Mandari Insight

4071/2023

Freigabe und Verteilung rassismuskritischer Projektmittel 2024- 1. Schritt

Beschlussvorlage Ausschuss 15.01.2024

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01 Anlage 1 Steckbriefe

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Beschlussvorlage Ausschuss

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01 Anlage 1 Steckbriefe

32755 Zeichen

Titel  Rassismuskritische Veranstaltungsreihe in der Bildungsarbeit 
Antragsteller*in Pamoja Afrika e.V. Köln 
Kurzbeschreibung Eine Veranstaltungsreihe in 3 Modulen mit unterschiedlichen 
methodisch-didaktischen Schwerpunkthemen zur 
rassismuskritischen Bildungsarbeit in Schulen und Kitas. Kinder und 
Jugendliche werden dabei aktiv partizipativ mit ihrer Expertise 
einbezogen. Die Förderung demokratischer Grundwerte und die 
Ausbildung von Multiplikator*innen sollen die Umsetzung 
nachhaltiger Ziele ermöglichen. Die Umsetzung einer möglichst 
diskriminierungsfreien Bildung, einschließlich des Zugangs dazu, 
erfordert auf der einen Seite, Critical White Awareness anzuregen. 
Dadurch können Strukturen gebildet werden, die Machtverhältnisse, 
Privilegien und Aneignungen abbauen. Auf der anderen Seite sollen 
rassismus-/diskriminierungserfahrene Kinder und Jugendliche 
sowohl vor der Reproduktion von Rassismen und anderen 
Grenzverletzungen geschützt als auch empowert werden. 
Pädagogische Fachkräfte, aber auch Entscheidungsträger*innen 
können sich über die Fortbildungsseminare über die Gefahren und 
Wirkungsweisen von Rassismus auf junge Menschen und deren 
entwicklungs- und sozialpsychologische Konsequenzen informieren, 
sensibilisieren und selbstreflektorisch Handlungskonzepte 
überdenken und erarbeiten. 
Zielgruppe Bildungseinrichtungen und deren Fachkräfte 
• Kinder und Jugendliche mit und ohne Rassismuserfahrungen 
• Eltern und Familien 
• Multiplikator*innen in der Kinder- und Jugendarbeit 
Format 2 Seminare zur rassismuskritischen Sensibilisierung und Awareness 
in Kita und Schule für pädagogische Fachkräfte und Träger-
vertretungen 
2 Schulungen zur Awareness-Ausbildung für Jugendliche 
Multiplikator*innen mit und ohne Rassismuserfahrungen 
„Kids & Teens gegen Rassismus“ Workshop von und für Kinder und 
Jugendliche zur Sensibilisierung demokratischer Grundwerte und 
Toleranz 
1 Dokumentationsreihe zum Thema „Awareness in Schule und Kita 
von Kindern und Jugendlichen für einen rassismussensiblen 
Umgang in Bildungseinrichtungen“ 
Projektziele • Sensibilisierung zu den unterschiedlichen Formen von 
Rassismus und Diskriminierung sowie dessen historische 
Verortung und die heutigen Nachwirkungen 
• Kritische Reflexionsräume für w eiß gelesene Personen, um 
eigene Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten 
• Mehr Chancengleichheit und notwendige Rassismus- und 
diskriminierungssensible Lösungen in Bildungseinrichtungen 
• Empowerment von Kindern und Jugendlichen, um die 
Entwicklung eines positiven Selbstbildes zu bestärken 
• Die Entwicklung neuer Perspektiven und 
Handlungsstrategien durch das Pamoja Awareness Konzept 
Ggf. Kooperationen Soluton Center Cologne e.V. 
Projektzeitraum Ab Bewilligung - Juli 2024 
Fördersumme 9.990,00 Euro  
Gesamtkosten 11.509,00 Euro

Titel  Veranstaltungsreihe des Kölner Forums gegen Rassismus und 
Diskriminierung zum Internationalen Tag gegen Rassismus 
2024 
Antragsteller*in Kölner Forum gegen Rassismus & Diskriminierung 
c/o Pamoja Afrika e.V. Köln 
Kurzbeschreibung Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus 2024 plant 
das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung 
Veranstaltungen zu diversen Themenschwerpunkten in Form von 
Workshops, Diskussionen, Aktionen und anderen Formaten in 
Präsenz und online. 
Diese spiegeln die große Bandbreite sowie Verwobenheit des 
Themas „Rassismus“ wider, beschäftigen sich mit intersektionalen 
Aspekten von Diskriminierung und suchen nach Wegen zum Abbau 
von Rassismus und Diskriminierung sowie deren schwerwiegenden 
Folgen. 
Das Vorhaben fördert eine macht- und privilegienkritische Aufklärung 
der Zivilgesellschaft über die vielschichtige, breitgefächerte Thematik 
Rassismus, über rassistische Denkmuster, Verhaltensweisen und 
Mechanismen. Ein weiteres Anliegen des Projekts ist die Förderung 
von Empowermentmöglichkeiten für rassismuserfahrene Personen. 
Zudem werden themenspezifische Fortbildungsmöglichkeiten 
für Fachkräfte und Multiplikator*innen angeboten. 
Zielgruppe Öffentlichkeit und Stadtgesellschaft Kölns 
• Rassismuserfahrene Personen, mehrfachdiskriminierte Personen 
• Fachkräfte der Antirassismusarbeit und fachähnlicher 
Arbeitsbereiche 
• Weiß-privilegierte Personen; potentielle „Allies“ 
Format Workshops/Fortbildungen, Diskussionsrunde, Stadttour, 
zielgruppenspezifische und öffentliche Aktionen 
Projektziele Informations-/Wissensvermittlung zu unterschiedlichen Formen 
und Wirkweisen von Rassismus und Diskriminierung sowie  
Intersektionalität und aktueller Entwicklungen angesichts einer 
vielseitigen Angebotspalette 
• Vermittlung von Unterstützungs-/Empowermentmöglichkeiten für 
rassismuserfahrene Personen sowie wertschätzende und 
achtsame Fokussierung auf die Expertise rassismuserfahrener 
Personen bei der inhaltlichen Diskussion 
• Fortbildung zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen für 
Fachkräfte und Multiplikator*innen 
• Förderung eines diskriminierungssensiblen Sprachgebrauchs 
• Förderung von Critical Whiteness, einer reflexiven 
Auseinandersetzung mit der eigenen Positionierung als w eiße 
Person 
• Bewusstseinsschaffung für gruppenspezifischen Rassismus am 
Beispiel des spezifischen Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze 
und Ermöglichen eines Entgegenwirkens; Förderung eines 
besseren Verständnisses für die vielfältige(n) Geschichte(n) von 
Rom*nja und Sinti*zze in Köln

