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2026/0060

Waldzustandsbericht 2025 für den Stadtwald Darmstadt (WZB 2025)

Magistratsvorlage 16.02.2026

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2026/0060

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.02.2026 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2026/0060 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 555010 
Kostenstelle:  067-030-1100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  555011 Sachkonto: diverse Sachkonten  
 
Betreff: Waldzustandsbericht 2025 für den Stadtwald Darmstadt (WZB 2025)  
 
Vorlage vom: 16.02.2026  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Waldzustandsbericht 2025 für den Stadtwald Darmstadt wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Waldzustandsbericht 2025 (nur digital)  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.02.2026 
 
Hitze- und Trockenperioden infolge des Klimawandels belasten den Stadtwald Darmstadt 
weiterhin erheblich. Seit dem Jahr 2020 wird daher jährlich ein Waldzustandsbericht für den 
Stadtwald Darmstadt erstellt, um den Zustand der Wälder systematisch zu erfassen und Ver -
änderungen über die Zeit nachvollziehbar zu dokumentieren.  
 
Die Waldzustandserhebung 2025 wurde im Juli und August auf G rundlage eines engmaschi -
gen Stichprobendesigns (250 m × 250 m) durchgeführt, das an die bundes - und landeswei -
ten Erhebungen angelehnt ist und die unterschiedlichen Standortbedingungen im West - und 
Ostwald berücksichtigt.  
 
Der Waldzustandsbericht 2025 für  den Darmstädter Stadtwald zeigt, dass sich dieser nach 
den extremen Trockenjahren 2018 bis 2022 langsam erholt. Die günstigen Witterungsbedin -
gungen der letzten beiden Jahre – mit ausreichend Niederschlag und moderaten Temperatu -
ren – haben zu einer Verbe sserung des Kronenzustands geführt. Die mittlere Kronenverlich -
tung aller Bäume sank um 3,6 Prozentpunkte auf 35,6 %, den niedrigsten Wert seit Beginn 
der Erhebungen im Jahr 2020. Besonders Buchen, Eichen und sonstige Laubbäume, wie bei -
spielsweise der Ber gahorn profitierten von der Entlastung, während die Kiefer weiterhin stark 
geschädigt bleibt, vor allem im Westwald. Die Erholung ist in erster Linie auf eine geringere 
Belastung durch die Fruktifikation in Folge günstigerer Rahmenbedingungen und eine ver -
besserte Wasserverfügbarkeit zurückzuführen, die den Bäumen mehr Ressourcen für ihr ve -
getatives Wachstum bereitstellte.  
 
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der Schädigungsgrad im Darmstädter Stadtwald 
hoch. Der Westwald, geprägt von sandigen, nährs toffarmen Böden und klimatisch ungünsti -
gen Bedingungen, weist nach wie vor hohe Absterberaten und starke Kronenschäden auf. 
Hier sind besonders Kiefern und Buchen betroffen, während sich im Ostwald – mit besseren 
Boden- und Klimabedingungen – eine stabilere Entwicklung zeigt. Die Mortalitätsrate ist 
rückläufig, aber mit 0,8 % immer noch höher als im hessischen Landesdurchschnitt (0,3 %).  
 
Die Waldzustandserhebung liefert uns standardisierte, langfristige Datensätze, die für die 
Entwicklung klimaresil ienter Waldbaukonzepte unverzichtbar sind. Nur durch die jährliche 
Erfassung von Kronenzustand, Mortalität, Verjüngung und Schadensmustern können räumli -
che und zeitliche Trends identifiziert werden, um zielgerichtete Gegenmaßnahmen einzulei -
ten, bevor Schäden ir reparabel werden.  
 
Das Monitoring dient darüber hinaus auch der Erfolgskontrolle bereits umgesetzter Maß -
nahmen. Beispielsweise zeigt der Bericht, dass die Reduzierung des Wildverbisses erste Er -
folge bringt, die Verjüngungssituation aber weiterhin kritisch bleibt. Gleichzeitig belegen die 
Daten, dass Totholzanteile und Wasserhalteflächen positive Effekte auf die Biodiversität (z. 
B. Pilze, Insekten, Fledermäuse) und den Wasserhaushalt haben.  
 
Die kooperative Forschung zusammen mit der TU Darmstadt vertieft das Verständnis für 
ökosystemare Wechselwirkungen. Hervorzuheben sind die Assel -Studien welche belegen, 
dass sich im Westwald trockentolerante Arten (z. B. die Rathke -Assel (Trachelipus rathkii )) 
ausbreiten, während im Ostwald eine höhere Diversität herrscht. Solche Erkenntnisse sind 
essenziell, um standortangepasste Fördermaßnahmen zu entwickeln und die Resilienz der 
Wälder zu stärken.

- 4 - 
Der Waldzustandsbericht liefert damit die notwendige Wisse nsbasis, um den Stadtwald 
Darmstadt auch für zukünftige Generationen zu erhalten.  
 
Es wird deutlich, dass sich der eingeschlagene Weg mit der Etablierung des Leitbildes Wald 
als richtungsweisend erwiesen hat. Dies zeigt der Waldzustandsbericht 2025 deutlic h auf. Er 
unterstreicht, dass unser Stadtwald Resilienz zeigt, aber weiterhin unter den Folgen von Kli -
mawandel leidet.  
Die Fortführung des Leitbildes Wald sowie des laufenden Monitorings ist daher unverzicht -
bar, eine Abkehr vom bestehenden Prozess würde n die Erfolge der letzten Jahre zunichtema -
chen und den Stadtwald langfristig gefährden.  
 
Dezernat III 
 
 
 
Michael Kolmer  
Stadtrat

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Waldzustandsbericht 2025 
für den Stadtwald Darmstadt 
Im Auftrag der:  Bearbeitung:  
Wissenschaftsstadt Darmstadt Stefan Meining 
Der Magistrat Büro für Umweltüberwachung 
Grünflächenamt  www.stefanmeining.de

Inhaltsverzeichnis
1 Methodik .............................................................................................................................................  3 
Durchführung 2025 .......................................................................................................................................... 6 
Auswertung ...................................................................................................................................................... 7 
Qualitätssicherung ........................................................................................................................................... 8 
2 Ergebnisse ...........................................................................................................................................  9 
Stadtwald Darmstadt ....................................................................................................................................... 9 
Kronenverlichtung .................................................................................................................................... 9 
Vergilbung ............................................................................................................................................. 10 
Schadstufen ........................................................................................................................................... 12 
Stehend tote Bäume und Mortalitätsrate ................................................................................................. 13 
Einordnung der Ergebnisse ...................................................................................................................... 14 
Fruktifikation ......................................................................................................................................... 14 
Buche .................................................................................................................................................... 16 
Kiefer .................................................................................................................................................... 17 
Eiche ..................................................................................................................................................... 17 
Sonstige Laubbäume .............................................................................................................................. 18 
Sonstige Nadelbäume ............................................................................................................................. 18 
Westwald ....................................................................................................................................................... 19 
Ostwald .......................................................................................................................................................... 21 
3 Witterung ..........................................................................................................................................  23 
Das Jahr 2024 ................................................................................................................................................. 24 
Das Jahr 2025 ................................................................................................................................................. 24 
Witterungstrend ............................................................................................................................................ 24 
4 Bestandes- und Verbisserhebung ....................................................................................................... 26 
Bestandeserhebung ....................................................................................................................................... 26 
Verbiss ........................................................................................................................................................... 28 
5 Wissenschaftliche Begleitforschung im Stadtwald Darmstadt ..............................................................  30 
Projekt Waldgesundheit ................................................................................................................................ 30 
Regenausschluss-Experiment ........................................................................................................................ 30 
Allgemeine faunistische Untersuchungen ..................................................................................................... 31 
Ergebnisse: die Assel-Gemeinschaft im Stadtwald ........................................................................................ 31 
Ausblick .......................................................................................................................................................... 33 
6 Fazit ..................................................................................................................................................  34 
7 Glossar ..............................................................................................................................................  36 
8 Literatur- und Fotoverzeichnis ............................................................................................................  37 
Anlagen ....................................................................................................................................................  38

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht 
3 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
1 Methodik 
Die Waldzustandserhebung ist ein bundesweit abge-
stimmtes Verfahren zur Beurteilung der Waldge-
sundheit. Grundlage der Erhebung ist die visuelle 
Bewertung des Kronenzustandes, der als gut nach-
vollziehbarer Indikator für die Vitalität der Wald-
bäume dient. Durch die jährlich durchgeführten Auf-
nahmen können sowohl der aktuelle Zustand der 
Wälder als auch zeitliche und räumliche Entwicklun-
gen dokumentiert werden. Die Ergebnisse bieten 
eine wichtige Basis, um Schutz- und Anpassungsstra-
tegien zu entwickeln und deren Wirksamkeit regel-
mäßig zu überprüfen.  
In Deutschland wird die Waldzustandserhebung seit 
1984 durchgeführt. In Hessen erfolgt sie jährlich auf 
einem 8x8-km-Raster, um repräsentative Aussagen 
zum Vitalitätszustand der Landeswälder zu ermögli-
chen. In stark belasteten Regionen, wie der Rhein-
Main-Ebene, wird die Netzdichte auf ein 4x4-km-
Raster erhöht. Für den Stadtwald Darmstadt dienen 
die hessischen Ergebnisse als Vergleichsgrundlage, 
da das Aufnahmeverfahren in enger Abstimmung 
mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsan-
stalt (NW-FVA) nach identischer Methodik durchge-
führt wird.  
Im Stadtwald Darmstadt findet die Waldzustandser-
hebung seit 2020 auf einem deutlich dichteren 
250x250-m-Raster statt (Abb. 3). Damit kann den 
stark variierenden Standort- und Klimabedingungen 
des West- und Ostwaldes Rechnung getragen wer-
den. An jedem Stichprobenpunkt werden nach ei-
nem systematischen Verfahren acht Bäume des 
herrschenden Bestands (Kraft´sche Klassen 1 bis 3) 
ausgewählt, nummeriert und jährlich wiederkehrend 
begutachtet (Abb. 1).  
Zentraler Bestandteil der Erhebung ist die detaillier-
te Bewertung des Kronenzustands. Ein wesentlicher 
Parameter ist der Nadel- bzw. Blattverlust (NBV), der 
den Abweichungsgrad gegenüber einer vollbelaub-
ten, intakten Baumkrone beschreibt (Abb. 2). Ergän-
zend wird die Vergilbung der Blattorgane erfasst. 
Beide Merkmale werden in Fünf-Prozent-Stufen 
gewertet und anschließend in Schadstufen überführt 
(Tab. 1). Darüber hinaus werden im Rahmen einer 
Differenzialdiagnose weitere Schadsymptome do-
kumentiert, darunter Insektenbefall, Witterungsein-
flüsse wie Trockenheit oder Spätfrost sowie Anzei-
chen unzureichender Nährstoffversorgung.  
Abb. 1: Schematischer Aufbau eines Stichprobenpunkts 
der Waldzustandserhebung im Stadtwald Darmstadt.  
A: Probekreis der Verbisserhebung mit 2m Radius,  
B: Probekreis der Bestandeserhebung mit 10m Radius.  
8
2
1
7
6
4
3
A 
B 
1 
 8 
bis 
 Probebäume der Waldzustandserhebung 
Schematischer Aufbau eines Stichprobenpunktes der Waldzu-
standserhebung 
5
0 - 10 % 11 - 25 % 26 - 60 % 61 - 100 %
0 - 10 % 0 0 1 2
11 - 25 % 1 1 2 2
26 - 60 % 2 2 3 3
61 - 99 % 3 3 3 3
100% 4
Schadstufe 0
Schadstufe 1
Schadstufe 2
Schadstufe 3
Schadstufe 4
mittelstark geschädigt
deutlich geschädigtstark geschädigt
abgestorben
Kronen-
verlichtung
Vergilbung
ungeschädigt
schwach geschädigt Warnstufe
Tab. 1: Herleitung der Schadstufen.

4 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
Abb. 2: Verschiedene Stadien der Kronenverlichtung jeweils von links nach rechts: Buche (oben):0, 30 und 70  % Blattverlust. 
Kiefer (Mitte): 15, 40 und 75 % Nadelverlust. Eiche (unten): 5, 25 und 95 % Blattverlust (aus: ARBEITSGEMEINSCHAFT KRONENZU-
STAND, 2007).

