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V/0034/2023

Integriertes Parkraumkonzept Münster: Bestandsanalyse, Ziele und zweites Pilotprojekt

Vorlagen 10.02.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss für Verkehr und Mobilität, Sitzung am 15.03.2023, TOP 6.7

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage_2_Zwischenbericht_Zusatzpräsentation

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Ansehen

Anlage_1_AVM_Zwischenbericht_Vortragsversion

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Ansehen

Anlage_3_Entwurf_Zielsystem_MMM2035+

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

30161 Zeichen

V/0034/2023 
V/0034/2023 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Integriertes Parkraumkonzept Münster: Bestandsanalyse, Ziele und zweites Pilotprojekt 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   28.02.2023 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   15.03.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität nimmt den Zwischenbericht zum integrierten Parkraum-
konzept zur Kenntnis. 
 
2. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beauftragt auf Basis der abgeleiteten Ziele des Park-
raumkonzeptes die Entwicklung der konkreten Handlungs- und Maßnahmenempfehlungen. 
 
3. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschließt, das zweite Pilotprojekt des integrierten Park-
raumkonzepts in der Lambertistraße (Herz-Jesu-Viertel) durchzuführen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Durch die Beschlüsse zum integrierten Parkraumkonzept entstehen zum je tzigen Zeitpunkt keine 
Kosten. Erst mit der Umsetzung des Konzeptes werden Kosten für Maßnahmen fällig. Die Maßnah-
men werden separat in nachfolgenden Vorlagen vorgestellt und beschlossen. 
 
 
 
 
Begründung: 
 
Angesichts zunehmender Ziel- und Nutzungskonflikte bei der Inanspruchnahme des begrenzten öf-
fentlichen Raumes hat der Hauptausschuss der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, ein inte-
griertes Parkraumkonzept erstellen zu lassen (vgl. Ratsvorlage V/0728/2020/1).  
 
Der Begriff "Integriertes Parkraumkonzept" verweist demnach auf die Notwendigkeit, die anstehenden 
Planungsprozesse zum Auto- und Fahrradparken nicht sektoral, sondern ganzheitlich zu entwickeln. 
Amt für Mobilität und Tiefbau  
 
22.02.2023 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Hendricks 
Telefon: 492-6509 
Hendricks@stadt-
muenster.de

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Darüber hinaus soll das Thema Parken im Zusammenhang mit anderen Themenfeldern der nachhal-
tigen Stadtentwicklung insbesondere in der Innenstadt und im erweiterten Innenstadtbereich betrach-
tet werden. Damit soll i n der Fahrradstadt Münster zudem ein besonderes Augenmerk auf die Aus - 
sowie Wechselwirkungen zwischen Kfz - und Fahrradparken und die damit verbundenen Nutzungs-
konflikte sowie Veränderungen und Aufwertungen bzgl. der Lebens - und Aufenthaltsqualität in den 
Quartieren gelegt werden.  
 
Die strategische Ausrichtung mitsamt den einzelnen Zielstellungen des zu erstellenden Park raum-
konzepts stehen dabei in enger Wechselwirkung mit den Inhalten des Masterplan -Prozesses (vgl. 
Ratsvorlage V/0802/2017). Um zentrale Fragestellung der Münsteraner Innenstadt zu bearbeiten und 
konkrete Lösungsansätze und Maßnahmen für die Bewältigung der  vielfältigen themenfeldübergrei-
fenden Zukunftsherausforderungen für die Innenstadt zu entwickeln, wird zeitlich parallel ein Integrier-
tes städtebauliches Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt „Lebendiges Zentrum“ (INSEK Münster-
Innenstadt) erarbeitet. Hierbei werden alle in der Innenstadt relevanten Themenfelder wie bspw. Han-
del, Gastronomie, Kultur, Bildung, Soziales, Wohnen, Mobilität und Verkehr, Klima und Stadtgrün, 
Wasser, städtebauliche Aspekte, Denkmalaspekte usw. betrachtet und einbezogen.  
 
Zur Erreichung des Ziels der Stadt Münster eine nachhaltige, stadtverträgliche und innovative Ver-
kehrsentwicklung herbeizuführen, muss auch ein Umdenkprozess beim Thema Parken stattfinden. 
Um die Mobilitätswende und den Klimaschutz in Münster zu fördern sowie P latz für neue, attraktive 
Mobilitätsangebote, vorrangig zu Gunsten des Umweltverbundes, zu schaffen, ist es notwendig, die 
begrenzt zur Verfügung stehende öffentliche Fläche – insbesondere in (erweiterten) Innenstadtberei-
chen – effizient, nachhaltig und qualitätsvoll zu nutzen. 
 
Das integrierte Parkraumkonzept hat daher zum Ziel, das Thema Parken nach einheitlichen Maßstä-
ben und mit einem einheitlichen Maßnahmenrepertoire zu behandeln – welche wiederum anpassbar 
und anwendbar auf die jeweiligen Gegebenheiten in den Quartieren sind. Mit dem Konzept soll ein 
aktuelles bzw. in absehbarer Zeit anwendbares praxisbezogenes Kompendium im Bereich Parkraum 
bzw. Parkraummanagement für Münster geschaffen sowie erste zielorientierte Maßnahmen initiiert 
werden. Diese Maßnahmen werden vorrangig für den vorliegenden Untersuchungsraum (vgl. Abb. 1) 
und somit für den (erweiterten) Innenstadtbereich erarbeitet. Jedoch werden im Rahmen der Aufstel-
lung des Maßnahmenkataloges auch grundsätzliche Aussagen zu potenziell en Maßnahmen für die 
Außenstadtteile getroffen. 
 
Insbesondere sollen die Nutzungskonflikte zwischen dem ruhenden Verkehr und Radfahrer *innen 
sowie Fußgänger*innen reduziert und dem Kfz-und Fahrradparken in Münster klare, nachvollziehbare 
Regeln gegeben werden. 
 
 
Zwischenbericht 
 
Mit dieser Vorlage legt die Verwaltung einen Zwischenbericht zum „Integrierten Parkraumkonzept 
Münster“ vor. 
 