• Sensibilisierung für die besondere asylrechtliche Situation von 
queeren geflüchteten Personen, Entgegenwirken von Rassismus 
und Diskriminierung gegenüber LSBTIQ*-geflüchteten Personen 
sowie Leisten eines positiven Beitrags zur sexuellen und 
geschlechtlichen Vielfalt 
• Aufklärung über die Folgen von Kolonialismus und historisch 
gewachsenem Rassismus; Förderung eines vielperspektivischen 
Aufarbeitungsprozesses und Austauschs 
• Sensibilisierung für die Rassismuserfahrungen und Expertise von 
Kindern/Jugendlichen zu der Thematik; Notwendigkeit von 
Maßnahmen zum Abbau von Rassismus und Diskriminierung 
gegenüber und unter Kindern/Jugendlichen 
• Förderung und Veranschaulichung von Awareness mit 
Unterstützung eines projektbegleitenden Awareness-Teams 
Ggf. 
Kooperationen 
Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung mit 26 
Mitgliedsorganisationen 
Projektzeitraum Vorbereitungs- und Durchführungsphase im 1. Quartal 2024 
Auswertungsphase im 2. Quartal 2024 
Fördersumme 10.000,00 Euro  
Gesamtkosten 16.600,00 Euro  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Titel VielfaltStärken: Gemeinsam gegen Rassismus und Armut  
 
Antragsteller*in AK Interkulturelle Zentren der Stadt Köln, Integrationshaus Köln e.V. 
Kurzbeschreibung Menschen, die nach Deutschland migriert oder in Deutschland Schutz 
gesucht haben und suchen, sind hier überdurchschnittlich oft von 
Armut und Diskriminierung betroffen. Es besteht damit oft ein enger 
Zusammenhang zwischen Armut und Diskriminierung. Menschen 
können aufgrund verschiedener Merkmale, wie beispielsweise 
Geschlecht, ethnische Herkunft, Religion, Behinderung oder sexuelle 
Orientierung, diskriminiert werden. Diese Diskriminierung kann 
wiederum dazu führen, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen in 
vielen Aspekten ihres Lebens benachteiligt sind, einschließlich ihres 
Zugangs zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsversorgung und 
anderen Ressourcen. Gleichzeitig werden in den gegenwärtigen 
Diskussionen Menschen aus verschiedenen prekären Schichten 
gegeneinander „ausgespielt“, in dem das Narrativ von vermeintlich zu 
wenigen Ressourcen für hier lebende Menschen aufgrund des Zuzugs 
von Schutzsuchenden aufrechterhalten wird. Ausgeblendet wird in 
diesen Diskursen die insgesamt ungerechte Verteilung von 
Ressourcen und Zugängen in unserer Gesellschaft. Es braucht 
Information und Sensibilisierung für diese Zusammenhänge. 
Außerdem ist es nach dem Empowermentkonzept wichtig, lokale 
Bedürfnisse und Kontexte zu berücksichtigen und die Zusammen-
arbeit mit den betroffenen Gemeinschaften zu fördern. Das Projekt 
„VielfaltStärken: Gemeinsam gegen Rassismus und Armut“ will mit 
den angedachten Aktivitäten dazu beitragen, eine größere 
Sensibilisierung und ein Bewusstsein für den Zusammenhang 
zwischen Rassismus und Armut zu fördern und Angebote für die 
Entwicklung praktischer Handlungsstrategien vor Ort zu initiieren.  
Zielgruppe Besucher*innen der Interkulturellen Zentren der Stadt Köln  
Politisch Verantwortliche und Gestaltende  
Mitarbeitende aus der Verwaltung  
Format Bustour durch Kölner Stadtteile mit Stationen in verschiedenen 
Interkulturellen Zentren der Stadt Köln  
 Workshops als Rahmenprogramm  
 Öffentlichkeitsarbeit für die Themenschwerpunkte des Projektes  
Projektziele Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für die Zusammenhänge 
zwischen Rassismus, Diskriminierung und Armut  
 Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für die Lebenslagen in 
verschiedenen Kölner Stadtteilen  
 Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung der Stadtgesellschaft 
und der Verantwortlichen  
 Entwicklung von praktischen Handlungsstrategien vor Ort  
Ggf. 
Kooperationen 
Kooperation innerhalb der 43 Interkulturellen Zentren der Stadt Köln  
Projektzeitraum 01.01.– 31.12.2024 
Fördersumme 10.000,00 Euro   
Gesamtkosten 13.200,00 Euro

Titel Rassismuskritische und diversitätssensible Arbeit in divers 
positionierten Teams  
 
