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AN/1073/2025

Antrag zur Neubenennung "Marlis-Bredehorst-Platz"

Parteilos Antrag nach § 3 14.07.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 28.08.2025, TOP 2.2

Parteilos Antrag nach § 3

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Anlage 2 - 18_Sitzung_der_Stadtarbeitsgemeinschaft_Queerpolitik_20250523_TOP_OE_3_3_Nachtrag_14_05_2025_T_1

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Anlage 3, Auszug aus der Niederschrift StadtAG Queerpolitik 23.05.2025 zu TOP 3.3

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Parteilos Antrag nach § 3

3713 Zeichen

Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin  
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren  
z.Hd. Thomas Krämer  
Geschäftsführung Ausschuss für Soziales, Senio-
rinnen und Senioren  
Geschäftsführung Unterausschuss Wohnen  
Kalk Karree  
Ottmar-Pohl-Platz 1  
51013 Köln 
 
 
 
 
Inge Linne  
Sachkundige Einwohner*in, Stadt AG Queerpolitik 
Im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und  
Senioren 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 14.07.2025 
 
AN/1073/2025 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 28.08.2025 
 
Antrag zur Neubenennung "Marlis-Bredehorst-Platz" 
Als Sachkundige Einwohner*in der Stadt AG Queerpolitik übernehme ich den Antrag des rubicon 
e.V. und beantrage im Sozialausschuss der Stadt Köln am 28. August 2025, folgenden Beschluss 
zu fassen:  
 
Beschluss:  
Der Sozialausschuss der Stadt Köln mit seinen stimmberechtigten Vertreter*innen unterstützt die 
Bürger*inneneingabe, mit Bestätigungsdatum vom 09.04.2025, an die Bezirksvertretung Innenstadt, 
den freien Platz vor dem Kartäuserwall 7-13 nach Marlis Bredehorst zu benennen ausdrücklich und 
empfiehlt der BV1, die Benennung zeitnah umzusetzen.  
 
 
Begründung Zum fünften Jahrestag von Marlis Bredehorst, * 03. September 1956 in Hamburg und 
† am 11. Oktober 2020 in Köln, soll nach ihr ein Platz in der Kölner Südstadt benannt werden in 
Nähe ihres Wohnorts und des ehemaligen SCHULZ, dem Kölner Schwulen- und Lesbenzentrum. 
Der Platz spiegelt einen wichtigen Teil ihrer familiären und gesellschaftspolitischen Aktivitäten.  
Marlis Bredehorst, Juristin, Diplom-Soziologin, war eine feministische, offen lesbische Politikerin und 
Verwaltungsfachfrau. In Köln hat sie viele Spuren hinterlassen. 2003 wählte der Rat der Stadt Köln 
Marlis Bredehorst zur Beigeordneten. Sieben Jahre leitete sie das Dezernat für Soziales, Gesund-
heit, Integration und Umwelt. Als starke Streiterin für soziale Politik und Frauenrechte engagierte sie 
sich für zahlreiche Kölner Frauenprojekte (u.a. Frauen gegen Erwerbslosigkeit) und setzte sich für 
LSBT- Projekte wie das rubicon e.V. und das bundesweit erste lesbisch-schwule Wohnprojekt villa 
anders ein. Ihre Verpartnerung mit der protestantischen Pfarrerin Eli Wolf und die gemeinsame Ent-
scheidung zur Gründung einer Regenbogenfamilie waren vorbildlich für Diversität und den Kampf 
um gleiche Rechte.  
Marlis Bredehorst setzte sich früh und sehr engagiert für die "Ehe für alle" ein. "Es hat sich was ge-
ändert", sagte sie zuletzt. "Es macht mich stolz, dass meine Frau und ich und unsere Kinder Teil da-
von sind." (Quelle Pressemitteilung der Stadt Köln).

