Mandari Insight

2015/0031

Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-Straße und am Breslauer Platz

Magistratsvorlage 28.01.2015

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5056 Zeichen

Seite 1 von 2 
Anregungen aus der Bürgerversammlung zur Fahrradstraße Heinrich-Fuhr-Straße  
Anregung  Ergebnis der Prüfung  (Stand: Mai 2014)  
1 Heinrich -Fuhr -Straße / Grundsätzliches  
1.1  Shared -Space statt Fahrradstraße  Shared -Space in der Heinrich -Fuhr -Straße würde 
voraussichtlich am Verkehrsgeschehen und den 
Problemen nichts ändern. Das Shared-Space-
Konzept ist in der deutschen Straßenverkehrsord- 
nung derzeit nicht vorgesehen und daher nicht um- 
setzbar (allenfalls als Modellversuch). 
1.2  Für den Auto -Durchgangsverkehr baulich 
sperren (am Waldmühlenweg) 
Es ist kaum Kfz -Durchgangsverkehr erkennbar. D ie 
Fahrzeuge sind überwiegend Nutzer der Sportstät- 
ten oder Anlieger der Heinrich-Fuhr-Straße und der 
einmündenden Straßen. 
1.3  Einbahnstraße West -Ost für Kfz  Im östlichen Abschnitt ist eine Einbahnstraßenreg e- 
lung nicht sinnvoll, da der Verkehr aus der Gegen- 
richtung über sehr schmale Anliegerstraßen abge- 
wickelt werden müsste.  
Im westlichen Abschnitt ist eine Einbahnstraßenre- 
gelung machbar und soll auch in West-Ost-Richtung 
eingerichtet werden. 
1.3  Verkehrs - und Parkregelungen bei Sportve r- 
anstaltungen + Badebetrieb? 
Die vorhandenen Regelungen (Halteverbote in b e- 
stimmten Abschnitten) sind ausreichend. Die Ein- 
haltung muss kontrolliert werden. 
1.4  Kennzeichnen von Parkplätzen zur Verme i- 
dung von zugeparkten Einfahrten 
Eine Ausweisung ( Markierung ) von Parkplätzen ist 
nicht möglich, da die verbleibende Rest-Fahrbahn-
breite nicht ganz den Anforderungen der Feuerwehr 
entspricht.  
1.5  Rechts -vor -links -Regelung beibehalten zur 
Vermeidung von Fahrradrennstrecke 
Da Fahrräder im flachen Gelände kaum die G e- 
schwindigkeit von 30km/h überschreiten können, 
ist dies nicht erforderlich. 
1.6  Konflikt mit TSG - und Trainingsbad -Verkehr 
entschärfen, eindeutige Vorfahrtsregeln 
schaffen 
Die Vorfahrt in der Kreuzung ist eindeutig (Rechts -
vor-Links). Die Ausfahrt aus dem TSG-Gelände ist 
wartepflichtig und wird durch einen Bordstein ver- 
deutlicht.  
Auf dem Platz vor dem Trainingsbad kommen ver- 
schiedene Richtungen und Verkehrsarten (Kfz, Rad 
und Fuß) zusammen, hier ist gegenseitige Rück- 
sichtnahme gefordert. 
2 Am Bota nischen Garten / Waldmühlenweg / Gundol fstraße  
2 .1  Parkmarkierungen im Waldmühlenweg, um  
a) Gehwege freizuhalten und  
b) mehr Parkplätze bei Sportveranstaltun- 
gen zu haben 
Um den  Gehweg  auf der Ostseite freizuhalten, wird 
Parken auf der Fahrbahn markiert. 
2 .2  Gefahr durch Radfahrende auf dem Fußweg 
Gundolfstraße für Anwohner  
Eine Beschilderung „Fußgänger“ für den bekiesten 
Gehweg ist bereits vorhanden, ein Zusatzschild 
wird zukünftig die Radfahrenden auf die asphaltier-
te Fahrbahn verweisen. 
3 Breslauer Platz  
3.1  Entfernung der Altpapiercontainer  Es ist im Zuge der Fahrrad straßenplanung vorges e- 
hen, die Container zu entfernen. 
3.2  Planungen sehr gut  Vielen Dank für diese Beurteilung .

Seite 2 von 2 
Anregung  Ergebnis der Prüfung  (Stand: Mai 2014)  
4 Verbindung zur Innenstadt  / Woogsdamm /Heinrich -Fuhr -Straße -West  
4 .1  Woogsdamm als Fahrradstraße  Dies  ist auf dem Weg auf dem Woogsdamm  au f- 
grund der Fußgänger nicht möglich und nicht sinn- 
voll.  
4 .2  Woogsdamm besser befestigen  Der Weg auf dem Woogsdamm wurde im August 
2013 saniert. 
4 .3  2. Rampe schnellstmöglich bauen  Bestandteil der Planung.  
4 .4  Gegenüber der Rampen Zugang zum G e- 
hweg sichern (Bordsteinabsenkung/Poller) 
Bestandteil der Planung . 
4 .5  Einbahnstraße West -Ost für Kfz  Eine Einbahnstraße in West -Ost -Richtung (nur für 
Kfz, Radfahrer dürfen in beiden Richtungen fahren)  
ist in der Planung vorgesehen und wird mit Aus- 
weichstellen kombiniert, da auch bei einer Ein- 
bahnstraßenregelung der Platz neben parkenden 
Fahrzeugen für die Begegnung von Kfz und Rad 
nicht ausreicht. 
4 .6  Fahrbahnverbreiterung entlang der Grün -
fläche 
Dies ist aufgrund der derzeitigen Randbedingungen 
(Festlegung als Grünfläche, Baumschutz) nicht 
möglich. 
5 Weiterführung Richtung Innenstadt  
5.1  Anschluss Jugendherberge – Mülleranlage 
einbeziehen 
Separates Projekt im Zusammenhang mit der U m- 
gestaltung der Landgraf-Georg-Straße. 
5.2  Verbindung Ost -West (Lichtwiese – h_da) 
noch unklar, hierfür keine Verbesserung 
Separates Projekt (Gesamtstadt -Radroutennetz) . 
5.3  Anbindung Innenstadt mangelhaft: Dar m- 
straße / Lindenhofstraße / Fußgängerzone  
Separates Projekt (Gesamtstadt -Radroutennetz) . 
6 Verbindung Edelsteinviertel - Woogsviertel  
6.1  Ausbau der Wegeverbindung für Elly -Heuss -
Knapp-Schule und Kindergarten im Edel- 
steinviertel 
Dies wird für sinnvoll gehalten und in einem sep a- 
raten Projekt weiterverfolgt; im Rahmen der Fahr- 
radstraße werden die Bordsteine in der Einmün- 
dung des Weges abgesenkt. 
6.2  Schulweg über Schnittspahnstraße führen  Die Schulwegeplanung ist ein separates Thema, 
das mit den Schulen erarbeitet und abgestimmt 
wird. 
6.3  Grünbrücke / Fahrradbrücke über Hanauer 
Landstraße 
Vielen Dank für diese Anregung.

anlage 1

363 Zeichen

Heinrich-Fuhr-Straße und Breslauer Platz im Radroutennetz
Wegweiser am Woog / Froschweg Wegweiser am Breslauer Platz
Vivarium
15
15
13
13
R 8
Woog
Sportanlagen
Botanischer
Garten
TUD
Lichtwiese
TUD
Innenstadt
Paulusviertel
Martinsviertel
City
Oberfeld
Roßdorf
R 8
Radverkehrsnetz
Radhauptroute
Radverkehrsgrundnetz
Freizeit-/ Radwanderroute
geplante Fahrradstraße

anlage 4

2071 Zeichen

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Übersichtsplan

M. ca. 1:10.000

Fahrbahn

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Gehweg

Legende

Bordstein (vorhanden / geplant)

Bordsteinabsenkung (vorhanden / geplant)

Übergangs-Bordstein (geplant)

Markierung (vorhanden / geplant)

Radfurt

Fußgängerfurt

Fahrbahnbegrenzung

Schachbrettmarkierung (0,50m x 0,50m)

Grundstückszufahrt

Grünmarkierung Fahrradstraße

Poller (vorhanden / geplant / entfernen)

Gehwegbefestigung, Betonsteinpflaster

Gehwegplatten

Fahrbahn oder Gehweg, Asphalt

Rückbau von Wegen / Raseneinsaat

Straßenablauf

(vorhanden / geplant)

4: Verbindung zwischen Gundolfstraße und Breslauer Platz

Kabelkanal zlı
vorhanderiem
Schacht

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2 Beton-Poller
Mast und ausbauen
Signalgeber
für den

Radverkehr

4.06
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Tiefbord 7

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[Eros

Signalgeber für
den Radverkehr

Art

Bearbeitet

Geprüft

Änderungen

Zur Ausführung freigegeben

Planung abgeschlossen

Darmstadt...

