2015/0273
KITA - Ausbauprogramm 2017 hier: KinderNaturGarten auf dem Alnatura Campus
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2015/0273
10377 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
22.07.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Amt: Jugendamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0273
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 365010
Kostenstelle: 051-007-1492 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3650-10 (25%), 3650 -30 (75%) Sachkonto: 71 28 000
Betreff: KITA - Ausbauprogramm 2017
hier: KinderNaturGarten auf dem Alnatura Campus
Vorlage vom: 10.07.2015
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat beschließt die Eröffnung einer K indertagesstätte mit insgesamt 5 Gruppen
(maximal 88 Plätze), hiervon 2 Gruppen für Kinder im Alter von unter drei Jahren sowie 3
Gruppen für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Kindertagesstätte ist in das
Gesamtkonzept der Alnatura Arbeitswelt auf dem Gelände der ehemaligen Kelley Barracks
eingebettet.
2. Dem Träger wird im Haushaltsjahr 2017 ein anteiliger städtischer Betriebskostenzuschuss in
Höhe von 425.000,00 Euro zur Verfügung gestellt. Ab dem Haushaltsjahr 2018 erfolgt die
Mittelbereitstellung in Höhe von bis zu 850.000,00 Euro beziehungsweise bis zu
839.000,00 Euro im Falle einer Inanspruchnahme investiver Landesfördermittel.
Die hierfür notwendigen Mittel werden bei dem Produkt 365010, Ko stenstelle 051 -007-1492,
Sachkonto 7128000 etatisiert und innerhalb der künftigen Haushaltsmeldungen durch das
Fachamt berücksichtigt.
- 2 -
Anlagen: Personalberechnung
Konzeptdokumentation & Geschäftsplan Alnatur aberechnung
Datenschutzrelevant e Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.07.15
Im Jahr 2017 soll auf dem Gelände der ehemaligen US -Kasernen (Kelley Barracks), welche
sich am Westrand Darmstadts, an der Eschollbrücker Straße befinden, die neue „Alnatura
Arbeitswelt“ entstehen. Auf dem Campus ist neben dem Bau eines Restaurants sowie
perspektivisch eines Alnatura Super Natur Markt außerdem e ine Kindertagesstätte geplant.
Dieser „KinderNaturGarten“ wird als gemeinnützige GmbH betrieben werden. Vorgesehen ist
die Schaffung von bis zu maximal 88 Betreuungsplätzen, welche sich auf insgesamt 5
Gruppen aufteilen. Hiervon werden 2 Gruppen á maximal 11 Plätze für Kinder im Alter von
unter drei Jahren entstehen, weitere 3 Gruppen bieten bis zu 66 Plätze für Kinder im Alter
von über drei Jahren.
Die Kindertagesstätte wird folgende Betreuungszeiten anbieten:
Eine U3- Gruppe bis zu 11 Kinder mit einer Betreuungszeit von 7:30 bis 17:30 Uhr.
Eine U3- Gruppe bis zu 11 Kinder mit den Betreuungszeiten
7:30 bis 12:30 Uhr sowie 7:30 bis 15:00 Uhr.
Des Weiteren werden drei Ü3 Gruppen à 20 Kinder mit insgesamt folgenden
Betreuungszeiten ange strebt:
7:30 bis 12:30 Uhr (maximal bis 22 Kinder)
7:30 bis 15:00 Uhr (maximal bis 22 Kinder)
7:30 bis 17:30 Uhr (maximal bis 22 Kinder)
Das vorab beschriebene Betreuungsmodell wurde zunächst als Grundlage für die
Betriebskostenberechnung im Zusammenhang mit den zu erwar tenden Elternentgelten
angenommen. Eine spätere Anpassung beziehungsweise flexible Ausnutzung der
bestehenden Betreuungszeiten durch die Elternschaft ist selbstverständlich im laufenden
Betrieb gegeben.
Grundlage des pädagogischen Konzeptes ist die Waldo rf Pädagogik, die auf der
Anthroposophie von Rudolf Steiner basiert. Diese begründet sich unter anderem in
naturnahen Tätigkeiten, die auch das Erleben der wiederkehrenden Jahreszeiten ermöglichen
sollen. Damit die Kinder den unmittelbaren Prozess vom Säen , Pflegen, Ernten und Ruhen
miterleben und gestalten können, sind Hochbeete, eingefasste Gartenbeete sowie
Obstbäume, Büsche und Kübel für Kräuter und Heilpflanzen vorgesehen.
Die Zubereitung der Speisen soll eine Tätigkeit des prozesshaften Miterlebens für die Kinder
werden. Die Anregung der Sinnesentwicklung sind dabei wesentliche Aspekte. Aus diesem
Grund wird das Mittagessen von den Kleinkindpädagoginnen (U3) im Kochbereich des
Gruppenraums selbst zubereitet: altersgemäß, gesund, vollwertig, saisonal, regional und
frisch.
Im Kindergartenbereich ist geplant die Speisen aus der Kantine der Alnatura Arbeitswelt
liefern zu lassen. Der Speiseplan soll außerdem einen vierwöchigen saisonalen Rhythmus
haben, vegetarisch sowie laktose - und glutenfrei sein.
- 4 -
Das pädagogische Konzept wird durch Elemente wie z.B. von Emmi Pikler und anderen
pädagogischen Erkenntnissen, die sich aus den kindlichen Bedürfnissen ableiten lassen,
ergänzt und stets weiterentwickelt. Aus dem pädagogischen Konzept lässt sich ableiten, d ass
Angebote wie z. B. Eurythmie vorgesehen sind. Da es sich hierbei jedoch um Zusatzangebote
handelt, ist vorgesehen, diese durch entsprechend höhere Elternbeiträge zu finanzieren.
Diese werden auf der Basis des Magistratsbeschlusses 136 vom 08.04.2015 (Kita-
Standards) realisiert.
Geplant ist außerdem, die Kindergartenleitung dreiteilig aufzustellen. Jeweils eine
Verantwortungskompetenz aus den pädagogischen Bereichen U3, Ü3 und eine
Verantwortungskompetenz aus dem rechtlich wirtschaftlichen Bereich. Eine
Personalaufstellung ist der Anlage zu entnehmen.
Neben der eigentlichen Betreuung wird die Kindertageseinrichtung weitere Unterstützung für
Eltern und Familien in Form von Informationen, Beratung und/ oder Eltern -Kind-Kursen
anbieten. Eine Kooperation z wischen dem bestehenden und dem geplanten
Waldorfkindergarten wird u. a. in Bezug auf die Platzbelegung, Krankheits - und
Urlaubsvertretung sowie Fort - und Weiterbildungen angestrebt.
