A-R/0084/2019
Parken, umsteigen und losfahren – P+R in Münster ausbauen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
a-r-0084-2019-Park +Ride Plätze ausbauen
4055 Zeichen
Antrag an den Rat Nr.: A-R/0084/2019 Antrag Münster, 03.12.2019 Parken, umsteigen und losfahren – P+R in Münster ausbauen Der Rat möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Ausbauprogramm für vorhandene Park&Ride-Plätze zu entwickeln, um ihre Kapazitäten zu vergrößern und die Attraktivität zu steigern. 2. Im Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, neue Flächen für die Schaffung zusätzlicher P+R-Plätze zu identifizieren und zur Entscheidung vorzulegen. Zu berücksichtigen sind dabei folgende Standorte: Kreuzung Albersloher Weg / Hiltruper Str., Wolbecker Str nahe Wolbeck, Kreuzung Warendorfer Str. / Mondstr. / Dyckburgstr., Schifffahrter Damm, Kreuzung Grevener Str. / Sprakeler Str., zwishen Nienberge und Abfahrt Wilkinghege, Gievenbeck Bereich Kaserne. 3. Die P+R-Anlagen werden als Mobilitätspunkte konzipiert. Zur ihrer Ausstattung gehören neben den Stellplätzen für die Pkws und Haltestellen für den ÖPNV auch Abstellanlagen für Fahrräder, Leezenboxen, Bike-Sharing-Stationen, sowie Flächen für Stadtteilautos. 4. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Münster schlägt die Verwaltung neue Preismodelle für ein P+R-Ticket bei gleichzeitiger Nutzung von P+R in Verbindung mit dem ÖPNV vor. 5. Zur verbesserten ÖPNV-Anbindung wird die Errichtung von Bussonderspuren von und zu den P+R-Plätzen geprüft. 6. Die Verwaltung legt einen jährlichen Bericht zum Ausbau der P+R-Plätze vor. Begründung : Münsters städtebauliche Entwicklung und die wachsende Attraktivität der Stadt haben in den letzten Jahren zu einem kontinuierlichen Anstieg der Gesamtverkehrsbelastungen geführt. Jüngste Untersuchungen ergaben, dass an einem Werktag etwa 380.000 Pendler auf den Hauptzufahrtsstraßen in das Stadtgebiet als Zielverkehr einfahren. Berufs- und Ausbildungsverkehr, Einkaufsverkehr, Tourismusverkehr und Veranstaltungsverkehr brauchen daher eine attraktive Alternative, um auf verschiedene Verkehrsmitteln umzusteigen. Dabei spielen P+R-Anlagen eine wichtige Rolle, denn gerade abseits der Städte wird der erste Teil des Wegs mangels Alternative oft mit dem Auto zurückgelegt. Diese Pendler möglichst früh „abzufangen“ und ihnen ausreichende, möglichst kostenlose P+R-Plätze anzubieten, ist ein wichtiger Beitrag zur spürbaren Entlastung Münsters vom motorisierten Individualverkehr. Münster weist zu wenig P+R-Standorte aus. Beispielsweise steht gar kein P+R-Angebot im Nord-Osten zur Verfügung. Das Konzept des Park & Ride zielt darauf ab, zum einen die bestehenden P+R-Standorte für Berufspendler zu optimieren und zum anderen neue Standorte zu identifizieren und diese zu entwickeln. Daher müssen gleichzeitig neue Flächen ausgebaut werden. Dem innerstädtischen Zielverkehr bereits in mehreren Außenbereichen der Stadt zu begegnen, und einen Umstieg auf alternative Verkehrsmitteln zu ermöglichen soll gestärkt werden. Dies ist - gerade für regelmäßige Pendler - eine sinnvolle Alternative, vor allem wenn Stau, mangelnde Stellplätze am Ziel oder Bewirtschaftungsmaßnahmen wie Gebühren oder Parkdauerbeschränkungen die Nutzung eines Kraftfahrzeugs erschweren. Der dauerhafte Umstieg zum ÖPNV wird noch attraktiver, wenn am P+R-Platz nicht nur ein Pkw abgestellt werden kann, sondern eben auch ein Mix aus verschiedenen Verkehrsmitteln zur Verfügung gestellt wird. Entsprechend geht es darum, einheitliche Qualitätsstandard zu etablieren. Daher wird zusätzlich die Errichtung von »Bike and Ride«-Anlagen (B+R) in das Konzept einbezogen. Mit der Förderung von B+R wird angestrebt, das Einzugsgebiet einzelner ÖPNV-Haltestellen zu erweitern und somit möglichst wohnortnah eine attraktive Alternative zur Nutzung des Kfz zu bieten. Besonders attraktiv wird dieses Konzept, wenn das ÖPNV-Netz eine nahtlose Ergänzung zum P+R-Angebot darstellt. Daher sollen neue Preismodelle für Kunden entwickelt werden, die ihr Fahrzeug am P+R-Platz stehen lassen und anschließend den ÖPNV nutzen. Gez. Stefan Weber Otto Reiners und Fraktion und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Orte (9)
- Hiltruper Straße
- Mondstraße
- Dyckburgstraße
- Sprakeler Straße
- Schifffahrter Damm
- Warendorfer Straße
- Grevener Straße
- Albersloher Weg
- Wilkinghege
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0084/2019
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 03.12.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37