1. Aktueller Bearbeitungsstand 
 
Der komplexe Prozess der Konzepterstellung ist seit Ende März 2022 in Bearbeitung durch das Pla-
nungsbüro PGT Umwelt und Verkehr GmbH aus Hannover.  
 
Die umfassende Erhebung innerhalb des Betrachtungsraumes samt Analyse und Bewertung der Er-
gebnisse ist abgeschlossen. Darüber hinaus wird das Pilotprojekt „Melchersstraße“ (V/0225/2022), in 
dem das „Faire Parken“ von der Stadt Münster erstmalig umgesetzt wird, begleitet bzw. ausgewertet. 
Der Abschlussbericht zum integrierten Parkraumkonzept samt Maßnahmenkonzept soll im Herbst 
durch den Rat der Stadt Münster beschlossen werden.

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2. Vorgehensweise (Anlage 1, Folien 3 bis 9) 
 
Münsters Innenstadt und der erweiterte Innenstadtbereich weisen eine kompakte Struktur mit kurzen 
Wegen auf. Die zentrale Innenstadt ist für Kunden aus dem Umland grundsätzlich gut erreichbar. 
Münsteraner*innen und Pendler werden mittels eines Park -Leitsystems zu den Parkhäusern der In-
nenstadt geführt. Auf der B51 ist eine Vorwegweisung zum P+R Nieberdingstraße installiert, die auch 
bei Veranstaltungen des „Messe und Congress Centrum Halle Münsterland“ Pendler früh zeitig über 
die Parkmöglichkeiten rund um die Halle informiert. 
 
Offensichtliche Probleme bestehen in den mit parkenden Autos , überlasteten Wohnquartieren in der 
Innenstadt und im innenstadtnahen Bereich sowie den damit verbundenen Folgen des teilweise ge-
duldeten Gehwegparkens. Mangels Alternativen auf den Gehwegen abgestellte Fahrräder und Müll-
tonnen sind zusätzliche Barrieren für Fußgänger. Diese und ähnliche Konflikte führen bei engen Stra-
ßenquerschnitten folglich zu Problemen für Fußgänger*innen und vor allem mobilitätseingeschränk-
ten Personen sowie bei Not- und Rettungsdiensten, der Müllentsorgung und Lieferanten. 
 
Um die Situation zu analysieren, wurden im Untersuchungsgebiet u.a. vergleichende Luftbildauswer-
tungen sowie Tag- und Nachterhebungen und -befahrungen durchgeführt. Diese wurden quartiersbe-
zogen für die innenstadtnahen Wohngebiete und die Innenstadt durchgeführt (vgl. Abbildung 1). Zu-
dem fand eine Erfassung der örtlich unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen statt. Zur Analyse des 
Fahrradparkens wurden Kapazitäten und Auslastungen von Fahrradabstellanlagen durch örtliche Be-
gehungen erhoben sowie „wild“ abgestellte Fahrräder erfasst. Alle Daten wurden GIS -basiert doku-
mentiert. 
 
 
Abbildung 1: Untersuchungsraum 
 
Auf Basis dieser Daten wurden unterschiedliche Kartierungen zu Lage, Kapazitäten und Bewirtschaf-
tungsformen von Stellplätzen sowie deren Zugänglichkeit und Auslastung erstellt. Die Ergebnisse

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liegen in einer GIS -basierten Dokumentation vor und werden der S tadt Münster übergeben. Nicht 
erhoben wurden private Stellplatzangebote auf den Grundstücken und Radabstellplätze auf nicht öf-
fentlich zugänglichen Flächen. 
 
 
3. Ergebnisse 
 
3.1 Ergebnisse Kfz-Parken (Anlage 1, Folien 10 bis 27) 
 
Innerhalb des Untersuchungsgebietes befinden sich ca. 23.000 Kfz -Stellplätze, ca. 9.200 davon im 
öffentlichen Straßenraum sowie ca. 6.500 auf öffentlichen Parkplätzen. Hinzu kommen rund 2.400 
öffentlich zugängliche Kundenparkplätze, 1.900 Bewohnerstellplätze im Trennprinzip und 2.900 Be-
wohnerstellplätze im Mischprinzip mit öffentlichen Stellplätzen. An Fahrradabstellanlagen (inkl. Fahr-
radparkhäuser) besteht derzeit ein Angebot von ca. 24.000 Fahrrad-Abstellplätzen. Insgesamt wur-
den 30.000 abgestellte Fahrräder im Straßenraum gezählt , davon ca. 18.000 waren sogenannte 
„Wildparker“, insb. auf Gehwegen. 
 
Hinsichtlich der Zugänglichkeit der öffentlichen Stellplätze fällt auf, dass es in den Quartieren unter-
schiedliche Ansätze der Bewirtschaftung gibt. So ist im Kreuzviertel fast durchgän gig öffentliches 
Straßenparken ohne Bewirtschaftung vorzufinden, während beispielsweise im Erphoviertel sowie im 
Südviertel große Teilbereiche als Bewohnerparkzonen im Mischprinzip, jedoch mit uneinheitlicher 
Beschilderung, ausgewiesen sind. In der Innenstadt finden sich kaum öffentliche Stellplätze an Stra-
ßen, dafür umso mehr bewirtschaftete Parkplätze bzw. Parkhäuser. Innerhalb der Stadtviertel gibt es 
kaum Angebote mit Kurzzeitparkregelungen für Kunden (bspw. von Praxen, Geschäften des Einzel-
handels etc.). Vorhandene Kurzzeitparkregelungen sind nicht einheitlich. 
 
Die insgesamt acht städtischen Parkhäuser im innenstadtnahen Bereich weisen eine Gesamtkapazi-
tät von ca. 6.000 Stellplätzen auf, rund 1.500 dieser Plätze sind dauervermietet. Die jeweiligen Aus-
lastungszahlen zeigen, dass die Tagesspitzenauslastung lediglich bei durchschnittlich 3.350 Kfz und 
somit rund 56 % liegt. Selbst an Jahresspitzentagen bleiben ca. 900 Stellplätze in den Parkhäusern 
frei, insbesondere an den Standorten am Hafen (Cineplex un d Kiesekamps Mühle). Auch auf dem 
Großparkplatz „Schlossplatz“ bleiben in der täglichen Spitze regelmäßig große Kapazitäten frei. 
Nachts weisen alle Parkhäuser und der Parkplatz am Schloss eine sehr geringe Auslastung auf. Mit 
33% ist die Auslastung der Pa rkhäuser rund um den Hauptbahnhof (Bremer Platz, Engelenschanze, 
Bahnhofstraße) noch am höchsten. 
 
