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2012/0489

EDW - Bilanz per 31.12.2011 / Verwendung des Jahresergebnisses 2011 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Magistratsvorlage 07.12.2012

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2012/0489

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Eigenbetrieb Darmstadt, 08. November 2012
Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

VORLAGE

an die Betriebskommission des Eigenbetriebes
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“

Vorlage 10/2012

Betreff: Genehmigung des Jahresabschlusses 2011,
Übertragung des Gewinns 2011 auf das Folgejahr 2012

Vorlage vom 22. November 2012 zu beschließen:

1.) Die Betriebskommission genehmigt den Jahresabschluss 2011 und beschließt die
Übertragung des Gewinns 2011 auf das Folgejahr 2012.

2.) Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31.12.2011 werden offen gelegt.

3.) Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum O1.Januar bis 31.Dezember 2011 entlastet.

Die Betriebskommission stimmt, auf ihrer Sitzung am 22. November 2012, der Vorlage
einstimmig zu.

rmstadt, 22. November 2012

NONE

etriebgleiterin

Deloitt
e Ol e e Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgeselischaft

Eigenbetrieb
Darmstädter Werkstätten und
Wohneinrichtungen

& Darmstadt

Bericht über die Prüfung
des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2011

Del Oo itte Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

6 WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Wir haben dem Jahresabschluss, der Erfolgsübersicht und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011
des Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, in der Fassung der
Anlage | den folgenden, unter dem 7. November 2012 unterzeichneten, uneingeschränkten Bestäti-

gungsvermerk erteilt:
„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang- unter Einbeziehung der Buchführung, die Erfolgsübersicht und den Lagebericht des
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom
I. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss,
Erfolgsübersicht und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergän-
zenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des
Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Be-
urteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung, über die Erfolgsübersicht
und über den Lagebericht abzugeben. ö

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß $ 317 HGB und & 27 EigBGes Hessen unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss sowie die
Erfolgsübersicht unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den
Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit
hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die
Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigen-
betriebs sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden
die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die
Angaben in Buchführung, Jahresabschluss, Erfolgsübersicht und Lagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-
grundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigurig der Ge-
samtdarstellung des Jahresabschlusses, der Erfolgsübersicht und des Lageberichts. Wir sind der Auf-
fassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

10 084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

RETTET

Deloitte. Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei‘der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der
Jahresabschluss und die Erfolgsübersicht zum 31. Dezember 2011 des Eigenbetrieb Darmstädter
Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimnfungen der Betriebssatzung und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

7 SCHLUSSBEMERKUNG

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses, der Erfolgsübersicht und des
Lageberichts für das Geschäftsjahr 2011 des Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrich-
tungen, Darmstadt, ersfatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deut-
schen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des
Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450).

Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt 6
„Wiedergabe des Bestätigungsvermerks“.

Mannheim, den 7. November 2012

<E & Toyo
5% SeRDFUNgS "€
Deloitte & Touche GmbH

Mir Düsprüfungsgesellschaft

i I
rämer Müller
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der testierten Fas-
sung abweichenden Form sowic für den Fall der Übersetzung in andere Sprachen bedarf es zuyor unserer erneuten Stellung-
nahme, falls dabei der von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung
erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des $ 328 HGB hin.

084649 - Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 11

IGENBETRIEB DARMSTÄDTER WERKSTÄTTEN UND

EIGENBETRIEB DARMSTADTER WERRKSTATTEN ZART

WOHNEINRICHTUNGEN, DARMSTADT

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

Gründung des Eigenbetriebs

Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Betriebszweige Unterabschnitt 4330 „Darmstädter
Werkstätten für Behinderte‘ und Unterabschnitt 4335 Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage" zu einem
neu gegründeten Eigenbetrieb als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammenge-
führt.

Zweck und Aufgabe

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Behinderteneinrichtungen

Hauptwerkstatt im Schreberweg 2

Zweigstelle im Heimstättenweg 99

Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ mit den Außenwohngruppen und dem Betreuten Wohnen

ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der AO.

Es existieren 2 Geschäftsbereiche Werkstätten (Hauptwerkstatt und Zweigwerkstatt) und Wohnein-
richtungen.

