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2017/0298

Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2016 (19. Beteiligungsbericht)

Magistratsvorlage 23.08.2017

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Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2016

VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
Als Führungsgesellschaft der Beteiligungen  der Wissenschaftsstadt Darmstadt und 
Muttergesellschaft der ENTEGA AG, der bauverein AG und der HEAG mobilo GmbH 
leistet die HEAG seit 1912 einen unerlässlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Die Leis-
tungen der Unternehmen des HEAG-Konzerns erfüllen nicht nur die hohen Qualitäts-
standards für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Darmstadt, sondern sind auch 
wichtiger Baustein für einen attraktiven Wirtschafts-, Wohn- und  Wissenschaftsstand-
ort. 
 
Die HEAG blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück. Der Schwerpunkt lag dabei 
auf der Umsetzung der in der Stadtwirtschaf tsstrategie 2020 festgelegten Projekte. 
Dazu zählte der Start der Online-Plattform „Darmstadt im Herzen“, welche nicht nur 
die TOP-Produkte der Stadtwir tschaft zeigt, sondern darüber hinaus noch zahlreiche 
Zusatzinformationen zu den Geschäftsfeldern beinhaltet sowie nachhaltige Partner aus 
der Region darstellt. Weiterhin wurde zum zweiten Mal der Tag der Stadtwirtschaft 
durchgeführt, bei dem sich die Unterneh men der Stadtwirtschaft gemeinsam den 
Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern präsen tierten. Das Beratungsangebot für junge 
Unternehmen wurde unter anderem um Rechtsberatung erweitert und erfreute sich 
zunehmender Beliebtheit. Im Fokus stan den außerdem der Verkauf der Wohnungsbe-
stände der bauverein AG in Freiberg sowi e die Veräußerung von jeweils 51 % der An-
teile an den Wind- und Solarparks in Haig er, Lauingen, Leiwen und Thüngen durch die 
ENTEGA Regenerativ GmbH. 
 
Der Beteiligungsbericht zeigt detailliert die wirtschaftliche Situation der Unternehmen 
der Darmstädter Stadtwirtschaft. Er dien t damit als Informationsgrundlage, mit der 
sich interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüberblick über die wirtschaft-
liche Lage der Beteiligungen verschaffen kö nnen. In diesem Jahr werden im Beteili-
gungsbericht 113 Unternehmen der Wissenscha ftsstadt Darmstadt berichtet. Im Jahr 
2016 haben die im Folgenden vorgestellten Beteiligungen
 eine Gesamtleistung von 
2.208 Mio. EUR erzielt. Die Unternehmen weisen eine Bilanzsumme von 4.540 Mio. 
EUR auf, haben Investitionen vom 228 Mio.  EUR geleistet und 8.056 Personen be-
schäftigt. Diese Kennzahlen zeigen den Rahmen der starken Darmstädter Stadtwirt-
schaft.

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VORWORT DES HEAG-VORSTANDS 
 
Die HEAG steht den Unternehmen der Stad twirtschaft als Beteiligungsmanagement 
und zentraler Partner für alle beteiligungsr elevanten Themen und Fragen zur Seite. 
Wichtige Aufgaben liegen in der standort orientierten Steuerung und Begleitung der 
Beteiligungen sowie der Vernetzung an zentraler Stelle. Die HEAG hebt Synergien in 
der Stadtwirtschaft, berät als zentrale interne Unternehmens- und Personalberatung 
die Beteiligungen, entwickelt Leitlinien, schafft Transparenz und entwickelt das Betei-
ligungsportfolio nachhaltig weiter. Für die Dienstleistungsorientierung wurde die HEAG 
mit dem Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet. 
 
Die Grundlage für den Erfolg der Darmstädter Stadtwirtschaft ist die enge Zusammen-
arbeit mit den Verantwortlichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Beteili-
gungen.
 Daher möchten wir uns an dieser Stel le bei allen Beschäftigten und Ge-
schäftsleitungsmitgliedern im Stadtkonze rn für die gute Zusammenarbeit und das 
entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Gemeinsam werden wir weiter daran arbei-
ten, die vorhandenen Leistungen des Stadtk onzerns kontinuierlich weiterzuentwickeln 
mit dem Ziel einer zukunftsorientierten und transparenten Stadtwirtschaft. 
 
 
  
 
 
Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend    Dr. Markus Hoschek

INHALTSVERZEICHNIS 
 
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft 1 
 
Rechtsformen städtischer Unternehmen 2 
 
Geltungsbereich 4 
 
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr 8 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 10 
 
Darmstädter Beteiligungskodex 13 
 
Frauenenteile innerhalb des Stadtkonzerns 15 
 
Finanz-, Leistungs- und Wirkungsziele 16 
 
Die Geschäftsfelder der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
 
Geschäftsfeldübersicht 18  
Zahlenspiegel 20 
 
 
HEAG-Konzern 
 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 28 
Darmstadt (HEAG) 
HEAG-Konzern 34 
Teilkonzern bauverein AG 38 
Teilkonzern ENTEGA AG 42 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 46  
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 50 
 
 
Geschäftsfeld Energie & Wasser  
 
Überblick über das Geschäftsfeld 54 
     citiworks AG 56 
     Effizienz:Klasse GmbH 60 
     e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 64 
     e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 68 
     ENTEGA AG 70 
     ENTEGA Energie AG 76 
     ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 80 
     ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 84 
     ENTEGA NATURpur AG 86 
     ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 90 
     ENTEGA Netz AG 94 
     ENTEGA Regenerativ GmbH 98 
     ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 102 
     ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 106 
     ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 110 
     ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 114 
     Global Tech I Offshore Wind GmbH 116 
     Hessenwasser GmbH & Co. KG 120 
     Hessenwasser Verwaltungs-GmbH KG 124

HSE Energie France SAS 126 
     HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 130 
     HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 134 
     HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 136 
     HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 140 
     HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 142 
     HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 146 
     HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 148 
     HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 152 
     HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 154 
     HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 158 
     HSE Windpark Schlüchtern GmbH 160 
     Industriekraftwerk Breuberg GmbH 164 
     JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 168 
     Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) 172 
     Parc éolien La Lande de Carmoise SAS (Frankreich) 176 
     Parc éolien les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) 180 
     Piecki Sp. z o.o. (Polen) 184 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 188 
     WEO GmbH & Co. KG 192 
     WEO Verwaltungs GmbH 196 
 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 198 
     bauverein AG 200 
     BVD Gewerbe GmbH 206 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 210 
     bvd Mittelhessen GmbH 214 
     BVD New Living GmbH & Co. KG 218 
     BVD Südhessen GmbH 222 
     BVD Verwaltungs-GmbH 226 
     Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 228 
     Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH (DSG) 232 
     Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) 234 
     Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH (DSE) 238 
     Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 240 
     Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 244 
     Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 248 
     HEAG Wohnbau GmbH 252 
     HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 258 
     HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 262 
     ImmoSelect GmbH 264 
     Institut Wohnen und Umwelt GmbH 268 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 272 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 278 
     Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 280 
 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 284 
     DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 286 
     HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 292 
     HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 294

HEAG mobilo GmbH 296 
     HEAG mobiTram GmbH & Co KG 302 
     HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 306 
     Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) 308 
 
 
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 312 
     Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 314 
     Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 318 
     Emilia Seniorenresidenz GmbH  322 
     Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 326 
     Klinikum Catering Service GmbH 330 
     Klinikum Darmstadt GmbH 334 
     Marienhospital Darmstadt gGmbH 338 
     Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 342 
     Sanitätshaus am Klinikum GmbH 346 
     SOPHIA Hessen GmbH 350 
     SSG Starkenburg Service GmbH 354 
     Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmdtadt 358 
     und des LaDaDi  
 
 
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 362 
     Centralstation Veranstaltungs-GmbH 364 
     Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 368 
     Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 372 
     HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 376 
     Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 380 
 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 384 
     COUNT+CARE GmbH & Co. KG 386 
     COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 390 
     ENTEGA Medianet GmbH 392 
     Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 396 
     PEB Breitband GmbH & Co. KG  398 
     PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 402 
 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 404 
     ARGE Kilb/DED 406 
     ARGE Meinhardt/DED 410 
     awaTech GmbH 414 
     Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 418 
     Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 422 
     Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 426 
     ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 430 
     ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 434 
     MW-Mayer GmbH 436

Orgabo GmbH 440 
     OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 444 
     Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 448 
     ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 452 
 
 
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 458 
     HEAG Versicherungsservice GmbH 460 
     Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 464 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 468 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 472 
 
 
Anhang 
 
Darmstädter Beteiligungskodex – Empfehlungen und Abweichungserläuterungen 476 
aller abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2016  
 
Erläuterung der Kennzahlen 524 
 
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 530 
 
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2016 532 
 
Quellenverzeichnis 536 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kenntnisnahme städtische Gremien 
Magistrat: 06.09.2017 
Stadtverordnetenversammlung: 28.09.2017

BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT  
 
Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der Ge-
setze alle Angelegenheiten der örtlichen Geme inschaft in eigener Verantwortung, also 
durch Selbstverwaltung, zu regeln. Diese verfassungsmäßig normierte Selbstverwal-
tungsgarantie räumt den Kommunen neben de r Personal-, Finanz- und Vermögensho-
heit insbesondere auch die Or ganisationshoheit ein, d. h. das Recht zu entscheiden, 
auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.  
 
Die Kommunalverfassungen der Bundesländer regeln die jeweiligen Zulässigkeitsvo-
raussetzungen für die wirtschaftliche Betä tigung von Kommunen. Nach § 121 Abs. 1 
der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde wirtschaftlich betä-
tigen, wenn  
 
1. der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 
2. die Betätigung nach Art und Umfang in  einem angemessenen Verhältnis zur 
Leistungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 
3. der Zweck nicht ebenso gut und wirtscha ftlich durch einen privaten Dritten er-
füllt wird oder erfüllt werden kann. 
 
Dies entspricht dem strengen Subsidiaritä tsprinzip. Soweit Tätigkeiten vor dem  
1. April 2004 ausgeübt wurd en, sind sie ohne die in Drittens genannte Einschränkung 
zulässig. Ebenfalls ohne die oben genannten Einschränkungen  zulässig sind Tätigkei-
ten, die gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht als wi rtschaftliche Betätigung gelten. Dies sind 
Tätigkeiten, 
 
 zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 
 auf den Gebieten des Bildungs-, Gesund heits- und Sozialwesens, der Kultur, 
des Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung, der Breitband-
versorgung sowie 
 zur Deckung des Eigenbedarfs. 
 
Für das kommunalpolitische Ziel, die Vers orgung der Bevölkerung im Sinn der Da-
seinsvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen Belastun-
gen der Bürger der Wissenschaftsstadt Darm stadt und der Wirtschaft so niedrig wie 
möglich zu halten, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer vielfältigen 
Aufgaben an Unternehmen verschiedener Rechtsformen ihres Stadtkonzerns übertra-
gen. 
 
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligung en erforderlich, die bei der Aufgabenerfül-
lung dem ökologischen, technischen und wi rtschaftlichen Strukturwandel gewachsen 
sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im Interesse der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt bei der Verwirklichu ng nachstehender allgemeiner Ziele tätig 
werden, wie zum Beispiel bei der 
 
 Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der 
strukturpolitischen Ziele der Stadt 
 Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen 
 Förderung des Umweltschutzes 
 Unterstützung der sozialen und kultur ellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht bietet  mit den beigefügten Beteiligungsübersich-
ten einen Überblick über das Beteiligungspor tfolio der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen so wohl allgemeine Informationen als auch 
betriebs- und finanzwirtschaftliche Date n der Jahre 2014-2016 zusammengetragen, 
die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage vermitteln.  
-1-

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige Aufga-
ben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und zahlreiche öffentliche Dienstleistungen zu 
erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „normalen“ Verwaltungsstruk-
tur der Ämter und Dezernate durch besonder e organisatorische Einheiten erbracht. 
Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst unterschiedlich, um 
haftungsrelevanten und steuerlichen Anforder ungen zu entsprechen. Bei allen Rechts-
formen bleibt jedoch eine kommunalrecht liche Verantwortung und Haftung, insbeson-
dere dann, wenn es sich um die Übertr agung von kommunalen Tätigkeiten handelt 
oder wenn die Stadt Weisungen erteilt hat. Nachstehend erfolgen Hinweise zu den 
wichtigsten Unternehmensformen. 
 
Regiebetriebe 
 
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung und sind rechtlich un-
selbständige Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind am ehesten mit der „klassi-
schen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind weder rechtlich, noch organisato-
risch, noch wirtschaftlich selbständig. Si e werden aufgrund verwaltungsinterner An-
ordnungen geschaffen und haben den gleichen  rechtlichen Status wie jede andere 
Dienststelle innerhalb der Stadt. Regiebetri ebe sind eine organisatorische Einheit in-
nerhalb des Haushaltes. Sie dienen der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen gesetzlich 
festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des Verwaltungsträgers. Über die 
Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmst adt wird in dem vorliegenden Beteili-
gungsbericht nicht berichtet. 
 
Eigenbetriebe 
 
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene  Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil 
der Gemeindeverwaltung – über eine vom Ge meindehaushalt getrennte, eigene Wirt-
schaftsführung, (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine eigene 
Personalwirtschaft) verfügen. Damit untersche iden sie sich klar von den vorgenannten 
Regiebetrieben. Finanzwirtschaftlich gelten sie als Sondervermögen der Kommune. An 
der Spitze des Eigenbetriebes steht eine Be triebsleitung. Dienstvorgesetzter aller Be-
schäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen Entscheidun-
gen ist neben der kommunalen Verwaltungss pitze in der Regel die Betriebskommissi-
on zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessische Eigenbetriebsgesetz in der 
Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 14. Juli 
2016.  
 
Zweckverbände 
 
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu 
organisieren, etwa wenn sektorenbezogene Aufgaben (z. B. im Gesundheitsamt) zu 
lösen oder langfristige Regelungen (etwa in der Regionalplanung) umzusetzen sind. 
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich-rechtlichen Unternehmens-
formen (Körperschaften des öffentlichen Rech ts). Anders als beim Eigenbetrieb ist die 
Stadt hier jedoch nicht Träger, sondern Mitglied. 
 
Kapitalgesellschaften 
 
Die Stadt kann unter Beachtung der Vorsch riften der §§ 121 ff HGO auch Beteiligun-
gen an privatrechtlichen Unternehmen eing ehen. Privatrechtliche Unternehmen einer 
Gemeinde sind in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder 
Aktiengesellschaften (AG). Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur errichten, 
übernehmen, wesentlich erweitern oder sich  daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck des Unternehmens nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden 
 
-2-

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
kann (§ 122 Abs. 3 HGO). Daher ist die Anzahl  der in dieser Rechtsform geführten Be- 
teiligungen mit einer Anzahl von sechs im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Unter-
nehmen gering (vgl. Grafik). Aufgrund de r weitestgehenden Einflussmöglichkeiten der 
Kommune ist die GmbH unter den Beteilig ungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit Abstand die gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertra-
ges, durch die Besetzung des Aufsichtsrates  und durch das Weisungsrecht der Gesell-
schafterversammlung gegenüber der Geschäft sführung kann die Stadt direkt Einfluss 
ausüben. Insgesamt ist die Wissenschaftsst adt Darmstadt mittelbar und unmittelbar 
an 69 Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH geführt werden, beteiligt (vgl. 
Grafik). 
 
Personengesellschaften 
 
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft/ KG) durch die 
Stadt ist möglich, wenn als voll haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH 
eingesetzt wird und somit faktisch eine Haftungsbeschränkung gegeben ist. In diesem 
Fall handelt es sich um die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hier leistet die Kom-
plementär GmbH keine Einlage und beschr änkt sich auf die Übernahme der Ge-
schäftsführung sowie auf die persönliche, faktisch aber begrenzte Haftung. Möglich ist 
ebenfalls eine Beteiligung als Kommanditistin bei der Kommanditgesellschaft. 
 
Weitere Rechtsformen 
 
Daneben gibt es für Kommunen noch weiter e Möglichkeiten, spezielle Rechtsformen 
für Ihre Betätigung zu wählen. Als Beispiel sind Stiftungen und Anstalten des öffentli-
chen Rechts (z.B. die Stadt- und Kreis-Sp arkasse Darmstadt) oder langfristige Ar-
beitsgemeinschaften (ARGE) zu nennen. Eine mögliche privatrechtliche Organisations-
form ist ferner die eines rechtsfähigen Vereins. Über Stiftungen und Vereine der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt wird jedoch aufg rund von § 123a, Abs. 1 HGO in dem vor-
liegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet. 
 
Rechtsformen in der Stadtwirtschaft zum 31.12.2016 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
* vier Gesellschaften aus Frankreich, eine Gesellschaft aus Polen, die Sparkasse sowie zwei Arbeitsgemeinschaften  
-3-

GELTUNGSBEREICH 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen 
des § 123a Hessische Gemeindeordnung. Es we rden alle Unternehmen in einer Privat-
rechtsform berichtet, an denen die Wiss enschaftsstadt Darmstadt zu mindestens 
20 Prozent unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. 
  
Die Berichte der einzelnen Be teiligungen enthalten die gesetzlich geforderten sowie 
freiwilligen Angaben u.a. über 
 
 den Gegenstand des Unternehmens, 
 den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen, 
 die Beteiligungsverhältnisse und die Beteiligungen des Unternehmens,  
 die Besetzung der Organe und deren Vergütung, 
 die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,  
 Kennzahlen zu Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung (i nklusive Bankverbindlich-
keiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie Personalkennzahlen 
 die wirtschaftliche Lage, ge gebenenfalls mit Informationen über Kapitalzufüh-
rungen und -entnahmen durch die Gemeinde. 
 
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsl eitungen sowie der Aufsichtsorgane wer-
den in der Regel sowohl in Summe je Organ als auch personalisiert ausgewiesenMeist 
setzt sich die Vergütung der Geschäftsleitu ng aus einem fixen und einem zielorientier-
ten variablen Bestandteil zusammen. Maßgeb lich für die Ermittlung der Bezüge sind 
die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen, die Angaben nach § 285 Abs. 9 HGB sind 
zu Grunde zu legen. Die Mitglieder der Au fsichtsorgane werden mit einem Stand zum 
31.12.2016 ausgewiesen. Die Darstellung der Vergütung erfolgt entsprechend. Aus 
diesem Grund kann es zu Abweichungen zu den Werten in den Prüfberichten der Ge-
sellschaften kommen. Die ausgewiesenen Bezüge setzten sich zusammen aus Grund-
vergütung und Sitzungsgeld.  
 
Die Bürgschaften und Zuschüsse der Wissensc haftsstadt Darmstadt sind in einer ge-
sonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbeziehungen mit der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt“ am Ende des Berichts aufgeführt. 
 
 
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darstellung 
gewählt bzw. vollständig auf die Berichterstattung verzichtet. 
 
a) Unternehmen, die als Komplementäre fung ieren (Verwaltungsgesellschaften ohne 
operatives Geschäft) 
 
 
Komplementärgesellschaften 
 
BVD Verwaltungs-GmbH  
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 
Darmstädter Sportstätten Verwaltungs-GmbH (DSG) 
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH  (DSE) 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
-4-

GELTUNGSBEREICH 
 
Komplementärgesellschaften 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH  
WEO Verwaltungs GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs GmbH 
 
b) Unternehmen, bei denen aus wettbewerbsre chtlichen Gründen eine vollständige 
Veröffentlichung nicht zielführend ist: 
 
 
Gesellschaft 
 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 
c) Unternehmen, die dieses Jahr nicht in  den Beteiligungsbericht aufgenommen 
wurden: 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH i.L. kein operatives Geschäft  
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
ENTEGA STEAG Wärme GmbH kein operatives Geschäft 
HSE Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
 
 
 
 
 
 
 
-5-

GELTUNGSBEREICH 
 
d) Unternehmen, an denen die Wissenschaft sstadt Darmstadt mittel- bzw. unmittel-
bar eine Beteiligung geringer als 20 % hält und daher nicht berichtet werden: 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
8KU GmbH ENTEGA AG 11,07 % 
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 4,89 %
 
cesah GmbH Centrum für  
Satellitennavigation Hessen Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00 %  
Energiegenossenschaft Darm-
stadt-Dieburg eG ENTEGA Regenerativ GmbH 2,01 %  
EW Medien und Kongresse 
GmbH ENTEGA AG 5,05 %
 
Fernwärmeversorgung 
Ochsenfurt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,26 %
 
FrankfurtRheinMain  
Corporation Chicago 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region 2,00 %
 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00 %  
Frankfurt Ticket Rhein-Main 
GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 1,92 %
 
GasLINE CP Customer Projects 
GmbH 
GasLINE Telekomm.mbH & Co. 
KG 1,77 %
 
GasLINE Telekomm. mbH ENTEGA AG 1,77 % 
GasLINE Telekomm. mbH & 
Co. KG ENTEGA AG 1,77 %  
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 3,26 %
 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH ENTEGA AG 9,79 %
 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 8,33 %  
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH ENTEGA AG 7,97 %  
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,00 %
 
gewoba Gesellschaft für Wohnen 
und Bauen Rüsselsheim mbH bauverein AG 0,04% 
Holzenergie Odenwald GmbH & 
Co. KG i.L. ENTEGA AG 15,85 %  
Integriertes Verkehrs- und  
Mobilitätsmanagement Region 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,11 %  
Kulturregion Frankfurt RheinMain-
gemeinnützige Gesellschaft mit 
beschränkter Haftung 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 4,79% 
Kurgesellschaft Bad König 
GmbH ENTEGA AG 0,04 %  
Nassauische Heimstätte Woh-
nungs- u. Entwicklungs GmbH bauverein AG 0,71 %  
 
-6-

GELTUNGSBEREICH 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Netzeigentumsgesellschaft Mör-
felden-Walldorf GmbH & Co. KG ENTEGA AG 18,57% 
Neue Wohnraumhilfe gemein-
nützige Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20 %  
Rhein-Main-Verkehrsverbund  
GmbH 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2,78 %
 
Stadtwerke Langen GmbH ENTEGA AG 8,84 % 
Stadtwerke Langen Immobilien 
GmbH Stadtwerke Langen GmbH 8,86 %  
SWM Wind Havelland GmbH & 
Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 11,07 %
 
Unternehmensgesellschaft  
Verkehrsverbund Rhein-Neckar 
GmbH 
Nahverkehr-Service GmbH 
(NVS) 0,43 %
 
Wasserverband Hessisches 
Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt Abh. von Was-
serverbrauch
 
Wasserverband Modaugebiet Wissenschaftsstadt Darmstadt 11,68 % 
Wasserverband Schwarzbach-
gebiet-Ried Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
<20,00 % 
 
Zweckverband Tierkörperbesei-
tigung Hessen Süd Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,58%
 
 
WEITERE HINWEISE 
 
 Aufgrund der Darstellung in TEUR im we iteren Verlauf des Berichts können sich 
Rundungsdifferenzen ergeben. Die Firmierung der Unternehmen im Beteiligungs-
bericht wird zum Stand 30.06.2017 ausgewiesen. 
 
 Die Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt wird in dem Geschäftsfeld Beteili-
gungsmanagement aufgeführt. Eine Einbezie hung in die im Folgenden dargestell-
ten Grafiken sowie Geschäftsfeldspezifika wurde nicht vorgenommen. 
 
 Die in den Einführungsseiten dargestellten Embleme unter der Rubrik Auszeich-
nung sowie die vorgestellten Kooperatione n mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
stellen einen Auszug der vorhandenen Akti vitäten dar. Die Definition „Auszeich-
nung“ im oben genannten Zusammenhang umfasst sowohl Zertifikate, Gütesiegel 
und Qualitätsstandards, als auch Merkmale, die das jeweilige Geschäftsfeld hin-
sichtlich der Qualität der Leistungserb ringung bzw. des Angebotsspektrums aus-
zeichnen. Dies kann auch Kooperationen und Netzwerke umfassen. 
-7-

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
Erwerb der Anteile an: Erwerb der Anteile durch: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Sanitätshaus am Klinikum GmbH Klinikum Darmstadt GmbH 50,00% 100,00%
Anteilserwerbe
 
 
Veräußerung der Anteile an: (ehemaliger) Anteilseigner: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
biolog GmbH Eigenbetrieb für kommunale Aufagben 
und Dienstleistungen (EAD) 33,33% 0,00%
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KGbauverein AG 94,00% 0,00%
BVD Freiberg G
mbH bauverein AG 50,00% 0,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG bauverein AG 50,00% 0,00%
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 49,00%
Odenwald-Intranet ODINET GmbH ENTEGA Medianet GmbH 26,00% 0,00%
Stadtbau Freiberg GmbH bauverein AG 100,00% 0,00%
Anteilsveräußerungen
 
 
Gesellschaft ehemaliger Anteilseigner neuer Anteilseigner Prozentsatz
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft 
mbH Medianet Breitband GmbH & Co. KG ENTEGA AG 100,00%
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH ENTEGA Netz AG ENTEGA AG 100,00%
Umhängungen
 
 
ehemalige Gesellschaft bisheriger Anteilseigner Begründung ehemaliger 
Prozentsatz
BVD Heimbau GmbH & Co. KG bauverein AG Verschmelzung 100,00%
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG bauverein AG Löschung 50,00%
GVD Grundstücksentwicklungs- und 
Verwertungsgesellschaft Darmstadt mbH i.L.Wissenschaftsstadt Darmstadt Löschung 52,00%
HEAG mobiServ GmbH HEAG mobilo GmbH Verschmelzung 100,00%
HSE AVG Beteiligungs-GmbH i.L. ENTEGA AG Löschung 100,00%
Medianet Breitband GmbH & Co KG ENTEGA AG Anwachsung auf  ENTEGA 
Medianet GmbH 100,00%
Odenwald - INTRANET ODINET GmbH ENTEGA Medianet GmbH Verschmelzung 26,00%
St. Rochus Krankenhaus gemeinnützige 
GmbH Klinikum Darmstadt GmbH Verschmelzung 90,00%
Städtische W ohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sachs en mbH bauverein AG Verschmelzung 49,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
 
 
 
 
 
 
-8-

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
bisherige Firma
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Erbach GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach
HSE Medianet GmbH ENTEGA Medianet GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH ENTEGA NATURp
 ur Institut gGmbH
Änderung der Firma
neue Firma
 
 
 
 
Entwicklung ausgewählter Kerngrößen des Stadtkonzerns in Geschäftsfeldsicht1 
 
Energie & 
Wasser Immobilien Mobilität Gesundheit 
& Soziales
Kultur & 
Freizeit
Telekomm-
unikation & 
IT
Entsorgung 
& Abwasser
Beteiligungs-
management Summe
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 112 53 11 30 2 10 10 0 228
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.380 1.421 163 391 152 119 206 707 4.540
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.455 189 82 225 10 104 140 3 2.208
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 17 18 -36 -13 -15 5 6 -12 -30
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 4 2 2 47 1 256 1 34 1 13
Anzahl der Beschäftigten 1.978 520 729 3.174 313 412 904 26 8.056
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 79 79 15 16 2 8 17 1 217
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.385 1.396 192 330 151 132 211 696 4.493
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.450 180 89 185 9 108 143 4 2.168
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 11 -5 -32 -10 -5 6 9 -14 -40
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 4 3 3 08 1 358 1 44 1 25
Anzahl der Beschäftigten 2.027 573 722 3.143 319 432 911 34 8.161
Geschäftsjahr 2014
Investitionen in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 52 71 11 8 2 8 10 0,5 163
Bilanzsumme in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.409 1.442 180 310 68 125 199 719 4.452
Gesamtleistung in Mio. EUR (teilkonsolidiert) 1.477 228 87 208 8 114 108 4 2.234
Jahresergebnis in Mio. EUR (teilkonsolidiert) -15 12 -28 -9 0 4 1 -11 -46
Anzahl der Beteiligungen ≥ 20%  aus Sicht der Stadt 47 30 8 11 5 8 14 4 127
Anzahl der Beschäftigten 2.142 556 690 3.005 306 461 824 35 8.019
Geschäftsjahr 2016
Geschäftsjahr 2015
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1 Die Werte der abgebildeten Tabelle ergeben sich aus den Konzern bzw. Unternehmensangaben der jeweiligen Ge-
schäftsjahre und entsprechen den in den jeweiligen Beteiligu ngsberichten veröffentlichten Kerngrafiken (Vorwort des 
Vorstandes). Nachträglich eingetretene Änderungen wurden  der Berechnungsgrundalge zu einem späteren Zeitpunkt 
nicht zugrunde gelegt.  
-9-

DIE BETEILIGUNGEN DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT 
 
Die folgende Übersichte zeigt alle unmitte lbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt auf. 
 
 
 Übersicht der Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden 
 Beteiligungsübersicht der direkten städtischen Beteiligungen 
 
-10-

Eigenbetriebe
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
der Stadt Darmstadt
Kapital:
Eigenbetriebe
Eigenbetrieb für kommunale 
Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
Kapital:
Eigenbetrieb Bürgerhäuser 
und Märkte der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Kapital:
17.000 TEUR
1.000 TEUR
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital:          
Anteile:
Kapital:           
Anteile:
48.533 TEUR
7,72 %
Kapital:           
Anteile:                     
48.533 TEUR
11,74 %
Kapital:     
Anteile:
Kapital:   
Anteile:       
Kapital:        
Anteile:      
25 TEUR
50,00 %
202 TEUR
100,00 %
0 TEUR
50,00 %
Kapital:   
Anteile:       
0 TEUR
50,00 %
Kapital: 
Anteile:           
25 TEUR
100,00 %
Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (IDA)
Kapital:         15.500 TEUR10.000 TEUR
HEAG HEAG
Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
ARGE Meinhardt/DED
ARGE Kilb/DED
Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH (DRZ GmbH)
awaTech GmbH
HEAG
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
Kapital:                 
Anteile:
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
- Müllabfuhr-Zweckv. Odenwald (MZVO)
DADINA - Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation
Zweckverband Verwaltungsverband für das 
Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
SAVAG Südhessische Abfall-
Verwertungs GmbH 
Mitgliedschaften in Zweck-
und Wasserverbänden
Die Höhe der Mitgliedschaften in den Zweck-
verbänden bemisst sich auf Basis einzelner 
Parameter, die jährlich differieren. Daher werden 
im Folgenden keine Mitgliedschaftsanteile 
ausgewiesen.
48.533 TEUR
32,79 %
52 TEUR
25,00 %
M M
M
8.000 TEUR 6.200 TEUR
Kapital:           
Anteile:                     
48.533 TEUR
3,89 %
HEAG
M
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-Landkreis Darmstadt-Dieburg
-W e i t e r e
Wasserverband Hessisches Ried
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wasserverband Modaugebiet
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wasserverband Schwarzbachgebiet-Ried 
-11-

Direkte Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital: 
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
33.000 TEUR
100,00 %
100 TEUR
90,00 %
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
15 TEUR
12,20 %
234 TEUR
3,11 %
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:               
Anteile:              
Kapital:                     
Anteile:
155 TEUR
16,00 %
26 TEUR
100,00 %
50 TEUR
100,00 %
26 TEUR
1,92 %
Kapital:                       
Anteile:
25 TEUR
10,00 %
Kapital:        
Anteile:          
Kapital:              
Anteile:
Kapital: 
Anteile: 
Kapital:            
Anteile:
48.533 TEUR
38,85 %
25 TEUR
100,00 %
100 TEUR
100,00 %
5.120 TEUR
5,01 %
Kapital:              
Anteile:                        
Kapital:            
Anteile:
Kapital:                 
Anteile:
200 TEUR
40,00 %
100 TEUR
100,00 %
30 TEUR
4,79 %
Kapital:                     
Anteile:
120 TEUR
16,66 %
Kapital:         
Anteile:                  
10.000 US-$
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
250 TEUR
2,00 %
Kapital:        
Anteile:
184.185 TEUR
5,86 %
bauverein AG
cesah GmbH Centrum für 
Satellitennavigation Hessen
FrankfurtRheinMain GmbH International 
Marketing of the Region
FrankfurtRhineMain 
Corporation Chicago
Gemeinnützige Kulturfonds 
Franfurt RheinMain GmbH
Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH
Unterstützungseinrichtung der 
Firma Gernsheimer 
Hafenbetriebsgesellschaft mbH
Darmstädter Stadtentwicklungs 
GmbH & CO. KG
HEAG
Institut Wohnen und Umwelt 
GmbH
ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und 
Mobilitätsmanagement Region Frankfurt 
Rhein-Main) 
Kapital:        
Anteile:      
Kapital:        
Anteile:
Kapital:        
Anteile:
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
25 TEUR
70,00 %
50 TEUR
25,00 %
25 TEUR
100,00 %
Kapital:        
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
26 TEUR
50,00 %
50 TEUR
25,00 %
Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA–GG GmbHM
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbH
SSG Starkenburg Service 
GmbH
Klinikum Catering 
Service GmbH
Medizinisches 
Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH
KulturRegion Frankfurt RheinMain-
gemeinnützige GmbH
Neue Wohnraumhilfe gGmbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Beteiligungs GmbH & Co. KG
HEAG Wohnbau GmbH
WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
Frankfurt Ticket RheinMain 
GmbH
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Verwaltungs-GmbH
M
Kapital:                     
Anteile:
125 TEUR
2,78 %
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH (RMV)
Kapital:             
Anteile:
105 TEUR
100,00 %
Emilia Seniorenresidenz 
GmbH
Direkte Beteiligungen
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2016
M
Legende
M
M
Kapital:                     
Anteile:
26 TEUR
0,59 %
Kapital:              
Anteile:                        
63 TEUR
0,48 %
HEAG mobiBus 
GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus 
Verwaltungs-GmbH
M
M
Trägerschaft: 60,00 %
Stadt- und Kreis-Sparkasse 
Darmstadt
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Sanitätshaus am Klinikum 
GmbH
Kapital:                         
Anteile:
8.000 TEUR
100,00 %
Klinikum Darmstadt GmbH
M
Kapital:              
Anteile:                        
25 TEUR
100,00 %
Darmstädter Sportstätten 
Verwaltungs-GmbH
Kapital:                     
Anteile:
200 TEUR
100,00 %
Darmstädter Sportstätten GmbH 
& Co. KG
Kapital:              
Anteile:
25 TEUR
100 %
Centralstation 
Veranstaltungs-GmbH
Kapital:            
Anteile:
Darmstädter Stadtentwicklungs 
Verwaltungs-GmbH
25 TEUR
100,00 %
Kapital:               
Anteile:
25 TEUR
90,00 %
Marienhospital Darmstadt gGmbH
Kapital:
Anteile:
10 TEUR
8,33 %
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH
Kapital:
Anteile
1,3 TEUR
4,38 %
Kulturregion Frankfurt 
RheinMain-gemeinnützige 
Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung
-12-

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung von Unterneh-
mensleitung, -steuerung und -transparenz in 2012 entschlossen, einen "Darmstädter 
Beteiligungskodex" zu erarbeiten. Mit der Einführung des Kodex zählt Darmstadt zu 
den ersten Kommunen in Hessen, die diese Herausforderung angenommen und umge-
setzt haben.  
 
Bei der Ausarbeitung des Darmstädter Bete iligungskodex im Sinne eines Public Cor-
porate Governance Kodex ging es darum, die kommunalen Anforderungen herauszu-
stellen. Der Kodex soll das Vertrauen der Öffe ntlichkeit in Entscheidungen von Politik, 
Verwaltung, Beteiligungsmanagement und  kommunalen Beteiligungsunternehmen 
weiter erhöhen. 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenve rsammlung der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt haben den Darmstädter Beteiligungskod ex im Jahr 2012 mit der Maßgabe be-
schlossen, dass die Regelungen für die Mehr heitsbeteiligungen (> 50 %) der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt zu einer einheit lichen Handlungsleitlinie werden. Mit der 
Überarbeitung des Kodex in 2014 wurden ne ue Entwicklungen der Public Corporate 
Governance berücksichtigt, z. B. Complianc e und gleichberechtigte Berücksichtigung 
von Frauen und Männern.  
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Per-
sonen- und Kapitalgesellschaf ten, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die 
Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Zweck-
verbände, an denen die Wissenschaftsstad t Darmstadt gemeinsam mit maximal einer 
weiteren Gebietskörperschaft beteiligt ist, gesehen. Diese Definition ist unabhängig 
von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
Von den im Beteiligungsbericht dargestellten 114 Beteiligungen (einschließlich Stadt- 
und Kreis-Sparkasse Darmstadt) fallen 84 Beteiligungen in den Geltungsbereich des 
Beteiligungskodex. Darüber hina us wenden zwei Beteiligung en auf freiwilliger Basis 
den Darmstädter Beteiligungskodex an. 
 
 
 
Von den 86 Beteiligungen haben 77 eine Entsprechenserklärung abgegeben. Davon 
wiederum haben drei Beteiligungen eine En tsprechenerklärung ohne Zustimmung des 
Aufsichtsgremiums abgegeben, da das Aufsichtsgremium erst nach Fertigstellung des 
Beteiligungsberichts über die Entsprechenserklärung beschließen wird. 
 
 
-13-

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
Die 9 Beteiligungen, die den Darmstädter Beteiligungskodex nicht anwenden, befinden 
sich in Liquidation bzw. in der Insolvenz, haben ihren Sitz außerhalb von Darmstadt 
oder deren jeweilige Gesellschafter habe n der Anwendung des Kodex nicht zuge-
stimmt.  
 
Die Empfehlungen
1 aus dem Darmstädter Beteiligungskodex werden von den Beteili-
gungen zu hohen Anteilen erfüllt. Dies zeigt die Auswertung der 77 (Vorjahr: 81) abge-
gebenen Entsprechenserklärungen: 
 
 
 
Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Erfüll ungsgrad der Empfehlungen verschlechtert. 
94 % der Beteiligungen (Vorjahr: 96 %) erfüllen mehr als 75 % der Empfehlungen. 
 
Im Anhang ist der vollständige Darmstädter Beteiligungskodex mit den einzelnen 
Empfehlungen und zusätzlich den Erläuterungen bei vorliegenden Abweichungen dar-
gestellt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1 Je nach Rechtsform und Gesellschaftszweck gibt es bis zu 83 Empfehlungen. 
-14-

FRAUENANTEILE INNERHALB DES STADTKONZERNS 
 
  Anteil Frauen in Geschäftsleitungen 
 
Summe aller besetzten
Geschäftsleitungspositionen:
190 (Vj.:202)
Anteil männlich:
79,5%  (Vj.: 84,2% )
Anteil weiblich:
20,5%  (Vj.: 15,8% )
79,5%
20,5%
 
 
Anteil Frauen in Aufsichtsgremien 
 
Summe aller besetzten
 Positionen in Aufsichtsgremien:
386 (Vj.: 409)
Anteil männlich:
71,2%  (Vj.: 71,1% )
Anteil weiblich:
28,8% (Vj.: 28,9% )
71,2%
28,8%
 
 
Anteil Frauen an Gesamtbelegschaft (inkl. Auszubildende) 
 
Summe Beschäftigte 1:
8.055 (Vj.: 8.161)
Anteil männlich:
52,4% (Vj.: 52,5%)
Anteil weiblich:
47,6% (Vj.: 47,5%)
52,4%
47,6%
 
 
1Die Summe der dargestellten Beschäftigten bezieht sich auf die zur Verfügung gestellten Beschäftigtenzahlen, bei 
denen eine Unterteilung der Geschlechter vorgenommen wurde. Die Gesamtsumme der Beschäftigten des Stadtkon-
zerns inkl. Auszubildende beläuft sich auf 8.055 (Vj. 8.161) Personen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-15-

FINANZ-, LEISTUNGS- UND WIRKUNGSZIELE 
 
Die folgenden Kennzahlen ausgewählter Un ternehmen werden durch die jeweiligen 
Gesellschaften quartalsweise gegenüber dem Beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt (HEAG) berichtet und für Steuerungszwecke verwendet. 
 
Gesellschaft Kerngröße 1 Kerngröße  2 Kerngröße  3 Kerngröße  4
HEAG ROCE Beschäftigte 
Beteiligungsmanagment Verschuldungsgrad HEAG Prognostizierte 
Ausschüttung
HEAG-Konzern ROCE Beschäftigte Auszubildende Investitonen in 
immaterielle Sachanlagen 
Teilkonzern ENTEGA AG ROCE Anlagendeckungsgrad II 
Te ilkonze rn
Verschuldungsgrad 
Te ilkonze rn Beschäftigte
ENT EGA AG ROCE Anlagendeckungsgrad II 
ENT EGA
Verschuldungsgrad 
ENT EGA Beschäftigte
ENTEGA Netz AG ROCE Stromnetz Gasnetz Strom-Hausanschlüsse
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG ROCE Haftungsquote Beschäftigte -
ENTEGA Regenerativ GmbH ROCE Regenerative 
Erzeugungskapaz.
Anlagevermögen ENTEGA 
Regenerativ Beschäftigte
ENTEGA Medianet GmbH ROCE Gasfasernetz Kundenverträge Beschäftigte
ENTEGA Energie GmbH ROCE Stromkunden Verträge Gaskunden Verträge Beschäftigte
COUNT+CARE GmbH & Co. KG ROCE Beschäftigte - -
citiworks AG ROCE Bürgschaftsauslastung Beschäftigte -
Teilkonzern bauverein AG EK-Quote Wohnungsleerstandsquote Ergebnis BVD Gewerbe Ergebnis der 
HEAG Wohnbau GmbH
bauverein AG Eigenkapitalrendite Wohnungsleerstandsquote Mieterprivatisierung Fluktuation 
(Neuvermietung)
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH Adj. Jahresüberschuss Wertzuwachs durch 
Fördermittel
vermiedene CO
2-
Emissionen
Fahrgäste HEAG-Bus und   
-Straßenbahn
HEAG mobilo GmbH Kostendeckungsgrad Nf-Quote 
Straßenbahnhaltestelle
Fremdüberwachung 
Leitstelle Mitarbeiter Infrastruktur
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG ROCE Betriebsleistung Fahrgäste mobiBus -
HEAG mobiT ram Gmbh & Co. KG ROCE Betriebsleistung - -
Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) ROCE Betriebsleistung Mitarbeiter 
Omnibusbetrieb Fahrgäste NVS
Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) Kostendeckungsgrad DB aus Drittmitteln Anzahl betreuter Projekte Beschäftigte
Klinikum Darmstadt GmbH Kostendeckungsgrad Auslastung Case Mix Fallzahl 
Zweckverband Gesundheitsamt Kostendeckungsgrad Medizinische 
Untersuchungen Belehrungen IfSG -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) Kostendeckungsgrad Gebühren am Umsatz Qualitätsnote Sauberkeit Verwertungs-Beseitigungs-
Quote
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen Angelieferte Müllmenge davon: EAD davon: Riedwerke davon: Abfälle zur 
Verwertung
DADINA Kostendeckungsgrad Entwicklung Fahrgastzahl Pünktlichkeit Zufriedenheit
Wissenschafts- u. Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG Kostendeckungsgrad Beschäftigte Veranstaltungen Besucher
Eigenbetrieb Kulturinstitute Kostendeckungsgrad Beschäftigte Ausleihungen 
Stadtbibliothek
Eintrittserlöse 
Mathildenhöhe
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH Kostendeckungsgrad - - -
 
-16-

-17-

GESCHÄ
ÄFTSFELD
ER DER ST
TADTWIRT
SCHAFT 
 
-18-

-19-

2016
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Gezeichnetes 
Kapital
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Beschäftigte
inkl. Azubis ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
-
8.783 100 658 77.108 10.400
-112,3%
88,56% 460.403 -3.756 17.650 18.281 69.493 63 18 10,2% -
30 -60
29 0 0 7,6% -
3.932 2.884 11.736
-
88,56% 354.100 -2.699 20.000 6.184
88,56% 0 2 25 27
0
200.000
- 88,56%
-
300.713 33.084
- 68,4%
Teilkonzern bauverein AG
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
ENTEGA NATURpur AG
19.410
citiworks AG
10.034
08
139.373 20.838
5,7%
-- 88,56% 622 138 1.000 3.194
43,39% 238 18 25 75 152 3 0
Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH - - 214.471 -9.165 8.000 82.048 370.150 29.787 2948 -2,3%
4,2%
-
100
63.174
-159,5%
15,1%
- 88,45%
88,56%- -17.053
0 17,7%
-
28.725
7,2%
6.467
3.904 0 0
643.409
01 ,0%0-
-2,6%
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH -
HEAG Konzern
Teilkonzern ENTEGA AG
11.085
3.001
-
119
176.243
123.739 1974
-
1,6%
-5,7%
-
-
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG
952.217
8,2%
51.926 11.170
216
1.194 101 3.446 16.349 254 217
401.391 140
153.444
730
2.425.847
An dieser Stelle werden Werte aus den jeweiligen Teilkonzernabschlüssen verwendet.
35.898
22.327 1.571.976
705.778
155.669
0
-
-
-
26
20.731
3054
-
4,6%
3,7%
-
Anteil der
Wi
ssenschaftsstadt Darmstadt
- 88,56%
-
-
-
-
94,99% - 48.533
48.533
146.278
184.185
10.752
146.278
131.418
314.526
-
1.722
23.963
-
--
-
88,56%-
-26.543
1.585.406
248.130
1.747.959
ENTEGA Regenerativ GmbH
79.361
Effizienz:Klasse GmbH -
88,56% 0
256
393.866 462ENTEGA AG
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH
26.000 28.708
568
1.128.197
0
38.121
108
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH
HSE Energie France SAS (Frankreich)
ENTEGA Netz AG
88,56%
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
-00
Geschäftsfeld Energie & Wasser
-20-

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG - 88,56% 914 250 100 10.639 63.686 54.388 0 - -
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH - 88,56% 0 2 25 28 31 0 0 - -
WEO Verwaltungs GmbH - 29,52% 0 2 25 38 48 0 0 - -
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. 
Betriebs KG - 29,52% 7.321 -483
-
2.874
05 ,6%
-
25
-
100 1.908 6.196 0 0 5,8% -
-
0
0
-
-
3,6%
7.682 91
28 31
0
3.106 508 1
0
-
-
-
-53.894
-
- 22,05%
- 43,39%
43,39% 0
200 - 46.528 0 0 3,6% -
28 36 0 0 3,6%
-4.946
25
- 43,39% 5.592 1.077 10.929
25 31 46
-
0
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
43,39% 3.157 -22 150 6.610 25.236 30 0 1,9%
1.872.377
- 66,33% 789 67 100 1.006 3.256 43 0 4,8%
0 0 6,6%
- 88,56% 0
- 79,70% 946 168
05 ,0%-
25
18.899
88.097
16,1%
02 ,2%-
1.849 17 60 3.954 12.860 0 0 3,8%
104
1
0
7,0%
88,56%
-
-
-1.854
331 12.180
946 -327 1.000 -720
9.462
3,6% -
28
-
-
- 43,39% 0 1
-
1
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
- 43,39%
03 ,6%-
0
0
0
1.628 8.079 0
36
28 37
0
13.273 38.693 2
7.499 0
14.043
-0,2%
00 ,6%
0
4.808
- 88,56%
29,52% 0 -596
88,56%
- 43,39%
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
-
- 43,39%
11.694
- 43,39% 0
242.135
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH
-
WEO GmbH & Co. KG
1
.657 -209 2,2%00
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
Global Tech I GmbH
1.082
-
Parc éolien Baudignécourt SAS
(Frankreich)
94.497 43 0 -61,0%
- 24.784 0
2.000
-5401.92688,56%
01 2 5
0
1.000
7.145
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
(Frankreich)
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG
1.000
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH
1.128 238
20.161
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
(Frankreich)
- 77,49%
Piecki sp. z o.o. (Polen)Ausweis erfolgt in Polnischen Zloty
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
6
25
-
-
3,0%
-21-

1 25 26 36 0 1 - 101,1%
Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 100,00% - 111 -77 100
16.500 44.083 114.514 7.674 381 7,0% -
-
0 15,8% -
- 1.025 1.021 2.309 0-6 06 ,6%-
31 74 88 0 0 3,7% -
34 13,3%
782 207 30,0%-
-
88,56% 1.099.301 -45.905
23.587 971
- 24,15% 88.297 5.256
358
6.953 305.143
0
27.698
-
ENTEGA Energie GmbH
-
5,4%
6.183 850 5 - 92,8%
289.617
16,9%
-
19.536 3
313.092
30.371
bauverein AG
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG -
-1.827
65,53%
8.375
HSE Beteiligungs-GmbH
1.534
88,56% 58.018
100,00% - 1.057 -141
2.153
-
92,36%
100,00% -
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG
GmbH & Co. Südhessen KG
1.015
-
bvd Mittelhessen GmbH
BVD Südhessen GmbH
-
497
25
25
-
-12
91,92%
88,89%
BVD Gewerbe GmbH
HEAG Wohnbau GmbH
Gemeinnützige Baugesellschaft 
Erbach mbH
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG
-
24,15%
0
6
-0,4%
0
0
5
2
0
26
01 0
-
--
29 0 - 71,0%
200
8.800
25 87
102.41186,83% 15.625
238
ImmoSelect GmbH
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH
-
-
838
BVD Verwaltungs-GmbH
87,56%
95,31%
95,31%
16
95,31%
95,31%
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH
414
-
-BVD New Livi ng GmbH & Co. KG
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft 
mbH 100,00% - 119
- 88,56%
Hessenwasser GmbH & Co. KG
5,4%
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
1.500
-
1.034-
4,1%
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
120.244
00-
3.181
-
9.679
-7.666
243.678
3
2.972
128.349
19.067
28.873
88,36%
5,86%
76
5.112
6360
95,31%
0 -45.888 7.000
4.813
100
0
2.525 9.688
18.847
184.185
16 99
10.892
14.089
1.971
991
-180
154
-321
5.120
0
0
782.992
5
-
0
6,8%
5,6%
173
10
127,9%
-
16
-
-
-0
0
3,7%
-
-
25,1%
962
217.838
93.393
35.385
-
0
1
9
0
6.102
29.269
11,6%
1
190
Geschäftsfeld Immobilien
-22-

-
-122,3%192
3,3%
26
216,0%
10,0%
3.917
2.600
-Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
-
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs-GmbH
100,00%
0
0
-
-
-74,8%
47,1%
-48,1%
6,9%
-
-0,6%
-
0
0
26
90
2,6%
36
3,2%
-
Emilia Seniorenresidenz GmbH
100,00%
-
-
2.628
8.494
0-
0
474
27
18.546
117
184
-
3,4%
10.000
7.683
1
32.989
45.479
200
20.452
100
-
-
0
011.108
138
130
193
-1,9%
-
035
2.298
48 48,9%
4,9%
38,7%
10
473
-
-
-
-
67
-
211
0
-75,6%
35
2097 -99,7%
-
285
2,1%8.605
2.054
53.882
129
10.752
88
-
-1.813
-27
34.378
100,00%
32
3526
6.242
50,00%
16.225
8.000
1.269
609
106
2534
690
4
881
198.629
-22.587
50
34
9.306
-
88,56%
21
6.071
200
-27.70370,29% 142.414
387
-
-
50
-90,00%
70,29%
0
32
1.017
- 3.771
-
29.291
4.776
7.790
15.134
-
-
40,00%
-
3.137
-133
25.649
297.363 31.064
20.176
369
82225
2
2.029
3369,46%
470
2
-9.646
26
8.000
26
70,29%
--
34
251
120
70,00%Klinikum Catering Service GmbH
27
693
- 16.776
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
100,00%
HEAG mobilo GmbH
0
33.000
100,00%
SSG Starkenburg Service GmbH
100,00%
0
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-
GmbH
0,34%
-
-
29.767-
69,96%
5.082
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Klinikum Darmstadt GmbH
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
100,00%
-
29.801
70,29%
1
-2.570
-4.219
- 88,56%
W
issenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & 
Co. KG
22.986
-5.957
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
0,59%
0
22.874
2.296
60.767
59.213
-
12.460
46.377
133
336.498
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
40
40
-
-35,1%
0
803
593
Geschäftsfeld Mobilität
Geschäftsfeld Gesundheit & Soziales
-23-

2,7%
0
0
59
344
25 0
-3,7%
0
4.293
0
40.720
-
-
0
-25,0%
-
-99,2%
-
-
-
-
-
-1,3%
0
3
-64,8%
19
24,2%
68
-68,4%
-
22
47
6
0
-
-11,7%
25
697
0
2,0%
-
-
75
10 -105,1%
0
0
5.424
-
0
9
4.869
1.407 -
-
-34,4%
-78,5%
15 -
-
409
500
-3.520
31
-3.295
85.370
-
25
50
31.228-
389
37
25
25
1.500
243
28
-
-
0
-67
-597
252
2.1390
50
25
17.000
1.231
70.757
2.134-27
15.500
25
0
33
184
1
113-
0
11.206
06 ,7%
299
63.164- 3.975
94,99%
100,00%
131
-
211
25
184
11.
001
0
k.A.
213
1.334 311-149
27
-7
0
881
-
k.A.
-0,6%- 88,56% 0 25
169
-
39
95,31%
- 100,00%
-26
100,00%
100,00% 49.374
35
13.642 -4.713
100,00%
-
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
-
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
0
2.313
-
-
668
-10.392
-95
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt 
und den Landkreis Darmstadt-Dieburg
Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH (MVZ)
Centralstation Veranstaltungs-GmbH - 100,00%
37,50%
2.427
Marienhospital Darmstadt gGmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
-
66,33% 0
45,17%
66,33%
-
34.615
455
ENTEGA Medianet GmbH
PEB Breitband GmbH & Co. KG
-
90,00%
SOPHIA Hessen GmbH
COUNT+CARE GmbH & Co. KG
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
1.483
-
88,56%
45,17%
-
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
-
2
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH
-
400 77.690
38
69.110 4.977
-37,5%
Geschäftsfeld Kultur & Freizeit
Geschäftsfeld Telekommunikation & IT
-24-

647
-
100
-
0
0
626
72.720
0
969
152
35
41 61
43.264
-
-
-
2
778 k.A. -
-7,6%
-
-0
3.890
11.250
384
1.508 118,6%WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & 
Co. KG
100,00%
407
47 133,6%
0
0
22,23%
HEAG Versicherungsservice GmbH 0
1,0%
-100,0%
136,3%
-
-
-
-
102,4%
55
3.929
4.945
192 7
0
25
59.374
307
-
-684
25
-
-
k.A.
275106
256
50,00% 1.779
--3
0
- 26,9%
-7 2
-
50,00%
3.363
0
320
-
34
-
16.173
k.A.
374 -
27
1.896
397
56.208
2.079
4,7%
0
16
-
1.447
756 23
01 7,1%
-
24,6%
19,4%
0
4
1,0%
0
58
1.523
- 50,00%
Darmstä
dter Recycling Zentrum GmbH 
(DRZ GmbH)
awaTech GmbH
-
-0
-
17.567
5.600
2539
9,4%
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt - 369
202
4.706
0
1.572
18051
- 60,00% k.A.
0
0 19,0%
0
21.853
0
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-GmbH
3
314
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH
31
- 1.466 167
145 110
-
7
- 93,93% 30 10 25
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG  
25
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
88,56%
16
-
88,56%ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
2
-
- 31.115
100,00%
1.030
-
4.261
52
2
2
6.200
0
0ARGE Kilb / DED
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
MW-Mayer GmbH 4.130
-
84,13%
100,00%
25,68%
100,00% 52.665
627
Orgabo GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH 
(DED GmbH)
48
50,00%-
84,13%
ARGE Meinhardt / DED
-
0
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser
Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement
-25-

Konzern

-27-

HEAG 
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 2000 sowie info@heag.de 
http://www.heag.de 
Gründung: 15.04.1912 
Handelsregister:  HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt  
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehme n ist diesbezüglich insbesondere für alle 
mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen de r Wissenschaftsstadt Darmstadt und, soweit 
rechtlich möglich, für Eigenbetriebe und Mitglie dschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt in 
Zweckverbänden zuständig. Ferner nimmt es die Holdingfunktion für Unternehmen 
unterschiedlicher Rechtsformen durch die Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung 
und Verwertung anderer Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher 
Unternehmen, deren Geschäftszweck die Versor gung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme, 
Anlagenbau, Wohnungswirtschaft, Entsorgung, Te lekommunikation, IT und Verkehr ist, wahr. 
Daneben kann das Unternehmen die Verwaltung und den Erwerb von Grundstücken, 
grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu diesem Zweck vornehmen.
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 94,99% 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 5,01% 
Beteiligungen   
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 100,00% 
ENTEGA AG 93,23% 
bauverein AG 85,42% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 80,00% 
HEAG mobilo GmbH 74,00% 
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael Mitglied 339 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus Mitglied 332 TEUR 
Bezüge des Vorstandes 
Im Geschäftsjahr 2016 betrugen die Bezüge des Vorstandes 671 TEUR. 
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 9,0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 6,9 TEUR  
Stövesand, Margit  2. stv. Vorsitzende 6,9 TEUR  
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 3. stv. Vorsitzende 7,9  TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR 
Arnemann, Ralf Stadtrat a.D. Mitglied 5,7 TEUR 
Erb, Hans-Werner  Mitglied 5,9 TEUR 
Franz, Peter Stadtverordneter Mitglied 7,0 TEUR 
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR 
Gläser, Heinz  Mitglied 5,9 TEUR 
Habich, Silke  Mitglied 7,0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 5,9 TEUR 
Pakleppa, Ulrich Stadtrat a.D. Mitglied 5,9 TEUR 
Perkuhn, Göran  Mitglied 5,9 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 5,8 TEUR 
Seidler, Sabine Stadträtin a.D. Mitglied 5,8 TEUR 
Speiser, Ronald  Mitglied 5,9 TEUR 
Wüst, Rainer  Mitglied 5,8 TEUR 
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich in 2016 auf 115 TEUR. 
-28-

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 624.612  623.054 622.644 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 17 43 35 
   Sachanlagen 10.198 9.688 9.189 
   Finanzanlagen 614.397 613.322 613.420 
Umlaufvermögen 87.237  67.249 79.071 
   Vorräte 0 28 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 56.629 41.895 41.659 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 30.608 25.326 37.412 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.034  994 945 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 4.086  3.303 3.118 
Summe Aktiva 716.969 694.599 705.778 
Passiva    
Eigenkapital 400.814  400.058 401.391 
   Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533 
   Kapitalrücklagen 329.445 329.445 329.445 
   Gewinnrücklage 20.442 19.942 20.442 
   Bilanzergebnis 2.394 2.138 2.971 
Rückstellungen 14.094  15.189 14.801 
Verbindlichkeiten 301.893  279.184 289.423 
Rechnungsabgrenzungsposten 169  168 162 
Summe Passiva 716.969 694.599 705.778 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 3.872  3.600 3.001 
   Umsatzerlöse 3.872 3.600 3.029 
   Bestandsveränderungen 0 0 -28 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.132 219 31 
Betriebsleistung 5.003  3.819 3.032 
Betriebsaufwand -5.967  -6.603 -6.329 
   Materialaufwand -764 -721 -862 
   Personalaufwand -3.134 -3.165 -3.216 
   Abschreibungen -525 -523 -531 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.544 -2.194 -1.719 
Betriebsergebnis -964  -2.784 -3.297 
Finanzergebnis 1.471  2.496 5.042 
   Erträge aus Beteiligungen 23.915 26.383 26.385 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 238 41 5 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 591 157 599 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -8 -54 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.469 -11.234 -9.151 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -12.796 -12.796 -12.796 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 507 -288 1.746 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 64 -13 0 
Sonstige Steuern -58 -65 -24 
Jahresergebnis 513  -366 1.722 
-29-

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 110,3% 108,9% 108,8% 
Anlagenintensität 87,1%  89,7% 88,2% 
Abschreibungsquote  0,1% 0,1% 0,1% 
Investitionen (TEUR) 495 556 140 
Investitionsquote 0,1%  0,1% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 310,9% 419,9% 279,9% 
Eigenkapital (TEUR) 400.814 400.058 401.391 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533 
Eigenkapitalquote 55,9%  57,6% 56,9% 
Bankverbindlichkeiten 276.169  265.826 263.546 
Veränderung Verschuldung -5.771 -22.709 10.240 
Verschuldungsgrad 78,9%  73,6% 75,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 13,3%  -10,2% 57,4% 
Return on Investment (ROI) 0,1% -0,1% 0,2% 
Eigenkapitalrentabilität 0,1%  -0,1% 0,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,5%  1,6% 1,5% 
Materialintensität 15,3%  18,9% 28,4% 
Rohertrag (TEUR) 3.108 2.879 2.139 
EBIT (TEUR) 10.393 10.843 10.297 
EBITDA (TEUR) 10.918 11.366 10.829 
ROCE 1,6% 1,6% 1,6% 
Personal    
Personalintensität 62,6%  82,9% 106,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 17 16 13 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 17 18 13 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 34 34 26 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 52,9% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 0 0 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 9 10 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 7 8 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42  43 48 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  90 93 124 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 27,8% 27,8% 27,8% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-30-

HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG hat die Aufgaben einer strategischen Managementholding inne. Weiterhin nimmt sie das 
Beteiligungsmanagement für die Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr. Durch hohes Engagement und 
Orientierung am Kunden leistet die HEAG einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Zum 
31. Dezember 2016 hält die Wissenschaftsstadt Darm stadt, bereinigt um Mehrfachbeteiligungen, 113 
Beteiligungen (mittelbare bzw. unmittelbare Anteilsquote min. 20 %). Hiervon hält die HEAG, ebenfalls 
um Mehrfachbeteiligungen bereinigt, Beteiligungen an 78 Unternehmen. 
In den Umsatzerlösen von 3.029 TEUR (Vorjahr: 3.600 TEUR) sind im Wesentlichen die Erlöse aus 
Vermietung von 1.839 TEUR (Vorjahr: 1.921 TEUR), die Umlagen der Verwaltungskosten für die HEAG 
PZK und die Erlöse aus Dienstleistungsverträgen enthalten.  
In den sonstigen betrieb lichen Erträge von 31 TEUR (Vorjahr: 219 TEUR) werden  u.a. die perioden-
fremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellung en mit 8 TEUR (Vorjahr: 98 TEUR) ausgewiesen. 
Die Erträge aus dem Programm HEAG Rad & Tat vo n 142 TEUR (Vorjahr: 77 TEUR) werden im Ge-
schäftsjahr aufgrund der Neuregelung des BilRuG erstmals unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. 
Die Beteiligungserträge von 26.385 TEUR (Vorjahr: 26.383 TEUR) enthalten im Wesentlichen die pha-
sengleich bilanzierten Dividenden der bauverein AG mit 11.230 TEUR (Vorjahr: 11.231 TEUR) und der 
E N T E G A  A G   m i t  1 5 . 1 5 5  T E U R  ( V o r j a h r :  1 5 . 1 5 1  T E U R ) .  D e r  j ä h r l i c h  z u  ü b e r n e h m e n d e  V e r l u s t  d e r  
HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem 
Landkreis Darmstadt-Dieburg geschlossenen Vertrages auf 12.782 TEUR begrenzt. 
Der Zinsaufwand hat sich aufgrund der gesetzl ichen Neuregelung für die Bewertung von Rück-
stellungen für Altersversorgungsverpflichtungen von 11.234 TEUR auf 9.151 TEUR vermindert. 
Für das Jahr 2016 wird ein Jahresüberschuss von 1.722 TEUR (Vorjahr:  Jahresfehlbetrag 366 TEUR) 
ausgewiesen.  
Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2016 von 694.599 TEUR auf 705.778 TEUR gestiegen. Die 
Erhöhung ist im Wesentlichen auf den höheren Bestand der Flüssige n Mittel im Rahmen des Cash-
Managements mit der HEAG mobilo GmbH zurückzuführen. Die Zahlungsfähigkeit war während des 
gesamten Geschäftsjahres gesichert. Das Eigenkapital beträgt 401.391 TEUR und die  Eigenkapital-
quote  56,9 % (Vorjahr: 57,6 %). 
Der Bilanzgewinn beträgt 2.971 TEUR (Vorjahr: 2.138 TEUR). Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres 
wurden planmäßig TEUR 389 ausgeschüttet und TEUR 1.749 auf neue Rechnung vorgetragen.  
Das Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Kontroll- und Mana-
gementsysteme zu begrenzen. Insgesamt ist festzustellen, dass zum Jahresende keine Risiken vorla-
gen, die bestandsgefährdende Auswirkungen haben könnten. 
Die HEAG bleibt auch in Zukunft die primäre Ansprechpartnerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und der Beteiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmanagements. Das Jahr 2017 wird geprägt sein 
durch die Umsetzung der in der Stadtwirtschaft sstrategie 2020 festgehaltenen Maßnahmen und Pro-
jekte. Die HEAG unterstützte die Wissenschaftsst adt Darmstadt bei der Beteiligung am Wettbewerb 
„Digitale Stadt“ des Bitkom e.V. und wird dies au ch bei der Umsetzung der geplanten Projekte tun. 
Ebenfalls unterstützen wird die HEAG die Stadt bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplans für die 
Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg.  Das Angebot des Stadtwirtschaftsportals „Darm-
stadt im Herzen“ für die Bürgerinnen und Bürger wird im Laufe des Jahres 2017 weiter ausgebaut. 
Neben den Informationen rund um die Produkte der Stadtwirtschaft sind beispielsweise auch spezielle 
Informationen für Vereine geplant. Am 13. November veranstaltet die HEAG gemeinsam mit TU Darm-
stadt und Hochschule Darmstadt zum dritten Mal das „Symposium Stadtleben“, bei dem der Öffent-
lichkeit Kooperationen zwischen Wissenschaft und Stadtwirtschaft vorgestellt werden. Die HEAG plant 
den Aufbau eines E-Learning-Angebots für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Geschäftsberichtserstat-
tung der HEAG im Sinne des „Integrated Reporting“ wird ausgeweitet. Das Beratungsangebot für junge 
Unternehmensgründerinnen und -gründer soll 2017  weiter ausgebaut werden. Neben einer Finanzie-
rungsberatung in Kooperation mit der Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt und einer Beratung zum 
Produktprototyping ist auch der Ausbau der Internetpräsenz zum Gründercoaching geplant. 
Für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 werden Ausschüttungen der ENTEGA AG und der bauverein AG 
von jährlich zusammen rd. 26 Mio. EUR erwartet. Die strukturbedingt negativen Ergebnisse der HEAG 
mobilo GmbH wirken sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Verbindung mit dem Verlust-
begrenzungsvertrag mit jährlich  12,8 Mio. EUR au f das Ergebnis der HEAG aus. Für die Geschäftsjah-
re 2017 und 2018 sind Ausschüttungen der HEAG von rd. 0,4 Mio. EUR pro Jahr zu erwarten. 
Die Jahresabschlussprüfung durch die PricewaterhouseCoopes Wirtscha ftsprüfungsgesellschaft hat zu 
keinen Einwänden geführt. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.  
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung wurde bis zur Fer-
tigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
-31-

Gewinna
 
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-32-

-33-

HEAG-Konzern 
 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2.108.305  2.011.642 1.975.941 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 8.446 5.882 5.389 
   Sachanlagen 1.729.028 1.632.158 1.602.378 
   Finanzanlagen 370.831 373.602 368.174 
Umlaufvermögen 753.170  754.474 740.208 
   Vorräte 97.439 62.243 69.391 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 311.145 323.426 290.394 
   Wertpapiere 150 0 0 
   Liquide Mittel 344.436 368.805 380.423 
Rechnungsabgrenzungsposten 20.242  20.220 20.654 
Aktive Latente Steuern 8.740 8.737 7.585 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 6.700  3.888 4.110 
Summe Aktiva 2.897.157 2.798.961 2.748.498 
Passiva    
Eigenkapital 150.934  154.761 176.243 
   Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533 
   Kapitalrücklagen 329.445 64.774 64.774 
   Anteil anderer Gesellschafter 34.947 35.867 36.383 
Sonderposten 612  532 334 
Empfangene Investitionszuschüsse 86.404 85.592 87.343 
Rückstellungen 562.076  623.952 630.021 
Verbindlichkeiten 2.013.413  1.851.283 1.453.019 
Rechnungsabgrenzungsposten 61.151  60.308 59.365 
Passive latente Steuern 22.567 20.395 19.522 
Summe Passiva 2.897.157 2.796.823 2.425.847 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.836.806  1.752.491 1.747.959 
   Umsatzerlöse 1.782.652 1.756.905 1.730.578 
   Bestandsveränderungen 44.980 -15.453 5.960 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 9.174 11.039 11.421 
Sonstige betriebliche Erträge 111.442 86.370 57.885 
Betriebsleistung 1.948.248  1.838.861 1.805.844 
Betriebsaufwand -1.839.683  -1.743.096 -1.714.535 
   Materialaufwand -1.387.732 -1.320.760 -1.321.109 
   Personalaufwand -201.465 -201.804 -199.860 
   Abschreibungen -93.955 -79.371 -70.849 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -156.531 -141.161 -122.717 
Betriebsergebnis 108.565  95.765 91.309 
Finanzergebnis -72.787  -87.029 -66.733 
   Erträge aus Beteiligungen 5.200 2.850 731 
   Erträge aus Gewinnabführung 6 252 180 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 12.290 14.242 14.762 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.880 2.883 9.188 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -3.528 -1.664 -16.732 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -94.505 -105.473 -74.767 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -130 -119 -95 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 35.778 8.736 24.576 
Außerordentliches Ergebnis -33.771 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -24.053 -14.879 -8.833 
Sonstige Steuern -3.972 -4.479 -4.658 
Ergebnisübernahme 17.302  19.638 14.921 
Jahresergebnis -8.716  9.016 26.006 
-34-

HEAG-Konzern 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 74,5% 75,0% 72,5% 
Anlagenintensität 72,8%  71,9% 71,9% 
Abschreibungsquote  4,5% 3,9% 3,6% 
Investitionen 128.833  134.443 153.444 
Investitionsquote 6,11%  6,68% 7,77% 
Liquidität 3. Grades 90,1% 94,2% 89,6% 
Eigenkapital (TEUR) 150.934 154.761 176.243 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 48.533 48.533 48.533 
Eigenkapitalquote 5,2%  5,5% 7,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 1.209.570 1.120.173 1.026.927 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -96.192 -162.130 -398.264 
Verschuldungsgrad >1000%  >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -1,4%  -0,6% 0,6% 
Return on Investment (ROI) -0,9% -0,4% 0,5% 
Eigenkapitalrentabilität -17,2%  -6,9% 6,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,4%  3,4% 3,5% 
Materialintensität 71,2%  71,8% 73,2% 
Rohertrag (TEUR) 449.074 431.731 426.850 
EBIT (TEUR) 125.931 112.990 106.887 
EBITDA (TEUR) 219.886 192.361 177.736 
ROCE 3,4% 5,0% 5,7% 
Personal    
Personalintensität 10,3%  11,0% 11,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.934 3.004 2.938 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 115 119 116 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  66 65 65 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-35-

HEAG-Konzern 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
Die HEAG hat die Aufgaben einer strategischen Ma nagementholding inne. Darüber hinaus nimmt sie 
das Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr. Durch hohes Engagement und 
Orientierung am Kunden leisten die HEAG und ihre Beteiligungen einen wichtigen Beitrag zur 
Daseinsvorsorge. Bereinigt um Mehrfachbeteiligung en werden unter der HEAG 78 Beteiligungen des 
insgesamt 113 Beteiligungen umfassenden Portfolio s der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. 
Unter der ENTEGA AG hängen 55 Beteiligungen, die bauverein AG hält 13 Beteiligungen und die HEAG 
mobilo GmbH ist Anteilseignerin von fünf Bete iligungen. Außerdem ist die HEAG an der HEAG 
Versicherungsservice GmbH und der HEAG Kultur freunde Darmstadt gemei nnützige GmbH direkt 
beteiligt. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden im HEAG-Konzern Umsatzerlöse von 1.731 Mio. EUR erwirtschaftet. 
Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden im 
Geschäftsjahr 6 Mio. EUR in den Umsatzerlösen statt in den sonstigen betrieblichen Erträgen 
ausgewiesen. Die Vergleichbarkeit mit den nicht angepassten Vorjahreszahlen ist insoweit leicht 
eingeschränkt. Die Gesamtleistung verminderte sich geringfügig von 1.752 Mio. EUR  auf 1.748 Mio. 
EUR. Ursache hierfür ist die Fertigstellung eines für die Gemeinde Fürth erstellten Glasfasernetzes in 
2015 zu sehen.  
 
Die sonstigen betrieblic hen Erträge verringerten sich im Ge schäftsjahr um 28 Mio. EUR auf 
58 Mio. EUR. Diese Position beinhaltet Erträge aus der Endkonsolidierung und dem Abgang von 
assoziierten Unternehmen mit insgesamt 19 Mio. EU R. Im Vorjahr waren hier 16 Mio. EUR aus dem 
Abgang der Beteiligung an der Aschaffenburger Ve rsorgungs-GmbH sowie der Endkonsolidierung der 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhessen KG (HEGEMAG) und von drei französischen 
Windparks enthalten.  
 
Der Materialaufwand ist mit 1.321 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahrs. Im Energiebereich ist durch 
den Rückgang von Handelsumsätzen bei gleichzeitig steigenden Umsätzen aus den Geschäftsfeldern 
Vertrieb und Netze eine Verschiebung innerhalb des Materialaufwands von den Aufwendungen für Roh-
, Hilfs- und Betriebsstoffe hin zu den Aufwendungen für bezogene Leistungen zu verzeichnen.  
 
Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr mit 200 Mio. EUR im Vorjahresvergleich leicht gesunken.  
 
Die Abschreibungen sind von 79 Mio. EUR auf 71 Mio. EUR zurückgegangen.  Dies resultiert mit 
7 Mio. EUR aus niedrigeren plan mäßigen Abschreibungen aufgrund der Endkonsolidierungen im 
Geschäftsjahr. 
 
Unter anderem durch Einsparungen im Energiebereich und aufgrund von Sondereffekten aus 
Rückstellungsbildungen im Vorjahr konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 
123 Mio. EUR (Vorjahr: 141 Mio. EUR) gesenkt werden. 
 
Im Zusammenhang mit den vorgenannten Effekten ve rringerte sich das Betriebsergebnis im HEAG-
Konzern von 91 Mio. EUR auf 87 Mio. EUR. Das Fina nzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 
21 Mio. EUR auf minus 66 Mio. EUR verbessert. Für das Jahr 2016 wird ein Jahresüberschuss von 
26 Mio. EUR ausgewiesen (Vorjahr: 9 Mio. EUR). 
 
Die Bilanzsumme des HEAG-Konzerns verringerte sich im Geschäftsjahr von 2.799 Mio. EUR um 1,8 % 
auf 2.748 Mio. EUR. 
 
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Anlagevermögen um 36 Mio. EUR auf 1.976 Mio. EUR 
reduziert, was hauptsächlich an dem Rückgang der Sachanlagen durch die Endkonsolidierungen liegt. 
Diese waren im Vorjahreswert mit 100 Mio. EUR enthal ten. Gegenläufig wirkten hier die Investitionen 
im Energiebereich, vor allem die Errichtung des Windparks Hausfirste. 
 
Das Konzerneigenkapital erhöht e sich vor allem durch den Jahresüberschuss von 26 Mio. EUR 
abzüglich der überwiegend an Minderheitsgesellschafter ausgezahlten Dividenden auf 179 Mio. EUR. 
 
Die Rückstellungen werden zum Bilanzstichtag mit 630 Mio. EUR ausgewiesen und liegen damit um 
6 Mio. EUR höher als im Vorjah r. Wesentliche Zuführungen betr effen die Rückstellungen für  
 
 
-36-

HEAG-Konzern 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
 
ausstehende Rechnungen sowie drohende Verluste aus langfristigen Strombezugsverträgen im 
Energiebereich. Mindernd wirkte sich vorrangig der Rückgang der Steuerrückstellungen aus. 
 
Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr von 1.851 Mio. EUR auf 1.773 Mio. EUR zurückgegangen. 
Ursächlich ist dabei vor allem die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 
Diese haben sich vorrangig durch die Endkonsolidierungen im Geschäftsjahr um 72 Mio. EUR und 
durch die Tilgungen, die die Neuaufnahmen von Darlehen übersteigen, reduziert.  
 
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im Geschäft sjahr eine Erhöhung des Finanzmittelfonds von 
11 Mio. EUR auf 380 Mio. EUR.  
 
Das operative Ergebnis vor Zinsaufwendungen und Ertragsteuern (EBIT) im Energiebereich ist 
weiterhin auf einem hohen Niveau. Nach den von einigen Aspekten der Energiewende belasteten 
Ergebnissen in den Jahren 2012 und 2013 sowie dem von der Restrukturierung  geprägten Jahr 2014, 
zeigt sich nun die Nachhaltigkeit des positive n Ergebnistrends. Beim Vergleich des EBIT im 
Immobilienbereich sind positive Einmaleffekte im Vorjahr auf Konzernebene zu berücksichtigen. Die 
intensive Modernisierungs- und Instandhaltungstätigkeit wurde im Geschäftsjahr weitergeführt. Der 
EBIT im Verkehrsbereich hat sich etwas verbessert . Der Anstieg der Umsatzerlöse ist vorrangig auf 
höhere Erlöse aus Baumaßnahmen für Dritte sowie höhere Erlöse aus dem 
Einnahmeaufteilungsverfahren zurückzuführen.  
 
Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Management- und 
Kontrollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung de s Risikomanagements innerhalb des HEAG-Konzerns 
trägt den gesetzlichen Anforderungen des Ge setzes zur Kontrolle und Transparenz im 
Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung. Die wesentlichen Risiken de s Energiebereichs zum 
Jahresende beziehen sich auf den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität 
des Gasturbinenkraftwerks und der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH sowie das 
Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und 
Marktpreisniveau. Neben den üblichen Risiken im Bereich der Wohnungswirtschaft ist im 
Immobilienbereich – vor allem im Hinblick auf das geplante hohe Bauvolumen der nächsten Jahre – 
die Entwicklung der Baukosten von besonderer Bedeutung. Gleichzeitig sind ertragsseitig aufgrund der 
Mietpreisbremse Grenzen gesetzt. Keine dieser Risiken erscheinen für sich oder in ihrem 
Zusammenhang als unternehmensgefährdend. 
 
Der HEAG-Konzern bietet vielen Menschen in Darm stadt einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz. 
Im Jahr 2016 zählten hierzu 2.938 Beschäftigte (V orjahr: 3.004), davon befanden sich 116 (119) in 
der Ausbildung. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden zahlreiche Möglichkeiten zur Fort- und 
Weiterbildung, ein aktiver Gesundheitsschutz sowie die Möglichkeiten zur Information und 
Kommunikation geboten. 
 
Unter Berücksichtigung der Entwicklungen der Teilkonzerne wird für das Geschäftsjahr 2017 ein leicht 
positives Ergebnis im HEAG-Konzern erwartet. 
 
 
 
 
 
 
 
 
-37-

Teilkonzern bauverein AG 
 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 907.359  856.323 858.018 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 527 378 272 
   Sachanlagen 888.335 833.442 846.078 
   Finanzanlagen 18.497 22.503 11.667 
Umlaufvermögen 116.434  131.726 117.363 
   Vorräte 51.859 30.565 31.556 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 42.044 40.891 38.924 
   Wertpapiere 150 0 0 
   Liquide Mittel 22.382 60.270 46.883 
Rechnungsabgrenzungsposten 884  801 861 
Aktive Latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 1.024.677 988.850 976.242 
Passiva    
Eigenkapital 293.887  290.835 300.713 
   Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185 
   Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702 
   Anteil anderer Gesellschafter 617 607 614 
Sonderposten 0  0 0 
Rückstellungen 38.422  44.144 50.337 
Verbindlichkeiten 665.693  625.709 594.225 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.010  3.384 3.920 
Passive latente Steuern 3.706 2.813 3.021 
Summe Passiva 1.004.719 966.884 952.217 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 179.875  134.175 131.418 
   Umsatzerlöse 144.049 132.879 128.445 
   Bestandsveränderungen 34.968 64 1.208 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 859 1.233 1.765 
Sonstige betriebliche Erträge 14.480 16.909 20.584 
Betriebsleistung 194.355  151.085 152.003 
Betriebsaufwand -153.618  -113.036 -109.599 
   Materialaufwand -114.406 -71.292 -67.910 
   Personalaufwand -13.142 -14.433 -16.069 
   Abschreibungen -17.730 -18.068 -17.779 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.340 -9.243 -7.841 
Betriebsergebnis 40.737  38.049 42.404 
Finanzergebnis -16.781  -17.547 -13.700 
   Erträge aus Beteiligungen 767 170 160 
   Erträge aus Gewinnabführung 5 252 180 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 312 423 307 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 224 184 542 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -20 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -17.958 -18.437 -14.794 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -130 -119 -95 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.956 20.502 28.704 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -871 -559 -1.460 
Sonstige Steuern -3.100 -3.274 -3.281 
Jahresergebnis 19.985  16.669 23.963 
-38-

Teilkonzern bauverein AG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 97,3% 99,2% 96,5% 
Anlagenintensität 88,6%  86,6% 87,9% 
Abschreibungsquote  2,0% 2,1% 2,1% 
Investitionen 58.235  60.216 33.084 
Investitionsquote 6,42%  7,03% 3,86% 
Liquidität 3. Grades 101,0% 118,9% 100,2% 
Eigenkapital (TEUR) 293.887 290.835 300.713 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185 
Eigenkapitalquote 29,3%  30,1% 31,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 567.989 535.540 503.603 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 43.944 -39.984 -31.484 
Verschuldungsgrad 241,9%  232,5% 216,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 11,1%  12,4% 18,2% 
Return on Investment (ROI) 2,0% 1,7% 2,5% 
Eigenkapitalrentabilität 6,8%  5,7% 8,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,8%  3,6% 4,1% 
Materialintensität 58,9%  47,2% 44,7% 
Rohertrag (TEUR) 65.469 62.883 63.508 
EBIT (TEUR) 41.690 38.775 42.956 
EBITDA (TEUR) 59.420 56.843 60.735 
ROCE 4,1% 4,0% 4,6% 
Personal    
Personalintensität 6,8%  9,6% 10,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 97 101 111 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 93 102 92 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 190 203 203 
Frauenanteil Beschäftigte 48,9% 50,2% 45,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 3 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 7 8 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 6 10 13 
Frauenanteil Auszubildende 66,7% 70,0% 61,5% 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45  44 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  67 68 74 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Anzahl verwaltete Wohnungen 19.544 17.353 16.605 
Wohnungsleerstandsquote 3,0%  3,1% 3,0% 
Anzahl Mietprivatisierung 147 91 54 
Ertrag Mietprivatisierung (TEUR) 10.404 7.288 6.163 
Aufwand Instandhaltung u. Modernisierung (TEUR) 29.757 27.419 28.083 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-39-

Teilkonzern bauverein AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Jahr 2016 war im Teilkonzern bauverein AG vor allem geprägt von der strategischen Neuausrich-
tung der bauverein AG, mit der zu Jahresbeginn begonnen wurde. Die bauverein AG möchte mit der 
Reorganisation der wichtigsten Unternehmensbereiche frühzeitig die Weichen stellen, um ihr Kernge-
schäft auch in den kommenden Ja hren erfolgreich ausüben und schnell auf Veränderungen am Markt 
reagieren zu können. Ziel aller Projekte ist es, die Wirtschaftlichkeit in allen Unternehmensbereichen 
zu erhöhen und gleichzeitig den Kundenservice zu verbessern. Die Reorganisation bildet auch die Ba-
sis für das in den kommenden Jahren geplante Wachstum. 
Der Teilkonzern hat das Jahr 2016 mit einem Ja hresüberschuss von 23.963 TEUR abgeschlossen. 
Dies bedeutet eine Ergebnisverbesserung gege nüber 2015 von 1.967 TEUR. Das Rohergebnis aus der 
Hausbewirtschaftung fiel gegenüber 2015 um 5.967 TEUR besser aus. Dies resultiert im Wesentlichen 
aus gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen  in Höhe von 3.675 TEUR im Zusammenhang mit 
dem Verkauf der Beteiligungen an den at-equity-Gesellschaften in Freiberg.  
Das Finanzergebnis verringerte sich gegenüber 2015 um 1.480 TEUR. Die Abnahme resultiert im We-
sentlichen aus einmaligen Kosten im Zusammenhang mit der Veräußerung der mittelhessischen Be-
stände im Jahr 2015. 
Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 1.694 TEUR auf 858.018 gestiegen.  
Zum Bilanzstichtag 2016 bestanden 91,1 % aller Ve rbindlichkeiten des Teil konzerns gegenüber Kre-
ditinstituten und anderen Kreditgebern. Bei den Objektfinanzierungen handelt es sich überwiegend um 
auf eigenen Grundbesitz abgesicherte Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern, die 
unmittelbar im Zusammenhang mit den jeweiligen Investitionen in die besicherten Grundstücke ste-
hen. Die Finanzlage des Konzerns ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Die Eigenkapitalquote hat sich in 2016 aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme und des leicht erhöh-
ten Eigenkapitals auf 33,2 % erhöht. 
Die integrierte Unternehmensplanung des Konzerns  geht für 2017 von einem Jahresüberschuss von 
rd. 25,7 Mio. aus. Mit dem anvisi erten Jahresüberschuss werden eine  Eigenkapitalrendite zwischen 
8,2 % und eine Gesamtkapitalrendite von 4,2 angestrebt. Bei Annahme eines erwarteten Jahresüber-
schusses und einer geplanten Ausschüttung an die Ak tionäre der bauverein AG wird sich die Eigenka-
pitalquote auf 32,9 % verändern.  
Der Konzern ist wesentlich geprägt von den Risiken, denen sich die ba uverein AG stellt. Dabei handelt 
es sich um die in der Wohnungswirtschaft üblichen Risiken wie Nebenkostensteigerungen, Leerstands-
entwicklung, steigenden Baukosten, erhöhten gesetzlichen Anforderungen, Mietpreisbremse oder auch 
Veränderungen des Zinsniveaus. Von besonderer Bedeutung ist dabei – vor allem im Hinblick auf das 
geplante hohe Bauvolumen der nä chsten Jahre – die Entwicklung der Baukosten. Weitere Risiken be-
stehen u. a. bei der Umsetzung von Genehmigungsa uflagen, insbesondere im Bereich Brandschutz. 
Risiken können durch höheren Zinsaufwand oder geri nger als geplant ausfalle nde Verkaufserlöse im 
Hinblick auf die Beteiligungserträge aus der BVD Ne w Living GmbH & Co. KG entstehen oder durch 
Fehleinschätzungen in Bezug auf mögliche Renditen im Bestand. 
Der bauverein-Konzern sieht seine Chancen im weiteren Wachstum der kommenden Jahre. Das 
Wachstum kann durch Zukauf, Neubau und Verdicht ung erfolgen. Der Kernmarkt des Konzerns in 
Darmstadt und Südhessen ist durch eine hohe Wohnungsnachfrage geprägt. Nachdem die Bestände 
außerhalb des Kerngebietes verkauft wurden, könne n alle Kräfte auf das angestammte Gebiet kon-
zentriert werden. Der bauverein-Konzern sieht sich aufgrund des derzeit durchgeführten Reorganisati-
onsprozesses gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. 
Die bauverein AG gibt seit 2009 jährlich einen eigenen CSR-Bericht heraus. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 des bauverein-Konzerns durch die Pricewater-
houseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird für die Einzelgesellschaften mit wenigen Ausnahmen ange-
wendet. 
 
-40-

-41-

Teilkonzern ENTEGA AG 
 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.069.123  1.024.901 987.601 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 7.349 5.473 4.683 
   Sachanlagen 712.032 672.433 641.843 
   Finanzanlagen 349.742 346.995 341.075 
Umlaufvermögen 509.546  521.181 536.449 
   Vorräte 19.996 23.147 26.269 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 206.214 231.384 214.259 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 283.336 266.650 295.921 
Rechnungsabgrenzungsposten 18.519  18.123 18.857 
Aktive Latente Steuern 15.691 28.023 29.069 
Summe Aktiva 1.612.879 1.592.228 1.571.976 
Passiva    
Eigenkapital 59.184  74.015 79.361 
   Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278 
   Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336 
   Anteil anderer Gesellschafter 4.639 5.439 5.580 
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 367 0 0 
Sonderposten 612  532 334 
Empfangene Investitionszuschüsse 86.016 85.204 87.323 
Rückstellungen 437.363  494.956 504.528 
Verbindlichkeiten 973.075  882.216 846.325 
Rechnungsabgrenzungsposten 56.262  55.305 54.105 
Summe Passiva 1.612.879 1.592.228 1.571.976 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.616.177  1.584.040 1.585.406 
   Umsatzerlöse 1.608.441 1.592.669 1.572.468 
   Bestandsveränderungen 1.429 -17.084 4.702 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 6.307 8.455 8.236 
Sonstige betriebliche Erträge 88.491 54.290 32.668 
Betriebsleistung 1.704.668  1.638.330 1.618.074 
Betriebsaufwand -1.613.358  -1.573.500 -1.541.009 
   Materialaufwand -1.255.666 -1.237.817 -1.245.943 
   Personalaufwand -153.340 -166.293 -141.340 
   Abschreibungen -62.223 -50.040 -42.364 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -142.129 -119.350 -111.362 
Betriebsergebnis 91.310  64.830 77.065 
Finanzergebnis -42.474  -39.311 -47.735 
   Erträge aus Beteiligungen 3.549 3.647 3.407 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 11.353 13.442 14.101 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.101 2.363 2.691 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -3.639 -6.032 -20.608 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -60.838 -52.731 -47.326 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 48.836 25.519 29.330 
Außerordentliches Ergebnis -35.130 -2.280 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -23.651 -3.904 -5.826 
Sonstige Steuern -473 -900 -1.177 
Jahresergebnis -10.418  18.435 22.327 
-42-

Teilkonzern ENTEGA AG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 49,5% 49,9% 47,4% 
Anlagenintensität 66,3%  64,4% 62,8% 
Abschreibungsquote  5,8% 4,9% 4,3% 
Investitionen 62.329  88.292 123.739 
Investitionsquote 5,83%  8,61% 12,53% 
Liquidität 3. Grades 82,1% 84,1% 83,5% 
Eigenkapital (TEUR) 59.184 74.015 79.361 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278 
Eigenkapitalquote 3,7%  4,6% 5,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 335.237 281.520 227.485 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -138.699 -90.859 -35.891 
Verschuldungsgrad >1000%  >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -0,6%  1,2% 1,4% 
Return on Investment (ROI) -0,6% 1,2% 1,4% 
Eigenkapitalrentabilität -17,6%  24,9% 28,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,1%  4,5% 4,4% 
Materialintensität 73,7%  75,6% 77,0% 
Rohertrag (TEUR) 360.511 346.223 339.463 
EBIT (TEUR) 106.212 81.919 94.573 
EBITDA (TEUR) 168.435 131.959 136.937 
ROCE 5,3% 8,0% 8,2% 
Personal    
Personalintensität 9,0%  10,2% 8,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1.589 1.518 1.384 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 559 528 505 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2.148 2.046 1.889 
Frauenanteil Beschäftigte 26,0% 25,8% 26,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 74 73 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 16 12 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe . 90 85 
Frauenanteil Auszubildende - 17,8% 14,1% 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 78 72 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Durchgeleitete Menge Strom (GWh) 9.100 8.800 8.750 
Durchgeleitete Menge Gas (GWh) 4.300 4.700 4.660 
Abgesetzte Menge Wärme (GWh) 231 262 276 
Abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) 13 14 13 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-43-

Teilkonzern ENTEGA AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der ENTEGA-Konzern ist einer der führenden Energie- und Infrastrukturdienstleister Deutschlands und 
mit seiner Tochtergesellschaft ENTEGA Energie GmbH einer der größten Ökostromanbieter. Zu den 
Geschäftsfeldern gehören: umweltschonende Energieerzeugung, Bau und Betrieb von Infrastruktur- 
und Energieerzeugungsanlagen, Betr ieb von Energie- und Trinkwassernetzen, Abfallentsorgung, Ab-
wasserreinigung, Telekommunikationsdienstleistun gen und Energiedatenmanagement, Vertrieb von 
Energie und Trinkwasser und Bereitstellung von Energieeffizienzlösungen. 
 
Auch das Geschäftsjahr 2016 war für den ENTEGA-Konzern von einer zunehmenden Wettbewerbsin-
tensität im Energievertrieb und weiterhin geringen  Erzeugerpreisen für Strom geprägt, entsprechend 
konsequent wurde die bereits im Jahr 2013 begonnene Vorwärtsstrategie au ch 2016 weiterverfolgt. 
Alle Geschäftsfelder haben die Ma ßnahmenumsetzung aktiv voranget rieben. So konnten von den ins-
gesamt rund 300 definierten Maßnahmen 225 bis Ende des Jahres umgesetzt werden. Die für 2016 
vorgesehenen Ziele sind vollumfänglich erreicht worden.  
 
Der ENTEGA-Konzern hat auch im Jahr 2016 den Be reich der regenerativen En ergieerzeugung weiter 
ausgebaut. Zum Ende des Geschäftsjahres befanden  sich insgesamt Erzeugungskapazitäten von ca. 
284 MW elektrischer Leistung in Bau bzw. Betrieb, wo mit sich dieser zentrale nichtfinanzielle Leis-
tungsindikator im Vergleich zum Vorjahr um 34 MW er höhte. Beim weiteren Ausbau der regenerativen 
Energien legt der ENTEGA-Konzern seinen Schwerpunkt auf die Onshore-Windenergie (Region und 
bundesweit). Im Dezember 2016 wurde der Windpark Hausfirste im Kaufunger Wald (Nordhessen) in 
Betrieb genommen. Der Windpark besteht aus zehn Wi ndenergieanlagen und hat eine Gesamtleistung 
von 30 MW. Südlich von Darmstadt hat die ENTEGA Regenerativ GmbH die Planung für den Windpark 
in Wald-Michelbach vorangetrieben und erhielt im Dezember 2016 die Genehmigung zur Errichtung 
und Betrieb eines Windparks von zunächst fünf Wi ndenergieanlagen. Beim Stromabsatz konnte 2016 
die an Endkunden gelieferte Menge erneut leicht auf 6,5 Mrd. kWh gesteigert werden (Vorjahr 6,3 Mrd. 
kWh). Der Gasabsatz an Endkunden belief sich auf 4,4 Mrd. kWh (Vorjahr 4,3 Mrd. kWh). Im Großhan-
delsbereich wurden die Mengen hingegen weiter pl anmäßig reduziert von 2,5 Mrd. kWh auf 2,3 Mrd. 
kWh im Bereich Strom und von 0,32 Mrd. kWh auf 0,25 Mrd. kWh im Bereich Gas. Der Wasserabsatz 
lag mit 13,2 Mio. m³ unter dem Niveau des Vorjahres (-2,2 %). Der Wärmeabsatz konnte mit 
276,6 Mio. kWh (+5,7 %) etwas stärker gesteigert werden als der Gasabsatz. 
 
Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden im Jahr 
2016 Erträge in Höhe von 6 Mio. EUR unter den Um sätzen ausgewiesen, die zuvor noch unter den 
sonstigen betrieblichen Er trägen gezeigt worden wären. Da die Vorjahreszahlen nicht angepasst wur-
den, ist die Vergleichbarkeit in diesem Punkt eing eschränkt. Der ENTEGA-Konzern generierte im Ge-
schäftsjahr 2016 eine Gesamtleistung von 1.585,4 Mio. EUR (+0,1 %). In der nur geringfügigen Ab-
weichung zum Vorjahr gleichen sich der Rückgang  der Umsatzerlöse um 20,2 Mio. EUR und die um 
21,8 Mio. EUR gestiegenen Erträg e aus Bestandsveränderungen der un fertigen Leistungen annähernd 
gegenseitig aus. Beide Veränderungen sind von der Fertigstellung eines für die Gemeinde Fürth erstell-
ten Glasfasernetzes im Jahr 2015 beeinflusst, was damals einmalig die Umsätze um 17,8 Mio. EUR 
erhöhte und die Bestandsveränderung um 15,5 Mio. EUR absinken ließ. Des Weiteren sanken die Um-
sätze im Vergleich zum Vorjahr durch die Entkonsolidierung von einer Wind- und drei Solarparkgesell-
schaften sowie durch den mengen getriebenen Rückgang der Handel sumsätze. Gegenläufig erhöhten 
sich die Umsätze im Energievertrieb und den Netzen um 39,7 Mio. EUR.  
 
Etwas überproportional zur Gesamtleistung stieg der Materialaufwand um 8,2 Mio. EUR bzw. 0,7 % 
auf 1.245,9 Mio. EUR. Wie schon in Vorjahren ist durch den weiteren Rückgang von Handelsumsätzen 
bei gleichzeitig steigenden Umsätzen aus den Geschä ftsfeldern Vertrieb und Netze eine Verschiebung 
innerhalb des Materialaufwands von den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe hin zu den 
Aufwendungen aus bezogenen Leistungen zu beobachten. Der Rohertrag sank entsprechend im Jah-
resvergleich um 6,9 Mio. EUR bzw. 2,0 % auf 339, 5 Mio. EUR. Bereinigt man diese Kennzahl aller-
dings um den auf die entkonsolidierten Wind- und Solarparkgesellschaften entfallenden Teilbetrag von 
12,8 Mio. EUR, so ergibt sich ein leichter Anstie g von 5,9 Mio. EUR. Der Materialaufwand enthält hier-
bei weiterhin einen belastenden Sondereffekt aus der Zuführung zur notwendigen marktbezogenen 
Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge von 31,8 Mio. EUR (Vorjahr 37,3 Mio. EUR).  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 32,7 Mio. EUR (Vorjahr 54,3 Mio. EUR) sin
 d in beiden 
Jahren stark von Einmaleffekten geprägt. Insgesamt ist das Niveau entlastender Einmaleffekte plan-
mäßig rückläufig. Im Geschäftsjahr 2016 konnten Erträge aus der Zuschreibung und dem anteiligen  
-44-

Teilkonzern ENTEGA AG 
 
 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Verkauf von regenerativen Erzeugungskapazitäten in Höhe von 11,7 Mio. EUR vereinnahmt werden. Im 
Vorjahr waren in dieser Position Erträge von 11,9 Mio. EUR aus der Veräußerung dreier französischer 
Windparks und der Beteiligung an der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH enthalten sowie Erträge 
aus der Veräußerung von Sachanlagen von 8,1 Mio. EUR. Zudem fielen die Erträge aus der Auflösung 
von Rückstellungen mit 11,5 Mio. EUR deutlich geringer aus als im Vorjahr mit 19,4 Mio. EUR. 
Schließlich wirkte sich im Berichtsjahr der Effekt  aus der erstmaligen Anwendung des BilRUG in Höhe 
von 6,0 Mio. EUR entsprechend mindernd auf die sonstigen betrieblichen Erträge aus. 
 
Im ENTEGA-Konzern belaufen sich die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2016 auf insge-
samt 141,3 Mio. EUR (Rückgang von 25,0 Mio. EUR bzw. 15,0 %). Während sich die durchschnittliche 
Mitarbeiteranzahl um 2,8 % verringerte, ist der Rückgang des Aufwands im Wesentlichen auf das An-
steigen des Zinssatzes für die Abzinsung der Pens ionsrückstellungen (Gesetzesänderung). Die Ab-
schreibungen liegen um 15,3 % bzw. 7,7 Mio. EUR unter Vorjahr (Entkonsolidierung der Wind- und 
Solarparks). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken u.a. durch Einsparungen in den Berei-
chen IT, Miete, Werbung sowie aufgrund höheren Zu führungen zu Rückstellungen auf 111,4 Mio. EUR 
(-8,5 %). Das Beteiligungsergebnis als Summe der Erträge aus Beteiligungen und Ausleihungen sowie 
dem Aufwand aus der Abwertung derselben hat sich mit einem Saldo von -3,1 Mio. EUR um 14,2 Mio. 
EUR im Vergleich zum Vorjahreswer t verringert (Abwertungen auf Bete iligungen der regenerativen Er-
zeugung). Das Zinsergebnis als Summe der Zinserträge und –aufwendungen verbesserte sich indes um 
11,4 % auf -44,6 Mio. EUR durch die Entkonsolidie rung der Wind- und Solarparks. Das Konzernergeb-
nis beträgt mit 22,3 Mio. EUR (21,1 % über dem Vorjahreswert). 
 
Die Konzernumsatzerlöse werden sich im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich auf rund 1,5 Mrd. EUR 
belaufen. Aufgrund der Belastungen aus dem wieder  sinkenden Abzinsungssatz für Pensionsrückstel-
lungen und den auf vergleichbarem Niveau liegenden Effekten aus langfristigen Strombezugsverträgen 
wird für das EBIT ein Rückgang auf 66,6 Mio. EUR erwartet. Der Jahresüberschuss wird mit einem 
Wert leicht über 20 Mio. EUR den erreichten turn-around bestätigen. 
 
In Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist der Konzern grundsätzlich Ausfallrisiken 
hinsichtlich der von uns gehaltenen Unternehmens beteiligungen und der Ausleihungen und Forderun-
gen an Beteiligungsunternehmen sowie Zinsrisiken hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Darlehen 
ausgesetzt. Die wirtschaftliche Entwicklung und Ri sikolage der Unternehmensbeteiligungen, insbeson-
dere der Beteiligung an der Global Tech I Offshore Wind GmbH und an anderen Minderheitsbeteiligun-
gen wird fortlaufend überwacht. Eventuell notwendige Steuerungsmaßnahmen werden frühzeitig ergrif-
fen. Das Zinsänderungsrisiko für den variabel verzinslichen Teil der Schuldscheindarlehen wird eben-
falls fortlaufend überwacht und gegebenenfalls durch Sicherungsmaßnahmen gemindert.  
 
Zudem bestehen Wertänderungsrisiken aus dem Strom- und Gasbezug für getätigte Absatzgeschäfte, 
die durch den Abschluss von Forwardgeschäften fü r Strom, Gas und Emissionszertifikate sowie 
Strom-, Kohle- und Gas-Swaps im Rahmen der Besc haffung minimiert werden. Weiterhin gelten Men-
genlimits für offene Positionen innerhalb der Portfolien. Liquiditäts- und Ausfallrisiken aus diesen Ge-
schäften begegnet der Konzern du rch ein zentrales Port foliomanagement, Aufrechnungsvereinbarun-
gen und Auswahl von solventen Handelspartnern. Ne ben allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken be-
stehen erzeugungs-, bezugs- und absatzseitige Ch ancen wie auch Risiken aufgrund der künftigen 
Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der strategischen Ausrichtung des 
ENTEGA-Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen hierbei insbesonde re den Bereich der regulierten 
Energienetze und die auf die Rentabilität des GTKW und der GKI sowie das Ergebnispotenzial langfris-
tiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von Marktdesign und Marktpreisniveau. Weitere regu-
latorische Chancen und Risiken können sich aus Änderungen gesetzlicher An forderungen an Energie-
unternehmen ergeben. Chancen bestehen insbesondere in dem weiterhin steigenden Datenvolumen im 
Telekommunikationsbereich und dem daraus result ierenden Bedarf an Br eitbandanschlüssen. Den 
Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehme nsbereich“ hinsichtlich 
der Verpflichtung zum Risikomanagement unter Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung ge-
tragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefähr-
dend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch die Deloitte GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. Der Darmstädter Beteiligungskodex wird bei einem Großteil der Gesellschaften des 
ENTEGA-Konzerns angewendet.
 