Die Stellplätze im öffentlichen Straßenraum innerhalb des Untersuchungsgebietes sind tagsüber na-
hezu flächendeckend hoch ausgelastet. Mit Ausnahme der Quartiere Schloss, nördliches Erphoviertel 
und Neutor ist der Parkdruck in allen Quartieren enorm hoch. Nachts verschärft sich diese Situation in 
besonderem Maße im Kreuzviertel, Hansaviertel, Südviertel sowie in Pluggendorf. In den angespro-
chenen Teilbereichen liegt die Auslastung in den Straßenzügen teilweise über 100 Prozent, sodass 
Autofahrer zum Parken aufgrund des enormen Parkdrucks ihre Fahrzeuge illegal, insb. auf Gehwege, 
abstellen. Erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Auslastung ergeben sich durch die unterschiedli-
chen Nutzungen in den einzelnen Quartieren. Ein Mix aus Kunden, Besuchern, Beschäftigten teilen 
sich in den Quartieren Neutor, Innenstadt und einzelnen Geschäftsstraßen die vorhandenen Park-
möglichkeiten, während im Kreuz -, Hansa- und Südviertel sowie in Teilen des Erphoviertel (östl. der 
Bahn) und Pluggendorf das Parken von Anwohnern maßgeblich ist.  
 
Zusammengefasst bleibt hinsichtlich der Auslastung im Bereich des Kfz -Parkens festzuhalten, dass 
die Nachfrage nach Abstellplätzen im öffentlichen Straßenraum das Angebot teilweise deutlich über-
steigt. Einzelne Straßenzüge sind vollständig aus- bzw. überlastet, auch wenn es in anderen Teilbe-
reichen der Quartiere noch freie Kapazitäten gibt. Parkhäuser, P+R -Anlagen und weitere stadtteilbe-
zogene Parkflächen zeigen deutliche Kapazitätsreserven.

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3.2 Ergebnisse Fahrradparken (Anlage 1, Folien 28 bis 32) 
 
Die 24.000 Fahrradabstellplätze (Radstationen, Anlehnbügel und Reihenparker) waren zum Zeitpunkt 
der Erhebung lediglich zu 47% ausgelastet. Die Mehrzahl der im Untersuchungsgebiet geparkten 
Fahrräder wurden von den Nutzern „wild“ abgestellt, insbesondere auf Gehwegen in den Quartieren 
oder anderweitigen Verkehrsflächen im Bereich der Innenstadt. Eine besonders hohe Nachfrage nach 
Abstellplätzen wurden in den Bereichen mit Einzelhandel (Neutor, Hammer Str., Kreuzviertel) sowie 
im Umfeld des Hauptbahnhofes erhoben. Wild abgestellte Räder wurden vor allem im Innenstadtbe-
reich sowie im Kreuz- und Hansaviertel beobachtet. 
 
Insgesamt betrachtet fehlen in Münster weiterhin Kapazitäten zum geordneten Abstellen von Fahrrä-
dern. Das gilt im besonderen Maße für dicht besiedelte Wohnstraßen im Kreuz - und Hansaviertel 
sowie in der Nähe von Geschäftsbereichen. Nicht alle Radabstellanlagen sind an die jeweiligen Be-
dürfnisse der Nutzer angepasst, es fehlen vor allem geschlossene bzw. überdachte Abstellanlagen. 
Hinsichtlich des Nutzerverhaltens wurde festgestellt, dass Fahrradfahrer ihre Räder möglichst nah vor 
ihrem Ziel (Wohnung, Geschäft, Praxis etc.) abstellen. Nur wenn sich im unmittelbaren Umfeld dieses 
Ziels eine Fahrradabstellanlage befindet, wird diese auch genutzt. Anderenfalls wird zumeist „wild“ 
geparkt. 
 
 
4. Ziele 
 
4.1 Übergeordnete Zielstellungen (Anlage 2, Folien 2 bis 4) 
 
Der Verkehrs- bzw. Mobilitätssektor in Münster muss einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leis-
ten. Neben der Reduktion des Pkw-Verkehrs spielen die Vermeidung von Parksuchverkehren sowie 
eine Attraktivierung und der Ausbau des ÖPNV- und Radverkehrs als Mobilitätsalternative eine wich-
tige Rolle, auf die durch das integrierte Parkraumkonzept langfristig Einfluss genommen werden 
kann. Weitere Ziele sind die Verbesserung der Gesamtsituation für den Fußverkehr sowie mobilitäts-
eingeschränkte Personen, eine Erhöhung der Verkehrssicherheit bis hin zur „Vision Zero“, eine bes-
sere Klima-Resilienz und Flächengerechtigkeit sowie die Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqua-
lität auf öffentlichen (Straßen)-Flächen. Ein Leitziel, welches den Zielen des INSEK entspricht, soll die 
Münsteraner Innenstadt „autoarm – aber erreichbar“ machen. 
 
Das Zielsystem (Entwurf) des Masterplan Mobilität Münster 2035+ (Anlage 3) sieht folgende sechs 
übergeordnete Ziele vor, zu denen das integrierte P arkraumkonzept mit seinen Maßnahmen einen 
Beitrag leisten soll: 
 
1) Klimaneutrale Mobilität 
2) Verkehrssichere Stadt 
3) Gesunde und lebenswerte Stadt 
4) Digitale und vernetzte Stadt 
5) Gerechte und erreichbare Stadt 
6) Barrierefreie Stadt 
 
4.2 Abgeleitete Ziele des Parkraumkonzeptes (Anlage 2, Folien 5 bis 9)  
 
Für die Erstellung des integrierten Parkraumkonzeptes bedeuten diese übergeordneten, städtischen 
Ziele, dass mit den konkurrierenden Nutzungsanforderungen an den öffentlichen Straßenraum de-
mensprechend verantwortungsbewusst umgegangen werden muss. Die Schaffung von lebenswerten 
Straßenräumen, inklusive deren Ansprüche an Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit, hat die höchs-
te Priorität. Erst danach sollen die Bedürfnisse für das Abstellen von Kraftfahrz eugen (erstens Be-
wohner, zweitens Kunden) berücksichtigt werden. Für Münster werden daher verschiedene Zielsträn-
ge aufeinander abgestimmt.