Antragsteller*in Deutsch-Türkischer Verein Köln e. V.  
Kurzbeschreibung Personen, die Diskriminierungserfahrungen machen oder auch 
rassistische Diskriminierung erfahren, sind meistens intersektional von 
einer verwobenen Mehrfachdiskriminierung betroffen. Für den 
Umgang mit verschiedenen Positionen und Betroffenheiten, 
Unterdrückungsmechanismen, (welt-)politischen Themen und Kriegen, 
unterschiedlichen Wissensbeständen um Rassismuskritik, für die 
Arbeit mit 
Teilnehmer*innen/Klient*innen/Kolleg*innen/Multiplikator*innen, 
welche negativ von Rassismus betroffen sind sowie mit 
Machtstrukturen in der eigenen Organisation bedarf es Lernräume, in 
denen es einerseits um eine Sensibilisierung der Einzelnen und 
andererseits um die Entwicklung von möglichen Modellen und 
Schutzkonzepten geht. Anlehnend an eine positive Fehler- und 
Feedbackkultur können Räume entstehen, in denen Unsicherheiten 
besprechbar gemacht werden, allerdings nicht zum Nachteil von 
Personen, die negativ von Rassismus betroffen sind. Dafür braucht es 
ggf. zunächst ein Basiswissen über Rassismuskritik, die Bereitschaft, 
die eigenen Positionen zu reflektieren, um eine antirassistische 
Bewusstseinsbildung zu entwickeln. Für Personen mit 
Rassismuserfahrungen kann der Bedarf sein, dass in geschützten 
Settings ein empowernder Erfahrungsaustausch und Strategien zu 
Self- und Communitycare im Fokus stehen. Ziel des Projekts ist es, in 
eine reflexive Auseinandersetzung mit eigenen Positionierungen und 
darauf aufbauend in Handlungsmöglichkeiten zu gelangen.  
Zielgruppe Team aus Multiplikator*innen und Fachkräften sozialer Einrichtungen  
Format Workshopreihe:  
 Einstiegsmodule zu Formen von Rassismus und Diskriminierung  
 Aufbaumodule zur Entwicklung von Strategien, z.B.  
Empowerment, Verbündetenarbeit und Awarenesskonzepte  
Projektziele  Förderung der Selbstwahrnehmung sowie Förderung und 
Erweiterung von Handlungskompetenzen/Spielräumen  
 Entwicklung von Strategien für eine machtkritische und 
diversitätssensible Zusammenarbeit  
 Wissen über Ansätze der Empowermentarbeit sowie 
Verbündetetenarbeit  
 Antirassismusarbeit als Querschnittsaufgabe wahrnehmen  
 Vernetzungsarbeit und Zurückgreifen auf Expertise von 
Organisationen, die politische Bildungsarbeit leisten  
Ggf. 
Kooperationen 
Antidiskriminierungsbüros, Anlaufstellen/Organisationen für politische 
Bildungsarbeit in Köln und NRW  
Projektzeitraum 01.03.2024-31.12.2024  
Fördersumme 3.150,00 Euro  
Gesamtkosten 3.700,00  Euro

Titel Empowerment Retreat Camp für von Rassismus betroffene 
Fachkräfte und Multiplikator*innen  
Antragsteller*in Coach e.V. – Kölner Initiative für Bildungs- und Chancengerechtigkeit  
Kurzbeschreibung Viele Fachkräfte und Multiplikator*innen in sozialen Berufen erleben 
Rassismus und Diskriminierung (auch im Beruf) und haben im 
Berufsalltag kaum Ressourcen und Möglichkeiten, sich im Sinne von 
Selfcare, Safer Spaces, Empowerment und Resilienz mit anderen 
betroffenen Fachkräften auszutauschen und sich selbst zu stärken.  
Das Empowerment Retreat Camp ist ein Safer Space für Menschen, 
die Rassismus erfahren und mental – durch die Kraft der Community 
und der Natur – aufladen wollen. Ein Wochenende im Gut-Alte Heide 
in Wermelskirchen bietet Platz für Gemeinschaft, Reflexion, 
Achtsamkeit, kollegialen Austausch und hilfreiche Erholung in der 
Natur. Das Rahmenprogramm bilden Themen wie mentale und 
physische Gesundheit, Selbstfürsorge, Rassismuskritik, 
Empowerment, Burnout-Prophylaxe sowie Kunst und Kultur.  
Das dreitägige Retreat-Camp schafft einen besonderen Begegnungs- 
und Reflexionsraum für 40 rassismuserfahrene Multiplikator*innen aus 
unterschiedlichen sozialen Berufen (und ihre Kinder).  
Das Retreat wird so gestaltet, dass Empowerment, Resilienz und 
solidarisches Handeln als Themen im Fokus stehen und alle Angebote 
und Abläufe partizipativ mit den Teilnehmenden mitgestaltet wurden. 
Das Rahmenprogramm bilden Sessions zu mentaler Gesundheit, 
Stressregulation und Selfcare sowie Kunst, Lesung, Barcamp, Open 
Sessions, Musik, Yoga sowie inhaltliche Workshops zu den Themen 
Powersharing, Empowerment und Resilienz sowie Möglichkeiten für 
Supervision und kollegialen Austausch.  
Zielgruppe 40 rassismuserfahrene Multiplikator*innen aus unterschiedlichen 
sozialen Berufen  
Format Workshop- und Netzwerktreffen  
Das Empowerment-Retreat-Camp ist eine dreitägige, ganzheitliche 
Bildungsveranstaltung/ Wochenend-Seminar mit diversen Workshops 
& Sessions + Thematische Vor- & Nachbereitungstreffen + 
Awareness-Gruppe  
Projektziele  Förderung von Resilienz & Austausch über Umgangsstrategien mit 
Diskriminierungserfahrungen im beruflichen Kontext  
 Unterstützung von Akteur*innen der rassismus- & 
diskriminierungskritischen Bildungsarbeit  
 Empowerment- & Antidiskriminierungsarbeit  
Ggf. 
Kooperationen 
Das Projekt wird mit diversen Trainer*innen von verschiedenen 
Vereinen und Initiativen umgesetzt: In-Haus e.V., Caritas, 
Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., IDA NRW. 
Für die Umsetzung wird es einen Aufruf zur Beteiligung geben.  
Projektzeitraum 1.01.2024. - 31.12.2024  
Fördersumme  9.720 Euro   
Gesamtkosten  17.160Euro