Die Werkstätten, sowohl die Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 als auch die Zweigstelle, die Reha-
Werkstatt im Heimstättenweg 99, sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Geschäftsverlauf des Geschäftsbereichs Werkstätten

Die Werkstätten sind nach $ 136 Abs. 1 SGB IX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliederung in
das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene berufliche Bildung und eine
Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten.

Der Geschäftsbereich Werkstätten hat im Berichtsjahr ein positives Jahresergebnis von TEUR 463
erwirtschaftet, was um TEUR 22 über dem Ergebnis des Vorjahres liegt.

Das Ergebnis wurde zum einen durch den Anstieg von Umsatzerlösen im Arbeitsbereich bestimmt.

Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich entwickelten sich wie folgt:
2009: TEUR 682 2010: TEUR 764 2011: TEUR 880

Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf die Erholung der Wirtschaft zurückzuführen. Höhere Umsatzer-
löse wurden mit den Kunden IMOS, Röhm und Riegler erzielt.

Gegenläufig haben sich Erlöse aus Kostensätzen entwickelt, die von TEUR 5.194 im Jahr 2010 auf
TEUR 5.151 im Jahr 2011 zurückgegangen sind. Dies ist auf den Rückgang der
Werkstättenbeschäftigten zurückzuführen. So ging die Anzahl der Beschäftigten im Arbeitsbereich im
Vergleich zum Vorjahr um 4 Personen zurück.

Anlage 1.171]

In den Jahren 2010 und 2011 waren in den Werkstätten folgende Plätze belegt:

Plätze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich
| Plätze im Arbeitsbereich
| Plätze in der Tagesförderstätte

Außenarbeitsplätze
Werkstattbeschäftigte insgesamt

Die Einrichtungen finanzieren sich hauptsächlich durch die Kostensätze der überörtlichen Sozialhilfe-
träger. Die Leistungen der Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und die Aufwendungen
sind in verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart.

Im Dezember 2011 wurden die Leistungs- bzw. Kostensätze erhöht.
Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahlt und betrugen für die Jahre 2010 und
2011:

Hauptwerkstatt | Hauptwerkstatt Reha-Werkstatt Arbeitsbe-
Tagesförderstätte Arbeitsbereich | reich
kalendertäglich | kalendertäglich kalendertäglich

Hilfebed. Betrag € | Betrag € Betrag €

ruppe |
2010-Nov.2011/Dez.2011 | 2010-Nov.2011/Dez.2011 | 2010-Nov.2011/Dez.2011

21,57 | 21,81 \ 22.37

35,66 | 36,06 36,74
47,04 47,80
54,11_ | 54,72 55.55

Die Unterschiede bei den beiden Werkstätten erklären sich aufgrund der verschiedenen Stellenanteile
der Fachkräfte für berufliche Integration.

Entwicklung des Geschäftsbereichs Wohneinrichtungen

Die Wohneinrichtungen „Kurt-Jahn-Anlage*, mit Außenwohngruppen und Betreutem Wohnen bieten
Menschen mit überwiegend geistiger oder psychischer Behinderung die Möglichkeit, unter Anleitung
von Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständiges Leben zu
führen.

Im Wohnbereich, dem stationären Wohnen, mit 75 Plätzen, in einer Außenwohngruppe mit 4 Plätzen
und im Betreuten Wohnen mit 10 anerkannten Plätzen wird Menschen mit geistiger Behinderung die
Möglichkeit gegeben, ihren Privatbereich selbst zu gestalten und weitgehend nach eigenen Vorstel-
lungen zu leben. Ein Verbleib bis zum Lebensende ist vorgesehen.

Die Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage wurde per 31.12.2009 von der Darmstädter Bürgerstiftung für
1 EUR gekauft. Zusätzlich zum Kaufpreis sind auf den Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und
Wohneinrichtungen die Dariehensverpflichtungen übergegangen. Sowohl die Aktivierung der Gebäu-
de, als auch die Passivierung der Darlehen wurde per Stichtag 31.12.2008 durchgeführt.

Der Geschäftsbereich schloss das Jahr 2011 mit einem Jahresergebnis von TEUR 23. Im Vorjahr
belief sich der Jahresfehlbetrag auf TEUR 128.