Wissenschaftsstadt
Darmstadt
der Magistrat

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt

Radverkehrsverbindung
Woogsdamm / Heinrich-Fuhr-

Anlage

Plan-Nr.

2.2

Planart

Straße / Breslauer Platz Lageplan Detail 4+5

Radfurt

1:\Abt_66_2\66_2_S\_PROJEKTE\0302_Fahrradstraßen\Fahrradstraßen_Darmstadt\Fahrradstraße Heinrich.

1:250

Darmstadt, Januar 2015
Dezernat Ill

gez. Zuschke

Cornelia Zuschke
Stadträtin

Straßenverkehrs- und
Tiefbauamt

. Boß

„.Ing.(TH) D. Boß
Amtsleiter

I11-66/2-S TB-1170

Gezeichnet: Weber

20.11.2014

Datum:

gez. Brockhoff |gez. Mertens
sB SGL

gez. Ranly
ABL.

5: Kreuzung Breslauer Platz / Heinrichstraße / Eugen-Kogon-Sraße (früher: Petersenstraße)

66.4

Z. Mitzeichnung gez. Stoll

gez. Fath 67
gez. Pilz

gez. Groos

gez. Kuhn

anlage 6

19867 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
04.02.2015 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Straßenverkehrs- 
und Tiefbauamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
III 66 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
Vorlage-Nr. 2015/0031 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
41 
 
Produkt-Nr.:  541010 
Kostenstelle:  066-100-1000 Investitionsnummer:  08066-6091 
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto:  0952010 
 
Betreff: Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-Straße und am 
Breslauer Platz 
 
Vorlage vom: 28.01.2015 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1.  Den Maßnahmen zu Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-
Straße mit einem Kostenaufwand von insgesamt ca. 65.000 Euro wird zugestimmt. 
2.  Den Maßnahmen zu Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr am Breslauer Platz mit 
einem Kostenaufwand von insgesamt ca. 106.000 Euro wird zugestimmt. 
3.  Der Finanzierung aus Haushaltsausgaberesten aus der Kostenstelle 066-100-1000, 
Investitionsnummer 08066-6091 – Ausbau von Radwegen – wird zugestimmt.

- 3 - 
Anlagen: Streckenübersicht im Radroutennetz 
Lageplan Fahrradstraße Heinrich-Fuhr-Straße 
Lageplan Detail Heinrich-Fuhr-Straße 
Lageplan Detail Breslauer Platz 
Tabelle Anregungen Bürgerversammlung Heinrich-Fuhr-Straße 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 11.02.2015 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 28. Januar 2015 
 
 
 
Verfahren zur Planung von Fahrradstraßen 
 
Am „Runden Tisch Radverkehr“ wurde Ende 2010 vereinbart, sich mit den Möglichkeiten von 
Fahrradstraßen zur Förderung des Radverkehrs zu befassen. Hierzu wurde ein begleitender 
„Sondertermin Fahrradstraßen“ ins Leben gerufen. Dieser hat das Auswahlverfahren, die 
Planung und die Bürgerbeteiligung intensiv begleitet. Teilnehmende waren Vertreter der 
Fraktionen, von Verkehrsverbänden, lokalen Umwelt- und Bürgerinitiativen sowie der 
Verwaltung. 
 
Die ersten Planungsschritte und –ergebnisse wurden mit der Magistratsvorlage Nr. 2012/0261 
„Planung von Fahrradstraßen für Darmstadt“ zur Kenntnis genommen und beschlossen, die 
Planungen zu den Fahrradstraßen weiter zu betreiben und die Bürgerbeteiligungen 
durchzuführen. In einer ersten Prioritätsstufe für die Umsetzung waren die Wilhelminenstraße, 
die Heinrich-Fuhr-Straße, die Pankratiusstraße, der Straßenzug Greinstraße – Im Erlich, der 
Schreberweg und der Straßenzug Im Harras – Rabenaustraße ausgewählt worden. 
 
Für diese Straßen wurde nach einer gründlichen Analyse der Rahmenbedingungen für den 
Radverkehr jeweils ein Konzept erstellt und Maßnahmen (Vorplanung) definiert. Dabei wurden 
folgende Aspekte berücksichtigt: 
 
• Einbindung in das vorhandene Radverkehrsnetz, die Fahrradroutenführung und 
Radverkehrs-Wegweisung, 
• Anschlüsse an weiterführende Strecken in den anschließenden Knotenpunkten, 
• Minimierung von Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern (Kraftfahrzeugfahrer oder 
Fußgänger), 
• Raumbedarf für die Begegnungsfälle der verschiedenen Fahrzeuge, 
• straßenverkehrsrechtliche Ausweisung als Fahrradstraße (Beschilderung), 
• Fahrbahnmarkierungen zur Verdeutlichung der Fahrradstraße, 
• Zustand der Fahrbahn-Oberflächen. 
 
Umfassende Informationen (Planungen, Bürgerbeteiligung, häufige Fragen, Runder Tisch 
Radverkehr, Pressespiegel etc.) zu den geplanten Fahrradstraßen sind im städtischen Internet 
veröffentlicht unter: 
http://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/mobilitaet-und-verkehr/fahrradstrassen-
fuer-darmstadt/index.htm. 
 
Die Heinrich-Fuhr-Straße soll nach der Wilhelminen- und Pankratiusstraße als dritte Fahrrad-
straße in Darmstadt eingerichtet werden. 
 
Planung für die Heinrich-Fuhr-Straße 
 
Bereits in der Analyse- und Konzeptphase hat sich gezeigt, dass in der Heinrich-Fuhr-Straße 
neben den Radfahrern vor allem die Fußgänger keine guten Bedingungen vorfinden. Daher 
wurden von Anfang an – neben dem Radverkehr – auch den Themen Gehwege, 
Überquerbarkeit, Konfliktminimierung zwischen Fuß- und Radverkehr sowie Sicherheit und 
Erkennbarkeit bei der Führung des Fuß- und Radverkehrs große Aufmerksamkeit geschenkt.

- 5 - 
Es wurden Verkehrszählungen und -beobachtungen durchgeführt und ausgewertet sowie die 
Radverkehrsführung am Breslauer Platz analysiert. Darauf aufbauend wurden Vorplanungen 
erstellt und mit betroffenen Fachämtern, Eigenbetrieben, Dienststellen und Gremien 
abgestimmt. Die Bürger wurden im Rahmen einer Bürgerversammlung an der Vorplanung 
beteiligt. 
Die Ergebnisse der Diskussionen beim Runden Tisch, der Bürgerbeteiligung, der 
Abstimmungsprozesse und der Zählungs-Auswertungen sind weitmöglich in die Planung 
eingeflossen.  
 
Lage und Bedeutung für den Fuß- und Radverkehr 
 
Die Heinrich-Fuhr-Straße ist Teil eines Straßenzugs, der sich im Süden entlang des Grünzugs 
am Darmbach (Rudolf-Mueller-Anlage, Woog, Sportgelände, Botanischen Garten und Vivarium) 
erstreckt (siehe Anlage 1).  
 
