Mandari Insight

2015/0273

KITA - Ausbauprogramm 2017 hier: KinderNaturGarten auf dem Alnatura Campus

Magistratsvorlage 10.07.2015

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2015/0273

10377 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
22.07.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
 
Amt: Jugendamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0273 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 365010 
Kostenstelle:  051-007-1492 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3650-10 (25%), 3650 -30 (75%) Sachkonto: 71 28 000 
 
Betreff: KITA - Ausbauprogramm 2017  
hier: KinderNaturGarten auf dem Alnatura Campus  
 
Vorlage vom: 10.07.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Magistrat beschließt die Eröffnung einer K indertagesstätte mit insgesamt 5 Gruppen  
    (maximal 88 Plätze), hiervon 2 Gruppen für Kinder im Alter von unter drei Jahren sowie 3  
    Gruppen für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Kindertagesstätte ist in das  
    Gesamtkonzept der Alnatura Arbeitswelt auf dem Gelände der ehemaligen Kelley Barracks   
    eingebettet. 
 
2. Dem Träger wird im Haushaltsjahr 2017 ein anteiliger städtischer Betriebskostenzuschuss in  
    Höhe von 425.000,00 Euro zur Verfügung gestellt. Ab dem Haushaltsjahr 2018  erfolgt die        
    Mittelbereitstellung in Höhe von bis zu 850.000,00 Euro beziehungsweise bis zu    
    839.000,00 Euro im Falle einer Inanspruchnahme investiver Landesfördermittel.  
    Die hierfür notwendigen Mittel werden bei dem Produkt 365010, Ko stenstelle 051 -007-1492,  
    Sachkonto 7128000 etatisiert und innerhalb der künftigen Haushaltsmeldungen durch das  
    Fachamt berücksichtigt.

- 2 - 
 
Anlagen: Personalberechnung  
Konzeptdokumentation & Geschäftsplan Alnatur aberechnung 
 
Datenschutzrelevant e Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.07.15 
 
Im Jahr 2017 soll auf dem Gelände der ehemaligen US -Kasernen (Kelley Barracks), welche 
sich am Westrand Darmstadts, an der Eschollbrücker Straße befinden, die neue „Alnatura 
Arbeitswelt“ entstehen.  Auf dem Campus ist neben dem Bau eines Restaurants sowie 
perspektivisch eines Alnatura Super Natur Markt außerdem e ine Kindertagesstätte geplant.  
 
Dieser „KinderNaturGarten“ wird als gemeinnützige GmbH betrieben werden. Vorgesehen ist 
die Schaffung von bis zu maximal 88 Betreuungsplätzen, welche sich auf insgesamt 5 
Gruppen aufteilen. Hiervon werden 2 Gruppen á maximal  11 Plätze für Kinder im Alter von 
unter drei Jahren entstehen, weitere 3 Gruppen bieten bis zu 66 Plätze für Kinder im Alter 
von über drei Jahren. 
 
Die Kindertagesstätte wird folgende Betreuungszeiten anbieten:  
  
Eine U3- Gruppe bis zu 11 Kinder mit einer  Betreuungszeit von 7:30 bis 17:30 Uhr.  
 
Eine U3- Gruppe bis zu 11 Kinder mit den Betreuungszeiten  
7:30 bis 12:30 Uhr sowie 7:30 bis 15:00 Uhr.  
 
Des Weiteren werden drei Ü3 Gruppen à 20 Kinder mit insgesamt folgenden 
Betreuungszeiten ange strebt: 
 
7:30 bis 12:30 Uhr (maximal bis 22 Kinder)  
7:30 bis 15:00 Uhr (maximal bis 22 Kinder)  
7:30 bis 17:30 Uhr (maximal bis 22 Kinder)  
 
Das vorab beschriebene Betreuungsmodell wurde zunächst als Grundlage für die 
Betriebskostenberechnung im Zusammenhang mit den zu erwar tenden Elternentgelten 
angenommen. Eine spätere Anpassung beziehungsweise flexible Ausnutzung der 
bestehenden Betreuungszeiten durch die Elternschaft ist selbstverständlich im laufenden 
Betrieb gegeben.  
 
Grundlage des pädagogischen Konzeptes ist die Waldo rf Pädagogik, die auf der 
Anthroposophie von Rudolf Steiner basiert. Diese begründet sich unter anderem in 
naturnahen Tätigkeiten, die auch das Erleben der wiederkehrenden Jahreszeiten ermöglichen 
sollen. Damit die Kinder den unmittelbaren Prozess vom Säen , Pflegen, Ernten und Ruhen 
miterleben und gestalten können, sind Hochbeete, eingefasste Gartenbeete sowie 
Obstbäume, Büsche und Kübel für Kräuter und Heilpflanzen vorgesehen.  
  
Die Zubereitung der Speisen soll eine Tätigkeit des prozesshaften Miterlebens für die Kinder 
werden. Die Anregung der Sinnesentwicklung sind dabei wesentliche Aspekte. Aus diesem 
Grund wird das Mittagessen von den Kleinkindpädagoginnen (U3) im Kochbereich des 
Gruppenraums selbst zubereitet: altersgemäß, gesund, vollwertig, saisonal,  regional und 
frisch.  
 
Im Kindergartenbereich ist geplant die Speisen aus der Kantine der Alnatura Arbeitswelt 
liefern zu lassen.  Der Speiseplan soll außerdem einen vierwöchigen saisonalen Rhythmus 
haben, vegetarisch sowie laktose - und glutenfrei sein.

- 4 - 
Das pädagogische Konzept wird durch Elemente wie z.B. von Emmi Pikler und anderen 
pädagogischen Erkenntnissen, die sich aus den kindlichen Bedürfnissen ableiten lassen, 
ergänzt und stets weiterentwickelt. Aus dem pädagogischen Konzept lässt sich ableiten, d ass 
Angebote wie z. B. Eurythmie vorgesehen sind. Da es sich hierbei jedoch um Zusatzangebote 
handelt, ist vorgesehen, diese durch entsprechend höhere Elternbeiträge zu finanzieren. 
Diese werden auf der Basis des Magistratsbeschlusses  136 vom 08.04.2015  (Kita-
Standards) realisiert.  
 
Geplant ist außerdem, die Kindergartenleitung dreiteilig aufzustellen. Jeweils eine 
Verantwortungskompetenz aus den pädagogischen Bereichen U3, Ü3 und eine 
Verantwortungskompetenz aus dem rechtlich wirtschaftlichen Bereich. Eine  
Personalaufstellung ist der Anlage zu entnehmen.  
 
Neben der eigentlichen Betreuung wird die Kindertageseinrichtung weitere Unterstützung für 
Eltern und Familien in Form von Informationen, Beratung und/ oder Eltern -Kind-Kursen 
anbieten. Eine Kooperation z wischen dem bestehenden und dem geplanten 
Waldorfkindergarten wird u. a. in Bezug auf die Platzbelegung, Krankheits - und 
Urlaubsvertretung sowie Fort - und Weiterbildungen angestrebt.  
 