Die Ergebnisverbesserung hängt mit dem Anstieg der Erlöse aus Kostensätzen aufgrund höherer

a ndize zusammen. Im Dezember 2011 wurden die Kostensätze für alle Hilfebedarfsgruppen
er 3

Anlage 1.172

ee rn RETURN LETEEERTTEETTER NETT

|

Die Kostensätze entwickelten sich in den Jahren 2010 und 2011 wie folgt:

{ Wohneinrichtung ' Wohneinrichtung

Hilfebed.
gruppe

HBG 1

Wohnbereich
kalendertäglich
Beitrag €

2010-Nov.2011/Dez.2011

45,87 \__46,39
51,99 |_ 52,58

Sonstige Faktoren

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund der Erfassung der Forderungen an die Wissens-
schaftstadt Darmstadt sowie den Eigenbetrieb Bäder aus der in Vorjahren erfolgten Übernahme der
Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen für Beamte um TEUR 287 gestiegen (gemäß Magistrats-
beschluss Nr. -417 zu der Vorlage-Nr. 2012/0336).

73,21 | 20,88
93,84 | 31,32
108,28

Tagesstruktur
kalendertäglich
Betrag €

2010-Nov.2011/Dez. 2011
7,31
10,44

Gegenläufig wirkten sich die um TEUR 175 gestiegenen außerordentlichen Aufwendungen aufgrund
der Zuführung zu Pensionsrückstellungen von 14/15 des zum 01.01.2010 ermittelten Unterschiedsbe-
trags aus der erstmaligen BilMoG-Anwendung aus.

Anlage 1.173

"Wesentliche Chancen und Risiken

Aufgrund der zunehmend schwierigeren finanziellen Lage der öffentlichen Kassen (Landeswohlfahris-
verband, Agentur für Arbeit) muss zukünftig mit langsamer steigenden oder stagnierenden Kosten-
satzerlösen gerechnet werden. Zukünftige Tariferhöhungen werden zu einem Anstieg der Personal-
kosten führen. Es ist daher wichtig, neben der kontinuierlichen Anwerbung weiterer
Beschäftigter mit Behinderung, die wirtschaftiche Betätigung der Werkstätten zu stabilisieren und
auszuweiten.

Voraussichtliche Entwicklung

Für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 wird im Geschäftsbereich Werkstätten mit den Erlösen aus den

-Kostensätzen auf dern Niveau des Jahres 2011 und mit einem rückläufigen Jahresergebnis gerech-
net. Für den Geschäftsbereich Wohneinrichtungen wird ein leichter Anslieg der Erlöse aus den
Kostensätzen und das Jahresergebnis auf dem Niveau der Vorjahre prognostiziert.

Beide Werkstätten sind derzeit vo!l belegt. Vor allem im Bereich der psychisch behinderten Menschen
ist weiterhin mil steigender Nachfrage zu rechnen.

Dar Bereich Aktenvernichtung in der Reha-Werkstait wurde im Geschäftsjahr 2012 fertiggestellt und
bezogen. Die Baumaßnahmen waren aufgrund der erhöhten Anforderungen an Datenschutz und an
Arbeitssicherheit notwendig. Die Kapazität der Aniage wurde vergrößert, damit zusätzliche Aufträge
akquiriert werden können.

Dringendstes Vorhaben ist weiterhin die Sanierung der Kurt-Jahn-Anlage. Inzwischen wurde neben
dem Landeswohlfahrtsverband auch die Heimaufsicht in die Beurteilung mit einbezogen. Es soll eine
Gesamtbetrachtung des Gebäudebestands aus baulicher und energetischer Sicht sowie unter dem
Aspekt der einschlägigen gesetzlichen, das stalionäre Wohnen betreffenden Bestimmungen erfolgen.
Bislang zeichnet sich ein weitaus größerer Sanierungsbedarf ab, als bisher angenommen. In Verhand-
lungen mit dem Landeswohlfahrtsverband ist abzuklären, inwieweit der EDW eine finanzielle Förde-
rung erwarten kann.

