AN/1007/2024
Änderungsantrag zu TOP 2.5 – „Einführung eines „FrauenNachtTaxi´s“ in Köln“
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (CDU)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Frau Teresa De Bellis-Olinger Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 24.06.2024 AN/1007/2024 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 24.06.2024 Änderungsantrag zu TOP 2.5 – „Einführung eines „FrauenNachtTaxi´s„ in Köln“ Sehr geehrte Frau De Bellis-Olinger, wir bitten Sie, den folgenden Änderungsantrag zu TOP 2.5 „Einführung eines „FrauenNacht- Taxi´s“ in Köln“ (AN/0938/2024)“ auf die Tagesordnung des Ausschusses für die Gleichstel- lung von Frauen und Männern am 24. Juni 2024 aufzunehmen: Beschluss: 1. Die Verwaltung wird damit beauftragt, in Anlehnung an das „Münchener-Modell“ und entsprechend zum Beschluss des BAB vom 18.03.2024 (0346/2024) ein Gutschein- system für Frauen in Kooperation mit „TAXI RUF Köln“ als Pilotprojekt für das Jahr 2024 zu entwickeln, um die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden von Frauen durch eine nächtliche Taxifahrt (zwischen 22 Uhr und 6 Uhr) zu erhöhen. 2. Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigten Mittel in Höhe von 15.000 € stehen im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern in der Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung – im Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung. - 2 - Begründung: Nach Dunkelfeldstudien ist mindestens jede dritte Frau in Deutschland einmal in ihrem Le- ben von Gewalt im öffentlichen Raum betroffen und stellt somit die Gruppe mit der höchsten Kriminalitätsfurcht dar. Nach einer polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes (BKA) aus dem Jahr 2022 meiden 58 % der Frauen nicht nur den öffentlichen Nahverkehr bei Dunkelheit, sie machen auch einen großen Bogen um bestimmte Plätze oder Parks in ih- rer Umgebung. Bei Männern ist die Quote nur halb so hoch (BKA - Polizeiliche Kriminalsta- tistik 2022) Das führt dazu, dass Frauen in dunklen und nächtlichen Stunden nicht sicher sind bzw. sich nicht sicher fühlen können und demzufolge ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Mit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention, dem Übereinkommen des Europarats zur Ver- hütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen im Jahr 2017, ist Deutschland verpflich- tet, diese in den Ländern und Kommunen umzusetzen. Sie schreibt als rechtsverbindliches Instrument vor, dass Maßnahmen getroffen werden müssen, um Frauen und Mädchen vor Gewalt im öffentlichen Raum zu schützen (Artikel 18). Mit dem Angebot eines „FrauenNachtTaxi“ in Köln, welches kontinuierlich erweitert und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen angepasst werden soll, wird dem Bestreben nachgekom- men, die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden in der Stadt zu erhöhen. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Christian Joisten gez. Lucas Sickmöller SPD-Fraktionsvorsitzender Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1007/2024
- Typ
- Gem. Änderungsantrag (CDU)
- Datum
- 24.06.2024
- Erstellt
- 24.06.2024 14:47