Mandari Insight

1537/2020

Sprach- und Integrationsmittler*innenpool für die Stadt Köln - Jahresbericht 2019

Mitteilung Ausschuss 18.09.2020

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Jahrtesbericht 2019 zum Projekt 'Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln'

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Sprachmittlerpool-Flyer_Aktuell_08_2019

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Jahrtesbericht 2019 zum Projekt 'Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln'

37154 Zeichen

Seite 1 von 27 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Projekt 
„Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
 
Statistische Erfassung der Einsätze von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen vermittelt durch den  
bikup Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln  
 
Zeitraum 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2019 
 
(Stand: 31. Dezember 2019) 
 
 
 
 
 
Projektträger:   Amt für Integration und Vielfalt,  
 Kommunales Integrationszentrum der Stadt Köln 
 
 
                                            
                                     
Kooperationspartner:  bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gGmbH

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Vorwort 
 
Die statistische Erfassung der Einsätze von Sprach - und Integrationsmittler *innen für die 
Stadt Köln im Rahmen des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ durch den bikup 
Sprachmittlerpool NRW wurde mit aktuellen Datensätzen angefertigt. Alle in diesem Bericht 
erfassten Einsätze für den Zeitraum 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2019 verstehen sich 
als abgerechnete Einsätze.

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Inhaltsverzeichnis 
 
1.Einleitung  ................................ ................................ ................................ .......................... 5 
2.Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*Innen  6 
2.1 Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2016 ................................................ 6 
2.2 Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2017 ................................................. 7 
2.3 Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2018 ................................................. 7 
2.4 Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2019 ................................................. 8 
2.5 Vergleich der Einsätze und Einsatzstunden 2016, 2017, 2018 und 2019 .......................................................... 9 
3.Durchschnittliche Einsatzdauer ................................ ................................ ..................... 10 
4.Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen ................................ ................................ .. 11 
4.1 Einsätze nach Arbeitsbereichen 2016 ............................................................................................................. 11 
4.2 Einsätze nach Arbeitsbereichen 2017 ............................................................................................................. 12 
4.3 Einsätze nach Arbeitsbereichen 2018 ............................................................................................................. 13 
4.4 Einsätze nach Arbeitsbereichen 2019 ............................................................................................................. 14 
5.Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen ....................... 15 
5.1 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 ...................................................................... 15 
5.2 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2017 ...................................................................... 16 
5.3 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2018 ...................................................................... 17 
5.4 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2019 ...................................................................... 17 
6.Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten ................................ ...................... 18 
6.1.Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016 .................................................................................................. 18 
6.2.Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2017 .................................................................................................. 19 
6.3 Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2018 .................................................................................................. 20 
6.4 Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2019 .................................................................................................. 21 
7.Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ ................................ ....... 22 
7.1 Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2016 .................................................................... 22 
7.2 Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2017 .................................................................... 23 
7.3 Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2018 .................................................................... 24 
7.4 Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2019 .................................................................... 25 
8.Erfahrungen mit dem „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“  ................................ .... 26

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Abbildungsverzeichnis 
 
 
Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen im Jahr 2016 ................................ ................................ .................. 6 
Abbildung 2: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen 2017 ................................ ................................ ...............................  7 
Abbildung 3: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen2018……………………………….……………………………………….8 
Abbildung 4: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und 
Integrationsmittler*innen 2019……………………………….………………………………………9 
Abbildung 5: Anzahl der Einsätze im Vergleich 2016, 2017, 2018 und 2019 ........................10 
Abbildung 6: Durchschnittliche Einsatzdauer im Vergleich ................................ ...................11 
Abbildung 7: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2016 ................................ ............12 
Abbildung 8: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2017 ................................ ............13 
Abbildung 9: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2018………………………………. 14 
Abbildung 10: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2019………………………………15 
Abbildung 11: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 ...16 
Abbildung 12: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2017 ...16 
Abbildung 13: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2018 ...17 
Abbildung 14: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2019 ...18 
Abbildung 15: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016 ............................... 19 
Abbildung 16: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2017 ............................... 20 
Abbildung 17: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2018 ............................... 21 
Abbildung 18: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2019……………………...22 
Abbildung 19: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2016 ............23 
Abbildung 20: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2017 ............24 
Abbildung 21: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2018 ............25 
Abbildung 22: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2019 ............26

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1. Einleitung  
 
Im Rahmen des Projekt es „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ wurde im Dezember 2015 
eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Köln, Dienststelle Diversity, Kommunales 
Integrationszentrums (KI), und dem bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gemeinnützigen 
GmbH geschlossen. Im Zuge des interkulturellen Maßnahmenprogrammes der Stadt Köln 
zielt die ses Projekt darauf ab, Gelder für die Finanzierung der Einsätze von Sprach - und 
Integrationsmittler*innen für die Kölner Verwaltung und städtische Einrichtungen zur 
Verfügung zu stellen.  
Die Mitarbeiter*innen und Angestellten der Stadt Köln sollen bei ihr er fachlichen Arbeit mit 
zugewanderten Menschen durch den Einsatz von Sprach - und Integrationsmittler *innen 
unterstützt werden. Durch kultursensibles Dolmetschen und soziokulturelles Vermitteln 
werden dabei sprachliche Missverständnisse behoben, wodurch di e Kölner Verwaltung und 
die städtischen Einrichtungen barrierefreier und effizienter gestaltet werden. Nicht zuletzt 
schafft die Stadt Köln mit diesem Angebot die Möglichkeit der gleichberechtigten Begegnung 
zwischen öffentlichen Trägern und zugewanderten Bürgern.  
Durch das Projekt wird somit ein wichtiges Signal für die Chancengleichheit und für die 
Verbesserung der gesellschaftlichen Partizipation von  Kölner*innen mit Zuwanderungs -
geschichte gesetzt. Auch der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung sowie der Schulen 
und Kindertagesstätten in Köln wird auf diese Art und Weise Ausdruck verliehen. 
 
Sprach- und Integrationsmittler*innen können von Mitarbeiter*innen städtischer Dienststellen, 
städtischer Kindertagesstätten und städtischer Schulen beauftra gt werden. Sprach- und 
Integrationsmittler*innen werden eingesetzt oder beansprucht, wenn  
 
 komplexe Sachverhalte zu klären, 
 verbindliche Absprachen zu treffen, 
 konfliktreiche und/oder besonders kultursensible Gespräche zu führen sind 
 
mit Kölner *innen, de ren Deutschkenntnisse für das zu besprechende Anliegen nicht 
ausreichen. Sprach- und Integrationsmittler*innen werden gebraucht, da sie 
 
 fachspezifisch, vollständig, allparteiisch und transparent dolmetschen, 
 bei Bedarf soziokulturelles Hintergrundwissen vermitteln,  
 länderspezifische Unterschiede bei der Versorgung erläutern, 
 bei Kommunikationsstörungen angemessen intervenieren, 
 die Strukturen und Aufgaben städtischer Dienststellen und Einrichtungen kennen,  
 über ein klares Rollenverständnis verfügen, 
 der Schweigepflicht unterliegen. 
 