N“ 26. Oklober 2012
|

|
:
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|

\

| -
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ri eisher _

Betriebsteiterin

/

Anlage 1.17%

Er EHE NT EUERERTETET U E TTEEEEEETEERE ETET ETC

Bu sr renaneen

BILANZ

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt,
zum 31. Dezember 2011

AKTIVA
31.12.2011

Euro Euro

A. Anlagevermögen

I. Immatenielle Vermögensgegenstände

. . Entgeltiich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und \WVenen 9.462,25

Il. Sachanlagen

1. Grundstücke und grundstücks-

gleiche Rechte mit Geschäfts-,

Betriebs- und anderen Bauten 10,771.774,77
2. Maschinen und maschinelle

Anlagen 291.671,31
3. Betriebs- und Geschäfts-

ausstattung 201.739,66
4. Geleistete Anzahlungen und

Anlagen im Bau 325.602.92

11.591.788.66

B. Umlaufvermögen ;

I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 30.993,91
2. Fertige Erzeugnisse 10.235.91
41,229,82

ll. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen 100.981,23
2. Forderungen an die Kosten-
träger nach SGB 290.504.49
3. Forderungen an die Wissen-
schaftsstadt Dammstadt/
andere Eigenbetriebe 288.496,25
- davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr
Euro 282.368,57 (Vj. Euro 0)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 80,973,78

760.955,75
Ill. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 202.990,20
IV. Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten 8.171.047,35
©. Rechnungsabgrenzungsposten 8.053,81
20.785.537,84

31.12.2010

Euro

10.919.666,77
316.298,47

185.952,99

180.728,88

39.529,14
7.174,27

211.731,97

607.907,23

22.503,32

57.787,49

Euro

9.158,30

11.802.647 ,11

48.703,41

899.930.01

196.610,35

7,447.,971,21

10.124,15

20.213.144,54

Anlage 1.271

BILANZ
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt

zum 31. Dezember 2011

PASSIVA
31.12.2011 31.12.2010
Eure Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. „Stammkapital 1.000.000,00 1.000.000,00

“ u. Rücklagen

Allgemeine Rücklage

Ill. Gewinn / Verlust
1. Gewinnvortrag
2. Jahresgewinn

11.893.263,16

2.924.227,05

485.958,91

3.410.185.96

11.893.253,16

2.611.225.64

313.000,41

2.924.227,05

E. Sonderposten aus Zuweisungen und
Zuschüssen zur Finanzierung des
Anlagevermögens 1.738.789,47 1.810.951,74

C. Rückstellungen

4. Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen 962.598,00 776.405,00
2. Sonstige Rückstellungen 715.189,12 8570.889,84
1.677.767.12 1.447.295,84

D. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten gegenüber

| Kreditinstituten 706.6587.89 750.165,83
; - davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 44.448,28
(Vi. Euro 43.478,04)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 164.256,41 209.261,86
- davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 164.256.41
(vj. Euro 209.261,86 }
a 3. Verbindlichkeiten gegenüber
1 der Wissenschaftsstadt Darmstadt 102.411.83 111.403,37
- davan mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Euro 104.411,83
' (Vj. Euro 111.403,37)
i 4. Sonstige Verbindlichkeiten 92.186,00 86.585,59
- davon mit einer Restlaufzeit Te 4.137.416,75
bis zu einem Jahr Euro 32.186.00
(Vj. Euro 66.585.59)
- davon aus Steuern: ZUR 13.893,74
{Vj. Euro 31.677.97)
- davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit: Euro 6.652,68
(vj. Euro 0,00)

20.785.537,84 20.213.144,54

Anlage 1.272

Vet EEE TUE LESER NETT TEL ERTETTTETERRTR

eesnearnn

10.

11

ur:

13

14,

15.

16.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt,
vom 01.01.2011 bis 31.12.2011

Erlöse aus Kostensätzen
Umsatzerlöse

Erhöhung oder Verminderung des Bestands an
fertigen Erzeugnissen

Erträge aus der Auflösung des Sondemostens
aus Zuweisungen und Zuschüssen zur
Finanzierung des Anlagevermögens

Sonstige betriebliche Erträge

Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren

b) Aufwendungen für bezogene l.eistungen

„davon für behinderte Werkstattbeschäftigte
Euro 2.386.312,35
iVi. Euro 2.937.138.92

. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
‚Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung
Euro 214.154,31
i.Vj. Euro 235.357,83
Abschreibungen
auf immaterielie Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon aus der Aufzinsung
Euro 78.020,45
i. Vj. Euro 76.178,53
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliche Aufwendungen
Außerordentliches Ergebnis

