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V/0338/2017

Stadthalle Hiltrup, weiteres Vorgehen

Vorlagen 11.04.2017

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Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 17.05.2017, TOP 2.4.1

Beschlussvorlage

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Ansehen

1-a-r-0026-2016-Stadthalle Hiltrup

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Ansehen

2-a-r-0058-2016-Stadthalle Hiltrup

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

10129 Zeichen

V/0338/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Immobilienmanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Stadthalle Hiltrup, weiteres Vorgehen; Ratsanträge SPD A-R/0022/2016  
sowie CDU und Bündnis 90 / Die Grünen / GAL A-R-0058/2016 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
04.05.2017 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 
09.05.2017 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 
10.05.2017 Ausschuss für Liegenschaften, Wirtschaft und  
 strategisches Flächenmanagement Vorberatung 
17.05.2017 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1) Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Einbindung des MCC Halle Münsterland, ein Ko nzept 
für eine inhaltliche Ausrichtung einer künftigen , bedarfsgerechten Bürgerhalle mit einer Saalfl ä-
che von 700 m² nebst Bühne und entsprechenden Nebenräumen auf dem heutigen Grundstück 
der Stadthalle Hiltrup zu erstellen und ein darau s abgeleitetes Raumprogramm zu entwickeln. 
Dabei sind die Erkenntnisse der Vorlage V/0856/2015 „Sachstandsbericht: Weiterer Umgang mit 
dem Gebäude der Stadthalle Hiltrup“ zu berücksichtigen.  
 
2) Es wird - aufgrund der weiteren dringenden schulischen Nutzungsbedarfe (Unterrichtsräume und 
Mensa) von Teilbereichen der Stadthalle Hiltrup - zur Kenntnis genommen, dass ein Neubau e i-
ner Bürgerhalle Hiltrup und die Machbarkeitsstudie für eine Erhöhung der Zügigkeit der Joha n-
nes-Gutenberg-Realschule Hiltrup im Schulze ntrum Hiltrup eine starke Wechselwirkung und s o-
mit einen gemeinsamen Planungshorizont haben.  
 
3) Die vom Rat beschlossene Machbarkeitsstudie für die Johannes -Gutenberg-Realschule Hiltrup 
erfolgt auf Basis der Vorlage V/0420/2016/1.Erg.: „Handlungsbedarf zur Erweiterung von Schul-
gebäuden auf Grund der demografischen Entwicklung und der Beschulung von Flüchtlingski n-
dern bis 2020/2021“ für insgesamt 26 Schulstandorte. Mit der parallel im Beratungsgang befindli-
chen Vorlage V/0328/2017 „Fortschreibung der Handlungsbedarfe zur Erweiterung von Schulg e-
bäuden aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Schuljahr 2025/2026 auf Basis der 
Vorlage V/0420/2016/1“ wird ein erster Zwischenstand sowie ein Ausblick auf den weiteren Pr o-
zess gegeben. Es wird zur Kenntnis geno mmen, dass die Machbarkeitsstudie für die Johannes -
Gutenberg-Realschule Hiltrup voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2017 abgeschlossen sein wird.  
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0338/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Tschöpe 
Ruf: 
492-2306 
E-Mail: 
Tschoepe@stadt-muenster.de  
Datum: 
11.04.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0338/2017 
4) Die Verwaltung wird beauftragt, auf Grundlage der schulischen Raumbedarfe und dem Rau m-
programm einer künftigen Bürgerhalle eine gemeinsame Planung durchzuführen und – nach den 
Nutzungen Schule und Bürgerhalle – differenzierte Kosten zu ermitteln. 
 
5) Es wird zur Kenntnis genommen, dass die auf mittelfristige Sicht weiterhin erford erliche Nutzung 
des multifunktional genutzten Objektes der Stadthalle Hiltrup aufgrund des Zustandes des G e-
bäudes und der technischen Einrichtungen mit Risiken verbunden sein wird.  
 Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird das Objekt - zur Aufrechterhaltung der aktuellen Nutzung 
- mit minimalen Reparaturmaßnahmen betriebsbereit gehalten.  
 Die Räumlichkeiten, die derzeit für Schul - und Bürozwecke benutzt werden, können aus techn i-
scher Sicht auf absehbare Zeit mit vertretbarem Aufwand weiter genutzt werden. Für den Halle n-
betrieb kann dies nur bedingt bzw. nicht sichergestellt werden.  
 
