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2019/0285

Strategieentwicklungsprozess kommunale Ausbildungs– und Arbeitsmarktstrategie/ Beschäftigungsförderung bis 2030

Magistratsvorlage 09.09.2019

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235 Zeichen

Punkt 41: Strategieentwicklungsprozess kommunale Ausbildungs – und 
Arbeitsmarktstrategie/ Beschäftigungsförderung bis 2030 
 (V-Nr. 2019/0285) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: AfD und Stadtv. Sigmund (fraktionslos)

2019/0285

6389 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
16.10.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat       an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Dezernat V 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0285 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 315110 
Kostenstelle:  050-000-0001 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3156-12 Sachkonto: 7288010 
 
Betreff: Strategieentwicklungsprozess kommunale Ausbildungs – und Arbeitsmarktstrategie/ 
Beschäftigungsförderung bis 2030  
 
Vorlage vom: 09.09.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Im Rahmen eines Strategieentwicklungsprozesses entwickelt d ie Wissenschaftsstadt 
Darmstadt eine langfristige kommunale Ausbildungs - und Arbeitsmarkt - bzw. 
Beschäftigungsförderungsstrategie. Der Prozess wird vom Hessischen Ministerium  für 
Soziales und Integration  mit bis zu 75.000 Euro  gefördert. 
 
2. Die Ausbildungs – und Arbeitsmarkt strategie wird Grundlage der kommunalen 
Beschäftigungsförderungsplanung und entsprechender Entwicklung von Maßnahmen, bzw. 
der Akquise von Fördermitteln.  
 
 
Anlagen:

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.09.2019: 
 
Die strategische Verknüpfung von Sozial -, Beschäftigungs -, Arbeitsmarkt - und 
Wirtschaftspolitik ist ein geschäftspolitischer Schwerpunkt  der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt und wird durch die kommunale Beschäftigungsförderung als auch durch das 
Jobcenter Darm stadt operationalisiert. Integrierte Bestandteile sind die kommunale 
Jugendberufshilfe sowie die Integrations - und Gleichstellungspolitik.  
Die Strategie zur kommunalen Beschäftigungsförderung wird in der Ausbildungs – und 
Arbeitsmarktstrategie festgelegt (s iehe auch Magistratsvorlage 2019/0161). Sie wird in 
enger Abstimmung mit dem Jobcenter Darmstadt und der Arbeitsmarktpolitik des Landes 
Hessen aufgestellt und kontinuierlich weiterentwickelt – mit einem Planungshorizont von 1 
bis 5 Jahren.  
Die Wissenschaft sstadt Darmstadt setzt für die Förderung von Jugendberufshilfe und 
Beschäftigung benachteiligter Menschen  allein im Jahr 2019 eigene Mittel i.H.v. 203.000 
Euro ein. 
Ein Großteil der kommunalen Mittel fließt aber in die Kofinanzierung von ESF –, Bundes– und 
Landesprogrammen. So werden im Zeitraum 2019 - 2022 ca. 1,891 Mio. Euro an baren 
Mitteln oder auch Personalgestellung eingesetzt.  
Dem gegenüber stehen 6,053 Mio. Euro an externen Fördermitteln, die über 
Förderprogramme akquiriert werden, davon allein vom L and Hessen (inkl. ESF –Mitteln) 
5,046 Mio. Euro. H inzukommen 1,24 Mio. Euro Kofinanzierungsmittel des Jobcenters 
(Eingliederungstitel).  
In der Summe sind dies damit 9,387 Mio. Euro, die in den Jahren 2019 – 2022 für 
Jugendberufshilfe und Beschäftigungsförderung eingesetzt werden . 
Aufgrund der für ESF –, Bundes– und Landesprogramme erforderlichen Kofinanzierung sollen 
die Mittel des Kofinanzierungsbudgets ab 2020 um 100.000 Euro auf insgesamt 300.000  
Euro aufgestockt werden. Dies ermöglicht zum einen die Fortsetzung bewährter 
Förderprogramme durch Anschlussanträge  und Planungssicherheit . Zum anderen ist ein 
flexibles Reagieren auf neue Förderprogramme, bzw. veränderte Fördermodalitäten 
notwendig und möglich.  
 
Landesgeförderter Strategieentwic klungsprozess  „Konturen der Arbeitsmarktstrategie 
2030“ 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und 
Integration (HMSI) neben dem Lahn –Dill–Kreis als Modellprojekt für einen landesgeförderten 
regionalen Strategieentwic klungsprozess ausgewählt und angefragt.  
Die Entwicklung der Beschäftigungsförderung in Darmstadt in den letzten Jahren stellt aus 
Sicht des HMSI eine gute Ausgangslage für die Fortschreibung und Erstellung einer 
langfristigen Ausbildungs – und Arbeitsmarkts trategie dar.  
Ziel des Strategieprozesses ist die Entwicklung einer zukunftsweisenden regionalen 
Arbeitsmarktstrategie mit einer längerfristigen Planungsperspektive.  Längerfristige 
Entwicklungen sollen systematisch mit der unmittelbaren Handlungsebene verbunden 
werden. 
Der Strategieentwicklungsprozess wird vom HMSI mit bis zu 75.000 Euro gefördert und soll 
im Verlauf eines Jahres umgesetzt werden. Die Mittel werden no ch 2019 zur Verfügung 
gestellt.