-45-

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 93.151  93.572 89.792 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 994 611 594 
   Sachanlagen 83.617 85.667 83.211 
   Finanzanlagen 8.540 7.294 5.988 
Umlaufvermögen 62.589  68.122 65.866 
   Vorräte 4.932 6.041 6.085 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 49.901 49.708 55.792 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 7.756 12.373 3.989 
Rechnungsabgrenzungsposten 35  29 11 
Aktive Latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 155.775 161.723 155.669 
Passiva    
Eigenkapital 34.232  34.738 35.898 
   Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752 
   Kapitalrücklagen 22.237 22.236 22.236 
Sonderposten 0  0 0 
Rückstellungen 52.344  52.067 48.956 
Verbindlichkeiten 67.489  73.466 69.622 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.710  1.452 1.193 
Summe Passiva 155.775 161.723 155.669 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 47.493  49.099 51.926 
   Umsatzerlöse 46.215 47.956 51.681 
   Bestandsveränderungen 560 423 -697 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 718 720 943 
Sonstige betriebliche Erträge 4.376 3.623 4.173 
Betriebsleistung 51.868  52.721 56.100 
Betriebsaufwand -75.817  -77.459 -80.571 
   Materialaufwand -26.151 -27.197 -29.345 
   Personalaufwand -33.491 -34.389 -35.201 
   Abschreibungen -9.785 -10.068 -10.362 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.391 -5.804 -5.664 
Betriebsergebnis -23.949  -24.737 -24.472 
Finanzergebnis -4.893  -7.053 -1.975 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 372 310 247 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101 99 820 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -241 -8 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.366 -7.221 -3.033 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -28.842 -31.790 -26.446 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3 -3 -3 
Sonstige Steuern -272 -121 -94 
Ergebnisübernahme 30.085  32.421 27.703 
Jahresergebnis 968  507 1.160 
-46-

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 108,0% 115,1% 113,4% 
Anlagenintensität 59,8%  57,9% 57,7% 
Abschreibungsquote  10,5% 10,8% 11,5% 
Investitionen 10.490  14.570 11.170 
Investitionsquote 11,26%  15,57% 12,44% 
Liquidität 3. Grades 117,1% 129,6% 125,0% 
Eigenkapital (TEUR) 34.232 34.738 35.898 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752 
Eigenkapitalquote 22,0%  21,5% 23,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 30.175 37.184 33.451 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -3.126 5.977 -3.844 
Verschuldungsgrad 355,1%  365,5% 333,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -61,3%  -65,0% -51,1% 
Return on Investment (ROI) -18,7% -19,7% -17,1% 
Eigenkapitalrentabilität -85,1%  -91,9% -73,9% 
Gesamtkapitalrentabilität -15,2%  -15,3% -15,1% 
Materialintensität 50,4%  51,6% 52,3% 
Rohertrag (TEUR) 21.342 21.902 22.581 
EBIT (TEUR) -23.577 -24.427 -24.225 
EBITDA (TEUR) -13.793 -14.359 -13.863 
Kostendeckungsgrad 64,5%  62,6% 68,4% 
Personal    
Personalintensität 64,6%  65,2% 62,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 574 598 607 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 90 96 103 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 664 694 710 
Frauenanteil Beschäftigte 13,6% 13,8% 14,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 13 15 16 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 4 4 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 17 19 20 
Frauenanteil Auszubildende 23,5% 21,1% 20,0% 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47  46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  49 48 48 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Anzahl Straßenbahntriebwagen 48 48 48 
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30 
Anzahl Omnibusse 103 107 100 
Fahrgäste in Mio. 45,0 45,1 48,2 
Nutzungsquote je Einwohner 115,0 115,0 121,0 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-47-

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Der HEAG Verkehrskonzern als führender Verkehrs- und Infrastrukturdienstleister im öffentlichen Per-
sonennahverkehr in Südhessen hat in den letzten Jahr en sein Mobilitätsportfolio erweitert. Durch Ko-
operationen in den Bereichen Ca rsharing und Mietfahrräder könne n Fahrgäste umweltschonende Mo-
bilitätsketten bilden. Das Leistungsspektrum umfasst Straßenbahn- und Omnibusverkehrsleistungen in 
Darmstadt, in weiten Teilen des Landkreises Darmstadt-Dieburg und an der nördlichen Bergstraße 
sowie die Instandhaltung der Gleisanlagen, den Be trieb der Straßenbahn- und Omnibuswerkstatt, den 
Vertrieb von Fahrscheinen und das Verkehrsmanagement der Leitstelle. Das moderne Verkehrsma-
nagement überwacht und lenkt fast alle lokalen ÖPNV-Linien in Darmstadt und im Landkreis Darm-
stadt-Dieburg und sorgt damit für einen unternehmensübergreifenden möglichst reibungslosen Linien-
betrieb in der Region. 
 
Das Finanzierungssystem zwischen Bund und Ländern für den ÖPNV befindet sich derzeit im Um-
bruch. Ein positives Signal gab es mit der Entsch eidung des Bundes, die Zahlungen von Regionalisie-
rungsmitteln fortzuführen und diese zu dynamisieren , jedoch betrifft dies insbesondere den Schienen-
personennahverkehr (SPNV). Für den kommunalen Öffentlichen Stra ßenpersonenverkehr mit Bussen 
und Bahnen (ÖSPV) stellt sich die Situation dagegen völlig anders dar. Insbesondere die für den ÖSPV 
wichtigen Entflechtungsmittel werden künftig in dieser Form entfallen, da die gesetzlichen Grundlagen 
auslaufen. Die Verantwortung für den ÖSPV liegt künf tig allein bei den Länder n. Die Länder erhalten 
dafür einen erhöhten Anteil aus dem Umsatzsteuer aufkommen, der im Gege nsatz zu den Entflech-
tungsmitteln nicht zweckgebunden ist. Innerhalb der Länder, insbesondere in Hessen, müssen Rege-
lungen gefunden werden, wie aus diesen Mitteln au ch der ÖSPV finanziert werden kann. Auf Landes-
ebene sollte der Finanzierungsbedarf der lokalen Bus- und Bahnbetriebe stärker Berücksichtigung 
finden und in einem Landesgesetz abgesichert werden. 
 
Die Wirtschaftlichkeit des HEAG Verkehrskonzerns entwickelte sich 2016 besser als geplant. Die Ver-
besserung resultiert im Wesentlichen aus einer Gesetzesänderung im Zusammenhang mit der Bewer-
tung von Pensionsrückstellungen. Die in der Plan ung erwartete Belastung aus der sogenannten „Zins-
schmelze“ ist daher nicht eingetreten, jedoch werden künftige Geschäftsjahre überplanmäßig belastet 
sein. 
 
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Gleis- un d Fahrleitungsanlagen sind unausweichlich und 
sind sowohl betrieblich als auch finanziell spür bar. 2016 wurde die Modernisierung der westlichen 
Bismarckstraße im Abschnitt zwischen Goebel- und Dolivostraße abgeschlossen. Seither verkehrt die 
Straßenbahnlinie 3 wieder wie gewohnt zwischen Hauptbahnhof und Lichtenbergschule. Mehrere Stre-
ckenabschnitte auf der Straßenbahnlinie 9 wurden saniert. Darunter auch die Wendeschleife an der 
Endhaltestelle „Böllenfalltor“. Weitere Maßnahmen waren die Erneuerung eines Gleisbogens in Darm-
stadt-Kranichstein sowie provisorische Maßnahmen auf der Linie 3 in Bessungen. Zwei Haltestellen in 
Seeheim-Jugenheim wurden modernisiert. Damit sind  im Landkreis Darmstadt-Dieburg alle Straßen-
bahnhaltestellen barrierefrei. Notwendige vorgegebene Untersuchungen auf Kampfmittelrückstände im 
Boden führten zu Me hrkosten und Verzögerungen von Baumaßnahmen. Selbst  einfache Pflasterarbei-
ten im Gleisbereich können angesichts der vorgesch riebenen Sondierungen künftig deutlich aufwändi-
ger werden als bisher. 
 
Erfreulicherweise setzt sich die bereits seit einigen Jahren zu verzeichnende deutlich positive Entwick-
lung bei den Fahrgästen und Fahrkartenverkäufen weiter fort, so dass sich ein Zuwachs bei den Um-
satzerlösen ergibt. Der Einsatz von modernen Doppelstockbussen auf der AirLiner-Linie ist die innova-
tivste und wirtschaftlichste Lösu ng und führt seit Ende 2014 zu spürbaren Fahrgastzuwächsen. Die 
AirLiner-Linie wurde zum Fahrplanwechsel 2015/2016 in  die Innenstadt verlängert. Seit dem 12. Juni 
2016 greift in Pfungstadt und Umgebung ein neues Linienkonzept. Damit wurde das Mobilitätsange-
bot stärker auf die Pfungstadtbahn ausgerichtet. 
 
Neue Grundlage für die Einnahmenaufteilung ist die verbundweite Fahrgasterhebung des Rhein-Main-
Verkehrsverbundes aus dem Jahr 2015. Die finanziellen Auswirkungen sind noch unbekannt. Die letzte 
RMV-Zählung aus 2010 brachte der HEAG mobilo und ihrer Tochterunternehmen Erlöseinbußen von 
rund zwei Millionen EUR. Ursache war die gestiegene Nutzung der Regionalverkehre. Angesichts der 
anhaltenden Pendlerströme ist mit einer weiteren, sich sogar noch verstärkenden Tendenz zu
 m Regio-
nalverkehr zu rechnen. Damit wird der Erlösanteil auch für die HEAG mobilo weiter sinken. 
 
 
-48-

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Das Finanzergebnis ist durch die Gesetzesänderung im Zusammenhang mit der Bewertung von Pensi-
onsrückstellungen positiv beeinflusst. Den Durchschnittszinssatz für die Abzinsung von Pensionsrück-
stellungen berechnet die Bundesbank nun anhand der Entwicklung der zurückliegenden 10 statt 7 
Jahre. 
 
Das strukturbedingt negative Jahresergebnis des HE AG Verkehrskonzerns beträgt unter Berücksichti-
gung der vorgezogenen Aufwendungen aus der Zinsschmelze minus 26,5 Mio. EUR. 
 
Im Jahr 2016 wurden Investitionen in Höhe von 11,2  Mio. EUR getätigt, im Wesentlichen für die Er-
satzbeschaffung von Omnibussen und Infrastrukturmaßnahmen. Unter Berücksichtigung der Investiti-
onen, der erhaltenen Zuschüsse und der Abschreibungen sank das Sachanlagevermögen. 
 
Das Finanzanlagevermögen sank durch die planmäßige Tilgung des gestundeten Mehrbetrags aus dem 
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2010. Die Zahlungen wurden in einem zweckgebundenen 
Pensionsfonds zur Ausfinanzierung von Altersversor gungsleistungen angelegt. Die Einlagen des Fonds 
wurden gemäß Bilanzierungsvorgaben mit den Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen saldiert. 
 
Die Verbindlichkeiten betreffen überwiegend die Finanzierung der Straßenbahnen vom Typ ST14, des 
Omnibusfuhrparks sowie Zusagen zur Förderung von Infrastrukturprojekten, deren Umsetzung noch 
bevorsteht. 
 
Für den Erfolg des HEAG Verkehrskonzerns sind en gagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter unerlässlich. Der HEAG Verkehrskonzern beschäftigte zum 31. Dezember 2016 insgesamt 
736 Mitarbeiter, darunter 22 Auszubildende. 
 
Als Verkehrs- und Infrastrukturdienstleister sicher t der HEAG Verkehrskonzern die Mobilität der Men-
schen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, im La ndkreis Darmstadt-Dieburg und an der nördlichen 
Bergstraße. Mit der prognostizierten positiven Bevölkerungsentwicklung im Verkehrsgebiet ist mit 
einer steigenden Nachfrage im ÖPNV zu rechnen. Angesichts eines wachsenden Umweltbewusstseins 
werden Busse und Bahnen zudem weiter an Bedeut ung gewinnen. Vor dem Hintergrund des demogra-
phischen Wandels passt der HEAG Verkehrskonzern seine ÖPNV-Leistungen an die Mobilitätsanforde-
rungen älterer Menschen an. 
 
Schon seit vielen Jahren verpflic htet sich der HEAG Verkehrskonzer n zu nachhaltigem Handeln. Die 
Straßenbahnen fahren seit 2008 mit Ökostrom. Ebenfa lls beziehen die Betriebshöfe am Böllenfalltor 
und in Eberstadt sowie das Straßenbahndepot Darm stadt-Kranichstein Ökostrom und klimaneutrales 
Erdgas. Außerdem wurden Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Omnibusabstellhalle und des 
Straßenbahndepots in Darmstadt-Kranichstein installiert. Es wird angestrebt, alle Buslinien bis zum 
Jahr 2025 elektrisch zu betreiben. Eine Machbarkei tsstudie, bestätigt, dass der Einsatz von Elektro-
bussen auf den innerstädtischen Linien grundsätzlich möglich ist. Für 2017 ist die Beschaffung eines 
Elektro Standard- und eines Gelenkbusses geplant. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum kons equenten Umgang mit Risiken werden wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei werden 
sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schade nshöhe bewertet. Eingelei tete Maßnahmen werden 
auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine be-
standsgefährdenden Risiken aufg ezeigt. Damit war keine Veränder ung der Unternehmensausrichtung 
notwendig.  
 
-49-

Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  190.695 202.236 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 5.292 5.266 
   Sachanlagen 0 177.025 188.294 
   Finanzanlagen 0 8.378 8.676 
Umlaufvermögen 0  117.094 121.824 
   Vorräte 0 7.282 7.054 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 96.784 92.162 
   Wertpapiere 0 20 0 
   Liquide Mittel 0 13.008 22.608 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  2.147 2.397 
Aktive Latente Steuern 0 0 0 
Summe Aktiva 0 309.936 326.457 
Passiva    
Eigenkapital 0  88.319 82.048 
   Gezeichnetes Kapital 0 8.000 8.000 
   Kapitalrücklagen 0 75.081 69.285 
   Anteil anderer Gesellschafter 0 984 509 
Sonderposten 0  88.014 93.131 
Rückstellungen 0  27.162 31.225 
Verbindlichkeiten 0  147.132 163.711 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  31 35 
Summe Passiva 0 350.658 370.150 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  175.301 214.471 
   Umsatzerlöse 0 174.778 214.053 
   Bestandsveränderungen 0 523 -189 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 607 
Sonstige betriebliche Erträge 0 36.540 16.415 
Betriebsleistung 0  211.841 230.886 
Betriebsaufwand 0  -217.086 -238.178 
   Materialaufwand 0 -45.016 -55.644 
   Personalaufwand 0 -128.493 -139.631 
   Abschreibungen 0 -11.178 -12.108 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -32.399 -30.795 
Betriebsergebnis 0  -5.245 -7.292 
Finanzergebnis 0  -1.105 -1.165 
   Erträge aus Beteiligungen 0 951 327 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 156 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 14 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -800 -183 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -1.270 -1.465 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 -6.350 -8.457 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -324 -470 
Sonstige Steuern 0 -1 -238 
Jahresergebnis 0  -6.675 -9.165 
-50-

Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - 72,8% 76,1% 
Anlagenintensität -  61,5% 61,9% 
Abschreibungsquote  - 5,9% 6,0% 
Investitionen -  15.995 29.787 
Investitionsquote -  8,39% 14,73% 
Liquidität 3. Grades - 94,5% 99,0% 
Eigenkapital (TEUR) - 88.319 82.048 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - 8.000 8.000 
Eigenkapitalquote -  25,2% 22,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) - 44.532 65.274 
Veränderung Verschuldung (TEUR) - 147.132 16.579 
Verschuldungsgrad -  192,6% 214,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  -3,8% -4,3% 
Return on Investment (ROI) - -1,9% -2,5% 
Eigenkapitalrentabilität -  -7,6% -11,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -  -1,5% -2,1% 
Materialintensität -  21,2% 24,1% 
Rohertrag (TEUR) - 130.285 158.827 
EBIT (TEUR) - -4.294 -6.809 
EBITDA (TEUR) - 6.884 5.299 
ROCE - -1,7% -2,3% 
Personal    
Personalintensität -  60,7% 60,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 2.678 2.835 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 106 113 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 46 47 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen    
Fälle - 37.281 45.646 
Case Mix - 40.950 44.482 
Case Mix Index - 1,1 1,0 
Verweildauer -  5,9 5,3 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-51-

Teilkonzern Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Kranke nhausplan des Landes Hessen aufgenommen. Mit 
insgesamt 25 Fachabteilungen und Instituten (hier ist auch ein Medizinsic hes Versorgungszentrum 
enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höch sten Versorgungsstufe. Des Weiteren ist die Klini-
kum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in enger 
Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialys e als Dialysezentrum anerkannt. Darüber hinaus 
besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche Versor-
gung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt.  
 
Zur Klinikum Darmstadt-Gruppe zählt auch die „Marienhospital Darmstadt gGmbH“. Im September 
2015 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH 90% der Anteile an der St. Rochus Krankenhaus Dieburg 
gGmbH, Dieburg, im Juni 2016 wurden die restlich en 10% erworben. In 2016 erfolgte die Verschmel-
zung der St. Rochus Krankenhaus Dieburg gGmbH mit der Marienhospital Darmstadt gGmbH. 
 
Weiterhin gehört die Emilia Seniorenresidenz GmbH mit ihrem Alten- und Pflegeheim in der Emilstra-
ße sowie der Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais zum Konzern. Des Weiteren wird eine Krankenpfle-
geschule in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe betrieben.  
 
Im Juni 2016 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH die restlichen 50 % der Anteile an der Sanitäts-
haus am Klinikum GmbH, Darmstadt. Die Gesellschaft wurde bisher als assoziiertes Unternehmen mit 
der at equity-Methode im Konzernabschluss einb ezogen. Aufgrund der Weiterveräußerung der Beteili-
gung in 2017 wurde auf eine Einbeziehung gem. § 296 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 2 HG B in Konzernabschluss 
zum 31. Dezember 2016 verzichtet.  
 
Der Konzern befindet sich in einem umfassenden Restrukturierungsprozeß, mit dem in 2010 begon-
nen wurde und der kontinuierlich fortgeführt wurd e. Umfassende Maßnahmen wurden ergriffen, in 
deren Mittelpunkt die Realisierung  des Zentralen Neubaus in der Darmstädter Innenstadt und damit 
die Zusammenführung der beiden bestehenden Klinik-Standorte steht. 
 
Im Geschäftsjahr wurden in Summe 29.787 TEUR investiert.  
 
Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 326.457 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich auf 202.236 
TEUR erhöht. Das Umlaufvermögen weist einen Wert von 121.824 TEUR aus.  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 8.690 TEUR ab. 
 
Die Geschäftsführung sieht derzeit keine akut best andsgefährdeten Risiken. Die Finanzierung der zu-
künftigen Investitionsprojekte wurde mit den entsprechenden Gremien abgestimmt.  
 
Der Konzern ist sich der ökologischen Verantwortun g gegenüber der Gesellschaft und zukünftigen Ge-
nerationen bewusst und hält daher eine eigene Abteilung für Klinikökologie und Umweltschutz vor. Der 
Konzern hat sich die Gewährleistung einer konstant  hohen Qualität der medi zinischen Dienstleistung 
bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel ge setzt und zu diesem Zweck Umweltrichtlinien er-
lassen 
 
Für das Geschäftsjahr 2017 geht die Geschäftsführung für den Konzern auf Basis von Leistungssteige-
rungen von leicht steigenden Umsatzerlösen aus.  Im Zusammenhang mit geplanten Kosteneinsparun-
gen wird ein deutlich reduzierter Konzernjahresfehlbetrag erwartet. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater-
houseCoopers GmbH, Frankfurt am Main bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
 
 
 
 
 
-52-

-53-

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-55-

citiworks AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 404 3000  
http://www.citiworks.de 
Gründung: 18.07.2000 
Handelsregister:  HRB 91126, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb  von Energie und der Handel mit Energie und 
Energiederivaten sowie alle mit diesem Gegenstand in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. 
Der Unternehmensgegenstand schließt insbes ondere die gewerbsmäßige Anschaffung und 
Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen für 
eigene Rechnung oder als Dienstleistung für Dritte ein. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Brunner, Dr. Marko Mitglied k.A. 
Stewens, Christian Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Vorstandes 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname  Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise  Vorsitzende k.A.  
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  stv. Vorsitzender k.A. 
Förster, Albrecht  Mitglied k.A. 
Gey, Frank  Mitglied k.A. 
Niedermaier, Andreas  Mitglied k.A. 
Schiffmann, Ilka  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Im Geschäftsjahr 2016 beliefen sich die Bezüge des Aufsichtsrats in Summe auf 7 TEUR.
 
  
-56-

citiworks AG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 912  587 387 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 746 469 284 
   Sachanlagen 166 118 103 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 87.701  81.206 69.069 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 80.350 63.149 52.399 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 7.352 18.057 16.670 
Rechnungsabgrenzungsposten 20  33 37 
Summe Aktiva 88.633 81.826 69.493 
Passiva    
Eigenkapital 19.228  20.711 18.281 
   Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650 17.650 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 175 311 528 
   Bilanzergebnis 1.403 2.751 103 
Rückstellungen 6.046  6.715 5.287 
Verbindlichkeiten 63.359  54.400 45.925 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 88.633 81.826 69.493 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 602.492  562.858 460.403 
   Umsatzerlöse 602.492 562.858 460.403 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.903 1.177 1.635 
Betriebsleistung 604.395  564.035 462.038 
Betriebsaufwand -602.032  -560.459 -457.521 
   Materialaufwand -595.636 -555.284 -453.048 
   Personalaufwand -1.400 -1.654 -1.698 
   Abschreibungen -1.079 -354 -263 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.917 -3.167 -2.512 
Betriebsergebnis 2.363  3.576 4.517 
Finanzergebnis -448  -306 -221 
   Erträge aus Beteiligungen 9 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14 119 89 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -471 -426 -310 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.915 3.270 4.296 
Außerordentliches Ergebnis -194 -12 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -265 -537 44 
Sonstige Steuern -1 -2 -1 
Ergebnisabführung 0  0 -4.047 
Jahresergebnis 1.455  2.719 291 
-57-

citiworks AG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 1,0%  0,7% 0,6% 
Abschreibungsquote  118,3% 60,3% 67,9% 
Investitionen (TEUR) 161 56 63 
Investitionsquote 17,7%  9,5% 16,3% 
Liquidität 3. Grades 127,5% 134,5% 137,1% 
Eigenkapital (TEUR) 19.228 20.711 18.281 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.650 17.650 17.650 
Eigenkapitalquote 21,7%  25,3% 26,3% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -8.600 -8.960 -8.474 
Verschuldungsgrad 361,0%  295,1% 280,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,2%  0,5% 0,9% 
Return on Investment (ROI) 1,6% 3,3% 6,2% 
Eigenkapitalrentabilität 7,6%  13,1% 23,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,2%  3,8% 6,7% 
Materialintensität 98,6%  98,4% 98,1% 
Rohertrag (TEUR) 6.856 7.574 7.355 
EBIT (TEUR) 2.372 3.576 4.517 
EBITDA (TEUR) 3.451 3.930 4.779 
ROCE 3,8% 6,6% 10,2% 
Personal    
Personalintensität 0,2%  0,3% 0,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 11 10 10 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 7 8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 16 17 18 
Frauenanteil Beschäftigte 31,3% 41,2% 44,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 1 3 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 2 3 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 39  40 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 97 94 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 40,0% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-58-

citiworks AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die citiworks AG betreibt den Energiehandel und die damit in Zusammenhang stehenden Dienstleis-
tungen. Der Unternehmensgegenstand schließt insbesondere die gewerbsmäßige Anschaffung und 
Veräußerung von Energie und Energiederivaten an Energiebörsen entweder im eigenen Namen und auf 
eigene Rechnung oder als Dienstleis tung für Dritte ein. Im Jahr 201 6 hat citiworks ein Stromportfolio 
mit einer Menge von 8,759 TWh bewirtschaftet, das Erdgasportfolio umfasste 5,063 TWh. Das Strom-
portfolio ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % gesunken, im Gasbereich nahmen die Mengen 
um 3,6 % zu. Im Berichtsjahr beliefen sich die Um satzerlöse auf insgesamt 460,4 Mio. EUR (Vorjahr: 
562,9 Mio. EUR). Sie betreffen mit 452,7 Mio. EUR (Vorjahr: 555,7 Mio. EUR) überwiegend den 
Strom- und Gashandel. Wesentlicher Grund für den Rückgang ist der im Jahresdurchschnitt 2016 ge-
sunkene Preise für Strom und Gas. 
 
Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Jahres überschuss in Höhe von 4,3 Mio. EUR vor Ergeb-
nisabführung gegenüber 2,7 Mio. EUR im Jahr 2015 erwirtschaftet werden, wobei aufgrund der seit 
dem 1. Januar 2016 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der ENTEGA AG als Organträge-
rin bei citiworks keine Steuern vom Einkommen und Ertrag mehr anfallen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rech-
nung getragen. Das Risikomanagement ist dahingeh end ausgerichtet, die Geschäftsentwicklung und 
die Lage des Unternehmens systematisch und lauf end beurteilen zu können. Das Risikomanagement 
der citiworks fokussiert insbesondere auf: Marktpreisrisiken aus der Beschaffung und Kraftwerksbe-
wirtschaftung (Mengen-und Preisrisiken), Kontrahe ntenrisiken und Operative Risiken im Geschäftsbe-
trieb. 
 
Die jeweiligen Risiken werden kontinuierlich erfasst,  nach einheitlichen Kriterien bewertet und gegen-
über den relevanten Gremien berichtet. Die Basis der Risikosteuerung bildet ein regelmäßiges Report-
ing. Dieses stellt eine durchgängige Transparenz sicher. Dem Vorstand sind danach keine Risiken be-
kannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend  sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnah-
men adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-59-

Effizienz:Klasse GmbH 
Anschrift: Hindenburgstraße  1 
64295 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 360360  
http://www.effizienz-klasse.de 
Gründung: 01.04.2014 
Handelsregister:  HRB 93270, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung und die Vermittlung von Dienstleistungen auf den 
Gebieten der Energie, der Energieeffizienz und der Wasserversorgung sowie die Vermittlung von 
Planungs-, Sanierungs-, Errichtungs- und Modernisierungsleistungen an Gebäuden und technischen 
Anlagen sowie die Vermittlung von Handelsgeschäften und Verträgen für Dritte in diesen Bereichen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Handwerkskammer Rhein-Main 51,00% 
ENTEGA AG 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Jung, Ludwig Geschäftsführer k.A. 
Stang, Norbert Geschäftsführer k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-60-

Effizienz:Klasse GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1  3 3 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1 3 0 
   Sachanlagen 0 0 3 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 82  147 140 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 48 25 48 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 35 123 92 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 8 
Summe Aktiva 83 150 152 
Passiva    
Eigenkapital 39  40 75 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 14 15 50 
Rückstellungen 17  14 28 
Verbindlichkeiten 27  96 49 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 83 150 152 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 37  139 238 
   Umsatzerlöse 37 139 238 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 3 0 2 
Betriebsleistung 40  139 240 
Betriebsaufwand -19  -139 -214 
   Materialaufwand 0 -28 -33 
   Personalaufwand -2 -41 -53 
   Abschreibungen -1 -1 -2 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -16 -69 -125 
Betriebsergebnis 21  1 26 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 21 1 26 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6 0 -8 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 14  1 18 
-61-

Effizienz:Klasse GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 1,0%  1,8% 2,3% 
Abschreibungsquote  104,6% 25,9% 66,5% 
Investitionen (TEUR) 96 3 3 
Investitionsquote 11307,4%  108,3% 86,0% 
Liquidität 3. Grades 187,2% 133,6% 183,3% 
Eigenkapital (TEUR) 39 40 75 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 47,1%  26,5% 49,5% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 27 69 -48 
Verschuldungsgrad 112,1%  277,2% 101,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 38,5%  0,4% 7,5% 
Return on Investment (ROI) 17,1% 0,4% 11,8% 
Eigenkapitalrentabilität 36,3%  1,4% 23,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 17,1%  0,5% 11,9% 
Materialintensität 0,0%  20,0% 13,8% 
Rohertrag (TEUR) 37 111 205 
EBIT (TEUR) 21 1 26 
EBITDA (TEUR) 21 1 28 
Kostendeckungsgrad -205,6%  -100,6% -112,3% 
Personal    
Personalintensität 5,9%  29,7% 22,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-62-

Effizienz:Klasse GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Geschäftsjahres 2016 wurde nicht zur Verfügung gestellt.  
 
Der Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbe reich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet.  
 
Die Gesellschaft verfügt über keine festangestellten Mitarbeiter. 
 
-63-

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701-5050  
http://www.e-netz-suedhessen.de/ 
Gründung: 29.06.2005 
Handelsregister:  HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung , der Bau, der Betrieb und die Wartung von 
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwe rken, Transportsysteme für Energie, Fernwärme, 
Wasser, Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlagen, Pumpwerken, 
Rohrleitungen, Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Verwaltungsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Kalisch, Reinhard   
    Klein, Holger   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
Verwaltungsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas  Vorsitzender k.A. 
Wolff, Dr. Marie-Luise  1. stv. Vorsitzende k.A. 
Noller, Ralf  2. stv. Vorsitzender k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied k.A. 
Dindorf, Ralf  Mitglied k.A. 
Ehinger, Bernd  Mitglied k.A. 
Heinz, Thomas  Mitglied k.A. 
Krenzke, Manuel Stadtverordneter a.D. Mitglied k.A. 
Lehrian, Claudia  Mitglied k.A. 
Sturm, René  Mitglied k.A. 
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Verwaltungsrates 
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen im Jahr 2016 in Summe 14 TEUR. 
  
-64-

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 30.522  44.125 56.782 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 174 418 28 
   Sachanlagen 30.295 43.682 56.740 
   Finanzanlagen 53 25 14 
Umlaufvermögen 141.471  87.300 82.592 
   Vorräte 8.711 9.438 10.083 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 119.370 67.441 54.019 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 13.390 10.421 18.490 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 171.992 131.425 139.373 
Passiva    
Eigenkapital 20.033  8.883 6.184 
   Kapitalanteile 20.000 20.000 20.000 
   Rücklagen 13.953 13.953 13.953 
   Bilanzergebnis -13.920 -25.070 -27.769 
Empfangene Investitionszuschüsse 5.243 5.860 7.116 
Rückstellungen 113.862  104.114 97.282 
Verbindlichkeiten 32.855  12.567 28.791 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 171.992 131.425 139.373 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 214.461  328.997 354.100 
   Umsatzerlöse 220.276 325.758 350.225 
   Bestandsveränderungen -7.456 -2.032 -1.222 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 1.642 5.271 5.098 
Sonstige betriebliche Erträge 9.026 18.701 5.058 
Betriebsleistung 223.488  347.698 359.158 
Betriebsaufwand -218.257  -355.987 -359.556 
   Materialaufwand -145.640 -286.443 -304.131 
   Personalaufwand -50.112 -50.762 -38.016 
   Abschreibungen -1.875 -2.304 -2.936 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.630 -16.478 -14.473 
Betriebsergebnis 5.231  -8.290 -398 
Finanzergebnis -2.227  -2.034 -1.910 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 2 2 2 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 194 150 179 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -2 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.422 -2.186 -2.091 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.003 -10.324 -2.308 
Außerordentliches Ergebnis -15.555 -241 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.245 0 0 
Sonstige Steuern -124 -585 -391 
Jahresergebnis -13.920  -11.150 -2.699 
-65-

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 179,6% 106,5% 78,1% 
Anlagenintensität 17,7%  33,6% 40,7% 
Abschreibungsquote  6,1% 5,2% 5,2% 
Investitionen (TEUR) 8.387 22.041 20.838 
Investitionsquote 27,5%  50,0% 36,7% 
Liquidität 3. Grades 126,4% 111,1% 94,0% 
Eigenkapital (TEUR) 20.033 8.883 6.184 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.000 20.000 20.000 
Eigenkapitalquote 11,6%  6,8% 4,4% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 18.046 -20.288 16.224 
Verschuldungsgrad 758,5%  >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -6,5%  -3,4% -0,8% 
Return on Investment (ROI) -8,1% -8,5% -1,9% 
Eigenkapitalrentabilität -69,5%  -125,5% -43,6% 
Gesamtkapitalrentabilität -6,7%  -6,8% -0,4% 
Materialintensität 65,2%  82,4% 84,7% 
Rohertrag (TEUR) 68.822 42.554 49.969 
EBIT (TEUR) 5.233 -8.288 -396 
EBITDA (TEUR) 7.107 -5.984 2.541 
ROCE -26,7%  -49,6% -2,6% 
Personal    
Personalintensität 22,4%  14,6% 10,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 655 553 431 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 68 63 52 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 723 616 483 
Frauenanteil Beschäftigte 9,4% 10,2% 10,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 77 74 73 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 15 16 12 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 92 90 85 
Frauenanteil Auszubildende 16,3% 17,8% 14,1% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 19 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 141 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47  43 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  25 23 25 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 20,0% 25,0% 25,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-66-

e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Geschäftsmodell der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG umfasst den zuverlässigen Betrieb und 
die innovative Weiterentwicklung der Verteilnetze für Strom und Erdgas in der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und zahlreichen weiteren Kommunen in Südhessen. Dies umfasst auch die Planung und 
Projektierung sowie den Bau von Netzen und netz technischen Anlagen für den eigenen Netzbetrieb 
und den externer Kunden (sonstige Netzbetreiber, Kommunen, Industrie und Gewerbe). Das Dienst-
leistungsspektrum beinhaltet zudem die Einrichtung von Netzanschlüssen sowie die kommunale Bau-
landerschließung, die Planung sowie den Bau und Be trieb von Straßenbeleuchtungs- und Verkehrssig-
nalanlagen sowie sonstige herstellerunabhängige Di enstleistungen für Industrie und Gewerbe im Be-
reich Anlagenbau und Betriebsführung. Die Geschäft sführung der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
hat im Berichtsjahr die Umsetzung des bereits im Geschäftsjahr 2014 begonnenen Projektes „Vor-
wärtsstrategie“ mit dem Ziel vorangetrieben, die strategische Ausrichtung mit Einspar- und Wachs-
tumspotenzialen im Geschäftsfeld Netze weiter zu entwickeln. Damit einher geht die konsequente 
Fortsetzung bei der Optimierung der operativen Prozesse und des Lagerbereichs.  
Die Umsatzerlöse in der Sparte Gasverteilung und sonstige Aktivitäten Gas belaufen sich auf insge-
samt 67,8 Mio. EUR (Vorjahr: 53,4 Mio. EUR), in der Sparte Elektrizitätsverteilung sind Umsätze in 
Höhe von 244,7 Mio. EUR (Vorjahr: 229,4 Mio. EUR) erzielt worden. Die Umsatzerlöse im Anlagenbau 
aus dem nicht regulierten Geschäft belaufen sich im Berichtsjahr auf 34,1 Mio. EUR (Vorjahr: 
39,0 Mio. EUR). Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: 5,3 Mio. EUR) ent-
halten die in den Anlagen der Strom- und Gasverte ilung zu aktivierenden Ei genleistungen der Gesell-
schaft. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge von 18,7 Mio. EUR um 13,6 Mio. EUR bzw. 
72,7 % auf 5,1 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Erträge aus Arbeitneh-
merüberlassung sowie Auswirkungen aus der erstmaligen Umsetzung des Bilanzrichtlinie-
Umsetzungsgesetzes (BilRUG) im Berichtsjahr. Die Materialintensität im Verhältnis zur Gesamtleis-
tung ist von 82,4 % auf 84,7 % leicht gestiegen. Der Materialaufwand besteht im Wesentlichen aus 
dem Materialverbrauch, Aufwendungen für EEG- un d KWKG-Einspeisevergütungen an dezentrale Er-
zeuger, energiewirtschaftlichen Umlagen, Aufwen dungen aus der Beschaffung von Verlustenergie, 
Pachtentgelten für das Elektrizitäts- und Gasnetz de r ENTEGA Netz AG, Netzentgelten an vorgelagerte 
Netzbetreiber, Aufwendungen für Instandhaltungsa rbeiten, Betriebsführung und weiteren Aufwendun-
gen aus Dienstleistungsverträgen. Die Mitarbeiteranzahl (ohne Auszubildende) der e-netz Südhessen 
GmbH & Co. KG ist von durchschnittlich 616 Mitarbeitern im Jahr 2015 um insgesamt 134 Mitarbeiter 
bzw. 21,7 % auf durchschnittlich 483 Mitarbeiter im Berichtsjahr gesunken. Hauptursache hierfür sind 
die zum 1. August 2015 von der e- netz Südhessen GmbH & Co. KG auf die ENTEGA AG übertragenen 
Betriebsteile. Der Personalaufwand ist im Geschä ftsjahr um 12,7 Mio. EUR bzw. rd. 25,1 % auf 
38,0 Mio. EUR gesunken. Die sonsti gen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr 
von 16,5 Mio. EUR um 2,2 Mio. EUR bzw. 13,2 % auf 14,5 Mio. EUR gesunken. Gründe hierfür sind im 
Wesentlichen einmalige Zuführungen zu den Rückstellungen im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des 
Finanzergebnisses und Steueraufwands verbleibt ein Jahresfehlbetrag von 2,7 Mio. EUR. 
Für das anstehende Geschäftsjahr wird vor dem Hintergrund vorgegebener Erlösobergrenzen mit ei-
nem Umsatz von rund 336,8 Mio. EUR und einem Ja hresüberschuss von rund 0,4 Mio. EUR gerech-
net, auch weil sich ein Großteil der positiven Au swirkungen der Restrukturierungsmaßnahmen ab dem 
Jahr 2017 einstellen wird. Für das Geschäftsjahr 2017 plant die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG mit 
Investitionen von 37,7 Mio. EUR, die im Wesentlichen auf Strom- und Gasnetze entfallen. Den Anforde-
rungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparen z im Unternehmensbereic h“ hinsichtlich der Ver-
pflichtung zum Risikomanagement  unter Anwendung von Kontrollsys temen wird Rechnung getragen. 
Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das vorhan dene System zur Erfassung und Dokumentation von 
bestandsgefährdenden Risiken der ENTEGA AG eingebunden. Über relevante Risiken wird die 
ENTEGA AG in diesem System zeitnah informiert. Der Geschäftsführung der e-netz Südhessen 
GmbH & Co. KG sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend 
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligun
 gsberichtes abgegeben. 
 
 
-67-

e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 7010     
Gründung: 28.06.2005 
Handelsregister:  HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A. 
Klein, Holger Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 8 8 8 
Eigenkapital (TEUR) 108 108 108 
Bilanzsumme (TEUR) 120 120 119 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-68-

-69-

ENTEGA AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 7010 
info@entega.de  
http://www.entega.ag/ 
Gründung: 01.01.2003 
Handelsregister:  HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Energie und Wasser sowie Entsorgung 
einschließlich des Baus, Betriebs und der sons tigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art 
einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen fü r Energie, Wasser und Abwasser, die Planung, 
Baureifmachung, Einrichtung, Betreuung, Bewi rtschaftung und Verwaltung von Bauten und 
Grundstücken in allen Rechts- und Nutzungsformen  sowie die Erbringung von Dienstleistungen in 
diesen Bereichen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 93,23% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg und Gemeinden 5,12% 
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20% 
Sonstige 0,45% 
   
Beteiligungen   
citiworks AG 100,00% 
e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 100,00% 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ENTEGA Medianet GmbH 100,00% 
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100,00% 
ENTEGA Netz AG 100,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00% 
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 100,00% 
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 100,00% 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 100,00% 
MW-Mayer GmbH 95,00% 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 74,90% 
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 74,90% 
ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 74,90% 
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 74,00% 
Effizienz:Klasse GmbH 49,00% 
ENTEGA STEAG Wärme GmbH 49,00%  
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 29,00% 
Hessenwasser GmbH & Co. KG 27,27% 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 27,27% 
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 25,10% 
Global Tech I Offshore Wind GmbH 24,90% 
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG 20,97% 
Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf Verwaltungs-GmbH 20,97% 
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG i.L. 17,90% 
8KU GmbH 12,50% 
Gasversorgung Unterfranken GmbH 11,05% 
-70-

ENTEGA AG 
 
 
Stadtwerke Langen GmbH 
 
 
10,00% 
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH 9,00% 
EW Medien und Kongresse GmbH 5,70% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
GasLINE Telekomm.mbH 2,00% 
GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG 2,00% 
Kurgesellschaft Bad König GmbH 0,05% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
Beirat 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise Vorsitzende 458 TEUR 
Förster, Albrecht Mitglied 242 TEUR 
Niedermaier, Andreas Mitglied 333 TEUR 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 1.033 TEUR 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 15,4 TEUR 
Noller, Ralf  1. stv. Vorsitzender 11,4 TEUR  
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender 10,2 TEUR  
Angerer, Manfred  3. stv. Vorsitzender 11,4 TEUR  
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied 6,4 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 9,4 TEUR 
Benz, Hanno Stadtverordneter a.D. Mitglied 7,4 TEUR 
Congdon, Michael  Mitglied 6,4 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete  Mitglied 6,4 TEUR 
Gerland, Axel  Mitglied 7,4 TEUR 
Gläser, Heinz  Mitglied 6,4 TEUR 
Hanke, Dirk  Mitglied 6,4 TEUR 
Heinz, Thomas  Mitglied 6,4 TEUR 
Kiendl, Heinrich  Mitglied 7,4 TEUR 
Lehrian, Claudia  Mitglied 6,4 TEUR 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied 7,4 TEUR 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied 6,3 TEUR 
Storck, Ralf  Mitglied 6,4 TEUR 
Thomas, Helge  Mitglied 7,3 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 6,4 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Beir ats entstanden im Geschäftsjahr 2016 Aufwen-
dungen in Höhe von 188 TEUR. Diese beinhalten auch Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig 
ausgeschieden sind. 
  
-71-

ENTEGA AG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 928.042  898.000 878.113 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 158 159 85 
   Sachanlagen 128.849 126.184 124.119 
   Finanzanlagen 799.035 771.658 753.910 
Umlaufvermögen 302.298  285.912 248.578 
   Vorräte 12.384 7.933 8.264 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 243.221 256.432 206.659 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 46.693 21.548 33.655 
Rechnungsabgrenzungsposten 638  576 514 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 2.614  585 992 
Summe Aktiva 1.233.592 1.185.074 1.128.197 
Passiva    
Eigenkapital 399.343  400.085 393.866 
   Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278 
   Kapitalrücklagen 105.336 105.336 105.336 
   Gewinnrücklage 44.110 44.110 44.110 
   Bilanzergebnis 103.619 104.361 98.142 
Sonderposten 305  372 308 
Empfangene Investitionszuschüsse 15.691 15.109 15.371 
Rückstellungen 213.830  274.824 270.663 
Verbindlichkeiten 589.901  494.579 447.581 
Rechnungsabgrenzungsposten 113  105 408 
Passive latente Steuern 14.410 0 0 
Summe Passiva 1.233.592 1.185.074 1.128.197 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 337.075  328.867 314.526 
   Umsatzerlöse 337.402 329.102 314.163 
   Bestandsveränderungen -327 -259 358 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 24 5 
Sonstige betriebliche Erträge 196.464 35.202 14.030 
Betriebsleistung 533.540  364.069 328.555 
Betriebsaufwand -438.559  -441.046 -378.016 
   Materialaufwand -337.319 -335.721 -299.879 
   Personalaufwand -31.228 -44.100 -34.485 
   Abschreibungen -10.327 -8.553 -8.596 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -59.685 -52.672 -35.056 
Betriebsergebnis 94.980  -76.977 -49.461 
Finanzergebnis 10.606  76.671 58.920 
   Erträge aus Beteiligungen 27.155 13.380 8.865 
   Erträge aus Gewinnabführung 50.139 68.339 67.636 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 13.452 15.474 16.456 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.814 3.557 3.242 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -57.862 0 -16.709 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.971 -24.079 -20.570 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -120 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 105.587  -306 9.459 
Außerordentliches Ergebnis -4.826 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.305 3.789 817 
Sonstige Steuern -192 -175 -242 
Jahresergebnis 115.873  3.309 10.034 
-72-

ENTEGA AG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 65,0% 68,1% 67,4% 
Anlagenintensität 75,2%  75,8% 77,8% 
Abschreibungsquote  1,1% 1,0% 1,0% 
Investitionen (TEUR) 291.936 30.274 20.731 
Investitionsquote 31,5%  3,4% 2,4% 
Liquidität 3. Grades 50,4% 51,2% 47,8% 
Eigenkapital (TEUR) 399.343 400.085 393.866 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 146.278 146.278 146.278 
Eigenkapitalquote 32,4%  33,8% 34,9% 
Bankverbindlichkeiten 131.864  127.770 115.732 
Veränderung Verschuldung -39.608 -95.321 -46.999 
Verschuldungsgrad 208,8%  196,1% 186,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 34,4%  1,0% 3,2% 
Return on Investment (ROI) 9,4% 0,3% 0,9% 
Eigenkapitalrentabilität 29,0%  0,8% 2,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 11,6%  2,3% 2,7% 
Materialintensität 63,2%  92,2% 91,3% 
Rohertrag (TEUR) -244 -6.854 14.646 
EBIT (TEUR) 185.606 20.216 43.495 
EBITDA (TEUR) 195.933 28.769 52.091 
ROCE 14,5%  3,1% 3,7% 
Personal    
Personalintensität 5,9%  12,1% 10,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 167 235 306 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 146 151 156 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 313 386 462 
Frauenanteil Beschäftigte 46,6% 39,1% 33,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 53 57 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 77 91 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43  45 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 114 75 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 33,3% 33,3% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 10,0% 10,0% 10,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-73-

ENTEGA AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der ENTEGA-Konzern wird vom Mutterunternehmen ENTEGA AG geführt. Hier sind alle zentralen 
Querschnittsaufgaben wie zum Beispiel Energiebeschaffung und Energieerzeugung, Kommunikation, 
Recht, Finanzen, Einkauf, Person alverwaltung und die öffentlich-rechtliche Betriebsführung zusam-
mengefasst. 
 
Auch das Geschäftsjahr 2016 war für die ENTEGA AG von einer zunehmende n Wettbewerbsintensität 
im Energievertrieb und weiterhin geringen Erzeugerpreisen für Strom geprägt, was sich belastend auf 
bereits getätigte Investitionen in einzelnen Erzeugungskapazitäten und auf langfristige Stromlieferver-
träge auswirken. Insgesamt reduzierten sich die Umsatzerlöse der ENTEGA AG um 14,9 Mio. EUR 
bzw. 4,5 % auf 314,2 Mio. EUR trotz der Erstanwendung des BilRUG, durch die Erträge in Höhe von 
17,1 Mio. EUR erstmalig in den Umsätzen ausgewie sen wurden. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen 
auf konzerninterne Handelsums ätze für Strom, Gas und CO
2-Zertifikate zurückzuführen, die im Ver-
gleich zum Vorjahr um 30,1 Mio. EUR niedriger ausfie len. Die Ursache hierfür ist in erster Linie die 
Entwicklung der Preise, während der Stromabsatz von 2,8 Mrd. kWh auf 2,9 Mrd. kWh und der Gasab-
satz von 3,3 Mrd. kWh auf 3,5 Mrd. kWh sogar anstiegen. 
 
Korrespondierend zu dem niedrigeren Niveau an konzerninterne n Handelsumsätzen verringerte sich 
der Materialaufwand um 35,8 Mio. EUR bzw. 10,7 %.  Der Rohertrag stieg bereinigt um den Effekt aus 
der erstmaligen Anwendung des BilRUG um 4,4 Mio. EUR. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 35,2 Mio. EUR auf 14,0 Mio. EUR gesunken, was haupt-
sächlich an der o.g. Ausweisänderung durch das Bi lRUG liegt. Zusätzlich fielen die Gewinne aus Ver-
äußerung von Sachanlagen um 2,6 Mio. EUR geringer aus.  
 
Die Personalaufwendungen waren im Jahr 2015 star k geprägt von dem Absinken des Zinssatzes zur 
Abzinsung von Pensionsrückstellungen, was einen de utlichen Anstieg der Aufwendungen für Altersvor-
sorge zur Folge hatte. Im Berichtsjahr hingegen fiel der Zinssatz wieder etwas höher aus, so dass im 
Jahresvergleich ein Rückgang der Personalaufwendung en von 9,6 Mio. EUR bzw. 21,8 % zu verzeich-
nen war, obwohl durch konzerninterne Personalübergänge die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von 
386 auf 462 stieg. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 35,1 Mio. EUR haben sich zum Vorjahr (52,7 Mio. EUR) 
deutlich verringert, wovon 8,1 Mio.  EUR auf den Wegfall von Aufwen dungen aus konzerninterner Per-
sonalüberlassung entfallen, nachdem im August 2015  die betreffenden Mitarbeiter in die ENTEGA AG 
gewechselt waren. Weitere Ursachen für den Rück gang waren im Wesentlichen geringere Forderungs-
abschreibungen und einmalige Belastungen im Vorjahr für die Vorsorge für rechtliche Risiken.  
 
Das Beteiligungsergebnis fällt mit 76,2 Mio. EUR (Vorjahr: 97,2 Mio. EUR) deutlich geringer aus, was 
in erster Linie auf die Abschreibungen auf Finanz anlagen im Bereich der regenerativen Erzeugung zu-
rückzuführen ist. 
 
Der Saldo aus Zinserträgen und -aufwendungen verbessert sich von -20,5 Mio. EUR auf -17,3 Mio. EUR 
dank einer geringeren Belastung aus Schuldscheindarlehen und konzerninterner Darlehen. 
 
Die Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag  fielen um 3,0 Mio. EUR geringer aus, aller-
dings war hier im Vorjahr ein positiver Effekt in Höhe von 14,4 Mio. EUR aus der ertragswirksamen 
Auflösung der passiven latenten Steuer enthalten.  
 
Letztlich überwiegen im Vergleich zum Vorjahr der positive Sondereffekt im Personalaufwand aus der 
Zinssatzänderung sowie die deutlich geringeren so nstigen betrieblichen Aufw endungen die im Jahr 
2016 angefallenen Aufwendungen aus der Anpassu ng des Beteiligungsportfolios, so dass die 
ENTEGA AG das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von 10,0 Mio. EUR (Vorjahr: 
3,3 Mio. EUR) bzw. unter Berücksichtigung des Ge winnvortrags aus dem Vorjahr mit einem Bilanzge-
winn von 98,1 Mio. EUR abschließt. 
 
Im Einzelabschluss der ENTEGA AG erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017, dass bei Um-
sätzen von rund 270 Mio. EUR ein Jahresfehlbetrag von 7,8 Mio. EU R ausgewiesen wird. Auch dieses 
Jahresergebnis wird durch die Risikovorsorge für langfristige Strombezugsverträge geprägt sein. Der 
Schwerpunkt der Investitionen mit einem Volumen von 32,2 Mio. EUR wird auch im Jahr 2017 in den  
 
 
-74-

ENTEGA AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Wasser- und Wärmenetzen sowie den Ausleihungen liegen, allerdings in höherem Umfang als im Be-
richtsjahr. 
 
Neben allgemeinen Markt- und Betriebsrisiken be stehen erzeugungs-, bezugs- und absatzseitige 
Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftigen Pr eisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der 
Umsetzung der strategischen Ausrichtung des ENTEGA -Konzerns. Wesentliche Risiken betreffen hier-
bei insbesondere den Bereich der regulierten Energienetze und die auf die Rentabilität des GTKW und 
der GKI sowie das Ergebnispotenzial langfristiger Bezugsverträge wirkenden Ausgestaltungen von 
Marktdesign und Marktpreisniveau. Weitere regulato rische Chancen und Risiken können sich aus Än-
derungen gesetzlicher Anforderungen an Energieunternehmen ergeben. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement unte r Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Teil des Risikomanagements bildet das nach den Vorschriften des Aktiengesetzes eingerich-
tete konzernweite Risikofrüherkennungssystem. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch die Deloitte GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechungserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
-75-

ENTEGA Energie GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100 
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 0800/ 4800 888  
kundenservice@entega.de  
http://www.entega.de 
Gründung: 07.07.2003 
Handelsregister:  HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertri eb von Energie sowie die Erbringung von 
Dienstleistungen in diesem Bere ich. Wesentliches Ziel ist die Sicherstellung der allgemeinen 
Energieversorgung im Rhein-Main-Neckar Raum. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Beteiligungs-GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gey, Frank Mitglied k.A. 
Schmidt, Thomas Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise  Vorsitzende k.A.  
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Fuchs, Sonja  Mitglied k.A. 
Ozimec, Ana-Marija  Mitglied k.A. 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Zissel, Jörg  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Beirates 
Zu den Bezügen des Beirats wurden keine Angaben gemacht. 
  
-76-

ENTEGA Energie GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2.311  1.913 2.180 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 953 311 233 
   Sachanlagen 1.312 1.564 1.916 
   Finanzanlagen 46 38 30 
Umlaufvermögen 281.672  285.618 295.265 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 173.822 175.798 167.186 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 107.850 109.820 128.079 
Rechnungsabgrenzungsposten 8.140  7.909 7.698 
Summe Aktiva 292.123 295.440 305.143 
Passiva    
Eigenkapital 45.881  27.698 27.698 
   Gezeichnetes Kapital 6.953 6.953 6.953 
   Kapitalrücklagen 20.692 20.745 20.745 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 18.236 0 0 
Rückstellungen 63.493  56.280 65.262 
Verbindlichkeiten 182.749  211.462 212.182 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 292.123 295.440 305.143 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.066.374  1.069.726 1.099.301 
   Umsatzerlöse 1.066.374 1.069.726 1.099.301 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 15.005 14.125 9.743 
Betriebsleistung 1.081.379  1.083.851 1.109.044 
Betriebsaufwand -1.057.976  -1.038.699 -1.062.206 
   Materialaufwand -984.946 -967.371 -998.078 
   Personalaufwand -15.613 -15.800 -15.758 
   Abschreibungen -1.254 -1.057 -422 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -56.163 -54.471 -47.948 
Betriebsergebnis 23.404  45.152 46.838 
Finanzergebnis 86  50 -30 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 716 697 659 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -630 -647 -689 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.490 45.202 46.808 
Außerordentliches Ergebnis -4.065 -29 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.179 -2 -739 
Sonstige Steuern -10 -11 -164 
Ergebnisabführung 0  -45.160 -45.905 
Jahresergebnis 18.236  0 0 
-77-

ENTEGA Energie GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 0,8%  0,6% 0,7% 
Abschreibungsquote  54,3% 55,3% 19,4% 
Investitionen (TEUR) 196 689 782 
Investitionsquote 8,5%  36,0% 35,9% 
Liquidität 3. Grades 118,5% 110,7% 110,4% 
Eigenkapital (TEUR) 45.881 27.698 27.698 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.953 6.953 6.953 
Eigenkapitalquote 15,7%  9,4% 9,1% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 85.207 28.714 720 
Verschuldungsgrad 536,7%  966,6% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,7%  4,2% 4,2% 
Return on Investment (ROI) 6,2% 15,3% 15,0% 
Eigenkapitalrentabilität 39,7%  163,0% 165,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,5%  15,5% 15,3% 
Materialintensität 91,1%  89,3% 90,0% 
Rohertrag (TEUR) 81.428 102.355 101.223 
EBIT (TEUR) 23.404 45.152 46.838 
EBITDA (TEUR) 24.658 46.209 47.260 
ROCE 13,3%  28,7% 30,0% 
Personal    
Personalintensität 1,4%  1,5% 1,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 93 89 94 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 115 107 113 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 208 196 207 
Frauenanteil Beschäftigte 55,3% 54,6% 54,6% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 41 47 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 22 26 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43  44 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 81 76 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - 30,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-78-

ENTEGA Energie GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA Energie GmbH ist einer der erfolgreichsten Ökostromanbieter Deutschlands und betreibt 
neben dem Vertrieb von nachhaltig erzeugter Energie auch die Erbringung innovativer Dienstleistungen 
in diesem Bereich. Die im Jahr 2014 eingeschlagene Strategie mit Fokusierung auf das Stammgebiet 
(Rhein-Main-Neckar-Gebiet) wurde im Jahr 2016 im Pr ivatkundenbereich kontin uierlich fortgeführt. 
Zielsetzung ist weiterhin die Erhaltung bzw. der Au sbau der Marktanteile, was im Wesentlichen durch 
die kontinuierliche Reduzierung der Kündigungen und die Rückgewinnung ehemaliger Kunden erfolgen 
soll. Die Strompreise konnten nach der Preissenkung  im Jahr 2015 in 2016 stabil gehalten werden. 
Die Gaspreise wurden im Grundversorgungstarif zu m 1. Oktober 2016 gesenkt. Ein Haushalt mit ei-
nem Jahresverbrauch von 20.000 kWh spart fortan ru nd 173 EUR pro Jahr. Trotz dieser Maßnahmen 
und der damit verbundenen Annäherung des Preisnivea us an den Markt, ist die Anzahl an Kündigun-
gen in den ersten Monaten nicht zurückgegangen. Aus diesem Grund wurden jeweils im Sommer und 
im Winter Präventionskampagnen durchgeführt. Erfreulicherweise haben beide genannten Kampagnen 
und auch die Treuekampagne aus dem Jahr 2015 zu einer erneuten Steigerung des Kundenbindungs-
indexes geführt. Im Jahr 2014 sind wir bei 75,6 Punkten gestartet und konnten den Wert über die Jah-
re auf 80,0 Punkte steigern. Damit gehört die ENTEGA Energie GmbH zu den besten Energieversor-
gern im bundesweiten Vergleich. Die Akquisen im Jahr 2016 waren geprägt durch drei Besonderhei-
ten: den Einstieg in den bundesweiten Stromheizu ngsmarkt, die Intensivierung der Onlinemaßnahmen 
und die Kooperation mit der ProSiebenSat.1 Medi a SE unter der neuen Marke „SimplyGreen“. In 
Summe haben diese Maßnahmen zu einer deutlichen Steigerung der Akquisen geführt. Parallel zum 
klassischen Geschäftsmodell wurden insbesondere im dritten und vierten Quartal 2016 die Vertriebs-
maßnahmen im Energiedienstleist ungsbereich gesteigert. Analog dem Privatkundenbereich wurde 
auch im Geschäftskundenbereich die eingeschlagene Strategie kontinuierlich weiterverfolgt. Die Vision 
ist die Entwicklung vom klassischen Energieversorger hin zum Energiedienstleister, der auch Strom 
und Gas anbietet.  
Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die Gesellschaft ei nen Umsatz in Höhe von 1.099,3 Mio. EUR (Vorjahr 
1.069,7 Mio. EUR). Der Anstieg um 29,6 Mio. EUR re sultiert im Wesentlichen aus dem Stromverkauf, 
durch preisgetriebene Faktoren im Geschäftskundenbereich. Von den Umsatzerlösen entfallen 
887,4 Mio. EUR (Vorjahr 856,7 Mio. EUR) auf die Sparte Strom und 207,0 Mio. EUR (Vorjahr 213,2 
Mio. EUR) auf die Sparte Gas, daneben bestehen  sonstige Umsätze und Umsatzminderungen von 4,9 
Mio. EUR. Den Erlösen stehen insgesamt Materialau fwendungen in Höhe von 998,1 Mio. EUR (Vorjahr 
967,4  Mio. EUR) gegenüber, so dass sich eine Materialintensität von 90,0 % (Vorjahr 90,4 %) ergibt. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen insgesam t  9,7  Mio. EUR (Vorjahr 14,1 Mio. EUR). Der 
Rückgang von 4,4 Mio. EUR rührt vor allem aus der Erstanwendung des Bilanzrichtlinien-
Umsetzungsgesetz (BilRUG), wodurch Erträge aus bereits ausgebuchten  Forderungen (3,1 Mio. EUR) 
sowie sonstige betriebliche Erträge (1,3 Mio. EUR) in den Umsatzerlösen ausgewiesen werden. Das 
Jahresergebnis wird des Weiteren vor allem vom annähernd konstanten Personalaufwand von 
15,8 Mio. EUR (Vorjahr 15,8 Mio. EUR) sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen geprägt, die 
durch Sparmaßnahmen, welche im  Wesentlichen im Bereich IT, Ma rketingaufwand und durch Opti-
mierung des Forderungsmanagements geprägt wurd en, im Vergleich zum Vorjahr um 12,0 % auf 
47,9 Mio. EUR sanken. Durch den Einbezug in die ertragsteuerliche Organschaft mit der ENTEGA AG 
als Organträgerin fallen bei der ENTEGA Energie GmbH seit 2015 keine Steuern vom Einkommen und 
Ertrag mehr an. Die im Geschäftsjahr 2016 ausg ewiesenen 0,7 Mio. EUR Steuern vom Einkommen 
und Ertrag betreffen Vorjahre. In Summe wurde ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
45,9 Mio. EUR (Vorjahr 45,2 Mio. EUR) erwirtschaftet. 
Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2017 einen Rückgang des Umsatzes im mittleren einstelligen 
Prozentbereich sowie einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung zwischen 30 und 35 Mio. EUR 
erwartet. Den Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA 
AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gege nm
 aßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, welc he den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. Der 
Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Ei ne Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 
2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-79-

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt  
Kontakt: 06151/ 970 2000  
http://www.entega.de 
Gründung: 30.05.2005 
Handelsregister:  HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Heizungsbau-  und Sanitärgeschäftes, die 
Herstellung und Errichtung von sanitären und elektrischen Anlagen, der Ein- und Verkauf von Koch-, 
Warmwasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation 
von solchen Anlagen sowie die Errichtung von Anlagen zur Trinkwassererhaltung sowie die 
Erbringung von Dienstleistungen und Durchführung von Projekten in diesen Bereichen sowie die 
Inbetriebsetzung von Zählern und die Durchführung von Zählerwechseln. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Scherrer, Martin   
    Kelnhofer, André   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-80-

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 352  500 611 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 68 32 27 
   Sachanlagen 281 465 581 
   Finanzanlagen 2 2 2 
Umlaufvermögen 13.514  14.352 15.738 
   Vorräte 2.994 4.166 5.985 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 8.502 8.218 6.960 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.018 1.967 2.794 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 13.866 14.852 16.349 
Passiva    
Eigenkapital 2.867  4.106 3.446 
   Kapitalanteile 101 101 101 
   Rücklagen 3.345 3.345 3.345 
   Bilanzergebnis -579 660 0 
Rückstellungen 5.299  5.788 5.313 
Verbindlichkeiten 5.700  4.959 7.590 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 13.866 14.852 16.349 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 37.697  38.220 38.121 
   Umsatzerlöse 37.330 38.564 32.563 
   Bestandsveränderungen 367 -344 5.559 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 685 935 465 
Betriebsleistung 38.381  39.155 38.587 
Betriebsaufwand -37.405  -37.476 -36.977 
   Materialaufwand -20.311 -21.446 -20.736 
   Personalaufwand -12.794 -12.401 -12.893 
   Abschreibungen -142 -125 -143 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.158 -3.505 -3.204 
Betriebsergebnis 976  1.679 1.610 
Finanzergebnis -207  -194 -154 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -214 -194 -155 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 769 1.486 1.455 
Außerordentliches Ergebnis -438 -1 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -215 -213 
Sonstige Steuern -32 -31 -49 
Jahresergebnis 298  1.238 1.194 
-81-

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 919,4% 900,8% 629,8% 
Anlagenintensität 2,5%  3,4% 3,7% 
Abschreibungsquote  40,5% 24,9% 23,5% 
Investitionen (TEUR) 96 297 254 
Investitionsquote 27,3%  59,4% 41,6% 
Liquidität 3. Grades 127,1% 138,7% 125,9% 
Eigenkapital (TEUR) 2.867 4.106 3.446 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 101 101 101 
Eigenkapitalquote 20,7%  27,6% 21,1% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -6.669 -741 2.631 
Verschuldungsgrad 383,6%  261,8% 374,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,8%  3,2% 3,1% 
Return on Investment (ROI) 2,2% 8,3% 7,3% 
Eigenkapitalrentabilität 10,4%  30,2% 34,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,7%  9,6% 8,2% 
Materialintensität 52,9%  54,8% 53,7% 
Rohertrag (TEUR) 17.386 16.775 17.385 
EBIT (TEUR) 976 1.679 1.610 
EBITDA (TEUR) 1.119 1.804 1.753 
ROCE 7,4% 19,7% 15,1% 
Personal    
Personalintensität 33,3%  31,7% 33,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 211 191 196 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 21 20 21 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 232 211 217 
Frauenanteil Beschäftigte 9,1% 9,5% 9,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 7 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 29 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 40  41 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-82-

ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Gesellschaftszweck der ENTEGA Gebäudetechnik is t der Anlagenbau in der technischen Gebäudeaus-
rüstung, welches die Planung, Errichtung und Wartung von Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und sanitär-
technischen Anlagen sowie deren Mess-, Steuer- und Regelsystemen beinhaltet. Dabei werden vom 
Privatkunden über Gewerbe- und Industriekunden, bis hin zum öffentlichen Auftraggeber nahezu sämt-
liche Kundengruppen angesprochen und bedient. Ergänzt wird dieses Geschäft um Dienstleistungen 
wie Installation, Inbetriebsetzung und Tausch von Strom-, Gas- und Wassermessstellen für den örtli-
chen überregionalen Netzbetreiber. 
Die gute Konjunktur in 2016 und die Investitionsfreudigkeit der Endverbraucher führten bereits im 
ersten Quartal 2016 zu einer guten Auslastung, di e sich durch einen hohen Auftragsbestand bis zum 
Jahresende 2016 fortführte.  Ein stabiler Geschäftsv erlauf in 2016 führte zu einer dauerhaften Grund-
auslastung. Zum einen durch Aufträge in Großprojekten, wie bspw. die Sanierung eines Bürogebäudes 
eines großen Finanzdienstleisters in Frankfurt am Main, zum anderen auch durch die gestiegen Anfra-
gen und Auftragseingänge im Kleinkundensegment. Bedingt durch den Fachkräftemangel ergab sich 
punktuell eine hohe Belastung des verfügbaren internen wie externen gewerblichen und technischen 
Personals. Im zweiten Halbjahr 2016 konnte durch die Sichtung des Arbeitsmarktes qualifizierte Mit-
arbeiter für das Unternehmen gewonnen werden. Aus dem Konzern heraus konnten junge Mitarbeiter 
nach Ihrer Ausbildung in eine Festanstellung übernommen werden.  
Die Betriebsleistung ist trotz gesunkener Umsätz e aufgrund der gestiegenen Bestandsveränderungen 
im Jahresvergleich zu 2015 nahezu unverändert. Gesunkene Umsätze wurden hierbei durch eine ge-
stiegene Bestandsveränderung ausgeglichen, was si ch hauptsächlich auf eine größere Baumaßnahme 
zurückführen lässt, die zum Jahresende noch nich t abgeschlossen war. Die Umsetzung des Bilanz-
richtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) führte zu dem Ausweis von Erträgen in Höhe von 219 TEUR 
unter den Umsatzerlösen, die nach alter Rechtslage noch als sonstige  betriebliche Erträge zu zeigen 
gewesen wären. Die sonstigen betr ieblichen Erträge haben sich aufg rund dieser Ausweisänderung so-
wie geringerer Rückstellungsauflösungen gegenüber dem Vorjahr um 486 TEUR reduziert. Der Materi-
alaufwand entwickelte sich in Korrelation mit der Betriebsleistung, die Materialaufwandsquote liegt bei 
54,4% (Vorjahr: 56,1%). Der Personalaufwand steigt  durch die Erhöhung des Personalbestandes um 
3,8% gegenüber dem Vorjahr. Der sonstige betriebliche Aufwand enthält im Wesentlichen Kosten für 
Fuhrpark, Miete, Energie, IT, Versicherungen, sowi e Verwaltungskosten im Konzern. Das Finanzergeb-
nis enthält im Wesentlichen die Zinsen aus dem Kontokorrentdarlehen des Mutterunternehmens 
ENTEGA AG sowie Avalgebühren für Bürgschaften. Insgesamt konnte die Gesellschaft einen Jahres-
überschuss von 1.194 TEUR ausweisen. 
Die Geschäftsführung erwartet in 2017 auch auf Grund der guten Auftragslage einen Anstieg der Ge-
samtleistung im einstelligen Prozentbereich sowie einen positiven Jahresüberschuss. Den Anforderun-
gen des "Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im  Unternehmensbereich" hinsichtlich der Verpflich-
tung zum Risikomanagement und der Anwendung vo n Kontrollsystemen wird Rechnung getragen. Die 
Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG eingebunden. Der 
Geschäftsführung sind danach keine Risiken beka nnt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend 
sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-83-

ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 970 2000  
http://entega.de 
Gründung: 20.05.2005 
Handelsregister:  HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und die Ge schäftsführung bei Handelsgesellschaften, 
insbesondere die Beteiligung als persönlich haften de geschäftsführende Gesellschafterin an der 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG in Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Scherrer, Martin Vorsitzender k.A. 
Kelnhofer, André Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 29 32 27 
Bilanzsumme (TEUR) 37 33 29 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-84-

-85-

ENTEGA NATURpur AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 3403 
Gründung: 29.04.1999 
Handelsregister:  HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen, 
insbesondere aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Bi omasse, Geothermie und Sonne sowie aus Kraft-
Wärme-Kopplungsanlagen einschließlich Dienstleistungen auf diesem Gebiet. Dies umfasst 
insbesondere auch die Erzeugung mittels Errich tung entsprechender eigener Anlagen oder der 
Beteiligung an solchen, sowie die Beschaffung und Vermarktung, einschließlich des Baus, Betriebs 
und der sonstigen Nutzung von Transportsystemen für Energien sowie die Errichtung, Betreuung, 
Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Horn, Markus Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Vorstandes 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Vorsitzender k.A.  
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL 1. stv. Vorsitzende k.A. 
Wolff, Dr. Marie-Luise  2. stv. Vorsitzende k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Heinz, Thomas  Mitglied k.A. 
Niedermaier, Andreas  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für den Aufsichtsrat für das Jahr 2016 wird nicht berichtet. 
  
-86-

ENTEGA NATURpur AG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.255  3.083 2.807 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 3.255 3.083 2.807 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 348  418 1.076 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 76 95 31 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 272 323 1.044 
Rechnungsabgrenzungsposten 23  22 21 
Summe Aktiva 3.626 3.523 3.904 
Passiva    
Eigenkapital 2.992  3.055 3.194 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 1.550 1.550 1.550 
   Gewinnrücklage 796 796 796 
   Bilanzergebnis -354 -290 -152 
Rückstellungen 48  50 46 
Verbindlichkeiten 586  417 664 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 3.626 3.523 3.904 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 606  648 622 
   Umsatzerlöse 606 648 622 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 51 4 2 
Betriebsleistung 657  652 624 
Betriebsaufwand -566  -560 -463 
   Materialaufwand -226 -227 -129 
   Personalaufwand -2 -5 1 
   Abschreibungen -271 -272 -276 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -67 -56 -60 
Betriebsergebnis 91  92 161 
Finanzergebnis -45  -28 -22 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -45 -28 -22 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 46 64 138 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 46  64 138 
-87-

ENTEGA NATURpur AG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 92,6% 100,0% 114,8% 
Anlagenintensität 89,8%  87,5% 71,9% 
Abschreibungsquote  8,3% 8,8% 9,8% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 56,9% 95,1% 157,9% 
Eigenkapital (TEUR) 2.992 3.055 3.194 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote 82,5%  86,7% 81,8% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -338 -169 247 
Verschuldungsgrad 21,2%  15,3% 22,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 7,6%  9,8% 22,3% 
Return on Investment (ROI) 1,3% 1,8% 3,5% 
Eigenkapitalrentabilität 1,5%  2,1% 4,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,5%  2,6% 4,1% 
Materialintensität 34,4%  34,8% 20,6% 
Rohertrag (TEUR) 380 421 493 
EBIT (TEUR) 91 92 161 
EBITDA (TEUR) 362 364 436 
ROCE 2,6% 2,6% 4,2% 
Personal    
Personalintensität 0,2%  0,8% -0,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-88-

ENTEGA NATURpur AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA NATURpur AG setzt die Schwerpunkte ihrer Geschäftstätigkeit auf die Errichtung von re-
generativen Energieerzeugungsanlagen, insbesondere im Bereich der Photovoltaik, sowie auf anwen-
dungsorientierte Forschung und Entwicklung. 
 
Die installierte Leistung aller Photovoltaikanlagen der NATURpur beträgt 1.564 kWp. Mittlerweile be-
stehen insgesamt 130 solcher Erzeugungsanlagen in insgesamt 54 Kommunen. 
 
Vor dem Hintergrund der Kompetenzen des ENTEGA -Konzerns im Geschäftsfeld Erzeugung bedient 
sich die NATURpur nicht eigener Mitarbeiter, sondern bezieht Dienstleistungen von ENTEGA-
Konzernunternehmen. 
 
Die Umsätze verminderten sich im Vorjahresvergleich um 26 TEUR auf 622 TEUR, die rückläufige 
Strommenge basiert aufgrund der geringeren Sonneneinstrahlung im Jahr 2016. Die Materialaufwen-
dungen verringerten sich im Vorjahresvergleich um  98 TEUR. Dies resultiert aus einer Vertragsände-
rung im Dienstleistungsvertrag mit der ENTEGA AGG. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine Abwei-
chung innerhalb des Personalaufwands. Dies ist auf den Unterschied der Zinssatzänderung für die 
Pensionsrückstellungen zurückzufü hren. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in 
Höhe von 138 TEUR. 
 
Der Vorstand erwartet für das Jahr 2017 und das fo lgende Jahr Umsätze und ein Jahresergebnis aus 
dem Betrieb der bestehenden PV-Anlagen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016. Aus ökologischer 
Verantwortung und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus, wird sich die NATURpur weiter aktiv an 
der Energieversorgung der Zukunft in der Region beteiligen. Da aufgrund der veränderten Rahmenbe-
dingungen weitere Investitionen auf Basis der Eins peisung nach EEG zunehmend schwieriger realisier-
bar erscheinen, wurde das Geschäftsmodell der NATURpur hinsichtlich der Verpachtung von Photovol-
taikanlagen an Gebäudebesitzer weiterentwickelt und dabei der produzierte PV-Strom für den Eigen-
verbrauchs des Pächters innerhalb des Gebäudes genutzt. Nachdem im Oktober 2015 auf dem Dach 
der Lichtenbergschule in Darmstadt eine der erst en größeren PV-Anlagen in Südhessen (Leistung 
65,78 kWp) nach diesem Betreibermodell in Zusa mmenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
in Betrieb genommen wurde, wird nun die Identifikation und Projektierung von weiteren Standorten 
und Projekten vorangetrieben. Neben Unterstützung beim Einspeisemanagement zur Erhöhung des 
Eigenstromnutzungsanteils, plant die NATURpur dabei vor allem auch Übernahme der Betriebsfüh-
rung der PV-Anlagen. Darüber hinaus ist die Ausweitung der Geschäftstätigkeiten auch über PV-
Dachanlagen, z.B. in der Anwendung von Speichersystemen, in Kombination mit Eigenerzeugung unter 
Nutzung von Konzernsynergien denkbar. Das geplan te Investitionsvolumen liegt bei jährlich rund 
100 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-89-

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 1060  
info@naturpur-institut.de 
http://www.naturpur-institut.de/ 
Gründung: 2008 
Handelsregister:  HRB 87149, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umwelt-  und Klimaschutzes, insbesondere der 
Wissenschaft und interdisziplinären Forschung zum nachhaltigen Umweltschutz sowie zur 
Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien, der Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler 
Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten, des nachhaltigen Schutzes der Natur und der 
Bewahrung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und 
des nachhaltigen Klimaschutzes. Soweit sich aus unmittelbarer Forschung Erkenntnisse über die 
Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten ergeben, 
werden diese der Allgemeinheit vollständig und unverzüglich zur Verfügung gestellt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
ENTEGA NATURpur AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Kuratorium 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Fenn, Bernhard Mitglied 0 TEUR 
Send, Matthias W. Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 
   
  
-90-

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 25.339  25.339 20.372 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 13 
   Finanzanlagen 25.339 25.339 20.359 
Umlaufvermögen 3.091  2.849 8.145 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 293 293 280 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.798 2.556 7.865 
Rechnungsabgrenzungsposten 1  281 209 
Summe Aktiva 28.431 28.469 28.725 
Passiva    
Eigenkapital 28.413  28.452 28.708 
   Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000 26.000 
   Kapitalrücklagen 2.333 2.333 2.333 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 80 119 375 
Rückstellungen 3  2 2 
Verbindlichkeiten 15  14 15 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 28.431 28.469 28.725 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 80 
Betriebsleistung 0  1 80 
Betriebsaufwand -667  -773 -494 
   Materialaufwand 0 0 -1 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 -10 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -667 -773 -483 
Betriebsergebnis -667  -772 -415 
Finanzergebnis 858  811 671 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 856 811 685 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -15 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 191 40 256 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 191  40 256 
-91-

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 112,1% 112,3% 140,9% 
Anlagenintensität 89,1%  89,0% 70,9% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,1% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 28.413 28.452 28.708 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26.000 26.000 26.000 
Eigenkapitalquote 99,9%  99,9% 99,9% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -8 0 1 
Verschuldungsgrad 0,1%  0,1% 0,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  - - 
Return on Investment (ROI) 0,7% 0,1% 0,9% 
Eigenkapitalrentabilität 0,7%  0,1% 0,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,7%  0,1% 0,9% 
Materialintensität -  0,0% 0,8% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 -1 
EBIT (TEUR) 189 39 271 
EBITDA (TEUR) 189 39 281 
Kostendeckungsgrad -128,7%  -105,1% -159,5% 
Personal    
Personalintensität -  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-92-

ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zweck der ENTEGA NATURpur Institut gGmbH ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, ins-
besondere von Forschung und Entwicklung in den Be reichen Erneuerbare Ener gien und Energieeffizi-
enz sowie die Anregung zum öffentlichen Diskurs üb er die Themen Klimaschutz und nachhaltige Ener-
gieversorgung. Die Ergebnisse stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden die Kooperationen mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD) 
und der Hochschule Darmstadt (HDA) fortgeführt. Es erfolgte die Fo rtführung angebahnter Projekte. 
Die Vermögenslage wird auf der Aktivseite dominiert durch die Wertpapiere des Anlagevermögens, die 
59,1% (Vorjahr: 77,1%) der Bilanzsumme ausmachen. Das Umlaufvermögen umfasst im Wesentlichen 
Zinsabgrenzungen und liquide Mittel. Die Gesellscha ft finanziert sich unve rändert nahezu ausschließ-
lich über Eigenkapital mit einer Eigenkapitalqu ote von 99,9 % (Vorjahr: 99,9 %). Gemäß dem Zweck 
der Gesellschaft werden die Zinserträge vollständig zur Förderung gemeinnütziger Projekte genutzt. 
Wesentliche Aufwendungen des Geschäftsjahres stehen im Zusammenhang mit der Förderung der 
vorgenannten Hochschulen. Das Geschäftsjahr 2016 schließt mit einem Jahresüberschuss von 
256 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR). Bezogen auf das Eigenk apital am Beginn des Geschäftsjahres erzielte 
das Institut mit seinem Finanzergebnis eine Rendite von 2,4 %. 
 
Für das Jahr 2017 ist die Auflösung des Instituts geplant. Ein Teil des Vermögens soll dabei in eine 
neue, noch zu gründende Gesellscha ft eingebracht werden, die an die Geschäftstätigkeit des Instituts 
anknüpft. Risiken für die Gesellschaft bestehen aus dem Vermögensmanagement der Kapitaleinlage. 
Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mittels einer konservativen Gestaltung des Anlageportfolios. 
Die Anlage erfolgt in rentenähnliche Papiere mit positiven Ratings sowie in Fonds, die für die risikoar-
me Anlage von Stiftungsvermögen konzipiert sind. Die Geschäftsführung wird dem Vermögensma-
nagement weiter erhöhte Aufmerksamkeit widmen und ggf. Anpassungen vornehmen. 
 
Der Geschäftsführung sind keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind 
und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. Die Prüfung des Jah-
resabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte  durch Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell-
schaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-93-

ENTEGA Netz AG 
Anschrift: Frankfurter Straße 100 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: -  
Gründung: 01.07.2007 
Handelsregister:  HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an 
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Röhl, Lars Mitglied k.A. 
Schultze, Ines Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 12 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender k.A.  
Noller, Ralf  1. stv. Vorsitzender k.A. 
Reißer, Rafael Bürgermeister 2. stv. Vorsitzender k.A. 
Angerer, Manfred  3. stv. Vorsitzender k.A. 
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied k.A. 
Benz, Hanno Stadtverordneter a.D. Mitglied k.A. 
Congdon, Michael  Mitglied k.A. 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete  Mitglied k.A. 
Gerland, Axel  Mitglied k.A. 
Gläser, Heinz  Mitglied k.A. 
Hanke, Dirk  Mitglied k.A. 
Heinz, Thomas  Mitglied k.A. 
Kiendl, Heinrich  Mitglied k.A. 
Lehrian, Claudia  Mitglied k.A. 
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Mitglied k.A. 
Storck, Ralf  Mitglied k.A. 
Thomas, Helge  Mitglied k.A. 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied k.A. 
Sprößler, Christel Bürgermeisterin 
(Roßdorf) 
Sachverständiger k.A.  
Verst, Günter Bürgermeister a.D. 
(Breuberg) 
Sachverständi
 ger k.A.  
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen für das Geschäftsjahr 2016 in Summe 24 TEUR. 
  
-94-

ENTEGA Netz AG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 535.233  509.686 499.792 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.504 2.363 2.275 
   Sachanlagen 529.078 506.323 497.517 
   Finanzanlagen 3.651 1.000 0 
Umlaufvermögen 159.705  128.658 139.372 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 68.344 44.306 56.267 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 91.360 84.351 83.105 
Rechnungsabgrenzungsposten 4.723  4.484 4.245 
Summe Aktiva 699.661 642.828 643.409 
Passiva    
Eigenkapital 248.130  248.130 248.130 
   Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000 
   Kapitalrücklagen 48.130 48.130 48.130 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Empfangene Investitionszuschüsse 74.759 74.030 74.734 
Rückstellungen 1.697  556 462 
Verbindlichkeiten 375.075  320.113 320.083 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 699.661 642.828 643.409 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 69.894  66.343 63.174 
   Umsatzerlöse 69.894 66.343 63.174 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.206 1.791 382 
Betriebsleistung 71.100  68.134 63.556 
Betriebsaufwand -33.313  -30.087 -30.287 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand -12 -12 -12 
   Abschreibungen -29.655 -27.827 -28.065 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.647 -2.248 -2.210 
Betriebsergebnis 37.787  38.047 33.269 
Finanzergebnis -20.606  -14.760 -16.180 
   Erträge aus Beteiligungen 2 0 41 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.993 5.063 3.601 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -6.579 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -21.022 -19.823 -19.822 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 17.181 23.287 17.090 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 121 
Sonstige Steuern -42 -56 -158 
Ergebnisabführung -17.139  -23.231 -17.053 
Jahresergebnis 0  0 0 
-95-

ENTEGA Netz AG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 46,4% 48,7% 49,6% 
Anlagenintensität 76,5%  79,3% 77,7% 
Abschreibungsquote  5,5% 5,5% 5,6% 
Investitionen (TEUR) 21.253 13.376 19.410 
Investitionsquote 4,0%  2,6% 3,9% 
Liquidität 3. Grades 281,3% >1000% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 248.130 248.130 248.130 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200.000 200.000 200.000 
Eigenkapitalquote 35,5%  38,6% 38,6% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -23.480 -54.962 -29 
Verschuldungsgrad 182,0%  159,1% 159,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 24,5%  35,0% 27,0% 
Return on Investment (ROI) 2,4% 3,6% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 6,9%  9,4% 6,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,5%  6,7% 5,7% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 69.894 66.343 63.174 
EBIT (TEUR) 37.789 38.047 33.310 
EBITDA (TEUR) 67.444 65.875 61.376 
ROCE 5,5% 6,7% 5,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 10,0% 10,0% 13,6% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-96-

ENTEGA Netz AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Gesellschaftszweck der ENTEGA Netz AG ist das Ha lten, Verwalten und Verpac hten von Eigentum an 
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften. Die 
ENTEGA Netz AG ist Eigentümerin von Strom- und Gasnetzen in 64 südhessischen Kommunen, für die 
der Netzbetrieb an die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH verpachtet ist. Die VNB 
ihrerseits verpachtet die Netze an die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die ENTEGA Netz AG 19,4 Mio. EUR in das Sachanlagevermögen investiert. 
Im Rahmen des Konzessionswettbewerbs ergab sich in 2016 keine Veränderung bei der ENTEGA Netz 
AG. Am 28. Juli 2016 hat Fitch Ratings den laufen den Rating-Prozess mit der veröffentlichten Bestäti-
gung der Ratingnote BBB- abgeschl ossen. Der Ausblick hat sich von Stabil auf Positiv verbessert. Mit 
Presseveröffentlichung vom 11. No vember 2016 hat Moody‘s die Ratingnote Baa3 (Ausblick: stabil) 
ebenfalls bestätigt. Im Geschäftsjahr verkaufte die ENTEGA Netz AG die Anteile an der Verteilnetzbe-
treiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH an die ENTEGA AG zum 31.12.2016. 
Die Umsätze verringerten sich im Vorjahresvergleich um 3,2 Mio. EUR auf 63,2 Mio. EUR. Die Gesell-
schaft ist Eigentümerin von Strom- und Gasnetze n in 64 südhessischen Kommunen, für die der Netz-
betrieb an die VNB verpachtet ist. Die Pachtentgelte  machen 91,8 % (Vorjahr: 91,7 %) der Umsatzer-
löse aus und verminderten sich im Vorjahresvergleich um 4,6 % bzw. 2,8 Mio. EUR auf 58,0 Mio. EUR, 
was hauptsächlich durch den Rückgang der um 1,7 % verminderten Sachanlagen bedingt ist. Dieser 
Rückgang wurde verstärkt durch die verminderten, ebenfalls in den Umsatzerlösen ausgewiesenen 
Erträge aus der Auflösung von vereinnahmten Investit ionszuschüssen (5,2 Mio. EUR; Vorjahr: 5,5 Mio. 
EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich mit 0,4 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjah-
resniveau von 1,8 Mio. EUR, was auf den Rückgang der Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen 
(0,1 Mio. EUR; Vorjahr: 1,3 Mio. EUR) zurückzuführen ist. Der Rückgang des Zinsergebnisses um 1,5 
Mio. EUR resultiert hauptsächlich aus den um 1,3 Mio. EUR gesunkenen Zinserträgen von verbunde-
nen Unternehmen, da die durchschnittlichen Darleh ensbestände im Vorjahr höher waren. Insgesamt 
erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 17,1 Mio. EUR 
(Vorjahr: 23,2 Mio. EUR). Dieser wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die 
ENTEGA AG abgeführt. 
Der Ausblick der ENTEGA Netz AG wird weitgehend bestimmt durch den bestehenden langfristigen 
Pachtvertrag, in den die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 31.12.2016, bei gleich-
zeitigem Austritt der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH, eingetreten ist sowie durch 
die dreißigjährige Finanzierung über eine Anleihe. Der Pachtvertrag wurde mit Wirkung zum 1. Januar 
2017 an die aktuellen regulatorischen Gegebenheiten angepasst . Unter Berücksichtigung der 
Pachtanpassung gehen wir für das Geschäftsjahr 2017 aus heutiger Sicht von einem Umsatzrückgang 
im höheren einstelligen Prozentbereich aus und erwarten einen entsprechend rückläufigen Jahres-
überschuss vor Ergebnisabführung. Die Investitionen ins Strom- und Gasnetz für das Jahr 2017 belau-
fen sich voraussichtlich auf 32,0 Mio. EUR. Den Anforderungen des "Gesetzes zur Kontrolle und Trans-
parenz im Unternehmensbereich" hinsichtlich der Verpflichtung zu m Risikomanagement und der An-
wendung von Kontroll-systemen wird Rechnung getrag en. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Ri-
sikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine 
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Ge-
genmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
-97-

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 1071 
www.entega.ag/geschaeftsfelder/ 
erzeugung/windenergie/ 
Gründung: 18.02.1981 
Handelsregister:  HRB 2812, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung un d der Betrieb von Kraftwerken im Bereich der 
erneuerbaren Energien, der Verkauf des erzeugten Stromes bzw. Einspeisung des erzeugten 
Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - 
EEG), die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende 
Tätigkeiten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 100,00% 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE Energie France SAS 100,00% 
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 100,00% 
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 100,00% 
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 90,00% 
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 87,50% 
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 49,00% 
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 49,00% 
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 49,00% 
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 49,00% 
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 49,00% 
Piecki Sp. z o.o. 49,00% 
WEO GmbH & Co. KG 33,33% 
SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG 12,50% 
Energiegenossenschaft Darmstadt-Dieburg eG 2,01% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böß, Guido Mitglied k.A. 
Horn, Markus Mitglied k.A. 
Huisman, Hester Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-98-

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 77.018  70.578 68.445 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 183 129 109 
   Finanzanlagen 76.835 70.449 68.337 
Umlaufvermögen 22.638  15.703 8.663 
   Vorräte 771 7.549 1.841 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 20.700 7.000 4.527 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.167 1.155 2.294 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 37 8.125 0 
Summe Aktiva 99.693 94.406 77.108 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 658 
   Gezeichnetes Kapital 100 100 100 
   Kapitalrücklagen 9.953 9.953 9.953 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -10.091 -18.178 -9.395 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 37 8.125 0 
Rückstellungen 21  705 3.435 
Verbindlichkeiten 99.672  93.700 73.015 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 99.693 94.406 77.108 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 695  6.778 6.467 
   Umsatzerlöse 0 0 12.175 
   Bestandsveränderungen 695 6.778 -5.707 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.945 160 15.777 
Betriebsleistung 2.641  6.938 22.245 
Betriebsaufwand -1.126  -7.504 -6.627 
   Materialaufwand -588 -5.630 -4.273 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -15 -20 -21 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -523 -1.855 -2.333 
Betriebsergebnis 1.515  -566 15.618 
Finanzergebnis -10.163  -7.522 -4.522 
   Erträge aus Beteiligungen 1.516 2.583 509 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 701 647 637 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 593 98 11 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -8.056 -6.554 -1.435 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.917 -4.296 -4.245 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.648 -8.088 11.096 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 1 -2.313 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -8.648  -8.087 8.783 
-99-

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% 1,0% 
Anlagenintensität 77,3%  74,8% 88,8% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 138 2.663 10.400 
Investitionsquote 0,2%  3,8% 15,2% 
Liquidität 3. Grades 22,7% 16,6% 11,3% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 658 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% 0,9% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -1.931 -5.971 -20.686 
Verschuldungsgrad -  - >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität <-1000%  -119,3% 135,8% 
Return on Investment (ROI) -8,7% -8,6% 11,4% 
Eigenkapitalrentabilität -  - >1000% 
Gesamtkapitalrentabilität -3,7%  -4,0% 16,9% 
Materialintensität 22,3%  81,1% 19,2% 
Rohertrag (TEUR) 107 1.148 2.194 
EBIT (TEUR) 3.731 2.664 16.764 
EBITDA (TEUR) 3.746 2.683 16.785 
ROCE -3,7% -4,1% 17,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-100-

ENTEGA Regenerativ GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Geschäftszweck der ENTEGA Regenerativ GmbH ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken 
im Bereich der erneuerbaren Energien sowie die Be teiligung an Gesellschaften, die solche Kraftwerke 
betreiben und den erzeugten Strom verkaufen bzw. einspeisen. 
Im Berichtsjahr 2016 fokussierte die ENTEGA Regenerativ GmbH ihre Aktivitäten weiterhin auf die 
Entwicklung und die Realisierung von regionalen Erneuerbare-Energien-Projekten sowie auf eine zielge-
richtete Portfoliooptimierung. In diesem Zusammenhang wurde im Berichtsjahr der Verkauf der ver-
bleibenden drei französischen Windparkgesellschaften La Lande de Carmoise, Les Douves des Epinet-
tes sowie Baudignécourt weiter vorangetrieben. Zudem konnte 2016 der Verkauf von 51% der Ge-
schäftsanteile an den Betreiberg esellschaften des Windparks Haiger sowie der PV-Parks Leiwen, Lau-
ingen und Thüngen an einen Finanzinvestor erfolgreich vollzogen werden. 
Nachdem 2015 die Genehmigung für den Standort Hausfirste im Kaufunger Wald (Nordhessen) erteilt 
wurde, konnte die 2015 gegründete Betreibergesellschaft ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. 
KG, eine 100%-Tochtergesellschaft der ENTEGA Regenerativ GmbH, alle ze hn genehmigten Windener-
gieanlagen bis Jahresende erfolgreich in Betrieb nehmen. Im Zuge der erfolgreichen Umsetzung dieses 
Projektes konnte mit dem Flächeneigentümer HessenFor st am Standort eine positive Einigung über 
die Errichtung von weiteren Windenergieanlagen erzielt werden. So könnten zu den nunmehr in Betrieb 
gegangenen zehn Windenergieanlagen voraussicht lich bis 2019 bis zu fünf weitere Anlagen hinzu-
kommen. Im Rahmen der eigenen kontinuierlichen Pr ojektentwicklungsaktivitäten wurde die Errich-
tung und der Betrieb des geplanten Windparks Stillfüssel in der Gemeinde Wald-Michelbach im De-
zember 2016 durch das Regierungspräsidium Darmst adt genehmigt. Der Park soll auf Grundlage die-
ser Genehmigung insgesamt fünf Windenergieanlagen  eines namhaften international agierenden Anla-
genherstellers umfassen.  
Die Ertragslage der Gesellschaft ist wesentlich gepr ägt durch die Ertragssituation der in Betrieb be-
findlichen Windenergie- und Photovoltaikanlagen. Im Rahmen der Übertragung der unfertigen Leistun-
gen des Windparks Hausfirste an die Betreibergesel lschaft erzielte die Gesellschaft zudem Umsatzer-
löse von 12,2 Mio. EUR, während die Bestandsveränderung u.a. hierdurch auf -5,7 Mio. EUR sank 
(Vorjahr: 6,8 Mio. EUR). Des Weiteren wirkten sich die im Geschäftsverlauf erläuterten Veränderungen 
im Beteiligungsportfolio positiv auf das Jahresergebnis der ENTEGA Regenerativ GmbH aus. So ist ein 
Anstieg der sonstigen betriebliche n Erträge in 2016 um 15,6 Mio. EUR zu verzeichnen, was im We-
sentlichen auf den Gewinn aus der Anteilsveräußerung und einer Zuschreibung auf die zur Veräuße-
rung stehenden französischen Windparkgesellschaften  zurückzuführen ist. Allerdings sanken die Er-
träge aus Beteiligungen aufgrund der Veränderungen im Beteiligungsportfolio im Vergleich zum Vor-
jahr um 2,1 Mio. EUR auf nunmehr 0,5 Mio. EUR. Eine notwendige Wertberichtigung der Beteiligung 
Piecki Sp. z o.o. aufgrund der aktuellen Marktlage und der anhaltend niedrigen Preise für grüne Zerti-
fikate in Polen in Höhe von 1,4 Mio. EUR wirkt sich zusätzlich negativ auf das Jahresergebnis der 
ENTEGA Regenerativ GmbH aus. Unter Berücksichti gung des Aufwands aus Er tragsteuern, der durch 
das höhere Ergebnis vor Steuern 2,3 Mio. EUR (Vorja hr: 0,0 Mio. EUR) beträgt, fällt der Jahresüber-
schuss im Geschäftsjahr 2016 mit 8,8 Mio. EUR wi eder positiv aus (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 
8,1 Mio. EUR). Die Liquidität der Gesellschaf t ist durch den vereinfachten Cash-Flow von 
13,0 Mio. EUR sowie durch ausreichende Finanzie rungsmöglichkeiten im Konzernverbund jederzeit 
gesichert. 
Gemäß dem aktuellen Zeitplan wird mit einer Inbetriebnahme der fünf Windenergieanlagen des ge-
planten Windparks Stillfüssel im Herbst 2017 gerechnet. Der Abschluss des Verkaufs der verbleiben-
den drei französischen Windparkge sellschaften La Lande de Carmoise, Les Douves des Epinettes so-
wie Baudignécourt wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2017 erfolgen. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzer nweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG 
eingebunden. Der Geschäftsführung  sind demnach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können.  
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-101-

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Anschrift: Darmstädter Straße 25, 68647 Biblis 
 
Kontakt: 06151/ 701 8022 
Gründung: 18.12.2003 
Handelsregister:  HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der 
Transport von Wasser zum Zwecke der Versorgu ng der Bevölkerung einschließlich des Baus, 
Betriebs und der sonstigen Nutzung von Erzeugun gsanlagen aller Art und von Transportsystemen 
für Wasser. Die GmbH kann alle mit der Wasse rversorgung zusammenhängenden Geschäfte und 
Maßnahmen einschließlich der Planung und Beratung vornehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,90% 
Gemeinde Biblis 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Allmrodt, Uwe Mitglied 0 TEUR 
Grüger, Martin Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. 
   
  
-102-

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.177  3.134 3.018 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 49 48 46 
   Sachanlagen 3.128 3.086 2.972 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 190  190 238 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 146 169 197 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 43 22 41 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 3.367 3.324 3.256 
Passiva    
Eigenkapital 1.001  1.035 1.006 
   Gezeichnetes Kapital 100 100 100 
   Kapitalrücklagen 839 839 839 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 63 96 67 
Empfangene Investitionszuschüsse 364 358 368 
Rückstellungen 61  70 18 
Verbindlichkeiten 1.908  1.832 1.828 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Passive latente Steuern 32 29 37 
Summe Passiva 3.367 3.324 3.256 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 745  790 789 
   Umsatzerlöse 745 790 789 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 9 
Betriebsleistung 745  791 797 
Betriebsaufwand -561  -558 -608 
   Materialaufwand -357 -353 -405 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -160 -159 -158 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -44 -46 -45 
Betriebsergebnis 184  232 189 
Finanzergebnis -97  -89 -87 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -97 -89 -87 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 87 143 102 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -24 -47 -35 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 63  96 67 
-103-

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 31,5% 33,0% 33,3% 
Anlagenintensität 94,4%  94,3% 92,7% 
Abschreibungsquote  5,0% 5,1% 5,2% 
Investitionen (TEUR) 70 129 43 
Investitionsquote 2,2%  4,1% 1,4% 
Liquidität 3. Grades 9,6% 10,0% 12,9% 
Eigenkapital (TEUR) 1.001 1.035 1.006 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 29,7%  31,1% 30,9% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -159 -76 -4 
Verschuldungsgrad 236,3%  221,1% 223,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 8,4%  12,2% 8,5% 
Return on Investment (ROI) 1,9% 2,9% 2,1% 
Eigenkapitalrentabilität 6,3%  9,3% 6,7% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,7%  5,6% 4,7% 
Materialintensität 48,0%  44,7% 50,8% 
Rohertrag (TEUR) 387 436 383 
EBIT (TEUR) 184 232 189 
EBITDA (TEUR) 344 392 348 
ROCE 4,8% 5,7% 4,8% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-104-

ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Wasserabsatz der ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH lag im Berichtsjahr mit 351 Tsd. m 3 
leicht über dem Vorjahresniveau (342 Tsd. m 3). Die Entwicklung der Wasserabgabe ist mit einem 
überwiegenden Anteil an Haushalts- und Kleingewerbekunden weitgehend konjunkturunabhängig und 
im Wesentlichen witterungsb edingt bzw. abhängig von der Einw ohnerzahl. Neben Erneuerungen von 
Hausanschlüssen und Neuanschlüssen in Baulücken wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine wei-
teren Investitionen getätigt. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die ENTEGA Wasserversor gung Biblis GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 
789 TEUR (Vorjahr: 790 TEUR) erwirtschaftet.  Enthalten sind hierin abgegrenzte Umsatzerlöse aus 
Vorperioden in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: 19 T€). 
 
Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen den Wasserbezug, technische und kaufmännische 
Dienstleistungsentgelte im Rahmen der Betriebsführung sowie Aufwendungen für Betrieb und Instand-
haltung des Trinkwassernetzes. Die Materialaufwan dsquote liegt bezogen auf die Gesamtleistung mit 
51,4 % über dem Vorjahreswert von 44,8 %, was im  Wesentlichen durch einen höheren Aufwand für 
Reparaturen von Rohrbrüchen bedingt ist. 
 
Das Finanzergebnis beinhaltet im  Wesentlichen den Zinsaufwand für langfristige Darlehen der Gesell-
schafterin ENTEGA AG. Das Geschäftsjahr 2016 schlie ßt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 67 
TEUR (Vorjahr: 96 TEUR). Die Gesellschaft beschäftig te auch im Jahr 2016 kein eigenes Personal; die 
technische und kaufmännische Betriebsführung erfo lgt durch die ENTEGA AG. Die Gesellschaft rech-
net für das Jahr 2017 unter Voraussetzung eines konstanten Wasserabsatzes mit einem Ergebnis auf 
Vorjahresniveau. Die Einhaltung der Trinkwasserordnung wird durch entsprechende Kontrollen und 
Qualitätssicherungsmaßnahmen durch den Betriebsführer ENTEGA AG gewährleistet. Durch den Fac-
toringvertrag mit der ENTEGA Energie GmbH wird das Forderungsausfallrisiko aus dem Wasserverkauf 
übertragen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement unte r Anwendung von Kontrollsystemen wird Rechnung 
getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen be-
standsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch die Deloitte GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewend et. Eine Entsprechenserklärung für das Ge-
schäftsjahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
-105-

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Anschrift: c/o ENTEGA AG  
Frankfurter Straße 110  
64293 Darmstadt  Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 03.11.2011 
Handelsregister:  HRB 91227, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, E rrichtung. Betriebsführung und Finanzierung von 
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die 
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums-, Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften 
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle  Maßnahmen treffen, di e geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck zu fördern. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 87,50% 
Stadtwerke Langen GmbH 12,50% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A. 
Sperling, Julia Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-106-

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 9.591  9.053 8.516 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 9.591 9.053 8.516 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 847  1.144 946 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 225 39 119 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 622 1.106 827 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 10.438 10.198 9.462 
Passiva    
Eigenkapital 110  2.975 2.874 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 151 2.746 2.746 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -66 204 104 
Rückstellungen 64  163 157 
Verbindlichkeiten 10.264  7.060 6.431 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 10.438 10.198 9.462 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.076  1.296 1.082 
   Umsatzerlöse 1.076 1.296 1.082 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 2 0 
Betriebsleistung 1.076  1.298 1.082 
Betriebsaufwand -792  -758 -761 
   Materialaufwand -30 -37 -32 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -538 -538 -538 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -224 -183 -191 
Betriebsergebnis 284  540 320 
Finanzergebnis -350  -175 -169 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17 13 4 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -367 -188 -173 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -66 366 152 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 -96 -48 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -68  270 104 
-107-

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 80,2% 110,1% 108,9% 
Anlagenintensität 91,9%  88,8% 90,0% 
Abschreibungsquote  5,6% 5,9% 6,3% 
Investitionen (TEUR) 0 1 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 30,9% 493,6% 493,8% 
Eigenkapital (TEUR) 110 2.975 2.874 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 1,1%  29,2% 30,4% 
Bankverbindlichkeiten 7.586  6.991 6.396 
Veränderung Verschuldung -605 -3.204 -629 
Verschuldungsgrad >1000%  242,8% 229,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -6,3%  20,8% 9,6% 
Return on Investment (ROI) -0,6% 2,6% 1,1% 
Eigenkapitalrentabilität -61,2%  9,1% 3,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,9%  4,5% 2,9% 
Materialintensität 2,8%  2,8% 3,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.046 1.260 1.050 
EBIT (TEUR) 284 540 320 
EBITDA (TEUR) 821 1.078 858 
ROCE 2,9% 4,6% 3,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0%  100,0% 100,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-108-

ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, Finan-
zierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der Gesell-
schaft insbesondere durch das die Einspeisevergütu ng regelnde Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer 
Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt.  
 