6) Die Verwaltung wird beauftragt, die Rahmenbedingungen für den Abschluss eines Dienstlei s-
tungsvertrages für einen Betrieb der künftigen Bürgerhalle durch das MCC Halle Mün sterland zu 
klären. Beim Betrieb durch das MCC Halle Münsterland sind die Interessen der Vereine und Ve r-
bände in Hiltrup zu berücksichtigen. 
 
7) Die Anträge an den Rat der Stadt Münster 
 A-R/0022/2016 der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster „Ein neues Stadtteilzentrum für 
Hiltrup“ vom 03.05.2016 (Anlage 1) und 
 A-R/0058/2016 der Bündnis90/Die Grünen / GAL Ratsfraktion Münster und der CDU Rat s-
fraktion Münster „Modern und bürgerfreundlich – Eine neue Bürgerhalle für Hiltrup“ vom 
05.12.2016 (Anlage 2) sind hiermit erledigt. 
 
 
 
Begründung: 
 
Zu 1) 
 
Mit der Vorlage V/0856/2015 „Sachstandsbericht: Weiterer Umgang mit dem Gebäude der Stad thalle 
Hiltrup“ hat die Verwaltung einen umfassenden Bericht über die aktuelle Situation der Stadthalle 
Hiltrup als auch zu verschiedenen Handlungsvarianten (inklusive Wirtsc haftlichkeitsbetrachtung) ge-
geben.  
Der Hallenbetrieb der Stadthalle Hiltrup umfasst eine rund 700 m² große Saalfläche nebst Bühne und 
entsprechenden Nebenräumen. 
Aktuell wird der Veranstaltungsbetrieb in der Stadthalle Hiltrup durch die Bezirksverwaltungs stelle 
Hiltrup durchgeführt.  
 
Das MCC Halle Münsterland ist bereit, die Stadt Münster bei den Fragestellungen  
 
 der Konzepterstellung für eine inhaltliche Ausrichtung einer künftigen Bürgerhalle und 
 der Ableitung eines Raumprogrammes 
 
inhaltlich zu unterstützen. Diese Aktivitäten erfolgen insbesondere im Hinblick auf eine mögliche B e-
treiberschaft durch das MCC Halle Münsterland (siehe auch Beschlusspunkt 6) und sind dem MCC 
Halle Münsterland angemessen zu vergüten.  
 
Zu 2)  
 
In dem Gebäude der heutigen Sta dthalle Hiltrup werden aktuell für schulische Bedarfe folgende 
Räumlichkeiten genutzt:

- 3 - 
V/0338/2017 
Mensa 
Die Mensa einschl. Küchenfläche wird von der Realschule und dem Gymnasium im Schulzentrum 
Hiltrup genutzt und ist seit Jahren wichtiger Bestandteil des Unterrich tsalltages. Die Bedeutung und 
Wichtigkeit wird sich analog zu den Steigerungszahlen im Grundschulbereich für den Offenen Gan z-
tag eher noch steigern, so dass die Neuschaffung dieser Fläche bei einer Überplanung der jetzigen 
Stadthalle zwingend erforderlich ist.  
 
Klassenräume  
Die Klassenräume im Obergeschoß der Stadthalle Hiltrup werden aktuell von der Johannes -
Gutenberg-Realschule Hiltrup genutzt. Fünf Klassenräume und ein kleinerer Raum als Teamzi mmer 
für das Kollegium sind zur Zeit belegt.  
Im Rahmen der  Machbarkeitsstudie für eine Erhöhung der Zügigkeit der Johannes -Gutenberg-
Realschule Hiltrup von 3,5 auf 4 Züge sind die Raumbedarfe auf Basis der vom Rat beschloss enen 
Raumstandards zu überprüfen. Es ist fraglich, ob die verstärkten räumlichen Anforderun gen (u. a. 
durch höhere Klassenzahlen und Inklusion) innerhalb des Raumbestandes des Schulzentrums Hiltrup 
aufgefangen werden können. 
Konkretere Aussagen lassen sich erst mit Abschluss der Machbarkeitsstudie, die in enger Zusa m-
menarbeit mit den Schulen entstehen wird, treffen. 
 
Zu 3) 
Die gemeinsame Planung der schulischen Bedarfe in der heutigen Stadthalle Hiltrup und einer neuen 
Bürgerhalle ist zeitlich in die Ablaufplanung der Erstellung der Machbarkeitsstudie  für die Johannes-
Gutenberg-Realschule einzubinden.  Der Terminplan sieht als grobe Zeitstruktur vor, dass die Mac h-
barkeitsstudie einschl. Kostenschätzung bis Ende des Jahres 2017 erstellt ist. 
 