- 4 - 
 
Der Prozess beinhaltet  
 eine strategische Analyse des regionalen Arbeitsmarkts: Wirkungen durch globales 
Umfeld, Megatrends (z.B. Digitalisierung), regionale Stärken und Schwächen (z.B. 
sozialräumlicher Ansatz, Digital stadt, usw.) Perspektiven von Kernbranchen, 
Fachkräfteentwicklung, Qualifizierungsbedarfe, etc. , 
 Entwicklung regionaler strategischer Lenkungsszenarien durch relevante 
Akteur*innengruppen, Entwicklung von Optionen für Arbeitsmarkt – und 
Beschäftigungsförder ung („wo sollte es hingehen?“) , 
 Konkrete Strategieentwicklung und Umsetzungsplanung . 
 
Der Strategieentwicklungsprozess ist partizipativ angelegt, d.h. Jobcenter, Agentur für 
Arbeit, Fachämter, komm. Sozialplanung, Wirtschaftsförderung, Kammern, etc. sollen  
eingebunden werden.  
Die hessenweite Strategie zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit am Übergang 
Schule – Beruf (OloV) sowie die Integrations – und Gleichstellungspolitik bilden besondere  
Schwerpunkte in der Gesamtstrategie . 
Zusammengeführt wird der Prozess durch die Koordinationsstelle für 
beschäftigungsfördernde Maßnahmen  im Dezernat V.  
Mit der Umsetzung wird eine externe Prozessberatung beauftragt. Die Beauftragung erfolgt 
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
Voraussichtlicher Ablauf:  
 Kick–Off–Termin mit dem HMSI  
 HMSI–Auftaktworkshop mit Regionalvertreter*innen (1/2 Tag)  
 Regionaler Kick –Off (regionaler Projektstart mit Projektkernteam)  
 Regionaler Szenario –Workshop (2 Tage)  
 Regionaler Strategie –Workshop (1 Tag)  
 HMSI–Transferworkshop mit Regionalvertreter*innen (1/2 Tag)  
 
Darmstadt, 09.09.2019 
 
Dezernat IV     Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg     Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer     Stadträtin

anlage 3

250 Zeichen

Punkt 19: Strategieentwicklungsprozess kommunale Ausbildungs– und 
Arbeitsmarktstrategie/ Beschäftigungsförderung bis 2030 
 (V-Nr. 2019/0285) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
Gegenstimmen: AfD

anlage 1

6418 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
16.10.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat       an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss 
Dezernat IV 
 
Amt: Dezernat V 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 10.1 
IV 20 
V 50 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0285 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
397 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 315110 
Kostenstelle: 050-000-0001 Investitionsnummer:       
Kostenträger: 3156-12 Sachkonto: 7288010 
 
Betreff: Strategieentwicklungsprozess kommunale Ausbildungs – und Arbeitsmarktstrategie/ 
Beschäftigungsförderung bis 2030  
 
Vorlage vom: 09.09.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Im Rahmen eines Strategieentwicklungsprozesses entwickelt d ie Wissenschaftsstadt 
Darmstadt eine langfristige kommunale Ausbildungs- und Arbeitsmarkt- bzw. 
Beschäftigungsförderungsstrategie. Der Prozess wird vom Hessischen Ministerium  für 
Soziales und Integration  mit bis zu 75.000 Euro gefördert.  
 
2. Die Ausbildungs– und Arbeitsmarktstrategie wird Grundlage der kommunalen 
Beschäftigungsförderungsplanung und entsprechender Entwicklung von Maßnahmen, bzw. 
der Akquise von Fördermitteln.

- 3 - 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 23.10.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.09.2019:  
 