Alnatura geht davon aus, dass ca. 10 bis 12 Betreuungsplätze durch Kinde r von Alnatura
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche nicht regelmäßig ihren Hauptwohnsitz im
Stadtgebiet Darmstadt haben, belegt sein werden. Ein entsprechender Kostenausgleich
gemäß § 28 HKJGB wird seitens der Wissenschaftsstadt Darmstadt bei den
Wohnortgemeinden geltend gemacht.
Eine detaillierte Darstellung der bisherigen Überlegungen der Projektgruppe um die Alnatura
Arbeitswelt (Konzeptdokument & Geschäftsplan) ist als Anlage dieser Magistratsvorlage
beigefügt.
Der geplante Neubau der Kindertages stätte wird auf einem Areal von rund 1.010 m²
entstehen. Dieses Areal wird von der Alnatura Stiftung für den Bau der Kindertagesstätte für
einen Kaufpreis in Höhe von 1,144 Mio. Euro erworben und für den Betrieb der Einrichtung
zur Verfügung gestellt. Die hierauf entstehende Nutzfläche wird sich auf eine Größenordnung
von rund 900 m² belaufen.
Die kalkulierten Baukosten inklusive Einrichtung und Ausstattung (Innen und Außen)
belaufen sich auf 3,388 Mio. Euro. Für die investiven Gesamtkosten der Maßnahme in klusive
Grundstücksankauf und -vorbereitung müssen daher 4,532 Mio. Euro veranschlagt werden.
Unter Berücksichtigung einer weiteren möglichen Inanspruchnahme von Landesfördermitteln
aus dem Nachfolgeprogramm zum in Aussicht gestellten „Investitionsprogram ms 2015 bis
2019 zur Schaffung von U3 -Plätzen“, könnten für den Neubau Mittel in Höhe von 290.000,00
Euro abgerufen werden. Weitere 10.000,00 Euro für die Ausstattungsgegenstände wären
möglich. Insofern reduzier en sich die Baukosten um 300.000,00 Euro, auf 3,088 Mio. Euro.
Die demnach verbleibende Restsumme soll über eine Laufzeit von 26 Jahren (bzw. 27 Jahren
ohne Landesförderung ) refinanziert werden.
Ausgehend von dem beschriebenen Szenario würde sich ein monatlicher Mietpreis pro
Quadratmeter in Höhe von 13,53 Euro, inkl. pflichtige PKW- und Fahrradstellplätze (bzw.
14,37 Euro ohne Landesförderung ) ergeben.
Die überschlägig ermittelten jährlichen Mietkosten belaufen sich insofern auf 146.200,00
Euro (bzw. 155.200,00 Euro).
- 5 -
Unter Bezugnahme des Magistr atsbeschlusses Nr. 136, Vorlagen Nummer 2015/0093 vom
08.04.2015 erfolgt die Bezuschussung der Einrichtung durch die Stadt Darmstadt mit einer
100%igen Restkostenabdeckung.
Der maximale Personalbestand für die Einrichtung ergibt sich aus der beigefügten
Personalberechnung . Auf dieser Grundlage wurde von Alnatura eine
Personalkostenkalkulation erstellt und als Angebot an die Stadt Darmstadt weitergereicht,
Diese sieht vor, zur Umsetzung des Konzeptes der Kinderbetreuungseinrichtung
ausschließlich erfahrene Fachkräfte als Beschäftigte zu gewinnen.
Nach entsprechender Überprüfung (Personalkostenermittlungstabelle der Wissenschaftsstadt
Darmstadt) der kalkulierten Personalkosten, kann eine tarifrechtlich konforme Kalkulation
bestätigt werden.
Die überschläg ig ermittelte jährliche städtische Betriebskostenförderung in Höhe von
850.000,00 Euro setzt sich wie folgt zusammen:
Personalausgaben 695.500,00 Euro
Sachausgabe inkl. Verwaltungskosten 110.000,00 Euro
Mietnebenkosten inkl. Gebäudenebenkos ten 84.000,00 Euro
Netto-Mietkosten 155.200,00 Euro
abrechnungsfähige Gesamtausgaben 1.044.700,00 Euro
abzüglich Elternentgelt e für die Betreuung - 79.300,00 Euro
abzüglich mögliche Landesförde rmittel - 117.500,00 Euro
städtischer Förderanteil rund 850.000,00 Euro
Unter Berücksichtigung der möglichen investiven Landesförderung würde sich die städtische
Betriebskostenförderung auf rund 839.000,00 Euro reduzieren.
Die Eröffnung der Einrichtung ist für Sommer 2017 geplant.
Insofern werden im Haushaltsjahr 2017 Mittel in Höhe von anteilig rund 425.000,00 Euro an
den Träger gewährt. Ab dem Haushaltsjahr 2018 wird die volle Summe der
Betriebskostenförderung benötigt.
Die Mittel werden innerhalb der Haushaltsanmeldung 2017 und 2018 durch das Fachamt
berücksichtigt.
Darmstadt, den 10.07.2015
51
Dezernat I Dezernat IV Dezernat V
Jochen Partsch André Schellenberg Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Stadtkämmerer Stadträtin
anlage 1
1302 Zeichen
Gruppenverteilung inkl. Betreuungszeiten Platzanzahl Öffnungszeit zzgl. Ø Ausfallzeit 15% Kindergartengruppe 1 20 Ü3 0,07 25 Std. 10 7:30 bis 12:30 22,5 15,75 18,11 > 25 Std. 10 7:30 bis 15:00 42,5 29,75 34,21 Summe Personalplan 45,5 52,33 Kindergartengruppe 2 20 Ü3 0,07 25 Std. 10 7:30 bis 12:30 22,5 15,75 18,11 > 25 Std. 10 7:30 bis 15:00 42,5 29,75 34,21 Summe Personalplan 45,5 52,33 Kindergartengruppe 3 20 Ü3 0,07 > 45 Std. 20 7:30 bis 17:30 50 70 80,5 Summe Personalplan 70 80,5 Kleinkindgruppe 1 10 U3 0,2 25 Std. 5 7:30 bis 12:30 22,5 22,5 25,88 >25 Std. 5 7:30 bis 15:00 42,5 42,5 48,88 Summe Personalplan 65 74,75 Kleinkindgruppe 2 10 U3 0,2 >45 Std. 10 7:30 bis 17:30 50 100 115 Summe Personalplan 100 115 Gesamtsumme 80 326 374,9 374,9 Zeit für Leitungsaufgaben 39 Summe Wochenarbeitszeit 413,9 Wochenarbeitszeit pro Mitarbeiter gem. TVÖD 39 Anzahl Vollzeitkräfte 10,61 21,2 Summe Wochenarbeitszeit inkl. Vor/ Nachbereitung 435,1 Wochenarbeitszeit pro Mitarbeiter gem. TVÖD 39 Anzahl Vollzeitkräfte 11,16 Berechnung der Vollzeitkräfte gem. Hessischer Mindestanforderungen (Kifög) Fachkraftfaktor gem. Kifög Betreuungsmittelwert in Std. gem. Kifög (BMW) Zw. Summe (Platzanzahl multipliziert mit Fachkraftfaktor und BMW) Hess. Mindestanforderung Vor- und Nachbereitungszeit pro MA (2 Std.)