Titel PROUD Event 
Antragsteller*in PROUD e.V. 
Kurzbeschreibung Mit der Veranstaltung "PROUD Pop-Up Market & More" vom 8. 
bis 9. Juni 2024 in Köln möchte PROUD e.V. einen Beitrag dazu 
leisten, Kultur und Kunst aus der Eigenperspektive von Schwarzen 
Menschen zu präsentieren. 
1. Workshops geleitet von Schwarzen, afrodiasporischen und 
afrikanischen Expert*innen zu Themen rund um Empowerment 
und Selbstverwirklichung 
2. Schwarze Künstler*innen stellen ihre Kunstwerke vor 
(Kunstausstellung, Musikauftritte) 
3. Marktplatz mit lokalen Schwarzen Kleinunternehmer*innen 
Zielgruppe Die Veranstaltung ist offen für alle Menschen in Köln und Umgebung, 
die sich für die Themen „Schwarze Kultur in Deutschland“ und 
"Vielfalt" interessieren. Insbesondere junge Schwarze Menschen 
sollen durch die Veranstaltung mit Schwarzen Vorbildern bekannt 
gemacht werden und Empowerment erfahren. 
Format Workshops, Kunstausstellung, Musikauftritte und Marktplatz 
Projektziele Ort der Begegnung für die Vielfalt in unserer Gesellschaft schaffen 
 Sichtbarkeit von Schwarzen, afrodiasporischen und afrikanischen 
Menschen in ihrer Mehrdimensionalität erhöhen 
 Barrieren und Rassismus abbauen und dadurch eine 
gemeinschaftliche Teilhabe am kulturellen Geschehen ermöglichen 
Innovationen und das Wissen Schwarzer, afrodiasporischer und 
afrikanischer Menschen und ihren Beitrag zur Entwicklung der 
Gesellschaft hervorheben 
 Vorbildfunktion und Empowerment für Schwarze, afrodiasporische 
und afrikanische Kinder und Jugendliche 
Ggf. 
Kooperationen 
Sonnenblumen Community Development Group e.V., ISD Köln, Köln 
Business, Afro Plus, IHK, My Afro City, AiDiA Pitch 
Projektzeitraum Januar 2024 - Juli 2024 
Fördersumme 4.495 Euro 
Gesamtkosten 23.055 Euro

Titel Raum für Alle an der Keupstraße – Veranstaltungsprogramm gegen 
Rassismus und Antisemitismus im ersten Halbjahr 2024 
Antragsteller*in Lückenlos e.V. 
Kurzbeschreibung Der Verein Lückenlos e.V. hat am 1. April 2023 an der Ecke 
Keupstraße/Genovevastraße einen Veranstaltungsraum, den „Raum 
für Alle“ angemietet - direkt gegenüber der Stelle, an der das Mahnmal 
entstehen wird, das an die rassistischen Anschläge des NSU in Köln 
erinnern soll. Die Initiative „Herkesin Meydanı - Platz für Alle“, deren 
Träger der Verein ist, hat dort einen Ort der Begegnung, Erinnerung, 
Kunst und Kultur geschaffen und bringt Menschen aus der 
Keupstraße, dem Viertel und der Stadt zusammen. Der Raum soll 
Betroffene rassistischer und antisemitischer Diskriminierung und 
Gewalt zusammenbringen, ihren Perspektiven mehr Sichtbarkeit in 
der Gesellschaft verschaffen und ein Ort gegen Rassismus und 
Antisemitismus sein. 
 
20 Jahre nach dem Anschlag der NSU in der Keupstraße soll ein 
vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit einem Konzert, Workshops, 
Lesungen und Gedenkveranstaltungen angeboten werden. 
 
Zielgruppe Kölner Bürger*innen, Betroffene rassistischer und antisemitischer 
Gewalt 
Format Konzert, Workshops, Lesungen, Gedenkveranstaltung 
Projektziele Das Veranstaltungsprogramm gegen Rassismus und Antisemitismus 
im ersten Halbjahr 2024 soll die Erinnerung an die Anschläge des 
NSU in der Keupstraße 2004 und in der Probsteigasse 2001 
wachhalten sowie Betroffene rassistischer und antisemitischer Gewalt 
zusammenbringen. Sie sollen empowert und sichtbarer werden. Die 
Öffentlichkeit soll für Rassismus und Antisemitismus sensibilisiert 
werden. 
Ggf. 
Kooperationen 
Initiative Tag der Solidarität Dortmund, Initiative Duisburg 1984, 
Schule gegen Rassismus, AWO-Mittelrhein 
Projektzeitraum Ende Januar bis Ende Juni 2024 
Fördersumme 10.000 Euro 
Gesamtkosten 11.200 Euro

Titel PixieAllies 
Antragsteller*in The Beautiful Minds e.V. 
Kurzbeschreibung Es handelt sich um ein partizipatives künstlerisches Projekt für 
Jugendliche mit und ohne Flucht- oder Migrationserfahrung zu den 
Themen digitale Zivilcourage und künstlerische Strategien gegen 
Hatespeech gemeinsam mit den bundesweit renommierten Vereinen 
ichbinhier e.V. und HateAid gGmbH. 
Zielgruppe Erwachsene zwischen 12 und 18 Jahren mit und ohne Flucht- oder 
Migrationserfahrung in Köln. 
Format Regelmäßige Workshops 
Projektziele  Sensibilisierung für den Stellenwert von digitaler Zivilcourage und 
Stärkung der Handlungssicherheit in Hinblick auf Hassrede 
 Empowerment der Teilnehmer*innen durch die künstlerische 
Verarbeitung von persönlichen Diskriminierungserfahrungen und 
individuellen kreativen Ausdruck 
Ggf. 
Kooperationen 
Die HateAid gGmbH stärkt mit ihrem Beratungsangebot seit Jahren 
die Demokratie und Meinungsvielfalt und klärt die Öffentlichkeit und 
die Politik über digitale Gewalt auf. Auch hier ist bereits ein großes 
bundesweites Netzwerk von Schulen und Bildungseinrichtungen 
entstanden, über das Teilnehmer*innen erreicht werden können. 
 
ichbinhier e.V stärkt mit seinem Workshop- und Vortragsangebot seit 
über fünf Jahren die digitale Zivilcourage. Das Wissen über Counter 
Speech, Online-Moderation und Community Building gibt ichbinhier 
e.V. in seinem Bildungsprogramm vielfältig weiter. 
Projektzeitraum 01.02.24 – 01.07.24 
Fördersumme 8.000 Euro  
Gesamtkosten 22.500Euro