Das Geschäftsjahr 2016 ist das vierte volle Betrie bsjahr. Die drei Winden ergieanlagen mit einer 
elektrischen Leistung von zusammen 6,9 MW  erzeug ten im Jahr 2016 insgesamt rund 11,0 Mio. kWh 
Strom (Vorjahr: 13,2 Mio. kWh). Der erzeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und 
gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Be trieb befindlichen Wind-
energieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 33,8 % (Vorjahr: 32,9 %). Das Sachanlagevermögen in 
Höhe von 8.516 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 90,0 % (Vorjahr: 88,8 %) zur Bilanzsumme der Ge-
sellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsti-
tuten, verbundene Unternehmen und Gesellschaftern 98,0 % (Vorjahr: 97,8 %) der Bilanzsumme 
ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital 
und langfristige Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 30,4 % nach 29,2 % im 
Vorjahr. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft ist aufgrund eine s positiven vereinfachten Cashflows in Höhe von 
829 TEUR jederzeit gesichert. Die Umsätze aus Eins peiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2016 im Ver-
gleich zum Vorjahr um ca. 16,6 % auf ca. 1.082 TEUR gesunken. Grund hierfür ist, dass das Windjahr 
schlechter war als 2015. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sons-
tige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen 
gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 104 TEUR 
ab (Vorjahr: 270 TEUR). Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal. 
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden Wind-
aufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 13,2 Mio. kWh produzieren. Aus den hieraus resultie-
renden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2017 Umsatzerlöse von ca. 1.275 TEUR und einen Jahres-
überschuss von ca. 172 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2017 sind keine Investitionen geplant. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-109-

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -  
Gründung: 09.10.2015 
Handelsregister:  HRA 85556, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von 10 Windenergieanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere im Kaufunger Wald, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu 
verkaufen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH vertreten 
durch: 
  
    Gevers, Peter   
    Poneß, Ulrike   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-110-

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 54.338 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 54.338 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0  0 9.348 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 4.276 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 0 0 5.072 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 0 0 63.686 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 10.639 
   Kapitalanteile 0 0 100 
   Rücklagen 0 0 10.301 
   Bilanzergebnis 0 0 238 
Rückstellungen 0  0 2.194 
Verbindlichkeiten 0  0 50.853 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 0 0 63.686 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  0 914 
   Umsatzerlöse 0 0 914 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 1 
Betriebsleistung 0  0 915 
Betriebsaufwand 0  0 -257 
   Materialaufwand 0 0 -29 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -228 
Betriebsergebnis 0  0 658 
Finanzergebnis 0  0 -392 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 41 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -433 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 267 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -17 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0  0 250 
-111-

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - 97,5% 
Anlagenintensität -  - 85,3% 
Abschreibungsquote  - - 0,0% 
Investitionen (TEUR) - - 54.388 
Investitionsquote -  - 100,1% 
Liquidität 3. Grades - - 87,1% 
Eigenkapital (TEUR) - - 10.639 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 100 
Eigenkapitalquote -  - 16,7% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) - - 42.317 
Veränderung Verschuldung (TEUR) - - 50.853 
Verschuldungsgrad -  - 498,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  - 27,3% 
Return on Investment (ROI) - - 0,4% 
Eigenkapitalrentabilität -  - 2,3% 
Gesamtkapitalrentabilität -  - 1,1% 
Materialintensität -  - 3,2% 
Rohertrag (TEUR) - - 885 
EBIT (TEUR) - - 658 
EBITDA (TEUR) - - 658 
Personal    
Personalintensität -  - 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - - nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-112-

ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errich-
tung, Finanzierung und zum Betrieb von zehn Windenergieanlagen zur Stromgewinnung, insbesondere 
im Kaufunger Wald, mit dem Ziel den erzeugten St rom zu verkaufen. Dahe r sind die Rahmenbedin-
gungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vor-
rang Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Nachdem im Oktober 2015 die Genehmigung zum Bau der Windenergieanlagen im Kaufunger Wald 
erteilt wurde, konnten die 10 Anlagen im Geschäftsjahr 2016 komplett errichtet und im Zeitraum Sep-
tember bis Dezember 2016 in den Testbetrieb überführt werden. Im April 2016 hat die ENTEGA 
Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG sämtliche Pr ojektinhalte und –rechte an der Windparkentwick-
lung von der ENTEGA Regenerativ GmbH erworben. Außerdem konnte im April eine Finanzierung un-
terzeichnet werden. Die zehn Windenergieanlagen mi t einer elektrischen Leistung von insgesamt 30 
Megawatt konnten schon im Geschäftsjahr 2016 ca. 10.183 MWh Strom erzeugen. Dieser wurde in 
das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgesehenen Direktvermarktung 
vergütet. 
 
Die ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG konnte aus dem Testbetrieb im 4. Quartal 2016 
bereits die ersten Umsätze aus Einspeiseerlösen er zielen. Die Aufwendungen beliefen sich in 2016 
hauptsächlich auf das anteilige Gestattungsentgelt für die genutzten Grundstücke, die anteilige techni-
sche Betriebsführung sowie die kaufmännische Betr iebsführung. Außerdem wurden die Kosten und 
Auslagen der Komplementärin ENTEGA Windpark Haus firste Verwaltungs-GmbH erstattet. Die Investi-
tionen für das Windparkprojekt belaufen sich bisher auf 54.338 TEUR, die größtenteils über die Finan-
zierung abgedeckt wurden. Dafür fielen in 2016 Bereitstellungszinsen sowie erste Darlehenszinsen an, 
die aufwandswirksam gebucht wurden.  
 
Im Geschäftsjahr 2017 erfolgen die Abnahmen aller Windenergieanlagen und die Fertigstellung des 
Windparks. Die gesamten Investitionskosten werden  sich voraussichtlich auf ca. 59.785 TEUR belau-
fen. Im Geschäftsjahr 2017 wird mit Umsatzerlösen von 7.523 TEUR und mit einem Jahresüberschuss 
von 1.417 TEUR gerechnet.  
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden Wind-
aufkommen eine jährliche elektrische Leistung vo n 99.164 MWh produzieren. Aus den hieraus resul-
tierenden Einspeiseerlösen erwarten wir Umsatzerlöse von ca. 8.359 TEUR und einen Jahresüber-
schuss von rund 1.891 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
 
-113-

ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -      
Gründung: 09.10.2015 
Handelsregister:  HRB 94992, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung 
und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaf ten, insbesondere die Beteiligung als persönlich 
haftende geschäftsführende Gesellschafterin an de r ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG. 
Darüber hinaus ist sie nicht geschäftstätig. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gevers, Peter Mitglied k.A. 
Poneß, Ulrike Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 0 2 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 28 
Bilanzsumme (TEUR) 0 0 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-114-

-115-

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Anschrift: Am Sandtorkai 62, 20457 Hamburg 
 
Kontakt: info@globaltechone.de  
http://www.globaltechone.de 
Gründung: 06.06.2008 
Handelsregister:  HRB 11 7586, Amtsgericht Hamburg 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Entwicklung, Errichtung, der Betrieb und die Vermarktung von Offshore-
Windparks und von dafür bestimmten Anlagen, ferner das Halten und Verwalten von Beteiligungen 
im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere im  Bereich der Windenergie. Der Gegenstand des 
Unternehmens der Gesellschaft kann von der Gesellschaft selbst oder durch 
Beteiligungsunternehmen verfolgt werden. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Weitere Unternehmen 50,20% 
ENTEGA AG 24,90% 
Stadtwerke München GmbH 24,90% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schmeer, Detlef Mitglied k.A. 
Steindam, Hendrik Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-116-

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.655.732  1.634.575 1.506.379 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 150.310 145.845 140.136 
   Sachanlagen 1.505.422 1.488.730 1.366.243 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 169.213  66.274 215.488 
   Vorräte 412 824 1.179 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 55.109 33.956 118.482 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 113.692 31.494 95.826 
Rechnungsabgrenzungsposten 71  5.992 20 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 72.548 165.297 150.491 
Summe Aktiva 1.897.564 1.872.138 1.872.377 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 0 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -73.548 -166.297 -151.491 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 72.548 165.297 150.491 
Sonderposten 280.317  280.317 280.317 
Rückstellungen 61.147  48.469 79.296 
Verbindlichkeiten 1.556.101  1.543.352 1.512.763 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 1 
Summe Passiva 1.897.564 1.872.138 1.872.377 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 2.778  108.616 242.135 
   Umsatzerlöse 2.778 108.616 242.135 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 398.759 61.568 133.073 
Betriebsleistung 401.537  170.184 375.208 
Betriebsaufwand -303.606  -150.364 -245.081 
   Materialaufwand -2.850 -6.670 -31.640 
   Personalaufwand -8.957 -7.324 -7.596 
   Abschreibungen -125.911 -87.992 -136.911 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -165.888 -48.378 -68.933 
Betriebsergebnis 97.930  19.821 130.127 
Finanzergebnis -103.923  -109.010 -106.853 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 349 1 6 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -104.272 -109.011 -106.859 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.993 -89.189 23.274 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -3.590 -4.373 
Sonstige Steuern -2 31 -2 
Jahresergebnis -5.994  -92.749 18.899 
-117-

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 57,0% 52,3% 49,8% 
Anlagenintensität 87,3%  87,3% 80,5% 
Abschreibungsquote  7,6% 5,4% 9,1% 
Investitionen (TEUR) 175.000 69 7.682 
Investitionsquote 10,6%  0,0% 0,5% 
Liquidität 3. Grades 25,1% 9,0% 25,6% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 943.639  855.622 750.457 
Veränderung Verschuldung 99.026 -12.749 -30.588 
Verschuldungsgrad >1000%  996,9% 997,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -215,8%  -85,4% 7,8% 
Return on Investment (ROI) -0,3% -5,0% 1,0% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 5,2%  0,9% 6,7% 
Materialintensität 0,7%  3,9% 8,4% 
Rohertrag (TEUR) -72 101.947 210.495 
EBIT (TEUR) 97.930 19.821 130.127 
EBITDA (TEUR) 223.842 107.813 267.039 
ROCE 5,4% 0,9% 7,0% 
Personal    
Personalintensität 2,2%  4,3% 2,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 65 68 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 28 23 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 102 93 91 
Frauenanteil Beschäftigte - 30,1% 25,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 5 8 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 7 8 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  36 38 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 79 83 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-118-

Global Tech I Offshore Wind GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Offshore-Windpark Global Tech I (GT I) liegt ca. 180 km in nordwestlic her Richtung vor Bremer-
haven und besteht aus 80 Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse und hat somit eine Anschluss-
leistung von insgesamt 400 Megawatt.  
 
Nachdem der Bau des Offshore Windparks GT I fertig gestellt worden ist, wurde die elektrische und 
mechanische Inbetriebnahme aller Windenergieanlagen im Sommer 2015 abgeschlossen. Der in 2015 
gestartete Vollwartungsvertrag wird entsprechend der vereinbarten Regelung en fortgeführt. Von den 
80 Windenergieanlagen wurden bis Ende 2016 über die Hälfte der Anlagen abgenommen, für die rest-
lichen Anlagen finden derzeit Gespräche über angepasste Abnahmeprozeduren statt. Der Service-
dienstleister hat mit der Wartung sowie mit der Um setzung der während der Inbetriebnahmeprozesse 
identifizierten technischen Anpassungen begonnen und wird sie in 2017 fortsetzen.  
 
Mit 375 Mio. EUR liegen die Erlöse und sonstigen be trieblichen Erträge deutlich über den geplanten 
283 Mio. EUR. Zwar lagen die Umsatzerlöse mit 242 Mio. EUR aufgrund des schwachen Windjahres 
sowie die durch die Abnahmeprozesse beeinflussten Verfügbarkelten der WEA noch unter Plan, jedoch 
konnten aus mehreren zurückliegenden Rechtsverf ahren Erträge von insgesamt 98 Mio. EUR erzielt 
werden. Weitere Erträge ergaben sich aus der Herabsetzung von EWB auf Forderungen sowie aus der 
Auflösung von Rückstellungen.  
 
Aufgrund der sonstigen betriebliche n Erträge ergibt sich anstelle de s geplanten Fehlbetrages ein Er-
gebnis vor Steuern in Höhe von 23,3 Mio. EUR bzw. ein Jahresüberschuss in Höhe von 18,9 Mio. EUR.  
 
Die Abschreibungen in Höhe von 136,9 Mio. EUR und der Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 106,9 
Mio. EUR bewegen sich im Rahmen der Planung. 
 
ln 2016 konnte, wie geplant, der Pflichtschuldendienst aus der Bankenfinanzierung in voller Höhe 
(129,1 Mio. EUR) aus eigener Kraft geleistet werd en. Außerdem wurden die in 2015 aufgelaufenen 
Defizite bei den Reservekonten zur Jahresmitte 201 6 in voller Höhe ausgeg lichen. Darüber hinaus 
wurde das ergänzende Contingent Loan der finanzierenden Banken in 2016 teilweise getilgt, wenn 
auch in geringerem Umfang als geplant (22,7 Mi o. EUR von insgesamt 66,7 Mio. EUR). Insgesamt 
wurde in 2016 von den Einnahmen in Höhe von 257,1 Mio. EUR ein Gesamtbetrag in Höhe von 187,0 
Mio. EUR für den Schuldendienst und die Befüllung von Reservekonten eingesetzt. Auch in 2016 er-
folgte in Übereinstimmung mit der bisherigen Planung kein Schuldendienst für die Gesellschafterdar-
lehen mit der Folge, dass eine weitere Thesaurierung aufgelaufener Zinsen erfolgt ist.  
 
Die Umsatzerlöse werden für 2017 mit 277,9 Mio. EUR geplant. Neben dem Betriebsbudget in Höhe 
von 74,3 Mio. EUR (ohne AfA und Zinsen) und der Finanzierung von Investit ionen des laufenden Be-
triebs in Höhe von 2,6 Mio. EUR werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit die planmäßige Fortführung 
des Schuldendienstes ermöglichen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2016 erfolgte durch die KPMG AG Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
-119-

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau 
 
Kontakt: 069/ 254 900  
info@hessenwasser.de 
http://www.hessenwasser.de 
Gründung: 19.12.2003 
Handelsregister:  HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung, 
die Speicherung, der Transport u. die Lieferung an  Gesellschafterkunden u. sonstige Dritte sowie 
Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck kann sie eigene Anlagen zur Wassergewinnung, zum 
Transport u. zur Abwasserentsorg ung betreiben. Die Gesellschaft kann insbesondere Anlagen u. 
Einrichtungen aller Art, die den ge nannten Zwecken zu dienen geeignet sind, erwerben, errichten u. 
betreiben, alleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene oder fremde Rechnung. Sie kann auch 
alle sonstigen mit dem Bescha ffungs- und Transportbereich zusammenhängenden Geschäfte u. 
Maßnahmen einschließlich der Aufgaben der Abwasserreinigung sowie des Betriebs von 
Entwässerungsanlagen sowie Planung u. Beratung auf allen diesen Gebieten übernehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Mainova AG 36,30% 
ENTEGA AG 27,27% 
ESWE Versorgungs-AG 18,20% 
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,20% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Abke, Wulf   
    Jreisat, Elisabeth   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Der Vertreter der Geschäftsführung erhält seine Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-120-

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 98.623  100.408 99.788 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.580 3.523 3.986 
   Sachanlagen 95.738 96.536 95.479 
   Finanzanlagen 305 348 323 
Umlaufvermögen 14.763  15.745 14.540 
   Vorräte 56 56 57 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 10.687 10.608 12.526 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 4.020 5.081 1.956 
Rechnungsabgrenzungsposten 282  231 186 
Summe Aktiva 113.668 116.384 114.514 
Passiva    
Eigenkapital 41.276  43.422 44.083 
   Kapitalanteile 16.500 16.500 16.500 
   Rücklagen 22.327 22.327 22.327 
   Bilanzergebnis 2.450 4.595 5.256 
Sonderposten 1.443  1.395 1.997 
Rückstellungen 8.201  8.482 9.247 
Verbindlichkeiten 62.581  62.940 59.062 
Rechnungsabgrenzungsposten 167  145 125 
Summe Passiva 113.668 116.384 114.514 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 72.137  74.373 88.297 
   Umsatzerlöse 71.331 73.526 87.549 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 806 847 748 
Sonstige betriebliche Erträge 11.822 12.378 610 
Betriebsleistung 83.959  86.751 88.906 
Betriebsaufwand -78.943  -79.210 -80.729 
   Materialaufwand -38.968 -39.354 -39.802 
   Personalaufwand -26.292 -26.766 -27.924 
   Abschreibungen -8.472 -8.106 -8.163 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.211 -4.985 -4.841 
Betriebsergebnis 5.016  7.541 8.177 
Finanzergebnis -2.204  -1.946 -1.781 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 4 4 4 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 195 125 5 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.403 -2.075 -1.790 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.812 5.595 6.396 
Außerordentliches Ergebnis -41 -41 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -145 -776 -975 
Sonstige Steuern -176 -182 -166 
Jahresergebnis 2.450  4.595 5.256 
-121-

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 93,8% 99,5% 97,0% 
Anlagenintensität 86,8%  86,3% 87,1% 
Abschreibungsquote  8,6% 8,1% 8,2% 
Investitionen (TEUR) 8.422 11.588 7.674 
Investitionsquote 8,5%  11,5% 7,7% 
Liquidität 3. Grades 75,4% 105,1% 93,2% 
Eigenkapital (TEUR) 41.276 43.422 44.083 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 16.500 16.500 16.500 
Eigenkapitalquote 36,3%  37,3% 38,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 49.046 53.988 50.058 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -400 360 -3.878 
Verschuldungsgrad 172,2%  165,3% 156,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,4%  6,2% 6,0% 
Return on Investment (ROI) 2,2% 3,9% 4,6% 
Eigenkapitalrentabilität 5,9%  10,6% 11,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,3%  5,7% 6,2% 
Materialintensität 46,4%  45,4% 44,8% 
Rohertrag (TEUR) 33.169 35.019 48.495 
EBIT (TEUR) 5.020 7.545 8.181 
EBITDA (TEUR) 13.492 15.651 16.344 
ROCE 4,8% 6,5% 7,0% 
Personal    
Personalintensität 31,3%  30,9% 31,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 277 276 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 88 86 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 361 365 362 
Frauenanteil Beschäftigte - 24,1% 23,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 12 12 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 8 7 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 13 20 19 
Frauenanteil Auszubildende - 40,0% 36,8% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 43 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 111 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  14 13 13 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-122-

Hessenwasser GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Für die Hessenwasser GmbH & Co. KG sind die Erträge aus der Trinkwasserabgabe aufgrund der neu 
vereinbarten Trinkwasserabgabepreise von 72.683 TE UR auf 75.117 TEUR angestiegen. Die nutzbare 
Wasserabgabemenge lag mit 105.082.956 m3 etwas unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 
105.907.409 m³). 
 
Die Wasserbezugskosten verhielten sich in etwa proportional zu den Erträgen und stiegen von 
19.100 TEUR im Geschäftsjahr 2015 auf 19.983 TEUR im Geschäftsjahr 2016. 
 
Die Investitionen in immaterielle Anlagen, Sa ch- und Finanzanlagen betrugen im Jahr 2016 
7.674 TEUR (Vorjahr: 11.588 TEUR). Diese wurden im Wesentlichen aus dem Cashflow aus laufender 
Geschäftstätigkeit sowie durch Investitionszuschüsse finanziert. 
 
Insgesamt ist das Jahresergebnis nach Steu ern gegenüber dem Vorjahr mit 4.595 TEUR auf 
5.256 TEUR gestiegen. 
 
Für das Jahr 2017 erwartet die Hessenwasser mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 
5.300 TEUR. Voraussetzung hierfür ist neben der weiterhin strikten Umsetzung der Kostenoptimierung 
das Eintreten der in der Planung angenommenen sonstigen Rahmenbedingungen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch KPMG AG, Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft, Frankfurt, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
 
 
-123-

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau 
 
Kontakt: 069/ 254 900  
info@hessenwasser.de  
http://www.hessenwasser.de/ 
Gründung: 24.07.2003 
Handelsregister:  HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Gesc häftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma 
Hessenwasser GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin 
einzunehmen und deren Geschäfte zu führen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck  im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Mainova AG 36,33% 
ENTEGA AG 27,27% 
ESWE Versorgungs-AG 18,17% 
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,17% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Abke, Wulf Mitglied 0 TEUR 
Jreisat, Elisabeth Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Berichtszeitraum keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas  Vorsitzender k.A. 
Alsheimer, Dr. Constantin  1. stv. Vorsitzende k.A. 
Pschiebl, Michael  2. stv. Vorsitzende k.A. 
Abram, Matthias  Mitglied k.A. 
Breidenbach, Norbert  Mitglied k.A. 
Ehrlich, Franz  Mitglied k.A. 
Ehrlich, Ronny  Mitglied k.A. 
Jung, Anne-Rose  Mitglied k.A. 
Klinger, Dr. Julia  Mitglied k.A. 
Lipinski, Artur  Mitglied k.A. 
Marie, Hannelore  Mitglied k.A. 
Müller, Heiko  Mitglied k.A. 
Oschinski, Hans-Joachim  Mitglied k.A. 
Schodlock, Ralf  Mitglied k.A. 
Tollebeek, Torsten  Mitglied k.A. 
Will, Thomas  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Zu der Vergütung des Aufsichtsrats im Jahr 2016 erfolgen keine Angaben. 
 
-124-

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 3 3 3 
Eigenkapital (TEUR) 68 71 74 
Bilanzsumme (TEUR) 73 77 88 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-125-

HSE Energie France SAS 
Anschrift: Place Kléber 9 
67000 Strasbourg 
Frankreich  Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 24.09.2010 
Handelsregister:  524 803 616 R.C.S. Strasbourg  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Firma sowohl in Frankreich als au ch in allen anderen Länd ern ist die Konzipierung 
und Entwicklung und der Betrieb sowie der Verkauf von Energieproduktionsanlagen auf der 
Grundlage von Geothermie, Wasser, Wind und Sonne sowie der  Handel und Weiterverkauf des 
produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Beteiligungen   
Parc éolien Baudignécourt SAS 100,00%  
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 100,00% 
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Hauptversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch
 gemacht. 
   
  
-126-

HSE Energie France SAS 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 25.670  12.058 11.656 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 25.670 12.058 11.656 
Umlaufvermögen 26  362 80 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3 315 63 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 22 47 16 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 25.695 12.420 11.736 
Passiva    
Eigenkapital 3.074  2.944 2.884 
   Gezeichnetes Kapital 3.932 3.932 3.932 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -858 -988 -1.048 
Rückstellungen 10  10 10 
Verbindlichkeiten 22.612  9.466 8.843 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 25.695 12.420 11.736 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 82  71 30 
   Umsatzerlöse 82 71 30 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 100 0 
Betriebsleistung 82  170 30 
Betriebsaufwand -99  -128 -76 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -99 -128 -76 
Betriebsergebnis -17  42 -46 
Finanzergebnis -10  -171 -14 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 594 176 166 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -603 -347 -180 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -27 -129 -60 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 -1 -1 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -27  -130 -60 
-127-

HSE Energie France SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 12,0% 24,4% 24,7% 
Anlagenintensität 99,9%  97,1% 99,3% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 0,1% 3,8% 0,9% 
Eigenkapital (TEUR) 3.074 2.944 2.884 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 3.932 3.932 3.932 
Eigenkapitalquote 12,0%  23,7% 24,6% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -271 -13.146 -623 
Verschuldungsgrad 736,0%  321,9% 307,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -33,2%  -183,9% -202,2% 
Return on Investment (ROI) -0,1% -1,0% -0,5% 
Eigenkapitalrentabilität -0,9%  -4,4% -2,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,2%  1,7% 1,0% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 82 71 30 
EBIT (TEUR) -17 42 -46 
EBITDA (TEUR) -17 42 -46 
ROCE 2,2% 1,7% 1,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-128-

HSE Energie France SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft HSE Energie France SAS (Frankreich) wurde im September 2010 gegründet. Der Sitz 
der Gesellschaft liegt in Strasbourg, Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die  
ENTEGA Regenerativ GmbH. 
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2016 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt.  
 
Zum 3. April 2017 wurden die Beteiligungen der Gesellschaft an den Windparks Parc éolien les Douves 
des Epinettes SAS, Parc éolien La Lande de Carmoise SAS und Parc éolien Baudignécourt SAS ver-
kauft. Im Geschäftsjahr 2017 ist die Verschmelzun g der Gesellschaft mit der ENTEGA Regenerativ 
GmbH geplant. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
 
 
-129-

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Anschrift: c/o Gut Helmeringen 
Helmeringen 43 
89415 Lauingen an der Donau  Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071  
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister:  HRA 17176, Amtsgericht München  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Lauingen, mit de m Ziel den erzeugten St rom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen un d Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Biehle, Patrick   
    Heim, Matthias   
    Heinze, Thomas   
    Porr, Oliver   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-130-

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 20.487  19.179 17.809 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 20.487 19.179 17.809 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.728  1.700 2.227 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 147 141 117 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.581 1.560 2.110 
Rechnungsabgrenzungsposten 149  137 126 
Summe Aktiva 22.363 21.016 20.161 
Passiva    
Eigenkapital 4.103  4.300 4.808 
   Kapitalanteile 1 1 1 
   Rücklagen 3.727 3.727 4.300 
   Bilanzergebnis 375 572 508 
Rückstellungen 24  103 69 
Verbindlichkeiten 18.236  16.613 15.284 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 22.363 21.016 20.161 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 3.050  3.261 3.106 
   Umsatzerlöse 3.050 3.261 3.106 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 0 64 
Betriebsleistung 3.051  3.261 3.169 
Betriebsaufwand -1.653  -1.710 -1.763 
   Materialaufwand -141 -161 -118 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.366 -1.366 -1.370 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -146 -183 -275 
Betriebsergebnis 1.398  1.551 1.407 
Finanzergebnis -949  -881 -814 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -951 -882 -814 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 449 670 593 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -72 -96 -83 
Sonstige Steuern -2 -2 -2 
Jahresergebnis 375  572 508 
-131-

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 107,8% 108,9% 112,4% 
Anlagenintensität 91,6%  91,3% 88,3% 
Abschreibungsquote  6,7% 7,1% 7,7% 
Investitionen (TEUR) 0 58 0 
Investitionsquote 0,0%  0,3% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 609,9% >1000% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 4.103 4.300 4.808 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapitalquote 18,3%  20,5% 23,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 17.977 16.594 15.211 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.160 -1.623 -1.329 
Verschuldungsgrad 445,1%  388,7% 319,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 12,3%  17,6% 16,4% 
Return on Investment (ROI) 1,7% 2,7% 2,5% 
Eigenkapitalrentabilität 9,1%  13,3% 10,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,9%  6,9% 6,6% 
Materialintensität 4,6%  4,9% 3,7% 
Rohertrag (TEUR) 2.908 3.100 2.988 
EBIT (TEUR) 1.398 1.551 1.407 
EBITDA (TEUR) 2.763 2.917 2.776 
ROCE 5,9% 7,0% 6,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-132-

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG, Lauingen (Donau), ist eine Zweckgesellschaft zur Projek-
tierung, Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaik-Freiflächenanlage (PV-Anlage). 
Daher werden die Rahmenbedingungen der Gesellscha ft insbesondere durch das die Einspeisevergü-
tung regelnde Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme be-
stimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die Photovoltaik-Anlage insgesamt 9,6 GWh (Vorjahr 10,2 GWh) Solarstrom 
erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG ein-
schließlich der darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet.  
 
Durch Kauf- und Abtretungsvertrag vom 30. Juni 2016 veräußerte die Entega Regenerativ GmbH, 
Darmstadt, als bislang einzige Gesellschafterin der HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 51% Kapi-
talanteile an die LHI SolarWind Beteiligungs GmbH, Pullach i. Isartal mit wirtschaftlicher Wirkung zum 
1. Januar 2015. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 17.809 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 88,3% (Vor-
jahr: 19.179 TEUR bzw. 91,3%) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite 
das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,3% (Vorjahr: 99,3%) der 
Bilanzsumme ausmachen. Die langfr istigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über 
Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 23,8% 
nach 20,5% im Vorjahr.  
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund 
niedrigerer Sonneneinstrahlung sowie der um 4,8% auf 3.106 TEUR gesunken. Den Umsätzen stehen 
im Wesentlichen konstante Abschreibungen und sons tige betriebliche Aufwendungen sowie durch die 
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt sch ließt das Geschäftsjahr 
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 508 TEUR (Vorjahr: 572 TEUR) ab.  
 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im  langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung 
eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 10,0 GW h produzieren. Aus den hi eraus resultierenden Ein-
speiseerlösen erwarten wir für 2017 Umsätze von 3.153 TEUR und einen Jahresüberschuss von 
604 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzer nweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG 
eingebunden. Der Geschäftsführung  sind demnach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-133-

HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071      
Gründung: 02.11.2009 
Handelsregister:  HRB 88576, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Solarpark Lauingen GmbH  & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder 
Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A. 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
Heinze, Thomas Mitglied k.A. 
Porr, Oliver Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 1 
Eigenkapital (TEUR) 32 27 28 
Bilanzsumme (TEUR) 40 29 37 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-134-

-135-

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 29.12.2009 
Handelsregister:  HRA 84355, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Leiwen, mit de m Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen un d Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Biehle, Patrick   
    Heim, Matthias   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-136-

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 7.892  7.329 6.803 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 7.892 7.329 6.803 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 795  1.014 1.262 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 40 67 62 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 755 948 1.200 
Rechnungsabgrenzungsposten 14  14 14 
Summe Aktiva 8.701 8.358 8.079 
Passiva    
Eigenkapital 1.144  1.390 1.628 
   Kapitalanteile 0 0 0 
   Rücklagen 1.365 1.365 1.390 
   Bilanzergebnis -221 25 238 
Rückstellungen 49  22 50 
Verbindlichkeiten 7.508  6.946 6.400 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 8.701 8.358 8.079 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.167  1.194 1.128 
   Umsatzerlöse 1.167 1.194 1.128 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 20 26 0 
Betriebsleistung 1.186  1.220 1.128 
Betriebsaufwand -798  -684 -692 
   Materialaufwand -177 -70 -74 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -529 -529 -526 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -92 -85 -92 
Betriebsergebnis 388  536 436 
Finanzergebnis -602  -286 -164 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -605 -287 -164 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -214 250 272 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8 -4 -34 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -221  246 238 
-137-

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 105,8% 109,6% 113,3% 
Anlagenintensität 90,7%  87,7% 84,2% 
Abschreibungsquote  6,7% 7,2% 7,7% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 228,5% 313,3% 339,2% 
Eigenkapital (TEUR) 1.144 1.390 1.628 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 0 0 0 
Eigenkapitalquote 13,1%  16,6% 20,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 7.210 6.644 6.079 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -540 -562 -546 
Verschuldungsgrad 660,7%  501,3% 396,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -19,0%  20,6% 21,1% 
Return on Investment (ROI) -2,5% 2,9% 2,9% 
Eigenkapitalrentabilität -19,3%  17,7% 14,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,4%  6,4% 5,0% 
Materialintensität 15,0%  5,8% 6,5% 
Rohertrag (TEUR) 989 1.123 1.055 
EBIT (TEUR) 388 536 436 
EBITDA (TEUR) 917 1.065 962 
ROCE 4,4% 6,4% 5,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-138-

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Photovoltaik-F reiflächenanlage. Daher sind die Rahmenbedingun-
gen der Gesellschaft insbesondere durch das die Ei nspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die Photovoltaik-Anlage insgesamt 3,5 GWh (Vorjahr 3,7 GWh) Solarstrom 
erzeugt und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG sowie der 
darin vorgesehenen Direktvermarktung vergütet.  
 
Im Februar 2016 konnten durch eine Umschuldung der langfristigen Fremdfinanzierung zum Ende des 
1. Quartals die Darlehenszinssätze von 4,1% auf 2,0% bei gleichzeitiger Zinsfestschreibung über die 
Restlaufzeit des Tilgungsdarlehens vorfälligkeitssc hädigungsfrei vereinbart werden, was alleine in 
2016 bereits zu einer Zinsersparnis von 100 TEUR führte. 
 
Durch Kauf- und Abtretungsvertrag vom 30. Juni 2016 veräußerte die Entega Regenerativ GmbH, 
Darmstadt, als bislang einzige Gesellschafterin der HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 51% Kapi-
talanteile an die LHI SolarWind Beteiligungs GmbH, Pullach i. Isartal mit wirtschaftlicher Wirkung zum 
1. Januar 2015. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 6.803 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 84,2% (Vor-
jahr: 7.329 TEUR bzw. 87,7%) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der Passivseite das 
Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 95,4% (Vorjahr: 96,1%) der Bilanz-
summe ausmachen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigen-
kapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 20,2% nach 
16,6% im Vorjahr.  
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund 
niedrigerer Sonneneinstrahlung um 5,5% auf 1.128 TEUR gesunken. Den Umsätzen stehen im We-
sentlichen konstante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung 
kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenü ber, welche durch die Umschuldung nunmehr dau-
erhaft halbiert wurden. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 
238 TEUR (Vorjahr: 246 TEUR) ab.  
 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im  langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung 
eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 3,6 GWh pr oduzieren. Aus den hieraus resultierenden Einspei-
seerlösen erwarten wir für 2017 Umsätze von 1.111 TEUR und einen Jahresüberschuss von 
285 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzer nweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG 
eingebunden. Der Geschäftsführung  sind demnach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-139-

HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071      
Gründung: 02.11.2009 
Handelsregister:  HRB 88575, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art 
tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A. 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
Heinze, Thomas Mitglied k.A. 
Porr, Oliver Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 1 
Eigenkapital (TEUR) 32 27 28 
Bilanzsumme (TEUR) 40 29 36 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-140-

-141-

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 13.06.2000 / Eintritt HSE: 07.10.2010 
Handelsregister:  HRA 84367, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Thüngen, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen un d Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Biehle, Patrick   
    Heim, Matthias   
    Heinze, Thomas   
    Porr, Oliver   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-142-

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 38.660  36.180 33.701 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 38.660 36.180 33.701 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 4.120  3.425 4.811 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 261 113 156 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.859 3.313 4.654 
Rechnungsabgrenzungsposten 208  195 182 
Summe Aktiva 42.988 39.800 38.693 
Passiva    
Eigenkapital 13.196  12.196 13.273 
   Kapitalanteile 12.729 10.929 10.929 
   Rücklagen 0 0 1.267 
   Bilanzergebnis 466 1.267 1.077 
Rückstellungen 216  306 279 
Verbindlichkeiten 29.576  27.298 25.141 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 42.988 39.800 38.693 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 5.397  5.762 5.592 
   Umsatzerlöse 5.397 5.762 5.592 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 120 11 1 
Betriebsleistung 5.517  5.773 5.593 
Betriebsaufwand -3.388  -3.170 -3.285 
   Materialaufwand -462 -231 -281 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -2.481 -2.481 -2.481 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -445 -458 -522 
Betriebsergebnis 2.129  2.603 2.309 
Finanzergebnis -1.599  -1.193 -1.060 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11 3 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.610 -1.196 -1.060 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 530 1.409 1.248 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -63 -143 -172 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 466  1.267 1.077 
-143-

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 110,5% 109,0% 113,3% 
Anlagenintensität 89,9%  90,9% 87,1% 
Abschreibungsquote  6,4% 6,9% 7,4% 
Investitionen (TEUR) 3 0 2 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% 899,2% 921,9% 
Eigenkapital (TEUR) 13.196 12.196 13.273 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 12.729 10.929 10.929 
Eigenkapitalquote 30,7%  30,6% 34,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 29.531 27.223 24.898 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.269 -2.278 -2.157 
Verschuldungsgrad 225,8%  226,3% 191,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 8,6%  22,0% 19,3% 
Return on Investment (ROI) 1,1% 3,2% 2,8% 
Eigenkapitalrentabilität 3,5%  10,4% 8,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,8%  6,2% 5,5% 
Materialintensität 8,4%  4,0% 5,0% 
Rohertrag (TEUR) 4.934 5.531 5.311 
EBIT (TEUR) 2.129 2.603 2.309 
EBITDA (TEUR) 4.610 5.084 4.790 
ROCE 4,9% 6,2% 5,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-144-

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co KG, Darmstadt, ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaik-Freiflächenanlage (PV-Anlage). Daher 
sind die Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regeln-
de Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme 
bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die PV-Anlage insgesamt 19,4 GWh (Vorjahr 20,3 GWh) Solarstrom erzeugt 
und in das örtliche Verteilnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wird gemäß EEG sowie der darin 
enthaltenen Direktvermarktung vergütet.  
 
Durch Kauf- und Abtretungsvertrag vom 30. Juni 2016 veräußerte die Entega Regenerativ GmbH, 
Darmstadt, als bislang einzige Gesellschafterin de r HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 51% Ka-
pitalanteile an die LHI SolarWind Beteiligungs GmbH , Pullach i. Isartal mit wirtschaftlicher Wirkung 
zum 1. Januar 2015. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Betrieb befindlichen PV-
Anlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 33.701 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 87,1 % (Vor-
jahr: 90,9 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft be i, während auf der Passivseite Eigenkapital und 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 98,7 % (Vorjahr: 99,0 %) der Bilanzsumme ausmachen. 
Die langfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein lang-
fristiges Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 34,4 % (Vorjahr: 30,6 %). 
 
Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesich ert. Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Ge-
schäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr aufgru nd niedrigerer Sonneneinstrahlung um 2,9 % auf 
5.592 TEUR gesunken. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen konstante Absc hreibungen und sonsti-
ge betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen ge-
genüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.077 TEUR 
(Vorjahr: 1.267 TEUR) ab. 
 
Die PV-Anlage wird in den Folgejahren bei einer im  langjährigen Mittel liegenden Sonneneinstrahlung 
eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 19,0 GW h produzieren. Aus den hi eraus resultierenden Ein-
speiseerlösen erwarten wir für 2017 Umsätze vo n 5.403 TEUR und einen Jahresüberschuss von 
1.140 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzer nweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG 
eingebunden. Der Geschäftsführung  sind demnach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-145-

HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071      
Gründung: 08.09.2010 
Handelsregister:  HRB 89209, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Biehle, Patrick Mitglied k.A. 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
Heinze, Thomas Mitglied k.A. 
Porr, Oliver Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 1 
Eigenkapital (TEUR) 33 27 28 
Bilanzsumme (TEUR) 42 35 36 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-146-

-147-

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Anschrift: Fliederweg 3a, 64823 Groß-Umstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister:  HRA 84106, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtu ng und der Betrieb von Windkraftanlagen zur 
Stromgewinnung. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte 
vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu 
fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 90,00% 
Energiegenossenschaft Odenwald e.G. 10,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Käsler-Simmons, Yvonne   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
 
   
  
-148-

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 6.381  5.988 5.595 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 228 214 199 
   Sachanlagen 6.153 5.774 5.396 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 559  622 563 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 137 160 85 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 422 462 478 
Rechnungsabgrenzungsposten 46  42 38 
Summe Aktiva 6.986 6.652 6.196 
Passiva    
Eigenkapital 1.799  1.923 1.908 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 1.640 1.640 1.640 
   Bilanzergebnis 59 182 168 
Rückstellungen 80  60 72 
Verbindlichkeiten 5.107  4.669 4.216 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 6.986 6.652 6.196 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 972  988 946 
   Umsatzerlöse 972 988 946 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 2 42 
Betriebsleistung 972  990 988 
Betriebsaufwand -635  -621 -618 
   Materialaufwand -42 -48 -41 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -393 -393 -393 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -200 -180 -184 
Betriebsergebnis 336  369 370 
Finanzergebnis -222  -206 -189 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 2 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -226 -208 -190 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 114 162 180 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -55 20 -13 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 59  182 168 
-149-

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 107,1% 109,0% 108,7% 
Anlagenintensität 91,3%  90,0% 90,3% 
Abschreibungsquote  6,2% 6,6% 7,0% 
Investitionen (TEUR) 1 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 368,3% 495,5% 484,5% 
Eigenkapital (TEUR) 1.799 1.923 1.908 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 25,8%  28,9% 30,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 5.035 4.604 4.172 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -397 -439 -452 
Verschuldungsgrad 288,3%  246,0% 224,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 6,1%  18,5% 17,7% 
Return on Investment (ROI) 0,8% 2,7% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 3,3%  9,5% 8,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,1%  5,9% 5,8% 
Materialintensität 4,4%  4,9% 4,2% 
Rohertrag (TEUR) 930 940 905 
EBIT (TEUR) 336 369 370 
EBITDA (TEUR) 729 762 763 
ROCE 4,1% 5,9% 5,8% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-150-

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errich-
tung, Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der 
Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisev ergütung regelnde Gesetz für den Vorrang Erneu-
erbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. Die zwei Windenergieanlagen mit einer 
elektrischen Leistung von insgesamt vier Megawatt erzeugten im Geschäftsjahr 2016 ca. 9,6 Mio. kWh 
Strom. Dieser wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgese-
henen Direktvermarktung vergütet.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Be trieb befindlichen Wind-
energieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 34,1 % (Vorjahr: 32,1 %). Das Sachanlagevermögen in 
Höhe von 5.396 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 87,1 % (Vorjahr: 86,8 %) zur Bilanzsumme der Ge-
sellschaft bei, während auf der Passivseite Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitu-
ten 98,1 % (Vorjahr: 98,1 %) der Bilanzsumme ausm achen. Die langfristigen Vermögensgegenstände 
sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und ein langfristiges Darlehen finanziert. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr 2015 um ca. 
42 TEUR gesunken. Den Umsätzen stehen im Wese ntlichen konstante Abschreibungen und sonstige 
betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegen-
über. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit ei nem Jahresüberschuss in Höhe von 168 TEUR (Vor-
jahr: 182 TEUR) ab. Grund für die Abweichung zum Vorjahr 2015 sind schlechtere Windverhältnisse.  
 
Die Windenergienanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden Wind-
aufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von 10.450 MWh produzieren. Aus den hieraus resultie-
renden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2017 Um satzerlöse von ca. 1.028 TEUR und einen Jahres-
überschuss von rund 139 TEUR. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-151-

HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071      
Gründung: 22.12.2009 
Handelsregister:  HRB 88474, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Käsler-Simmons, Yvonne Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 6 7 6 
Eigenkapital (TEUR) 31 32 31 
Bilanzsumme (TEUR) 46 40 46 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-152-

-153-

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 02.07.2012 
Handelsregister:  HRA 7204, Amtsgericht Wetzlar  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen zur 
Stromgewinnung, insbesondere in Haiger, mit de m Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die 
Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen un d Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet 
erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich 
zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Heim, Matthias   
    Heinze, Thomas   
    Lemes, Zijad   
    Porr, Oliver   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-154-

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 26.100  24.292 22.498 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 26.100 24.292 22.498 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.618  2.301 2.510 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 516 512 585 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.102 1.790 1.925 
Rechnungsabgrenzungsposten 235  212 228 
Summe Aktiva 28.953 26.805 25.236 
Passiva    
Eigenkapital 6.550  6.632 6.610 
   Kapitalanteile 150 150 150 
   Rücklagen 6.450 6.450 6.460 
   Bilanzergebnis -50 32 0 
Rückstellungen 187  281 367 
Verbindlichkeiten 22.215  19.892 18.259 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 28.953 26.805 25.236 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 3.028  3.217 3.157 
   Umsatzerlöse 3.028 3.217 3.157 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 5 0 0 
Betriebsleistung 3.033  3.217 3.157 
Betriebsaufwand -2.532  -2.638 -2.696 
   Materialaufwand -115 -218 -162 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.821 -1.822 -1.823 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -597 -597 -711 
Betriebsergebnis 501  580 461 
Finanzergebnis -551  -521 -483 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35 20 6 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -586 -541 -489 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -50 58 -22 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 23 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -50  81 -22 
-155-

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 107,0% 108,7% 110,1% 
Anlagenintensität 90,1%  90,6% 89,2% 
Abschreibungsquote  7,0% 7,5% 8,1% 
Investitionen (TEUR) 64 14 30 
Investitionsquote 0,2%  0,1% 0,1% 
Liquidität 3. Grades 256,8% 569,9% 533,2% 
Eigenkapital (TEUR) 6.550 6.632 6.610 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 150 150 150 
Eigenkapitalquote 22,6%  24,7% 26,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 21.383 19.769 18.155 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.237 -2.323 -1.633 
Verschuldungsgrad 342,0%  304,2% 281,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -1,6%  2,5% -0,7% 
Return on Investment (ROI) -0,2% 0,3% -0,1% 
Eigenkapitalrentabilität -0,8%  1,2% -0,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,9%  2,3% 1,8% 
Materialintensität 3,8%  6,8% 5,1% 
Rohertrag (TEUR) 2.913 2.999 2.995 
EBIT (TEUR) 501 580 461 
EBITDA (TEUR) 2.322 2.402 2.284 
ROCE 1,9% 2,3% 1,9% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-156-

HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG ist eine Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errichtung, 
Finanzierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der Ge-
sellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regelnde Gesetz für den Vorrang Erneuerba-
rer Energien (EEG) bestimmt.  
 
Die Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 13,8 Megawatt (MW) erzeugten im Ge-
schäftsjahr 2016 insgesamt 31,7 GWh Strom (Vorjahr : 33,0 GWh), der in das örtliche Verteilnetz ein-
gespeist und gemäß EEG vergütet wurde. Nachdem im Juni und Juli 2015 Hauptkomponenten an zwei 
Anlagen durch den Hersteller kostenfrei für die Gesellschaft repariert wurden, fiel in der Folge eine 
Anlage bis Ende Februar 2016 aus. Ferner war aufgrund einer Fehlfunktion in der Übergabestation der 
Park im Juli/August für eine Woche vom Netz getr ennt worden. Neben besond eren Witterungseinflüs-
sen (Eisansatz) in den Wintermonaten sowie dem insgesamt schwächeren Wind-Jahr 2016 erklärt dies 
weitestgehend die niedriger als erwartete Stromproduktion.  
 
Durch Kauf- und Abtretungsvertrag vom 30. Juni 2016 veräußerte die ENTEGA Regenerativ GmbH, 
Darmstadt, als bislang einzige Gesellschafterin der HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 51% der 
Kapitalanteile an die LHI SolarWind Beteiligungs GmbH , Pullach i. Isartal mit wirtschaftlicher Wirkung 
zum 1. Januar 2015. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Be trieb befindlichen Wind-
energieanlagen. Das Sachanlagevermögen in Höhe  von 22.498 TEUR (Vorjahr 24.292 TEUR) trägt auf 
der Aktivseite mit 89,2 % (Vorjahr: 90,7 %) zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei, während auf der 
Passivseite Eigenkapital und Verbindlichkeiten ge genüber Kreditinstituten 98,1 % (Vorjahr: 98,5 %) 
der Bilanzsumme ausmachen. Die la ngfristigen Vermögensgegenstände sind damit fristenkongruent 
über Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 26,2 % 
(Vorjahr: 24,7 %).  
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlöse sind im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund nied-
rigerer Winderträge um 1,9 % auf 3.157 TEUR gefallen. Den Umsätzen stehen im Wesentlichen kon-
stante Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sowie durch die Tilgung kontinuierlich 
sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbe-
trag in Höhe von -22 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 81 TEUR) ab.  
 
Die Windenergieanlagen werden mit zunehmender Optimierung der Steuerung sowie der witterungs-
bedingten Verfügbarkeit in den Fo lgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden Windaufkom-
men eine jährliche elektrische Arbeit von 36,9 GWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden Ein-
speiseerlösen erwarten wir für 2017 Umsätze vo n 3.604 TEUR und einen Jahresüberschuss von 
453 TEUR.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzer nweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG 
eingebunden. Der Geschäftsführung  sind demnach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind oder nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
-157-

HSE Windpark Haiger Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071      
Gründung: 02.07.2012 
Handelsregister:  HRB 91335, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Geschäfte 
jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
LHI SolarWind Beteiligungs GmbH 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Heim, Matthias Mitglied k.A. 
Heinze, Thomas Mitglied k.A. 
Lemes, Zijad Mitglied k.A. 
Porr, Oliver Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 2 1 
Eigenkapital (TEUR) 0 27 28 
Bilanzsumme (TEUR) 0 30 31 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-158-

-159-

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110 
64293 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 08.01.2009 
Handelsregister:  HRB 88668, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, E rrichtung, Betriebsführung und Finanzierung von 
Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die 
Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von Eigentums-, Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften 
solcher Anlagen. Die Gesellschaft darf alle  Maßnahmen treffen, di e geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck zu fördern. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
Westhäuser, Anne Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-160-

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 13.061  12.219 11.376 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 21 13 5 
   Sachanlagen 13.040 12.206 11.372 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.053  1.375 1.393 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 371 326 138 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 682 1.049 1.254 
Rechnungsabgrenzungsposten 152  142 91 
Summe Aktiva 14.266 13.736 12.860 
Passiva    
Eigenkapital 3.864  4.059 3.954 
   Gezeichnetes Kapital 60 60 60 
   Kapitalrücklagen 3.877 3.877 3.877 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -73 122 17 
Rückstellungen 160  165 90 
Verbindlichkeiten 10.242  9.512 8.816 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 14.266 13.736 12.860 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.825  2.012 1.849 
   Umsatzerlöse 1.825 2.012 1.849 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 8 315 38 
Betriebsleistung 1.833  2.327 1.887 
Betriebsaufwand -1.360  -1.538 -1.380 
   Materialaufwand -60 -68 -90 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -838 -842 -842 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -462 -627 -448 
Betriebsergebnis 473  789 507 
Finanzergebnis -532  -500 -462 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -537 -502 -462 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -59 289 44 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8 -94 -28 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -66  195 17 
-161-

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 94,8% 96,7% 96,1% 
Anlagenintensität 91,6%  89,0% 88,5% 
Abschreibungsquote  6,4% 6,9% 7,4% 
Investitionen (TEUR) 25 0 0 
Investitionsquote 0,2%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 56,0% 71,5% 72,4% 
Eigenkapital (TEUR) 3.864 4.059 3.954 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 60 60 60 
Eigenkapitalquote 27,1%  29,5% 30,7% 
Bankverbindlichkeiten 8.523  7.753 6.983 
Veränderung Verschuldung -917 -730 -696 
Verschuldungsgrad 269,2%  238,4% 225,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -3,6%  9,7% 0,9% 
Return on Investment (ROI) -0,5% 1,4% 0,1% 
Eigenkapitalrentabilität -1,7%  4,8% 0,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,3%  5,1% 3,7% 
Materialintensität 3,3%  2,9% 4,8% 
Rohertrag (TEUR) 1.765 1.944 1.759 
EBIT (TEUR) 473 789 507 
EBITDA (TEUR) 1.311 1.632 1.349 
ROCE 3,3% 5,2% 3,8% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja (Konzern) ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-162-

HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Windpark Schlüchtern GmbH ist eine Zweckg esellschaft zur Projektierung, Errichtung, Finan-
zierung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Daher sind die Rahmenbedingungen der Gesell-
schaft insbesondere durch das die Einspeisevergütu ng regelnde Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer 
Energien (EEG) in der Fassung des Jahres der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Die Windenergieanlagen mit einer elektrischen Leistung von zehn Megawatt erzeugten bis zum 
31.12.2016 insgesamt 18,5 Mio. kWh Strom. Der er zeugte Strom wurde in das örtliche Verteilnetz 
eingespeist und gemäß EEG sowie der darin vorgeseh enen Direktvermarktung vergütet. Die erzeugte 
Energiemenge liegt unter dem Niveau des Vorjahres von 20,3 Mio. kWh.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die in Be trieb befindlichen Wind-
energieanlagen. Die Anlagendeckung beträgt 34,8 % (Vorjahr: 33,2 %). Das Sachanlagevermögen in 
Höhe von 11.376 TEUR trägt auf der Aktivseite mit 88,5 % (Vorjahr: 89,0 %) zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei, während auf der Passivseite Eige nkapital sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten und Gesellschaftern 97,6 % (Vorjahr: 97 ,7 %) der Bilanzsumme au smachen. Die Eigenkapi-
talquote beläuft sich auf 30,7 % nach 29,5 % im Vorjahr. Die langfristigen Vermögensgegenstände 
sind damit fristenkongruent über Eigenkapital und langfristige Darlehen finanziert. 
 
Die Umsätze aus Einspeiseerlösen sind im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des 
unterdurchschnittlichen Windangebots um 8,1% auf 1.849  TEUR gesunken. Den Umsätzen stehen im 
Wesentlichen konstante Abschreibungen und sonstige  betriebliche Aufwendungen sowie durch die  
Tilgung kontinuierlich sinkende Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt sch ließt das Geschäftsjahr 
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 17 TEUR ab.  
 
Die Windenergieanlagen werden in den Folgejahren bei einem im langjährigen Mittel liegenden Wind-
aufkommen eine jährliche elektrische Arbeit von ca. 20,0 Mio. kWh produzieren. 
 
Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen erwarten wir für 2017 Umsätze in Höhe von ca. 
2.031 TEUR und einen Jahresüberschuss von ca. 164 TEUR. Es sind keine Investitionen für das Jahr 
2017 geplant. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA 
AG eingebunden. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
-163-

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Anschrift: Höchster Str. 48, 64747 Breuberg 
 Kontakt: 06163/ 71 27 35  
Gründung: 27.10.1982 
Handelsregister:  HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtu ng und der Betrieb eines Heizkraftwerks in 
Breuberg/ Odenwald. Die Gesellschaft kann alle Ge schäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und 
sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,00% 
Pirelli Deutschland AG 26,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Deuker, Joachim Mitglied k.A. 
Gauger, Frank Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wolff, Dr. Marie-Luise  Vorsitzende 0 TEUR 
Frischat, Dr. Steffen  Mitglied 0 TEUR 
Ripper, Gerd  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Beirates 
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft. 
  
-164-

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 7.095  7.487 6.450 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 137 91 46 
   Sachanlagen 6.958 7.396 6.405 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.708  3.717 3.211 
   Vorräte 365 209 80 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.678 2.836 2.654 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 665 672 477 
Rechnungsabgrenzungsposten 26  27 27 
Summe Aktiva 10.828 11.231 9.688 
Passiva    
Eigenkapital 2.324  2.324 2.525 
   Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 20 20 20 
   Bilanzergebnis 771 770 971 
Sonderposten 307  160 26 
Rückstellungen 510  595 953 
Verbindlichkeiten 7.687  8.152 6.184 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 10.828 11.231 9.688 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 25.882  24.209 23.587 
   Umsatzerlöse 25.781 24.184 23.544 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 101 25 44 
Sonstige betriebliche Erträge 226 520 506 
Betriebsleistung 26.108  24.729 24.093 
Betriebsaufwand -24.678  -23.385 -22.590 
   Materialaufwand -20.379 -19.136 -17.923 
   Personalaufwand -2.390 -2.534 -2.661 
   Abschreibungen -1.429 -1.277 -1.395 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -479 -438 -611 
Betriebsergebnis 1.430  1.344 1.503 
Finanzergebnis -353  -261 -117 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 53 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -354 -262 -170 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.077 1.084 1.386 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -307 -313 -414 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 770  770 971 
-165-

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 77,6% 73,2% 81,6% 
Anlagenintensität 65,5%  66,7% 66,6% 
Abschreibungsquote  20,1% 17,0% 21,6% 
Investitionen (TEUR) 3.158 2.202 358 
Investitionsquote 44,5%  29,4% 5,6% 
Liquidität 3. Grades 74,0% 66,5% 73,0% 
Eigenkapital (TEUR) 2.324 2.324 2.525 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.534 1.534 1.534 
Eigenkapitalquote 21,5%  20,7% 26,1% 
Bankverbindlichkeiten 3.000  2.966 2.540 
Veränderung Verschuldung 1.746 465 -1.968 
Verschuldungsgrad 338,5%  367,6% 281,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,0%  3,2% 4,1% 
Return on Investment (ROI) 7,1% 6,9% 10,0% 
Eigenkapitalrentabilität 33,1%  33,1% 38,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 10,4%  9,2% 11,8% 
Materialintensität 78,1%  77,4% 74,4% 
Rohertrag (TEUR) 5.503 5.073 5.665 
EBIT (TEUR) 1.430 1.344 1.503 
EBITDA (TEUR) 2.859 2.621 2.898 
ROCE 11,4%  10,9% 13,3% 
Personal    
Personalintensität 9,2%  10,2% 11,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 33 34 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 33 33 34 
Frauenanteil Beschäftigte 3,0% 0,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 9 9 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 45  46 35 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 77 78 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-166-

Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Industriekraftwerk Breuberg GmbH (IKB) ist Ei gentümerin eines Heizkraftwerkes in Breuberg zur 
ausschließlichen Dampf und Stromversorgung des dortigen Industriestandorts. Zum 1. Januar 2014 
traten neue Verträge in Kraft, die eine Verpachtung des Anlagevermögens der Gesellschaft an den In-
dustriekunden zum Gegenstand haben. Damit erhält der Industriek unde den gleichzeitigen Status als 
Eigenerzeuger und Letztverbraucher. Die Gesellschaf t führt den operativen Be trieb für den Industrie-
kunden fort und liefert hierzu auch die benötigten Brennstoffe und den Zusatzstrom.  
 
Das Berichtsjahr 2016 ist geprägt von ausgelastete n Kapazitäten des Industriekunden, die zu einem 
auf hohem Niveau stabilisierten Energiebedarf führen. Während von den witterungsbedingten Rah-
menbedingungen keine Zunahme de s Wärmebedarfes ausgeht, wird die höhere Nachfrage nach Pro-
duktionsdampf von den in den Vorjahren umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen größtenteils wieder 
kompensiert. 
 
Ein nahezu störungsfreier Betrieb bewirkt eine hohe Verfügbarkeit der Gasturbine, die gleichzeitig eine 
bemerkenswert hohe Durchschnittsleistung erreicht. Dies mündet in einer Stromerzeugung von mehr 
als 83.000 MWh, die damit um +10,6% über dem Vorjahresniveau liegt. Die Dampf-
/Wärmeproduktion kann gegenüber dem Vorjahr aufgrund der bereits erwähnten Einflüsse dagegen 
nur um +2,0% gesteigert werden.  
 
Aufgrund der insgesamt höheren Energieeigenerzeugu ng nehmen auch die Brennstofflieferungen um 
+4,8% gegenüber 2015 zu, während die Zusatzstromlieferungen gleichzeitig um -10,3% zurückgehen. 
In Verbindung mit den Preisvorteile n beim Erdgas resultiert hieraus ein Umsatzrückgang um -2,6%. 
Dieser wird allerdings durch größere Einsparungen bei den Betriebsstoffkosten überkompensiert, so 
dass ein gegenüber dem Vorjahr um 11,7% höherer Ro hertrag erzielt werden kann. Eine finale – nur 
noch mit geringer Wahrscheinlichkei t erwartete – Schadensersatzleistung des Versicherers für den in 
2008 eingetretenen Kesselschaden in Höhe von 283 TE UR führt zu einem außerordentlichen Ertrag, 
der – nach Ertragsteuern – als Sonderdividende ausgeschüttet wird. Unter Berücksichtigung der in den 
übrigen Erlös und Kostenpositionen enthaltenen Ve ränderungen ergibt sich damit ein gegenüber dem 
Vorjahr gestiegenes Ergebnis nach Steuern. Das Geschäftsjahr 2016 schließt mit einem Jahresüber-
schuss in Höhe von 971 TEUR.  
 
Die Investitionen des Berichtsjahres betragen 358 TEUR, wovon allein 229 TEUR in geplante, jedoch 
noch nicht abgeschlossene Maßnahmen für den Brandschutz des Kraftw erks fließen, die noch auf das 
in 2014 realisierte Großprojekt Gasturbinen-Opti mierungen zurückzuführen sind. 64 TEUR entfallen 
auf das (mehrjährige) Projekt Neue Speisewasserve rsorgung und 18 TEUR dienen der Verbesserung 
der Infrastruktur des Kraftwerkes. In eine Ansauglu ftvorwärmung der Gasturbine werden 12 TEUR in-
vestiert, während für die Betriebs und Geschäftsau sstattung 25 TEUR aufgewendet werden. Die restli-
chen Investitionen entfallen auf Maßnahmen, die erst in 2017 abgeschlossen werden.  
 
Für das Jahr 2017 und das Folgejahr werden entsprechend der vertraglich geregelten Kapitalverzin-
sung Umsätze und Ergebnisse auf dem Niveau des Jahres 2016 erwartet. Positive Grundlage hierfür 
bilden die zu verzeichnenden vollausgelasteten Produktionskapazitäten. Dies wird bei der Gesellschaft 
auch zu stabilen Energielieferungen führen.  Für 2017 sind Investitionen in Höhe von 525 TEUR ge-
plant, die vollständig für Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Kraftwerksinfrastruktur vorgese-
hen sind und sich überwiegend aus Abschreibungen und Eigenmitteln finanzieren.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzer nweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG 
eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen be-
standsgefährdend sind und nicht durch geeignet e Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden kön-
nen. Die Chancen- und Risikosituation bleibt vor dem Hintergrund des gewählten Geschäftsmodells für 
die Folgejahre stabil. Es ergeben sich lediglich Ri siken aus dem operativen Kraftwerksbetrieb und be-
treffen im Wesentlichen de n Ausfall der Gasturbine. Kreditrisike n wurden durch den Abschluss eines 
Factoringvertrags minimiert. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Das Unternehmen wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
 
-167-

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Anschrift: Querfurter Straße 28, 06279 Obhausen - 
Esperstedt 
 Kontakt: -  
Gründung: 01.06.2011 
Handelsregister:  HRA 3239, Amtsgerichts Stendal  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG befasst sich mit der Errichtung und dem 
Betrieb von Windkraftanlagen an dem Standort Obhausen, Ortsteil Esperstedt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
WEO GmbH & Co. KG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch:   
    Musick, Torsten   
    Nickel, Oliver   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-168-

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 41.599  37.807 34.015 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 41.599 37.807 34.015 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.598  3.821 3.967 
   Vorräte 0 46 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.568 1.370 1.741 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.031 2.406 2.226 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.110  1.046 880 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.637 7.183 7.666 
Summe Aktiva 52.944 49.858 46.528 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 0 
   Kapitalanteile 200 200 200 
   Rücklagen 0 2.200 2.200 
   Bilanzergebnis -6.837 -9.583 -10.066 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.637 7.183 7.666 
Rückstellungen 750  393 495 
Verbindlichkeiten 51.672  48.968 45.564 
Rechnungsabgrenzungsposten 522  496 470 
Summe Passiva 52.944 49.858 46.528 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 6.676  8.060 7.321 
   Umsatzerlöse 6.676 8.060 7.321 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 172 359 386 
Betriebsleistung 6.848  8.419 7.707 
Betriebsaufwand -6.257  -6.665 -6.080 
   Materialaufwand 0 0 -35 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -3.792 -3.792 -3.792 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.466 -2.873 -2.253 
Betriebsergebnis 591  1.754 1.627 
Finanzergebnis -2.413  -2.324 -2.110 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51 13 5 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.463 -2.337 -2.115 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.821 -570 -483 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -120 24 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -1.941  -547 -483 
-169-

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 95,4% 96,4% 95,6% 
Anlagenintensität 78,6%  75,8% 73,1% 
Abschreibungsquote  9,1% 10,0% 11,1% 
Investitionen (TEUR) k.A. k.A. 0 
Investitionsquote -  - 0,0% 
Liquidität 3. Grades 28,2% 29,5% 29,3% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 39.677 36.428 32.513 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -2.581 -2.704 -3.405 
Verschuldungsgrad -  - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -29,1%  -6,8% -6,6% 
Return on Investment (ROI) -3,7% -1,1% -1,0% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 1,0%  3,6% 3,5% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,5% 
Rohertrag (TEUR) 6.676 8.060 7.286 
EBIT (TEUR) 591 1.754 1.627 
EBITDA (TEUR) 4.383 5.546 5.419 
ROCE 1,0% 3,7% 3,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-170-

JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Zum 31. Dezember 2016 besteht der Windpark aus 16 Anlagen. Die elektrische Energie des 
Windparks wird über das gesellschaftseigene Um spannwerk Querfurter Platte in das Netz der 
MITNETZ eingespeist. 
 
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die 
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. Im Umsatz sind 
ausschließlich die Erlöse entsprechend dem Unte rnehmensgegenstand enthalten. Aufgrund der 
Erstanwendung des BilRuG ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht gegeben. Unter Anwendung 
des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilR uG betragen die Umsatzerlöse des Vorjahres 
8.140 TEUR. 
 
Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 7.321  TEUR und sind im Vergleich zum Vorjahr um -
10,06 % gesunken. Die Sonstigen betriebliche n Erträge beinhalten im Wesentlichen die 
Grundstückserträge und Entschädigungsleistu ngen (386 TEUR). Die Abschreibung des 
Anlagevermögens erfolgte linear in Höhe von 3.7 92 TEUR. Die Sonstigen betr ieblichen Aufwendungen 
betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Reparaturen und Wartung (1.025 TEUR) sowie 
Pachtaufwendungen (598 TEUR). Die Zinsaufwendungen verringerten sich insbesondere durch 
planmäßige Tilgungen um 220 T€. Der Verlust des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von 483 TEUR wird 
entsprechend dem Gesellschaftsvertrag auf den Verlustvortragskonten der Kommanditisten verbucht. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäft sführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Ge genmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2016 erfolgte durch die Deloitte GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
 
 
 
-171-

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza 
Rue du Pré Long Bât. C 
35770 Vern-sur-Seiche 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 23.12.2009 
Handelsregister:  479 677 619 R.C.S. Rennes, 
Frankreich 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entw icklung, Errichtung und der Betrieb von 
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu alle n Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur 
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Energie France SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach §286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-172-

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 15.079  13.864 12.650 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 15.079 13.864 12.650 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.342  1.493 1.092 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 247 313 351 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.095 1.179 741 
Rechnungsabgrenzungsposten 337  314 301 
Summe Aktiva 16.757 15.671 14.043 
Passiva    
Eigenkapital -1.024  -1.313 -1.854 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -2.024 -2.313 -2.854 
Rückstellungen 131  165 199 
Verbindlichkeiten 17.650  16.820 15.698 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 16.757 15.671 14.043 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 2.000  2.214 1.926 
   Umsatzerlöse 2.000 2.214 1.926 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 5 1 8 
Betriebsleistung 2.005  2.214 1.934 
Betriebsaufwand -1.636  -1.766 -1.734 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.214 -1.214 -1.214 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -421 -552 -520 
Betriebsergebnis 369  448 199 
Finanzergebnis -675  -619 -623 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -676 -620 -623 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -305 -171 -424 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -102 -105 -117 
Sonstige Steuern -13 -13 0 
Jahresergebnis -421  -289 -540 
-173-

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 80,1% 78,9% 75,5% 
Anlagenintensität 90,0%  88,5% 90,1% 
Abschreibungsquote  8,1% 8,8% 9,6% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 28,7% 31,6% 24,3% 
Eigenkapital (TEUR) -1.024 -1.313 -1.854 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote -6,1%  -8,4% -13,2% 
Bankverbindlichkeiten 13.104  12.254 11.401 
Veränderung Verschuldung -777 -830 -1.122 
Verschuldungsgrad -1736,7%  -1293,4% -857,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -21,0%  -13,1% -28,1% 
Return on Investment (ROI) -2,5% -1,8% -3,8% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 1,5%  2,1% 0,6% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 2.000 2.214 1.926 
EBIT (TEUR) 369 448 199 
EBITDA (TEUR) 1.584 1.663 1.414 
ROCE 1,5% 2,1% 0,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-174-

Parc éolien Baudignécourt SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2016 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt.  
 
Der Verkauf der Gesellschaft wurde zum 3. April 2017 abgeschlossen. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
-175-

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza 
Rue du Pré Long Bât. C 
35770 Vern-sur-Seiche 
 Kontakt: 06151/701 1071  
Gründung: 27.10.2009 
Handelsregister:  517 729 505 R.C.S. Rennes, 
Frankreich 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entw icklung, Errichtung und der Betrieb von 
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu alle n Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur 
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Energie France SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-176-

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 7.776  7.128 6.480 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 7.776 7.128 6.480 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 950  1.076 819 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 101 274 45 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 848 802 774 
Rechnungsabgrenzungsposten 229  190 200 
Summe Aktiva 8.955 8.393 7.499 
Passiva    
Eigenkapital -279  -393 -720 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1.279 -1.393 -1.720 
Rückstellungen 100  123 145 
Verbindlichkeiten 9.133  8.664 8.074 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 8.955 8.393 7.499 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.028  1.145 946 
   Umsatzerlöse 1.028 1.145 946 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 8 0 0 
Betriebsleistung 1.035  1.145 946 
Betriebsaufwand -841  -868 -879 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -648 -648 -648 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -193 -220 -231 
Betriebsergebnis 194  277 67 
Finanzergebnis -340  -310 -313 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -341 -311 -313 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -146 -33 -245 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -75 -76 -82 
Sonstige Steuern -5 -5 0 
Jahresergebnis -226  -114 -327 
-177-

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 88,8% 88,1% 83,9% 
Anlagenintensität 86,8%  84,9% 86,4% 
Abschreibungsquote  8,3% 9,1% 10,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 46,3% 50,9% 39,7% 
Eigenkapital (TEUR) -279 -393 -720 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.000 
Eigenkapitalquote -3,1%  -4,7% -9,6% 
Bankverbindlichkeiten 7.180  6.674 6.155 
Veränderung Verschuldung -570 -470 -590 
Verschuldungsgrad -3312,5%  -2235,9% -1140,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -22,0%  -10,0% -34,6% 
Return on Investment (ROI) -2,5% -1,4% -4,4% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 1,3%  2,3% -0,2% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.028 1.145 946 
EBIT (TEUR) 194 277 67 
EBITDA (TEUR) 842 925 715 
ROCE 1,3% 2,4% -0,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-178-

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2016 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt.  
 
Der Verkauf der Gesellschaft wurde zum 3. April 2017 abgeschlossen. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
-179-

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Anschrift: Val d’Orson - Le Val Plaza 
Rue du Pré Long Bât. C 
35770 Vern-sur-Seiche 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 08.04.2008 
Handelsregister:  503 569 493 R.C.S. Rennes, 
Frankreich 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Entw icklung, Errichtung und der Betrieb von 
Windenergieanlagen. Die Gesellschaft wird zu alle n Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur 
Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HSE Energie France SAS 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Böss, Guido Mitglied k.A. 
Häuser, Florian Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-180-

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 12.389  11.371 10.352 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 12.389 11.371 10.352 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.187  1.531 1.545 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 179 450 118 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.007 1.081 1.426 
Rechnungsabgrenzungsposten 326  300 283 
Summe Aktiva 13.902 13.202 12.180 
Passiva    
Eigenkapital 583  541 331 
   Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1.417 -1.459 -1.669 
Rückstellungen 118  146 174 
Verbindlichkeiten 13.201  12.515 11.675 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 13.902 13.202 12.180 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.766  1.856 1.657 
   Umsatzerlöse 1.766 1.856 1.657 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 11 0 0 
Betriebsleistung 1.777  1.856 1.657 
Betriebsaufwand -1.264  -1.315 -1.284 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.018 -1.018 -1.018 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -246 -297 -265 
Betriebsergebnis 513  541 373 
Finanzergebnis -515  -472 -475 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -516 -473 -475 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1 69 -102 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -98 -100 -108 
Sonstige Steuern -5 -11 0 
Jahresergebnis -104  -42 -209 
-181-

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 92,7% 94,2% 94,0% 
Anlagenintensität 89,1%  86,1% 85,0% 
Abschreibungsquote  8,2% 9,0% 9,8% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 49,0% 61,4% 63,1% 
Eigenkapital (TEUR) 583 541 331 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 2.000 2.000 2.000 
Eigenkapitalquote 4,2%  4,1% 2,7% 
Bankverbindlichkeiten 10.897  10.166 9.402 
Veränderung Verschuldung -869 -686 -841 
Verschuldungsgrad >1000%  >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -5,9%  -2,3% -12,6% 
Return on Investment (ROI) -0,8% -0,3% -1,7% 
Eigenkapitalrentabilität -17,9%  -7,8% -63,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,0%  3,3% 2,2% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 1.766 1.856 1.657 
EBIT (TEUR) 513 541 373 
EBITDA (TEUR) 1.531 1.559 1.391 
ROCE 3,0% 3,3% 2,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-182-

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2016 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt.  
 
Der Verkauf der Gesellschaft wurde zum 3. April 2017 abgeschlossen. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
-183-

Piecki Sp. z o.o. 
Anschrift: Ul. Wybreze Kosciuszkowskie 41, 
00_347 Warschau, Polen 
 Kontakt: 06151/ 701 1071  
Gründung: 24.01.2008 / Erwerb: 21.12.2010 
Handelsregister:  HRS Nummer: 0000 297 596  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaftstätigkeit ist die En twicklung und der Betrieb von Windparks, was die 
folgenden Tätigkeiten umfasst: di e Erzeugung von elektrischer En ergie, die Durchleitung von 
elektrischer Energie, der Vertrieb von elektrischer  Energie, der Verkauf von elektrischer Energie, 
Arbeiten verbunden mit der Errichtung von Übermi ttlungsrohrleitungen und Verteilungsnetzwerken, 
Vorbereitungsarbeiten zur Durchführung von Bauarbeiten an der Baustelle, Durchführung von 
Bauprojekten verbunden mit der Errichtung von Gebäuden, Bauarbei ten verbunden mit der 
Errichtung sonstiger Land- und Wasseringenieurob jekte, anderswo nicht genannt, Tätigkeit im 
Bereich des Ingenieurwesens und damit verbundene technische Beratung sowie Durchführung von 
Fertigungsarbeiten am Bau. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
RWE Renewables Polska Sp. z o.o. 51,00% 
ENTEGA Regenerativ GmbH 49,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lemeš, Dr. Zijad Mitglied k.A. 
Schneider, Roman Mitglied k.A. 
Weite, Uwe Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
  
-184-

Piecki Sp. z o.o. 
Bilanz (TPLN)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 151.101  141.770 72.342 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 106 54 
   Sachanlagen 151.101 141.664 72.287 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 10.204  16.248 10.579 
   Vorräte 1.968 2.300 1.129 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.753 3.922 3.070 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 5.483 10.027 6.380 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 161.613 158.333 94.497 
Passiva    
Eigenkapital 155.910  151.941 88.097 
   Gezeichnetes Kapital 7.750 7.645 7.145 
   Kapitalrücklagen 146.474 144.490 135.040 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 1.685 -194 -54.087 
Rückstellungen 3.398  4.058 4.286 
Verbindlichkeiten 2.305  2.334 2.114 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 161.613 158.333 94.497 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TPLN) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 19.236  17.714 11.694 
   Umsatzerlöse 19.236 17.714 11.694 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 117 217 121 
Betriebsleistung 19.353  17.931 11.815 
Betriebsaufwand -17.518  -17.665 -76.871 
   Materialaufwand -8.068 -8.212 -7.399 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -9.445 -9.452 -69.471 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4 -1 -1 
Betriebsergebnis 1.835  266 -65.056 
Finanzergebnis 252  193 128 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 254 193 186 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2 0 -58 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.087 459 -64.928 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -402 -653 11.034 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 1.685  -194 -53.894 
-185-

Piecki Sp. z o.o. 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 103,2% 107,2% 121,8% 
Anlagenintensität 93,5%  89,5% 76,6% 
Abschreibungsquote  6,3% 6,7% 96,0% 
Investitionen (TPLN) 0 18 43 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,1% 
Liquidität 3. Grades 178,9% 254,2% 165,3% 
Eigenkapital (TPLN) 155.910 151.941 88.097 
davon Gezeichnetes Kapital (TPLN) 7.750 7.645 7.145 
Eigenkapitalquote 96,5%  96,0% 93,2% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -508 29 -220 
Verschuldungsgrad 3,7%  4,2% 7,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 8,8%  -1,1% -460,9% 
Return on Investment (ROI) 1,0% -0,1% -57,0% 
Eigenkapitalrentabilität 1,1%  -0,1% -61,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,0%  -0,1% -57,0% 
Materialintensität 41,7%  45,8% 62,6% 
Rohertrag (TPLN) 11.167 9.502 4.296 
EBIT (TPLN) 1.835 266 -65.056 
EBITDA (TPLN) 11.280 9.718 4.415 
ROCE 1,1% -0,1% -61,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-186-

Piecki Sp. z o.o. 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Piecki SP z o.o. mit Sitz in Polen wurde Anfa ng des Jahres 2008 gegründet. Der Erwerb durch die 
HSE Regenerativ GmbH erfolgte Ende des Jahres 2010. Unternehmensgegenstand ist die Stromerzeu-
gung, die Stromverteilung, die Stromübertragung und der Stromvertrieb. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft Umsa tzerlöse in Höhe von 11.694 TPLN (Vorjahr: 17.714 
TPLN) erzielt. Dem stehen im Wesentlichen Abschreibungen, Fremdleistungen sowie Steuern und Ge-
bühren gegenüber. Der Jahresüberschuss belief sich auf -53.894 TPLN nach -194 TPLN im Vorjahr. 
 
Der Nettoverlust für das Geschäftsjahr, das am 31 . Dezember 2016 abgeschlossen wurde, betrug 
53.894 TPLN und resultierte vor allem aus der Abschreibung auf das Anlagevermögen in Höhe von 
59.972 TPLN infolge der Aktualisierung des Mode lls der Bewertung des Anlagevermögens und der 
Anpassung an den beizulegenden Zeitwert, der im  Zusammenhang mit der Änderung der Marktlage 
und des Rückgangs der Verkaufspreise für grüne Zertifikate gesunken ist und unter dem Buchwert 
liegt. Die Abschreibung ist nicht monetär. 
 
Die Gesellschaft zahlte keine Vergütung an die Geschäft sführer. In der Gesellschaft gibt es keinen Auf-
sichtsrat. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2016 erfolgte durch die Wirtschaftsprü-
fungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Sp. Z o. o., welche, nach polnischem Recht, den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen ist von der Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex ausgenommen. 
 
 
-187-

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 404 2000  
info@vnb-rmn.de  
http://www.vnb-rmn.de 
Gründung: 25.05.2007 
Handelsregister:  HRB 94613, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist der Bau, der Betrie b, die Wartung und der Ausbau von Strom-  und 
Gasversorgungsnetzen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die 
geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die 
Gesellschaft kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche 
Unternehmen gründen, erwerben, pachten oder ve rpachten sowie Interessensgemeinschafts- und 
Unternehmensverträge schließen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalisch, Reinhard Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
  
-188-

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 276  237 202 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 276 237 202 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 11.263  4.926 2.106 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 9.088 1.041 2.042 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.176 3.885 65 
Rechnungsabgrenzungsposten 10  0 0 
Summe Aktiva 11.549 5.163 2.309 
Passiva    
Eigenkapital 3.821  1.068 1.021 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.025 1.025 
   Kapitalrücklagen 9.000 2 2 
   Gewinnrücklage 197 0 0 
   Bilanzergebnis -6.377 41 -6 
Rückstellungen 3.872  3.611 227 
Verbindlichkeiten 3.856  484 1.060 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 11.549 5.163 2.309 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 197.061  61.057 58.018 
   Umsatzerlöse 196.992 61.057 58.018 
   Bestandsveränderungen 68 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 24.605 1.084 2.144 
Betriebsleistung 221.665  62.142 60.162 
Betriebsaufwand -206.222  -61.582 -58.609 
   Materialaufwand -197.806 -61.059 -58.281 
   Personalaufwand -4.898 0 0 
   Abschreibungen -237 -38 -35 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.281 -485 -293 
Betriebsergebnis 15.443  560 1.554 
Finanzergebnis 161  -103 -116 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 3 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.137 32 27 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.979 -134 -143 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15.604 457 1.437 
Außerordentliches Ergebnis -178 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.372 -360 -1.234 
Sonstige Steuern -45 -56 -210 
Jahresergebnis 4.009  41 -6 
-189-

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% 450,0% 505,3% 
Anlagenintensität 2,4%  4,6% 8,8% 
Abschreibungsquote  85,9% 16,2% 17,4% 
Investitionen (TEUR) 8.546 0 0 
Investitionsquote 3098,2%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 145,7% 120,3% 163,7% 
Eigenkapital (TEUR) 3.821 1.068 1.021 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.025 1.025 
Eigenkapitalquote 33,1%  20,7% 44,2% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -25.453 -3.372 576 
Verschuldungsgrad 202,3%  383,4% 126,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 2,0%  0,1% 0,0% 
Return on Investment (ROI) 34,7% 0,8% -0,2% 
Eigenkapitalrentabilität 104,9%  3,8% -0,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 51,9%  3,4% 5,9% 
Materialintensität 89,2%  98,3% 96,9% 
Rohertrag (TEUR) -745 -1 -263 
EBIT (TEUR) 15.446 560 1.554 
EBITDA (TEUR) 15.683 598 1.589 
ROCE 78,3%  16,2% 6,6% 
Personal    
Personalintensität 2,2%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 42 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 7 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 49 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte 14,3% - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-190-

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH pachtet die der Strom- und Gasversorgung 
dienenden Anlagen und Einrichtungen in der Wissen schaftsstadt Darmstadt und zahlreichen weiteren 
Kommunen in Südhessen von der ENTEGA Netz AG. Di e Geschäftstätigkeit der Verteilnetzbetreiber 
(VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH besteht im Weiteren ausschließlich in der Unterverpachtung dieser 
Anlagengüter an die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG. 
Der Rückgang der Bilanzsumme um 55,3 % im Vergleich zum Vorjahr auf 2,3 Mio. EUR ist im Wesent-
lichen auf den Rückgang der flüssigen Mittel und der Steuerrückstellungen zurückzuführen, nachdem 
im Berichtsjahr Ertragsteuern für zurückliegende Veranlagungszeiträume ausbezahlt wurden. Das Um-
laufvermögen sinkt aufgrund des o.g. Effekts im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Mio. EUR bzw. 57,2 % 
auf 2,1 Mio. EUR und macht zum Bilanzstichtag 91 ,2 % (Vorjahr: 95,4 %) der Bilanzsumme aus. Die 
Eigenkapitalquote hat sich im Wesentlichen aufg rund der gesunkenen Bilanzsumme von 20,7 % im 
Vorjahr auf 44,2 % erhöht. Die Verbindlichkeiten sind um 576 TEUR bzw. 119,0 % gestiegen, da die 
Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen überkompensiert wurde von der kurz-
fristigen Darlehensaufnahme von der Gesellschafterin in Höhe von 1,0 Mio. EUR. 
Die Umsatzerlöse resultieren im Berichtsjahr ausschließlich aus der Unterverpachtung der Strom- und 
Gasnetzanlagen an die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG und betragen 58,0 Mio. EUR (Vorjahr: 
61,1 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 1,1 Mio. EUR um 97,7 % bzw. um 1,1 
Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR gestiegen. Im Wesentlichen resultieren die sonsti gen betrieblichen Erträge 
aus einer Weiterverrechnung von Aufwendungen an die Gesellschafterin. Die Materialintensität im Ver-
hältnis zur Gesamtleistung unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge ist auf 96,9 % 
(Vorjahr: 98,3 %) leicht gesunken. Der Materialau fwand enthält im Wesentlichen Aufwendungen für 
Pachtentgelte für das Elektrizitäts- und Gasnetz der ENTEGA Netz AG. Die sonstigen betrieblichen 
Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR) setzen sich im Wesentlichen aus 
Mietaufwand und Leasinggebühren, Aufwendungen aus Beiträgen, Gebühren und Abgaben, Aufwen-
dungen aus Beratungs-, Prüfungs- und Anwaltskosten und aus Aufwendungen aus Versicherungen zu-
sammen. Unter Berücksichtigung des Finanzergebn isses und Steueraufwands verbleibt ein Jahres-
fehlbetrag in Höhe von rd. 6 TEUR. 
Den Anforderungen des "Ges etzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rech-
nung getragen. Die Gesellschaft ist in das konzer nweite Risikofrüherkennungssystem der ENTEGA AG 
eingebunden. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen be-
standsgefährdend sind und nicht durch geeignet e Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden kön-
nen. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
-191-

WEO GmbH & Co. KG 
Anschrift: Reinhardstraße  29, 10117 Berlin 
 Kontakt: -  
Gründung: 10.11.2010 
Handelsregister:  HRA 52610, Amtsgericht Charlottenburg  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanlagen, der Verkauf des erzeugten 
Stromes bzw. die Einspeisung des erzeugten Stromes nach dem Gesetz für den Vorrang 
Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG) oder im Wege der Direktvermarktung, 
die Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Regenerativ GmbH 33,33% 
N-ERGIE Regenerativ GmbH 33,33% 
Stadtwerke Leipzig GmbH 33,33% 
   
Beteiligungen   
JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG 100,00% 
WEO Verwaltungs GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
WEO Verwaltungs GmbH vertreten durch:   
    Musick, Torsten   
    Nickel, Oliver   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
 
   
  
-192-

WEO GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 15.430  15.730 15.718 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 15.430 15.730 15.718 
Umlaufvermögen 3.731  3.073 3.524 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.073 1.440 2.013 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.658 1.634 1.511 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.328 4.331 5.542 
Summe Aktiva 22.489 23.135 24.784 
Passiva    
Eigenkapital 0  -610 0 
   Kapitalanteile -3.353 -4.356 -4.946 
   Rücklagen 25 25 0 
   Bilanzergebnis 0 -610 -596 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.328 4.331 5.542 
Rückstellungen 10  116 8 
Verbindlichkeiten 22.479  23.628 24.775 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 22.489 23.135 24.784 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 40  41 0 
   Umsatzerlöse 40 41 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 44 
Betriebsleistung 40  41 44 
Betriebsaufwand -103  -82 -70 
   Materialaufwand -4 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -99 -82 -70 
Betriebsergebnis -63  -41 -26 
Finanzergebnis -588  -568 -570 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 560 571 570 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.148 -1.139 -1.140 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -651 -610 -596 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -80 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -732  -610 -596 
-193-

WEO GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% -3,9% 0,0% 
Anlagenintensität 68,6%  68,0% 63,4% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 16,6% 12,9% 14,2% 
Eigenkapital (TEUR) 0 -610 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) -3.353 -4.356 -4.946 
Eigenkapitalquote 0,0%  -2,6% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 1.144 1.149 1.147 
Verschuldungsgrad -  -3895,6% - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität < - 1.000% < - 1.000% - 
Return on Investment (ROI) -3,3% -2,6% -2,4% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 1,9%  2,3% 2,2% 
Materialintensität 10,6%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 36 41 0 
EBIT (TEUR) -63 -41 -26 
EBITDA (TEUR) -63 -41 -26 
ROCE 1,9% 2,3% 2,2% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-194-

WEO GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Windenergieanl agen, der Verkauf des erzeugten 
Stroms bzw. die Einspeisung des erzeugten Stroms nach dem EEG oder im Wege der Direktvermark-
tung, die Beteiligung an Gesellschaften zu dies em Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkei-
ten. Die Gesellschaft ist die einzige Kommanditistin der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs 
KG mit einer Hafteinlage in Höhe von 200 TEUR.  
 
Das Ergebnis der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG wird im Wesentlichen durch die 
Umsatzerlöse insbesondere durch das vorherrschende Windaufkommen bestimmt. 
 
Im Umsatz sind ausschließlich die Erlöse entspr echend dem Unternehmens gegenstand enthalten. 
Aufgrund der Erstanwendung des BilRuG ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht gegeben. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 44 TEUR beinhalten die Dienstleistungspauschale der Wind-
parkgesellschaft. Dem stehen hauptsächlich sonsti ge betriebliche Aufwendungen von 70 TEUR (Vor-
jahr: 82 TEUR) entgegen. Daneben sind im negativen Jahresergebnis von 596 TEUR insbesondere 
Zinsaufwendungen von 1.140 TEUR (Vorjahr: 1.139 TEUR) sowie Zinserträge in Höhe von 570 TEUR 
(Vorjahr: 57,0 TEUR) enthalten. 
 
Die Bilanzsumme stieg zum Bilanzstichtag um 1. 052 TEUR auf 24.784 TEUR und beinhaltet auf der 
Aktivseite überwiegend Finanzanlagen von 15.718 TEUR (63,4 %). Die Passivseite wird im Wesentli-
chen von den Verbindlichkeiten gegenüber den Ko mmanditisten von 24.681 TEUR (99,6 %) geprägt. 
Zum Geschäftsjahresende 2016 besteht ein nicht du rch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil 
der Kommanditisten in Höhe von 5.542 TEUR. Die bila nzielle Überschuldung ist vor allem darauf zu-
rückzuführen, dass in der Anfangsphase der Betriebszeit der Windenergieanlagen der JWP Jade Wind-
park GmbH & Co. VI. Betriebs KG deren Ergebnisse  durch höhere Zinsaufwendungen belastet wurden. 
Diese werden sich erst in den Folgejahren vorau ssichtlich durch die Tilgung der Darlehensverbindlich-
keiten vermindern und die bilanzielle Überschuldung abgebaut werden.  
 
Nach Ende des Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung iden-
tifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens ge fährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertrags-
lage wesentlich beeinträchtigen. 
 
Nach den bisherigen Planungen wird für das Geschäftsjahr 2017 mit einem negativen Jahresergebnis 
gerechnet. Das Finanzierungsmodel l sieht mittelfristig noch keine positiven Jahresergebnisse vor. 
Langfristig werden jedoch positive Jahresergebnisse erwartet. Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für 
die Windparkanlagen der JWP Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs KG ergeben langfristig einen 
positiven Barwert.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäft sjahr 2015 erfolgte durch die Deloitte & Touche-
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München,  welche den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt hat.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
-195-

WEO Verwaltungs GmbH 
Anschrift: Reinhardstraße  29, 10117 Berlin 
 Kontakt:  
Gründung: 18.08.2010 
Handelsregister:  HRB 168637, Amtsgericht Charlottenburg  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist es, als Ko mplementärin die Geschäftsführung und die 
Verwaltung des Betriebsvermögens der WEO GmbH & Co. KG und weiterer Windpark-Gesellschaften 
zu übernehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
WEO GmbH & Co. KG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Musick, Torsten Mitglied k.A. 
Nickel, Oliver Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 5 4 2 
Eigenkapital (TEUR) 32 36 38 
Bilanzsumme (TEUR) 36 47 48 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-196-

-197-

 b
 B
 D
 D
 E
 E
 H
 In
 W
 
 
Ziele 
Das G
an W
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-199-

bauverein AG 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 281 50  
http://www.bauvereinag.de 
Gründung: 08.10.1864 
Handelsregister:  HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig di e Wohnungsversorgung breiter Schichten der 
Bevölkerung. Die Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem 
kostengünstigen Bauen und der So zialverträglichkeit sowie an de n Zielen der Stadtentwicklung 
Darmstadts. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- 
und Nutzungsformen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus 
und der Infrastruktur anfallende n Aufgaben übernehmen, Grunds tücke erwerben, belasten und 
veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 85,42% 
bauverein AG 8,72% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86% 
   
Beteiligungen   
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH i.L. 100,00% 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 100,00% 
bvd Mittelhessen GmbH 100,00% 
BVD New Living GmbH & Co. KG 100,00% 
BVD Südhessen GmbH 100,00% 
BVD Verwaltungs-GmbH 100,00% 
ImmoSelect GmbH 100,00% 
SOPHIA Hessen GmbH 100,00% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 99,90% 
bvd Gewerbe GmbH 94,99% 
GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 94,79% 
bauverein AG 8,72% 
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH 0,75% 
gewobau Gesellschaft für Wohnen und Bauen Rüsselsheim mbH 0,02% 
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Aufsichtsrat 
Hauptversammlung 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedenthal, Armin Mitglied 244,6 TEUR 
Wegerich, Sybille Mitglied 245,1 TEUR 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 489,7 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Vorsitzender 8,9 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  1. stv. Vorsitzender 8,8 TEUR  
Klein-Obeth, Monika  2. stv. Vorsitzende 6,3 TEUR  
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete  3. stv. Vorsitzende 7,4 TEUR  
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 4. stv. Vorsitzender 7,6 TEUR  
Akdeniz, Barbara Stadträtin Mitglied 5,0 TEUR 
-200-

bauverein AG 
Bauer, Daniel  Mitglied  2,1 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 6,6 TEUR 
Beller, Rita Stadträtin Mitglied 6,7 TEUR 
Diefenbach, Yvonne  Mitglied 5,1 TEUR 
Engeldrum, Andreas  Mitglied 4,9 TEUR 
Franz, Andreas  Mitglied 6,5 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 6,3 TEUR 
Kissel, Markus  Mitglied 6,2 TEUR 
Sturm, Anna-Maria Stadtverordnete a.D. Mitglied 5,1 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 96,4 TEUR. 
  
-201-

bauverein AG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 688.766  710.174 708.004 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 414 322 272 
   Sachanlagen 504.806 558.757 568.991 
   Finanzanlagen 183.546 151.094 138.740 
Umlaufvermögen 55.962  89.474 74.046 
   Vorräte 37.024 34.910 34.316 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 8.323 18.024 13.604 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 10.615 36.540 26.127 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.395  1.049 942 
Summe Aktiva 746.123 800.697 782.992 
Passiva    
Eigenkapital 304.834  306.024 313.092 
   Gezeichnetes Kapital 184.185 184.185 184.185 
   Kapitalrücklagen 29.702 29.702 29.702 
   Gewinnrücklage 67.947 80.042 87.110 
   Bilanzergebnis 23.000 12.095 12.095 
Rückstellungen 31.837  39.588 45.743 
Verbindlichkeiten 407.979  453.158 421.606 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.473  1.927 2.551 
Summe Passiva 746.123 800.697 782.992 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 122.657  120.427 120.244 
   Umsatzerlöse 121.211 121.279 118.880 
   Bestandsveränderungen 587 -2.085 -401 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 859 1.233 1.765 
Sonstige betriebliche Erträge 12.178 18.916 15.858 
Betriebsleistung 134.835  139.342 136.101 
Betriebsaufwand -116.658  -114.265 -113.015 
   Materialaufwand -85.423 -81.050 -77.492 
   Personalaufwand -11.737 -12.479 -14.284 
   Abschreibungen -13.326 -14.446 -14.711 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.173 -6.291 -6.528 
Betriebsergebnis 18.177  25.077 23.086 
Finanzergebnis 3.311  2.471 215 
   Erträge aus Beteiligungen 1.810 983 915 
   Erträge aus Gewinnabführung 10.765 12.607 7.858 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 796 839 444 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 216 180 521 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -20 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.138 -11.991 -9.420 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme -138 -126 -102 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 21.488 27.548 23.301 
Außerordentliches Ergebnis 0 142 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -738 -519 -1.200 
Sonstige Steuern -2.858 -2.981 -3.034 
Jahresergebnis 17.893  24.190 19.067 
-202-

bauverein AG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 94,0% 98,6% 95,5% 
Anlagenintensität 92,3%  88,7% 90,4% 
Abschreibungsquote  1,9% 2,0% 2,1% 
Investitionen (TEUR) 84.570 79.377 29.269 
Investitionsquote 12,3%  11,2% 4,1% 
Liquidität 3. Grades 57,4% 90,6% 70,9% 
Eigenkapital (TEUR) 304.834 306.024 313.092 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 184.185 184.185 184.185 
Eigenkapitalquote 40,9%  38,2% 40,0% 
Bankverbindlichkeiten 323.135  372.287 340.924 
Veränderung Verschuldung 41.437 45.179 -31.552 
Verschuldungsgrad 144,8%  161,6% 150,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 14,6%  20,1% 15,9% 
Return on Investment (ROI) 2,4% 3,0% 2,4% 
Eigenkapitalrentabilität 5,9%  7,9% 6,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,8%  4,5% 3,6% 
Materialintensität 63,4%  58,2% 56,9% 
Rohertrag (TEUR) 37.234 39.377 42.752 
EBIT (TEUR) 31.410 39.380 32.200 
EBITDA (TEUR) 44.736 53.826 46.912 
ROCE 4,2% 5,1% 4,1% 
Personal    
Personalintensität 8,7%  9,0% 10,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 88 92 103 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 76 85 77 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 164 177 180 
Frauenanteil Beschäftigte 46,3% 48,0% 42,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 2 3 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 8 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 6 11 10 
Frauenanteil Auszubildende 66,7% 72,7% 50,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - 17 34 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 20 45 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44  43 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  69 66 75 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 100,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 46,7% 46,7% 46,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-203-

bauverein AG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Das Jahr 2016 war bei der bauverein AG vor allem geprägt von der strategischen Neuausrichtung, mit 
der zu Jahresbeginn begonnen wurde. Die bauverein AG möchte mit der Reorganisation der wichtigs-
ten Unternehmensbereiche frühzeitig die Weichen stellen, um ihr Kerngeschäft auch in den kommen-
den Jahren erfolgreich ausüben un d schnell auf Veränderungen am Ma rkt reagieren zu können. Ziel 
aller Projekte ist es, die Wirtschaftlichkeit in allen Unternehmensbereichen zu erhöhen und gleichzeitig 
den Kundenservice zu verbessern. Die Reorganisation bildet auch die Basis für das in den kommenden 
Jahren geplante Wachstum. 
 
Die bauverein AG hat das Jahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von 19.068 TEUR abgeschlossen. 
Dies bedeutet eine Ergebnisverringerung gegenüber 2015 von 5.123 TEUR. Das für 2016 prognosti-
zierte Rohergebnis aus der Hausbewirtschaftung wurde mit 51,0 Mio. EUR übertroffen. Maßgeblich 
waren hier im Wesentlichen besser als geplant ausfallende sonstige  betriebliche Erträge in Höhe von 
3,8 Mio. EUR sowie höhere Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung von 2,7 Mio. EUR. Die in 2016 
anfallenden aufwandswirksamen Instandhaltungskosten von 27,0 Mio. EUR entsprachen dem prognos-
tizierten Wert. Der Anstieg der keinem Geschäftsfeld zugeordneten sonstigen betrieblichen Erträge (+ 
6.400 TEUR) resultiert überwiegend aus dem Verkauf der Freiberg-Beteiligungen in Höhe von 5.571 
TEUR sowie aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 863 TEUR. 
 
Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 10.234 TEUR (1,8 %) gestiegen. Im Wesent-
lichen aufgrund des Verkaufs der Freiberg-Beteili gungen hat sich das Finanzanlagevermögen gegen-
über dem Vorjahr um 12.354 TEUR auf 138.740 TEUR verringert. 
 
Die bauverein AG hat im abgelaufenen Geschäftsjah r eine Gewinnausschüttung in Höhe von 12,0 Mio. 
EUR vorgenommen. 
 
Zum Bilanzstichtag 2016 bestanden 88,7 % aller Verbindlichkeiten der bauverein AG gegenüber Kre-
ditinstituten und anderen Kreditgebern. Bei den Objektfinanzierungen handelt es sich überwiegend um 
auf eigenen Grundbesitz abgesicherte Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern, die 
unmittelbar im Zusammenhang mit den jeweiligen Investitionen in die besicherten Grundstücke ste-
hen. Die Finanzlage ist geordnet und die bauverei n AG konnte ihre finanzie llen Verpflichtungen jeder-
zeit fristgerecht erfüllen. 
 
Die Eigenkapitalquote hat sich in 2016 aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme und des leicht erhöh-
ten Eigenkapitals auf 40,0 % erhöht. 
 
Die integrierte Unternehmensplanung der bauverein AG geht für 2017 von einem Jahresüberschuss 
von rd. 13,0 Mio. bis 15,0 Mio. EUR aus. Mit dem anvisierten Jahresüberschuss werden eine Eigenka-
pitalrendite zwischen 4,0 % und 5,0 % und eine Gesamtkapitalrendite zwischen 2,5 % und 3,5 % an-
gestrebt.  
 
Die bauverein AG stellt sich den in der Wohnungs wirtschaft üblichen Risiken wie Nebenkostensteige-
rungen, Leerstandsentwicklung, steigenden Baukos ten, erhöhten gesetzliche n Anforderungen, Miet-
preisbremse oder auch Veränderun gen des Zinsniveaus. Von besond erer Bedeutung ist dabei – vor 
allem im Hinblick auf das geplan te hohe Bauvolumen der nächsten Jahre – die Entwicklung der Bau-
kosten. Weitere Risiken bestehen u. a. bei der Umsetzung von Genehmigungsauflagen, insbesondere 
im Bereich Brandschutz. Risiken können durch höheren Zinsaufwand oder geringer als geplant ausfal-
lende Verkaufserlöse im Hinblick auf die Beteiligungserträge aus der BVD New Living GmbH & Co. KG 
entstehen oder durch Fehleinschätzungen in Bezug auf mögliche Renditen im Bestand. 
 
Die bauverein AG sieht ihre Chancen im weiteren  Wachstum der kommenden Jahre. Das Wachstum 
kann durch Zukauf, Neubau und Verdichtung erfolgen. Der Kernmarkt der bauverein AG in Darmstadt 
und Südhessen ist durch eine hohe Wohnungsnach frage geprägt. Nachdem die Bestände außerhalb 
des Kerngebietes verkauft wurden, können alle Kräfte auf das angestammte Gebiet konzentriert wer-
den. Die bauverein AG sieht sich aufgrund des de rzeit durchgeführten Reorganisationsprozesses gut 
auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. 
Die bauverein AG gibt seit 2009 jährlich einen eigenen CSR-Bericht heraus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.201 6 der bauverein AG durch die Pricewaterhouse-
Coopers GmbH Wirtschaftsprüfungsges ellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-204-

-205-

bvd Gewerbe GmbH 
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 11 
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 2815 292  
gewerbe@bauvereinag.de 
http://www.bvd-gewerbe.de/ 
Gründung: 15.06.1950 
Handelsregister:  HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchf ührung aller damit in Zusammenhang stehender 
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich 
an ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des 
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 94,99% 
HEAG Wohnbau GmbH 5,01% 
   
Beteiligungen   
HEAG Wohnbau GmbH 94,99% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Müller, Jürgen Mitglied 139 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 139 TEUR. 
   
  
-206-

bvd Gewerbe GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 28.264  28.212 28.160 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 958 906 854 
   Finanzanlagen 27.306 27.306 27.306 
Umlaufvermögen 2.564  1.581 2.211 
   Vorräte 169 173 159 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.425 1.130 863 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 970 278 1.189 
Rechnungsabgrenzungsposten 1  0 0 
Summe Aktiva 30.829 29.793 30.371 
Passiva    
Eigenkapital 12.969  13.251 14.089 
   Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500 
   Kapitalrücklagen 31.154 10.459 10.459 
   Gewinnrücklage 1.010 1.010 1.010 
   Bilanzergebnis -20.695 282 1.120 
Rückstellungen 845  844 838 
Verbindlichkeiten 17.015  15.699 15.445 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 30.829 29.793 30.371 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 899  959 1.034 
   Umsatzerlöse 812 955 1.048 
   Bestandsveränderungen 87 4 -13 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 337 29 34 
Betriebsleistung 1.236  988 1.069 
Betriebsaufwand -1.311  -1.310 -1.257 
   Materialaufwand -597 -576 -599 
   Personalaufwand -456 -440 -478 
   Abschreibungen -53 -52 -52 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -205 -242 -127 
Betriebsergebnis -75  -322 -188 
Finanzergebnis 928  645 1.069 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 1.719 1.419 1.807 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -790 -774 -738 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 854 323 881 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -37 -41 -43 
Jahresergebnis 816  282 838 
-207-

bvd Gewerbe GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 83,6% 83,9% 86,0% 
Anlagenintensität 91,7%  94,7% 92,7% 
Abschreibungsquote  0,2% 0,2% 0,2% 
Investitionen (TEUR) 5.315 0 0 
Investitionsquote 18,8%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 35,7% 25,8% 35,9% 
Eigenkapital (TEUR) 12.969 13.251 14.089 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500 
Eigenkapitalquote 42,1%  44,5% 46,4% 
Bankverbindlichkeiten 10.670  10.405 10.130 
Veränderung Verschuldung -437 -1.316 -254 
Verschuldungsgrad 137,7%  124,8% 115,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 90,8%  29,4% 81,0% 
Return on Investment (ROI) 2,6% 0,9% 2,8% 
Eigenkapitalrentabilität 6,3%  2,1% 5,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,2%  3,5% 5,2% 
Materialintensität 48,3%  58,3% 56,1% 
Rohertrag (TEUR) 302 383 435 
EBIT (TEUR) 1.644 1.098 1.619 
EBITDA (TEUR) 1.697 1.150 1.671 
ROCE 5,4% 3,7% 5,4% 
Personal    
Personalintensität 36,9%  44,5% 44,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 3 4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 6 5 5 
Frauenanteil Beschäftigte 66,7% 60,0% 80,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42  42 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 88 96 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-208-

bvd Gewerbe GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die bvd Gewerbe GmbH bewirtschaftet 14 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 Stellplät-
zen in 2 eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darüber hinaus verwaltet sie im Geschäftsjahr 2016 im 
Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen weitere 312 Gewerbeeinheiten. Des Weiteren hat die bvd 
Gewerbe GmbH einen Geschäftsbesorgungsvertrag mit der HEAG für die Betreuung der Schlossgarage 
mit 615 PKW-Stellplätzen und 1 Gewerbeeinheit geschlossen sowie für die Betreuung von 9 Gewerbe-
einheiten, 2 Wohnungen, 4 Kellerräumen und 18 Tiefgaragenstellplätze geschlossen. 
 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2016 mit einem Jahr esüberschuss von 838 TEUR abgeschlossen. Dies 
bedeutet eine Ergebnissteigerung gegenüber 2015 von 555 TEUR. Das Betriebsergebnis hat sich um 
134 TEUR zum Vorjahr auf -188 TEUR im Geschäftsjahr 2016 verbessert. Der Betriebsaufwand ist um 
53 TEUR auf 1.257 TEUR gesunken. 
 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 578 TEUR auf 30.371 TEUR erhöht. Der Anteil des 
Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 46,4 %.  
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat sich das Anlagevermög en um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe 
von 52 TEUR auf insgesamt 28.160 TEUR vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanz-
summe beläuft sich auf 92,7 % (Vorjahr: 94,7 %). Das Anlagevermögen besteht mit 27.306 TEUR im 
Wesentlichen aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH. Innerhalb des Umlaufvermögens ist 
der Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr au fgrund der Vorabausschüttung der Gewinnabfüh-
rung um 911 TEUR auf 1.189 TEUR gestiegen.  
 
