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2025/0320

Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2025

Magistratsvorlage 26.11.2025

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2199 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
27.11.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Dezernat IV 
 OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0320 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis September 2025  
 
Vorlage vom: 26.11.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling-Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die 
Stadtverordnetenversammlung weiter. 
 
 
 
Anlagen: FC-Bericht Q3 2025  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  26.11.2025 
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans 
der Gemeinden (Gemeindehaushaltsverordnung – GemHVO) ist die Stadtverordnetenversamm-
lung mehrmals jährlich über den Stand des Haushaltsvollzugs zu unterrichten. 
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2025“ kann der 
Stand der Ausführung des Haushalts 2025 zum 30. September 2025 entnommen werden.  
 
 
Darmstadt, 26.11.2025 
 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

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Haushalt 2025 Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2025

1
Inhaltsverzeichnis 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht   2 
2 Überblick Ergebnishaushalt   4 
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.09.2025   4  
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen   6 
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand   10 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe   10 
3.2 Stand der Bürgschaften   10 
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen   12 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad   12 
4.2 Steuerertragsquote   12 
4.3 Personalaufwandsquote   13 
4.4 Zuschuss- und Förderquote   13 
4.5 Transferaufwandsquote   14 
4.6 Transferdeckungsquote   14 
4.7 Zinslastintensität   15

2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht  
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.09.2025. 
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert. 
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 06.11.2025. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des 
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein. 
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2025. 
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu- 
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, 
zuzüglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezoge n auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ ste llt also den tatsächlichen Rahmen für die 
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter  und Verwaltungsstellen dar. 
Budget = (HH-Ansatz 2025 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2024 – Sperre) *3/4 
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum. Die  Sollstellung (Spalte „Ist“) zeigt dabei nicht 
die kassenmäßig zugeflossene oder abgegangene Liqui dität. Hat beispielsweise ein Steuerschuldner einen  bestimmten Betrag zu leisten, erfolgt im 
betreffenden Haushaltsjahr eine Sollstellung. Der E rtrag steht der Stadt für diese Abrechnungsperiode zu und wird ertragswirksam gezeigt. Stellt 
der Steuerschuldner einen Stundungsantrag bis in da s kommende Jahr hinein, wird die Sollstellung für d as alte Jahr nicht verändert, da ansonsten 
ein periodengerechter Ausweis des Ertrags verfälsch t würde. Kommt der Steuerschuldner im Folgejahr nac h Ablauf der Stundung seinen Zahlungs- 
verpflichtungen nach, fließt zwar die entsprechende  Liquidität zu, ein neuerlicher Ertrag wird aber ni cht ausgewiesen. Daher fallen insbesondere 
bei den Gewerbesteuern regelmäßig die Ist-Erträge ( Sollstellung des Haushaltsjahres) mit dem Kassen-Is t auseinander. 
Die Spalte „Abweichung Budget / Ist“ zeigt die Diff erenz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und E rträgen und den tatsächlich zur Verfü- 
gung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusät zlich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darg estellt. 
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen 
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende  des Berichtszeitraumes abgebildet.

3
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt  zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften  mitgeteilt. 
Darüber hinaus enthält der Bericht verschiedene fin anzwirtschaftliche Kennzahlen, die einen besseren u nd schnelleren Überblick über die jeweilige 
Haushaltslage ermöglichen sollen und für die weiter e Entwicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung ste hen.

4
2 Überblick Ergebnishaushalt 
2.1  Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. September 2025  
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat im Einvernehmen mit der oberen Aufsichtsbehörde (HMdI) die Genehmigung des Haushalts 2025 am 
04.09.2025 erteilt. Bis dahin galt die vorläufige Haushaltsführung gemäß §  99 HGO. In diesem Zeitraum durften nur Leistungen erbracht werden, zu 
denen die Stadt rechtlich (d.h. per Gesetz oder Vertrag) verpflichtet ist oder bei denen die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebbar war. 
 