Titel  E dejaki chib zurarel – Muttersprache stärkt  
Antragsteller*in  Rom e.V.  
Kurzbeschreibung  Viele junge Rom*nja sind bezogen auf ihre eigene Identität 
verunsichert: Auf der einen Seite sind Prägungen durch die 
Herkunftsgesellschaften der Eltern, auf der anderen Seite Erfahrungen 
in einer vielfältigen Millionenstadt, die dennoch diskriminiert.  
Neuere Untersuchungen zeigen, wie wichtig in diesem Prozess die 
Sprache Romanes ist. Die eigene Sprache ist vor allem im Sinne der 
Demokratiebildung und des gesellschaftlichen Empowerments 
unverzichtbar für die Stärkung der eigenen Identität und damit 
Motivation, sich aktiv in die (Stadt-)Gesellschaft einzubringen. Die 
Jugendlichen werden damit zudem selber zu Aktivist*innen im Kampf 
gegen Antiziganismus und Rassismus. 
Zielgruppe  Jugendliche und junge Erwachsene aus den in Köln ansässigen 
Rom*nja-Communities, Erweiterung der Zielgruppe auf 
Eltern/Familienangehörige nach Bedarf. 
Format  Außerschulisches Unterrichtsangebot, verbunden mit 
alltagspraktischen Exkursionen und Projektarbeit (Mitgestaltung von 
Veranstaltungen)  
Projektziele   Empowerment junger Rom*nja  
 Förderung des Bewusstseins für die eigene Kultur und 
Geschichte  
 Stärkung der eigenen Identität  
 Politische Willensbildung  
Ggf. 
Kooperationen  
./.  
Projektzeitraum  Januar bis Dezember 2024  
Fördersumme  3.000 Euro   
Gesamtkosten  11.500,00

Titel Melodien der Mut  
Antragsteller*in Alevitisches Kulturzentrum Köln-Porz u.U. e.V. 
Kurzbeschreibung Mit einem Theaterstück und einer Podiumsdiskussion soll das Thema 
der Arbeitsmigration nach Deutschland aufgegriffen werden. Seit nun 
mehr als 60 Jahren sind die ersten Gastarbeiter*innen nach 
Deutschland gekommen, um ihre Arbeitskraft effizient hier 
einzubringen.  
Allein an der Effizienz der neuen Mitbürger*innen war man 
interessiert, nicht aber an ihren Bedürfnissen oder Interessen. Doch 
wo Menschen sind, ist Kultur nicht weit. Auch heute ist es nicht 
anders. Deutschland ruft nach Fachkräften. Doch es werden wieder 
Menschen kommen, mit eigenen Bedürfnissen und Interessen. Das 
Theaterstück handelt von den ersten türkeistämmigen 
Gastarbeiter*innen, die in den 60er Jahren nach Deutschland 
gekommen sind. Ihre Entwicklung von Gastarbeiter*innen zu 
Migrant*innen und den danach folgenden Generationen. Anhand der 
Lieder und Dichtungen von Ruhi Su sollen die Arbeitsmigration und 
die Sehnsucht und die Schwierigkeiten, denen sich die 
Gastarbeiter*innen stellen mussten, erklärt werden. Seit der vierten 
Generation in Deutschland hat sich ein Wandel vollzogen. Die erste 
und zweite Generation haben sich noch deutlich als türkisch 
bezeichnet. Die dritte Generation ist davon schon so abgeschottet und 
hat einen noch größeren Konflikt in der Identitätsfindung, weil sie sich 
weder als deutsch noch als türkisch einordnen kann. Die 
Identitätsfindung wird durch äußere Einflüsse rassistischer oder 
diskriminierender Art weiter erschwert. Das Theaterstück dient dazu, 
einerseits das gesamte Thema der Arbeitsmigration kritisch 
aufzuarbeiten, aber auch dazu, aus Fehlern zu lernen, damit diese bei 
den Fachkräften nicht wiederholt werden.  
In einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen von 
Migrant*innenselbstorganisationen sollen die Erfahrungen aus der 
Gastarbeiter*innenzeit und die Weiterentwicklung dieser 
migrantischen Gruppen in Deutschland thematisiert werden. 
Insbesondere wird hier das Thema Fremdenfeindlichkeit und 
Diskriminierung aus der Sicht der einzelnen Migrant*innengruppen 
angesprochen. Hat die Fremdenfeindlichkeit tatsächlich zugenommen 
oder wird uns dies durch die Medien und insbesondere die Sozialen 
Medien nur so dargestellt? Oder durchläuft die Gesellschaft aktuell 
einen Wandel, durch den das Anderssein wieder auf stärkeren 
Gegenwind stößt?  
Zielgruppe Stadtbevölkerung  
Format Theateraufführung und Podiumsdiskussion 
Projektziele  Rassismus und Diskriminierung der Arbeitsmigration der 60er 
Jahre sichtbar machen 
 Sensibilisierung hinsichtlich aktueller gesamtgesellschaftlicher 
Diskussionen: Wer gehört dazu? 
 Empowerment durch Sichtbarmachung der Verdienste der vierten 
Generation  
Ggf. 
Kooperationen 
Migrant*innenselbstorganisationen angefragt  
Projektzeitraum 01.02.2024 bis 31.10.2024  
Fördersumme 8.000 Euro   
Gesamtkosten 11.500 Euro

Titel ROMA MOBIL Museum 
Antragsteller*in EU-ROM e.V. 
Kurzbeschreibung Antiziganistische Denk -und Handlungsmuster, die seit Jahrhunderten 
in der Gesellschaft existieren, Stereotype in der Gesellschaft 
(Kriminalität etc.) werden von Rom*nja selbst, insbesondere von 
Kindern und Jugendlichen internalisiert. Hier setzt das Projekt an. 
Kinder, Jugendliche und Erwachsene setzen sich mit den Biographien 
berühmter Rom*nja auseinander und wollen solche Persönlichkeiten 
als Rom*nja sichtbarer machen. Auch ihre eigene Identität als 
Rom*nja - verbunden mit der Kultur und Sprache - soll verdeutlicht 
werden. Das Roma Mobil-Museum ist eine Erweiterung des Roma 
Museums, das zuletzt im Jahr 2022 durchgeführt wurde. Im Roma 
Mobil-Museum werden weitere Rom*nja-Persönlichkeiten und ihre 
Biographien recherchiert, aufgearbeitet und in einer ansprechenden 
Präsentationsform für die Öffentlichkeit dargestellt. Es wird eine 
umfangreiche Wanderausstellung und Präsentation produziert und 
überall dort präsentiert, wo Interesse dafür vorhanden ist. Das Projekt 
soll an drei verschiedenen Schulen in den Blick genommen werden. 
Ziel ist es, positive Bilder über eine Ethnie zu vermitteln. Es soll der 
Ablehnung, Ausgrenzung und Abwertung gegenüber einer gesamten 
Ethnie etwas entgegenhalten werden. Diese Präsentation der 
Biographien von Persönlichkeiten sollen als Vorbilder dienen, die das 
Selbstwertgefühl steigern und Mut geben sollen, sich zu behaupten 
und die Integration im Alltagsleben - in der Gesellschaft - 
voranbringen. 
Zielgruppe Kinder und Jugendliche  
Format  Biographiearbeit und entsprechende Gesprächskreise  
Projektziele  Sichtbarmachung von Rom*nja  
 Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung  
 Empowerment von Kindern und Jugendlichen  
Ggf. 
Kooperationen 
3 Schulen 
Projektzeitraum 1.2-5.07.2024 (2.Halbjahr vom Schuljahr 2023/2024) 
Fördersumme 3.866,00 Euro  
Gesamtkosten 7.355,00 Euro