anlage 3
35814 Zeichen
Alnatura Produktions- & Handels GmbH
Darmstädter Straße 63
64404 Bickenbach
KinderNaturGarten
Konzeptdokument & Geschäftsplan
Dienstag, 4. August 2015
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
Dienstag, 4. August 2015 2
Inhalt
1 Zusammenfassung/ Präambel ................................ ................................ ........................ 1
1.1 Alnatura Campus Programm ................................ ................................ ................... 1
1.2 Kindergartenprojekt ................................ ................................ ................................ . 2
1.2.1 Angestrebte Struktur ................................ ................................ ......................... 2
1.2.2 Visionäre Struktur ................................ ................................ ............................. 2
1.2.3 Zeitplan ................................ ................................ ................................ ............. 3
2 Management- und Gründerteam ................................ ................................ ..................... 4
2.1 Projektleitung ................................ ................................ ................................ ........... 4
2.2 Mitglieder der Projektgruppe ................................ ................................ .................... 4
3 Unternehmensidee ................................ ................................ ................................ ......... 5
3.1 Zielgruppen................................ ................................ ................................ .............. 5
3.2 Ziele ................................ ................................ ................................ ........................ 5
3.2.1 Pädagogisches Konzept ................................ ................................ ................... 6
3.2.2 Leitung & Steuerung ................................ ................................ ......................... 6
3.2.3 Wirtschaftlichkeit ................................ ................................ ............................... 7
3.2.4 Weiterentwicklung ................................ ................................ ............................. 7
3.3 Rahmenanforderungen ................................ ................................ ............................ 8
3.3.1 Der Kindergarten als Ausbildungsbetrieb ................................ .......................... 8
3.3.2 Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter ................................ ........................... 8
3.3.3 Schließzeiten des Kindergartens ................................ ................................ ....... 9
3.4 Essensversorgung ................................ ................................ ................................ ... 9
3.4.1 Bedarf für U3 Bereich ................................ ................................ ....................... 9
3.4.2 Bedarf für Ü3 Bereich ................................ ................................ ....................... 9
3.5 Nutzgarten des Kindergartens ................................ ................................ ................10
3.6 Betreuungsangebot ................................ ................................ ................................ 11
4 Markt und Wettbewerb ................................ ................................ ................................ ..11
4.1 Bedarfsplanung Stadt Darmstadt ................................ ................................ ............11
4.2 Bedarfseinschätzung basierend auf Erfahrungswerten des bestehenden
Waldorfkindergartens in Darmstadt ................................ ................................ .........13
4.3 Bedarfsplanung Alnatura Produktions- und Handels GmbH ................................ ....13
5 Unternehmensform ................................ ................................ ................................ ........13
5.1 Ausgangssituation ................................ ................................ ................................ ..13
5.2 Hintergrund ................................ ................................ ................................ .............13
6 Kooperationen & Vernetzung ................................ ................................ .........................15
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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6.1 Kooperation mit bestehenden Waldorfkindergärten ................................ ................15
6.2 Vernetzung ................................ ................................ ................................ .............15
1 Zusammenfassung/ Präambel
1.1 Alnatura Campus Programm
Im Rahmen der neuen Alnatura Arbeitswelt, die voraussichtlich bis Herbst 2017 in Darmstadt
entstehen soll, wird neben einem Restaurant und Freiflächen in verschiedener Nutzung auch
ein Kindergarten auf dem Campus errichtet und in Betrieb genommen. Perspektivisch ist
außerdem ein Alnatura Super Natur Markt auf dem Gelände geplant.
Im Folgenden ist sowohl das Org anigramm zum Alnatura Campus Programm zu finden als
auch eine Skizze des Areals, das bebaut werden soll.
Abbildung 1: Alnatura Campus Programm Projektorganigramm
Abbildung 2: Areal Alnatura Campus
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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1.2 Kindergartenprojekt
1.2.1 Angestrebte Struktur
Der Kinder NaturGarten soll als gemeinnützige GmbH entstehen und in die Alnatura
Unternehmenswelt eingebettet werden. Im Folgenden ist ein Organigramm zu finden, das
zeigt, dass die Alnatura Stiftung Gründer und Gesellschafter der gGmbH wird. Detaillierte
Informationen und die entsprechende Entscheidungsgrundlage zur Gründung einer gGmbH
sind unter Punkt 5 zu finden.
Abbildung 3: Organigramm - Alnatura Stiftung, gGmbH
1.2.2 Visionäre Struktur
Im Rahmen des Kindergartenprojekts gibt es Überlegungen und Ziele bzgl. Kooperationen
und Vernetzungen , die unter Punkt 6 beschrieben sind und für den Kindergarten konkret
aufzeigen, welche Kooperationen und Vernetzungen sinnvoll und notwendig sind wie z.B. die
Kooperation mit bestehenden Waldorfkindergärten und die Vernetzung mit Eltern, der Stadt
Darmstadt, Pädagogischen Ausbildungsstellen, Nachbarn, der Wissenschaft und Lehre,
Alnatura Mitarbeitern, und Therapeuten & Ärzten.
Diese Struktur könnte demzufolge unter dem Aufgaben- und Themenbereich „Kooperationen
und Vernetzungen“ mithilfe eines Fördervereins gebündelt werden. Der Förderverein könnte
dann als Mit-Gesellschafter der Kindergarten gGmbH auftreten und hätte die Funktion eines
Netzwerkes und dauerhaften Impulsgebers.
Abbildung 4: Organigramm - Alnatura Stiftung, gGmbH, Förderverein
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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Wie, von wem und wann der Förderverein gegründet wird, gilt es in den kommenden
Wochen und Monaten abzustimmen.
In diesem Kontext ist die Frage aufgekommen wie Menschen der Stadt Darmstadt und
insbesondere des Stadtteils Darmstadt West frühzeitig und dauerhaft eingebunden werden
können, sodass sie sich mit dem was auf dem gesamten Alnatura Campus gesc hieht
verbinden und identifizieren wollen und können.