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
5 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Wenn Bäume durch Nutzung, Sturmwurf oder ande-
re Ursachen aus der Stichprobe der Waldzustands-
erhebung ausscheiden, werden sie am selben Punkt 
durch benachbarte Bäume ersetzt. Abgestorbene 
Bäume verbleiben so lange in der Stichprobe, bis in 
der Oberkrone kein Feinreisig mehr vorhanden ist. 
Das gesamte Verfahren folgt dem bundesweit gülti-
gen „Leitfaden zur Waldzustandserhebung in 
Deutschland“ (WELLBROCK ET AL. 2018). 
Das Baumalter hat einen großen Einfluss auf den 
Kronenzustand. Jüngere Bäume verfügen meist über 
dichtere und vitalere Kronen, während ältere Bäume 
häufiger lichte Kronen aufweisen. Langjährige bun-
desweite Auswertungen zeigen, dass die Kronen- 
verlichtung bis zu einem Alter von etwa 60 Jahren 
deutlich zunimmt und danach nur noch geringfügig 
weiter ansteigt. Aus diesem Grund werden die Er-
gebnisse der Waldzustandserhebung standardmäßig 
getrennt für die Altersgruppen „bis 60 Jahre“ und 
„über 60 Jahre“ dargestellt.  
Neben der Erhebung zur Baumvitalität werden an 
den Stichprobenpunkten im Rahmen der Waldzu-
standserhebung noch weitere Parameter zur Be-
standessituation und zum Wildverbiss erhoben. Hier-
für werden an den Mittelpunkten konzentrische 
Probekreise mit unterschiedlichen Radien angelegt, 
in denen die spezifischen Erhebungen durchgeführt 
werden (Abb. 1).  
Abb. 3: Stichprobenpunkte der Waldzustandserhebung im Stadtwald Darmstadt getrennt nach 
Westwald (orange) und Ostwald (blau) (Kartenhintergrund: OpenStreetMap).

6 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Durchführung 2025 
 
Die Waldzustandserhebung 2025 im Stadtwald 
Darmstadt wurde im Juli und August von forstlichen 
Sachverständigen mit langjähriger Erfahrung in der 
Kronenbewertung durchgeführt. Wie im vergange-
nen Jahr konnten insgesamt 296 Stichprobenpunkte 
mit 2.368 Bäumen aufgenommen werden. Zwei 
Stichprobenpunkte im Westwald mussten wegen 
Unbegehbarkeit bzw. akuter Bruchgefahr durch hän-
gende, instabile Bäume ruhend gestellt werden. 
Diese Punkte werden in den nächsten Jahren sobald 
möglich wieder in die Stichprobe integriert.  
Die Buche stellt mit 34 % die am häufigsten vertre-
tene Baumart im Stichprobenraster dar, gefolgt von 
der Gruppe der sonstigen Laubbäume mit insgesamt 
24 %. Weitere vertretene Baumarten sind Eiche 
(18 %), Kiefer (15 %), Spätblühende Traubenkirsche 
(7 %) und sonstige Nadelbaumarten (2 %) (Tab. 2).  
Die Gruppe der sonstigen Laubbäume (sLb) umfasst 
eine Vielzahl von Arten, wobei der Bergahorn und 
die Roteiche die höchsten Anteile bilden. Dagegen 
setzt sich die Gruppe der sonstigen Nadelbäume 
(sNb) aus nur wenigen Baumarten wie Lärchen, 
Douglasien und Fichten zusammen.  
Im Westwald entfällt von den 1.304 genommenen 
Bäumen der größte Anteil auf die Buche. Es folgen 
Kiefer, sonstige Laubbäume, Spätblühende Trauben-
kirsche und die Eiche. Im Ostwald hingegen sind 
unter den 1.064 erfassten Bäumen vor allem Bu-
chen, sonstige Laubbäume und Eichen vertreten.  
Aufgrund der massiven Waldschäden im Westwald 
hat sich die Zusammensetzung der Baumarten deut-
lich verändert. So hat der Kiefernanteil in den letzten 
Jahren stark abgenommen, während die Buche ihren 
Anteil leicht ausbauen konnte und mittlerweile die 
häufigste Baumart im Westwald ist. Eine hohe Ver-
breitung hat in den letzten Jahren auch die Spätblü-
hende Traubenkirsche erreicht. Sie kommt 2025 
erstmals häufiger als die Eiche an den Stichproben-
Tab. 2: Anzahl untersuchter Stichprobenbäume 
Anzahl Prozent Anzahl Prozent Anzahl Prozent
Aufnahmepunkte 296 100% 163 55% 133 45%
alle Bäume 2.368 100% 1.304 55% 1.064 45%
bis 60 Jahre 1.105 47% 621 49% 484 45%
über 60 Jahre 1.263 53% 683 52% 580 55%
Buche 795 34% 363 28% 432 41%
Eiche 417 18% 160 12% 257 24%
Kiefer 358 15% 305 23% 53 5%
Spätblühende 
Traubenkirsche 175 7% 175 13% 0 0%
sonstige 
Laubbaumarten 565 24% 299 23% 266 25%
sonstige 
Nadelbaumarten 58 2% 2 0% 56 5%
Westwald OstwaldGesamt
Abb. 4: Entwicklung der Baumartenanzahl in der Stich-
probe der Waldzustandserhebung von 2020 bis 2025 
getrennt nach Westwald (oben) und Ostwald (unten). 
0
100
200
300
400
500
2020 2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl Bäume 
Buche Eiche Kiefer
0
100
200
300
400
500
2020 2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl Bäume 
Buche Kiefer Eiche Sp. Traubenkirsche

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
7 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
punkten der Waldzustandserhebung im Westwald 
vor (Abb. 4, oben). Im Ostwald zeigt sich hingegen 
seit 2020 eine weitgehend stabile Baumartenzu-
sammensetzung, die durch die Abfolge Buche, Eiche 
und Kiefer gekennzeichnet ist (Abb. 4, unten).  
Im gesamten Stadtwald entfallen 47 % der unter-
suchten Bäume auf die Altersstufe „bis 60 Jahre“ 
und 53 % auf die Altersgruppe „über 60 Jahre“. 
Während im Westwald aufgrund hoher Ausfallraten 
der vergangenen Jahre der Anteil älterer Bäume 
zurückgeht, bleibt die Altersstruktur im Ostwald 
weitgehend konstant.  
Im Rahmen der Waldzustandserhebung wird der 
Stammdurchmesser jedes Probebaumes standardi-
siert in 1,30 m Höhe – dem sogenannten Brusthö-
hendurchmesser (BHD) – erfasst (Abb. 6). Die Aus-
wertung der Durchmesserverteilung zeigt, dass im 
Westwald mittlerweile überwiegend dünnere Bäume 
mit einem BHD von bis zu 40 cm vorkommen 
(Abb. 5). Bäume mit einem stärkeren Durchmesser 
sind dort nur noch in geringer Anzahl vertreten. Dies 
ist auf Absterbeprozesse älterer Bäume in den letz-
ten Jahren zurückzuführen.  
Auch im Ostwald konzentriert sich die Durchmesser-
verteilung auf Bäume mit einem BHD bis 40 cm. Im 
Unterschied zum Westwald findet sich im Ostwald 
jedoch auch ein vergleichsweise hoher Anteil an 
Bäumen mit einem BHD über 40 cm. Neben jüngeren 
Bäumen sind hier auch mehr ältere und dickere 
Bäume vertreten. Der höchste während der Waldzu-
standserhebung 2025 im Ostwald gemessene BHD 
stammt von einer Eiche mit 99,8 cm.  
 
Auswertung 
 
Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung werden 
sowohl für den gesamten Stadtwald als auch ge-
trennt für die Teilbereiche West- und Ostwald aus-
gewertet. Im Westwald lassen sich aufgrund der 
dortigen Baumartenzusammensetzung die Baumar-
ten Kiefer, Buche, Eiche sowie die Gruppe der sons-
tigen Laubbaumarten differenziert betrachten. Zu-
dem kann dieses Jahr erstmalig die Spätblühende 
Traubenkirsche separat ausgewertet, da sie mittler-
weile in hoher Anzahl im Westwald vorkommt. Im 
Ostwald hingegen können Buche und Eiche sowie 
die Gruppen der sonstigen Nadel- und sonstigen 
Laubbaumarten gesondert ausgewertet werden. Die 
im Ostwald nur selten vorkommende Kiefer wird 
hierbei den sonstigen Nadelbaumarten zugeordnet.  
Der Vertrauensbereich der mittleren Kronenverlich-
tung ergibt sich aus der Anzahl der einbezogenen 
Stichprobenbäume und der Variabilität der Einzel-
messungen, aus denen der Standardfehler berech-
Abb. 5: Anteil der gemessenen Brusthöhendurchmesser 
(BHD) aller Bäume der Waldzustandserhebung. Im Vergleich 
Westwald zu Ostwald. 
Abb. 6: Stichprobenbäume der Waldzustandserhebung 
mit Baumnummer und Messkreuz zur Bestimmung des 
Brusthöhendurchmessers.

8 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
net wird. Das daraus abgeleitete 95%-Konfidenz-
intervall definiert den Bereich, in dem der tatsächli-
che Mittelwert mit einer Wahrscheinlichkeit von 
95 % liegt (Tab. 3). Mit zunehmender Breite des In-
tervalls nimmt die Unsicherheit hinsichtlich der Aus-
sagen zum Vitalitätszustand der Waldbäume zu. Für 
den gesamten Stadtwald Darmstadt liegt der Ver-
trauensbereich mit ± 1,0 vergleichsweise eng am 
Mittelwert. Besonders groß ist das Konfidenzinter-
vall hingegen bei den sonstigen Nadelbaumarten, 
was auf die geringe Anzahl an Probebäumen in die-
ser Gruppe zurückzuführen ist.  
 
Qualitätssicherung 
 
Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QS/QA) besit-
zen seit Beginn der Waldzustandserhebung einen 
zentralen Stellenwert, da sie die Vergleichbarkeit 
und Aussagekraft der erhobenen Daten maßgeblich 
bestimmen. Auf Bundesebene werden hierzu jährlich 
Abstimmungskurse zur standardisierten Bewertung 
von Baumkronen durchgeführt. Ergänzend werden 
die einzelnen Aufnahmeteams in den Ländern vor 
jeder Aufnahmekampagne intensiv geschult, um 
eine konsistente Datenerfassung sicherzustellen. 
Geeignetes Bildmaterial und der Bezug zum lokalen 
Referenzbaum sichern zudem die Qualität der Auf-
nahmen ab. Regelmäßig durchgeführte Foto-
Vergleichstests dienen der zusätzlichen Überprüfung 
und Harmonisierung der Bewertungsmaßstäbe und 
tragen damit zur Minimierung subjektiver Einflüsse 
bei (MEINING ET Al. 2023).  
Auch im Stadtwald Darmstadt kommt der Qualitäts-
sicherung eine zentrale Bedeutung zu. Es wird kon-
sequent darauf geachtet, ausschließlich speziell ge-
schultes Fachpersonal einzusetzen, wodurch die 
Reproduzierbarkeit und Verlässlichkeit der Kronen-
zustandsbewertung gewährleistet wird. Durch diese 
kontinuierlichen Maßnahmen kann langfristig eine 
hohe Datenqualität sichergestellt und damit eine 
fundierte Beurteilung des Waldzustandes ermöglicht 
werden.  
 
  
Tab. 3: 95%-Konfidenzintervalle für die Kronenverlichtung 
der Baumartengruppen nach Regionen im Stadtwald 
Darmstadt  
Region Baumart Anzahl 95%-Konfidenz-             
intervall (+/-)
Gesamt 2368 1.0
Buche 795 1.9
Eiche 417 1.9
Kiefer 358 3.0
s ons t. Laubbäume 740 1.7
s ons t. Nadelbäume 58 6.7
West 1304 1.6
Kiefer 305 3.4
Buche 363 2.5
Sp. Traubenkirs che 175 2.6
Eiche 160 3.6
s ons t. Laubbäume 301 3.2
Ost 1064 1.3
Buche 432 2.2
Eiche 257 2.1
s ons t. Laubbäume 266 2.4
s ons t. Nadelbäume 109 4.1

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
9 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 2 Ergebnisse 
Stadtwald Darmstadt 
 
Die günstigen Witterungsbedingungen der letzten 
beiden Jahre mit viel Regen und wenig Trockenstress 
haben dem Wald gutgetan. Der Kronenzustand der 
meisten Bäume hat sich nach dem bisherigen 
Höchststand im Jahr 2022 erholt. Insbesondere bei 
Buchen und sonstigen Laubbäumen, wie der Spät-
blühenden Traubenkirsche, dem Bergahorn und der 
Roteiche, geht die Kronenverlichtung in diesem Jahr 
merklich zurück.  
Die geringe Belastung durch Witterungsstress hat 
dazu geführt, dass deutlich weniger Bäume in die-
sem Jahr abgestorben sind. Gleichzeitig nimmt der 
Anteil stehender toter Bäumen im Stadtwald immer 
weiter ab, da diese mittlerweile im Rahmen der Ver-
kehrssicherung entfernt wurden oder durch 
Sturmwurf umgefallen sind.  
Nichtsdestotrotz ist der Schädigungsgrad im Darm-
städter Stadtwald nach wie vor sehr hoch und die 
Auswirkungen der extremen Trockenjahre 2018 bis 
2022 weiterhin vielerorts sichtbar. Dies trifft beson-
ders auf den Westwald zu, der in den letzten Jahren 
eine hohe Absterberate und einen hohen Anteil 
stark geschädigter Baumkronen aufweist (Abb. 8).  
 