Sie kommen zum Einsatz, wenn ersichtlich ist, dass es zur Klärung komplexer Sachverhalte, 
verbindlicher Absprachen und konfliktreicher Gespräche hinderlich wäre, Verwandte, 
Bekannte oder ehrenamtliche Begleiter*innen wie z. B. Integrationslots*innen hinzuzuziehen.

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Die statistische Erfassung der Einsätze von Sprach - und Integrationsmittler*innen vermittelt 
durch den bikup Sprachmit tlerpool NRW  für die Stadt Köln erfasst alle abgerechneten 
Einsätze vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2019. 
 
 
2. Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach - und 
Integrationsmittler*innen  
 
2.1 Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden im Jahr 2016 
 
Zu Beginn des im Dezember 2015 lancierten Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
wurde von dem Angebot des Einsatzes von Sprach- und Integrationsmittler*innen seitens der 
Kölner Verwaltung und der städtischen Einrichtungen vergleichsweise wenig Gebrauch 
gemacht. In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 vermittelte der bikup 
Sprachmittlerpool NRW  37 Sprach - und Integrationsmittler *innen an Ämt er, Schulen und 
Kitas in Köln. 
 
Nach Bekanntmachung des Projekt es im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit des Kommunalen 
Integrationszentrums (KI) konnte ab April 2016 eine starke Zunahme der Anzahl von 
Einsätzen v erzeichnet werden. Insgesamt wurden im Jahr 2016 533 Einsätze  mit einer 
Gesamteinsatzzeit von 817 Stunden  von Sprach - und Integrationsmittler *innen 
wahrgenommen (siehe Abbildung 1). Der einsatzstärkste Monat war dabei der November mit 
97 Einsätzen und 156,7 Einsatzstunden.  
 
 
Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen im Jahr 2016

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2.2 Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden im Jahr 2017 
 
Die Tendenz zur steigenden Inanspruchnahme von Sprach - und Integrationsmittler *innen 
seitens der Stadt Köln setzte sich auch im Jahr 2017 fort. So konnte der bikup 
Sprachmittlerpool NRW im Zeitraum von Januar bis Dezember 2017 1.709 Einsätze mit einer 
Gesamteinsatzzeit von 2.504,5 Stunden vermitteln (siehe Abbildung 2). Allein im November 
2017, dem bislang einsatzstärksten Monat, wurden 303 Einsätze mit 465 Einsatzstunden von 
den Sprach- und Integrationsmittler*innen durchgeführt.  
 
 
 
Abbildung 2: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2017 
 
2.3 Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden im Jahr 2018 
 
Im Zeitraum Januar bis Dezember 2018 wurden insgesamt 2.493 Einsätze mit 3.352,5 
Einsatzstunden abgerechnet. Der einsatzstärkste Monat des Jahres 2018 war der Juni mit 
288 Einsätzen und 381,5 Einsatzstunden. Bedingt durch die Ferienzeit ist  – ebenso wie im 
Jahr 2017 - auch 2018 der August mit 69 Einsätzen und 95,5 Ei nsatzstunden mit Abstand 
der einsatzschwächste Monat (siehe Abbildung 3). 
 
Es ist davon auszugehen, dass sich durch die starke Neuzuwanderung in 2016 und 2017 für 
2018 ein deutlich erhöhter Bedarf an Einsätzen  ergeben hat. Bis 2018 wurden die Einsätze 
durch die eingesetzten Kräfte teilweise deutlich zeitverzögert abgerechnet. Eine Fälligkeit ist 
in einigen Fällen entsprechend erst im Folgejahr entstanden.  Durch diese damalige 
Abrechnungspraxis der eingesetzten Kräfte und eine  Nachfinanzierung im Rahmen des  
Vergaberechtes konnte das Angebot bis zum Ende des Jahres 2018 trotz der enorm 
gestiegenen Nachfrage aufrechterhalten werden.

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Abbildung 3: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2018 
 
2.4 Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden im Jahr 2019 
 
Im Jahr 2019 ist die Zahl der abgerechneten Einsätze vor allem durch die Umstellung auf 
eine zeitnahe Abrechnung der Einsatzkräfte deutlich gesunken (siehe hierzu detaillierte 
aufgeschlüsselte Informationen im Abschnitt 7 zu den Kosten des Projektes).  
Im Zeitraum Januar bis Dezember 2019 wurden insgesamt 2.158 Einsätze mit 2.868 
Einsatzstunden abgerechnet. Ei nsatzstärkster Monat ist der November mit 337 Einsätzen 
und 426,5 abgerechneten Einsatzstunden. Wie in den Vorjahre n ist auch 2019 d er August - 
aufgrund der Ferienzeit  - der einsatzschwächste Monat mit 72 Einsätzen und 110,5 
geleisteten Einsatzstunden (siehe Abbildung 4).

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Abbildung 4: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2019 
 
 
2.5 Vergleich der Einsätze und Einsatzstunden der Jahre 2016 bis 2019 
 
Bei dem direkten Vergleich der Einsatzzahlen der Jahre 2016, 2017 und 2018 wird eine  
starke Zunahme an Einsätzen über die bisherigen Jahre deutlich. 
 
Im Jahr  2016 wurden i nsgesamt 533 vermittelte Einsätze von Sprach - und 
Integrationsmittler*innen registriert. Dieser Wert wurde in den Monaten Januar bis Mai 2017 
mit 596 Einsätzen bereits übertroffen (siehe Abbildung 2).  
 
Das Jahr 2017 wies 1.709 Einsätze auf, sodass von ein er Steigerung der Inanspruchnahme 
zertifizierter Sprach- und Integrationsmittler*innen im Vergleich zum Vorjahr von 221 Prozent 
die Rede ist.  
 
Im Jahr 2018 gab es ebenfalls eine Steigerung der Beauftragung von Sprach - und 
Integrationsmittler*innen. Es wurden 2.493 Einsätze vermittelt, was im Vergleich zum Vorjahr 
einer Steigerung von 45,9 Prozent entspricht (siehe Abbildung 5). Die Einsatzstunden sind 
um 33,9 Prozent von 2.504,5 auf 3.352,5 Stunden gestiegen. 
 
Das Jahr 2019 ist dif ferenzierter zu betrachte n. D er Trend der steigenden Sprach - und 
integrationsmittler*innen-Einsatzzahlen konnte, aufgrund der geringer ausfallenden 
Projektmittel im Vergleich zum Vorjahr , nicht fortgesetzt werden. Insgesamt konnten 2.158 
Einsätze über den bikup Sprachmittlerpool N RW vermittelt wer den. Dies entspricht einem 
Rückgang von 13,4 Prozent in Vergleich zum Kalenderjahr 2018. Die geleisteten 
Einsatzstunden sind demzufolge um 14,5 Prozent auf 2.868 Stunden gesunken.