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Kapitalstruktur der Gesellschaft 2016 verbessert. Das Verhältnis 
von Eigen- und Fremdkapital verdeut licht die solide Finanzpolitik. Di e Gesellschaft wird derzeit neben 
Darlehen von Kreditinstituten auch konzernintern durch ihre Tochtergesellschaft finanziert. Zum Bi-
lanzstichtag 2016 bestanden 65,6 % aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Kreditinstitu-
ten und anderen Kreditgebern. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war 
jederzeit gegeben. Die Gesellschaft wird im Wesent lichen durch Darlehen von Kreditinstituten und an-
deren Kreditgebern finanziert. 
 
Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr 2016 aufgrund der thesaurierten Gewinne von 44,5 % 
auf 46,4 %, im Gegensatz zur ursprünglichen geplanten Quote von 46,0 %, erhöht. 
 
Für die Gesellschaft wird in 2017 keine Veränderung erwartet. Auch soll der Geschäftsbereich in 2017 
fortgeführt werden. Die bvd Gewerbe GmbH ist im Kreis Darmstadt-Dieburg als Vermieterin von eige-
nen Immobilien und als Geschäftsbesorger für die Verwaltung fremder Gewerbeeinheiten tätig.  
 
Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2017 von einem Jahresüberschuss von 
rd. 493 TEUR aus. Mit dem anvisierten Jahresübersc huss werden eine Eigenkapitalrendite von 3,5 % 
und eine Gesamtkapitalrendite von 4,0 % angestrebt.  
 
Unter Berücksichtigung des erwarteten Jahresüb erschusses im Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 
493 TEUR wird sich die Eigenkapitalquote auf 47,1 % erhöhen. 
 
Es bestehen die im Immobiliengeschäft üblichen Geschäftsrisiken (Mietausfallrisiko, Leerstandsrisiko). 
Die Wettbewerbsrisiken auf dem gewerblichen Immo bilienmarkt beeinflussen die Entwicklung des 
Leerstandes sowie Bewirtschaftungsfähigkeit der eigenen Immobilien. Des Weiteren bestehen Liquidi-
tätsrisiken im Zusammenhang mit den Tilgungsverp flichtungen der bestehenden Darlehensverbind-
lichkeiten. Die Gesellschaft wird insbesondere aufgrund der geplanten Gewinnabführungen ihrer Toch-
ter HEAG Wohnbau GmbH in der Lage sein, ihren Tilgungsverpflichtungen auf die eingegangenen Ver-
bindlichkeiten nachzukommen. Weitere Risiken sind derzeit nicht ersichtlich.  Wesentliche Auswirkun-
gen auf die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich zum Bilanzstichtag nicht. 
 
Besondere Chancen werden derzeit aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft nicht gesehen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der bvd Gewerbe GmbH durch die Pricewater-
houseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-209-

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: info@bvd-postsiedlung.de  
Gründung: 09.07.1998 
Handelsregister:  HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, di e Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von 
Grundstücken und grundstücksgleichen  Rechten,  insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt-
Bessungen, Moltkestraße 3-14, Oppenheimer Straße 1, 2, 3-19, Binger Straße 1-23 und 2-16. Die 
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechts handlungen berechtigt, die geeignet sind, den 
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 99,90% 
HEAG Wohnbau GmbH 0,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Niedenthal, Armin   
    Nogueira Perez, German   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten keine Vergütung. 
   
  
-210-

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 27.891  27.400 32.885 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 27.891 27.400 32.885 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.024  5.378 2.443 
   Vorräte 1.334 1.377 893 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 304 586 218 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 387 3.414 1.332 
Rechnungsabgrenzungsposten 84  70 57 
Summe Aktiva 29.999 32.847 35.385 
Passiva    
Eigenkapital 15.289  15.885 18.847 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 17.106 17.106 19.106 
   Bilanzergebnis -1.917 -1.322 -360 
Rückstellungen 249  10 47 
Verbindlichkeiten 12.940  15.516 15.138 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.520  1.437 1.353 
Summe Passiva 29.999 32.847 35.385 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.813  2.039 2.972 
   Umsatzerlöse 1.836 1.995 3.457 
   Bestandsveränderungen -23 44 -485 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 84 157 25 
Betriebsleistung 1.898  2.196 2.997 
Betriebsaufwand -1.274  -1.280 -1.681 
   Materialaufwand -718 -679 -1.015 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -498 -547 -616 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -58 -54 -50 
Betriebsergebnis 623  916 1.316 
Finanzergebnis -256  -269 -280 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -256 -269 -281 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 367 647 1.035 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -92 18 -2 
Sonstige Steuern -48 -69 -71 
Jahresergebnis 226  595 962 
-211-

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 98,1% 111,6% 100,4% 
Anlagenintensität 93,0%  83,4% 92,9% 
Abschreibungsquote  1,8% 2,0% 1,9% 
Investitionen (TEUR) 2.616 55 6.102 
Investitionsquote 9,4%  0,2% 18,6% 
Liquidität 3. Grades 182,1% 642,4% 238,6% 
Eigenkapital (TEUR) 15.289 15.885 18.847 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 51,0%  48,4% 53,3% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 12.078 14.689 14.161 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 978 2.576 -378 
Verschuldungsgrad 96,2%  106,8% 87,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 12,5%  29,2% 32,4% 
Return on Investment (ROI) 0,8% 1,8% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 1,5%  3,7% 5,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,6%  2,6% 3,5% 
Materialintensität 37,9%  30,9% 33,9% 
Rohertrag (TEUR) 1.095 1.360 1.957 
EBIT (TEUR) 623 916 1.316 
EBITDA (TEUR) 1.121 1.463 1.931 
ROCE 1,8% 2,8% 3,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-212-

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Hauptzweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die En twicklung, Verwaltung und Vermietung von Grund-
stücken und grundstücksgleichen Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt -Bessungen, 
Moltkestraße 3 - 45, Oppenheimer Straße 1, 2, 3 - 19, Binger Straße 1 - 23 und 2 - 16. Sowie den neu 
erworbenen Liegenschaften vom Klinikum Darmstadt in der Bismarckstraße 54 – 56 und 60 – 64, Ka-
sinostraße 19 – 23 und Martinstraße 140. Die Ge sellschaft verfügt zum 31.12.2016 über insgesamt 
411 Wohnungen und 8 Gewerbeeinhei ten, deren Verwaltung durch Ge schäftsbesorgungsverträge auf 
die bauverein AG und BVD Gewerbe GmbH übertragen wurde.  
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 962 TEUR 
ab, der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um 367 TEUR erhöht. Die Betriebsleistung 
ist um 801 TEUR auf 2.997 TEUR gestiegen und der Betriebsaufwand ist um 401 TEUR auf 
1.681 TEUR gestiegen. Die Umsatzerlöse haben sich um 1.462 TEUR auf 3.457 TEUR aufgrund höhe-
rer Mieteinnahmen und dem Verkauf eines unbebauten Grundstücks erhöht. Die sonstigen betriebli-
chen Erträge sind um 133 TEUR auf 25 TEUR gesunken, da sich hier die Umgliederung des Zuschus-
ses der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von jährlich 84 TEUR in die Umsatzerlöse aufgrund der 
Vorschriften des BilRuGs ausgewirkt hat. 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 2.537,3 TEUR auf 35.384,8 TEUR gestiegen. Der 
Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 53,3 %. 
Im Geschäftsjahr 2016 ist das Anlagevermögen  gegenüber dem Vorjahr um 5.485,8 TEUR auf 
32.885,3 TEUR gestiegen. Die Anlagenzugänge beliefen sich auf 6.101,6 TEUR durch den Erwerb der 
Liegenschaften des Klinikums Darmstadt und der Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Eigenkapitalquot e der Gesellschaft aufgrund  einer Einzahlung in 
Höhe von 2.000,0 TEUR in die Kapitalrücklage im Jahr 2016 erhöht. Das Verhältnis von Eigen- und 
Fremdkapital verdeutlicht die solide Finanzpolitik. Zum Bilanzstichtag 31.12.2016 bestanden 94,6 % 
aller Verbindlichkeiten der Gesell schaft gegenüber Kreditinstituten  und anderen Kreditgebern. Die 
Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Für die Gesellschaft wird in 2017 keine Veränderung der Geschäftstätigkeit erwartet. Die Geschäftstä-
tigkeit soll in 2017 fortgeführt werden. 
Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2017 von einem Jahresüberschuss von 
rd. 503,6 TEUR aus. Es wird eine Eigenkapitalrend ite von 2,9 % und eine Gesamtkapitalrendite von 
2,2 % angestrebt. 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwick-
lung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Mit den Einbringungen der Grundstücke 
der Gesellschafterin bauverein AG und dem Ankauf der Wohnungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
nahm der Anteil der Wohnimmobilien im Portfolio de r Gesellschaft zu, was aufgrund des intakten 
Wohnungsmarktes in Darmstadt und der durch Quar tiererneuerung seit 2005 verbesserten Lage der 
Liegenschaften eine Verminderung der unternehmeri schen Risiken bewirkt hat. Das Leerstandsrisiko 
für die Wohnungen ist minimal und bei Auslauf der Zinsbindungen werden neue Konditionen mit nied-
rigem Zins vereinbart. Gravierende oder bestandsge fährdende Risiken bestehen für die Gesellschaft 
weder in rechtlicher, noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung 
KG Darmstadt durch die Pricewater houseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-213-

bvd Mittelhessen GmbH 
Anschrift: Liebigstraße 15, 35390 Gießen 
 
Kontakt: 0641-9790380  
info@bvd-mittelhessen.de 
Gründung: 31.10.2011 
Handelsregister:  HRB 7918, Amtsgericht Gießen  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit im 
Zusammenhang stehender Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche 
Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Backmund, Stefan Mitglied 64,3 TEUR 
Riedel, Volker Mitglied 5,4 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 70 TEUR. 
   
  
-214-

bvd Mittelhessen GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 18.839  32 13 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2 0 0 
   Sachanlagen 31 31 13 
   Finanzanlagen 18.805 0 0 
Umlaufvermögen 1.312  5.619 978 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 685 850 933 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 627 4.770 45 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 20.151 5.651 991 
Passiva    
Eigenkapital 18.087  87 87 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 18.062 62 62 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 458  595 709 
Verbindlichkeiten 1.447  4.863 142 
Rechnungsabgrenzungsposten 159  106 53 
Summe Passiva 20.151 5.651 991 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 875  726 414 
   Umsatzerlöse 884 726 414 
   Bestandsveränderungen -9 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 16 5.355 241 
Betriebsleistung 891  6.081 655 
Betriebsaufwand -689  -1.219 -600 
   Materialaufwand -31 -3 -5 
   Personalaufwand -501 -665 -423 
   Abschreibungen -36 -38 -14 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -121 -514 -157 
Betriebsergebnis 203  4.861 55 
Finanzergebnis 1.279  -16 -43 
   Erträge aus Beteiligungen 1.294 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -17 -18 -43 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.481 4.845 12 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -1 -1 -1 
Ergebnisabführung -1.481  -4.845 -12 
Jahresergebnis 0  0 0 
-215-

bvd Mittelhessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 98,1% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 93,5%  0,6% 1,3% 
Abschreibungsquote  0,2% 118,9% 111,8% 
Investitionen (TEUR) 50 37 6 
Investitionsquote 0,3%  116,5% 47,3% 
Liquidität 3. Grades 87,2% 112,6% 267,6% 
Eigenkapital (TEUR) 18.087 87 87 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 89,8%  1,5% 8,8% 
Bankverbindlichkeiten 1  0 1 
Veränderung Verschuldung -933 3.417 -4.721 
Verschuldungsgrad 11,4%  >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 169,2%  667,7% 2,8% 
Return on Investment (ROI) 7,3% 85,7% 1,2% 
Eigenkapitalrentabilität 8,2%  >1000% 13,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 7,4%  86,0% 5,5% 
Materialintensität 3,4%  0,1% 0,7% 
Rohertrag (TEUR) 844 722 409 
EBIT (TEUR) 1.497 4.861 55 
EBITDA (TEUR) 1.533 4.899 69 
ROCE 7,7% 98,4% 25,1% 
Personal    
Personalintensität 56,3%  10,9% 64,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 5 5 4 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 5 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 10 5 
Frauenanteil Beschäftigte 44,4% 50,0% 20,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46  47 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 66 85 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-216-

bvd Mittelhessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die BVD Nordhessen GmbH wurde am 31.10.2011 ge gründet, am 15.10.2012 wurde die Firma der 
Gesellschaft geändert und lautet jetzt bvd Mittel hessen GmbH, Sitz der Gesellschaft ist Gießen. Ge-
genstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Er richtung, der Betrieb und die Verwaltung von Im-
mobilien und sonstigen Objekten in Mittelhessen und die Durchführung aller damit im Zusammenhang 
stehender Geschäfte.  
Die bvd Mittelhessen GmbH erbringt Hausmeisterdienstleistungen für Dritte in den Ortschaften Gie-
ßen, Alsfeld, Lauterbach, Grünberg und Nidda. Insgesamt werden 2.103 Wohn- und Gewerbeeinheiten 
durch die Mitarbeiter der bvd Mittelhessen GmbH betreut. Die geschlossenen fünf Hausmeisterdienst-
leistungsverträge haben eine feste Laufzeit bis zum 31.12.2017. 
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2016 beträgt 12 TEUR. Dies bedeu-
tet eine Reduzierung gegenüber dem Vorjahr von 4.833 TEUR. Der Abnahme ist insbesondere auf ge-
sunkene sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 241 TEUR (Vorjahr: 5.355 TEUR) aufgrund des Ver-
kauf der Kommanditbeteiligung sowie der stillen Be teiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Nordhessen KG zum 30. April 2015 zurückzuführen. Zudem verminderten sich die Um-
satzerlöse um 312 TEUR aufgrund der neu gesc hlossenen Geschäftsbesorgungs- und Hausmeister-
dienstleistungsverträgen mit den Käufern der Wo hnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Nordhes-
sen KG. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 356 TEUR und betragen für 
2016 157 TEUR.  
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 4.661 TEUR auf 991 TEUR gesunken. Der Anteil des 
Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmeh r 8,82 %. Das Anlagevermögen ist um 19,1 TEUR 
auf 12,7 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gesunken.  
Wesentliche Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2016 nicht statt. 
Das Fremdkapital verminderte sich zum Abschlu ssstichtag auf 904 TEUR (Vorjahr: 5.564 TEUR), was 
insbesondere aus gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der 
Gewinnabführungsverpflichtung resultiert. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liqui-
dität war jederzeit gegeben. 
Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der star k gesunkenen Bilanzsumme  aufgrund der Abnahme 
der Verbindlichkeiten auf 8,8 % erhöht, die ursprünglich geplante Quote lag bei 8,7 %. 
Für die Gesellschaft wird in 2017 keine Veränderung zum abgelaufenen Geschäftsjahr erwartet. 
Auf Basis der Planungsprämissen für das Jahr 2017 werden Umsatzerlöse aus der Hausmeisterdienst-
leistung in Höhe von 305 TEUR erwartet. Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht 
für 2017 von einem Jahresverlust vor Verlustübernahme von 58 TEUR aus. Mit dem anvisierten Jah-
resverlust vor Verlustübernahme werden eine Eige nkapitalrendite von -65,8 % und eine Gesamtkapi-
talrendite von -6,9 % erwartet.  
Die Geschäftstätigkeit beschränkt sich ausschließlich auf die Hausmeisterdie nstleitung für die Erwer-
bergesellschaften. Alle Erwerbergesellschaften sind  einer Dachgesellschaft zugehörig. Hieraus ergibt 
sich ein Klumpenrisiko für bvd Mittelhessen GmbH durch einen einzigen Auftraggeber Die geschlosse-
nen fünf Hausmeisterdienstleistungsverträge haben eine feste Laufzeit bis zum 31.12.2017. Es be-
steht je Vertrag die Möglichkeit einer einjährigen automatischen Vertragsverlängerung, falls die Kündi-
gungsoption nicht bis spätestens zum 30.06.2017 gezo gen wird. Die Gesellschaft ist wirtschaftlich 
solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zu kunft vorbereitet. Besondere Chancen werden der-
zeit nicht gesehen.
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der bvd Mittelhessen GmbH Darmstadt durch die 
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendun-
gen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-217-

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/28150  
Gründung: 15.06.2007 
Handelsregister:  HRA 83603, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Wohnungsve rsorgung breiter Schichten der Bevölkerung und 
von Bevölkerungsgruppen und die dazu notwendi gen lnfrastrukturmaßnahmen. Die Gesellschaft 
orientiert sich dabei an den Grundsätzen der Na chhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen und der 
Sozialverträglichkeit. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen 
berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar fördern bzw. zu 
fördern geeignet sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Niedenthal, Armin   
    Nogueira Perez, German   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wegerich, Sybille  Vorsitzende 0,5 TEUR 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter stv. Vorsitzender 0,5 TEUR  
Backmund, Stefan  Mitglied 0,5 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0,5 TEUR 
Kosub, Katrin Stadtverordnete a.D. Mitglied 0,5 TEUR 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied 0,25 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0,5 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtrats erhielten in 2016 Bezüge in Höhe von 3,5 TEUR. 
  
-218-

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2  2 1 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 2 2 1 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 48.691  27.206 28.871 
   Vorräte 46.931 25.947 28.040 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 513 799 548 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.247 460 283 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 48.693 27.208 28.873 
Passiva    
Eigenkapital 9.280  10.000 9.679 
   Kapitalanteile 8.800 8.800 8.800 
   Rücklagen 650 650 650 
   Bilanzergebnis -170 550 229 
Rückstellungen 3.619  10.950 9.190 
Verbindlichkeiten 35.794  6.257 10.004 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 48.693 27.208 28.873 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 56.698  15.937 2.153 
   Umsatzerlöse 22.449 36.921 59 
   Bestandsveränderungen 34.249 -20.984 2.093 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 30 23 
Betriebsleistung 56.698  15.967 2.175 
Betriebsaufwand -55.508  -14.417 -2.249 
   Materialaufwand -55.004 -13.699 -1.739 
   Personalaufwand 0 -152 -123 
   Abschreibungen -4 -4 -1 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -501 -562 -386 
Betriebsergebnis 1.189  1.550 -74 
Finanzergebnis -815  -564 -246 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -816 -565 -246 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 374 986 -319 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -79 -265 0 
Sonstige Steuern 0 0 -2 
Jahresergebnis 296  720 -321 
-219-

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% >1000% 
Anlagenintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  178,9% 203,3% 112,6% 
Investitionen (TEUR) 3 3 1 
Investitionsquote 137,7%  173,7% 78,4% 
Liquidität 3. Grades 178,1% 184,4% 223,1% 
Eigenkapital (TEUR) 9.280 10.000 9.679 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.800 8.800 8.800 
Eigenkapitalquote 19,1%  36,8% 33,5% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 12.075 2.452 6.255 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 23.675 -29.537 3.747 
Verschuldungsgrad 424,7%  172,1% 198,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,5%  4,5% -14,9% 
Return on Investment (ROI) 0,6% 2,6% -1,1% 
Eigenkapitalrentabilität 3,2%  7,2% -3,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,3%  4,7% -0,3% 
Materialintensität 97,0%  85,8% 79,9% 
Rohertrag (TEUR) 1.694 2.238 414 
EBIT (TEUR) 1.189 1.550 -74 
EBITDA (TEUR) 1.193 1.554 -72 
ROCE 2,5% 7,9% -0,4% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  1,0% 5,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 1 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - 42,9% 28,6% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-220-

BVD New Living GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im Jahr 2016 hat die Gesellschaft die im Sommer 2014 begonnene Konversion, Entwicklung und Ver-
marktung der ehemaligen Lincoln-Siedlung in Darmstadt fortgeführt. Es wurden im Gegensatz zu den 
Vorjahren keine weiteren Teilflächen verkauft. Die Vermarktung weiterer zu veräußernder Teilflächen 
befindet sich in Vorbereitung. 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2016 mi t einem Jahresfehlbetrag von 321 TEUR ab (VJ: 
Jahresüberschuss von 720 TEUR) ab. 
Die Betriebsleistung ist um 13.792 TEUR auf 2.175 TEUR gesunden und der Betriebsaufwand ist 
ebenfalls um 12.168 TEUR auf 2.249 TEUR gesunken. Das Finanzergebnis beträgt für das Geschäfts-
jahr 2016 -246 TEUR (VJ: -565 TEUR). Innerhalb der Betriebsleistungen verringerten sich die Umsatz-
erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken auf 0,0 TEUR (VK: 36.641 TEUR). Der Rückgang ist darauf 
zurückzuführen, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr keine weiteren Baufelder veräußert wurden. Dies 
beeinflusst ebenfalls den Betriebsaufwand, da di e Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke entspre-
chend gesunken sind. 
Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2016 28.873 TEUR gegenüber 27.208 TEUR im Vorjahr. Auf der 
Aktivseite sind dabei die zum Verkauf bestimmten Grundstücke in der Erschließung mit 28.040 TEUR 
maßgeblich. Das Eigenkapital ist auf Grund des th esaurierten Jahresverlustes 2016 von 10.001 TEUR 
auf 9.679 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten stiegen von 6.257 TEUR auf 10.004 TEUR, im We-
sentlichen auf Grund der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 
3.802 TEUR. 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert die Finanzierung der Gesell-
schaft. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
Die Risiken für die Gesellschaft, die sich aus der En twicklung der Flächen in der Lincoln-Siedlung er-
geben, verringern sich. Der Beba uungsplan S25 Lincoln-Siedlung ist seit Mitte des Jahres 2016 
rechtskräftig; die Belastungen aus dem Ende des Jahres 2015 mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
abgeschlossenen städtebaulichen Vertrag sind budgetiert. Ein Abschwächen der Nachfrage nach 
Grundstücken in Darmstadt ist nicht zu erwart en. Die im Bestand der Gesellschaft verbliebenen 
Grundstücke in der Lincoln-Siedlung sollen verkauft  werden, wobei sich lediglich auf einem Teil der 
Baufelder noch alte Bestandsgebäude befinden; au f den übrigen Flächen wu rden die Gebäude abge-
brochen. Nach einem durchgeführten  Bieterverfahren liegen der Gesellschaft Angebotspreise für drei 
große zu veräußernde Baufelder vor, die über den kalkulierten Mindestverkaufspreisen liegen. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der BVD New Living GmbH & Co. KG Darmstadt 
durch die Deloitte & Touche GmbH , Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Ein-
wendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
  
 
-221-

BVD Südhessen GmbH 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: 06151-28150 
Gründung: 31.10.2011 
Handelsregister:  HRB 90610, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit im Zusammenhang 
stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist bere chtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu 
übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 94,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Haerle-Petit, Christina Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2016 keine Vergütung.
 
   
  
-222-

BVD Südhessen GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 118.928  118.384 117.825 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 118.928 118.384 117.825 
Umlaufvermögen 4.583  8.097 10.523 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.320 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.263 8.097 10.523 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 123.511 126.481 128.349 
Passiva    
Eigenkapital 93.393  93.393 93.393 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 93.368 93.368 93.368 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 11  8 8 
Verbindlichkeiten 30.107  33.080 34.948 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 123.511 126.481 128.349 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 4 0 
Betriebsleistung 0  4 0 
Betriebsaufwand -22  -21 -18 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -22 -21 -18 
Betriebsergebnis -22  -18 -18 
Finanzergebnis 9.302  7.528 7.684 
   Erträge aus Beteiligungen 9.975 8.211 8.374 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 569 497 465 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -150 -112 -113 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.092 -1.068 -1.042 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.280 7.510 7.666 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -9.280  -7.510 -7.666 
Jahresergebnis 0  0 0 
-223-

BVD Südhessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 102,3% 102,2% 102,1% 
Anlagenintensität 96,3%  93,6% 91,8% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 9 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 248,8% 147,8% 131,0% 
Eigenkapital (TEUR) 93.393 93.393 93.393 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 75,6%  73,8% 72,8% 
Bankverbindlichkeiten 28.277  27.611 26.923 
Veränderung Verschuldung -1.792 2.973 1.868 
Verschuldungsgrad 32,2%  35,4% 37,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  - - 
Return on Investment (ROI) 7,5% 5,9% 6,0% 
Eigenkapitalrentabilität 9,9%  8,0% 8,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 8,4%  6,8% 6,8% 
Materialintensität -  0,0% - 
Rohertrag (TEUR) 0 0 0 
EBIT (TEUR) 10.522 8.690 8.821 
EBITDA (TEUR) 10.522 8.690 8.821 
ROCE 8,4% 6,8% 6,8% 
Personal    
Personalintensität -  0,0% - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-224-

BVD Südhessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Hauptzweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die Er richtung, der Betrieb und die Verwaltung von Im-
mobilien und sonstigen Objekten in Südhessen und  die Durchführung aller damit im Zusammenhang 
stehender Geschäfte. 
 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2016 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
7.665,9 TEUR abgeschlossen. Dies bedeutet ei ne Ergebnissteigerung gegenüber 2016 von 
155,5 TEUR. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 1.868,1 TEUR auf 128.348,9 TEUR 
gestiegen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 72,8 %. 
 
Die BVD Südhessen GmbH hat ihre Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgesetzt. 
Die Gesellschaft erzielte aus ihrer Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG (HEGEMAG) einen Ertrag in Höhe von 8.373,6 TEUR, der um 163,0 TEUR über dem 
Ertrag des Vorjahres liegt, und Zinsen aus einer Ausleihung in Höhe von 465,2 TEUR. Im abgelaufenen 
Geschäftsjahr sind von der HEGEMAG Ausleihungen  in Höhe von 455,3 TEUR zurückgeführt worden. 
Die Zunahme des Beteiligungsertrags resultiert im Wesentlichen aus bei der HEGEMAG geringer ange-
fallenen Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen. Der Betriebsaufwand hat sich um 
3,1 TEUR auf 18,2 TEUR vermindert. 
 
Im Jahr 2016 wurden keine Investitionen getätigt. Zur Finanzierung der stillen Beteiligung hat die BVD 
Südhessen GmbH im Jahr 2012 ein Darlehen von 30.000,0 TEUR aufgenommen, die Restschuld zum 
Jahresende 2016 beträgt 26.923,5 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 
sind um 2.555,9 TEUR gestiegen und bestehen ge genüber der Gesellschafterin, der bauverein AG, 
Darmstadt in Höhe von 7.665,9 TEUR aus Gewinnabführung und in Höhe von 359,1 TEUR gegenüber 
der HEGEMAG. Im Vorjahr bestand eine Verbindl ichkeit aus Gewinnabführung gegenüber der Gesell-
schafterin der bauverein AG in Höhe von 5.010, 4 TEUR und gegenüber der HEGEMAG in Höhe von 
458,7 TEUR. 
 
Zum Bilanzstichtag 2016 bestanden 77,0 % aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Kredit-
instituten.  
 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
 
Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der HEGEMAG eine Holdingfunktion war und ist damit 
mittelbar deren Chancen und Risiken ausgesetzt. 
 
Die HEGEMAG ist Eigentümer von Grundbesitz und Wohngebäuden in Südhessen mit insgesamt 4.334 
Wohneinheiten, welche im Rahmen eines Geschäftsb esorgungs- und Generalmietvertrages von der 
HEGEMAG der bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 überlas-
sen wurden. Bei den zur Finanzierung der Liegensc haften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde 
das Risiko von steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert. Zum 
31.12.2026 hat die HEGEMAG ein Andienungsrecht dies er Bestände an die bauverein AG zu einem 
festgelegten Preis. 
 
Gravierende oder bestandsgefährde nde Risiken bestehen für die Gesellschaft weder in rechtlicher, 
noch in wirtschaftlicher Hinsicht. Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die An-
forderungen der Zukunft vorbereitet.  
 
Für die Gesellschaft wird in 2017 keine Veränderung erwartet. Auch soll der Geschäftsbereich in 2017 
fortgeführt werden. Auf Basis der Planungsprämissen für das Jahr 2017 werden Erträge aus Beteili-
gungen in Höhe von 10.778,0 TEUR erwartet. Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft 
geht für 2017 von einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 10.009,9 TEUR aus. Mit dem 
anvisierten Jahresüberschuss vor Gewinnabführung we rden eine Eigenkapitalrendite von 10,9 % und 
eine Gesamtkapitalrendite von 9,3 % erwartet. Unter Berücksichtigung des erwarteten Jahresüber-
schusses vor Gewinnabführung 2017 in Höhe von 10.009,9 TEUR wird sich die Eigenkapitalquote auf 
77,7 % erhöhen. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist auf ein, geplant um 1.800,0 TEUR verminder-
tes Eigenkapital, bei um 10.400,5 TEUR verminderter Bilanzsumme, zurückzuführen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der BVD Südhessen GmbH Darmstadt durch die 
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendun-
gen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-225-

BVD Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: info@bvd-verwaltung.de      
Gründung: 15.11.2001 
Handelsregister:  HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die Gesellschaft ist 
berechtigt, die persönliche Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von 
Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnun gs- und Immobilienwirtschaft zu übernehmen, 
andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedenthal, Armin Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr eine Vergütung i.H.v. 31 TEUR. Dies beeinhaltet auch 
die Vergütung für unterjährig ausgeschiedene Geschäftsführer. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 16 
Jahresergebnis (TEUR) 3 14 10 
Eigenkapital (TEUR) 53 64 60 
Bilanzsumme (TEUR) 59 70 63 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-226-

-227-

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
Anschrift: Luisenplatz 5A, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt:  
Gründung: 11.04.2014 
Handelsregister:  HRA 85232, Darmstädter Landgericht  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Umbau un d der Betrieb des Bölle nfalltorstadions in 
Darmstadt. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar 
diesem Zweck zu dienen geeignet sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH vertreten durch:  
    Burhenne, Rainer   
    Drach, Klaus   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Nissen, Jes Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Reißer, Rafael Bürgermeister Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
  
-228-

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  3.368 3.245 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 2 1 
   Sachanlagen 0 3.366 3.244 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0  1.779 2.930 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 1.536 2.177 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 0 243 753 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  15 9 
Summe Aktiva 0 5.162 6.183 
Passiva    
Eigenkapital 0  2.477 1.971 
   Kapitalanteile 0 200 200 
   Rücklagen 0 3.126 3.126 
   Bilanzergebnis 0 -849 -1.355 
Empfangene Investitionszuschüsse 0 0 1.800 
Rückstellungen 0  589 580 
Verbindlichkeiten 0  2.096 1.253 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 580 
Summe Passiva 0 5.162 6.183 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 0  983 1.057 
   Umsatzerlöse 0 983 1.057 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 260 754 
Betriebsleistung 0  1.243 1.810 
Betriebsaufwand 0  -2.086 -1.938 
   Materialaufwand 0 -366 -235 
   Personalaufwand 0 0 -173 
   Abschreibungen 0 -253 -324 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -1.467 -1.206 
Betriebsergebnis 0  -843 -128 
Finanzergebnis 0  -1 -14 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -1 -14 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 -845 -141 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 -4 0 
Jahresergebnis 0  -849 -141 
-229-

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - 73,5% 60,7% 
Anlagenintensität -  65,2% 52,5% 
Abschreibungsquote  - 7,5% 10,0% 
Investitionen (TEUR) - 1.537 850 
Investitionsquote -  45,6% 26,2% 
Liquidität 3. Grades - 66,3% 159,9% 
Eigenkapital (TEUR) 0 2.477 1.971 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - 200 200 
Eigenkapitalquote -  48,0% 31,9% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 0 2.096 -843 
Verschuldungsgrad -  108,4% 213,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  -86,4% -13,4% 
Return on Investment (ROI) - -16,4% -2,3% 
Eigenkapitalrentabilität -  -34,3% -7,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -  -16,4% -2,1% 
Materialintensität -  29,4% 13,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 617 821 
EBIT (TEUR) 0 -843 -128 
EBITDA (TEUR) 0 -590 197 
Kostendeckungsgrad -  59,5% 92,8% 
Personal    
Personalintensität -  0,0% 9,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 1 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 1 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 2 5 
Frauenanteil Beschäftigte - 50,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  45 38 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 14,3% 14,3% 14,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-230-

Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 
 
 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
Die Darmstädter Sportstätten GmbH und Co. KG wurde im April 2014  gegründet. Der Gesellschafts-
zweck ist der Umbau und der Betrieb der Gesamtanlage  „Stadion am Böllenfalltor“, sowie die Errich-
tung, der Umbau und der Betrieb weiterer Sportstä tten im Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt.  
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Umsatzerlöse von 736 TEUR erzielt. Die Gesellschaft weist zum 
31.12.2016 einen Fehlbetrag von 547 TEUR aus. Der Verlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 804 TEUR getätigt. Die Liquidität der Gesellschaft 
war in 2016 jederzeit gewährleistet. 
 
Zum jetzigen Zeitpunkt sind der Jahresabschluss un d die Prüfung dieses Berichts noch nicht abge-
schlossen. Die vorliegenden Angaben zum Jahresabschluss 2016 sind vorläufig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet.  
 
-231-

Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Luisenplatz 5A, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt:  
Gründung: 11.04.2014 
Handelsregister:  HRB 93267, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Gesc häftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der "Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG" die 
Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesell schafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu 
führen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Burhenne, Rainer Mitglied 0 TEUR 
Drach, Klaus Mitglied 142 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 142 TEUR. 
   
 
Übersicht  2014 2015 vorl. 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 116 0 
Jahresergebnis (TEUR) 0 2 0 
Eigenkapital (TEUR) 0 20 0 
Bilanzsumme (TEUR) 0 55 0 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 1 1 
 
-232-

-233-

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) 
Anschrift: Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt 
 
Kontakt:  
Gründung: 01.07.2015 
Handelsregister:  HRA 85503, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Umbau und der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, 
die Bebauung, die Veräußerung und die Verwaltung von Konversionsflächen und anderen bebauten 
und unbebauten Grundstücken in Darmstadt zur Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit 
Wohnraum- und Gewerbeflächen aller Rechts- und Nutzungsformen und die Durchführung der dazu 
notwendigen Infrastrukturmaßnahmen. Unternehme nsgegenstand sind fern er die Schaffung von 
Parkraumeinrichtungen nebst ihrer Bewirtschaftung im Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und die Projektentwicklung städtischer Immobilien. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Da seinsvorsorge. Die Vorausset-
zungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
vertreten durch: 
  
    Hackmann, Andreas   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält ihre Vergütung durch die Komplementägesellschaft. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 0 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied 0 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 
Seidler, Sabine Stadträtin a.D. Mitglied 0 
Wagner, Daniela MdB a.D. / MdL a.D. Mitglied 0 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
  
-234-

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 24 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 9 
   Sachanlagen 0 0 15 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0  0 74 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 22 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 0 0 52 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 0 0 99 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 16 
   Kapitalanteile 0 0 100 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 -84 
Rückstellungen 0  0 52 
Verbindlichkeiten 0  0 27 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 4 
Summe Passiva 0 0 99 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  0 111 
   Umsatzerlöse 0 0 111 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 78 
Betriebsleistung 0  0 189 
Betriebsaufwand 0  0 -266 
   Materialaufwand 0 0 -72 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 -5 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 0 -190 
Betriebsergebnis 0  0 -77 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 -77 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0  0 -77 
-235-

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - 64,2% 
Anlagenintensität -  - 24,7% 
Abschreibungsquote  - - 19,0% 
Investitionen (TEUR) - - 29 
Investitionsquote -  - 118,8% 
Liquidität 3. Grades - - 94,0% 
Eigenkapital (TEUR) - - 16 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - 100 
Eigenkapitalquote -  - 15,8% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) - - 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) - - 27 
Verschuldungsgrad -  - 531,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  - -69,7% 
Return on Investment (ROI) - - -78,2% 
Eigenkapitalrentabilität -  - -493,8% 
Gesamtkapitalrentabilität -  - -78,2% 
Materialintensität -  - 38,1% 
Rohertrag (TEUR) - - 39 
EBIT (TEUR) - - -77 
EBITDA (TEUR) - - -73 
Kostendeckungsgrad -  - 71,0% 
Personal    
Personalintensität -  - 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - - 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - 42,9% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - - k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - - k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - - k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - - k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - - k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - - k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-236-

Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die Bebauung, die 
Veräußerung und die Verwaltung von Konversionsflächen und anderen bebauten und unbebauten 
Grundstücken in Darmstadt zur Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnraum- und 
Gewerbeflächen aller Rechts- und Nutzungsformen und die Durchführung der dazu notwendigen Infra-
strukturmaßnahmen. Unternehmensgegenstand sind ferner die Schaffung von Parkraumeinrichtungen 
nebst Bewirtschaftung im Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Projektentwicklung städ-
tischer Immobilien. 
 
Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr kein Personal. Zur Geschäftsführung und Vertretung der 
Gesellschaft ist ausschließlich die Komplementärin berechtigt und verpflichtet. 
 
Das Geschäftsjahr 2016 war insgesamt noch gepräg t von der Betriebsaufnahme zum 01.03.2016. Im 
Geschäftsbereich Parkraumbewirtschaftung wurde der temporäre Parkplatz Marienplatz mit ca. 430 
Stellplätzen von der Stadt gepachtet und in Betrieb genommen.  
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2016 einen Jahres fehlbetrag von TEUR 77 aus. Im Geschäftsjahr 
wurden Umsatzerlöse von TEUR 111 erzielt und Investitionen von TEUR 29 getätigt. 
 
Im Zusammenhang mit dem Konversionsprojekt  Cambrai-Fritsch-Jefferson ist vorgesehen, dass die 
Gesellschaft die ehemalige Cambrai-Fritsch-Kaserne und die Jefferson-Siedlung in Bessungen Süd 
(Gesamtfläche 34,2 ha) von der Bundesanstalt fü r Immobilienaufgaben (BImA) erwirbt, diese er-
schließt und entwickelt und die entwickelten Ba ugrundstücke sodann an Wohnungsbauinvestoren wei-
terveräußert. 
 
Darüber hinaus wird derzeit geprüft, ob die Ge sellschaft die Objekte „Bahngalerie“ sowie „P&R“-
Parkhaus am Hauptbahnhof Darmstadt von der BV D Gewerbe GmbH & Co. KG erwerben und an-
schließend betreiben kann. 
 
Aufgrund der für das Jahr 2017 geplanten Verschmelzung der DSE auf die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt Beteiligungs GmbH & Co. KG wird der Gesellschaftszweck um den Bereich „Erwerb und Verwal-
tung von Beteiligungen der Stadt Darmstadt an anderen Unternehmen“ erweitert.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016  durch PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneinge-
schränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-237-

Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Bessunger Straße 125, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt:  
Gründung: 01.07.2015 
Handelsregister:  HRB 94583, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die 
Übernahme der persönlichen Haftung und der Gesc häftsführung bei Personengesellschaften. Die 
Gesellschaft ist insbesondere berufen, bei der Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG die 
Rechsstellung einer persönlich haftenden Gesells chafterin einzunehmen un d deren Geschäfte zu 
führen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hackmann, Andreas Geschäftsführer k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 119 
Jahresergebnis (TEUR) 0 0 1 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 26 
Bilanzsumme (TEUR) 0 0 36 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 1 
 
-238-

-239-

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 13-3162  
ebk@darmstadt.de 
http://www.darmstadt.de/ 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister:  -
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus-Liebi g-Haus, das Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, 
das Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt und der Bereich 
"Messen und Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten, 
Wochenmärkten, Weihnachtsmärkten…) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit 
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der 
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und 
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite n gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Stadtverordnetenversammlung 
Magistrat 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Breidert, Walter 1. Betriebsleitung - 
Käppler, Ilke Kfm. Betriebsleitung - 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die kaufmännische Betriebsleitung erhielt ihre Bezüge im Jahr 2016 im Rahmen der Tätigkeit in der 
Kernverwaltung. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Daum, Andrea  Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Fuck, Walter Personalrat Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Kalkhof, Sibylle Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Opitz, Stefan Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schneider, Uwe Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Sigmund, Olaf Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten in 2016 keine Bezüge. 
  
-240-

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 52.840  52.620 52.401 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 8.677 8.305 7.930 
   Finanzanlagen 44.163 44.315 44.471 
Umlaufvermögen 1.608  2.048 1.470 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 508 838 445 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.100 1.210 1.026 
Rechnungsabgrenzungsposten 12  11 10 
Summe Aktiva 54.459 54.679 53.882 
Passiva    
Eigenkapital 42.297  45.538 45.479 
   Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000 
   Kapitalrücklagen 0 42.008 40.006 
   Gewinnrücklage 40.470 0 0 
   Bilanzergebnis -6.173 -4.470 -2.527 
Sonderposten 37  32 54 
Rückstellungen 1.440  1.481 1.461 
Verbindlichkeiten 10.685  7.628 6.888 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 54.459 54.679 53.882 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 593  660 693 
   Umsatzerlöse 593 660 693 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 69 74 38 
Betriebsleistung 662  734 731 
Betriebsaufwand -2.896  -2.513 -2.675 
   Materialaufwand -574 -623 -858 
   Personalaufwand -1.132 -1.075 -997 
   Abschreibungen -399 -399 -402 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -791 -416 -419 
Betriebsergebnis -2.234  -1.779 -1.944 
Finanzergebnis -193  1.261 141 
   Erträge aus Beteiligungen 0 1.359 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 116 155 190 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -309 -253 -49 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.427 -518 -1.803 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -9 -11 -9 
Ergebnisübernahme 2.365  740 1.700 
Jahresergebnis -71  212 -113 
-241-

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 93,8% 94,0% 93,6% 
Anlagenintensität 97,0%  96,2% 97,3% 
Abschreibungsquote  0,8% 0,8% 0,8% 
Investitionen (TEUR) 102 32 40 
Investitionsquote 0,2%  0,1% 0,1% 
Liquidität 3. Grades 33,1% 39,5% 30,8% 
Eigenkapital (TEUR) 42.297 45.538 45.479 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 8.000 
Eigenkapitalquote 77,7%  83,3% 84,4% 
Bankverbindlichkeiten 6.156  2.758 2.436 
Veränderung Verschuldung -208 -3.057 -740 
Verschuldungsgrad 28,8%  20,1% 18,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -410,7%  -80,0% -261,6% 
Return on Investment (ROI) -4,5% -1,0% -3,4% 
Eigenkapitalrentabilität -5,8%  -1,2% -4,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -3,9%  -0,5% -3,3% 
Materialintensität 86,7%  84,9% 117,4% 
Rohertrag (TEUR) 19 37 -165 
EBIT (TEUR) -2.234 -420 -1.944 
EBITDA (TEUR) -1.835 -21 -1.542 
Kostendeckungsgrad -30,1%  -99,5% -35,1% 
Personal    
Personalintensität 171,0%  146,3% 136,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 16 15 15 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 11 11 11 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 27 26 26 
Frauenanteil Beschäftigte 40,7% 42,3% 42,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 11 11 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 14 13 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 56  55 55 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 41 38 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 18,2% 18,2% 25,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-242-

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden bei den durch den Eigenbetrieb verwalteten Versammlungsstätten und 
Bürgerhäusern Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bü rgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum 
Zum Goldnen Löwen Arheilgen und Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt insgesamt Einnahmen aus Mieten und 
Pachten von 302 TEUR erzielt. Der Haushaltsansatz von 308 TEUR konnte nicht ganz erreicht werden.  
 
Bei der Versammlungsstätte Orangerie, dem deut lich einnahmestärksten Objekt, betrugen die Ein-
nahmen aus Vermietung und Verpachtung 161 TEUR gegenüber 165 TEUR im Jahr 2015. Vier im Jahr 
2015 stattgefundene Großveranstaltungen von Firmen unter der Woche fanden in 2016 nicht statt. 
 
Im Justus-Liebig-Haus betrugen die Mieteinnahmen 66 TEUR im Jahr 2016 gegenüber 62 TEUR im 
Jahr 2015, was auch auf die günstige Lange in der Innenstadt zurückzuführen ist. 
 
Im Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen betrugen die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 
25 TEUR im Jahr 2016 gegenüber 55 TEUR im Ja hr 2015. Der Grund für den Umsatzeinbruch war 
der Rückbau als Flüchtlingsnotunterkunft über mehrere Monate. Die Räumlichkeiten konnten im Jahr 
2016 erst ab Ende Juni wieder vermietet werden. 
 
Die Mieteinnahmen im Bürgerhaus Zum Goldnen Lö wen Arheilgen (26 TEUR im Jahr 2016 gegenüber 
29 TEUR im Jahr 2015) und im Ernst-Ludwig-Saa l Eberstadt (22 TEUR im Jahr 2016 gegenüber 
27 TEUR im Jahr 2015) sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, was auch in der fluktuellen 
Vermietungsstruktur begründet liegt. 
 
Die Abteilung Messen und Märkte ist dem Eigenbetrieb seit 1997 als Abteilung zugeordnet und insbe-
sondere zuständig für die Vergabe des Messplatzes Alsfelder Straße, sowie für die Durchführung der 
Kerbveranstaltungen in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Martinsviertel und Wixhausen. Die Gesamt-
mieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2016 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz und Marktplatz 
sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchwei hen belaufen sich auf 274 TEUR gegenüber den 
Gesamtmieteinnahmen aus dem Jahr 2015 von 272 TEUR.  
 
Im Jahr 2016 wurden Investitionen von 39 TEUR vo rgenommen gegenüber Investitionen von 31 TEUR 
im Jahr 2015. Diese Investitionen im Jahr 2016 wurden getätigt für einen öffentlichen WLAN-
Anschluss im Justus-Liebig-Haus (3,8 TEUR), für Absperrpoller für die Orangerie (7,7 TEUR), für Stüh-
le und Saaltische für das Bürgermeister-Pohl-Haus (23,3 TEUR) und eine Inventaranschaffung für das 
Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen (5 TEUR). 
 
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2016 insgesamt 26 Mitarbeiter/innen, davon zwei 
Beamte. 
 
Zur Risikobewertung ist festzustellen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr gute 
Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen und Märkte 
verweisen kann und bei dem von der Betriebsleitun g erwarteten Fortbestand kein Marktrisiko und 
dadurch auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der seit Jahren recht stete 
Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungswirtschaftli-
ches Risiko. Ein Personalrisiko wird absehbar ni cht erwartet. Im Rahmen der Finanzwirtschaft und 
Investitionen werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet. Eine Änderung der rechtlichen und ver-
traglichen Rahmenbedingung ist nicht vorgesehen un d somit auch ein rechtliches Risiko nicht erkenn-
bar. 
 
Die Prüfungen der Geschäftsjahre 2014 und 2015 du rch die Firma Deloitte und Touche sind abge-
schlossen. Die Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks ist erfolgt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wi rd angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Jahr 2016 
wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-243-

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Anschrift: Bessunger Straße 125 
64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 132 645 sowie 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.2008 
Handelsregister:  -  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck des Eigenbetriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und 
Dienststellen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Grundstücken, Gebäuden und Räumen unter 
Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers und Darlegung der Vollkosten sowie die 
Verwaltung stadteigener und angemieteter Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten 
Bewirtschaftung von Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereichen tätig: An- 
und Verkauf von Grundstücks (-teilen), Bestellung, Rücknahme und Erwerb von Erbbaurechten, Ver- 
und Anmietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen, … 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite n gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lisowski, Joachim Techn. Betriebsl. 191,3 TEUR  
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2016 auf 191,3 TEUR. Diese beinhalten auch 
Vergütungen von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Beppler, Gernot  Mitglied 0 TEUR 
Fürst, Hans Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Kosub, Katrin Stadtverordnete a.D. Mitglied 0 TEUR 
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Lott, Oliver Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German  Mitglied 0 TEUR 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied 0 TEUR 
Rittmannsperger, Jürgen  Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Schultz, Prof. Kerstin  Mitglied 0 TEUR 
Weber, Horst  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
-244-

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 302.592  304.082 313.237 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 198 189 169 
   Sachanlagen 302.394 303.893 313.068 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 26.618  19.494 20.221 
   Vorräte 1.524 3.259 19 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23.445 12.027 15.967 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.648 4.208 4.235 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.177  2.528 3.039 
Summe Aktiva 330.387 326.104 336.498 
Passiva    
Eigenkapital 222.811  213.612 216.071 
   Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000 10.000 
   Kapitalrücklagen 213.850 212.272 210.815 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1.038 -8.660 -4.744 
Sonderposten 2.632  3.551 3.764 
Rückstellungen 19.730  21.101 19.821 
Verbindlichkeiten 85.214  87.840 96.842 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 330.387 326.104 336.498 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 35.398  37.538 46.377 
   Umsatzerlöse 35.398 37.538 46.377 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 21.467 11.281 13.429 
Betriebsleistung 56.865  48.819 59.806 
Betriebsaufwand -54.041  -52.910 -52.650 
   Materialaufwand -24.190 -28.757 -32.257 
   Personalaufwand -10.507 -10.903 -10.058 
   Abschreibungen -8.101 -8.552 -7.640 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.243 -4.698 -2.695 
Betriebsergebnis 2.824  -4.091 7.155 
Finanzergebnis -3.664  -3.174 -3.017 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 374 367 393 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.038 -3.541 -3.409 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -841 -7.265 4.139 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -198 -357 -222 
Jahresergebnis -1.038  -7.622 3.917 
-245-

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 102,1% 99,9% 100,8% 
Anlagenintensität 91,6%  93,2% 93,1% 
Abschreibungsquote  2,7% 2,8% 2,4% 
Investitionen (TEUR) 10.896 13.575 18.546 
Investitionsquote 3,6%  4,5% 5,9% 
Liquidität 3. Grades 140,7% 103,1% 118,5% 
Eigenkapital (TEUR) 222.811 213.612 216.071 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.000 10.000 10.000 
Eigenkapitalquote 67,4%  65,5% 64,2% 
Bankverbindlichkeiten 74.707  78.486 87.580 
Veränderung Verschuldung -20.444 2.626 9.002 
Verschuldungsgrad 48,2%  52,5% 55,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -2,9%  -20,3% 8,4% 
Return on Investment (ROI) -0,3% -2,3% 1,2% 
Eigenkapitalrentabilität -0,5%  -3,6% 1,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,9%  -1,3% 2,2% 
Materialintensität 42,5%  58,9% 53,9% 
Rohertrag (TEUR) 11.208 8.781 14.120 
EBIT (TEUR) 2.824 -4.091 7.155 
EBITDA (TEUR) 10.925 4.461 14.796 
Kostendeckungsgrad -114,5%  -99,6% -122,3% 
Personal    
Personalintensität 18,5%  22,3% 16,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 150 149 127 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 58 58 65 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 208 207 192 
Frauenanteil Beschäftigte 27,9% 28,0% 33,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 23 50 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 42 71 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  50 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 53 52 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 21,4% 23,1% 13,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-246-

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement (ID A) wurde zum 01.01.2008 gegründet. Nach den 
Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung in Verbindung mit dem Hessischen 
Eigenbetriebsgesetz wird der Eigenbetrieb IDA ohne eigene Rechtspersönlichkeit als Sondervermögen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Bestimmungen der Betriebssatzung geführt.  
 
Gegenstand des Eigenbetriebes Immobilienmanagement ist die Versorgung aller städtischen 
Organisationseinheiten mit Immobilien und die Ve rwaltung dieser und angemieteter Objekte. Der 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement errichtet, bewi rtschaftet und verwaltet Bauten. Er erledigt 
ebenfalls alle Grundstücksgeschäfte und die Abwicklung von Erbbaurechten.  
 
Die im Berichtsjahr durchgeführt en Analysen haben keine bestandsge fährdenden Risiken aufgezeigt 
und nicht zu einer veränderten Ausrichtung des Unternehmens geführt.  
 
Die Liquidität des Eigenbetriebes war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.  
 
Die Dienstvereinbarung zur flexiblen Arbeitszeit wurde eingehalten.  
 
Im Jahr 2016 stand die Unterbringung der Asylsuchenden und der damit verbundenen Herrichtung 
und Inbetriebnahme von ehemals militärisch genu tzten Liegenschaften, wie z. B. die Jefferson-
Siedlung und die Kelley-Barracks im Fokus. Darüber hinaus wurden diverse Erstwohnhäuser, 
insbesondere Gebäude in der Otto-Röhm-Straße mi t einer Unterbringungskapazität von bis zu 924 
Personen angemietet. Neben dem weiter laufenden Schulbausanierungsprogramm wurde auch ein 
Kindertagesstätten Sanierungsprogramm begonnen. Par allel dazu wurde das Projekt "Weltkulturerbe- 
MathiIdenhöhe" gestartet.  
 
Die Prüfungen des Wirtschaftsprüfers zum Jahr esabschluss 2016 beginnen im Juli 2017. Der 
Jahresabschluss 2016 wird der Betriebskommissi on im November 2017 zur Beschlussfassung 
vorgelegt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskode x wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
 
 
 
 
-247-

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: gbge@bauvereinag.de  
Gründung: 20.09.1920 
Handelsregister:  HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts-  und 
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem 
alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, und der Infrastruktur anfallenden 
Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte 
ausgeben. Sie kann Gemeinschaftsanlagen und Fo lgeeinrichtungen, Läde n und Gewerbebauten, 
soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einricht ungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die 
Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck 
unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 94,79% 
Stadt Erbach 3,52% 
Sparkasse Odenwaldkreis 1,69% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schmitzer, Günther Mitglied 4,8 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 4,8 TEUR.
 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Wegerich, Sybille  Vorsitzende k.A.  
Buschmann, Harald Bürgermeister (Erbach) stv. Vorsitzender k.A. 
Engelhardt, Claus  Mitglied k.A. 
Ihrig, Karlheinz  Mitglied k.A. 
Niedenthal, Armin  Mitglied k.A. 
Wörner, Franz-Peter  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich in 2016 auf 0,9 TEUR. 
  
-248-

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 2.843  2.751 2.660 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 2.843 2.751 2.660 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 2.108  2.209 2.452 
   Vorräte 370 343 333 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 33 40 50 
   Wertpapiere 150 0 0 
   Liquide Mittel 1.555 1.826 2.069 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 4.950 4.961 5.112 
Passiva    
Eigenkapital 3.025  3.068 3.181 
   Gezeichnetes Kapital 154 154 154 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 2.734 2.747 2.789 
   Bilanzergebnis 138 168 238 
Rückstellungen 32  17 73 
Verbindlichkeiten 1.876  1.855 1.842 
Rechnungsabgrenzungsposten 17  20 16 
Summe Passiva 4.950 4.961 5.112 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 998  957 1.015 
   Umsatzerlöse 998 978 1.013 
   Bestandsveränderungen 0 -21 1 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 11 9 23 
Betriebsleistung 1.009  966 1.038 
Betriebsaufwand -828  -748 -742 
   Materialaufwand -594 -556 -557 
   Personalaufwand -6 -6 -6 
   Abschreibungen -91 -91 -91 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -136 -95 -87 
Betriebsergebnis 181  218 296 
Finanzergebnis -3  -6 -7 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 2 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9 -8 -8 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 178 212 288 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -21 -26 -32 
Sonstige Steuern -19 -19 -19 
Jahresergebnis 138  168 238 
-249-

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 147,7% 153,1% 161,4% 
Anlagenintensität 57,4%  55,5% 52,0% 
Abschreibungsquote  3,2% 3,3% 3,4% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 287,2% 303,2% 305,9% 
Eigenkapital (TEUR) 3.025 3.068 3.181 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 154 154 154 
Eigenkapitalquote 61,1%  61,8% 62,2% 
Bankverbindlichkeiten 1.174  1.144 1.113 
Veränderung Verschuldung -17 -20 -13 
Verschuldungsgrad 63,6%  61,7% 60,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 13,8%  17,5% 23,5% 
Return on Investment (ROI) 2,8% 3,4% 4,7% 
Eigenkapitalrentabilität 4,6%  5,5% 7,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,0%  3,5% 4,8% 
Materialintensität 58,9%  57,5% 53,7% 
Rohertrag (TEUR) 404 401 457 
EBIT (TEUR) 181 218 296 
EBITDA (TEUR) 272 309 387 
ROCE 3,3% 3,9% 5,4% 
Personal    
Personalintensität 0,6%  0,7% 0,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 16,7% 16,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-250-

GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die GBGE Baugesellschaft mit besc hränkter Haftung Erbach verfügt im Geschäftsjahr 2016 über ins-
gesamt 205 Wohnungen sowie 157 Garagen und Abst ellplätze im eigenen Immobilienbestand, deren 
Verwaltung durch einen Geschäftsbesorgungsvertrag auf die bauverein AG übertragen ist.  
 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2016 mit einem Jahr esüberschuss von 238 TEUR abgeschlossen. Dies 
bedeutet eine Ergebnissteigerung gegenüber 2015 von 71 TEUR. Im Wesentlichen ist die positive Ent-
wicklung auf einen Anstieg der Umsatzerlöse aus Hausbewirtschaftung sowie einer Erhöhung der Be-
standsveränderung zurückzuführen. Das Betriebserge bnis hat sich um 78 TEUR zum Vorjahr auf 296 
TEUR im Geschäftsjahr 2016 verbessert. Die Betrie bsleistung hat sich um 72 TEUR auf 1.038 TEUR 
verbessert und der Betriebsaufwand ist um 6 TEUR auf 742 TEUR gesunken. Die Zunahme der Be-
triebsleistung betrifft mit 36 TEUR die Umsatzer löse aus der Hausbewirtschaftung und mit 22 TEUR 
die Abgrenzung der Betriebskosten. Das Rohergebni s aus der Hausbewirtschaftung hat sich um 56 
TEUR gegenüber dem Vorjahr verbessert. 
 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 151 TEUR auf 5.112 TEUR gestiegen. Der Anteil des 
Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 62,2%.  
 
Im Geschäftsjahr 2016 hat sich das Anlagevermög en um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe 
von 91 TEUR auf insgesamt 2.660 TEUR vermindert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanz-
summe beläuft sich auf 52,0 % (Vorjahr: 55,5 %). Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr 
um 243 TEUR auf 2.452 TEUR gestiegen. 
 
Innerhalb des Umlaufvermögens ist der Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr um 242 TEUR 
auf 2.069 TEUR gestiegen. Die Forderungen von 40 TEUR im Vorjahr, sind um 10 TEUR auf 50 TEUR 
gestiegen und resultieren im Wesentlichen aus den Forderungen aus Versicherungsschäden. Der Anteil 
der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegen stände an der Bilanzsumme beläuft sich auf 
1,0 % (Vorjahr: 0,8 %). Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2016 nicht statt. 
 
Zum Bilanzstichtag 2016 bestanden 75,2 % aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Kredit-
instituten und anderen Kreditgebern.  
 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
 
Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr 201 6 geringfügig erhöht, sie beläuft sich auf 62,2 %, 
im Gegensatz zur ursprünglich geplanten Quote von 61,8 %. 
 
Die GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach ist ausschließlich in Erbach als Vermiete-
rin von eigenen Immobilien tätig. In Erbach ist ein zurückhaltender Wohnungsmarkt zu verzeichnen. 
Auf Basis der Planungsprämissen für 2017 werden die Umsatzerlöse leicht über dem Niveau von 2016 
liegen. Der geplante Jahresüberschuss 2017 in Höhe von 225 TEUR wird aufgrund eines leichten An-
stiegs der Steuern vom Ertrag niedriger als der Jahresüberschuss 2016 liegen. 
 
Unter Berücksichtigung des erwarteten Jahresüber schusses und der geplanten Ausschüttung an den 
Gesellschafter im Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 125,0 TEUR und unter Berücksichtigung der Ab-
nahme der Verbindlichkeiten wird eine Eigenkapitalquote von 63,0 % erwartet. Mit dem anvisierten 
Jahresüberschuss werden eine Eigenkapitalrendite von 7,9 % und eine Gesamtkapitalrendite von 
5,1 % erwartet.  
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft reduzieren sich im Wesentlichen auf die Entwicklung des Zins-
niveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Das Leerstandsrisiko für die Wohnungen wird als gering 
eingestuft und bei Auslauf der Zins bindung werden neue Konditionen mit niedrigerem Zins vereinbart. 
Gravierende oder bestandsgefährde nde Risiken bestehen für die Gesellschaft weder in rechtlicher, 
noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
 
Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet.  
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haf-
tung Erbach, Darmstadt durch die Pricewaterhous eCoopers GmbH Wirtschaft sprüfungsgesellschaft, 
Frankfurt, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-251-

HEAG Wohnbau GmbH 
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 4 
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 3600-300 
info@heagwohnbau.de 
http://www.heagwohnbau.de/ 
Gründung: 08.01.1991 
Handelsregister:  HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von 
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchf ührung aller damit in Zusammenhang stehender 
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des 
Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist 
berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
Weiterer Gegenstand ist die Vermittlung des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, 
grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume oder der Nachweis einer 
Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche 
Gesellschaften zu gründen, zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bvd Gewerbe GmbH 94,99% 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 5,01% 
   
Beteiligungen   
bvd Gewerbe GmbH 5,01% 
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 0,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Backmund, Stefan Mitglied 4,8 TEUR 
Riedel, Volker Mitglied 115,3 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Jahr 2016 auf 120,1 TEUR. 
   
  
-252-

HEAG Wohnbau GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 15.180  13.816 13.397 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 9.135 8.770 8.352 
   Finanzanlagen 6.045 5.045 5.045 
Umlaufvermögen 4.593  6.234 6.139 
   Vorräte 1.006 947 960 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 406 402 368 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.181 4.885 4.810 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 19.774 20.049 19.536 
Passiva    
Eigenkapital 10.892  10.892 10.892 
   Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120 
   Kapitalrücklagen 5.676 5.676 5.676 
   Gewinnrücklage 84 84 84 
   Bilanzergebnis 12 12 12 
Rückstellungen 1.325  1.447 1.378 
Verbindlichkeiten 7.557  7.710 7.266 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 19.774 20.049 19.536 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 4.691  4.496 4.813 
   Umsatzerlöse 4.610 4.556 4.800 
   Bestandsveränderungen 81 -59 13 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 69 37 73 
Betriebsleistung 4.759  4.533 4.885 
Betriebsaufwand -2.987  -3.049 -3.138 
   Materialaufwand -1.753 -1.487 -1.456 
   Personalaufwand -441 -692 -754 
   Abschreibungen -424 -428 -422 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -369 -442 -507 
Betriebsergebnis 1.772  1.483 1.747 
Finanzergebnis 67  72 197 
   Erträge aus Beteiligungen 8 8 8 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 330 325 300 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 19 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -271 -261 -131 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.839 1.555 1.944 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4 -4 -4 
Sonstige Steuern -96 -112 -112 
Ergebnisabführung -1.739  -1.440 -1.827 
Jahresergebnis 0  0 0 
-253-

HEAG Wohnbau GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 79,4% 88,3% 90,8% 
Anlagenintensität 76,8%  68,9% 68,6% 
Abschreibungsquote  2,8% 3,1% 3,1% 
Investitionen (TEUR) 0 64 3 
Investitionsquote 0,0%  0,5% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 59,5% 79,4% 83,3% 
Eigenkapital (TEUR) 10.892 10.892 10.892 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 5.120 5.120 5.120 
Eigenkapitalquote 55,1%  54,3% 55,8% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -59 153 -444 
Verschuldungsgrad 81,5%  84,1% 79,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 37,1%  32,0% 38,0% 
Return on Investment (ROI) 8,8% 7,2% 9,4% 
Eigenkapitalrentabilität 16,0%  13,2% 16,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 10,2%  8,5% 10,0% 
Materialintensität 36,8%  32,8% 29,8% 
Rohertrag (TEUR) 2.938 3.009 3.357 
EBIT (TEUR) 2.110 1.816 2.055 
EBITDA (TEUR) 2.534 2.244 2.477 
ROCE 11,5%  9,7% 11,6% 
Personal    
Personalintensität 9,3%  15,3% 15,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 7 9 10 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 11 13 
Frauenanteil Beschäftigte 77,8% 81,8% 76,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 2 3 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 2 3 
Frauenanteil Auszubildende - 100,0% 100,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49  45 38 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 53 47 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-254-

HEAG Wohnbau GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Wie in den Vorjahren ist die HEAG Wohnbau GmbH (im Weiteren Wohnbau) in der Immobilienwirt-
schaft und den Immobiliendienstleistungen tätig. Die Immobilienwirtschaft bildet das Kerngeschäfts-
feld Wohnimmobilien - die Bewirtschaftung und En twicklung eigener und fremder Mietwohnungen und 
Gewerbeimmobilien sowie die Bewirtschaftung und Entwicklung von sechs fremden Studentenwohn-
heimen. Die Geschäftsfelder Eige ntumsverwaltung und Maklerservic e gehören zu den Immobilien-
dienstleistungen. Neben der Bewirtschaftung von rund 3.700 Wohn- und Gewerbeeinheiten, widmet 
sich die Wohnbau in erster Linie der Entwicklung von bedürfnisgerechten Dienstleistungen für Mieter 
und Eigentümer mit großen oder kleinen Immobilienbeständen sowie neuartiger Wohnkonzepte. Die 
Entwicklung des Unternehmens wird sowohl von de r gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als auch von 
der Entwicklung auf den Immobilienmärkten, insbesondere in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-
Main, geprägt. Durch die stetig steigende Einwohnerzahl ist bei den Mietwohnungen in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt unverändert ein Nachfrageüberhang zu verzeichnen, was sich an der fakti-
schen Vollvermietung des eigenen Wohnimmobilienbestands widerspiegelt.  
 
Zum 31. Dezember 2016 umfasste der gesellschaft seigene Immobilienbestand 510 Mietwohnungen, 
71 Mansarden und 4 Gewerbeeinheiten mit einer Wohn- und Nutzfläche von 36.054,77 m². Darüber 
hinaus bewirtschaftete bewirtschaftete die Wohnb au für die bauverein AG, die HEAG Pensionszu-
schusskasse VVaG (HEAG PZK) und Sonstige im Rah men von Geschäftsbesorgungs- und Verwalterver-
trägen insgesamt 800 fremde Mietwohnungen, se chs fremde Studentenwohnheime mit 773 Studen-
tenwohnplätzen/-Apartments, 106 weitere Wohnplätze in 33 fremden Studentenwohnungen, 29 frem-
de Gewerbeeinheiten sowie 563 fremde Garagen und Stellplätze. Als Eigentumsverwalter hat die 
Wohnbau die Anzahl der betreuten Eigentümergemeinschaften auch im vergangenen Jahr weiter aus-
gebaut. Zum 31. Dezember 2016 verwaltete die Wohnbau nach dem Wohnungseigentumsgesetz für 
61 Eigentümergemeinschaften insgesamt 1.486 Wohn ungen, 14 Gewerbeeinheiten sowie 92 Garagen 
und Stellplätze. 
 
Die Wohnbau beschäftigte zum 31. Dezember 2016 insgesamt 16 Mitarbeiter. Hiervon befanden sich 
drei in der Ausbildung zur Immobilienkauffrau. Die Wohnbau erwirtschaftete im Jahr 2016 Umsatzer-
löse von 4.799,7 TEUR (Vorjahr: 4.555,6 TEUR). Hauptertragsquelle war in 2016 wiederrum die 
Hausbewirtschaftung. Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt. Das Ergebnis nach 
Steuern schließt mit einem Überschuss von 1.939,8 TEUR und liegt damit über dem geplanten Wert 
von 1.486,3 TEUR und über dem Vorjahreswert von 1.555,2 TEUR. Bei der Hausbewirtschaftung nahm 
der Ertrag um 229 TEUR zu. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Ertragsverschiebung von Um-
satzerlösen aus Heizkostenabrechnungen aus dem Vorjahr um rund 172 TEUR aufgrund der Änderung 
des Abrechnungszeitraums der Heizkosten, Mietanpassungen bei Neuvermietungen von rund 41 TEUR 
und Rückgang der Erlösschmälerungen um rund 15 TEUR. Auf dem Gebiet der Betreuungstätigkeit 
wurden die Umsatzerlöse erzielt aus der Wohnungsverwaltung nach WEG. Insgesamt nahmen die Erlö-
se um rund 57 TEUR zu. Die Bilanzsumme ist um 513,1 TEUR gesunken und beträgt 19.536,1 TEUR 
(Vorjahr 20.049,3 TEUR). Auf der Aktivseite der B ilanz hat sich das Anlagevermögen um die planmä-
ßigen Abschreibungen in Höhe von 418,1 TE UR auf 13.397,4 TEUR verringert (Vorjahr 
13.815,5 TEUR). Die Finanzierung erfolgt neben de m Eigenkapital durch ein zinsgünstiges Darlehen 
von 4.000,0 TEUR. Innerhalb des Umlaufvermögens ha ben sich die unfertigen Leistungen um insge-
samt 12,8 TEUR erhöht. Die flüssigen Mittel sind  von 4.884,9 TEUR um 74,7 TEUR auf 4.810,2 TEUR 
gesunken. Die Forderungen haben sich um 33,1 TEUR  auf 368,5 TEUR verringert und resultieren im 
Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite der Bilanz verfügt 
die Wohnbau zum 31. Dezember 2016 über zum Vo rjahr unverändertes Eigenkapital von 10.892,0 
TEUR. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital betrug 55,75 % nach 54,33 % im Vorjahr. Der 
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 1.347 TEUR nach 2.484 TEUR im Vorjahr. 
 
Aufgrund der aktuellen Nachfragesituation sowie der geringen Leerstands- und Mietausfallquote sieht 
die Wohnbau für das Kerngeschäft keine wesentlich en bestandsgefährdenden Risiken sowie sonstige 
Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens- , Finanz- oder Ertragslage. Im politischen und 
rechtlichen Umfeld werden in den nächsten zwei Jahren keine gravierenden Veränderungen erwartet. 
Für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sind ein weiterhin niedriges Zinsniveau sowie steigende 
Baupreise, Mieten und Energiekosten erkennbar. Durch die stetig steigende Einwohnerzahl bleibt die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, als attraktiver Standort von Hochschulen und innovativen Technologie- 
und IT-Unternehmen ein nachgefragter Wohnstandort. 
 
 
-255-

HEAG Wohnbau GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Wohnbau geht für 2017 von einer unverändert positiven Ertragslage aus. Der Schwerpunkt der 
Unternehmenstätigkeit wird auch in Zukunft die Bewirtschaftung und Entwicklung der Wohnungsbe-
stände sein. Die Leerstandsituation wird sich wegen der konstanten Nachfrage nach Wohnraum in 
Darmstadt nicht negativ verändern.  
 
Für die folgenden beiden Geschäftsjahre erwartet  die Wohnbau Umsatzerlöse von 4.806,1 TEUR und 
4.863,0 TEUR sowie Jahresergebnisse von 1.642,5 TEUR und 1.598,5 TEUR. Die erwarteten Ergebnis-
se sind – unter Berücksichtigung der Sicherung der außenstehenden Gesellschafter (Ausgleichzahlung 
an den Minderheitsgesellschafter) – aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabfüh-
rungsvertrag an die BVD Gewerbe GmbH, Darmstadt, abzuführen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 der Wohnbau durch die Pricewater-
houseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
 
-256-

-257-

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt:  
Gründung: 30.09.1993 
Handelsregister:  HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in 
allen Rechts- und Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil 
Kranichstein der Stadt Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Niedermaier, Andreas   
    Sprenger, Thomas   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-258-

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 5.663  4.554 3.449 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 5.663 4.554 3.449 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 37  37 39 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 37 37 39 
Rechnungsabgrenzungsposten 169  166 162 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.589 8.051 7.458 
Summe Aktiva 14.459 12.808 11.108 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 0 
   Kapitalanteile 20.452 20.452 20.452 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis -29.041 -28.503 -27.909 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.589 8.051 7.458 
Rückstellungen 465  480 422 
Verbindlichkeiten 13.994  12.327 10.686 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 14.459 12.808 11.108 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 2.600  2.600 2.600 
   Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 56 
Betriebsleistung 2.600  2.600 2.656 
Betriebsaufwand -2.051  -1.583 -1.592 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1.113 -1.109 -1.105 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -937 -473 -487 
Betriebsergebnis 549  1.017 1.064 
Finanzergebnis -458  -466 -470 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -458 -466 -470 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 92 552 593 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -13 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 92  538 593 
-259-

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 164,8% 149,6% 123,2% 
Anlagenintensität 39,2%  35,6% 31,0% 
Abschreibungsquote  19,7% 24,4% 32,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 0,7% 0,6% 0,6% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 20.452 20.452 20.452 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 9.333 6.815 4.250 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.661 -1.667 -1.641 
Verschuldungsgrad -  - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,5%  20,7% 22,8% 
Return on Investment (ROI) 0,6% 4,2% 5,3% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 3,8%  7,8% 9,6% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 2.600 2.600 2.600 
EBIT (TEUR) 549 1.017 1.064 
EBITDA (TEUR) 1.663 2.127 2.169 
ROCE 3,9% 8,2% 10,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-260-

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentümerin einer als Seniorenwohnanlage genutzten Immobi-
lie in Darmstadt-Kranichstein, die an eine Betreibe rgesellschaft verpachtet ist. Die Verpachtung der 
Wohnanlage hat eine vertragliche La ufzeit bis zum 30. Juni 2018. Di e Geschäftsführung erfolgt durch 
die Komplementärin HSE Wohnp ark Verwaltungs-GmbH, Darmstadt. Kommanditistin ist die 
ENTEGA AG. Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 
 
Die Gesellschaft verfügt nahezu ausschließlich üb er Anlagevermögen, das sich entsprechend den 
planmäßigen Abschreibungen verändert hat und 31,0 % (Vorjahr: 35,6 %) der Bilanzsumme aus-
macht. Die degressiven Abschreibungen aus den Vorjahren sind im Wesentlichen der Grund für den 
entstandenen Verlust des Eigenkapitals. Das Anlageve rmögen ist über ein langfristiges Darlehen eines 
Kreditinstituts mit Laufzeit bis 2018 finanziert, da s im Geschäftsjahr 2016 planmäßig weiter getilgt 
wurde.  
 
Das kurz- bis mittelfristige Fremdkapital ist unter Berücksichtigung der künftigen Einzahlungen durch 
die Pachteinnahmen sowie durch kurz- bis mittelfristig zu realisierende Vermögensgegenstände ge-
deckt. Der von der Kommanditistin gewährte Finanzrahmen in Höhe von 8 Mio. EUR  wird der Gesell-
schaft auch künftig zur Verfügung stehen, so dass die Liquidität, auch aufgrund eines positiven verein-
fachten Cashflows in Höhe von 1.648 TEUR, stets gesichert ist. 
 
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenübe r dem Vorjahr unverändert und resultieren aus 
Pachteinnahmen. Auch die Abschreibungen und Zins aufwendungen haben sich nur unwesentlich ver-
ändert. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von 593 TEUR. 
 
Für das Geschäftsjahr 2017 sind keine Änderungen de r Geschäftstätigkeit beabsichtigt, so dass sich 
die Umsätze und das Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2016 bewegen werden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wird 
Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-261-

HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -      
Gründung: 04.10.1993 
Handelsregister:  HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwal tung des Wohnparks Kranichstein sowie die 
Übernahme der persönlichen Haft ung (Komplementär des Wohnparks ) und der Geschäftsführung. 
Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte be treiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck 
mittelbar oder unmittelbar dienlich ist. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedermaier, Andreas Mitglied k.A. 
Sprenger, Thomas Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 30 31 27 
Bilanzsumme (TEUR) 38 39 35 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-262-

-263-

ImmoSelect GmbH 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 397 790 
mail@immoselect.com 
http://www.immoselect.com/ 
Gründung: 25.10.2001 
Handelsregister:  HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwal tung von Eigentümergemeinschaften und die 
Vermietung von gewerblich nutzbaren Objekten, so wie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf 
die Schaffung von breitgestreute m Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der 
öffentlichen Daseinsvorsorge. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niedenthal, Armin Mitglied 0 TEUR 
Nogueira Perez, German Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge für die Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 85,4 TEUR. Diese beinhalten auch 
die Bezüge für unterjährig ausgeschiedene Geschäftsleitungsmitglieder. 
   
  
-264-

ImmoSelect GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 21  11 7 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 12 8 5 
   Sachanlagen 9 4 2 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 337  402 165 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 43 7 1 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 294 394 164 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 358 413 173 
Passiva    
Eigenkapital 76  76 76 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 26 
   Kapitalrücklagen 24 24 24 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 26 26 26 
Rückstellungen 209  49 31 
Verbindlichkeiten 73  289 66 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 358 413 173 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 641  487 497 
   Umsatzerlöse 641 487 497 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 35 175 29 
Betriebsleistung 676  662 526 
Betriebsaufwand -672  -410 -346 
   Materialaufwand -169 -118 -125 
   Personalaufwand -362 -175 -145 
   Abschreibungen -16 -10 -4 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -125 -107 -73 
Betriebsergebnis 5  252 180 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5 252 180 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisabführung -5  -252 -180 
Jahresergebnis 0  0 0 
-265-

ImmoSelect GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 362,6% 677,1% >1000% 
Anlagenintensität 5,8%  2,7% 4,3% 
Abschreibungsquote  78,2% 92,5% 49,8% 
Investitionen (TEUR) 129 1 0 
Investitionsquote 618,4%  9,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 119,4% 119,1% 170,2% 
Eigenkapital (TEUR) 76 76 76 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26 
Eigenkapitalquote 21,2%  18,3% 43,8% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -157 216 -223 
Verschuldungsgrad 372,6%  445,7% 128,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,7%  51,7% 36,2% 
Return on Investment (ROI) 1,3% 61,0% 104,3% 
Eigenkapitalrentabilität 6,0%  333,1% 238,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 1,3%  61,0% 104,3% 
Materialintensität 25,0%  17,8% 23,7% 
Rohertrag (TEUR) 472 369 372 
EBIT (TEUR) 5 252 180 
EBITDA (TEUR) 21 263 184 
ROCE 3,6% 69,5% 127,9% 
Personal    
Personalintensität 53,5%  26,4% 27,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 3 2 2 
Frauenanteil Beschäftigte 33,3% 50,0% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 k.A. 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 38  34 35 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 88 72 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja Ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja Ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-266-

ImmoSelect GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ImmoSelect GmbH ist hauptsächlich für die Vermarktung von Bestände n der bauverein AG und 
ihren Tochtergesellschaften in Darmstadt und Umge b u n g  a l s  M a k l e r  t ä t i g .  S i e  ü b e r n i m m t  a u c h  f ü r  
Kapitalanleger die Suche für geeignete Mieter der Immobilien. Zwischen der ImmoSelect GmbH und 
deren alleinigen Gesellschafterin bauverein AG, Da rmstadt, besteht ein Gewi nnabführungsvertrag, der 
im Jahr 2013 mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen wurde. 
 
Das Geschäftsjahr war von einer durchschnittlichen Vertriebstätigkeit geprägt. Die Gesellschaft hat für 
das Geschäftsjahr 2016 im Rahmen ihres Kerngeschäftes für die bauverein AG insgesamt 57 Kaufver-
träge ergebniswirksam abgeschlossen. Für die Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhes-
sen KG wurden 4 Kaufverträge abgeschlossen. Für private Eigentümer wurden 6 Kaufvertragsab-
schlüsse herbeigeführt und Mieter für 3 Wohnungen vermittelt.  
 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2016 mit einem Ja hresüberschuss vor Gewinnabführung von 180 TEUR 
abgeschlossen. Das Betriebsergebnis hat sich um  72 TEUR zum Vorjahr auf 180 TEUR im Geschäfts-
jahr 2016 vermindert. Die Umsatzerlöse sind um 10 TEUR auf 497 TEUR gestiegen. Die sonstigen 
betrieblichen Erträge sind um 146 TEUR auf 29 TEUR gesunken, die im Vorjahr höheren Erträge waren 
im Wesentlichen durch die Auflösung von Rückstellungen für Personalkosten bedingt. Der Betriebs-
aufwand ist um 65 TEUR auf 346 TEUR gesunken, dies ist auf verminderte Personalkosten und sonsti-
ge betriebliche Aufwendungen zurückzuführen.  
 
Im Geschäftsjahr 2016 ist das Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr um 236 TEUR auf 165 TEUR 
gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 6 TEUR zum Vorjahr ge-
sunken. Der Finanzmittelbestand ist um 231 TEUR gesunken. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bi-
lanzsumme beträgt nunmehr 44 %. Investitionen fanden im Geschäftsjahr 2016 nicht statt.  
 
Die Abnahme der Verbindlichkeiten beruht im Wese ntlichen auf der niedrigeren Verbindlichkeit aus 
Gewinnabführung gegenüber der bauverein AG von im Vorjahr 252 TEUR auf 63 TEUR.  
 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. Die Verminde-
rung der liquiden Mittel ist im Wesentlichen auf eine Vorab Gewinnabführung von 125 TEUR an die 
alleinige Gesellschafterin bauverein AG zurückzuführen. 
 
Die Gesellschaft wird konzernintern finanziert. Die bauverein AG ist zu 100% an der Gesellschaft betei-
ligt und sichert als Gesellschafterin die Auftragslage. 
 
Auf Basis der Planungsprämissen für 2017 werden Umsatzerlöse in Höhe von 334 TEUR erwartet. Die 
integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft geht für 2017 von einem Jahresüberschuss vor 
Gewinnabführung von rd. 4 TEUR aus. Mit dem an visierten Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 
wird eine Umsatzrentabilität von 1,4 % erwartet. 
 
Unter Berücksichtigung einer geplant niedrigeren Bilanzsumme bei unverändertem Eigenkapital wird 
sich die Eigenkapitalquote auf 65,9 % erhöhen. Des Weiteren wird eine Eigenkapitalrendite von 5,8 % 
und eine Gesamtkapitalrendite von 3,8 % erwartet. 
 
Die Risiken für die Gesellschaft beschränken sich derzeitig auf unerwartete Reduzierungen innerhalb 
der Vertriebsvolumina der bauverein AG bei einem we iterhin sehr günstigen Verkäufermarkt und einer 
großen Nachfrage nach Immobilien. Gravierende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen für die 
Gesellschaft weder in rechtlicher, noch in wirtschaftlicher Hinsicht. 
Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der ImmoSelect GmbH Darmstadt durch die 
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendun-
gen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-267-

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Anschrift: Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 290 40  
info@iwu.de  
http://www.iwu.de/ 
Gründung: 1971 
Handelsregister:  HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Gesellschaft soll 
durch wissenschaftliche Forschungen und Beratung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die 
gegenwärtigen und zukünftigen Formen de s Wohnens und der Umwelt untersuchen, 
Forschungsergebnisse und Reformvorschläge für Politik, Bürger und Wirtschaft unterbreiten, um 
insbesondere eine nachhaltige Verbesserung de r Lebensverhältnisse förderungswürdiger und 
benachteiligter Menschen zu erreichen. Außerdem soll die effiziente, sozialverträgliche Nutzung von 
Energie und Umwelt sowie deren Auswirkungen erforscht werden. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Land Hessen 60,00% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 40,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Institutskonferenz 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Meyer, Dr. Monika Mitglied 114,5 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich
 in 2016 auf 114,5 TEUR. 
   
  
-268-

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 355  299 219 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 7 17 15 
   Sachanlagen 322 257 204 
   Finanzanlagen 26 26 0 
Umlaufvermögen 1.427  2.022 2.059 
   Vorräte 226 29 41 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 116 357 278 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.085 1.636 1.739 
Rechnungsabgrenzungsposten 24  22 20 
Summe Aktiva 1.805 2.344 2.298 
Passiva    
Eigenkapital 200  200 200 
   Gezeichnetes Kapital 200 200 200 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Sonderposten 329  274 219 
Rückstellungen 205  215 160 
Verbindlichkeiten 1.072  1.655 1.719 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 1.805 2.344 2.298 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.319  2.312 2.296 
   Umsatzerlöse 1.606 1.193 2.307 
   Bestandsveränderungen -287 1.119 -11 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 85 200 87 
Betriebsleistung 1.404  2.512 2.383 
Betriebsaufwand -3.979  -5.058 -4.954 
   Materialaufwand -731 -1.882 -1.441 
   Personalaufwand -2.499 -2.415 -2.636 
   Abschreibungen -113 -104 -86 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -636 -657 -792 
Betriebsergebnis -2.575  -2.546 -2.572 
Finanzergebnis 1  0 1 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 0 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.574 -2.545 -2.570 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 2.574  2.545 2.570 
Jahresergebnis 0  0 0 
-269-

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 56,4% 66,8% 91,2% 
Anlagenintensität 19,6%  12,8% 9,5% 
Abschreibungsquote  31,7% 34,8% 39,1% 
Investitionen (TEUR) 38 49 32 
Investitionsquote 10,6%  16,4% 14,4% 
Liquidität 3. Grades 111,8% 108,1% 109,6% 
Eigenkapital (TEUR) 200 200 200 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 200 200 200 
Eigenkapitalquote 11,1%  8,5% 8,7% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 305 583 64 
Verschuldungsgrad 396,1%  568,5% 612,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -195,2%  -110,1% -112,0% 
Return on Investment (ROI) -142,6% -108,6% -111,8% 
Eigenkapitalrentabilität <-1000%  <-1000% <-1000% 
Gesamtkapitalrentabilität -142,6%  -108,6% -111,8% 
Materialintensität 52,1%  74,9% 60,5% 
Rohertrag (TEUR) 588 430 855 
EBIT (TEUR) -2.575 -2.546 -2.572 
EBITDA (TEUR) -2.462 -2.441 -2.486 
Kostendeckungsgrad -35,3%  -49,7% -48,1% 
Personal    
Personalintensität 178,0%  96,1% 110,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 24 23 24 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 15 15 16 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 39 38 40 
Frauenanteil Beschäftigte 38,5% 39,5% 40,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 20 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 22 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50  51 52 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 64 66 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0%  100,0% 100,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-270-

Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
Der Gesellschaft werden in einem jährlich neu defi nierten Umfang Mittel von den Gesellschaftern zur 
Verfügung gestellt. Daneben nimmt das Institut an nationalen und internationalen Forschungsprojek-
ten teil und untersucht auftragsbe zogen Fragestellungen von allgemeinem Interesse aus den o. a. Be-
reichen. Mit 2.026 T€ liegt der Auftragsbestand zwar unter dem Vorjahresniveau  
(- 18,8%), aber über dem als auskömmlich erachteten Auftragsbestand von 1,5 bis 1,8 Mio. €. 
 
 
Die Erträge lagen im Jahr 2016 bei 4.954 T€ leicht  (- 204 T€) unter dem Niveau des Vorjahres. Die 
Bilanzsumme belief sich auf 2.298 T€ und war damit 64 T€ niedriger als im Jahr 2015.  
 
Auf Grund der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis entste-
hen. Sich buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Verluste werden über ein Ausgleichpostenkonto 
für Zuschüsse ausgeglichen. Dieser Posten beträgt zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs 
1.542 T€ und ist als Verbindlichkeit aus sonstigen Zuwendungen innerhalb der sonstigen Verbindlich-
keiten ausgewiesen (Vorjahr 1.493 T€). Die Änderung um rund 49 T€ hat den Ergebnisausgleich redu-
ziert. Das IWU ist ein gemeinnütziges Unternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Die Gesamtinvestitionen lagen mit knapp 32 T€ fast 50% unter dem Vorjahr. Ersatzinvestitionen im Be-
reich EDV von insgesamt etwa 100 T€ stehen in den beiden nächsten Jahren an. 
 
Die zahlungswirksamen Aufwendungen und Investitionen in Höhe von insgesamt 4.729 T€ wurden 
durch die institutionelle Förderung des Landes Hessen mit 1.300 T€, Förderung der Wissenschafts-
stadt Darmstadt mit 240 T€, Einnahmen aus Projekten in Höhe von 3.246 T€ und sonstige Einnahmen 
(20 T€) finanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um 102 T€ auf 1.738 T€. 
 
Rund 80% unserer Aufträge kommen aus dem öffentlichen Bereich. Die gesetzlich geforderte Konsoli-
dierung der öffentlichen Haushalte kann uns dabei doppelt treffen. Ne ben einer zu befürchtenden Re-
duzierung der Fördermittel, ist auch ein Rückgang öffentlicher Forschungsaufträge zu befürchten.  
 
Die Mehrheit unserer Forschungsprojekte beschäftigt sich mit Ressourcenschonung und CO2-
Minderung. Das Bürogebäude genügt dem Passivhauss tandard. Alle eingesetzten elektrischen und 
elektronischen Geräte weisen eine sehr hohe Energieeffizienz auf. Flexible Arbeitszeiten und das Ange-
bot von Teilzeitarbeit erleichtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.   
 
Die langfristig und strategisch angelegten Entscheidungen der Gesellschafter – Erhöhung der instituti-
onelle Förderung für das IWU durch das Land He ssen, Kostentragung der Büroräume durch die Wis-
senschaftsstadt Darmstadt - stellen sicher, dass auch in Zukunft Grundlagenforschung im IWU betrie-
ben werden kann. Dies ist auch in dem für 2017 au fgestellten und bereits verabschiedeten Haushalts-
plan manifestiert.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 durch den Wirtschaftsprüfer Dr. Drewes, Büdingen, wurde im 
April 2016 im Institut durchgeführt. Der Prüfbericht vom 04. Mai 2016 liegt den Gesellschaftern vor. Auf 
der Gesellschafterversammlung vom 09. Juni 2016 wurde der Jahresabschluss 2015 festgestellt und die 
Geschäftsführung entlastet. Zum Wirtschaftsp rüfer für das Geschäftsjahr 2016 wurde die 
Pricewaterhouse Coopers AG, Frankfurt bestellt. Mit der Erteilung des Prüfvermerks wird gerechnet. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
-271-

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Anschrift: Schlossgraben  1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 780 60   
info@darmstadtium.de 
http://www.darmstadtium.de/ 
Gründung: 04.02.2004 
Handelsregister:  HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Errich tung und der Betrieb eines Wissenschafts-  und 
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer, 
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
Centralstation Veranstaltungs-GmbH 100,00% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-
GmbH vertreten durch: 
  
    Wöhler, Lars   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
 
   
  
-272-

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 65.397  61.560 57.548 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 107 118 89 
   Sachanlagen 65.265 61.415 57.433 
   Finanzanlagen 25 26 26 
Umlaufvermögen 1.042  869 1.584 
   Vorräte 21 25 22 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 717 524 828 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 305 320 733 
Rechnungsabgrenzungsposten 76  61 81 
Summe Aktiva 66.516 62.490 59.213 
Passiva    
Eigenkapital 28.152  25.330 22.874 
   Kapitalanteile 33.000 33.000 33.000 
   Rücklagen 22.176 23.092 23.770 
   Bilanzergebnis -27.024 -30.762 -33.896 
Rückstellungen 221  253 308 
Verbindlichkeiten 38.113  36.886 36.017 
Rechnungsabgrenzungsposten 29  21 14 
Summe Passiva 66.516 62.490 59.213 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 4.160  4.466 5.082 
   Umsatzerlöse 4.160 4.466 5.082 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 263 214 172 
Betriebsleistung 4.424  4.680 5.254 
Betriebsaufwand -8.999  -9.317 -9.577 
   Materialaufwand -536 -521 -527 
   Personalaufwand -1.943 -1.941 -2.054 
   Abschreibungen -4.037 -4.178 -4.154 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.484 -2.678 -2.843 
Betriebsergebnis -4.575  -4.637 -4.323 
Finanzergebnis -1.653  -1.619 -1.571 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.655 -1.620 -1.571 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -6.229 -6.257 -5.894 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -54 -65 -63 
Jahresergebnis -6.283  -6.322 -5.957 
-273-

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 99,4% 99,2% 100,0% 
Anlagenintensität 98,3%  98,5% 97,2% 
Abschreibungsquote  6,2% 6,8% 7,2% 
Investitionen (TEUR) 2.157 439 193 
Investitionsquote 3,3%  0,7% 0,3% 
Liquidität 3. Grades 70,5% 63,1% 95,9% 
Eigenkapital (TEUR) 28.152 25.330 22.874 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 33.000 33.000 33.000 
Eigenkapitalquote 42,3%  40,5% 38,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 36.855 35.761 34.673 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 215 -1.227 -869 
Verschuldungsgrad 136,3%  146,7% 158,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -151,0%  -141,6% -117,2% 
Return on Investment (ROI) -9,4% -10,1% -10,1% 
Eigenkapitalrentabilität -22,3%  -25,0% -26,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -7,0%  -7,5% -7,4% 
Materialintensität 12,1%  11,1% 10,0% 
Rohertrag (TEUR) 3.624 3.945 4.556 
EBIT (TEUR) -4.575 -4.637 -4.323 
EBITDA (TEUR) -539 -460 -169 
Kostendeckungsgrad 41,5%  42,8% 47,1% 
Personal    
Personalintensität 43,9%  41,5% 39,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 18 14 14 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 20 20 20 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 38 34 34 
Frauenanteil Beschäftigte 52,6% 58,8% 58,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1 2 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 50,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 6 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 5 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 40  33 39 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  64 77 79 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - 0,0% - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja Ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja Ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja Ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja Ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja Ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-274-

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der Geschäftsverlauf hat sich auch im Wirtschaftsj ahr 2016 weiter positiv entwickelt. In den Monaten 
Januar, April und Juni konnten zudem jeweils monatsbezogenen Umsatzsp itzenwerte generiert 
werden, die maßgeblich dazu beigetragen haben, das gesteckte Umsatzziel von 4,34 Mio. EUR bei 
weitem zu überschreiten. Auch konnte erreicht werden, dass der unterjährige Umsatzverlauf nur noch 
in den klassischen Ferienmonaten Juli und August auf ein sehr verhaltenes Niveau absinkt. Können 
zwischenzeitlich die Monate von Januar bis Juni und von September bis Dezember weitgehend 
operativ ausgeglichen und zum Teil mit signifikant positiven Überschüssen abgeschlossen werden, so 
werden diese Überschüsse in den traditionell vera nstaltungsarmen Monaten Juli und August wieder 
vollständig aufgezehrt. Folglich werden in diesem Zeitraum schwerpunktmäßig notwendigen Wartungs- 
und Reparaturmaßnahmen durchgeführt, um einen dauerhaft stabilen Veranstaltungsbetrieb in den 
veranstaltungsreichen Monaten sicherzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zur 
Absicherung der Liquidität eine Ausgleichszahlung in Höhe von 3.500 TEUR in 2016 gewährt.  
 
Durch den weiteren Ausbau der Alleinstellungsmerkmale Informations- und 
Kommunikationstechnologie, Multifunktionalität so wie Konnektivität, konnte die Marktstellung des 
darmstadtiums weiter gefestigt werden. Unterstützt wurde diese Festigung u.a. durch die verbesserte 
Erreichbarkeit des internationalen Flughafens Frankfurt Rhein-Main via direkten Busshuttle AirLiner. 
 
Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr um 97 TEUR auf 236 
TEUR vermindert. Die Investitionen führen zu einem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe 
von 192 TEUR. Einzahlungen der Gesellschafterin in Höhe von 3.500 TEUR (VJ: 3.500 TEUR) sowie 
Auszahlungen für planmäßige Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 
1.113 TEUR (VJ: 1.094 TEUR) führen insgesamt zu einem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 
von 841 TEUR (VJ: 787 TEUR). Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass 
Ausgleichszahlungen über das Geschäftsjahr 2016 hinaus gewährt werden. 
 
Der öffentliche Betrauungsakt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2024. Eine verbindliche Auskunft wurde 
von Seiten des Finanzamtes Darmstadt erstellt. 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbe trag von 6,0 Mio. EUR (VJ: 6,3 Mio. EUR) ab. 
Ausschlaggebend hierfür waren gestiegene Umsätze bei einem fast gleichbleibenden Materialaufwand. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen geringer aus. Die Abschreibungen sind rückläufig. Höhere 
Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen wirkten gegenläufig. Umsatzerlöse, 
Mitarbeiter, Energieverbrauch und Kundenzufriedenheit stellen die wesentlichen finanziellen und 
nichtfinanziellen Leistungsindikatoren des darm stadtiums dar. Der Umsatz lag 13,8% über dem 
Vorjahr und 17,1% über dem Planansatz. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im 
Wesentlichen Schadenersatzleistungen, Erträge aus der We iterberechnung an die Tochtergesellschaft 
und periodenfremde Erträge. Die Mitarbeiterzahl b lieb in 2016 weitgehend konstant. Rückstellungen 
für Resturlaub, Überstunden, ausst ehende Rechnungen und unterlas sene Instandhaltungen wurden 
gebildet. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind  Verluste aus Schadensfällen, 
Abgänge aus dem Anlagevermögen und Aufwendungen für Risikovorsorge ausgewiesen.  
 
Das Betriebsergebnis des Jahres 2016 liegt zwis chenzeitlich signifikant unter dem Niveau, das von 
den vorliegenden Gutachten zur Betriebsführung des darmstadtiums als mögliche unterste Grenze des 
operativen Betriebsverlustes prognostiziert wurde.  
 
Stetige neue Maßnahmen tragen zu r Ressourcenschonung und Nachhalt igkeit bei und sind Teil der 
ökologischen und sozialen Verantwortung. Das darmstadtium war eines der ersten Kongresszentren 
Deutschlands, das bereits 2011 mit dem internationa len „Green Globe“-Nachhaltigkeitszertifikat für 
seine Umweltschutzmaßnahmen und Nachhaltigke it ausgezeichnet wurde und nimmt seither 
regelmäßig Optimierungen vor, die bei der verbesserten Kriterienerfüllung sichtbar werden. Zudem 
war das darmstadtium weltweit das erste DGBN-zertifizierte Kongresszentrum. 
 
Für die kommenden Jahre kann mit einer Verstetigung des operativen Ergebnisses gerechnet werden. 
In 2017 beträgt der Ausgleichsbetrag zur Erfüllung von Gemeinwohlinteressen laut Wirtschaftsplan 
und bereits genehmigtem Haushalt splan der Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,5 Mio. EUR. Eine 
eventuelle mit der wirtschaftlichen Gesamtentwic klung einhergehende Buchungszurückhaltung oder 
Stornos von Veranstaltungen können dem Grunde nach nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft  
-275-

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
untersucht systematisch die Risiken aller Bereic he. Ergebnisabweichungen  werden regelmäßig 
analysiert und, soweit notwendig, entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Durch die variablen 
Abrufmöglichkeiten der finanziellen Zuwend ungen der Gesellschaf terin im Rahmen des 
Wirtschaftsplans bestehen zurzeit keine Liquiditätsrisiken. Forderungsausfällen wird durch ein 
stringentes Forderungsmanagement entgegengewirkt. 
 
Der in der Aufsichtsratssitzung vom 13.12. 2016 der WKD Verwaltungs-GmbH genehmigte 
Wirtschaftsplan 2017 weist Umsatzerlöse in Höhe von 4,7 Mio. EUR aus. Der Jahresfehlbetrag wird 
voraussichtlich 6,3 Mio. EUR betragen. 
 
Die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskode x wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2016 wurde abgegeben. 
 
-276-

-277-

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Schlossgraben  1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 780 60    
info@darmstadtium.de    
http://www.darmstadtium.de/ 
Gründung: 04.02.2004 
Handelsregister:  HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung 
der Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 90,00% 
Technische Universität Darmstadt 10,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wöhler, Lars Mitglied 168,9 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 168,9 TEUR.
 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen  stv. Vorsitzender 0 TEUR  
Efinger, Dr. Manfred  Mitglied 0 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete  Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Seidler, Sabine Stadträtin a.D. Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Gast 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 4 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 126 128 129 
Bilanzsumme (TEUR) 132 134 133 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-278-

-279-

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Anschrift: Siemensstraße  20, 64289 Darmstadt 
 Kontakt: -  
Gründung: 20.12.2001 
Handelsregister:  HRA 84670, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Gebäuden 
bzw. Wohnungen in der Region von Südhessen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare 
Wohnungsversorgung für breite Bevölkerungskreise sicher. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
BVD Südhessen GmbH 94,00% 
PERXIS Beteiligungsgesellshaft mbH 6,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
BVD Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Niedenthal, Armin   
    Nogueira Perez, German 
 
  
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH vertreten durch:   
    Lamers, Klaus   
    Rosendahl, Harald   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten keine Vergütung.
 
   
  
-280-

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 224.208  220.418 216.605 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 224.208 220.418 216.605 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 314  675 1.233 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 121 675 728 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 192 0 505 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 224.522 221.094 217.838 
Passiva    
Eigenkapital 100.656  101.964 102.411 
   Kapitalanteile 0 0 0 
   Rücklagen 100.656 102.418 102.765 
   Bilanzergebnis 0 -454 -353 
Rückstellungen 0  0 0 
Verbindlichkeiten 123.865  119.130 115.426 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 224.522 221.094 217.838 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 15.604  15.584 15.625 
   Umsatzerlöse 15.604 15.584 15.625 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 2.406 481 401 
Betriebsleistung 18.011  16.065 16.026 
Betriebsaufwand -4.030  -3.890 -3.849 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -3.351 -3.358 -3.358 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -679 -532 -491 
Betriebsergebnis 13.980  12.175 12.177 
Finanzergebnis -4.140  -3.963 -3.788 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.140 -3.963 -3.788 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.840 8.212 8.389 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 137 0 -14 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 9.977  8.212 8.375 
-281-

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 94,2% 94,8% 95,3% 
Anlagenintensität 99,9%  99,7% 99,4% 
Abschreibungsquote  1,5% 1,5% 1,6% 
Investitionen (TEUR) 386 0 0 
Investitionsquote 0,2%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 2,4% 5,5% 10,9% 
Eigenkapital (TEUR) 100.656 101.964 102.411 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 44,8%  46,1% 47,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 110.616 106.951 104.095 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -5.914 -4.736 -3.703 
Verschuldungsgrad 123,1%  116,8% 112,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 63,9%  52,7% 53,6% 
Return on Investment (ROI) 4,4% 3,7% 3,8% 
Eigenkapitalrentabilität 9,9%  8,1% 8,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,3%  5,5% 5,6% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 15.604 15.584 15.625 
EBIT (TEUR) 13.980 12.175 12.177 
EBITDA (TEUR) 17.331 15.533 15.535 
ROCE 6,3% 5,5% 5,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-282-

Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Hauptzweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die Er richtung, der Betrieb und die Verwaltung von Im-
mobilien und sonstigen Objekten in Südhessen und  die Durchführung aller damit im Zusammenhang 
stehender Geschäfte. 
 
Die Gesellschaft hat das Jahr 2016 mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 
7.665,9 TEUR abgeschlossen. Dies bedeutet ei ne Ergebnissteigerung gegenüber 2016 von 
155,5 TEUR. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 1.868,1 TEUR auf 128.348,9 TEUR 
gestiegen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 72,8 %. 
 
Die BVD Südhessen GmbH hat ihre Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgesetzt. 
Die Gesellschaft erzielte aus ihrer Beteiligung an der Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. 
Südhessen KG (HEGEMAG) einen Ertrag in Höhe von 8.373,6 TEUR, der um 163,0 TEUR über dem 
Ertrag des Vorjahres liegt, und Zinsen aus einer Ausleihung in Höhe von 465,2 TEUR. Im abgelaufenen 
Geschäftsjahr sind von der HEGEMAG Ausleihungen  in Höhe von 455,3 TEUR zurückgeführt worden. 
Die Zunahme des Beteiligungsertrags resultiert im Wesentlichen aus bei der HEGEMAG geringer ange-
fallenen Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen. Der Betriebsaufwand hat sich um 
3,1 TEUR auf 18,2 TEUR vermindert. 
 