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Darauf aufbauend, entwickeln sich unterschiedliche Anforderungen an potenziell umzusetzende 
Maßnahmen, die konkret auf die Ziele des Masterplan Mobilität Münster 2035+ „einzahlen“: 
 
 die Einhaltung von Mindeststandards für Gehwege (Barrierefreie Stadt; Klimaneutrale Stadt) 
 eine besondere Sicherung von Querungen, Einmündungsbereichen und Wegebeziehungen (Ver-
kehrssichere Stadt) 
 die Sicherstellung der Verbindungsfunktionen für den Fahrrad- und Fußverkehr  
(Gerechte und erreichbare Stadt; Digitale und vernetzte Stadt) 
 Bereitstellung, Aufwertung und Ausstattung des öffentlichen Straßenraums als Begegnungs- und 
Aufenthaltsbereich (Gesunde und lebenswerte Stadt) 
 Grünelemente als Beitrag zur Klima-Resilienz (Gesunde und lebenswerte Stadt) 
 Sicherstellung der Mindestfahrbahnbreiten für die Belange von Busverkehr, Kfz - und Fahrrad-
Begegnungsverkehren, Rettungsdiensten sowie Abfalldiensten (Barrierefreie Stadt; Klimaneutra-
le Stadt) 
 
Erst wenn diese Anforderungen im Rahmen der öffentlich zur Verfügung stehenden Verkehrsflächen 
unter Berücksichtigung des Zielkonzeptes des Masterplan Mobilität Münster 2035+ erfüllt sind, kann 
mit nachrangiger Priorität das Abstellen von Fahrrädern und Kraftfahrzeugen auf den übrigen Flächen 
ermöglicht werden. 
 
Der verbleibende begrenzte öffentliche Parkraum muss demensprechend nutzergerecht für die nach-
stehenden Zielgruppen zur Verfügung gestellt werden. Instrumente für eine Steuerung sind die Zonie-
rung entsprechender nutzungshomogener Quartiere (Wohnen, Einkaufen, Arbeiten) sowie deren an-
gepasste Bewirtschaftung. Diese sind im Einzelfall zu bes timmen. Prioritär ist der Parkraum für fol-
gende Nutzergruppen wie folgt sicherzustellen: 
 
 
1. der Andienung (Kurier-, Express- und Paket-Dienste) und mobilitätseingeschränkten Personen 
2. Bewohnern 
3. Besuchern und Kunden 
4. Beschäftigten 
 
 
Handlungsstrategien (Anlage 2, Folien 10 bis 13) 
 
Um darüber hinaus zu gewährleisten, dass die Stellplätze ordnungsgemäß genutzt werden und die 
Maßnahmen greifen, werden Bausteine zur Umsetzung der jeweiligen, sich bedingenden Handlungs-
strategien, untergliedert nach Kfz- und Radverkehr, vorgeschlagen:  
 
Kfz-Verkehr: 
 Parkraumsteuerung 
 Parkraumreduzierung 
 Flächengerechtigkeit / „Faires Parken“ 
 Angebote / Parkraumverlagerung 
 Anreize schaffen / Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation 
  
Radverkehr: 
 Parkraumsteuerung Radverkehr 
 Angebote / Parkraumverlagerung  
 Anreize schaffen / Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation 
 
Des Weiteren gilt es in der Innenstadt, die Wohn - und Aufenthaltsqualität in den Vordergrund zu rü-
cken und somit die positiven Effekte und Wirkungen eines insgesamt reduzierten Parkraumangebotes 
den Bewohnern und Kunden zu vermitteln. Das bedeutet, eine möglichst durchgängige Barrierefrei-
heit auf den Gehwegen zu schaffen. Über Begrünung und das Aufstellen von Mobiliar (Sitzbänke etc.)

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verbessern sich d ie straßenräumlichen Qualitäten in Bezug auf die Aufenthalts- sowie Begegnungs-
funktion und leisten einen Beitrag zur Klimaresilienz. 
 
Für Großveranstaltungen und die Haupteinkaufstage, insb. an den Adventssamstagen, sollte eine 
frühzeitige dynamische Wegweisung in Verbindung mit der Einrichtung von Shuttle-Services und der 
intensiven Nutzung von P&R-Anlagen und Aktivierung bislang ungenutzter Parkkapazitäten, wie es in 
den vergangenen Jahren schon erfolgreich mit dem Angebot vom Parkhaus am Coesfelder Kreuz 
durchgeführt wurde, forciert werden. 
 
 
5. Maßnahmenansätze, Umsetzungsbeispiele und Projektideen  
  
Neuregelung des Gehwegparkens (Faires Parken) (Anlage 2, Folien 14 bis 18) 
 
Um das Faire Parken zur Steigerung von Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität in den jeweiligen 
Wohnquartieren umzusetzen, wären mehrschichtige Maßnahmen erforderlich. Hierzu zählen in erster 
Linie das Unterbinden des Gehwegparkens sowie die Sicherung von Querungs- bzw. Kreuzungsbe-
reichen und die allgemeine Sicherstellung einer ausreichenden Fahrbahnbreite. Darüber hinaus soll-
ten Ausweichflächen für S ervice-Fahrzeuge (Rettungsdienste, Müllfahrzeuge, Lieferdienste) ebenso 
geschaffen werden wie zusätzliche Flächen für Logistik- und Mobilpunkte.  
 