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Abbildung 5: Anzahl der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen im Vergleich 
 
3. Durchschnittliche Einsatzdauer 
 
Der Mittelwert der Einsatzdauer von Sprach - und Integrationsmittler*innen im Rahmen des 
Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ im Zeitraum von Januar bis Dezember des 
Jahres 2016 betrug 1,51 Stunden. Im gleichen Zeitraum dauerten die Einsätze im Jahr 2017 
durchschnittlich 1,45 Stunden, also vier Prozent kürzer . 2018 ist die durchschnittliche 
Einsatzdauer nochmals um fünfeinhalb Prozent auf 1,35 Stunden gesunken (siehe Abbildung 
6). Trotz der st eigenden Anzahl von Einsätzen gibt es eine klare Tendenz zu kürzeren 
Einsätzen.  
 
Das Jahr 2019 folgt bzw. bestätigt diesen Trend, da die durchschnittliche Einsatzdauer eines 
Sprach- und Integrationsmittler *innen-Einsatzes erneut um anderthalb Prozent auf 1,33 
Stunden sinkt.

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Abbildung 6: Durchschnittliche Einsatzdauer im Vergleich 
 
 
4. Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 
 
Im Rahmen des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ können sowohl die Kölner 
Verwaltung als auch städt ische Einrichtungen wie Schulen und Kitas auf Sprach - und 
Integrationsmittler*innen zurückgreifen. Um die Anzahl der Einsätze je nach Einrichtung 
übersichtlich erfassen zu können , wird zwischen den vier Arbeitsbereichen „Soziales“, 
„Bildung“, „Kitas“ und „Sonstiges“ unterschieden.   
 
Alle Ämter werden dabei in der Rubrik „Soziales“ aufgeführt, wie zum Beispiel  die diversen 
Jugendämter der Stadt, das Amt für Wohnungswesen  (bis einschließlich 2018)  und das 
Ausländeramt. Die städtischen Schule n gehören dem Ber eich „Bildung“ an, d ie Kitas der 
gleichnamigen Kategorie „Kitas“. Unter „Sonstiges“ sind beispielsweise Einsätze beim Amt 
für Vormundschaft (bis Ende 2017) zu finden. Ab 2018 entfällt diese Kategorie. 
 
 
 
4.1 Einsätze nach Arbeitsbereichen im Jahr 2016 
 
Der oben angegebenen Unterteilung folgend kann der Großteil der Einsätze , nämlich 270 
der insgesamt 533 Einsätze , des Jahres 2016 dem Arbeitsbereich „Soziales“ zugezählt 
werden. Dies entspricht einem Anteil von 51 Prozent. Demnach wurden 2016 mehr als die 
Hälfte der Einsätze von Sprach - und Integrationsmittler *innen von den Kölner Ämtern in 
Auftrag gegeben.

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Als darauffolgender Arbeitsbereich ist der Bereich „Bildung“ mit den städtischen Schulen zu 
nennen, an welchen insgesamt 221 Einsätze im Jahr 2016 wahrgenommen wurden. Dies  
entspricht einem Anteil von 41 Prozent des Auftragsvolumens. An den Kindertagesstätten 
wurden im Vergleich dazu 23 Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen absolviert,  
was einem Anteil von 4 Prozent entspricht. Weitere 19 Einsätze, welche vier Prozent des 
Einsatzvolumens darstellen, wurden von Einrichtungen des Bereiches „Sonstiges“ beauftragt 
(siehe Abbildung 7). 
 
 
Abbildung 7: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2016 
 
 
4.2 Einsätze nach Arbeitsbereichen im Jahr 2017 
Die Verteilung der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen nach Arbeitsbereichen 
fällt im Jahr 2017 sehr unterschiedlich aus. Den größten Anteil stellen Einsätze im Bereich 
„Bildung“ mit 1.053 Einsätzen und somit 61 Prozent des Gesamtvolumens dar. Diese wurden 
von den städtischen Schulen beauftragt. Ein gutes Drittel der Einsätze mit 562 
wahrgenommenen Einsätzen fällt 2017 auf den Bereich „Soziales“. Somit haben die Kölner 
Ämter nunmehr einen Anteil von insgesamt 34 Prozent am Gesamtauftragsvolumen.  
Auf die städtischen Kindertageseinrichtungen und die sonstigen Institutionen  verteilen sich 
insgesamt fünf Prozent der Einsätze, von welchen wiederum vier Prozent durch die Kitas 
beauftragt wurden (siehe Abbildung 8).

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Abbildung 8: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2017 
 
 
4.3 Einsätze nach Arbeitsbereichen im Jahr 2018 
Auch 2018 stellen d ie städtischen Kölner Schulen im Bereich „Bildung“ mit 1.629 Einsätzen 
und somit einem Anteil von 65 Prozent am Gesamtauftragsvolumen  den größten 
Arbeitsbereich dar. Als zweitgrößter Arbeitsbereich folgen die Beauftragungen durch die 
Kölner Ämter im Bereich „Soziales“ mit 717 wahrgenommenen Einsätzen , welche einem 
Anteil von 29 Prozent entsprechen. 
Im Vergle ich zum Vorjahr ist bei den städtischen Kitas mit 147 Einsätzen und einem 
anteiligen Auftragsvolumen von sechs Prozent ein leichter Zuwachs zu verzeichnen (siehe 
Abbildungen 8 und 9).

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Abbildung 9: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2018 
 
 
4.4 Einsätze nach Arbeitsbereichen im Jahr 2019 
Trotz einer Abnahme der durch die Kölner Schulen gebuchten Einsätze verzeichnet der 
Bereich „Bildung“ mit 1.227 Einsätzen auch 2019 weiterhin den größten Arbeitsbereich. Im 
Vergleich zum Vorjahr sind diese jedoch um acht Prozent auf einen Anteil von 57 Prozent 
am Gesamtauftragsvolumen gesunken. 
Demgegenüber lässt sich im Jahr 2019 eine deutliche Steigerung der gebuchten Einsätze im 
Bereich „Soziales“ beobachten und damit in der Beauftragung durch die Kölner Ämter. Diese 
verzeichnen m it 795 Einsätzen und einem dementsprechenden Anteil von 37 Prozent am 
gesamten Einsatzvolumens einen Zuwachs von acht Prozent.  
Die städtischen Kitas kommen mit 136 Einsätzen und damit einem erneuten Anteil von sechs 
Prozent am Gesamtvolumen auf den gleichen prozentualen Anteil  wie im Vorjahr  (siehe 
Abbildungen 9 und 10).