Sonstige Steuem

Jahresgewinn

Euro

24.699,63
2.973.760,50

3.354.741,14

868.258,47

2011

Geschäftsjahr
Euro

7.496.997 ,18

879.740,36

3.061.654

74.162,27

502.471,35

2.998.460,13

4.220.999,61

259.828,88
778.363,58
118.154,07

94.541,73

722.301,94
233.919,00
-233.919,00

2.424,03

485,958,91

2010

Vonahr
Euro

7.431.917,62

764.181,59

3.800,99

74.162,27

216.090,78

29.477,38
2.951.282,95

2.990.760,33

3.257.666,85

857.544.43

4.125.311,28

262.659,00
774.341,05
131.732,98

95.027,11

373.887,47
59.319,00
59.319,00

1.568,06

313.000,41

Anlage }.3

|
|
|
|
|
|
|
Fi
|

EIGENBETRIEB DARMSTÄDTER WERKSTÄTTEN UND

WOHNEINRICHTUNGEN, DARMSTADT

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss des Eigenbetriebs Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
wurde nach den Vorschriften des Hessischen Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) und des
Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai

2008 erstellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes erfolgte nach den Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften gemäß $ 22 EigBGes i.V.m. $ 267 Abs. 3 HGB.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurden nach den Vorschriften der
88 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert nach dem
Gesamtkostenverfahren erstellt und nach $ 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Vorjahreszahlen sind als
Vergleich beigefügt.

Der Eigenbetrieb dient ausschließlich und unmittelbar mildtätigen Zwecken im Sinne der 88 51 ff. AO
und ist daher steuerbefreit. Einer Bilanzierung von latenten Steuern kommt daher keine Bedeutung zu.

Anlage 1.41]

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:

4. Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen,
bewertet. Die abnutzbaren Anlagegüter werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear

abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter von € 150,00 bis € 1.000,00 werden in einem
Sammelposten in fünf Jahren linear abgeschrieben.

2. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem
am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren
‚Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene \Wertabschläge
vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

3 Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert
bilanziert.

4. Die Bewertung der Kassenbestände sowie _der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu
Nominalwerten.

5. Als Rechnungsabarenzungsposten werden nur Ausgaben ausgewiesen soweit sie
Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen.

6. Die Ermittlung der Personalkostenrückstellungen für Pensionen, Beihilfen und Altersteilzeit
erfolgte durch ein versicherungsmathematisches Gutachten der Schüllermann Consulting GmbH,
Dreieich.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet, der sich nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung ergibt. Dabei wurde das versicherungsmathematische
Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der Richttafen 2005G von Prof. Heubeck
eingesetzt. Als Bewertungsparameter wurden zukünftige Entgeltsteigerungen von 2 % p. a., künftige
Rentensteigerungen von 2 % p.a. und eine Fluktuationsrate von 0 % angenommen.

Die Abzinsung der Pensionsrückstellung erfolgte mit einem Diskontierungssatz von 5,14%, was dem
von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzien sieben Jahre
bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Damit macht der Eigenbetrieb von dem
Wahlrecht nach 8253 Abs. 2 Satz2 HGB Gebrauch, die Rückstellungen für Altersversorgungs-
verpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal abzuzinsen.

Im Geschäftsjahr 2011 wurden gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB TEUR 234 (14/15 des zum
1.1.2010 ermittelten Unterschiedsbetrags) zu den Pensionsrückstellungen zugeführt, nachdem im
Geschäftsjahr 2010 TEUR 17 (1/15 des zum 1.1.2010 ermittelten Unterschiedsbetrags) zu den
Rückstellungen zugeführt wurden. Der Aufwand daraus wurde vollständig im außerordentlichen
Ergebnis gemäß den Übergangsvorschriften des EGHGB erfasst.

Bei der Ermittiung der Beihilferückstellung wurde ebenfalls das versicherungsmathematische
Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Die voraussichtliche Dynamik der Kosten der
Beihilfeleistungen wurde mit 2 % p.a. berücksichtigt. Die Fluktuationsrate wurde mit 0%

angenommen. Der gemäß $ 253 Abs. 2 HGB anzuwendende durchschnittliche Zinssatz für eine
angenommene Laufzeit von 15 Jahren betrug 5,14 %.