 
Kronenverlichtung 
 
Nachdem die mittlere Kronenverlichtung der Bäume 
im vergangenen Jahr aufgrund günstiger Witterungs-
bedingungen bereits zurückgegangen ist, zeigt sich in 
diesem Jahr eine Erholung des Kronenzustands. Die 
mittlere Kronenverlichtung verringert sich um 3,6 
Prozentpunkte auf 35,6 Prozent und erreicht damit 
den niedrigsten Stand seit Beginn der Waldzu-
standsaufnahmen im Stadtwald Darmstadt im Jahr 
2020 (Abb. 7).  
Der Rückgang der Kronenverlichtung ist sowohl bei 
den jüngeren als auch bei den älteren Bäumen er-
kennbar. Bei den Bäumen „bis 60 Jahre“ geht die 
Kronenverlichtung im Mittel um 3,0 Prozentpunkte 
auf 25,7 Prozent zurück, bei den älteren Bäumen 
sogar um 4,1 Prozentpunkte auf 44,2 Prozent. 
Im regionalen Vergleich treten besonders im süd-
westlichen Untersuchungsgebiet, insbesondere im 
ausgedehnten Waldkomplex nördlich von Darm-
stadt-Eberstadt, deutliche Konzentrationen erhöhter 
Waldschäden auf. Auf den trockenen, wenig wasser-
speichernden Sandstandorten liegt die Kronenver-
lichtung an vielen Stichprobenpunkten im Mittel 
über 40 %, an einigen Standorten sogar über 60 %. 
Abb. 7: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung aller Bäume sowie der Altersgruppen „bis 60 Jahre“ und „über  
60 Jahre“.

10 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
Demgegenüber zeigt sich im nördlichen Westwald 
sowie in großen Teilen des Ostwalds ein insgesamt 
günstigerer Waldzustand. Hier treten Stichproben-
punkte mit erhöhten Kronenschäden meist nur ver-
einzelt auf. An der überwiegenden Mehrzahl der 
Punkte wird eine mittlere Kronenverlichtung bis 
20 % bzw. bis maximal 40 % festgestellt. Im Ostwald 
lassen sich höhere Werte vor allem an Stichproben-
punkten im nördlichen Teil entlang der Dieburger 
Landstraße feststellen, während die Waldschäden im 
südlichen Waldkomplex (südlich der B26) etwas ge-
ringer ausfallen (Abb. 9).  
Die Betrachtung der unterschiedlichen Altersgrup-
pen zeigt signifikante Unterschiede in der räumli-
chen Verteilung der mittleren Kronenverlichtung 
(Abb. 10). In der Gruppe der jüngeren Bäume (bis 60 
Jahre) dominieren Stichprobenpunkte mit ver-
gleichsweise geringer Kronenverlichtung. Dies bestä-
tigt den besseren Vitalitätszustand dieser Alters-
gruppe. Höhere Kronenschäden treten hier nur ver-
einzelt und räumlich gegrenzt auf. Demgegenüber 
weisen die älteren Bäume (über 60 Jahre) einen 
deutlich höheren Anteil an Stichprobenpunkten mit 
ausgeprägter Kronenverlichtung auf. Unabhängig 
von der Altersgruppe zeigt sich jedoch ein konsisten-
tes räumliches Muster: Sowohl für die jüngeren als 
auch für die älteren Bäume ist im Westwald ein kla-
rer Schadensschwerpunkt erkennbar.  
 
Vergilbung 
 
Typische Vergilbungssymptome, die üblicherweise 
auf einen akuten Nährstoffmangel der Bäume hin-
deuten, spielen in den letzten Jahren für die Beurtei-
lung des Vitalitätszustands im Stadtwald Darmstadt 
kaum eine Rolle. Nur vereinzelt wurden Bäume fest-
gestellt, die in diesem Jahr eine Gelbverfärbung der 
Nadeln oder Blätter aufwiesen.  
 
Demgegenüber sind in diesem Jahr wiederholt ande-
re Verfärbungen an den Blattorganen zu verzeich-
nen. Dabei handelt es sich überwiegend um bräunli-
che bis rötliche Verfärbungen, die häufig mit pilzli-
chen Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Be-
sonders betroffen ist hierbei die Kiefer, an der auch 
dieses Jahr wieder das durch einen pilzlichen Erreger 
verursachte Diplodia-Triebsterbens festgestellt wur-
de. 
 
 
  
Abb. 8: Drohnenaufnahme im Westwald mit vielen stark geschädigten und abgestorbenen Bäumen im Oberstand.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
11 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
  
Abb. 9: Mittlere Kronenverlichtung der Stichprobenpunkte alle Altersstufen in Prozent (Kartenhintergrund: OpenStreetMap).

12 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
Schadstufen 
 
Die Verteilung der Schadstufen weist im aktuellen 
Erhebungsjahr insgesamt eine deutliche Verbesse-
rung über alle Kategorien hinweg auf (Abb. 12). Be-
sonders ausgeprägt ist der Zuwachs bei den unge-
schädigten Bäumen: Ihr Anteil steigt gegenüber dem 
Vorjahr deutlich von 13 % auf 17 % an. Auch bei den 
schwach geschädigten Bäumen ist eine positive Ent-
wicklung festzustellen, deren Anteil auf 29 % zu-
nimmt. Demgegenüber verringert sich der Anteil der 
mittelstark geschädigten Bäume auf 37 % und der 
der stark geschädigten Bäume auf 11 %. Und auch 
bei den abgestorbenen Bäumen ist erstmals seit drei 
Jahren wieder eine leichte Verringerung erkennbar.  
Insgesamt zeigt die Entwicklung der Schadstufen seit 
2023 eine verbesserte Vitalität des Kronenzustands 
auf, wenngleich weiterhin ein relevanter Anteil an 
stark geschädigten und abgestorbenen Bäumen im 
Stadtwald vorhanden ist (Abb. 11). Als Schadens-
schwerpunkt kristallisiert sich auch hier wiederum 
der Westwald mit besonders stark geschädigten 
Waldflächen heraus.  
 
  
Bäume bis 60 Jahre 
 Bäume über 60 Jahre 
Abb. 10: Mittlere Kronenverlichtung je Stichprobenpunkt getrennt nach jüngeren und älteren Bäumen. Je Stichprobenpunkt 
mindestens vier Bäume der Altersstufe „bis 60 Jahre“ bzw. „über 60 Jahre“ (Kartenhintergrund: OpenStreetMap).  
Abb. 11: Stark geschädigte Buchenkrone, die sich im 
unterem Stammbereich wieder regeneriert.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
13 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
Stehend tote Bäume und Mortalitätsrate 
 
Mit 5,6 % ist der Anteile stehend toter Bäume im 
Darmstädter Stadtwald weiterhin hoch (Abb. 14). 
Besonders im Westwald ist mit 7,7 % ein hoher An-
teil zu verzeichnen. Hier wird das Waldbild vielerorts 
weiterhin durch eine Vielzahl toter Bäume geprägt 
(Abb. 13). Im Ostwald ist der Anteil stehend toter 
Bäume mit 2,9 % deutlich geringer.  
In den letzten Jahren hat sich der Anteil stehend 
toter Bäume jedoch zunehmend verringert. Dies ist 
einerseits durch natürliche Zerfallsprozesse der to-
ten Bäume zu erklären, die nach einiger Zeit in sich 
zusammenbrechen oder durch Sturm umgeworfen 
werden. Andererseits werden stehend tote Bäume 
entlang von Wegen und Forststraßen im Rahmen der 
Verkehrssicherungspflicht entfernt.  
Seit 2021 ist zudem eine rückläufige Mortalitätsrate 
festzustellen, die im Jahr 2025 noch einmal drastisch 
abgesunken ist (Abb. 15). Aufgrund der günstigen 
Witterungsbedingungen der letzten Jahre sind in 
diesem Jahr so wenige Bäume im Stadtwald abge-
storben, wie seit Beginn der Waldzustandserhebung 
im Jahr 2020 nicht mehr. Für den Gesamtwald sinkt 
die Mortalitätsrate dieses Jahr auf 0,8 %, wobei sie 
sich im Westwald auf 1,0 % und im Ostwald auf 
0,5 % verringert.  
Abb. 12: Entwicklung der Schadstufenverteilung im Stadtwald Darmstadt.  
Abb. 13: Frisch abgestorbene Kiefer an einem Weg im 
Westwald.

14 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
 
Einordnung der Ergebnisse 
 
Im Vergleich zur landesweiten Waldzustandserhe-
bung Hessens weisen die Ergebnisse für den Stadt-
wald Darmstadt insgesamt einen höheren Schädi-
gungsgrad auf (Tab. 4). Der hessische Waldzustands-
bericht 2025 gibt für den Landesdurchschnitt eine 
mittlere Kronenverlichtung von 27 % an, während im 
Stadtwald Darmstadt ein deutlich höherer Wert von 
35,6 % ermittelt wurde. Damit liegt das Ausmaß der 
Kronenverluste um mehr als acht Prozentpunkte 
über dem Landesdurchschnitt. Entsprechend sind im 
Stadtwald sowohl der Anteil stärker ausgeprägter 
Kronenschäden als auch die Mortalitätsrate erhöht. 
 
 
Die Kennzahlen der Sonderhebung in der Rhein-
Main-Ebene zeigen hingegen mittlerweile eine weit-
gehende Übereinstimmung mit den Ergebnissen des 
Westwaldes. Abweichungen bestehen lediglich bei 
der mittleren Kronenverlichtung der älteren Bäume, 
die im Westwald im Vergleich zu den Werten der 
Rhein-Main-Ebene deutlich höher ausfällt.  
 
Fruktifikation 
 
Eine ausgeprägte Blüten- und Fruchtbildung kann die 
Belaubungs- bzw. Benadelungsdichte von Bäumen 
maßgeblich beeinflussen, da hierfür erhebliche 
Energie- und Nährstoffreserven mobilisiert werden  
0
5
10
15
2020 2021 2022 2023 2024 2025
Stehend  tote  Bäume in %
Gesamt West Ost
Abb. 14: Zeitliche Entwicklung des stehenden Totholzes von 
2020 bis 2025 im Vergleich zwischen gesamtem Stadtwald, 
Westwald und Ostwald. 
0
1
2
3
4
5
6
7
2021 2022 2023 2024 2025
Mortalitätsrate in %
Gesamt West Ost
Abb. 15: Mortalitätsrate der Jahr 2021 bis 2025 im Ver-
gleich (gesamter Stadtwald, Westwald und Ostwald) 
Tab. 4: Kennzahlen der Waldzustandserhebung im Vergleich. Mittlerer Nadel-/Blattverlust (NBV), Anteil stärkerer Schäden 
und Mortalitätsrate im Stadtwald Darmstadt (Gesamt, West- und Ostwald) gegenüber Hessen (Gesamt und Rhein-Main-
Ebene). Quelle: NW-FVA 2025. 
Gesamt Westwald Ostwald Rhein-Main-
Ebene
Hessen 
gesamt
mNBV 35,6% 40,2% 29,9% 42% 27%
mNBV bis 60 Jahre 25,7% 29,2% 21,2% 30% 15%
mNBV über 60 Jahre 44,2% 50,2% 37,2% 44% 31%
stärkere Schäden 17% 24% 8% 23% 9%
Mortalitätsrate 0,8% 1,0% 0,5% 1,0% 0,3%
HessenStadtwald Darmstadt

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
15 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
müssen. Diese Ressourcen stehen dem vegetativen 
Wachstum in solchen Phasen nur eingeschränkt zur 
Verfügung. In Jahren mit besonders intensiver Fruk-
tifikation („Mastjahre“) äußert sich dies häufig in 
aufgelockerten Baumkronen, einer reduzierten Aus-
bildung von Nadeln oder Blättern sowie einer gerin-
geren Seitenverzweigung.  
Auch das Jahr 2025 war nach 2024 erneut ein star-
kes Fruktifikationsjahr. Nahezu alle Baumarten und 
Baumartengruppen wiesen zahlreiche Fruchtstände 
in den Baumkronen auf. Besonders stark war die 
Fruktifikation erneut bei der Eiche (Abb. 16) sowie 
bei den sonstigen Laubbäumen, darunter die Spät-
blühende Traubenkirsche, die Linde und die Hainbu-
che. Bei der Buche wurden dagegen nur einzelne 
Bäume mit Bucheckern festgestellt (Abb. 17).  
 