Alnatura geht davon aus, dass ca. 10 bis 12 Betreuungsplätze durch Kinde r von Alnatura 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche nicht regelmäßig ihren Hauptwohnsitz im 
Stadtgebiet Darmstadt haben, belegt sein werden. Ein entsprechender Kostenausgleich 
gemäß § 28 HKJGB wird seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei den 
Wohnortgemeinden geltend gemacht.  
Eine detaillierte Darstellung der bisherigen Überlegungen der Projektgruppe um die Alnatura 
Arbeitswelt (Konzeptdokument & Geschäftsplan)  ist als Anlage dieser Magistratsvorlage  
beigefügt.  
 
Der geplante Neubau der Kindertages stätte wird auf einem Areal von rund 1.010 m² 
entstehen. Dieses Areal wird von der Alnatura Stiftung für den Bau der Kindertagesstätte für 
einen Kaufpreis in Höhe von 1,144 Mio. Euro erworben und für den Betrieb der Einrichtung 
zur Verfügung gestellt.  Die hierauf entstehende Nutzfläche wird sich auf eine Größenordnung 
von rund 900 m² belaufen.  
 
Die kalkulierten Baukosten inklusive Einrichtung und Ausstattung (Innen und Außen) 
belaufen sich auf 3,388 Mio. Euro.  Für die investiven Gesamtkosten der Maßnahme in klusive 
Grundstücksankauf und -vorbereitung müssen daher 4,532 Mio. Euro veranschlagt werden.  
 
Unter Berücksichtigung einer weiteren möglichen Inanspruchnahme von Landesfördermitteln 
aus dem Nachfolgeprogramm zum in Aussicht gestellten „Investitionsprogram ms 2015 bis 
2019 zur Schaffung von U3 -Plätzen“, könnten für den Neubau Mittel in Höhe von 290.000,00 
Euro abgerufen werden. Weitere 10.000,00 Euro für die Ausstattungsgegenstände wären 
möglich. Insofern reduzier en sich die Baukosten um 300.000,00 Euro, auf  3,088 Mio. Euro.  
 
Die demnach verbleibende Restsumme soll über eine Laufzeit von 26 Jahren (bzw. 27 Jahren  
ohne Landesförderung ) refinanziert werden.  
 
Ausgehend von dem beschriebenen Szenario würde sich ein monatlicher Mietpreis pro 
Quadratmeter in Höhe von 13,53 Euro, inkl. pflichtige PKW- und Fahrradstellplätze (bzw. 
14,37 Euro ohne Landesförderung ) ergeben. 
Die überschlägig ermittelten jährlichen Mietkosten belaufen sich insofern auf 146.200,00 
Euro (bzw. 155.200,00 Euro).

- 5 - 
 
Unter Bezugnahme des Magistr atsbeschlusses Nr. 136, Vorlagen Nummer 2015/0093 vom 
08.04.2015 erfolgt die Bezuschussung der Einrichtung durch die Stadt Darmstadt mit einer 
100%igen Restkostenabdeckung.  
 
Der maximale Personalbestand für die Einrichtung ergibt sich aus der beigefügten 
Personalberechnung . Auf dieser Grundlage wurde von Alnatura eine 
Personalkostenkalkulation erstellt und als Angebot an die Stadt Darmstadt weitergereicht, 
Diese sieht vor, zur Umsetzung des Konzeptes der Kinderbetreuungseinrichtung 
ausschließlich erfahrene  Fachkräfte als Beschäftigte zu gewinnen.  
 
Nach entsprechender Überprüfung  (Personalkostenermittlungstabelle  der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt) der kalkulierten Personalkosten, kann eine tarifrechtlich konforme Kalkulation 
bestätigt werden.  
 
Die überschläg ig ermittelte jährliche städtische Betriebskostenförderung in Höhe von 
850.000,00 Euro setzt sich wie folgt zusammen:  
 
Personalausgaben      695.500,00 Euro  
Sachausgabe inkl. Verwaltungskosten             110.000,00 Euro  
Mietnebenkosten inkl. Gebäudenebenkos ten             84.000,00 Euro  
Netto-Mietkosten                               155.200,00 Euro  
abrechnungsfähige Gesamtausgaben          1.044.700,00 Euro  
abzüglich Elternentgelt e für die Betreuung             - 79.300,00 Euro   
abzüglich mögliche Landesförde rmittel          - 117.500,00 Euro  
städtischer Förderanteil            rund    850.000,00 Euro  
 
Unter Berücksichtigung der möglichen investiven Landesförderung würde sich die städtische 
Betriebskostenförderung auf rund 839.000,00 Euro reduzieren.  
 
Die Eröffnung der Einrichtung ist für Sommer 2017 geplant.  
 
Insofern werden im Haushaltsjahr 2017 Mittel in Höhe von anteilig rund 425.000,00 Euro an 
den Träger gewährt.  Ab dem Haushaltsjahr 2018 wird die volle Summe der 
Betriebskostenförderung benötigt.  
 
Die Mittel werden innerhalb der Haushaltsanmeldung 2017 und 2018 durch das Fachamt 
berücksichtigt.  
        
Darmstadt, den 10.07.2015  
51  
 
 
Dezernat I    Dezernat IV    Dezernat V 
 
 
 
Jochen Partsch   André Schellenberg    Barbara Akdeniz  
Oberbürgermeister   Stadtkämmerer   Stadträtin

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1302 Zeichen

Gruppenverteilung inkl. Betreuungszeiten Platzanzahl Öffnungszeit zzgl. Ø Ausfallzeit 15%
Kindergartengruppe 1 20 Ü3 0,07
25 Std. 10 7:30 bis 12:30 22,5 15,75 18,11
> 25 Std. 10 7:30 bis 15:00 42,5 29,75 34,21
Summe Personalplan 45,5 52,33
Kindergartengruppe 2 20 Ü3 0,07
25 Std. 10 7:30 bis 12:30 22,5 15,75 18,11
> 25 Std. 10 7:30 bis 15:00 42,5 29,75 34,21
Summe Personalplan 45,5 52,33
Kindergartengruppe 3 20 Ü3 0,07
> 45 Std. 20 7:30 bis 17:30 50 70 80,5
Summe Personalplan 70 80,5
Kleinkindgruppe 1 10 U3 0,2
25 Std. 5 7:30 bis 12:30 22,5 22,5 25,88
>25 Std. 5 7:30 bis 15:00 42,5 42,5 48,88
Summe Personalplan 65 74,75
Kleinkindgruppe 2 10 U3 0,2
>45 Std. 10 7:30 bis 17:30 50 100 115
Summe Personalplan 100 115
Gesamtsumme 80 326 374,9
374,9
Zeit für Leitungsaufgaben 39
Summe Wochenarbeitszeit 413,9
Wochenarbeitszeit pro Mitarbeiter gem. TVÖD 39
Anzahl Vollzeitkräfte 10,61
21,2
Summe Wochenarbeitszeit inkl. Vor/ Nachbereitung 435,1
Wochenarbeitszeit pro Mitarbeiter gem. TVÖD 39
Anzahl Vollzeitkräfte 11,16
Berechnung der Vollzeitkräfte gem. Hessischer Mindestanforderungen (Kifög)
Fachkraftfaktor gem. Kifög Betreuungsmittelwert in Std. gem. Kifög (BMW) Zw. Summe (Platzanzahl multipliziert mit Fachkraftfaktor und BMW)
Hess. Mindestanforderung
Vor- und Nachbereitungszeit pro MA (2 Std.)