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Abbildung 10: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2019 
 
 
 
 
5. Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach 
Dienststellen 
 
5.1 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 
Der Großteil der Einsätze, die dem Arbeitsbereich „Soziales“ zuzurechnen sind, wurde im 
Jahr 2016 von den Jugendämtern der Stadt Köln beauftragt. Von den insgesamt 270 
Einsätzen im Bereich „So ziales“ betrifft dies 190 Einsätze, wodurch die Beauftragung durch 
die Jugendämter einen Anteil von 82 Prozent einnimmt. In Bezug auf die Gesamtzahl der 
Einsätze des Jahres 2016 entspricht dies einem prozentualen Anteil von 35,6 Prozent. Die 
meisten Sprach - und Integrationsmittler *innen wurden durch das Bezirksjugendamt 
Chorweiler mit insgesamt 73 Einsätzen angefragt, gefolgt von dem Schulamt mit 14 
Einsätzen, de m Schulpsychologischen Dienst mit zehn Einsätzen und d em Amt f ür 
Wohnungswesen mit acht Einsätzen (siehe Abbildung 11).

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Abbildung 11: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 
 
5.2 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2017 
Auch 2017 wurden mit 400 Einsätzen, die einem Anteil von 76 Prozent en tsprechen, d ie 
meisten Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ von den Jugendämtern in Auftrag gegeben . 
Für die Bezirksjugendämter Chorweiler und Ehrenfeld nahmen dabei jeweils mehr als 70 
Sprach- und Integrationsmittler *innen Aufträge wahr.  Hervorzuheben is t zudem, dass sich  
2017 die durch das Amt für Wohnungswesen beauftragte Anzahl von Einsätzen im Vergleich 
zum Vorjahr verfünffacht hat (siehe Abbildung 12).     
Abbildung 12: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2017

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5.3 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2018 
Wie in den Vorjahren wurden eben falls im Jahr 2018 mit 494 von insgesamt 717 Einsätzen 
die meisten Aufträge  im Arbeitsbereich  „Soziales“ von den Juge ndämtern gebucht . Sie 
nehmen dadurch einen Anteil von 76 Prozent ein.  
Ebenso setzt sich der Trend zur Steigerung der in Auftrag gegebenen Einsätze vom Amt für 
Wohnungswesen fort. Mit 109 Einsätzen verzeichnet es einen Zuwachs von 34,6 Prozent im 
Vergleich zu 2017.  Darauf folgt d er Sch ulpsychologische Dienst mit 34 Einsätzen. Im 
Vergleich zum Vorjahr reduzieren sich die von ihm beauftragten Einsätze von einem Anteil 
von 7 Prozent auf nunmehr 5 Prozent. Rückgang von einem Anteil von sieben Prozent auf 
nunmehr fünf Prozent de r Einsätze einnimmt. Mit fünf Einsätzen von Sprach - und 
Integrationsmittler*innen im Schulamt bleibt  der prozentuale Ansatz mit  einem Prozent 
gegenüber zum Vorjahr bestehen. 
 
 
Abbildung 13: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2018 
 
5.4 Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2019 
Den größten Anteil im Arbeitsbereich „Soziales“ nehmen auch 2019 die Buchungen durch 
die Jugendämter ein. Von den insgesamt 795 Einsätzen beauftragten diese 679 Einsätze 
und stellen damit einen Anteil von 88 Prozent. Als nächstgrößere Bereich ist d er 
Schulpsychologische Dienst mit 68 Einsätzen  zu nennen, der damit einen Anteil von neun 
Prozent der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ ausmacht. 
Im Jahr 2019 findet sich das Amt für Wohnungswesen, welches im Vorjahr noch einen Anteil 
von 15 Prozent  an dem Arbeitsbereich „Soziales“ eingenommen hatte, nicht mehr in der 
Statistik wieder. Dies ist darin begründet, dass die nach wie vor über den bikup 
Sprachmittlerpool NRW gebuchten Einsätze nicht mehr über die Finanzmittel des Projektes

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„Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ des Kommunalen I ntegrationszentrums abgerechnet, 
sondern aus einem eigenen Budget finanziert werden.  
Die Verteilung der Einsätze auf die Dienststellen des Amtes für Jugend, Kinder und Senioren 
mit zehn Einsätzen, auf die Amtsvormundschaft und auf den allgemeinen Sozialen Dienst mit 
jeweils sechs Einsätzen ist weniger umfangreich . Sie stellen jeweils ein Prozent  der 
gebuchten Einsätze dar (siehe Abbildung 14). 
 
Abbildung 14: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2019 
 
 
 
6. Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 
 
6.1 Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016 
 
Über den bikup Sprachmittlerpool NRW  werden Sprach - und Integrationsmittler *innen für 
mehr als 9 0 Sprachen und Dialekte vermittelt. Im Rahmen des Projekt es „Sprachmittlerpool 
für die Stadt Köln“ griffen die Kölner Verwaltung und die städtischen Einrichtungen im Jahr 
2016 auf 30 Sprachen aus dem Sprachmittlerpool zurück.  
 
Der mit Abs tand größte Bedar f an professioneller Sprach- und Kulturv ermittlung bestand 
(dabei) für die Sprache Arabisch. Insgesamt 146 Einsätze  und damit ein Anteil von 27 ,3 
Prozent entfielen auf diese Sprache . Mit einigem Abstand folgen in der Häufigkeit der 
Buchung die Sprachen Farsi und Dari mit 63 Einsätzen, Kurdisch (Sorani, Kurmandschi, 
Badini, Zaza, Gorani/Hawrami ) mit 45 Einsätzen und Türkisch (u.a. osmanisches, 
georgisches, ägäisches, bulgarisches, bosnisches und aserbaidschanisches Türkisch) mit 41 
Einsätzen von Sprach- und Integrationsmittler*innen. Darüber hinaus vermittelte der bikup

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Sprachmittlerpool NRW  jeweils mehr als 30 Einsätze in den Sprachen Russisch (39), 
Albanisch (36) und Serbisch (32). Einzelne Einsätze fanden a uch in weniger frequentierten 
Sprachen wie Fula, Kisuaheli, Urdu, Lingala und Somali statt (siehe Abbildung 15). 
 
 
Abbildung 15: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016 
 
 
 
6.2 Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2017 
 
Im Jahr 2017 wurden Einsätze von S prach- und Integrationmit tler*innen in 31 Sprachen 
vermittelt. Arabisch stellt dabei mit 430 absolvierten Einsätzen nach wie vor d ie am 
häufigsten angefragte Sprache dar und nimmt einen Anteil von 25,2 Prozent am 
Gesamtvolumen aller Einsätze in diesem Jahr ein. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Bedarf 
an Einsätzen in Kurdisch (Sorani, Kurmandschi, Badini, Zaza, Gorani/  Hawrami) mit 236 
Einsätzen Anfragen in  Dari und Farsi mit 174 Einsätzen überwogen. Mit einer Anzahl von 
156 Einsätzen folgen diesen in ihrer Häufigke it nach wie vor Einsätze in Türkisch 
(osmanisches, georgisches, ägäisches, bulgarisches, bosnisches und aserbaidschanisches 
Türkisch) (siehe Abbildung 16). 
 
