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3425/2020

Erziehung und Unterricht in Köln

Mitteilung Ausschuss 03.12.2020

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Mitteilung Ausschuss

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Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_05_2020

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Mitteilung Ausschuss

3022 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/153 
153/1 
Vorlagen-Nummer  03.12.2020 
 3425/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 14.01.2021 
 
Erziehung und Unterricht in Köln 
Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik legt einen statistischen Bericht zur Beschäftigungsstruktur 
und -entwicklung in der Kölner Bildungsbranche vor. Der Pegel 5/2020 beinhaltet außerdem einen 
Vergleich zu anderen deutschen Großstädten. 
In Folge des Bevölkerungswachstums wächst auch die Branche Erziehung und Unterricht: Ihre Be-
schäftigtenzahl ist zwischen 2010 und 2019 um mehr als ein Drittel gestiegen. Mit rund 26  000 Be-
schäftigten war 2019 etwa jede(r) Zwanzigste in dieser Dienst leistungsbranche tätig. Und die Be-
schäftigung wird hier auch in Zukunft weiter steigen. 
Bis Ende 2020 ist die Schaffung von 1  000 zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen geplant. Spätes-
tens bis 2025/2026 soll die Versorgungsquote bei der Kinderbetreuung von 5 0 Prozent im U3 - und 
annähernd 100 Prozent im Ü3-Bereich erreicht sein. Die Schülerzahlen werden kurz- bis mittelfristig 
weiter steigen. Zudem werden sich auch die Studierendenzahlen an den bestehenden Kölner Hoch-
schulen langfristig auf hohem Niveau stabilisieren. 
Vor allem im Bereich der Kindertagesstätten, der Hochschulen und der Weiterbildungseinrichtungen 
gab es seit 2010 die höchsten Beschäftigungszuwächse: 
Bei Kindertagesstätten und Vorschulen stieg die Zahl der Arbeitsplätze um rund die Hälfte (+2  700, 
+50%). Mit 92 Prozent liegen hier auch der größte Frauenanteil sowie der höchste Anteil an hochqua-
lifizierten Frauen mit akademischen Abschluss (80%). 
Mit einem Zuwachs von rund 1  900 Arbeitsplätzen (+27%) verzeichneten die Universitäten, Fach-
hochschulen, Berufs - und Fachakademien die zweithöchste absolute Beschäftigungszunahme. In 
diesem Bereich arbeiten mit einem Anteil von 71 Prozent erwartungsgemäß ebenfalls viele Menschen 
mit einem akademischen Berufsabschluss, wobei hochqualifizierte Frauen (22%) gegenüber Männern 
(72%) weit unterrepräsentiert sind und mit mehr als die Hälfte der Beschäftigten (56%) in Teilzeit die 
höchste Teilzeit-Quote innerhalb der Branche Erziehung und Unterricht erreicht wird. 
Absolut und relativ ist die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Weiterbildung ebenfalls stark ge-
wachsen, wobei 1 700 neue Arbeitsplätze entstanden sind (+71%). Hier belegt Köln im Regionalver-
gleich den ersten Platz. 
Was die Qualität der Ausstattung im Bildungsbereich betrifft: Besonders in der Corona-Krise werden 
Defizite bei der Digitalisierung insbesondere durch die unzureichende Ausstattung mit Hard - und 
Software sichtbar. Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Bildungsungerechtigkeit: Schüle-
rinnen und Schüler der ausbildungsfernen Schichten verfügen häufig nicht über die technische Aus-
stattung zur gleichberechtigten Teilnahme am digitalen Unterricht (e-learning). 
 
gez. Greitemann 
Anlage

Pegel_Köln_Arbeitsmarkt_05_2020

37155 Zeichen

Pegel Köln 5/2020
Erziehung und Unterricht in Köln 
Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 
2010 bis 2019

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 2 
Zusammenfassung 
In Folge des Bevölkerungswachstums wächst auch die Branche Erziehung und Unterricht: Ihre Beschäftigtenzahl 
ist zwischen 2010 und 2019 um mehr als ein Drittel gestiegen. Mit rund 26 000 Beschäftigten war 2019 etwa 
jede(r) Zwanzigste in dieser Dienstleistungsbranche tätig. Und die Beschäftigung wird hier auch in Zukunft 
weiter steigen. 
Bis Ende 2020 ist die Schaffung von 1 000 zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen geplant. Spätestens bis 
2025/2026 soll die Versorgungsquote bei der Kinderbetreuung von 50 Prozent im U3- und annähernd 100 
Prozent im Ü3-Bereich erreicht sein. Die Schülerzahlen werden kurz- bis mittelfristig weiter steigen. Zudem 
werden sich auch die Studierendenzahlen an den bestehenden Kölner Hochschulen langfristig auf hohem  
Niveau stabilisieren. 
Vor allem im Bereich der Kindertagesstätten, der Hochschulen und der Weiterbildungseinrichtungen gab es seit 
2010 die höchsten Beschäftigungszuwächse: 
Bei Kindertagesstätten und Vorschulen stieg die Zahl der Arbeitsplätze um rund die Hälfte (+2 700, +50%).  
Mit 92 Prozent liegt hier auch der größte Frauenanteil sowie der höchste Anteil an hochqualifizierten Frauen  
mit akademischem Abschluss (80%). 
Mit einem Zuwachs von rund 1 900 Arbeitsplätzen (+27%) verzeichneten die Universitäten, Fachhochschulen, 
Berufs- und Fachakademien die zweithöchste absolute Beschäftigungszunahme. In diesem Bereich arbeiten mit 
einem Anteil von 71 Prozent erwartungsgemäß ebenfalls viele Menschen mit einem akademischen Berufs-
abschluss, wobei hochqualifizierte Frauen (22%) gegenüber Männern (72%) weit unterrepräsentiert sind und  
mit mehr als die Hälfte der Beschäftigten (56%) in Teilzeit die höchste Teilzeit-Quote innerhalb der Branche 
Erziehung und Unterricht erreicht wird. 
Absolut und relativ ist die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Weiterbildung ebenfalls stark gewachsen, wobei 
1 700 neue Arbeitsplätze entstanden sind (+71%). Hier belegt Köln im Regionalvergleich den ersten Platz. 
Was die Qualität der Ausstattung im Bildungsbereich betrifft: Besonders in der Corona-Krise werden Defizite bei 
der Digitalisierung insbesondere durch die unzureichende Ausstattung mit Hard- und Software sichtbar. 
Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Bildungsungerechtigkeit: Schülerinnen und Schüler der 
ausbildungsfernen Schichten verfügen häufig nicht über die technische Ausstattung zur gleichberechtigten 
Teilnahme am digitalen Unterricht (e-learning).