Sie hat in diesem Zusammenhang eine hohe Bedeutung  
 
• für den Freizeitverkehr zu Fuß und mit dem Rad: von der Innenstadt, dem Kapellplatzviertel 
und dem Woogsviertel zu den o.g. Einrichtungen oder weiter in Richtung Lichtwiese, 
Roßdorf oder Traisa. Der hessische Fernradweg Nr. 8 und der Radwanderweg 13 des 
Odenwaldclubs führen über den östlichen Abschnitt. 
• für den Alltagsverkehr mit dem Rad zu den TU-Standorten Botanischer Garten und 
Lichtwiese. 
• für die Nahraummobilität der angrenzenden Wohnviertel: Spielplätze, Freibad und 
Sportstätten werden hierüber erschlossen.  
 
Die Heinrich-Fuhr-Straße wird von zwei weiteren wichtigen Fuß- und Radverbindung gekreuzt: 
 
• in Höhe Heidenreichstraße/ Froschweg: ausgeschilderte Radwanderwege in Richtung 
Mathildenhöhe, Rosenhöhe und Oberfeld, Stadtteilverbindung Woogsviertel 
• am Botanischen Garten: Verbindung Edelsteinviertel – Woogsviertel (Nahversorgung und 
Schulweg zur Elly-Heuss-Knapp-Schule) 
 
Verkehrsaufkommen 
 
Im Zeitraum von April bis Juni 2012 wurden Verkehrszählungen am Knotenpunkt Heinrich-
Fuhr-Straße / Heidenreichstraße / Froschweg durchgeführt: eine Ganztageszählung mit  
Videobeobachtung an einem repräsentativen Werktag, sowie eine ergänzende Kurzzeit-Zählung 
an einem Samstagnachmittag. Außerdem lagen Daten einer Verkehrszählung vom Nov. 2011 
(außerhalb der Radverkehrssaison) am Breslauer Platz vor. Danach setzt sich der Verkehr 
werktags folgendermaßen zusammen: 
 
Straße 
 
Gesamt 
(Fahrzeuge/24h) 
 
davon  
Kfz 
 
Anteil 
davon 
Fahrrad 
 
Anteil 
Heinrich-Fuhr-Straße West 1.330 820 62 % 510 38 % 
Weg Woogsdamm/ Grünanlage 660 6 1 % 650 99 % 
Heinrich-Fuhr-Straße Ost 1.790 360 20 % 1.430 80 % 
Breslauer Platz (Nov.) 4.190 3.220 77 % 970 23 %

- 6 - 
In der Heinrich-Fuhr-Straße ist das Kraftfahrzeug-Aufkommen mit weniger als 1.000 Kfz in 24 
h sehr gering. Im westlichen Abschnitt wird es durch die Zufahrt zu den Sportanlagen 
(Trainingsbad und TSG 1846) geprägt, östlich davon sind mit 360 Kraftfahrzeugen fast nur 
noch Anlieger unterwegs. Der Radverkehrsanteil im gesamten Knotenpunkt vor dem 
Trainingsbad beträgt werktags rund 60 % und samstags fast 70 %. Der Radverkehrsanteil auf 
der Heinrich-Fuhr-Straße beträgt 38 % im Westabschnitt (weil viele Radfahrende hier statt der 
Straße den gemeinsamen Fuß- und Radweg in der Grünanlage auf dem Woogsdamm nutzen) 
und 80 % im Ostabschnitt. 
 
Die straßenverkehrsrechtliche Voraussetzung laut StVO-VwV2009 (Verwaltungsvorschrift zur  
Straßenverkehrsordnung) für eine Fahrradstraße, dass der Radverkehr „die vorherrschende 
Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist“, ist somit zumindest für die östlichen 
Abschnitte der Heinrich-Fuhr-Straße erfüllt. Für den Westabschnitt bleibt abzuwarten, inwieweit 
sich der Radverkehr zukünftig von der Grünanlage auf die Straße verlagern wird. 
 
Circa ein halbes Jahr nach der Umgestaltungsmaßnahme soll anhand erneuter 
stichprobenartiger Verkehrszählungen festgestellt werden, inwieweit sich die Quantität von 
Rad- und Kraftfahrzeug-Verkehr in den beiden Abschnitten der Heinrich-Fuhr-Straße verändert 
haben. 
 
Bürgerbeteiligung  
Für die Heinrich-Fuhr-Straße wurde am 20.06.2012 im neuen TU-Hörsaal am Botanischen 
Garten eine Veranstaltung zur Bürgerinformation und -beteiligung durchgeführt. Neben den 
Einladungen über die örtliche Presse und den Internetauftritt der Stadt Darmstadt wurde auch 
mittels Plakaten in den Straßen und in Einrichtungen mit Publikumsverkehr  sowie mittels 
öffentlich ausgelegten Einladungskarten auf die Veranstaltung hingewiesen. Die Anlieger der 
Heinrich-Fuhr-Straße und einmündender Straßen bekamen die Einladung zusätzlich in den 
Briefkasten. Den ca. 50 Besuchern der Veranstaltung wurden Analyse, Konzept und Vorplanung 
für den gesamten Streckenverlauf (Heinrich-Fuhr-Straße, Am Botanischen Garten, östliche 
Gundolfstraße bis zum Breslauer Platz bzw. zur Überquerung der Heinrichstraße in Richtung 
Lichtwiese / Vivarium) vorgestellt. 
 
Bei den Diskussionen gab es neben allgemeiner Zustimmung oder Kritik auch eine Fülle von 
konstruktiven Fragen und Anregungen seitens der Bürger. Diese wurden gesammelt und 
fachlich geprüft. Einige Vorschläge der Bürgerbeteiligung erwiesen sich bei der Prüfung als 
nicht gesetzes- oder regelkonform oder waren aus anderen Gründen nicht umsetzbar. Eine 
Tabelle mit allen angesprochenen Punkten und dem jeweiligen Prüfungsergebnis ist als Anlage 
beigefügt. 
 
In die Planung eingeflossen sind unter anderem: 
 
• Einbahnstraße in Ost-Richtung in der Heinrich-Fuhr-Straße im Abschnitt zwischen 
Beckstraße und Trainingsbad, 
• Entfernung der Altpapiercontainer am Breslauer Platz, 
• neue Standorte für die Glas-, Textil- und Kleinelektrogeräte-Container, 
• Sicherung des Zugangs zum Gehweg gegenüber der bestehenden Rampe vom Woogsdamm. 
 
Weitere Punkte werden in andere Planungen oder Projekte aufgenommen:

- 7 - 
• Einbeziehung des Anschlusses Jugendherberge – Rudolf-Mueller-Anlage (im Zusammenhang 
mit der Umgestaltung der Landgraf-Georg-Straße), 
• Weiterführung der Route zur Innenstadt bzw. zum TU-Standort Stadtmitte (im 
Zusammenhang mit dem Gesamtstadt-Radroutennetz), 
• Ausbau der Wegeverbindung Am Botanischen Garten (Verbindung zwischen Edelstein- und 
Woogsviertel / Schulwegeplan). 
 
Eine Dokumentation des Bürgerinformationstermins mit allen gezeigten Vorträgen und 
weiteren Materialien ist im Internet veröffentlicht:  
 
http://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/mobilitaet-und-verkehr/fahrradstrassen-fuer-
darmstadt/fahrradstrassen-veranstaltung-heinrich-fuhr-strasse/index.htm. 
 
Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr im westlichen Abschnitt der Heinrich-Fuhr-Straße 
 
Die heutige ausgeschilderte Radverkehrsroute von der Innenstadt zur Lichtwiese führt von der 
Landgraf-Georg-Straße aus über den Woogsdamm. Daher nutzen fast zwei Drittel der 
Radfahrenden diesen gemeinsamen Fuß- und Radweg und nicht die Fahrbahn. Das führt 
insbesondere an den beiden Spielplätzen zwischen Woog und Heinrich-Fuhr-Straße zu 
Konflikten mit Fußgängern und spielenden Kindern. An Werktagen sind hier ca. 600 
Radfahrende pro Tag unterwegs, davon viele Studierende mit Ziel Universitätsstandorte 
Lichtwiese und Botanischer Garten. Sie sollen mit einer weiteren Rampe zur Heinrich-Fuhr-
Straße die Möglichkeit zum Umfahren des Spielplatzbereichs erhalten. Diese soll mit einem 
kunstharzgebundenen Drainagebelag befestigt werden. Die vorhandene Rampe wird auf 2,50 m 
Breite zurückgebaut und dient zukünftig überwiegend dem Fußverkehr. 
 
