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Sonderprogramm NRW "Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen" - Anträge zum Verfügungsfonds

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 3424/2016 vom 21.12.2017

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  • Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle 50/2 Vorlagen-Nummer 3424/2016 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Sonderprogramm NRW "Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen" - Anträge zum Verfügungsfonds Beschlussorgan Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschließt in Einzelabstimmung die Umsetzung der 7 beantragten Maßnahmen aus dem Verfügungsfonds im Rahmen des Sonderprogramms NRW „Hilfen im Städte- bau zur Integration von Flüchtlingen“. Zur Finanzierung der beantragten Maßnahmen stehen entsprechende Mittel im Teilplan 0507 Betrieb, Unterhaltung und Förderung von Bürgerhäusern und –zentren bei Teilplanzeile 15 Trans- feraufwendungen ab 2016 zur Verfügung. Antragsteller Projekt Zeitraum Betrag Eingang Entscheidung ja nein Antrag 1** Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. Kochen 2016 - 2018 2.309,87 € 26.09.2016 Antrag 2** Bürgerzentrum Ehrenfelde e.V. Nähen 2016 - 2018 2.233,50 € 26.09.2016 Antrag 3* Art Asyl e.V. Kunstthe- rapie 2016 - 2018 1.775,00 € 28.09.2016 Antrag 4* Über den Teller- rand e.V. Kochen 2016 - 2018 2.400,00 € 29.09.2016 Antrag 5** Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. Ankom- menstreff- punkt 2016 - 2018 2.400,00 € 29.09.2016 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 07.11.2016 2 Antrag 6* Hanna Verbrüg- gen und Rosi Loos Pimp me up – Krea- tivität schafft Lebens- freude 2016 - 2017 2.250,00 € 12.10.2016 Antrag 7* Willkommen in Ehrenfeld c/o Kölner Apell gegen Rassismus e.V. Winterfest 2016 2.378,22 € 13.10.2016 *Für 2016 stehen im Haushalt 9.000 € zur Verfügung. Die obigen Vereine erhalten das Geld vorab in 2016 (Ge- samtsumme: 8.803,22 €). **Das Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. erhält das Geld nach Beendigung der Maßnahme in 2017/2018. Entspre- chende Fördermittel stehen im Haushalt zur Verfügung. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 8.803,22 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 80 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2017 ff a) Personalaufwendungen 6.943,37 € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Der Rat hat am 15.03.2016 den Antrag zum Sonderprogramm NRW „Hilfen im Städtebau zur Integra- tion von Flüchtlingen“ beschlossen. Auf der Grundlage des Zuwendungsbescheides Nr.:05/20/16 in Höhe von 1.884.800 € vom 08.04.2016 der Bezirksregierung Köln hat die Verwaltung begonnen, die beantragten Maßnahmen für das Bürgerzentrum Ehrenfeld umzusetzen. Neben den baulichen Maßnahmen ist für die Dauer der Projektphase (Ende 2018) ein Quartiersma- nagement eingerichtet worden. Der Trägerverein hat die dafür vorgesehene Fachkraft zum 01.07.2016 eingestellt. Mit dem Quartiersmanagement ist die Einrichtung eines Verfügungsfonds in Höhe von 33.000 € für die Projektlaufzeit verbunden. Mit diesem Fonds werden kleinteilige soziale Projekte und Aktivitäten gefördert. Alle im Stadtbezirk Ehrenfeld tätigen Einrichtungen, Vereine, Bewohnergruppen, einzelne engagierte Bewohner/innen und sonstige Institutionen haben die Möglichkeit, mit ihren Ideen, Aktio- nen und Projekten an der Umsetzung der Zielsetzung des Sonderprogramms aktiv mitzuwirken und Fördermittel aus dem Verfügungsfonds zu beantragen. Auf Grundlage der von der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 12.09.2016 beschlossenen kommunalen Richtlinie liegen nun 7 Anträge vor (s. Anlagen). Diese sind inhaltlich und fördertechnisch vom Quar- tiersmanagement und der Verwaltung geprüft worden. Die Verwaltung befürwortet die Umsetzung der eingereichten Anträge und bittet die Bezirksvertretung gemäß der Beschlussvorlage 0611/2016 vom 15.03.2016 einzeln über die Anträge zu entscheiden. Zur Finanzierung der beantragten Maßnahmen stehen entsprechende Mittel im Teilplan 0507 Betrieb, Unterhaltung und Förderung von Bürgerhäusern und –zentren bei Teilplanzeile 15 Trans- feraufwendungen ab 2016 zur Verfügung. 4 Anlagen