Zu 4) 
Vor dem Hintergrund dieser bestehenden schulischen Nutzungsbedarfe an Räumlichkeiten der heut i-
gen Stadthalle ist eine enge Verzahnung einer möglichen Erweiterung des Schulzentrums (Machba r-
keitsstudie) und einem Neubau einer Bürgerhalle Hiltrup gegeben.  
Um mögliche Flächenpotentiale an dem Standort optimal auszuschöpfen, müssen alle funktionalen 
Synergien bedacht und im Rahmen einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie für den Standort darg e-
stellt werden. Auch die Bildung von ggf. erforderlichen Bauabschnitten und zeitlichen Abfolgen mü s-
sen abgestimmt werden.  
 
Zu 5) 
Insgesamt ist festzustellen, dass wesentliche Teile der technischen Gebäudeausrüstung der Stadthal-
le Hiltrup am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt sind; mit Ausfällen der eingesetzten Technik ist 
daher zukünftig zu rechnen.  
 
Die Instandhaltungsstrategie für das Objekt der Stadthalle Hiltrup sieht vo r dem Hintergrund der b e-
schriebenen Bauteilzustände, seiner nicht mehr anforderungsgerechten Struktur und der dadurch 
ungeklärten Zukunftsperspektive wie folgt aus: 
Eine – üblicherweise anzustrebende - grundlegende vorausschauende Instandhaltung des Obje ktes 
scheidet aus Gründen der Wirtschaftlichkeit aus; vielmehr wird das Objekt zur Aufrechterhaltung der 
Nutzung mit minimalen Reparaturmaßnahmen betriebsbereit gehalten. 
 
Bei Störungen im Bereich der Schul- und Büronutzung wird davon ausgegangen, dass der B etrieb 
durch geringe Reparaturarbeiten weiterhin mittelfristig aufrechterhalten werden kann. 
 
Bei substantiellen Störungen im Bereich der Hallennutzung muss davon ausgegangen werden, dass 
die Weiterführung der Nutzung nur durch umfassende, sehr kosteninten sive Maßnahmen möglich 
wäre. Investitionen dieser Art sind in der oben beschriebenen Konstellation allerdings nicht zu rech t-
fertigen. Der Hallenbetrieb kann vor diesem Hintergrund mittelfristig nur bedingt bzw. nicht sicherg e-
stellt werden.

- 4 - 
V/0338/2017 
Hierzu soll beispielhaft die Lüftungsanlage des Hallenbetriebes benannt werden: 
Bei einem Ausfall von Hauptkomponenten wäre die Lüftungsanlage komplett zu erneuern. Dies hat 
auch entsprechende Aufwendungen im Hochbau zur Folge. Es würde sich hierbei um eine ko mplexe, 
kostenintensive und zeitlich aufwändige Maßnahme handeln. Eine neue Lüftungsanlage wäre zudem 
auf ein entsprechendes Nutzungskonzept abzustimmen (zukünftige Luftmenge, Kü hlung usw.). Ohne 
eine funktionierende Lüftung ist die Halle nicht als Versammlungsstätte nutzbar. 
 
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass auch die Kegelbahn des seit Jahren leerstehe nden 
Restaurantbereiches aufgrund der defekten Lüftungsanlage nicht mehr genutzt werden kann.  
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Peck 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1:  A-R/0022/2016 der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster „Ein neues Stadtteilzen trum 
für Hiltrup“ vom 03.05.2016  
Anlage 2:  A-R/0058/2016 der Bündnis90/Die Grünen / GAL Ratsfraktion Münster und der CDU 
Ratsfraktion Münster „Modern und bürgerfreundlich – Eine neue Bürgerhalle für Hiltrup“ 
vom 05.12.2016

1-a-r-0026-2016-Stadthalle Hiltrup

3979 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0022/2016  
 
SPD -Fraktion  
im Rat der Stadt Münster 
 
Bahnhofstraße 9 
48143 Münster 
Tel. (0251) 45 314 
Fax (0251) 511 750 
www.spd-muenster.de 
 
 
Ein neues Stadtteilzentrum für Hiltrup  
Antrag an den Rat der Stadt Münster 
zur Verweisung an den ASSVW 
 
 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
Vor dem Hintergrund, dass die Stadthalle Hiltrup einerseits sanierungsbedürftig ist 
und andererseits nicht mehr den Anforderungen der Veranstalter*innen und Besu- 
cher*innen entspricht, wird die Verwaltung beauftragt: 
 