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35814 Zeichen

Alnatura Produktions- & Handels GmbH 
Darmstädter Straße 63 
64404 Bickenbach 
  
KinderNaturGarten 
 
Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015

Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015  2 
 
Inhalt 
1 Zusammenfassung/ Präambel ................................ ................................ ........................ 1 
1.1 Alnatura Campus Programm ................................ ................................ ................... 1 
1.2 Kindergartenprojekt ................................ ................................ ................................ . 2 
1.2.1 Angestrebte Struktur ................................ ................................ ......................... 2 
1.2.2 Visionäre Struktur ................................ ................................ ............................. 2 
1.2.3 Zeitplan ................................ ................................ ................................ ............. 3 
2 Management- und Gründerteam ................................ ................................ ..................... 4 
2.1 Projektleitung ................................ ................................ ................................ ........... 4 
2.2 Mitglieder der Projektgruppe ................................ ................................ .................... 4 
3 Unternehmensidee ................................ ................................ ................................ ......... 5 
3.1 Zielgruppen................................ ................................ ................................ .............. 5 
3.2 Ziele ................................ ................................ ................................ ........................ 5 
3.2.1 Pädagogisches Konzept ................................ ................................ ................... 6 
3.2.2 Leitung & Steuerung ................................ ................................ ......................... 6 
3.2.3 Wirtschaftlichkeit ................................ ................................ ...............................  7 
3.2.4 Weiterentwicklung ................................ ................................ ............................. 7 
3.3 Rahmenanforderungen ................................ ................................ ............................ 8 
3.3.1 Der Kindergarten als Ausbildungsbetrieb ................................ .......................... 8 
3.3.2 Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter ................................ ........................... 8 
3.3.3 Schließzeiten des Kindergartens ................................ ................................ ....... 9 
3.4 Essensversorgung ................................ ................................ ................................ ... 9 
3.4.1 Bedarf für U3 Bereich ................................ ................................ ....................... 9 
3.4.2 Bedarf für Ü3 Bereich ................................ ................................ ....................... 9 
3.5 Nutzgarten des Kindergartens ................................ ................................ ................10 
3.6 Betreuungsangebot ................................ ................................ ................................ 11 
4 Markt und Wettbewerb ................................ ................................ ................................ ..11 
4.1 Bedarfsplanung Stadt Darmstadt ................................ ................................ ............11 
4.2 Bedarfseinschätzung basierend auf Erfahrungswerten des bestehenden 
Waldorfkindergartens in Darmstadt ................................ ................................ .........13 
4.3 Bedarfsplanung Alnatura Produktions- und Handels GmbH ................................ ....13 
5 Unternehmensform ................................ ................................ ................................ ........13 
5.1 Ausgangssituation ................................ ................................ ................................ ..13 
5.2 Hintergrund ................................ ................................ ................................ .............13 
6 Kooperationen & Vernetzung ................................ ................................ .........................15

Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015  3 
 
6.1 Kooperation mit bestehenden Waldorfkindergärten ................................ ................15 
6.2 Vernetzung ................................ ................................ ................................ .............15

1 Zusammenfassung/ Präambel 
1.1 Alnatura Campus Programm 
Im Rahmen der neuen Alnatura Arbeitswelt, die voraussichtlich bis Herbst 2017 in Darmstadt 
entstehen soll, wird neben einem Restaurant und Freiflächen in verschiedener Nutzung auch 
ein Kindergarten auf dem Campus errichtet und in Betrieb genommen. Perspektivisch ist 
außerdem ein Alnatura Super Natur Markt auf dem Gelände geplant. 
Im Folgenden ist sowohl das Org anigramm zum Alnatura Campus Programm zu finden als 
auch eine Skizze des Areals, das bebaut werden soll.  
 
Abbildung 1: Alnatura Campus Programm  Projektorganigramm 
 
 
Abbildung 2: Areal Alnatura Campus

Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015  2 
 
1.2 Kindergartenprojekt 
1.2.1 Angestrebte Struktur 
Der Kinder NaturGarten soll als gemeinnützige GmbH entstehen und in die Alnatura 
Unternehmenswelt eingebettet werden. Im Folgenden ist  ein Organigramm zu finden, das 
zeigt, dass die Alnatura Stiftung Gründer und Gesellschafter der gGmbH wird. Detaillierte 
Informationen und die entsprechende Entscheidungsgrundlage zur Gründung einer gGmbH 
sind unter Punkt 5 zu finden.   
 
 
Abbildung 3: Organigramm - Alnatura Stiftung, gGmbH 
 
1.2.2 Visionäre Struktur 
Im Rahmen des Kindergartenprojekts gibt es Überlegungen und Ziele  bzgl. Kooperationen 
und Vernetzungen , die unter Punkt 6  beschrieben sind und für den Kindergarten konkret 
aufzeigen, welche Kooperationen und Vernetzungen sinnvoll und notwendig sind wie z.B. die 
Kooperation mit bestehenden Waldorfkindergärten und die Vernetzung mit Eltern,  der Stadt 
Darmstadt, Pädagogischen Ausbildungsstellen, Nachbarn, der Wissenschaft und Lehre, 
Alnatura Mitarbeitern,  und Therapeuten & Ärzten.  
 
Diese Struktur könnte demzufolge unter dem Aufgaben- und Themenbereich „Kooperationen 
und Vernetzungen“ mithilfe eines Fördervereins gebündelt werden. Der Förderverein könnte 
dann als Mit-Gesellschafter der Kindergarten gGmbH auftreten und  hätte die Funktion eines 
Netzwerkes und dauerhaften Impulsgebers.  
 
 
Abbildung 4: Organigramm - Alnatura Stiftung, gGmbH, Förderverein

Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015  3 
 
Wie, von wem und wann der Förderverein gegründet wird, gilt es in den kommenden 
Wochen und Monaten abzustimmen. 
 
In diesem Kontext ist die Frage aufgekommen wie Menschen der Stadt Darmstadt und 
insbesondere des Stadtteils Darmstadt West frühzeitig und dauerhaft eingebunden werden 
können, sodass sie sich mit dem was auf dem gesamten Alnatura Campus gesc hieht 
verbinden und identifizieren wollen und können.  
Diese Fragestellung ist sehr komplex und bezieht sich nicht nur auf das Kindergartenprojekt, 
sondern auf das gesamte Campus Programm. Es geht also um Kultur - und Stadtteilarbeit 
und die Fragestellung w ie Alnatura als Unternehmen und mit dem Campus Programm im 
Stadtteil ankommen und sich mit den Menschen verbinden möchte.  
Die Vision ist also mit den Menschen, die in Darmstadt und insbesondere im Stadtteil 
Darmstadt West leben, in einen dauerhaften Austa usch zu kommen und die Einladung 
auszusprechen, den Alnatura Campus lebendig mitzugestalten und dauerhaft im Kontakt zu 
bleiben. 
 
