V/0130/2019
Ratsantrag Nr. 0034/2018 "Münster ist Industriestandort! Gute Arbeitsplätze sichern und neue schaffen - ein Industriekonzept für Münster!" - Fakten, Einschätzungen und Verfahrensvorschläge
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Anlage 2 zur Vorlage 130-2019
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Anlage 2 zur Vorlage V/0130/2019 – Seite 1 Anlage 2 zur Vorlage V/0130/2019 – Seite 2
Beschlussvorlage
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V/0130/2019 V/0130/2019 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Ratsantrag der SPD-Fraktion Nr. A-R/0034/2018 "Münster ist Industriestandort! Gute Arbeitsplätze sichern und neue schaffen - ein Industriekonzept für Münster!" - Fakten, Einschätzungen und Verfahrensvorschläge Beratungsfolge 03.04.2019 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die zu den einzelnen Antragsanliegen dargestellten Fakten, Einschätzungen und Ve r- fahrensvorschläge werden zur Kenntnis genommen. 2. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmt zu, dass die unter Punkt 1.3 der Begründung vorgeschlagene Veranstaltung „Forum Industrie“ von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) durchgeführt wird. Die Verwaltung wird beauftragt, über die Ergebnisse zu berichten. 3. Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt zur Kenntnis, dass die unter Punkt 1.4 der B e- gründung dargestellten jährlichen Gesprächen der Industriegemeinschaft Münster mit Verwaltung und WFM als Instrument einer strukturierten Kommunikation zwischen I n- dustrie und Stadt Münster durchgeführt werden. 4. Der Antrag Nr. A-R/0034/2018 ist mit der Beschlussfassung zu dieser Vorlage erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Keine Amt für Finanzen und Beteiligungen 21.03.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Haubner Telefon: 492 20 32 HaubnerG@stadt- muenster.de - 2 - V/0130/2019 Begründung: Mit dem in der Anlage 1 beigefügten Antrag an den Rat Nr. 0034/2018 „Münster ist Industri e- standort! Gute Arbeitsplätze sichern und neue schaffen – ein Industriekonzept für Münster!“ wurden für einen Beschluss an den Rat drei Themenbereiche benannt und in den Antragsanli e- gen ausdifferenziert. Mit dieser Vorlage werden zu einzelnen Antragsanliegen die erbetenen Fakten dargestellt, werden Einschätzungen aus fachlicher Sicht insbesondere der WFM gegeben, wird für einen Teil der Antragsanliegen ein Verfahrensvorschlag unterbreitet. 1. Industriekonzept für Münster 2025 - moderne Industriepolitik der Stadt Münster 1.1 Bestandsanalyse – Fakten Industrieunternehmen sind Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes, soweit sie nicht dem Handwerk oder den Branchen Energieversorgung, Wasserversorgung oder Baugewerbe zugeordnet sind. Dieser Definition folgend, arbeiten in Münster 8,3 % al- ler sozialversicheru ngspflichtig Beschäftigten in der Industrie. Dies entspricht rund 14.000 Arbeitsplätzen, einem Wert, der in keiner anderen Stadt des IHK - Kammerbezirks höher ist. Somit ist die Industrie trotz der starken Dienstleistungsor i- entierung Münsters ein sehr releva nter Wirtschaftsbereich. Mit 35 % ist der Beschä f- tigtenanteil in der Chemie am höchsten, gefolgt von der Nahrungs- und Genussmittel- industrie (15 %) und dem Maschinenbau (14 %) (vgl. Abb. 1). Abb. 1: SVP-Beschäftigte der Industrie in Münster nach Wirtschaftsabteilung (Quelle: Agentur für Arbeit) Zu Ende des Jahres 2017 waren in Münster 377 Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet, davon 111 als Kleingewerbetreibende. Die zahlenmäßig am stärksten vertretenen Branchen sind mit je 12 % die Metall - sowie die Nahrungs- und - 3 - V/0130/2019 Futtermittelindustrie. 