Im Jahr 2016 wurden keine Investitionen getätigt. Zur Finanzierung der stillen Beteiligung hat die BVD 
Südhessen GmbH im Jahr 2012 ein Darlehen von 30.000,0 TEUR aufgenommen, die Restschuld zum 
Jahresende 2016 beträgt 26.923,5 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 
sind um 2.555,9 TEUR gestiegen und bestehen ge genüber der Gesellschafterin, der bauverein AG, 
Darmstadt in Höhe von 7.665,9 TEUR aus Gewinnabführung und in Höhe von 359,1 TEUR gegenüber 
der HEGEMAG. Im Vorjahr bestand eine Verbindl ichkeit aus Gewinnabführung gegenüber der Gesell-
schafterin der bauverein AG in Höhe von 5.010, 4 TEUR und gegenüber der HEGEMAG in Höhe von 
458,7 TEUR. 
 
Zum Bilanzstichtag 2016 bestanden 77,0 % aller Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber Kredit-
instituten.  
 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
 
Die Gesellschaft nimmt als Kommanditistin der HEGEMAG eine Holdingfunktion war und ist damit 
mittelbar deren Chancen und Risiken ausgesetzt. 
 
Die HEGEMAG ist Eigentümer von Grundbesitz und Wohngebäuden in Südhessen mit insgesamt 4.334 
Wohneinheiten, welche im Rahmen eines Geschäftsb esorgungs- und Generalmietvertrages von der 
HEGEMAG der bauverein AG zur langfristigen Nutzung mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026 überlas-
sen wurden. Bei den zur Finanzierung der Liegensc haften abgeschlossenen Darlehensverträgen wurde 
das Risiko von steigenden Zinsen in der Mietperiode bis 31.12.2017 weitgehend abgesichert. Zum 
31.12.2026 hat die HEGEMAG ein Andienungsrecht dies er Bestände an die bauverein AG zu einem 
festgelegten Preis. 
 
Gravierende oder bestandsgefährde nde Risiken bestehen für die Gesellschaft weder in rechtlicher, 
noch in wirtschaftlicher Hinsicht. Die Gesellschaft ist wirtschaftlich solide aufgestellt und auf die An-
forderungen der Zukunft vorbereitet.  
 
Für die Gesellschaft wird in 2017 keine Veränderung erwartet. Auch soll der Geschäftsbereich in 2017 
fortgeführt werden. Auf Basis der Planungsprämissen für das Jahr 2017 werden Erträge aus Beteili-
gungen in Höhe von 10.778,0 TEUR erwartet. Die integrierte Unternehmensplanung der Gesellschaft 
geht für 2017 von einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 10.009,9 TEUR aus. Mit dem 
anvisierten Jahresüberschuss vor Gewinnabführung we rden eine Eigenkapitalrendite von 10,9 % und 
eine Gesamtkapitalrendite von 9,3 % erwartet. Unter Berücksichtigung des erwarteten Jahresüber-
schusses vor Gewinnabführung 2017 in Höhe von 10.009,9 TEUR wird sich die Eigenkapitalquote auf 
77,7 % erhöhen. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist auf ein, geplant um 1.800,0 TEUR verminder-
tes Eigenkapital, bei um 10.400,5 TEUR verminderter Bilanzsumme, zurückzuführen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der BVD Südhessen GmbH Darmstadt durch die 
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendun-
gen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-283-

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-285-

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Anschrift: bahnGALERIE, Europaplatz 1 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 360 510  
info@dadina.de sowie 
http://www.dadina.de/ 
Gründung: 01.07.1997 
Handelsregister:  keine Eintragung  
Darstellung Unternehmenszweck 
Aufgabe des Zweckverbandes ist die Wahrnehmung der öffentlichen Interessen im lokalen 
öffentlichen Personennahverkehr im Zuständigkei tsbereich seiner Mitglieder. Ihm obliegt die 
Organisation des lokalen ÖPNV und die Koordination des lokalen ÖPNV mit den Stadtverkehren im 
ÖPNV. Soweit nichts anderes vereinbart wird, bleiben die Stadtverkehre in der Zuständigkeit der 
Städte und Gemeinden. Die Mitglieder des Verbandes stimmen die von ihnen veranlassten 
Stadtverkehre mit dem Ziel einer Integration in den lokalen ÖPNV mit dem Verband ab. 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
Fahrgastbeirat 
Städte- und Gemeindebeirat 
Zweckverbandsvorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Fleischmann, Christel Vorsitzender - 
Partsch, Jochen stv. Vorsitzender - 
Handschuh, Heiko Mitglied - 
Opitz, Stefan Mitglied - 
Streicher-Eickhoff, Marianne Mitglied - 
Wucherpfennig, Dagmar Mitglied - 
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr 2016 eine 
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
Verbandsversammlung 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Ludwig, Alexander  Vorsitzender -  
Achilles, Dr. Albrecht  Mitglied - 
Deicke, Prof. Dr. Jürgen Stadtverordneter  Mitglied - 
Deutschler, Gudrun Stadtverordnete Mitglied - 
Freund, Boris  Mitglied - 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied - 
Hofmann, Heike  Mitglied - 
Huß, Tim  Mitglied - 
Kirchhöfer, Gudrun  Mitglied - 
Kittlaus, Michael  Mitglied - 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied - 
Lott, Oliver Stadtverordneter Mitglied - 
Mohrmann, Hans  Mitglied - 
Schmitt, Sebastian  Mitglied - 
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Mitglied - 
Schwaßmann, Dr. Helena Stadtverordnete a.D. Mitglied - 
Sigmund, Olaf Stadtverordneter Mitglied - 
Stienen, Oliver  Mitglied - 
Sydow, Dr. Walter  Mitglied - 
Träxler, Tobias  Mitglied - 
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr 2016 eine 
Aufwandsentschädigung. Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
  
-286-

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Bilanz (TEUR)  vorl. 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.159  324 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 277 7 0 
   Sachanlagen 882 317 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 23.346  29.518 0 
   Vorräte 0 663 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 22.895 27.881 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 451 974 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 11  11 0 
Summe Aktiva 24.516 29.853 0 
Passiva    
Eigenkapital 2.143  1.371 0 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 2.143 1.371 0 
Sonderposten 4  4 0 
Rückstellungen 310  553 0 
Verbindlichkeiten 22.036  27.925 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 22  0 0 
Summe Passiva 24.516 29.853 0 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 39.505  39.978 29.767 
   Umsatzerlöse 39.505 39.978 29.767 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 411 596 2 
Betriebsleistung 39.916  40.574 29.770 
Betriebsaufwand -38.397  -40.788 -39.385 
   Materialaufwand -187 -25 -23 
   Personalaufwand -598 -597 -580 
   Abschreibungen -80 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -37.532 -40.166 -38.781 
Betriebsergebnis 1.519  -214 -9.615 
Finanzergebnis -43  -30 -31 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -45 -31 -32 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.476 -244 -9.646 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 1.476  -244 -9.646 
-287-

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% >1000% 0% 
Anlagenintensität 4,7%  1,1% 0,0% 
Abschreibungsquote  6,9% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 174 14 26 
Investitionsquote 15,0%  4,3% 0% 
Liquidität 3. Grades 317,9% 219,0% 0% 
Eigenkapital (TEUR) 2.143 1.371 -22.587 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 8,7%  4,6% -289,9% 
Bankverbindlichkeiten 15.002  15.002 16.001 
Veränderung Verschuldung 1.035 5.888 2.092 
Verschuldungsgrad >1000%  >1000% -134,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,7%  -0,6% -32,4% 
Return on Investment (ROI) 6,0% -0,8% -123,8% 
Eigenkapitalrentabilität 68,9%  -17,8% - 
Gesamtkapitalrentabilität 6,2%  -0,7% -123,4% 
Materialintensität 0,5%  0,1% 0,1% 
Rohertrag (TEUR) 39.317 39.953 29.744 
EBIT (TEUR) 1.519 -214 -9.615 
EBITDA (TEUR) 1.599 -214 -9.615 
Kostendeckungsgrad -104,1%  -99,6% -75,6% 
Personal    
Personalintensität 1,5%  1,5% 1,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 4 5 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 4 5 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 9 10 
Frauenanteil Beschäftigte 55,6% 44,4% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 1 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1 0 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 3 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 2 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41  - 41 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  60 60 58 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 33,3% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 15,0% 30,0% 30,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-288-

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Jahresabschlusswerte der vorsei tig dargestellten Jahre 2014-2016 sind vorläufig. Eine abschlie-
ßende Testierung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lag zum Zeitpunkt des Redaktions-
schlusses des Beteiligungsberichts nicht vor.  
 
Die DADINA finanziert sich über eine Umlage gegenüber dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der 
Stadt Darmstadt. Dadurch schließt die DADINA mi t einem betriebswirtschaftlich ausgeglichenen Er-
gebnis ab.  
 
Die DADINA koordiniert Investitionen in die Haltes telleninfrastruktur der Gemeinden des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg, da ansonsten die Bagatellgrenze für Zuschusszahlungen aus dem GVFG über 100 
TEUR bei einzelnen Gemeinden nicht erreicht werden würde. Somit tritt die DADINA als abrechnende 
Stelle gegenüber dem Land Hessen  und den Bauunternehmen auf. Nach Abrechnung des Förderan-
trags verkauft die DADINA die Haltestellen zum Ze itwert an die Kommunen. Des Weiteren führt die 
DADINA die Einnahmenaufteilung von Tarifangeboten durch, welche über einen zentralen Vertrieb mit 
den Kunden abgerechnet werden (MobiTick, Semesterticket, City-Ticket, HandyTicket, TicketShop, 
Vertriebssystem „Touch + Travel“, Flüchtlingsticket sowie RMVSmart Tarif). Weiterhin dient die DADI-
NA für die lokale Einnahmenaufteilung als Clearingstelle.  
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der DADINA war posi tiv. Kostensteigerungen wegen konstanter Perso-
nalkosten und rückläufiger Dieselkosten waren nur im geringen Maße gegeben. Die Fahrgeldeinnah-
men sind gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Mio. EUR ge stiegen. Da sich die Validierung der im Jahr 
2015 vom RMV durchgeführten Verkehrserhebung verzögert, wird die regionale und lokale Einnah-
menaufteilung des Jahres 2016 noch nach den Daten der im Jahr 2010 vom RMV realisierten Ver-
kehrserhebung durchgeführt. Somit ist davon ausz ugehen, dass sich auch die Einnahmenzuteilung 
nach EAV im Jahr 2016 um ca. 6 % erhöhen wird. Di es ist Grundlage für die Kalkulation der Verkehrs-
verträge im Rahmen des Jahresabschlusses 2016.  
 
Einnahmensteigerungen sind bei fast allen Tarifseg menten außer dem JobTicke t zu verzeichnen. Be-
sonders erfreulich entwickelt sich der Verkauf be i dem im Jahr 2015 neu eingeführten Angebot von 
Monats- und Jahreskarten für ältere Bürger ab 65 Ja hren (65-plus-Karte). Hierzu tragen auch die at-
traktiven Zusatzangebote wie eine verbundweite Nu tzung am Wochenende für beide Karten und eine 
Nutzung der ersten Klasse für die Besitzer der Jahreskarte bei. Obwohl die DADINA im Bereich des 
Schüler- und Auszubildendenverkehrs im RMV-Gebiet seit Jahren mit die höchsten Stückzahlen erzielt, 
konnte beim Tarifangebot „MobiTick“ erneut eine Steigerung der verkauften Stückzahl von ca. 5 % 
verzeichnet werden. Etwas rückläufig ist der Absatz  bei den JobTickets, da ein relevanter Kunde im 
Jahr 2016 Personal abgebaut hat und die Neukundenakquise diesen Verlust nicht kompensieren konn-
te. 
 
Die DADINA als Regieorganisation verfügt nur über  geringes Vermögen, welches sich ausschließlich 
aus der Büroausstattung der Geschäftsstätte und In vestitionen für das Marketing wie z.B. Informati-
onsstände zusammensetzt. Gleichwohl setzt die DADINA Maßstäbe für eine moderne Verkehrsinfra-
struktur im Verbandsgebiet durch Vorgaben zur Fahrzeugqualität im Rahmen der Vergaben von Ver-
kehrsleistungen an die Verkehrsunternehmen und durch die Koordination von Investitionen zur Moder-
nisierung der Haltestelleninfrastru ktur im Gebiet des Landkreises Darmstadt-Dieburg. In den neuen 
Verträgen fordert die DADINA den Einsatz von Buss en mit hoher Umweltqualität. Sie unterstützt die 
Aktivitäten der Stadt Darmstadt und der HEAG mobiBus zur Einführung von Elektrobussen, da dies ein 
wichtiger Schritt für eine emissionsfreie Mobilität ist. Im Jahr 2016 wurden Modernisierungen von 
Haltestellen in diversen Kommunen des Landkreisgebietes durchgeführt. Diese verfügen nun über ei-
nen barrierefreien Zugang, moderne Sitzgelegenheiten, neue Informationsvitrinen und eine zeitgemäße 
Überdachung. Es wurde ein Programm zum Ausbau von Fahrradabstellanlagen vornehmlich an Bahn-
höfen und an wichtigen Bushaltestellen im Verbandsgebiet realisiert. Zum weiteren barrierefreien Aus-
bau von Haltestellen in den Landkreiskommunen wird im Jahr 2017 ein GVFG-Antrag eingereicht.  
 
Ein Schwerpunkt bei der Verkehrsplanung im Jahr  2016 war die Umsetzung des neuen Fahrplankon-
zeptes im Raum Pfungstadt, da die Linie K 60 seit Juni 2016 von der HEAG mobiBus betrieben wird. 
Die Aufgabenträgerschaft für die Linie K 62 (jetzt: Linie 40) wurde an die lokale Nahverkehrsgesell-
schaft des Kreises Groß-Gerau übertragen. Der Fahrplantakt wurde auf dieser Linie ausgeweitet und 
die Verkehrsbedienung erfolgt nach Durchführung einer europaweiten Vergabe durch die LNVG Groß-
Gerau seit Juni 2016 durch die Firma Müller aus Riedstadt. Neue Konzepte wurden für die Linien- 
 
 
-289-

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
bündel „Darmstadt / Ober-Ramstadt“ und „Reinheim“ erarbeitet und mit den betroffenen Kommunen 
abgestimmt. Es gab v.a. Diskussionsbedarf wege n der Schnellbusanbindung der Stadt Reinheim und 
deren Ortsteile nach Darmstadt. Zusammen mit de r Stadt Darmstadt und der HEAG mobiBus wurde 
ein Konzept zur besseren Verknüpfung der Linien F und U erarbeitet. Ziel der Überplanung war es, 
umsteigefreie Verbindungen aus dem Landkreis Darm stadt-Dieburg in die Stadt Darmstadt zu ermög-
lichen. Dadurch könnten die touristisch relevanten Ziele „Grube Messel“ und „Mathildenhöhe“ umstei-
gefrei mit den Bahnhöfen in Darmstadt, Messel und Rödermark-Urberach verbunden werden.  
 
Das betriebliche Mobilitätsmanagement konnte in Zusammenarbeit mit der ivm GmbH Frankfurt, der 
IHK Darmstadt Rhein Main Neckar und anderen Netz werkpartnern weiter vorangetrieben werden. Es 
wurden mehrere Workshops zur Beratung von Kommunen und Unternehmen für eine umweltfreundli-
che Mobilität der Mitarbeiter durchgeführt. Neu hinzugekommen sind im Jahr 2016 Einrichtungen wie 
das Elisabethenstift, das Abendgymnasium oder die Alice-Eleonoren-Schule in Darmstadt. Die Bera-
tungen finden weiterhin eine gute Akzeptanz bei den teilnehmenden Institutionen. Bundesweit für 
Aufmerksamkeit im Hinblick auf das Thema „Mobilitätsmanagement“ hat der südhessische Raum mit 
der Konferenz „DECOMM“ gesorgt, die am 22. un d 23.09.2016 in Darmstadt stattfand. Über 150 
Teilnehmende diskutierten im Rahmen zahlreicher Fa chvorträge innovative Ansätze und Lösungen für 
eine nachhaltigere Mobilität. 
 
Keine Änderung gibt es bei den Zuschussanteilen aus den Landesfördermitteln. Deshalb können Mehr-
kosten nur durch höhere Fahrgeldeinnahmen kompensiert werden. Bei einem Kostendeckungsgrad von 
insgesamt ca. 60 % muss die Einnahmensteigerung immer ca. 1-2 Prozentpunkte über der Kosten-
steigerung liegen, um zu verhindern, dass die Umla ge zur Finanzierung der Verkehre gegenüber den 
Gebietskörperschaften ansteigt. Erhöht wurde vom RMV die Vertriebsp auschale, dies kommt v. a. der 
HEAG mobilo zugute. 
 
Bisher werden Zusatzleistungen auf dem Gebiet des Landkreises Darmstadt-Dieburg hälftig seitens 
der Kreiskommunen mitfinanziert. Als Status quo wi rd die im Jahr 1998 erbrachte Verkehrsleistung 
angesetzt. Da dies nicht mehr zeitgemäß ist, pl ant der Landkreis Darmstadt-Dieburg zum Jahresbe-
ginn 2018 eine Neustrukturierung der Finanzierung. Die Kostenanteile der Kommunen sollen entfallen, 
der sich daraus ergebende Finanzierungsbedarf wird seitens des Landkreises Darmstadt-Dieburg über 
die Kreisumlage finanziert. 
 
Die DADINA sieht sich bereits durch Ihr Aufgaben gebiet als Organisation mit hohem ökologischem 
Nutzen, da eine Verlagerung von Verkehren auf den ÖPNV dem Umweltschutz dient. Um auch den 
ÖPNV an sich umweltfreundlicher zu gestalten, fordert die DADINA im Nahverkehrsplan, in den Verga-
beunterlagen und in den Verkehrsverträgen von de n Verkehrsunternehmen den Einsatz möglichst um-
weltfreundlicher Fahrzeuge. Hierdurch engagiert si ch die DADINA für einen umweltfreundlichen Ver-
kehr und sieht sich gerüstet für eine zukunftsfähige, mulitmodale Mobilität. 
 
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2014 gab es Verzögerungen, da die Prüfgesellschaft eine 
abweichende Bilanzierung einfordert. Die Anpassungen erfordern eine grundlegende Neustrukturie-
rung der Buchhaltung, so dass ein testierter Jahresabschluss für das Jahr 2014 erst zum Jahresende 
des Jahres 2017 vorliegen wird. In den Folgejahre n werden die fehlenden Jahresabschlüsse zügig 
nachgeholt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet . Eine Entsprechenserklärung für 2016 wird ab-
gegeben.  
 
 
-290-

-291-

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4900      
http://www.heagmobibus.de 
Gründung: 01.01.1989 
Handelsregister:  HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt-, Vorort-  und Regionalverkehrsdiensten, 
einschließlich des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft wird 
nach erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene 
Verzinsung des eingesetzten Kapitals angestrebt. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen 
gleicher Art übernehmen und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann 
Zweigniederlassungen errichten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 99,52% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,34% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,34% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Dirmeier, Michael   
    Kalbfuss, Matthias   
    Weiland, Doris   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 19.584 20.804 22.986 
Jahresergebnis (TEUR) 759 412 690 
Eigenkapital (TEUR) 3.121 3.533 4.776 
Bilanzsumme (TEUR) 11.243 14.234 15.134 
Investitionen (TEUR) 3 6 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 190 198 211 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
-292-

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG mobiBus GmbH & Co. KG (HEAG mobiBus) ist eine Tochtergesellschaft der HEAG mobilo 
GmbH (HEAG mobilo). An der Gesellschaft sind au ßerdem die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der 
Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligt, die stimmrechtlich die Mehrheit besitzen. 
Die HEAG mobiBus erbringt Omnibusverkehrslei stungen auf dem Gebiet der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, des Landeskreises Darmstadt-Dieburg und im Landkreis Groß-Gerau. Nachdem die öffent-
lichen Gremien bereits 2014 der Weiterführung der Direktvergabe an HEAG mobiBus zugestimmt ha-
ben, wurde der neue öffentliche Dienstleistungsvertrag 2016 unterschrieben. Die HEAG mobiBus hat 
somit ab 2017 die Sicherheit, dass die Linienleistu ngen bis 2026 erhalten bleiben. Dies bringt Pla-
nungssicherheit, insbesondere bei den Fahrzeugin vestitionen und Personalplanungen. Das Unterneh-
men übernahm zum 1. Januar 2016 das Geschäftsfeld „Miet- und Gelegenheitsverkehre mit Omnibus-
sen“ von der Nahverkehr-Service GmbH (NVS). Um weitere Synergien zu erschließen, wurde rückwir-
kend zum 1. Januar 2016 die HEAG mobiServ GmbH auf die HEAG mobiBus verschmolzen. Bei der 
HEAG mobiBus ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen daher nur bedingt gegeben.  
Um Fahrgästen einen besseren Service zu bieten, wurde der AirLiner, die Schnellbuslinie zum Frank-
furter Flughafen, zum Fahrplanwechsel 2015/2016 in die Innenstadt verlängert. Seit Einführung der 
Doppelstockbusse gibt es auf dieser Linie spürbare Fahrgastzuwächse. Auch in der Fachpresse findet 
die Linie ein positives Echo. So wurde der AirLiner im Magazin "Regionalverkehr" als eine der zehn 
besten ÖPNV-Linien Deutschlands ausgezeichnet. De r Anstieg der Umsatzerlöse ist auf eine Dynami-
sierung der Erlöse aus dem Verkehrsvertrag, die Ve rgütung für die neue Linie PG und die Erweiterung 
der AirLiner-Linie in die Innenstadt sowie die erstmaligen Erlöse aus dem Miet- und Gelegenheitsver-
kehr zurückzuführen. 
Die gegenüber dem Vorjahr höheren sonstigen betrie blichen Erträge resultieren aus höheren Erträgen 
aus Schadensfällen und Anlagenabgängen. Der Pe rsonalaufwand ist durch die Verschmelzung und 
dem damit verbundenen Personalübergang mit ca. 400 TEUR geprägt. Die planmäßige Zunahme der 
Abschreibungen resultiert aus der erstmalig voll wirksamen Abschreibung der 2015 beschafften Om-
nibusse, die im Rahmen der Übernahme der Weiterstädter Linien erworben wurden, sowie der Doppel-
deckerbusse für den AirLiner. Die HEAG mobiBus sc hließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüber-
schuss von 690 TEUR ab. 
Die HEAG mobiBus investierte 2.628 TEUR, im Wese ntlichen für die Ersatzbeschaffung von Omnibus-
sen. Auch die Verschmelzung mit der HEAG mobiServ  führte zu einem Anstieg des Anlagevermögens. 
Das Anlagevermögen, die höheren Vorräte sowie der leichte Anstieg der flüssigen Mittel bei nahezu 
gleichem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen führen zu einer höheren Bilanz-
summe. Der Anteil des Anlageverm ögens an der Bilanzsumme sink t daher auf 70,8 % zum Bilanz-
stichtag.  
Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Anstieg des Eigenkapitals und der Rückstellungen bei 
gleichzeitig sinkenden Verbindlichkeiten beeinflusst. Mit der Zuführung der Kapitalrücklagen der HEAG 
mobiServ im Rahmen der Verschmelzung und durch das positive Jahresergebnis steigt das Eigenkapi-
tal. Die Eigenkapitalquote steigt auf 31,9 %. 
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der LHO schlossen Anfang 2017 ei nen neuen Tarifvertrag 
ab. Dieser ist zum 31. März 2019 kündbar und sieht Steigerungen von derzeit 12,00 EUR pro Stunde 
in Stufen auf 13,50 EUR vor. Dem Tarifabschluss ging ein zweiwöchiger Streik voraus, zu dem die Ge-
werkschaft Verdi aufrief. Erst ein Schlichtungsverfahren brachte den Tarifabschluss. 
Die geplanten Steigerungen bei den Personal- und Materialaufwendungen werden durch höhere Um-
satzerlöse kompensiert. Für das Geschäftsjahr 2017 ist ein Jahresüberschuss von 582 TEUR geplant. 
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirk-
same Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei 
werden – unter Berücksichtigung definierter Risikokategorien – Eintrittswahrscheinlichkeit und Scha-
denshöhe bewertet. Die eingeleite ten Maßnahmen werden auf ihre Wi rksamkeit hin überprüft. Neben 
der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine Berichterstattungspflicht. Das 
Risikomanagement für die HEAG mobiBus wird vo m Gesellschafter HEAG mo bilo übernommen. Be-
sondere Ausfall-, Preisänderungs- oder Liquiditätsrisiken bestehen nicht. Die im Berichtsjahr durchge-
führten Analysen haben kein e bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt bzw. zu keiner veränderten 
Ausrichtung des Unternehmens geführt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprü fungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
-293-

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4900      
http://www.heagmobibus.de 
Gründung: 15.12.1989 
Handelsregister:  HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird nach 
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des 
eingesetzten Kapitals angestrebt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 98,82% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,59% 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,59% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR 
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR 
Weiland, Doris Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Gesellschaft erhalten keine Vergütung von der Komplementärgesellschaft bzw. es 
wurde die Befreiung nach § 286 (4) HGB in Anspruch genommen. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 31 32 33 
Bilanzsumme (TEUR) 33 33 35 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-294-

-295-

HEAG mobilo GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172 
64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4000 sowie info@heagmobilo.de  
www.heagmobilo.de 
Gründung: 29.12.1989 
Handelsregister:  HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr. 
Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte 
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer 
Unternehmen bedienen, an andere n Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben, 
errichten oder pachten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen  der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz nach § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 74,00% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 100,00%  
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 100,00% 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 100,00% 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 99,52% 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 98,82% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kalbfuss, Matthias Vorsitzender 239 TEUR  
Dirmeier, Michael Mitglied 217 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 456 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schüßler, Ellen Stadtverordnete Vorsitzende 6,4 TEUR 
Trautmann, Reinhold  1. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR  
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 2. stv. Vorsitzender 5,2 TEUR  
Hoschek, Dr. Markus  3. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR  
Schmidt, Walter Stadtverordneter a.D. 4. stv. Vorsitzender 5,3 TEUR  
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter 5. stv. Vorsitzender 5,1 TEUR  
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 4,4 TEUR 
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter (LaDaDi)  Mitglied 4,4 TEUR 
Korndörfer, Karl  Mitglied 4,4 TEUR 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied 1,3 TEUR 
Pizzichetti, Antonio  Mitglied 4,4 TEUR 
Thierolf, Axel  Mitglied 4,4 TEUR 
Wegel, Hans Stadtverordneter Mitglied 4,4 TEUR 
Weidner, Felix Stadtverordneter a.D. Mitglied 4,2 TEUR 
Yilmaz, Ümit  Mitglied 4,2 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich in 2016 auf 71,3 TEUR. Diese 
beinhalten auch die Vergütung von Mitgliedern, die unterjährig ausgeschieden sind. 
  
-296-

HEAG mobilo GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 89.217 85.399 80.713 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 992 610 594 
   Sachanlagen 75.555 73.644 71.332 
   Finanzanlagen 12.670 11.145 8.787 
Umlaufvermögen 57.208 63.445 61.690 
   Vorräte 4.513 5.606 5.640 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 46.031 47.042 53.046 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 6.664 10.797 3.004 
Rechnungsabgrenzungsposten 34  27 10 
Summe Aktiva 146.459 148.871 142.414 
Passiva    
Eigenkapital 32.989 32.989 32.989 
   Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752 
   Kapitalrücklagen 22.237 22.237 22.237 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 49.414 49.177 46.153 
Verbindlichkeiten 62.346 65.253 62.079 
Rechnungsabgrenzungsposten 1.710 1.452 1.193 
Summe Passiva 146.459 148.871 142.414 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 54.357 56.155 60.767 
   Umsatzerlöse 53.108 55.007 60.476 
   Bestandsveränderungen 530 428 -652 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 718 720 943 
Sonstige betriebliche Erträge 4.410 3.975 2.875 
Betriebsleistung 58.767 60.130 63.642 
Betriebsaufwand -84.198 -85.967 -89.546 
   Materialaufwand -46.017 -48.631 -51.650 
   Personalaufwand -25.038 -25.179 -25.658 
   Abschreibungen -8.098 -7.835 -7.755 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.045 -4.321 -4.484 
Betriebsergebnis -25.431 -25.837 -25.904 
Finanzergebnis -4.405 -6.524 -1.728 
   Erträge aus Beteiligungen 27 27 34 
   Erträge aus Gewinnabführung 142 166 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 464 376 284 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 111 121 839 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -241 -8 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.149 -6.973 -2.876 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -29.836 -32.361 -27.632 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 -2 -2 
Sonstige Steuern -247 -57 -68 
Ergebnisübernahme 30.085 32.421 27.703 
Jahresergebnis 0 0 0 
-297-

HEAG mobilo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 107,9% 116,7% 116,3% 
Anlagenintensität 60,9% 57,4% 56,7% 
Abschreibungsquote  9,1% 9,2% 9,6% 
Investitionen (TEUR) 7.071 8.457 8.494 
Investitionsquote 7,9% 9,9% 10,5% 
Liquidität 3. Grades 117,9% 132,9% 130,2% 
Eigenkapital (TEUR) 32.989 32.989 32.989 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 10.752 10.752 10.752 
Eigenkapitalquote 22,5% 22,2% 23,2% 
Bankverbindlichkeiten 27.232 31.145 28.558 
Veränderung Verschuldung -3.648 2.908 -3.175 
Verschuldungsgrad 344,0% 351,3% 331,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -55,3% -57,7% -45,6% 
Return on Investment (ROI) -20,5% -21,8% -19,5% 
Eigenkapitalrentabilität -91,2% -98,3% -84,0% 
Gesamtkapitalrentabilität -17,0% -17,1% -17,4% 
Materialintensität 78,3% 80,9% 81,2% 
Rohertrag (TEUR) 8.339 7.524 9.117 
EBIT (TEUR) -24.798 -25.268 -25.586 
EBITDA (TEUR) -16.701 -17.433 -17.831 
Kostendeckungsgrad -75,3% -77,2% -74,8% 
Personal    
Personalintensität 42,6% 41,9% 40,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 354 371 373 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 73 77 83 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 427 448 456 
Frauenanteil Beschäftigte 17,1% 17,2% 18,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 12 13 15 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 2 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 15 15 17 
Frauenanteil Auszubildende 20,0% 13,3% 11,8% 
Mitarbeiter in Teilzeit - 39 39 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 116 150 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 48 47 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  57 54 54 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 13,3% 13,3% 6,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-298-

HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Zu den Aufgaben der HEAG mobilo GmbH als führendes ÖPNV-Infrastrukturunternehmen in Südhessen 
gehört der Betrieb und die Instandhaltung von Straßenbahnen und Gleisinfrastruktur, das Verkehrs-
management und der Vertrieb von Fahrscheinen. Die Planung von notwendigen Streckenerweiterungen 
zählt ebenso hierzu. Unternehmensübergreifend sorgt die Verkehrsleitstelle für einen möglichst rei-
bungslosen Linienbetrieb in der Region. Zudem werden umfangreiche Daten zur Qualitätsüberwachung 
gespeichert und eine aktuelle Fahrgastinformation angeboten.  
 
Die Finanzierung des ÖPNV durch Bund und Länder befindet sich derzeit im Umbruch. Ein positives 
Signal war die Entscheidung des Bundes, die Regi onalisierungsmittel auch nach 2019 fortzuführen 
und auf 8,2 Mrd. EUR anzuheben. Darüber hinaus ist eine jährliche Dynamisierung von 1,8 % bis zum 
Jahr 2031 vorgesehen. Die Mittel stehen insbesondere für solche Großinvestitionsvorhaben zur Verfü-
gung, die einen Schwellenwert von 50 Mio. EUR über schreiten. Daher ist für kommunale Nahverkehrs-
unternehmen wie die HEAG mobilo die Lage zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten, deren Maß-
nahmen in der Regel unter 50  Mio. EUR liegen, weiterhin unklar. 
 
2016 konnte eines der größten Infrastrukturprojekte erfolgreich abgeschlossen werden. Nach dreiein-
halbjähriger Bauzeit war die Modernisierung der westlichen Bismarckstraße im Abschnitt zwischen 
Goebel- und Dolivostraße zum Fahrplanwechsel im Dezember abgeschlossen. Seither verkehrt die 
Straßenbahnlinie 3 wieder wie gewohnt zwischen Hauptbahnhof und Lichtenb ergschule. Daneben er-
folgten 2016 weitere Sanierungen im Streckennetz. Den Schwerpunkt bildeten mehrere Streckenab-
schnitte auf der Straßenbahnlinie 9. Darunter auch  die Wendeschleife an der Endhaltestelle „Böllen-
falltor“. Weitere Maßnahmen waren die Erneuerung eines Gleisbogens in Darmstadt-Kranichstein so-
wie provisorische Maßnahmen auf der Linie 3 in Bessungen.  
 
Die HEAG mobilo modernisierte 2016 die Haltestellen „Im güldenen Wingert“ in Seeheim und „Lud-
wigstraße“ in Jugenheim. Damit sind im Landkrei s Darmstadt-Dieburg alle  Straßenbahnhaltestellen 
barrierefrei. Der Gesamtanteil an barrierefreien St raßenbahnhaltestellen im Liniennetz der HEAG mo-
bilo ist auf rund 74 % gestiegen. Um die alten Ho chflurstraßenbahnen ST12 aus dem Jahr 1991 zu 
ersetzen, wurde die Beschaffung neuer Straßenbahnen ausgeschrieben. Das europaweite Vergabever-
fahren wurde Anfang 2016 vorbereitet und am 1. April 2016 mit der Veröffentlichung im europäischen 
Amtsblatt initiiert. Angebote liegen vor und Gesprä che mit den Bietern werden geführt. Dieser Be-
schaffungsvorgang ist das größte Investitionsprojek t in der Geschichte des Unternehmens. Die Auslie-
ferung der ersten Bahnen der Serie ST15 wird für 2019 angestrebt.  
 
Der Anstieg der Umsatzerlö se gegenüber 2015 ist auf höhere Leistungen mit Tochtergesellschaften, 
Erlöse aus Baumaßnahmen für Dritte, höhere Erlöse aus dem Einnahmeaufteilungsverfahren (EAV) 
sowie auf periodenfremde Erlöse aus dem EAV zurückzuführen. Der Materialaufwand ist durch um-
fangreiche Baumaßnahmen und die mit der Erstellung der Straßenbahnver kehrsleistungen zusam-
menhängenden Aufwendungen beeinflusst. Der Person alaufwand berücksichtigt die geringfügige Zu-
nahme des Mitarbeiterstandes und die Auswirkungen  des neuen Tarifabschlusses. Die sonstigen be-
trieblichen Aufwendungen liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Zinsaufwand sank um 
4,1 Mio. EUR aufgrund einer gesetzlichen Änderung  des Durchschnittszinssatzes für die Abzinsung 
von Pensionsverpflichtungen. Das strukturbedingt negative Ergebnis vor Verlustübernahme beträgt -
27,7 Mio. EUR und ist erheblich durch Instandhaltungsmaßnahmen geprägt.  
 
Die HEAG mobilo investierte 2016 8,5 Mio. EUR in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegen-
stände. Die Investitionen betrafen dabei Infras trukturmaßnahmen, wie den Ausbau der westlichen 
Bismarckstraße, den barrierefreien Ausbau von Haltestellen sowie Anlagen zur Fahrgastinformation 
und Fahrscheinverkaufssysteme. Unter Berücksichtigung der Investitionen, der erhaltenen Zuschüsse 
und der Abschreibungen sank das Sachanlagevermög en. Der Rückgang der Finanzanlagen resultiert 
aus der planmäßigen Tilgung von Ausleihungen. 
 
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband Nahverkehr e.V. (AVN) schlossen 
Anfang 2017 einen neuen Tarifvertr ag ab. Dieser hat eine Laufzeit von 30 Monaten und ist zum 31. 
Dezember 2018 kündbar. 
 
Neben den Baumaßnahmen wird der Zinsaufwand im Zusammenhang mit de r Bewertung der Pensi-
onsrückstellungen das Ergebnis 2017 belasten. Unter Berücksichtigung der beschriebenen  
 
 
 
 
 
-299-

HEAG mobilo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Einflüsse ist 2017 ein strukturbedingt negatives Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von  
-35,8 Mio. EUR geplant. 
 
Nachhaltiges Handeln hat große Bedeutung: Seit 2008 fahren die Straßenbahnen der HEAG mobilo 
ausschließlich mit Ökostrom. Zwei Jahre später wurde auch die Versorgung der Betriebsanlagen auf 
Ökostrom umgestellt und es wurde eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Omnibusabstellhalle 
installiert. Eine weitere Anlage wurde Ende 2011 auf dem Dach des Straßenbahndepots in Darmstadt-
Kranichstein in Betrieb genommen. Seit 2012 bezieht die HEAG mobilo klimaneutrales Erdgas zum 
Heizen der Betriebsgebäude. Die HEAG mobilo mit ihren Tochterunternehmen strebten an, alle Busli-
nien bis zum Jahr 2025 elektrisch zu betreiben. Eine Machbarkeitsstudie bestätigt, dass der Einsatz 
von Elektrobussen auf den innerstädtischen Linien grundsätzlich möglich ist. Für 2017 ist die Beschaf-
fung eines Elektro-Standard- und eines Gelenkbusses geplant.  
 
Die HEAG mobilo beschäftigte zu m 31. Dezember 2016 insgesamt 476 Mitarbeiter, darunter 19 Aus-
zubildende. 2016 haben fünf junge Menschen eine Ausbildung bei der HEAG mobilo begonnen. Vier 
Auszubildende, die 2016 ihre Ausbildung abgeschlossen haben, wurden übernommen. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken setzt die HEAG 
mobilo wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme ein, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei 
werden sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch  Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen 
werden auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine 
bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit war keine Veränderung der Unternehmensausrich-
tung notwendig.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Pricewaterhous eCoopers GmbH Wirtschaft sprüfungsgesellschaft 
geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
-300-

-301-

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4242  
info@heagmobitram.de  
http://www.heagmobitram.de/ 
Gründung: 08.12.2004 
Handelsregister:  HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft 
kann alle Geschäfte betrei ben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen 
geeignet sind. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an 
anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Dirmeier, Michael   
    Dittrich, Holger   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütungen werden von dem Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben. 
   
  
-302-

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 94  94 90 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 93 90 85 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1 4 5 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 94 94 90 
Passiva    
Eigenkapital 50  50 50 
   Kapitalanteile 50 50 50 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 10  10 2 
Verbindlichkeiten 34  34 38 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 94 94 90 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 27.888  28.882 29.801 
   Umsatzerlöse 27.888 28.882 29.801 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 27.889  28.882 29.801 
Betriebsaufwand -27.861  -28.855 -29.767 
   Materialaufwand -27.838 -28.832 -29.751 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -23 -23 -16 
Betriebsergebnis 27  27 34 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 27 27 34 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 27  27 34 
-303-

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -  - - 
Liquidität 3. Grades 213,0% 213,6% 223,7% 
Eigenkapital (TEUR) 50 50 50 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote -  - - 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 2 0 4 
Verschuldungsgrad 88,5%  88,0% 80,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,1%  0,1% 0,1% 
Return on Investment (ROI) 28,8% 28,8% 37,8% 
Eigenkapitalrentabilität 54,4%  54,2% 68,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 28,8%  28,8% 37,8% 
Materialintensität 99,8%  99,8% 99,8% 
Rohertrag (TEUR) 50 50 50 
EBIT (TEUR) 27 27 34 
EBITDA (TEUR) 27 27 34 
ROCE 32,3%  32,2% 38,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-304-

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG mobiTram GmbH & Co. KG (HEAG mobiTram) gehört als Tochtergesellschaft der HEAG 
mobilo GmbH (HEAG mobilo) zur Nahverkehrssparte des HEAG-Konzerns. Auf der Grundlage eines 
Verkehrsleistungsvertrags erbringt die HEAG mobiTram Straßenbahnverkehrsl eistungen für die HEAG 
mobilo. 
 
Das Jahresergebnis 2016 der HEAG mobiTram ist im  Wesentlichen beeinflusst durch Umsatzerlöse 
aus Verkehrsleistungen in Höhe von 29.801 TEUR. Den Erlösen stehen Aufwendungen aus bezogenen 
Leistungen in Höhe von 29.751 TEUR gegenüber.  Die HEAG mobiTram schloss das Geschäftsjahr 
2016 mit einen Jahresüberschuss von 34 TEUR ab. 
 
Die Aktivseite der Bilanz enthält im Wesentlichen Forderungen gegenüber der HEAG mobilo in Höhe 
von 85 TEUR. Demgegenüber stehen auf der Passivsei te das Eigenkapital in unveränderter Höhe, Ver-
bindlichkeiten und Rückstellungen. Das Unternehmen verfügt über kein Anlagevermögen. 
 
Durch die vertraglichen Regelungen mit der HEAG mobilo erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 
einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und des Materialaufwandes bei einem Jahresergebnis in Höhe 
von 27 TEUR. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum kons equenten Umgang mit Ri siken setzen wir wirk-
same Steuerungs- und Kontrollsysteme ein, die wi r permanent weiterentwic keln. Dabei werden Ein-
trittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen überprüfen wir auf ihre 
Wirksamkeit. Neben der regelmäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine Bericht-
erstattungspflicht. Aufgrund der Ausgestaltung des Verkehrsleistungsvertrages hat die HEAG 
mobiTram weder ein nennenswertes Verlustrisiko noch eine nennenswerte Gewinnchance. Der Be-
stand, bzw. die weitere Entwickl ung der Gesellschaft, ist vom Fort bestand des Verkehrsleistungsver-
trages abhängig. Anhaltsp unkte für eine Kündigung oder Veränderung liegen nicht vor. Die im Ge-
schäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. Damit 
war eine veränderte Ausrichtung des Unternehmens nicht notwendig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Pricewaterhous eCoopers GmbH Wirtschaft sprüfungsgesellschaft 
geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
-305-

HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4242    
info@heagmobitram.de  
http://www.heagmobitram.de/ 
Gründung: 29.12.2004 
Handelsregister:  HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende 
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiTram GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied - 
Dittrich, Holger Mitglied - 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütungen werden von dem Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 30 31 32 
Bilanzsumme (TEUR) 32 32 34 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-306-

-307-

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Anschrift: Klappacher Straße 172 
64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 4800  
info@nvs-busreisen.de 
http://www.nvs-busreisen.de/ 
Gründung: 08.12.1997 
Handelsregister:  HRB 24904, Amtsgereicht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Organisation und Durchf ührung von öffentlichem 
Personen-Nahverkehr (ÖPNV). Ziel des Unternehmens  ist die wirtschaftliche  Erstellung von ÖPNV-
Leistungen und eine bessere Kapazitätsauslastung der Gesellschaft. Die Gesellschaft kann alle 
Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet 
sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen 
Unternehmen beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG mobilo GmbH 100,00% 
   
Beteiligungen   
Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH 0,61% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Dirmeier, Michael Mitglied 0 TEUR 
Kalbfuss, Matthias Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
 
   
  
-308-

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.802  1.554 1.158 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 1.801 1.554 1.158 
   Finanzanlagen 1 1 1 
Umlaufvermögen 1.226  1.177 870 
   Vorräte 29 28 33 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 709 398 432 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 488 751 406 
Rechnungsabgrenzungsposten 1  1 0 
Summe Aktiva 3.029 2.733 2.029 
Passiva    
Eigenkapital 193  411 881 
   Gezeichnetes Kapital 120 120 120 
   Kapitalrücklagen 2.500 2.500 2.500 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -2.427 -2.209 -1.739 
Rückstellungen 1.525  1.300 837 
Verbindlichkeiten 1.310  1.022 311 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 3.029 2.733 2.029 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 3.425  3.939 3.771 
   Umsatzerlöse 3.451 3.949 3.771 
   Bestandsveränderungen -26 -9 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 388 495 592 
Betriebsleistung 3.813  4.434 4.363 
Betriebsaufwand -3.460  -4.115 -3.826 
   Materialaufwand -1.347 -1.598 -1.907 
   Personalaufwand -1.258 -1.356 -1.349 
   Abschreibungen -337 -356 -311 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -518 -805 -261 
Betriebsergebnis 353  319 537 
Finanzergebnis -141  -99 -62 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 2 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -142 -101 -64 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 212 220 475 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -2 -2 -5 
Jahresergebnis 209  218 470 
-309-

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 10,7% 26,4% 76,0% 
Anlagenintensität 59,5%  56,9% 57,1% 
Abschreibungsquote  18,7% 22,9% 26,8% 
Investitionen (TEUR) 19 167 48 
Investitionsquote 1,1%  10,7% 4,1% 
Liquidität 3. Grades 43,2% 50,7% 75,8% 
Eigenkapital (TEUR) 193 411 881 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 120 120 120 
Eigenkapitalquote 6,4%  15,0% 43,4% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -298 -289 -710 
Verschuldungsgrad >1000%  564,8% 130,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 6,1%  5,5% 12,5% 
Return on Investment (ROI) 6,9% 8,0% 23,1% 
Eigenkapitalrentabilität 108,2%  53,0% 53,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 11,6%  11,7% 26,3% 
Materialintensität 35,3%  36,0% 43,7% 
Rohertrag (TEUR) 2.078 2.341 1.865 
EBIT (TEUR) 353 319 537 
EBITDA (TEUR) 690 675 848 
ROCE 23,8%  22,8% 48,9% 
Personal    
Personalintensität 33,0%  30,6% 30,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 35 33 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 34 37 35 
Frauenanteil Beschäftigte 5,9% 5,4% 5,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 2 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 18 19 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 51  51 50 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 37 39 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-310-

Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die Nahverkehr-Service GmbH (NVS) ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der HEAG mobilo GmbH 
mit Sitz in Darmstadt. Unternehmensgegenstand ist die Planung, Organisation und Durchführung von 
öffentlichem Personennahverkehr einschließlich der Betätigung auf verwandten Gebieten. Die NVS 
erbringt seit Dezember 2010 Omnibusverkehrsleistungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) 
an der Bergstraße.  
 
Die NVS trennte sich 2016 vom Geschäftsfeld Miet- und Gelegenheitsverkehr. Das Geschäftsfeld wurde 
von der HEAG mobiBus GmbH & Co. KG übernommen 
 
Die Umsatzerlöse sanken planmäßig gegenüber dem Vorjahr. Der Vorjahreswert ist durch Erträge aus 
dem Miet-/ Gelegenheitsverkehr beeinflusst. Entsprechend entwickelte sich auch der Materialaufwand. 
Der planmäßige Verkauf von Reisebussen beeinflusst die Abschreibungen. Der Rückgang des Zinsauf-
wandes ist auf geringere Aufwendungen aus der Aufzinsung der Drohverlustrückstellung sowie geringe-
re Zinsaufwendungen für das Darlehen der Gesellschafterin, HEAG mobilo, zurückzuführen. Vor Ver-
rechnung mit dem Verlustvortrag schließt die NVS das Geschäftsjahr 2016 mit einem Ergebnis in Hö-
he von 469,6 TEUR ab.  
 
Die NVS investierte 48,2 TEUR in Sachanlagevermögen, im Wesentlichen in die Ersatzbeschaffung 
eines Omnibusses. Das Anlagevermögen sank, da die planmäßigen Abschreibungen über den Investiti-
onen lagen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 57,1 % 
(Vorjahr: 56,9 %). Der Rückgang des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus einem stich-
tagsbezogenen niedrigeren Bestand an Forderungen gegen die Gesellschafterin HEAG mobilo GmbH, 
bei einem gleichzeitig geringeren Bestand an Flüssigen Mitteln. Auf der Passivseite ist ein Rückgang 
der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten zu verzeichnen. Ursächlich hierfür ist die planmäßige 
Teilauflösung der Drohverlustrückstellung für das Linienbündel „Nördliche Bergstraße“ sowie bei den 
Verbindlichkeiten die Tilgung des zur Finanzierung von Omnibussen aufgenommenen Darlehens ge-
genüber der Gesellschafterin. Der Jahresüberschuss wurde mit dem bestehenden Verlustvortrag aus 
dem Vorjahr verrechnet. 
 
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die NVS Umsatzerlöse in nahezu unveränderter Höhe. Unter Be-
rücksichtigung des erwarteten leichten Dieselpreisanstieges, der Tarifsteigerung im LHO sowie der 
Erträge aus der Auflösung der Drohverlustrückstellung für das Linienbündel „Nördliche Bergstraße“ ist 
ein Jahresüberschuss von 277 TEUR geplant. 
 
Die NVS ist durch Preis- und Lohnentwicklungen Risiken ausgesetzt. Zur frühzeitigen Erkennung, zur 
Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirksame Steuerungs- und Kontrollsys-
teme eingesetzt, die permanent weiter entwickelt werden. Dabei werden unter Berücksichtigung defi-
nierter Risikokategorien Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Die eingeleiteten 
Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstattung 
gibt es für unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht.  
 
Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufge-
zeigt. Jedoch bestehen Risiken, die das Unternehmen näher beobachtet, um Maßnahmen einleiten zu 
können. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
Der Jahresabschluss wurde von PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ge-
prüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
-311-

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-313-

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Anschrift: Dieburger Straße 31 
64287 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 40 20  
mail@kinderkliniken.de  
http://www.kinderkliniken.de/ 
Gründung: 16.07.1996 
Handelsregister:  HRB 6557, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft dient der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen, der Förderung des 
Wohlfahrtswesens, die Förderung der Jugendhilfe und der Förderung von minderjährigen Zwecken. 
Gesellschaftszweck des Unternehmens ist der Betrieb von medizinischen Fachabteilungen im 
Auftrag und im Namen der Gesellschafter und unter Wahrung der bei den Gesellschaftern 
verbleibenden Versorgungsverträge, insbesondere die Zusammenfassung der zur Zeit getrennt 
geführten Pädiatrischen Fachabteilungen einschließlich sozialpädiatrischer und Intensivbehandlung 
ohne operative Eingriffe an Kindern unter dem Namen "Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin 
Margaret". 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 50,00% 
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstadt 50,00% 
   
Beteiligungen   
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00%  
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lettgen, Dr. med. Bernhard Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-314-

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 vorl. 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.732  3.659 3.614 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 3 1 0 
   Sachanlagen 1.543 1.415 1.377 
   Finanzanlagen 2.187 2.243 2.237 
Umlaufvermögen 20.074  22.095 22.034 
   Vorräte 354 295 569 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.954 5.095 5.963 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 14.766 16.705 15.502 
Rechnungsabgrenzungsposten 2  8 2 
Summe Aktiva 23.809 25.763 25.649 
Passiva    
Eigenkapital 14.294  16.167 16.776 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 26 
   Kapitalrücklagen 102 102 102 
   Gewinnrücklage 11.365 14.166 16.039 
   Bilanzergebnis 2.801 1.873 609 
Sonderposten 1.515  1.352 1.328 
Rückstellungen 1.499  1.536 1.581 
Verbindlichkeiten 6.501  6.708 5.964 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 23.809 25.763 25.649 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 vorl. 2015 2016 
    Gesamtleistung 24.524  25.612 29.291 
   Umsatzerlöse 24.471 25.667 29.018 
   Bestandsveränderungen 52 -54 273 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.444 1.854 856 
Betriebsleistung 25.967  27.467 30.148 
Betriebsaufwand -23.608  -25.652 -29.577 
   Materialaufwand -4.130 -4.302 -4.529 
   Personalaufwand -16.144 -17.639 -19.364 
   Abschreibungen -428 -454 -427 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.905 -3.257 -5.257 
Betriebsergebnis 2.359  1.815 571 
Finanzergebnis 62  72 44 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 90 78 52 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 -6 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -28 -5 -2 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.421 1.887 615 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -6 
Sonstige Steuern -7 -14 0 
Jahresergebnis 2.414  1.873 609 
-315-

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 vorl. 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 383,0% 441,8% 464,2% 
Anlagenintensität 15,7%  14,2% 14,1% 
Abschreibungsquote  11,5% 12,4% 11,8% 
Investitionen (TEUR) 313 331 387 
Investitionsquote 8,4%  9,0% 10,7% 
Liquidität 3. Grades 250,9% 268,0% 292,0% 
Eigenkapital (TEUR) 14.294 16.167 16.776 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 26 
Eigenkapitalquote 60,0%  62,8% 65,4% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -162 207 -744 
Verschuldungsgrad 64,9%  58,4% 52,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 9,8%  7,3% 2,1% 
Return on Investment (ROI) 10,1% 7,3% 2,4% 
Eigenkapitalrentabilität 16,9%  11,6% 3,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 10,3%  7,3% 2,4% 
Materialintensität 15,9%  15,7% 15,0% 
Rohertrag (TEUR) 20.393 21.310 24.763 
EBIT (TEUR) 2.359 1.815 571 
EBITDA (TEUR) 2.788 2.269 997 
ROCE 11,1%  7,9% 2,6% 
Personal    
Personalintensität 62,2%  64,2% 64,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 24 24 20 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 139 143 164 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 163 167 184 
Frauenanteil Beschäftigte 85,3% 85,6% 89,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 1 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 1 0 
Frauenanteil Auszubildende - 100,0% - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 110 23 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42  42 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 105 105 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-316-

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Darmstädter gem. Kinderklinikenbetriebs-GmbH, „Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Marga-
ret“, Sitz Darmstadt, AG Darmstadt, HRB Nr. 6557, dient der Förderung des öffentlichen Gesund-
heitswesens durch den Betrieb von medizinischen Fachabteilungen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt 6.168 stationäre und 24.402 ambulante Patienten behan-
delt. Die Einnahmen aus der stationären und der ambulanten Versorgung decken die Personal- und 
Sachaufwendungen im Jahr 2016. Die Liquidität war jederzeit gesichert. 
 
Das Geschäftsjahr 2016 schließt mit einem Jahresüb erschuss in Höhe von 609 T€ (Vorjahr 1.873 T€) 
ab. 
 
Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten in Höhe von 387 T€. Finanzierungen waren nicht not-
wendig. 
 
Der Gesundheitsmarkt ist in Deutschland stark reglementiert. Die Regelungen durch den Gemeinsa-
men Bundesausschuss und hier insbesondere die Än derungen der Qualitätssicherungs-Richtlinie Ver-
sorgung Früh- und Neugeborener (QFR-RL) bergen erhebliche wirtschaftliche Risiken. Die Darmstädter 
Kinderkliniken haben bereits Maßnahmen zur Umse tzung dieser Regelungen begonnen, die Kosten-
steigerungen verursachen werden. Hierzu besteht aber ein Risiko, ob die Refinanzierung dieser Kosten 
umgesetzt werden kann. 
 
Die Darmstädter gem. Kinderklinikenbetriebs-GmbH bietet seinen Mitarbeitern im Rahmen des Corpo-
rate Social Responsibility übertarifliche Vorteile  und bestrebt einen ressourcenschonenden und um-
weltfreundlichen Krankenhausbetrieb. 
 
Für das Jahr 2017 wird eine ähnliche Behandlungs- und Ergebnisentwicklung wie im Jahr 2016 erwar-
tet. 
 
Der Jahresabschluss 2016 wurde am 09.06.2017 von der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln 
bestätigt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
-317-

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Anschrift: Schreberweg 2, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 97700  
wfb@darmstadt.de 
www.darmstaedter-werkstaetten.de 
Gründung: 1968 
Handelsregister:  -
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit ihren Behinderteneinrichtungen (Werkstatt für 
geistig behinderte Menschen,  Zweigwerkstatt für psychisch kranke Menschen "Werkstatt für 
berufliche Rehabilitation", Wohneinrichtungen für geistig Behinderte "Kurt-Jahn-Anlage" mit 
Außenwohngruppe und Betreutem Wohnen) ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im 
Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Dieser Satzungszweck wird 
verwirklicht insb. durch die Unterhaltung der We rkstätten für behinderte Menschen. Der Betrieb 
wird als Eigenbetrieb entsprechend den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der 
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und 
Nebengeschäfte betreiben. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite n gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bz w. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Preisher, Martina Mitglied 64,7 TEUR 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich in 2016 auf 64,7 TEUR.
 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Akdeniz, Barbara Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR 
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Busch, Gerhard Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Eppich, Axel Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Heilmann, Sabine Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Miltenberger, Horst Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Mohr, Melanie Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Schleith, Alexander Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Sitzmann, Florian  Mitglied 0 TEUR 
Vorbach, Dr. med. Ernst Ullrich  Mitglied 0 TEUR 
Wieber, Gerd  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhielten im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
  
-318-

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 11.397  11.188 11.040 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 11.183 10.969 10.822 
   Finanzanlagen 215 218 218 
Umlaufvermögen 8.906  9.192 9.134 
   Vorräte 53 45 45 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.278 1.610 1.416 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 7.575 7.536 7.673 
Rechnungsabgrenzungsposten -3  6 2 
Summe Aktiva 20.301 20.385 20.176 
Passiva    
Eigenkapital 16.346  16.340 16.225 
   Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.017 
   Kapitalrücklagen 11.893 11.893 11.893 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 3.453 3.447 3.315 
Sonderposten 1.532  1.465 1.397 
Rückstellungen 1.496  1.642 1.644 
Verbindlichkeiten 927  939 911 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 20.301 20.385 20.176 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 8.638  9.112 9.306 
   Umsatzerlöse 8.638 9.112 9.306 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 341 247 250 
Betriebsleistung 8.979  9.359 9.556 
Betriebsaufwand -9.205  -9.359 -9.695 
   Materialaufwand -723 -546 -647 
   Personalaufwand -7.774 -8.114 -8.386 
   Abschreibungen -264 -256 -285 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -443 -443 -377 
Betriebsergebnis -226  -1 -140 
Finanzergebnis 4  0 14 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73 67 28 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -69 -67 -14 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -222 -1 -126 
Außerordentliches Ergebnis -1 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -2 -5 -7 
Jahresergebnis -225  -6 -133 
-319-

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 148,4% 150,9% 151,1% 
Anlagenintensität 56,1%  54,9% 54,7% 
Abschreibungsquote  2,3% 2,3% 2,6% 
Investitionen (TEUR) 109 42 138 
Investitionsquote 1,0%  0,4% 1,3% 
Liquidität 3. Grades 480,8% 449,7% 436,1% 
Eigenkapital (TEUR) 16.346 16.340 16.225 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.000 1.000 1.017 
Eigenkapitalquote 80,5%  80,2% 80,4% 
Bankverbindlichkeiten 570  536 460 
Veränderung Verschuldung -285 11 -28 
Verschuldungsgrad 25,3%  25,8% 25,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -2,6%  -0,1% -1,4% 
Return on Investment (ROI) -1,1% 0,0% -0,7% 
Eigenkapitalrentabilität -1,4%  0,0% -0,8% 
Gesamtkapitalrentabilität -0,8%  0,3% -0,6% 
Materialintensität 8,1%  5,8% 6,8% 
Rohertrag (TEUR) 7.915 8.566 8.659 
EBIT (TEUR) -226 -1 -140 
EBITDA (TEUR) 39 255 146 
ROCE -0,8% 0,3% -0,6% 
Personal    
Personalintensität 86,6%  86,7% 87,8% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 38 38 37 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 73 80 80 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 111 118 117 
Frauenanteil Beschäftigte 65,8% 67,8% 68,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 67 67 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 39 39 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 51  49 50 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 69 72 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0%  100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 23,1% 16,7% 30,8% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-320-

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
Zweck und Aufgabe des Eigenbetriebes Darmstädte r Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) ist 
die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Mit den drei Betriebsteilen: 
1) Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM 1) 
2) Werkstatt für berufliche Rehabilitation (WfbM 2) 
3) Bereich Wohnen a) Stationär („Kurt-Jahn-Anlage“) und b) Ambulant (Betreutes Wohnen) 
werden ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung verfolgt. 
 
Die Einnahmen für Betreuung (Kostensatzerlöse) machen ~ 90% der Umsatzerlöse aus. Im Geschäfts-
jahr 2016 konnte die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um ~ 2% gesteigert werden. 
Im Bereich der Werkstattgruppen wird der Umsatz mit Produktion und Dienstleistungen (Spritzgießen, 
Aktenvernichtung, Konfektionierung, Sortierarbeite n etc.) erwirtschaftet. Die Werkstatterlöse 2016 
nehmen die Steigerungen der Vorjahre wieder auf,  nachdem in 2015 ein kurzzeitiger Rückgang zu 
verzeichnen war. Das vorläufige Jahresergebnis 2016 des EDW weist einen Fehlbetrag aus, dieser ist 
jedoch deutlich besser als geplant und damit Zeichen wirksamer Gegensteue rung. Größter Aufwands-
faktor sind die Personalkosten, die ~ 94 % vom Rohe rgebnis ausmachen. In den Personalkosten sind 
seit 2014 auch die Aufwendungen für die Betreuung der Menschen mit Behinderungen ausgewiesen. 
 
Ausschüttungen gibt es beim Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen nicht. Die 
Jahresüberschüsse der Vorjahre verblieben beim EDW und wurden gem. Beschluss der EDW-
Betriebskommission, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
auf das jeweilige Folgejahr übertragen. 
 
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit wurden in 2016 weiterhin übliche Instandhaltungs- und Ersatzinves-
titionen getätigt. Für die Folgejahre ist als Großprojekt die Dezentralisierung der Wohneinrichtung 
„Kurt-Jahn-Anlage“ zu erwähnen. Mit der Dezentralisierung wird auch  eine Reduzierung der stationä-
ren Wohnplätze zu Gunsten der Ausweitung ambulanter Angebote umgesetzt. 
 
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohn einrichtungen finanziert sich aus eigenen Mit-
teln/Ergebnissen. Noch vorhandene „Alt-Darlehen“ werden kontinuierlich getilgt, eine Aufnahme von 
neuen Darlehen wird im Rahmen der Finanzierung der Dezentralisierung geprüft. 
 
Im Werkstattbereich könnten verstärkt Kunden/Firme n dazu übergehen, fachlich einfachere Arbeiten 
wieder selbst zu erledigen. Es gilt hier also ein großes Spektrum an verschiedenen Arbeiten anzubie-
ten. In dem Kerngeschäft des EDW, der Betreuung  und Förderung der Menschen mit Behinderungen, 
ist zu befürchten, dass die so genannten Kostenträger  (wie z.B. Landeswohlfa hrtsverband) die Mittel 
(Kostensätze) nicht in dem Maße erhöhen, wie verg leichbar die Sachkosten und der Personalaufwand 
steigen. 
 
Durch die verstärkte Nutzung von dienstlichen E-Bi kes und Fahrrädern und dem ÖPNV tragen wir zu 
einer umweltverträglicheren Arbeits- und Lebensweise bei. Ganz gezielt setzen wir das auch ein, um 
bei unseren Klientinnen und Klienten eine Sensibilisierung für Umweltthemen und eine Bereitschaft für 
die Veränderung von Lebensweisen zu erreichen. We nn alte Fahrzeuge ersetzt werden müssen, achten 
wir auf den Einsatz neuer emissionsarmer Modelle.  Wir werben bei unseren Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeitern für die Nutzung des Jobtickets. 
 
In Zeiten knapper werdender Mittel wird es eine besondere Herausforderung sein, die einerseits höhe-
ren Anforderungen an die Betreuung und die damit verbundene Notwendigkeit von (noch besser) quali-
fiziertem Personal in Einklang mit den betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen zu bringen. 
 
Die Betriebskommission des EDW beschloss auf Ih rer Sitzung vom 13. Juli 2016 dass für das Ge-
schäftsjahr 2015 die Deloitte & Touche GmbH, Ma nnheim letztmalig als Ja hresabschlussprüfer zu 
bestellen ist. Der Jahresabschluss 2015 wurde mit Datum 20. Januar 2017 (Datum des uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerks) festgestellt. Di e Jahresabschlussprüfung 2016 soll im August 
2018, von PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt, durchgeführt werden. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde im Juni 2017 abgegeben. 
 
-321-

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Anschrift: Emilstraße 1, 64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 5055  
http://emilia-seniorenresidenz.de 
Gründung: 27.03.1995 
Handelsregister:  HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens sind die Errichtung und der Betrieb eines oder mehrere Altenheime, 
insbesondere der Altenheime "Emilstraße" und "Lilienpalais", sowie alle hiermit 
zusammenhängenden Tätigkeiten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
   
Beteiligungen   
SSG Starkenburg Service GmbH 100,00%  
Klinikum Catering Service GmbH 70,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Beirat 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
 
   
  
-322-

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 43  6.123 5.836 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 5 
   Sachanlagen 0 6.080 5.788 
   Finanzanlagen 43 43 43 
Umlaufvermögen 737  2.451 2.752 
   Vorräte 0 13 7 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 553 908 987 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 183 1.529 1.758 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  17 17 
Summe Aktiva 779 8.591 8.605 
Passiva    
Eigenkapital 765  3.135 3.137 
   Gezeichnetes Kapital 105 106 106 
   Kapitalrücklagen 0 2.903 2.903 
   Gewinnrücklage 720 720 720 
   Bilanzergebnis -60 -594 -592 
Sonderposten 0  1.000 913 
Rückstellungen 12  571 803 
Verbindlichkeiten 2  3.871 3.745 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  14 7 
Summe Passiva 779 8.591 8.605 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  7.173 7.683 
   Umsatzerlöse 0 7.173 7.683 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 459 217 
Betriebsleistung 1  7.632 7.900 
Betriebsaufwand -64  -8.021 -7.740 
   Materialaufwand 0 -2.521 -2.288 
   Personalaufwand 0 -4.052 -4.126 
   Abschreibungen 0 -307 -313 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -64 -1.142 -1.012 
Betriebsergebnis -63  -390 160 
Finanzergebnis 0  -145 -158 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -145 -158 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -63 -534 2 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -63  -534 2 
-323-

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% 51,2% 53,8% 
Anlagenintensität 5,5%  71,3% 67,8% 
Abschreibungsquote  0,0% 5,0% 5,4% 
Investitionen (TEUR) 0 74 27 
Investitionsquote 0,0%  1,2% 0,5% 
Liquidität 3. Grades >1000% 55,2% 60,5% 
Eigenkapital (TEUR) 765 3.135 3.137 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 105 106 106 
Eigenkapitalquote 98,2%  36,5% 36,5% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -11 3.869 -126 
Verschuldungsgrad 1,8%  150,1% 152,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  -7,4% 0,0% 
Return on Investment (ROI) -8,0% -6,2% 0,0% 
Eigenkapitalrentabilität -8,2%  -17,0% 0,1% 
Gesamtkapitalrentabilität -8,0%  -4,5% 1,9% 
Materialintensität 0,0%  33,0% 29,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 4.653 5.395 
EBIT (TEUR) -63 -390 160 
EBITDA (TEUR) -63 -82 473 
ROCE -8,2% -4,9% 2,1% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  53,1% 52,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 21 20 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 98 103 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 119 123 
Frauenanteil Beschäftigte - 82,4% 83,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 3 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 6 5 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 9 7 
Frauenanteil Auszubildende - 66,7% 71,4% 
Mitarbeiter in Teilzeit - 87 86 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 48 41 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  48 49 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 32 32 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-324-

Emilia Seniorenresidenz GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Bis zum 31. Dezember 2014 beschränkte sich die Gesc häftstätigkeit der Gesellschaft auf ihre Funkti-
on als Holdinggesellschaft. Bis zum 14. August 2016 firmierte die Gesellschaft unter Krankenhaus-
Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH. Unter diesem Datum wurde die neue Firma „Emilia Seni-
orenresidenz GmbH“ im Handelsregister eingetragen. 
 
Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Januar 2015 ha t die Gesellschaft als übernehmender Rechtsträ-
ger die Alten- und Pflegeheime „Eimilstraße“ und „Lilienpalais“ als Gesamtheit im Wege der Ausglie-
derung als aufnehmender Rechtsträger von ihrer alleinigen Gesellschafterin Klinikum Darmstadt 
GmbH übernommen. Das gezeichn ete Kapital wurde im Zusammenha ng mit der Ausgliederung um 
1.000 EUR erhöht. Ausgliederung und Kapitalerhöhung wurden am 14. August im Handelsregister 
eingetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 7.683 T€ erzielt. 
 
Das Jahresergebnis beträgt 2 T€. 
 
Im Berichtsjahr 2016 wurden Investitionen in Höhe von 27 T€ (Vj 74 T€) getätigt 
 
Die Gesellschaft trägt die für einen Betreiber von Alten- und Pflegeheimen üblichen Risiken: 
 
 Operative Risiken der Leistungserbringung (Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen, Qua-
lität, Hygiene, Sicherheit) 
 Erreichung einer angemessenen Auslastung 
 Risiko der nachteiligen Preisentwicklung auf Be schaffungs- und Personalkosten auf der einen 
und Pflege- und Investitionskostensätzen auf der anderen Seite 
 
 
Die Emilia Seniorenresidenz GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesell-
schaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der Mutterge-
sellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.  
 
Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2017 bei gleicher Auslastung und leicht steigenden Um-
satzerlösen aufgrund der Umstellung auf Pflegegrad e sowie einem leichten Anstieg der Personal- und 
Materialkosten ein etwa gleichbleibendes Jahresergebnis von 1 T€. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
PricewaterhouseCoopers GmbH, Frankfurt am Main bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es 
wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-325-

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Anschrift: Dieburger Straße 31 
64287 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 402-40 50  
arndt.blessing@alice-hospital.de 
Gründung: 01.03.2008 
Handelsregister:  HRB 86658, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen 
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehme ns ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung von 
Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal 
für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient 
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpfl egeschulen der Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, 
der Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in 
Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice-Hosp ital vom Roten Kreuz und der Darmstädter 
gemeinnützigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH "Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret". 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Alice-Care gemeinnützige GmbH 25,00% 
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 25,00% 
Klinikum Darmstadt GmbH 25,00% 
Kreisklinik Groß-Gerau GmbH 24,00% 
AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Medizinisches Versorgungszentrum gemein-
nützige GmbH 
1,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Niemeier, Anette Irmgard Mitglied k.A. 
Raab, Erika Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
  
-326-

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Bilanz (TEUR)  2014 vorl. 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 152  135 117 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 152 135 117 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 276  308 291 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 182 95 124 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 94 213 167 
Rechnungsabgrenzungsposten 2  1 1 
Summe Aktiva 429 444 409 
Passiva    
Eigenkapital 133  178 213 
   Gezeichnetes Kapital 50 50 50 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 39 83 128 
   Bilanzergebnis 43 46 35 
Sonderposten 142  120 102 
Rückstellungen 15  11 39 
Verbindlichkeiten 140  134 55 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 429 444 409 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 vorl. 2015 2016 
    Gesamtleistung 504  553 697 
   Umsatzerlöse 504 553 697 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 32 27 21 
Betriebsleistung 537  580 717 
Betriebsaufwand -493  -534 -682 
   Materialaufwand -132 -125 -148 
   Personalaufwand -228 -280 -358 
   Abschreibungen -31 -26 -24 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -102 -102 -152 
Betriebsergebnis 43  46 35 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 43 46 35 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 43  46 35 
-327-

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Kennzahlen* im Überblick 2014 vorl. 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 87,3% 132,2% 182,0% 
Anlagenintensität 35,4%  30,4% 28,6% 
Abschreibungsquote  20,7% 19,2% 20,3% 
Investitionen (TEUR) 6 9 6 
Investitionsquote 3,6%  6,7% 4,8% 
Liquidität 3. Grades 177,9% 211,9% 310,5% 
Eigenkapital (TEUR) 133 178 213 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote 30,9%  40,1% 52,1% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -40 -6 -79 
Verschuldungsgrad 146,4%  115,0% 79,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 8,6%  8,3% 5,0% 
Return on Investment (ROI) 10,1% 10,3% 8,5% 
Eigenkapitalrentabilität 32,8%  25,6% 16,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 10,1%  10,3% 8,5% 
Materialintensität 24,7%  21,6% 20,7% 
Rohertrag (TEUR) 372 428 548 
EBIT (TEUR) 43 46 35 
EBITDA (TEUR) 75 72 59 
Kostendeckungsgrad -108,8%  -108,6% -105,1% 
Personal    
Personalintensität 42,4%  48,3% 50,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 8 7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 8 11 10 
Frauenanteil Beschäftigte 62,5% 72,7% 70,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 8 8 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 5 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44  44 44 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 25 36 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 100,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-328-

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt - Gr oß-Gerau GmbH, Bildungszentrum für Gesundheit - 
Mathildenhöhe, Sitz Darmstadt, AG Darmstadt HRB 86658 dient der Förderung von Bildung und Er-
ziehung und des öffentlichen Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus-, Fort- 
und Weiterbildung von Personen für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von 
qualifiziertem Personal für Krankenhäuser und ande re Einrichtungen des Gesu ndheits- und Sozialwe-
sens. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt 243 (Vorja hr 218) Auszubildende theoretisch und praktisch 
ausgebildet. Aufgrund des Personalbedarfs der an geschlossenen Krankenhäuser ist die Anzahl der 
Auszubildenden im Jahr 2016 deutlich gestiegen. 
 
Die steigenden Personal- und Sachkosten im Jahr 2016 konnten durch die Erlöse des Jahres 2016 
vollständig gedeckt werden. 
 
Das Geschäftsjahr 2016 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 34 T€ (Vorjahr 45 T€) ab. 
 
Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten im Jahr 2016 in Höhe von 6 T€. 
 
Risiken bestehen darin, dass die der Einrichtung angeschlossenen Krankenhäuser weniger ausbilden 
als geplant oder aus dem Ausbildungsverbund ausscheiden. 
 
Im Rahmen der Corporate Social Responsibility mit dem Schwerpunkt zu Umwelt Themen, bietet die 
Gesellschaft für Mitarbeiter und Auszubildende kostenfrei eine hochwertige Trinkwasserzapfanlage zur 
Vermeidung von Einweggetränkeverpackungen. 
 
Für das Jahr 2017 gehen wir davon aus, dass die Ausbildungszahlen sich auf dem Niveau des Vorjah-
res entwickeln werden. 
 
Der Jahresabschluss 2016 wurde am 09.06.2017 von der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln 
bestätigt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
-329-

Klinikum Catering Service GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 5000  
Gründung: 05.10.2006 
Handelsregister:  HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Erbringung von Servicelei stungen jeder Art, vorwiegend 
gegenüber den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich 
zweckgerichteter Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber 
Patienten, Bewohnern der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst-
 und Versorgungsleistungen für das 
Klinikum Darmstadt – als einer Einrichtung des Ge sundheits- und Sozialwesens – geht, dient die 
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des 
§ 121 HGO gegeben. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Emilia Seniorenresidenz GmbH 70,00% 
Sodexo Cafeteria Services GmbH 30,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
-330-

Klinikum Catering Service GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 32  128 558 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 6 5 
   Sachanlagen 32 122 268 
   Finanzanlagen 0 0 285 
Umlaufvermögen 756  833 707 
   Vorräte 45 28 28 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 470 459 486 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 241 346 193 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  5 3 
Summe Aktiva 788 967 1.269 
Passiva    
Eigenkapital 277  335 369 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 252 310 344 
Rückstellungen 86  88 135 
Verbindlichkeiten 425  544 764 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 788 967 1.269 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 5.696  6.135 6.242 
   Umsatzerlöse 5.696 6.135 6.242 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 58 68 33 
Betriebsleistung 5.755  6.203 6.275 
Betriebsaufwand -5.674  -6.135 -6.224 
   Materialaufwand -3.542 -3.891 -3.749 
   Personalaufwand -1.520 -1.692 -1.940 
   Abschreibungen -13 -14 -43 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -600 -538 -492 
Betriebsergebnis 80  68 50 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 81 68 51 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -25 -11 -16 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 56  57 34 
-331-

Klinikum Catering Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 867,7% 261,1% 66,2% 
Anlagenintensität 4,1%  13,3% 44,0% 
Abschreibungsquote  39,6% 11,1% 7,7% 
Investitionen (TEUR) 0 110 474 
Investitionsquote 1,3%  85,8% 84,9% 
Liquidität 3. Grades 148,1% 131,9% 78,6% 
Eigenkapital (TEUR) 277 335 369 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 35,2%  34,6% 29,1% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -174 119 220 
Verschuldungsgrad 184,1%  188,8% 243,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,0%  0,9% 0,6% 
Return on Investment (ROI) 7,1% 5,9% 2,7% 
Eigenkapitalrentabilität 20,1%  17,1% 9,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 7,1%  5,9% 2,7% 
Materialintensität 61,5%  62,7% 59,8% 
Rohertrag (TEUR) 2.154 2.244 2.493 
EBIT (TEUR) 80 68 50 
EBITDA (TEUR) 93 82 93 
ROCE 11,7%  10,2% 4,9% 
Personal    
Personalintensität 26,4%  27,3% 30,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 38 30 29 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 70 64 36 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 108 94 65 
Frauenanteil Beschäftigte 64,8% 68,1% 55,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 2 2 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 2 2 
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - 31 69 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 5 12 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 42  45 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 18 29 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-332-

Klinikum Catering Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Am 05. Oktober 2006 erfolgte die Gründung der Klin ikum Catering Service GmbH (KCS). Gegenstand 
des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art vorwiegend gegenüber den Ein-
richtungen der Klinikum Darmstadt GmbH, der Stadt Darmstadt und ähnlich zweckgerichteter Einrich-
tungen, insbesondere die Betriebsführung der Speisenversorgung gegenüber Patienten, Bewohnern 
der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern der Klinikum Darmstadt GmbH. Gesellschafter sind die 
Emilia Seniorenresidenz GmbH (70%) und die Sodexo Services GmbH (30%) Bis 2014 wurde das Ka-
pital zu 70 % von der Krankenhaus-Dienstleistungsg esellschaft Südhessen mbH gehalten. Am 14. Au-
gust 2015 ist diese Gesellschaft auf Emilia Seniorenresidenz GmbH umfirmiert worden. Im Geschäfts-
jahr 2016 ergaben sich keine Änderungen in der Geschäftsführung. 
 
Die Umsatzerlöse in Höhe von 6.242 T€ wurden größ tenteils aus dem Dienstleistungsvertrag mit der 
Klinikum Darmstadt GmbH erzielt. Dies sind Erlöse durch die vereinbarten Vergütungen je Bekösti-
gungstag, den Kasinobetrieb, die Gästebewirtung sowie aus der Bewirtschaftung des  Kiosks. Die Er-
höhung der Erlöse gegenüber dem Vorjahr ergibt si ch im Wesentlichen durch die Steigerung der Be-
köstigungstage um 26.596 auf 344.163. 
 
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich um 16 T€ auf 2.495 T€ erhöht.  Die 
Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjah r um 248 T€ auf insgesamt 1.940 T€ erhöht. Die 
Steigerung ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Anzahl von Beschäftigten und die Aufstockung 
von Arbeitszeiten einiger Mitarbeiter begründet. Al s weitere große Aufwandsposition sind Aufwendun-
gen für bezogene Leistungen angefallen, die um 157 T€ auf 1.255 T€ gesunken sind. Diese beinhalten 
insbesondere Personalkostenweiterbelastungen der Klinikum Darmstadt GmbH, die sich gegenüber 
dem Vorjahr um 189 T€ auf 1.127 T€ verringert ha ben. Dies liegt im Wese ntlichen an dem höheren 
Einsatz von eigenem Personal. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 46 T€ auf 492 T€ 
gesunken. Dies liegt im Wesentlichen an der Verminderung der Instandhaltungsaufwendungen um 
65 T€ auf 81 T€. Die größeren Instandhaltungsmaß nahmen wurden bereits in den Jahren 2014 und 
2015 vorgenommen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Investitionen in Hö he von 189 T€ getätigt. Hiervon entfielen 1 T€ auf 
immaterielle Vermögensgegenstände und 188 T€ auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Ab-
schreibungen belaufen sich auf 43 T€. Die Erhöhung des Anlagevermögens ergibt sich im Wesentlichen 
aus der Anschaffung eines Speisenverteilsystems in Höhe von 128 T€. Außerdem wurde dem verbun-
denen Unternehmen Marienhospital Darmstadt gGmbH eine Ausleihung  in Höhe von 285 T€ gewährt. 
 
Der Jahresüberschuss in Höhe von 34 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss von 57 T€) liegt unter dem erwar-
teten Ergebnis. Die Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus 
der geringeren Erlössteigerung gegenüber der hö heren Steigerung der Aufwendungen. Zusammenfas-
send ist das Jahresergebnis wegen höherer Personalaufwendungen geringer als erwartet ausgefallen. 
 
Aufgrund der steigenden Anzahl an Beköstigungstagen wird laut Wirtschaftsplan für 2017 trotz niedri-
gerer Sätze mit leicht höheren Umsatzerlösen aus der Speisenversorgung gerechnet. Durch die Neuer-
öffnung des Cafés Forellenteich im Marienhospital und die Ausweitung des Kioskes erwarten wir auch 
in diesem Bereich eine Umsatzerhöhung. Mit der engmaschigen Personalplanung und der Steuerung 
des Wareneinsatzes wollen wir 2017 auch wieder ein leicht positives Ergebnis erzielen. 
  
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach de m Schluss des Geschäftsj ahres eingetreten sind, 
liegen nicht vor. Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater-
houseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte Be-
stätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-333-

Klinikum Darmstadt GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt 
 Kontakt: 06151/ 107 0  
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: zum 01.01.2009  
Handelsregister:  HRB 88278, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch 
die ambulante, teilstationäre und stationäre Ve rsorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von 
Krankenhäusern sowie die Förderung  der Altenhilfe, insbesondere durch den Betrieb von Heimen 
und Einrichtungen der Altenhilfe, die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege von alten 
Menschen einschließlich deren sozialen und kulturellen Betreuung und das Angebot von 
Wohngelegenheiten, vor allem des betreuten Wohnens. Des Weiteren  ist die Klinikum Darmstadt 
GmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Univ ersität Frankfurt am Main und Heidelberg-
Mannheim. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO  aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO  erfüllt, bz w. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
  
Beteiligungen   
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100,00%  
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 100,00% 
Marienhospital Darmstadt gGmbH 90,00% 
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 50,00% 
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 25,00% 
HEAG Versicherungsservice GmbH 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 302,0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 304,5 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 606,5 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter 1. stv. Vorsitzender 0 TEUR  
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Faust, Georg  Mitglied 0 TEUR 
Früchtenicht, Maria  Mitglied 0 TEUR 
Goldschmidt, Prof. Dr. Andreas  Mitglied 0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Ott, Dr. med. Ingo  Mitglied 0 TEUR 
Stöveken, Christian  Mitglied 0 TEUR 
Wegel, Hans Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Wirth, Dr. Harald  Mitglied 0 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Gast 0 TEUR 
Welte, Prof. Dr. Martin  Gast 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
-334-

Klinikum Darmstadt GmbH 
 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 149.838  163.888 180.317 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.821 2.469 2.458 
   Sachanlagen 146.554 141.240 150.774 
   Finanzanlagen 464 20.179 27.085 
Umlaufvermögen 127.098  112.008 114.678 
   Vorräte 6.385 6.991 6.665 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 102.694 95.788 90.023 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 18.019 9.229 17.991 
Ausgleichsposten nach dem KHG 0 0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 637  2.118 2.368 
Summe Aktiva 277.574 278.014 297.363 
Passiva    
Eigenkapital 38.353  38.597 34.378 
   Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000 
   Kapitalrücklagen 71.031 75.081 69.362 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -40.678 -44.484 -42.984 
Sonderposten 73.918  75.349 81.319 
Rückstellungen 25.538  24.296 26.514 
Verbindlichkeiten 139.715  139.755 155.124 
Rechnungsabgrenzungsposten 50  17 28 
Summe Passiva 277.574 278.014 297.363 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 162.506  161.257 198.629 
   Umsatzerlöse 162.473 160.725 198.375 
   Bestandsveränderungen 34 532 -353 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 607 
Sonstige betriebliche Erträge 38.466 44.577 13.367 
Betriebsleistung 200.972  205.834 211.996 
Betriebsaufwand -207.845  -209.593 -214.304 
   Materialaufwand -56.862 -56.840 -62.393 
   Personalaufwand -114.119 -113.112 -115.886 
   Abschreibungen -10.608 -10.126 -9.741 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.256 -29.515 -26.283 
Betriebsergebnis -6.873  -3.759 -2.308 
Finanzergebnis -922  -1.892 -1.242 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 145 156 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22 39 77 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -800 -183 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -944 -1.276 -1.293 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.795 -5.651 -3.550 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -77 -450 
Sonstige Steuern 116 -228 -218 
Jahresergebnis -7.679  -5.956 -4.219 
-335-

Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 56,3% 54,2% 58,9% 
Anlagenintensität 54,0%  58,9% 60,6% 
Abschreibungsquote  7,1% 6,2% 5,4% 
Investitionen (TEUR) 7.143 30.844 31.064 
Investitionsquote 4,8%  18,8% 17,2% 
Liquidität 3. Grades 106,6% 98,5% 104,5% 
Eigenkapital (TEUR) 38.353 38.597 34.378 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 8.000 8.000 8.000 
Eigenkapitalquote 13,8%  13,9% 11,6% 
Bankverbindlichkeiten 39.946  43.627 65.274 
Veränderung Verschuldung 16.196 40 15.369 
Verschuldungsgrad 290,1%  286,9% 314,8% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -4,7%  -3,7% -2,1% 
Return on Investment (ROI) -2,8% -2,1% -1,4% 
Eigenkapitalrentabilität -20,0%  -15,4% -12,3% 
Gesamtkapitalrentabilität -2,4%  -1,7% -1,0% 
Materialintensität 28,3%  27,6% 29,4% 
Rohertrag (TEUR) 105.644 104.417 136.236 
EBIT (TEUR) -6.873 -3.614 -2.152 
EBITDA (TEUR) 3.735 6.511 7.589 
Kostendeckungsgrad -97,1%  -99,3% -99,7% 
Personal    
Personalintensität 56,8%  55,0% 54,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 460 444 457 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 1640 1498 1532 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2100 1942 1989 
Frauenanteil Beschäftigte 78,1% 77,1% 77,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 37 23 23 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 126 82 85 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 163 105 108 
Frauenanteil Auszubildende 77,3% 78,1% 78,7% 
Mitarbeiter in Teilzeit - 979 1009 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 420 433 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43  43 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  50 55 55 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 25,0% 25,0% 21,4% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-336-

Klinikum Darmstadt GmbH 
 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Kranke nhausplan des Landes Hessen aufgenommen. Mit 
insgesamt 25 Fachabteilungen und Instituten (hier ist auch ein Medizinsic hes Versorgungszentrum 
enthalten) zählt sie zu den Krankenhäusern der höch sten Versorgungsstufe. Des Weiteren ist die Klini-
kum Darmstadt GmbH als Perinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunktkrankenhaus und in enger 
Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialys e als Dialysezentrum anerkannt. Darüber hinaus 
besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfallmedizin, das die ambulante notärztliche Versor-
gung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt sicherstellt.  
 
Des Weiteren wird eine Krankenpflegeschule in Ko operation mit dem Bildungszentrum für Gesundheit 
Mathildenhöhe betrieben.  
 
Im September 2015 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH 90 % der Anteile an der St. Rochus Kran-
kenhaus Dieburg gGmbH, Dieburg, im Juni 2016 wurden die restlichen 10 % erworben. Im Oktober 
2015 wurde das Insolvenzverfahren im Rahmen der Eigenverwaltung beantragt. Zum 1. Januar 2016 
wurde das Schutzschirmverfahren eröffnet. Durch die Planannahme zum Schutzschirmverfahren im 
Juli 2016 erfolgte die anschließende Beendigung durch Aufhebung des Insolvenzverfahrens nach 
Rechtskraft zum 27. Oktober 2016. Zum 31. Juli 2016 erfolgte die Verschmelzung der St. Rochus 
Krankenhaus Dieburg gGmbH mit der Marienhospital Darmstadt gGmbH. 
 
Im Geschäftsjahr wurden in Summe 31.064 TEUR investiert.  
 
Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 297.363 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich auf 
180.317 TEUR erhöht. Das Umlaufvermögen weist einen Wert von 114.678 TEUR aus.  
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 4.219 TEUR ab. 
 
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikosituation nicht verändert. So liegt der Schwerpunkt 
der Risiken weiterhin bei den branchen- und finanzwi rtschaftlichen Risiken, bestandsgefährdende Risi-
ken existieren nicht. 
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft 
und zukünftigen Generationen bewusst und hält dahe r eine eigene Abteilung für Klinikökologie und 
Umweltschutz vor. Das Klinikum hat sich die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität der medi-
zinischen Dienstleistung bei geringstmöglicher Umweltbelastung zum Ziel gesetzt und zu diesem 
Zweck Umweltrichtlinien erlassen 
 
Für das Jahr 2017 erwartet die Geschäftsführung bei leicht steigenden Gesamterlösen von 207 Mio. € 
ein ausgeglichenes Jahresergebnis. Der Anstieg der Umsatzerlöse soll dabei im Wesentlichen aus 
Mengensteigerungen bei den Erlösen aus Krankenhausleistungen resultieren. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater-
houseCoopers GmbH Frankfurt am Main bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-337-

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Anschrift: Martinspfad 72, 64285 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151-406-0  
info@marienhospital-darmstadt.de 
www.marienhospital-darmstadt.de 
Gründung: 11.05.2015 
Handelsregister:  HRB 94202, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und un mittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. 
Zweck der Körperschaft ist die Förderung des öf fentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen 
Gesundheitspflege, der Erziehung und Bildung sowie der Wohlfahrtspflege. 
Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch die ambulante, teilstationäre und 
stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von Krankenhäusern und ähnlichen 
Einrichtungen sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Personen für Gesundheits- und 
Pflegeberufe. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 90,00% 
Kongregation der Schwestern zur göttlichen Vorsehung 10,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
Beirat 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Geschäftsführer 0 TEUR  
Maurer, Clemens Geschäftsführer 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 
   
  
-338-

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  18.605 20.661 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 76 85 
   Sachanlagen 0 18.529 20.576 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0  2.804 4.394 
   Vorräte 0 174 296 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 2.416 2.273 
   Wertpapiere 0 20 0 
   Liquide Mittel 0 195 1.825 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  6 9 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 1.625 6.164 
Summe Aktiva 0 23.039 31.228 
Passiva    
Eigenkapital 0  80 0 
   Gezeichnetes Kapital 0 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 1.037 850 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 -2.607 -7.039 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 1.625 6.164 
Sonderposten 0  11.665 10.899 
Rückstellungen 0  1.597 3.161 
Verbindlichkeiten 0  9.697 17.167 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  1 0 
Summe Passiva 0 23.039 31.228 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  12.983 13.642 
   Umsatzerlöse 0 13.005 13.478 
   Bestandsveränderungen 0 -22 164 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 2.686 2.729 
Betriebsleistung 0  15.669 16.371 
Betriebsaufwand 0  -18.656 -20.978 
   Materialaufwand 0 -4.133 -4.919 
   Personalaufwand 0 -10.206 -10.592 
   Abschreibungen 0 -1.524 -1.465 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -2.793 -4.003 
Betriebsergebnis 0  -2.986 -4.607 
Finanzergebnis 0  -55 -89 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 12 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -55 -101 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 -3.042 -4.696 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 -8 -18 
Jahresergebnis 0  -3.049 -4.713 
-339-

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - 5,3% 0,0% 
Anlagenintensität -  80,8% 66,2% 
Abschreibungsquote  - 8,2% 7,1% 
Investitionen (TEUR) - 591 4.869 
Investitionsquote -  3,2% 23,6% 
Liquidität 3. Grades - 27,0% 21,6% 
Eigenkapital (TEUR) - 80 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - 25 25 
Eigenkapitalquote -  0,3% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten -  905 0 
Veränderung Verschuldung - 9.697 7.470 
Verschuldungsgrad -  320,9% 452,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  -23,5% -34,5% 
Return on Investment (ROI) - -13,2% -15,1% 
Eigenkapitalrentabilität -  <-1000% - 
Gesamtkapitalrentabilität -  -13,0% -14,8% 
Materialintensität -  26,4% 30,0% 
Rohertrag (TEUR) - 8.851 8.723 
EBIT (TEUR) - -2.986 -4.607 
EBITDA (TEUR) - -1.462 -3.142 
Kostendeckungsgrad -  -84,2% -78,5% 
Personal    
Personalintensität -  65,1% 64,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 32 28 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 185 156 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 217 184 
Frauenanteil Beschäftigte - 85,3% 84,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 115 90 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 65 57 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  45 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 47 58 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-340-

Marienhospital Darmstadt gGmbH 
 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die Gesellschaft wurde mit Eintragung in das Hand elsregister am 11. Mai 2015 errichtet. Die Gesell-
schaft übernahm mit Üb ertragungsvertrag vom 12. Mai 2015 den Geschäftsbetrieb Marienhospital 
Darmstadt von ihrem Gesellschafter Kongregation der Schwestern der Göttlichen Vorsehung Provinz 
Emmanuel von Ketteler, e.V. Nach dem Willen der Ve rtragsparteien wurde die Übertragung mit wirt-
schaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2015 vorgenommen. 
 
Mit Anteilskauf und Abtretungsvertrag vom 27. Mai 2015 erwarb die Klinikum Darmstadt GmbH 90% 
der Anteile an der Gesellschaft. Die Anteile gingen  im September 2015 auf die Klinikum Darmstadt 
GmbH über. 
 
Am 29. November 2016 wurde die Verschmelzung der St. Rochus Krankenhaus Dieburg gGmbH in das 
Handelsregister eingetragen: „Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des 
Verschmelzungsvertrages vom 25. Oktober 2016 so wie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten 
Rechtsträger vom selben Tag mit der St. Rochus Krankenhaus Dieburg gGmbH mit Sitz in Darmstadt 
(Amtsgericht Darmstadt, HRB 93458) verschmolzen.“ 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 13.478 T€ (Vorjahr 13.778 T€) erzielt. 
 
Das Jahresergebnis beträgt -4.713 T€ (Vorjahr -3.049 T€). 
 
Die Marienhospital Darmstadt gGmbH bezieht ihren Apothekenbedarf zum größten Teil über die Klini-
kum Darmstadt GmbH. Da für die klinikeigene Kr ankenhausapotheke zudem auch Apothekenversor-
gungsverträge mit anderen Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen bestehen, können durch 
das größere Umsatzvolumen auch hier verbesserte Einkaufskonditionen erzielt werden. 
 
Im Berichtsjahr 2016 wurden Investitionen in Höhe von 4.869 T€ (Vorjahr 591 T€) getätigt. Davon ent-
fallen als Sondereffekt Zugänge durch Verschmelzung der St. Rochus Krankenhaus Dieburg gGmbH 
Anschaffungskosten von 4.616 T€ mit einem Restbuchwert von 3.316 T€. 
 
Die Gesellschaft unterliegt den üblichen Branchenrisiken. 
 
Die Marienhospital Darmstadt gGmbH ist sich der ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesell-
schaft und zukünftigen Generationen bewusst und orientiert sich dabei an den Leitlinien der Mutterge-
sellschaft, der Klinikum Darmstadt GmbH.  
 
Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2017 mit steigender Auslastung und einer Zunahme der 
Gesamterlöse auf T€ 17.682.  Das Jahresergebnis  2016 war durch Sondereffekte insbesondere durch 
die Verschmelzung mit der St. Rochus Krankenhaus Dieburg gGmbH erheblich beeinflusst. Ohne diese 
Sondereffekte wird sich der Verlust in 2017 auf T€ 965 reduzieren.  
Die wesentliche Erlössteigerung im Jahr 2017 in  der Kalkulation basiert auf der Verlagerung der 
Weaningstation an das Marienhospital im Rahmen der Verschmelzung der St. Rochus Krankenhaus 
Dieburg gGmbH mit der Marienhospital Darmstadt gGmbH. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  
PricewaterhouseCoopers GmbH, Frankfurt am Main bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es 
wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
-341-

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 13, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 0  
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: 12.07.2012 
Handelsregister:  HRB 91386, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne von § 
95 SGB V als fachübergreifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbesondere zur Sicherstellung der 
vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten 
unter Berücksichtigung ärztlichen Berufsrechtes, vertragsärztlicher Vorschriften und des 
Grundsatzes der freien Arztwahl. Weitere Versorgungsformen stehen der Gesellschaft offen, soweit 
sie rechtlich zulässig sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Mall, Prof. Dr. Gerhard Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
-342-

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 50  248 502 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 49 39 291 
   Sachanlagen 1 209 212 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.035  691 385 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 847 552 302 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 188 138 83 
Rechnungsabgrenzungsposten 2  1 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 150 297 446 
Summe Aktiva 1.238 1.237 1.334 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 0 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -175 -322 -471 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 150 297 446 
Rückstellungen 13  13 63 
Verbindlichkeiten 1.225  1.224 1.271 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 1.238 1.237 1.334 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.545  1.537 1.483 
   Umsatzerlöse 1.545 1.537 1.483 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 19 39 0 
Betriebsleistung 1.564  1.576 1.483 
Betriebsaufwand -1.613  -1.722 -1.630 
   Materialaufwand -480 -587 -486 
   Personalaufwand -700 -697 -744 
   Abschreibungen -9 -25 -57 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -424 -413 -343 
Betriebsergebnis -49  -146 -146 
Finanzergebnis -1  -1 -3 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1 -1 -3 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -50 -147 -149 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -51  -146 -149 
-343-

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% 0,0% 
Anlagenintensität 4,0%  20,1% 37,7% 
Abschreibungsquote  18,6% 10,0% 11,3% 
Investitionen (TEUR) 38 223 311 
Investitionsquote 76,3%  89,8% 61,8% 
Liquidität 3. Grades 83,6% 55,8% 28,9% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -12 -1 47 
Verschuldungsgrad -  - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -3,3%  -9,5% -10,1% 
Return on Investment (ROI) -4,1% -11,8% -11,2% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität -4,0%  -11,8% -10,9% 
Materialintensität 30,7%  37,2% 32,8% 
Rohertrag (TEUR) 1.065 950 997 
EBIT (TEUR) -49 -146 -146 
EBITDA (TEUR) -40 -121 -90 
ROCE -4,2% -12,2% -11,7% 
Personal    
Personalintensität 44,8%  44,3% 50,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 9 10 13 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 11 9 9 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 20 19 22 
Frauenanteil Beschäftigte 55,0% 47,4% 40,9% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 19 20 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 6 6 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 52  51 49 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 37 34 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-344-

Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die Gründung der „Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH (MVZ)“ erfolgte 
zum 28. August 2012. Gegenstand des Unternehme ns ist der Betrieb eine s Medizinischen Versor-
gungszentrums im Sinne von § 95 SGB V als fachüber greifend ärztlich geleitete Einrichtung, insbe-
sondere zur Sicherstellung der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung der 
sonstigen ärztlichen Tätigkeiten unter Berücksichti gung ärztlichen Berufsrech tes, vertragsärztlicher 
Vorschriften und des Grundsatzes der freien Arztwahl. 
 
Die MVZ ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt. 
 
Es wurde im Geschäftsjahr 2016 ein Jahresfehlbetrag von 149 T€ (Vorjahr : 146 T€) erzielt. Die Um-
satzerlöse von 1.483 T€ (Vorjahr: 1.537 T€) resultieren in Höhe von 1.255 T€ (Vorjahr 1.237 T€) aus 
der ambulanten Versorgung von Patienten und in Höhe von 228 T€ (Vorjahr: 265 T€) aus Konsiliarleis-
tungen der Ärzte der MVZ für die Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Die Bilanzsumme beträgt 1.334 T€. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Investitionen in Höhe von 311 T€ (Vorjahr 223 T€) getätigt. 
 
Aus Sicht der MVZ bestehen zurzeit keine bedeutenden Marktrisiken. Insgesamt sieht die Geschäfts-
führung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Die Geschäftsführung sieht die Chancen der Gesellsc haft im derzeitigen Hausarzt- und Fachärzteman-
gel, weshalb die MVZ in Kooperation mit der Klinikum Darmstadt GmbH und niedergelassenen Ärzten 
in sich geschlossene Versorgungsangebote schaffen kann. 
 
Die MVZ ist sich der ökologischen Verantwortung ge genüber der Gesellschaft und zukünftigen Genera-
tionen bewusst und orientiert sich dabei an den Le itlinien der Muttergesellschaft, der Klinikum Darm-
stadt GmbH.  
 
Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir aufgrund steigender Behandlungsfälle insbesondere im Be-
reich der Pathologie, die zum 01.01.2017 vollständig aus der Klinikum Darmstadt GmbH in die MVZ 
übergegangen ist, sowie durch den Ende 2016 zugekauften Sitz im Bereich der Gynäkologie, dass die 
MVZ Umsatzerlöse von ca. 4.376 T€ erzielen wird. Aufgrund der dadurch entstehenden steigenden 
Personalaufwendungen und Aufwendungen für Labo rbedarf rechnen wir für 2017 mit einem Jahres-
fehlbetrag von rd. - 33 T€. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater-
houseCoopers GmbH, Frankfurt am Main bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
-345-

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 0  
http://www.klinikum-darmstadt.de 
Gründung: 22.12.2011 
Handelsregister:  HRB 90841, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist der Betrieb eines Sani tätshauses im Fachärztezentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Klinikum Darmstadt GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Maurer, Clemens Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
  
-346-

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 14  12 k.A. 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2 0 k.A. 
   Sachanlagen 13 12 k.A. 
   Finanzanlagen 0 0 k.A. 
Umlaufvermögen 239  222 k.A. 
   Vorräte 103 92 k.A. 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 133 115 k.A. 
   Wertpapiere 0 0 k.A. 
   Liquide Mittel 3 15 k.A. 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 k.A. 
Summe Aktiva 272 252 k.A. 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 k.A. 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 k.A. 
   Kapitalrücklagen 0 0 k.A. 
   Gewinnrücklage 0 0 k.A. 
   Bilanzergebnis -44 -42 k.A. 
Rückstellungen 11  8 k.A. 
Verbindlichkeiten 261  244 k.A. 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 k.A. 
Summe Passiva 272 252 k.A. 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 569  485 k.A. 
   Umsatzerlöse 570 491 k.A. 
   Bestandsveränderungen -1 -6 k.A. 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 k.A. 
Sonstige betriebliche Erträge 43 10 k.A. 
Betriebsleistung 612  494 k.A. 
Betriebsaufwand -605  -490 k.A. 
   Materialaufwand -236 -170 k.A. 
   Personalaufwand -187 -170 k.A. 
   Abschreibungen -6 -5 k.A. 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -175 -146 k.A. 
Betriebsergebnis 8  4 k.A. 
Finanzergebnis -3  -2 k.A. 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 k.A. 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 k.A. 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 k.A. 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 2 k.A. 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 k.A. 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4 -4 k.A. 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 k.A. 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5 2 k.A. 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 k.A. 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 k.A. 
Sonstige Steuern 0 0 k.A. 
Jahresergebnis 4  2 k.A. 
-347-

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0% k.A. 
Anlagenintensität 5,3%  5,0% k.A. 
Abschreibungsquote  40,4% 38,1% k.A. 
Investitionen (TEUR) 0 k.A. k.A. 
Investitionsquote 1,1%  - k.A. 
Liquidität 3. Grades 87,7% 88,3% k.A. 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 k.A. 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 k.A. 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% k.A. 
Bankverbindlichkeiten 0  0 k.A. 
Veränderung Verschuldung -69 -17 k.A. 
Verschuldungsgrad -  - k.A. 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,8%  0,5% k.A. 
Return on Investment (ROI) 1,6% 0,9% k.A. 
Eigenkapitalrentabilität -  - k.A. 
Gesamtkapitalrentabilität 3,2%  2,4% k.A. 
Materialintensität 38,6%  34,4% k.A. 
Rohertrag (TEUR) 333 315 k.A. 
EBIT (TEUR) 8 4 k.A. 
EBITDA (TEUR) 13 9 k.A. 
ROCE 4,3% 3,3% k.A. 
Personal    
Personalintensität 30,6%  34,3% k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 - k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 - k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 k.A. k.A. 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% - k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - - k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - - k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. k.A. k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - k.A. 
Mitarbeiter in Teilzeit - - k.A. 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - k.A. 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41  - k.A. 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - k.A. 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% k.A. 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - k.A. 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-348-

Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
 
Bricht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die „Sanitätshaus am Klinikum GmbH“ wies in 2016 kaum operative Tätigkeit auf.  
 