Durch die Umsetzung der genannten Maßnahmen e würden derzeitig genutzte (legale und illegale) 
Stellplätze entfallen. Je nachdem, ob alle genannten Teilmaßnahmen – oder lediglich einzelne – um-
gesetzt werden, entfielen eine gewisse Anzahl an Stellplätzen. Diese ist, je nach Begebenheit im je-
weiligen Quartier, unterschiedlich groß. Derzeit wird geprüft, welche quanti tativen Auswirkungen die 
angesprochenen Maßnahmen auf die Anzahl der Stellplätze im gesamten Kreuzviertel haben könn-
ten. Nach aktuellen Schätzungen könnten bei Umsetzung aller Teilmaßnahme bis zu 40 % aller aktu-
ell genutzten Abstellplätze, die tagsüber zu 85% und nachts sogar zu 95% ausgelastet sind, entfallen. 
Eine detaillierte Untersuchung, wie viele Stellplätze durch die Maßnahmen der Einführung des Fairen 
Parkens im gesamten Kreuzviertel tatsächlich entfallen könnten, wird aktuell durch das Büro PGT 
erstellt. 
 
Neben dem Kreuzviertel sieht das Planungsbüro auch im Hansaviertel, in Pluggendorf sowie im Er-
phoviertel (östlich der Bahn) einen „sehr hohen“ Bedarf, Maßnahmen zur Neuregelung des Gehweg-
parkens umzusetzen. Ein „hoher“ Bedarf besteht darüber hinaus im nördlichen Bereich des Südvier-
tels. 
 
Für den Wegfall der Parkmöglichkeiten müssen, neben der Nutzung von angrenzenden Parkhäusern 
und sonstigen privaten Flächen mit Verlagerungspotenzial, zusätzliche Mobilitätsalternativen geschaf-
fen werden. Die Ausweisung von Carsharing-Stellplätzen bzw. Mobilstationen in den angesprochenen 
Gebieten soll Bewohner*innen dazu anregen, den privaten Pkw abzuschaffen. 
 
Bewohnerparken und Bewirtschaftung (Anlage 2, Folien 19 bis 23) 
 
Mit Beschluss des Rates vom 15.02.2023 (v gl. V/0800/2022) zur „E rstellung einer Bewohnerpark-
ausweis-Gebührenordnung in Münster“ ist eine Anpassung der Gebührenhöhe für das Bewohnerpar-
ken in den Bewohnerparkzonen A – H und K erfolgt. Die Neuregelung der Bewohnerparkgebühren 
leistet einen Beitrag zur (teilweisen) Kostendeckung des Bewohnerparkens du rch die Nutzer*innen 
selbst, anstatt – wie bisher – durch den allgemeinen städtischen Haushalt. Die bisher sehr niedrigen 
Gebühren für einen Bewohnerparkausweis stellen für die Bewohner*innen keinen Anreiz dar, Alterna-
tiven zum Kfz bzw. zum Parken im öffentlichen Straßenraum zu prüfen. Durch die Anhebung der Ge-
bühren wird, mit Blick auf die gesteckten Klimaschutzziele, das Ziel verfolgt, den privaten Kfz-Verkehr 
insgesamt und vorrangig im innerstädtischen Bereich zu reduzieren. Gleichzeitig soll der Umweltver-
bund, d. h. Fuß -, Rad- sowie Busverkehr, weiterhin nachhaltig gefördert werden, um somit den Um-
stieg vom Auto auf den Umweltverbund zu erleichtern.

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Darüber hinaus sollte das Bewohnerparken, derzeit durch missverständliche, uneinheitliche Regelun-
gen charakterisiert, zugunsten der Verständlichkeit vereinheitlicht werden. Weiter sollte geprüft wer-
den, inwieweit das Bewohnerparken in Münster auf zusätzliche Gebiete ausgeweitet werden  kann. 
Für diese Prüfung werden das Kreuz- und Schlossviertel sowie Pluggendorf vorgeschlagen. Die Prü-
fung zur Einrichtung von (neuen) Bewohnerparkzonen sollte berücksichtigen, dass zeitweise auch 
andere Nutzergruppen im sogenannten Misch- bzw. Wechselprinzip auf die jeweiligen Stellplätze zu-
rückgreifen können.  
 
Für den Bereich Innenstadt (Martiniviertel, Kuhviertel) wird empfohlen, auf bisher unbewirtschafteten 
Stellplätzen im Straßenraum eine Bewirtschaftung des Kurzzeitparkens zu  prüfen. Zudem wird eine 
Vereinheitlichung von Kurzzeitparkregelungen und Parktarifen empfohlen. 
 
Parkraumverlagerung (Anlage 2, Folien 24 bis 29) 
 
Der Entfall von Stellplätzen im Straßenraum, z.B. durch die Einführung des „Fairen Parken“, kann 
durch eine Verlagerung von Parkraum zum Teil durch die Potenziale der Parkhäuser oder auch weite-
rer öffentlicher wie privater Flächen abgefangen werden. Die dort freiliegenden Kapazitäten sollten  
den betroffenen Nutzer*innen als Alternative zum Parken im öffentlichen Straßenraum, z.B. als Quar-
tiersstellplatz, angeboten werden. So könnten beispielsweise im Parkhaus Theater Stellplätze von 
Nutzer*innen aus dem (südlichen) Kreuzviertel angemietet werden. Gleiches gilt für Anwohner des 
(südlichen) Hansaviertels und die Pa rkhäuser Cineplex bzw. Kiesekamps Mühle. Durch die gute 
ÖPNV-Anbindung an die Innenstadt sind auch die Potenziale der P&R-Parkplätze ein denkbarer Teil 
der Lösung, insbesondere für dauerhaft abgestellte Kfz. Dies gilt speziell auch für das Parkhaus am 
Coesfelder Kreuz. 
 
Mit Blick auf die gesteckten Klimaschutzziele ist es, wie bereits dargestel lt, ein wichtiges Ziel, den 
privaten Kfz-Verkehr insgesamt und vorrangig im innerstädtischen Bereich zu reduzieren und gleich-
zeitig den Fuß-, Rad- sowie Busverkehr zu stärken. Insofern sollen entfallende öffentliche Stellplätze 
nicht in gleichem Umfang kompensiert werden. Vielmehr geht es darum, den grundsätzlichen Bedarf 
an Parkraum zu reduzieren und die vorhandenen Potenziale stadtverträglicher zu nutzen. 
 