Der Verlauf im Ergebnishaushalt stellt sich bis zum 30.09.2025 folgendermaßen dar: 
 
Beschreibung HH-Ansatz 
2025  
Budget bis 
30.09.2025  
Ist bis 
30.09.2025  ÜPL  APL  MVS  HAR 2024  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
privatrechtliche Leistungsentgelte -21.462.787  -16.097.090  -10.950.364       -5.146.726  68%  
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -64.889.650  -48.667.238  -43.512.629       -5.154.609  89%  
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -46.6 32.999  -34.974.749  -24.101.523       -10.873.226  69%  
   davon Asyl umA -5.500.000  -4.125.000  -5.764.962       1.639.962  140%  
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -80.0 00  -60.000  -22.545       -37.455  38%  
Steuern und Steuerähnliche Erträge -430.395.000  -322.796.250  -303.792.281       -19.003.969  94%  
   davon Gewerbesteuer -192.500.000  -144.375.000  -135.820.411       -8.554.589  94%  
   davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -133. 680.000  -100.260.000  -94.281.152       -5.978.848  94%  
   davon Grundsteuer B -68.600.000  -51.450.000  -47.693.168       -3.756.832  93%  
   davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -29.630. 000  -22.222.500  -22.116.900       -105.600  100%  
   davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -3.900.000  -2.925.000  -2.027.369       -897.631  69%  
   davon Zweitwohnungssteuer -500.000  -375.000  -360.693       -14.307  96%  
Erträge aus Transferleistungen -93.053.980  -69.790.485  -68.257.414       -1.533.071  98%  
   davon SGB II / Hartz IV -36.841.800  -27.631.350  -28.640.815       1.009.465  104%  
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -249.609.702  -187.207.277  -178.627.076       -8.580.201  95%  
   davon Schlüsselzuweisungen -206.463.649  -154.847.737  -154.847.737       0 100%  
   davon AsylbLG -14.768.000  -11.076.000  -6.302.703       -4.773.297  57%  
Erträge aus der Auflösung von SoPos -5.868.470  -4.401.353  -4.476.850       75.498  102%  
sonstige ordentliche Erträge -19.215.190  -14.411.393  -11.995.056       -2.416.337  83%  
Summe der ordentlichen Erträge -931.207.778  -698.405.834  -645.735.738       -52.670.096  92%

5
Beschreibung HH-Ansatz 
2025  
Budget bis 
30.09.2025  
Ist bis 
30.09.2025  ÜPL  APL  MVS  HAR 2024  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Personalaufwendungen 170.474.053  127.832.821  117.939.979    -30.292    9.892.842  92%  
Versorgungsaufwendungen 26.432.551  19.824.413  14.623.358       5.201.055  74%  
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 192.145 .902  142.122.897  132.831.366    -2.648.706    9.291.531  93%  
   davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell  70.306.200  51.147.761  55.167.000    -2.109.186    -4.019.240  108%  
Abschreibungen 34.524.810  25.893.608  21.524.734       4.368.874  83%  
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 221.785. 640  160.729.247  134.213.070    319.352   -7.799.329  26.516.177  84%  
   davon Zuweisung Staatstheater 21.787.400  16.340.550  16.340.544       6 100%  
   davon Zuschuss DADINA 14.283.200  9.641.160  10.500.000      -1.428.320  -858.840  109%  
   davon Zuschuss HEAG mobilo für ÖPNV 34.822.213  23.880.220  684.000    500.301   -3.482.221  23.196.220  3%  
   davon Zuschuss Darmstadtium 3.100.000  2.325.000  2.000.000       325.000  86%  
   davon Kita-Zuschuss kirchliche u. freie Träger 61. 195.003  46.609.502  46.487.849    1.000.000   -49.000  121.653  100%  
   davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen  25.180.000  18.885.000  18.884.690       310  100%  
   davon Verlustabdeckung EB Bäder 9.919.753  6.695.834  6.000.000      -991.975  695.834  90%  
Steueraufwendungen einschl. Umlagen  91.738.000  68.803.500  66.440.537       2.362.963  97%  
   davon LWV-Umlage  62.000.000  46.500.000  43.935.093       2.564.907  94%  
   davon Gewerbesteuerumlage 14.679.000  11.009.250  11.127.272       -118.022  101%  
   davon Heimatumlage 9.122.000  6.841.500  6.914.805       -73.305  101%  
Transferaufwendungen  229.937.475  170.235.298  168.945.751    2.205.713   -5.162.791  1.289.547  99%  
   davon SGB II / Hartz IV  61.826.000  48.032.700  47.081.974    2.274.000   -56.400  950.726  98%  
   davon AsylbLG 12.802.000  8.358.150  7.411.427      -1.657.800  946.723  89%  
   davon Jugendhilfe 55.454.870  41.291.537  40.479.910    -63.380   -336.108  811.627  98%  
   davon Asyl (umA) 5.540.000  4.155.000  4.357.044       -202.044  105%  
sonstige ordentliche Aufwendungen  1.195.056  896.971  1.024.445    905    -127.474  114%  
Summe der ordentlichen Aufwendungen  968.233.487  716.338.755  657.543.240    -153.028   -12.962.119  58.795.515  92%  
Verwaltungsergebnis 37.025.709  17.932.922  11.807.502      -153.028    -12.962.119  6.125.420  66%  
Finanzerträge  -23.225.910  -17.419.433  -10.492.650       -6.926.783  60%  
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 22.280.730  16.711.909  14.231.090    1.815    2.480.819  85%  
   davon für Liquiditätskredite  5.371.980  4.028.985  3.946.285       82.700  98%  
Finanzergebnis  -945.180  -707.524  3.738.440      1.815      -4.445.964  -528%