Für die  Sprachen Bulgarisch,  Rumänisch und Albanisch  lässt sich eine gestiegene 
Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr feststellen. Darüber hinaus wurden im Jahr 2017 u.a. 29 
Einsätze in der Sprache Romanes sowie weitere Einsätze in den Sprachen Chinesisch, 
Aserbaidschanisch, Paschtu, Tigrinya, Lingala und Berberisch in Anspruch genommen.

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Abbildung 16: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2017 
 
 
 
 
6.3 Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2018 
 
Im Jahr 2018 wurden Einsätze in insgesamt 42 verschiedenen Sprachen durchgeführt. Dabei 
fällt die Mehrzahl der Einsätze wie in den Ja hren zuvor erneut auf Arabisch mit einem Anteil 
von 20,9 Prozent und 521 vermittelten Einsätzen. Die zweitmeisten Einsätze folgen erneut in 
Kurdisch (Sorani, Kurmandschi, Badini, Zaza, Gorani/Hawrami)  mit einem Anteil von 16,3 
Prozent und insgesamt  406 Einsätzen. Als  drittmeiste angefragt Sprache hat Türkisch 
(osmanisches, georgisches, ägäisches, bulgarisches, bosnisches und aserbaidschanisches 
Türkisch) mit einem Anteil von 13,4 Prozent und 334 Einsätzen die Buchung von Einsätzen 
in Persisch abgelöst . Insgesamt bedeuten die 334 Einsätze in türkischer Sprache  mehr als 
eine Verdoppelung der 156 Einsätze des Jahres 2017 und somit eine Steigerung von 114,1 
Prozent.  
  
Auch die Sprachen Bulgarisch  mit 105 Einsätze n, Rumänisch  mit 70 Einsätze n und 
insbesondere Albanisch mit 139 E insätzen verzeichnen über das Jahr 2018 einen Zuwachs 
im Vergleich zum Vorjahr . Zum ersten Mal wurden im Rahmen des Projektes  
„Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ auch Einsätze in den Sprachen Punjabi mit insgesamt 
13 Einsätzen sowie Hindi und Twi mit je sieben Einsätzen gebucht (siehe Abbildung 17).

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Abbildung 17: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2018 
 
 
 
 
 
6.4 Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2019 
 
Insgesamt wurden im Jahr 2019 38 Sprachen bedient. Die Verteilung  auf die 
meistangefragten Sprachen entspricht dabei derjenigen von 2018: Arabisch ist  mit einem 
Anteil von 20,7 Prozent und 447 Einsätzen die am häufigsten vermittelte Sprache gefolgt von 
Kurdisch (Sorani, Kurmandschi, Badini, Zaza, Gorani /Hawrami) mit 387 Einsätzen, was 
einem Anteil von 17,9 Prozent entspricht, sowie Türkisch (osmanisches, georgisches, 
ägäisches, bulgarisches, bosnisches und aserbaidschanisches Türkisch)  mit 353 Einsätzen, 
die einem Anteil von 16,4 Prozent entsprechen.  
 
Auffällig ist ein starker Zuwachs von 106 Prozent an gebuchten Englisch-Einsätzen. Konnten 
im Jahr 2018 noch 33 Einsätze vermittelt werden, so waren es im Jahr 2019 bereits 
insgesamt 68. Die Verteilung der übrigen Sprachen verhält sich hingegen sehr ähnlich zum 
Vorjahr. Als zum ersten Mal vermittelte  Sprache ist 2019 Amharisch mit einem Einsatz zu 
nennen (siehe Abbildung 18).

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Abbildung 18: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2019 
 
 
 
 
7. Kosten des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
 
7.1 Kosten des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2016 
 
Im Rahmen des Projektes „Sprachmitterpool für die Stadt Köln“ stellte die Stadt Köln für das 
Jahr 2016 ein Finanzvolum en in Höhe von 58.300 ,00 € für den Einsatz von Sprach - und 
Integrationsmittler*innen zur Verfügung. Dieser wurde nach erneuten Kalkulationen im 
Verlauf des Jahres 2016 durch weitere Projektgelder in Höhe von 11.660 ,00 € aufgestockt. 
Dies ergibt ein Gesamtfördervolumen von 69.960,00 € für das Jahr 2016. 
 
Die Kosten für die Einsätze von Sprach - und Integrationsmittler*innen beliefen sich im Jahr 
2016 auf 66.953,20 € (siehe Abbildung 15), die damit unter dem Gesamtfördervolumen 
liegen. Diese Summe ergibt sich aus den Einsatzkosten inklusive Fahrtkosten. Die 
durchschnittlichen Kosten eines Einsatzes für das Jahr 2016 betrugen 125,60 €.

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Abbildung 19: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2016 
 
 
7.2 Kosten des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2017 
 
Für das Jahr 2017 finanzierte die Stadt Köln  den Einsatz von Sprach - und 
Integrationsmittler*innen in Höhe von insgesamt 198.172,46 €.  
 
Bedingt durch den gestiegenen Bekanntheitsgrad des Angebotes und die entsprechend stark 
gestiegene Inanspruchnahme von Sprach - und Integrati onsmittler*innen seitens der 
städtischen Dienststellen, Kitas und Schulen  in Köln liegen die Ausgaben für das Jahr 2017 
um das Dreifache höher als im Vorjahr. Die Durchschnittskosten pro Einsatz lagen hingegen 
bei 115,95 € und damit ca. 7,7 Prozent unter dem Jahresdurchschnitt von 2016.

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Abbildung 20: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2017  
 
 
 
7.3 Kosten des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2018 
Für Einsätze von Sprach- und Integrationmittler*innen im Jahr 2018 stellte die Stadt Köln in 
2018 und entsprechend der Fälligkeit auch noch in 2019 aufgrund der stark gestiegenen 
Nachfrage ein Finanzvolumen von insgesamt 246.285,65 € zur Verfügung.  
Die 2.493 Einsätze aus 2018 führten zu den Gesamtkosten in Höhe von 246.285,65 €. Dabei 
beliefen sich die Kosten für die 3.352,5 geleisteten Einsatzstunden auf 178.912,65 €. Zudem 
sind Fahrtkosten in Höhe von 67.373,00 € angefallen (siehe Abbildung 17). 
Der Trend der fallenden Durchschnittskosten pro Einsatz wurde auch 2018 fortgeführt. Diese 
beliefen sich  2018 auf ca. 98,80 € pro Einsatz und liegen damit 14,8 Prozent unter dem 
Jahresschnitt von 2017.