 
6. Initiierung von zwei Pilotprojekten (Anlage 2, Folien 30 bis 32) 
 
Im Rahmen des integrierten Parkraumkonzepts sollen, basierend auf den vorgeschlagenen Hand-
lungsansätzen, zwei Pilotprojekte initiiert werden (Baustein 5). Das erste Projekt zum „Fairen Parken“ 
wurde im September 2022 in der Melchersstraße im Kreuzviertel umgesetzt. Die durchgeführten 
Maßnahmen zeigen in der Umsetzung vor Ort Teilerfolge: Das Kfz-Parken fand nach der Neuordnung 
(zumeist) in den dafür vorgesehenen, markierten Flächen statt, sod ass straßenräumliche Konflikte 
gemindert werden konnten. Fahrräder werden jedoch weiterhin häufig auf Gehwegen abgestellt und 
führen dort demensprechend zu Einschränkungen hinsichtlich der Barriere- und Bewegungsfreiheit. 
 
Zur Durchführung des zweiten Pilotprojekts schlägt das Büro PGT in Abstimmung mit der Verwaltung 
die Lambertistraße im Herz -Jesu-Viertel vor. Dort wird das Parken auf Gehwegen aktuell geduldet. 
Der Straßenzug weist einen hohen Parkdruck auf, ausgelöst sowohl durch Bewohner als auch durch 
Beschäftigte, Auszubildende/Schüler*innen und Kunden. Die geringen Fahrbahnbreiten führen zu 
straßenräumlichen Konflikten, insb. im Begegnungsverkehr , mit Not-, Rettungs- und Lieferdiensten 
sowie Fahrzeugen der Müllentsorgung. 
 
Durch gezielte Maßnahmen, wie das Unterbinden bzw. Ordnen des Gehwegparkens und das Frei-
sperren von Einmündungsbereichen, wird in dem Projekt – neben der Verbesserung der Verkehrssi-
cherheit – vorrangig eine straßenräumliche Aufwertung hinsichtlich der Aufenthalts- und Begegnungs-
funktion angestrebt. Eruiert werden soll, inwiefern die sichtbare Verbesserung der straßenräumlichen 
Situation (inkl. Begrünung, Aufstellen von Mobiliar etc.) sowie weitere positive Effekte und Wirkungen 
eines insgesamt reduzierten Parkraumangebots zu einer erhöhten Akzeptanz gegenüber dem durch 
die Umsetzung der Maßnahmen reduzierten Stellplatzangebot führen kann.

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Hier sollen Akzeptanz und Auswirkung von einzelnen Umsetzungsschritten evaluiert und analysiert 
werden. Darüber hinaus erwartet das Büro PGT Erkenntnisse über die eventuelle Verlagerung des 
Parkdrucks in umliegende Straßenzüge. Ein konkreter Zeitplan zur Umsetzung der Pilot-Maßnahmen 
sowie einer kommunikativen Begleitung wird gesondert aufgestellt und befindet sich derzeit in der 
Erarbeitung durch PGT. 
 
 
7. Weiteres Vorgehen (Anlage 2, Folien 33 bis 35) 
 
Bis Januar 2023 wurden die ersten drei Bausteine des integrierten Parkraumkonzeptes bezogen auf 
deren inhaltliche Bearbeitung abgeschlossen. Nach Abschluss der Erhebung planerischer Grundla-
gen (Baustein 1) sowie der Aufstellung geeigneter Maßnahmen (Baustein 2) fand am 19.10.2022 ein 
erster kurzer mündlicher Bericht durch die Verwaltung zum damaligen Stand des integrierten Park-
raumkonzepts im Ausschuss für Mobilität und Verkehr (AVM) statt. Anschließend wurde eine Beurtei-
lung von potenziellen Maßnahmen getroffen und Kriterien zur Standortbeurteilung entwickelt (Bau-
stein 3). Am 08.02.2023 erfolgte im AVM eine ausführliche Präsentation mit den bislang erarbeiteten 
Zwischenergebnissen (vgl. Anlage 1). 
 
Nach B eschluss der  vorliegenden Vorlage zum „ Zwischenbericht: integriertes Parkraumkonzept 
Münster“ (V/0034/2023) inkl. der Festlegung des zweiten Pilotprojekts in der Sitzung des Ausschus-
ses für Verkehr und Mobilität am 15.03.2023 finden zwischen April und Juli 2023 unterschiedliche 
Formate zur öffentlichen Beteiligung (Baustein 6) statt. Diese Beteiligung wird crossmedial durchge-
führt. Konkrete Inhalte, Produkte und Formate werden aktuell vom Büro PGT erarbeitet  und der Ver-
waltung Anfang März vorgestellt sowie anschließend verwaltungsintern abgestimmt. Die öffentliche 
Beteiligung findet sowohl hinsichtlich der allgemeinen Inhalte des integrierten Parkraumkonzeptes als 
auch konkret auf die Umsetzung des zweiten Pilotprojektes in der Lambertistraße bezogen statt.  
 
Neben der Erstellung einer Informationsbroschüre bzw. eines Flyers , mit der allgemeinen Aufforde-
rung zur Beteiligung , sind Veröffentlichungen auf den städtischen Websites (u.a. www.mobil-in-
muenster.de) und ausgewählten Social-Media-Kanälen sowie in den lokalen Pressemedien geplant. 
Darüber hinaus wird im Juni/Juli eine öffentliche Workshop-Veranstaltung unter dem Arbeitstitel „Zu-
kunft Parken Münster“ durch geführt. Über diese Veranstaltung sollen Medien, Politik und Öffentlich-
keit für die Inhalte des integrierten Parkraumkonzepts sensibilisiert. 
 
Unter Berücksichtigung der Rückmeldungen aus den öffentlichen Beteiligungsformaten wird bis Au-
gust ein konkretes Handlungs- und Maßnahmenkonzept (Baustein 4) erstellt. Auf Basis der im Ab-
schnitt „Abgeleitete Ziele  des Parkraumkonzeptes“ aufgeführten Ziele als Grundlage sowie der 
Maßnahmenansätze, Umsetzungsbeispiele und Projektideen werden konkrete Vorschläge für das 
Untersuchungsgebiet erarbeitet und zu einer Umsetzungsstrategie zusammengeführt.  
 
