer Rhein-Main)
W  Bürgerstiftungen
W  Organisationen der Zivilgesellschaft  
(z. B. CBF-Darmstadt e.V .)

35
Umwelt- und Familientag 
Einmal im Jahr präsentiert sich der EAD bei einem 
Umwelt- und Familientag. 2015 wurden bei der von den 
Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern sehr gut besuch-
ten Veranstaltung im Rahmen eines abwechslungsrei-
chen Programms Elektro-PKW und E-Bikes aus dem 
eigenen Fuhrpark zum Thema nachhaltige Stadtmobilität 
vorgestellt. Ausgesuchte Live-Aktionen der Informati-
onskampagne zur Bioabfalltrennung, beispielsweise die 
„Mülllinchen“-Handpuppenshow, zeigten den Gästen 
zudem, wie die optimale Entsorgung und Verwertung 
von Küchenabfällen funktioniert, um damit ökologische 
Ressourcenschonung, wertvolle Kompostherstellung und 
stabile Gebühren zu gewährleisten. 
Eine Quantifizierung der Effekte aus dem 
Einbezug der Öffentlichkeit ist nicht mög-
lich. Dieser dient aber einer lokalen und 
regionalen Kundenbindung. 
Das Ziel der Darmstädter Stadtwirtschaft 
ist es, die Öffentlichkeit durch eine aktive 
Informationspolitik und Teilhabe an der 
Entwicklung der Unternehmen weiterhin 
einzubinden. Dazu soll für die Bürgerinnen 
und Bürger im Besonderen eine Informa-
tionsbroschüre über die Produkte und 
Dienstleistungen der Stadtwirtschaft im 
Jahr 2016 erstellt werden.

Neugründungen aus regionalen Hochschu-
len bzw. Ausgründungen aus der Unter-
nehmensgruppe tragen zur regionalen 
Beschäftigung und Wertschöpfung bei. 
Darüber hinaus kann die Stadtwirtschaft 
auch durch die Förderung junger und nach-
haltiger Unternehmen einen Beitrag zur 
Standortentwicklung leisten. 
Die Darmstädter Stadtwirtschaft hat für 
Unternehmensgründerinnen und -gründer 
sowie junge Unternehmen, die Anknüp-
fungspunkte zu den Geschäftsfeldern 
der Stadtwirtschaft haben, u. a. folgende 
Angebote:
W  Vorträge für Gründerinnen und Gründer 
W  Beteiligung bzw. Ausrichtung von Ideen-/ 
Gründerwettbewerben 
W  Beratung als Mentor von Gründerinnen 
und Gründern  
W  Mitwirkung in Gründernetzwerken, z. B. 
HIGHEST der Technischen Universität 
Darmstadt
W  Schaffung des Zugangs zu Netzwerken in 
der Stadtwirtschaft über die HEAG 
W  Kontaktpflege zu Gründungsförderern, 
insbesondere zur kommunalen Wirt-
schaftsförderung und IHK 
W  Bereitstellung von Räumlichkeiten, techni-
scher Infrastruktur und weiteren Sachleis-
tungen in der Stadtwirtschaft
Im Rahmen der Gründungsförderung un-
terstützt die HEAG das Gründungsnetzwerk 
HIGHEST (Home of Innovation, GrowtH, 
EntrepreneurShip and Technology Manage-
ment) der Technischen Universität Darm-
stadt (TUD). Damit werden einerseits die 
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten 
der TUD, andererseits die Innovationskraft 
der Darmstädter Stadtwirtschaft gefördert. 
Förderung der  
Gründungsregion
36
Darüber hinaus hat die HEAG im Rahmen 
ihres Engagements ein Onlineangebot ge-
schaffen, das  Gründungsinteressierten bei 
Fragen zur Ideenentwicklung und Business-
planung, Konzeption, Realisierung oder 
Früh entwicklung eines jungen Unterneh-
mens weiterhilft. 
Außerdem bieten die Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft Praktika für 
Studentinnen und Studenten, die Betreu-
ung von Abschlussarbeiten und weitere 
Kooperationen bei regionalen Forschungs-
projekten an. So fördert z. B. das ENTEGA 
NATURpur Institut die Stiftungsprofessur 
für Angewandte Geothermie an der Techni-
schen Universität Darmstadt.
Ziel der Darmstädter Stadtwirtschaft ist, 
die Gründungsregion Darmstadt zu stär-
ken. Dies kann sowohl durch die finanzielle 
bzw. gesellschaftsrechtliche Beteiligung 
an jungen Unternehmen oder die Unter-
stützung (finanziell oder durch Know-how) 
von entsprechenden Gründernetzwerken 
erfolgen. Ein besonderer Fokus soll auf der 
Förder ung von jungen Unternehmen liegen, 
die nachhaltige Produkte und Dienstleis-
tungen anbieten oder durch deren Produk-
te und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit 
in Stadt und Region gefördert wird.
Public Value