Die durch die Klinikum Darmstadt GmbH gehaltenen Anteile an der Gesellschaft wurden in 2017 
veräußert. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt daher nicht mehr über eine direkte oder 
indirekte Beteiligung an der Gesellschaft.  
 
 
-349-

SOPHIA Hessen GmbH 
Anschrift: Rheinstraße 67, 64295 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 780 500  
info@sophia-hessen.de 
http://www.sophia-hessen.de/ 
Gründung: 26.01.2009 
Handelsregister:  HRB 87720, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbrin gung, Organisation und Koordination von 
Dienstleistungen im Bereich der sozialen Person enbetreuung und Hilfe im Alltag, insbesondere 
auch unter der Wort-Bildmarke "SOPHIA", sowie Erbringung komplementärer Dienste im Bereich des 
Wohnens im Bundesland Hessen. Die Gesellschaft  ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem 
Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen 
gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
bauverein AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Volkers, Franz Mitglied 4,8 TEUR 
Wagner, Daniela Mitglied 2,4 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich in 2016 auf 7,2 TEUR. 
   
  
-350-

SOPHIA Hessen GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 7  5 4 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 7 5 4 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 244  257 247 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 159 157 123 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 85 100 125 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 1 
Summe Aktiva 252 263 252 
Passiva    
Eigenkapital 25  25 25 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 15  16 14 
Verbindlichkeiten 212  222 213 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 252 263 252 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 114  122 131 
   Umsatzerlöse 114 122 131 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1 4 4 
Betriebsleistung 115  126 134 
Betriebsaufwand -238  -237 -221 
   Materialaufwand -29 -33 -34 
   Personalaufwand -120 -122 -107 
   Abschreibungen -14 -9 -11 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -75 -73 -70 
Betriebsergebnis -123  -111 -87 
Finanzergebnis -7  -8 -8 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7 -8 -8 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -130 -119 -95 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Ergebnisübernahme 130  119 95 
Jahresergebnis 0  0 0 
-351-

SOPHIA Hessen GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 356,5% 457,3% 637,6% 
Anlagenintensität 2,8%  2,1% 1,6% 
Abschreibungsquote  197,3% 159,4% 277,4% 
Investitionen (TEUR) 10 7 9 
Investitionsquote 142,6%  128,0% 232,1% 
Liquidität 3. Grades 107,7% 108,0% 109,0% 
Eigenkapital (TEUR) 25 25 25 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 9,9%  9,5% 9,9% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -1 10 -9 
Verschuldungsgrad 906,7%  951,3% 907,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -114,9%  -97,4% -72,5% 
Return on Investment (ROI) -51,8% -45,2% -37,6% 
Eigenkapitalrentabilität -521,9%  -475,3% -378,6% 
Gesamtkapitalrentabilität -48,9%  -42,3% -34,6% 
Materialintensität 25,4%  26,5% 25,4% 
Rohertrag (TEUR) 84 89 97 
EBIT (TEUR) -123 -111 -87 
EBITDA (TEUR) -109 -103 -76 
ROCE -53,1%  -48,0% -37,5% 
Personal    
Personalintensität 104,2%  97,0% 79,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 3 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4 3 
Frauenanteil Beschäftigte 75,0% 75,0% 66,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 47  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 30 36 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-352-

SOPHIA Hessen GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2016 mi t einem Jahresergebnis vor Verlustübernahme in 
Höhe von - 94,7 TEUR ab, das Ergebnis hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 24,2 TEUR verbes-
sert. 
 
Die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist um 5,1 % auf 371 gesteigert worden. Die durch-
schnittliche Vertragsdauer wird zunehmend kürzer, da die Kunden erst spät die Notwendigkeit für ein 
Notrufsystem sehen. 
 
Dabei ist das Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. Sonstiger betrieblicher Erträge abzgl. Materialaufwand) 
aufgrund gestiegener Umsatzerlöse um 8 TEUR au f 100 TEUR (Vorjahr 92 TEUR) gesteigert worden. 
Der Betriebsaufwand ist um 16 TEUR auf 222 TEUR gesunken. Die um 9 TEUR gestiegene Betriebs-
leistung von 134 TEUR hat jedoch weiterhin nicht ausgereicht, die Kosten zu decken. Das Finanzer-
gebnis beträgt - 8 TEUR und liegt damit auf Vorjahresniveau. 
 
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 11 TEUR auf 252 TEUR gesunken.  
 
Im Geschäftsjahr 2016 ist das Umlaufvermögen ge genüber dem Vorjahr um 10 TEUR auf 247 TEUR 
gesunken. 
 
Innerhalb des Umlaufvermögens ist der Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr um 25 TEUR auf 
125 TEUR angewachsen. Die Forderungen und sons tigen Vermögensgegenstände von 157 TEUR im 
Vorjahr sind um 34 TEUR auf 123 TEUR gesunken und resultieren im Wesentlichen aus der Forderung 
aus Verlustübernahme mit der bauverein AG. Der Anteil der Forderungen und der sonstigen Vermö-
gensgegenstände an der Bilanzsumme beläuft sich auf 48,7 % (Vorjahr: 59,6 %). Investitionen fanden 
im Geschäftsjahr 2016 nicht statt. 
 
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Liquidität war jederzeit gegeben. 
 
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen operat iven Cash Flow – unter Zugrundelegung des Jahres-
ergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen und der Abschreibungen von - 86 TEUR (Vor-
jahr -109 TEUR) erwirtschaftet. 
 
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Sophia Hessen GmbH aufgrund von höheren Teilnehmerzah-
len steigende Umsatzerlöse in Höhe von 162 TEUR. Dennoch wird mit einer leichten Verschlechterung 
des Ergebnisses vor Verlustübernahme auf -105 TEUR gerechnet.  
 
Aufgrund des geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird die Eigenkapital-
quote nahezu unverändert bei 9,9 % bleiben. 
 
Der Beherrschungs- und Gewinnabf ührungsvertrag mit der bauverein AG kann nunmehr frühestens 
zum 31. Dezember 2017 gekündigt werden. Eine Künd igung seitens der bauverein AG wäre bestands-
gefährdend für die Gesellschaft.  
 
Die Gesellschaft ist auf einem weiterhin schwierigen Markt tätig, da die anvisierte Zielgruppe sich im-
mer später für ein Produkt wie SOPHIA entscheidet und damit die Laufzeiten der Verträge kürzer wer-
den. Die zunehmende Affinität der älteren Generation zu modernen Techniken führt allerdings dazu, 
dass wiederum die Akzeptanz ansteigt.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016  der SOPHIA Hessen GmbH Darmstadt durch die 
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, hat zu keinen Einwendun-
gen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
  
 
-353-

SSG Starkenburg Service GmbH 
Anschrift: Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 107 5055 
Gründung: 08.08.2001 
Handelsregister:  HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das 
Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die Serviceleistungen 
können allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch-technische Leistungen 
sowie die Führung der Wirtschaft s- und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen, 
nach Anweisung und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Da es um die zwingend notwen dige Sicherstellung von Dienst-  u. Versorgungsleistungen für das 
Klinikum Darmstadt als Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens  geht, dient die 
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des 
§ 121 HGO gegeben. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Emilia Seniorenresidenz GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gramminger, Prof. Dr. Steffen Mitglied 0 TEUR 
Maurer, Clemens Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
  
-354-

SSG Starkenburg Service GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 263  340 1.070 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 8 4 4 
   Sachanlagen 255 336 309 
   Finanzanlagen 0 0 757 
Umlaufvermögen 4.088  1.923 984 
   Vorräte 95 76 58 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 157 276 168 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 3.836 1.570 758 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  1 0 
Summe Aktiva 4.351 2.264 2.054 
Passiva    
Eigenkapital 841  849 822 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 816 824 797 
Rückstellungen 574  518 549 
Verbindlichkeiten 2.937  896 683 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 4.351 2.264 2.054 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 11.411  11.232 12.460 
   Umsatzerlöse 11.411 11.232 12.460 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 34 13 70 
Betriebsleistung 11.445  11.245 12.530 
Betriebsaufwand -11.321  -11.233 -12.550 
   Materialaufwand -5.283 -5.159 -5.625 
   Personalaufwand -5.328 -5.539 -6.344 
   Abschreibungen -43 -58 -72 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -666 -477 -509 
Betriebsergebnis 124  12 -20 
Finanzergebnis 3  1 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 1 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -1 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 127 12 -21 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4 -4 -4 
Sonstige Steuern -1 0 -2 
Jahresergebnis 121  8 -27 
-355-

SSG Starkenburg Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 319,8% 249,7% 76,8% 
Anlagenintensität 6,0%  15,0% 52,1% 
Abschreibungsquote  16,5% 17,0% 6,7% 
Investitionen (TEUR) 110 135 803 
Investitionsquote 41,8%  39,7% 75,0% 
Liquidität 3. Grades 116,5% 135,9% 79,8% 
Eigenkapital (TEUR) 841 849 822 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 19,3%  37,5% 40,0% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -2.026 -2.040 -213 
Verschuldungsgrad 417,5%  166,6% 149,9% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,1%  0,1% -0,2% 
Return on Investment (ROI) 2,8% 0,4% -1,3% 
Eigenkapitalrentabilität 14,4%  1,0% -3,3% 
Gesamtkapitalrentabilität 2,8%  0,4% -1,3% 
Materialintensität 46,2%  45,9% 44,9% 
Rohertrag (TEUR) 6.128 6.073 6.834 
EBIT (TEUR) 124 12 -20 
EBITDA (TEUR) 167 70 52 
ROCE 3,3% 0,6% -1,9% 
Personal    
Personalintensität 46,6%  49,3% 50,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 101 107 113 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 151 156 172 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 252 263 285 
Frauenanteil Beschäftigte 59,9% 59,3% 60,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 1 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 2 0 0 
Frauenanteil Auszubildende 50,0% - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 127 123 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 62 69 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43  44 47 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  21 21 22 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-356-

SSG Starkenburg Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die Gründung der SSG Starkenburg Service GmbH – nachfolgend „SSG“ genannt - erfolgte zum 8. Au-
gust 2001. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für 
das Klinikum Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen, wobei diese Service-
leistungen allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen, medizinisch-technische und betriebs-
technische Leistungen sowie auch die Führung vo n Wirtschafts- und Versorgungsbereichen umfassen 
können. Die SSG Starkenburg Service GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Emilia 
Seniorenresidenz GmbH (ehemals Krankenhaus-Dienstleistungsgese llschaft Südhessen mbH), Darm-
stadt. Die Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaf t Südhessen mbH wurde am 14. August 2015 auf 
Emilia Seniorenresidenz GmbH umfirmiert. Im Geschäftsjahr 2016 ergaben sich keine Änderungen in 
der Geschäftsführung. 
 
Die Umsatzerlöse der SSG sind im Geschäftsjahr du rch Erhöhung des Leistungsumfangs um 1.228 T€ 
auf 12.460 T€ gestiegen, und liegen somit über dem Vorjahresniveau. 
 
Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vo rjahr um 805 T€ auf insgesamt 6.344 T€ erhöht. 
Dies bedeutet eine Steigerung von 14,54 % gegenüber dem Vorjahr, und ist im Wesentlichen durch die 
Erhöhung der Anzahl von Beschäft igten begründet. Als größte Aufw andsposition nach den Personal-
kosten sind Aufwendungen für bezogene Leistungen angefallen, die um 385 T€ auf 5.294 T€ gestiegen 
sind. Diese beinhalten insbesondere Personalkostenweiterbelastungen der Klinikum Darmstadt GmbH, 
die gegenüber dem Vorjahr um 246 T€ auf 4.082 T€  gesunken sind. Die Materialaufwendungen für 
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich um 81 T€ auf 331 T€ erhöht. 
 
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 27 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss von 8 T€) liegt unter dem erwarte-
ten Ergebnis. Die Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus 
der geringeren Erlössteigerung gegenüber einer höheren Steigerung der Aufwendungen. Zusammen-
fassend ist das Jahresergebnis wegen höherer Pers onal- und Materialaufwendungen geringer als er-
wartet ausgefallen 
 
Die SSG wird weiterhin hauptsächlich ihre Dienstleistungen für die Klinikum Darmstadt Gruppe er-
bringen. Durch die Vergrößerung der Klinikum Darmstadt Gruppe um das Marienhospital wird eine 
zusätzliche positive Ergebnisentwicklung erwartet . Darüber hinaus ist eine Umsatzsteigerung mit 
Dienstleistungen für andere Unternehmen geplant. Die Erbringung der Dienstleistungen für andere 
Unternehmen soll weiter ausgebaut werden. Insgesamt wird mit einem ausgeglichenen Ergebnis für 
2017 gerechnet. 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach de m Schluss des Geschäftsj ahres eingetreten sind, 
liegen nicht vor. Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater-
houseCoopers GmbH bestellt. Die Prüfung ist abgeschlossen und es wurde der uneingeschränkte Be-
stätigungsvermerk erteilt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-357-

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Anschrift: Niersteiner Straße 3 
64289 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 3309-0  
verwaltu ngsverband@gesundheitsamt-dadi.de  
http://www.gesun
dheitsamt-dadi.de 
Gründung: 01.01.1950 
Handelsregister:  keine Eintragung 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben für ihre Gebiete einen 
Zweckverband für ein gemeinsames Gesundheitsamt gebildet. Er ha t die Aufgaben des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes zu erfüllen und dessen Ko sten zu tragen. Der Verband führt den Namen 
"Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg". Er ist eine Körperschaft des öffentlic hen Rechts und berechtigt, Beamte hauptamtlich 
anzustellen. Sitz des Verbandes ist Darmstadt.
 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
   
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung 
 
Zweckverbandsvorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Lück, Rosemarie Vorsitzende - 
Reißer, Rafael stv. Vorsitzender - 
Dahms, Angelika Mitglied - 
Göbel, Dr. Matthias Mitglied - 
Pörtner, Birgit Mitglied - 
Yilmaz, Fatma Mitglied - 
   
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstandes erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund
 der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
   
Verbandsversammlung 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Herbst, Margrit  Vorsitzende -  
Kins, Wilhelm Stadtverordneter stv. Vorsitzender - 
Ahmadi, Farhad Stadtverordneter Mitglied - 
Battenberg, Renate  Mitglied - 
Blaum, Dr. Ursula Stadtverordnete Mitglied - 
Blum, Leif Stadtverordneter Mitglied - 
Desch, Roland Stadtverordneter Mitglied - 
Hoffmann-Maier, Susanne  Mitglied - 
Keil, Marita  Mitglied - 
Larem, Hans-Joachim  Mitglied - 
Ludwig, Alexander  Mitglied - 
Neudert, Eduard  Mitglied - 
Spalt, Karin  Mitglied - 
Thomas, Dr. Werner  Mitglied - 
Tramer, Thomas Stadtverordneter Mitglied - 
Van Dijk, Bärbel  Mitglied - 
   
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet.  
  
-358-

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Bilanz (TEUR)  vorl. 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0  0 0 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 0 0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 0 0 0 
Passiva    
Eigenkapital -145  -23 -67 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -145 -23 -67 
Rückstellungen 0  0 0 
Verbindlichkeiten 145  23 67 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 0 0 0 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) vorl. 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 605  667 668 
   Umsatzerlöse 605 667 668 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 395 394 411 
Betriebsleistung 1.000  1.061 1.079 
Betriebsaufwand -4.098  -4.074 -4.346 
   Materialaufwand -481 -307 -374 
   Personalaufwand -3.375 -3.527 -3.647 
   Abschreibungen -93 -103 -100 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -149 -137 -224 
Betriebsergebnis -3.098  -3.013 -3.267 
Finanzergebnis -40  -39 -28 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -40 -39 -29 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -3.138 -3.052 -3.295 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -3.139  -3.052 -3.295 
-359-

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Kennzahlen* im Überblick vorl. 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität -  - - 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 22 101 47 
Investitionsquote -  - - 
Liquidität 3. Grades 0,0% 0,0% 0,0% 
Eigenkapital (TEUR) -145 -23 -67 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote -  - - 
Bankverbindlichkeiten 18  21 57 
Veränderung Verschuldung 145 -122 43 
Verschuldungsgrad -100,0%  -100,0% -100,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -519,1%  -457,7% -493,4% 
Return on Investment (ROI) - - - 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität -  - - 
Materialintensität 48,1%  28,9% 34,7% 
Rohertrag (TEUR) 124 360 294 
EBIT (TEUR) -3.098 -3.013 -3.267 
EBITDA (TEUR) -3.005 -2.910 -3.166 
Kostendeckungsgrad -24,7%  -26,3% -25,0% 
Personal    
Personalintensität 337,5%  332,5% 338,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 15 18 18 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 55 54 57 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 70 72 75 
Frauenanteil Beschäftigte 78,6% 75,0% 76,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 40 43 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 33 29 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 53  52 52 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 49 49 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 16,7% 16,7% 66,7% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 62,5% 62,5% 43,8% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-360-

Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die Aufgabe des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt 
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg“ besteht in der Erfüllung des öffentlichen Gesundheitsdiens-
tes. Hierzu zählen die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. 
Grundlage für das Handeln des öf fentlichen Gesundheitsdienstes is t das Hessische Gesetz für den 
öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Hierin werden die Aufgaben exakt umrissen. Mitglied bzw. 
Gewährsträger des Zweckverbandes sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darm-
stadt-Dieburg. 
Der Jahresabschluss des Gesundheitsamtes für 2016 liegt zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Betei-
ligungsberichtes noch nicht in der Endfassung vor, daher handelt es sich bei den aufgeführten Daten 
des Geschäftsjahres 2016 um vorläufige Jahresab schlusszahlen. Die aufgeführten Daten der Ge-
schäftsjahre 2014 und 2015 wurden bisher noch nich t geprüft. Die Bilanzdaten für die Geschäftsjahre 
2014 und 2015 konnten ebenfalls noch nicht konkretisiert werden. 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (01.01.2016 – 31 .12.2016) konnte das Gesundheitsamt nach Leis-
tungserbringung ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielen. Dies ist hauptsächlich darin begründet, 
dass für neue Personaleinstellungen die entsprechenden Finanzmittel eingestellt wurden, das Personal 
jedoch erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt den Dienst aufnahm. 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 411 TEUR sind hauptsächlich durch die Zusatzleis-
tungen geprägt, die das Gesundheitsamt von den Verbandsmitgliedern für die Aufrechterhaltung des 
Angebots der AIDS-Beratung sowie der sozialpsychiat rischen Beratung und Koordination erhält. Diese 
Leistungsangebote wurden im Rahmen von zeitlich begrenzten Projekten des Landes Hessen und des 
Bundes ins Leben gerufen. Um die nach Auslaufen der Projekte bereits etablierten und stark genutzten 
Angebote nicht einstellen zu müssen, beschlosse n die Verbandsmitglieder durch zusätzliche Zuwen-
dungen, die weitere Existenz der Dienstleistungen zu sichern. 
Bei den Aufwendungen für Fremdinstandhaltung und für bezogene Leistungen in Höhe von 374 TEUR 
handelt es sich mit 14,4 % um Kosten für die Unte rhaltsreinigung. Die Aufwendungen für Honorare an 
externe Sprachexperten, Ärzte und die Ernährungsberaterin haben einen Anteil von 21,9 % und für 
Laborleistungen wurden 13,1 % aufgewendet. Für Büromaterial und –ausstattung, sowie Geschäftsbe-
darf wurden 9,9 %, für Instandhaltung des Gebäudes und der Außenanlagen wurden 9,6 % ausgege-
ben und die Energiekosten betrugen 13,1 %. Die restlichen 18 % entfielen auf weitere kleinere Positi-
onen, die nicht weiter ins Gewicht fallen. 
Bei der Position „Ergebnisübernahme“ in Höhe von 3.308 TEUR handelt es sich allein um die durch 
die beiden Zweckverbandsmitglieder an das Gesundheitsamt geleistete Verbandsumlage. Der Anteil 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt davon 1.142 TEUR. 
Im Berichtszeitraum ist seit der Einführung der Doppik als bestandsgefährdendes Risiko die Auflösung 
von Rückstellungen zu nennen, die mittelbar zu ei ner Verringerung des Finanzmittelbestandes führt. 
Dies war allein in 2016 ein Betrag in Höhe von 47 TEUR. 
Aufgrund der Einstellung weiteren Personals (1 Ärztin, 2 Arzthelferin und 1 Verwaltungsangestellte) 
und einer Tarifsteigerung in Höhe von 2,4 %, muss te die Gesamtumlage um 22 TEUR (0,67%) erhöht 
werden. Diese niedrigere Anhebung der Umlage war nur möglich, aufgrund eines erhöhten Aufkom-
mens an Gebühreneinnahmen. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheits-
amt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg“ für das Jahr 2016 wird von dem 
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg, nach Prüfung der Haushaltsjahre 2011 bis 2015, 
durchgeführt. Der Jahresabschluss für 2010 wurde in 2017 abschließend geprüft, so dass die weiteren 
Abschlüsse nun nachgeholt werden sollen. 
Auch wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Mehrheitsbeteiligung an dem Zweckverband hat, 
so wird dennoch der Darmstädter Beteiligungskodex angewendet. 
Die jeweiligen Entsprechenserklärungen für die Gesc häftsjahre 2012 bis 2015 sind erfolgt und auch 
dem Beteiligungsmanagement der Stadt Darmstadt zugestellt worden. Die Entsprechenserklärung 
wurde fertig gestellt und soll vom Vorstand des Ve rwaltungsverbandes in seiner nächsten Sitzung be-
schlossen werden. 
 
 
 
 
 
-361-

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-363-

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Anschrift: Schlossgraben  1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 7809 900 
info@centralstation-darmstadt.de 
www.centralstation-darmstadt.de 
Gründung: 01.01.2014 
Handelsregister:  HRB 93116, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung von Kultur und Kunst in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck mit der Durchführung von 
Konzert- und Theaterveranstaltungen und sonstigen Darbietungen aus den Bereichen der Musik, 
Literatur und darstellender Kunst in dem Gebäude und auf dem Vorplatz der HEAG Halle B. Mit den 
Veranstaltungen des Unternehmens soll in Darm stadt ein Kulturmittelpu nkt von überregionaler 
Bedeutung in der Region Rhein-Main-Neckar erhalten und weiterentwickelt werden. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Wöhler, Lars Vorsitzender 0 TEUR 
Heinigk, Meike Mitglied 75,4 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2016 in Summe auf 75,4 
TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 0 TEUR  
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger  Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Kraft, Otmar  Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Milewski, Sabine  Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
  
-364-

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 544  540 484 
   Vorräte 0 0 14 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 383 458 353 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 161 82 117 
Rechnungsabgrenzungsposten 4  3 14 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 2 
Summe Aktiva 547 544 500 
Passiva    
Eigenkapital 24  24 0 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -1 -1 -27 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 2 
Rückstellungen 165  128 74 
Verbindlichkeiten 269  389 420 
Rechnungsabgrenzungsposten 89  3 7 
Summe Passiva 547 544 500 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.229  1.801 2.313 
   Umsatzerlöse 1.229 1.801 2.298 
   Bestandsveränderungen 0 0 14 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.008 1.199 790 
Betriebsleistung 2.236  3.000 3.103 
Betriebsaufwand -2.237  -3.001 -3.129 
   Materialaufwand -768 -1.150 -1.479 
   Personalaufwand -648 -749 -807 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -821 -1.102 -843 
Betriebsergebnis 0  -1 -26 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 -1 -26 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -1  -1 -26 
-365-

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -  - - 
Liquidität 3. Grades 125,4% 104,5% 98,0% 
Eigenkapital (TEUR) 24 24 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 4,4%  4,4% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 269 120 31 
Verschuldungsgrad >1000%  >1000% - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -0,1%  0,0% -1,1% 
Return on Investment (ROI) -0,1% -0,1% -5,2% 
Eigenkapitalrentabilität -2,6%  -2,9% - 
Gesamtkapitalrentabilität -0,1%  -0,1% -5,2% 
Materialintensität 34,3%  38,3% 47,7% 
Rohertrag (TEUR) 461 651 833 
EBIT (TEUR) 0 -1 -26 
EBITDA (TEUR) 0 -1 -26 
Kostendeckungsgrad -100,0%  -100,0% -99,2% 
Personal    
Personalintensität 29,0%  25,0% 26,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 12 6 7 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 5 6 8 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 12 15 
Frauenanteil Beschäftigte 29,4% 50,0% 53,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 1 1 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 1 1 0 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 6 7 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44  34 41 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  36 58 54 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 44,4% 44,4% 44,4% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - Ja Ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - Ja Ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - Ja Ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - Ja Ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - Ja Ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-366-

Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Centralstation bucht und plant federführend das Ku lturprogramm, netzwerkt und kooperiert hier sowohl 
mit lokalen als auch mit überregionalen Partnern und zeigt sich offen für Weiterentwicklungen und Neues. 
Ein wichtiger Kooperationspartner in  der Wissenschaftsstadt ist das Staatstheater Darmstadt, welches die 
Centralstation regelmäßig unterjährig anmietet, um dort größere Veranstaltungen durchzuführen. Die Ti-
cketerlöse konnten zwar gegenüber dem Vorjahr um 23,8 % gesteigert werden, es gab jedoch nach der 
Sommerpause in 2016 einen starken Rückgang der Besucherfrequenz bei den Partyformaten. Insgesamt 
12.000 weniger Besucher im Vergleich zum Vorjahr und damit Mindereinnahmen bei den Ticketerlösen 
durch entgangene Eintrittsgelder von TEUR 72 mussten verkraftet werden. Die Erlöse aus Produktion sind 
dem Rückgang von Veranstaltungen mit den Kulturfr eunden, dem Staatstheater und den Frizzpartys ge-
schuldet. Das Firmenkundengeschäft konnte zwar ausg eweitet werden, dies war jedoch nicht ausreichend, 
Mindereinnahmen in den anderen Segmenten vollständ ig zu kompensieren. Auch konnten bestimmte Cor-
porate Events nicht für die Centralstation gewonnen werden, was in Teilen auch an der noch ausstehenden 
Toilettensanierung in der Centralstation lag. Die Um satzpacht der Gastronomie ist spürbar gegenüber Plan 
zurückgegangen, was maßgeblich mit dem vollständigen Wegfall der Umsatzpacht aus der Tagesgastrono-
mie in 2016 zusammenhängt. Die Servicegebühren entwickeln sich proportional zu den Ticketerlösen. 
Im Geschäftsjahr 2016 wurde der Betriebskostenzuschuss in Höhe von TEUR 475 vollständig ausgeschöpft. 
Einnahmen gegenüber Anzeigenkunden blieben hinter den Erwartungen zurück. 
Gegenüber den Umsatzerlösen stiegen die Materialau fwendungen überproportional. Die höheren Aufwen-
dungen sind einer höheren Veranstaltungsdichte und gestiegenen Gagen, Agenturprovisionen, Künstlercate-
ring, Hotelkosten, etc. geschuldet. Durch den krankh eitsbedingten längeren Ausfall eines Veranstaltungs-
technikers mussten freie Techniker zum Einsatz kommen. Pers onalaufwand und sonstige betriebliche Auf-
wendungen liegen unter dem Planan satz. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2016 einen nicht durch Eigen-
kapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2,5 aus. 
Bereits Ende 2016 wurden geeignete Maßnahmen wie Ko steneinsparungen innerhalb des Materialaufwan-
des und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie die Überarbeitung der Veranstaltungsformate 
eingeleitet, um die Ergebnissituation zu verbessern . Der Gesellschafter hat im Jahr 2017 einen Rangrück-
tritt für seine Forderungen zum 31. Dezember 2016 in Höhe von TEUR 43 erklärt und hat angekündigt, im 
Jahr 2017 das Eigenkapital zu stärken. 
Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2016 insgesamt um TEUR 121 gesteigert werden. Ausschlag-
gebend hierfür waren gestiegene Ticketerlöse und Se rvicegebühren. Umsätze aus Produktion, Gastronomie 
und Anzeigen waren rückläufig. Die sonstigen betriebl ichen Erträge beinhalten im Wesentlichen den Be-
triebskostenzuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstad t TEUR 475 (VJ: TEUR 475), periodenfremde Erträ-
ge TEUR 24 (VJ: TEUR 27) und Weiterberechnungen an  die Wissenschaftsstadt Darmstadt gem.  Nutzungs-
überlassungsvertrag vom 01.04.2014 in Höhe von TEUR  279 (VJ: TEUR 312). Die Materialaufwendungen 
betragen 1.479 TEUR (VJ: TEUR 1.285). Die Grunds tücksaufwendungen konnten insgesamt um mehr als 
5% gesenkt werden.  
Den kurzfristigen Fremdmitteln von TEUR 501 (VJ: TE UR 520) steht kurzfristiges Vermögen in Höhe von 
TEUR 498 (VJ: TEUR 544) gegenüber. Durch die Ausg leichszahlungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
war die Liquidität im Berichtszeitraum gesichert. 
Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forde rungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 245 
(VJ: TEUR 283), Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 58 (VJ: TEUR 137), aus unferti-
gen Leistungen TEUR 14 (VJ: TEUR 0) und liquiden Mitteln TEUR 117 (VJ: TEUR 82). Verbindlichkeiten 
bestehen insbesondere aus Lieferungen und Leistungen  TEUR  111  (VJ: TEUR 160) und Verbindlichkeiten 
gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 67 (VJ: TEUR 51) mit einer Restlaufzeit von weniger 
als einem Jahr. Unter den erhaltenen Anzahlungen sind Ticketeinnahmen für die Folgejahre in Höhe von 
TEUR 202 (VJ: TEUR 134) ausgewiesen. Die gebildeten Rückstellungen dienen zur Absicherung von Urlaub, 
Mehrarbeit, Jahresabschluss sowie ausstehenden Rechnungen. 
Die Wettbewerbssituation der Centralstation Veransta ltungs-GmbH wird auf einem konstant hohen Niveau 
verbleiben. Das Veranstaltungsprofil wird von der Ges chäftsführung vorgegeben. Die Erlöse im Zusammen-
hang mit der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung re ichen nicht aus, um die Aufwendungen der gemein-
wirtschaftlichen Tätigkeit auszugleichen. Das Defizit wird mit Einnahmen aus nicht DAWI-Tätigkeiten teil-
weise ausgeglichen. 
Die Centralstation Veranstaltungs-GmbH ist darauf an gewiesen, dass in Zukunft ein Ausgleichsbetrag zur 
Erfüllung der Gemeinwohlinteressen von der Wissenschaf tsstadt Darmstadt in ausreichender Höhe zur Ver-
fügung gestellt wird. 
Die Prüfung durch die PricewaterhouseCoopers GmbH, Wi rtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt hat zu 
keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 
2016 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts noch nicht abgegeben werden, ist jedoch fest 
eingeplant. 
 
 
 
 
 
-367-

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71  
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151 / 132 974 sowie 
sportamt@darmstadt.de sowie 
http://www.darmstadt.de/ 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister:  -
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Das Nordbad, das Schul- und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das Mühltalbad 
Eberstadt und das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit 
(Sondervermögen mi t Sonderrechnung) im Sinne des Eigenb etriebsgesetzes geführt. Für das 
Jugendstilbad besteht ein Betriebsführungsvertrag mit einem priv aten Betreiber. Der Eigenbetrieb 
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und  ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und 
Nebengeschäfte betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite n gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Rasch, Torsten 1. Betriebsleitung - 
Konradt, Beate Kfm. Betriebsleitung - 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezog in 2016 ihre Bezüge im Rahmen ihrere Tätigkeit in der 
Kernverwaltung. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Desch, Roland Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Egner, Inge Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Krämer, Philip Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Mohr, Melanie Personalrätin Mitglied 0 TEUR 
Molter, Dr. Dierk Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Pörtner, Birgit Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Röder, Moritz Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Sigmund, Olaf Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
-368-

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 46.584  46.054 45.467 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 4 5 
   Sachanlagen 23.358 22.823 22.236 
   Finanzanlagen 23.226 23.226 23.226 
Umlaufvermögen 16.638  16.518 17.565 
   Vorräte 3 5 7 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 16.275 15.975 16.906 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 360 539 653 
Rechnungsabgrenzungsposten 6  31 132 
Summe Aktiva 63.228 62.603 63.164 
Passiva    
Eigenkapital 47.656  48.306 49.374 
   Gezeichnetes Kapital 17.000 17.000 17.000 
   Kapitalrücklagen 33.132 33.417 31.895 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis -2.475 -2.111 480 
Sonderposten 1.291  1.269 1.242 
Rückstellungen 1.578  1.402 1.623 
Verbindlichkeiten 12.702  11.626 10.924 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 63.228 62.603 63.164 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 3.679  4.005 3.975 
   Umsatzerlöse 3.679 4.005 3.975 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 75 722 743 
Betriebsleistung 3.754  4.726 4.718 
Betriebsaufwand -7.791  -8.777 -7.980 
   Materialaufwand -4.146 -4.057 -4.358 
   Personalaufwand -2.114 -2.360 -2.344 
   Abschreibungen -933 -933 -932 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -598 -1.427 -346 
Betriebsergebnis -4.037  -4.050 -3.262 
Finanzergebnis -326  593 -227 
   Erträge aus Beteiligungen 0 894 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 217 196 187 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -543 -498 -413 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.362 -3.457 -3.489 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -25 -32 -32 
Ergebnisübernahme 4.564  3.853 0 
Jahresergebnis 176  364 -3.520 
-369-

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 127,9% 128,7% 132,8% 
Anlagenintensität 73,7%  73,6% 72,0% 
Abschreibungsquote  2,0% 2,0% 2,1% 
Investitionen (TEUR) 57 398 344 
Investitionsquote 0,1%  0,9% 0,8% 
Liquidität 3. Grades 699,6% 794,2% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 47.656 48.306 49.374 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 17.000 17.000 17.000 
Eigenkapitalquote 75,4%  77,2% 78,2% 
Bankverbindlichkeiten 11.384  10.351 10.400 
Veränderung Verschuldung -787 -1.076 -702 
Verschuldungsgrad 32,9%  29,8% 28,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -119,3%  -87,1% -88,6% 
Return on Investment (ROI) -6,9% -5,6% -5,6% 
Eigenkapitalrentabilität -9,2%  -7,2% -7,1% 
Gesamtkapitalrentabilität -6,1%  -4,8% -4,9% 
Materialintensität 110,4%  85,8% 92,4% 
Rohertrag (TEUR) -467 -52 -383 
EBIT (TEUR) -4.037 -3.156 -3.262 
EBITDA (TEUR) -3.104 -2.223 -2.330 
Kostendeckungsgrad -54,8%  -70,3% -64,8% 
Personal    
Personalintensität 56,3%  49,9% 49,7% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 32 34 35 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 26 28 29 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 58 62 64 
Frauenanteil Beschäftigte 44,8% 45,2% 45,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 3 3 3 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 1 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 3 3 4 
Frauenanteil Auszubildende 0,0% 0,0% 25,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 30 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 18 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46  45 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  35 36 34 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 41,7% 46,2% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-370-

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Aufstellung und Umsetzung des Wirtschaftsplanes st ehen aufgrund der weiterhin angespannten finan-
ziellen Situation des städtischen Gesamthaushaltes unter restriktiver Grundausrichtung.  
 
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen 2016 mit 373.000 Besuchern um 103.000 Badegästen  
(- 28 %) aufgrund der nur im Spätsommer günstigen Wetterbedingungen erheblich unter dem Vorjah-
resergebnis von 476.000 Badegästen. 
 
Die Hallenbäder wurden 2016 von rund 302.000 Bade gästen (Öffentlichkeit, Schulen und Vereine) 
besucht, das ist gegenüber dem Vorjahr (303.000) ei n leichter Rückgang (- 1%). Im Jugendstilbad 
waren mit 227.000 rund 5.000 Besucher (+ 2%) mehr als im Vorjahr (222.000) zu verzeichnen. Der 
Zuspruch bleibt auf hohem Niveau. 
 
Das vorläufige Jahresergebnis beträgt -3.520 TEUR  (vor Verlustzuweisung) und hat sich gegenüber 
dem Vorjahr geringfügig verschlechtert, da in 2016  vermehrt Reparaturen nötig und die Erträge aus 
Eintritten nach dem sehr guten Sommer 2015 im Berichtsjahr geringer waren.  
Die Verlustzuweisung (4 Mio. EUR) wird dem Eigenkapital zugerechnet. 
 
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, dass 
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Eine strukturelle Unterdeckung wird in Kauf genommen, um das 
breitgefächerte Sport- und Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeutung anbieten zu können.  
 
Anfang 2017 wurde eine moderate Preisanpassung beschlossen, um den Zuschussbedarf nicht weiter 
steigen zu lassen. 
 
Mit Beschluss zum Neubau Nordbad wurde die Finanzierung angepasst. Für die planerische Vorberei-
tung wurden im Finanzhaushalt Mittel in Anspruch genommen. Das Projekt Baulich-Technische Sanie-
rung des Eberstädter Mühltalbades wurde aus finanziellen Gründen verschoben, ebenso die vorgese-
hene Sanierung des Kinderbeckens am Großen Woog. 
 
Die Gewässersanierung Großer Woog bestehend aus dem Bau einer Vorsperre, Maßnahmen des 
Hochwasserschutzes (Schiebersanierung) und En tschlammung wurden durch die Genehmigungsbe-
hörden gestattet. Die Maßnahme wurde beauftra gt und nach Abschluss der Sommersaison 2016 be-
gonnen. Die Arbeiten waren bis zum Beginn der Sommersaison im Mai 2017 abgeschlossen.  
 
Für 2017 stehen im Eigenbetrieb Bäder die Genehmigungsplanung zum Neubau Nordbad und der 
Baubeginn an. Als Projekt mit 2. Priorität ist die Baulich-Technische Sanierung des Eberstädter Mühl-
talbades weiter zu verfolgen.  
 
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen weiterhin bei den technisch veralteten Hallenbä-
dern Nordbad und Schul- und Trainingsbad im hohen Aufwand für Energie sowie der Instandhaltung 
der technischen Anlagen. Mit der Beschlussfassung zum Neubau Nordbad, verbunden mit dem Weg-
fall des Trainingsbades, wurden die Weichen zur Risikominimierung dieser Bäder gestellt. Das Projekt 
wird geleitet vom Eigenbetrieb Immobilienmanagemen t, eine externe Projektsteuerung wird diesen 
Prozess unterstützen und begleiten. 
 
 
Die Prüfung des Geschäftsjahres 2015 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche 
GmbH erhielt einen uneingeschränkten Bestätigun gsvermerk. Die Prüfung des Jahresabschlusses 
2016 erfolgt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC (PricewaterhouseCoopers, Frankfurt) und 
ist zum Zeitpunkt der Berichtserstellung noch nicht abgeschlossen. Es handelt sich daher bei den in 
der Gewinn- und Verlustrechnung dargelegten Werten um vorläufige Daten.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde von der Betriebskommission im Mai 2017 abgegeben. 
 
-371-

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Anschrift: Frankfurter Straße 71 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 13 33 34 sowie 
http://www.darmstadt.de 
Gründung: 01.01.1991 
Handelsregister:  -  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Das Institut Mathildenhöhe, der Hochzeitsturm, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst-
Ludwig-Haus), das Haus Deiters, die Akademie für Tonkunst, die Halle B (Centralstation), die 
Volkshochschule, die Stadtbibliothek, das Haus Glückert, das Haus Olbrich, das Multikulturelle 
Zentrum Bessunger Knabenschule, das Literaturhaus, das Atelierhaus Darmstadt, der 
Künstlerbahnhof Wixhausen und das Georg-Moller-Haus werden als ein Betrieb ohne eigene 
Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes 
geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die Fö rderung von Literatur, Theater und Musik. Der 
Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck förder nden und ihn wirtschaftlich berührenden Hilfs- 
und Nebengeschäfte betreiben. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite n gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt, bz w. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 
1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hünnekens, Prof. Dr. Ludger 1. Betriebsleitung - 
Baum, Bernhard Kfm. Betriebsleitung - 
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Betriebsleitung erhielt ihre Bezüge im Geschäftsjahr 2016 im Rahmen ihrer Tätigkeit in der 
Kernverwaltung. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Barth, Jürgen Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Dreiseitel, Sigrid  Mitglied 0 TEUR 
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete  Mitglied 0 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Huxhorn, Daniela  Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied 0 TEUR 
Tramer, Thomas Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge. 
  
-372-

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 72.745  74.175 74.474 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.710 2.630 2.553 
   Sachanlagen 25.152 26.661 27.038 
   Finanzanlagen 44.884 44.884 44.884 
Umlaufvermögen 12.458  12.664 10.863 
   Vorräte 97 95 95 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 11.998 12.019 10.536 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 363 550 233 
Rechnungsabgrenzungsposten 34  30 32 
Summe Aktiva 85.237 86.869 85.370 
Passiva    
Eigenkapital 70.302  72.363 70.757 
   Gezeichnetes Kapital 15.500 15.500 15.500 
   Kapitalrücklagen 86.797 78.277 78.291 
   Gewinnrücklage -32.335 -23.224 -21.392 
   Bilanzergebnis 339 1.809 -1.642 
Sonderposten 117  166 160 
Rückstellungen 5.508  5.343 5.105 
Verbindlichkeiten 9.310  8.998 9.348 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 85.237 86.869 85.370 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    Gesamtleistung 4.208  3.838 2.427 
   Umsatzerlöse 4.180 3.838 2.427 
   Bestandsveränderungen 27 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.929 3.698 2.075 
Betriebsleistung 6.137  7.536 4.502 
Betriebsaufwand -15.636  -15.920 -15.128 
   Materialaufwand -3.423 -3.180 -2.539 
   Personalaufwand -8.359 -8.622 -8.477 
   Abschreibungen -1.101 -1.125 -1.113 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.753 -2.993 -2.999 
Betriebsergebnis -9.499  -8.384 -10.626 
Finanzergebnis 1.333  4.826 237 
   Erträge aus Beteiligungen 1.867 5.273 567 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68 83 12 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -603 -531 -342 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.166 -3.558 -10.389 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -2 -2 -2 
Ergebnisübernahme 8.508  5.370 8.750 
Jahresergebnis 339  1.809 -1.642 
-373-

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Kennzahlen* im Überblick 2014 vorl. 2015 vorl. 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 113,6% 112,9% 110,7% 
Anlagenintensität 85,3%  85,4% 87,2% 
Abschreibungsquote  1,5% 1,5% 1,5% 
Investitionen (TEUR) 1.607 2.340 1.407 
Investitionsquote 2,2%  3,2% 1,9% 
Liquidität 3. Grades 508,3% 423,1% 389,8% 
Eigenkapital (TEUR) 70.302 72.363 70.757 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 15.500 15.500 15.500 
Eigenkapitalquote 82,5%  83,3% 82,9% 
Bankverbindlichkeiten 8.580  7.451 7.769 
Veränderung Verschuldung -956 -312 350 
Verschuldungsgrad 21,3%  20,1% 20,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -194,1%  -92,8% -428,2% 
Return on Investment (ROI) -9,6% -4,1% -12,2% 
Eigenkapitalrentabilität -11,6%  -4,9% -14,7% 
Gesamtkapitalrentabilität -8,9%  -3,5% -11,8% 
Materialintensität 55,8%  42,2% 56,4% 
Rohertrag (TEUR) 785 659 -112 
EBIT (TEUR) -7.632 -3.110 -10.059 
EBITDA (TEUR) -6.531 -1.985 -8.946 
Kostendeckungsgrad -53,7%  -83,8% -34,4% 
Personal    
Personalintensität 136,2%  114,4% 188,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 77 75 75 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 140 132 130 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 217 207 205 
Frauenanteil Beschäftigte 64,5% 63,8% 63,4% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 5 6 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 4 5 6 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - 160 158 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 61 66 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50  50 50 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  38 41 40 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 41,7% 41,7% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-374-

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
Die Stärken des Eigenbetriebs Kulturinstitute liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen öffentlichen 
Veranstaltungen und in der Breite von geförderten kulturellen Projekte n im privatrechtlich organisier-
ten Bereich. Überregional anerka nnte Kulturinstitute der Literatur, der darstellenden und bildenden 
Kunst und der Musik sind Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Mit einer auf alle Bürgerinnen und Bürger ausgerichteten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit 
ihrem Eigenbetrieb auf ein Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten 
und unterstützt dieses durch weitreichende Kulturförderung. 
 
Zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kulturve reinen, Initiativen und einer freien Kulturszene 
wird versucht, ein breites Spektrum zu erreichen. Um diesem Ziel, auch in Hinblick auf die Daseins-
vorsorge Rechnung zu tragen, besteht der Eigenbetrieb aus verschiedenen Betriebszweigen. 
 
Die dafür erforderlichen Mittel kann der Eigenbetrieb aber nicht in ausreichendem Maße selbst erwirt-
schaften, weshalb er auf Zuweisungen aus dem städ tischen Kernhaushalt angewiesen ist. Insofern 
bestimmte, wie auch bereits in de n vorangegangenen Jahren, die finanzielle Situation des städtischen 
Haushaltes die Planungen des Eigenbetriebs für 201 5. Die städtischen Vorgaben zur Haushaltskonso-
lidierung galten somit auch für den Eigenbetrieb, wonach vorgesehene Mehraufwendungen durch Ein-
sparungen oder Mehrerträge zu kompensieren sind. Darüber hinaus galt für die Haushaltsabwicklung 
eine Einsparvorgabe von 10% bei den etatisierten Mittel für Sach- und Dienstleistungen bzw. 20% bei 
den Zuschüssen. 
 
Diesen Einsparungen auf der Aufwandsseite stande n allerdings auch Mindereinnahmen auf der Er-
tragsseite gegenüber, da wie in den Vorjahren weder die Stadtbibliothek noch die Musikschule der 
Akademie für Tonkunst, die Volkshochschule oder das Institut Mathildenhöhe einschließlich Museum 
Künstlerkolonie die geplanten Umsätze erzielen konnte. 
 
Auch bei den Ausschüttungen blieben die Erträge mit rd. 200 T€ hinter dem geplanten Ansatz zurück. 
 
Auch in 2016 war es nicht möglich, die Sanierungsmaßnahme der Ausstellungshallen auf der Mathil-
denhöhe grundhaft zu beginnen. Die Ursache hier für waren die bereits im Vorjahr begonnenen und 
inzwischen abgeschlossenen Abstimmungen im Rahmen der Bewerbung zum Weltkulturerbe. Im Er-
gebnis dessen kam es zu Umplanungen hinsichtlich der Fenster und Fassaden. Ebenso wurde wieder 
ein Café sowie ein neuer Zwischenbau in die Baumaßnahme aufgenommen wurden. Zusammen mit 
der kompletten Erneuerung der Haustechnik wurden dafür zusätzliche Mittel von 7,2 Mio. € bewilligt. 
Die Wiedereröffnung wird sich dadurch aber in den Herbst 2018 verschieben. 
 
Für die im Vorjahr mit Blick auf die Bewerbun g des Ensembles „Mathildenhöhe“ zum UNESCO-
Weltkulturerbe übernommenen Immobilien „Haus Glüc kert“ und „Haus Olbrich“ wurden nach Aus- 
bzw. Umzug der Mieter die Planungen für die an stehenden Sanierungsmaßnahmen begonnen. Dies 
trifft auch auf das Haus Deiters zu. 
 
Begonnen wurde im März 2016 mit der baulichen Umsetzung der Sanier ungsmaßnahme „Georg-
Moller-Haus“, wofür insgesamt rd. 3,1 Mio. € zur Verfügung stehen. Hieran beteiligt sich der Miteigen-
tümer, die Freimaurerloge, zu 20 %. Schwerpunkt der Sanierung sind die Vorgaben zum Brandschutz, 
barrierefreie Nutzungsmöglichkeiten und energetische Maßnahmen zur Minimierung des Energiever-
brauchs. Hierzu gehört auch die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes. 
Die Wiedereröffnung des Theaterbetriebs erfolgt im September 2017. Die Sanierungsmaßnahme wird 
mit Wiederherstellung des Außenbereichs im Winter 2017 abgeschlossen.  
 
Unter der Prämisse eines Verlustausgleiches durc h den Kernhaushalt der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt sieht die Betriebsleitung insgesamt keine best andsgefährdeten Risiken. Gleichwohl ist anzumer-
ken, dass die angespannte Finanzlage der Stadt auch in den folgenden Jahren die wirtschaftliche Lage 
des Eigenbetriebs beeinflussen wird. 
 
Für 2016 liegt ein geprüfter Jahresabschluss noch nicht vor. 
 
Abschließend ist anzumerken, dass der Darmstädter Beteiligungskodex ab dem Geschäftsjahr 2012  
angewendet wird. Eine Entsprechenserklärung für 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungs-
berichtes abgegeben. 
 
-375-

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: Kulturfreunde@heag.de  
Gründung: 19.12.2002 
Handelsregister:  HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 
Abschnitts  "Steuerbegünstigte Zwecke" der Ab gabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die 
Förderung von Kunst und Kultur. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Verwaltungsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Bachmann, Iris Mitglied 6,4 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich in 2016 auf 6,4 TEUR.
 
   
Verwaltungsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Hoschek, Dr. Markus  Mitglied 0 TEUR 
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL Mitglied 0 TEUR 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Verwaltungsrates 
Die Verwaltungsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
  
-376-

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.887  1.779 1.300 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 1.887 1.779 1.300 
Umlaufvermögen 383  382 839 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 21 21 21 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 362 362 819 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 2.270 2.161 2.139 
Passiva    
Eigenkapital 2.270  2.161 2.134 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 2.000 2.000 2.000 
   Gewinnrücklage 209 111 79 
   Bilanzergebnis 36 25 30 
Rückstellungen 0  0 5 
Verbindlichkeiten 0  0 0 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 2.270 2.161 2.139 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 24 
Betriebsleistung 0  0 24 
Betriebsaufwand -61  -49 -95 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand -8 -8 -8 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -54 -41 -88 
Betriebsergebnis -61  -48 -72 
Finanzergebnis 60  -60 45 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 30 38 35 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30 10 10 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -108 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1 -109 -27 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -1  -109 -27 
-377-

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 120,3% 121,5% 164,2% 
Anlagenintensität 83,1%  82,3% 60,8% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades >1000% >1000% >1000% 
Eigenkapital (TEUR) 2.270 2.161 2.134 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 100,0%  100,0% 99,7% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -3 0 0 
Verschuldungsgrad 0,0%  0,0% 0,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  - - 
Return on Investment (ROI) -0,1% -5,0% -1,3% 
Eigenkapitalrentabilität -0,1%  -5,0% -1,3% 
Gesamtkapitalrentabilität -0,1%  -5,0% -1,3% 
Materialintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) 0 0 0 
EBIT (TEUR) -32 -11 -37 
EBITDA (TEUR) -32 -11 -37 
ROCE -0,1% -5,0% -1,3% 
Personal    
Personalintensität >1.000%  >1.000% 32,1% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 - 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0%  100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-378-

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH ist eine 100%-ige Beteiligungsgesellschaft 
der HEAG Holding AG – Beteili gungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), 
Darmstadt, zur Förderung von Kunst und Kultur. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar 
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 
(AO). 
 
Auch im Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Förder ung von Kunst und Kultur. Das Eigenkapital der 
Gesellschaft ist in mündelsicheren Geldanlagen angelegt. Die Gewinnrücklagen (freie Rücklage i. S. 
des § 58 Nr. 7 AO) beträgt rd. 79 TEUR. Im Jahr 2017 wird die Förderung von Kunst und Kultur mit 
voraussichtlich rd. 18 TEUR erfolgen. 
 
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 21. Oktober 2013 wurde die Gesellschaft ab 
dem Geschäftsjahr 2013 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss 
und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalg esellschaften geltenden Vorschriften des Dritten 
Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu lassen. Für diesen Zeitraum wird 
das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darm stadt mit der Prüfung des Jahresabschlusses 
beauftragt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskode x wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
-379-

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Anschrift: Luisenplatz 5, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 134 530  
information@darmstadt.de  
http://www.darmstadt-marketing.de/ 
Gründung: 18.07.2006 
Handelsregister:  HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist die Koordination, Du rchführung und Umsetzung von Aktivitäten und 
Maßnahmen des Stadt- und Touristikmarketings in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dazu 
gehören insbesondere die Erarbeitung von grundlegenden Marketingstrategien, die 
Konzeptionierung, Anregung und Durchführung vo n Maßnahmen zur Image- und Stadtwerbung, die 
Koordination von öffentlichkei tswirksamen Maßnahmen privater  und öffentlicher Unternehmen 
sowie der Stadt, die touristische Vermarktung der Destination Darmstadt, in Kooperation mit dem 
Darmstadt Citymarketing e. V. und dessen Gremien, die Übernahme von operativen Aufgaben für 
das Citymarketing, Kooperation mit den Gewerbevereinen sowie deren fachliche Betreuung und 
Beratung im Stadtmarketing sowie die Beteilig ung an übergreifenden Werbemaßnahmen der 
Region. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 1,92%  
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Herdel, Anja Mitglied 92,5 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Bezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 92,5 TEUR. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR 
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR 
Bachmann, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Schäven, Birgit  Mitglied 0 TEUR 
Umberti, Santi Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
An den Aufsichtsrat wurden im Berichtsjahr keine Bezüge geleistet. 
  
-380-

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 36  70 93 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 13 57 81 
   Sachanlagen 23 14 12 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 407  381 773 
   Vorräte 19 22 30 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 74 56 183 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 314 303 560 
Rechnungsabgrenzungsposten 26  19 15 
Summe Aktiva 469 470 881 
Passiva    
Eigenkapital 100  9 39 
   Gezeichnetes Kapital 50 50 50 
   Kapitalrücklagen 8.600 9.454 9.884 
   Gewinnrücklage -7.716 -8.773 -9.298 
   Bilanzergebnis -834 -722 -597 
Rückstellungen 144  224 378 
Verbindlichkeiten 226  237 463 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 469 470 881 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 773  911 1.231 
   Umsatzerlöse 708 1.090 1.231 
   Bestandsveränderungen 64 -180 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 50 61 59 
Betriebsleistung 823  971 1.290 
Betriebsaufwand -1.654  -1.694 -1.887 
   Materialaufwand -545 -593 -681 
   Personalaufwand -674 -699 -738 
   Abschreibungen -25 -17 -36 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -410 -385 -432 
Betriebsergebnis -831  -723 -596 
Finanzergebnis -3  1 1 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 1 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen -5 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -834 -722 -596 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 -1 
Jahresergebnis -834  -722 -597 
-381-

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 277,2% 13,1% 41,8% 
Anlagenintensität 7,7%  14,9% 10,6% 
Abschreibungsquote  68,8% 23,8% 38,2% 
Investitionen (TEUR) 16 57 59 
Investitionsquote 44,4%  81,2% 62,9% 
Liquidität 3. Grades 110,1% 82,7% 91,8% 
Eigenkapital (TEUR) 100 9 39 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 50 50 50 
Eigenkapitalquote 21,3%  2,0% 4,4% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 59 11 227 
Verschuldungsgrad 370,1%  >1000% >1000% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -107,9%  -79,3% -48,5% 
Return on Investment (ROI) -177,8% -153,5% -67,8% 
Eigenkapitalrentabilität -835,7%  <-1000% <-1000% 
Gesamtkapitalrentabilität -177,8%  -153,5% -67,8% 
Materialintensität 66,3%  61,0% 52,8% 
Rohertrag (TEUR) 227 318 551 
EBIT (TEUR) -831 -723 -596 
EBITDA (TEUR) -806 -706 -561 
Kostendeckungsgrad -50,0%  -57,4% -68,4% 
Personal    
Personalintensität 81,9%  72,0% 57,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 17 17 13 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 17 17 13 
Frauenanteil Beschäftigte 100,0% 100,0% 100,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 4 5 6 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 4 5 6 
Frauenanteil Auszubildende 100,0% 100,0% 100,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 16 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 4 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 44  45 37 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  32 32 39 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0%  100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 33,3% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-382-

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Mit Eintragung im Handelsregister am 27. Juni 2014 ist die Gesellschaft ab dem 1. Januar 2015 zu 
einem Geschäftsjahr zurückgekehrt, das dem Kalender jahr entspricht. Die Gesellschaft schloss für die 
Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 mit einem Fehlbetrag von TEUR 597 ab. 
 
Die Gesellschaft erhielt zur Durchführung des Gese llschaftszwecks bis zum 31. Dezember 2016 einen 
Zuschuss in Höhe von TEUR 630 von der Gesellschafterin zur Stärkung des Eigenkapitals. Das Investi-
tionsvolumen lag für das Geschäftsjahr 1. Janu ar bis 31. Dezember 2016 bei TEUR 59 (Vorjahr 
TEUR 57) und entfällt auf immaterielle Vermögensg egenstände  (TEUR 53) und auf Geringwertige An-
lagegüter (TEUR 6). Der Rückgang der Umsatzerlöse  ist auf den Abschluss des Forschungsprojektes 
inDAgo zurückzuführen. Die im Anlagevermögen au sgewiesene Beteiligung an der Frankfurt Ticket 
GmbH (TEUR 5) wurde bereits in Vorjahren auf einen Erinnerungswert abgewertet. Zum Bestand der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH ge hören keine Grundstücke. Die Geschäftsräume 
werden angemietet. 
 
Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige Liquidität wurde im Wesentlichen durch 
den Zuschuss der Gesellschafterin (TEUR 630) sowie eine Zwischenfinanzierung der Gesellschafterin 
(TEUR 150) sichergestellt. 
 
Seit Januar 2014 ist die Darmstadt Marketing GmbH für die Abwicklung der Werberechte auf öffentli-
chem Grund zuständig. Im Rahmen des Gesamtvertrages mit der Ströer Medien GmbH wurde auch die 
Werbung in den Straßenbahnwartehallen vergeben. Die Wartehallen sind Eigentum der HEAG mobilo. 
Daher werden die Einnahmen aus den Straßenbahnw artehallen an die HEAG mobilo ausgezahlt. Ein 
Vertrag zwischen der Darmstadt Marketing GmbH und der HEAG mobilo wurde im Februar 2017 un-
terzeichnet, so dass die Einnahmen aus der Werbung in den Straßenbahnwartehallen in Höhe von rund 
86.000 Euro im Jahr 2014, rund 80.000 Euro im Jahr 2015 und 70.000 Euro im Jahr 2016, für die im 
vorliegenden Jahresabschluss Rückstellungen bestehen, im zweiten Quartal 2017 an die HEAG mobilo 
weitergeleitet werden können. 
 
Das touristische Kerngeschäft ist weiter im Aufw ärtstrend. Einbrüche in diesem Segment durch den 
demographischen Wandel ze ichnen sich langfristig, voraussichtlich ab dem Jahr 2020, ab. Maßnah-
men zur Gegensteuerung werden über das 2016 erarbeitete Tourismuskonzept für die Mathildenhöhe 
und einem darauf basierenden Maßnahmenkatalog für den Tourismus- und Stadtmarketingbereich für 
ganz Darmstadt in 2017 entwickelt. Vor diesem Hintergrund ist Darmstadt Marketing weitreichend in 
den Aufbau bzw. das Bewerbungsverfahren zum We ltkulturerbe Mathildenhöhe eingebunden. Den 
Wettbewerb „Digitale Stadt“ der Bitkom hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Jahr 2017 gewon-
nen.  
 
Die Sicherstellung der Liquidität wird durch eine  Patronatsvereinbarung mi t der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt gewährleistet. Am 19. Februar 2013 hatte die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen öffentli-
chen Betrauungsakt betreffend die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH erlassen. Dieser 
soll bestätigen und konkretisieren, dass die Wiss enschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH Dienst-
leistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse zu erbringen hat und auf diese Weise den An-
forderungen des Europäischen Beihilferechts Rechnung tragen. Die Betrauung ist zunächst auf die 
Jahre 2013-2022 befristet. 
 
Durch die angespannte Finanzlage der Stadt we rden sich zukünftig deutlich geringere Zu-
schusszahlungen ergeben. Hierau f wird derzeit mit einer Überarbeitung der Unternehmensplanung 
reagiert, um zeitnah Leistungs- bzw. Kostenreduzi erungen umzusetzen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe 
von TEUR 597 ist durch die Patronatsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt (TEUR 1.100) abgesi-
chert. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Frau Christiane Lawrenz 
und Herrn Michael Neutz, PWC Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt, welche den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk er teilt haben. Der Darmstädter Bete iligungskodex wird angewendet. 
Eine Entsprechenserklärung für das Geschäftsjahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungs-
berichts abgegeben. Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 3. März 2015 wird die Compliancerichtlinie im 
Unternehmen angewendet. Darmstadt Marketing hat sich am Klimabericht der Darmstädter Stadtwirt-
schaft beteiligt. 
 
-383-

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-385-

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz 
 
Kontakt: 06151/ 404 6000  
http://www.countandcare.de 
Gründung: 26.06.2002 
Handelsregister:  HRB 42043, Amtsgericht Mainz  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen, 
insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermit tlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und 
Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der 
Datenverarbeitung. Ziel ist die effiziente und  marktpreisorientierte Sicherstellung dieser 
Dienstleistungen insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen 
und Körperschaften. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,90% 
Stadtwerke Mainz AG 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
Count+Care Verwaltungs-GmbH vertreten durch:   
    Abert, Volker   
    da Torre Suárez, José David   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft. 
   
  
-386-

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 12.153  9.516 10.190 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.430 1.608 2.360 
   Sachanlagen 9.721 7.908 7.830 
   Finanzanlagen 2 0 0 
Umlaufvermögen 54.973  62.845 62.777 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23.605 19.521 33.306 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 31.368 43.324 29.471 
Rechnungsabgrenzungsposten 2.115  2.833 4.723 
Summe Aktiva 69.240 75.194 77.690 
Passiva    
Eigenkapital 11.001  11.001 11.001 
   Kapitalanteile 400 400 400 
   Rücklagen 10.601 10.601 10.601 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 47.761  52.169 52.834 
Verbindlichkeiten 10.478  12.025 13.856 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 69.240 75.194 77.690 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 78.729  72.469 69.110 
   Umsatzerlöse 78.729 72.469 69.110 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 5.585 2.303 1.243 
Betriebsleistung 84.314  74.773 70.353 
Betriebsaufwand -68.765  -67.546 -64.230 
   Materialaufwand -7.169 -9.220 -9.587 
   Personalaufwand -26.424 -27.730 -24.092 
   Abschreibungen -8.301 -6.720 -4.295 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.871 -23.876 -26.256 
Betriebsergebnis 15.549  7.227 6.123 
Finanzergebnis -813  -682 -767 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 65 169 125 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 134 110 88 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.011 -962 -980 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 14.736 6.545 5.356 
Außerordentliches Ergebnis -8.048 -91 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.308 -1.649 -1.059 
Sonstige Steuern -4 -10 -4 
Jahresergebnis 3.376  4.795 4.293 
-387-

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 236,6% 329,2% 304,4% 
Anlagenintensität 17,6%  12,7% 13,1% 
Abschreibungsquote  68,3% 70,6% 42,1% 
Investitionen (TEUR) 4.430 4.221 4.977 
Investitionsquote 36,5%  44,4% 48,8% 
Liquidität 3. Grades 135,8% 143,3% 134,5% 
Eigenkapital (TEUR) 11.001 11.001 11.001 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 400 400 400 
Eigenkapitalquote 15,9%  14,6% 14,2% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -925 1.546 1.831 
Verschuldungsgrad 529,4%  583,5% 606,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 4,3%  6,6% 6,2% 
Return on Investment (ROI) 4,9% 6,4% 5,5% 
Eigenkapitalrentabilität 30,7%  43,6% 39,0% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,3%  7,7% 6,8% 
Materialintensität 8,5%  12,3% 13,6% 
Rohertrag (TEUR) 71.560 63.249 59.523 
EBIT (TEUR) 15.614 7.396 6.248 
EBITDA (TEUR) 23.916 14.115 10.542 
ROCE 23,2%  29,6% 24,2% 
Personal    
Personalintensität 31,3%  37,1% 34,2% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 218 203 194 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 130 115 105 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 348 318 299 
Frauenanteil Beschäftigte 37,4% 36,2% 35,1% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 35 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 49 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 43  44 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-388-

COUNT+CARE GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die COUNT+CARE GmbH & Co. KG erbringt abwicklung sorientierte Dienstleistungen insbesondere in 
den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energied atenmanagement, Abrechnung und Forderungsma-
nagement sowie IT-Dienstleistungen. Im Berichtsja hr hat sich die COUNT+CARE auf ihre Kernkompe-
tenzen als Shared-Service-Dienstleister konzentriert und die wirtschaftlichen Zielvorgaben ihrer Mut-
terunternehmen erfüllt. Übergeordnete Zielsetzung des Unternehmens im Jahr 2016 war eine weitere 
Kostenoptimierung der Sach- und Personalkosten im Rahmen der Ziele aus der Vorwärtsstrategie, 
verbunden mit einer Steigerung der Effizienz. Zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit und zur 
allgemeinen Transparenz den Beschäftigten gegenü ber wurde seitens der Geschäftsführung die Kom-
munikation durch regelmäßige Rundschreiben und das Abhalten von Mitarbeiterinformationsveranstal-
tungen gestärkt. 
 
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vo rjahreszeitraum um 3,4 Mio. EUR bzw. 4,6 % ver-
ringert, was auf geringere Projekt- und Produktumsätze mit den Bestandskunden einhergehend mit 
Leistungsanpassungen im Geschäftsjahr 2016 zurück zuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge 
fallen ebenso aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten aus den Verkauf von Messeinrichtungen im 
Vorjahr niedriger aus als im Vorjahr. 
 
Die Materialaufwendungen sind um 4,0% höher als im Vorjahreszeitraum, die Personalaufwendungen 
hingegen, haben sich um 13,1% gegenüber dem Vo rjahr vermindert, was in dem Anstieg des Abzin-
sungssatzes für Pensionsrückstellungen begründet liegt. Der Personalbestand sank im Jahresdurch-
schnitt von 318 im Jahr 2015 auf 299 Beschäftigte in 2016. Die sonstigen betrieblichen Aufwendun-
gen liegen mit rund 26,3 Mio. EUR um rund 2,3 Mio. EUR über dem Jahr 2015. 
 
Unter Berücksichtigung der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung erwartet die Geschäftsführung für das 
Geschäftsjahr 2017 einen weiteren Rückgang des Umsatzes im niedrigen einstelligen Prozentbereich 
sowie einen damit korrelierenden Rückgang der Kosten, so dass ein Jahresüberschuss von 
2,9 Mio. EUR geplant ist. Die Investitionen für das Jahr 2017 sind mit 6,8 Mio. EUR veranschlagt. 
 
Die COUNT+CARE GmbH & Co. KG wird ihre Rolle al s Shared-Service-Dienstleister für die ENTEGA AG 
und der Mainzer Stadtwerke AG weiter schärfen und ihre Organisation und die Prozesse weiter anhand 
von Effizienzkriterien ausrichten. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2016 erfolgte du rch die Deloitte GmbH, 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-389-

COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz 
 
Kontakt: 06151/ 404 6000     
http://www.countandcare.de/ 
Gründung: 09.08.2013 
Handelsregister:  HRB 44868, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der COUNT+CARE GmbH & Co. KG und die Führung deren Geschäfte. Die 
Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar 
oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt , bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 74,90% 
Stadtwerke Mainz AG 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Abert, Volker Mitglied k.A. 
da Torre Suárez, José David Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 27 29 31 
Bilanzsumme (TEUR) 36 31 33 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-390-

-391-

ENTEGA Medianet GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 2900  
https://www.entega-medianet.de/ 
Gründung: 10.06.1996 
Handelsregister:  HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten,  Betreiben und Vermarkten eines vor allem in 
der Region Südhessen gelegenen Übertragungsne tzes zu Telekommunikationszwecken und das 
Entwickeln und Vermarkten von Telekommunikation sdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt 
den Daten- und Informationsaustausch auch zwis chen kommunalen Einrichtungen und wird damit 
auch im Interesse der Bürger der Stadt Darmstad t tätig. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte 
betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie 
kann Zweigniederlassungen errichten und sich an  gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen 
beteiligen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Beteiligungen   
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00% 
PEB Breitband GmbH & Co. KG 51,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Busch, Christoph Geschäftsführer k.A. 
Gey, Frank Geschäftsführer k.A. 
Schmidt, Thomas Geschäftsführer k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-392-

ENTEGA Medianet GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 33.076  36.407 33.309 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 3.563 3.090 3.061 
   Sachanlagen 26.124 26.056 27.612 
   Finanzanlagen 3.388 7.261 2.637 
Umlaufvermögen 19.196  16.308 7.104 
   Vorräte 135 -124 201 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 14.040 11.127 4.102 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 5.021 5.304 2.802 
Rechnungsabgrenzungsposten 297  231 307 
Summe Aktiva 52.568 52.946 40.720 
Passiva    
Eigenkapital 12.793  13.681 11.206 
   Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500 
   Kapitalrücklagen 9.316 9.316 9.316 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 1.976 2.865 389 
Empfangene Investitionszuschüsse 121 104 88 
Rückstellungen 5.544  6.594 5.307 
Verbindlichkeiten 29.578  27.887 20.482 
Rechnungsabgrenzungsposten 3.060  3.111 2.908 
Passive latente Steuern 1.472 1.568 730 
Summe Passiva 52.568 52.946 40.720 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 30.482  32.083 34.615 
   Umsatzerlöse 30.613 31.716 34.535 
   Bestandsveränderungen -225 191 -125 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 95 176 206 
Sonstige betriebliche Erträge 326 240 298 
Betriebsleistung 30.808  32.323 34.913 
Betriebsaufwand -26.640  -27.811 -34.117 
   Materialaufwand -11.738 -12.338 -13.250 
   Personalaufwand -7.874 -7.702 -7.782 
   Abschreibungen -3.924 -3.852 -3.897 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.104 -3.918 -9.188 
Betriebsergebnis 4.168  4.512 796 
Finanzergebnis -592  -296 -271 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 3 56 55 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 301 226 111 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -896 -578 -438 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.576 4.216 525 
Außerordentliches Ergebnis -787 -13 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -807 -1.333 -132 
Sonstige Steuern -6 -6 -3 
Jahresergebnis 1.976  2.865 389 
-393-

ENTEGA Medianet GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 121,2% 113,4% 95,6% 
Anlagenintensität 62,9%  68,8% 81,8% 
Abschreibungsquote  11,9% 10,6% 11,7% 
Investitionen (TEUR) 2.874 3.311 5.424 
Investitionsquote 8,7%  9,1% 16,3% 
Liquidität 3. Grades 245,3% 236,8% 137,6% 
Eigenkapital (TEUR) 12.793 13.681 11.206 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.500 1.500 1.500 
Eigenkapitalquote 24,3%  25,8% 27,5% 
Bankverbindlichkeiten 25.000  25.000 18.092 
Veränderung Verschuldung 7.669 -1.691 -7.405 
Verschuldungsgrad 310,9%  287,0% 263,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 6,5%  8,9% 1,1% 
Return on Investment (ROI) 3,8% 5,4% 1,0% 
Eigenkapitalrentabilität 15,4%  20,9% 3,5% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,5%  6,5% 2,0% 
Materialintensität 38,1%  38,2% 38,0% 
Rohertrag (TEUR) 18.745 19.744 21.365 
EBIT (TEUR) 4.171 4.569 852 
EBITDA (TEUR) 8.095 8.421 4.749 
ROCE 6,9% 8,2% 2,7% 
Personal    
Personalintensität 25,6%  23,8% 22,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 65 67 67 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 48 47 46 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 113 114 113 
Frauenanteil Beschäftigte 42,5% 41,2% 40,7% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - 16 16 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 11 10 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41  42 43 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 68 69 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-394-

ENTEGA Medianet GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die ENTEGA Medianet Gmb (im Folgenden „Medianet“ genannt) ist ein Unternehmen der ENTEGA AG, 
Darmstadt. Seit der Gründung im Jahr 1996 hat sich Medianet vom Infrastruktur- und Serviceprovider 
zum Lösungsanbieter für Unternehmenskommunikatio n entwickelt. Das Unternehmen konzipiert für 
Geschäftskunden und Key Accounts flexible und sich ere Lösungen. Ziel der Medianet ist es, den Kun-
den bei der stetigen Weiterentwicklung ihrer geschä ftlichen Anforderungen und Visionen zu unterstüt-
zen. 
Das Produktportfolio reicht von Internet- und Sprachdiensten für den Privat- und Geschäftskunden, 
Key Accounts und Carrier, über die Bereitstellung und Wartung von Telefonanlagen bis hin zu Mana-
ged Services und Netzwerke (VPN) mit integrierten Sicherheitskonzepten. Über Netz- und Kooperati-
onspartner realisiert Medianet auch bundesweite un d internationale Projekte sowie Hosting-, Kolloka-
tions- und Rechenzentrumsdienstleistungen. Medianet übernimmt außerdem für ihre Kunden und Ko-
operationspartner die Betriebsführung komplexer Netze. 
Das Geschäftsjahr 2016 war nach der Ende 2015 ei ngeleiteten strategische n Neuausrichtung stark 
von deren Umsetzung geprägt. Nachdem im 1. Qu artal 2016 die Vision und Mission mit dem Gesell-
schafter abgestimmt und mit Herrn Busch zum 1. März 2016 ein neuer hauptamtlicher Geschäftsfüh-
rer bestellt wurde, stand die Durchführung und Umsetzung von 28 strategischen Projekten im Fokus. 
Ein wesentlicher Meilenstein war hier die Anpassung der Aufbauorganisation mit der konsequenten 
Ausrichtung des Organisationsmodells an den defi nierten vier Kundensegmenten (Privatkunden, Ge-
schäftskunden, Key Accounts und Carrier) und der Wettbewerbsstrategie. Die Umsetzung wurde zum 
Ende des 3. Quartals abgeschlossen. 
Die Umsätze stiegen um 2,8 Mio. EUR auf 34,5 Mio. EUR, hauptsächlich durch das Kundenwachstum 
in den Breitbandprojekten Brenergo und IKbit. Dabei verbesserte sich der Rohertrag gegenüber dem 
Vorjahr von 20,0 Mio. EUR auf 21,6 Mio. EUR. Gege nläufig zum gestiegenen Rohertrag wirkte sich vor 
allem ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwen dungen um 5,3 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR aus. 
Diese Veränderung wird maßgeblich durch den Anwachsungsverlust aus der ehemaligen Medianet 
Breitband GmbH & Co KG, Darmstadt geprägt. Zur Optimierung der Konzernstruktur des ENTEGA-
Konzerns, wurde zum 31. Oktober 2016 die Breitband KG durch Austritt der Komplementärin aufge-
löst, so dass Vermögen und Schulden der Gesellsc haft auf die Medianet anwuchsen. Da das überge-
hende Reinvermögen unter dem Buchwert der Beteiligung lag, entstand ein einmaliger Anwachsungs-
verlust in Höhe von 5,2 Mio. EUR, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgebildet ist und 
das EBIT auf 0,8 Mio. EUR reduziert. Hierbei wird deutlich, dass die Medianet in der Lage ist, den 
anfallenden Anwachsungsverlust komplett operativ  im EBIT zu kompensieren. Das Finanzergebnis 
blieb gegenüber dem Vorjahr mit 0,3 Mio. EUR nahezu konstant. Die Nutzung der gewerbesteuerlichen 
Verlustvorträge der Breitband KG bewirken eine Auflösung der passiven latenten Steuern in Höhe von 
0,8 Mio. EUR, insgesamt sinken die Ertragsteuer n auf 0,1 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss 2016 
schließt unter Berücksichtigung der Auflösung der latenten Steuern mit 0,4 Mio. EUR.   
Auch im Geschäftsjahr 2017 wird sich die Entwicklung zu immer leistungsstärkeren Kommunikations-
strukturen fortsetzen. Nach der im Geschäftsjahr 2016 vorgenommenen Strukturbereinigung durch 
die Anwachsung der Breitband KG auf die Medianet mit einhergehender Verlustübernahme, wird in 
2017 wieder mit einem Ergebnisanstieg auf 1,7 Mio. EUR gerechnet. Getragen wird dieser Anstieg von 
der Ausweitung der Marktanteile in den Breitbandgebieten. 
Auf der Umsatzseite wird ein Rückgang im einstelligen Prozentbereich erwartet. Dieser resultiert aus 
dem Wegfall von Umsätzen mit verbundenen Unternehmen. Ab 2018 erfolgt eine Kompensation dieser 
Umsatzverluste. Wesentlicher Treiber hierfür sind das weitere Wachstum im Privat- und Geschäfts-
kundengeschäft sowie eine stärkere Lösungsorientierung und Individualisierung unserer Leistungen im 
Key-Account-Segment. Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unter-
nehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kon-
trollsystemen wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-395-

Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Frankfurter Str. 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -      
Gründung: 13.12.2012 
Handelsregister:  HRB 91987, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der 
Firma Medianet Breitband GmbH & Co. KG. Die Gese llschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die 
dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Medianet GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Gey, Frank Mitglied 0 TEUR 
Schmidt, Thomas Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführer erhalten keine Vergütung durch die Gesellschaft. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 0 
Eigenkapital (TEUR) 27 27 27 
Bilanzsumme (TEUR) 28 29 28 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-396-

-397-

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -  
Gründung: 07.05.2004 
Handelsregister:  HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck der Gesellschaft ist die Projektentwicklung sowie die Errichtung und der Betrieb von 
Glasfasernetzen und ähnlichen Telekommunikationsnetzen sowie die Beratung hierzu. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA Medianet GmbH 51,00% 
Klenk & Sohn GmbH 49,00% 
   
Beteiligungen   
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH vertreten durch:   
    Klenk, Udo   
    Nickel, Markus   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreter der Geschäftsführung erhalten ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
 
   
  
-398-

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 33  33 33 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 33 33 33 
Umlaufvermögen 671  210 210 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 31 54 72 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 640 155 138 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 704 243 243 
Passiva    
Eigenkapital 104  191 184 
   Kapitalanteile 169 169 169 
   Rücklagen 33 33 33 
   Bilanzergebnis -98 -11 -18 
Rückstellungen 4  15 7 
Verbindlichkeiten 596  37 53 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 704 243 243 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 3.957  2.539 455 
   Umsatzerlöse 89 18.088 455 
   Bestandsveränderungen 3.868 -15.549 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 9 11 
Betriebsleistung 3.957  2.548 466 
Betriebsaufwand -3.974  -2.451 -472 
   Materialaufwand -3.947 -2.427 -446 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -27 -24 -26 
Betriebsergebnis -17  97 -6 
Finanzergebnis 0  -1 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -1 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17 95 -6 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -8 -1 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis -17  87 -7 
-399-

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 314,4% 578,3% 557,3% 
Anlagenintensität 4,7%  13,6% 13,6% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 111,8% 405,4% 354,9% 
Eigenkapital (TEUR) 104 191 184 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 169 169 169 
Eigenkapitalquote 14,7%  78,7% 75,6% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 48 -559 16 
Verschuldungsgrad 578,7%  27,1% 32,2% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -0,4%  3,4% -1,5% 
Return on Investment (ROI) -2,4% 35,9% -2,9% 
Eigenkapitalrentabilität -16,3%  45,6% -3,8% 
Gesamtkapitalrentabilität -2,4%  36,4% -2,8% 
Materialintensität 99,8%  95,3% 95,6% 
Rohertrag (TEUR) 10 112 9 
EBIT (TEUR) -17 97 -6 
EBITDA (TEUR) -17 97 -6 
ROCE -13,7%  45,9% -3,7% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-400-

PEB Breitband GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die PEB Breitband GmbH & Co. KG, Darmstadt (im Folgenden „PEB Breitband KG“ genannt) ist eine 
Tochtergesellschaft der ENTEGA Medianet GmbH, Darmstadt (im Folgenden „Medianet“ genannt).  
 
Die PEB Breitband KG ist seit 2012 auf dem Breitbandmarkt tätig. Um wettbewerbsfähige Angebote in 
diesem Bereich abgeben zu können,  bestand der Bedarf aus einer Hand die Errichtung und den Be-
trieb von Breitbandnetzen anzubieten. Um diesen Bedarf zu bedienen, hat sich Medianet in 2012 mit 
der Klenk & Sohn GmbH, Modautal, (im Folgenden „Klenk“ genannt) in der PEB Breitband KG zu-
sammengeschlossen. Medianet ist mit 51 % und Klenk mit 49 % an der PEB Breitband KG beteiligt. 
Das Gemeinschaftsunternehmen bietet die Planung, Errichtung und den Betr ieb von Breitbandnetzen 
an. 
 
Das zu erstellende Breitbandnetz wurde im Jahr 2015  nach Fertigstellung an die IKbit Interkommuna-
les Breitbandnetz, Eigenbetrieb der Gemeinde Fürth, (im Folgenden „IKBIT“ genannt) übertragen. Zur 
Sicherstellung des Betriebes der Gesellschaft werd en vom Subunternehmer Medianet 2 % für die Ver-
sorgung der Endkunden in der Gesellschaft einbeh alten. Hierbei wurden 455 TEUR Umsatzerlöse im 
Jahr 2016 erwirtschaftet. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2016 unter Berücksichtigung der Ver-
waltungsaufwendungen mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 7 TEUR. 
 
Das Datenvolumen in Deutschland nimmt entsprechend  der Entwicklungen der Vorjahre weiter zu, so 
dass leistungsstarke Netze benötigt werden. Aus diesem Grund und aufgrund der Vorgaben der Bun-
desregierung zur Förderung des Breitbandausbaus wird erwartet, dass sich auch in den nächsten Jah-
ren der Ausbau weiterer Breitbandprojekte in der Region Südhessen fortsetzen wird. Die Finanzierung 
der PEB Breitband KG mit Eigen- und Fremdmitteln du rch die Gesellschafter ist auch in Zukunft gesi-
chert. Für das Jahr 2017 wird aufgrund erhoffter Kundenzuwächse mit einem Anstieg der Umsatzerlö-
se auf ca. 544 TEUR und einem Jahresfehlbetrag von 1 TEUR gerechnet. Die Bauphase ist abge-
schlossen und die Gesellschaft wird sich voraussichtlich auch weiterhin in der Betriebsführungs- und 
Vermarktungsphase befinden. Es wird damit gerechne t, dass die Gesellschaft allein durch die beste-
hende Vermarktungssituation ab dem Jahr 2018 durch ausreichende Kundenverträge nachhaltig posi-
tive Jahresüberschüsse erwirtschaften wird.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-401-

PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt 
 Kontakt: -      
Gründung: 05.05.2004 
Handelsregister:  HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der 
Firma PEB Breitband GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
PEB Breitband GmbH & Co. KG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Klenk, Udo Mitglied k.A. 
Schmidt, Thomas Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 1 1 1 
Eigenkapital (TEUR) 35 36 37 
Bilanzsumme (TEUR) 37 38 38 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-402-

-403-

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-405-

ARGE Kilb / DED 
Anschrift: Sensfelderweg  33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: -  
Gründung: April 2011 
Handelsregister:  -  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen 
für Autobahnraststätten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00% 
Kilb Städtereinigung GmbH 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Hofmann, Bernd Mitglied 0 TEUR 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2016 keine Vergütung.
 
   
  
-406-

ARGE Kilb / DED 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 77  54 3 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 39 44 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 38 10 3 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 77 54 3 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 0 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 0 0 
Rückstellungen 0  0 0 
Verbindlichkeiten 77  54 3 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 77 54 3 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 229  222 72 
   Umsatzerlöse 229 222 72 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 229  222 72 
Betriebsaufwand -229  -222 -72 
   Materialaufwand -218 -214 -70 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -11 -8 -2 
Betriebsergebnis 0  0 0 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 0 0 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0  0 0 
-407-

ARGE Kilb / DED 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -  - - 
Liquidität 3. Grades 100,0% 100,0% 100,0% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 24 -23 -51 
Verschuldungsgrad -  - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,0%  0,0% 0,0% 
Return on Investment (ROI) 0,0% 0,0% 0,0% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%  0,0% 0,0% 
Materialintensität 95,2%  96,6% 96,8% 
Rohertrag (TEUR) 11 8 2 
EBIT (TEUR) 0 0 0 
EBITDA (TEUR) 0 0 0 
Kostendeckungsgrad -100,0%  -100,0% -100,0% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 33,3% 33,3% 33,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-408-

ARGE Kilb / DED 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
In 2016 wurden Umsatzerlöse von 72 TEUR erzielt.  
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2016 ein neutrales Ergebnis von 0 TEUR aus. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2016 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE umfasst ausschließ lich die Reinigungsdienstleistungen an Autobahn-
rastplätzen für diverse Ämter für Straßen und Verkehrswesen in der Region Südhessen. 
 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 
2016 sind endgültig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
 
-409-

ARGE Meinhardt/DED 
Anschrift: Sensfelderweg  33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: -  
Gründung: 2004 
Handelsregister:  -  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen 
jeglicher Art. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 50,00% 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
Meinhardt, Frank-Steffen Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
   
  
-410-

ARGE Meinhardt/DED 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 467  182 180 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 337 99 118 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 129 83 62 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 467 182 180 
Passiva    
Eigenkapital 17  20 51 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 17 20 51 
Rückstellungen 1  0 1 
Verbindlichkeiten 449  162 129 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 467 182 180 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.543  1.926 1.779 
   Umsatzerlöse 1.543 1.926 1.779 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 1.543  1.926 1.779 
Betriebsaufwand -1.526  -1.906 -1.747 
   Materialaufwand -1.522 -1.902 -1.743 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -4 -4 -4 
Betriebsergebnis 17  20 32 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 17 20 32 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 -1 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 17  20 31 
-411-

ARGE Meinhardt/DED 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote -  - - 
Liquidität 3. Grades 103,8% 112,2% 139,0% 
Eigenkapital (TEUR) 17 20 51 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 3,7%  10,9% 28,1% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -32 -287 -34 
Verschuldungsgrad >1000%  820,5% 256,3% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,1%  1,0% 1,7% 
Return on Investment (ROI) 3,7% 10,9% 17,1% 
Eigenkapitalrentabilität 100,0%  100,0% 60,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 3,7%  10,9% 17,1% 
Materialintensität 98,6%  98,8% 98,0% 
Rohertrag (TEUR) 21 24 36 
EBIT (TEUR) 17 20 32 
EBITDA (TEUR) 17 20 32 
ROCE 9,5% 100,0% 26,9% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-412-

ARGE Meinhardt/DED 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
Für das Geschäftsjahr 2016 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 1.779 TEUR erzielt. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2016 ein Jahresüb erschuss von 31 TEUR au s. Der Gewinn wird zu 
gleichen Teilen an die beiden Gesellschafter ausgeschüttet. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2016 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE wird nach wie vor von den Umsätzen mit einem Darmstädter Großun-
ternehmen dominiert (97%). 
 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 
2016 sind endgültig. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
 
-413-

awaTech GmbH 
Anschrift: Robert-Bunsen-Str.  67-69 
64579 Gernsheim 
 
Kontakt: 06258/ 903 990  
info@awaTech.org 
http://www.awatech.org 
Gründung: 23.01.1984 
Handelsregister:  HRB 54476, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Erbringung von Abwasserdienstleistungen (Kanalreinigung 
und -notdienst, TV-Inspektion für Kanäle). Gegens tand der Gesellschaft ist ferner die Einsammlung 
und Verwertung kommunaler und gewerblicher Nass- und Flüssigabfälle. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Bittner, Thomas Mitglied k.A. 
Richter, Meik Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-414-

awaTech GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 594  685 814 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 16 19 15 
   Sachanlagen 578 666 799 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 1.004  1.114 1.258 
   Vorräte 43 7 10 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 601 658 506 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 360 449 742 
Rechnungsabgrenzungsposten 6  8 7 
Summe Aktiva 1.604 1.807 2.079 
Passiva    
Eigenkapital 928  1.140 1.447 
   Gezeichnetes Kapital 202 202 202 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 725 937 1.245 
Rückstellungen 135  204 278 
Verbindlichkeiten 542  462 355 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 1.604 1.807 2.079 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 3.187  3.697 3.929 
   Umsatzerlöse 3.173 3.733 3.926 
   Bestandsveränderungen 15 -36 3 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 61 20 5 
Betriebsleistung 3.248  3.717 3.934 
Betriebsaufwand -3.092  -3.402 -3.486 
   Materialaufwand -449 -640 -732 
   Personalaufwand -1.315 -1.351 -1.428 
   Abschreibungen -187 -222 -239 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.142 -1.189 -1.087 
Betriebsergebnis 156  314 447 
Finanzergebnis -10  -3 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11 -3 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 146 311 447 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -43 -88 -129 
Sonstige Steuern -10 -11 -12 
Jahresergebnis 93  212 307 
-415-

awaTech GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 156,1% 166,4% 177,8% 
Anlagenintensität 37,0%  37,9% 39,2% 
Abschreibungsquote  31,4% 32,4% 29,4% 
Investitionen (TEUR) 191 313 374 
Investitionsquote 32,1%  45,7% 45,9% 
Liquidität 3. Grades 148,3% 167,0% 198,9% 
Eigenkapital (TEUR) 928 1.140 1.447 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 202 202 202 
Eigenkapitalquote 57,8%  63,1% 69,6% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 55 -80 -108 
Verschuldungsgrad 72,9%  58,5% 43,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 2,9%  5,7% 7,8% 
Return on Investment (ROI) 5,8% 11,7% 14,8% 
Eigenkapitalrentabilität 10,0%  18,6% 21,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 6,5%  11,9% 14,8% 
Materialintensität 13,8%  17,2% 18,6% 
Rohertrag (TEUR) 2.739 3.057 3.197 
EBIT (TEUR) 156 314 447 
EBITDA (TEUR) 343 536 687 
ROCE 7,8% 16,4% 19,4% 
Personal    
Personalintensität 40,5%  36,4% 36,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 26 31 31 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 3 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 29 34 34 
Frauenanteil Beschäftigte 10,3% 8,8% 8,8% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 41  42 42 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 40 42 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-416-

awaTech GmbH 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2009 in die awaT ech GmbH mit Sitz in Gernsheim umgewandelt. 
Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 01.01.2009 die DRZ GmbH. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft 
umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Umsatzerlöse von 3. 926 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten sonsti-
ge betriebliche Erträge in Höhe von 5 TEUR verbucht werden. 
 
Die awaTech weist zum 31.12.2016 ein Jahresüber schuss von 307 TEUR aus. Der Gewinn wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden für drei Spezialfahrzeuge (LKWs) und 2 PKWs Investitionen in Höhe 
von 374 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2016 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug & Engelhard GmbH aus Krif-
tel geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
 
-417-

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Anschrift: Sensfelderweg  33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: -  
Gründung: 07.08.2003 
Handelsregister:  HRB 9020, Amtsgericht  Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs- und sonstigen 
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 100,00% 
   
Beteiligungen   
ARGE Kilb / DED 50,00% 
ARGE Meinhardt/DED 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Vergütung. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Fröhlich, Doris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Hang, Georg Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Kins, Wilhelm Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Nissen, Jes Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge. 
  
-418-

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 34  26 35 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 34 26 35 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 245  203 240 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 202 136 161 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 43 66 79 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 279 229 275 
Passiva    
Eigenkapital 95  104 106 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 70 79 81 
Rückstellungen 4  4 9 
Verbindlichkeiten 181  122 160 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 279 229 275 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 766  624 627 
   Umsatzerlöse 766 624 627 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 766  624 627 
Betriebsaufwand -744  -623 -639 
   Materialaufwand -547 -415 -429 
   Personalaufwand -174 -186 -188 
   Abschreibungen -6 -8 -8 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -17 -15 -15 
Betriebsergebnis 23  1 -12 
Finanzergebnis 9  10 15 
   Erträge aus Beteiligungen 9 10 15 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 32 11 3 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5 -2 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 26  9 2 
-419-

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 278,7% 391,2% 310,9% 
Anlagenintensität 12,2%  11,6% 12,6% 
Abschreibungsquote  18,3% 28,7% 23,2% 
Investitionen (TEUR) 26 0 16 
Investitionsquote 76,3%  0,0% 46,7% 
Liquidität 3. Grades 133,0% 161,4% 143,8% 
Eigenkapital (TEUR) 95 104 106 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 34,0%  45,2% 38,5% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 2 
Veränderung Verschuldung 63 -59 38 
Verschuldungsgrad 194,3%  121,2% 159,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,4%  1,4% 0,3% 
Return on Investment (ROI) 9,4% 3,8% 0,8% 
Eigenkapitalrentabilität 27,6%  8,3% 2,1% 
Gesamtkapitalrentabilität 9,4%  3,8% 0,8% 
Materialintensität 71,3%  66,6% 68,4% 
Rohertrag (TEUR) 220 209 198 
EBIT (TEUR) 32 11 3 
EBITDA (TEUR) 38 18 11 
ROCE 11,4%  4,6% 1,0% 
Personal    
Personalintensität 22,7%  29,8% 29,9% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 2 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 2 2 2 
Frauenanteil Beschäftigte 0,0% 0,0% 0,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 55  46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 93 94 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0%  100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 28,6% 28,6% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - nein nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-420-

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
In 2016 wurden Umsatzerlöse für die Einsammlung von Leichtstoffverpackungen und Altglas im Be-
reich der Stadt Darmstadt von 627 TE UR erzielt. Davon entfallen au f Dienstleistungen in der IT-
Beratung Erträge von 247 TEUR erzielt. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2016 einen Jahresüberschuss von 2 TEUR aus. Der Gewinn wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden Investitionen in Höhe von 16 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der DED GmbH war in 2016 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfu ngsgesellschaft Price Wate rhouseCoopers geprüft. 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts abgeschlossen. Die vorliegenden Jahresabschlusszahlen 
2016 sind endgültig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 konnte bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts nicht abgegeben werden.  
 
-421-

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Anschrift: Sensfelderweg  33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: drz-gmbh@darmstadt.de  
Gründung: 16.08.2005 
Handelsregister:  HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens is t die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen 
und Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden 
Geschäfte und Dienstleistungen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 50,00% 
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00% 
   
Beteiligungen   
awaTech GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krause, Wolfgang Mitglied 0 TEUR 
Schmitz, Holger Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Bezüge.
 
   
  
-422-

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 469  425 683 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 267 223 480 
   Finanzanlagen 202 202 202 
Umlaufvermögen 788  733 890 
   Vorräte 70 65 91 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 276 387 520 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 442 280 279 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 1.257 1.158 1.572 
Passiva    
Eigenkapital 237  281 320 
   Gezeichnetes Kapital 25 25 25 
   Kapitalrücklagen 200 200 200 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 12 56 95 
Rückstellungen 70  54 64 
Verbindlichkeiten 950  823 1.188 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 1.257 1.158 1.572 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 3.393  4.536 4.945 
   Umsatzerlöse 3.393 4.536 4.945 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 56 
Betriebsleistung 3.393  4.536 5.000 
Betriebsaufwand -3.304  -4.436 -4.910 
   Materialaufwand -2.344 -3.603 -3.995 
   Personalaufwand -181 -183 -182 
   Abschreibungen -120 -103 -97 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -660 -548 -636 
Betriebsergebnis 88  99 90 
Finanzergebnis -37  -27 -23 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -37 -28 -23 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 52 72 67 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -24 -27 -25 
Sonstige Steuern -1 -1 -3 
Jahresergebnis 27  44 39 
-423-

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 50,5% 66,0% 46,8% 
Anlagenintensität 37,3%  36,7% 43,4% 
Abschreibungsquote  25,6% 24,2% 14,2% 
Investitionen (TEUR) 20 59 397 
Investitionsquote 4,3%  13,9% 58,1% 
Liquidität 3. Grades 77,2% 83,5% 71,0% 
Eigenkapital (TEUR) 237 281 320 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 25 25 25 
Eigenkapitalquote 18,8%  24,3% 20,3% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung -71 -127 366 
Verschuldungsgrad 430,6%  312,3% 391,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,8%  1,0% 0,8% 
Return on Investment (ROI) 2,2% 3,8% 2,5% 
Eigenkapitalrentabilität 11,5%  15,6% 12,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,1%  6,2% 4,0% 
Materialintensität 69,1%  79,4% 79,9% 
Rohertrag (TEUR) 1.049 933 950 
EBIT (TEUR) 88 99 90 
EBITDA (TEUR) 208 202 187 
ROCE 7,0% 7,9% 4,7% 
Personal    
Personalintensität 5,3%  4,0% 3,6% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 3 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 2 2 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 6 4 4 
Frauenanteil Beschäftigte 50,0% 50,0% 50,0% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 49  49 49 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 46 46 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-424-

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
In 2016 wurden Umsatzerlöse von 4.945 TEUR erzielt. 
 
Die DRZ weist zum 31.12.2016 ein Jahresüberschuss  von 39 TEUR aus. Der Gewinn  wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden 397 TEUR in Maschinen u. Anlagen und in Kommunal- und Spezial-
fahrzeuge investiert.  
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2016 jederzeit gewährleistet. 
 
Die DRZ GmbH ist seit dem 01.01.2009 alleiniger Gesellschafter der awaTech GmbH mit Sitz in 
Gernsheim. Die Geschäftsfelder dieser Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalin-
spektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfu ngsgesellschaft Klug& En gelhard aus Kriftel ge-
prüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
-425-

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Anschrift: Sensfelderweg  33, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 13 46 000  
ead@darmstadt.de 
http://www.ead.darmstadt.de/ 
Gründung: 01.01.1995 
Handelsregister:  -
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in alle n Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und 
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe/ 
Institutionen/ Dienstleistungsbereiche sowie au f öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der 
Stadt, die Reinigung öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung, 
die Durchführung der Straßenverkehrssicherungspflicht im Winter sowie der Betrieb der 
Werkstätten und des Betriebshofes der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung, 
Neuanschaffung, Einsatzsteuerung der Schulbusse). 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die 
Aufgaben nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeite n gehören, sind die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO erfüllt bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 
Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 100,00% 
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 50,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Betriebsleitung 
Betriebskommission 
Magistrat 
Stadtverordnetenversammlung 
 
Betriebsleitung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Kleindiek, Sabine 1. Betriebsleitung 156,5 TEUR  
   
Bezüge der Betriebsleitung 
Die Vergütung der Betriebleitung belief sich in 2016 auf 156,5 TEUR. 
   
Betriebskommission 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Mitglied 0 TEUR 
Aslan, Yasemin Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied 0 TEUR 
Deicke, Prof. Dr. Jürgen Stadtverordneter  Mitglied 0 TEUR 
Enger, Inge  Mitglied 0 TEUR 
Franz, Peter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied 0 TEUR 
Heldmann, Thomas  Mitglied 0 TEUR 
Hübscher-Paul, Martina Stadtverordnete Mitglied 0 TEUR 
Keller, Ralf  Mitglied 0 TEUR 
Schebek, Prof. Dr. Lieselotte  Mitglied 0 TEUR 
Zabel, Günter Stadtverordneter Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Betriebskommission 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
 
  
-426-

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 44.779  43.773 41.962 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 120 106 106 
   Sachanlagen 41.496 41.128 40.087 
   Finanzanlagen 3.163 2.539 1.769 
Umlaufvermögen 9.635  12.502 14.174 
   Vorräte 685 606 554 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 6.457 7.776 6.347 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.493 4.120 7.273 
Rechnungsabgrenzungsposten 31  30 72 
Summe Aktiva 54.445 56.305 56.208 
Passiva    
Eigenkapital 14.115  15.925 16.173 
   Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200 
   Kapitalrücklagen 53 1.053 1.053 
   Gewinnrücklage 683 705 705 
   Bilanzergebnis 7.180 7.967 8.215 
Rückstellungen 5.473  5.446 5.478 
Verbindlichkeiten 34.857  34.667 34.557 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  268 0 
Summe Passiva 54.445 56.305 56.208 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 49.371  50.400 52.665 
   Umsatzerlöse 49.349 50.351 52.550 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 22 49 114 
Sonstige betriebliche Erträge 580 1.265 1.981 
Betriebsleistung 49.951  51.665 54.646 
Betriebsaufwand -50.146  -51.036 -54.071 
   Materialaufwand -19.557 -19.838 -20.835 
   Personalaufwand -23.520 -24.641 -25.663 
   Abschreibungen -3.950 -3.845 -4.242 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.119 -2.713 -3.332 
Betriebsergebnis -195  629 575 
Finanzergebnis -1.166  -1.196 -1.088 
   Erträge aus Beteiligungen 0 450 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 53 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 145 57 75 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -532 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.311 -1.225 -1.163 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.361 -568 -514 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -28 -145 -114 
Sonstige Steuern -57 -57 -56 
Ergebnisübernahme 0  465 916 
Jahresergebnis -1.445  -305 232 
-427-

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 101,9% 110,2% 112,7% 
Anlagenintensität 82,2%  77,7% 74,7% 
Abschreibungsquote  8,8% 8,8% 10,1% 
Investitionen (TEUR) 2.377 3.465 3.363 
Investitionsquote 5,3%  7,9% 8,0% 
Liquidität 3. Grades 109,2% 160,6% 158,8% 
Eigenkapital (TEUR) 14.115 15.925 16.173 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 6.200 6.200 6.200 
Eigenkapitalquote 25,9%  28,3% 28,8% 
Bankverbindlichkeiten 28.074  28.887 27.693 
Veränderung Verschuldung -1.943 -191 -110 
Verschuldungsgrad 285,7%  253,6% 247,5% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -2,9%  -1,5% -1,3% 
Return on Investment (ROI) -2,7% -1,4% -1,2% 
Eigenkapitalrentabilität -10,2%  -4,8% -4,2% 
Gesamtkapitalrentabilität -0,2%  0,8% 0,9% 
Materialintensität 39,2%  38,4% 38,1% 
Rohertrag (TEUR) 29.814 30.562 31.830 
EBIT (TEUR) -195 1.132 575 
EBITDA (TEUR) 3.755 4.977 4.816 
ROCE -0,3% 0,9% 1,0% 
Personal    
Personalintensität 47,1%  47,7% 47,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 364 389 389 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 235 244 244 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 599 633 633 
Frauenanteil Beschäftigte 39,2% 38,5% 38,5% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 8 8 8 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 7 6 6 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 15 14 14 
Frauenanteil Auszubildende 46,7% 42,9% 42,9% 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46  46 46 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  38 38 40 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 100,0%  100,0% 100,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 33,3% 38,5% 38,5% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-428-

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
B e r i c h t  z u r  w i r t s c h a f t l i c h e n  L a g e          
 
In 2016 wurden Umsatzerlöse über alle Geschäft sbereiche von 52.550 TEUR erzielt. Darüber hinaus 
konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.981 TEUR verbucht werden. 
 
Der EAD weist zum 31.12.2016 ein Jahresgewinn von 232 TEUR aus. Der Gewinn wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt 3.363 TEUR investiert. Für Fahrzeugtechnik wurden 2.421 
TEUR, für Container 267 TEUR ausgegeben. Der Restbe trag von 675 TEUR verteilt sich auf Geschäfts- 
und Betriebsbauten, Außenanlagen, Maschinen u. Anlagen, übrige B.G.A,  Software und Sonstiges. 
 
Die Liquidität des Eigenbetriebs war in 2016 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfu ngsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers geprüft. 
Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Die vorliegenden 
Jahresabschlusszahlen 2016 sind daher vorläufig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskode x wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts noch nicht abgegeben. 
 
 
-429-

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 4098 
Gründung: 06.12.2004 
Handelsregister:  HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gesellschaftszweck ist die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden 
Abwassers einschließlich des Baus, des Betriebe s und der sonstigen Nutzung von technischen 
Anlagen zur Abwasserreinigung sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich 
ausschließlich für die Stadt Darmstadt. Die Abwasserbeseitigung umfasst insbesondere die 
Abwasserreinigung (Behandeln  von Abwasser), die Behandlung von Klärschlamm im 
Zusammenhang mit der Abwasserreinigung sowie die Behandlung von Kanalsedimenten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH vertreten 
durch: 
  
    Klinger, Dr. Julia   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertreterin der Geschäftsführung erhält ihre Vergütung von der Komplementärgesellschaft.
 