Diese Fragestellung ist sehr komplex und bezieht sich nicht nur auf das Kindergartenprojekt,
sondern auf das gesamte Campus Programm. Es geht also um Kultur - und Stadtteilarbeit
und die Fragestellung w ie Alnatura als Unternehmen und mit dem Campus Programm im
Stadtteil ankommen und sich mit den Menschen verbinden möchte.
Die Vision ist also mit den Menschen, die in Darmstadt und insbesondere im Stadtteil
Darmstadt West leben, in einen dauerhaften Austa usch zu kommen und die Einladung
auszusprechen, den Alnatura Campus lebendig mitzugestalten und dauerhaft im Kontakt zu
bleiben.
Als Ausgangsbasis für diese visionäre Struktur sind Überlegungen entstanden, eine
zielgerichtete Stadtteilstudie durchzuführen. Mitte März 2015 gab es eine erste Abstimmung
mit Herrn Emanuel, der Professor und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Evangelischen
Hochschule Darmstadt ist und Erfahrungen im Bereich Stadtteilarbeit hat.
Eine Stadtteilanalyse kann mit Hilfe des Instituts für Soziales und Gesundheit (EH
Darmstadt) über Drittmittel -Forschungsgelder finanziert und durchgeführt werden.
Wünschenswert wäre bei einem solchen Projekt eine Scharnierfunktion der Stadt Darmstadt
mit Alnatura und der Evangelischen Hochschule.
Im Steuergruppentermin Ende März wurde entschieden, dass der Fokus zum weiteren
Vorgehen bzgl. Stadtteilstudie auf den Kindergarten und optional auf die Freiflächen gelegt
werden soll, nicht aber auf das gesamte Campus Programm.
Herr Emanuel ist darüber informiert und wird im Juni das Konzept zum weiteren Vorgehen
vorschlagen und folgende Aspekte beleuchten:
- Potenzielles Vorgehen
- Inhalte der Ergebnisse
- Finanzieller Rahmen
- Zeitlicher Rahmen
Ziel des Termins ist eine Entscheidungsgrundlage, d.h. eine Basis zu schaffen, die eine
Entscheidung für oder gegen eine Stadtteilstudie bietet. Die Entscheidung, ob und wenn ja
wann eine Stadtteilstudie durchgeführt wird, wird voraussichtlich im September 2015
getroffen.
1.2.3 Zeitplan
Ziel ist es den Kindergarten zusammen mit der neuen Arbeitswelt zu eröffnen, der grobe
Zeitplan inkl. der wichtigsten Meilensteine ist im Folgenden zu finden.
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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Abbildung 5: Zeitplan Kindergartenprojekt
2 Management- und Gründerteam
2.1 Projektleitung
Böhmer Klaus Alnatura, Bereichsverantwortlicher Logistik, Projektleiter
Email: klaus.boehmer@alnatura.de
Tel.: 06257 9322 610
Wickert-Kraft Bettina Inhaltliche Projektleiterin und zukünftige Leiterin des
Kindergartens
Email: bettina.wickert-kraft@alnatura.de
Tel.: 0172 216 52 11
Schaller Svenja Alnatura, Fachliche Assistenz Bereichsverantwortlicher Logistik,
Stellvertretung Fr. Wickert-Kraft
Email: svenja.schaller@alnatura.de
Tel.: 06257 9322 450
2.2 Mitglieder der Projektgruppe
Dr. Borzner Steffen Geschäftsführer der Freien Waldorfschulen in Hessen
Landesarbeitsgemeinschaft e.V.
Email: borzner@waldorfschule-hessen.de
Tel.: 069 530 537 61
Gehrisch Thomas Stadt Darmstadt, Leiter des Jugendamtes
Email: thomas.gehrisch@darmstadt.de
Tel.: 06151 13 2519
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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Lutz Nadine Alnatura, Assistenz Sortimentsmanagement
Email: nadine.lutz@alnatura.de
Tel.: 06527 9322 437
Rebmann Andreas Software AG Stiftung, Projektleiter
Email: a.rebmann@sagst.de
Tel.: 06151 916 65 150
Ritter Dominic Alnatura, Kundenentwicklung
Email: dominic.ritter@alnatura.de
Tel.: 06257 9322 741
Schledt Joachim Alnatura, Bereichsverantwortlicher Mitarbeiterservice und
–entwicklung
Email: joachim.schledt@alnatura.de
Tel.: 06257 9322 140
Schröder Julia Stadt Darmstadt, Jugendamt, Geschäftsführung
Jugendhilfeausschuss
Email: julia.schroeder@darmstadt.de
Tel.: 06151 13 3457
Uhrich Frank Stadt Darmstadt, Jugendamt, Abteilungsleiter Interne
Verwaltung
Email: frank.uhrich@darmstadt.de
Tel.: 06151 13 32 97
Wesp Janine Stadt Darmstadt, Jugendamt, Abteilung Kinderbetreuung
Email: janine.wesp@darmstadt.de
Tel.: 06151 133855
3 Unternehmensidee
3.1 Zielgruppen
Familien, die ihr Kind bewusst in einem Waldorfkindergarten bzw. in einem
Kindergarten mit einem naturnahen pädagogischen Konzept betreuen lassen wollen.
Familien, die wohnortnah bzw. im Stadtteil einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen.
3.2 Ziele
Menschen, die als Kinder die Natur staunend wahrgenommen haben werden im
späteren Leben lebendig denken und forschen. Menschen, d ie als Kinder mit Ehrfurcht
der Natur, den Pflanzen, Tieren und Menschen begegnet sind werden im späteren
Leben verantwortlich handeln.
Platon
Wer sich als Teil der Natur erlebt, wird die Zusammenhänge der Beziehung von Mensch
und Natur besser verstehen. Für ihn wird alles Lebendige liebenswert und somit
schützenswert sein. Daraus entwickeln sich Ehrfurcht, Achtung und Verantwortung der
Erde gegenüber.
Christel Dhom
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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Die Ziele des Kindergartens sind in die drei Bereiche Pädagogisches Konzept, Leitung &
Steuerung und Wirtschaftlichkeit aufgeteilt, die im Folgenden näher erläutert und mittels
eines Schaubildes dargestellt werden.
Weiterentwicklung ist ein zentrales Thema des Gesamtkonzeptes und ist somit ein Ziel, das
sowohl Einfluss in alle Bereiche der Zieldefinitionen hat und von allen Bereichen beeinflusst
wird.
Der Kindergarten wird eine gemeinnützige Einrichtung sein , Hintergrundinformationen und
Details zur rechtlichen Form sind unter Punkt 5 aufgeführt und erläutert.
3.2.1 Pädagogisches Konzept
Das Pädagogische Konzept ist in einem separaten Dokument formuliert.
Anker des Pädagogischen Konzepts ist die Waldorfpädagogik.