Als Ausgangsbasis für diese visionäre Struktur sind Überlegungen entstanden, eine 
zielgerichtete Stadtteilstudie durchzuführen. Mitte März 2015 gab es eine erste Abstimmung 
mit Herrn Emanuel, der Professor und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Evangelischen 
Hochschule Darmstadt ist und Erfahrungen im Bereich Stadtteilarbeit hat.  
Eine Stadtteilanalyse kann mit Hilfe des Instituts für Soziales und Gesundheit (EH 
Darmstadt) über Drittmittel -Forschungsgelder finanziert und durchgeführt werden. 
Wünschenswert wäre bei einem solchen Projekt eine Scharnierfunktion  der Stadt Darmstadt 
mit Alnatura und der Evangelischen Hochschule.  
Im Steuergruppentermin Ende März wurde entschieden, dass der Fokus zum weiteren 
Vorgehen bzgl. Stadtteilstudie auf den Kindergarten und optional auf die Freiflächen gelegt 
werden soll, nicht aber auf das gesamte Campus Programm. 
Herr Emanuel ist darüber informiert und wird im Juni das Konzept zum weiteren Vorgehen 
vorschlagen und folgende Aspekte beleuchten: 
 
- Potenzielles Vorgehen 
- Inhalte der Ergebnisse 
- Finanzieller Rahmen 
- Zeitlicher Rahmen  
 
Ziel des Termins ist  eine Entscheidungsgrundlage, d.h. eine Basis zu schaffen, die eine 
Entscheidung für oder gegen eine Stadtteilstudie bietet. Die Entscheidung, ob und wenn ja 
wann eine Stadtteilstudie durchgeführt wird, wird voraussichtlich im September 2015 
getroffen. 
 
1.2.3 Zeitplan 
Ziel ist es den Kindergarten zusammen mit der neuen Arbeitswelt zu eröffnen, der grobe 
Zeitplan inkl. der wichtigsten Meilensteine ist im Folgenden zu finden.

Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015  4 
 
 
 
Abbildung 5: Zeitplan Kindergartenprojekt 
 
2 Management- und Gründerteam 
2.1 Projektleitung 
Böhmer Klaus   Alnatura, Bereichsverantwortlicher Logistik, Projektleiter 
    Email: klaus.boehmer@alnatura.de 
    Tel.: 06257 9322 610 
Wickert-Kraft Bettina Inhaltliche Projektleiterin und zukünftige Leiterin des 
Kindergartens 
 Email: bettina.wickert-kraft@alnatura.de 
 Tel.: 0172 216 52 11 
Schaller Svenja Alnatura, Fachliche Assistenz Bereichsverantwortlicher Logistik, 
Stellvertretung Fr. Wickert-Kraft 
 Email: svenja.schaller@alnatura.de 
 Tel.: 06257 9322 450 
 
 
2.2 Mitglieder der Projektgruppe 
Dr. Borzner Steffen Geschäftsführer der Freien Waldorfschulen in Hessen 
Landesarbeitsgemeinschaft e.V.  
 Email: borzner@waldorfschule-hessen.de 
 Tel.: 069 530 537 61 
Gehrisch Thomas Stadt Darmstadt, Leiter des Jugendamtes 
 Email: thomas.gehrisch@darmstadt.de 
 Tel.: 06151 13 2519

Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015  5 
 
Lutz Nadine   Alnatura, Assistenz Sortimentsmanagement 
    Email: nadine.lutz@alnatura.de 
    Tel.: 06527 9322 437 
Rebmann Andreas  Software AG Stiftung, Projektleiter 
    Email: a.rebmann@sagst.de 
    Tel.: 06151 916 65 150 
Ritter Dominic   Alnatura, Kundenentwicklung 
    Email: dominic.ritter@alnatura.de 
    Tel.: 06257 9322 741 
Schledt Joachim Alnatura, Bereichsverantwortlicher Mitarbeiterservice und          
–entwicklung  
 Email: joachim.schledt@alnatura.de  
 Tel.: 06257 9322 140 
Schröder Julia  Stadt Darmstadt, Jugendamt, Geschäftsführung 
Jugendhilfeausschuss 
    Email: julia.schroeder@darmstadt.de 
    Tel.: 06151 13 3457 
 
Uhrich Frank Stadt Darmstadt, Jugendamt, Abteilungsleiter Interne 
Verwaltung 
  Email: frank.uhrich@darmstadt.de 
 Tel.: 06151 13 32 97 
Wesp Janine Stadt Darmstadt, Jugendamt, Abteilung Kinderbetreuung 
 Email: janine.wesp@darmstadt.de 
  Tel.: 06151 133855 
 
3 Unternehmensidee 
3.1 Zielgruppen  
 Familien, die ihr Kind bewusst in einem Waldorfkindergarten bzw. in einem 
Kindergarten mit einem naturnahen pädagogischen Konzept betreuen lassen wollen.  
 Familien, die wohnortnah bzw. im Stadtteil einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen. 
 
3.2 Ziele 
Menschen, die als Kinder die Natur staunend wahrgenommen haben werden im 
späteren Leben lebendig denken und forschen. Menschen, d ie als Kinder mit Ehrfurcht 
der Natur, den Pflanzen, Tieren und Menschen begegnet sind werden im späteren 
Leben verantwortlich handeln.  
Platon  
 
Wer sich als Teil der Natur erlebt, wird die Zusammenhänge der Beziehung von Mensch 
und Natur besser verstehen. Für ihn wird alles Lebendige liebenswert und somit 
schützenswert sein. Daraus entwickeln sich Ehrfurcht, Achtung und Verantwortung der 
Erde gegenüber.  
Christel Dhom

Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan 
Dienstag, 4. August 2015  6 
 
 
Die Ziele des Kindergartens sind in die drei Bereiche Pädagogisches Konzept, Leitung & 
Steuerung und Wirtschaftlichkeit aufgeteilt, die im Folgenden näher erläutert und mittels 
eines Schaubildes dargestellt werden.  
Weiterentwicklung ist ein zentrales Thema des Gesamtkonzeptes und ist somit ein Ziel, das 
sowohl Einfluss in alle Bereiche der Zieldefinitionen hat und von allen Bereichen beeinflusst 
wird. 
Der Kindergarten wird eine gemeinnützige Einrichtung sein , Hintergrundinformationen und 
Details zur rechtlichen Form sind unter Punkt 5 aufgeführt und erläutert. 
 