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Abbildung 21: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2018 
 
 
7.4 Kosten des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 2019 
Für das Jahr 2019  stellte die Stadt Köln ein Finanzvolumen in Höhe von insgesamt 
203.443,97 € für Einsätze von Sprach- und Integrationmittler*innen zur Verfügung.  
Mit dem Betrag von 203.443,97 € wurden 2.158 Einsätze finanziert. Die Kosten für die 2.868 
geleisteten Einsatzstunden beliefen sich dabei auf 152.913,33 €, die Fahrtkosten betrugen 
50.530,64 € (siehe Abbildung 22 ). Zum einen waren die Anfragen  im Jahr 2019 gegenüber 
2017 und 2018 gesunken, zum anderen führte vor allem die Umstellung der Abrechnung der 
Einsatzkräfte auf eine weitestgehend zeitnahe zu einer besseren Kalkulierbarkeit für d as 
städtische Haushaltsjahr. Zudem werden die Fahrtkosten seit 2019 pauschal abgerechnet.  
Durch die  Pauschalisierung der Fahrtkosten konnte de r Trend der fallenden 
Durchschnittskosten pro Einsatz auch 2019 deutlich fortgeführt werden. Diese belaufen sich  
derzeit auf ca. 94,30 € pro Einsatz und liegen damit nochmals 4,6  Prozent unter dem 
Jahresschnitt von 2018, der bei 98,80 € pro Einsatz lag.

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Abbildung 22: Kosten der Einsätze von Sprach- und Integrationsmittler*innen 2019 
 
 
8. Erfahrungen mit dem „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
 
Seit Beginn des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ gab es zahlreiche positive 
Rückmeldungen und Erfahrungsberichte von Fachkräften, die professionelle Sprach - und 
Kulturmittlung durch den Einsatz von Sprach - und Integrationsmit tler*innen in Anspruch 
genommen haben. Die Auftraggeber *innen haben ihre Rückmeldungen dabei auch 
unabhängig der Nachfassung des bikup Sprachmittlerpools NRW an diesen herangetragen.  
 
 „[Der Sprach- und Integrationsmittler] agiert neutral, wertschätzend, v ermittelnd und 
mit großem Kulturverständnis auf beiden Seiten. Sehr schnelle und unkomplizierte 
Vermittlung. Vielen Dank für die Vermittlung von Herrn […], der seine Aufgabe über 
meine Erwartungen heraus übertroffen hat.“  
M.H., Elly-Heuss-Knapp-Realschule  
 
  „Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Erfahrung in der Thematik. Zeitnah, unbürokratisch.“  
H.R., Max-Ernst-Gesamtschule 
 
 „Es war alles wie vorgestellt und erwünscht! Es konnte sehr zeitnah ein passender 
Dolmetscher gefunden werden […]. Alles war sehr gut! Ich habe zum ersten Mal über 
Sie einen Dolmetscher organisiert und bin wirklich sehr zufrieden!“  
J.L., Katholische Grundschule Kupfergasse

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 „Sehr gut, sogar Berücksichtigung der bevorzugten Person, die die Familie schon 
kannte“; „Weiter so.“ 
K.S., Bezirksjugendamt Chorweiler 
 
 „Wir sind mit der flexiblen und zeitnahen Vermittlung der bisher immer freundlich-
kompetenten Sprachvermittler*innen sehr zufrieden.“ 
M.B., Katholische Grundschule Neufelder Str. 
 
 „Sachlichkeit, Fachlichkeit, Empathie, perfekt! Sehr zu empfehlen.“  
M.M., Bezirksjugendamt Nippes 
 
 „Hervorragend! Ohne den [Sprachmittlerpool] würde ich diese Familie nicht 
erreichen!“ 
N.N., Kita Rheinsteinstr. 
 „[Sachliche und fachliche] Ansprache [und] Zusammenarbeit. Perfekt, es geht nicht 
mehr besser.“ 
M.M., Bezirksjugendamt Nippes 
 „Freundliche Art, [der Sprach - und Integrationsmittler] hat Aspekte gut erklärt und 
nicht nur übersetzt, viel kulturelles Wissen eingebracht. Zeitnah, passgenau.“  
P.D., Katholische Grundschule Vincenz-Statz-Schule 
 „Sehr schnell /zeitnah, unbürokratisch abgewickelt, verlässlich, engagierte 
Dolmetscherin, professionell  [;] sehr angenehm, mich nicht nachträglich um 
Problemchen kümmern zu müssen.“  
A.B., Gemeinschaftsgrundschule Weimarer Straße 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Projekt „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
 Statistische Erfassung der Einsätze Sprach- und Integrationsmittler*innen 
  
Erstellt von Wladimir Giurano  
bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gGmbH 
 
Stand: 31.12.2019

Mitteilung Ausschuss

5212 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162/2 
 
Vorlagen-Nummer  28.07.2020 
 1537/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 18.08.2020 
Ausschuss Soziales und Senioren 20.08.2020 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 31.08.2020 
Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 25.09.2020 
 
Sprach- und Integrationsmittler*innenpool für die Stadt Köln - Jahresbericht 2019 
Wie zuletzt auch in der Mitteilung Nr. 3454/2019 (Sprachmittlerpool Jahresbericht 2016-2018) darge-
stellt, wurde im Rahmen des Interkulturellen Maßnahmenprogramms der stadtweite Einsatz von 
Sprach- und Integrationsmittler*innen als wesentliche Verbesserung der Teilhabe- und Integrations-
chancen von (Neu-) Zugewanderten und als Maßnahme zur Interkulturellen Öffnung der Verwaltung 
festgelegt.  
Das zum Haushalt 2015 eingerichtete Integrationsbudget ermöglicht seit Ende 2015 zur Unterstüt-
zung städtischer Dienststellen, Kitas und Schulen die Finanzierung eines Sprach- und Integrations-
mittler*innenpools mit jährlich 200.000 €. 
 
Seit Beginn des Projektes bis zunächst Ende 2018 war die bikup gGmbH, ein zertifizierter Bildungs-
träger, beauftragt, ausgebildete Sprach- und Integrationsmittler*innen einzusetzen.  
Auch für 2019 und 2020 konnte die Zusammenarbeit mit bikup gGmbH über ein Vergabeverfahren 
fortgeführt werden. Eine Ausschreibung für die Fortführung des Programms über 2020 hinaus ist der-
zeit in Vorbereitung. 
 
Die Buchung einer zertifizierten Sprach- und Integrationsmittlerin bzw. eines -mittlers ist für städtische 
Dienststellen, städtische Kindergärten und Kölner Schulen möglich, wenn es sich  
 um eine komplexe und besonders (kultur-) sensible Angelegenheit und/oder eine verbindlich zu 
treffende Absprache handelt und 
 die Sprachkenntnisse der Fachkraft und der meist neu zugewanderten Kölnerin oder des Kölners 
zur Verständigung nicht ausreichen. 
 