6
Beschreibung HH-Ansatz 
2025  
Budget bis 
30.09.2025  
Ist bis 
30.09.2025  ÜPL  APL  MVS  HAR 2024  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge  -954.433.688  -715.825.266  -656.228.388       -59.596.878  92%  
Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen  990.514.217  733.050.664  671.774.330      -151.213    -12.962.119  61.276.334  92%  
Ordentliches Ergebnis  36.080.529  17.225.398  15.545.942      -151.213    -12.962.119  1.679.456  90%  
Außerordentliche Erträge -4.500  -3.375  -358.084       354.709  10610%  
Außerordentliche Aufwendungen   380  417.833    506    -417.454  110101%  
Außerordentliches Ergebnis  -4.500  -2.996  59.749      506      -62.745  -1995%  
Jahresergebnis  36.076.029  17.222.402  15.605.691      -150.707    -12.962.119  1.616.711  91%  
 
 
2.2  Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 
 
Ordentliche Erträge 
Die Ordentlichen Erträge erreichen in Summe im Beri chtszeitraum das rechnerische Budget zu 92%. 
Die Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen l iegen mit 10,8 Mio. Euro deutlich unter den Planwer ten. Dies ist im Wesentlichen auf die aus- 
sehenden Erstattungen vom Bund für Unterbringung Ge flüchteter zurückzuführen, die zum Berichtszeitpunk t um 5,6 Mio. Euro unter dem Planwert 
liegen. Derzeit ist es ungewiss, in welchem Umfang die Kostenerstattungen für die Unterbringung Geflüc hteter im Jahr 2025 erfolgen werden.  
Darüber hinaus liegen die Gastschulbeiträge derzeit um 4,3 Mio. Euro unter dem geplanten Niveau. Es wird jedoch erwartet, dass die Mittel im vierten 
Quartal zufließen und sich die Werte damit planmäßi g entwickeln. Im Bereich Asyl umA ergibt sich dageg en eine positive Abweichung durch die 
Kostenerstattungen aus dem Vorjahr. 
Die Position Steuern und steuerähnliche Erträge ble ibt mit 19,0 Mio. Euro hinter dem Planwert zurück u nd erreicht derzeit rund 94 % des geplanten 
Aufkommens. Besonders deutlich zeigt sich die Abwei chung bei der Gewerbesteuer, die mit 8,6 Mio. Euro unter dem Ansatz liegt. Auch der Gemein- 
deanteil an der Einkommensteuer bleibt mit 6,0 Mio.  Euro unter Plan. Die Grundsteuer B verfehlt den vo rgesehenen Wert um 3,8 Mio. Euro und 
erreicht damit rund 93 % des geplanten Aufkommens.  Die unerwartet starke Unterschreitung des Budgets l ässt vermuten, dass der vom Land 
übermittelte sog. aufkommensneutrale Hebesatz zu ni edrig bemessen sein könnte.

7
Darüber hinaus liegt die Vergnügungssteuer mit 0,9 Mio. Euro bei 69 % des Planwerts. 
Bei den Erträgen aus Zuweisungen und Zuschüssen liegt die Gesamtposition mit 8,6 Mio. € unter dem Planwert und erreicht damit 95 % des geplanten 
Aufkommens. Innerhalb dieser Position zeigt sich in sbesondere bei den Zuweisungen und Zuschüssen im Be reich „Asyl“ eine deutliche Abweichung, 
sie liegen mit 4,8 Mio. € unter dem Plan und erreichen lediglich 57 % des vorgesehenen Wertes. Die verbleibenden Differenzen innerhalb der Position 
resultieren aus den Zuweisungen für laufende Zwecke  vom Land und vom Bund. 
Bei den sonstigen ordentlichen Erträgen ergibt sich  ebenfalls eine Unterschreitung i.H.v. 2,4 Mio. Eur o, was 83 % des vorgesehenen Betrages ent- 
spricht.  
 