   
Beirat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender -  
Niedermaier, Andreas  stv. Vorsitzender - 
Behr, Iris Stadträtin Mitglied - 
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat Mitglied - 
Lehrian, Claudia  Mitglied - 
Mayer, Michael  Mitglied - 
Nissen, Jes Peter Stadtverordneter Mitglied - 
Pakleppa, Ulrich Stadtrat a.D. Mitglied - 
Setz, Dr. Natalie  Mitglied - 
Wagner, Prof. Dr. Martin  Mitglied - 
Ahrend, Prof. Dr. Klaus-Michael  Gast - 
   
Bezüge des Beirates 
Die Mitglieder des Beirats erhielten im Geschäftsjahr 2016 in Summe 1 TEUR. Aufgrund der 
gringen Summe wird auf einen individualisierten Ausweis verzichtet. Der Beirat verfügt über keine 
Aufsichtsfunktion, sondern lediglich über Informationsrechte. 
  
-430-

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 54.386  52.750 50.584 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 10 27 18 
   Sachanlagen 54.376 52.723 50.565 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 3.675  4.306 5.788 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.443 2.301 1.000 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 2.232 2.005 4.788 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.402 3.149 3.003 
Summe Aktiva 61.463 60.204 59.374 
Passiva    
Eigenkapital 0  0 0 
   Kapitalanteile 110 110 110 
   Rücklagen 0 0 0 
   Bilanzergebnis -3.512 -3.259 -3.113 
   Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.402 3.149 3.003 
Rückstellungen 84  1.321 1.422 
Verbindlichkeiten 3.571  2.229 2.623 
Rechnungsabgrenzungsposten 53.089  52.089 50.789 
Passive latente Steuern 4.720 4.566 4.540 
Summe Passiva 61.463 60.204 59.374 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 16.677  17.180 17.567 
   Umsatzerlöse 16.677 17.180 17.567 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 480 446 104 
Betriebsleistung 17.157  17.626 17.671 
Betriebsaufwand -14.428  -14.799 -15.044 
   Materialaufwand -4.068 -4.185 -3.702 
   Personalaufwand 0 -1.324 -4.126 
   Abschreibungen -2.924 -2.987 -3.031 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.436 -6.303 -4.185 
Betriebsergebnis 2.729  2.827 2.627 
Finanzergebnis -2.252  -2.253 -2.207 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 1 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.252 -2.253 -2.207 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 477 575 421 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -249 -267 -219 
Sonstige Steuern -47 -54 -56 
Jahresergebnis 181  254 145 
-431-

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,1% 0,1% 
Anlagenintensität 88,5%  87,6% 85,2% 
Abschreibungsquote  5,4% 5,7% 6,0% 
Investitionen (TEUR) 1.980 1.415 969 
Investitionsquote 3,6%  2,7% 1,9% 
Liquidität 3. Grades 100,6% 122,9% 144,7% 
Eigenkapital (TEUR) 0 0 0 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 110 110 110 
Eigenkapitalquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) -1.569 -1.342 395 
Verschuldungsgrad -  - - 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 1,1%  1,5% 0,8% 
Return on Investment (ROI) 0,3% 0,4% 0,2% 
Eigenkapitalrentabilität -  - - 
Gesamtkapitalrentabilität 4,0%  4,2% 4,0% 
Materialintensität 23,7%  23,7% 20,9% 
Rohertrag (TEUR) 12.609 12.995 13.865 
EBIT (TEUR) 2.729 2.827 2.627 
EBITDA (TEUR) 5.652 5.815 5.659 
Kostendeckungsgrad 102,9%  103,4% 102,4% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  7,5% 23,3% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 55 55 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 1 3 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 56 58 
Frauenanteil Beschäftigte - 1,8% 5,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - 1 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - 14 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  47 48 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 37,5% 30,0% 27,3% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja (Konzern) 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-432-

ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im Gegensatz zu dem vergleichsweise trockenen Jahr 2015 war das Jahr 2016 in Bezug auf die Nie-
derschlagsmenge ein normales Jahr. Die Niederschlagsmenge ist von 502 mm pro m² im Jahr 2015 
auf 676 mm pro m² gestiegen (+35 %). Dies zeigt sich auch an der gereinigten Abwassermenge, diese 
ist gegenüber dem Vorjahr um 14 % von 13,7 Mio. m³ auf 15,5 Mio. m³ gestiegen. 
 
Der Faulschlamm (Trockensubstanzgehalt ca. 2,8 %), der als unvermeidbarer Rückstand bei der bio-
logischen Abwasserreinigung anfällt, hat sich um rund 2 % auf 132.571 m³ (Vorjahr: 129.997 m³) er-
höht. Dies ist auf leicht gestiegene Zulaufschmutzfrachten zurückzuführen. Der Gesamtstromver-
brauch konnte von 9,6 Mio. kWh im Jahr 2015 auf 9,4 Mio. kWh im Jahr 2016 nochmals leicht verrin-
gert werden. Der Einsatz von CO-Substraten machte sich wie auch schon in den Vorjahren positiv be-
merkbar. Im Jahr 2016 wurden 6,1 Mio. kWh (Vorjahr: 5,5 Mio. kWh) Strom aus Klär-/Erdgas für den 
Eigenverbrauch erzeugt. Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich auf 1 Mio. EUR und 
betreffen im Wesentlichen den Austausch der Turboverdichter im Klärwerk Süd und die Investitionen 
für den Blitzschutz am Flachdach der Faulbehälter 2 und 3 im Zentralklärwerk. Die Umsatzerlöse in 
Höhe von 17.567 TEUR (Vorjahr: 17.180 TEUR) beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus der Be-
triebsführung der Klärwerke. 
 
Die Gesamtleistung liegt mit 17,7 Mio. EUR leicht über der des Vorjahres (+0,1 Mio. EUR). Die Materi-
alaufwendungen hingegen reduzierten sich um 0,5 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf geringere 
Fremdleistungen für den Betrieb und Instandhaltungsprojekte zurückzuführen ist. Der Personalauf-
wand liegt erwartungsgemäß mit 4,1 Mio. EUR über dem Wert des Vorjahres (+2,8 Mio. EUR). Das 
Personal war im Vorjahr erst ab September direkt zugeordnet und wurde somit anteilsmäßig als Per-
sonalüberlassung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigt. Die sonstigen betrieb-
lichen Aufwendungen reduzierten sich unter anderem durch den erwähnten Personalübergang. Insge-
samt wurde gegenüber dem Vorjahr ein leicht niedrigerer Jahresüberschuss in Höhe von 0,1 Mio. EUR 
erwirtschaftet. 
 
Für das Jahr 2017 gehen wir bei leicht steigenden Umsätzen von einem Jahresüberschuss auf dem 
Niveau des Geschäftsjahres 2016 aus. Darüber hinaus sieht die Planung für das Jahr 2017 Investiti-
onsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 1,7 Mio. EUR vor. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der Anwendung von Kontrollsystemen wurde Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-433-

ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 701 4098     
Gründung: 06.12.2004 
Handelsregister:  HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende 
Gesellschafterin an der ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Klinger, Dr. Julia Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 0 0 0 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 27 27 27 
Bilanzsumme (TEUR) 38 30 35 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-434-

-435-

MW-Mayer GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 3250  
info@mw-mayer.de 
 http://www.mw-mayer.de 
Gründung: 16.04.1986 
Handelsregister:  HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Hers tellung und der Vertrieb von Rinden und 
Erdenprodukten, von Bodenersatzprodukten und Brennstoffen aller Art, die Durchführung von 
Wiederaufforstungen sowie die Entwicklung weiter er ähnlicher Produkte und die Entwicklung von 
Aktivitäten, die dem Schutz der Umwelt dienen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 95,00% 
Willi Mayer 5,00% 
   
Beteiligungen   
Orgabo GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Beirat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ohland, Cornelius Mitglied k.A. 
Wagner, Klaus Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
Beirat 
 
Name, Vorname  Position Vergütung 
Klinger, Dr. Julia  Vorsitzende k.A.  
Croissant, Barbara  Mitglied k.A. 
Müller, Nicole  Mitglied k.A. 
Zeller, Dr. Marc  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Beirates 
Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich in 2016 auf 1,6 TEUR. 
  
-436-

MW-Mayer GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 760  665 394 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0 0 
   Sachanlagen 732 638 367 
   Finanzanlagen 28 28 28 
Umlaufvermögen 1.187  1.497 1.502 
   Vorräte 58 70 54 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 632 668 566 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 498 758 882 
Rechnungsabgrenzungsposten 15  16 0 
Summe Aktiva 1.962 2.178 1.896 
Passiva    
Eigenkapital 441  633 756 
   Gezeichnetes Kapital 256 256 256 
   Kapitalrücklagen 204 204 204 
   Gewinnrücklage 104 104 104 
   Bilanzergebnis -122 69 192 
Sonderposten 8  5 3 
Rückstellungen 510  698 604 
Verbindlichkeiten 995  835 530 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Passive latente Steuern 8 7 4 
Summe Passiva 1.962 2.178 1.896 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 4.295  4.412 4.130 
   Umsatzerlöse 4.295 4.399 4.146 
   Bestandsveränderungen 0 13 -17 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 195 169 220 
Betriebsleistung 4.491  4.581 4.350 
Betriebsaufwand -4.314  -4.386 -4.166 
   Materialaufwand -3.173 -3.344 -3.190 
   Personalaufwand -423 -417 -368 
   Abschreibungen -114 -97 -73 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -604 -527 -534 
Betriebsergebnis 176  195 184 
Finanzergebnis -14  -2 43 
   Erträge aus Beteiligungen 0 13 48 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -14 -15 -5 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 162 193 227 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1 2 -32 
Sonstige Steuern -3 -3 -3 
Jahresergebnis 161  192 192 
-437-

MW-Mayer GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 123,8% 155,3% 191,6% 
Anlagenintensität 38,7%  30,5% 20,8% 
Abschreibungsquote  15,0% 14,7% 18,5% 
Investitionen (TEUR) 121 8 23 
Investitionsquote 15,9%  1,2% 5,8% 
Liquidität 3. Grades 118,2% 132,1% 132,5% 
Eigenkapital (TEUR) 441 633 756 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 256 256 256 
Eigenkapitalquote 22,5%  29,1% 39,8% 
Bankverbindlichkeiten 500  400 0 
Veränderung Verschuldung 29 -160 -305 
Verschuldungsgrad 341,0%  243,0% 150,7% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,7%  4,3% 4,7% 
Return on Investment (ROI) 8,2% 8,8% 10,1% 
Eigenkapitalrentabilität 36,4%  30,3% 25,4% 
Gesamtkapitalrentabilität 8,9%  9,5% 10,4% 
Materialintensität 70,7%  73,0% 73,3% 
Rohertrag (TEUR) 1.122 1.068 939 
EBIT (TEUR) 176 208 232 
EBITDA (TEUR) 290 306 305 
ROCE 16,5%  19,1% 24,6% 
Personal    
Personalintensität 9,4%  9,1% 8,5% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 9 7 6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 2 1 1 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 11 8 7 
Frauenanteil Beschäftigte 18,2% 12,5% 14,3% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 50  51 51 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 52 53 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 60,0% 75,0% 75,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-438-

MW-Mayer GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die MW-Mayer GmbH hat im Jahr 2016 mit 71.919 t an verwertete Mengen  von Abfällen gegenüber 
dem Vorjahr rd. 21 % weniger umgesetzt. Dies ist überwiegend auf den Verkauf der Kompostanlage in 
Tagewerben zurück zu führen. Sowohl die Mengen in den Bereichen Grün-, Baum- und Strauchschnitt, 
als auch die entsorgte Klärschlammmenge hat deutlich abgenommen. 
 
Sowohl die Mengen in den Bereichen Grün-, Baum- und Strauchschnitt, als auch die entsorgte Klär-
schlammmenge hat deutlich abgenommen. Zum einen ist dies auf den oben bereits erwähnten Verkauf 
der Kompostierungsanlage in Tagewerben zurück zu führen, und zum anderen wurde im Weimarer 
Land die Biotonne eingeführt. Dies führte zu einer Verschiebung in den Stoffströmen. 
 
Durch den konstanten Betrieb eines unserer wichtigsten Kohlekraftwerke ist die Verbrennungsmenge 
gegenüber dem Vorjahr nochmal leicht angestiegen. Die Annahmemengen in Tannroda haben sich auf 
dem hohen Niveau der Vorjahre eingependelt, während sie in Tagewerben durch den Verkauf der 
Kompostanlage deutlich zurückgegangen sind. Im Laufe des Jahres wurden unsere Kompostierungsan-
lage in Tagewerben verkauft. Unsere Kompostierungsanlage in Leubingen wird weiterhin verpachtet. 
 
Die Vermarktung und der Ausbau von Biomassebrennstoffen wurden vorangetrieben. 
 
Die Umsatzerlöse sanken im Jahresvergleich, bereinigt um die Effekte der erstmaligen Anwendung des 
BilRuG, aufgrund von Mengeneffekten um 320 TEUR bzw. 7,3 % auf 4.078 TEUR. Parallel dazu sank 
der Materialaufwand deutlich unterproportional um  154 TEUR bzw. 4,6 % auf 3.190 TEUR, bedingt 
durch höhere Kosten an den Standorten Tagewerben und Tannroda.  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträg e stiegen trotz erstmaliger Anwendung des BilRuG (-68 TEUR) um 
51 TEUR auf 220 TEUR, überwiegend aufgrund von im Jahresvergleich höheren Buchgewinnen auf 
Sachanlagevermögen (+94 TEUR) und gestiegenen Ertr ägen aus Schadensersatz (+21 TEUR). In den 
Buchgewinnen spiegelt sich der Verkauf der Kompostanlage in Tagewerben wider.  
 
Der Personalaufwand liegt mit 368 TUER deutlich unter dem Wert des Vorjahres (417 TEUR), eben-
falls bedingt durch den Verkauf der Kompostanlage in Tannroda und dem damit verbundenen Mitar-
beiterabgang. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben nahezu stabil.  
 
Das Finanzergebnis hat sich aufgrund des um 35 TEUR höheren Beteiligungsergebnisses der OR-
GABO-GmbH (nun 48 TEUR) und des um 10 TEUR verbesserten Zinsergebnisses (nun 5 TEUR) gegen-
über dem Vorjahr um 45 TEUR auf 43 TEUR verbessert. Unter Berücksichtigung des um 34 TEUR 
stark gestiegenen Steueraufwandes, der aufgrund des Verbrauchs des steu erlichen Verlustvortrags 
anfiel, wurde ein im Jahresvergleich nahezu konstanter Jahresüberschuss in Höhe von 192 TEUR (Vor-
jahr 192 TEUR) erwirtschaftet. 
 
Für das Jahr 2017 sind Investitionen in Höhe von 210 TEUR geplant. Schwerpunkt ist die Neuanschaf-
fung eines Radladers mit 180 TEUR. Für das Jahr 2017 und das folgende werden positive Jahreser-
gebnisse leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 erwartet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung vo n Kontroll-systemen wird Rech-
nung getragen. Aus heutiger Sicht sind der Geschä ftsführung keine die Vermögens-, Finanz- und Er-
tragslage wesentlich beeinträchtigenden und bestands-gefährdenden Risiken bekannt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch Deloitte GmbH, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
-439-

Orgabo GmbH 
Anschrift: Frankfurter Straße 100 
64293 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 3260  
info@orgabo.de 
http://www.orgabo.de 
Gründung: 10.09.1986 
Handelsregister:  HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt
 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung  und der Vertrieb von Erden, Substraten und 
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen. 
Die Gesellschaft kann andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder auf angrenzenden 
Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten od er vertreten und sich an solchen Unternehmen 
auf jede Weise beteiligen sowie Unternehmensverträge schließen.  
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
MW-Mayer GmbH 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Ohland, Cornelius Mitglied k.A. 
Wagner, Klaus Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
  
-440-

Orgabo GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1  0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 1 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 285  285 313 
   Vorräte 11 1 4 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 180 160 146 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 94 125 163 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 285 286 314 
Passiva    
Eigenkapital 108  132 167 
   Gezeichnetes Kapital 55 55 55 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 64 64 64 
   Bilanzergebnis -11 13 48 
Rückstellungen 6  20 17 
Verbindlichkeiten 171  133 129 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 285 286 314 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 1.369  1.539 1.466 
   Umsatzerlöse 1.373 1.550 1.462 
   Bestandsveränderungen -4 -10 4 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 3 1 1 
Betriebsleistung 1.372  1.541 1.466 
Betriebsaufwand -1.369  -1.509 -1.397 
   Materialaufwand -1.209 -1.388 -1.366 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen -1 -1 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -159 -120 -31 
Betriebsergebnis 3  32 69 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3 32 70 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -8 -21 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 3  24 48 
-441-

Orgabo GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 >1000% - - 
Anlagenintensität 0,2%  0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  200,2% - - 
Investitionen (TEUR) 0 0 k.A. 
Investitionsquote 0,0%  - - 
Liquidität 3. Grades 160,6% 186,0% 214,0% 
Eigenkapital (TEUR) 108 132 167 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 55 55 55 
Eigenkapitalquote 37,8%  46,3% 53,3% 
Bankverbindlichkeiten 0  0 0 
Veränderung Verschuldung 19 -38 -4 
Verschuldungsgrad 164,2%  116,1% 87,6% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 0,2%  1,6% 3,3% 
Return on Investment (ROI) 0,9% 8,5% 15,4% 
Eigenkapitalrentabilität 2,5%  18,4% 28,8% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,9%  8,5% 15,4% 
Materialintensität 88,1%  90,1% 93,1% 
Rohertrag (TEUR) 160 152 100 
EBIT (TEUR) 3 32 69 
EBITDA (TEUR) 4 33 69 
ROCE 1,0% 9,5% 17,1% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-442-

Orgabo GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Im Geschäftsjahr 2016 konnten rund 17.220 t Klärschlamm und 718 t Klärwerksreststoffe von den 
Kläranlagen Darmstadt, Langen-Egelsbach und Heusenstamm entsorgt werden. Die Genehmigung 
eines Misch- und Lagerplatzes am Standort Büttelborn in Zusammenarbeit mit der AWS Abfall-
Wirtschafts-Service GmbH konnte zum Ende des Vorjahres umgesetzt werden. Daher wurde die Pro-
duktion der ORGABO-Grundmischung vom Standort Mannheim nun nach Büttelborn verlagert. Die 
Herstellung und der Vertrieb von ORGABO-Produkten haben sich gegenüber dem Vorjahr auf 6.022 t 
(Vorjahr 10.305 t) reduziert. 
 
Die Verwertung von Klärschlämmen und Kläranlagennebenprodukten ist gegenüber dem Vorjahr leicht 
gestiegen. Im Geschäftsjahr 2016 übernahm die ORGABO-GmbH 12.957 t (Vorjahr: 12.690 t) Klär-
schlämme von den Kläranlagen Ze ntralklärwerk Darmstadt (100 % energetische Verwertung) und 
Klärwerk Darmstadt-Eberstadt (rd. 20% energetische und rd. 80% stoffliche Verwertung) der ENTEGA 
Abwasserreinigung GmbH & Co. KG. Auf die Kläranlagen des Abwasserverbandes Langen-Egelsbach-
Erzhausen und der Stadt Heusenstamm entfiel eine Klärschlammmenge von 4.263 t (Vorjahr: 4.445 t) 
teilentwässertem Schlamms (rd. 20 % energetische und rd. 80 % stoffliche Verwertung). 
 
Für die energetische und stoffliche Entsorgung der Klärschlämme zeichnete sich unverändert die Mut-
tergesellschaft MW-Mayer GmbH verantwortlich. Neben der Klärschlammentsorgung übernahm das 
Unternehmen ca. 718 t (Vorjahr 558 t) Klärwerksnebenprodukte wie Sandfang- und Rechengut. Diese 
Reststoffe wurden in Rekultivierungsvorhaben auf Deponien nach einer vorhergehenden Kompostie-
rung durch Partnerunternehmen verwertet. Die Umsatzerlöse gingen im Jahresvergleich aufgrund von 
Preis- und Mengeneffekten um 87 TEUR bzw. 5,6 % auf 1.462 TEUR zurück, parallel dazu reduzierte 
sich der Materialaufwand um 22 TEUR bzw. 1,6 % auf 1.366 TEUR. Dass sich der Materialaufwand 
lediglich unterproportional zu den Umsatzerlösen verringerte, liegt im Wesentlichen an der Produkti-
onsumstellung und den damit verb undenen höheren Kosten am Standort Büttelborn. Die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen reduzi erten sich um 89 TEUR auf TEUR aufgrund geringerer Personal-
überlassungskosten (-71 TEUR). Unter Berücksichtigung des gestiegenen Steueraufwands (+8 TEUR) 
weist die Gesellschaft einen um 24 TEUR höhere n Jahresüberschuss von 48 TEUR aus; dieser ent-
spricht dem Bilanzgewinn. 
 
Die novellierte Düngemittelverordnung lässt für die Herstellung von ORGABO-Grundmischung sowie 
deren Nebenprodukte noch genügend Spielraum, unser Substrat am Markt abzusetzen. Seit 2015 
muss jedoch beim Einsatz von Klärschlämmen auf die niedrigeren Grenzwerte der neuen Düngemittel-
verordnung Rücksicht genommen werden. Geeignete Schlämme können uns jedoch über die Mutterge-
sellschaft dauerhaft zur Verfügung gestellt werden . Für das Jahr 2017 sieht die Planung die Produkti-
on von ca. 6.000 t ORGABO vor. Die Umsatzprognose für 2017 beläuft sich auf ca. 1.432 TEUR. Für 
das Jahr 2017 und Folgende gehen wir von einem Jahresüberschuss von ca. 50 TEUR aus. Für das 
Jahr 2017 sind keine Investitionen geplant. De n Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und 
Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomanagement und der 
Anwendung von Kontrollsystemen wird  Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine 
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Ge-
genmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch die Deloitte GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechungserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichtes abgegeben. 
 
 
-443-

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Anschrift: Werner-von-Siemens-Str.  33,  
64711 Erbach 
 Kontakt: 06062/ 633 10  
http://www.owas-gmbh.de 
Gründung: 30.03.1994 
Handelsregister:  HRB 993, Amtsgericht Michelstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Unternehmenszweck ist die Erbringung von Laborl eistungen im Umweltbereich, Durchführung von 
Kontrollen entsprechend der Eigenkontrollverordnung und der Einleiterkontrolle sowie die 
Übernahme von Dienstleistungen des kommunalen Umweltschutzes. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
ENTEGA AG 29,00% 
Stadtwerke Michelstadt GmbH 16,00% 
Abwasserverband Mittlere Mümling 15,00%  
Abwasserverband Bad König 10,00% 
Abwasserverband Obere Gersprenz 10,00% 
Abwasserverband Unterzent 10,00% 
Odenwaldkreis 10,00% 
HSE Entsorgung GmbH  
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Croissant, Barbara Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
 
   
  
-444-

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 13  19 k.A. 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 9 k.A. 
   Sachanlagen 13 9 k.A. 
   Finanzanlagen 0 0 k.A. 
Umlaufvermögen 157  167 k.A. 
   Vorräte 0 0 k.A. 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 41 51 k.A. 
   Wertpapiere 0 0 k.A. 
   Liquide Mittel 116 116 k.A. 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  1 k.A. 
Summe Aktiva 170 187 k.A. 
Passiva    
Eigenkapital 125  133 k.A. 
   Gezeichnetes Kapital 26 26 k.A. 
   Kapitalrücklagen 0 0 k.A. 
   Gewinnrücklage 64 64 k.A. 
   Bilanzergebnis 35 44 k.A. 
Rückstellungen 31  34 k.A. 
Verbindlichkeiten 15  20 k.A. 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 k.A. 
Summe Passiva 170 187 k.A. 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 464  474 k.A. 
   Umsatzerlöse 464 474 k.A. 
   Bestandsveränderungen 0 0 k.A. 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 k.A. 
Sonstige betriebliche Erträge 2 2 k.A. 
Betriebsleistung 466  475 k.A. 
Betriebsaufwand -445  -447 k.A. 
   Materialaufwand -234 -227 k.A. 
   Personalaufwand -166 -177 k.A. 
   Abschreibungen -6 -7 k.A. 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -40 -36 k.A. 
Betriebsergebnis 20  29 k.A. 
Finanzergebnis 0  0 k.A. 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 k.A. 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 k.A. 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 k.A. 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 k.A. 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 k.A. 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 k.A. 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 k.A. 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 20 29 k.A. 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 k.A. 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6 -8 k.A. 
Sonstige Steuern 0 0 k.A. 
Jahresergebnis 14  21 k.A. 
-445-

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 956,1% 718,1% k.A. 
Anlagenintensität 7,7%  9,9% k.A. 
Abschreibungsquote  43,2% 36,6% k.A. 
Investitionen (TEUR) 0 12 k.A. 
Investitionsquote 0,0%  66,2% k.A. 
Liquidität 3. Grades 344,5% 309,9% k.A. 
Eigenkapital (TEUR) 125 133 k.A. 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 26 26 k.A. 
Eigenkapitalquote 73,3%  71,2% k.A. 
Bankverbindlichkeiten 0  0 k.A. 
Veränderung Verschuldung -9 5 k.A. 
Verschuldungsgrad 36,5%  40,5% k.A. 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 3,1%  4,3% k.A. 
Return on Investment (ROI) 8,4% 11,0% k.A. 
Eigenkapitalrentabilität 11,4%  15,4% k.A. 
Gesamtkapitalrentabilität 8,4%  11,0% k.A. 
Materialintensität 50,3%  47,7% k.A. 
Rohertrag (TEUR) 230 247 k.A. 
EBIT (TEUR) 20 29 k.A. 
EBITDA (TEUR) 26 35 k.A. 
ROCE 10,3%  15,1% k.A. 
Personal    
Personalintensität 35,6%  37,2% k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - - k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - - k.A. 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 4 4 k.A. 
Frauenanteil Beschäftigte - - k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 k.A. 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 k.A. 
Frauenanteil Auszubildende - - k.A. 
Mitarbeiter in Teilzeit - - k.A. 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - k.A. 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - k.A. 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 44 k.A. 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 50,0% 100,0% k.A. 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums - - k.A. 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-446-

OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2016 wurde nicht zur Verfügung 
gestellt. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbe reich des Darmstädter Beteiligungskodex (keine 
Mehrheitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
-447-

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Anschrift: Intzestraße 14-16 
60314 Frankfurt am Main 
 
Kontakt: 069/ 9443 250  
info@swr-gmbh.de  
http://www.swr-gmbh.de 
Gründung: 1965 
Handelsregister:  HRB 8960, Amtsgericht Frankfurt am 
Main 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens bilden der Bau, die Errichtung, de r Betrieb, die Vermietung und 
Verpachtung von Anlagen, die der Fortleitung von Energien und Energieträgern aller Art, auch von 
Wasser und Abwasser dienen, sowie erforderlichenfalls deren Miete und Pacht, der Tief- und 
Straßenbau, der Rohrleitungsbau (Gas, Trinkwasser, Fernwärme, Strom, Telekommunikation), die 
Beteiligung an solchen und ähnlichen Unternehmungen sowie die Erledigung aller den 
Gesellschaftszwecken mittelbar oder unmittel bar dienenden Geschäfte, Entwicklungs- und 
Forschungsarbeiten auf de n vorgenannten Gebieten. Das Unternehmen kann auch 
Zweigniederlassungen errichten. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt  bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 
Abs. 1 Satz 2 HGO. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Hochtief Construction AG 45,00% 
Mainova AG 29,90% 
ENTEGA AG 25,10% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Aufsichtsrat 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Heesen, Dirk Mitglied k.A. 
Herlitschke, Walter Mitglied k.A. 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
   
Aufsichtsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Breidenbach, Norbert  Mitglied k.A. 
Fabrizius, Olga  Mitglied k.A. 
Klein, Holger  Mitglied k.A. 
Kubick, Walter  Mitglied k.A. 
Niedermaier, Andreas  Mitglied k.A. 
Schenke, Dirk  Mitglied k.A. 
   
Bezüge des Aufsichtsrates 
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 
  
-448-

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 3.609  3.878 3.795 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 7 3 38 
   Sachanlagen 3.602 3.875 3.757 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 7.650  7.576 7.423 
   Vorräte 1.867 1.997 2.307 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.460 4.224 4.309 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 1.323 1.355 808 
Rechnungsabgrenzungsposten 36  40 32 
Summe Aktiva 11.295 11.494 11.250 
Passiva    
Eigenkapital 4.537  4.599 4.706 
   Gezeichnetes Kapital 1.030 1.030 1.030 
   Kapitalrücklagen 1.177 1.177 1.177 
   Gewinnrücklage 1.524 1.524 1.524 
   Bilanzergebnis 807 868 975 
Rückstellungen 2.606  2.863 2.711 
Verbindlichkeiten 4.151  4.033 3.834 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 11.295 11.494 11.250 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 20.006  23.757 21.853 
   Umsatzerlöse 18.956 17.851 25.989 
   Bestandsveränderungen 1.050 5.906 -4.136 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 64 97 463 
Betriebsleistung 20.070  23.854 22.315 
Betriebsaufwand -19.148  -22.891 -21.532 
   Materialaufwand -9.011 -11.411 -10.254 
   Personalaufwand -8.657 -9.277 -9.469 
   Abschreibungen -589 -659 -676 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -891 -1.545 -1.132 
Betriebsergebnis 922  962 784 
Finanzergebnis -193  -286 -133 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5 1 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -198 -287 -133 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 729 677 650 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -245 -264 -192 
Sonstige Steuern -48 -52 -52 
Jahresergebnis 436  361 407 
-449-

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 200,5% 191,7% 193,1% 
Anlagenintensität 32,0%  33,7% 33,7% 
Abschreibungsquote  16,3% 17,0% 17,8% 
Investitionen (TEUR) 754 945 626 
Investitionsquote 20,9%  24,4% 16,5% 
Liquidität 3. Grades 188,5% 186,6% 189,2% 
Eigenkapital (TEUR) 4.537 4.599 4.706 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 1.030 1.030 1.030 
Eigenkapitalquote 40,2%  40,0% 41,8% 
Bankverbindlichkeiten 1.389  1.296 1.127 
Veränderung Verschuldung 430 -119 -199 
Verschuldungsgrad 148,9%  150,0% 139,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 2,2%  1,5% 1,9% 
Return on Investment (ROI) 3,9% 3,1% 3,6% 
Eigenkapitalrentabilität 9,6%  7,9% 8,6% 
Gesamtkapitalrentabilität 5,6%  5,6% 4,8% 
Materialintensität 44,9%  47,8% 45,9% 
Rohertrag (TEUR) 10.994 12.346 11.599 
EBIT (TEUR) 922 962 784 
EBITDA (TEUR) 1.511 1.621 1.460 
ROCE 8,9% 9,1% 7,6% 
Personal    
Personalintensität 43,1%  38,9% 42,4% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 139 136 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 6 6 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 145 145 142 
Frauenanteil Beschäftigte - 4,1% 4,2% 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 11 10 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe k.A. 11 10 
Frauenanteil Auszubildende - 0,0% 0,0% 
Mitarbeiter in Teilzeit - 3 2 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - 55 47 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  45 45 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - 59 62 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 0,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 0,0% 0,0% 16,7% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - nein nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - nein nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - nein nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - nein nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - nein nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-450-

Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH (SWR ) ist spezialisiert auf die Erstellung von  
Gas-, Wasser-, Kanal- und Fernwärmerohrleitungssyst emen sowie dem Industrierohrleitungsbau. Das 
Leistungsangebot umfasst weiterhin den Bau von Kabelkanallinien für die Deutsche Telekom, für Ener-
gieversorgungsunternehmen sowie für verschiedene Anbieter aus dem Bereich der LWL-Netzwerke. 
 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die SWR ihren Akquisitio nsfokus auf komplexe, technisch anspruchsvolle 
Bauvorhaben gelegt. Diese Bemühungen tragen inzwischen Früchte und die SWR konnte in 2016 ca. 
22.905 TEUR an Aufträgen annehmen. 
  
Das Geschäftsjahr wurde mit einer Bauleistung von 21.853 TEUR unter dem Vorjahreswert von 23.757 
TEUR abgeschlossen. 
 
Die SWR erreicht das siebte Jahr in Folge ein po sitives Ergebnis. Das Nachsteuerergebnis ist von 
361 TEUR auf 407 TEUR gestiegen. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 wurde insgesamt 626 TEUR vor allem in technische Anlagen und Maschinen 
investiert. 
 
Durch die kontinuierliche Überwachung der Arbeitsabläufe, das Projektcontrolling größerer Baumaß-
nahmen und die monatliche Kontrolle über den „Stand der Bauten“ ist die Gesellschaft jederzeit in der 
Lage, regulierend einz ugreifen. Aufgrund der unmittelbaren Ei nbindung der Geschäftsführung in das 
operative Geschäft ist sichergestellt, dass Risiken,  die einen negativen Einf luss auf die Geschäftsfeld-
endwicklung haben, rechtzeitig erkannt werden. 
 
Die lange Investitionszurückhaltung der Versorger geht zu Ende und weicht ersten vorsichtigen Investi-
tionen, Großprojekte werden hart umkämpft und unterliegen oftmals ruinösen Marktpreisen.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ hinsicht-
lich der Verpflichtung zum Risiko management und der Anwendung von Kontrollsystemen wird Rech-
nung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeign ete Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte durch die WESTPRÜFUNG Dr. 
Seifert & Partner OHG, Wirtschaftsprüfungsgesellsch aft, Giessen, welche den uneingeschränkten Be-
stätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
 
-451-

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Anschrift: Frankfurter Straße 100 
64293 Darmsta
dt 
 
Kontakt: 061
51/ 701 4090 
info@zas-darmstadt.de  
www.zas-darmstadt.d
e 
Gründung: 1974 
Handelsregister:  keine Eintragung 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Aufgabe des ZAS ist der Betrieb seiner Anlage n zur Abfallentsorgung im Verbandsbereich, 
insbesondere des Müllheizkraftwerks in Darmstadt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der 
Verband Dritter bedienen. Die Pflicht zur Abfallentsorgung wird von den Verbandsmitgliedern nicht 
auf den ZAS übertragen. Die Aufgaben des ZAS umfassen insbesondere auch die Einleitung und 
Durchführung der erforderlichen abfall- und immi ssionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren 
für die Einrichtung neuer bzw. die Änderung best ehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen des 
ZAS und die Durchführung der notwendigen Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für 
verfüllte Deponien im Verbandsbereich, die Eigentum des ZAS sind. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen ö ffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Gemäß § 121 
Abs. 2 HGO gilt die Abfallbeseitigung nicht als wirtschaftliche Betätigung. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Träger   
Landkreis Darmstadt-Dieburg  
Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald (MZVO)  
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
   
Beteiligungen   
RVZ Rohstoff- und Verwertungs- Zentrum Südhessen GmbH 50,00% 
SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH 25,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Zweckverbandsvorstand 
Verbandsversammlung
 
 
Zweckverbandsvorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Schellhaas, Klaus Peter Vorsitzender -  
Schellenberg, André stv. Vorsitzender - 
Verst, Günter stv. Vorsitzender - 
Behr, Iris Mitglied - 
Fleischmann, Christel Mitglied - 
Grobeis, Oliver Mitglied - 
Hesser, Marco Mitglied - 
Kredel, Willi Mitglied - 
Schneider, Uwe Mitglied - 
Wegel, Hans Mitglied - 
   
Bezüge des Zweckverbandsvorstandes 
Die Mitglieder des Zweckverbandvortsands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
   
Verbandsversammlung 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Freund, Boris  Vorsitzender -  
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordnete, MdL stv. Vorsitzende - 
Karl, Hans-Dieter  stv. Vorsitzender - 
Likavec, Kristina Stadtverordnete stv. Vorsitzender - 
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter Mitglied - 
Achilles, Dr. Albrecht  Mitglied - 
Aslan, Yasemin Stadtverordnete Mitglied - 
Battenberg, Renate  Mitglied - 
-452-

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
 
Handschuh, Heiko 
  
Mitglied 
 
- 
Helfmann, Carsten  Mitglied - 
Herbst, Margrit  Mitglied - 
Hübscher-Paul, Martina Stadtverordnete Mitglied - 
Kirchhöfer, Gudrun  Mitglied - 
Prochaska, Karl-Heinz  Mitglied - 
Pullmann, Heinz  Mitglied - 
Raab, Georg  Mitglied - 
Reiter, Jürgen  Mitglied - 
Seiler, Hedwig  Mitglied - 
Sydow, Dr. Walter  Mitglied - 
Völker, Sigrid  Mitglied - 
Voos, Patrick Stadtverordneter Mitglied - 
Wucherpfennig, Dagmar  Mitglied - 
Zabel, Günter Stadtverordneter Mitglied - 
   
Bezüge der Verbandsversammlung 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. 
Aufgrund der geringfügigen Höhe wird auf einen Ausweis verzichtet. 
  
-453-

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Bilanz (TEUR)  2014 vorl. 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 56.636  58.646 58.625 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 2.158 1.635 1.089 
   Sachanlagen 53.471 55.882 56.580 
   Finanzanlagen 1.007 1.129 957 
Umlaufvermögen 19.432  17.139 14.093 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.566 5.939 5.314 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 13.865 11.200 8.779 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 2 
Summe Aktiva 76.068 75.786 72.720 
Passiva    
Eigenkapital 34.051  40.187 43.264 
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 32.150 32.150 32.150 
   Bilanzergebnis 1.901 8.037 11.114 
Rückstellungen 2.876  1.851 847 
Verbindlichkeiten 39.141  33.747 28.610 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 76.068 75.786 72.720 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 vorl. 2015 2016 
    Gesamtleistung 26.127  33.565 31.115 
   Umsatzerlöse 26.127 33.565 31.115 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 1.459 1.478 2.413 
Betriebsleistung 27.586  35.042 33.528 
Betriebsaufwand -24.849  -26.084 -27.151 
   Materialaufwand -21.468 -22.563 -23.310 
   Personalaufwand -10 -9 0 
   Abschreibungen -3.298 -3.451 -3.739 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -74 -62 -101 
Betriebsergebnis 2.737  8.958 6.377 
Finanzergebnis -956  -921 -776 
   Erträge aus Beteiligungen 421 278 250 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60 60 52 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.437 -1.259 -1.079 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.781 8.037 5.601 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern -1 -1 -1 
Jahresergebnis 1.780  8.036 5.600 
-454-

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Kennzahlen* im Überblick 2014 vorl. 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 113,4% 113,5% 112,7% 
Anlagenintensität 74,5%  77,4% 80,6% 
Abschreibungsquote  5,8% 5,9% 6,4% 
Investitionen (TEUR) 4.762 10.409 3.890 
Investitionsquote 8,4%  17,7% 6,6% 
Liquidität 3. Grades 164,2% 186,0% 211,1% 
Eigenkapital (TEUR) 34.051 40.187 43.264 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - - - 
Eigenkapitalquote 44,8%  53,0% 59,5% 
Bankverbindlichkeiten 30.181  26.385 22.780 
Veränderung Verschuldung 3.120 -5.393 -5.138 
Verschuldungsgrad 123,4%  88,6% 68,1% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität 6,8%  23,9% 18,0% 
Return on Investment (ROI) 2,3% 10,6% 7,7% 
Eigenkapitalrentabilität 5,2%  20,0% 12,9% 
Gesamtkapitalrentabilität 4,2%  12,3% 9,2% 
Materialintensität 77,8%  64,4% 69,5% 
Rohertrag (TEUR) 4.659 11.002 7.805 
EBIT (TEUR) 3.158 9.236 6.628 
EBITDA (TEUR) 6.456 12.687 10.367 
ROCE 4,4% 12,7% 9,4% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 6 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 3 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 9 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte 33,3% - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte 46  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung 0,0% 0,0% 10,0% 
Frauenanteil innerhalb des Aufsichtsgremiums 36,4% 45,5% 39,1% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - Nein Nein 
Bezug klimaneutrales Gas  - Nein Nein 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - Nein Nein 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - Nein Nein 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - Nein Nein 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - Nein Nein 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-455-

Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Der ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen, Darmstadt, ist eine Körperschaft des öffentlichen 
Rechts mit Sitz in Darmstadt. Verbandsmitglieder sind die Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Land-
kreis Darmstadt-Dieburg und der Müllabfuhrzweckverband Odenwald/Landkreis Odenwald.  
 
Der Jahresabschluss 2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzen-
den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) des Landes Hessen in der Fassung vom 9. Juni 
1989, zuletzt geändert durch Gesetz am 21. Mä rz 2005, und unter erstmaliger Anwendung des Bi-
lanzrichtlinienumsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestell t. Aufgrund der neuen Gliederungsvorschriften 
wurden Schrott- und Vermieterlöse in die Umsatzerlöse umgegliedert, die Vorjahreswerte wurden nicht 
angepasst. 
 
Im Berichtsjahr wurden Investitionen im Gesamtvolumen von rd. 3.890 T€ im Müllheizkraftwerk vorge-
nommen.  
 
Die Finanzanlagen beinhalten eine 25%ige Beteiligung an der SAVAG Südhessische Abfallverwertungs 
GmbH sowie eine 50%ige Beteiligung an der Rohstoff- und Verwertungs-Zentrum Südhessen GmbH. 
Der SAVAG wurden in den Vorjahren insgesamt acht Darlehen gewährt. Die daraus resultierenden Dar-
lehensforderungen des ZAS betragen insgesamt zum 31.12.2016 noch 931 T€. 
 
Durch das positive Ergebnis des Wirtschaftsjahres in Höhe von 5.600 T€ ergibt sich zzgl. des nach 
Ausschüttung verbleibendem Gewinnvortrag von 5.514 T€ ein Bilanzgewinn von insgesamt 11.114 T€.  
 
Die sonstigen Rückstellungen betr effen hauptsächlich Rückstellung en für Deponienachsorgeaufwen-
dungen i.H.v. 273 T€, Müllrücknahmeverpflichtungen  i.H.v. 350 T€, für Prozessrisiken i.H.v. 210 T€ 
sowie für Abschlussprüfungskosten 2016 i.H.v. 14 T€. 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen langfristige Darlehen sowie Swapgeschäfte. 
Die Verbindlichkeiten gegenüber den Verbandsmitgliedern bestehen aus erhaltenen Anzahlungen der 
Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg und zu einem geringen Teil aus Lieferungen 
und Leistungen der Stadt Darmstadt.  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträg e in Höhe von 2.413 T€ beinhalt en hauptsächlich Erträge aus der 
Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Schadene rsatz sowie Erträge aus der Abrechnung der Um-
satzsteuer 2016.  
 
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 
betrugen 3.739 T€ (Vj. 3.451 T€) beim Müllheizkraftwerk (MHKW). 
 
Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 250 T€ re sultieren i.H.v. 240 T€ aus der Beteiligung an der 
Südhessische Abfall- und Verwertungs-GmbH SAVAG und i.H.v. 10 T€ aus der Beteiligung an der RVZ 
Südhessen GmbH. 
 
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Darlehenszinsen in Höhe von 1.079 T€. 
 
Der ZAS beschäftigt derzeit kein eigenes Personal; er bedient sich der Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter der ENTEGA AG. 
 
Das Müllheizkraftwerk Darmstadt erfüllt alle gesetzlichen Auflagen und unterschreitet die Emissions-
auflagen i.d.R. erheblich. Die betrieblichen Proz essabläufe werden ständig überwacht und auf mögli-
che Verbesserungen überprüft.  
 
Bezüglich des der im Jahr 2014 gebildeten Drohve rlustrückstellung im Zusammenhang mit der Mehr-
wertsteuerreform gibt es einen neuen Sachstand. Aufgrund einer Neuregelung im Umsatzsteuergeset-
zes § 2 b UStG konnte der ZAS von einem Wahlrecht Gebrauch machen, wonach sämtliche bis zum 
31.12.2020 vom ZAS ausgeführten Leistungen nach dem alten Recht ausgeübt werden können. Von 
diesem Wahlrecht hat der ZAS Gebrauch gemacht. Entsprechend konnte die Drohverlustrückstellung 
i.H.v. 1.146 T€ im Berichtsjahr ertragswirksam aufgelöst werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses erfolgte durch di e Koehler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 
Seeheim-Jugenheim und hat zu keinen Einwänden ge führt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestäti-
gungsvermerk erteilt.  
 
Das Unternehmen fällt nicht in den Geltungsbereic h des Darmstädter Beteiligungskodex (keine Mehr-
heitsbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt). Der Kodex wird daher nicht angewendet. 
 
-456-

-457-

Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement 
 
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt* 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & Co. KG 
 
 
 
 
 
 
* keine Einbeziehung in die abgebildeten Grafiken  
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Beteiligungsmanagement wird im Besonderen 
durch die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt (HEAG) repräsentiert. Neben ihrer 
Funktion als Führungsgesellschaf t des HEAG-Konzerns mit ihren 
fünf Tochterunternehmen ENTEGA AG (ENTEGA), bauverein AG, 
HEAG mobilo GmbH, HEAG Kultur freunde Darmstadt gemeinnützi-
ge GmbH und HEAG Versicherungsservice GmbH, verantwortet sie 
darüber hinaus das Beteiligungsmanagement der Wissenschafts-
stadt Darmstadt. Dies stärkt Darmstadts Eigentümerfunktion in 
der Stadtwirtschaft. Hierzu verbessert die HEAG stetig die Informa-
tion über die Beteiligungen und erhöht damit die Transparenz. Die 
HEAG verzahnt Prozesse und richte t dabei alle Aktivitäten darauf 
aus, die Stadtrendite im Sinne der Stadtwirtschaftsstrategie zu 
steigern. 
 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die HEAG unterhält Kooperationen mit den Darmstädter Hochschu-
len. In Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und der Hochschule  
Darmstadt veranstaltet die HEAG regelmäßig das Symposium
„Stadtleben“. Darüber hinaus kooperiert die HEAG mit dem Grün-
derzentrum der TU Darmstadt (HIGHEST) und stärkt damit die
Gründungskultur in Darmstadt und der Region. 
* Auswahl von Auszeichnungen, Zertifikaten und Mitgliedschaften aller Unternehmen des Geschäftsfelds Beteiligungsmanagement 
Auszeichnungen *

-459-

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 709 2000  
Gründung: 12.07.2013 
Handelsregister:  HRB 92347, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Die Gesellschaft nimmt die Aufgabe der Betreu ung des Versicherungsportfolios nur für den 
Eigenbedarf der Wisschenschaftsstadt Darmstad t und deren unmittelbaren und mittelbaren 
Tochtergesellschaften wahr. Die Tätigkeit der Gese llschaft umfasst insbesondere die Überprüfung 
und Feststellung des jeweiligen Versicherungsbedarfs sowie die Erbringung von 
Beratungsdienstleistungen für die Stadt sowie die Gesellschaften des Stadtkonzerns im 
Zusammenhang mit dem Abschluss von Versicherungsverträgen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
HEAG 80,00% 
ENTEGA AG 5,00% 
HEAG mobilo GmbH 5,00% 
Klinikum Darmstadt GmbH 5,00% 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 5,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Krügel, Thomas Mitglied 2,4 TEUR 
Rasch, Petra Mitglied 1,2 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsleitung erhielt im Geschäftsjahr 2016 in Summe 3,6 TEUR. 
   
  
-460-

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 0  0 0 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 0 0 0 
Umlaufvermögen 0  59 61 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 0 59 61 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 0 59 61 
Passiva    
Eigenkapital 0  31 41 
   Gezeichnetes Kapital 0 25 25 
   Kapitalrücklagen 0 0 0 
   Gewinnrücklage 0 0 0 
   Bilanzergebnis 0 6 16 
Rückstellungen 0  6 11 
Verbindlichkeiten 0  23 10 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 0 59 61 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  18 30 
   Umsatzerlöse 0 18 30 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 0  18 30 
Betriebsaufwand 0  -4 -16 
   Materialaufwand 0 0 0 
   Personalaufwand 0 0 -5 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -4 -11 
Betriebsergebnis 0  14 14 
Finanzergebnis 0  0 0 
   Erträge aus Beteiligungen 0 0 0 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0 14 14 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -3 -4 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0  11 10 
-461-

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 - - - 
Anlagenintensität -  0,0% 0,0% 
Abschreibungsquote  - - - 
Investitionen (TEUR) - 0 0 
Investitionsquote -  - - 
Liquidität 3. Grades - 209,1% 294,5% 
Eigenkapital (TEUR) - 31 41 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) - 25 25 
Eigenkapitalquote -  52,2% 66,0% 
Bankverbindlichkeiten -  0 0 
Veränderung Verschuldung - 23 -12 
Verschuldungsgrad -  91,7% 51,4% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  59,3% 32,3% 
Return on Investment (ROI) - 17,8% 15,8% 
Eigenkapitalrentabilität -  34,2% 23,9% 
Gesamtkapitalrentabilität -  17,8% 15,8% 
Materialintensität -  0,0% 0,0% 
Rohertrag (TEUR) - 18 30 
EBIT (TEUR) - 14 14 
EBITDA (TEUR) - 14 14 
ROCE - 19,7% 19,0% 
Personal    
Personalintensität -  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich - 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe - 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - 50,0% 50,0% 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - ja ja 
Bezug klimaneutrales Gas  - ja ja 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - ja ja 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - ja ja 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - ja ja 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - ja ja 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-462-

HEAG Versicherungsservice GmbH 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
Die HEAG Versicherungsservice GmbH wurde am 11.03.2013 von der alleinigen Gesellschafterin HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) errichtet und am 
12.07.2013 in das Handelsregister bei dem Amtsgericht Darmstadt unter HRB 92347 einge-tragen. 
Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 04.02.201 5 haben ENTEGA AG, HEAG mobilo GmbH, Klini-
kum Darmstadt GmbH und Wissenschafts- und Kong resszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG jeweils 
1.250 Geschäftsanteile an der HEAG Versicherungsservice GmbH von der HEAG Holding AG – Beteili-
gungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt erworben.  
 
Die Gesellschaft nimmt die Aufgabe der Betreuung des Versicherungsportfolios nur für den Eigenbe-
darf der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Stadt) und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterge-
sellschaften wahr. Die Tätigkeit der Gesellschaft um fasst insbesondere die Überprüfung und Feststel-
lung des jeweiligen Versicherungsbedarfs sowie die Erbringung von Beratungsdienstleistungen für die 
Stadt sowie die Gesellschaften des Stadtkonzern s im Zusammenhang mit dem Abschluss von Versi-
cherungsverträgen.  
 
Innerhalb des Konzerns der HEAG gilt ein besonderes Augenmerk der Ausschöpfung vorhandener Mög-
lichkeiten zur Generierung von Effi zienzgewinnen bei der Beschaffung  von Leistungen. Die Bündelung 
des Versicherungseinkaufs für die einzelnen Gesellschaften innerhalb des Stadtkonzerns verspricht die 
Freisetzung von Synergien zugunsten der sich an diesem Vorhaben beteiligenden kommunalen Kon-
zerngesellschaften. Diese Zusammenarbeit stärkt damit die kommunale Daseinsvorsorge. 
 
Das Geschäftsjahr 2016 war geprägt von der Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Makler Marsh 
mit dem Ziel der weiteren Optimierung der Versicheru ngsportfolien sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht 
als auch in Bezug auf die jeweiligen Versicherungsbedingungen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten mün-
deten in weiteren Einsparungen in den Aufwendung en sowie Verbesserungen im Bedingungswerk für 
den Versicherungsschutz bei den beteiligten Gesellschafterinnen. 
 
Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2016 kein Personal. Auch für das Geschäftsjahr 2017 sind 
keine Personaleinstellungen geplant. 
 
Aufgrund der Bestrebung der Gesellschaft, die Aufwendungen für den Versicherungsschutz der betei-
ligten Gesellschafterinnen möglichst gering zu halten, ist das Ergebnis durch die Beiträge der Gesell-
schafter, die Rückstellung für die Prüfung des Jahresabschlusses sowie Beiträge für Pflichtmitglied-
schaften, insb. bei der Industrie- und Handelskammer Darmstadt, geprägt. 
 
Für das Jahr 2016 wird ein Jahresüberschuss von 9,6 TEUR ausgewiesen. Die Bilanzsumme ist von 
59,2 TEUR in 2015 auf 61,4 TEUR in 2016 angestiegen. Das Stammkapital wurde am 19.03.2013 
vollständig eingezahlt, die Eigenkapitalquote zum Bi lanzstichtag beträgt 66%.  Die Finanzierung und 
Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gegeben.  
 
Zum Jahresende lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Die Geschäftsführung erwartet wei-
terhin positive Ergebnisse für die nächsten Geschäft sjahre durch die zu leistenden Beiträge der betei-
ligten Gesellschaften. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2016 erfolgte durch Pricewaterhouse-
Coopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main GmbH, welche den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das Geschäfts-
jahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
-463-

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Anschrift: Rheinstraße 10-12, 64283 Darmstadt 
 
Kontakt: 06151/ 28160  
info@sparkasse-darmstadt.de   
www.sparkasse-darmstadt.de 
Gründung: 28.10.1808 
Handelsregister:  HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt 
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige 
Anstalt des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung). 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen, in 
ihrem Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere 
Gelegenheit zur sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2 Abs. 1 der Satzung). Die Sparkasse h at 
das Sparen und die übrigen Formen der Vermögensbildung zu fördern und dient der Befriedigung 
des örtlichen Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, des 
Mittelstandes, der gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 Abs. 2 der Satzung). 
   
Trägerverhältnisse 
Träger   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00% 
Landkreis Darmstadt-Dieburg 40,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG 5,01% 
weitere Unternehmen in der Sparkassenorganisation  
   
Organe der Gesellschaft 
Vorstand 
Verwaltungsrat 
 
Vorstand 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Sellner, Georg Vorsitzender - 
Scheidel, Roman (bis 30.9.2016) stv. Vorsitzender                        -  
Erb, Hans-Werner Mitglied - 
Thomas, Jürgen Michael (ab 1. Juli 2016) Mitglied - 
   
Bezüge des Vorstandes 
Die Vergütung des Vorstands (inklusive des im Geschäftsjahr 2016 ausgeschiedenen 
Vorstandsmitglieds) betrug für das Geschäftsjahr 2016 in Summe 1.337 TEUR. 
   
Verwaltungsrat 
 
Name, Vorname Titel Position Vergütung 
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Vorsitzender - 
Partsch, Jochen Oberbürgermeister stv. Vorsitzender - 
Görlich, Heike  Mitglied - 
Heldmann, Thomas  Mitglied - 
Jakoubek, Matthias  Mitglied - 
Karl, Hans-Dieter  Mitglied - 
Mager, Philipp  Mitglied - 
Metzger, Dagmar Stadtverordnete Mitglied - 
Röder, Friedel  Mitglied - 
Schellenberg, André Stadtkämmerer Mitglied - 
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL Mitglied - 
Steinacker, Thomas  Mitglied - 
Tengicki, Andreas  Mitglied - 
Wolff, Karin Stadtverordnete, MdL Mitglied - 
Wudy, Renate  Mitglied - 
   
Bezüge des Verwaltungsrates 
Im Jahr 2016 betrugen die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder in Summe 86 TEUR.  
-464-

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Barreserve 55.292  81.325 59.093 
Forderungen    
   an Kreditinstitute 468.558  318.769  86.398  
   an Kunden 2.674.796 2.799.991 2.963.661 
Schuldverschreibungen u.a.  
festverzinsliche Wertpapiere 688.272  815.173 931.088 
Aktien u. a. nicht festverzinslilche  
Wertpapiere 126.694  128.072 128.009 
Beteiligungen 40.319  39.090 39.090 
Anteile an verbundenen Unternehmen 205  205 205 
Treuhandvermögen 198  182 171 
Immaterielle Anlagewerte 105  71 19 
Sachanlagen 52.018  49.409 46.815 
Sonst. Vermögensgegenstände 14.916  6.288 6.418 
Rechnungsabgrenzungsposten 824  537 402 
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrech. 33  7 8 
Summe Aktiva 4.122.230  4.239.119  4.261.377  
Passiva    
Verbindlichkeiten    
   gegenüber Kreditinstituten 217.365  169.851 162.180 
   gegenüber Kunden 3.390.465  3.540.534 3.517.927 
   Verbriefte Verbindlichkeiten 61.375  55.595 49.133 
   Treuhandverbindlichkeiten 198  182 171 
   Sonst. Verbindlichkeiten 3.139  2.412 1.804 
Rechnungsabgrenzungsposten 951  782 615 
Rückstellungen 34.695  29.579 31.649 
Fonds für allgemeine Bankrisiken 67.315  82.457 129.171 
Eigenkapital    
   Gezeichnetes Kapital 0 0 0 
   Kapitalrücklage 0 0 0 
   Gewinnrücklage 330.727  341.727 352.727 
   Bilanzgewinn 16.000  16.000 16.000 
Summe Passiva 4.122.230  4.239.119  4.261.377  
    Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Zinsergebnis 81.008  78.152 78.718 
Laufende Erträge 6.080  6.653 5.775 
Erträge/Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen 0 0 0 
Provisionsergebnis 24.153  26.052 27.308 
Nettoetrag/ -aufwand aus Finanzgeschäften 87  45 332 
Sonstige betriebliche Erträge 5.352  5.824 5.389 
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -64.942  -64.839 -66.729 
Abschreibungen und Wertberichtigungen -1.047  -3.752 29.150 
Sonstige betriebl. Aufwendungen -4.424  -4.242 -3.722 
Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken -16.707  -15.142 -46.714 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 29.560  28.751 29.507 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -13.374  -12.524 -13.289 
Sonstige Steuern -186  -227 -218 
Jahresergebnis 16.000  16.000 16.000 
  
-465-

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des 
öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg. Sie unterstützen die 
Sparkasse bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit der Maßgabe, dass ein Anspruch der Sparkasse gegen die Träger 
oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, nicht besteht. Die 
Sparkasse haftet für ihre Verbindlichkeiten mit ihrem gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist die Sparkasse dem 
bundesweiten Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem Stützungsfonds des 
Sparkassen– und Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen. 
 
D
ie Bilanzsumme der Sparkasse Darmstadt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 22.258 TEUR 
(0,5 %) auf 4.261.377 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2016. Es wurde ein Bilanzgewinn von 16.000 TEUR 
erwirtschaftet. Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwiderrufliche Kreditzusagen) konnte im 
Geschäftsjahr um 208.988 TEUR auf 3.287.218 TEUR gesteigert werden. Das Volumen der Kredit- und 
Darlehensneuzusagen bewegte sich mit 585.361 TEUR über dem hohen Niveau des Vorjahres (Vorjahr 476.125 
TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden einschließlich Eigenemissionen der Sparkasse reduzierten sich 
um 29.069 TEUR (-0,8 %) auf 3.567.060 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verzeichneten 
einen Rückgang um 7.671 TEUR auf 162.180 TEUR zum 31.12.2016. Nach dem Gewinnverwendungsvorschlag 
des Vorstandes sollen aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 von 16.000 TEUR 68,75 % der 
Sicherheitsrücklage zugeführt und 31,25 % an die Träger zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke 
ausgeschüttet werden. Auf die Stadt Darmstadt entfällt hiervon ein Anteil von 3/5, das sind brutto 3.000 TEUR. 
 
Die Sicherheitsrücklage hat sich in 2016 von 341.727 TEUR auf 352.727 TEUR erhöht. Nach Feststellung des 
Jahresabschlusses 2016 wird sich die Sicherheitsrücklage dann auf 363.727 TEUR belaufen. Das entspricht einer 
Erhöhung von 3,1 %. Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte eine Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken in 
Höhe von 16.714 TEUR. Darüber hinaus erfolgte im Zuge des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 eine Auflösung 
versteuerter Vorsorgereserven gem. § 340f HGB bei gleichzeitiger Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken 
gem. § 340g HGB in Höhe von 30.000 TEUR. Der Fonds für allgemeine Bankrisiken weist zum 31.12.2016 einen 
Bestand von 129.171 TEUR aus. Neben der Sicherheitsrücklage und dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 
verfügt die Sparkasse weiterhin über umfangreiche ergänzende Eigenkapitalbestandteile in Form der 
Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB. Die Eigenkapitalquote gem. CRR betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2016 
25,0 % und überschritt deutlich den vorgeschriebenen Mindestwert von 8,625 %. 
 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war aufgrund einer ausgewogenen Liquiditätsplanung im 
Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Unter Berücksichtigung der erforderlichen Bewertungsmaßnahmen und 
einer weiteren Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein Ergebnis der normalen 
Geschäftstätigkeit i. H. v. 29.507 TEUR. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresergebnis von 756 
TEUR. 
 
Der Zinsüberschuss hat sich um 566 TEUR, das sind 0,7 %, auf 78.718 TEUR im Geschäftsjahr 2016 erhöht. Der 
Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendste Ertragsquelle. Der Provisionsüberschuss stieg um 1.256 TEUR 
auf 27.308 TEUR.  
 
Zur Risikolage der Sparkasse Darmstadt ist auszuführen, dass das von der Sparkasse Darmstadt auf Basis der 
Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit im Jahr 2016 ausreichend war und zu keiner Zeit überschritten 
wurde. Regelmäßig durchgeführte Berechnungen zeigen, dass die Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für den 
Risikofall gegeben ist. Selbst bei Eintritt der darüber hinausgehenden aE-Stresstests könnten die Risiken getragen 
werden. Das Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage und dem Risikogehalt der Sparkasse. 
 
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Sparkasse Darmstadt von der EZB keine Kurskorrektur in der Geldpolitik 
und stellt sich auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ein. Die Zinsprognose geht in den Jahren 2017 bis 2019 nur 
von leicht steigenden Marktzinsen insbesondere in den mittleren und langen Laufzeitbändern aus. Die auf dieser 
Zinserwartung basierenden Bilanzstrukturszenarien sehen ein moderates Wachstum im Kundengeschäft – sowohl 
auf der Aktiv– als auch auf der Passivseite – vor. Eine Ausweitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. Dies 
führt im Ergebnis zu einem leichten Bilanzsummenwachstum. Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost –
Income–Ratio (CIR) von unter 62 % wird bei Eintreffen der Prognosen 2017 erreicht. Für 2017 wird ein 
unveränderter Bilanzgewinn angestrebt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sparkasse Darmstadt zum 31.12.2016 durch den Sparkassen – und 
Giroverband Hessen –Thüringen hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde der uneingeschränkte 
Bestätigungsvermerk erteilt.  
 
Die Sparkasse Darmstadt wendet den Darmstädter Beteiligungskodex nicht an. 
 
-466-

-467-

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt 
 Kontakt: WDB-KG@darmstadt.de  
Gründung: 17. Mai 2005 
Handelsregister:  HRA 7195, Amtsgericht Darmstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb  und die Verwaltung von Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Beteiligungen   
HEAG Wohnbau GmbH 5,01% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname   
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
vertreten durch: 
  
    Käppler, Ilke   
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Vertretung der Geschäftsführung erhält keine Vergütung.
 
   
  
-468-

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Bilanz (TEUR)  2014 2015 2016 
    
Aktiva    
Anlagevermögen 1.438  1.438 1.438 
   Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 
   Sachanlagen 0 0 0 
   Finanzanlagen 1.438 1.438 1.438 
Umlaufvermögen 75  81 85 
   Vorräte 0 0 0 
   Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 21 21 21 
   Wertpapiere 0 0 0 
   Liquide Mittel 55 60 64 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Aktiva 1.514 1.519 1.523 
Passiva    
Eigenkapital 1.501  1.505 1.508 
   Kapitalanteile 100 100 100 
   Rücklagen 1.438 1.438 1.438 
   Bilanzergebnis -37 -34 -30 
Rückstellungen 2  3 3 
Verbindlichkeiten 11  12 12 
Rechnungsabgrenzungsposten 0  0 0 
Summe Passiva 1.514 1.519 1.523 
    
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2014 2015 2016 
    Gesamtleistung 0  0 0 
   Umsatzerlöse 0 0 0 
   Bestandsveränderungen 0 0 0 
   Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 
Betriebsleistung 0  0 0 
Betriebsaufwand -16  -17 -17 
   Materialaufwand -6 -7 -7 
   Personalaufwand 0 0 0 
   Abschreibungen 0 0 0 
   Sonstige betriebliche Aufwendungen -10 -10 -10 
Betriebsergebnis -16  -17 -17 
Finanzergebnis 21  21 21 
   Erträge aus Beteiligungen 21 21 21 
   Erträge aus Gewinnabführung 0 0 0 
   Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 0 
   Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 0 
   Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0 0 
   Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 
   Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5 4 3 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 
Sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 5  4 3 
-469-

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Kennzahlen* im Überblick 2014 2015 2016 
    
Bilanz    
Anlagendeckungsgrad 2 104,3% 104,6% 104,8% 
Anlagenintensität 95,0%  94,7% 94,4% 
Abschreibungsquote  0,0% 0,0% 0,0% 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Investitionsquote 0,0%  0,0% 0,0% 
Liquidität 3. Grades 590,3% 558,5% 555,4% 
Eigenkapital (TEUR) 1.501 1.505 1.508 
davon Gezeichnetes Kapital (TEUR) 100 100 100 
Eigenkapitalquote 99,2%  99,0% 99,0% 
Bankverbindlichkeiten (TEUR) 0 0 0 
Veränderung Verschuldung (TEUR) 0 1 1 
Verschuldungsgrad 0,8%  1,0% 1,0% 
Gewinn- und Verlustrechnung    
Umsatzrentabilität -  - - 
Return on Investment (ROI) 0,3% 0,2% 0,2% 
Eigenkapitalrentabilität 0,3%  0,2% 0,2% 
Gesamtkapitalrentabilität 0,3%  0,2% 0,2% 
Materialintensität > 1.000% > 1.000% > 1.000% 
Rohertrag (TEUR) -6 -7 -7 
EBIT (TEUR) 5 4 3 
EBITDA (TEUR) 5 4 3 
Kostendeckungsgrad 130,8%  121,6% 118,6% 
Personal    
Personalintensität 0,0%  0,0% 0,0% 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Beschäftigte - - - 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, männlich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, weiblich 0 0 0 
Auszubildende im Jahresdurchschnitt, Summe 0 0 0 
Frauenanteil Auszubildende - - - 
Mitarbeiter in Teilzeit - - - 
Arbeitnehmer über 55 Jahre - - - 
Altersdurchschnitt Beschäftigte -  - - 
Personalaufwand je Beschäftigte(r)  - - - 
Frauenanteil innerhalb der Geschäftsleitung - - - 
Nachhaltigkeit    
Bezug Ökostrom  - k.A. k.A. 
Bezug klimaneutrales Gas  - k.A. k.A. 
Dienstfahrräder für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Jobticket/ÖPNV-Zuschuss für Beschäftigte - k.A. k.A. 
E-Learning-Angebote für Beschäftigte - k.A. k.A. 
Nachhaltigkeitselemente im Lagebericht - k.A. k.A. 
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.    
  
-470-

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG (WDB KG) wurde am 
17. Mai 2005 gegründet. Komplementärgesellschaf ten sind die WDB Wissens chaftsstadt Darmstadt 
Verwaltungs GmbH, Darmstadt, und die WDB Vermögensverwaltungs GmbH, Darmstadt, 
Kommanditistin ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt.  Gegenstand des Untern ehmens ist der Erwerb 
und die Verwaltung von Beteiligungen der Stadt Darmstadt an anderen Unternehmen. 
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der WDB KG wird durch die Ertragssituation der Beteiligungen 
bestimmt. 
 
Seit dem 23. Juni 2005 hält die WDB KG eine Beteiligung von 5,01 % an der HEAG Wohnbau GmbH 
im Wert von 1.438 TEUR. Risiken aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH, die eine 
Abwertung der Beteiligung notwendig machen würden, sind aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs 
der HEAG Wohnbau GmbH derzeit nicht ersichtlich.  
 
Mit Vertrag vom 18. August 2009 wurde der Beherrs chungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen 
der HEAG Wohnbau GmbH und der BVD Gewerbe GmbH in Bezug auf die Sicherung des 
außenstehenden Gesellschafters, der WDB KG, angepasst. Der Ausgleich für die WDB KG als 
außenstehender Gesellschafter wurde von 4 EUR auf 8 EUR je 100 EUR Geschäftsanteil erhöht. 
 
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 18. August 2014 wurde die WDB KG ab dem 
Geschäftsjahr 2014 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und 
Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten 
Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu lassen. Für diesen Zeitraum wird 
das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darm stadt mit der Prüfung des Jahresabschlusses 
beauftragt. 
 
Der Materialaufwand enthält Aufwendungen für Geschäftsführungsleistungen durch die 
Komplementärin WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH. Die so nstigen betrieblichen 
Aufwendungen enthalten die Aufwendungen für die Haftungsübernahme sowie Beträge für die 
Erstellung der Buchführung, des Jahresabschlusses, der Steuererklärungen der Gesellschaft sowie die 
Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses. 
 
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 setzt sich aus 100 TEUR Festkapital und 1.408 TEUR 
variablen Kapitalanteilen, die die Stadt Darmstadt betreffen, zusammen. 
 
Der WDB KG können Risiken dann entstehen, wenn die von ihr gehaltene Beteiligung an Wert verliert 
und voraussichtlich dauernde Wertminderungen Abschreibungen der Beteiligung notwendig machen. 
 
Zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen Wertverlust bei der Beteiligung an der HEAG 
Wohnbau GmbH. 
 
Die in 2005 von den städtischen Gremien beschlossene  Struktur für den Stadtkonzern, insbesondere 
die Errichtung der WDB KG hat sich überlebt und soll steuerneutral unter Einbindung der Darmstädter 
Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE KG) bereinigt werden. 
 
Es ist vorgesehen, die DSE KG auf die WDB KG zu verschmelzen und die WDB KG anschließend in 
„Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG“ umzufirmieren. 
 
Die Komplementärgesellschaften, die WDB Wissensch aftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH und die 
WDB Vermögensverwaltungs GmbH, sollen im Rahmen der Verschmelzung aus der WDB KG austreten 
und anschließend aufgelöst werden. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2016 durch das Revisionsamt der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zu keinen Einwendungen geführt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird angewendet. Eine Entsprechenserklärung für das 
Geschäftsjahr 2016 wurde bis zur Fertigstellung des Beteiligungsberichts abgegeben. 
 
 
-471-

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt 
 Kontakt: WDB-GmbH@darmstadt.de      
Gründung: 17. Mai 2005 
Handelsregister:  HRB 9491, Amtsgericht Damstadt  
   
Darstellung Unternehmenszweck 
Gegenstand des Unternehmens ist es, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma WDB 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich 
haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu führen. 
 
Erfüllung öffentlicher Zweck 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die 
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt. 
   
Beteiligungsverhältnisse 
Gesellschafter   
Wissenschaftsstadt Darmstadt 100,00% 
   
Organe der Gesellschaft 
Geschäftsführung 
Gesellschafterversammlung 
 
Geschäftsführung 
 
Name, Vorname Position Vergütung 
Käppler, Ilke Mitglied 0 TEUR 
   
Bezüge der Geschäftsführung 
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2016 keine Bezüge.
 
   
 
Übersicht  2014 2015 2016 
    
Gesamtleistung (TEUR) 6 7 7 
Jahresergebnis (TEUR) 2 2 2 
Eigenkapital (TEUR) 43 45 47 
Bilanzsumme (TEUR) 45 49 52 
Investitionen (TEUR) 0 0 0 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (inkl. Azubis) 0 0 0 
 
-472-

-473-

Anhang zum 
Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2016

-475-

Darmstädter Beteiligungskodex 
vom 13.09.2012 
in der Fassung vom 16.10.2014 
 
 
 
Entsprechungen und 
Abweichungserläuterungen 
aller abgegebenen 
Entsprechenserklärungen  
für das Geschäftsjahr 2016

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 1 - 
 
Inhaltsübersicht 
 
 
1. Teil: Präambel, Geltungsbereich und Ziele ..................................................................................... 2  
A  Präambel ................................................................................................................................. 2 
B  Geltungsbereich ...................................................................................................................... 3 
C  Ziele ......................................................................................................................................... 4 
 
2. Teil: Entsprechenserklärung ......................................................................................................... ... 6 
A  Aufsichtsgremium .................................................................................................................. 8 
1 Zusammensetzung ................................................................................................................. 9 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten ............................................................................................ 10 
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums ...................... 16 
4 Interessenkonflikt ................................................................................................................. 18 
5 Vergütung ............................................................................................................................. 20 
B  Geschäftsleitung ................................................................................................................... 21 
1 Zusammensetzung ............................................................................................................... 21 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten ............................................................................................ 25 
3 Interessenkonflikt ................................................................................................................. 34 
4 Vergütung ............................................................................................................................. 36 
5 Führung ................................................................................................................................. 41 
C  Rechnungslegung und Abschlussprüfung ........................................................................... 44 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-477-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 2 - 
1. Teil: Präambel, Gelt ungsbereich und Ziele 
 
 
A Präambel 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfordern eine gute und verantwortungsvolle 
Unternehmensführung. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weit eren Verbesserung der Unternehmensleitung,  
-steuerung und -transparenz entschlossen, eine Richtlinie unter dem Titel "Darmstädter Beteili-
gungskodex" zu erlassen. 
 
Dieser ist als einer der wichtigsten Maßnahmen der am 17. Dezember 2009 von der Stadtverord-
netenversammlung beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie und dem Beschluss vom 15. Mai 
2007 zum Beteiligungsmanagement zu sehen. Zudem werden die Anforderungen der Kommu-
nalaufsicht und des Landesrechnungshofes berücksichtigt.  
 
Zur Erarbeitung des vorliegenden Darmstädter Be teiligungskodex wurde ein Lenkungskreis - be-
stehend aus dem Beteiligungsdeze rnenten, dem Stadtwirtschaftsk oordinator und Mitgliedern der 
Stadtverordnetenversammlung - eingerichtet, de r die Interessen der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt im Sinne ihrer Bürgerinnen und Bürger ve rankert hat. Der Kodex ist zudem mit den Fachde-
zernenten und den wesentlichen Beteiligungen abgestimmt. Der Darmstädter Beteiligungskodex 
wurde somit in einem Dialog mit allen Beteiligten entwickelt. Die HEAG Holding AG - Beteili-
gungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) war hierbei federführend tätig. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskode x orientiert sich an bereits bestehenden Regelwerken. Neben 
den OECD-Prinzipien, der Richtlinie 2006/46/EG  vom 14. Juni 2006, dem Deutschen Corporate 
Governance Kodex und den Grundsätzen für Bundes beteiligungen sind auch verschiedene Kodizes 
der Bundesländer und Kommunen berücksichtigt.  
 
Während der Deutsche Corporate Governance Kode x insbesondere das Vert rauen der Anleger in 
eine gute und verantwortungsvo lle Unternehmensführung fördern will, steht bei dem vorliegen-
den Kodex auch die besondere Verantwortung kommunaler Unternehmen für ihre Bürgerinnen 
und Bürger bei der Wahrnehmung von Aufgaben der Daseinsvorsorge im Fokus. Der Kodex trägt 
den gesetzlichen Anforderungen an die kommunale  Wirtschaft Rechnung. Zu nennen sind insbe-
_________________________________________________________________________________________________________ 
-478-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 3 - 
sondere die Pflicht zur sparsamen, vorsichtigen und wirtschaftlichen Haushaltsführung sowie die 
gestiegenen Anforderungen an Aufsichtsorgane bis hin zur Aufsichtsratshaftung.  
 
Der Begriff Public Corporate Governance wird al s Maßstab für gute Unternehmensführung im Sin-
ne von Unternehmensleitung und -steuerung in  öffentlichen Unternehmen sowie Transparenz 
dieser Unternehmen verstanden. Angestrebt wird eine Balance zwischen unternehmerischen, am 
wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen orie ntierten und den kommunalen, am Gemeinwohl 
ausgerichteten Zielen.  
 
Nach der Stadtwirtschaftsstrategie ist der Darm städter Beteiligungskodex eine konsequente Wei-
terentwicklung des Beteiligungsmanagements. Di e Transparenz und Vernetzung der Beteiligun-
gen werden ausgebaut, Chancenpotentiale können erschlossen werden und die frühzeitige Identi-
fikation und der Umgang mit Gefährdungspotentialen werden erleichtert. 
 
Der Kodex soll die Unternehmensführung positi v beeinflussen. So kö nnen mangelnde Transpa-
renz, fehlendes Risikobewusstsein und nachlässig e Kontrolle komplexer wirtschaftlicher Zusam-
menhänge und Abhängigkeiten z. B. als Ursachen von Finanzmarkt- und Wirtschaftskrisen identifi-
ziert werden. 
 
Mit der Überarbeitung des Beteiligungskodex in 2014 wurden neue Entwicklungen der Public Cor-
porate Governance berücksichtigt , z. B. Compliance und gleichbe rechtigte Berücksichtigung von 
Frauen und Männern. 
 
 
B Geltungsbereich 
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Bete iligungskodex werden ne ben den Personen- und 
Kapitalgesellschaften, wie GmbH & Co. KG bzw. GmbH und AG, auch die Eigenbetriebe als Sonder-
vermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowi e Zweckverbände, bei denen die Wissenschafts-
stadt Darmstadt gemeinsam mit maximal einer weiteren Gebietskörperschaft Mitglied ist, gese-
hen. Diese Definition ist unabhängig von der juristischen Definition einer Beteiligung. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wirkt darauf hi n, dass der Darmstädter Beteiligungskodex für 
die Beteiligungen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmittelbar 
oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält, eine verbindliche Grundlage darstellt.  
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-479-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 4 - 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstad t, in denen bereits de r Deutsche Corporate 
Governance Kodex Anwendung findet, sollen diesem auch künftig folgen. Darüber hinaus wird die 
Anwendung des Darmstädter Beteiligungskodex empfohlen, um die speziellen Anforderungen 
und Empfehlungen an kommunale Unternehmen im Interesse der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
zu sichern. 
 
Den Unternehmen der Stadtwirtschaft, an denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmittelbar 
oder mittelbar zu 50 % oder weniger beteiligt ist, wird das Regelwerk zur Anwendung empfoh-
len. Dies gilt insbesondere, wenn die Anteilsm ehrheit in der Summe Gebietskörperschaften zu-
steht. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex spiegelt die Willensbildung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
für ihre Stadtwirtschaft wider.  
 
Die Empfehlungen des Darmstädter Beteiligungs kodex sind durch die Verwendung des Wortes 
"soll" gekennzeichnet und unter dem nachfolgen den Gliederungspunkt „E ntsprechenserklärung“ 
aufgeführt. Die Beteiligungen können von den Empf ehlungen abweichen, sind aber verpflichtet, 
dies transparent zu machen und zu erläutern. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex verzichtet au f die Wiedergabe von Regelungen, die als gel-
tendes Recht ohnehin von den Unternehmen zu beachten sind. Hierzu wurde ein ergänzendes 
„Handbuch zu den gesetzlichen Anforderungen an die Organe kommunaler Unternehmen“ erar-
beitet, das den Geschäftsleitungen der Beteiligungen und allen kommunalen Mitgliedern der Auf-
sichtsgremien zur Verfügung steht. 
 
 
C Ziele 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex soll zu einer verantwortungsvollen, zielgerichteten und nach-
haltigen Unternehmensführung im Sinne von Unte rnehmensleitung, -steuerung und -transparenz 
anhalten. Dabei soll er die Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie fördern. 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-480-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 5 - 
Darüber hinaus werden insbesondere folgende Ziele verfolgt: 
 
 Beschreibung der Anforderungen der Wissensch aftsstadt Darmstadt an Beteiligungen der 
Stadtwirtschaft und ihren Organen, um  
 
o die effiziente Erfüllung der städtischen Aufgaben zu gewährleisten und  
o die Qualität in der Wahrnehmung der Aufsichtsmandate zu sichern.  
 
 Unterstützung einer effizienten Zusammenarbeit zwischen dem Aufsichtsgremium (z. B. 
dem Aufsichtsrat) und der Geschäftsleitung (z. B. dem Vorstand bzw. der Geschäftsfüh-
rung). 
 
 Förderung des Informationsflusses zwischen Beteiligungen der Stad twirtschaft und dem 
Beteiligungsmanagement. 
 
 Steigerung von Transparenz und Vertrauen der Öffentlichkeit in Entscheidungen von Poli-
tik, Verwaltung, Beteiligungsmanagement und Beteiligungsunternehmen.  
 
  
_________________________________________________________________________________________________________ 
-481-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 6 - 
2. Teil: Entsprechenserklärung 
 
Die Entsprechenserklärung soll über den Stand der Umsetzung der nachstehenden Empfehlungen 
für eine verantwortungsbewusste und nachhalt ige Unternehmensführung im Sinne von Unter-
nehmensleitung, –steuerung und –transparenz Auskunft geben. Die Beteiligungen können von 
den Empfehlungen abweichen, haben dies jedoch tr ansparent zu machen und zu erläutern. In der 
jährlich von der Geschäftsleitung und, sofern vorhanden, gemeinsam mit dem Aufsichtsgremium 
abzugebenden Entsprechenserklärung ist zu bestätigen, dass den Empfehlungen des Darmstädter 
Beteiligungskodex im vorangegangenen Berichts zeitraum entsprochen wurde bzw. mit Begrün-
dung zu erläutern, in welchen Punkten hiervon abgewichen wurde („comp l y  o r  e x p l a i n “ ) .  B e i  
Erläuterung der Abweichung ist auch darüber zu informieren, ob künftig eine Änderung ange-
strebt wird. Eine begründete Abweichung von einer Kodexempfehlung kann im Interesse einer 
guten Unternehmensführung liegen. 
 
Das Beteiligungsmanagement wird die Entspreche nserklärungen aller Beteiligungen, die ihm im 
Rahmen der jährlichen Berichterstattung für de n Beteiligungsbericht von den Unternehmen zu 
überlassen sind, auswerten, in komprimierter Form  im Beteiligungsbericht veröffentlichen und im 
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt im Ra hmen der Vorstellung des Beteiligungsberichts 
präsentieren. Die Veröffentlichung umfasst nich t solche Erläuterungen zu Abweichungen vom 
Kodex, die seitens der Aussteller einer Entsprechenserklärung in dieser als im Unternehmensinte-
resse geheimhaltungsbedürftig gekennzeichnet sind. Den Unternehmen wird empfohlen, auf 
Nachfrage die aktuelle Entsprechenserklärung zur Verfügung zu stellen bzw. auf ihrer Homepage – 
soweit eine solche vorhanden ist – zu veröffentlichen. 
 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-482-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 7 - 
 
Für den Inhalt der Entsprechenserklärungen sind die Beteiligungen allein verantwortlich. 
 
Die HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) hat 
die abgegebenen Entsprechenserklärungen für das Geschäftsjahr 2016 ausgewertet und auf den 
Folgeseiten in komprimierter Form dargestellt.  
Sofern alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit einem 
 gekenn-
zeichnet. Sofern nicht alle Beteiligungen einer Empfehlung entsprochen haben, ist dies mit () 
gekennzeichnet und jede Abweichung wird nachstehend erläutert.  
Hinweis: Die Erläuterungen der Abweichung sind  nicht immer identisch mit dem Wortlaut der 
Beteiligungen, da sinngemäß gleiche Antworten zusammengefasst wurden. 
 
Die Entsprechenserklärung für das Geschäftsjah r 2016 wurde von den Mehrheitsbeteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Rechtsform von Kapital- und Personengesellschaften, den 
Eigenbetrieben sowie den Zweckverbänden abgegeben mit folgenden Ausnahmen: 
 
 Folgende Beteiligungen wenden den Darmstädte r Beteiligungskodex nicht an und geben da-
her auch keine Entsprechenserklärung ab: 
- bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH i. L. 
- BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH  
- Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 
- HSE Energie France SAS 
- Industriekraftwerk Breuberg GmbH 
- Parc éolien Baudignécourt SAS 
- Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 
- Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 
- Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
 
 Eine Entsprechenserklärung für folgende Beteil igung wird im Berichtsjahr nur von der Ge-
schäftsleitung abgegeben, da das Aufsichtsgremium über die Entsprechenserklärung erst nach 
Fertigstellung des Beteiligungsberichts beschließen wird:  
- Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
- Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
- Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-483-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 8 - 
A Aufsichtsgremium 
 
Als Aufsichtsgremium gelten im Folgenden Aufsichtsrat, Verwaltungsrat, Betriebskommission und Zweckverbandsver-
sammlung. 
 
Folgende Beteiligungen haben kein Aufsichtsgre mium. Dementsprechend ist der Abschnitt A der 
Entsprechenserklärung für diese nicht relevant. 
 
BVD Gewerbe GmbH BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 
bvd Mittelhessen GmbH BVD Südhessen GmbH 
BVD Verwaltungs-GmbH Count+Care GmbH & Co. KG 
COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft 
mbH 
Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesell-
schaft mbH Emilia Seniorenresidenz GmbH 
e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH ENTEGA Energie GmbH 
ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH 
ENTEGA Medianet GmbH ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
ENTEGA Regenerativ GmbH ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG EN TEAG Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
HEAG Versicherungsservice GmbH HEAG Wohnbau GmbH 
HSE Beteiligungs-GmbH HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH HSE Windpark Schlüchtern GmbH 
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
ImmoSelect GmbH Klinikum Catering Service GmbH 
Marienhospital Darmstadt gGmbH Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Orgabo GmbH PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
PEB Breitband GmbH & Co. KG SOPHIA Hessen GmbH 
SSG Starkenburg Service GmbH Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar 
GmbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs 
GmbH & Co. KG 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs 
GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & Co. KG 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Süd- 
Hessen KG 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-484-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 9 - 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Mitglieder des Aufsichtsgremiums sollen über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der 
Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen oder 
sich diese durch angebotene Schulungen un d Informationsveranstaltungen für Mitglieder 
von Aufsichtsgremien aneignen bzw. diese vertiefen.  
 
1.2 Dem Aufsichtsgremium sollen keine ehemaligen Mitglieder der Geschäftsleitung 
angehören. Falls davon abgewichen wird, dürfen ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung 
frühestens 3 Jahre nach Beendigung ihrer Gesc häftsleitungstätigkeit dem Aufsichtsgremium 
angehören. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Ein Mitglied des Gremiums war nur kurze Zeit interimistisch in der Geschäftsleitung. 
 
1.3 Bei der Zusammensetzung des Aufsichtsgremium s soll auf eine Beteiligung von Frauen und 
Männern zu gleichen Anteilen hingewirkt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Änderung der Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums statt, wird die 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
Herr Oberbürgermeister Partsch hat mit Übernahme des Baudezer nats von Frau Zuschke auch das 
Aufsichtsratsmandat von Frau Zuschke übernommen. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Nicht erfüllt, da 4 Frauen und 8 Männer in der BK vertreten sind. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Herr Oberbürgermeister Jochen Partsch übernahm vorübergehend als amtierender ÖPNV-Dezernent 
nach der Mandatsniederlegung von Frau Cornelia Zuschke das Mandat im Aufsichtsrat. 
 
1.4 Insgesamt sollen von einem Mitglied des Au fsichtsgremiums maximal 5 Mandate in Auf-
sichtsgremien unmittelbarer und mittelbarer Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt wahrgenommen werden. 
Ausnahme: Dezernenten und Dezernentinnen der Wissens chaftsstadt Darmstadt und Vertreter/innen des Betei-
ligungsmanagements sowie Vertreter/innen des Landkreises Darmstadt-Dieburg. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA Wasserver-
sorgung Biblis GmbH  
Hiervon wurde für die Vorstände der ENTEGA AG im Berichtsjahr und auch zukünftig abgewichen, da 
diese aufgrund der Vielzahl von Tochtergesellschaften zur Wahrung der Interessen des ENTEGA-
Konzerns einer größeren Anzahl von Gremien angehören. 

()
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-485-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 10 - 
1.5 Sachverständige oder Auskunftspersonen sollen  vom Vorsitzenden / der Vorsitzenden des 
Aufsichtsgremiums nur zu einzelnen Gegenständ en und auf den erforderlichen Umfang be-
schränkt hinzugezogen werden. 
Ausnahme: Teilnahme des Beteiligungsmanagements au f Wunsch des Beteiligungsdezernenten / der Beteili-
gungsdezernentin und Prokuristen/Prokuristinnen, Bereichsleiter/innen und Juristen/Juristinnen o. a. des Unter-
nehmens mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG;  
Über die Teilnahme von Sachverständigen oder Auskunftspersonen entscheidet das Plenum. 
 
1.6 Die Vertreterinnen/die Vertreter der Wissensch aftsstadt Darmstadt und der Stadtwirtschaft 
sollen ihr Mandat niederlegen, wenn sie da s Amt, das Grundlage für ihre Wahl oder 
Entsendung in das Überwachungsorgan war, nicht mehr ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Zwei Mitglieder sind nicht Mitglied der Stadtveror dnetenversammlung bzw. de s Magistrats. Aufgrund 
ihrer umfangreichen Expertise ist ihre Berufung bzw. ihr Verbleib im Aufsichtsrat vorgesehen.  
 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
Ein Mitglied des Aufsichtsrates ist nicht mehr Mitglied der Stadtverordnetenversammlung / des Magist-
rats. 
 
 ENTEGA AG 
Ein Mitglied des Gremiums hat im Verlauf des Berichtsjahrs das Amt, das Grundlage für die Wahl in den 
Aufsichtsrat war, verloren. Aufgru nd der langjährigen Erfahrung dies es Aufsichtsratsmitglieds wurde 
von einem Ausscheiden aus dem Aufsichtsgremium abgesehen. 
 
 ENTEGA Netz AG 
Ein Mitglied des Gremiums hat im Verlauf des Berichtsjahrs das Amt, das Grundlage für die Wahl in den 
Aufsichtsrat war, verloren. Aufgru nd der langjährigen Erfahrung dies es Aufsichtsratsmitglieds wurde 
von einem Ausscheiden aus dem Aufsichtsgremiums abgesehen. 
 
 HEAG 
Drei Mitglieder sind nicht mehr Mitglied der St adtverordnetenversammlung bzw. des Magistrats. Auf-
grund ihrer umfangreichen Expertise wurde jedoch kein Wechsel vorgenommen. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Zwei Mitglieder des Aufsichtsrats sind nicht mehr Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung. 
 
 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Satzung soll bestimmen, dass die Anteil seignerversammlung auch die Mitglieder des 
Aufsichtsgremiums entlasten soll (entsprechend AktG). 
Ausnahme: Eigenbetriebe, Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-486-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 11 - 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
In der Satzung ist eine ausdrückliche Regelung nicht enthalten. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
DADINA ist ein Zweckverband. 
 
2.2 Das Aufsichtsgremium soll über eine Geschäftsordnung verfügen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Eine Geschäftsordnung für den Vorstand soll erarbeitet werden. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte  
Die Betriebskommission verfügt über keine Geschäftsordnung. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
k. A. 
 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Der Verwaltungsrat hat derzeit keine Geschäftsordnun g, da eine Geschäftsordnung für das freiwillige 
Aufsichtsgremium aus historischen Gründen und aus Gründen der guten Zusammenarbeit nicht not-
wendig ist. 
 
 ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Satzung enthält weitgehende Regelungen für den Aufsichtsrat. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftsordnung nicht erforderlich. 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
Der Aufsichtsrat kann sich gemäß § 13 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages der Klinikum Darmstadt GmbH 
eine Geschäftsordnung geben.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Bisher existiert keine Geschäftsordnung, die Entwicklung ist jedoch für die Zukunft geplant. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben. 
 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Aufgrund detaillierter Auflistung der Aufgaben des Aufsichtsrats nach § 9 des Gesellschaftsvertrages 
sowie der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder nicht erforderlich. 
 
2.3 Das Aufsichtsgremium soll der Geschäftsleitung  eine Geschäftsordnung geben, die insbe-
sondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Ge schäftsleitungsmitglieder, die der Gesamt-
geschäftsleitung vorbehaltenen Angelegenheit en sowie die erforderliche Beschlussmehr-
heit bei Geschäftsleitungsbeschlüssen (Einsti mmigkeit oder Mehrheitsbeschluss) regelt. Die 
Geschäftsleitung kann dazu dem Aufsichtsgremium ggf. einen Vorschlag unterbreiten. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-487-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 12 - 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
Die Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung wird von der Gesellschafterversammlung erlassen. 
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Es gibt keine Geschäftsordnung, jedoch werden die Befugnisse umfangreich in der Satzung geregelt. 
 
 ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Aufgrund der Größe der Gesellschaft wird dies nicht für erforderlich gehalten. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Eine Geschäftsordnung für die Geschäftsleitung is t aufgrund des Umfangs der Geschäftstätigkeit nicht 
vorgesehen. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft ist eine Geschäftsordnung nicht erforderlich. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Die Geschäftsordnung ist in der Satzung vorgegeben. 
 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Nicht notwendig, da nur ein Geschäftsführungsmitglied bestellt. 
 
2.4 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll das Aufsichtsgre-
mium bestimmen, dass bestimmte Arten von Ge schäften oder Maßnahmen, die die Vermö-
gens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehme ns wesentlich verändern oder verändern 
können, nur mit seiner vorherigen Zustimmu ng vorgenommen werden dürfen. Der Zustän-
digkeitskatalog soll in der Geschäftsordnung de r Geschäftsleitung festgelegt werden und in 
regelmäßigen Abständen auf Zweckmäßigkeit und Praktikabilität überprüft werden.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Der Aufsichtsrat hat dies bislang nicht bestimmt. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Eine entsprechende Geschäftsordnung wird zurzeit erarbeitet. 
 
2.5 Sofern nicht bereits die Satzung entsprechende Regelungen enthält, soll das Aufsichtsgre-
mium unter Festlegung geeigneter Wertgrenze n für die jeweilige Gesellschaft in der Ge-
schäftsordnung für die Geschäftsleitung bestimmen, dass folgende Geschäfte seiner vorhe-
rigen Zustimmung bedürfen: 
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-488-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 13 - 
1. Änderung der Grundsätze der Geschäftspolitik und we sentliche Änderung oder Erweiterung der Geschäfts-
felder, sofern nicht ohnehin geltendes Recht, 
 
2. Verabschiedung der Unternehmensplanung bestehend aus einer Erfolgs-, Bilanz-, Investitions *-, Kapitalfluss- 
sowie Personalplanung sowie wesentliche Änderungen der Unternehmensplanung, 
 
3. Geplante Investitionen*, Desinvestitionen und Finanzi erungsmaßnahmen ab einer Höhe von ____ EUR be-
dürfen zusätzlich der Einzelzustimmung des Aufsichtsrates, 
 
4. Investitionen*, Desinvestitionen und Finanzierungsmaßnahmen ab einer Höhe von ____ EUR, die nicht in 
den Planungen des Unternehmens enthalten sind,  
 
5. Errichtung, Erwerb, Veräußerung oder Auflösung von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unterneh-
men, 
 
6. Abschluss, Änderung und Beendigung von Unternehmensverträgen im Sinne des § 291 ff. AktG (Ausnahme 
Eigenbetrieb und Zweckverband), 
 
7. Bestellung von Sicherheiten für Dritte, wie zum Beispiel Grundsicherheiten, Bürgschaften oder Patronatser-
klärungen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
8. Einleitung von Rechtsstreitigkeiten mit einem Gegenstandswert von über ____ EUR, 
 
9. Verzicht auf fällige Ansprüche und Abschluss von Vergleichen ab einer Höhe von ____ EUR, 
 
10. Erteilung von Prokuren und Generalvollmachten, zusätzlich bei einschlägigen Beteiligungsverhältnissen,  
 
11. Stimmabgabe in Gesellschafterversa mmlungen von unmittelbaren Mehrheits beteiligungen, sofern sie für 
die Gesellschaft oder die unmittelbare Beteiligung von wesentlicher Bedeutung sind, (Ausnahme Zweckver-
band), 
 
12. Aufstellung von strategisch relevanten Konzernrichtlinien. 
 
 *Zu den Investitionen zählen die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen. Dazu zählen auch 
 die Gewährung von langfristigen Darlehen sowie Grundstücksgeschäfte. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Finanzierungsmaßnahmen werden bereits bei den so nstigen Punkten berücksichtigt und werden daher 
nicht gesondert aufgenommen.  
 
 BVD New Living GmbH & Co. KG 
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft ist auf das Geschäfts feld "Lincoln-Siedlung" ausgerichtet, so dass nicht 
alle Punkte erfüllt werden. 
 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; EN TEGA AG; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA 
Netz AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Im ENTEGA-Konzern gilt ein in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA AG entwickelter Zustim-
mungskatalog, der dem hier aufgeführten Katalog im  Wesentlichen entspricht. Unternehmensspezifi-
sche Besonderheiten werden jeweils berücksichtigt. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Teilweise ist dies in der Geschäft sordnung für die Geschäftsführung en thalten, die meisten Punkte lie-
gen in der Zuständigkeit des Aufsichtsgremiums. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Die zustimmungspflichtigen Geschäfte sind der Gesellschafterversammlung zugeordnet. 
 
 
 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-489-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 14 - 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Satzung enthält bereits einen abschließenden Katalog von Geschäftsvorgängen, die der Zustim-
mung des Aufsichtsrates bedürfen. Einer weiterge hende Verlagerung der Zuständigkeiten bedarf es 
aufgrund der Gesellschaftsstruktur nicht.  
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Der ausführliche Bericht der Geschäftsleitung ist Bestandteil jeder Sitzung der Betriebskommission des 
EAD. Die Themen werden besprochen und protokolliert. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Bisher wurden keine detaillierten Wertgrenzen festgelegt. Diese sollen jedoch in die Geschäftsordnung 
für die Geschäftsleitung eingearbeitet werden. 
 
2.6 Je nach Unternehmensgegenstand und Lage de s Unternehmens soll das Aufsichtsgremium 
weitere zustimmungsbedürftige Geschäfte un d Maßnahmen beschließen. Handlungsmaxi-
me ist hierbei, Risiken für das Unternehmen und – soweit möglich – auch für die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen und abzuwenden. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Widerspruch gege-
ben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
Es sollen auch Risiken für den Landkreis Darmstadt-Dieburg erkannt und abgewendet werden. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Risiken und 
das Wohl des Unternehmens. Der Aufsichtsrat kann  dabei nicht gleichzeitig die Risiken der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt erkennen und abwenden. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes der Gesellschaft nicht erforderlich. 
 
 MW-Mayer GmbH 
Der Beirat beschließt nicht mehr. 
 
2.7 Das Aufsichtsgremium soll die Informations- und Berichtspflichten der Geschäftsleitung an 
das Aufsichtsgremium eindeutig festlegen.  
Hinweis: Siehe auch Abschnitt B Geschäftsleitung / 2.3. Liegt eine Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat vor, 
wird diese Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Auch dies ergibt sich aus der Satzung.  
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes und der Regelung en in der Satzung der Gesellschaft nicht erfor-
derlich. 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-490-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 15 - 
2.8 Das Aufsichtsgremium soll die in der Regel schriftlich abzufassend en Informationen und 
Berichte von der Geschäftsleitung einfordern, in tensiv würdigen, dazu in Sitzungen Stellung 
nehmen und in einen intensiven Dialog mit der Geschäftsleitung treten. 
 
2.9 Das Aufsichtsgremium soll im Rahmen seiner  Überwachungsfunktion darauf achten, dass 
die operativen Ziele, die das Unternehme n verfolgt, den strategischen Zielen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht widersprechen, soweit dem vorrangige 
Unternehmensinteressen nicht entgegenstehen. 
Hinweis: Wenn seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt keine Hinweise vorliegen, dass ein Widerspruch gege-
ben ist, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg   
Die operativen Ziele sollen auch den strategischen Zielen des Landkreises Darmstadt-Dieburg nicht ent-
gegenstehen. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrates ist gesetzlich geregelt und bezieht sich auf die Interessen 
und das Wohl des Unternehmens. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten. 
 
2.10 Das Aufsichtsgremium soll sich - im Rahmen de r gesetzlichen Möglichkeiten - aktiv für die 
Umsetzung des Darmstädter Beteiligungskodex einsetzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg  
Die Beteiligungsrichtlinie des Landkreises Darmstadt-Dieburg soll ebenfalls berücksichtigt werden. 
 
2.11 Jedes Mitglied des Aufsichtsgremiums soll in ei nem Geschäftsjahr mindestens an der Hälfte 
der Sitzungen des Aufsichtsgremiums teilnehmen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Zwei Mitglieder der Betriebskommission haben nicht an der Hälfte der Sitzungen teilgenommen. 
 
2.12 Sofern im Aufsichtsgremium Ausschüsse gebildet wurden, dienen diese der effektiven Vor-
bereitung der Aufsichtsgremiumssitzung und sollen keine Entscheidungskompetenz haben. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen,  die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
()
()
()
()

_________________________________________________________________________________________________________ 
-491-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 16 - 
 HEAG 
Der Personalausschuss beschließt an der Stelle des Aufsichtsrates über ausgewählte Personalentschei-
dungen. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Der Personalausschuss beschließt Geschäftsführerverträge. 
 
2.13 Ausschüsse sollen in der Aufsichtsgremiumssitzung über die Ausschussarbeit berichten. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen,  die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
2.14 Das Aufsichtsgremium soll gemeinsam mit der Ge schäftsleitung für eine langfristige Nach-
folgeplanung sorgen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Die Nachfolgeplanung wird mit den Gesellschaftern abgestimmt. 
 
 
3 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums 
 
3.1 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll mit der Geschäftsleitung und dem Beteili-
gungsmanagement regelmäßig Kontakt halten und die Strategie, die Geschäftsentwicklung 
und das Risikomanagement des Unternehmens unter Berücksichtigung der Stadtwirt-
schaftsstrategie beraten. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsma nagement des Landkreises Darmstadt-Dieburg gehal-
ten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Der Aufsichtsratsvorsitzende ist, wie der gesamte Aufsichtsrat, gesetzlich dem Wohle des Unterneh-
mens verpflichtet. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Ebenso sind die strategischen Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu beachten. 
 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Es soll ebenfalls Kontakt mit dem Beteiligungsma nagement des Landkreises Darmstadt-Dieburg gehal-
ten werden, um die strategischen Ziele des Landkreises zu berücksichtigen. 
 
 
()
()

_________________________________________________________________________________________________________ 
-492-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 17 - 
3.2 Der/Die Aufsichtsgremiumsvorsitzende soll über wichtige Ereignisse, die für die Beurteilung 
der Lage und Entwicklung sowie für die Leit ung des Unternehmens von wesentlicher Be-
deutung sind, unverzüglich durch die Geschä ftsleitung informiert werden. Der/Die Auf-
sichtsgremiumsvorsitzende soll sodann das Aufsichtsgremium unterrichten und erforderli-
chenfalls eine außerordentliche Aufsichtsgremiumssitzung einberufen. 
 
3.3 Sofern das Aufsichtsgremium für die Bestellung der Mitglieder der Geschäftsleitung zustän-
dig ist, soll im Vorfeld derartiger Entscheidu ngen eine Erörterung des/der Aufsichtsgremi-
umsvorsitzenden mit dem Beteiligungsmanagement erfolgen. 
Ausnahme: HEAG 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen, deren Aufsichtsgremium nicht für die Bestellung der Mit-
glieder der Geschäftsleitung zuständig ist. Die Empfehlung wird dann gleichwohl als erfüllt angesehen. 
 
3.4 Sofern ein Personalausschuss vorhanden ist, so ll der/die Vorsitzende des Aufsichtsgremi-
ums zugleich Vorsitzende/r dieses Ausschusses sein. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen,  die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
3.5 Den Vorsitz anderer Ausschüsse  soll der/die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums nicht 
übernehmen. 
Hinweis: Diese Empfehlung gilt nicht für Beteiligungen,  die keine Ausschüsse haben. Die Empfehlung wird dann 
als erfüllt angesehen. 
 
3.6 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums so ll dessen Mitglieder auf ihre Verschwiegen-
heitsverpflichtung und auf deren Einhaltung hinweisen. 
 
3.7 Der/Die Vorsitzende des Aufsichtsgremiums soll dafür Sorge tragen, dass es für die im Auf-
sichtsgremium beschlossenen und noch nicht durchgeführten Maßnahmen einmal jährlich 
einen Bericht über den Stand der Umsetzung gibt. 
 
3.8 Bei einem Wechsel des Aufsichtsgremiums soll  der/die Vorsitzende des bisherigen Auf-
sichtsgremiums das neue Gremium über gefasste und noch nicht durchgeführte Beschlüsse 
informieren. 
Hinweis: Hat im Geschäftsjahr kein Wechsel des Aufsic htsgremiums stattgefunden, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 






()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-493-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 18 - 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
Eine Information der neuen Mitglieder der Betriebs kommission über gefasste und noch nicht durchge-
führte Beschlüsse ist nicht erfolgt. 
 