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 3 
Bedeutung der Branche Erziehung und Unterricht für den Standort Köln 
Die Branche „Erziehung und Unterricht“ umfasst mit rund 26 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in 
Köln 2019 sowohl das öffentliche als auch das private Bildungswesen von der Kindertagesstätte über Schulen 
und Hochschulen bis hin zu Weiterbildungseinrichtungen. Wie sich hier die Beschäftigtenzahlen innerhalb der 
einzelnen Teilbereiche in den rund letzten zehn Jahren entwickelt haben und wie dort die Beschäftigung 
strukturiert ist, ist Inhalt dieser Publikation. 
Köln ist in dieser Branche gut aufgestellt und bietet attraktive Bildungsmöglichkeiten für seine Bevölkerung und 
ebenso für Unternehmen, die sich hier ansiedeln möchten. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung eines 
Unternehmens sind auch die sogenannten „weichen Standortfaktoren“: Dabei sind Kinderbetreuungs-
möglichkeiten oder die Schul- und Hochschulausbildung für den Nachwuchs der Mitarbeitenden ebenso wichtig, 
wie die Möglichkeit der Unternehmen, qualifizierte Arbeitskräfte direkt am Standort zu rekrutieren. 
Bevölkerung wächst in den relevanten Altersgruppen 
Insbesondere seit 2010 verzeichnet Köln durch Zuwanderung und Geburtenplus ein stetiges 
Bevölkerungswachstum: Ende 2019 lag die Zahl der wohnberechtigten Personen (Haupt- oder Nebenwohnsitz) 
bei 1 091 819.1 Damit erhöhte sie sich im Vergleich zu 2010 um 64 000 Personen beziehungsweise um 
6,3 Prozent. Die für den Bereich der Kinderbetreuung relevante Altersgruppe der jungen Einwohner von einem 
bis zu sechs Jahren erhöhte sich dabei um rund 9 100 (+16,4%) und die für weiterführenden Schulen relevante 
Altersgruppe der Personen von 6 bis 18 Jahren stieg um 8 100 (+7,9%). Für den Hochschulbereich ist die 
relevante Altersgruppe 18-24 Jahre dagegen moderater gewachsen (+3 900 oder +4,4%). Die Einwohner-
zuwächse in den für den Bereich Erziehung und Unterricht relevanten Altersgruppen erfordern eine 
entsprechende, ausbaufähige und qualitativ hochwertige Bildungsinfrastruktur. Aufgrund des guten Rufs Kölner 
Hochschulen kommen dann wieder mehr Studierende nach Köln, die nicht unbedingt in Köln gemeldet sein 
müssen und aus dem näheren Umland einpendeln. 
Mit dem Bevölkerungswachstum wächst auch die Erziehungs- und Bildungsbranche 
In Köln gab es 2019 insgesamt rund 46 000 Betreuungsplätze in Kindertagesstätten und in der Tagespflege, 
davon rund ein Drittel für Kinder unter drei Jahren. Seit 20122 wurde in Köln das Angebot an Betreuungsplätzen 
erheblich ausgebaut und die Versorgungsquote im Ganztagsbereich gesteigert: Insgesamt stieg seitdem die 
Zahl der Kinderbetreuungsplätze um rund 10 000 (+27%) und die Versorgungsquote erhöhte sich in den 
Bereichen Kinderbetreuung unter drei Jahren in Kindertagesstätten und in der Tagespflege von 32 auf 42 Prozent 
sowie in der Betreuung von Kindern von drei bis sechs Jahren in Kindertagesstätten von 90 auf 95 Prozent.3 Auch 
wenn ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren besteht, sind oftmals nicht 
genügend Kapazitäten in entsprechenden Kindertagesstätten vorhanden, so dass die Inanspruchnahme der 
individuellen Tagespflege in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. 
Insgesamt gingen 2019 rund 108 500 Kölner Schülerinnen und Schüler in 270 allgemeinbildende Schulen 
(Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen), wobei die Schülerzahl seit 2010 
insgesamt um vier Prozent nur leicht gestiegen ist. Während die Zahl der Schüler bei den klassischen 
Schulformen mit unterem Bildungsabschluss seit 2010 zurückgegangen ist (Hauptschulen: -37%), sind die 
Schülerzahlen bei den mittleren und höheren Bildungsabschlüssen entweder gleich geblieben (Gymnasien: +2% 
und Realschule: -2%) oder haben sich zum Teil deutlich erhöht (Gesamtschulen: +37%). 
                                                                  