  • VF-Antrag 2016 Über den Tellerrand kochen

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    Anlage zur Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds Sonderprogramm NRW „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ Antrag auf Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds An Bürgerzentrum Ehrenfeld Quartiersmanagement Landesprogramm NRW Venloer Str. 429 Über den Tellerrand kochen e.V. 50825 Köln Marie-Therese Spinneken Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person) DE Ansprechpartnerin/Ansprechpartner Projektbezeichnung Gemeinschaftliches Kochen mit Flüchtlingen und Beheimateten in Köln Ehrenfeld Projektbeginn und -ende* 01/2017 —- 31.12.2017 (* siehe wichtiger Hinweis am Ende) Beschreibung der Maßnahme Über den Tellerrand kochen gestaltet eine gemeinsame Zukunft aus Geflüchteten und Beheimateten und macht Integration zu einem nachhaltigen Prozess, an dem alle Gesellschaftsgruppen aus eigenem Interesse teilhaben. Mit dem Kochen, als eines der meist akzeptierten Medien des kulturellen Austausches, gelingt es uns, das Thema Asyl aus einer neuen, positiven Perspektive zu beleuchten und Barrieren zu senken. Ziele der beantragten Maßnahme Kernpunkt des Angebotes ist das gemeinschaftliche Erleben und Schaffens von Bewohnern und Geflüchteten. Durch die gemeinsame Aktivität des Kochens wird interkulturelles Lernen für beide Seiten ermöglicht. In Köln, insbesondere in Ehrenfeld, Beheimatete Zielgruppe Nutzen der beantragten Maßnahme Stärkung der Beziehung von Geflüchteten zur bereits hier Lebenden, Aufbau eines gegenseitigen Verständnisses und Schaffen von Erfolgen und schönen Erlebnissen im Warteprozess des Asylverfahrens. Auswirkungen auf die Zielsetzung „Integration von Flüchtlingen“ und Nachhaltigkeit der Maßnahme Wir von Über den Tellerrand glauben an eine Welt, die bestimmt wird von sozialem Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und Offenheit gegenüber Vielfalt. Es ist unsere Überzeugung, dass alle Menschen mit ihren individuellen Stärken und Fähigkeiten zu einer Gesellschaft beitragen können, in der sich alle auf Augenhöhe begegnen. Wir befähigen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung durch e Bewusstseinsschaffung für Gestaltungsmöglichkeiten in der Gesellschaft e Befähigung zum Aufbau interkultureller Communities oe Aufbau von Netzwerken zwischen Engagierten dazu, gemeinsam eine Gesellschaft zu fördern, in der jeder Mensch ein gleichwertiges Mitglied ist. Bei Über den Tellerrand lernen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung Begegnungsprogramme durchzuführen, die Beheimatete und Geflüchtete auf Augenhöhe zusammenführen und sie schaffen den Aufbau interkultureller Freundschaftsnetzwerke und motivieren die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft. Menschen, die unsere Gesellschaft auf diese Art mitgestalten nennen wir Champions. Bei all unseren Angeboten legen wir großen Wert auf Toleranz & Offenheit, Partizipation und die Schaffung eines hochwertigen Wertangebotes für alle Beteiligten. Gesamtkosten (Erforderlich: Detaillierte Aufstellung im Siehe Finanzplan anbei Rahmen eines