 
4 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen,  wenn ein Aufsichtsgremiumsmitglied aufgrund 
persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit  zu anderen Gesellschaf ten, Unternehmen oder 
Personen in seiner Entscheidungs- und Handlungsfreiheit eingeschränkt oder beeinflussbar ist. 
 
4.1 Vertreter/innen der Wissenschaf tsstadt Darmstadt sollen bei ihren Entscheidungen die Be-
schlüsse der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats einbeziehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG  
Die Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats ist gesetz lich geregelt und bezieht sich auf die Interessen 
und das Wohl des Unternehmens. 
 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; EN TEGA AG; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA 
Netz AG; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH  
Generell ist bei diesem Punkt auf die vorrangig zu beachtenden Unternehmensinteressen der Gesell-
schaft hinzuweisen. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Ob dies so ist, wird seitens der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats nicht geprüft. 
 
4.2 Aufsichtsgremiumsmitglieder sollen keine Orga nfunktion oder Beratungsaufgaben bei we-
sentlichen Wettbewerbern des Unternehmens ausüben. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mbH Erbach 
Ist nicht bekannt.  
 
4.3 Jedes Aufsichtsgremiumsmitglie d soll Interessenkonflikte, in sbesondere solche, die auf-
grund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sons-
tigen Geschäftspartnern entstehen können, dem/der Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums 
gegenüber offen legen. Der/Die Vorsitzende i nformiert bei Vorliegen eines Interessenkon-
flikts das Aufsichtsgremium. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA Netz AG 
Interessenskonflikte werden gegenüber dem Plenum offengelegt. 
 
 ENTEGA AG 
Interessenkonflikte werden nach Ziffer 5.5.2 DCGK gegenüber dem Plenum offengelegt. 
 
()
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-494-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 19 - 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Interessenskonflikte sollen vom Aufsichtsgremiumsm itglied gegenüber dem Au fsichtsgremiumsvorsit-
zenden offengelegt werden. 
 
4.4 Das Aufsichtsgremium soll in seinem Bericht an die Anteilseignerversammlung über aufge-
tretene Interessenkonflikte von Mitgliedern de s Aufsichtsgremiums und deren Behandlung 
informieren. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Ein Bericht an die Anteilseignerversammlung ist nicht vorgesehen. 
 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Es gibt keine Verpflichtung zur Erstellung eines Be richts an die Anteilseigner. Somit kann auch nicht 
über Interessenskonflikte informiert werden. 
 
4.5 Ein Aufsichtsgremiumsmitglied soll in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu 
der Beteiligung oder deren Geschäftsleitung stehen, die einen wesentlichen und nicht nur 
vorübergehenden Interessenkonflikt begründet. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; EN TEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA Wasserversor-
gung Biblis GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH  
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA-Konzernstruktur und den damit verbundenen Vertretern im Auf-
sichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Ist nicht bekannt. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Das Aufsichtsratsmitglied Santi Umberti ist ebenfalls Vorsitzender des Gewerbevereins Kranichstein, der 
Zuschüsse von Darmstadt Marketing GmbH bezieht. Der Interessenskonflikt wurde in der Sitzung am 
6.12.16 offengelegt. Sofern sich der Aufsichtsrat mit Tagesordnungspunkten befasst, die den Gewerbe-
verein betreffen, dem Herr Umberti vorsteht, nimmt  Herr Umberti an der Beratung und Beschlussfas-
sung nicht teil, indem er den Tagungsraum verlässt. Bei schriftlicher Abstimmung wird er sich ebenfalls 
enthalten. Das Vorgehen wurde mit dem Beteil igungsmanagement und de m Gesellschafter abge-
stimmt. 
 
4.6 Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte in der Person eines Auf-
sichtsgremiumsmitglieds sollen zur Beendigung des Mandats führen. 
Hinweis: Liegen keine Interessenkonflikte vor, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; EN TEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA Wasserversor-
gung Biblis GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH  
Diesem Punkt kann wegen der ENTEGA-Konzernstruktur und den damit verbundenen Vertretern im Auf-
sichtsrat grundsätzlich nicht entsprochen werden. 
 
 
()
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-495-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 20 - 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Das Aufsichtsratsmitglied Santi Umberti ist ebenfalls Vorsitzender des Gewerbevereins Kranichstein, der 
Zuschüsse von der GmbH bezieht. Der Interessenskonflikt wurde in der Sitzung am 6.12.16 offengelegt. 
Sofern sich der Aufsichtsrat mit Tagesordnungspunkten befasst, die den Gewerbeverein betreffen, dem 
Herr Umberti vorsteht, nimmt Herr Umberti an der Bera tung und Beschlussfassung nicht teil, indem er 
den Tagungsraum verlässt. Bei schriftlicher Abstimmu ng wird er sich enthalten. Das Vorgehen wurde 
mit dem Beteiligungsmanagement und Gesellschafter abgestimmt.  
 
4.7 Berater-, Kredit- und sonstige Dienstleistung sverträge eines Mitgliedes oder ihm/ihr nahe-
stehender Personen oder Unternehmen außerhal b der Stadtwirtschaft mit der Beteiligung 
bzw. einem verbundenen Unternehmen sollen nicht abgeschlossen oder fortgesetzt wer-
den. Über Ausnahmen soll das Aufsichtsgremium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familien angehörige und in häuslicher Gemeinschaft lebende 
Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied des Aufs ichtsgremiums oder ein Familienangehöriger wesentli-
cher Gesellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Aufsichtsgremiumsmitglied 
oder die ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die die Beteiligung auch ei-
ner Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für die Gewährung solcher Leistungen vom Aufsichtsgremi-
umsmitglied oder einer ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen an die Beteiligung. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 HEAG  
Ein Mitglied hat als Arbeitnehmer ein zinsloses Arbeitgeberbaudarlehen erhalten. 
 
 
5 Vergütung 
 
5.1 Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder soll individualisiert im Jahresabschluss und 
Beteiligungsbericht ausgewiesen werden. 
Hinweis: Sofern die Mitglieder des Aufsichtsgremiums keine Vergütung erhalten, wird diese Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten gemäß Ge sellschaftsvertrag eine Aufwandsentschädigung, die 
durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festgesetzt wird. Beschluss steht aus. 
 
 citiworks AG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; EN TEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA Netz AG; EN-
TEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH  
Die Vergütung der Aufsichtsgremienmitglieder wird aktuell und auch zukünftig nicht individualisiert 
ausgewiesen. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Da nur Entschädigungen gemäß En tschädigungssatzung der DADINA gezahlt werden, wird die Summe 
pauschal angegeben. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Die Mitglieder der Betriebskommission des EAD erhalten keine Vergütung. 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-496-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 21 - 
 ENTEGA AG 
Die Vergütung der Aufsichtsgremiumsmitglieder wird in der Entsprechenserklärung nach DCGK individu-
alisiert ausgewiesen. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Da es sich nur um eine geringfügige Aufwandsen tschädigung von 40,00 EUR je Sitzung handelt, wird 
dies im Beteiligungsbericht nicht aufgeführt. 
 
 
 
B  Geschäftsleitung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist, nimmt die Gesellschafterversammlung die 
Aufgaben und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr. 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesell-
schafterin an einer GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft selb st ist nicht operativ täti g. Daher sind die Punkte 
2.1-2.7, 2.9 sowie der Abschnitt 5 für diese Verwaltungs-GmbH nicht relevant. 
 
Persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschaf terin der GmbH & Co. KG ist die entsprechende Ver-
waltungs-GmbH. Die Geschäftsführer, welche für die Verwaltungs-GmbH bestellt sind, sind auch als organ-
schaftliche Vertreter in dieser GmbH & Co. KG tätig. Daher sind für diese GmbH & Co. KG die Abschnitte 1, 3 
und 4 nicht relevant. 
 
 
1 Zusammensetzung 
 
1.1 Die Geschäftsleitung soll aus mindestens zwei Personen bestehen. 
Einzelvertretungsbefugnis soll grundsätzlich nicht erteilt werden, es sei denn, es liegt ein begründeter Einzelfall 
vor; dies gilt auch für die Erteilung einer Befreiung vom Verbot des Insichgeschäfts gem. § 181 BGB. Sofern bei 
Eigenbetrieben und nach den Kriterien des § 267 HGB kleinen Beteiligungsunternehmen aufgrund des Umfangs 
der Geschäftstätigkeit im Einzelfall nur eine Person für di e Geschäftsleitung bestellt wird, soll im Sinne des Vier-
Augen-Prinzips entsprechend der Rechtsform eine stellvertretende Geschäftsleitung bzw.  ein/e Prokurist/in (gilt 
nicht für Eigenbetriebe) eingesetzt und im Innenverhältnis auf eine besondere Kontrolle der Geschäftsleitungstä-
tigkeit durch Aufsichtsgremium bzw. Gesellschafterversammlung geachtet werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH 
Die Geschäftsleitung erfolgt durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Wegen des Umfangs der Geschäftstätigkeit und der Zahl der Mitarbeiter ist dies bei der DADINA nicht 
erforderlich. 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-497-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 22 - 
 Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
Es gibt nur einen Geschäftsführer. Der Zweck und di e Größe des Unternehmens rechtfertigt keine zwei 
Geschäftsführer. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Gemäß § 4 (2) der Betriebssatzung des EAD besteht die Betriebsleitung aus einem oder mehreren Be-
triebsleitern. 
 
 ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellscha ft nach § 267 HGB. Die Geschäftsführung besteht aus 
einer Person, darüber hinaus sind zwei Prokuriste n eingesetzt. Gemäß Vollmachtenregelung des EN-
TEGA-Konzerns gilt stets das 4-Augen-Prinzip. 
 
 ENTEGA NATURpur Energie AG 
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Ge sellschaft wird derzeit keine Notwendigkeit für 
eine Erweiterung des Vorstands gesehen. Das Vier-A ugen-Prinzip wird durch die Bestellung von zwei 
Prokuristen entsprechend der Konzernvorgaben Anwendung gewahrt. 
 
 ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Aufgrund des Geschäftsumfangs und -volumens der Ge sellschaft wird derzeit keine Notwendigkeit für 
eine weitere Besetzung gesehen, das Vier-Augen-P rinzip findet insbesondere entsprechend der Kon-
zernvorgaben Anwendung. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Es gibt einen Geschäftsführer und einen Prokuristen. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen satzungsmäßigen Geschäftsumfanges besteht die Geschäftsleitung nur aus einer 
Person. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Geschäftsleitung besteht aus zwei Personen. Die Erteilung der Einzelvertretungsbefugnis an einen 
der Geschäftsführer erschien ursprünglich erforderlich, da das Geschäftsmodell möglicherweise eine Er-
laubnis vorausgesetzt hätte, die die alleinige Vertre tung durch einen Volljuristen erforderlich gemacht 
hätte. Nachfolgend hat sich die Einzelvertretungsbef ugnis als sinnvoll erwiesen, da die Geschäftsführer 
räumlich getrennt tätig sind. 
 
 Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Die Gesellschaft, die nicht mehr operativ tätig ist, hat mittlerweile nur noch einen Geschäftsführer. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Nach § 267 Abs. 1 HGB treffen zwei der drei Krit erien nicht auf den Verwaltungsverband zu, so dass 
dieser nach der Definition als kleine Gesellschaft bzw. Beteiligung zu bezeichnen ist. Daher sind nur ein 
Geschäftsführer und eine Stellvertreterin eingesetzt. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäfts tätigkeit und des Katalogs der Zustimmung gere-
gelt durch die in der Satzung festgeschriebene Ge schäftsordnung. Das Vier-Augen-Prinzip wird durch 
die Dienstanweisungen und erteilten Handlungsvollmachten gewährleistet. 
 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Lars Wöhler wurde 2010 zum alleinigen Geschäftsführ er bestellt, Verträge we rden grundsätzlich von 
der jeweiligen Fachbereichsleitung (i.V.) mit unterzeichnet, Einsetzung Prokurist/in in Klärung. 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-498-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 23 - 
1.2 Die Erstbestellung von Geschäftsleitungsmitgliedern soll auf 3 Jahre beschränkt sein. 
Ausnahme: Bereits vor Beginn des Geschäftsjahres bestehende Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzu-
sehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-
GmbH, GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung  Erbach; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen Geschäftsführer indi-
viduell ausgehandelt werden. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (D ADINA); Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH 
Es besteht ein unbefristeter Vertrag.  
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH 
Die Erstbestellung ist auf 5 Jahre beschränkt. 
 
 ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH 
Im Berichtsjahr wurde ein neues Mitglied der Geschä ftsführung für unbestimmte Zeit bestellt. Die Be-
stellung ist allerdings jederzeit widerrufbar. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark  Hausfirste Verwaltung s-GmbH; HSE Windpark Bin-
selberg Verwaltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH 
Die Geschäftsführer sind auf unbestim mte Zeit bestellt. Die Bestellung kann allerdings jederzeit wider-
rufen werden. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als Bediensteter der 
Stadt ausübt. 
 
1.3 Bei einer neu abzuschließenden Verlängerung der Amtszeit von Geschäftsleitungsmitglie-
dern soll diese jeweils nur für höchstens 5 Ja hre und höchstens ein Jahr sowie spätestens 8 
Monate vor Ablauf der Amtszeit erfolgen. 
Ausnahme: Bereits bestehende unbefristete Verträge. Die Empfehlung ist hier als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung 
Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwal tungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwal-
tungs-GmbH; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da die Verträge der derzeitigen Geschäftsführer indi-
viduell ausgehandelt werden. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es besteht ein unbefristeter Vertrag. 
 
 MW-Mayer GmbH 
Bei diesem Punkt ist eine Ausnahme zu erklären, da  die Bestellung der derzeitigen Geschäftsführer bei 
Einführung des Beteiligungskodex bereits erfolgt war. Die Bestellung kann außerdem jederzeit widerru-
fen werden. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, siehe 1.2. 
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-499-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 24 - 
1.4 Bei der Besetzung der Geschäftsleitung ist im Rahmen von fachlicher und sozialer Eignung 
eine gleichberechtigte Berücksichtigung von Frauen und Männern anzustreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Neu- bzw. Wiederb esetzung der Geschäftsleitung statt, wird die Empfeh-
lung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH 
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass der Ve rtrag mit einem langjährigen männlichen Vorstands-
mitglied im Berichtsjahr verlängert wurde. Eine  gleichberechtigte Berücksichtigung von Frauen und 
Männern wird angestrebt. 
 
 ENTEGA Medianet GmbH 
Frau Sauder schied im November 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus de r Gesellschaft aus. Seit-
her übernehmen die Geschäftsführer der ENTEGA Ener gie im Nebenamt bis auf Weiteres ihre Funktion. 
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass im Berich tsjahr Herr Christoph Busch zum dritten Geschäfts-
führer benannt wurde. Eine gleichberechtigte Be rücksichtigung von Frauen und Männern wird ange-
strebt. 
 
 ENTEGA NATURpur Energie AG 
Das bisherige Vorstandsmitglied wurde wieder zum Vorstand bestellt. 
 
 Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Die Geschäftsführerin schied im November 2015 im gegenseitigen Einvernehmen aus der Gesellschaft 
aus. Seither übernimmt ein Geschäftsführer der ENTE GA Energie GmbH im Nebenamt bis auf Weiteres 
ihre Funktion. 
 
1.5 Neuabschlüsse und Verlängerungen von Anstel lungsverträgen mit Geschäftsleitungsmit-
gliedern sollen nur erfolgen, wenn das jeweilig e Geschäftsleitungsmitglied der Veröffentli-
chung seiner Bezüge zustimmt und dies vertraglich fixiert wird. 
Hinweis: Fanden im Geschäftsjahr keine Neuabschlü sse und/oder Verlängerungen von Anstellungsverträgen 
statt, wird die Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e- netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwas-
serreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH; 
ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA NA T U R p u r  I n s t i t u t  g G m b H ;  E N T E G A  N e t z  A G ;  E N T E G A  R e g e n e r a t i v  
GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Wi ndpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; HSE Beteili-
gungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltung s-GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; Media-
net Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; PEB Breitband Beteili-
gungsgesellschaft mbH; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH  
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehan-
delt werden. 
 
 ENTEGA NATURpur Energie AG 
Hierbei ist eine Ausnahme zu erklären, da die Vorstandstätigkeit als Nebenamt wahrgenommen wird. 
Siehe 4.1 und 4.5. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, da die Geschäftsleitung ihre Bezüge durch die Stadt Darmstadt erhält. 
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-500-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 25 - 
1.6 Als Altersgrenze für Geschäftsleitungsmitgliede r soll das gesetzliche Renteneintrittsalter 
eingehalten werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; SOPHIA Hessen GmbH 
Hier ist eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Geschäftsleitung verfügt über hohe Kompetenzen im kulturellen Bereich. 
 
 
2 Aufgaben und Zuständigkeiten 
 
2.1 Die Geschäftsleitung soll bei ihren Entscheidungen die Beschl üsse der jeweiligen Anteils-
eigner einbeziehen. 
Hinweis: Wenn die Beschlüsse der An teilseigner den Unternehmensinteressen nicht widersprechen, wird die 
Empfehlung als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; BVD Südhesse n GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter 
Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG 
Soweit die Entscheidungen in Anteilseignerversamm lungen gefasst werden, werden diese berücksich-
tigt. Sofern die Beschlüsse anderweitig gefasst werd en, erfolgt die Berücksichtigung, soweit dies mög-
lich und gesetzlich zulässig ist. 
 
 citiworks AG; Count+Care & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH 
& Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH; ENTEGA Gebäu-
detechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Bib-
lis GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; HSE Beteili-
gungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co . KG; HSE Windpark Schlüc htern GmbH; HSE Wohn-
park GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbe-
treiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH  
Der Empfehlung wird generell entsprochen, soweit die Beschlüsse in die Gremienentscheidungen der 
Gesellschaften einfließen. Bezüglich weiterer Beschlüsse der Anteilseigner ist mangels Kenntnis der Ge-
sellschaft eine Ausnahme zu erklären. 
 
2.2 Die Ziele der jeweils gültigen Stadtwirtschaftsstrategie sollen verfolgt werden. 
Hinweis: Wenn die Ziele keinen Widerspruch zu den Unt ernehmenszielen darstellen, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; BVD Südhesse n GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter 
Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & 
Co. Südhessen KG 
Soweit die Ziele nicht dem Unternehmensinteresse u nd den gesetzlichen Vorschriften der Gesellschaft 
widersprechen, werden diese in der Entscheidungsfindung mitberücksichtigt. 
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-501-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 26 - 
 citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA 
Medianet GmbH; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTE G A  N A T U R p u r  I n s t i t u t  g G m b H ;  E N T E G A  N e t z  A G ;  
ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasserversorgun g Biblis GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; 
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; HSE Beteiligungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & 
Co. KG; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Wohn park GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; Orgabo 
GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH  
Die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie werden in der Entscheidungsfindung mitberücksichtigt. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA); Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg  
Die Ziele der Beteiligungsstrategie des Landkreises Darmstadt-Dieburg sollen ebenfalls erfüllt werden. 
 
2.3 Die Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsgremium soll - sofern nicht ohnehin zwingen-
des Recht - sich im Inhalt und Turnus bei allen Rechtsformen nach § 90 AktG richten. Diese 
soll Planung, Jahresabschluss, Quartals- und Ri sikobericht, Berichte über unterjährige Ge-
schäfte von wesentlicher Bedeutung und über die Tochterunternehmen sowie Compliance 
umfassen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; GBGE B augesellschaft mit beschr änkter Haftung Erbach; 
HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA  Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Der sich ergebende Aufwand für einen Quartalsbericht steht nicht im Verhältnis zur operativen Tätigkeit 
der Gesellschaft. Die interne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterversamm-
lung werden allerdings den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es wird als ausreichend angesehen, dass die Quarta lsberichte weiterhin von der Geschäftsführung ge-
genüber dem Beteiligungsmanagement abgegeben werden. 
 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
Zum Gang der Geschäfte wird in jeder Sitzung des Aufsichtsgremiums berichtet. Soweit in einem Ge-
schäftsjahr nicht vierteljährlich, sondern nur halbjähr lich eine Sitzung stattfindet, ist eine Abweichung 
zu erklären. Dies war bei der Gesellschaft im Berichtsjahr der Fall und wird voraussichtlich auch künftig 
so sein, so dass eine Abweichung zu erklären ist. 
 
 ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
Die ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG verf ügt nicht über ein Aufs ichtsgremium. Der Gesell-
schafterin wird jedoch monatlich Bericht erstattet. 
 
 ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA Energie GmbH; EN TEGA Regenerativ GmbH; HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; HSE Beteiligungs-GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorgaben eine regelmäß ige Berichterstattung an die Gesellschafterin EN-
TEGA AG. Dies war bei der Gesellschaft im Berichtsjahr  der Fall und wird voraussichtlich auch künftig so 
sein. 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorga ben eine regelmäßige Berichtserst attung an die Gesellschaft EN-
TEGA Regenerativ GmbH. Dies war bei der Gesellschaft im Berichtsjahr der Fall und wird voraussichtlich 
künftig gegenüber ENTEGA Regenerativ GmbH und Stadtwerke Langen GmbH so sein. 
 
 
 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-502-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 27 - 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat  des Mutterunternehmens, HEAG mobilo GmbH, er-
füllt. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlosse nen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesell-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung etc. ist daher entbehrlich. Die durch die 
Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. 
 
 HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Es erfolgt gemäß den Konzernvorga ben eine regelmäßige Berichtserstattung an die Gesellschaften EN-
TEGA Regenerativ GmbH und Energiegenossenschaft Starkenburg. Dies war bei der Gesellschaft im Be-
richtsjahr der Fall und wird voraussichtlich auch zukünftig so sein. 
 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH  
Eine Berichterstattung an den Gesellschafter erfolgt im Rahmen der im Konzern üblichen Abständen.  
 
 PEB Breitband GmbH & Co. KG; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG  
Es gibt kein Aufsichtsgremium. 
 
2.4 Die Geschäftsleitung soll dem Beteiligun gsmanagement nach Ve rabschiedung in den 
Gremien ihre Fünfjahresplanung zur Verfügun g stellen. Dabei ist das erste Planjahr 
quartalsscharf zu unterteilen. 
 Ausnahme: Eigenbetriebe und Zweckverbände. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; GBGE B augesellschaft mit beschr änkter Haftung Erbach; 
HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA  Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Der sich ergebende Aufwand steht nicht im Verhältnis  zur operativen Tätigkeit der Gesellschaft. Die in-
terne Planungssystematik und das Berichtswesen an die Gesellschafterversammlung werden allerdings 
den konzernüblichen Anforderungen gerecht.  
 
 citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA 
Medianet GmbH; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTE G A  N A T U R p u r  I n s t i t u t  g G m b H ;  E N T E G A  N e t z  A G ;  
ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH 
& Co. KG; HSE Beteiligungs-GmbH HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; MW-
Mayer GmbH; Orgabo GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetre iber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH  
Die Planjahre werden aktuell und au ch zukünftig nicht quartalsscharf dargestellt. Eine quartalsscharfe 
Unterteilung ist momentan aus Konzernsicht nicht notwendig. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Dies erfolgt im Abschnitt "Finanzplan" des Wirtschafts plans. Eine Unterteilung des ersten Planjahres in 
Quartale erfolgt nicht. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Die strukturierte Berichterstattung an das Beteiligungsmanagement befindet sich im Aufbau. 
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Eine Fünfjahresplanung ist für die Zukunft vorgesehen. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 
Die Weitergabe der Planung erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-503-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 28 - 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlosse nen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesell-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher entbehrlich. Die durch die Ge-
sellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Die quartalsscharfe Unterteilung für das erste Planjahr entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Ge-
schäftstätigkeit. 
 
2.5 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Trendplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, 5-Jahres -Planwerte zu Planungsprämissen, Return On 
Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckun gsgrad, Jahresergebnis, Bilanzsumme, Eigenka-
pitalquote und Investitionsquote. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; BVD Südhesse n GmbH; citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. 
KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA 
Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA NATURpur 
Institut gGmbH; ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA 
Wasserversorgung Biblis GmbH; ENTEGA Windpark Haus firste GmbH & Co. KG; GBGE Baugesellschaft mit 
beschränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; PEB Breit-
band GmbH & Co. KG; SOPHIA Hessen GmbH; Vertei lnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH; 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG  
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle gena nnten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung 
aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwe ndig. Die interne Planungssystematik 
wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Die strukturierte Berichterstattung an das Beteiligungsmanagement befindet sich im Aufbau. 
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Eine Trendplanung ist in Vorbereitung. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Eine G+V-Trendplanung ist nicht erfolgt, weil man sich auf eine mittelfristige Investitionsplanung kon-
zentriert hat. 
 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen 
Entfällt (siehe 2.4 Kapitel B) 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG  
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-504-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 29 - 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Trendplanung für den Teilkonzern erstellt. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlosse nen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesell-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher entbehrlich. Die durch die Ge-
sellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Die Trendplanung entfällt aufgrund des geringen Um fangs der Geschäftstätigkeit. Die normale Ergeb-
nisplanung wird im Dezember für das nachfolgende Geschäftsjahr vorgelegt. 
 
2.6 Die Geschäftsleitung soll bis Mitte Dezember die folgenden Werte dem 
Beteiligungsmanagement zur Verfügung stellen: 
  Szenarioplanung: 
  Verbale Zielsetzung für Folgejahr, szenario spezifische 5-Jahres-Planwerte zu Planungsprä-
missen, Return On Capital Employed (ROCE) bzw. Kostendeckungsgrad, Jahresergebnis.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen 
GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; BVD Südhesse n GmbH; citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. 
KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA AG; ENTEGA 
Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH; ENTEGA NA-
TURpur Energie AG; ENTEGA Medianet GmbH; ENTE GA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA 
Wasserversorgung Biblis GmbH; ENTEGA Windpark Haus firste GmbH & Co. KG; GBGE Baugesellschaft mit 
beschränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; ImmoSelect GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; PEB Breit-
band GmbH & Co. KG; SOPHIA Hessen GmbH; Vertei lnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH; 
Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG  
Aktuell und auch zukünftig werden nicht alle gena nnten Planungsmittel angewandt. Eine Anwendung 
aller Planungsmittel ist momentan aus Konzernsicht nicht notwe ndig. Die interne Planungssystematik 
wird allerdings allen konzernüblichen Anforderungen und Anforderungen der Gremien gerecht. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Die Szenarioplanung wird für die DADINA als ausreichend erachtet. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Die strukturierte Berichterstattung an das Beteiligungsmanagement befindet sich im Aufbau. 
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Eine Szenarioplanung ist in Vorbereitung. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Auf eine Szenarioplanung wird verzichtet; dies is t aufgrund der Größe und Struktur des Eigenbetriebes 
vertretbar. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Szenarioplanung wird nicht angewendet. 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-505-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 30 - 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Entfällt (siehe 2.4 Kapitel B) 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Nur teilweise zutreffend. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG;  
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Nach Vorgaben des Beteiligungsmanagements wird die Szenarioplanung für den Teilkonzern erstellt. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlosse nen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesell-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung einer Planung ist daher entbehrlich. Die durch die Ge-
sellschaft erzielten Einsparungen kommen unmittelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. Es ist nicht er-
sichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gesellschaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich macht. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die 5-Jahres-Planwerte sollen in Zukunft geplant werden. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Szenarioplanung entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
2.7 Die Geschäftsleitung soll jeweils späteste ns 6 Wochen nach Beginn jedes Quartals dem 
Beteiligungsmanagement einen aussagekräftigen Quartalsbericht zur Verfügung stellen. 
Darin sollen eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie unternehmensspezifische Kennzahlen 
– jeweils mit der entsprechenden Hochrechnung und Kommentierung – enthalten sein.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Der Quartalsbericht wird dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt. Aufgrund der bestehenden Absprache 
mit dem Beteiligungsmanagement werden diesem die wesentlichen Kennzahlen zur Verfügung ge-
stellt. Hochrechnungen werden dabei für das 2. und 3. Quartal erstellt. 
 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; GBGE B augesellschaft mit beschr änkter Haftung Erbach; 
HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA  Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG 
GmbH & Co. Südhessen KG  
Die Quartalszahlen der Tochterunternehmen werden weiterhin bei der bauverein AG zentral gesammelt 
und fließen dabei in die Berichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG ein und 
werden entsprechend der Absprache mit dem Beteilig ungsmanagement über die Zurverfügungstellung 
von Kennzahlen dem Beteiligungsmanagement mitgeteilt.  
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Die strukturierte Berichterstattung an das Beteiligungsmanagement befindet sich im Aufbau. 
 
 Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG 
Der Quartalsbericht wird derzeit noch nicht zur Verfügung gestellt. 
 
 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-506-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 31 - 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Quartalsberichte entsprechend Eigenbetriebsgesetz. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wegen der vorläufigen Haushaltsführung werden Beri chte 1./2. Quartal, 3. Quartal und Jahresbericht 
einschließlich 4. Quartal erstellt. 
 
 ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Medianet GmbH 
Quartalsberichte werden konsolidiert durch das Ko nzerncontrolling der ENTEGA AG dem Beteiligungs-
management zur Verfügung gestellt. 
 
 ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Wi ndpark Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Wind-
park Erksdorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE 
Beteiligungs-GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund der mit den Gesellschaftern abgeschlosse nen Grundlagenvereinbarung erwartet die Gesell-
schaft gleichbleibende Ergebnisse. Die Erstellung eines Quartalsberichts ist daher entbehrlich. Die durch 
die Gesellschaft erzielten Einsparungen kommen unmi ttelbar den Gesellschafterinnen zu Gute. Es ist 
nicht ersichtlich, dass der Geschäftsumfang der Gese llschaft die Erarbeitung dieser Werte erforderlich 
macht. 
 
 Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Die Berichtserstattung der Gesellschaft erfolgt im Rahmen der im Konzern üblichen Abstände. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Quartalsberichte entfallen aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
2.8 Die Geschäftsleitung stellt dem Bete iligungsmanagement ihre Jahres- und ggf. 
Konzernabschlüsse bis spätestens zum 30. Juni des Folgejahres zur Verfügung. Sollte bis zu 
diesem Zeitpunkt kein testierter Jahresabschluss vorliegen, sind vorläufige Daten zu liefern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
Zeitliche Verzögerung durch Unternehmensaufbau. 
 
 ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; HSE Wi ndpark Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark 
Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Windpark Erks dorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & 
Co. KG; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH 
Die Weitergabe erfolgt zentral über das Beteiligungsmanagement der ENTEGA AG. 
 
2.9 Die Geschäftsleitung soll für ein angeme ssenes Risikomanagement sorgen (entsprechend 
AktG) und regelmäßig das Aufsichtsgremium darüber informieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; 
BVD Südhessen GmbH; GBGE Baugesellschaft mit besc hränkter Haftung Erbach; ImmoSelect GmbH; SO-
PHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG  
Das Risikomanagement ist in das Risikomanagement der bauverein AG eingebunden, das entsprechend 
an den Vorstand und Aufsichtsrat der bauverein AG berichtet.  
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-507-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 32 - 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Der Risikobericht ist im Erstellungsprozess. 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Wird angestrebt. 
 
 ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 
Die Gesellschaft hat kein Aufsichtsgremium. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des 
ENTEGA-Konzerns eingebunden. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG; HEAG mobiTram GmbH & Co. KG; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Die Berichtspflicht wird gegenüber dem Aufsichtsrat  des Mutterunternehmens, HEAG mobilo GmbH, er-
füllt. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die Erstellung eines Risikomanagements ist ebenfalls in Zukunft geplant. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Entfällt aufgrund des geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit. 
 
2.10 Die Geschäftleitung soll dem Beteiligun gsmanagement rechtzeitig vor Vollzug 
Informationen zu geplanten Veränderungen gemäß § 51 Ziffern 11 und 12 HGO (Errichtung, 
Erweiterung, Übernahme und Veräußerung von wirtschaftlichen Unternehmen sowie 
Beteiligung an diesen, Umwandlung der Rechtsform) zur Prüfung und Weiterleitung an das 
Referat Stadtwirtschaftskoordination vorlegen. 
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen  im Geschäftsjahr ergeben, wird diese Empfehlung als 
erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; BVD Ve rwaltungs-GmbH; GBGE Baugesellschaft mit be-
schränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH ; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH; Woh-
nungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG  
Diese Informationen werden durch den Bereich Orga nisation und Recht der bauverein AG weitergelei-
tet. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die gleiche Regelung gilt auch für die Einbezieh ung des Beteiligungsmanagements des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. 
 
2.11 Die Geschäftsleitung soll dafür Sorge tragen, dass 
 
 die Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) beachtet werden.  
 
 der Darmstädter Beteiligungskodex Anwendung findet, wenn die Wissenschaftsstadt Darmstadt unmittel-
bar oder mittelbar mehrheitlich beteiligt ist. 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-508-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 33 - 
 
 bei Neugründungen unabhängig von der Rechtsform ein Aufsichtsgremium mit kommunalen Mitgliedern 
entsprechend den Beteiligungsverhältnissen bei wirtschaftlich bedeutenden Beteiligungen, insbesondere 
bei einer Bilanzsumme über 50 Mio. EUR, eingerichtet wird.  
Sofern ein Aufsichtsgremium nicht eingerichtet wird, soll jedenfalls sichergestellt sein, dass Geschäfte 
dieser Gesellschaft, die nach Art und Umfang bei der Muttergesellschaft der Zustimmung ihres Aufsichts-
gremiums unterliegen würden, dem Aufsichtsgremiu m der Muttergesellschaft zur Beschlussfassung vor-
gelegt werden. Dies umfasst zumindest die Fünfja hresplanung der Gesellschaft sowie von der Planung 
abweichende Investitionen. 
 
 sofern rechtlich durchführbar, von der Möglichkeit, Mitglieder der Wissenschaftsstadt Darmstadt in das 
Aufsichtsgremium zu entsenden, möglichst umfassend Gebrauch gemacht und dies in den Satzungen der 
Unternehmen entsprechend festgesetzt wird. Dies gilt auch entsprechend bei mittelbaren Mehrheitsbe-
teiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Maßgabe, dass der/die Entsendeberechtigte das 
zwischengeschaltete Unternehmen ist. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Diese Vorgaben werden erfüllt. Allerdings findet der Kodex in einigen Tochtergesellschaften keine An-
wendung, bei denen die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen nicht gegeben sind. 
 
 citiworks AG; Count+Care GmbH & Co. KG; COUNT+ CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen GmbH & 
Co. KG; e-netz Südhessen Verwaltu ngs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG ENTEGA Ab-
wasserreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik 
GmbH & Co. KG; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltung s-GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; ENTEGA NATUR-
pur Energie AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH; ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; EN-
TEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; ENTEGA  Windpark Hausfirste 
GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH HSE Windpark 
Binselberg GmbH & Co. KG; HSE Windpark Binselbe rg Verwaltungs-GmbH; HS E Windpark Schlüchtern 
GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; HSE Wohnpark  Verwaltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo 
GmbH; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH  
Auf den Vorrang der bundesrechtlichen Vorschriften wird hingewiesen. Gremienstrukturen und Zustim-
mungskataloge sind im ENTEGA-Konzern im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat der ENTEGA festgelegt. 
Die Verteilung der Gremienpositionen im ENTEGA-Konzern ist ebenfalls im Einvernehmen mit dem Auf-
sichtsrat der ENTEGA unter Berück sichtigung der Interessen der Gesellschaften und der Anteilseigner 
und der Mitbestimmung festgelegt. 
 
 HEAG mobilo GmbH 
Im Gesellschaftsvertrag ist keine Entsendung für Mitglieder der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorgese-
hen. 
 
 Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Für das Berichtsjahr sowie auch zukünftig soll eine Entsprechenserklärung nach dem Darmstädter Betei-
ligungskodex abgegeben werden. Es ist zudem nich t geplant, Beteiligungsunternehmen mit Aufsichts-
ratsgremien zu gründen. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Die Geschäftsleitung verpflichtet sich dazu, auch im  gleichen Maße für die Interessen des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg Sorge zu tragen. 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-509-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 34 - 
2.12 Sofern sich Änderungen oder Ergänzunge n bei den Stammdaten, Or ganen, Beteiligungen, 
Finanzdaten, gesellschaftsrechtlichen Verh ältnissen oder Verträgen, steuerlichen 
Verhältnissen sowie Gewinn- und Verlustr echnung und Bilanz der drei letzten 
Geschäftsjahre ergeben, sollen diese dem Be teiligungsmanagement unmittelbar mitgeteilt 
werden.  
Hinweis: Haben sich keine Änderungen oder Ergänzungen  im Geschäftsjahr ergeben, wird diese Empfehlung als 
erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG 
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern Ände rungen in wesentlichem Umfang eintreten, durch 
Mitteilungen an den Aufsichtsrat, den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie in Zusammenhang mit dem Risi-
komanagement. 
 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; BVD Ve rwaltungs-GmbH; GBGE Baugesellschaft mit be-
schränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; SOPHIA Hessen GmbH; Wohnungsgesellschaft HEGE-
MAG GmbH & Co. Südhessen KG  
Derartige Mitteilungen erfolgen bereits, sofern di e Änderungen in wesentlichen Umfang eintreten, 
durch Mitteilungen an die Gesellschafterversammlung, aber auch an den Aufsichtsrat der bauverein AG 
sowie in Zusammenhang mit dem Risikomanagement. 
 
 
3 Interessenkonflikt 
Definition: Ein Interessenkonflikt kann entstehen,  wenn ein Geschäftsleitungsmitglied aufgrund 
persönlicher oder wirtschaftlicher Verbundenheit  zu anderen Gesellschaf ten, Unternehmen oder 
Personen in seiner Entscheidungs- und Handlungsfreiheit eingeschränkt oder beeinflussbar ist. 
 
3.1 Jedes Geschäftsleitungsmitglied soll Intere ssenkonflikte dem Aufsichtsgremium gegenüber 
unverzüglich offen lege n und die anderen Geschäftsleitungsmitglieder hierüber informie-
ren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Interessenkonflikte werden mangels Aufsichtsgremium und anderer Geschäftsleitungsmitglieder dem 
Gesellschafter angezeigt. 
 
3.2 Geschäfte eines Geschäftsleitungsmitglieds oder ihm/ihr nahestehender Personen oder 
Unternehmen außerhalb der Stadtwirtschaft mit der Beteiligung bzw. einem verbundenen 
Unternehmen sollen nicht abgeschlossen oder fortgesetzt werden. Über Ausnahmen soll 
das Aufsichtsgremium entscheiden. 
Beispiele nahestehender Personen/Unternehmen: Familien angehörige und in häuslicher Gemeinschaft lebende 
Personen; Unternehmen, in denen ein Mitglied der Gesc häftsleitung oder ein Familienmitglied wesentlicher Ge-
sellschafter oder in leitender Funktion tätig ist.  
()

()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-510-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 35 - 
Ausnahme: Hiervon ausgenommen sind Leistungen des täglichen Lebens, die das Geschäftsleitungsmitglied oder 
die ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen zu Bedingungen erhält, die die Beteiligung auch einer 
Vielzahl fremder Dritter gewährt. Gleiches gilt für di e Gewährung solcher Leistungen vom Geschäftsleitungsmit-
glied oder einer ihm/ihr nahestehende Person oder Unternehmen an die Beteiligung. 
 
3.3 Geschäftsleitungsmitglieder soll en entgeltliche Nebentätigke iten, insbesondere Aufsichts-
ratsmandate außerhalb des Unternehmens, nu r mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums 
übernehmen.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD Südhessen GmbH; BVD Verwaltungs-
GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect 
GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Entgeltliche Nebentätigkeiten werden nur offengelegt, sofern durch die Tätigkeit ein Interessenkonflikt 
droht. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten. 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, da kein Aufsichtsgremium  vorhanden. Derartige Tätigkeiten werden dem Gesellschafter ange-
zeigt und von ihm genehmigt. 
 
3.4 Die Wahrnehmung von Ehrenämter n oder sonstigen Nebentätigkeiten durch Geschäftslei-
tungsmitglieder, die nicht vergütet werden , soll dem Aufsichtsgremium gegenüber offen 
gelegt werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; BVD Südhessen GmbH; BVD Verwaltungs-
GmbH; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH; ImmoSelect 
GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Ehrenämter werden nur offengelegt, sofern durch das Ehrenamt ein Interessenkonflikt droht. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Hier: Genehmigung durch Fachdezernenten. 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Mitteilungspflicht besteht gegenüber dem Magistrat. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, da kein Aufsichtsgremium vorhanden. 
 
 
 
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-511-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 36 - 
4 Vergütung 
 
4.1 Im Anstellungsvertrag sollen die vom zustän digen Organ definierten Eckpunkte für die Ent-
lohnung der Geschäftsleitung festgelegt werden. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 ENTEGA Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsführerin hat einen Anstellungsvertrag bei der Gesellschaft, erhält jedoch keine Vergütung. 
 
 ENTEGA NATURpur Energie AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 
Momentan gibt es für die Geschäftsleitung keinen Anstellungsvertrag, da die Geschäftsleitung weitere 
Funktionen im ENTEGA-Konzern ausübt. 
 
 ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS); BVD Südhessen GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
 ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH 
Die Geschäftsführer sind Mitarbeiter der Muttergesellschaft ENTEGA AG. Für ihre Geschäftsführertätigkeit 
bei der Gesellschaft erhalten sie eine fixe Vergütung. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
 HSE Beteiligungs-GmbH 
Die Geschäftsführungsmitglieder sind hauptamtliche Geschäftsführer einer anderen Konzerngesellschaft 
bzw. Bereichsleiter der Muttergesellschaft ENTEGA AG . Für ihre Geschäftsführertätigkeit bei der HSE Be-
teiligungs-GmbH erhalten sie keine Vergütung. 
 
 Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Entfällt, weil der Geschäftsführer keinen Anstellungsvertrag hat und die Tätigkeit als Bediensteter der 
Stadt ausübt. 
 
4.2 Die Vergütung der Geschäftsleitung soll neben fixen auch variable Vergütungsbestandteile 
mit einer entsprechenden schriftlichen Zielve reinbarung, die möglichst messbare Ziele ent-
hält, haben. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine Vertragsänderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als erfüllt an-
gesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 ENTEGA NATURpur Energie AG; WDB Wissenschaft sstadt Darmstadt Verwaltu ngs GmbH; Nahverkehr-
Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1 
 
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-512-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 37 - 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin und des Geschä ftsführers beläuft sich auf jeweils 2.400,00 EUR 
p. a.. Aufgrund der relativ geringen Vergütung ersc heint ein variabler Vergütungsbestandteil nicht ziel-
führend. 
 
 BVD Verwaltungs-GmbH, BVD Südhessen GmbH; ENTEGA  Wasserversorgung Biblis GmbH; ImmoSelect 
GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
 MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Es wird lediglich eine fixe Vergütung ausgezahlt, die grundsätzliche Vergütung mit fixem und variablem 
Bestandteil wird über das Anstellungsverhältnis bei der ENTEGA AG gezahlt.  
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Die Vergütung ist einer Aufwandsentschädigung gleichzusetzen. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
Die Verträge werden individuell ausgehandelt.  
 
 Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH; EN-
TEGA NATURpur Institut gGmbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; ENTE GA Windpark Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüch-
tern GmbH; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Es wird lediglich eine Haftungsentschädigung gezahlt. 
 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
In 2016 war die Stelle der Betriebsleitung mit einer Be amtin besetzt. Es gelten die einschlägigen Best-
immungen des Besoldungsgesetzes. 
 
 ENTEGA Netz AG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTE GA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; HSE 
Beteiligungs-GmbH 
Die Geschäftsleitungsmitglieder sind hauptamtliche Bereichsleiter der Mutterge sellschaft ENTEGA AG. 
Für ihre Geschäftsleitungstätigkeit bei der Gesellschaft erhalten sie eine fixe Vergütung. Eine variable 
Gehaltskomponente, die sich allerdings nicht zwangs läufig auf die Gesellschaf t bezieht, ist über den 
Anstellungsvertrag mit der Muttergesellschaft sichergestellt. 
 
4.3 Die Zielvereinbarungen sollen auch Ziele im Sinne der Stadtwirtschaftsstrategie enthalten. 
Hinweis: Wurden im Geschäftsjahr keine vertraglichen Änderungen vorgenommen, wird die Empfehlung als er-
füllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Südhessen GmbH; BVD Verwaltungs-GmbH; ENTEGA  Wasserversorgung Biblis GmbH; ImmoSelect 
GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
 
 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-513-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 38 - 
 citiworks AG; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e- netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwas-
serreinigung Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH; 
ENTEGA Medianet GmbH; HSE Windpark Schlücht ern GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; MW-
Mayer GmbH; Orgabo GmbH; PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH  
Es ist auf das vorrangige Unternehmensinteresse hinz uweisen. Vor diesem Hintergrund enthalten Ziel-
vereinbarungen die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie, soweit diese auch Ziele des Unternehmens sind. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 ENTEGA AG 
Die Zielvereinbarungen werden vom Aufsichtsrat fe stgelegt, der sich dabei am vorrangigen Unterneh-
mensinteresse ausrichtet. Über die Vertreter der Stadt Darmstadt im Aufsichtsrat ist sichergestellt, dass 
die Ziele der Stadtwirtschaftsstrategie hier mitberücksichtigt werden. 
 
 ENTEGA NATURpur Energie AG; Nahverkehr-Service  GmbH (NVS); WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Verwaltungs GmbH  
Siehe 4.1 
 
 ENTEGA NATURpur Institut gGmbH; Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 ENTEGA Netz AG 
Bei diesem Punkt ist eine Abweichung zu erklären, da für die Vorstandsmitglieder der ENTEGA Netz AG 
keine Zielvereinbarung gilt. 
 
 ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erks dorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwal-
tungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-
Neckar GmbH 
Die Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen  mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG, da es sich um 
eine nebenamtliche Tätigkeit handelt. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszwecks nicht erforderlich. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin und des Geschä ftsführers beläuft sich auf jeweils 2.400,00 EUR 
p .a.. Aufgrund der relativ geringen Vergütung ersche int ein variabler Vergütungsbestandteil nicht ziel-
führend. 
 
 HSE Beteiligungs-GmbH 
Es ist eine Ausnahme zu erklären, da für die Geschäftsführer der HSE Beteiligungs-GmbH in ihrer Funkti-
on als Geschäftsführer der HSE Beteiligungs-GmbH keine Zielvereinbarung gilt. Eine Zielvereinbarung ist 
über die hauptamtliche Tätigkeit allerdings sichergestellt. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein. 
 
 
_________________________________________________________________________________________________________ 
-514-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 39 - 
4.4 Die Vergütungsvereinbarung soll vorsehen, da ss die Bezüge im Rahmen der gesetzlichen 
Möglichkeiten herabgesetzt werden können, wenn die Weitergewährung nach Lage der 
Gesellschaft unbillig wäre.  
 Hinweis: Gilt nur für Aktiengesellschaft, GmbH und GmbH & Co. KG. Für andere Rechtsformen ist die Empfeh-
lung als erfüllt anzusehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; COUNT+CARE Verwaltungs-GmbH; e-netz Südhessen 
Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verw altungs-GmbH; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA 
Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH; HEAG Wohnbau GmbH; HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH; Immo-
Select GmbH; MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Bei diesem Punkt ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehan-
delt werden. 
 
 BVD Südhessen GmbH; BVD Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH 
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung. 
 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH; Darmstädter Stadtentwicklungs Verwaltungsgesellschaft mbH; 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Verwaltungs-GmbH 
Das sieht die Vergütungsvereinbarung nicht vor. 
 
 citiworks AG; ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG 
Es ist eine Abweichung zu erklären, da dies die Vergütungsvereinbarung der Geschäftsleitung nicht vor-
sieht. Allerdings gelten die entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes ohnehin. 
 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Es handelt sich um einen TVöD-Vertrag. 
 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering  Service GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH ; 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH 
Wird noch zwischen der Geschäftsführung und dem Gesellschafter beraten.  
 
 ENTEGA Medianet GmbH 
Die Berücksichtigung der Lage der Gesellschaften erfolgt im Rahmen der Zielvereinbarungen. 
 
 ENTEGA NATURpur Energie AG; Nahverkehr-Service  GmbH (NVS); WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Verwaltungs GmbH  
Siehe 4.1. 
 
 ENTEGA NATURpur Institut gGmbH; Medianet Brei tband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband 
Beteiligungsgesellschaft mbH  
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erks dorf GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste Verwal-
tungs-GmbH HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH;  
Die Vergütung richtet sich nach den Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG. Bei diesem Punkt 
ist grundsätzlich eine Abweichung zu erklären, da die Verträge individuell ausgehandelt werden. 
 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Die Geschäftsleitung erhält nur eine geringe Vergütung.  
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Die Vergütung der Geschäftsführerin und des Geschäft sführers beläuft sich auf jeweils 2.400,00 EUR 
p. a.. Aufgrund der relativ geringen Vergütung erscheint die Möglichkeit der Herabsetzung nicht zielfüh-
rend. 
 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-515-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 40 - 
 HSE Beteiligungs-GmbH 
Die Geschäftsführungsmitglieder sind hauptamtliche Geschäftsführer einer anderen Konzerngesellschaft 
bzw. Bereichsleiter der Muttergesellschaft ENTEGA AG . Für ihre Geschäftsführertätigkeit bei der HSE Be-
teiligungs-GmbH erhalten sie keine Vergütung. 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH; 
(keine Begründung) 
 
 Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH 
Die Entlohnung richtet sich nach den Vereinbarungen  mit dem Arbeitgeber ENTEGA AG, da es sich um 
eine nebenamtliche Tätigkeit handelt. 
 
4.5 Die Einzelbezüge der Mitglieder der Geschäftsl eitung (Gesamtjahresbrutto nach den für die 
Aufstellung des Jahresabschlusses des Untern ehmens relevanten Rechtsnormen) sollen im 
Jahresabschluss und Beteiligungsbericht ausgewiesen werden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Vom Grundsatz her wird der Ausweisung zugestimmt. Da aber nur anteilige Bezüge der Geschäftslei-
tung bzw. über Verwaltungskostenerstattung im Jahresabschluss erscheinen, ist eine Aussagekraft der 
Bezüge nicht gegeben. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
Die Einzelbezüge der Mitglieder der Betriebsleitung werden weder im Jahresabschluss noch im Beteili-
gungsbericht offen gelegt, da die Betriebsleitung ih re Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Kern-
verwaltung erhält. Im Geschäftsbericht für 2015 ist eine Teil-offenlegung erfolgt. 
 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Entfällt. 
 
 e-netz Südhessen Verwaltungs-GmbH; ENTEGA Rege nerativ GmbH; ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH; 
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs-GmbH; MW-Mayer GmbH 
Eine Offenlegung der Einzelbezüge der Geschäftsleitung ist wegen der dadurch herstellbaren Vergleich-
barkeit der Vergütungsstruktur innerhalb des ENTEGA-Konzerns nicht sinnvoll. 
 
 ENTEGA AG 
Die Bezüge werden in der Entsprechenserklärung nach DCGK individualisiert ausgewiesen. 
 
 ENTEGA NATURpur Institut gGmbH; Medianet Brei tband Beteiligungsgesellschaft mbH; PEB Breitband 
Beteiligungsgesellschaft mbH 
Es gibt keine Anstellungsverträge. 
 
 ENTEGA Netz AG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA NATURpur Energie AG; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäu-
detechnik Verwaltungs-GmbH; citiworks AG; COUN T+CARE Verwaltungs-GmbH; HSE Wohnpark Verwal-
tungs-GmbH; HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; ENTEGA 
Medianet GmbH; ENTEGA Abwasserreinigung Verwal tungs-GmbH;Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-
Main-Neckar GmbH 
Eine Offenlegung der Einzelbezüge der Geschäftsleitung ist innerhalb des ENTEGA-Konzerns nicht sinn-
voll. 
 
 ENTEGA Wasserversorgung Biblis GmbH; HSE Beteiligungs-GmbH 
Die Geschäftsführung erhält keine gesonderte Vergütung von der Gesellschaft. 
 
 HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram  GmbH & Co. KG; HEAG mobiTram Verwaltungs-
GmbH; HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
Vergütungen werden beim Leitunternehmen des Verkehrskonzerns angegeben. 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-516-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 41 - 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
Die Bezüge der Geschäftsführung werden im Beteilig ungsbericht ausgewiesen, jedoch nicht im Jahres-
abschluss.  
 
 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH; 
Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Seniorenresidenz GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH 
Das Gesamtjahresbrutto der Geschäftsleitung wird nu r im Beteiligungsbericht ausgewiesen. Im Jahres-
abschluss werden hierzu keine Angaben gemacht.  
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH; Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Siehe 4.1. 
 
 
5 Führung 
 
Die Beteiligung hat kein eigenes Personal. Daher sind die Pu nkte 5.1, 5.2, 5.4, 5.6, 5,7, 5.9 - 5.12 für diese 
nicht relevant. 
 
Die Beteiligung hat kein operatives Geschäft. Daher ist der Abschnitt 5 für diese nicht relevant. 
 
5.1 Die Geschäftsleitung soll ein Leitbild formulieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Centralstation Veranstaltungs-GmbH 
Im Aufbau. 
 
 citiworks AG; COUNT+CARE GmbH & Co. KG; e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; ENTEGA Abwasserreini-
gung GmbH & Co. KG; ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; ENTEGA Media-
net GmbH; MW-Mayer GmbH  
Es gilt das Leitbild der Konzernmutter ENTEGA AG, die die Ziele der aktuell gültigen Stadtwirtschaftsstra-
tegie berücksichtigt. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Ein Leitbild ist bislang nicht formuliert. 
 
 Emilia Seniorenresidenz GmbH; Klinikum Catering  Service GmbH; Marienhospital Darmstadt gGmbH; 
Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH; SSG Starkenburg Service GmbH  
Das Leitbild stellt die Muttergesellschaft sicher.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Ebenso sollen auch strategische Ziele des Landkreises Darmstadt-Dieburg enthalten sein. 
 
5.2 Die Geschäftsleitung soll jedem der Beschäftigten die Unternehmensziele vermitteln.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-517-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 42 - 
5.3 Das Unternehmen soll sich im Rahmen seiner Ziele am Gemeinwohl im Sinne des Public 
Value orientieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 ENTEGA AG; ENTEGA Netz AG; ENTEGA NATURpur Institut gGmbH; ENTEGA NATURpur Energie AG; e-netz 
Südhessen GmbH & Co. KG; MW-Mayer  GmbH; Orgabo GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; 
citiworks AG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA Regenerativ GmbH; ENTEGA Wasser-
versorgung Biblis GmbH; HSE Wohnpark GmbH & Co. KG; PEB Breitband GmbH & Co. KG; Verteilnetzbe-
treiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH; HSE Windpark  Binselberg GmbH & Co. KG; ENTEGA Windpark 
Erksdorf GmbH; HSE Windpark Schlüchtern GmbH; ENTEGA Medianet GmbH; Count+Care GmbH & Co. KG; 
ENTEGA Energie GmbH; ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 
Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Verwendung der aus Sicht de r Gesellschaft unbestimm-
ten Formulierung vorsorglich eine Ausnahme erklär t wird. Es wird auf das vorrangige Unternehmensin-
teresse hingewiesen. 
 
5.4 Die Geschäftsleitung soll klare und messbare operative Ziel vorgaben zur Umsetzung und 
Realisierung des Unternehmensgegenstands fü r die Beschäftigten des Unternehmens und 
der Tochter-, Enkel- oder weiter nachgelagerten Beteiligungsgesellschaften definieren. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Die Zielvorgaben werden mit dem Vorsitzenden bz w. stellvertretendem Vorsitzenden der Betriebs-
kommission abgestimmt. 
 
5.5 Die Geschäftsleitung soll die Zusammenarbeit in der Stadtwir tschaft fördern, um gemein-
sam Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA), Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt 
der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg   
Die Geschäftsführung soll auch die Zusammenarbeit mi t dem Landkreis Darmstadt-Dieburg fördern, um 
gemeinsame Synergien zu identifizieren und zu nutzen. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Regelungen. 
 
5.6 Die Geschäftsleitung soll ein betriebliches Vo rschlagswesen einrichten und über das Ergeb-
nis dem Aufsichtsgremium berichten.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD New Living GmbH & Co. KG; GBGE Baugesellsch aft mit beschränkter Haftung Erbach; ImmoSelect 
GmbH 
Das Unternehmen hat einen Beschäftigten. 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
Es gelten die städtischen Vorgaben. 
 
()
()
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-518-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 43 - 
 e-netz Südhessen GmbH & Co. KG; MW-Mayer GmbH; ENTEGA Gebäudetechnik GmbH & Co. KG; citiworks 
AG; ENTEGA Abwasserreinigung GmbH & Co. KG; ENTEGA Medianet GmbH; Count+Care GmbH & Co. KG; 
ENTEGA Energie GmbH 
Es wird aktuell und auch zukünftig das betriebliche Vorschlagswesen der Konzernmutter ENTEGA AG ge-
nutzt.  
 
 ENTEGA AG 
Die Gesellschaft hat zwar ein betriebliches Vorschla gswesen, im Aufsichtsrat wurde das Ergebnis des 
Vorschlagswesens aufgrund der Vielzahl der zu beha ndelnden Themen allerdings nicht explizit berich-
tet. 
 
 Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt GmbH 
Hierfür ist das MVZ zu klein.  
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund der kleinen Größe des Verwaltungsverbandes existiert kein betriebliches Vorschlagswesen. 
 
5.7 Die Geschäftsleitung soll eine gute Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmervertretung zum 
Wohle des Unternehmens und der Beschäftigten praktizieren.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD New Living GmbH & Co. KG; HEAG Wohnbau GmbH; bvd Mittelhessen GmbH; 
ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH; Medizinisc hes Versorgungszentrum am Klinikum Darmstadt 
GmbH 
Das Unternehmen hat keine Arbeitnehmervertretung. 
 
5.8 Es soll eine Richtlinie zur Compliance und/oder Antikorruption geben.  
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach; bvd Mittelhessen GmbH 
Es gilt die Antikorruptionsrichtlinie der bauverein AG. 
 
5.9 Die Geschäftsleitung soll die Vereinbarkeit von Familie un d Beruf durch geeignete Maß-
nahmen wie Gleitzeitregelungen oder Teilzeit beschäftigungen und geeignete Kinderbetreu-
ungsmöglichkeiten fördern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach 
Das Unternehmen hat, mit Ausnahme des Prokuristen, keine Beschäftigten.  
 
5.10 Die Geschäftsleitung soll bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen im 
Rahmen von fachlicher und sozialer Eignung eine gleichberechtigte Berücksichtigung von 
Frauen und Männern anstreben. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr keine Besetzung von Fü hrungspositionen statt, wird die Empfehlung als erfüllt 
angesehen. 
()
()
()

_________________________________________________________________________________________________________ 
-519-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 44 - 
5.11 Die Geschäftsleitung soll darauf hinwirken,  dass bei allen Planun gen und Projekten die 
Rechte von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden und der jeweils zuständige 
Behindertenbeauftragte eingebunden wird. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 bauverein AG; BVD Gewerbe GmbH;HEAG Wohnbau GmbH  
Aufgrund der Immobilienstruktur des Unternehmens  und der wirtschaftlichen Belange kann der Emp-
fehlung nicht bei allen Projekten und Planungen entsprochen werden.  
 
 bvd Mittelhessen GmbH; ImmoSelect GmbH; SOPHIA Hessen GmbH 
Aufgrund der Unternehmensstruktur und der wirtscha ftlichen Belange kann der Empfehlung nicht bei 
allen Projekten und Planungen entsprochen werden.  
 
 BVD New Living GmbH & Co. KG; GBGE Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach;  
Es ist unklar, wer der jeweilige zuständige Behindertenbeauftragte im Rahmen dieser Vorgabe ist. 
 
 SSG Starkenburg Service GmbH; Klinikum Catering Se rvice GmbH; Emilia Seniorenresidenz GmbH; Mari-
enhospital Darmstadt gGmbH 
Sicherstellung über die Muttergesellschaft Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
5.12 Die Geschäftsleitung soll die Gesundheit der Beschäftigten schützen, fördern und für einen 
gesunden Lebensstil sensibilisieren.  
 
5.13 Die Geschäftsleitung soll für einen effizien ten und umweltgerechten Umgang mit natürli-
chen Ressourcen Sorge tragen. 
 
 
 
C Rechnungslegung und Abschlussprüfung 
 
Sofern in der Beteiligung kein Aufsichtsgremium eingerichtet ist, nimmt die Gesellschafterversammlung die Aufgaben 
und Funktionen des Aufsichtsgremiums in Bezug auf die Geschäftsleitung wahr. 
1  
1.1 Die Aufstellung und Prüfung der Jahresabschl üsse sollen nach den Vorschriften für große 
Kapitalgesellschaften erfolgen, es sei denn, es liegt eine Ausnahmegenehmigung des Re-
gierungspräsidiums Darmstadt vor. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband 
für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rech-
nungsprüfung und somit auch die Prüfung der Jahresabschlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. 
 


()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-520-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 45 - 
1.2 Unabhängig vom Grad und der Höhe der Be teiligung sollen die Anteilseigner die Rechte 
nach den §§ 53 und 54 HGrG zugunsten der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den Satzungen 
bzw. Gesellschaftsverträgen verankern. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) 
Dies soll bei der nächsten Satzungsänderung erfolgen. 
 
 MW-Mayer GmbH; Orgabo GmbH 
Keine Verankerung in den Satzungen oder Gesellschaf tsverträgen, jedoch Prüfung im Rahmen des Jah-
resabschlusses. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Hierzu existiert zwar keine Festlegung, jedoch rege ln die §§ 11 und 12 der vorgenannten Satzung die 
vorzunehmenden Prüfungen der Revisionsämter de r Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg. Es wird angestrebt, dass die Rechte nach den §§ 53 und 54 HGrG bei der nächsten Satzungs-
änderung zugunsten der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg verankert werden. 
 
1.3 D i e  P r ü f u n g  n a c h  §  5 3  H G r G  s o l l  i m  R a h m e n  der Jahresabschlussprüfung erfolgen, es sei 
denn, es liegt eine Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt vor. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband 
für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rech-
nungsprüfung und somit auch die Prüfung der Jahresabschlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. 
 
1.4 Die Feststellung des Jahresabschlusses soll innerhalb der ersten 8 Monate bei Personen- 
und Kapitalgesellschaften erfolgen, innerhalb von 1 Jahr bei Eigenbetrieben und Zweckver-
bänden. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG; Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft mbH 
Es bestand ein Verzug von sechs Monaten aufgrund des Unternehmensaufbaus. 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Ziel wird aktiv verfolgt. 
 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
Der Prüfungszeitraum für den Jahresabschluss 2015 war mit Unterb rechungen Juni 2016 bis Januar 
2017. Der Jahresabschlussbericht der Prüfungsgesellschaft datiert auf den 20. Januar 2017 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg 
Aufgrund dessen, dass nach der Eröffnungsbilanz bislang nur die Jahresabschlüsse für 2009 und 2010 
abgeschlossen werden konnten und die Jahresabschlüsse nun für die Jahre 2011 bis 2015 zu erstellen 
sind, konnte der Jahresabschluss für 2016 noch nicht fertig gestellt werden. 
 
()
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-521-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 46 - 
1.5 Das Aufsichtsgremium oder der/die Aufsicht sgremiumsvorsitzende sollen Prüfungsschwer-
punkte für die Abschlussprüfung festlegen. 
Ausnahme: Eigenbetriebe. Die Empfehlung wird hier als erfüllt angesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 BVD Gewerbe GmbH; BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG; bvd Mittelhessen GmbH; BVD New 
Living GmbH & Co. KG; BVD Südhessen GmbH; BVD Ve rwaltungs-GmbH; GBGE Baugesellschaft mit be-
schränkter Haftung Erbach; HEAG Wohnbau GmbH ; ImmoSelect GmbH, SOPHIA Hessen GmbH; Woh-
nungsgesellschaft HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen KG 
Die Prüfungsschwerpunkte werden im Regelfall seitens des Prüfers aufgrund seines pflichtgemäßen 
Ermessens selber festgelegt. 
 
 Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG 
Ein Prüfungsschwerpunkt wurde nicht festgelegt. 
 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
Aufgrund des engen Satzungszweckes nicht erforderlich. 
 
 HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Siehe Punkt 1.6. 
 
 HEAG Versicherungsservice GmbH 
Aufgrund des geringen Ausmaßes der Geschäftstätigkeit erschien bislang die Setzung von Prüfungs-
schwerpunkten entbehrlich. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund dessen, dass nach der Eröffnungsbilanz bislang nur die Jahresabschlüsse für 2009 und 2010 
abgeschlossen werden konnten und die Jahresabschl üsse nun für die Jahre 2011 bis 2015 zu erstellen 
sind, konnte der Jahresabschluss für 2016 noch nicht fertig gestellt werden. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH; WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteili-
gungs GmbH & Co. KG; SSG Starkenburg Service GmbH; Medizinisches Versorgungszentrum am Klinikum 
Darmstadt GmbH; Klinikum Catering Service GmbH; Emilia Seniorenresidenz GmbH; Marienhospital 
Darmstadt gGmbH 
Ein Aufsichtsgremium ist nicht vorhanden.  
 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
Durch die Beauftragung einer neuen Wirtschaftsprüf ungsgesellschaft in 2012 erfolgten ohnehin neue 
Schwerpunktfestsetzungen. 
 
1.6 Nach 5 Jahren soll ein Wechsel der Wirtschaft sprüfungsgesellschaft (nicht nur des Prüfungs-
teams) erfolgen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 
Entfällt, da die Prüfung durch das städtische Revisionsamt erfolgt. 
 
 HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Die Gesellschaft wird zur Zeit aufgrund einer Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt 
durch das Revisionsamt des Wissenschaftsstadt Darmstadt geprüft. 
 
 
 
()
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-522-

Darmstädter Beteiligungskodex 
 - 47 - 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband 
für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rech-
nungsprüfung und somit die Prüfung der Jahresab schlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht vorgesehen. 
 
1.7 Bei dem Wechsel der Prüfungsge sellschaft sollen zur Ausw ahl der neuen Prüfungsgesell-
schaft mindestens 3 Angebote eingeholt werden. 
Hinweis: Fand im Geschäftsjahr kein Wechsel der Prüfungsgesellschaft statt, wird die Empfehlung als erfüllt an-
gesehen. 
 
Eine Abweichung wird wie folgt begründet bei: 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Aufgrund des geringen Umfangs und der geringen Bedeutung der Gesellschaft wurde der Prüfungsauf-
trag wieder an die Prüfungsgesellschaft vergeben, die den Jahresabschluss bereits in der Vergangenheit 
zuverlässig geprüft hat. 
 
 WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs Gm bH & Co. KG; HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH; 
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Siehe 1.6. 
 
 Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg  
Aufgrund von § 11 der Satzung des Zweckverbandes "Verwaltungsverband für das Verwaltungsverband 
für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg" erfolgt die Rech-
nungsprüfung und somit die Prüfung der Jahresab schlüsse durch das Revisionsamt des Landkreises 
Darmstadt-Dieburg. Ein Wechsel ist hier nicht vorgesehen. 
 
()
_________________________________________________________________________________________________________ 
-523-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
Erläuterungen zu den Positionen von Bi lanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 
(GuV) finden Sie in §§ 266, 275 Handelsg esetzbuch (HGB) sowie im Internet unter 
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz.html beziehungsweise  unter  
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/gewinn-und-verlustrechnung-guv.html. 
 
Bilanz 
 
 
 Anlagendeckungsgrad 2 =   
 
 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt Auskunft  über die Deckung des Anlagevermögens 
durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital (Pensionsrückstellungen + Ver-
bindlichkeiten ggü. Kreditinstitute). Je we iter der Deckungsgrad 2 über 100 % liegt, 
umso mehr ist neben dem Anlagevermögen  auch das Umlaufvermögen durch lang-
fristiges Kapital finanziert und damit eine höhere Stabil ität des Unternehmens gege-
ben.  
 
 Anlagenintensität =  
 
 
Als Verhältnis zwischen Anlagevermöge n und Gesamtvermögen gibt die Kennzahl 
Auskunft über die Kapitalbindung innerh alb eines Unternehmens. Je größer die 
Kennzahl, desto mehr Kapita l ist innerhalb des Anlagevermögens gebunden und je 
höher sind die Fixkosten. 
 
 
 Abschreibungsquote =  
 
 
Das Verhältnis zwischen den Abschreibungen eines Geschäftsjahres und dem Anlage-
vermögen lässt Schlüsse über den Erneue rungszyklus von Anlagegütern (z.B. Ma-
schinen) und deren Nutzungsdauer zu. Je höher die Abschreibungsquote, desto eher 
werden Anlagen nach Auslaufen der Abschreibungen weiterhin verwendet. 
 
 
 Eigenkapitalquote =  
 
 
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital 
ist. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des Un-
ternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. 
 
 
 Investitionen = 
Summe aus den Zugängen zu Immateriellen Vermögensgegenständen, zu Sach-
anlagen sowie zu Finanzanlagen 
 
Finanzielle Mittel werden u.a. dazu verw endet, um Anlagevermögen (Gegenstände, 
die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen, beispielsweise Maschinen oder Betriebs- 
und Geschäftsausstattung) zu beschaffen. Al s Investitionen werden alle Zugänge des 
Anlagevermögens ausgewiesen. 
 
 
 Investitionsquote =  
Anlagevermögen 
     x  1 0 0  
Bilanzsumme 
Eigenkapital 
    x  1 0 0  
Bilanzsumme 
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital  
       x  1 0 0  
Anlagevermögen 
Investitionen 
    x  1 0 0  
Anlagevermögen 
Abschreibungen 
        x 100 
Anlagevermögen 
-524-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Investitionen in das Anlagevermögen 
wieder und ist somit eine Kennzahl, die einen Hinweis auf die Erneuerungsquote gibt. 
Ist die Investitionsquote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, dass ständig 
in neue Vermögensgegenstände investiert wi rd. Eine langfristig niedrige Investitions-
quote hingegen kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. 
 
 
 Liquidität 3. Grades =  
 
 
Diese Kennzahl dient der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit (Liquidität) eines Unter-
nehmens. Eine Liquidität 3. Grades von beispielsweise 150 % zeigt an, dass die 
Summe aus liquiden Mitteln, kurzfristigen Forderungen und Vorräten ausreicht, um 
150 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine Liquidität 3. Grades ab 
125 % gilt als empfehlenswert. 
 
 
 Veränderung der Verschuldung =  
Differenz zwischen den Ve rbindlichkeiten des Geschäftsjahres und denen des 
Vorjahres  
 
Die Veränderung der Verschuldung zeigt an, in welcher Höhe sich die Verbindlichkei-
ten gegenüber dem Vorjahr verändert haben. 
 
 
 Verschuldungsgrad =  
 
 
Der Sonderposten mit Rücklageanteil (So.Po.) ist eine dem Eigenkapital nah zuzu-
ordnende Position aus dem Steuerrecht. Es  handelt sich hierbei um einen Passivpos-
ten, der im Fall einer Auflösung das steuerliche Ergebnis erhöht. Daher umfasst der 
Sonderposten mit Rücklageanteil Fremdkapitalanteile in Höhe der voraussichtlichen 
Steuerschuld sowie Eigenkapit alanteile in Höhe des Differenzbetrages. Dieser Diffe-
renzbetrag kann als Rücklage betrachtet werden. Die Kennzahl gibt damit Auskunft 
über die Finanzierungsstruktur. 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
 
 Betriebsergebnis =   
Differenz zwischen der Summe aus allen Betriebserträgen und der Summe aus 
allen Betriebsaufwendungen 
 
Das Betriebsergebnis ist de r Teil des Erfolgs, der nach Abzug aller betrieblich 
bedingten Aufwendungen verbleibt. Es is t das auf den eigent lichen Betriebszweck 
zurückzuführende Ergebnis. 
 
 Betriebsleistung =  
Summe aus Gesamtleistung und sonstigen betrieblichen Erträgen 
 
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als Bezug für eine Reihe von 
Kennzahlen verwendet wird (z.B. Personalintensität, Materialintensität, usw.).  
(Bilanzsumme – Eigenkapital) + 30 % So.Po. 
          x  1 0 0  
Eigenkapital + 70 % So.Po.  
Umlaufvermögen 
      x  1 0 0  
kurzfristige Verbindlichkeiten 
-525-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 EBIT (earnings before interest and taxes) =  
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligungen, Erträgen aus Gewinn-
abführung, Erträgen aus anderen Finanz anlagen abzüglich Aufwendungen aus 
Verlustübernahme 
 
Hierbei handelt es sich um das Unterneh mungsergebnis, bevor Steuern und Zinsen 
hinzugerechnet bzw. abgezogen werden. Di e Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens beurteilen zu können. 
 
 EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) =  
Summe aus EBIT und Abschreibungen au f Sachanlagen und immaterielle Ver-
mögensgegenstände 
 
Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen 
und Abschreibungen dargestellt. Diese Kenn zahl ist also nicht nur um das außeror-
dentliche Ergebnis, Finanzergebnis und St euern bereinigt, sondern gegenüber dem 
EBIT zusätzlich noch um die Abschreibung en. Die Ertragskennzahl EBITDA wird ge-
nutzt, um insbesondere Abschreibungen im  Zusammenhang mit Patenten, Lizenzen 
und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) aus der Betrachtung der Ertragskraft 
eines Unternehmens zu eliminieren. 
 
 
 Eigenkapitalrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl soll die Verzinsung des Ei genkapitals vor Ergebnisübernahme bzw. -
abführung zum Ausdruck bringen. Je höher der Wert der Kennzahl, desto besser ist 
die auf das eingesetzte Eigenkapital erwirtschaftet Rendite. 
 
 
 Gesamtkapitalrentabilität =  
 
 
Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und die Effizienz des gesamten Ka-
pitaleinsatzes vor Ergebnisübernahme bzw.  -abführung im Unternehmen errechnen. 
Die Fremdkapitalzinsen werden dem Gewinn hinzugerechnet, da sie in der selben Pe-
riode angefallen sind, jedoch als Aufwand den Gewinn schmälern. Eine Gesamtkapi-
talrentabilität in Höhe von 10 % bedeutet, dass für 1 EUR Kapital, der dem Unter-
nehmen zur Verfügung stand, im abgelaufenen Jahr 10 Cent erwirtschaftet wurden. 
 
 
 
 Gesamtleistung =  
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen sowie aktivierter 
Eigenleistungen  
 
Bestandsveränderungen geben die Änderung  innerhalb des Vorratsvermögens (u.a. 
bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (beispielsweise in 
Form von selbst erstellte Anlagen) stelle n einen Vermögensgegenstand dar. Die Ge-
samtleistung beschreibt daher den Wert , der durch die abgesetzten Produkte/ 
Dienstleistungen und die selbst erstellten Gütern innerhalb einer Periode geschaffen 
wurde.  
 
 
 
 
Jahresergebnis 
    x  1 0 0  
Eigenkapital 
Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen 
       x  1 0 0  
Bilanzsumme 
-526-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 Kostendeckungsgrad =  
 
 
Hier wird die Summe aller Erträge (Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, Er-
träge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführung, Erträge aus anderen Finanz-
anlagen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) ins Verhältnis zu allen Aufwen-
dungen (Betriebsaufwendungen, Abschreibu ngen auf Finanzanlagen, Aufwendungen 
aus Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern) 
gesetzt. Liegt der Kostendeckungsgrad über 100 %, besteht Profitabilität. Liegt der 
Kostendeckungsgrad jedoch unter 100 %, so entsteht eine Kostenunterdeckung (und 
somit ein Zuschussbedarf). 
 
 
 Materialintensität =  
 
 
Die Materialintensität spiegelt die Bedeutung  des getätigten Materialeinsatzes wider. 
Zur Erwirtschaftung von 1 EUR Betriebsleis tung, wurden X EUR an Materialaufwen-
dungen eingesetzt. Eine hohe Quote lässt au f den Zukauf vieler Teile zur Produktion 
eines Artikels schließen, ei ne niedrige Quote hingegen steht für eine hohe Eigener-
zeugung. 
 
 
 Return On Capital Employed (ROCE) =  
 
 
Im Unterschied zu der Gesamtkapitalrentabilität wird hier nur das langfristige Kapital 
vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung zur Berechnung der Rendite herangezogen. 
Somit werden mit dieser Kennzahl langfristi ge Positionen in Relation gesetzt und 
dadurch kurzfristige Schwankungen der Re ntabilität ausgeblendet. Der ROCE stellt 
somit die Verzinsung des langfristig eingesetzten Kapitals dar. Je höher der Wert, 
desto wirtschaftlicher arbeitet das Unternehmen.  
 
 
 Rohertrag =  
Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand 
 
Der Rohertrag zeigt, welcher Betrag für di e Begleichung aller übrigen Positionen ver-
bleibt. Der Rohertrag stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags dar. 
 
 
 Return on Investment (ROI) =  
 
 
 
Der Return in Investment (ROI) ist eine Ke nngröße für die Wirtschaftlichkeit einer In-
vestition und beschreibt den Rückfluss des investierten Kapitals vor Ergebnisüber-
nahme bzw.-abführung zurück in das Unternehmen. Zur Berechnung im Rahmen des 
Beteiligungsberichts wurden die Umsatzerlöse aus der Gleichung rausgekürzt. 
 
 
 
 
 
Jahresergebnis                 
                                 x 
Umsatzerlöse 
Jahresergebnis + Zinsaufwendungen 
            x 100 
Bilanzsumme – unverzinsliche Verb. 
Materialaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Erträge 
    x  1 0 0  
Aufwendungen 
Umsatzerlöse                  
                                       x 100    
Bilanzsumme 
-527-

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
Umsatzrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl lässt erkennen, wie viel das Unternehmen in Bezug auf 1 EUR Um-
satz vor Ergebnisübernahme bzw.-abführung verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10 
% bedeutet, dass mit jedem umgesetzten Euro ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet 
wurde. 
 
 
Personal 
 
 
 Frauenanteil Beschäftigte =  
 
 
 
Die Kennziffer gibt an, wie hoch der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft ist.  
 
 
 
 Personalintensität =  
 
 
Mit jedem EUR Betriebsleistung sind du rchschnittlich x EUR Personalaufwand ver-
bunden. Je höher die Betriebsleistung be i gleichbleibenden Personalaufwendungen, 
desto geringer fällt die Quote aus. Vers chlechtert sich diese Kennzahl, muss das 
nicht zwangsläufig auf eine schlechtere Auslastung hindeuten.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, weiblich  
      x  1 0 0  
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Summe 
Personalaufwand 
    x  1 0 0  
Betriebsleistung 
Jahresergebnis 
    x  1 0 0  
Gesamtleistung 
-528-

-529-

LEISTUNGSBEZIEHUNGEN  
          
Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt   
Konzessionsabgaben sind  Entgelte, die ein Rechtsträger an einen öffentlich-rechtlichen 
Rechtsträger für eingeräumte Konzessionen zahlt. Das städtische Versorgungsunternehmen 
ENTEGA AG (ENTEGA) zahlt Konzessionen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt dafür, dass 
die Stadt dem Unternehmen das Recht einräumt, für die Verlegung und den Betrieb von Lei-
tungen, die der unmittelbaren Versorgung von Endverbrauchern im Stadtgebiet mit Strom, 
Gas und Wasser dienen, öffentliche Wege zu nutzen. 
          
TEUR   2014 2015 2016 
Strom   6.564 6.037 6.233 
%-Anteil  71% 69% 69% 
Gas   410 334 368 
%-Anteil   4% 4% 4% 
Wasser1   2.276 2.348 2.394 
%-Anteil   25% 27% 27% 
Summe der Abgaben der ENTEGA   9.250 8.719 8.995 
%-Anteil   100% 100% 100% 
          
Ausschüttungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
     
Ausschüttungen für die Geschäftsjahre in TEUR 2014 2015 2016 
bauverein AG1 1.476 770 770 
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen1 117 536 734 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt2 2.525 2.525 2.525 
1 Brutto-Ausschüttungen  
2 Kapitalertragsteuer ist im vorliegenden Fall nicht erstattungsfähig 
 
Zuschüsse / Verlustausgleiche         
         
Die nachfolgende Übersicht umfasst alle zweckgebundenen Zuschüsse der Wissenschafts-
stadt Darmstadt inkl. Verlustausgleiche.  
       TEUR   2014  2015 2016 1 
Eigenbetrieb Bäder    4.564 3.853 4.000 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte   2.365 740 1.700 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen 
(EAD) 449 993 1.150 
Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)   10.050 499 4.045 
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt   8.508 5.370 8.750 
 
 
 
 
 
 
   
-530-

LEISTUNGSBEZIEHUNGEN  
     
TEUR   2014  2015 2016 1 
HEAG mobilo GmbH   13.956 16.244 17.775 
Institut Wohnen und Umwelt GmbH   240 240 240 
Klinikum Darmstadt GmbH   200 0 0 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 3.410 3.699 3.500 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2   574 831 728 
Summe    18.380 21.014 22.243 
Veränderung gegenüber Vorjahr   -2% 14% 6% 
1 einige der Jahresabschlüsse liegen noch nicht in geprüfter Form vor, die Werte sind daher z.T. vorläufig 
2 inkl. Darmstadt Citymarketing e.V. 
 
Bürgschaftsübernahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
          
Ende 2015 lagen die von der Wissenschaftsst adt Darmstadt insgesamt verbürgten Darle-
hen von Beteiligungsunternehmen bei 406.709 TEUR. 
       Bürgschaften wurden gegeben für:      
- bauverein AG         
- bvd Gewerbe GmbH        
- BVD New Living GmbH & Co. KG 
- HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
- HEAG mobilo GmbH         
- HSE Wohnpark GmbH & Co. KG         
- Klinikum Darmstadt GmbH         
- Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG     
 
 
 
-531-

Beteiligung Jahr der  
Erstprüfung
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Gesundheits ‐ u. Pflegeberufe  DA‐GG GmbH Bildungszentrum  für Gesundheit 2016
Darmstädter gemeinnützige  Kinderklinikenbetriebs ‐GmbH 2016
BW Partner mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Medianet Breitband Beteiligungsgesellschaft  mbH 2012
Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
BVD New Living GmbH & Co. KG 2012
citiworks AG 2014
COUNT+CARE GmbH & Co. KG 2014
COUNT+CARE Verwaltungs‐ GmbH 2016
DADINA ‐ Darmstadt‐Dieburger Nahverkehrsorganisation 2014
Darmstädter Stadtentwicklungs  GmbH & Co. KG (DSE) 2016
Darmstädter Stadtentwicklungs  Verwaltungsgesellschaft  mbH 2016
Effizienz:Klasse  GmbH 2014
Eigenbetrieb  Bäder de r  Stadt Darmstadt 2012
e‐netz Südhessen  GmbH & Co. KG 2013
e‐netz Südhessen  Verwaltungs ‐GmbH 2013
ENTEGA Abwasserreinigung  GmbH & Co. KG 2014
ENTEGA Abwasserreinigung  Verwaltungs ‐GmbH 2014
ENTEGA AG 2010
ENTEGA Energie GmbH 2014
ENTEGA Gebäudetechnik  GmbH & Co. KG 2014
ENTEGA Gebäudetechnik  Verwaltungs‐ GmbH 2013
ENTEGA Medianet GmbH 2014
ENTEGA NATURpur AG 2014
ENTEGA NATURpur Institut gGmbH 2013
ENTEGA Netz AG 201 4
ENTEGA Regenerativ  GmbH 2013
ENTEGA Wasserversorgung Biblis  GmbH 2013
ENTEGA Windpark Erksdorf GmbH 2013
ENTEGA Windpark Hausfirste GmbH & Co. KG 2015
ENTEGA Windpark Hausfirste Verwaltungs ‐GmbH 2016
HEAG‐Konzern 2010
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs‐ GmbH 2013
HSE Solarpark Leiwen  GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Leiwen  Verwaltungs‐ GmbH 2013
HSE Solarpark T hüngen  GmbH & Co. KG 2013
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs‐ GmbH 2013
HSE Windpark Binselberg  GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Binselberg  Verwaltungs ‐GmbH 2013
HSE Windpark Haiger GmbH & Co. KG 2013
HSE Windpark Haiger Verwaltungs‐ GmbH 2013
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 2013
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2014
HSE Wohnpark Verwaltungs ‐GmbH 2014
Industriekraftwerk  Breuberg GmbH 2014
JW
P Jade Windpark GmbH & Co. VI. Betriebs  KG n.b.
Klinikum  Catering Service GmbH 2016
MW‐Mayer GmbH 2013
PEB Breitband Beteiligungsgesellschaft  mbH 2014
PEB Breitband GmbH & Co. KG 2014
Teilkonzern  ENTEGA AG 2011
Verteilnetzbetreiber  (VNB)  Rhein‐Main‐Neckar GmbH 2014
WEO GmbH & Co. KG 2016
WEO Verwaltungs GmbH n.b.
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2016
 
-532-

Domizil-Revisions AG
BVD Immobilien  Beteiligungs ‐GmbH 2006
Ernst & Young et Autres, Wirtschaftsprüfergesellschaft, Frankreich
HSE Energie France SAS 2010
Parc éolien  Baudignécourt SAS 2011
Parc éolien  La Lande de Carmoise SAS 2011
Parc éolien  les Douves des Epinettes  SAS 2011
Klug & Engelhard GmbH Klug Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
awaTech GmbH 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ GmbH) 2010
KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG (DSG) 2014
Darmstädter Sportstätten Verwaltungsgesellschaft  mbH 2014
Global Tech I Offshore  Wind GmbH 2016
He
ssenwasser  GmbH & Co. KG 2016
Hessenwasser  Verwaltungs ‐GmbH 2016
MOOG Partnerschaftsgesellschaft mbB Steuerberater Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer 
Orgabo GmbH 2011
KANZLEI MÜHLHÄUSER Wirtschaftsprüfer Steuerberater
OWAS Odenwälder  Wasser‐ und Abwasser‐Service GmbH 2015
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
bauverein  AG 2016
bvd Gewerbe GmbH 2016
BVD Immobilien  GmbH & Co. Postsiedlung  KG 2016
bvd Mittelhessen  GmbH 2016
BVD Südhessen  GmbH 2016
BVD Verwaltungs ‐GmbH 2016
Centralstation Veranstaltungs‐GmbH 2016
Darmstädter Entsorgungs‐ und Dienstleistungs  GmbH (DED GmbH) 2011
Eigenbetrieb  Bürgerhäuser und Mä rkte  der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2016
Eigenbetrieb  Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 2016
Eigenbetrieb  für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen  (EAD) 2011
Eigenbetrieb  Immobilienmanagement  der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 2016
Eigenbetrieb  Kulturinstitute  der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2016
Emilia Seniorenresidenz  GmbH 2016
GBGE Baugesellschaft  mit beschränkter Haftung Erbach 2016
HEAG 2016
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 2016
HEAG mobilo GmbH 2016
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2016
HEAG Versicherungsservice  Gm bH 2016
HEAG Wohnbau GmbH 2016
ImmoSelect  GmbH 2016
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2016
Klinikum  Darmstadt GmbH 2016
Marienhospital Darmstadt gGmbH 2016
Medizinisches  Versorgungszentrum  am Klinikum  Darmstadt GmbH 2016
Nahverkehr‐Service GmbH (NVS) 2016
SOPHIA Hessen GmbH 2016
SSG Starkenburg Service GmbH 2016
Teilkonzern  bauverein  AG 2016
Teilkonzern  HEAG mobilo GmbH 2016
Teilkonzern  Klinikum  Darmstadt GmbH 2016
Wissenschafts‐ und Kongresszentrum  Darmstadt GmbH & Co. KG 2016
W
issenschafts ‐ und Kongresszentrum  Darmstadt Verwaltungs ‐GmbH 2016
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2016
Wohnungsgesellschaft  HEGEMAG GmbH & Co. Südhessen  KG 2016
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2016
 
-533-

PricewaterhouseCoopers AG (Polen)
Piecki  Sp. z o.o. 2008
Prüfungsgesellschaft des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen 
Stadt‐ und Kreis‐Sparkasse Darmstadt
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
HEAG Kulturfreunde  Darmstadt gemeinnützige  GmbH 2010
HEAG mobiBus Verwaltungs ‐GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs ‐GmbH 2008
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs  GmbH & Co. KG 2016
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs  GmbH 2015
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Verwaltungsverband  für das Gesundheitsamt  der Stadt Da. und des LaDaDi 2008
Südwestdeutsche  Rohrleitungsbau  GmbH 2016
WPH Hofbauer & Maier GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Sanitätshaus am Klinikum  GmbH 2 012
WP Koehler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Zweckverband Abfallverwertung  Südhessen  (ZAS) 2016
Westprüfung Dr. Seifert & Partner OHG  Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2016
 
 
 
 
-534-

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Rechtsquellen 
 
 Gesetz über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder 
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19 .08.1969, zuletzt geändert durch Arti-
kel 1des Gesetzes vom 15.07.2013 
 
 Gesetz zur Regelung der überörtlichen Pr üfung kommunaler Körperschaften in Hes-
sen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 
08.03.2011 
 
 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutsc hland (GG) vom 23.05.1949, zuletzt ge-
ändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23.12.2014 
 
 Hessisches Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) in der Fassung vom 09.06.1989, zuletzt 
geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 14.07.2016 
 
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 
07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 15.09.2016 
 
 Verfassung des Landes Hessen (VerfHE) vom 01.12.1946, zuletzt geändert durch 
Gesetz vom 29.04.2011 
 
 
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften 
 
 Jahresabschlüsse zum 31.12.2014, 31.12.2015 und 31.12.2016, Prüf-, Lage- sowie 
Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht dargestellten Unternehmen. 
 
 
Literatur 
 
 Klaus Ade (Hrsg.), Handbuch kommunales Beteiligungsmanagement, Stuttgart,  
2. Auflage 2005 
 
 Prof. Dr. Werner Hoppe (Autor)/ Prof. Dr. Michael Uechtritz/ Hans-Joachim Reck 
(Hrsg.). Handbuch kommunale Unternehmen, Köln, 3. Auflage 2012  
 
 Dr. Michael Kaufmann/ Tobias Tebben, Die Prüfung kommunaler Unternehmen ge-
mäß § 53 Abs. 1 HGrG, Düsseldorf, 2. Auflage 2012 
 
 Kuno Schedler/ Roland Müller/ Roger Sonderegger, Führung, Steuerung und Auf-
sicht von öffentlichen Unternehmen: Public  Corporate Governance für die Praxis, 2. 
Auflage 2013 
 
 Dr. Beatrice Fabry/ Ursula Augusten (Hrs g.), Unternehmen der öffentlichen Hand, 
Handbuch, 2. Auflage 2011 
 
 
 
 
 
 
 
-535-

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Bild- und Textnachweise 
 
Umschlag  
 
 Bild Titelseite  
Logo 20 Jahre Wissenschaftsstadt Darmstadt  
  
 Bild Rückseite  
Darmstadtium: © Wissenschafts- und Kong resszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 
 
 Klappentext Umschlag  
Bild 1:   TU Darmstadt – Ulrich Mathias  
Bild 2:   Fraunhofer Institut IGD – Ulrich Mathias 
Bild 3:  darmstadtium – Wissensch afts- und Kongresszentrum Darmstadt 
GmbH & KG 
 
 
Geschäftsfeld Energie 
 
 Bild 1:   © wasserhahn/U do Kroener - Fotolia.com  
 Bild 2:   ENTEGA AG (ENTEGA), Andreas Arnold   
 Bild 3:  ENTEGA AG (ENTEGA) 
 Bild 4:   ENTEGA AG (ENTEGA) 
 Bild 5:   ENTEGA AG (ENTEGA) 
 Bild 6:   ENTEGA AG (ENTEGA) 
 Bild 7:  ENTEGA AG (ENTEGA) 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 Bild 1:   Wissenschaftsstadt  Darmstadt „Waldspirale“ Hundertwasserhaus,     
Fotograf Alex Deppert 
 Bild 2:   www.bauvereinag.de 
 Bild 3:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 4:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 5:  bauverein AG 
 Bild 6:   Titelseite Geschäftsbericht/ CSR-Report bauverein AG GJ 2013 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 Bild 1:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 2:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 3:  HEAG mobilo GmbH 
 Bild 4:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 5:   HEAG mobilo GmbH 
 Bild 6:   HEAG mobilo GmbH  
 
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
 Bild 1:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 2:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 3:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 4:   Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 5:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG), Nikolaus Heiss 
 Bild 6:   Klinikum Darmstadt GmbH 
-536-

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
 Bild 1:  Wissenschaftsstadt Darmst adt, Darmstadtium, Ulrich Mathias 
 Bild 2:   Wissenschaftsstadt Darmst adt, Hoetger-Relief, Ulrich Mathias 
 Bild 3:   Wissenschaftsstadt Darmstadt, Orangerie, Ulrich Mathias 
 Bild 4:   Wissenschaftsstadt Darmstadt,  Liebighaus und Stadtmauer, Alex  
Deppert 
 Bild 5:   Wissenschaftsstadt Darmst adt, Staatstheater, Ulrich Mathias 
 Bild 6:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
Stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
 Bild 1:  ENTEGA Medianet GmbH  
 Bild 2:  ENTEGA Medianet GmbH 
 Bild 3:   ENTEGA Medianet GmbH 
 Bild 4:   ENTEGA Medianet GmbH 
 Bild 5:   ENTEGA Medianet GmbH 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Bild 1:  EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 Bild 2:   www.ead.darmstadt.de 
 Bild 3:   www.krematorium-waldfrieden.de 
 Bild 4:  ZAS Darmstadt 
 Bild 5:  EAD, Christoph Rau (www.christoph-rau.de) 
 Bild 6:  Bild 4:  ZAS Darmstadt 
 
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
Bild 1:  © Zahnräder/arahan – Fotolia.com 
Bild 2:   © 2020, Two Thousand Twenty/Olivier Le Moal – Fotolia.com 
Bild 3:   © Dynamic Business Team/Fox – Fotolia.com 
 Bild 4:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 Bild 5:   © Netz/tom - Fotolia.com 
 Bild 6:   HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt (HEAG) 
-537-

anlage 2

5786 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina
tion 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 308 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0298 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
361 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 
2016 (19. Beteiligungsbericht)  
 
Vorlage vom: 23.08.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2016  
(19. Beteiligungsbericht) wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht GJ 2016  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 05.09.2017 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 23.08.2017  
 
1. Rechtsgrundlage 
Der vorliegende 19. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2016 wurde von der HEAG 
Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in 
Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt / Referat 
Stadtwirtschaftskoordination – erstellt.  
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information der 
Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an 
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mindestens 20 
Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt enthält zudem freiwillige Angaben 
wie beispielsweise Angaben zu öffentlich-rechtlichen Organisationsformen (Eigenbetriebe, 
Zweckverbände). 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
Der Beteiligungsbericht zeigt detailliert die wirtschaftliche Situation der Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft. Er dient damit als Informationsgrundlage, mit der sich 
interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Lage der 
Beteiligungen verschaffen können. In diesem Jahr umfasst der Berichtsumfang 113 
Unternehmen. Im Jahr 2016 haben die vorgestellten Beteiligungen eine Gesamtleistung von 
2.208 Mio. EUR erzielt. Dabei weisen sie eine Bilanzsumme von 4.540 Mio. EUR auf, haben 
Investitionen in Höhe von 228 Mio. EUR getätigt und 8.056 Personen beschäftigt.  
 
Die Anzahl der Beteiligungen konnte von 125 im Vorjahr auf 113 Beteiligungen in diesem Jahr 
gesenkt werden. Diese Verringerung erfolgte im Zuge der Umsetzung der 
Stadtwirtschaftsstrategie, die den Fokus auf Regionalität und lokale Leistungserbringung legt. 
Die Konzentration auf wesentliche Beteiligungen im Stadtkonzern wird auch im kommenden 
Jahr weiter vorangetrieben.  
 
Ferner steht der deutliche Anstieg der durch Frauen besetzten Positionen in Geschäftsleitungen 
von 15,8 % im Vorjahr auf 20,5 % im Sinne der Zielsetzung des Darmstädter 
Beteiligungskodex nach gleichberechtigter Teilhabe.  
 
Wie auch in den Vorjahren ermöglicht ein Zahlenspiegel einen schnellen Überblick über die 
wesentlichen Kenngrößen der Unternehmen der Stadtwirtschaft. Danach werden die 
Gesellschaften beginnend mit der HEAG, dem HEAG Konzern und den jeweiligen Teilkonzernen 
dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften, die gegliedert nach Zugehörigkeit zu 
einem der acht Geschäftsfelder dargestellt werden. Diese beginnen jeweils mit einer 
Einführungsseite, auf denen neben den wesentlichen Beteiligungen zusätzlich die wesentlichen 
Gütesiegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen der Unternehmen dargestellt werden und 
somit Auskunft über die qualitative Leistungserbringung geben. Des Weiteren zeigen 
wissenschaftliche Kooperationen die innovativen Bestrebungen und 
unternehmensübergreifenden Geschäftsfeldziele verdeutlichen die Zusammenarbeit der 
Unternehmen untereinander.

Bei den einzeln berichteten Unternehmen werden zunächst auf einer Übersichtsseite die 
wesentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der Unternehmenszweck, die 
Beteiligungsverhältnisse, Organe der Gesellschaft und die Geschäftsführung - in der Regel samt 
Bezügen - benannt. Dem folgen, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
ausgewählte Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre zu Bilanz, Gewinn- und 
Verlustrechnung, Personal und Nachhaltigkeit. Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage des 
Unternehmens enthält Angaben zu folgenden Bereichen (falls zutreffend): Geschäftslage, 
Absatz, Jahresergebnis, Ausschüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. 
Weiterhin ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft 
und den Bestätigungsvermerk erteilt hat. Abschließend wird vermerkt, inwiefern der 
Darmstädter Beteiligungskodex angewendet wird. 
 
Das Poster „Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde für den Bericht 2016 neu 
aufgelegt und liegt dem Bericht auch in diesem Jahr wieder bei. Gleichzeitig wurde die 
kostenlose „Beteiligungsbericht-App“ weiterentwickelt. Anhand dieser kann der 
Beteiligungsbericht auch auf mobilen Endgeräten gelesen werden. Abgerufen werden kann die 
App über die Homepage der HEAG unter www.heag.de oder über den QR-Code auf der 
Titelseite des Beteiligungsberichts. 
 
 
Darmstadt, den 23.08.2017 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

2017/0298

5756 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Rechtsamt - Stadt-
wirtschaftskoordination   OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0298 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 
2016 (19. Beteiligungsbericht)  
 
Vorlage vom: 23.08.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2016  
(19. Beteiligungsbericht) wird z ur Kenntnis genommen.  
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht GJ 2016  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 23.08.2017  
 
1. Rechtsgrundlage 
Der vorliegende 19. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2016 wurde von der HEAG Ho l-
ding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) in Zusamme n-
arbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Rechtsamt / Referat Stadtwirtschaftskoordina-
tion – erstellt.  
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information der 
Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an U n-
ternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mindestens 20 Pr o-
zent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt enthält zudem freiwillige Angaben 
wie beispielsweise Angaben zu öffentlich-rechtlichen Organisationsformen (Eigenbetriebe, 
Zweckverbände). 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
Der Beteiligungsbericht zeigt detailliert die wirtschaftliche Situation der Unternehmen der 
Darmstädter Stadtwirtschaft. Er dient damit als Informationsgrundlage, mit der sich intere s-
sierte Bürgerinnen und Bürger einen Gesamtüberblick über die wirtschaftliche Lage der Bete i-
ligungen verschaffen können. In diesem Jahr umfasst der Berichtsumfang 113 Unternehmen. 
Im Jahr 2016 haben die vorgestellten Beteiligungen eine Gesamtleistung von 2.208 Mio. EUR 
erzielt. Dabei weisen sie eine Bilanzsumme von 4.540 Mio. EUR auf, haben Investitionen in 
Höhe von 228 Mio. EUR getätigt und 8.056 Personen beschäftigt. 
 
Die Anzahl der Beteiligungen konnte von 125 im Vorjahr auf 113 Beteiligungen in diesem Jahr 
gesenkt werden. Diese Verringerung erfolgte im Zuge der Umsetzung der Stadtwirtschaftsstr a-
tegie, die den Fokus auf Regionalität und lokale Leistungserbringung legt. Die Konzentration 
auf wesentliche Beteiligungen im Stadtkonzern wird auch im kommenden Jahr weiter vorang e-
trieben.  
 
Ferner steht der deutliche Anstieg der durch Frauen besetzten Positionen in Geschäftslei tungen 
von 15,8 % im Vorjahr auf 20,5 % im Sinne der Zielsetzung des Darmstädter Beteiligungsk o-
dex nach gleichberechtigter Teilhabe.  
 
Wie auch in den Vorjahren ermöglicht ein Zahlenspiegel einen schnellen Überblick über die 
wesentlichen Kenngrößen der Unternehmen der Stadtwirtschaft. Danach werden die Gesell-
schaften beginnend mit der HEAG, dem HEAG Konzern und den jeweiligen Teilkonzernen da r-
gestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften, die gegliedert nach Zugehörigkeit zu e i-
nem der acht Geschäftsfelder dargestellt werden. Diese beginnen jeweils mit einer Einfüh-
rungsseite, auf denen neben den wesentlichen Beteiligungen zusätzlich die wesentlichen Güt e-
siegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen der Unternehmen dargestellt werden und somit 
Auskunft über die qualitative Leistungserbringung geben. Des Weiteren zeigen wissenschaftl i-
che Kooperationen die innovativen Bestrebungen und unternehmensübergreifenden Geschäft s-
feldziele verdeutlichen die Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander.

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Bei den einzeln berichteten Unternehmen werden zunächst auf einer Übersichtsseite die we-
sentlichen Daten, wie beispielsweise die Adresse, der Unternehmenszweck, die Beteiligung s-
verhältnisse, Organe der Gesellschaft und die Geschäftsführung - in der Regel samt Bezügen - 
benannt. Dem folgen, soweit verfügbar, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie ausgewähl-
te Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre zu Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Perso-
nal und Nachhaltigkeit. Der Bericht zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens enthält Anga-
ben zu folgenden Bereichen (falls zutreffend): Geschäftslage, Absatz, Jahresergebnis, Au s-
schüttung, Investitionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. Weiterhin ist die Wirtschaftspr ü-
fungsgesellschaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft und den Bestätigungsvermerk er-
teilt hat. Abschließend wird vermerkt, inwiefern der Darmstädter Beteiligungskodex angewe n-
det wird. 
 
Das Poster „Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ wurde für den Bericht 2016 neu 
aufgelegt und liegt dem Bericht auch in diesem Jahr wieder bei. Gleichzeitig wurde die kosten-
lose „Beteiligungsbericht-App“ weiterentwickelt. Anhand dieser kann der Beteiligungsbericht 
auch auf mobilen Endgeräten gelesen werden. Abgerufen werden kann die App über die Hom e-
page der HEAG unter www.heag.de oder über den QR-Code auf der Titelseite des Beteiligungs-
berichts. 
 
 
Darmstadt, den 23.08.2017 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

Beratungsverlauf (3)

TOP 361
TOP 18
TOP 25 zur Kenntnis

Orte (32)

  • Bismarckstraße 54
  • Dolivostraße
  • Frankfurter Straße 110
  • Darmstädter Straße 25
  • Taunusstraße 100
  • Siemensstraße 20
  • Bad Nauheimer Straße 11
  • Moltkestraße 3
  • Oppenheimer Straße 1
  • Binger Straße 1
  • Martinstraße 140
  • Liebigstraße 15
  • Bessunger Straße 125
  • Otto-Röhm-Straße
  • Rheinstraße 65
  • Klappacher Straße 172
  • Dieburger Straße 31
  • Emilstraße 1
  • Grafenstraße 9
  • Niersteiner Straße 3
  • Dornheimer Weg 24
  • Luisenplatz 5A
  • Schlossgraben 1
  • Europaplatz 1
  • Schreberweg 2
  • Martinspfad 72
  • Sensfelderweg 33
  • Alsfelder Straße
  • Am Hauptbahnhof
  • Im Carree 1
  • Marktplatz
  • Waldspirale

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0298
Typ
Magistratsvorlage
Datum
23.08.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00