Ziel ist es die Kinder so zu verwurzeln, sodass sie später ihre Umgebung
selbstbewusst, aktiv und kreativ mitgestalten können.
Den Kindern zu ermöglichen die Welt mit Leib, Seele und Geist zu erfahren.
Naturnahe Tätigkeiten begründen das Verantwortungsgefühl für den Menschen und
die Welt.
Das Erleben der wiederkehrenden Jahreszeiten schafft Verbindung zur Natur und
vermittelt Sicherheit.
Die Entwicklungsphasen des Kindes im ersten Jahrsiebt werden berücksichtigt.
Unser Leitgedanke in der Pädagogik ist “Du bist gut so, wie du bist”.
Inklusion ist ein fester Profilbaustein des Pädagogischen Konzepts.
Eltern und Pädagogen gestalten aktiv Entwicklungsräume.
Der Kindergarten bietet neben der eigentlichen Betreuung weitere Unterstützung für
Eltern und Familien in Form von Informationen, Beratung und/ oder Eltern -Kind-
Kursen an.
Ergänzt wird das Pädagogische Konzept durch Elemente wie z.B. von Emmi Pik ler
und anderen pädagogischen Erkenntnissen, die sich aus den kindlichen Bedürfnissen
ableiten lassen.
Das Pädagogische Konzept wird kontinuierlich überprüft, ergänzt und ist offen für
eine stetige Weiterentwicklung.
3.2.2 Leitung & Steuerung
Die Kindergartenle itung ist dreiteilig aufgestellt: Jeweils eine
Verantwortungskompetenz aus den pädagogischen Bereichen U3, Ü3 und eine
Verantwortungskompetenz aus dem rechtlich wirtschaftlichen Bereich.
Die Kindergartenleitung schafft für alle Mitarbeiter die Voraussetzun gen und somit
Entwicklungsmöglichkeiten, sich an den Bedürfnissen des Kindes zu orientieren.
Das pädagogische Kollegium bietet, gemäß seiner Kompetenzen, Beratung und
Unterstützung für die Familien im ersten Jahrsiebt des Kindes an.
Die Kindergartenleitung erarbeitet alternative Finanzierungsmöglichkeiten der
Betreuungskosten sofern keine Kostenübernahme des zuständigen Jugendamtes
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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vorliegt (u.a. Patenschaften bzw. Unterstützung von einkommenssch wachen
Familien)
Permanente Weiterentwicklung:
o In der Leitungsstruktur: vom Mandatsmodell (Selbstverwaltung) hin zu klaren
Verantwortlichkeiten
o Fördernde Arbeitswelt: Entwicklung und Unterstützung von Mitarbeitern ,
(Fortbildungen, Teilnahme an Forschung & Entwicklung, Öffnung nach innen
und außen, Reflektion, Pubklikationen etc.)
3.2.3 Wirtschaftlichkeit
Der Kindergarten agiert nach einer gewissen Anlaufphase (ca. ein Jahr nach
Eröffnung) wirtschaftlich selbstständig, d.h. die anfallenden Mitarbeiter- und
Sachkosten werden gedeckt. Neben staatlichen und kommunalen Fördergeldern
erfolgt die Kostendeckung durch Elternbeiträge (ohne ständige Förder -/
Unterstützungsgelder).
Die Beitragshöhen sind so definiert, dass sich jede Familie einen Kindergartenplatz
„leisten“ kann, d.h. die Beiträge sind u.a. von der Einkommenshöhe der Eltern
abhängig.
Einzelne familienbezogene Betreuungskosten werden über Patenschaften
(teil)finanziert (z.B. Basar, Nachbarschaftsfest, Industrie)
3.2.4 Weiterentwicklung
Wo und wie kommt man an das wirkliche Bedürfnis des Kindes/ Menschen?
Wie kann man bildungsferne Familien für Bildung und das Waldorfkonzept
begeistern?
Wie kann man die Beitragsordnung so gestalten, dass sie grundsätzlich jedem den
Zugang ermöglicht?
Wie kann man zu einem sich ständig weiterentwickelnden Kindergarten werden und
bleiben?
Was und wen braucht es, um Weiterentwicklung stattfinden lassen zu können?
Welche Partnerschaften und Netzwerke sind hilfreich?
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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Abbildung 6: Schaubild Ziele
3.3 Rahmenanforderungen
3.3.1 Der Kindergarten als Ausbildungsbetrieb
Der Kindergarten soll ein Ausbildungsbetrieb sein. Hierfür ist ein verbindlicher
Ausbildungsplan für alle Ausbildungsarten zu erstellen (Schülerpraktikant, Jahrespraktikant,
Sozialassistent, Berufsprakt ikant im letzten Ausbildungsjahr, staatlich anerkannte Erzieher
ohne waldorfpädagogische Zusatzqualifikation), der die jeweiligen Anforderungen der
ausbildenden Schulen berücksichtigt.
Es gibt eine pädagogische Fachkraft, die alle Auszubildenden betreut, die die Ausbildung auf
Basis des Ausbildungsplans aktiv begleitet und regelmäßig für Fragen zur Verfügung steht.
Diese Fachkraft ist bzw. wird befähigt, um diese Aufgabe erfüllen zu können. Der jährlich zu
erstellende Personalplan beinhaltet die genaue Anzahl und die Verteilung der
Auszubildenden auf die einzelnen Gruppen. Ein Fragebogen, den die Auszubildenden am
Ende der Ausbildungszeit beantworten, gibt den Mitarbeitern und der Leitung Rückmeldung
über die Ausbildungsqualität und den sozialen Umgang miteinander.
3.3.2 Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter
Klare Leitungs- und Führungsstruktur
Regelmäßige pädagogische Weiterentwicklungstagungen für das gesamte Team
Hohe Selbstverantwortung im Gruppenteam
Individuelle Weiterbildungsförderung auf Basis des inhaltlichen Entwicklungsbedarfs
des Kindergartens
Persönliche Entwicklung wird gefördert
Kindergartenprojekt – Konzeptdokument & Geschäftsplan
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Neue Impulse/Verbesserungen/Mitdenken sind gefragt
Bezahlung mit hauseigenem Tarif (mind. dem TVÖD S entsprechend)
Bezahlte Vor- und Nachbereitungszeiten für alle Mitarbeiter
Im Personalplan berücksichtigte Ruhepausen im ansprechenden
Mitarbeiter(ruhe)raum
3.3.3 Schließzeiten des Kindergartens
Der Kindergarten hat insgesamt drei Wochen im Jahr gesc hlossen, davon zwei Wochen in
den hessischen Sommerschulferien und eine Woche in den hessischen Weihnachtsferien .