3.2.1 Pädagogisches Konzept 
 Das Pädagogische Konzept ist in einem separaten Dokument formuliert. 
 Anker des Pädagogischen Konzepts ist die Waldorfpädagogik. 
 Ziel ist es die Kinder so zu verwurzeln, sodass sie später ihre Umgebung 
selbstbewusst, aktiv und kreativ mitgestalten können. 
 Den Kindern zu ermöglichen die Welt mit Leib, Seele und Geist zu erfahren. 
 Naturnahe Tätigkeiten begründen das Verantwortungsgefühl für den Menschen und 
die Welt. 
 Das Erleben der wiederkehrenden Jahreszeiten schafft Verbindung zur Natur und 
vermittelt Sicherheit. 
 Die Entwicklungsphasen des Kindes im ersten Jahrsiebt werden berücksichtigt. 
 Unser Leitgedanke in der Pädagogik ist “Du bist gut so, wie du bist”. 
 Inklusion ist ein fester Profilbaustein des Pädagogischen Konzepts. 
 Eltern und Pädagogen gestalten aktiv Entwicklungsräume.  
 Der Kindergarten bietet neben der eigentlichen Betreuung weitere Unterstützung für 
Eltern und Familien in Form von Informationen, Beratung und/ oder Eltern -Kind-
Kursen an. 
 Ergänzt wird das Pädagogische Konzept durch Elemente wie z.B. von Emmi Pik ler 
und anderen pädagogischen Erkenntnissen, die sich aus den kindlichen Bedürfnissen 
ableiten lassen. 
 Das Pädagogische Konzept wird kontinuierlich überprüft, ergänzt und ist offen für 
eine stetige Weiterentwicklung. 
 
3.2.2 Leitung & Steuerung 
 Die Kindergartenle itung ist dreiteilig aufgestellt: Jeweils eine 
Verantwortungskompetenz aus den pädagogischen Bereichen U3, Ü3 und eine 
Verantwortungskompetenz aus dem rechtlich wirtschaftlichen Bereich. 
 Die Kindergartenleitung schafft für alle Mitarbeiter die Voraussetzun gen und somit 
Entwicklungsmöglichkeiten, sich an den Bedürfnissen des Kindes zu orientieren. 
 Das pädagogische Kollegium  bietet, gemäß seiner Kompetenzen,  Beratung und 
Unterstützung für die Familien im ersten Jahrsiebt des Kindes an. 
 Die Kindergartenleitung  erarbeitet alternative Finanzierungsmöglichkeiten der 
Betreuungskosten sofern keine Kostenübernahme des zuständigen Jugendamtes

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vorliegt (u.a. Patenschaften bzw. Unterstützung von einkommenssch wachen  
Familien) 
 Permanente Weiterentwicklung: 
o In der Leitungsstruktur: vom Mandatsmodell (Selbstverwaltung) hin zu klaren 
Verantwortlichkeiten 
o Fördernde Arbeitswelt: Entwicklung und Unterstützung von Mitarbeitern , 
(Fortbildungen, Teilnahme an Forschung &  Entwicklung, Öffnung nach innen 
und außen, Reflektion, Pubklikationen etc.) 
 
3.2.3 Wirtschaftlichkeit  
 Der Kindergarten agiert nach einer gewissen Anlaufphase  (ca. ein Jahr  nach 
Eröffnung) wirtschaftlich selbstständig, d.h. die anfallenden Mitarbeiter- und 
Sachkosten werden gedeckt. Neben staatlichen und kommunalen  Fördergeldern 
erfolgt die Kostendeckung durch Elternbeiträge  (ohne ständige Förder -/ 
Unterstützungsgelder). 
 Die Beitragshöhen sind so definiert, dass sich jede Familie einen Kindergartenplatz 
„leisten“ kann, d.h. die Beiträge sind u.a. von der Einkommenshöhe der Eltern 
abhängig. 
 Einzelne familienbezogene Betreuungskosten werden über Patenschaften 
(teil)finanziert (z.B. Basar, Nachbarschaftsfest, Industrie) 
 
3.2.4 Weiterentwicklung 
 Wo und wie kommt man an das wirkliche Bedürfnis des Kindes/ Menschen? 
 Wie kann man bildungsferne Familien für Bildung und das Waldorfkonzept 
begeistern?  
 Wie kann man die Beitragsordnung so gestalten, dass sie grundsätzlich jedem den 
Zugang ermöglicht? 
 Wie kann man zu einem sich ständig weiterentwickelnden Kindergarten werden und 
bleiben? 
 Was und wen braucht es, um Weiterentwicklung stattfinden lassen zu können? 
 Welche Partnerschaften und Netzwerke sind hilfreich?

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Abbildung 6: Schaubild Ziele 
 
3.3 Rahmenanforderungen 
3.3.1 Der Kindergarten als Ausbildungsbetrieb 
Der Kindergarten soll ein Ausbildungsbetrieb sein. Hierfür ist ein verbindlicher 
Ausbildungsplan für alle Ausbildungsarten zu erstellen (Schülerpraktikant, Jahrespraktikant, 
Sozialassistent, Berufsprakt ikant im letzten Ausbildungsjahr, staatlich anerkannte Erzieher 
ohne waldorfpädagogische Zusatzqualifikation), der die jeweiligen Anforderungen der 
ausbildenden Schulen berücksichtigt.  
 
Es gibt eine pädagogische Fachkraft, die alle Auszubildenden betreut, die die Ausbildung auf 
Basis des Ausbildungsplans aktiv begleitet und regelmäßig für Fragen zur Verfügung steht. 
Diese Fachkraft ist bzw. wird befähigt, um diese Aufgabe erfüllen zu können. Der jährlich zu 
erstellende Personalplan beinhaltet die genaue Anzahl und die Verteilung der 
Auszubildenden auf die einzelnen Gruppen. Ein Fragebogen, den die Auszubildenden am 
Ende der Ausbildungszeit beantworten, gibt den Mitarbeitern und der Leitung  Rückmeldung 
über die Ausbildungsqualität und den sozialen Umgang miteinander. 
3.3.2  Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter 
 Klare Leitungs- und Führungsstruktur 
 Regelmäßige pädagogische Weiterentwicklungstagungen für das gesamte Team 
 Hohe Selbstverantwortung im Gruppenteam 
 Individuelle Weiterbildungsförderung auf Basis des inhaltlichen Entwicklungsbedarfs 
des Kindergartens 
 Persönliche Entwicklung wird gefördert

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 Neue Impulse/Verbesserungen/Mitdenken sind gefragt 
 Bezahlung mit hauseigenem Tarif (mind. dem TVÖD S entsprechend) 
 Bezahlte Vor- und Nachbereitungszeiten für alle Mitarbeiter  
 Im Personalplan berücksichtigte Ruhepausen im ansprechenden 
Mitarbeiter(ruhe)raum 
 
3.3.3 Schließzeiten des Kindergartens 
Der Kindergarten hat insgesamt drei  Wochen im Jahr gesc hlossen, davon zwei Wochen in 
den hessischen Sommerschulferien und eine  Woche in den hessischen Weihnachtsferien . 
Diese Schließzeit bildet damit die Hälfte des Urlaubsanspruchs der Mitarbeiter; die anderen 
drei Wochen können mit Hilfe eines Urlaubsplan -Antrags individuell in Anspruch genommen 
werden. 
 