1 Einwohnerentwicklung 2019: Leichtes Wachstum in Köln - Geburtenplus übertrifft Wanderungsgewinne; Siehe auch unter: 
https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/bevoelkerung-und-haushalte, aufgerufen am 12.08.2020 
2 Zahlen für die Kinderbetreuung in der Tagespflege liegen erst seit 2012 vor. Daher bezieht sich die Entwicklung der Plätze für die gesamte 
Kinderbetreuung auf den Zeitraum 2012-2019 
3 Landesbetrieb Information und Technik IT.NRW – Statistiken zu Kinderbetreuung, allgemeinbildenden sowie weiterführenden Schulen 
(Berufs(fach-)schulen und (Fach-)Hochschulen)

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 4 
Mit 106 000 Studierenden an Kölner Hochschulen ist Köln hinter Berlin und München die drittgrößte 
Studierendenstadt in Deutschland4 und ein bedeutender Wissenschaftsstandort. Die Universität zu Köln war 
2019 mit rund 51 000 Studierenden eine der größten Universitäten Deutschlands5. Hinzu kommen die größte 
staatliche und die größte private Fachhochschule, zwei Kunsthochschulen sowie weitere staatlich anerkannte 
Hochschulen: Die Technische Universität Köln (20 000 Studierende), die private Rheinische Fachhochschule Köln 
(6 100 Studierende), die Deutsche Sporthochschule Köln als größte europäische Sporthochschule (5 200 
Studierende), die Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW (2 700 Studierende) und die Katholische 
Fachhochschule Köln (2 000 Studierende). Seit 2010 ist die Zahl der Studierenden in Köln insgesamt um 39 
Prozent gestiegen: Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichneten hierbei die Katholische Fachhochschule Köln 
(+80%) und die Fachhochschule für Polizei und Verwaltung NRW (+59%). Dagegen stieg die Zahl der 
Studierenden an der Universität zu Köln (+26%) und der Deutschen Sporthochschule (+13%) nur 
unterdurchschnittlich, absolut betrachtet jedoch aufgrund ihrer Größe am stärksten. 
Zudem besuchten 2019 rund 41 000 Schüler und Auszubildende eine der 27 Kölner Berufs- und 
Berufsfachschulen. Dies entspricht gegenüber 2010 einem Rückgang um rund 5 000 Berufs(fach-)schüler/-innen 
oder 11 Prozent. Im dualen Bildungssystem verringerte sich die Zahl der Auszubildenden, die eine Berufsschule 
besuchen, im Vergleichszeitraum um 4 300 auf 26 400 (-14%). 
Im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen gab es 2019 rund 90 000 Kursteilnehmer/innen an der Kölner 
Volkshochschule VHS, eine Zunahme um 11 500 Personen oder 15 Prozent gegenüber 2010.6 Dieser Zuwachs ist 
auch auf den Trend des „lebenslangen Lernens“, dem immer mehr auch Personen aus älteren Alterskohorten 
folgen, zurückzuführen. 
Positive Wachstumsperspektiven im Kölner Erziehungs- und Bildungssektor 
Zusammen genommen haben die Ausweitung der Kinderbetreuung sowie steigende Schüler/innen- und 
Studierendenzahlen im Branchenkomplex Erziehung und Unterricht in den letzten rund zehn Jahren erhebliche 
positive Beschäftigungseffekte ausgelöst: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich 
Erziehung und Unterricht ist um mehr als ein Drittel auf mehr als 26 000 Beschäftigte deutlich angestiegen und 
sie wird in Zukunft weiter zunehmen. 
Nach der aktuellen städtischen Bevölkerungsprognose wird die Gesamtbevölkerung in Köln auf voraussichtlich 
1,15 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in 2040 moderat steigen. Gegenüber 2017, dem Ausgangsjahr 
der aktuellen Prognose, entspräche dies einem Zuwachs um rund 70 000.
7 Dabei werden für die in der Branche 
Erziehung und Unterricht relevanten Bevölkerungsgruppen zum Teil erhebliche Zuwächse erwartet: Die Zahl der 
Kinder unter 3-Jahren bleibt zwar bis zum Jahr 2040 nahezu stabil. Allerdings ist das größte absolute Wachstum 
bis zum Jahr 2030 für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II (10 bis unter 18 Jahre) zu erwarten 
(+8 400). Danach reduziert sich ihre Zahl wieder langsam. Während die Zahl der 18- bis 30-Jährigen bis 2030 
konstant bleibt, wird sie allerdings bis 2040 um 5 900 Personen zunehmen. Demnach werden die Kinder- und 
Schülerzahlen kurz- bis mittelfristig steigen. Langfristig könnten die Schülerzahlen leicht zurückgehen. 
  
                                                                  
4 Studis Online; siehe auch unter: https://www.studis-online.de/Studieren/studentenstatistik.php#studentenstaedte-absolut, aufgerufen am 
11.08.2020 
5 Kölner Wissenschaftsrunde: Wachstumstreiber Wissenschaft; Siehe auch unter: https://koelner-wissenschaftsrunde.de/wissenschaft-
wirtschaftsbericht/, aufgerufen am 23.6.2020 
6 Stadt Köln – Amt für Weiterbildung 
7 Bevölkerungsprognose für Köln 2018 bis 2040, Siehe auch unter: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-
einwohner-und-haushalte/bev%C3%B6lkerungsprognose_f%C3%BCr_k%C3%B6ln_2018_bis_2040_-
_mit_kleinr%C3%A4umigen_berechnungen_bis_2030_ew_ksn_4_2019.pdf, aufgerufen am 12.8.2020