Darüber hinaus ist bei der weiteren Beurteilung der  Entwicklung im Berichtszeitraum zu beachten, dass in den Positionen „privatrechtliche Leis- 
tungsentgelte“ und „öffentlich-rechtliche Leistungs entgelte“ Erträge fehlen, die erst zum Jahresende a bgerechnet werden. 
 
 
Ordentliche Aufwendungen 
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 657,5 Mio. Euro und liegt damit um 58,8 Mio. Euro unter 
dem Budget.  
Die größte Abweichung innerhalb der Aufwendungen ist bei der Position Zuweisungen und Zuschüsse zu verzeichnen. Diese beläuft sich auf rund 26,5 
Mio.Euro. Ein wesentlicher Grund für diese Abweichung liegt darin, dass zum Zeitpunkt der Berichterstattung der vorgesehene Zuschuss an HEAG 
mobilo für ÖPNV noch nicht ausbezahlt wurde. Dadurch ergibt sich eine Differenz von rund 23,2 Mio.Euro. Es wird davon ausgegangen, dass die 
Auszahlung des Zuschusses bis zum Jahresende erfolgt. 
Des Weiteren zeigt sich eine deutliche positive Abweichung bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, die zum Berichtszeitpunkt rund 9,3 
Mio. Euro beträgt und damit etwa 93 % des zur Verfügung stehenden Budgets ausmacht. Ein wesentlicher Grund für diese Unterschreitung liegt in der 
restriktiven Haushaltsbewirtschaftung, die bis zum Ende des dritten Quartals im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung gemäß § 99 HGO erfolgte. 
In diesem Zeitraum durften lediglich Ausgaben gelei stet werden, zu denen eine rechtliche Verpflichtung  bestand oder die zur Aufrechterhaltung des 
Dienstbetriebs zwingend erforderlich waren. Die fes tgestellte Differenz ist somit eine unmittelbare Fo lge der restriktiven Ausgabenpolitik im Rahmen 
der vorläufigen Haushaltsführung.

8
Die Steueraufwendungen einschließlich Umlagen liegen zum Berichtszeitpunkt unter dem Budget, was hauptsächlich auf die LWV-Umlage zurückzufüh- 
ren ist, die mit 2,6Mio. Euro unter dem ursprünglich geplanten Wert liegt. 
Auch im Bereich der Personal- und Versorgungsaufwendungen fehlen die anteiligen Rückstellungsbeträge und im Bereich der Abschreibungen die 
Wertberichtigungen, die stets erst im Rahmen des Jahresabschlusses gebucht werden. Dennoch zeichnet sich derzeit ab, dass das Budget auch bis 
zum Jahresende nicht komplett erreicht werden wird. 
 
 
Finanzergebnis 
Das Budget der Finanzerträge wurde im Berichtszeitr aum nur zu 60% erfüllt, das der Finanzaufwendungen zu 85% in Anspruch genommen, was zu 
einem Defizit von 3,7Mio. Euro führt und damit um 4 ,4 Mio. Euro schlechter ist, als rechnerisch zum 30 .09.2025 vorgesehen. 
Die größte Abweichung bei den Finanzerträgen erklär t sich durch die nicht planbaren Buchungszeitpunkte  der Ausschüttungen verbundener Unter- 
nehmen. Außerdem bestehen Finanzerträge zum Teil au s den Risikoprämien für Bürgschaften. Diese sind je weils zu Jahresbeginn fällig und daher 
bereits für das ganze Jahr enthalten. 
 
 
Außerordentliches Ergebnis 
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich in aller Regel zweckgebundene Erträge aus Spenden, Nachlässe n, Schenkungen und Sponsoring, sowie 
Sonderabschreibungen und periodenfremde Erträge und  Aufwendungen. Da es sich zumeist um besondere Einm aleffekte handelt, die nicht planbar 
sind, werden die Plan-Ist-Abweichungen hier nicht b etrachtet. 
Zum Berichtsstand 30.09.2025 weist das außerordentl iche Ergebnis ein Defizit in Höhe von 0,06 Mio. Eur o aus.