Diese Schließzeit bildet damit die Hälfte des Urlaubsanspruchs der Mitarbeiter; die anderen
drei Wochen können mit Hilfe eines Urlaubsplan -Antrags individuell in Anspruch genommen
werden.
Die zwei wöchige Schließzeit im Sommer stellt die Durchführung kleinerer
Instandhaltungsarbeiten der Böden, Wände und anderer Elemente sicher.
3.4 Essensversorgung
3.4.1 Bedarf für U3 Bereich
In der Kleinkindgruppe sollen al le Tätigkeiten, die die Kinder von zu Hause kennen,
fortgesetzt werden, ein prozesshaftes Miterleben (die Zubereitung der Speisen) und die
Anregung der Sinnesentwicklung (das Schnuppern und Anfassen der Lebensmittel) sind
dabei wesentliche Aspekte. Aus die sem Grund wird das Mittagessen von den
Kleinkindpädagoginnen im Kochbereich des Gruppenraums selbst zubereitet: altersgemäß,
gesund, vollwertig, saisonal, regional und frisch.
3.4.2 Bedarf für Ü3 Bereich
Allgemeine Anforderungen
Das Mittagessen sollte pünktlich und heiß angeliefert werden.
Die Temperatur des Mittagessens muss nach Anlieferung gemessen und die
gemessene Temperatur in ein Buch eingetragen werden (Auflage Gesundheitsamt).
Der Speiseplan sollte idealerweise zwei Wochen im Voraus zur Verfügung stehen.
Das Essen soll grundsätzlich vegetarisch sein.
Der Speiseplan soll einen vierwöchigen saisonalen Rhythmus haben.
Die Speisen sollten auch lactose- und glutenfrei geliefert werden können.
Die Würzung der Speisen wünschen wir uns mäßig, dem Kindergaumen angepasst.
Spezielle Anforderungen
4 x pro Woche sollte es als Vorspeise Rohkost bzw. Salat geben (Mo. bis Do.).
1x pro Woche soll es einen Suppentag mit Nachtisch geben (idealerweise freitags).
Die Hauptspeise soll ein Gericht mit Getreide (Reis, Nu deln, Hirse) oder
Kartoffelgerichte mit gedünstetem oder gebratenem Gemüse sein.
Das Gemüse soll möglichst noch Eigengeschmack haben.
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Gerne darf dazu eine Soße gereicht werden.
Die verwendeten Getreidesorten, die Kartoffel und auch das Gemüse sollten jewei ls
nur einmal pro Woche gekocht werden.
Es ist vorgesehen, dass das Essen aus dem auf dem Campus angesiedelten Restaurant
angeliefert wird, d.h. es wird kurze Wege über den Außenbereich geben. Das Ziel ist eine
enge Abstimmung zur kontinuierlichen Gewährleistung der Essensqualität.
3.5 Nutzgarten des Kindergartens
Im Folgenden werden die Anforderungen und Wünsche an den Nutzgarten des
Kindergartens beschrieben.
Damit die Kinder den unmittelbaren Prozess vom Säe n, Pflegen, Ernten und Ruhen
miterleben und mitvollziehen können, benötigen sie Räume/Bereiche die diesbezüglich
gestaltet werden können. Die Kinder haben in diesem Alter ein großes Bewegungsbedürfnis
und so benötigt man für die Kinder klar erkennbare Abgr enzungen der Beete wie z. B.
Hochbeete oder eingefasste Gartenbeete.
Besonders Obstbäume wie Apfel -, Birne -, Kirsch -, Mirabellenbäume, Haselsträucher oder
Walnussbäume sind für die Kinder sehr gut geeignet. Auch Büsche wie Brombeeren,
Johannisbeeren und H imbeeren eignen sich sehr gut. Mehr Pflege brauchen Trauben, da
diese stark rankend sind.
Für den Anbau von Erdbeeren, Gemüse und Kräutern wünschen wir uns Hochbeete oder
eingefasste Gartenbeete. Die Hochbeete dürfen nicht zu tief sein, damit die Kinder das
gesamte Beet bestellen können. Neben einem sonnigen Standort ist es auch wichtig, dass
die Möglichkeit besteht, die Pflanzen zu gießen.
Es gibt eine große Vielfalt an Gemüse wie Karotten, Zucchini, Erbsen, Gurken, Salat,
Radieschen, Pastinaken, Fenchel und Kürbisse. Tomaten gedeihen gut in Kübeln z. B. auf
der Sonnenterrasse.
Auch Kräuter oder Heilpflanzen (Johanniskraut, Ringelblume, Kamille, Thymian, Lavendel
usw.) sind ein Schmaus für die Sinne und selbst gepflückter und getrockneter Tee schmeckt
köstlich und ist ein schönes Geschenk.
Sehr wichtig wäre auch ein Hochbeet oder ein Garten beet für den Weizen (Ostergras, das
ausgesät wird), der keimt, einen Halm bildet und schließlich die Ähre; ist das Getreide gelb
und die Körner hart, wird gedroschen, gemahlen und gebacken.
Was sich Kinder wünschen, ist eine Blumenwiese, wo die Kinder Bl umen pflücken dürfen
und Sträuße binden oder den Blüten spielen (z. B. eine Suppe kochen). Es gibt so schöne
bunte Blumenmischungen von essbaren Blumen, die z. B. an der Umgrenzung des Gartens
gedeihen können.
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Fehlen dürfen auch nicht mehrere Kompostbehä lter. Es ist eine schöne Arbeit im Frühjahr
den fertigen Kompost zu sieben und auf die Beete auszubringen. Es gibt viel zu entdecken
und ist ein nachvollziehbarer Jahreskreislauf. Befüllt wird der Kompostbehälter das ganze
Jahr mit den biologischen rohen Abfällen, den Blättern und kurzem Gartenschnitt.
Es geht um das gemeinsame Tun, das Beobachten, Pflegen, Staunen und natürlich das
unmittelbare Sinnerlebnis.
Damit den Kindern diese gärtnerische Welt erlebbar und erfahrbar wird, braucht es
Kindergärtner ( Pädagogen) für die der (Nutz)Garten – wie auch die Kinder – eine
Herzensangelegenheit sind.