Titel Menschenrechte, statt rechte Menschen! 
Antragsteller*in Forum Colonia für kulturelle Vielfalt e.V. 
Kurzbeschreibung Aktive Bekämpfung von Rassismus und Förderung von 
Menschenrechten: Durch Wissensvermittlung, Diskussionen und 
den Aufbau eines Netzwerks soll aktiv gegen Rassismus in 
verschiedenen Formen vorgegangen und die Sensibilisierung für 
Menschenrechte und Vielfalt gefördert werden. Die Exkursion 
zum EL-DE Haus erweitert diesen Rahmen durch die Vertiefung 
des Verständnisses für die Auswirkungen von 
Menschenfeindlichkeit und historische Hintergründe. 
 
Zielgruppe Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Schüler*innen, Studierende, 
die sich für soziale und kulturelle Themen interessieren), interessierte 
Bürgern*innen (Personen aus verschiedenen Altersgruppen und 
beruflichen Hintergründen, die an einer aufgeklärten und inklusiven 
Gesellschaft interessiert sind) 
Format 45-minütige Seminare mit anschließenden moderierten 
Gruppengesprächen und eine Exkursio ins EL-DE Haus  
Projektziele  Sensibilisierung und Aufklärung: Vermittlung von Wissen 
über Rassismus, Antisemitismus und antimuslimischen 
Rassismus, um das Bewusstsein für diese Probleme zu 
schärfen. 
 Reflexion und Diskussion: Ermöglichung von offenen 
Diskussionen und Reflexionen über Vorurteile, Stereotypen 
und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. 
 Bildung eines Netzwerks: Aufbau eines Netzwerks von 
Menschen, die sich für Menschenrechte und gegen Rassismus 
engagieren. 
 Schaffung eines inklusiven Umfelds: Förderung eines 
Umfelds, in dem sich Menschen verschiedener Hintergründe 
wohl und akzeptiert fühlen. 
 Erweitertes Verständnis durch die Exkursion zum EL-DE Haus 
in Köln, um den Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis für 
die Auswirkungen von Menschenfeindlichkeit und historische 
Hintergründe zu vermitteln. 
  
Ggf. 
Kooperationen 
Partnerschaften und Kooperationen mit 
jüdischen und islamischen Gemeinden für unser Projekt. Die 
Entscheidung darüber wird jedoch erst in der Vorbereitungsphase 
getroffen, um die optimale Zusammenarbeit und Beteiligung aller 
Beteiligten sicherzustellen. 
Projektzeitraum 1.2-15.12.2024 
Fördersumme 8.190,00 Euro  
Gesamtkosten 9.100,00 Euro

Titel Wurzeln der Vielfalt – Empowerment-Festival für Machteilung & 
communityübergreifende Solidarität 
Antragsteller*in Freie Initiative: Sarah Tsehaye, Lisa Schulze, Christine-Joahn Meier 
Kurzbeschreibung Das "Empowerment Festival" vom 9. bis 12. Mai 2024 schafft 
Empowerment Spaces für "alle" durch intersektionale und 
interkommunale Solidarität. Im Zentrum des Festivals soll das 
Wohlbefinden und die Chance auf ganzheitliche Auszeit für strukturell 
mehrfachmarginalisierte und dadurch multikomplex belastete 
Menschen stehen. Ziel ist, niederschwelligen Zugang zu Wohlbefinden 
zu schaffen für Menschen, die aufgrund ihrer Mehrfachbetroffenheit oft 
nur sehr schwer oder sogar keinen Zugang dazu haben. Es umfasst 
sichere Räume (Safer Spaces), fördert mutige Dialoge (Brave Spaces) 
und setzt sich kritisch mit Weißsein als M achtsystem (Critical 
Whiteness) auseinander. Zusätzlich stärkt es die Gemeinschaft 
(Kompliz*innenschaft) als Plattform für inklusive Begegnungen mit 
dem nachhaltigen Ziel, Awareness-Konzepte weiterzuentwickeln und 
im Sinne eines Reallabors ganzheitlicher zu erproben. Die 
Veranstaltung betont Sichtbarkeit, Vernetzung und Nachhaltigkeit 
communityübergreifend von Kölner Akteur*innen. Lokale Initiativen 
und Expert*innen aus diversen Communities und Verbündete werden 
eingebunden, um multiplikatorische Auswirkungen in der 
Gemeinschaft zu erzielen. Das Festival fördert nicht nur Netzwerke, 
sondern betont in Zeiten zunehmender Frontenbildung die Kraft 
gemeinsamer Ziele und die Stärkung des Wir-Gefühls und 
Zusammenhalts. 
Zielgruppe • Von Rassismus und intersektionaler Diskriminierung/ 
Mehrfachdiskriminierung betroffene Menschen und Multiplikator*innen 
o In den Betroffenheitsdimensionen Colorism, Religion, Geschlecht, 
Sexualität, mit eigener Flucht- und Migrationserfahrung (vor und nach 
Einbürgerung), mit Beeinträchtigungen/Neurodivergenz, Körpervielfalt, 
Mütter of Color 
• Verbündete & Kompliz*innen / Weiße Eltern von Kindern of Color 
Format • 4-tägiges Festival mit mindestens 10 Empowerment Spaces, die in 
ganzheitlichen Formaten Köper (Körperarbeit/Sport), Seele 
(Healing/Wellness) und Geist (Reflexion/Bildung/Vernetzung/neue 
Konzepte denken) adressieren + Zwei Spaces zum Thema Critical 
Whiteness  
• Abschluss-Tag in Form eines Open Convention Space zur 
Vernetzung, Verbündeten-Arbeit sowie Initiation selbstorganisierter 
weiterführender Formate 
Projektziele Stärkung von Demokratie, Akzeptanz und gesellschaftlichem 
Zusammenhalt durch:  
 Förderung des Bewusstseins für vielfältige Zugänge im 
Gesundheitskontext: Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf 
der Perspektive des "Wohlbefindens". Ziel ist eine Angleichung des 
Verständnisses der politischen Dimension von Zugängen zu 
Wohlbefinden (Critical Whiteness Gruppe). Betroffenen Personen 
wird Zugang zu „sicheren“ Räumen für Wohlbefinden geschaffen. 
Die Betrachtung auf den Ebenen – persönlich, strukturell und 
politisch – wird dabei vertieft und reflektiert.  
 Förderung von intersektionaler und interkommunaler Solidarität 
zwischen „Communities of Color“ und „Weißen Verbündeten und 
Kompliz*innen“ durch Empowerment und offene 
Vernetzungsräume. Das Verständnis für Vielfalt und