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Jahresergebnis  
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen sieht das Bud get für den Betrachtungszeitraum durch die gesetzte n Sperren ein errechnetes Defizit in Höhe 
von 17,2 Mio. Euro vor. Tatsächlich besteht ein Feh lbetrag in Höhe von 15,6 Mio. Euro. Hier ist jedoch  zu beachten, dass im Berichtszeitraum noch 
einige wesentliche Aufwendungen fehlen (wie z.B. ve rtraglich festgelegten Zuweisungen und Zuschüsse, w ie Zuschuss an HEAG mobilo).  
Bis zur Genehmigung des Haushalts durch die Aufsich tsbehörde Anfang September galt die vorläufige Haus haltsführung gemäß § 99 HGO. In diesem 
Zeitraum durften nur Ausgaben geleistet werden, die  gesetzlich oder vertraglich verpflichtend waren od er zur unaufschiebbaren Weiterführung not- 
wendiger Aufgaben dienten. 
Die Umsetzung dieser Vorgaben erfolgte über Freigab eanträge, auf deren Grundlage Haushaltsmittel gezie lt freigegeben wurden. Wie bereits im 
letzten Finanzcontrollingbericht Q2 dargestellt, wa ren die Haushaltssperren in dieser Phase sehr hoch.  
Nach der Erteilung der Haushaltsgenehmigung wurde d ie reguläre Bewirtschaftung aufgenommen. Die Budget ierung erfolgt weiterhin unter strenger 
Ausgabendisziplin. Vorrangig werden laufende Verpfl ichtungen bedient, während freiwillige Leistungen n ur eingeschränkt zugelassen sind. Die Sper- 
ren bleiben dabei teilweise bestehen, um eine vorsi chtige und nachhaltige Mittelbewirtschaftung sicher zustellen. 
Die weiterhin gesperrten Mittel, im Bereich der Sac h- und Dienstleistungen, wurden im Rahmen der Haush altsbewirtschaftung auf der Position 13 
als globale Minderausgabe gebündelt. Damit wurde si chergestellt, dass die gesperrten Beträge zentral e rfasst und bei der weiteren Mittelbewirt- 
schaftung berücksichtigt werden. 
Die Einhaltung des geplanten Defizits von rund 36 M io.Euro erschien zum Berichtszeitpunkt (30.09.2025)  schwierig. Hauptursache hierfür ist die 
schwächere Ertragsentwicklung, da insbesondere eini ge erwartete Erträge bislang hinter den Ansätzen zu rückbleiben. Auf der Aufwandsseite zeigt 
sich hingegen, dass die Einhaltung der globalen Min derausgaben weitgehend gelingt und die Ausgabendisz iplin weiterhin hoch ist. (siehe nachfol- 
gender Abschnitt)  
Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung, s o die einmaligen Sondererträge des Landes i.H.v. 10  Mio. Euro, wird für das Haushaltsjahr ein 
Defizit auf Planungsniveau prognostiziert.

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Globale Minderausgabe 
Im Haushaltsansatz ist eine globale Minderausgabe i n Höhe von 3 % (entspricht rd. 30 Mio. Euro) der veranschlagten Aufwendungen, berücksichtigt. 
Sie ist als pauschale Kürzungsposition ausgewiesen und stellt eine allgemeine Einsparauflage dar, die im Vollzug durch die Verwaltung umzusetzen 
ist. Eine konkrete Verteilung auf Teilhaushalte ode r Produkte erfolgt im Haushaltsplan nicht, sondern wird im Rahmen des Haushaltsvollzugs durch 
entsprechende Ausgabendisziplin in den Fachbereiche n sichergestellt. 
Die Umsetzung der globalen Minderausgabe erfolgt we iterhin über haushaltswirtschaftliche Sperren. Währ end die Sperren zuvor bei der Position 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen separat  dargestellt wurden, sind sie nach der Haushaltsgen ehmigung nun in der globalen Minderaus- 
gabe zusammengefasst. Die betroffenen Mittel bleibe n damit weiterhin teilweise gesperrt, auch wenn die  Darstellung im Haushaltsvollzug angepasst 
wurde. Zum aktuellen Berichtszeitpunkt zeigt sich, dass die Vorgaben der globalen Minderausgabe bisher  eingehalten werden. Hierzu haben die 
Restriktionen der vorläufigen Haushaltsführung maßg eblich beigetragen. Unter Berücksichtigung der derz eitigen Entwicklungen ist davon auszuge- 
hen, dass die geplante globale Minderausgabe bis zu m Jahresende bei weiterhin strikter Ausgabendiszipl in in allen Fachbereichen realisiert werden 
kann.