Gegenüber der bestehenden Rampe ist eine Gehwegaufweitung auf der Südseite der Heinrich-
Fuhr-Straße geplant, um den Fußgängern eine sichere und barrierefreie Querung anzubieten. 
Das war bereits im Zusammenhang mit Bordsteinabsenkungen (Magistratsvorlage Nr. 
2009/0341) beschlossen worden und wird bezogen auf diese Querungsstelle mit dieser 
Magistratsvorlage konkretisiert.  
 
An der Einmündung Heinrich-Fuhr-Straße / Schlosserstraße ist eine Ergänzung des 
Gehwegplattenbelags erforderlich, um den gegenüberliegenden Weg zwischen den beiden 
Spielplätzen in der Grünanlage am Woogsdamm besser erreichen zu können. 
 
Die baulich verbesserten Querungsstellen auf der Fahrbahn werden mit Fußgänger- bzw. 
Kindersymbol gekennzeichnet. 
 
Auf der Südseite der Heinrich-Fuhr-Straße wird Parken am Fahrbahnrand heute geduldet. Die 
verbleibende Fahrbahnbreite reicht nicht für die Begegnung von zwei Fahrzeugen aus, es 
kommt häufiger zu kritischen Situationen beim Rangieren oder Ausweichen. Daher ist 
vorgesehen, die westliche Heinrich-Fuhr-Straße zu einer Einbahnstraße für Kfz in West-Ost-
Richtung zu machen. Dies wurde auf der Bürgerversammlung von vielen Teilnehmern 
gewünscht.  
 
Radfahrende dürfen die Straße weiterhin in beide Richtungen benutzen. Damit eine gefahrlose 
Begegnung zwischen Radfahrenden und Kraftzeugen möglich ist, sind Ausweichstellen 
erforderlich. Die vorhandenen Grundstückszufahrten liegen für diesen Zweck relativ günstig, 
lediglich kurz vor dem Gebäude Heinrich-Fuhr-Straße Nr. 7 muss über eine sogenannte 
Grenzmarkierung eine zusätzliche Ausweichstelle freigehalten werden.

- 8 - 
 
Mit der geplanten Verlagerung des Radverkehrs vom Woogsdamm auf die Fahrbahn wird der 
Radverkehr auf der Fahrbahn voraussichtlich zunehmen – eine Ausweisung als Fahrradstraße 
wird zu einem späteren Zeitpunkt erneut geprüft. 
 
Fahrradstraße Heinrich-Fuhr-Straße / Gundolfstraße 
 
Im östlichen Abschnitt der Heinrich-Fuhr-Straße, zwischen der Kreuzung am Trainingsbad und 
dem Botanischem Garten, wird eine Fahrradstraße eingerichtet. Sie wird für den Kfz-Verkehr 
freigegeben, damit Bewohner und Besucher der Heinrich-Fuhr-Straße sowie der Sportanlagen 
sie auch mit Kraftfahrzeugen weiterhin nutzen können. Radfahrer haben jedoch Vorrang und 
dürfen beispielsweise nebeneinander fahren. In einer Fahrradstraße gilt 30 km/h als 
Höchstgeschwindigkeit. 
 
Im Abschnitt zwischen Hicklerstraße und Botanischem Garten wurde schon im November 2013 
die schadhafte Asphaltdecke erneuert, sodass keine weiteren baulichen Verbesserungen 
notwendig sind. 
 
Die Fahrradstraße wird durch Verkehrszeichen und grüne Fahrbahnmarkierungen zu Beginn 
der Streckenabschnitte und in Kreuzungsbereichen gekennzeichnet. Gerade in einer der ersten 
Fahrradstraßen Darmstadts ist eine mehrfache und auffällige Kennzeichnung wichtig, da viele 
Verkehrsteilnehmer dieses vor mehr als 20 Jahren eingeführte Element der 
Straßenverkehrsordnung noch nicht kennen.  
 
Die Fahrradstraße soll gegenüber einmündenden Straßen mit einem sehr geringeren 
Verkehrsaufkommen (Wilhelm-Jäger- und Hicklerstraße) Vorfahrt erhalten. Am östlichen Ende 
der Heinrich-Fuhr-Straße, wo der für Radfahrer freigegebene Fußweg „Am Botanischen Garten“ 
einmündet, sind eine Absenkung der Bordsteine sowie die  Oberflächenbefestigung von zu 
querenden Teilen eines Grünstreifens vorgesehen. 
 
Östliche Gundolfstraße 
 
Im östlichen Abschnitt der Gundolfstraße (zwischen Waldmühlweg und Roßdörfer Straße / 
Breslauer Platz) wird die derzeitige Verkehrsführung und Verkehrsregelung für Kraftfahrzeuge 
als Sackgasse für drei anliegende Grundstücke beibehalten. Die Fahrbahn der Gundolfstraße, 
die derzeit am südlichen Ende zur Roßdörfer Straße hin verschwenkt, wird auf der Linie der 
heutigen Trampelpfade bis zum Breslauer Platz verlängert. 
 
Breslauer Platz 
 
Die Fuß- und Radverkehrsführung am Breslauer Platz wird neu geordnet, da die heutige 
Situation viele für den Fuß- und Radverkehr ungünstige Aspekte aufweist: inakzeptabler 
Zustand auf der Ostseite des Breslauer Platzes und eine teilweise umständliche und nicht 
mehr regelkonforme Radverkehrsführung und –wegweisung im gesamten Platzbereich. 
 
Am Breslauer Platz stehen mittelfristig eine Neuordnung der Verkehrsflächen, der Freiflächen 
(Darmbachrenaturierung) und der Bebauung an. Auch die Technische Universität Darmstadt 
überplant derzeit den gesamtem Bereich des Standorts Lichtwiese, was sicherlich auch 
Auswirkungen auf die Radverkehrserschließung über die Eugen-Kogon-Straße (ehemalige 
Petersenstraße) haben wird. Diese Rahmenplanungen und Konzepte sind noch nicht konkret 
genug, um sie bei der jetzigen Planung für den Breslauer Platz berücksichtigen zu können.

- 9 - 
Daher beschränkt sich die vorliegende Planung auf einfache und kostengünstige, aber effektive 
Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung der Situation für den Fuß- und Radverkehr: 
  
• Der Radverkehr wird innerhalb der Tempo-30-Zone Breslauer Platz / Roßdörfer Straße 
grundsätzlich auf der Fahrbahn abgewickelt und mit möglichst wenig Fahrbahnquerungen 
und Zwischenstopps über die Kreuzung geleitet. Der Seitenraum bleibt den Fußgängern 
vorbehalten.  
• Ausnahmen von diesem Prinzip bilden der benutzungspflichtige Zwei-Richtungs-Radweg an 
der Heinrichstraße stadtauswärts in Richtung Roßdorf und der nicht benutzungspflichtige 
Weg entlang der Eugen-Kogon-Straße. 
• Auf der Ostseite des Breslauer Platzes entsteht eine in beide Richtungen zu benutzende 
Fahrradstraße. Seitlich der Fahrradstraße wird ein Gehstreifen markiert, um auch dem 
Fußverkehr einen barrierefreien Weg auf der Ostseite des Breslauer Platzes anbieten zu 
können. Am südlichen Ende, wo sich die Radroute querende Fußgänger konzentrieren, wird 
mittels einer Schachbrettmarkierung eine Mischfläche gekennzeichnet. 
• Die vorhandene Radroutenbeschilderung bzw. Radwegweisung am gesamten Breslauer 
Platz wird entsprechend der neu konzipierten Radverkehrsführung angepasst. 
• Die Papiercontainer entfallen an diesem Standort. Für alle anderen Container wurden in 
Abstimmung mit dem EAD im Bereich des Breslauer Platzes Ersatzstandorte festgelegt. 
• Zur Überquerung der Heinrichstraße werden für den Radverkehr neue Furten angelegt, die 
den direkten Fahrlinien der jeweils stärksten Radverkehrsströme entsprechen. Die 
Signalisierung der östlichen Furt wird ergänzt. 
• Zwischen der Haltestelle „Botanischer Garten / Vivarium“ in Fahrtrichtung stadtauswärts 
und der Lichtsignalanlage an der Kreuzung Heinrichstraße wird der Gehweg ergänzt.  
 