1. 
 Es wird ein Wettbewerb durchgeführt für den Bau einer neuen, multifunktional 
nutzbaren, den Bedürfnissen der Hiltruperinnen und Hiltruper entsprechenden 
und energieeffizienten neuen Stadthalle als Stadtteilzentrum für den Stadtteil 
Hiltrup. 
2.  Vor Durchführung des Wettbewerbs sind die Hiltruperinnen und Hiltruper, 
Vereine, Einrichtungen, Kulturschaffende und weitere gesellschaftliche Grup- 
pen in einer ergebnisorientiert und fachkundig konzipierten öffentlichen Ver- 
anstaltung zu beteiligen. Die Erkenntnisse sind den am Wettbewerb teilneh- 
menden Büros als Impulse mitzuteilen. 
3.  Im Rahmen der Auslobung wird sichergestellt, dass 
a)  eine der hohen Zentralität des Standortes angemessene Qualität erzielt 
wird, 
b)  durch Multifunktionalität, Energieeffizienz und Konzeptqualität eine hohe  
  Wirtschaftlichkeit für Bau und Betrieb erreicht w ird, 
c)  die Bedarfe der anliegenden Schulen nach Möglichkeit berücksichtigt wer- 
den 
d)  es zu verträglichen Verkehrsabwicklungen kommt und 
e)  weitere Synergien und wirtschaftliche Vorteile durch ergänzende Nutzun- 
gen  
  überprüft werden. 
4.  Die Auslobung erfolgt ergebnisoffen in der Frage der Projektträgerschaft für 
Bau und Betrieb. Insbesondere für die Erreichung weiterer Synergien und wirt- 
schaftlicher Vorteile sind auch Ansätze zu prüfen, die den Bedarf an Wohnraum 
für ältere Menschen in zentraler Lage Hiltrups berücksichtigen. 
03.05.2016

2 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Stadthalle Hiltrup hat für den Stadtteil und den Stadtbezirk eine hohe Bedeutung. 
Gleichwohl sind die Nutzungsmöglichkeiten durch nicht mehr den Anforderungen 
entsprechende Räumlichkeiten und Zuschnitte eingeschränkt. Sie entspricht also nicht 
mehr den Bedürfnissen der Hiltruperinnen und Hiltrupern und ist auch deshalb nur 
sehr unwirtschaftlich zu betreiben. Zudem erfüllt das Gebäude in keiner Weise mo- 
derne energetische Standards, was auch zu hohen Betriebskosten führt.  
 
Ziel muss es darum sein, ein neues Stadtteilzentrum für Hiltrup zu schaffen, das den 
Bedarfen des Stadtteils wirklich entspricht und darum auch viel stärker in Anspruch 
genommen wird. Dies ist im Bestand nicht erreichbar. Beispiele aus anderen Stadttei- 
len aber auch aus anderen Städten zeigen, dass ein modernes Stadtteilzentrum für 
die Bürgerinnen und Bürger, für Vereine, Einrichtungen, Kulturschaffende und weitere 
gesellschaftliche Gruppen hohe Attraktivität bietet und zugleich für den städtischen 
Haushalt eine verbesserte Wirtschaftlichkeit bringen kann.  
 
Dafür braucht es gute Ideen! Darum ist ein Wettbewerb die richtige Wahl. Damit aber 
nicht an den Interessen der Hiltruperinnen und Hiltruper vorbei geplant wird, sind 
diese vorher zu beteiligen, um ihre Impulse an die teilnehmenden Büros geben zu 
können. Die Wettbewerbe zur Entwicklung der ehemaligen Kasernenflächen York und 
Oxford sind gute Beispiele, wie eine frühzeitige BürgerInnen-Beteiligung zu sehr gu- 
ten Ergebnissen führen kann. 
 
 
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 
Fraktion im Rat der Stadt Münster 
 
Dr. Michael Jung   Thomas Fastermann   Doris Feldma nn 
Philipp Hagemann   Marius Herwig   Dr. Cornelia Jäg er 
Mathias Kersting   Michael Kleyboldt   Marianne Koc h 
Katharina Köhnke   Thomas Kollmann   Gaby Kubig-Ste ltig 
Hedwig Liekefedt   Anne Schulze Wintzler  Petra Sey fferth 
Ludger Steinmann   Beate Vilhjalmsson   Robert von Olberg 
     Maria Winkel

2-a-r-0058-2016-Stadthalle Hiltrup

3738 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0058/2016  
 
 
 
 
 
Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU 
Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster 
 
 
 