Sprach- und Integrationsmittler*innen werden gebraucht, da sie fachspezifisch, vollständig, allpartei-
isch und transparent dolmetschen. Bei Bedarf können sie soziokulturelles Hintergrundwissen vermit-
teln, länderspezifische Unterschiede bei der Versorgung erläutern und bei Kommunikationsstörungen 
angemessen intervenieren. Sie kennen die Strukturen und Aufgaben städtischer Dienststellen und 
Einrichtungen und verfügen über ein klares Rollenverständnis. Sie unterliegen der Schweigepflicht. 
 
Für mehr als 50 Sprachen kann diese professionelle Unterstützung angefordert werden, die zumeist 
innerhalb weniger Tage zur Verfügung steht.  
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Fachkräfte können sich mit Hilfe der Mittler*innen auf 
Augenhöhe begegnen und gemeinsam verbindliche Absprachen treffen und umsetzen.  
Hier einige Rückmeldungen aus verschiedenen Einsatzbereichen: 
„[Der Sprach- und Integrationsmittler] agiert neutral, wertschätzend, vermittelnd und mit gro-

2 
 
ßem Kulturverständnis auf beiden Seiten. Sehr schnelle und unkomplizierte Vermittlung. Vie-
len Dank für die Vermittlung von Herrn […], der seine Aufgabe über meine Erwartungen her-
aus übertroffen hat.“  (M.H., Elly-Heuss-Knapp-Realschule) 
„Hervorragend! Ohne den [Sprachmittlerpool] würde ich diese Familie nicht erreichen!“  
(N.N., Kita Rheinsteinstr.) 
„Sachlichkeit, Fachlichkeit, Empathie, perfekt! Sehr zu empfehlen.“  
M.M., Bezirksjugendamt Nippes 
 
Sprach- und Integrationsmittlung ist zudem ein sehr wirksames Instrument der Interkulturellen Öff-
nung der Verwaltung, das sowohl auf der individuellen als auch auf der strukturellen Ebene ansetzt. 
So zeigt die kultursensible Sprachmittlung der Fachkräfte in konfliktbehafteten Situationen zum einen 
deutlich das Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund auf: Sie können ihre interkulturelle 
Kompetenz und Mehrsprachigkeit professionell einsetzen und dadurch zu einer Deeskalation und 
Klärung wesentlich beitragen. Zum anderen erhöht sich durch ihren Einsatz auch die Zufriedenheit 
der Bürger*innen, da Zugangsbarrieren zum städtischen Dienstleistungsangebot abgebaut und diese 
darüber hinaus besser an die Bedarfe der Eingewanderten angepasst werden. 
Aktuell liegt der Jahresbericht für den Sprach- und Integrationsmittler*innenpool für das Jahr 2019 
vor: 
Es wurden insgesamt 2158 Einsätze mit 2868 Einsatzstunden abgerechnet:  
1228 Einsätze in Schulen, 136 in KiTas und 794 für die Begleitung zu Ämtern. Der ausführliche Jah-
resbericht der bikup gGmbH NRW für 2019 ist als Anlage beigefügt. 
Er enthält auch die Auswertung der Datenreihen aus den Jahren 2016-2018. 
 
Deutlich wird, dass dieses wichtige Angebot mittlerweile etabliert ist. Die Kosten der einzelnen Eins-
ätze konnten vor allem durch die Erfahrungen der Einsatzstellen mit diesem Angebot, aber auch 
durch eine pauschale Abrechnung von Fahrtkosten von durchschnittlich 125,60 € in 2016 auf durch-
schnittlich 94,30 € in 2019 reduziert werden.  
Die Zahl der Nachfragen war nachvollziehbar in den Jahren 2017 und 2018, bedingt durch die ver-
stärkte Neuzuwanderung, höher als im Jahr 2019.  
 
Anlagen:  
- Jahresbericht 2019 zum Projekt „Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln“  
- Flyer Sprachmittlerpool 
 
Gez. i.V. Prof. Dr. Diemert

Sprachmittlerpool-Flyer_Aktuell_08_2019

7550 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin
Sprachmittlerpool für die Stadt Köln
Sprach-
mittlerpool  
für die 
Stadt Köln
www.stadt.koeln

Kommunikationsbarrieren beheben!
Einsatz von Sprach- und Integrationsmittlerinnen  
beziehungsweise Sprach- und Integrationsmittlern 
bei der Stadt Köln
Sprach- und Integrationsmittlerinnen und -mittler 
helfen Ihnen bei komplexen oder besonders (kultur-)
sensiblen Angelegenheiten und bei verbindlichen Ab -
sprachen, falls die eigenen (Fremd-)Sprachenkenntnisse 
oder die Deutschkenntnisse der meist neu zugewander-
ten Kölnerinnen und Kölner nicht ausreichen. 
In diesen Fällen können Sie ab sofort eine professionelle 
Unterstützung erhalten.
Als eine von vielen sinnvollen Maßnahmen aus dem 
Interkulturellen Maßnahmenprogramm der  
Stadt Köln stehen für dieses Angebot in einem ersten 
Schritt ca. 58.000 Euro zur Verfügung.

Sie sollen in Ihrer fachlichen Arbeit unterstützt, sprach -
liche Missverständnisse und vielfach folgende Kon -
flikte sollen ebenfalls reduziert werden. Die Kölner 
Verwaltung und die städtischen Einrichtungen werden 
barriere freier und noch effizienter. Nicht zuletzt stellt 
die Stadt Köln mit diesem Angebot eine Augenhöhe von  
öffentlicher Hand und neu zugewanderten Bürgerinnen 
und Bürgern her. 
Dies ist ein wichtiges Signal für Chancengleichheit und 
Verbesserung der Teilhabe von Kölnerinnen und Kölnern 
mit Zuwanderungsgeschichte und die interkulturelle 
Öffnung der Stadtverwaltung sowie der Schulen und 
Kindertagesstätten in Köln.
Unser Partner bei der Umsetzung dieses Projekts ist 
bikup (Internationale Gesellschaft für Bildung, Kultur & 
Partizipation gGmbH).