Für die Verpflichtung aus der Altersteilzeit wurde eine Rückstellung in Höne des voraussichtlichen

Erfüllungsbetrags gebildet. Die Berechnung erfolgte unter der Annahme der Gehaltssteigerung von

Anlage 1.472

2% p.a. und unter Verwendung der Richttafein 2005G von Prof. Heubeck. Der gemäß $ 253 Abs. 2
HGB anzuwendende durchschnittliche Zinssatz für eine angenommene Laufzeit von 15 Jahren betrug

5,14 %.

7. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen
Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags.

8. \Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

’

9 Der Sonderposten wird linear über die Nutzungsdauer der entsprechenden
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgelöst.

c. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
l. Erläuterung der Bilanz
1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im
Geschäftsjahr sind im Antagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

In den Zugängen der Sachanlagen in Höhe von TEUR 244 sind Zugänge bei Geschäfts- und
Betriebsausstattung im \Vert von TEUR 65 und Zugänge bei Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 146
enthalten. Die Anlagen im Bau betreffen im Wesentlichen die Baumaßnahmen für die Erweiterung der
Zweigwerkstatt Heimstättenweg (Bereich Aktenvernichtung).

2, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind überwiegend Forderungen an
Firmenkunden für Dienstleistungen unserer Werkstattbeschäftigten im Arbeitsbereich enthalten.

Die Forderungen an Kostenträger betreffen im WVesentlichen die Erlöse aus Kostensätzen nach
Bedarfsgruppen, Sozialversicherungsanteile Bund/Land und die Erstattung von Fahrtkosten.

Die Forderungen an die Wissenschaftsstadt Darmstadt‘ andere Eigenbetriebe beinhalten mit
TEUR 282 Forderungen aus der Übernahme der Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen für
Beamte (gemäß Magistratsbeschluss Nr. -417 zu der Vrolage-Nr. 2012/0336). Diese Forderungen

haben eine Restlauzeit von mehr als einem Jahr und werden mit 6% p.a. (Pensionen) bzw. 5,5% p.a.
(Beihilfen) verzinst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit TEUR 82 Taschen- und Kisidergeld der

Bewohner der Kurt-Jahn-Anlage, das treuhänderisch von dem Eigenbetrieb verwaltet wird. Die
sonstigen Verbindlichkeiten enthalten korrespondierend eine Verpflichtung ın gleicher Höhe

Anlage 1473

3. _ Wertpapiere

Die Wertpapiere betreffen einen Teil der kameralen Rücklagen der Wohneinrichtung, der in Form
eines Investmentfonds angelegt ist.

4.  Liquide Mittel

"Die liquiden Mittel beinhalten zum einen das Guthaben bei der Sparkasse Darmstadt sowie das
Tagesgeldkonto in Höhe von insgesamt TEUR 3.577 ({Vj. TEUR 2.934). Die kameralen Rücklagen, die
festverzinslich angelegt sind und von der Stadt Darmstadt verwaltet werden, betragen TEUR 4.591

(Vi. TEUR 4.509).

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit TEUR 334
(Vi. TEUR 379), für Beihilfe TEUR 174 (Vj. TEUR 107), für Rechtsstreitigkeiten TEUR 54
(Vj. TEUR 67) und für Leistungsentgelte TEUR 101 (Vj. TEUR 62).

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ausschließlich Darlehen, die planmäßig
getilgt werden. Die Restlaufzeiten von Darlehen sind aus der nachfolgenden Tabelle ersichtlich.

davon mit einer
Restlaufzeit von davon mit einer
mehr als einem Restlaufzeit von

Jahr bis 5 Jahren | mehr als 5 Jahren

Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten

davon mit einer
Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr

Gesamt

EUR EUR

31.12.2011 706.687,89 | 44.448,29
31.12.2010 750.165,83 | 43.478,04

187.954,02
183.847,36

Alle anderen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Anlage 1.474

474.275,58
322.840,53

Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erlöse aus Kostensätzen von TEUR 7.497 (Vj. TEUR 7.432) beinhalten die nach SGB
abgerechneten Leistungssatzeinnahmen, die auf der Grundlage des Rahmenvertrages und der
Veergütungsvereinbarung nach $ 75 ff SGB XI! mit den Kostenträgern erzielt wurden.