05. Dezember 2016 
 
Modern und bürgerfreundlich - Eine neue Bürgerhalle für Hiltrup 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
1.  Die Verwaltung wird beauftragt, bis Ende 2017 -  auf der Grundlage der Ergebnisse des 
politischen Arbeitskreises Stadthalle Hiltrup - konkretisierende Planungen für die Errichtung 
eines Neubaus einer Bürgerhalle mit einer Saalfläche von rund 700 m² nebst Bühne und 
entsprechenden Nebenräumen auf dem heutigen Grundstück der Stadthalle Hiltrup zu 
erstellen. 
2.  Die Verwaltung wird beauftragt, das Know-how des Messe- und Congress Centrums Halle 
Münsterland GmbH in die Planungsaktivitäten einzubinden und zu prüfen, ob der Betrieb 
der künftigen Bürgerhalle für einen noch zu bestimmenden Zeitraum auf die Halle 
Münsterland übertragen werden kann. Bei den Aktivitäten des Messe- und Congress 
Centrums Halle Münsterland GmbH soll es sich dabei ausschließlich um die Erbringung 
entsprechender Dienstleistungen / Management / Catering der Vermietung handeln. 
3.  Bei der Planung des Neubaus der Stadthalle wird die anstehende Erweiterung der Johannes-
Gutenberg-Realschule ausreichend berücksichtigt, mit der Zielrichtung, Synergieeffekte zu 
generieren.  
4.  Die Verwaltung wird aufgefordert, bis Ende März 2017 einen Finanzierungsvorschlag für die 
Planungskosten zu unterbreiten. 
 
 
Begründung: 
Die Stadthalle Hiltrup, ausgehend von einer Saalfläche von rund 700 m² nebst Bühne und 
entsprechenden Nebenräumen, ist für den größten Außenstadtteil Münsters und den gesamten 
Stadtbezirk auch weiter unverzichtbar . Zu diesem Ergebnis ist der politische Arbeitskreis Stadthalle 
Hiltrup in seinen Erörterungen parteiübergreifend gekommen.

Aktive Bürgerinnen und Bürger, eine vielfältige Vereins- und Kulturlandschaft, sowie ein lebendiges 
öffentliches Leben zeigen den fortbestehenden Bedarf, der sich auch aus der Anlage 2 
„Nutzungsübersicht Hallenbetrieb“ zur Berichtsvorlage vom 04.11.2015 „Sachstandsbericht: 
Weiterer Umgang mit dem Gebäude der Stadthalle Hiltrup“ (V/0856/2015) ergibt.  
Der jetzige Bau ist allerdings stark sanierungsbedürftig und lässt beim großen Saal eine 
wünschenswerte Teilbarkeit vermissen. Aus der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung (Anlage 7) zur 
oben genannten Berichtsvorlage der Stadt Münster vom 04.11.2015 (V/0856/2015) ergibt sich, dass 
ein Neubau geringere Kosten verursacht als es eine umfassende Sanierung des alten Gebäudes tun 
würde.  
Die aus der Vorlage 0420/2016 ersichtlichen Herausforderungen für das Schulleben in Münster und 
insbesondere die anstehende Erweiterung der Johannes-Gutenberg-Realschule sollen bei den 
Planungen ausreichend berücksichtigt werden, um die bis heute gute Kooperation zwischen den 
Schulen und der Stadthalle Hiltrup weiter auszubauen. 
Es erscheint sinnvoll, das Know-how des Messe- und Congress Centrums Münsterland GmbH als 
erfahrenem Akteur bei der Ausrichtung von Veranstaltungen und Vermietung von Hallenfläche 
miteinzubeziehen, nicht zuletzt um Konkurrenzen zu vermeiden und Synergieeffekte zu nutzen. 
Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, sollte der Finanzierungsvorschlag für die notwendigen 
Planungskosten bis Ende März 2017 vorliegen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich die 
Diskussion um eine Renovierung oder einen Neubau der Stadthalle Hiltrup bereits seit Juni 2012 
hinzieht. Diesbezüglich kann auf die Seiten 5-7 der oben genannten Vorlage verwiesen werden, die 
sich eingehend mit dem mehrjährigen Prozess und der Arbeit des Politischen Arbeitskreises 
Stadthalle beschäftigt. 
 
 
 
gez. gez. 
Otto Reiners Stefan Weber 
und Fraktion  und Fraktion

Beratungsverlauf (4)

04.05.2017 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 6.8 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
09.05.2017 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 5 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
10.05.2017 Ausschuss für Liegenschaften, Wirtschaft und strategisches Flächenmanagement
TOP 5.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
17.05.2017 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 2.4.1 Entscheidung
Zur Sitzung

Orte (1)

  • Bahnhofstraße 9

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Details

Aktenzeichen
V/0338/2017
Typ
Vorlagen
Datum
11.04.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37