9 % aller Unternehmen sind dem Druckgewerbe und der Verviel- fältigung zuzuordnen (vgl. Abb. 2). Abb. 2: Industriebeschäftigte in Münster nach Wirtschaftsabteilung (Quelle: Agentur für Arbeit) 1.2 Flächen – Fakten Die Handlungsfähigkeit Münsters als Standort, an dem Industrieunternehmen wil l- kommen sind, setzt die Verfügbarkeit von Industrie - und Gewerbeflächen voraus. In Abb. 3 sind die Nachfragen und Verkäufe von Industrie - und Gewerbeflächen der Jahre 2008 bis 2017 notiert. Danach verzeichnete die WFM durchschnittlich 31 A n- fragen pro Jahr. Daraus entstanden jahresdurchschnittlich rund fünf Verkäufe von Flächen, die im Eigentum der WFM oder der Gewerbepark Münster -Loddenheide GmbH standen. Das Volumen betrug p.a. rund drei Hektar. Nachfrage und Verkäufe von Industrie- und Gewerbeflächen in Münster Jahr Zahl der Anfragen Fläche in 1.000 m² Zahl der Verkäufe Fläche in 1.000 m² 2008 29 176 5 46,2 2009 31 390 3 10,0 2010 36 290 1 41,0 2011 52 622 7 57,3 2012 33 314 6 62,7 2013 19 122 2 0,8 2014 21 82 3 0,8 2015 29 241 5 17,1 2016 32 99,9 5 45,1 2017 32 131,4 9 55,9 Gesamt 314 2.468,3 46 336,9 Schnitt 31,4 246,83 4,6 33,7 - 4 - V/0130/2019 Abb. 3: Nachfrage und Verkäufe von Industrie- und Gewerbeflächen in Münster (Quelle: WFM) Speziell für die Industrie stehen im Flächenportfolio der WFM derzeit 27 ha zur Verfü- gung. Davon entfallen 14,8 ha auf das Industriegebiet Hessenweg und 12,2 ha auf den Hansa-BusinessPark. Von den 27 ha sind bereits 17,3 ha durch Optionen oder konkrete Planungen gebunden ( s. Anlage 2 – Karte 1 bis 3 ). Das Gewerbefläche n- entwicklungskonzept, verabschiedet vom Rat der Stadt Münster am 14.12.2016 (Vo r- lage Nr. V/0723/2016), erö rtert ausführlich die künftigen Flächenbedarfe. Auf Grun d- lage der Erfahrungswerte im Rahmen des langjährigen Monitorings ist von einem jährlichen Flächenbedarf von 10 ha auszugehen, davon 7 – 8 ha für „Gesamtstädt i- sches Gewerbe“ mit der Eignung für GI-Ausweisungen. Das Modell zur Sicherstellung eines ausreichenden Flächenangebots sieht eine permanente Verfügbarkeit des 5 - fachen Jahresbedarfs vor. Dies führt im Ergebnis zu ca. 35 -40 ha an Flächen, die auch für Industrieunternehmen geeignet sind. 1.3 Rahmenbedingungen – Verfahrensvorschlag Als Wirtschaftsstandort mit einer ausgeprägten Dienstleistungsorientierung ist Mün s- ter in hohem Maße daran interessiert, den sekundären Sektor zu stärken. Dies setzt u.a. die Verfügbarkeit von Flächen, den Zugang zu Fachkräften, eine geeignete Infra- struktur, eine leistungsfähige Verkehrsanbindung und gut funktionierende Netzwerke für die Industrie voraus. Es wird vorgeschlagen, mit der IHK Nord Westfalen, der I n- dustriegemeinschaft Münster (IGM) und weiteren Vertreter n von Industrieunterne h- men in einen strukturierten Dialog zu treten. Im neuen Veranstaltungsformat „Forum Industrie“ sollen Lösungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Indust- rie erarbeitet werden. Das „Forum Industrie“ wird zudem als geeigneter Rahmen an- gesehen, die im Ratsantrag genannten Punkte „Wettbewerbsfähigkeit“, „Kooperation mit angrenzenden Kreisen“, „Zusammenarbeit mit Hochschulen“, „Kooperation von Unternehmen und Schulen“, „Stärkung der Akzeptanz“ sowie „Industrie 4.0“ zu bea r- beiten. 