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AN/0279/2026

Machbarkeitsstudie einer vereinfachten Variante zur Stadion-Sonderhaltestelle

Die Linke. Änderungsantrag nach § 13 18.02.2026

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Nächste Beratung: Mobilitätsausschuss, Sitzung am 28.04.2026

Linke Änderungsantrag nach § 13

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Linke Änderungsantrag nach § 13

4260 Zeichen

Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln  
 
An den Oberbürgermeister 
Herrn Torsten Burmester  
 
An den Vorsitzenden des 
Mobilitätsausschusses   
Herrn Lino Hammer 
 
 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 18.02.2026 
AN/0279/2026 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Mobilitätsausschuss 03.03.2026 
 
Machbarkeitsstudie einer vereinfachten Variante zur Stadion-Sonderhaltestelle 
 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
sehr geehrter Herr Hammer, 
 
die Fraktion Die Linke bittet Sie, folgenden Ersetzungsantrag zur Beschlussfassung in die 
Tagesordnung der Sitzung des Mobilitätsausschusses am 03.03.2026 aufzunehmen. 
 
 
Beschluss: 
 
Der Rat der Stadt Köln beschließt den grundsätzlichen Bedarf für eine Ertüchtigung der 
Sonderhaltestelle Stadion. Die KVB wird beauftragt, die Machbarkeit einer vereinfachten Variante 
zu überprüfen, welche die Sonderhaltestelle in ihrer Anlage erhält. 
 
Bestandteile der vereinfachten Variante sollen sein: 
 
 Die Bestandsanlage wird weitgehend erhalten, insbesondere das Gleiskreuz, das eine 
rasche Folge der eingesetzten Züge ermöglicht. 
 Gleis 1 soll als Bahnsteig für Hochflurbahnen ausgebaut werden. Dadurch wird ein 
barrierefreier Betrieb auch der Hochflurbahnen möglich. 
 Gleis 2 bleibt wie bisher für Nied erflurbahnen, dazwischen führt eine Rampe zum 
Hochflurbahnsteig. 
 
Außerdem soll eine Sanierung der Haltestelle und des Technik -/Leitstand-/Aufenthalts-Gebäudes 
geprüft werden.

Begründung: 
 
Auch wenn auf der Ost -West-Achse 90m-Langzüge eingesetzt werden, ist es nicht nötig, die 
Sonderhaltestelle Stadion ebenfalls für Langzüge umzubauen, mehr oder weniger neu zu bauen, 
und das zu enormen Kosten. 60m-Bahnen, die als Sonderzüge eingesetzt werden können, gibt es 
auch weiterhin. 
 
Die jetzige Anlage ermöglicht den gleichzeitigen Halt von zwei 60-Bahnen hintereinander, also sogar 
120m Bahnlänge. Bei vielen Fußballspielen wird sogar nur einer der beiden Bahnsteige genutzt, 
ohne dass es zu Engpässen kommt. Insgesamt werden kaum mehr als ca. 15 -20 Sonderbahnen 
eingesetzt. 
 
Besonders durch das Gleiskreuz in der Mitte zwischen den beiden Bahnsteigen, ist das Überholen 
der noch im Gleis stehenden Bahn durch eine zweite Bahn möglich, und damit eine rasche Zugfolge 
durchführbar. Mit einem Neubau würde man dieses Gleiskreuz zerstören. 
Die jetzige Anlage der Haltestelle ist sehr leistungsfähig und kann den Sonderbahnbetrieb effizient 
abwickeln. Wenn es zu Wartezeiten kommt, dann durch einen Mangel an Bahnen und/oder 
Personal, nicht jedoch durch die Art der Anlage. 
 
Nicht vergessen werden sollte, dass es wenige Meter entfernt, noch die reguläre Haltestelle Stadion 
der Linie 1 gibt. Wenn dort 90m -Züge eingesetzt werden, ergäbe sich auch dadurch eine 
Kapazitätserhöhung. 
 
Eine Erhöhung des Bahnsteigs auf Gleis 1 der Sonderhalteste lle ermöglicht den barrierefreien 
Einsatz für Hochflurbahnen. Es ist sehr fraglich, ob es für den Neubau einer Haltestelle Fördergelder 
gibt, wenn diese nicht barrierefrei ist. Die Alternative wäre eine Beschränkung nur auf 
Niederflurbahnen, was aber weniger betriebliche Flexibilität bedeutet, die Bahnen können dann nicht 
über Hochflurstrecken wie z.B. den Gürtel geführt werden. 
 
Was die baulichen Anlagen der Haltestelle und des Technikgebäudes betrifft: ein Abriss und Neubau 
erscheinen ebenfalls überdimens ioniert. Hier ist zu prüfen, ob Maßnahmen zur Sanierung und 
technischen Aufrüstung des Leitstands ausreichend sind. Eine zusätzliche Brücke am 
Technikgebäude halten wir ohnehin für nicht angebracht. Wir sehen es nicht als Aufgabe der KVB 
an, die Polizeiarbeit durch Überwachungsbrücken mitzufinanzieren. 
 
Für den gelegentlichen Stadionverkehr ist der hier beschriebene Vorschlag weit preiswerter und 
schneller umzusetzen als die umfangreichen Neubauten der Varianten 6 und 7. Für diese weniger 
komplexe Untersuchung ist eine externe Vergabe nicht nötig.

Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Günter Bell   
LINKE-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

28.04.2026 Mobilitätsausschuss
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0279/2026
Typ
Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
Datum
18.02.2026
Erstellt
17.02.2026 13:13