Abb. 17: Anteil der mittelstark und stark fruktifizieren-
den Bäume nach Baumart bzw. Baumartengruppe.  
0
20
40
60
80
100
Buche Kiefer Eiche sNb sLb
gering mittel stark
Abb. 16: Fruchtbehang an einer Stieleiche.

16 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Buche 
 
Der Kronenzustand der Buche hat sich in diesem Jahr 
deutlich verbessert. Der mittlere Blattverlust der 
Buchen verringert sich um 6,5 Prozentpunkte auf 
43,1 % und liegt damit unterhalb der Werte der letz-
ten drei Jahre (Abb. 19). Insgesamt gelten derzeit 
66 % der Buchen als deutlich geschädigt (Abb. 20), 
wobei der Anteil an stark geschädigten Bäumen im 
Vergleich zu allen anderen Baumarten weiterhin 
sehr hoch ist.  
Die Verbesserung des Kronenzustandes der Buchen 
in diesem Jahr ist auf mehrere Faktoren zurückzu-
führen. Eine wesentliche Rolle spielt die im Vergleich 
zum Vorjahr geringere physiologische Belastung der 
Bäume infolge einer schwächeren Fruktifikation. 
Dadurch hatten die Bäume bei vergleichsweise güns-
tigen Witterungsbedingungen mehr Energie- und 
Nährstoffreserven für das vegetative Wachstum zur 
Verfügung. Zudem ist zu beobachten, dass abgestor-
bene Kronenteile aus den Trockenjahren 2018 bis 
2022 zunehmend aus den Baumkronen herausbre-
chen und abfallen. Gleichzeitig treiben viele Buchen 
verstärkt aus tiefer liegenden, noch vitalen Kronen-
bereichen neu aus und bilden dort teilweise wieder 
ein dichtes Blattwerk, was sich positiv auf die Bewer-
tung der Kronenverlichtung auswirkt.  
Ein weiterer entlastender Faktor war der geringere 
Insektenfraß in diesem Jahr, insbesondere durch den 
Buchen-Springrüssler, dessen Befall deutlich niedri-
ger ausfiel. Gleichzeitig wurde jedoch wiederum 
vermehrt ein Zusammenklappen der Buchenblätter 
beobachtet, welches als Anpassungsreaktion auf 
beginnenden Trockenstress zu deuten ist. Durch das 
Einklappen der Blätter entlang der Mittelrippe ver-
sucht der Baum die Verdunstungsfläche zu reduzie-
ren und somit den Wasserverlust zu begrenzen (Abb. 
18).  
Abb. 19: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung 
nach Baumarten bzw. Baumartengruppen. 
Abb. 20: Anteil deutlich geschädigter Bäume im Stadt-
wald Darmstadt (orange: mittelstark geschädigt, rot: 
stark geschädigt, grau: abgestorben). 
Abb. 18: Zusammenklappen der Blätter in der Kronen-
peripherie an einer Buche.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
17 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Kiefer  
 
Die mittlere Kronenverlichtung der Kiefer hat sich 
gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 
39,8 % verringert und liegt damit erstmals seit Erhe-
bungsbeginn unter der 40-Prozentmarke (Abb. 19). 
Insgesamt sind 58 % der Kiefern deutlich geschädigt, 
wobei der Anteil an abgestorbenen Kiefern im Ver-
gleich zu den anderen Baumarten sehr hoch ausfällt 
(Abb. 20).  
Der hohe Anteil abgestorbener Kiefern ist im We-
sentlichen auf klimatische Faktoren wie sommerliche 
Hitze und Dürre zurückzuführen. Infolge der Tro-
ckenjahre von 2018 bis 2022 wurden zahlreiche Kie-
fern auf den vorwiegend sandigen und nährstoffar-
men Standorten der Rheinebene massiv geschädigt 
und sind abgestorben. Zwar sind in den letzten bei-
den Jahren einige stehend tote Kiefern durch Kro-
nen- und Stammbruch aus der Stichprobe herausge-
fallen, ihr Anteil bleibt mit aktuell 15 % jedoch wei-
terhin vergleichsweise hoch.  
Der Trockenstress der Kiefer wird durch die weitver-
breitete Kiefernmistel verschärft, die als Halbparasit 
dem Baum Wasser und darin gelöste Nährstoffe 
entzieht (Abb. 21). Die Ergebnisse der Waldzustand-
serhebung 2025 zeigen, dass 40 % aller Kiefern im 
Stadtwald von der Mistel befallen sind. Etwas gerin-
ger fällt dieses Jahr der Befall durch das Diplodia-
Triebsterben aus. Dabei handelt es sich um einen 
pilzlichen Erreger, der junge Triebe der Kiefer ver-
färbt und zum Absterben bringt. 
 
Eiche  
 
Wie bereits im Vorjahr hat sich der Kronenzustand 
der Eiche auch im Jahr 2025 weiter erholt. Die mitt-
lere Kronenverlichtung verringert sich um 1,1 Pro-
zentpunkte auf 31,9 % (Abb. 19). Als deutlich ge-
schädigt wurden 57 % der Eichen eingestuft, wobei 
der Anteil an stark geschädigten und abgestorbenen 
Eichen vergleichsweise klein ist (Abb. 20).  
Die positive Entwicklung der Vitalität der Eiche ist 
vor allem auf die gute Wasserversorgung der Wälder 
sowie auf den geringen Fraßdruck verschiedener 
Schmetterlingsraupen in den vergangenen beiden 
Jahren zurückzuführen. Nur bei sieben Prozent aller 
Eichen wurde ein signifikant wahrnehmbarer Blatt-
fraß durch die sogenannte Eichenfraßgesellschaft 
festgestellt. Somit konnten sich vitale Baumkronen 
entwickeln. Zudem war der Befall durch Eichenmehl-
tau deutlich reduziert, was zusätzlich zu einer Ver-
besserung des Gesundheitszustands der Bäume bei-
trug.  
Die wiederholt starke Fruktifikation der Eichen be-
deutet zwar eine hohe physiologische Belastung, 
allerdings konnten sich die Baumkronen aufgrund 
der ansonsten sehr günstigen Rahmenbedingungen 
dieses Jahr gut entwickeln. An stärker geschädigten 
Eichen war in diesem Sommer zum Teil frischer 
Schleimfluss an den Stämmen erkennbar. Dies deu-
tet auf einen Befall durch holzbrütende Insekten, 
wie den Eichenprachtkäfer, hin.  
 
 
  
Abb. 21: Kiefer mit Mistelbefall.

18 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
Sonstige Laubbäume 
 
Die mittlere Kronenverlichtung der sonstigen Laub-
bäume verringert sich dieses Jahr um 1,1 Prozent-
punkte auf 28,0 Prozent und setzt damit die Erho-
lungstendenz der letzten Jahre fort (Abb. 19). Der 
Anteil deutlich geschädigter Bäume ist mit 37 % ver-
gleichsweise gering, wenngleich ein hoher Anteil 
davon als stark geschädigt eingestuft wird (Abb. 20).  
In der großen Gruppe der sonstigen Laubbäume sind 
zahlreiche unterschiedliche Baumarten zusammen-
gefasst. Am häufigsten ist hierbei der Bergahorn vor 
(Abb. 22, links), gefolgt von der Roteiche. Mit kleine-
ren Anteilen folgen dahinter Hainbuche, Linde, 
Schwarzerle und Birke sowie zahlreiche weitere 
Baumarten (siehe Anlage 1). 
Sonstige Nadelbäume  
 
Der Kronenzustand der sonstigen Nadelbäume ver-
bessert sich in diesem Jahr ebenfalls. Die mittlere 
Kronenverlichtung verringert sich um 2,0 Prozent-
punkte auf 30,7 % (Abb. 19). Insgesamt gelten 47 % 
der sonstigen Nadelbäume als deutlich geschädigt. 
Der Anteil an stehend toten Bäumen ist dabei auffal-
lend hoch (Abb. 20). 
Im Gegensatz zu den sonstigen Laubbaumarten ist 
die Gruppe der sonstigen Nadelbäume deutlich klei-
ner und setzt sich auch aus deutlich weniger Baum-
arten zusammen. In der Stichprobe der Waldzu-
standserhebung nimmt dabei die Lärche den größ-
ten Anteil ein (Abb. 22, rechts). Dahinter folgen 
Douglasie, Fichte, Weymuts- und Schwarzkiefer.  
 
  
Abb. 22: Gut belaubter Bergahorn (links) und gut belaubte Lärche (rechts).

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
19 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
Westwald 
 
Der Westwald nimmt mit rund 57 % den größten 
Flächenanteil am Stadtwald Darmstadt ein und liegt 
überwiegend auf geologischen Ablagerungen der 
pleistozänen Rheinterrassen. Das Ausgangssubstrat 
besteht hauptsächlich aus sandigen Sedimenten, auf 
denen sich sehr tiefgründige, nahezu skelettfreie 
und schwach podsolige Braunerden entwickelt ha-
ben. Diese Böden sind durch eine hohe Durchlässig-
keit und ein geringes Wasserhaltevermögen gekenn-
zeichnet.  
Klimatisch ist der Westwald der hessischen Rhein-
ebene zuzuordnen, die zu den wärmeren und ver-
gleichsweise niederschlagsarmen Regionen Hessens 
zählt. Die Waldstandorte sind daher regelmäßig 
sommerlicher Trockenheit und hohen Temperaturen 
ausgesetzt. Insbesondere auf den sandigen Böden 
kann dies zu einem ausgeprägtem Trockenstress für 
die Waldbestände führen. In den vergangenen Jah-
ren kam es dadurch zu massiven Waldschäden und 
zu einer deutlichen Veränderung der Waldstruktur.  
Der Westwald ist in hohem Maße durch anthropo-
gene Infrastruktur zerschnitten. Zahlreiche Verkehrs- 
und Versorgungsachsen, darunter Autobahnen, 
Bundesstraßen, Eisenbahntrassen sowie ober- und 
unterirdische Leitungen, durchziehen das Waldge-
biet und unterteilen es in vergleichsweise kleine, 
voneinander isolierte Teilflächen. Diese Fragmentie-
rung beeinträchtigt die räumliche Vernetzung der 
Waldbestände und wirkt einem ausgeprägten Wal-
dinnenklima entgegen.  
Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen 
konnte sich der Zustand der Bäume im Westwald in 
diesem Jahr erholen. Die mittlere Kronenverlichtung 
verringert sich um 3,7 Prozentpunkte und erreicht 
damit mit 40,2 % das bisher niedrigste Schadniveau 
seit Beginn der Waldzustandserhebung im Jahr 2020 
(Abb. 23). 
Der Anteil ungeschädigter Bäume ist im Westwald 
dieses Jahr auf 16 % angestiegen. Zugleich erhöht 
sich der Anteil schwach geschädigter bzw. mittel-
stark geschädigter Bäume auf 25 bzw. 35 %. Abge-
nommen hat dagegen der Anteil stark geschädigter 
und abgestorbener Bäume, wobei ihr Anteil mit 16 
bzw. 8 % weiterhin sehr hoch bleibt (Abb. 24).  
Trotz deutlicher Verbesserung bleibt die Buche die 
Baumart mit dem schlechtesten Kronenzustand im 
Westwald. Die mittlere Kronenverlichtung verringert 
sich dieses Jahr auf 57,2 % (Abb. 25). Knapp 90 % 
aller Buchen im Westwald gelten als deutlich ge-
schädigt, wobei der Anteil stark geschädigter Bäume 
auffallend hoch ist (Abb. 26). Die Kronenverlichtung 
der Kiefer verringert sich im Westwald leicht auf