1.4 Neuansiedlung von (international agierenden) Industrieunternehmen - Verfahrensvor- schlag Der „Markt“ von nationalen oder internationalen Neuansiedlungen, insbesondere aus dem industriellen Bereich, ist vergleichsweise klein. Zudem zieht es den überwiege n- den Teil dieser Neuansiedlungen innerhalb Deutschlands in Fördergebiete oder in A - Standorte, zu denen Münster jeweils nicht zählt. Wenn es dennoch entsprechende Anfragen zu Neuansiedlungen (z.B. auch aus den Niederlanden) gibt, greift die WFM diese auf und unterstützt die Ansiedlungsvorhaben proaktiv. Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen geprüft, mit denen z.B. über entsprechende Netzwerke aktive in- ternationale Werbung für Industrieansiedlungen erfolgen können. Für eine darüber hinausgehende aktive Akquise hingegen wären erhebliche Finanz- und Personalres- sourcen notwendig. Die derzeitige Strategie der WFM bestehend aus Bestandsen t- wicklung sowie aktiver Unterstützung von anfragenden Unternehmen funktioniert e r- folgreich: Auf diesem Weg konnten in den vergangenen fünf Jahren drei Industrieu n- ternehmen mit ca. 120 Arbeitsplätzen neu gewonnen werden. WFM -Projekte der Be- standsentwicklung von Industrieunternehmen führten in den vergangenen fünf Jahren zur Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplät ze im Umfang von gut 1.000. Es wird empfohlen, in der A usrichtung der WFM bei Neuansiedlungen den bisherigen Weg fortzusetzen. - 5 - V/0130/2019 1.5 Verbesserung des Austauschs – Verfahrensvorschlag In Abstimmung mit dem Vorstand der IGM wird vorgeschlagen, einmal pro Jahr ein Treffen der Geschäftsführungen der in der IGM organisierten Unternehmen mit den relevanten Vertretern der Verwaltung sowie der WFM durchzuführen. Diese Vera n- staltung dient dem Aufbau sowie der Pflege einer „strukturierten Kommunikation“ zwi- schen Indust rie und Stadt Münster. Darüber hinaus wird empfohlen, dass der Au f- sichtsrat der WFM einmal pro Jahr bei einem Industrieunternehmen seine Sitzung durchführt. 2. Moratorium für den zweckfremden Verkauf von Industriegrundstücken - Einschätzung Eigentümerin von Industriegrundstücken in der kommunalen Familie ist im Wesentl i- chen die WFM. Ihre Grundstücke befinden sich am Hessenweg und im Hansa - BusinessPark. Von den 27 ha GI -Fläche sind bereits knapp zwei Drittel durch Rese r- vierungen für konkrete Vorhaben gebunden. Der Knappheit des Flächenangebots ge- schuldet, trägt der Aufsichtsrat der WFM schon seit Jahren dafür Sorge, dass Indus t- riegrundstücke grundsätzlich nur an Industrieunternehmen zu vergeben sind. Diese Haltung wird von der WFM gelebt und setzt bereits das um, was im Ratsantrag als „Moratorium für den zweckfremden Verkauf von Industriegrundstücken“ gefordert wird. 3. Industriebeauftragter der Stadt Münster – Einschätzung Die erfolgreiche Förderung industrieller Belange und die Chance auf Wachstum - zu- mindest aber auf Sicherung - industrieller Arbeitsplätze setzt gut organisierte Prozes- se der Beratung in Wirtschaftsförderung und Verwaltung voraus. Daher ist die Ve r- fügbarkeit eines zentralen Ansprechpartners für alle Fragen der industriellen Stru k- turpolitik von entscheidender Bedeutung. Da diese Prozessoptimierung für die Bela n- ge auch der anderen Branchen (Handwerk, Dienstleistung, Handel, Technologie) elementar ist, hat die WFM in ihrer internen