Die strategische Verknüpfung von Sozial -, Beschäftigungs-, Arbeitsmarkt- und 
Wirtschaftspolitik ist ein geschäftspolitischer Schwerpunkt  der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
und wird durch die kommunale Beschäftigungsförderung als auch durch das Jobcenter 
Darmstadt operationalisiert. Integrierte Bestandteile sind die kommunale Jugendberufshilfe 
sowie die Integrations- und Gleichstellungspolitik.  
Die Strategie zur kommunalen Beschäftigungsförderung wird in der Ausbildungs – und 
Arbeitsmarktstrategie festgelegt (siehe auch Magistratsvorlage 2019/0161). Sie wird in 
enger Abstimmung mit dem Jobcenter Darmstadt und der Arbeitsmarktpolitik des Landes 
Hessen aufgestellt und kontinuierlich weiterentwickelt – mit einem Planungshorizont von 1 
bis 5 Jahren. 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt für die Förderung von Jugendberufshilfe und 
Beschäftigung benachteiligter Menschen  allein im Jahr 2019 eigene Mittel i.H.v. 203.000 
Euro ein. 
Ein Großteil der kommunalen Mittel fließt aber in die Kofinanzierung von ESF–, Bundes– und 
Landesprogrammen. So werden im Zeitraum 2019 - 2022 ca. 1,891 Mio. Euro an baren 
Mitteln oder auch Personalgestellung eingesetzt.  
Dem gegenüber stehen 6,053 Mio. Euro an externen Fördermitteln, die über 
Förderprogramme akquiriert werden, davon allein vom Land Hessen (inkl. ESF –Mitteln) 
5,046 Mio. Euro. Hinzukommen 1,24 Mio. Euro Kofinanzierungsmittel des Jobcenters 
(Eingliederungstitel).  
In der Summe sind dies damit 9,387 Mio. Euro, die in den Jahren 2019 – 2022 für 
Jugendberufshilfe und Beschäftigungsförderung eingesetzt werden . 
Aufgrund der für ESF–, Bundes– und Landesprogramme erforderlichen Kofinanzierung sollen 
die Mittel des Kofinanzierungsbudgets ab 2020 u m 100.000 Euro auf insgesamt 300.000  
Euro aufgestockt werden. Dies ermöglicht zum einen die Fortsetzung bewährter 
Förderprogramme durch Anschlussanträge  und Planungssicherheit . Zum anderen ist ein 
flexibles Reagieren auf neue Förderprogramme, bzw. veränder te Fördermodalitäten 
notwendig und möglich. 
 
Landesgeförderter Strategieentwicklungsprozess  „Konturen der Arbeitsmarktstrategie 
2030“ 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und 
Integration (HMSI) neben dem Lahn–Dill–Kreis als Modellprojekt für einen landesgeförderten 
regionalen Strategieentwicklungsprozess ausgewählt und angefragt.  
Die Entwicklung der Beschäftigungsförderung in Darmstadt in den letzten Jahren stellt aus 
Sicht des HMSI eine gute Ausgangslage für die Fortschreibung und Erstellung einer 
langfristigen Ausbildungs– und Arbeitsmarktstrategie dar.   
Ziel des Strategieprozesses ist die Entwicklung einer zukunftsweisenden regionalen 
Arbeitsmarktstrategie mit einer längerfristigen Planungspers pektive. Längerfristige 
Entwicklungen sollen systematisch mit der unmittelbaren Handlungsebene verbunden 
werden. 
Der Strategieentwicklungsprozess wird vom HMSI mit bis zu 75.000 Euro gefördert und soll 
im Verlauf eines Jahres umgesetzt werden. Die Mittel w erden noch 2019 zur Verfügung 
gestellt.

Der Prozess beinhaltet  
 eine strategische Analyse des regionalen Arbeitsmarkts: Wirkungen durch globales 
Umfeld, Megatrends (z.B. Digitalisierung), regionale Stärken und Schwächen (z.B. 
sozialräumlicher Ansatz, Digitalstadt, usw.) Perspektiven von Kernbranchen, 
Fachkräfteentwicklung, Qualifizierungsbedarfe, etc. , 
 Entwicklung regionaler strategischer Lenkungsszenarien durch relevante 
Akteur*innengruppen, Entwicklung von Optionen für Arbeitsmarkt – und 
Beschäftigungsförderung („wo sollte es hingehen?“) , 
 Konkrete Strategieentwicklung und Umsetzungsplanung . 
 
Der Strategieentwicklungsprozess ist partizipativ  angelegt, d.h. Jobcenter, Agentur für 
Arbeit, Fachämter, komm. Sozialplanung, Wirtschaftsförderung, Kammern, etc. sollen 
eingebunden werden. 
Die hessenweite Strategie zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit am Übergang 
Schule – Beruf (OloV) sowie die Integrations– und Gleichstellungspolitik bilden besondere  
Schwerpunkte in der Gesamtstrategie. 
Zusammengeführt wird der Prozess durch die Koordinationsstelle für 
beschäftigungsfördernde Maßnahmen  im Dezernat V.  
Mit der Umsetzung wird eine externe Prozessberatung beauftragt. Die Beauftragung erfolgt 
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
Voraussichtlicher Ablauf:  
 Kick–Off–Termin mit dem HMSI 
 HMSI–Auftaktworkshop mit Regionalvertreter*innen (1/2 Tag)  
 Regionaler Kick–Off (regionaler Projektstart mit Projektkernteam) 
 Regionaler Szenario–Workshop (2 Tage) 
 Regionaler Strategie–Workshop (1 Tag) 
 HMSI–Transferworkshop mit Regionalvertreter*innen (1/2 Tag)  
 
Darmstadt, 09.09.2019 
 
Dezernat IV     Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg    Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer    Stadträtin

anlage 2

239 Zeichen

Punkt 5: Strategieentwicklungsprozess kommunale Ausbildungs – und 
Arbeitsmarktstrategie/ Beschäftigungsförderung bis 2030 
 (V-Nr. 2019/0285) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

Beratungsverlauf (4)

TOP 397
TOP 5
TOP 41
TOP 19

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0285
Typ
Magistratsvorlage
Datum
09.09.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00