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 5 
Weiterer Ausbau der Kinderbetreuung und Erhöhung der Versorgungsquote 
Seit Jahren wird das Angebot an Kita-Plätzen in Köln sukzessive ausgebaut: Für das laufende Jahr 2020 ist die 
Schaffung von 1 000 zusätzlichen Betreuungsplätzen geplant.8 Mit der Eröffnung neuer Kitas werden am Ende 
des Kindergartenjahrs 2019/2020 insgesamt 14 700 Plätze für unter 3-jährige Kinder zur Verfügung stehen. 
Darunter sind 4 000 Plätze in der Kindertagespflege, 200 Plätze in privat-gewerblichen Kitas und 10 500 Plätze in 
öffentlich geförderten Kitas. Dies entspricht einer Versorgungsquote von 43 Prozent. Gleichzeitig sollen bei den 
3- bis 6-jährigen Kindern in öffentlich geförderten sowie privat-gewerblichen Kitas 32 300 Plätze zur Verfügung 
stehen, wobei die Versorgungsquote 97 Prozent betragen würde. Spätestens zum Jahr 2025/2026 soll die Quote 
von 50 Prozent im U3- und annähernd 100 Prozent im Ü3-Bereich erreicht sein. Die Erschließung zusätzlicher 
Standorte ist hierbei maßgeblich. 
Kölner Schulentwicklungsplanung 2020 – Stabilisierung auf hohem Niveau 
Neben Erweiterungen bestehender Schulen besteht in Köln ein Bedarf von mindestens 54 neuen Schulen oder 
Schulgebäuden bis 2030. Die Schulentwicklungsplanung 2020 beziffert den Bedarf auf 30 Grundschulen, 
weiterhin 21 weiterführenden Schulen, zwei Berufskollegs und eine Förderschule. Um den Schulbau in Köln 
weiter zu forcieren, plant die Kölner Stadtverwaltung ein konkretes Schulbauprogramm.
9 
Attraktivität des Hochschulstandorts führt zu steigenden Studierendenzahlen 
Köln ist als Studienstandort sehr attraktiv: Öffentliche und private Hochschulen verzeichnen ein Vielfaches an 
Bewerbungszahlen gegenüber den verfügbaren Studienplätzen. Selbst bei rückläufigen Bewerberzahlen wären 
die Studierendenzahlen an den bestehenden Hochschulen in Köln langfristig stabil.10 Die allgemeine und 
bundesweite Entwicklung deutet aber noch einen ganz anderen Trend an: Die wachsende Zahl an Abiturienten 
sowie die zunehmende Akademisierung von Arbeitsplätzen wird zu einem weiteren Anstieg der Studierenden-
zahlen in Deutschland führen. Damit korrespondiert die steigende Anzahl staatlicher oder staatlich anerkannter 
Hochschulen in Deutschland. Die Zahl der Studienplätze wird nicht nur dauerhaft stabil sein, sondern voraus-
sichtlich weiter zunehmen11. 
Defizite bei der Digitalisierung im Bildungssektor 
Der aktuelle Bildungsbericht der Bundesregierung „Bildung in Deutschland 2020“ bescheinigt dem deutschen 
Bildungswesen eine zunehmende Bildungsbeteiligung, den quantitativen Ausbau des Bildungspersonals, 
kontinuierlich steigende Bildungsausgaben und einen höheren Bildungsstand der Bevölkerung.12 Auch wenn die 
Branche Erziehung und Unterricht im Gegensatz zu anderen Branchen vergleichsweise wenig von den 
Auswirkungen der Corona-Krise betroffen ist, werden in der Krise Defizite in der Bildungsinfrastruktur sichtbar. 
In der andauernden Corona-Pandemie ist digitales Lernen besonderes aktuell. Während der Einsatz digitaler 
Medien zum informellen Lernen im Alltag selbstverständlich ist, ist dies innerhalb von Bildungseinrichtungen 
seltener der Fall. Dabei bestehen große Unterschiede zwischen
 Bildungseinrichtungen und -bereichen: In 
Hochschulen und bei der Weiterbildung werden digitale Medien weit häufiger genutzt als in Schulen, wo digitale 
Kompetenzen etwa bei Schülerinnen und Schülern noch ausbaufähig sind. 
Gerade in der Corona-Krise werden Defizite bei der Digitalisierung im Bildungsbereich deutlich: Die Ausstattung 
mit Hard- und Software sowie schnellem W-LAN als Grundvoraussetzung für e-learning ist eine Herausforderung, 
                                                                  
8 Stadt Köln Pressemitteilung: Köln stellt sein Arbeitsprogramm 2020 vor, Siehe auch unter: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-
verwaltung/presse/mitteilungen/21343/index.html, aufgerufen am 14.7.2020 
9 Schulentwicklungsplanung 2020, Siehe auch unter: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-
verwaltung/presse/mitteilungen/21538/index.html, aufgerufen am 14.7.2020 
10 Kölner Wissenschaftsrunde: Wachstumstreiber Wissenschaft; Siehe auch unter: https://koelner-wissenschaftsrunde.de/wissenschaft-
wirtschaftsbericht/, aufgerufen am 15.7.2020 
11 Zentrum für Hochschulentwicklung: Modellrechnungen zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen bis zum Jahr 2050; Siehe auch un ter: 
https://www.che.de/wp-content/uploads/upload/CHE_AP_203_Prognose_Studienanfaengerzahlen_bis_2050.pdf, Aufgerufen am 
15.7.2020 
12 Bildung in Deutschland 2020; Siehe auch unter: https://www.bildungsbericht.de/static_pdfs/bildungsbericht -2020.pdf, aufgerufen am 
15.7.2020