Struktur frühzeitig eine Spartenorganis a- tion eingeführt. Somit ve rfügt die WFM bereits über einen Kundenberater „Industrie“, der einem „Industriebeauftragten der Stadt Münster“ nahe kommt. Dieser Kundenb e- rater arbeitet hinsichtlich der relevanten Industriebelange eng mit der Stadtverwaltung (z.B. bei planungs - und bauor dnungsrechtlichen Belangen) zusammen, u.a. durch seine regelmäßige Teilnahme am „Jour Fixe“ mit den relevanten Ämtern. Die hohe Akzeptanz der Industriekunden für den „Industriebeauftragten“ der WFM bringen auch die Ergebnisse der Kundenzufriedenheitsanalys e der Jahre 2014 bis 2018 zum Ausdruck. Danach lag die Zufriedenheit mit der Hilfe des Kundenberaters „Industrie“ in den zurückliegenden Jahren zwischen 1,4 und 2,0 im „Schulnotensystem“. Die Weiterempfehlungsquote betrug im selben Zeitraum zwischen 82 % u nd 100 %. Mit dieser professionellen personellen Ausstattung wird das Antragsanliegen „Industri e- beauftragter der Stadt Münster“ als bereits erfüllt angesehen. Bei Umsetzung der z u- sätzlichen Einrichtung der unter 1.5 genannten jährlichen Gespräche wäre zude m ei- ne unmittelbare strukturierte Verzahnung der Industrievertreter mit den relevanten Ämtern der Verwaltung gewährleistet. i.V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer - 6 - V/0130/2019 Anlagen Anlage 1: Antrag an den Rat Nr. A-R/0034/2018 „Münster ist Industriestandort! Gute Arbeitsplätze sichern und neue schaffen – ein Industriekonzept für Münster!“ Anlage 2: Karten Industriegebiet Hessenweg Teil 1 und 2 sowie HansabusinessPark
Anlage 1 zur Vorlage 130-2019
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Antrag an den Rat Nr . : A-R/0034/2018
SPD-Fraktion
im Rat der Stadt Münster
Bahnhofstraße 9
48143 Münster
Tel. (0251) 45 314
Fax (0251) 511 750
www.spd-muenster.de
Münster ist Industriestandort!
Gute Arbeitsplätze sichern und neue
schaffen – ein Industriekonzept für Münster!
Ratsantrag
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, unter Beteiligung von Wirtschaft, Gewerkschaften, Poli-
tik und relevanten gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren, ein „Industriekonzept für
Münster 2025“ zu erstellen. Dieses Konzept dient als Grundlage für eine moderne In-
dustriepolitik der Stadt Münster.
Thematisch soll sich das Konzept mit nachfolgenden Punkten auseinandersetzen und
Handlungsleitsätze für Verwaltung, Politik und gesellschaftlichen Partner aufzeigen:
• Bestandsanalyse: Welche Industrieunternehmen gibt es in Münster, welcher Branche
sind sie zuzuordnen, welche Struktur und Größe haben sie?
• Welche Flächen stehen für die Industrie zur Verfügung, welche Bedarfe bestehen in den
kommenden Jahren?
• Wie können die Rahmenbedingungen für die Industrie verbessert werden? Welche spe-
ziellen Anforderungen an die Infrastruktur / Verkehrsanbindung hat Industrie in Müns-
ter?
• Was können Verwaltung und Politik beitragen, um die Wettbewerbsfähigkeit der In-
dustrie zu verbessern?
• Welche Potentiale bestehen in der Kooperation mit den angrenzenden Kreisen im
Münsterland?
• Kann die bisher gute Zusammenarbeit von Hochschulen und Industrie weiter ausgebaut
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Anlage 1 zur Vorlage 130/2019
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werden?
• Wie kann die Kooperation von Unternehmen und Schulen, vor allem unter dem Ge-
sichtspunkt der Fachkräftebindung, verbessert und unterstützt werden?