3.6 Betreuungsangebot
Insgesamt soll im Kindergarten Platz für ca. 80 Kinder geschaffen werden. Hierbei wird es
eine Gruppeneinteilung in Kinder unter drei und über drei Jahren geben. Da die
Gruppenplanung bedarfsorientiert, d.h. für welches Kindesalter brauchen Eltern welche
Betreuungszeiten, ausgerichtet ist, müssen die Räumlichkeiten entsprechend multif unktional
ausgerichtet sein, sodass z. B. Raumgröße und Nutzung szweck zumindest teilweise flexibel
gestaltbar sind. Für den Start gehen wir von folgender Gruppenplanung aus:
U3 Gruppen (Kleinkinder zwischen 1 und 3 Jahren):
Zwei Gruppen à 10 Kinder mit einer Betreuungszeit von 7:30 bis 17:30 Uhr
Ü 3 Gruppen (Kindergartenkinder zwischen 3 und 6 Jahren):
drei Gruppen à 20 Kinder mit einer Betreuungszeit von 7:30 bis 17:30 Uhr
Zusätzliche Räume sollen für Therapiezwecke, Material, Ruhe phasen, Elterngespräche und
die Verwaltung geschaffen werden.
4 Markt und Wettbewerb
4.1 Bedarfsplanung Stadt Darmstadt
U3 Bereich: Darmstadt gesamt
Aus dem Bericht Versorgungsquote (Kindertagesbetreuung) der Wissenschaftsstadt
Darmstadt ist zu entnehmen, dass die Versorgungsquote für den U3 Bereich am 31.12.2013
bei 41,3% lag, d.h. für 4.265 Kinder insgesamt 1.760 Betreuungsplätze zur Verfügung
standen (siehe S. 2 und 6). Diese Zahl bezieht sich auf das gesamt e Stadtgebiet und setzt
sich aus den Versorgungsquoten der einzelnen Stadtteile zusammen. Im Jahr 2014 sind 220
neue Plätze geplant, sod ass die Versorgungsquote auf 46,4% ansteigen würde. Um eine
Versorgungsquote von 50% zu erreichen, fehlen abzüglich der projektierten Plätze
insgesamt 373 Betreuungsplätze, davon 261 in Kindertagesstätten und 112 bei
Tagespflegepersonen (siehe S. 25 Bericht).
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U3 Bereich: Darmstadt West
Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt West liegt aktuell (Dez. 2014) auf 61,5% und
stellt damit die Spitze aller Stadtteile dar.
Der angrenzende Stadtteil Darmstadt Bessungen wies Ende 2013 eine Versorgungsquote
von 49% auf, der Stadtteil Darmstadt Eberstadt sogar nur eine Quote von 30,9% (siehe S.
8). Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt Mitte weist aktuell (Dez. 2014) eine
Versorgungsquote von 47% auf, wobei aus Platzgründen keine Entwicklungsmöglichkeiten
bestehen und der Bedarf künftig von anderen Stadtteilen gedeckt werden muss.
Ü3 Bereich: Darmstadt gesamt
Im Ü3 Bereich lag die Versorgungsquote am 31.12.2013 bei 97,4%, d.h. von 4.826 Kindern
konnte für 4.699 Kinder ein Betreuungsplatz zur Verfügung gest ellt werden. Auch diese Zahl
bezieht sich auf das gesamte Stadtgebiet. Die Umsetzung der in 2014 projektierten
Vorhaben hat zu einem Anstieg der Versorgungsquote von 97,4% auf 106% geführt.
Die Anzahl der Anspruchsberechtigten (4.826 Kinder) wird sich mit Blick auf die Entwicklung
in der Vergangenheit aller Voraussicht nach ohne Berücksichtigung der Besiedlung der
Konversionsflächen bis 2016 weniger stark als zuvor, aber dennoch um ca. 50 bis 100
Kinder weiter erhöhen, d.h. auf insgesamt ca. 4.900 bis 4.950 Kinder (siehe S. 21 Bericht).
Ü3 Bereich: Darmstadt West
Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt West lag Ende 2013 bereits auf 80,6% und
gehörte neben Darmstadt Mitte (64,9%) und Darmstadt Eberstadt (80,2%) zu den niedrigsten
Quoten. Die Versorgungsquote im Stadtteil Darmstadt Mitte weist aktuell eine
Versorgungsquote von 65% auf, wobei aus Platzgründen keine Entwicklungsmöglichkeiten
bestehen und auch dieser Bedarf künftig von anderen Stadtteilen gedeckt werden muss.
Entwicklung des Platzbedarfs
Im Gegensatz zum bundes - und landesweiten Trend von sinkenden Geburten steigt in
Darmstadt vom Trend her die Zahl der Geburten leicht an. Wurden im Jahr 2000 in
Darmstadt beispielsweise 1.231 Kinder geboren, waren es im Jahr 2005 1.315 und im Jahr
2010 1.393 (siehe 2.54 Kinder/ Jugendliche im Alter von 0 bis unter 16 Jahren).
Die Geburten überschritten in den Jahren 2009 (1.508) und 2011 (1.507) erstmals seit 1970
(1.577) die Marke von 1.500 Geburten im Jahresverlauf. Im Jahr 2012 und 2013 fiel die
Anzahl der Geburten mit je 1.470 wieder leicht schwächer aus.
Durch die Besiedlung der Konversionsflächen ist in naher Zukunft jedoch mit einem weiteren
Bevölkerungswachstum zu rechnen (siehe S. 17 Bericht).
Der Bedarf an Plätzen im Ü3 Bereich, um eine Versorgungsquote von mindestens 100% zu
erhalten, wird sich bis 2015 von derzeit ca. 4.800 auf ca. 4.950 erhöhen.
Demzufolge besteht im U3 und im Ü3 Bereich der Bedarf an Betreuungsplätzen sowohl im
gesamten Stadtgebiet als auch konkret im Stadtteil Darmstadt West.
Schulkindbetreuung
Die Versorgungsquote im Bereich der Schulkindbetreuung lag am 31.12.2013 bei 40,8%,
d.h. von insgesamt 7.003 Kindern im Alter von 6,5 bis 12 Jahren standen 1.257 Plätze in
Horten und 1.601 Plätze in Schulkindbetreuungen zur Verfügung (siehe S. 14 Bericht).
In Darmstadt West lag die Versorgungsquote lediglich bei 21,4%.
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Ein Platzausbau im Hortbereich ist von der Stadt Darmstadt nicht vorgesehen und wird
infolgedessen auch nicht gefördert (siehe S. 16 Bericht).
4.2 Bedarfseinschätzung basierend auf Erfahrungswerten des bestehenden
Waldorfkindergartens in Darmstadt
Erfahrungsgemäß haben alle Waldorfkindergärten ein Einzugsgebiet von ca. 20km bis 30km
außerhalb der Standortstadtgrenze.
Im bestehenden Waldorfkindergarten in Darmst adt kann jedes Jahr nur ca. ein Drittel aller
angemeldeten Kinder aufgenommen werden.
Eine Kooperation zwischen dem bestehenden und dem geplanten Waldorfkindergarten ist u.
a. in Bezug auf die Platzbelegung sinnvoll und wird daher angestrebt (siehe auch Punkt 7.1).