unterschiedliche Perspektiven stärken, um demokratische Werte 
zu festigen. Dies geschieht durch neue Räume und 
communityübergreifende Angebote.  
 Förderung neuer Dimensionen von Awareness-Konzepten: Die 
Entwicklung und Förderung neuer Dimensionen von Awareness- 
Konzepten soll zu einem tieferen Verständnis für gesellschaftliche 
Herausforderungen beitragen, um aktiv an demokratischen 
Prozessen teilzunehmen und diese zu stärken. 
 Nachhaltige Vernetzung und Impulse für selbstorganisierte 
Initiativen: Durch die Einbindung communityübergreifender 
selbstorganisierter Initiativen soll die Grundlage für eine engagierte 
und demokratische Gemeinschaft in Köln gestärkt werden, in der 
die Beteiligung von Verbündeten gefördert wird. 
Ggf. 
Kooperationen 
Migrant*innenselbstorganisationen, Vereine, Interkulturelle Zentren 
sowie freiberufliche BIPoC Professionals unterschiedlicher Branchen. 
Denkbare Partner*innen aus dem vorhandenen Netzwerk: In-Haus 
e.V., Coach e.V., Afrotreff, Free Food Wednesday/Vibes Day, Rice & 
Roots Kollektiv, Halo Halo Netwerk, Anyway Köln, agisra e.V., das 
Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V., 
rubicon e.V., die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische 
Zusammenarbeit e.V. sowie PoC-owned Businesses. 
Projektzeitraum Februar bis Juni 2024 
Fördersumme 10.000 Euro   
Gesamtkosten 11.200 Euro

Beschlussvorlage Ausschuss

8847 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162 
 
Vorlagen-Nummer 
 4071/2023 
Freigabedatum  
 15.01.2024 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Freigabe und Verteilung rassismuskritischer Projektmittel 2024- 1. Schritt  
Beschlussorgan 
Integrationsrat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Integrationsrat Köln beschließt – im ersten Schritt für das Jahr 2024 – die Verteilung von 
98.411 Euro zur Förderung von Projekten der rassismuskritischen und antirassistischen Arbeit 
wie folgt:  
 
Nr. Antragsteller*in Projekttitel Fördersumme 
in Euro 
1.  Pamoja Afrika e.V.  Rassismuskritische Veranstal-
tungsreihe in der Bildungsarbeit 
mit Kindern und Jugendlichen  
9.990 
2.  Kölner Forum gegen 
Rassismus & Diskri-
minierung 
c/o Pamoja Afrika 
e.V. Köln 
Veranstaltungsreihe des Kölner 
Forum gegen Rassismus und 
Diskriminierung zum Internatio-
nalen Tag gegen Rassismus 
2024 
10.000 
3.  Integrationshaus e.V. 
(AK Interkulturelle 
Zentren)  
VielfaltStärken: Gemeinsam ge-
gen Rassismus und Armut  
10.000 
4.  DTVK e.V. Rassimuskritische und diversi-
tätssensible Arbeit in divers posi-
tionierten Teams  
3.150 
5.  Coach e.V.- Kölner 
Initiative für Bil-
dungs- und Chan-
cengerechtigkeit  
Empowerment Retreat Camp für 
von Rassismus betroffene Fach-
kräfte und Multiplikator*innen 
2024  
9.720 
6.  Proud e.V. Proud Pop-Up Market und More 4.495 
7.  Lückenlos e.V. Raum für Alle an der Keupstr.-
Veranstaltungsprogramm gegen 
Rassismus und Antisemitismus 
im ersten Halbjahr 2024 
10.000 
8.  The Beautiful Minds 
e.V. 
PixieAllies 8.000 
9.  Rom e.V. E dejaki chib zurarel – Mutter-
sprache stärkt 
3.000 
Integrationsrat 16.01.2024

2 
10.  Alevitisches Kultur-
zentrum Köln-Porz 
u.U. e.V. 
"Melodien der Mut" 8.000 
11.  Aladin Sejdic Roma Mobil Museum  3.866 
12.  Forum Colonia für 
kulturelle Vielfalt e.V. 
Menschenrechte, statt rechte 
Menschen! 
8.190 
13.  Sarah Tsehaye u.a.  "Wurzeln der Vielfalt" – Em-
powerment-Festival  
10.000 
Gesamt-
summe  
  98.411 
 
Der Projektzeitraum liegt zwischen Januar und Ende Dezember 2024. 
 
Zur Finanzierung der Maßnahme beschließt der Integrationsrat gleichzeitig die Freigabe der 
im Haushaltsplan 2023/2024 im Rahmen des Finanzauschussbeschlusses (AN/1726/2023) 
vom 30.09.2022 zugesetzten Mittel „Fördertopf Antirassismus-/Antidiskriminierungsarbeit“ 
i.H.v. 48.411 Euro für das Haushaltsjahr 2024 im Teilergebnisplan des Amtes für Integration 
und Viel-falt in der Produktgruppe 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity, in der 
Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen. Die darüber hinaus erforderlichen Aufwandser-
mächtigungen i.H.v. 50.000 Euro stehen im selbigen Teilergebnisplan zur Verfügung.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  98.411     € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Zusammenfassung in einfacher Sprache: 
 
Rassismus ist in unserer Stadt ein tagtägliches Alltagsproblem. Wenn Menschen z.B.  
wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft beleidigt oder angegriffen werden, dann nennen 
wir das Rassismus. Wir wollen keinen Rassismus in unserer weltoffenen, toleranten 
und vielfältigen Stadt. Daher unterstützt die Stadt Köln Projekte, Workshops und Ver-
anstaltungen, die helfen, dass sich Menschen gegen Rassismus wehren und sich 
stark machen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Die Stadt Köln setzt sich so für 
das vielfältige, friedliche Miteinander der Menschen in Köln ein. Es sind viele Anträge 
eingereicht worden. Für alle reicht das vorhandene Geld nicht aus. Daher wurden 13 
Anträge ausgewählt. Sie sind inhaltlich gut und wenden unterschiedliche Methoden 
an. Was die Projekte machen, kann man in der beigefügten Übersicht nachlesen.  
 