20 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
40,4 %. Insgesamt sind knapp 60 % der Kiefern deut-
lich geschädigt, wobei der Anteil abgestorbener Kie-
fern nach wie vor sehr hoch ist. Während die mittle-
re Kronenverlichtung der Eiche in diesem Jahr im 
Westwald nahezu unverändert bei 37,3 % bleibt, 
verringert sich das Verlustprozent bei den sonstigen 
Laubbäumen stärker auf 33,1 %. Dabei sind gut zwei 
Drittel aller Eichen und weniger als die Hälfte der 
sonstigen Laubbäume als deutlich geschädigt einge-
stuft. Die mittlere Kronenverlichtung der Spätblü-
henden Traubenkirsche liegt mit 19,5 % deutlich 
unter derjenigen der anderen Baumarten. Dies ist im 
Wesentlichen auf das jüngere Baumalter zurückzu-
führen. Entsprechend gering ist auch der Anteil deut-
lich geschädigter Bäume.  
Abb. 25: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung der 
Hauptbaumarten bzw. Baumartengruppen – Westwald.  
Abb. 26: Anteil deutlich geschädigter Bäume – Westwald 
(orange: mittelstark geschädigt, rot: stark geschädigt, 
grau: abgestorben). TrKir=Spätblühende Traubenkirche, 
sLb= sonstiges Laubholz. 
Abb. 24: Verteilung der Schadstufen – Westwald (Werte in 
der Klammer geben die Veränderung zum Vorjahr an) 
Abb. 23: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung 
nach Altersgruppen – Westwald.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
21 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 
Ostwald 
 
Der Darmstädter Ostwald erstreckt sich mit einem 
Flächenanteil von etwa 43 % über zwei größere, 
zusammenhängende Waldkomplexe im nördlichen 
Vorland des Odenwalds. Geologisch besteht das 
Gebiet überwiegend aus rötlich gefärbten, wassers-
tauenden Sandsteinlagen, die als Rotliegendem be-
zeichnet werden. Die Böden sind meist tief- bis mit-
telgründig, oftmals tonreich und je nach Höhe der 
anstehenden Stauschicht teilweise wechselfeucht.  
Klimatisch zeichnet sich der Ostwald durch relativ 
milde Winter und warme Sommer aus. Sommerliche 
Trockenheit kann auf Standorten mit flach anste-
hender Stauschicht zu Wasserdefiziten führen, die 
das Wachstum und die Vitalität der Bäume beein-
flussen.  
Die Waldbestände sind vor allem von verschiedenen 
Laubbaumarten wie Buche und Eiche geprägt, die 
zusammen mit anderen Mischbaumarten oftmals 
dichte und struktureiche Bestände ausbilden. Nadel-
baumarten treten lediglich vereinzelt auf und spielen 
im ökologischen und waldbaulichen Kontext eine 
untergeordnete Rolle.  
Ähnlich wie im Westwald hat sich der Kronenzustand 
der Bäume im Ostwald in diesem Jahr erholt. Die 
mittlere Kronenverlichtung verringert sich um 
3,6 Prozentpunkte auf 29,9 % (Abb. 27). Der Schädi-
gungsgrad der Bäume im Ostwald ist damit aller-
dings deutlich geringer.  
Der Anteil ungeschädigter und schwach geschädigter 
Bäume erhöht sich im Ostwald in diesem Jahr auf 18 
bzw. 34 %. Somit gehören mehr als die Hälfte aller 
Bäume den beiden niedrigsten Schadstufen an. Der 
Anteil der mittelstark geschädigten Bäume sinkt auf 
40 %. Und auch der Anteil der stark geschädigten 
und abgestorbenen Bäume verringert sich in diesem 
Jahr auf 5 bzw. 3 % (Abb. 28).  
Die Verbesserung des Kronenzustands zeigt sich im 
Ostwald in allen Baumarten bzw. Baumartengrup-
pen. Dabei ist bei der Buche der stärkste Rückgang 
der mittleren Kronenverlichtung gegenüber dem 
Vorjahr auf 31,2 % festzustellen. Daneben verringert 
sich das Verlustprozent der Eichen auf 28,5 %, der 
sonstigen Laubbäume auf 27,8 % und der sonstigen 
Nadelbäume auf 33,5 % (Abb. 29).  
Gleichzeitig geht bei allen betrachteten Baumarten 
im Ostwald auch der Anteil deutlich geschädigter 
Bäume zurück. Am höchsten ist er mit 57 % bei den 
sonstigen Nadelbäumen, am geringsten mit 40 % bei 
den sonstigen Laubbäumen. Der Anteil stark geschä-
digter Bäume ist derweil bei der Buche am größten 
(Abb. 30).

22 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
  
  
Abb. 29: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung der 
Hauptbaumarten bzw. Baumartengruppen – Ostwald.  
Abb. 28: Verteilung der Schadstufen – Ostwald (Werte in 
der Klammer geben die Veränderung zum Vorjahr an) 
Abb. 30: Anteil deutlich geschädigter Bäume – Ostwald 
(orange: mittelstark geschädigt, rot: stark geschädigt, 
grau: abgestorben). sNb= sonstiges Nadelholz, 
sLb=sonstiges Laubholz.  
Abb. 27: Entwicklung der mittleren Kronenverlichtung 
nach Altersgruppen – Ostwald.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
23 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 3 Witterung 
Für die Region Darmstadt wird die Witterungssitua-
tion anhand der monatlichen Messwerte der Luft-
temperatur und des Niederschlags der Wetterstation 
„Darmstadt Rosenhöhe“ analysiert. Dabei werden 
die Monatsmittelwerte des Vorjahres bis einschließ-
lich September des aktuellen Jahres mit dem lang-
jährigen Mittelwert verglichen. Der Vergleich erlaubt 
eine präzise Einschätzung von Abweichungen ge-
genüber der Klimanormalität und liefert eine Grund-
lage, um trendspezifische Belastungen, wie etwa 
überdurchschnittlich warme, trockene oder nieder-
schlagsreiche Monate, für die Waldvitalität zu identi-
fizieren und in ihrer ökologischen Bedeutung zu be-
werten.  
 
 
Die Witterung stellt einen entscheidenden Einfluss-
faktor für die Vitalität und Stabilität von Waldöko-
systemen dar, da sie unmittelbar die physiologischen 
Prozesse der Bäume prägt. Langanhaltende Hitzepe-
rioden und Trockenphasen – wie wir sie zuletzt in 
den Jahren 2018 bis 2020 erlebt haben – führen zu 
erheblichen Einschränkungen in der Wasserverfüg-
barkeit und zu akuten Schäden an den Bäumen. Ins-
besondere wiederholter Trockenstress kann zu hyd-
raulischen Störungen wie Embolien in den Leitgefä-
ßen führen, wodurch die Wasserversorgung dauer-
haft beeinträchtig wird.  
Abb. 31: Temperatur- und Niederschlagsverteilung der Station Darmstadt (Quelle: DWD 202 5) im Vergleich 
zum Mittel der Jahre 2004 bis 2025. Temperatur in Grad Celsius, Niederschlag in mm. 
0
5
10
15
20
25
0
5
10
15
20
25
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep
Monatsmitteltemperatur Mittel 2004-2025
20252024
0
40
80
120
0
40
80
120
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep
Niederschlagssumme Mittel 2004-2025
20252024

24 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Umgekehrt können aber auch extreme Nieder-
schlagsereignisse eine Belastung darstellen: Starkre-
gen und Überflutungen fördern Bodenerosion, be-
einträchtigen die Bodenstruktur und können die 
Standfestigkeit der Bäume gefährden. Durch den 
früheren Vegetationsbeginn infolge der Klimaverän-
derung steigt zudem die Gefahr von Spätfrostschä-
den an den Bäumen, bei dem die jungen, frisch aus-
getriebenen Triebe abfrieren und abfallen.  
 
Das Jahr 2024 
 
Das Kalenderjahr 2024 war durch überdurchschnitt-
lich warme und zugleich ungewöhnlich nieder-
schlagsreiche Witterungsbedingungen geprägt. Der 
Winter zeigte sich mild, insbesondere der Februar 
wich deutlich vom langjährigen Mittel ab und trug 
maßgeblich zu erhöhten Jahresmitteltemperatur bei 
(Abb. 31).  
 
Im Frühjahr setzte sich dieser Trend fort: Die Tempe-
raturen lagen häufig über dem langjährigen Mittel, 
begleitet von regelmäßigen Niederschlag, der bereits 
früh im Jahr zur Auffüllung der Bodenwasservorräte 
beitrug. Der Sommer 2024 verlief moderat warm, 
mit vergleichsweise wenigen heißen Extremtagen. 
Trotz einzelner warmer Phasen blieb das Tempera-
turniveau gedämpft, während fortlaufende Nieder-
schläge längere Trockenperioden verhinderten. Auch 
der Herbst verlief überdurchschnittlich warm und 
niederschlagsreich.  
 
Insgesamt ergab sich für 2024 eine Kombination aus 
milden Temperaturen und reichlichen Niederschlä-
gen, die zu ausgeglichenen Wasserhaushaltsbedin-
gungen führten, die sich auch positiv im Waldzu-
stand bemerkbar machten.  
 
Das Jahr 2025 
 
Das Jahr 2025 war insgesamt von einer stark wech-
selhaften Witterung geprägt, mit sowohl kühlen und 
heißen sowie trockenen und nassen Phasen. Der 
Winter begann mild und sehr nass. Im Januar 2025 
wurden ca. 30 % mehr Niederschlag registriert als 
üblich, so dass sich die Bodenwasserspeicher gut für 
den Frühjahrsaustrieb auffüllen konnten.  
 
Im Frühjahr stiegen die Temperaturen stetig an, 
während die Niederschläge vergleichsweise gering 
ausfielen. Sowohl im März als auch im April lag das 
Niederschlagsdefizit bei über 50 %. Und auch im Mai 
blieben die Niederschläge trotz vermehrten Regens 
unterdurchschnittlich. Der Juni war der fünfte zu 
trockene Monat in Folge. Dabei lag die Monatsmit-
teltemperatur um 1,8 % über dem Referenzwert. 
Infolge der hohen Verdunstungsraten und geringen 
Niederschläge traten erste Trockenstresssymptome 
an den Bäumen auf, die sich durch Zusammenklap-
pen der Blätter als Transpirationsschutz oder auch 
einsetzenden Blattwurf bemerkbar machten. Nach-
dem der Juli wiederum sehr heiß und trocken starte-
te, setzten im Verlauf des Monats stärkere Regenfäl-
le ein, die insgesamt zu einem überdurchschnittlich 
nassen und etwas kühleren Monat und so zu einer 
Verbesserung der Baumvitalität führten. Dagegen 
war es im August wiederum deutlich zu trocken. Mit 
16 mm fielen gerade einmal etwa 20 % der üblichen 
Regenmenge, was wiederum zu oberflächlicher Aus-
trocknung der Böden führte und die Waldbrandge-
fahr erhöhte. Mit Herbstbeginn kam es zu einem 
deutlichen Niederschlagsanstieg. Im September fiel 
mehr als das Doppelte der üblichen Regenmenge zu 
Boden. Dabei blieben die Temperaturen knapp un-
terhalb des Referenzwertes. 
 
Insgesamt war 2025 geprägt von sehr wechselhaften 
Witterungsverhältnissen, die den Wäldern sowohl 
Phasen ausreichender Wasserversorgung als auch 
kurzfristige Trockenphasen bescherte.  
 
Witterungstrend 
 
In Abbildung 32 sind die mittlere Temperatur sowie 
die Niederschlagssumme der Vegetationszeit (April 
bis September) für die Wetterstation „Darmstadt 
Rosenhöhe“ dargestellt. Die Auswertung der Zeitrei-
he von 2005 bis 2025 verdeutlicht eine deutliche 
Veränderung der Witterungsbedingungen innerhalb 
der letzten 20 Jahre. Die Temperaturentwicklung 
zeigt einen klarten Aufwärtstrend: Über den be-
trachteten Zeitraum steigt die mittlere Temperatur 
der Vegetationszeit im Trend linear um nahezu ein 
Grad Celsius an. Besonders ausgeprägt war die 
Wärmebelastung im Jahr 2018, das mit über 18 Grad 
deutlich zu warm war. Im Jahr 2025 lag die Durch-
schnittliche Temperatur in der Vegetation dagegen 
leicht unterhalb dem langjährigem Trend.  
 