Das Maßnahmenkonzept beinhaltet dann somit eine Zusammenstellung eines umfangreichen Maß-
nahmen- bzw. Handlungskatalogs sowie eine Einordnung der Maßnahmen nach zeitlicher Umsetz-
barkeit sowie Vorschlägen zur Priorisierung. Darüber hinaus werden an dieser Stelle auch grund-
sätzliche Empfehlungen für die Außenstadtteile sowie Aussagen zum Umgang mit Kundenparken in 
der Innenstadt getroffen. Das Themenfeld „Maßnahmen Fahrradparken“ wird hier ausdrücklich ge-
sondert betrachtet, um der umfangreichen Bedeutung des Themas in der Fah rradstadt Münster 
Rechnung zu tragen.

- 10 - 
V/0034/2023 
Die Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Münster ist für das 4. Quartal 2023 vorgesehen. 
 
 
 
i.V. 
 
 
 
gez.  
Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen: 
 
Anlage A 
Anlage 1: Präsentation Zwischenbericht 
Anlage 2: Zwischenbericht Zusatzpräsentation 
Anlage 3: Entwurf Zielsystem Masterplan Mobilität Münster 2035+

Anlage_2_Zwischenbericht_Zusatzpräsentation

21989 Zeichen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.1
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.1
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Anlage 2 zur Vorlage 
V/0034/2023

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.2
Umwelt und Verkehr GmbH
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Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Übergeordnete Zielstellungen
(siehe dazu auch: Anlage 3 „Entwurf Zielkonzept 
MMM2035+“)

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Umwelt und Verkehr GmbH
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Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Übergeordnete Zielstellungen: Klimaneutralitätsstudie
Quelle: Konzeptstudie Münster Klimaneutralität 2030
jedes Kfz fährt mit 
alternativen 
Antrieben
MIV ist zu 100 
% klimaneutral

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.4
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.4
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
 Klimaschutz im Verkehr weiter voran bringen:
 Reduktion des Pkw-Verkehrs 
 Vermeidung von Parksuchverkehren
 Attraktivierung und Ausbau des ÖPNV- und Radverkehrs als 
Mobilitätsalternative (Leitziel 8) 
 klimaneutraler MIV (Leitziel 9)
 Radverkehr fördern
 Mobilität für alle
 „[…] Aktivierung, Qualifizierung und Multiplikation klimaschonenden 
Verhaltens in der Gesamtgesellschaft.“ (Leitziel 7) 
 Verbesserung der Gesamtsituation für den Fußverkehr sowie 
mobilitätseingeschränkte Personen
 Flächengerechtigkeit
 Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität
 Verkehrssicherheit („Vision zero“)
 Erreichbarkeit der Innenstadt für Kunden sichern „autorarm, aber erreichbar“ 
Übergeordnete Zielstellungen 
MIV ist zu 100 % 
klimaneutral

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.5
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.5
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Abgeleitete Zielstellungen 
für das Parkraumkonzept

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.6
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.6
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
• Belange von Begegnungsverkehren, Rettungsdiensten, 
Abfalldiensten sichern
• Mindeststandards für Gehwege durch sortiertes Radparken 
und kein Kfz-Parken
• besondere Sicherung von Einmündungen/Wegebeziehungen / 
Querungen
• Verbindungsfunktion Radverkehr sichern
• „Grüne Lunge“
• Fahrbahn mit Mindestbreiten für Radverkehr, Radparken und 
Kfz-Parken sichern
• durchgängige Barrierefreiheit
• Straßenraum als Begegnungs- und Aufenthaltsbereich 
Ziele für lebenswerte Straßenräume

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Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.7
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
 nutzergerechtes Bereitstellen von knappen Parkraum in den 
Straßen für
1. Priorität: Bewohner 
2. Priorität: Besucher, Kunden
3. Priorität: Beschäftigte, Lieferanten
(Belange mobilitätseingeschränkter Personen sind je Nutzer:innengruppe integriert; 
entsprechende Parkstände im Straßenraum bleiben erhalten)
• Nutzung von öffentlich zugänglichen Parkplätzen für den 
Nachtzeitraum, z.B. Parkplätze Dritter (Einzelhandel, 
Universität)
• Staffelung der Gebühren nach Parkzonen (zu definieren) für 
Sondernutzung öffentliche Stellplätze bzw. öffentlich 
zugängliche Parkplätze
Ziele zur Sicherung von Bewohnerparken - Kfz

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.8
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.8
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
 nutzergerechtes Bereitstellen von knappen Parkraum in den 
Straßen für
1. Priorität: Bewohner 
2. Priorität: Besucher, Kunden
3. Priorität: Beschäftigte, Lieferanten
(Belange mobilitätseingeschränkter Personen sind je Nutzer:innengruppe integriert; 
entsprechende Parkstände im Straßenraum bleiben erhalten)
• Nutzung von öffentlich zugänglichen Parkplätzen für den 
Nachtzeitraum, z.B. Parkplätze Dritter (Einzelhandel, 
Universität)
• nutzergerechtes Bereitstellen von Parkraum für Räder, 
Radparkverbote auf Gehwegen bei vorhandenen Parkraum in 
der Fahrbahn
Ziele zur Sicherung von Bewohnerparken - Rad

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.9
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.9
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
• nutzergerechtes Bereitstellen von Parkraum für
1. Priorität: Bewohner 
2. Priorität: Beschäftigte, Lieferanten, Handwerker
3. Priorität: Besucher, Kunden
(Belange mobilitätseingeschränkter Personen sind je Nutzer:innengruppe
integriert; entsprechende Parkstände im Straßenraum bleiben erhalten)
• Gebühren in der Innenstadt und Bahnhofsviertel flächig 
erheben / einheitliche Bewirtschaftung
• Verkehrsinfo / smarte Verkehrslenkung zu P+R-Plätzen
• Tarifierung des Parkens nach Kriterien der Entfernung
• Beschäftigtenparken konzentrieren auf randständige 
Parkplätzen P+R
• Anregung zum Verzicht auf Kfz, Unterstützung des Fuß- und 
Radverkehrs
• nutzergerechtes Bereitstellen von Parkraum für Räder
Ziele zur Sicherung Kundenparken

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.10
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.10
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Handlungsstrategien

