A-R/0003/2020
Ratsarbeit attraktiv machen – Digitalisierung vorantreiben
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a-r-0003-2020.DigitalRat-1
2878 Zeichen
Antrag an den Rat Nr.: A-R/0003/2020 FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster 04.02.2020 Antrag Ratsarbeit attraktiv machen – Digitalisierung vorantreiben Der Rat möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, nach der Kommunalwa hl bis Ende des Jahres 2020 sicherzustellen, dass allen Ratsmitglie dern, Bezirksvertretern, Sachkundigen Bürgern und deren S tellvertretern der Zugang zur digitalen Ratsarbeit ermöglicht wird. Ra tsmitgliedern wird - wie in der Vergangenheit schon - dazu auf Wunsch ei n Tablet (mit Datenkarte) zur Verfügung gestellt. Ratsmitglieder erhalten alternativ die Möglichkeit, ein geeignetes eigenes Tablet / einen geeigneten eigenen Laptop für die digitale Ratsarbeit einzusetzen. Bezirksvertretern, Sachkundigen Bürgern und deren S tellvertretern wird der Zugang zur digitalen Ratsarbeit ausschließlich über ein geeignetes eigenes Tablet / einen geeigneten eigenen Laptop er möglicht. Bei Benutzung geeigneter eigener Geräte sorgt die Verwa ltung für die Möglichkeit eines sicheren Zugangs (z.B. Zwei-Fakto r-Identifizierung per YubiKey o.ä.) und stellt die für den Zugang notwend ige Soft- und Hardware zur Verfügung. Begründung: Die Digitalisierung der Ratsarbeit bietet viele hin länglich bekannte Chancen, die Arbeit zu erleichtern, besser zu organ isieren und zu vernetzen. Um auch weiterhin Menschen zu motivieren , im Rat, seinen Ausschüssen und in den Bezirksvertretungen mitzuwir ken, ist es – ohne dabei die entstehenden Kosten aus den Augen zu verl ieren - unabdingbar, die Möglichkeit der papierarmen Ratsar beit möglichst vielen Mitgliedern des Rates, seiner Ausschüsse und der Bezirksvertretungen zugänglich zu machen. 2 Ratsmitglieder profitieren dabei natürlich in beson derem Maße von der Digitalisierung der Ratsarbeit und dem Einsatz eine s Ratsinfosystems. Daher scheint es auch gerechtfertigt und geboten, nur den Ratsmitgliedern ein Tablet für die digitale Ratsarb eit zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus verfügen aber heute schon sehr viele Menschen selbst über geeignete Hardware, um ein Ratsinfosystem benu tzen zu können. Gerade technikaffine Personen benutzen sehr häufig sogar weit bessere Geräte, als sie die Stadt selbst zur Verfügung stel len könnte. Hier muss es möglich sein, diese Geräte auch für die digitale Ratsarbeit einzusetzen. Voraussetzung dafür ist natürlich ein sicherer Systemzugang, wie etwa eine hardwarebasierte Zwei-F aktor- Identifizierung. Diese Methode wird auch von großen Technikfirmen, wie z.B. Facebook oder Google, für ihre Mitarbeiter vorgeschrieben. gez. Jörg Berens Dr. Michael Jung Stefan Weber Otto Reiners und Fraktion und Fraktion und Fraktion und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0003/2020
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 04.02.2020
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37