Im Gegensatz dazu weist die Niederschlagssumme 
innerhalb der Vegetationsperiode einen rückläufigen 
Verlauf auf. Seit 2005 haben sich die Niederschläge 
im Vergleich zum langjährigen Trend um rund

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
25 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 150 mm reduziert. Die ausgeprägtesten Trockenjah-
re waren 2015 und 2018, die in Kombination mit 
hohen Temperaturen eine erhebliche Belastung für 
die Waldökosysteme darstellten. Abweichend davon 
waren die letzten drei Vegetationszeiten vergleichs-
weise feucht. Im Jahr 2025 lag die Niederschlags-
summe leicht über dem langjährigen Trend.   
 
Die gleichzeitige Zunahme der Temperaturen und 
die Abnahme der Niederschläge führen insgesamt zu 
einer Verschärfung der Wasserverfügbarkeitssituati-
on im Wald. Höhere Temperaturen verstärken die 
Transpirationsraten der Bäume, während geringere 
Niederschläge die Bodenvorräte nur unzureichend 
auffüllen können. Dies resultiert in einem deutlich 
erhöhten Risiko für Trockenstress bei Waldbestän-
den. Prognosen aktueller Klimamodelle (HLNUG 
2025) weisen darauf hin, dass sich diese Entwicklun-
gen fortsetzen werden. Es ist mit einer  weiteren 
Häufung von Hitze- und Trockenperioden während 
der Sommermonate zu rechnen, was langfristig er-
hebliche Auswirkungen auf die Vitalität und Stabili-
tät der Wälder haben dürfte.  
  
Abb. 32: Verlauf der mittleren Temperatur und der 
Niederschlagssumme der Wetterstation Darmstadt in 
der Vegetationszeit (April bis September) in den Jahren 
2005 bis 2025. Die gestrichelte Linie stellt jeweils den 
linearen Trend dar (Quelle: DWD 2025).  
15
16
17
18
19
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
mittlere Temperatur (°C)
100
200
300
400
500
600
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
Niederschlagssumme (mm)

26 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 4 Bestandes- und Verbisserhebung 
Im Rahmen der Waldzustandserhebung werden an 
den einzelnen Stichprobenpunkten neben der Be-
wertung der Baumvitalität auch weiterführende 
Informationen zur Bestandesstruktur, zur Baumar-
tenverteilung, zur Naturverjüngung sowie zum Ein-
fluss von Schalenwild erhoben. Ziel ist eine ganzheit-
liche Einschätzung der aktuellen Waldentwicklung.  
Die Datenerhebung erfolgt auf definierten, kreisför-
mig angelegten Untersuchungsflächen, die vom Mit-
telpunkt des jeweiligen Stichprobenpunktes ausge-
hen. Die Erhebung der Bestandesstruktur findet in-
nerhalb eines Probekreises mit einem Radius von 
zehn Metern statt. Für jede vorkommende Baumart 
wird der Flächenanteil des Haupt- und Zwischen-
standes sowie die Verjüngung mit einer Höhe von 
mehr als 60 cm erfasst.  
 
Zur Bewertung des Wildverbisses wird ein separater 
Probekreis mit einem Radius von zwei Metern aus-
gewiesen (Abb. 33). Innerhalb dieser Fläche werden 
alle jungen Gehölze in den Höhenstufen von 8 bis 
20 cm und von 21 bis 100 cm untersucht. Dabei wird  
 
 
differenziert zwischen Verbiss der Terminalknospe  
und Verbiss im oberen Drittel mit und ohne Schädi-
gung des Terminaltriebs.  
 
Bestandeserhebung 
 
Die Waldentwicklung im Stadtwald Darmstadt ist seit 
mehreren Jahren in starkem Maße durch klimatische 
Belastungen geprägt. Wiederkehrende Hitze- und 
Dürreperioden haben zu einer gravierenden Ver-
schlechterung des Waldzustandes und zu erhebli-
chen Absterbeprozesse geführt. Insbesondere auf 
den sandigen, nährstoffarmen Standorten der hessi-
schen Rheinebene führte dies zu einer deutlichen 
Veränderung der Waldstruktur mit vielerorts stark 
aufgelichteten Beständen.  
Vor diesem Hintergrund kommt der natürlichen 
Waldverjüngung eine zentrale Bedeutung für die 
zukünftige Entwicklung der Bestände zu. In Abbil-
dung 34 und 35 ist für West- und Ostwald jeweils die 
Anzahl der vier häufigsten Baumarten in der Verjün-
Abb. 33: Probekreiserhebung der Verbisssituation mit einem Radius von 2m vom Stichprobenmittelpunkt der Waldz u-
standsaufnahme.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
27 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 gung dargestellt, getrennt nach dem Vorkommen am 
Stichprobenpunkt und nach der absoluten Anzahl. 
Die jährliche Bestandeserhebung seit 2021 zeigt für 
die meisten Baumarten eine leichte Zunahme der 
Verjüngungszahlen. Besonders auffällig ist die starke 
Zunahme der Spätblühenden Traubenkirsche an den 
Stichprobenpunkten des Westwaldes. Im ersten Jahr 
der Erhebung 2021 kamen an 71 % der Stichproben-
punkte Spätblühende Traubenkirschen vor, 2025 hat 
sie sich bereits auf 98 % der Aufnahmepunkte im 
Westwald ausgebreitet (Abb. 34). Begünstigt durch 
klimatischen Stress, Störungen in den Beständen und 
erhöhte Lichtverfügbarkeit auf Kalamitätsflächen 
kann sie offene Flächen rasch besiedeln. Aufgrund 
ihres schnellen Wachstums und ihrer hohen Konkur-
renzkraft bildet sie dichte Bestände, die die natürli-
che Verjüngung heimischer Baumarten erschweren 
und die Waldentwicklung nachhaltig beeinflussen. 
Dabei ist nicht nur eine rasche Ausbreitung in der 
Fläche zu beobachten, sondern ebenfalls eine rasan-
te Erhöhung der Anzahl an Pflanzen. Während im 
Jahr 2021 knapp über 100 Spätblühende Traubenkir-
schen mit einer Höhe von bis zu einem Meter an den 
Stichprobenpunkten des Westwaldes erfasst wur-
den, hat sich die Anzahl mittlerweile mehr als ver-
doppelt (Abb. 35). Dagegen ist die Spätblühende 
Traubenkirsche im Ostwald bisher sehr gering ver-
treten.  
In der Buchenverjüngung zeigt sich ein geteiltes Bild. 
Während sie im Ostwald mit ansteigender Anzahl an 
über 40 % aller Stichprobenpunkte vertreten ist, 
bleibt im Westwald die Anzahl eher gering und die 
Verbreitung der Buchenverjüngung an den Stichpro-
benpunkten nimmt seit einigen Jahren ab. Ein ähnli-
ches Bild zeigt sich bei der Eiche im Ostwald: Sie hat 
in den letzten Jahren eine deutliche Abnahme in der 
Fläche und der Anzahl zu verzeichnen. Im Westwald 
zählt die Eiche erst gar nicht zu den vier häufigsten 
Baumarten in der Verjüngung. Dagegen nimmt die 
Abb. 34: Anzahl der Stichprobenpunkte mit einem Vorkommen der jeweils vier häufigsten Baumarten in der Verjüngung 
mit einer Höhe von 21 bis 100 cm in den 2m-Probekreis im Vergleich der Jahre 2021 bis 2025. Westwald (links) und Ost-
wald (rechts). 
0
20
40
60
80
100
2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl an der Stichprobenpunkte
TrKir BAh Li Bu
0
20
40
60
80
100
2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl der Stichprobenpunkte
Bu BAh HBu Ei
Abb. 35: Anzahl der jeweils vier häufigsten Baumarten in der Verjüngung mit einer Höhe von 21 bis 100 cm in den 2m -
Probekreisen im Vergleich der Jahre 2021 bis 2025. Westwald (links) und Ostwald (rechts) 
0
50
100
150
200
2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl an Bäume 
TrKir BAh Li Bu
0
50
100
150
200
2021 2022 2023 2024 2025
Anzahl an  Bäume 
Bu BAh HBu Ei

28 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Verjüngung des Bergahorns sowohl im West- als 
auch im Ostwald seit einigen Jahren stetig zu. Auf 
niedrigerem Niveau ist dies auch bei der Verjüngung 
der Linde im West- und der Hainbuche im Ostwald 
der Fall. 
 
Verbiss 
 
Eine erfolgreiche natürliche Waldverjüngung ist eine 
zentrale Voraussetzung für die langfristige Stabilisie-
rung und Anpassungsfähigkeit der Wälder an den 
Klimawandel. Hohe Verbissintensitäten können die-
sen Prozess jedoch erheblich beeinträchtigen, da sie 
das Aufwachsen junger Bäume verzögern, ihre Ar-
tenvielfalt einschränken und die zukünftige Baumar-
tenzusammensetzung maßgeblich beeinflussen. Eine 
Begrenzung des Wildverbisses ist daher von großer 
Bedeutung, um eine standortgerechte und vielfältige 
Waldentwicklung zu ermöglichen.  
Die jährliche Verbisserhebung an den Stichproben-
punkten der Waldzustandserhebung zeigt, dass das 
Wild einen großen Einfluss auf die Waldverjüngung 
im Stadtwald Darmstadt ausübt. Bei 37 % der Jung-
pflanzen mit einer Höhe von 20 bis 100 cm wurde 
Verbiss festgestellt (Abb. 36). In der niedrigeren Hö-
henklasse von 8 bis 20 cm sind dies noch 16 %. Da-
mit ist der festgestellte Verbiss in diesem Jahr etwas 
geringer als die Jahre zuvor. Der überwiegende Teil 
der Schäden ist dabei auf Rehwild zurückzuführen; in 
geringeren Umfang tragen auch Feld- und Waldhase 
zum Verbissgeschehen bei.  
Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: In den 
struktur- und deckungsreichen Beständen des 
Westwaldes mit ausgeprägten Strauch- und Kraut-
schicht ist der Verbis besonders stark ausgeprägt. 
Dort weisen 43 % der Jungbäume bis 100 cm Höhe 
sowie 17 % der Pflanzen bis 20 cm Verbissschäden 
auf. Im Ostwald fällt der Wilddruck insgesamt gerin-
ger aus: 30 % der höheren und 16 % der niedrigeren 
Jungbäume sind hier verbissen.  
Besonders stark betroffen ist die Hainbuche, die die 
höchsten Verbissanteile aller erfassten Baumarten 
aufweist. Sowohl bei Jungpflanzen bis 20 cm Höhe 
(34 %) als auch bei Individuen bis 100 cm (63 %) 
wurde überdurchschnittlich hoher Verbiss festge-
stellt (Abb. 37). Hier zeigt sich das Selektionsvermö-
gen von Rehwild, welches oftmals gezielt bestimmte 
Pflanzenarten bevorzugt. Erhöhter Verbiss wurde 
zudem bei der Spätblühenden Traubenkirsche, beim 
Bergahorn und mit Abstrichen bei der Buche, der 
Eiche sowie der Roteiche festgestellt.  
In der räumlichen Verteilung sind auch dieses Jahr 
wieder besonders Teilbereiche im südlichen West-
wald stärker von Verbiss betroffen (Abb. 38), wobei 
die Häufung von stärker betroffenen Stichproben-
punkten im Vergleich zu den vergangenen Jahren 
nachgelassen hat. Einzelne Plots mit stärkeren Ver-
bissschäden finden sich aber auch in anderen Berei-
chen des West- und des Ostwaldes. Auf insgesamt 
11 % aller Stichprobenpunkte ist starker Verbiss der 
vorhandenen Naturverjüngung zu finden. An 18 % 
der Plots herrscht mittlerer und an 27 % geringer bis 
kein Verbiss vor. An 43 % der Punkte wurde dieses 
Jahr aufgrund zu geringer Naturverjüngungsdichte 
keine Erhebung durchgeführt.  
Abb. 36: Anteil der Bäume mit Verbiss im Gesamtwald, Ost- 
bzw. Westwald getrennt nach den Höhenstufen 8 bis 20cm 
und 21 bis 100 cm.  
16 17 16
37
43
30
0
10
20
30
40
50
Gesamt West Ost
Anteil der Bäume in %
8 bis 20cm 21 bis 100cm
Abb. 37: Anteil der Bäume mit Verbiss für die häufigsten 
vorkommenden Baumarten getrennt nach den Baumhöhen 
8 bis 20 cm und 21 bis 100 cm. Nur Baumarten mit mindes-
tens 50 Jungpflanzen in der Stichprobe.  
14 12 10
17
34
9
35
14
20
50
63
2
0
10
20
30
40
50
60
70
80
BAh Ei Bu TrKir HBu REi
Anteil der Bäume in %
8 bis 20cm 21 bis 100cm

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
29 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
    
27%
18%
11%
43%
Abb. 38: Verbissschäden aller Bäume von 8 bis 100 cm Oberhöhe je Stichprobenpunkt in den Stufen gering, mittel 
und stark. Keine Angabe: es waren keine bzw. weniger als vier Jungpflanzen am Stichprobenpunkt vorhanden (Ka r-
tenhintergrund: OpenStreetMap).