gesonderten Finanzplanes) Ort, Datum und Unterschrift Köln, den Z& 0% Die Antragstellerin/der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass - die in diesem Antrag einschließlich seiner Anlagen gemachten Angaben vollständig und richtig sind - die beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und keine Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber herangezogen werden. “Aufgrund des engen Zeitrahmens - bis Ende 2018 müssen alle Maßnahmen des Sonderprogramms fertiggestellt und gegenüber der Bewilligungsbehörde des Landes NRW abgerechnet werden - können Anträge zum Verfügungsfonds nur bis Ende Dezember 2017 beantragt werden. Es muss vom Projektverlauf gewährleistet sein, dass der Verwendungsnachweis zum Projektantrag spätestens Mitte September 2018 bei der Stadt Köln vorliegt. Finanzplan: Über den Tellerran kochen in Ehrenfeld im Bürgerzentrum Ehrenfeld Benötigte Gesamtsumme: 2.400 € Posten | Kosten Küchenmiete 35€ / Std | ro Kochabend: 140€ [Gakarris Jahr 2017: BB 1.680€ Kochutensilien einmalig Töpfe, Glasschalen, Kochlöffel, Pfannen, Servierschalen und - teller 2008 350€ [25 Kochschürzen I mit Logo [Diverses: Klebeband für Namensschilder, Stifte, Tiefkühlbeutel 70€ Gesamt 2.400€ — — III II Stellungnahme Zum Antrag auf Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds durch: Über den Tellerrand kochen e.V. Projekt: gemeinschaftliches Kochen mit Flüchtlingen und Beheimateten in Köln Ehrenfeld Durch den Antrag im Anhang wird eine geeignete Maßnahme zur Aktivierung der Geflüchteten in den betreffenden Unterkünften in Ehrenfeld beschrieben. Die Zielsetzung des interkulturellen Lernens zwischen Ehrenfeldern und Geflüchteten entspricht den Fördervoraussetzungen der Richtlinie zur Gewährung auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds. Insbesondere werden hierbei die Punkte der Aktivierung des Bewohnerengagements in Bezug auf die Integration von Flüchtlingen und die Stärkung der Gemeinschaft umgesetzt. Dies wird in dem beschriebenen Nutzen der beantragten Maßnahme deutlich. Der Leitgedanke von „Über den Tellerrand kochen e.V.“ durch ihre Projekte, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, spiegelt dies ebenfalls wieder. Durch den Bezug auf die Geflüchteten aus den Unterkünften im Stadtbezirk Ehrenfeld und die im Stadtbezirk lebende Mehrheitsgesellschaft kommt die Maßnahme ausschließlich dem Stadtbezirk zugute. Das Angebot findet in den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums Ehrenfeld statt und startet erst ab Bewilligung des Projektes durch die Bezirksvertretung. Eine Maßnahme zur Integration durch gemeinsame Kochevents entspricht dem Interesse des Projektes „gemeinsam.Ehrenfeld.gestalten“. Insbesondere dadurch, dass das Projekt als Zielsetzung, den Aufbau einer interkulturellen Gemeinschaft und eines gemeinsamen Netzwerks zwischen den Engagierten und Geflüchteten hat. Durch das Kochen und dem Vermitteln mitgebrachter Traditionen erhalten Geflüchtete einen Raum ihre Bedürfnisse und Kompetenzen auszudrücken und das Angebot selber mitzugestalten. Darüber hinaus wird durch das Angebot die Eigenverantwortung gestärkt. Somit erhält das Bürgerzentrum als Ort der Begegnung eine neue Facette. Aus Sicht der Quartiersmanagerin sind inhaltliche Förderfähigkeit und die geforderte Zielsetzung der Richtlinie zur Gewährung auf Zuwendung aus dem Verfügungsfond gegeben. x "ö gez. Kuhn Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. ° Venloer Straße 429 ° 50825 Köln Unser Info-Büro ist montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr besetzt, freitags 10 bis 18 Uhr 0221/5221 11 ° info@bueze.de www.bueze.de

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