Die zwei wöchige Schließzeit im Sommer stellt die Durchführung kleinerer 
Instandhaltungsarbeiten der Böden, Wände und anderer Elemente sicher. 
 
3.4 Essensversorgung 
3.4.1 Bedarf für U3 Bereich 
In der Kleinkindgruppe sollen al le Tätigkeiten, die die Kinder von zu Hause kennen, 
fortgesetzt werden, ein prozesshaftes Miterleben (die Zubereitung der Speisen) und die 
Anregung der Sinnesentwicklung (das Schnuppern und Anfassen der Lebensmittel) sind 
dabei wesentliche Aspekte. Aus die sem Grund wird das Mittagessen von den 
Kleinkindpädagoginnen im Kochbereich des Gruppenraums selbst zubereitet: altersgemäß, 
gesund, vollwertig, saisonal, regional und frisch. 
 
3.4.2 Bedarf für Ü3 Bereich 
Allgemeine Anforderungen 
 Das Mittagessen sollte pünktlich und heiß angeliefert werden. 
 Die Temperatur des Mittagessens muss nach Anlieferung gemessen und die 
gemessene Temperatur in ein Buch eingetragen werden (Auflage Gesundheitsamt). 
 Der Speiseplan sollte idealerweise zwei Wochen im Voraus zur Verfügung stehen. 
 Das Essen soll grundsätzlich vegetarisch sein. 
 Der Speiseplan soll einen vierwöchigen saisonalen Rhythmus haben. 
 Die Speisen sollten auch lactose- und glutenfrei geliefert werden können. 
 Die Würzung der Speisen wünschen wir uns mäßig, dem Kindergaumen angepasst. 
 
Spezielle Anforderungen 
 4 x pro Woche sollte es als Vorspeise Rohkost bzw. Salat geben (Mo. bis Do.). 
 1x pro Woche soll es einen Suppentag mit Nachtisch geben (idealerweise freitags). 
 Die Hauptspeise soll ein Gericht mit Getreide  (Reis, Nu deln, Hirse) oder 
Kartoffelgerichte mit gedünstetem oder gebratenem Gemüse sein. 
 Das Gemüse soll möglichst noch Eigengeschmack haben.

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 Gerne darf dazu eine Soße gereicht werden. 
 Die verwendeten Getreidesorten, die Kartoffel und auch das Gemüse sollten jewei ls 
nur einmal pro Woche gekocht werden. 
Es ist vorgesehen, dass das Essen aus dem auf dem Campus angesiedelten Restaurant 
angeliefert wird, d.h. es wird kurze Wege über den Außenbereich geben. Das Ziel ist eine 
enge Abstimmung zur kontinuierlichen Gewährleistung der Essensqualität.  
 
3.5 Nutzgarten des Kindergartens 
Im Folgenden werden die Anforderungen und Wünsche an den Nutzgarten des 
Kindergartens beschrieben.  
 
Damit die Kinder den unmittelbaren Prozess vom Säe n, Pflegen, Ernten und Ruhen 
miterleben und mitvollziehen können, benötigen sie Räume/Bereiche die diesbezüglich 
gestaltet werden können. Die Kinder haben in diesem Alter ein großes Bewegungsbedürfnis 
und so benötigt man für die Kinder klar erkennbare Abgr enzungen der Beete wie z. B. 
Hochbeete oder eingefasste Gartenbeete. 
 
Besonders Obstbäume wie Apfel -, Birne -, Kirsch -, Mirabellenbäume, Haselsträucher oder 
Walnussbäume sind für die Kinder sehr gut geeignet. Auch Büsche wie Brombeeren, 
Johannisbeeren und H imbeeren eignen sich sehr gut. Mehr Pflege brauchen Trauben, da 
diese stark rankend sind. 
 
Für den Anbau von Erdbeeren, Gemüse und Kräutern wünschen wir uns Hochbeete oder 
eingefasste Gartenbeete. Die Hochbeete dürfen nicht zu tief sein, damit die Kinder das 
gesamte Beet bestellen können. Neben einem sonnigen Standort ist es auch wichtig, dass 
die Möglichkeit besteht, die Pflanzen zu gießen.  
 
Es gibt eine große Vielfalt an Gemüse wie Karotten, Zucchini, Erbsen, Gurken, Salat, 
Radieschen, Pastinaken, Fenchel und Kürbisse. Tomaten gedeihen gut in Kübeln z. B. auf 
der Sonnenterrasse.  
 
Auch Kräuter  oder Heilpflanzen (Johanniskraut, Ringelblume, Kamille, Thymian, Lavendel 
usw.) sind ein Schmaus für die Sinne und selbst gepflückter und getrockneter Tee schmeckt 
köstlich und ist ein schönes Geschenk. 
 
Sehr wichtig wäre auch ein Hochbeet oder ein Garten beet für den Weizen (Ostergras, das 
ausgesät wird), der keimt, einen Halm bildet und schließlich die Ähre; ist das Getreide gelb 
und die Körner hart, wird gedroschen, gemahlen und gebacken.  
 
Was sich Kinder wünschen, ist eine Blumenwiese, wo die Kinder Bl umen pflücken dürfen 
und Sträuße binden oder den Blüten spielen (z. B. eine Suppe kochen). Es gibt so schöne 
bunte Blumenmischungen von essbaren Blumen, die z. B. an der Umgrenzung des Gartens 
gedeihen können.

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Fehlen dürfen auch nicht mehrere Kompostbehä lter. Es ist eine schöne Arbeit im Frühjahr 
den fertigen Kompost zu sieben und auf die Beete auszubringen. Es gibt viel zu entdecken 
und ist ein nachvollziehbarer Jahreskreislauf. Befüllt wird der Kompostbehälter das ganze 
Jahr mit den biologischen rohen Abfällen, den Blättern und kurzem Gartenschnitt. 
 
Es geht um das gemeinsame Tun, das Beobachten, Pflegen, Staunen und natürlich das 
unmittelbare Sinnerlebnis. 
 
Damit den Kindern diese gärtnerische Welt erlebbar und erfahrbar wird, braucht es 
Kindergärtner ( Pädagogen) für die der (Nutz)Garten – wie auch die Kinder – eine 
Herzensangelegenheit sind. 
 