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 6 
die pädagogisch sinnvoll eingesetzt werden muss. Beim „DigitalPakt Schule“ sollte daher von Beginn an darauf 
geachtet werden, dass die Förderung digitaler Infrastrukturen und die Entwicklung pädagogischer Konzepte im 
Einklang erfolgen. Dabei darf die Bildungsungerechtigkeit nicht verschärft werden: Schülerinnen und Schüler der 
ausbildungsfernen Schichten, die weniger Unterstützung durch ihre Eltern erfahren, verfügen zudem häufig 
nicht über die technische Ausstattung, um gleichberechtigt am digitalen Unterricht teilzunehmen. 
Deutliche Beschäftigungszunahme in der Branche Erziehung und Unterricht 
Von 2010 bis 2019 ist in Köln die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich Erziehung und 
Unterricht von rund 19 500 um 6 700 auf 26 200 Beschäftigte um mehr als ein Drittel deutlich angestiegen 
(+34,3%). Gleichzeitig erhöhte sich das Beschäftigungsvolumen im gesamten Dienstleistungssektor (+30,7%) 
und der Kölner Wirtschaft insgesamt (+25,7%) weniger stark. Der Beschäftigtenanteil der Erziehungs- und 
Unterrichtsbranche an allen Branchen stieg von 4,2 auf 4,5 Prozent (Tabelle 1). 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche Erziehung und Unterricht 2010 bis 2019 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Jeweils ein Drittel der Beschäftigten arbeitet in Hochschulen und in der Kinderbetreuung 
Innerhalb der Gesamtbranche waren zur Jahresmitte 2019 rund 9 100 Personen in Universitäten, Fachhoch-
schulen, Berufs- und Fachakademien sowie rund 8 200 Personen in Kindertagesstätten und Vorschulen sozial-
versicherungspflichtig beschäftigt (Tabelle 1). Damit sind rund zwei Drittel der sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigten im Bereich Erziehung und Unterricht in diesen beiden Branchensegmenten tätig. Rund 4 700 
Personen arbeiten in weiterführenden Schulen der Sekundarstufen I und II sowie in berufsbildenden  
Schulen (18%). 
  
absolut in %
Kindertagesstätten und Vorschulen 5 493 6 317 6 977 7 77 4 8 116 8 217 2 724 49,6
Grundschulen  53  51  100  105  121  120  67 126,4
Weiterführende Schulen (SEK I u. II;
Berufsbildende Schulen) 4 364 4 641 5 158 4 425 4 57 6 4 700  336 7,7
Universitäten, Fachhochschulen
 Berufs- und Fachakademien 7 192 7 504 8 352 9 010 9 28 2 9 114 1 922 26,7
Weiterbildung 2 351 2 142 2 395 3 263 3 680 4 017 1 666 70,9
davon:
Sport- und Freizeitunterricht  123  113  108  125  163  173  50 40,7
Kulturunterricht  36  73  106  123  113  107  71 197,2
Fahr- und Flugschulen  159  177  166  190  207  222  63 39,6
Allgemeine und politische
Erwachsenenbildung  300  217  561  641  686  735  435 145,0
Be
rufliche Erwachsenenbildung  899  805  683 1 310 1 511 1 644  745 82,9
Sonstiger Unterricht  834  757  771  874 1 000 1 136  302 36,2
Dienstleistungen für den Unterricht  55  20  24  32  35  38 - 17 -30,9
Erziehung und Unterricht insgesamt 19 508 20 675 23 006 24 609 25 810 26 206 6 698 34,3
Dienstleistungssektor insgesamt 382 141 407 013 431 316 457 480 486 266 499 614 117 473 30,7
Alle Branchen 463 323 488 107 512 224 538 112 568 635 582 613 119 290 25,7
Anteil Dienstleistungssektor 5,1 5,1 5,3 5,4 5,3 5,2 0,1 2,7
Anteil an allen Branchen 4,2 4,2 4,5 4,6 4,5 4,5 0,3 6,8
2018 2019
  Veränderung            
2010-2019Erziehung und Unterricht 2010 2012 2014 2016