37
Mit dem HEAG Gründercoaching und 
Mentoring unterstützt die HEAG Grün-
derinnen und Gründer und stärkt die 
Gründungskultur in Darmstadt und der 
Region. Im Rahmen einer Kooperation 
mit dem HIGHEST-Gründungszentrum 
der TU Darmstadt stellt die HEAG inte-
ressierten Gründerinnen und Gründern 
einen Zugang zum Netzwerk der Darm-
städter Stadtwirtschaft zur Verfügung. 
Darüber hinaus hat die HEAG auf ihrer 
Homepage (www.heag.de) weitere Infor-
mationen zum Thema Unternehmens-
gründung gesammelt. Für interessierte 
Gründerinnen und Gründer besteht 
auch die Möglichkeit, direkt mit der 
HEAG Kontakt aufzunehmen und einen 
Termin für ein persönliches Beratungs-
gespräch zu vereinbaren. Ziel eines 
solchen Beratungsgesprächs kann u. a. 
die Plausibilisierung des Businessplans 
aus unternehmerischer Sicht oder die 
Unterstützung in wirtschaftlichen oder 
rechtlichen Fragen sein.

38
Klimabericht DEFRA-
 Faktor9 Einheit Scope
Position Einheit
Energieverbrauch durch stationäre Verbrennung
Leichtes Heizöl kWh 0,24657 kg CO2e/kWh Scope 1
Benzin kWh 0,23299 kg CO2e/kWh Scope 1
Diesel kWh 0,24435 kg CO2e/kWh Scope 1
Flüssiggas kWh 0,21468 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgas kWh 0,18445 kg CO2e/kWh Scope 1
Schweres Heizöl kWh 0,26798 kg CO2e/kWh Scope 1
Erdgaskonzentrat kWh 0,18445 kg CO2e/kWh Scope 1
Biodiesel kWh 0,6 kg CO2e/GJ Scope 1
Biogas kWh 0,00022 kg CO2e/kWh Scope 1
Klärgas kWh 0,11471 kg CO2e/GJ Scope 1
Holz und Holzschnitzel kWh 0,0132 kg CO2e/kWh Scope 1
Pellets kWh 0,0132 kg CO2e/kWh Scope 1
Treibstoffverbrauch
Diesel l 2,5839 kg CO2e/l Scope 1
Benzin l 2,1944 kg CO2e/l Scope 1
Flüssiggas kg 2942,640519 kg CO2e/t Scope 1
Erdgas kg 2726,05077 kg CO2e/t Scope 1
Biodiesel l 0,01976 kg CO2e/l Scope 1
Strom13 kWh 522 g CO2/kWh Scope 2
Sonstige
Stromverbrauch (Graustrom)10 kWh 522 g CO2/kWh Scope 2
Stromverbrauch (Ökostrom) kWh 0 g CO2/kWh Scope 2
Fernwärme kWh 0,223608 kg CO2e/kWh Scope 2
9  DEFRA – Department for Environment Food & Rural Affair – UK
10  Angaben zum Stromverbrauch basieren auf den Annahmen des bundesdeutschen Strommix
Umrechnungsfaktoren
Anhang

39
Impressum
Herausgeber 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Der Klimabericht der Darmstädter Stadtwirt-
schaft für das Geschäftsjahr 2013 ist CO
2-
neutral auf Recyclingpapier gedruckt, ermög-
licht durch die ENTEGA.

HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Im Carree 1
64283 Darmstadt
www.heag.de
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Luisenplatz 5 A 
64283 Darmstadt
www.darmstadt.de

2015/0573

2375 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
04.01.2016 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - Stadt-
wirtschaftskoordination   OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0573 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft  
 
Vorlage vom: 23.12.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
 
 
Anlagen: Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 23.12.2015 
 
 
Der vorliegende Bericht ist der erste Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft. Dieser 
wurde von der HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG) in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft erstellt. In Zukunft soll der Klimabericht fortgeschrieben werden, 
um das Nachhaltigkeitsmanagement der Stadtwirtschaft den Bürgerinnen und Bürgern vorz u-
stellen. 
 
Der vorliegende Klimabericht der Darmstädter Stadtwirtschaft orientiert sich mit seinen Leitl i-
nien an den Vorgaben des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Durch die Unterzeichnung 
einer freiwilligen Selbstverpflichtung streben die Unternehmen der Darmstädter Stadtwirt-
schaft die Umsetzung dieser Leitlinien an.  Ziel der Leitlinien ist, die Treibhausgasemissionen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft zu reduzieren, die regionale Wertschöpfung zu steigern und 
das gesellschaftliche Engagement zu sichern. Daher wurden verschiedene Emissionsquellen 
der Unternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft analysiert. 
 
Die Umsetzung von Maßnahmen soll regelmäßig geprüft werden. 
 
Darmstadt, den 23.12.2015 
 
 
 
 
Jochen Partsch  
Oberbürgermeister  
 
Anlage

Beratungsverlauf (4)

TOP 40
TOP 28 zur Kenntnis
TOP 14
TOP 8

Orte (3)

  • Fritz-Dächert-Weg
  • Im Carree 1
  • Luisenplatz 5a

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0573
Typ
Magistratsvorlage
Datum
23.12.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00