• Wie kann die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für die Industrie noch weiter ge-
stärkt werden?
• Welchen Beitrag kann die Stadt hinsichtlich der Heraus forderungen und Chancen einer
Industrie 4.0 in Münster leisten?
• Besteht die Möglichkeit, weitere Industrieunternehmen in Münster anzusiedeln ?
• Wie können dabei insbesondere international agierende Unternehmen für den Standort
Münster gewonnen werden? Inwiefern können diese Indus trieunternehmen durch eine
international gut aufgestellte Wirtschaftsförderung unterstützt werden?
• Wie kann der Austausch von Politik, Verwaltung, Industrie und Öffentlichkeit verbessert
werden?
2. Münster ist Industriestandort. Um die Entwicklung der Industrieunternehmen und den
Erhalt und Ausbau der Arbeitsplätze sicherzustellen, beschließt der Rat der Stadt Münster
bis zur Fertigstellung eines Industriekonzeptes ein Mo ratorium für den zweckfremden
Verkauf von Industriegrundstücken, die sich im Besitz der Stadt Münster oder einer ihrer
Tochtergesellschaften befinden.
3. Die Stadt Münster entwickelt gemeinsam mit der Wirtsch aftsförderung Münster eine
zentrale Stelle des/der „Industriebeauftragten der Stadt Münster“ mit dem Ziel, den In-
dustrieunternehmen eine/n konkreten Ansprechpartner/in f ür planungsrechtliche oder
andere kommunale Fragestellungen anzubieten.
Begründung :
In der öffentlichen Wahrnehmung ist Münster die Stadt der Hochschulen, der Verwaltung und
der Dienstleister. Münster ist aber auch Industriestadt! Die Industrie in Münster ist ein wichti-
ger Baustein der Wirtschaft unserer Stadt. Sie ist Ausg angspunkt für die wirtschaftliche Wert-
schöpfungskette und bietet rund 13.000 Arbeitnehmerinn en und Arbeitnehmern gute und si-
chere Arbeitsplätze. Weitere 7.000 Menschen arbeiten in anderen Bereichen des produzierenden
Gewerbes.
3
Münster hat heute mehr Beschäftige im Industriesektor als bekannte Industriestädte im Ruhrge-
biet, wie z. B. Gelsenkirchen.
Die Industriegemeinschaft Münster beziffert die Bruttow ertschöpfung der Industrie in Münster
mit ca. 1 Mrd. Euro.
Wir bekennen uns zu diesen Unternehmen und wollen ihn en mit einem Industriekonzept für
Münster den öffentlichen Rahmen für ihre Entwicklung und Bestandssicherung aufzeigen.
Es gibt keine gesteuerte Industriepolitik in der Stadt . Die Themen der Industrie betreffen die
Planungs-, Verkehrs- und Umweltpolitik sowie die Akti vitäten der Wirtschaftsförderung. Darum
setzen wir uns für ein Industriekonzept ein, welches k ooperativ mit allen gesellschaftlichen Ak-
teurinnen und Akteuren erarbeitet wird.
Ziel ist es, gute Arbeitsplätze in Münster zu sichern und weitere zu schaffen, die Kooperation mit
den angrenzenden Kommunen im Münsterland auszubauen u nd Entwicklungspotentiale für die
Unternehmen aufzuzeigen.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Fraktion im Rat der Stadt Münster
Dr. Michael Jung Stephan Brinktrine Doris Feldmann
Philipp Hagemann Marius Herwig Dr. Cornelia Jäger
Mathias Kersting Michael Kleyboldt Marianne Koch
Katharina Köhnke Thomas Kollmann Gaby Kubig-Stel tig
Hedwig Liekefedt Anne Schulze Wintzler Petra Seyf ferth
Ludger Steinmann Beate Vilhjalmsson Robert von Ol berg
Maria Winkel
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Bahnhofstraße 9
- Hessenweg
- Loddenheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0130/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.02.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37