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 7 
Höchster absoluter Beschäftigungszuwachs in der Kinderbetreuung 
Den höchsten absoluten Beschäftigungszuwachs innerhalb der Branche Erziehung und Unterricht gab es von 
Mitte 2010 bis Mitte 2019 im Bereich Kindertagesstätten und Vorschulen, und zwar um rund 2 700 Arbeitsplätze 
oder 50 Prozent (Tabelle 1). Hier liegt auch der größte Frauenanteil (92%) sowie der höchste Anteil an 
hochqualifizierten Frauen: Etwa 80 Prozent der Frauen und lediglich 17 Prozent der Männer verfügen in der 
Kinderbetreuung über einen Hochschulabschluss (Grafiken 1 und 3). Mehr als ein Drittel (36%) der dort tätigen 
Personen ist teilzeitbeschäftigt, davon 37 Prozent der Frauen und 22 Prozent der Männer (Grafik 2). 
Durch den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren und gleichzeitig fehlende 
Kapazitäten in entsprechenden Kindertagesstätten nimmt die Inanspruchnahme der Kindertagespflege zu. 
Problematisch ist in diesem Zusammenhang einerseits der Fachkräftemangel, aber auch die niedrige Bezahlung 
im Bereich der Kinderbetreuung, in dem besonders viele Frauen arbeiten (Gender Pay Gap).13 
Der relativ betrachtet hohe Anstieg der Beschäftigtenzahl im Grundschulbereich (+126%) ist vor allem system-
bedingt: Seit 2010 ist die Zahl der (Grundschul-) Lehrer/-innen mit Beamtenstatus sukzessive zurückgegangen. 
Dies hat gleichzeitig zu einem Anstieg im Bereich der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse 
geführt. 
Die zweithöchste absolute Beschäftigungszunahme verzeichneten die Universitäten, Fachhochschulen, Berufs- 
und Fachakademien mit einem Plus von rund 1 900 Arbeitsplätzen (+26,7%). Dieser Bereich besitzt bei 
ausgeglichenem Geschlechterverhältnis auch den höchsten Anteil an hochqualifizierten Arbeitskräften: 
71 Prozent der Frauen und Männer besitzen dort einen akademischen Berufsabschluss, wobei hochqualifizierte 
Frauen (22%) gegenüber Männern (72%) weit unterrepräsentiert sind (Grafik 3). Problematisch sind allerdings - 
bedingt durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz und über Drittmittel finanzierte Projektarbeit – die hohen 
Zahlen an befristeten Beschäftigungsverhältnissen sowie an Teilzeitbeschäftigten, was im akademischen Bereich 
zu einem hohen Anteil an prekären Beschäftigungsverhältnissen führt.14 
Auch im Bereich Weiterbildung ist die Zahl der Arbeitsplätze absolut und relativ stark gewachsen, wobei dort 
1 700 neue Arbeitsplätze entstanden sind (+71%). Diese Branche umfasst Sport- und Freizeitunterricht, 
Kulturunterricht, Fahr- und Flugschulen sowie allgemeine, berufliche und politische Erwachsenenbildung. 
Innerhalb der Weiterbildungsbranche sind traditionell atypische Beschäftigungsverhältnisse weit verbreitet: 
Viele Dozentinnen und Dozenten arbeiten hier zum Teil als Quereinsteiger freiberuflich als Honorarkräfte.15 
Hoher Frauenanteil in den Bereichen Kinderbetreuung und Schulen 
Der Bereich Erziehung und Unterricht ist eine Frauendomäne: Hier arbeiten rund zwei Drittel Frauen und ein 
Drittel Männer (Grafik 1). Im Vergleich hierzu liegen die Beschäftigtenanteile von Frauen und Männern im 
Durchschnitt aller Branchen bei 46 beziehungsweise 54 Prozent. 
Innerhalb der Branche sind die Beschäftigtenanteile von Frauen in den Bereichen Kindertagesstätten und 
Vorschulen (92%), Kulturunterricht (71%), Grundschulen (70%) und Weiterführende Schulen (65%) am höchsten. 
                                                                  
13 Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Ergebnisse der Kita-Studie der GEW; Siehe auch unter: 
https://www.gew.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=20669&token=b9b97b74fa72a2bbf86c6ae77c4d1dc6e6993d2d&sdownload=&n=Wi
e_gehts_im_Job_Ergebnisse_der_Kita_Studie_der_GEW.pdf, aufgerufen am 19.8.2020 
14 Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Wissenschaftszeitvertragsgesetz; Siehe auch unter: 
https://www.gew.de/wissenschaft/wissenschaftszeitvertragsgesetz/, , aufgerufen am 12.8.2020 
15 WSI Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut: Erwerbsarbeit in der Weiterbildungsbranche – prekäre Beschäftigung in einem 
polarisierten Arbeitsmarkt; Siehe auch unter: https://www.wsi.de/de/wsi-mitteilungen-erwerbsarbeit-in-der-weiterbildungsbranche-
prekaere-beschaeftigung-in-einem-polarisierten-13280.htm, aufgerufen am: 12.8.2020

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 8 
Grafik 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche Erziehung und Unterricht - 
Anteil Frauen in Prozent 2019 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Überdurchschnittliche Teilzeitquote im Hochschulbereich vor allem bei Frauen 
Mit 45 Prozent liegt der Teilzeitanteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche Erziehung 
und Unterricht im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (28%) wesentlich höher (Grafik 2). Dabei ist jede zweite Frau 
und auch mehr als jeder dritte Mann teilzeitbeschäftigt, ein hoher Wert mit Blick auf die Gesamtwirtschaft. 
Dementsprechend bewegen sich die Frauenanteile in den meisten Teilbereichen zwischen rund ein und zwei 
Dritteln und liegen damit über den jeweiligen Anteilen der männlichen Beschäftigten (21 bis 49%). 
Die höchsten Anteile von Teilzeitbeschäftigten im Bereich Erziehung und Unterricht gibt es bei Universitäten, 
Fachhochschulen, Berufs- und Fachakademien (56%), im Sport- und Freizeitunterricht (53%) sowie im Sonstigen 
Unterricht16 (48%): Etwa jede(r) Zweite ist hier teilzeitbeschäftigt. 
  
                                                                  
16 Diese Gruppe umfasst die allgemeine und berufliche Weiterbildung für alle Berufe, als Hobby oder zur Persönlichkeitsentfaltung, die nicht 
von den übrigen Bereichen der Branche erfasst wird. Eingeschlossen sind Ferienlager und Schulen, die Gruppen oder Einzelpersonen 
Unterricht in sportlichen Aktivitäten, Fremdsprachenunterricht, Kunst-, Schauspiel- oder Musikunterricht oder sonstigen Unterricht oder 
andere Spezialausbildung erteilen. 
69
38
47
53
63
63
64
65
70
71
92
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Erziehung und Unterricht insgesamt
Fahr- und Flugschulen
Sport- und Freizeitunterricht
Universitäten, Fachhochschulen,
Berufs- und Fachakademien
Allgemeine und politische
Erwachsenenbildung
Sonstiger Unterricht
Berufliche Erwachsenenbildung
Weiterführende Schulen
(Sekundarstufen I und II; Berufschulen)
Grundschulen
Kulturunterricht
Kindertagesstätten und Vorschulen