30 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 5 Wissenschaftliche Begleitforschung im Stadtwald Darmstadt 
 (von Dr. Katja Wehner, Technische Universität Darmstadt)
Im Jahr 2025 wurden wie bereits in den vorangegan-
gen Jahren von der der TU Darmstadt eine Reihe an 
wissenschaftlichen Begleituntersuchungen im 
Darmstädter Stadtwald durchgeführt:  
 
Projekt Waldgesundheit 
 
Im Februar 2025 startete das interdisziplinäre For-
schungsprojekt „Waldgesundheit“ an der TU Darm-
stadt für eine ganzheitliche Betrachtung der Waldge-
sundheit mit Aspekten der Fernerkundung (Prof. 
Dorota Iwaszczuk), Bodenkunde (physikalische und 
chemische Bodenprozesse; Prof. Moritz Bigalke) und 
Bodenfauna (Analyse der Zersetzergemeinschaft; 
Prof. Michael Heethoff). Forscher*innen aus allen 
drei Bereichen erhoben monatlich Daten (z.B. multi-
spektrale Bilderfassung des Kronenzustandes, Be-
wertung des Bodenwasserhaushaltes, Zusammen-
setzung der Hornmilben-Gemeinschaft) und arbeiten 
nun daran, die gewonnenen Informationen der sehr 
unterschiedlichen Daten in einer Metaanalyse zu-
sammenzuführen. Das interdisziplinäre Projekt inte-
griert damit erstmals quantitative und qualitative 
Aspekte der Kronenraumdeckung mit chemischen, 
mikroklimatischen und faunistischen Parametern des 
Waldbodens um Hinweise darauf ermitteln, wie der 
Zustand des Baumbestandes und des Waldbodens 
miteinander wechselwirken (Abb. 39). 
 
Regenausschluss-Experiment 
 
Für die Untersuchung, inwieweit sich Trockenheit 
auf den Streuabbau auswirkt, wurden im März 2025 
auf 24 Untersuchungsflächen im Darmstädter Ost-
wald Regenausschluss-Dächer (3 m x 3 m) aufgestellt 
(Abb. 40), die dort bis September 2025 verblieben. 
Abb. 39: Messstadion zur bildlichen Darstellung der 
Kronenauflichtung auf einer der Untersuchungsflächen. 
Der helle Kasten am linken Bildrand beinhaltet die Mes-
selemente für die Bodenchemie (Foto: M. Goebel). 
Abb. 40: Hier zu sehen ist ein aufgestelltes Dach (3m x 
3m) zur Simulation von erhöhter Trockenheit im 
Darmstädter Ostwald. Unter dem Dach befindet sich ein 
Datenlogger für die Erfassung der Bodentemperatur und 
-feuchtigkeit. Streubeutel mit einer Mischung aus Eiche 
und Buche liegen in der Mitte unter dem Dach, direkt 
am Rand der Überdachung und einen Meter entfernt 
(Foto: K. Wehner).

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
31 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Im Rahmen einer Masterarbeit untersucht Christoph 
Schnell im Abstand von zwei, vier und sechs Mona-
ten, wie sich die Artengemeinschaft der Hornmilben 
in defaunierten (=ohne Tier- oder Mikroorganismen) 
Streubeuteln unterhalb (trocken) und außerhalb 
(prinzipiell feuchter) der Regendächer entwickelt 
und wie sich die Streu darin (Mischung aus Eiche und 
Buche) zersetzt. Die Auswertung des Experimentes 
dauert derzeit noch an. 
 
Allgemeine faunistische Untersuchungen 
 
Die faunistischen Untersuchungen befassten sich 
2025 neben der wiederholten Beprobung der Bo-
denmesofauna (Hornmilben, Springschwänze, 
Raubmilben) im Mai und September mit der Be-
trachtung der bodenlebenden Spinnen und Ameisen 
durch Studierende im Masterstudium Biologie (Mo-
dul Waldökologie, Juni und Juli 2025). Während die 
Spinnen-Individuen noch auf ihre Bestimmung war-
ten, sind in der Ameisen-Gemeinschaft bereits Arten 
aufgetaucht, die laut Rote Liste-Status als gefährdet 
gelten. Dazu gehören Lasius citrinus (Zitronengelbe 
Schattenameise), Myrmica schencki (Zahnfühler-
Knotenameise) und Temnothorax parvulus. 
 
Neben der Bestimmung der Tiergruppen wurden als 
Standortparameter die Kronendachauflichtung mit-
tels Densiometer sowie die Streudicke erfasst, und 
gezielt die Laub-Zusammensetzung der Laubstreu 
auf 20cm x 20cm (fünf Replikate pro Plot) ermittelt. 
Die Kronenauflichtungsdaten bestätigen dasselbe 
Muster wie im Jahr 2024 mit deutlicherer Auflich-
tung im Westen als im Osten. 
 
Weitere Arbeiten untersuchten den Zusammenhang 
zwischen Hornmilben-Gemeinschaften und einer 
spezifischen Moos-Art bzw. mit Totholz in unter-
schiedlichem Zersetzungsgrad. In beiden Fällen ist 
die Auswertung der Proben noch nicht abgeschlos-
sen. 
 
Ergebnisse: die Assel-Gemeinschaft im Stadt-
wald 
 
Im Herbst 2024 wurden im Zuge einer Masterarbeit 
von Nadine Stief auf 70 Stadtwald-Flächen Asseln in 
der Laubstreu, unter Rinde, im Totholz und im Moos 
gesammelt (45 Minuten Suchzeit je Fläche). Die As-
seln wurden auf Artniveau bestimmt, und auch die 
Anzahl an Nachkommen in der Bruttasche weiblicher 
Individuen wurde erfasst. Mit den drei Assel-Arten 
Cylisticus convexus (Urbane Landassel), Oniscus asel-
lus (Mauerassel) und Trachelipus ratzeburgii wurden 
zusätzlich Nahrungswahlversuche mit Blattscheiben 
(Ø 25 mm) von Rotbuche, Eiche, Schwarzerle, Spät-
Abb. 41: Die beiden Karten zeigen (A) die Dichten und (B) die Diversität der Asseln im West - (orange) und Ostwald 
(blau).

32 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 blühender Traubenkirsche und Waldkiefer durchge-
führt. 
 
Insgesamt wurden 1.809 Individuen von 12 Assel-
Arten gefunden. Sechs Arten (Trichoniscus pusillus, 
Hapliphthalmus danicus, Philoscia affinis, Armadilli-
dium pictum, Ligidium hypnorum, Trachelipus ratze-
burgii) kamen ausschließlich im Ostwald und zwei 
Arten (Trachelipus rathkii, Cylisticus convexus) aus-
schließlich im Westwald vor. Oniscus asellus, die 
Mauerassel, war in beiden Regionen die häufigste 
Art. 
 
Die Assel-Dichten waren in beiden Wald-Regionen 
annährend gleich (Abb. 41a) und wurden durch das 
Ausmaß der Kronendachöffnung negativ bzw. durch 
einen hohen pH-Wert in der oberen Bodenschicht 
sowie die Diversität an Baumarten auf der jeweiligen 
Fläche positiv beeinflusst. Es zeigte sich, dass die 
Tiere im Westwald tendenziell größer waren als im 
Ostwald. Da eine größere Oberfläche weniger Was-
serverlust für das Individuum bedeutet, kann dies als 
Anpassung an den trockenen Standort betrachtet 
werden. In der Bruttasche der Weibchen befand sich 
im Westwald ein höherer Anteil an nicht-weiter-
entwickelten Nachkommen, was wahrscheinlich 
ebenfalls mit einem höheren Trockenstress im 
Westwald während der Entwicklung zusammen-
hängt.  
 
Entgegen den Ergebnissen bei anderen Tiergruppen 
wie Hornmilben oder Regenwürmern, zeigten die 
Asseln im Westwald eine höhere Diversität als im 
Ostwald, und das unabhängig von den untersuchten 
Umweltvariablen (Abb. 41b). Der Westwald beher-
bergt an Trockenheit angepasste Arten wie Tracheli-
pus rathkii, die Rathke-Assel, die als anpassungsfähig 
und anspruchslos gilt und offene Habitate bevorzugt, 
Abb. 42: In diesem Netzwerk gibt die Dicke der Verbindungslinien die Interaktionsstärke zwischen der Assel-Art und 
Plots mit einer bestimmten Hauptbaumart wieder. Die angegebenen d‘ Werte beschreiben, wie stark die Spezialisi e-
rung ist, wobei hohe Werte eine höhere Spezialisierung bedeuten.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
33 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 wie sie im südlichen Teil des Westwaldes zu finden 
sind. 
 
Die drei in den Fraßversuchen verwendeten Assel-
Arten zeigten bezüglich ihrer bevorzugten Nah-
rungswahl ein sehr ähnliches Verhalten. Mit großem 
Abstand wurde bei allen drei Arten die Erle präfe-
riert, gefolgt von Eiche, Spätblühender Traubenkir-
sche (beide gleich gut befressen), Buche und Kiefer. 
 
Betrachtet man die Verteilung der Assel-Arten auf 
Untersuchungsflächen mit unterschiedlichen Haupt-
baumarten (Abb. 42), weist die Kiefer den höchsten 
Spezialisierungsgrad auf. Erle und Buche werden 
hingegen von vielen Assel-Arten besiedelt. Bei den 
Asseln selbst ist Cylisticus convexus die spezialisier-
teste Art, Oniscus asellus ist hingegen generalistisch 
verbreitet. 
 
Ausblick 
 
Im Oktober 2025 begann außerhalb der Vegetati-
onsperiode eine erneute Vermessung aller von uns 
markierten Bäume der eingerichteten Versuchsplots, 
um sowohl das Wachstum als auch das Absterbe-
ausmaß zu dokumentieren. Für 2026 ist neben er-
neuten faunistischen Bodenuntersuchungen auch 
die Erfassung der Fledermausaktivität und -diversität 
mittels speziell entwickelter Sensorstationen ge-
plant.

34 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 6 Fazit 
Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung zeigen, 
dass sich der Stadtwald Darmstadt trotz der erhebli-
chen Belastungen der vergangenen Jahre derzeit in 
einer Phase vorsichtiger Stabilisierung befindet. Die 
Witterungsbedingungen der letzten beiden Jahre, 
die im Vergleich zu den ausgeprägten Dürreperioden 
zuvor durch eine bessere Wasserversorgung gekenn-
zeichnet waren, haben dem Wald spürbar gutgetan. 
In vielen Beständen ist ein vorhandenes Regenerati-
onsvermögen erkennbar, das sich unter anderem in 
verbesserten Kronenzuständen, vermehrten Neu-
austrieb und einer insgesamt verringerten Mortali-
tätsrate widerspiegelt. 
 
Gleichzeitig nimmt der Anteil stehend abgestorbener 
Bäume kontinuierlich ab, da diese mit zunehmender 
Zersetzung in sich zusammenbrechen oder infolge 
von Sturmereignissen umgeworfen werden. Den-
noch sind die strukturellen Folgen der vorausgegan-
genen Schadjahre im Stadtwald Darmstadt weiterhin 
unübersehbar. Die Bestandesstruktur verändert sich 
nachhaltig: Es entstehen vermehrt Lichtungen und 
aufgelockerte Bestände, die neue Entwicklungsmög-
lichkeiten für die Naturverjüngung eröffnen, zugleich 
aber das typische Waldklima beeinträchtigen und zu 
einer zusätzlich Austrocknung und Hitzebelastung 
führen.  
 