- 2 - 
 
Marlis Bredehorst hat, wie es Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Nachruf ausdrückt, die 
Fenster weit aufgestoßen. Sie hat die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 
initiiert, die Stelle eines Behindertenbeauftragten geschaffen, den Runden Tisch für Flüchtlingsfra-
gen eingerichtet und unter Beteiligung von rund 300 Fachpolitiker*innen und Vertreter*innen von 
Religionsgemeinschaften und Trägern der freien Wohlfahrtspflege das Konzept zur Stärkung der in-
tegrativen Stadtgesellschaft erarbeitet. (Quelle: https://www.stadtrevue.de/artikel-archiv/artikelar-
chiv/06739-die-fenster-weit-aufgestossen/)  
Mit diesem Antrag unterstütze als Sachkundige Einwohner*in der Stadt AG Queerpolitik, den der 
Bezirksvertretung Innenstadt vorliegenden Antrag ausdrücklich, den zentral gelegenen Platz nach 
Marlis Bredehorst zu benennen und sie als außerordentliche Kämpferin für soziale Gerechtigkeit, 
Inklusion, Frauenrechte und Gleichberechtigung von LSBTIQ zu würdigen.  
 
Mit freundlichen Grüßen  
Inge Linne

Anlage 2 - 18_Sitzung_der_Stadtarbeitsgemeinschaft_Queerpolitik_20250523_TOP_OE_3_3_Nachtrag_14_05_2025_T_1

3607 Zeichen

rubicon e. V. – Rubensstr. 8 - 10 – 50676 Köln 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
Vorsitzende der StadtAG Queerpolitik 
 
Stadt Köln, Geschäftsstelle StadtAG Queerpolitik 
Fachstelle LSBTI im Amt für Integration und Vielfalt 
 
 
 
 
 
 
 
Antrag zur Neubenennung "Marlis-Bredehorst-Platz"  
 
Zur Sitzung am 23.05.2025 
 
Beschluss 
Die StadtAG Queerpoltik mit ihren Vertreter_innen aus unterschiedlichen Vereinen, Strukturen und 
Initiativen der vielfältigen queeren Community in Köln unterstützt die Bürger*inneneingabe, mit 
Bestätigungsdatum vom 9.4.25, an die Bezirksvertretung Innenstadt, den freien Platz vor dem 
Kartäuserwall 7-13 nach Marlis Bredehorst zu benennen ausdrücklich und empfiehlt der BV1, die 
Benennung zeitnah umzusetzen. 
 
Begründung 
Zum fünften Jahrestag von Marlis Bredehorst, * 03. September 1956 in Hamburg und † am 11. 
Oktober 2020 in Köln, soll nach ihr ein Platz in der Kölner Südstadt benannt werden in Nähe ihres 
Wohnorts und des ehemaligen SCHULZ, dem Kölner Schwulen- und Lesbenzentrum. Der Platz spiegelt 
einen wichtigen Teil ihrer familiären und gesellschaftspolitischen Aktivitäten.  
 
Marlis Bredehorst, Juristin, Diplom-Soziologin, war eine feministische, offen lesbische Politikerin und 
Verwaltungsfachfrau. In Köln hat sie viele Spuren hinterlassen. 2003 wählte der Rat der Stadt Köln 
Marlis Bredehorst zur Beigeordneten. Sieben Jahre leitete sie das Dezernat für Soziales, Gesundheit, 
Integration und Umwelt. Als starke Streiterin für soziale Politik und Frauenrechte engagierte sie sich für 
zahlreiche Kölner Frauenprojekte (u.a. Frauen gegen Erwerbslosigkeit) und setzte sich für LSBT-
Projekte wie das rubicon und das bundesweit erste lesbisch-schwule Wohnprojekt villa anders ein. Ihre 
Verpartnerung mit der protestantischen Pfarrerin Eli Wolf und die gemeinsame Entscheidung zur 
Gründung einer Regenbogenfamilie waren vorbildlich für Diversität und den Kampf um gleiche Rechte.  
 