3.6 Betreuungsangebot 
Insgesamt soll im Kindergarten Platz für ca. 80 Kinder geschaffen werden. Hierbei wird es 
eine Gruppeneinteilung in Kinder unter drei und über drei Jahren geben. Da die 
Gruppenplanung bedarfsorientiert, d.h. für welches Kindesalter brauchen Eltern welche 
Betreuungszeiten, ausgerichtet ist, müssen die Räumlichkeiten entsprechend multif unktional 
ausgerichtet sein, sodass z. B. Raumgröße und Nutzung szweck zumindest teilweise flexibel 
gestaltbar sind. Für den Start gehen wir von folgender Gruppenplanung aus: 
 
 U3 Gruppen (Kleinkinder zwischen 1 und 3 Jahren): 
Zwei Gruppen à 10 Kinder mit einer Betreuungszeit von 7:30 bis 17:30 Uhr 
 Ü 3 Gruppen (Kindergartenkinder zwischen 3 und 6 Jahren): 
drei Gruppen à 20 Kinder mit einer Betreuungszeit von 7:30 bis 17:30 Uhr 
 
Zusätzliche Räume sollen für Therapiezwecke, Material, Ruhe phasen, Elterngespräche und 
die Verwaltung geschaffen werden. 
 
4 Markt und Wettbewerb 
4.1 Bedarfsplanung Stadt Darmstadt 
U3 Bereich: Darmstadt gesamt 
Aus dem Bericht Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung) der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt ist zu entnehmen, dass die Versorgungsquote für den U3 Bereich am 31.12.2013 
bei 41,3% lag, d.h. für 4.265 Kinder insgesamt 1.760 Betreuungsplätze zur Verfügung 
standen (siehe S. 2 und 6). Diese Zahl bezieht sich auf das gesamt e Stadtgebiet und setzt 
sich aus den Versorgungsquoten der einzelnen Stadtteile zusammen. Im Jahr 2014 sind 220 
neue Plätze geplant, sod ass die Versorgungsquote auf 46,4% ansteigen  würde. Um eine 
Versorgungsquote von 50% zu erreichen, fehlen abzüglich der projektierten Plätze  
insgesamt 373 Betreuungsplätze, davon 261 in Kindertagesstätten und 112 bei 
Tagespflegepersonen (siehe S. 25 Bericht).

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U3 Bereich: Darmstadt West 
Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt West liegt aktuell (Dez. 2014)  auf 61,5% und 
stellt damit die Spitze aller Stadtteile dar.  
Der angrenzende Stadtteil Darmstadt Bessungen wies Ende 2013 eine Versorgungsquote 
von 49% auf, der Stadtteil Darmstadt Eberstadt  sogar nur eine Quote von 30,9% (siehe S. 
8). Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt Mitte weist aktuell (Dez. 2014) eine 
Versorgungsquote von 47% auf, wobei aus Platzgründen keine Entwicklungsmöglichkeiten 
bestehen und der  Bedarf künftig von anderen Stadtteilen gedeckt werden muss.  
 
Ü3 Bereich: Darmstadt gesamt 
Im Ü3 Bereich lag die Versorgungsquote am 31.12.2013 bei 97,4%, d.h. von 4.826 Kindern 
konnte für 4.699 Kinder ein Betreuungsplatz zur Verfügung gest ellt werden. Auch diese Zahl 
bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet. Die Umsetzung der in 2014  projektierten 
Vorhaben hat zu einem Anstieg der Versorgungsquote von 97,4% auf 106% geführt.  
Die Anzahl der Anspruchsberechtigten (4.826 Kinder) wird sich mit Blick auf die Entwicklung 
in der Vergangenheit aller Voraussicht nach ohne Berücksichtigung der Besiedlung der 
Konversionsflächen bis 2016 weniger stark als zuvor, aber dennoch um ca. 50 bis 100 
Kinder weiter erhöhen, d.h. auf insgesamt ca. 4.900 bis 4.950 Kinder (siehe S. 21 Bericht). 
Ü3 Bereich: Darmstadt West 
Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt West lag Ende 2013 bereits auf 80,6% und 
gehörte neben Darmstadt Mitte (64,9%) und Darmstadt Eberstadt (80,2%) zu den niedrigsten 
Quoten. Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt Mitte weist aktuell eine 
Versorgungsquote von 65% auf, wobei aus Platzgründen keine Entwicklungsmöglichkeiten 
bestehen und auch dieser Bedarf künftig von anderen Stadtteilen gedeckt werden muss. 
 
Entwicklung des Platzbedarfs 
Im Gegensatz zum bundes - und landesweiten Trend von sinkenden Geburten steigt in 
Darmstadt vom Trend her die Zahl der Geburten leicht an. Wurden im Jahr 2000 in 
Darmstadt beispielsweise 1.231 Kinder geboren, waren es im Jahr 2005 1.315 und im Jahr 
2010 1.393 (siehe 2.54 Kinder/ Jugendliche im Alter von 0 bis unter 16 Jahren). 
Die Geburten überschritten in den Jahren 2009 (1.508) und 2011 (1.507) erstmals seit 1970 
(1.577) die Marke von 1.500 Geburten im Jahresverlauf. Im Jahr 2012 und 2013 fiel  die 
Anzahl der Geburten mit je 1.470 wieder leicht schwächer aus.  
Durch die Besiedlung der Konversionsflächen ist in naher Zukunft jedoch mit einem weiteren 
Bevölkerungswachstum zu rechnen (siehe S. 17 Bericht). 
Der Bedarf an Plätzen im Ü3 Bereich, um eine Versorgungsquote von mindestens 100% zu 
erhalten, wird sich bis 2015 von derzeit ca. 4.800 auf ca. 4.950 erhöhen. 
 
Demzufolge besteht im U3 und im Ü3 Bereich der Bedarf an Betreuungsplätzen sowohl im 
gesamten Stadtgebiet als auch konkret im Stadtteil Darmstadt West. 
 
Schulkindbetreuung 
Die Versorgungsquote im Bereich der Schulkindbetreuung lag am 31.12.2013 bei 40,8%, 
d.h. von insgesamt 7.003 Kindern im Alter von 6,5 bis 12 Jahren standen 1.257 Plätze in 
Horten und 1.601 Plätze in Schulkindbetreuungen zur Verfügung (siehe S. 14 Bericht). 
In Darmstadt West lag die Versorgungsquote lediglich bei 21,4%.

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Ein Platzausbau im Hortbereich ist von der Stadt Darmstadt nicht vorgesehen und wird 
infolgedessen auch nicht gefördert (siehe S. 16 Bericht). 
 
4.2 Bedarfseinschätzung basierend auf Erfahrungswerten des bestehenden 
Waldorfkindergartens in Darmstadt 
Erfahrungsgemäß haben alle Waldorfkindergärten ein Einzugsgebiet von ca. 20km bis 30km 
außerhalb der Standortstadtgrenze. 
Im bestehenden Waldorfkindergarten in Darmst adt kann jedes Jahr nur ca. ein Drittel aller 
angemeldeten Kinder aufgenommen werden.  
Eine Kooperation zwischen dem bestehenden und dem geplanten Waldorfkindergarten ist u. 
a. in Bezug auf die Platzbelegung sinnvoll und wird daher angestrebt (siehe auch Punkt 7.1). 
 