In den Umsatzerlösen von TEUR 880 ({Vj. TEUR 764) sind die Werkstatterlöse und Umsätze aus
Dienstleistungen an verschiedene Kunden im Inland enthalten.

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuschüssen und Zuweisungen zur
Finanzierung des ÄAnlagevermögens wurden in Höhe der Abschreibung der geförderten Anlagegüter

aufgelöst.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 503 (Vj. TEUR 216) beinhalten mit TEUR 282
Erträge für Forderungen aus der Übernahme der Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen für
Beamte sowie mit TEUR84 {Vj. TEUR 88) das Nutzungsentgelt und die Erstattung von
Personalkosten für die Beschäftigten im Musterlager der Fa. Röhm.

Bei dem Materialaufwand von TEUR 2.998 (Vj. TEUR 2.991) handelt es sich einerseits um
Materialien, Transport- und Verpackungskosten zur Ausübung der Dienstleistungen sowie
andererseits um den Aufwand für die behinderten \WVerkstattbeschäftigten.

Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 4.221 (Vj. TEUR 4.125) setzt sich aus Löhnen und
Gehältern von TEUR 3.355 (Vj. TEUR 3.268) sowie sozialen Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung von TEUR 866 (Vj. TEUR 858) zusammen.

Die sonstigen _ betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich Instandhaltungen,
Energiekosten, Müllentsorgung, Verwaltungskostenbeiträge an die Stadt, Kfz-Kosten, Büromaterial,
EDV-, Telefon- und Faxkosten, Versicherungen, etc. Im Jahre 2011 betrugen sie TEUR 778 (Vj.
TEUR 774).

Anlage 1.475

ut. Sonstige Angaben

Aus Leasingverträgen für EDV-Geräte bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 38.

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 55 (Vj. 55) bei Werkstätten und 38 (Vj. 37) bei
Wohneinriehtungen.

Im Berichtsjahr gehörte der Betriebsleilung an:
Frau Martina Preisher, Amtsrälin, ab O1.Juni 2009

Die Bezüge der Betriebsleitung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 54. Ehemalige Mitglieder der
Betriebsleitung erhielten im Geschäftsjahr Bezüge (Pensionen) in Höhe von TEUR 41. Zum
31.12.2011 bestanden für ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung Pensionsrückstellungen in Höhe
von TEUR 551.

Nach $ 12 Werkstätlenverordnung ist der Eigenbetrieb verpflichtet für den Geschäftsbereich
Werkstätten das Arbeitsergebnis zu ermitteln und die Verwendung des Arbeitsergebnisses
festzulegen (vgl. Anlage zum Anhang).

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 10.
Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

!
Leben 26. Oktober 2012

!

N \ ; -
En Werkstätten und Wohneinrichtungen
Reisen 1. Betriebsleiterin

Anlage 1.446

2012/0489

1772 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
12.12.2012 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Darmstädter Werkstätten 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2012/0489 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: EDW - Bilanz per 31.12.2011 / Verwendung des Jahresergebnisses 2011 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 
Vorlage vom: 07.12.2012 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Betriebskommissionsvorlage 10/2012 (Genehmigung des Jahresabschlusses 2011 und die 
Übertragung des Gewinns 2011 auf das Folgejahr 2012) des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten 
und Wohneinrichtungen wird zur Kenntnis genommen und an die Stadtverordnetenversammlung zur 
Beschlussfassung weitergeleitet. 
 
 
 
Anlagen: EDW BK-Vorlage 2012 10  u. JA-2011 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage 2012/0489 vom 07.12.2012   
 
Der Magistrat nimmt den Beschluss der Betriebskommission des EDW vom 22. November 2012, 
bezüglich der Vorlage vom 08. November 2012 (EDW Vorlage 10/2012), zur Kenntnis und leitet die 
Vorlage zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung weiter. 
 
Darmstadt, 07. Dezember 2012 
 
Dezernat V 
 
 
 
Barbara Akdeniz 
Stadträtin

Beratungsverlauf (4)

TOP 17
TOP 31
TOP 6
TOP 582

Orte (2)

  • Schreberweg 2
  • Heimstättenweg 99

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2012/0489
Typ
Magistratsvorlage
Datum
07.12.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00