Kosten 
 
Die Kosten (Bruttobeträge, gerundet) für die beschriebenen Maßnahmen, Planungen, 
Voruntersuchungen und Beteiligungsverfahren betragen: 
 
Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-Straße  
Konzept 2.000  Euro 
Verkehrszählungen und Auswertung (anteilig) 2.000  Euro 
Bürgerinformation und –beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit (anteilig) 4.000  Euro 
Baumaßnahmen 31.000  Euro 
Markierung und Beschilderung 12.000  Euro 
Planung und Bauleitung 10.000  Euro 
Unvorhersehbares 4.000  Euro 
Summe 65.000  Euro 
 
Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr am Breslauer Platz 
Konzept 2.000  Euro 
Verkehrszählungen und Auswertung (anteilig) 2.000  Euro 
Bürgerinformation und –beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit (anteilig) 4.000  Euro 
Baumaßnahmen 49.000  Euro 
Markierung und Beschilderung 13.000  Euro 
Planung und Bauleitung 15.000  Euro 
Unvorhersehbares 6.000  Euro 
Lichtsignalanlage (Planung, Umbau, Steuergerät, Programmierung) 15.000  Euro 
Summe 106.000  Euro

- 10 -

Die Maßnahmen sind nicht beitragspflichtig. 
 
Nach Beschluss der Magistratsvorlage wird die Planung der Öffentlichkeit über die Medien und 
den städtischen Internetauftritt sowie den Anliegern über Informationsblätter vorgestellt. 
 
 
Darmstadt, 28.01.2015 
III-66/2 S- Tb 1170-Bro-Wg 
Nst. 2156 
 
Die Dezernentin III Der Dezernent IV 
 
 
 
Cornelia Zuschke André Schellenberg 
Stadtbaurätin Stadtkämmerer

2015/0031

19848 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Straßenverkehrs - 
und Tiefbauamt   OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0031 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 541010 
Kostenstelle:  066-100-1000 Investitionsnummer:  08066-6091 
Kostenträger:  5410-11 Sachkonto: 0952010 
 
Betreff: Verbesserungen für den Fuß - und Radverkehr in der Heinrich -Fuhr-Straße und am 
Breslauer Platz  
 
Vorlage vom: 28.01.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Den Maßnahmen zu Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-
Straße mit einem Kostenaufwand von insgesamt ca. 65.000 Euro wird zugestimmt. 
2. Den Maßnahmen zu Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr am Breslauer Platz mit 
einem Kostenaufwand von insgesamt ca. 106.000 Euro wird zugestimmt. 
3. Der Finanzierung aus Haushaltsausgaberesten aus der Kostenstelle 066-100-1000, Investi-
tionsnummer 08066-6091 – Ausbau von Radwegen – wird zugestimmt.

- 2 -  
Anlagen: Streckenübersicht im Radroutennetz  
Lageplan Fahrradstraße Heinrich -Fuhr-Straße 
Lageplan Detail Heinrich -Fuhr-Straße 
Lageplan Detail Breslauer Platz  
Tabelle Anregungen Bürgerversammlung Heinrich -Fuhr-Straße 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 -  
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  28. Januar 2015   
 
 
Verfahren zur Planung von Fahrradstraßen 
Am „Runden Tisch Radverkehr“ wurde Ende 2010 vereinbart, sich mit den Möglichkeiten von 
Fahrradstraßen zur Förderung des Radverkehrs zu befassen. Hierzu wurde ein begleitender 
„Sondertermin Fahrradstraßen“ ins Leben gerufen. Dieser hat das Auswahlverfahren, die Pl a-
nung und die Bürgerbeteiligung intensiv begleitet. Teilnehmende waren Vertreter der Frakti o-
nen, von Verkehrsverbänden, lokalen Umwelt- und Bürgerinitiativen sowie der Verwaltung. 
 
Die ersten Planungsschritte und –ergebnisse wurden mit der Magistratsvorlage Nr. 2012/0261 
„Planung von Fahrradstraßen für Darmstadt“ zur Kenntnis genommen und beschlossen, die 
Planungen zu den Fahrradstraßen weiter zu betreiben und die Bürgerbeteiligungen durchzu-
führen. In einer ersten Prioritätsstufe für die Umsetzung waren die Wilhelminenstraße, die 
Heinrich-Fuhr-Straße, die Pankratiusstraße, der Straßenzug Greinstraße – Im Erlich, der 
Schreberweg und der Straßenzug Im Harras – Rabenaustraße ausgewählt worden. 
 
Für diese Straßen wurde nach einer gründlichen Analyse der Rahmenbedingungen für den Ra d-
verkehr jeweils ein Konzept erstellt und Maßnahmen (Vorplanung) definiert. Dabei wurden fo l-
gende Aspekte berücksichtigt: 
 
 Einbindung in das vorhandene Radverkehrsnetz, die Fahrradroutenführung und Radve r-
kehrs-Wegweisung, 
 Anschlüsse an weiterführende Strecken in den anschließenden Knotenpunkten,  
 Minimierung von Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern (Kraftfahrzeugfahrer oder 
Fußgänger), 
 Raumbedarf für die Begegnungsfälle der verschiedenen Fahrzeuge, 
 straßenverkehrsrechtliche Ausweisung als Fahrradstraße (Beschilderung), 
 Fahrbahnmarkierungen zur Verdeutlichung der Fahrradstraße, 
 Zustand der Fahrbahn-Oberflächen. 
 
Umfassende Informationen (Planungen, Bürgerbeteiligung, häufige Fragen, Runder Tisch Ra d-
verkehr, Pressespiegel etc.) zu den geplanten Fahrradstraßen sind im städtischen Internet ve r-
öffentlicht unter: http://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/mobilitaet-und-
verkehr/fahrradstrassen-fuer-darmstadt/index.htm. 
 
Die Heinrich-Fuhr-Straße soll nach der Wilhelminen- und Pankratiusstraße als dritte Fahrrad-
straße in Darmstadt eingerichtet werden. 
 
Planung für die Heinrich-Fuhr-Straße 
Bereits in der Analyse- und Konzeptphase hat sich gezeigt, dass in der Heinrich-Fuhr-Straße 
neben den Radfahrern vor allem die Fußgänger keine guten Bedingungen vorfinden. Daher 
wurden von Anfang an – neben dem Radverkehr – auch den Themen Gehwege, Überquerbar-
keit, Konfliktminimierung zwischen Fuß- und Radverkehr sowie Sicherheit und Erkennbarkeit 
bei der Führung des Fuß- und Radverkehrs große Aufmerksamkeit geschenkt.

- 4 -  
Es wurden Verkehrszählungen und -beobachtungen durchgeführt und ausgewertet sowie die 
Radverkehrsführung am Breslauer Platz analysiert. Darauf aufbauend wurden Vorplanungen 
erstellt und mit betroffenen Fachämtern, Eigenbetrieben, Dienststellen und Gremien abge-
stimmt. Die Bürger wurden im Rahmen einer Bürgerversammlung an der Vorplanung beteiligt. 
Die Ergebnisse der Diskussionen beim Runden Tisch, der Bürgerbeteiligung, der Abstim-
mungsprozesse und der Zählungs-Auswertungen sind weitmöglich in die Planung eingeflossen.  
 