Besonders ausgeprägt sind die Veränderungen im 
Westwald. Die dort vorherrschenden sandigen Bö-
den verfügen nur über ein sehr geringes Wasserspei-
chervermögen und sind bereits seit längerem vom 
Grundwasseranschluss entkoppelt. Der Westwald ist 
daher in hohem Maße auf regelmäßige Niederschlä-
ge angewiesen. Längere Trockenphasen führen hier 
rasch zu Trockenstress und haben in den vergange-
nen Jahren vor allem bei Kiefer und Buche zu einer 
starken Schädigung und zu hohen Ausfällen geführt. 
Vor diesem Hintergrund gewinnen Maßnahmen zum 
Wasserrückhalt im Wald zunehmend an Bedeutung. 
Die Förderung kleinräumiger Wasserhalte- und Ver-
sickerungsstrukturen kann dazu beitragen, Nieder-
schläge länger im System zu halten und die Wasser-
verfügbarkeit für die Bestände zu verbessern.  
 
Die anhaltenden klimatischen Veränderungen gehen 
mit einer deutlichen Verschiebung der Waldstruktur 
und der Baumartenzusammensetzung einher. Wäh-
rend Kiefern- und Buchenbestände insbesondere im 
Westwald weiterhin stark geschädigt sind und teils 
großflächig ausfallen, breitet sich seit wenigen Jah-
ren die Spätblühende Traubenkirsche als konkur-
renzstarker Neophyt zunehmend aus. Ihre starke 
Samenproduktion, schnelle Jugendentwicklung und 
hohe Anpassungsfähigkeit verschaffen ihr insbeson-
dere auf gestörten und lichten Standorten einen 
deutlichen Konkurrenzvorteil. Oftmals bildet sie eine 
dichte Strauchschicht und verdrängt so einheimische 
Arten (RP GIEßEN, 2016). Aufgrund ihrer Fähigkeit zu 
Stockausschlägen und Wurzelbrut ist ihre Verweil-
dauer im Waldbestand dauerhaft und ein Zurück-
drängen gestaltet sich schwierig. Dabei ist eine öko-
logische Integration in natürliche bzw. naturnahe 
Waldökosysteme durch ihre starke Invasivität kaum 
möglich (PETERSEN, 2015). Daneben breiten sich 
auch andere invasive Pflanzenarten wie Götterbaum, 
Kermesbeere oder Japanknöterich zunehmend in 
den Wäldern aus.  
 
Diese Entwicklung stellt eine waldbauliche Heraus-
forderung dar und erfordert punktuell gezielte Ge-
genmaßnahmen. Die Förderung standortsangepass-
ter und klimastabiler Baumarten, insbesondere der 
Eiche, steht hierbei im Fokus, während die weitere 
Ausbreitung invasiver Baumarten nach Möglichkeit 
begrenzt werden sollte. Ergänzend können Maß-
nahmen wie Hähersaaten dazu beitragen, die natür-
liche Ausbreitung der Eiche zu unterstützen und ihre 
Etablierung in geeigneten Bestandeslücken zu för-
dern.  
 
Eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche 
Waldentwicklung bleibt die Sicherung der Naturver-
jüngung. Die Verbisserhebung im Rahmen der Wald-
zustandserhebung zeigen, dass insbesondere der 
hohe Rehwildbestand die Verjüngung zahlreicher 
Baumarten erheblich beeinträchtigt, auch wenn in 
diesem Jahr ein verringerter Verbiss festgestellt 
werden konnte. Eine wirksame Regulierung des 
Wildbestandes über angepasste Abschusszahlen 
bleibt für eine flächige Waldverjüngung unerlässlich. 
Weiserzäune können dabei wertvolle Hinweise auf 
das tatsächliche Verjüngungspotential der Standorte 
liefern und als Vergleichsflächen dienen. Gleichzeitig 
können sie im späteren Verlauf punktuell als Keim-
zellen für den Aufwuchs heimischer Baumarten fun-
gieren.  
 
Insgesamt befindet sich der Stadtwald Darmstadt in 
einem tiefgreifenden Umbauprozess. Die jüngsten 
positiven Entwicklungen zeigen, dass der Wald über 
Anpassungs- und Regenerationsfähigkeiten verfügt. 
Um diese langfristig zu fördern, wird gemäß dem 
Leitbild der Stadt Darmstadt die Naturnähe und Sta-

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
35 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 bilität der Waldbestände unter anderem durch ein 
Nutzungsverzicht erhöht. Der damit verbundene 
Anstieg des stehenden und liegenden Totholzanteils 
soll insbesondere Pilzen, Insekten sowie höhlen- und 
totholzbewohnenden Vogel- und Fledermausarten 
zugutekommen. Darüber hinaus trägt der Verbleib 
von organischer Substanz im Wald zur Verbesserung 
des Nährstoff- und Wasserhaushalts der Böden bei.  
 
Die langfristige Sicherung des Stadtwaldes Darm-
stadt und seiner vielfältigen Ökosystemfunktionen 
erfordert eine kontinuierliche und systematische 
Beobachtung des Waldzustands. Die im Stadtwald 
durchgeführten Erhebungen stellen hierfür eine 
belastbare Datengrundlage bereit, mit der Verände-
rungen der Waldentwicklung frühzeitig erkannt, 
geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Anpas-
sungsfähigkeit abgeleitet und deren Wirksamkeit 
fortlaufend überprüft werden können.

36 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 7 Glossar 
Abiotisch: ohne Beteiligung von Lebewesen. 
Biotisch: mit Beteiligung von Lebewesen. 
Brusthöhendurchmesser: Durchmesser eines ste-
henden Baumes in der Brusthöhe von 1,30m. 
Deutlich geschädigte Bäume: Nach der Definition 
der Waldzustandserhebung gelten alle Bäume mit 
einem Nadel-/Blattverlust größer als 25% als deut-
lich geschädigt (Zusammenfassung der Schadstufe 2 
bis 4).  
Deckungsgrad: Anteil der Bestandesfläche, die durch 
Baumkronen überdeckt ist.  
Disposition: Anfälligkeit/Empfänglichkeit eines Bau-
mes für bestimmte Krankheiten bzw. Schädlinge. 
Fruktifikation: Fruchtbildung einer Pflanze/eines 
Baumes. 
Invasive Arten: Tier- und Pflanzenarten, die mit ihrer 
Ausbreitung Lebensräume, Arten oder Ökosysteme 
beeinträchtigen und der ökologischen Vielfalt scha-
den.  
Kraft´sche Klasse: Einteilung der Bäume in Baum-
klassen nach ihrer soziologischen Stellung innerhalb 
eines Bestandes nach G. Kraft. Kraft´sche Klassen 1 
bis 5: vorherrschend, herrschend, gering mitherr-
schend, beherrscht und ganz unterständig.  
Konfidenzintervall: statistisch berechneter Vertrau-
ens- oder Erwartungsbereich, innerhalb der die Wer-
te mit einer definierten Wahrscheinlichkeit liegen. 
Oft wird der 95%-Vertrauensbereich angegeben.  
Mortalität: Absterberate der Bäume, die in einem 
Jahr (seit der letzten Erhebung) abgestorben sind.  
Nadel-/Blattverlust: eingeschätzter Verlust der Be-
nadelung bzw. der Belaubung. Der Nadel-/Blatt-
verlust wird in 5-Prozentstufen am Einzelbaum ge-
schätzt und zum mittleren Nadel-/Blattverlust 
(mNBV) verrechnet.  
 
Resilienz: Widerstandsfähigkeit gegenüber Belas-
tungen.  
Schadstufen: Zusammenfassung der Nadel-/Blatt-
verluststufe und der Vergilbungsstufe. Schadstufe 
0 = ungeschädigt, 1 = schwach geschädigt, 2 = mit-
telstark geschädigt, 3 = stark geschädigt, 4 = abge-
storben.  
Sukzession: zeitliche Abfolge der an einem Standort 
aufeinanderfolgenden Pflanzengesellschaften. 
Trockenreisig: dünne, abgestorbene, trockene Äste 
in der Baumkrone.  
Verjüngung: Nachwuchs von Bäumen (natürliche 
Verjüngung, Saat oder Pflanzung). 
Vitalität: „Lebenskraft“, Gesundheit, gutes Wachs-
tum, Widerstandskraft gegenüber Stressfaktoren.  
Weiserzaun: Kontrollzaun, der eine begrenzte Fläche 
wilddicht umschließt und so eine Beurteilung des 
Wildeinflusses im Vergleich zu einer nicht umzäun-
ten Fläche ermöglicht.

Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht adtwald Darmstadt – Waldzdricht  
37 
Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 8 Literatur- und Fotoverzeichnis 
Literatur: 
Arbeitsgemeinschaft Kronenzustand (2007): Waldbäume – Bilderserien zur Einschätzung von Kronenverlichtungen 
bei Waldbäumen. BMVEL (Hrsg.), 130 S. 
DWD 2025: https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen_node.html 
(Stand: 30.11.2025) 
NW-FVA (2025a): Waldzustandsbericht 2025. Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft 
und Verbraucherschutz (Hrsg.), 47 S.  
NW-FVA (2025b): schriftliche Auskunft der NW-FVA. 10.12.2025. 
Petersen, R. (2015): Kurzportrait Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina). Redaktion Wald und Holz NRW. 
www.waldwissen.net/de/waldwirtschaft/waldbau/kurzportrait-spaetbluehende-traubenkirsche (Stand: 
10.12.2025).  
RP Giessen (2016): Artensteckbrief Späte Traubenkirsche (Prunus serotina). Regierungspräsidium Giessen. 
Dez.53.2. 2 S.  
Stief, N. (2025) Einflussfaktoren auf die Biodiversität von Asseln im Stadtwald Darmstadt. Masterarbeit im Fach-
bereich Biologie, AG Prof. Dr. Heethoff, Evolutionäre Tierökologie 
Wellbrock, N., Eickenscheidt, N., Hilbrig, L., Dühnelt, P-E., Holzhausen, M., Bauer, A., Dammann, I., Strich, S., En-
gels, F., Wauer, A. (2018): Leitfaden und Dokumentation zur Waldzustandserhebung in Deutschland. Braun-
schweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 97 S., Thünen Working. Paper 84, DOI: 10.3220/ 
WP1513589598000. 
 
Fotos:  
Alle Fotos der Kapitel 1 bis 4 sowie das Titelbild stammen von:  
Stefan Meining (Büro für Umweltüberwachung) 
Für die Fotos des Kapitels 5 sind die Bildautoren einzeln genannt.

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Stadtwald Darmstadt – Waldzustandsbericht 2025 
 Anlagen 
Aufgenommene Bäume der Waldzustandserhebung 2025 nach Baumarten und Regionen  
(Prozentwerte gerundet).  
 
 
 
Baumart
Anzahl Prozent Anzahl Prozent Anzahl Prozent
Buche 795 33,57 363 27,8 432 40,6
Eiche 417 17,61 160 12,3 257 24,2
Kiefer 358 15,12 305 23,4 53 5,0
SpätblühendeTraubenkirsche 175 7,39 175 13,4
Bergahorn 142 6,00 103 7,9 39 3,7
Roteiche 104 4,39 66 5,1 38 3,6
Hainbuche 65 2,74 9 0,7 56 5,3
Linde 62 2,62 45 3,5 17 1,6
Schwarzerle 52 2,20 1 0,1 51 4,8
Birke 42 1,77 5 0,4 37 3,5
Lärche 27 1,14 27 2,5
Spitzahorn 27 1,14 26 2,0 1 0,1
Robinie 18 0,76 18 1,4
Douglasie 15 0,63 15 1,4
Vogel-Kirsche 15 0,63 4 0,3 11 1,0
Fichte 12 0,51 12 1,1
Bergulme 10 0,42 8 0,6 2 0,2
Walnuss 7 0,30 7 0,5
Aspe/Zitterpappel 5 0,21 2 0,2 3 0,3
Esche 5 0,21 5 0,5
Götterbaum 4 0,17 4 0,3
Weymutskiefer 3 0,13 1 0,1 2 0,2
Elsbeere 2 0,08 2 0,2
Pappel 2 0,08 1 0,1 1 0,1
Edelkastanie 1 0,04 1 0,1
Rosskastanie 1 0,04 1 0,1
Schwarzkiefer 1 0,04 1 0,1
Schwarznuss 1 0,04 1 0,1
Summe 2368 100 1304 100 1064 100
Gesamtwald OstwaldWestwald

Beratungsverlauf (2)

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Details

Vorlagen-Nr.
2026/0060
Typ
Magistratsvorlage
Datum
16.02.2026
Erstellt
29.09.2026 00:00