A-R/0022/2013
Aussichten und Ansichten - Gievenbecks Entwicklung neu strukturieren
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Originalantrag
3436 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0022/2013
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster
Fraktionsgeschäftsstelle
Mauritzstraße 7-8 . 48143 Münster
Telefon (0251) 4 18 43-0 . Telefax (0251) 4 31 36
e-mail fraktion@cdu-ms.de . http://www.cdu-ms.de
06. Mai 2013
Antrag
Aussichten und Ansichten – Gievenbecks Entwicklung neu strukturieren
Der Rat der Stadt Münstermöge beschließen:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt,
die Entwicklung von Gievenbecks Ortszentrum rund um die Pfarrkirche St. Michael sowie der
von dort abgehenden Straßen, besonders Arnheimweg, Enschedeweg, Rüschhausweg, Von-
Esmarch-Straße, in einem Planungsprozess neu aufzugreifen und mit geeigneten planungs-
rechtlichen Mitteln an die aktuellen bzw. zu erwartenden Bedarfe anzupassen. Dazu soll eine
frühzeitige und intensive Bürgerbeteiligung sichergestellt werden, um in einem stadtteilweiten
Diskurs ein breit getragenes Entwicklungsleitbild gewinnen zu können. Dabei sollen auch In-
strumente bzw. Anreize geprüft werden, um privaten Immobilieneigentümern die Teilnahme an
der Stadtteilentwicklung möglich zu machen.
Begründung:
Gievenbeck entwickelt sich rasant und kontinuierlich. Mit der bevorstehenden zivilen Nutzung der
Oxford-Kaserne sowie der bislang von Angehörigen der britischen Streitkräfte genutzten Liegenschaf-
ten steht schon ab Ende 2013 ein weiterer Entwicklungsprozess bevor. Das deutlich gewachsene
Bevölkerungsaufkommen, aber auch die durch neue Nutzungen geänderte Bedeutung von Straßen
und Wegeverbindungen erfordern eine Aktualisierung der planungsrechtlichen Voraussetzungen, aber
auch der Formulierung von Wünschen, Zielen und Möglichkeiten bei der Entwicklung von Gieven-
becks Ortsmitte. Der gültige Bebauungsplan ist mittlerweile rund zehn Jahre alt und kann somit die
bevorstehende Konversion nicht berücksichtigen. Durch die Öffnung des Kasernengeländes wird aber
auf jeden Fall der Arnheimweg als Zuwegung an Bedeutung zunehmen, neue Nutzungskonzepte für
Straßenzüge werden dazu ebenfalls beitragen.
Die mit dem Bebauungsplan angestrebte Aufwertung des Ortskerns durch eine Neugestaltung der
Straßen- und Wegebeziehungen und hier insbesondere der Platzgestaltung im Bereich des so ge-
nannten Thierseschinkens lässt sich zudem nicht mehr erreichen, weil nach mehreren erfolglosen
Anträgen keine Aussicht mehr auf die erforderliche Landesförderung besteht. Die Umgestaltung des
Ortskerns lässt sich daher nur unter deutlicher Einbeziehung der privaten Grundstückseigentümer
erreichen. Um hier Anreize zu schaffen, dürfte, wie aktuelle Bauanträge zeigen, sowohl hinsichtlich
der festgesetzten Nutzungen als auch der zulässigen Baumassen eine Überarbeitung und gleichzeiti-
ge Erweiterung des Bebauungsplanes um die angesprochenen Planbereiche sinnvoll sein. Dies soll in
einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess erfolgen.
gez.
Stefan Weber
Gilbert Aldejohann
Frank Baumann
Sybille Benning
Georg Berding
Dieter von den Berg
Heinz-Georg Buddenbäumer
Olaf Dreßen
Edgar Drüge
Wolfhard Ediger
Dr. Dietmar Erber
Georg Fehlauer
Walter von Göwels
Richard Halberstadt
Gilbert Hartmann
Ludger Janning
Bruno Kleine Borgmann
Karl Kleine-Wilke
Marliese Kosmider
Teresa Küppers
Franz-Pius Graf von Merveldt
Christian Moll
Andreas Nicklas
Jürgen Ohm
Robert Otte
Karin Reismann
H.-Dieter Sellenriek
Barbara Stober
Helga Welker
Simone Wendland
Peter Wolfgarten
Beratungsverlauf (1)
Orte (5)
- Mauritzstraße 7
- Arnheimweg
- Enschedeweg
- Rüschhausweg
- Von-Esmarch-Straße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0022/2013
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 07.05.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37