Lage und Bedeutung für den Fuß- und Radverkehr  
Die Heinrich-Fuhr-Straße ist Teil eines Straßenzugs, der sich im Süden entlang des Grünzugs 
am Darmbach (Rudolf-Mueller-Anlage, Woog, Sportgelände, Botanischen Garten und Vivarium) 
erstreckt (siehe Anlage 1).  
 
Sie hat in diesem Zusammenhang eine hohe Bedeutung  
 
 für den Freizeitverkehr zu Fuß und mit dem Rad: von der Innenstadt, dem Kapellplatzviertel 
und dem Woogsviertel zu den o.g. Einrichtungen oder weiter in Richtung Lichtwiese, Roß-
dorf oder Traisa. Der hessische Fernradweg Nr. 8 und der Radwanderweg 13 des Ode n-
waldclubs führen über den östlichen Abschnitt. 
 für den Alltagsverkehr mit dem Rad zu den TU-Standorten Botanischer Garten und Licht-
wiese. 
 für die Nahraummobilität der angrenzenden Wohnviertel: Spielplätze, Freibad und Sport-
stätten werden hierüber erschlossen.  
 
Die Heinrich-Fuhr-Straße wird von zwei weiteren wichtigen Fuß- und Radverbindung gekreuzt: 
 
 in Höhe Heidenreichstraße/ Froschweg: ausgeschilderte Radwanderwege in Richtung Mat-
hildenhöhe, Rosenhöhe und Oberfeld, Stadtteilverbindung Woogsviertel 
 am Botanischen Garten: Verbindung Edelsteinviertel – Woogsviertel (Nahversorgung und 
Schulweg zur Elly-Heuss-Knapp-Schule) 
 
Verkehrsaufkommen  
Im Zeitraum von April bis Juni 2012 wurden Verkehrszählungen am Knotenpunkt Heinrich-
Fuhr-Straße / Heidenreichstraße / Froschweg durchgeführt: eine Ganztageszählung mit  
Videobeobachtung an einem repräsentativen Werktag, sowie eine ergänzende Kurzzeit -Zählung 
an einem Samstagnachmittag. Außerdem lagen Daten einer Verkehrszählung vom Nov. 2011 
(außerhalb der Radverkehrssaison) am Breslauer Platz vor. Danach setzt sich der Verkehr 
werktags folgendermaßen zusammen: 
 
Straße 
 
Gesamt 
(Fahrzeuge/24h) 
davon  
Kfz 
 
Anteil 
davon 
Fahrrad 
 
Anteil 
Heinrich-Fuhr-Straße West 1.330 820 62 % 510 38 % 
Weg Woogsdamm/ Grünanlage 660 6 1 % 650 99 % 
Heinrich-Fuhr-Straße Ost 1.790 360 20 % 1.430 80 % 
Breslauer Platz (Nov.) 4.190 3.220 77 % 970 23 %

- 5 -  
In der Heinrich-Fuhr-Straße ist das Kraftfahrzeug-Aufkommen mit weniger als 1.000 Kfz in 24 
h sehr gering. Im westlichen Abschnitt wird es durch die Zufahrt zu den Sportanlagen (Trai-
ningsbad und TSG 1846) geprägt, östlich davon sind mit 360 Kraftfahrzeugen fast nur noch 
Anlieger unterwegs. Der Radverkehrsanteil im gesamten Knotenpunkt vor dem Trainingsbad 
beträgt werktags rund 60 % und samstags fast 70 %. Der Radverkehrsanteil auf der Heinrich-
Fuhr-Straße beträgt 38 % im Westabschnitt (weil viele Radfahrende hier statt der Straße den 
gemeinsamen Fuß- und Radweg in der Grünanlage auf dem Woogsdamm nutzen) und 80 % im 
Ostabschnitt. 
 
Die straßenverkehrsrechtliche Voraussetzung laut StVO-VwV2009 (Verwaltungsvorschrift zur  
Straßenverkehrsordnung) für eine Fahrradstraße, dass der Radverkehr „die vorherrschende 
Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist“, ist somit zumindest für die östlichen Ab-
schnitte der Heinrich-Fuhr-Straße erfüllt. Für den Westabschnitt bleibt abzuwarten, inwieweit 
sich der Radverkehr zukünftig von der Grünanlage auf die Straße verlagern wird. 
 
Circa ein halbes Jahr nach der Umgestaltungsmaßnahme soll anhand erneuter stichprobena r-
tiger Verkehrszählungen festgestellt werden, inwieweit sich die Quantität von Rad- und Kraft-
fahrzeug-Verkehr in den beiden Abschnitten der Heinrich-Fuhr-Straße verändert haben. 
 
Bürgerbeteiligung  
Für die Heinrich-Fuhr-Straße wurde am 20.06.2012 im neuen TU-Hörsaal am Botanischen Gar-
ten eine Veranstaltung zur Bürgerinformation und -beteiligung durchgeführt. Neben den Einla-
dungen über die örtliche Presse und den Internetauftritt der Stadt Darmstadt wurde auch mit-
tels Plakaten in den Straßen und in Einrichtungen mit Publikumsverkehr  sowie mittels öffen t-
lich ausgelegten Einladungskarten auf die Veranstaltung hingewiesen. Die Anlieger der Hei n-
rich-Fuhr-Straße und einmündender Straßen bekamen die Einladung zusätzlich in den Brief-
kasten. Den ca. 50 Besuchern der Veranstaltung wurden Analyse, Konzept und Vorplanung für 
den gesamten Streckenverlauf (Heinrich-Fuhr-Straße, Am Botanischen Garten, östliche Gund-
olfstraße bis zum Breslauer Platz bzw. zur Überquerung der Heinrichstraße in Richtung Licht-
wiese / Vivarium) vorgestellt. 
 
Bei den Diskussionen gab es neben allgemeiner Zustimmung oder Kritik auch eine Fülle von 
konstruktiven Fragen und Anregungen seitens der Bürger. Diese wurden gesamme lt und fach-
lich geprüft. Einige Vorschläge der Bürgerbeteiligung erwiesen sich bei der Prüfung als nicht 
gesetzes- oder regelkonform oder waren aus anderen Gründen nicht umsetzbar. Eine Tabelle 
mit allen angesprochenen Punkten und dem jeweiligen Prüfungsergebnis ist als Anlage beige-
fügt. 
 
In die Planung eingeflossen sind unter anderem: 
 
 Einbahnstraße in Ost-Richtung in der Heinrich-Fuhr-Straße im Abschnitt zwischen Beckstra-
ße und Trainingsbad, 
 Entfernung der Altpapiercontainer am Breslauer Platz, 
 neue Standorte für die Glas-, Textil- und Kleinelektrogeräte-Container, 
 Sicherung des Zugangs zum Gehweg gegenüber der bestehenden Rampe vom Woogsdamm . 
 
Weitere Punkte werden in andere Planungen oder Projekte aufgenommen: 
 
 Einbeziehung des Anschlusses Jugendherberge – Rudolf-Mueller-Anlage (im Zusammenhang 
mit der Umgestaltung der Landgraf-Georg-Straße),

- 6 -  
 Weiterführung der Route zur Innenstadt bzw. zum TU-Standort Stadtmitte (im Zusammen-
hang mit dem Gesamtstadt-Radroutennetz), 
 Ausbau der Wegeverbindung Am Botanischen Garten (Verbindung zwischen Edelstein- und 
Woogsviertel / Schulwegeplan). 
 
Eine Dokumentation des Bürgerinformationstermins mit allen gezeigten Vorträgen und weit e-
ren Materialien ist im Internet veröffentlicht:  
 
http://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/mobilitaet-und-verkehr/fahrradstrassen-fuer-
darmstadt/fahrradstrassen-veranstaltung-heinrich-fuhr-strasse/index.htm. 
 
Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr im westlichen Abschnitt der Heinrich-Fuhr-Straße 
Die heutige ausgeschilderte Radverkehrsroute von der Innenstadt zur Lichtwiese führt von der 
Landgraf-Georg-Straße aus über den Woogsdamm. Daher nutzen fast zwei Drittel der Radfah-
renden diesen gemeinsamen Fuß- und Radweg und nicht die Fahrbahn. Das führt insbesondere 
an den beiden Spielplätzen zwischen Woog und Heinrich-Fuhr-Straße zu Konflikten mit Fuß-
gängern und spielenden Kindern. An Werktagen sind hier ca. 600 Radfahrende pro Tag unter-
wegs, davon viele Studierende mit Ziel Universitätsstandorte Lichtwiese und Botanischer Ga r-
ten. Sie sollen mit einer weiteren Rampe zur Heinrich-Fuhr-Straße die Möglichkeit zum Umfah-
ren des Spielplatzbereichs erhalten. Diese soll mit einem kunstharzgebundenen Drainagebelag 
befestigt werden. Die vorhandene Rampe wird auf 2,50 m Breite zurückgebaut und dient zu-
künftig überwiegend dem Fußverkehr. 
 
Gegenüber der bestehenden Rampe ist eine Gehwegaufweitung auf der Südseite der Heinrich-
Fuhr-Straße geplant, um den Fußgängern eine sichere und barrierefreie Querung anzubieten. 
Das war bereits im Zusammenhang mit Bordsteinabsenkungen (Magistratsvorlage Nr. 
2009/0341) beschlossen worden und wird bezogen auf diese Querungsstelle mit dieser M a-
gistratsvorlage konkretisiert.  
 
An der Einmündung Heinrich-Fuhr-Straße / Schlosserstraße ist eine Ergänzung des Gehweg-
plattenbelags erforderlich, um den gegenüberliegenden Weg zwischen den beiden Spielplätzen 
in der Grünanlage am Woogsdamm besser erreichen zu können. 
 
Die baulich verbesserten Querungsstellen auf der Fahrbahn werden mit Fußgänger- bzw. Kin-
dersymbol gekennzeichnet. 
 
Auf der Südseite der Heinrich-Fuhr-Straße wird Parken am Fahrbahnrand heute geduldet. Die 
verbleibende Fahrbahnbreite reicht nicht für die Begegnung von zwei Fahrzeugen aus, es 
kommt häufiger zu kritischen Situationen beim Rangieren oder Ausweichen. Daher ist vorgese-
hen, die westliche Heinrich-Fuhr-Straße zu einer Einbahnstraße für Kfz in West-Ost-Richtung zu 
machen. Dies wurde auf der Bürgerversammlung von vielen Teilnehmern gewünscht.  
 
Radfahrende dürfen die Straße weiterhin in beide Richtungen benutzen. Damit eine gefahrlose 
Begegnung zwischen Radfahrenden und Kraftzeugen möglich ist, sind Ausweichstellen erfor-
derlich. Die vorhandenen Grundstückszufahrten liegen für diesen Zweck relativ günstig, ledig-
lich kurz vor dem Gebäude Heinrich-Fuhr-Straße Nr. 7 muss über eine sogenannte Grenzmar-
kierung eine zusätzliche Ausweichstelle freigehalten werden. 
 
Mit der geplanten Verlagerung des Radverkehrs vom Woogsdamm auf die Fahrbahn wird der 
Radverkehr auf der Fahrbahn voraussichtlich zunehmen – eine Ausweisung als Fahrradstraße 
wird zu einem späteren Zeitpunkt erneut geprüft.

- 7 -  
 
Fahrradstraße Heinrich-Fuhr-Straße / Gundolfstraße 
Im östlichen Abschnitt der Heinrich-Fuhr-Straße, zwischen der Kreuzung am Trainingsbad und 
dem Botanischem Garten, wird eine Fahrradstraße eingerichtet. Sie wird für den Kfz-Verkehr 
freigegeben, damit Bewohner und Besucher der Heinrich-Fuhr-Straße sowie der Sportanlagen 
sie auch mit Kraftfahrzeugen weiterhin nutzen können. Radfahrer haben jedoch Vorrang und 
dürfen beispielsweise nebeneinander fahren. In einer Fahrradstraße gilt 30 km/h als Höchstge-
schwindigkeit. 
 
Im Abschnitt zwischen Hicklerstraße und Botanischem Garten wurde schon im November 2013 
die schadhafte Asphaltdecke erneuert, sodass keine weiteren baulichen Verbesserungen not-
wendig sind. 
 
Die Fahrradstraße wird durch Verkehrszeichen und grüne Fahrbahnmarkierungen zu Beginn 
der Streckenabschnitte und in Kreuzungsbereichen gekennzeichnet. Gerade in einer der ersten 
Fahrradstraßen Darmstadts ist eine mehrfache und auffällige Kennzeichnung wichtig, da viele 
Verkehrsteilnehmer dieses vor mehr als 20 Jahren eingeführte Element der Straßenverkehrs-
ordnung noch nicht kennen.  
 
Die Fahrradstraße soll gegenüber einmündenden Straßen mit einem sehr geringeren Verkehrs-
aufkommen (Wilhelm-Jäger- und Hicklerstraße) Vorfahrt erhalten. Am östlichen Ende der Hein-
rich-Fuhr-Straße, wo der für Radfahrer freigegebene Fußweg „Am Botanischen Garten“ ein-
mündet, sind eine Absenkung der Bordsteine sowie die  Oberflächenbefestigung von zu que-
renden Teilen eines Grünstreifens vorgesehen. 
 
Östliche Gundolfstraße 
Im östlichen Abschnitt der Gundolfstraße (zwischen Waldmühlweg und Roßdörfer Straße  / 
Breslauer Platz) wird die derzeitige Verkehrsführung und Verkehrsregelung für Kraftfahrzeuge 
als Sackgasse für drei anliegende Grundstücke beibehalten. Die Fahrbahn der Gundolfstraße, 
die derzeit am südlichen Ende zur Roßdörfer Straße hin verschwenkt, wird auf der Linie der 
heutigen Trampelpfade bis zum Breslauer Platz verlängert. 
 
Breslauer Platz 
Die Fuß- und Radverkehrsführung am Breslauer Platz wird neu geordnet, da die heutige Situ a-
tion viele für den Fuß- und Radverkehr ungünstige Aspekte aufweist: inakzeptabler Zustand auf 
der Ostseite des Breslauer Platzes und eine teilweise umständliche und nicht mehr regelkon-
forme Radverkehrsführung und –wegweisung im gesamten Platzbereich. 
 
Am Breslauer Platz stehen mittelfristig eine Neuordnung der Verkehrsflächen, der Freiflächen 
(Darmbachrenaturierung) und der Bebauung an. Auch die Technische Universität Darmstadt 
überplant derzeit den gesamtem Bereich des Standorts Lichtwiese, was sicherlich auch Au s-
wirkungen auf die Radverkehrserschließung über die Eugen-Kogon-Straße (ehemalige Pe-
tersenstraße) haben wird. Diese Rahmenplanungen und Konzepte sind noch nicht konkret ge-
nug, um sie bei der jetzigen Planung für den Breslauer Platz berücksichtigen zu können. 
 
