2754/2019
Projekt „Übergänge gestalten“ - Begleitung und Beratung von geflüchteten Familien zur Orientierung im Stadtgebiet
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Mitteilung Ausschuss
4779 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/16/162 Vorlagen-Nummer 20.08.2019 2754/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 02.09.2019 Ausschuss Soziales und Senioren 05.09.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 09.09.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 10.09.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 12.09.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.09.2019 Sportausschuss 12.09.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.09.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.09.2019 Jugendhilfeausschuss 17.09.2019 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 19.09.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 19.09.2019 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 20.09.2019 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 23.09.2019 Projekt „Übergänge gestalten„ - Begleitung und Beratung von geflüchteten Familien zur Orientierung im Stadtgebiet Der Interkulturelle Dienst (IKD) in den 9 Kölner Stadtbezirken ist seit der Gründung des Amtes für Integration und Vielfalt organisatorisch eingebunden in das Kommunale Integrationszentrum. Zu dem Aufgabengebiet des IKD gehört das Projekt „Übergänge gestalten“: Geflüchtete Familien, die aus Gemeinschafts- oder Notunterkünften in regulären Wohnraum ziehen, benötigen häufig Unterstützung, um sich im neuen St adtbezirk bzw. in der neuen Situation zu orien- tieren und die vorhandenen Angebote und Hilfesysteme kennenzulernen. Zielgruppen sind vor allem Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf zu familiären – pädagogi- schen – gesundheitlichen und sozialen Fragestellungen. Die Mitarbeitenden des IKD sind in den Bezirken zuständig für die Beratung von Neuzugewanderten 2 und Familien mit Migrationshintergrund. Im Rahmen zur Verfügung stehender Mitteln können geflüchtete Familien bei Bedarf -ergänzend zu der Beratung - niedrigschwellige Unterstützung im Rahmen von Begleitung durch Integrationslotsin- nen und –lotsen erhalten, mit dem Ziel der Anbindung an Regelangebote und der Orientierung im Stadtgebiet/ Sozialraum. Für das Gesamtprojekt stehen 200.000 € zur Verfügung, welche zunächst zu gleichen Teilen auf die 9 Stadtbezirke aufgeteilt sind. Entsprechend der bezirklichen Bedarfe können die Mittel entsprechend abgestimmt bezirklich variiert werden. Die Vermittlung der Familien erfolgt konzeptionell festgelegt über: den in der Flüchtlingseinrichtung tätigen Sozialen Dienst des Amtes für Wohnungswesen dem Auszugsmanagement (in der Regel nach 3 Monaten der Unterstützung) Die Familien werden hier auf das Angebot aufmerksam gemacht, und erhalten einen Flyer mit den Ansprechpartnerinnen der Interkulturellen Dienste in den Bezirken. Die Vermittlung erfolgt für die Familien auf freiwilliger Basis – hierfür wird ein Beratungsbogen aufge- nommen, der in 13 Sprachen zur Verfügung steht. Weitere Vermittlungswege bestehen über Träger der Flüchtlingsunterkünfte Willkommensinitiativen Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen oder Dienststellen im Bezirk etc. Natürlich können unabhängig vom Lotseneinsatz neuzugewanderte und geflüchtete Familien das allgemeine Beratungsangebot der Interkulturellen Dienste im Rahmen der Sprechstunden in An- spruch nehmen. Bisherige Erfahrungen: Das Angebot des Lotseneinsatzes wurde 2018 neu installiert und entwickelte sich zunächst langsam aufbauend. Im Zeitraum von 6 Monaten wurden 26 Familien zum IKD vermittelt. Im ersten Halbjahr 2019 wurde bereits stadtweit ein Lotseneinsatz bei 76 Familien im Übergang vom Wohnheim in die erste eigene Wohnung über das Projekt ermöglicht. Der Einsatz der Integrationslotsinnen und -lotsen erfolgt über den IKD in enger Kooperation mit freien Trägern im Bezirk, bei denen die Lotsinnen und Lotsen beschäftigt sind. Die Hauptthemen bei dem temporären Einsatz von Integrationslotsen sind: Beratung und Unterstützung bei der Beantragung sozialer Leistungen Begleitung der Familien im Umgang mit Behörden – und Dienstleistern Neuregelung von Kita – und Schulanmeldung Sicherstellung allgemeiner ärztlicher Versorgung - Vermittlung und Begleitung ins örtliche Ge- sundheitssystem und therapeutischer Angebote Bedarfsorientierte Anbindung an Angebote im Sozialraum wie z.Bsp.: Integrationsagenturen, interkulturelle Zentren , Familienzentren, Freizeitangebote für Kinder-Jugendliche und Erwachsene Bildungsangebote – Sprachförderangebote – Vermittlung in Angebote zur Arbeitsmarktintegration sowie in weiterführende Angebote des Regelsystems Folgende Informationen sind abrufbar über https://www.ki-koeln.de/aufgaben/ikd/ Flyer des IKD mit einem QR-Code zur Übersetzung in 14 verschiedene Sprachen Sprechzeiten der IKD´s in den Bezirken Der Flyer wird in den jeweiligen Sitzungen verteilt. Gez. Reker
Beratungsverlauf (14)
Beschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2754/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 20.08.2019
- Erstellt
- 12.08.2019 12:51