4.3 Bedarfsplanung Alnatura Produktions- und Handels GmbH
Alnatura geht davon aus, dass ca. 10 bis 12 Betreuungsplätze durch Kinder von Alnatura
Mitarbeitern belegt werden (Info Hr. Schledt, November 2014).
5 Unternehmensform
5.1 Ausgangssituation
Im Rahmen der neuen Alnatura Arbeitswelt, die voraussichtlich bis Herbst 2017 in Darmstadt
entstehen wird, soll u.a. auch ein Kindergarten auf dem Areal errichtet und in Betrieb
genommen werden.
Hierzu befindet sich Alnatura seit Anfang 2013 auf der Suche nach einem geeigneten
Betreiber und Projektpartner.
Nach intensiven Gesprächen hat sich herauskristallisiert, dass der Kindergarten rechtlich
losgelöst und unabhängig von einem bestehenden Waldorfverein entstehen soll. Aus diesem
Grund wurde um ein Beratungsgespräch mit Herrn Herber, dem langjährigen Steuerberater
und Wirtschaftsprüfer von Alnatura gebeten.
5.2 Hintergrund
Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Trägerschaft solcher Einrichtungen
benötigen zunehmend unternehmerisches Handeln, um Vermögenswerte zu sichern, das
Personal zu führen und das Überleben in Zeiten des Kostendrucks zu managen. Das hat
auch das Kammergericht Berlin in mehreren Entscheidungen so gesehen, denn es
verweigert Einrichtungen mit derartigen Zwecken die Anerkennu ng als Idealverein und die
Eintragung ins Vereinsregister.
Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und die Trägerschaft solcher Einrichtungen stellen
nach Ansicht des Kammergerichts Berlin eine wirtschaftliche Tätigkeit dar. Eine
Anerkennung als Idealvere in und die Eintragung in das Vereinsregister können dann
regelmäßig nicht erfolgen.
Wer entgeltlich, auf Dauer und planmäßig Leistungen an Dritte erbringen will und sich damit
wirtschaftlich betätigt, soll gemäß des Kammergerichts Berlin nicht als Verein in das
Vereinsregister eintragen werden.
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Aus diesem Grund sind andere Rechtsformen für Kindergärten und Kindertagesstätten
besser geeignet, z. B. die gemeinnützige GmbH oder die Genossenschaft, bei denen die
Geschäfte geführt werden können, ohne dass Mitgl iederversammlungen von mehreren
hundert Mitgliedern organisiert werden müssen.
Verein
Der Verein bezeichnet eine freiwillige und auf Dauer angelegte Vereinigung von natürlichen
und/ oder juristischen Personen zur Verfolgung eines bestimmten Zwecks, die in ihrem
Bestand vom Wechsel ihrer Mitglieder unabhängig ist.
Der Verein empfiehlt sich bei kleineren KiTas, die z.B. von engagierten Eltern ins Leben
gerufen werden.
gGmbH
Die gemeinnützige GmbH ist eine Kapitalgesellschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft
mit beschränkter Haftung , ein Unternehmen, dessen Erträge für gemeinnützige Zwecke
verwendet werden und das sowohl von der Körperschaft-steuer als auch von der
Gewerbesteuer befreit ist.
Die gGmbH steht in unmittelbarer Konkurrenz zu anderen gemeinnützigen Rechtsformen,
wie dem Verein, der Stiftung oder der gemeinnützigen Genossenschaft, und erfährt seit
einigen Jahren ein gesteigertes Interesse bei Gründungen. Aktuelle Gerichtsentscheidungen,
die wirtschaftliche Betätigungen in der Rechtsform des eingetragenen Vereins (e. V.)
untersagen (z. B. Kindertagesstätten und Kindergärten), verstärken den Trend zur Errichtung
von gGmbHs.
Die gGmbH ist somit eine sinnvolle Alternative zum Verein.
Genossenschaft
Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschlus s von natürlichen beziehungsweise
juristischen Personen, deren Ziel der Erwerb oder die wirtschaftliche beziehungsweise
soziale Förderung ihrer Mitglieder durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb ist. Sie
zeichnet sich durch eine offene Mitgliederza hl aus, das heißt der Bestand der
Genossenschaft ist unabhängig vom Aus - oder Beitritt der Mitglieder und ist
körperschaftsteuerpflichtig.
Die Genossenschaft empfiehlt sich bei einer größeren Anzahl von Vereinsmitgliedern und
einem hohen persönlichen Engagement der Mitglieder (Eltern) in der KiTa Einrichtung.
Gemeinnützigkeit
Nach § 52 Abs. 1 Abgabenordnung verfolgt „eine Körperschaft […] gemeinnützige Zwecke,
wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder
sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.“
Die Gemeinnützigkeit ist im Kindergarten durch die Förderung von Bildung und Erziehung
von Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren sichergestellt.
Nach dem Beratungsgespräch mit Herrn Herber und Recherche der verschiedenen
Rechtsformen inkl. Vor - und Nachteile wurde gemeinschaftlich entschieden für den
Kindergarten eine gemeinnützige GmbH zu gründen.
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6 Kooperationen & Vernetzung
6.1 Kooperation mit bestehenden Waldorfkindergärten
Eine Zusammenarbeit mit bestehenden Waldorfkindergärten ist naheliegend und
zweckmäßig. Synergien können geschaffen und in Hinblick auf folgende Punkte genutzt
werden:
Platzbelegung
Krankheits- und Urlaubsvertretung
Fortbildungen
Neben dem bestehenden Waldorfkindergarten in Darmstadt kann die Zusammenarbeit mit
weiteren umliegenden Waldorfkindergärten (z.B. in Seeheim, Bensheim) erweitert werden.
Darüber hinaus ist eine regionale Zusammenarbeit durch die Vereinigung der
Waldorfkindergärten in Hessen explizit gewünscht und wird entsprechend unterstützt.
Um diese Zusammenarbeit gut gestalten zu können, sind vertrauensbildende Maßnahmen
wichtig, um mögliche Ängste und Sorgen bei Mitarbeitern der bestehenden Einrichtungen
abzubauen.
6.2 Vernetzung
Aus Punkt 1.2.2 geht hervor, dass eine Vernetzung mit folgenden Vertretern sinnvoll und
notwendig ist:
Eltern
Nachbarn & Stadtteilgruppen
Alnatura Mitarbeitern
Jugendamt & Stadt Darmstadt
Therapeuten, Ärzte & Frühförderstelle
Erzieherausbildungsschulen
Pädagogische Forschung und Lehre
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Eschollbrücker Straße
- Darmstädter Straße 63
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0273
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 10.07.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00