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 9 
Grafik 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte  in der Branche Erziehung und Unterricht - 
Anteil Teilzeitbeschäftigte in Prozent 2019 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Hohe Akademikeranteile bei Männern in Hochschulen 
Hochqualifizierte sind in der Erziehungs- und Unterrichtsbranche stärker vertreten als in anderen Branchen. Von 
den rund 26 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die derzeit hier arbeiten, haben rund 12 000 einen 
akademischen Abschluss, das ist nahezu jede/r zweite Arbeitnehmer/-in. In der gesamten Kölner Wirtschaft liegt 
der Anteil akademischer Abschlüsse bei rund einem Viertel. 
Den höchsten Anteil an hochqualifizierten Arbeitskräften gibt es wie bereits erwähnt bei Universitäten, 
Fachhochschulen, Berufs- und Fachakademien (Grafik 3). Am zweithöchsten sind die Anteile an 
Hochqualifizierten in Weiterführenden Schulen der Sekundarstufen I und II sowie Berufsschulen:  
Knapp zwei Drittel der Frauen und Männer  verfügen hier über einen Hochschulabschluss. 
Im Hochschulbereich (72%) wie auch bei den Weiterführenden Schulen (63%) sind Männer hinsichtlich einer 
hohen Qualifikation allerdings deutlich überrepräsentiert. Darüber hinaus bietet die Branche zahlreiche 
Berufsbilder für Nicht-Akademiker/-innen: Von einfachen Verwaltungstätigkeiten bis hin zu kaufmännischen 
Aufgaben. So besitzen im Hochschulbereich lediglich 22 Prozent und bei den Weiterführenden Schulen nur 
21 Prozent der weiblichen Beschäftigten einen akademischen Abschluss. 
  
48
43
35
37
47
51
48
51
60
65
61
39
21
28
22
26
24
31
29
27
43
49
45
29
33
36
41
41
42
44
48
53
56
0 10 20 30 40 50 60 70
Erziehung und Unterricht insgesamt
Fahr- und Flugschulen
Grundschulen
Kindertagesstätten und Vorschulen
Kulturunterricht
Berufliche Erwachsenenbildung
Allgemeine und politische
Erwachsenenbildung
Weiterführende Schulen
(Sekundarstufen I und II; Berufschulen)
Sonstiger Unterricht
Sport- und Freizeitunterricht
Universitäten, Fachhochschulen,
Berufs- und Fachakademien
Insgesamt Männer Frauen

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Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 10 
Grafik 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche Erziehung und Unterricht – 
Anteil Hochqualifizierte in Prozent 2019 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Regionalvergleich: 
Köln mit dritthöchstem Branchenanteil und positiver Beschäftigungsdynamik 
Im Regionalvergleich belegt Köln mit 26 200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich Erziehung 
und Unterricht zur Jahresmitte 2019 den vierten Platz hinter Berlin (104 500 Beschäftigte), Hamburg (37 100 
Beschäftigte) und München (33 400 Beschäftigte). 
Gemessen am Beschäftigtenanteil der Branche an allen Branchen (Branchenanteil) steht Köln (4,5%) hinter dem 
Spitzenreiter Berlin (6,8%) und Leipzig (6,7%) an dritter Stelle der Vergleichsstädte (Tabelle 2, Grafik 4).  
Damit liegt die Domstadt sowohl über dem Beschäftigtenanteil von NRW (3,8%) als auch dem Bundes-
durchschnitt (3,9%). 
  
47
6
80
30
10
43
42
46
46
21
22
58
7
17
31
32
32
47
42
45
63
72
46
6
11
31
38
39
43
44
46
64
71
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90
Erziehung und Unterricht insgesamt
Fahr- und Flugschulen
Kindertagesstätten und Vorschulen
Sport- und Freizeitunterricht
Sonstiger Unterricht
Berufliche Erwachsenenbildung
Grundschulen
Allgemeine und politische
Erwachsenenbildung
Kulturunterricht
Weiterführende Schulen
(Sekundarstufen I und II; Berufschulen)
Universitäten, Fachhochschulen,
Berufs- und Fachakademien
Insgesamt Männer Frauen

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Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 11 
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche Erziehung und Unterricht 2019 –  
Regionalvergleich 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
In Köln ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche Erziehung und Unterricht  
zwischen 2010 und 2019 um 34,3 Prozent gestiegen (Grafik 5). Damit liegt die Beschäftigungsentwicklung in 
Köln sowohl vor der von NRW (+22,6%) und Bund (+19,7%) sowie gleichauf mit Düsseldorf (34,3%) an dritter 
Stelle der Vergleichsstädte. Höhere Beschäftigungszuwächse verzeichneten lediglich Berlin (+48,3%) und 
Hamburg (+47,2%). 
Grafik 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche Erziehung und Unterricht -  
Regionalvergleich: Anteile am gesamten Beschäftigungsvolumen in Prozent 2019 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
  
Kindertagesstätten uund Vorschulen  8 217  1 717  4 963  28 372  17 602  7 659  2 076  2 591  82 927  410 687
Gr
undschulen   120 * * *   258 * *  2 520  9 298  77 356
Weiterführende Schulen
(Sekundarstufen I und II;
Be
rufsbildende Schulen)
 4 700  1 613  2 696  22 920  3 490  6 477  2 910  4 792  54 347  293 854
Universitäten, Fachhochschulen,
Berufs- und Fachakademien  9 114  4 090  7 349  25 816  9 176  13 879  8 466  6 357  75 416  329 566
We
iterbildung  4 017  1 660  2 359  11 711  6 439  4 617  2 368 *  43 727  192 820
Dienstleistungen für den Unterricht   38 * * *   88 * * *   415  1 271
Erziehung und Unterricht insgesamt  26 206  9 809  17 906  104 520  37 053  33 439  15 894  18 342  266 130 1 305 554
Alle Branchen  582 613  424 470  602 428 1 527 912  996 031  897 140  426 014  272 873 6 976 079 33 407 262
Anteil an allen Branchen 4,5 2,3 3,0 6,8 3,7 3,7 3,7 6,7 3,8 3,9
*Werte werden aus Datenschutzgründen (Dominanzprinzip) nicht ausgewiesen; Geschätzter Wert für Köln
Köln Düssel-
dorf Berlin Ham-
burg München NRW Deutsch-
land
Frank-
furt/M
Stutt-
gart LeipzigErziehung und Unterricht
3,8 (266 130)
3,9 (1 305 554)
2,3 (9 809)
3,0 (17 906)
3,7 (37 053)
3,7 (33 439)
3,7 (15 894) 
4,5 (26 206)
6,7 (18 342)
6,8 (104 520)
0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Düsseldorf
Frankfurt/Main
Hamburg
München
Stuttgart
Köln
Leipzig
Berlin