Daher beschränkt sich die vorliegende Planung auf einfache und kostengünstige, aber effektive 
Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung der Situation für den Fuß- und Radverkehr: 
  
 Der Radverkehr wird innerhalb der Tempo-30-Zone Breslauer Platz / Roßdörfer Straße 
grundsätzlich auf der Fahrbahn abgewickelt und mit möglichst wenig Fahrbahnquerungen

- 8 -  
und Zwischenstopps über die Kreuzung geleitet. Der Seitenraum bleibt den Fußgängern 
vorbehalten.  
 Ausnahmen von diesem Prinzip bilden der benutzungspflichtige Zwei-Richtungs-Radweg an 
der Heinrichstraße stadtauswärts in Richtung Roßdorf und der nicht benutzungspflichtige 
Weg entlang der Eugen-Kogon-Straße. 
 Auf der Ostseite des Breslauer Platzes entsteht eine in beide Richtungen zu benutzende 
Fahrradstraße. Seitlich der Fahrradstraße wird ein Gehstreifen markiert, um auch dem Fuß-
verkehr einen barrierefreien Weg auf der Ostseite des Breslauer Platzes anbieten zu können. 
Am südlichen Ende, wo sich die Radroute querende Fußgänger konzentrieren, wird mittels 
einer Schachbrettmarkierung eine Mischfläche gekennzeichnet. 
 Die vorhandene Radroutenbeschilderung bzw. Radwegweisung am gesamten Breslauer 
Platz wird entsprechend der neu konzipierten Radverkehrsführung angepasst. 
 Die Papiercontainer entfallen an diesem Standort. Für alle anderen Container  wurden in 
Abstimmung mit dem EAD im Bereich des Breslauer Platzes Ersatzstandorte festgelegt. 
 Zur Überquerung der Heinrichstraße werden für den Radverkehr neue Furten angelegt, die 
den direkten Fahrlinien der jeweils stärksten Radverkehrsströme entsprechen. Die Signal i-
sierung der östlichen Furt wird ergänzt. 
 Zwischen der Haltestelle „Botanischer Garten / Vivarium“ in Fahrtrichtung stadtauswärts 
und der Lichtsignalanlage an der Kreuzung Heinrichstraße wird der Gehweg ergänzt.  
 
Kosten 
Die Kosten (Bruttobeträge, gerundet) für die beschriebenen Maßnahmen, Planungen, Voru n-
tersuchungen und Beteiligungsverfahren betragen: 
 
Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-Straße  
Konzept 2.000  Euro 
Verkehrszählungen und Auswertung (anteilig) 2.000  Euro 
Bürgerinformation und –beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit (anteilig) 4.000  Euro 
Baumaßnahmen 31.000  Euro 
Markierung und Beschilderung 12.000  Euro 
Planung und Bauleitung 10.000  Euro 
Unvorhersehbares 4.000  Euro 
Summe 65.000  Euro 
 
Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr am Breslauer Platz 
Konzept 2.000  Euro 
Verkehrszählungen und Auswertung (anteilig) 2.000  Euro 
Bürgerinformation und –beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit (anteilig) 4.000  Euro 
Baumaßnahmen 49.000  Euro 
Markierung und Beschilderung 13.000  Euro 
Planung und Bauleitung 15.000  Euro 
Unvorhersehbares 6.000  Euro 
Lichtsignalanlage (Planung, Umbau, Steuergerät, Programmierung) 15.000  Euro 
Summe 106.000  Euro

- 9 -  
Die Maßnahmen sind nicht beitragspflichtig. 
 
Nach Beschluss der Magistratsvorlage wird die Planung der Öffentlichkeit über die Medien und 
den städtischen Internetauftritt sowie den Anliegern über Informationsblätter vorgestellt.  
 
 
Darmstadt, 28.01.2015 
III-66/2 S- Tb 1170-Bro-Wg 
Nst. 2156 
 
Die Dezernentin III Der Dezernent IV 
 
 
 
Cornelia Zuschke André Schellenberg 
Stadtbaurätin Stadtkämmerer

anlage 3

1977 Zeichen

-Fuhr-Straße\Magistratsvorlage\Anlagen+Pläne\Pläne MV gez.Heinrich-FUhr-Straße.dwg

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Institut für
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Vivarium

Schnitt A-A

Übersichtsplan

M. ca. 1:10.000

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Heinric

Fuss- und

h-Fuhr-Straße

dem Woogsd
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Zwischenwegwei:
iser für
den Radverkehr

Rückbau der vorhandenen
Rampe auf 2,50m Breite

Bordstein (vorhanden / geplant)

Bordsteinabsenkung (vorhanden / geplant)

Übergangs-Bordstein (geplant)

Parkstandsmarkierung (vorhanden / geplant)

Grundstückszufahrt

Poller (vorhanden / geplant)

Gehwegbefestigung, Betonsteinpflaster

Gehwegplatten

Fahrbahn oder Gehweg, Asphalt

Fuß- und Radweg, Kunstharzgebundener Drainagebelag

Rückbau von Wegen / Raseneinsaat

Straßenablauf (vorhanden / geplant)

Art

Bearbeitet

Geprüft

Änderungen

1: Fußgängerquerung / Rampe für den Radverkehr

Zur Ausführung freigegeben

Spielplatz

Heinrich-Fuhr.Stra Be

27

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Brogyaı

Spielplatz

Ka

Zufahrt
Botanischer
Garten

Planung abgeschlossen

Darmstadt

Wissenschaftsstadt
Darmstadt
der Magistrat

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt

Radverkehrsverbindung
Woogsdamm / Heinrich-Fuhr-
Straße / Breslauer Platz

Anlage

Plan-Nr.

2.1

Planart

Lageplan Detail 1-3

M. =

1:200

Darmstadt, Januar 2015
Dezernat Ill

gez. Zuschke

Cornelia Zuschke
Stadträtin

Straßenverkehrs- und
Tiefbauamt

. Boß

..Ing.(TH) D. Boß
Amtsleiter

III-66/2-5 TB-1170

Gezeichnet:

Weber

Datum: 17.12.2014

gez. Brockhoff
SB

gez. Mertens
SGL

gez. Ranly
ABL.

2: Fußgängerquerung am Spielplatz

3: Bordsteinabsenkungen und Gehwegerweiterung Am Botanischen Garten

66.4

Z. Mitzeichnung gez. Stoll

gez. Fath 67
gez. Pilz

gez. Groos

gez. Kuhn

anlage 8

763 Zeichen

Punkt 4:  Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-Straße und am 
Breslauer Platz 
 (V-Nr. 2015/0031) 
 
Stadtv. Bergmann (FDP) beantragt getrennte Abstimmung der Punkte 1 bis 3. 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 1 des 
Beschlussvorschlages zuzustimmen. 
 
Gegenstimmen: Fraktionen SPD und FDP  
Stimmenthaltung: Fraktion Die Linke.  
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 2 des 
Beschlussvorschlages zuzustimmen. 
 
Gegenstimmen: SPD-Fraktion  
Stimmenthaltung: FDP-Fraktion  
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 3 des 
Beschlussvorschlages zuzustimmen. 
 
Gegenstimmen: SPD-Fraktion  
Stimmenthaltung: Fraktion Die Linke. und FDP-Fraktion

anlage 7

655 Zeichen

Punkt 3:  Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr in der Heinrich-Fuhr-Straße und am 
Breslauer Platz 
 (V-Nr. 2015/0031) 
 
Stadtv. Huß (SPD-Fraktion) bittet um getrennte Abstimmung der Punkte 1, 2 und 3. 
 
Gegen die Stimmen der Fraktionen SPD und FDP empfiehlt der Ausschuss der 
Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 1 der Vorlage zuzustimmen. 
 
Bei Stimmenthaltung der Fraktionen Die Linke. und FDP empfiehlt der Ausschuss der 
Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 2 der Vorlage zuzustimmen. 
 
Bei Stimmenthaltung der Fraktionen Die Linke. und FDP empfiehlt der Ausschuss der 
Stadtverordnetenversammlung, dem Punkt 3 der Vorlage zuzustimmen.

Beratungsverlauf (4)

TOP 4
TOP 41 beschließend
TOP 3
TOP 10 beschließend

Orte (26)

  • Heinrich-Fuhr-Straße
  • Wilhelminenstraße
  • Pankratiusstraße
  • Rabenaustraße
  • Heidenreichstraße
  • Landgraf-Georg-Straße
  • Schlosserstraße
  • Gundolfstraße
  • Hicklerstraße
  • Roßdörfer Straße
  • Eugen-Kogon-Straße
  • Heinrichstraße
  • Beckstraße
  • Kiesstraße
  • Lindenhofstraße
  • Schnittspahnstraße
  • Breslauer Platz 3
  • Schreberweg
  • Froschweg
  • Diltheyweg
  • Waldmühlenweg
  • Am Botanischen Garten 66
  • Greinstraße
  • Im Erlich
  • Im Harras
  • Sackgasse

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0031
Typ
Magistratsvorlage
Datum
28.01.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00