4.3 Bedarfsplanung Alnatura Produktions- und Handels GmbH 
Alnatura geht davon aus, dass ca. 10 bis 12 Betreuungsplätze durch Kinder von Alnatura 
Mitarbeitern belegt werden (Info Hr. Schledt, November 2014). 
 
5 Unternehmensform 
5.1 Ausgangssituation 
Im Rahmen der neuen Alnatura Arbeitswelt, die voraussichtlich bis Herbst 2017 in Darmstadt 
entstehen wird, soll u.a. auch ein Kindergarten auf dem Areal errichtet und in Betrieb 
genommen werden. 
Hierzu befindet sich Alnatura seit Anfang 2013 auf der  Suche nach einem geeigneten 
Betreiber und Projektpartner. 
Nach intensiven Gesprächen hat sich herauskristallisiert, dass der Kindergarten rechtlich 
losgelöst und unabhängig von einem bestehenden Waldorfverein entstehen soll. Aus diesem 
Grund wurde um ein Beratungsgespräch mit Herrn Herber, dem langjährigen Steuerberater 
und Wirtschaftsprüfer von Alnatura gebeten. 
 
5.2 Hintergrund 
Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Trägerschaft solcher Einrichtungen 
benötigen zunehmend unternehmerisches Handeln, um Vermögenswerte zu sichern, das 
Personal zu führen und das Überleben in Zeiten des Kostendrucks zu managen. Das hat 
auch das Kammergericht Berlin in mehreren Entscheidungen so gesehen, denn es 
verweigert Einrichtungen mit derartigen Zwecken die Anerkennu ng als Idealverein und die 
Eintragung ins Vereinsregister. 
Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Trägerschaft solcher Einrichtungen stellen 
nach Ansicht des Kammergerichts Berlin eine wirtschaftliche Tätigkeit dar. Eine 
Anerkennung als Idealvere in und die Eintragung in das Vereinsregister können dann 
regelmäßig nicht erfolgen.  
Wer entgeltlich, auf Dauer und planmäßig Leistungen an Dritte erbringen will und sich damit 
wirtschaftlich betätigt, soll gemäß des Kammergerichts Berlin nicht als Verein in das 
Vereinsregister eintragen werden.

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Aus diesem Grund sind andere Rechtsformen für Kindergärten und Kindertagesstätten 
besser geeignet, z.  B. die gemeinnützige GmbH oder die Genossenschaft, bei denen die 
Geschäfte geführt werden können, ohne dass Mitgl iederversammlungen von mehreren 
hundert Mitgliedern organisiert werden müssen. 
Verein 
Der Verein bezeichnet eine freiwillige und auf Dauer angelegte Vereinigung von natürlichen 
und/ oder juristischen Personen  zur Verfolgung eines bestimmten Zwecks, die in ihrem 
Bestand vom Wechsel ihrer Mitglieder unabhängig ist. 
Der Verein empfiehlt sich bei kleineren KiTas, die z.B. von engagierten Eltern ins Leben 
gerufen werden. 
 
gGmbH  
Die gemeinnützige GmbH ist eine Kapitalgesellschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft 
mit beschränkter Haftung ,  ein Unternehmen, dessen Erträge für gemeinnützige Zwecke 
verwendet werden und das sowohl von der Körperschaft-steuer als auch von der 
Gewerbesteuer befreit ist. 
Die gGmbH steht in unmittelbarer Konkurrenz zu anderen gemeinnützigen Rechtsformen, 
wie dem Verein, der Stiftung oder der gemeinnützigen Genossenschaft, und erfährt seit 
einigen Jahren ein gesteigertes Interesse bei Gründungen. Aktuelle Gerichtsentscheidungen, 
die wirtschaftliche Betätigungen in der Rechtsform  des eingetragenen Vereins (e. V.) 
untersagen (z. B. Kindertagesstätten und Kindergärten), verstärken den Trend zur Errichtung 
von gGmbHs. 
Die gGmbH ist somit eine sinnvolle Alternative zum Verein. 
 
Genossenschaft 
Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschlus s von natürlichen beziehungsweise 
juristischen Personen, deren Ziel der Erwerb oder die wirtschaftliche beziehungsweise 
soziale Förderung ihrer Mitglieder durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb ist. Sie 
zeichnet sich durch eine offene Mitgliederza hl aus, das heißt der Bestand der 
Genossenschaft ist unabhängig vom Aus - oder Beitritt der Mitglieder und ist 
körperschaftsteuerpflichtig. 
Die Genossenschaft empfiehlt sich bei einer größeren Anzahl von Vereinsmitgliedern und 
einem hohen persönlichen Engagement der Mitglieder (Eltern) in der KiTa Einrichtung.  
 
Gemeinnützigkeit 
Nach § 52 Abs. 1 Abgabenordnung verfolgt „eine Körperschaft […] gemeinnützige Zwecke, 
wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder 
sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.“ 
Die Gemeinnützigkeit ist im Kindergarten durch die Förderung von Bildung und Erziehung 
von Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren sichergestellt. 
 
Nach dem Beratungsgespräch mit Herrn Herber und Recherche der verschiedenen 
Rechtsformen inkl. Vor - und Nachteile wurde gemeinschaftlich entschieden für den 
Kindergarten eine gemeinnützige GmbH zu gründen.

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6 Kooperationen & Vernetzung 
6.1 Kooperation mit bestehenden Waldorfkindergärten  
Eine Zusammenarbeit mit bestehenden Waldorfkindergärten ist naheliegend und 
zweckmäßig. Synergien können geschaffen und in Hinblick auf folgende Punkte genutzt 
werden:  
 Platzbelegung 
 Krankheits- und Urlaubsvertretung 
 Fortbildungen 
Neben dem bestehenden Waldorfkindergarten in Darmstadt kann die Zusammenarbeit mit 
weiteren umliegenden Waldorfkindergärten (z.B. in Seeheim, Bensheim) erweitert werden.  
Darüber hinaus ist eine regionale Zusammenarbeit durch die Vereinigung der 
Waldorfkindergärten in Hessen explizit gewünscht und wird entsprechend unterstützt. 
Um diese Zusammenarbeit gut gestalten zu können, sind vertrauensbildende Maßnahmen 
wichtig, um mögliche Ängste und Sorgen bei Mitarbeitern der bestehenden Einrichtungen 
abzubauen.  
 
6.2 Vernetzung  
Aus Punkt 1.2.2 geht hervor, dass eine Vernetzung mit folgenden Vertretern sinnvoll und 
notwendig ist: 
 Eltern  
 Nachbarn & Stadtteilgruppen 
 Alnatura Mitarbeitern 
 Jugendamt & Stadt Darmstadt 
 Therapeuten, Ärzte & Frühförderstelle 
 Erzieherausbildungsschulen 
 Pädagogische Forschung und Lehre 
 Paritätischer Wohlfahrtsverband

Beratungsverlauf (4)

TOP 5
TOP 350
TOP 12
TOP 11

Orte (2)

  • Eschollbrücker Straße
  • Darmstädter Straße 63

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0273
Typ
Magistratsvorlage
Datum
10.07.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00