Begründung: 
In den letzten Jahren hat sich ein zunehmend offen gezeigter Rassismus zu einer 
massiven Belastung des friedlichen Miteinanders sowie des Zusammenhalts in der

4 
Gesellschaft entwickelt, was sich in den aktuellen Diskursen sowie in den medialen 
Berichten und Diskussionen deutlich zeigt. Daher ist – auch in Köln – der Bedarf an 
Präventions-, Sensibilisierungs - und Empowerment - Angeboten sehr hoch.  
 
Die Stadt Köln setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, dieser Entwicklung entgegenzu-
wirken und fördert neben der Arbeit der beiden nichtstädtischen Antidiskriminierungs-
büros - Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) 
e.V. - auch Maßnahmen aus Mitteln des „Antirassismus-Trainings“ im Rahmen des 
„Aktionsprogramms für ein friedliches Miteinander und gegen Intoleranz und Rechtsra-
dikalismus“. Die klare Haltung der Stadt Köln stärkt damit das vielfältige, gewaltfreie 
und demokratische Miteinander.  
 
Gemäß § 22 Absatz 7 der Hauptsatzung der Stadt Köln weist der Rat dem Integrati-
onsrat Mittel zu, über deren Verteilung der Integrationsrat nach einer vom Rat be-
schlossenen Richtlinie entscheidet.  
 
Im Haushaltsjahr 2024 stehen 50.000 Euro aus dem laufenden Budget für die Förde-
rung antirassistischer und rassismuskritischer Projekte („Mittel für Rassismustrai-
ning“), zusätzlich 100.000 Euro aus dem politischen Veränderungsnachweis zum 
Haushaltsplan 2023/2024 aus dem „Fördertopf Antirassismuss-/Antidiskriminierungs-
arbeit“ und somit also insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung. Die über den politi-
schen Veränderungsnachweis zugesetzten Mittel stehen unter dem Freigabevorbehalt 
des Fachausschusses.  
 
Der Bedarf und das Interesse den unterschiedlichsten Formen von Rassismus und 
Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen, sie zu thematisieren, Menschen zu sensibilisieren 
und zu empowern, zeigt sich sowohl in der Anzahl als auch in der Diversität der ge-
stellten Anträge. Für die erste Förderperiode 2024 sind 16 Anträge eingegangen, mit 
einer Fördersumme von 136.000 Euro. Es werden nunmehr 13 Anträge eine Förde-
rung erhalten mit einer Fördersumme von 98.411 Euro. 
 
Die Verwaltung wird eine weitere Beschlussvorlage zur zweiten Förderperiode in 2024 
etwa zur Mitte des Jahres vorlegen. Für die zweite Förderperiode stehen – nach Be-
willigung der vorgeschlagenen Förderungen - noch Restmittel von 51.589 Euro zur 
Verfügung. Von diesem Betrag müssen noch 22.500 € abgezogen werden, die mit 
Vorlage 0307/2023 in der Ratssitzung am 09.02.2023 für die „Filmproduktion ‚ Zeit-
zeug*innen der NSU-Anschläge in Köln‘ inkl. Technikkosten etc.“ zur Verfügung ge-
stellt wurden. https://buergerinfo.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=914830&type=do&#se-
arch=%22verteilung%22  
Demnach verbleiben für zusätzliche Anträge in der zweiten Förderperiode noch 
29.089 €.  
 
Die ausgewählten Anträge werden vorgeschlagen, da sie den dringenden Bedarf auf-
greifen, ihre Projekte an der Förderrichtlinie orientiert sind und mit einem gut nachvoll-
ziehbaren Finanzplan eingereicht wurden. Zudem wird die Zielgruppe durch unter-
schiedliche Methoden und Formate angesprochen. Sie umfassen eine Veranstal-
tungsreihe zum Internationalen Tag gegen Rassismus, den 21.3., sowie Großveran-
staltungen mit dem Schwerpunkt Empowerment, Workshops, Multiplikator*innen-
Schulungen, Theaterworkshops und die Auseinandersetzungen mit digitalem Hass. 
Wie in der Vergangenheit wird es erneut Angebote für Kinder, Jugendliche und Er-
wachsene mit und ohne eigene Rassismuserfahrung geben.  
 
Die Kurzbeschreibungen und Zielsetzungen zu jedem vorgeschlagenen Projekt sind 
im Anhang anhand kurzer Steckbriefe dargestellt.

5 
Finanzierung:  
Die entsprechende Aufwandsermächtigung steht im Teilergebnisplan des Amtes für 
Integration und Vielfalt in der Produktgruppe 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und 
Diversity, in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen im Haushaltsjahr 2024 im 
Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung. 
 
Begründung der Dringlichkeit:  
Für Planung inkl. Anfragen und Buchungen von Referent*innen sowie der Durchfüh-
rung von Maßnahmen ab Mitte Januar ist eine Entscheidung des Integrationsrates in 
seiner nächsten Sitzung am 16.01.2024 zwingend erforderlich. Aufgrund der umfang-
reichen Prüfung der eingegangenen Anträge und Auswahl der förderfähigen Projekte 
kann die Vorlage erst verfristet vorgelegt werden.

Beratungsverlauf (1)

01.02.2024 Integrationsrat
TOP 1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Keupstraße 2004
  • Probsteigasse 2001
  • Genovevastraße
  • Alte Heide

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
4071/2023
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
15.01.2024
Erstellt
12.12.2023 12:24