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3        Kreditaufnahme und Schulden 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.09.2025 
 Investitionskredite  Liquiditätskredite  Gesamt  
Kernhaushalt 594.509.269 €  113.715.103 € 708.224.372 € 
EB Bäder 62.404.711€  0 €  62.404.711€ 
EB EAD 50.058.236 €  0 €  50.058.236 € 
EB DWuW 1.535.421 €  0 €  1.535.421 € 
EB IDA 378.657.150 €  0 €  378.657.150 € 
Summe 1.087.164.789 € 113.715.103 € 1.200.879.891 € 
 
In diesen Summen ist ein inneres Darlehen vom Kernh aushalt an den EB IDA über 3.069.713 Euro enthalten , davon 1.966.854 Euro aus dem Kom- 
munalen Investitionsprogramm des Landes (KIP).  
Der ausgewiesene Betrag für Liquiditätskredite zum Stichtag 30.09.2025 setzt sich zusammen aus bestehe nden Liquiditätskredit (100.000.000 
Euro) sowie einem negativen Kontostand des Sparkass enkontos (13.715.103 Euro). 
 
 
 
 
3.2 Stand der Bürgschaften 
Gemäß dem letzten Finanzcontrolling-Bericht zum 30.06.2025 betrug die Summe der übernommenen Bürgschaften 375,4 Mio. Euro. 
Bis zum Stichtag 30.09.2025 hat sich dieser Bürgschaftsstand nicht verändert.

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4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen  
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die 
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis. 
 
Formel: 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      
Berechnung (Ist): 656.228.370 €    
671.774.331 €    
      
Wert zum 30.09.2025 97,69% (30.09.2024: 99,36%) 
 
 
4.2 Steuerertragsquote 
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer- 
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes. 
 
Formel: 
 Steuererträge 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      
Berechnung (Ist): 303.792.281 €    
656.228.370 €    
      
Wert zum  30.09.2025  46,29%      (30.09.2024:  46,65%)

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4.3 Personalaufwandsquote 
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den 
interkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kom munen allerdings noch nicht vor. 
 
Formel: 
 Personal- und Versorgungsaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      
Berechnung (Ist): 132.563.337 €    
671.774.331 €    
      
Wert zum  30.09.2025  19,73% (30.09.2024:  20,33%)  
 
4.4 Zuschuss- und Förderquote 
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Aufwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen, Träger von Kindertageseinrichtungen 
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. Bei einer angespannten Haushaltslage sind die in den Zuweisungen und Zuschüssen enthaltenen frei- 
willigen Leistungen gering zu halten. 
 
Formel: 
 Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      
Berechnung (Ist): 134.213.070 €    
671.774.331 €    
      
Wert zum  30.09.2025  19,98% (30.09.2024:  20,01%)

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4.5 Transferaufwandsquote 
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer). 
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken. 
 
Formel: 
 Transferaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      
Berechnung (Ist): 168.945.751 €    
671.774.331 €    
      
Wert zum  30.09.2025  25,15% (30.09.2024:  25,55%)  
 
 
4.6 Transferdeckungsquote 
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind 
 
Formel: 
 Erträge aus Transferleistungen 
 Transferaufwendungen 
      
Berechnung (Ist): 68.257.414 €    
168.945.751 €    
      
Wert zum  30.09.2025  40,40% (30.09.2024:  41,27%)

15 
4.7 Zinslastintensität 
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen  zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil 
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige 
Quote ist daher anzustreben. 
 
Formel: 
 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      
Berechnung (Ist): 14.231.090 €    
656.228.370 €    
      
Wert zum  30.09.2025  2,17% (30.09.2024:  2,11%)  
 
 
 
 
 
 
 
Darmstadt, 21.11.2025 
 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (2)

TOP 398
TOP 10

Details

Vorlagen-Nr.
2025/0320
Typ
Magistratsvorlage
Datum
26.11.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00