Warum bikup gGmbH?
Mit bikup haben wir einen Partner, der als Bildungsträ -
ger zertifiziert ist und eine langjährige Expertise in der 
Fortbildung zum/zur Sprach- und Integrationsmittler 
und -mittlerin hat. bikup betreibt zudem einen landes -
weiten Sprachmittlerpool, der  die Fachkräfte „Sprach- 
und Integrationsmittlerinnen und -mittler“  zu Regel -
diensten und öffentlichen Verwaltung vermittelt und 
eng begleitet. 
Sprach- und Integrationsmittlerinnen und -mittler ver -
fügen über Migrationserfahrung und Mehrsprachigkeit. 
Sie haben eine einjährige Vollzeitfortbildung ( 2.010 
Unterrichtseinheiten) absolviert.  
bikup gemeinnützige GmbH
Sprachmittlerpool NRW  
Telefon 02 21 / 485 568 14
Telefax 02 21 / 485 568 19
sprachmittlerpool@bikup.de
www.bikup.de

bikup gGbmH
–  vermittelt über 300 qualifizierte Sprach- und  
Integrationsmittlerinnen und -mittler.
– bietet über 90 verschiedene Sprachen und Dialekte 
–  berücksichtigt bei Bedarf Herkunftsland,  
Ethnie, Geschlecht und religiöse Zugehörigkeit 
–  bietet kultursensibles Dolmetschen und bei Bedarf 
soziokulturelle Vermittlung
Das Angebot an Sie als Fachkräfte der Kölner  
Ver waltung, der städtischen Kindertagesstätten  
und der Kölner Schulen ist
– unbürokratisch, schnell und flexibel
– bedarfs- und lösungsorientiert
– qualitativ und professionell

Wer kann einen Einsatz beauftragen?
Sie sind tätig
– bei einer städtischen Dienststelle,
– in einer städtischen Kindertagesstätte oder
– in einer Kölner Schule.
Dann können Sie diese Unterstützung in Anspruch 
nehmen.
Der Gesundheitsbereich ist hiervon nicht betroffen, weil 
für diesen ein spezielles Angebot erforderlich ist.

Wann können Sie einen Einsatz beauftragen?
1.   Sie haben
– komplexe Sachverhalte zu klären
– verbindliche Absprachen zu treffen
–  konfliktreiche und/oder besonders (kultur-)sensible 
Gespräche zu führen mit Kölnerinnen und Kölnern, 
deren Deutschkenntnisse und Ihre eigenen Sprach -
kenntnisse für das zu besprechende Anliegen nicht 
ausreichen. 
Sie brauchen zertifizierte Sprach- und Integrations -
mittlerinnen und -mittler, weil diese
– fachspezifisch dolmetschen
–  bei Bedarf soziokulturelles Hintergrundwissen  
vermitteln
– länderspezifische Unterschiede erläutern
–  angemessen bei Kommunikationsstörungen  
intervenieren
– neutral und transparent sind
–  Gegebenheiten in städtischen Dienststellen und  
Einrichtungen kennen
– der Schweigepflicht unterliegen
2. Die Thematik beinhaltet komplexe Sachverhalte, 
verbindliche Absprachen oder konfliktreiche und/oder 
besonders (kultur-)sensible Gespräche.
Aus der Situation muss sich ergeben, dass es nicht 
hilfreich oder sogar hinderlich wäre, hierfür Verwandte, 
Bekannte oder ehrenamtliche Unterstützung wie z.B. 
auch Integrationslotsinnen und -lotsen zu beteiligen.

Wie können Sie einen Einsatz beauftragen?
1. Sie melden sich beim Sprachmittlerpool der  
bikup gGmbH, sobald der Termin mit der Bürgerin bzw. 
dem Bürger feststeht. In der Regel sollte die Anfrage  
2 bis 5 Tage vor dem Termin dort eingehen. In einem 
dringen den Einzelfall kann auch kurzfristig geholfen 
werden.
 
2. Kontakt:  Sprachmittlerpool der bikup gGmbH
– telefonisch unter : 
0221 / 4   85 56 8 - 14  
(direkte Durchwahl „Sprachmittlerpool“, erreichbar 
von 08:00 – 16:30 Uhr)
– per E-Mail an: sprachmittlerpool@bikup.de
– Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Madina Karimova

Sie nennen zu dem bevorstehenden Einsatz:
–  Träger: Stadt Köln und Ihr Amt oder Ihre Schule 
o
der KiTa
– Anlass (z.B. Bildung, Asyl, Jugendhilfe etc.)
– Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner mit 
Telefonnummer und Email-Adresse
– Datum, Uhrzeit und Ort (inkl. Etage und Büronummer)
sowie zur Bürgerin/zum Bürger:
– Nationalität
– Sprache (und ggf. Dialekt, z.B. bei Kurdisch)
–  ggf. Geschlecht, Alter und Religion 
(
je sensibler die Problematik, desto mehr 
I
nformationen sind hilfreich)
3. bikup klärt mit Ihnen, ob der Einsatz der professio -
nellen Sprach- und Integrationsmittlerinnen und  
-mittler gerechtfertigt ist oder sich ggf. der Einsatz 
einer/eines Integrationslotsin oder -lotse anbietet.
Für den Fall, dass eine Lotsin oder ein Lotse für den 
Einsatz bei Ihnen passender ist, verweist bikup Sie bei 
Bedarf konkret an die aktuellen Kölner Lotsenprojekte.

4. Wenn der Einsatz zustande kommt, erhalten Sie 
eine Auftragsbestätigung an Ihre E-Mail Adresse.   
Darin werden Ihnen die vereinbarten Details bestätigt. 
5. Nach dem Einsatz bestätigen Sie  dem Sprach- und 
Integrationsmittler bzw. der Sprach- und Integrations-
mittlerin deren Einsatz mit Ihrer Unterschrift auf der 
Einsatzbescheinigung. Diese hat zwei Durchschläge. 
Bitte stempeln Sie alle drei Exemplare.
6. Ein eventuell notwendiger Folgetermin  muss über 
bikup angefragt und bestätigt werden.

Auftragsablauf
Sprachmittlerpool
NRW
ANFRAGE
Auftraggeber
BESTÄTIGUNG
Auftraggeber
EINSATZ
VERFÜGBARKEIT
Sprach- und 
Integrationsmittler
1
2
3
4
1   Anfrage von Ihnen als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter  
einer städtischen Dienststelle, einer städtischen 
Kindertagesstätte oder einer Kölner Schule an den 
Sprachmittlerpool der bikup gGmbH.
2   bikup klärt mit Ihnen, ob der Einsatz der professio -
nellen Sprach- und Integrationsmittlerinnen und 
-mittler gerechtfertigt ist (ggf.: Kontakt zu Lotsen -
projekten)
3   Ein / eine Sprach- und Integrationsmittlerin  
bzw. -mittler nimmt den von Ihnen gesetzten  
Termin wahr.
4   Sie bestätigen den Einsatz indem Sie die Einsatz -
bescheinigung vom Sprachmittlerpool der bikup 
unterschreiben und stempeln.
WICHTIG! Kölner Bürgerinnen und Bürger können  
bikup NICHT direkt kontaktieren. Die Beauftragung  
muss durch Sie erfolgen!

Impressum
Die Oberbürgermeisterin
Kommunales Integrationszentrum
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gestaltung:
Zimmer, Büro für Corporate Design
und Visuelle Kommunikation
Fotos:
Bikup, fotolia, Zimmer
Druck:
Druckhaus Süd, Köln
13-Si/5001/2.000/05.2018
gefördert vom:

Beratungsverlauf (4)

18.08.2020 Integrationsrat
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.08.2020 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 10.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.08.2020 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.09.2020 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1537/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.09.2020
Erstellt
22.05.2020 10:18