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 12 
Grafik 5: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche Erziehung und Unterricht -  
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 in Prozent 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Köln belegt Spitzenplatz im Bereich Weiterbildung 
Mit einem Beschäftigungsplus von 70,9 Prozent seit 2010 belegt Köln im Vergleich zu anderen deutschen 
Großstädten mit Abstand die Spitzenposition im Bereich Weiterbildung. Dahinter folgen München (+36,8%) und 
Düsseldorf (+27,0%) mit großem Abstand (Grafik 6). Die Beschäftigungsentwicklung in Berlin (-16,4%) und 
Frankfurt/M. (-9,9%) verlief dagegen negativ. 
Grafik 6: Sozialversicherungspflichtig Beschäftige im Bereich Weiterbildung -  
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 in Prozent 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
Bei weiterführenden Schulen liegt Köln mit leichtem Beschäftigungszuwachs im Mittelfeld 
Im Bereich der weiterführenden Schulen lag die Beschäftigungsentwicklung in Köln mit einem leichten 
Beschäftigungsplus von 7,7 Prozent sowohl über der stagnierenden Bundesentwicklung (-0,5%) wie auch über 
der leichten Negativentwicklung von NRW (-3,3%). Während sich die Beschäftigtenzahlen in Frankfurt/M. 
(+121,3%) und Berlin (+102,6%) praktisch verdoppelt haben, verzeichneten Leipzig (-27,7%), Düsseldorf (-21,0%) 
und Hamburg (-14,7%) zum Teil deutliche Beschäftigungsrückgänge. 
  
48,3 (34 022)
47,2 (11 889)
34,3 (6 698)
34,3 (2 507)
31,2 (4 262)
24,8 (3 641) 
15,7 (2 157)
14,7 (4 281)
22,6 (49 052)
19,7 (215 301)
0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 40,0 45,0 50,0 55,0
Berlin
Hamburg
Köln
Düsseldorf
Frankfurt/Main
Leipzig
Stuttgart
München
NRW
Deutschland
70,9 (1 666)
36,8 (1 242)
27,0 (353)
24,0 (1 248)
14,2 (295)
-9,9 (-258)
-16,4 (-2 290)
4,2 (1 781) 
(-8.351)
-30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 60 70 80
Köln
München
Düsseldorf
Hamburg
Stuttgart
Frankfurt/Main
Berlin
NRW
Deutschland

Pegel Köln – 5/2020 
Erziehung und Unterricht in Köln– Beschäftigungsentwicklung im Regionalvergleich 2010 bis 2019 Seite 13 
Grafik 7: Sozialversicherungspflichtig Beschäftige im Bereich Weiterführende Schulen-  
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 in Prozent 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
In Köln durchschnittliche Beschäftigungszunahme im Bereich Kinderbetreuung 
Bei den Kindertagesstätten und Vorschulen verzeichnete Köln im Betrachtungszeitraum einen Beschäftigten-
zuwachs von rund 50 Prozent und lag damit etwa im Bundes- und NRW-Durchschnitt. Höhere Beschäftigungs-
zunahmen gab es in Hamburg (+90,8%), Berlin (+80,7%), Stuttgart (+65,3%) und Düsseldorf (+55,8%). Lediglich 
in München (-18,3%) ging die Beschäftigung zurück. 
Grafik 8: Sozialversicherungspflichtig Beschäftige im Bereich Kindertagesstätten und Vorschulen -  
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 in Prozent 
Quelle: Bundesagentur für Arbeit; Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem 
 
 
121,3 (1 478)
102,6 (11 609)
30,9 (1 530)
22,0 (524)
7,7 (336)
-14,7 (-601)
-21,0 (-429)
-27,7 (-1 840)
-3,3 (-1 835)
-0,5 (-1 602)
-50 -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140
Frankfurt/Main
Berlin
München
Stuttgart
Köln
Hamburg
Düsseldorf
Leipzig
NRW
Deutschland
90,8 (8 378)
80,7 (12 669)
65,3 (820)
55,8 (615)
49,6 (2 724)
20,9 (858) 
-18,3
(-1 721)
51,9 (28 334)
52,9 (142 012)
-30,0 -20,0 -10,0 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 100,0
Hamburg
Berlin
Stuttgart
Düsseldorf
Köln
Frankfurt/Main
München
NRW
Deutschland

Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
 
Tel:  02 21 / 221-21882 
Fax: 02 21 / 221-21900 oder 28493 
 
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de 
Internet: http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik 
Die Oberbürgermeisterin 
 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 
 
ISSN 1869-070x (Online) 
ISSN 1869-0718 (Print)  
 Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 
 
13/15/0/12.20

Beratungsverlauf (3)

14.01.2021 Wirtschaftsausschuss
TOP 11.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
02.03.2021 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.16 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung
04.03.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3425/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.12.2020
Erstellt
26.11.2020 12:21