Marlis Bredehorst setzte sich früh und sehr engagiert für die "Ehe für alle" ein. "Es hat sich was 
geändert", sagte sie zuletzt. "Es macht mich stolz, dass meine Frau und ich und unsere Kinder Teil 
davon sind." (Quelle Pressemitteilung der Stadt Köln).  
rubicon e. V. 
Mike Nienhaus 
Rubensstr. 8-10 
50676 Köln 
 
tel ++49-(0)221 - 27 66 999-39 
fax ++49-(0)221 - 27 66 999-99 
 
meike.nienhaus@rubicon-koeln.de 
www.rubicon-koeln.de 
 
Bank- und Spendenkonto:  
Bank für Sozialwirtschaft 
IBAN DE46 3702 0500 0007 0093 00 
BIC BFSWDE33XXX 
 
 
Köln, 13. Mai 2025

Marlis Bredehorst hat, wie es Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Nachruf ausdrückt, die 
Fenster weit aufgestoßen. Sie hat die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 
initiiert, die Stelle eines Behindertenbeauftragten geschaffen, den Runden Tisch für Flüchtlingsfragen 
eingerichtet und unter Beteiligung von rund 300 Fachpolitiker*innen und Vertreter*innen von 
Religionsgemeinschaften und Trägern der freien Wohlfahrtspflege das Konzept zur Stärkung der 
integrativen Stadtgesellschaft erarbeitet. (Quelle: https://www.stadtrevue.de/artikel-
archiv/artikelarchiv/06739-die-fenster-weit-aufgestossen/)  
 
Mit diesem Antrag unterstützt die Stadt AG Queerpolitik den der Bezirksvertretung Innenstadt 
vorliegenden Antrag ausdrücklich, den zentral gelegenen Platz nach Marlis Bredehorst zu benennen 
und sie als außerordentliche Kämpferin für soziale Gerechtigkeit, Inklusion, Frauenrechte und 
Gleichberechtigung von LSBTIQ zu würdigen. 
 
Antragsteller_in 
Mike Nienhaus, stimmberechtigtes Mitglied der StadtAG Queerpolitik als Vertretung rubicon e. V.

Anlage 3, Auszug aus der Niederschrift StadtAG Queerpolitik 23.05.2025 zu TOP 3.3

1282 Zeichen

Geschäftsführung  
Stadtarbeitsgemeinschaft 
Queerpolitik 
Jesse Hilverling 
Telefon:  (0221) 221 21087 
E-Mail: jesse.hilverling@stadt-koeln.de 
Datum: 26.08.2025 
Auszug 
aus der Niederschrift der 18. Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft 
Queerpolitik vom 23.05.2025 
öffentlich 
3.3 Antrag zur Neubenennung "Marlis-Bredehorst-Platz"  
hier: Antrag von Mike Nienhaus (rubicon e.V.) 
 
OB Henriette Reker erklärt, sie habe mit dem Dezernenten des Amtes für Liegenschaf-
ten, Vermessung und Kataster vereinbart, bei der Suche nach einem geeigneten Platz 
zu helfen. Sie unterstütze den Antrag sehr und es sei ihr ein persönliches Anliegen, 
dass die Umsetzung 2025 gelinge. 
 
Mike Nienhaus stellt den Antrag kurz vor und dankt für die Unterstützung der Oberbür-
germeisterin. 
 
Beschluss 
Die StadtAG Queerpolitik mit ihren Vertreter*innen aus unterschiedlichen Vereinen, 
Strukturen und Initiativen der vielfältigen queeren Community in Köln unterstützt die 
Bürger*inneneingabe, mit Bestätigungsdatum vom 9.4.25, an die Bezirksvertretung In-
nenstadt, den freien Platz vor dem Kartäuserwall 7-13 nach Marlis Bredehorst zu be-
nennen ausdrücklich und empfiehlt der BV1, die Benennung zeitnah umzusetzen. 
 
 
Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt 
 
Anlage 3 zu AN/1073/2025

Beratungsverlauf (1)

28.08.2025 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 2.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1073/2025
Typ
Parteilos Antrag nach § 3
Datum
14.07.2025
Erstellt
14.07.2025 13:44