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.11
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.11
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / KOMMUNIKATION
FLÄCHENGERECHTIGKEIT
Integrative Konzeptbausteine bedingen einander
PARKRAUM-
STEUERUNG
KFZ-VERKEHR
PARKRAUM-
STEUERUNG 
RADVERKEHR

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.12
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.12
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / KOMMUNIKATION
Information und Beteiligung der Öffentlichkeit
Wissen um Belange als Voraussetzung für Akzeptanz, Respekt und 
Verständnis
Pkw-Verzicht durch politische Steuerung anregen
Bausteine und Handlungsstrategien
FLÄCHEN
-
GERECHTIGKEIT
Faires Parken 
weiträumig prüfen und
stufenweise umsetzen
Stadtstraßenraum-
gestaltung 
als klimagerechter 
Aufenthalts- und 
Bewegungsraum
„autoarm, aber 
erreichbar“
PARKRAUMSTEUERUNG 
RADVERKEHR
Radparken
im Straßenraum ausweiten, 
Wildparken verhindern
Radinfrastruktur
ausbauen von Fahrradstraßen, 
Abstellanlagen
Begegnungsverkehr
Rad / Pkw, Rettungs-/Servicedienste 
sicherstellen
Mobilitäts-/ Logistikpunkte 
im Straßenraum einrichten
PARKRAUMSTEUERUNG
KFZ
-
VERKEHR
Bewohnerparken
• Ausweitung prüfen
• vereinheitlichte Tarifierung
Bewirtschaftung
• zeitlich / monetär erweitern
Verlagerung von Kfz-Parken
• freie Kapazitäten in 
Parkhäusern
• Nutzung randständiger 
Parkflächen
• Doppelnutzung: EZH-
Parkplätzen / Parkplätze Dritter
Mobilitäts-/ Logistikpunkte 
• im Straßenraum einrichten

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.13
Umwelt und Verkehr GmbH
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Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
• „Normalbetrieb“ 
Sicherung
 Wohnen, Aufenthalt
 Kinderwege, Kinderspiel, 
 Barrierefreiheit, sichere und komfortable Wege auch für 
Fußgänger insb. in Querungsbereichen, besitzbare Stadt
 sicheres und komfortables Radfahrern (auch abseits der 
Fahrradstraßen), sichere und geordnete Radabstellanlagen, 
 straßenräumliche Qualität
 Begrünung
• Großveranstaltungen / Adventssamstage etc. 
 Nutzung P+R-Anlagen 
 Shuttle-Service
 Frühzeitige, ggf. dynamische Wegweisung
Parkregelungen Innenstadt für versch. Szenarien

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.14
Umwelt und Verkehr GmbH
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Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Faires Parken

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.15
Umwelt und Verkehr GmbH
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Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
• Gehwegparken unterbinden bzw. ordnen
• Kreuzungen / Einmündungen freisperren 
• Parken nur auf markierten Stellplätzen
• Radabstellanlagen an den Fahrbahnrand
• Dämpfung Kfz-Suchverkehr
• Barrierefreiheit
• Verbesserung der Sichtverhältnisse an 
Knotenpunkten
Faires Parken bedeutet…
„Eine bedarfsangepasste behinderungsfreie Restgehwegbreite für den Fußgängerverkehr von 1,80 m 
bis 3,00 m insbesondere auch für Schulwege und Zuwegungen zu Kindergärten ist freizuhalten.
Wenn die Sondernutzungsfläche an die Fahrbahn oder einen Radweg grenzt, ist ein Sicherheitsabstand 
von 0,5 m notwendig.“
https://www.stadt-muenster.de/ordnungsamt/sondernutzung-an-oeffentlichen-strassen/aussengastronomie

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.16
Umwelt und Verkehr GmbH
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Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Aufgesatteltes Parken Bsp. Melchersstraße
Beispiel „Faires Parken“ Melchersstraße
?
Quelle: Stadt Münster
Maßnahme zeigt Teilerfolge:  Kfz-Parken zumeist in 
Markierungen, Räder weiterhin oftmals auf Gehwegen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.17
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.17
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Faires Parken bedeutet…
Kriterien Modell Karlsruhe Modell Münster 
- mittelfristig
Gehwegbreiten mind. 1,60 m mind. 2,5 m gem. RASt
Fahrbahnbreiten mind. 3,10 m 4,75 m zur Sicherstellung 
Begegnungsfall Rad / Pkw bei 
Einhaltung Sicherheitsabstand zu 
Parkstreifen …
Radien / 
Einmündungs-
bereiche
für ein-/abbiegende
Rettungsfahrzeuge 
sichern
Grundsätzliches Freisperren von 
Einmündungen und 
Querungsbereichen
Radparken / Bei Nichteinhaltung o.g. Breiten 
Parken am Fahrbahnrand einrichten 
und vor Autos sichern!
Parkplätze Kfz Markierung Markierung

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.18
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.18
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Faires Parken „Eckennotprogramm“ – Ziele  
• störungsfreies und direktes Queren
• kurze Querungswege
• Verbesserung der Sichtverhältnisse an Knotenpunkten
• Barrierefreiheit
• Nutzung von Kfz-Stellplätzen für Radstellplätze
• Dämpfung Kfz-Suchverkehr

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.19
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.19
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Bewohnerparken und 
sonstige Bewirtschaftung

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.20
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.20
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
• Vereinheitlichung der bestehenden Regelungen
• Prüfung der Ausweitung von Bewohnerparkzonen
• Prüfung der Einrichtung von Bewohnerparkzonen nach dem 
 Trennprinzip oder
 Mischprinzip
 ggf. auch Wechselprinzip
• Einbettung in eine Gesamtstrategie „Parkraummanagement / 
Mobilitätskonzept“
Bewohnerparken bedeutet…

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.21
Umwelt und Verkehr GmbH
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Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Bewohnerparken prüfen für …
Wo? Handlungsbedarf
Kreuzviertel hoher Parkdruck,
Vertiefende Prüfung: 
Verlagerungseffekte andere
Nutzergruppen (Praxen, Kanzlei 
uvm.)
Schlossviertel Vertiefend Prüfung derzeit in 
Bearbeitung,
hoher Parkdruck
Vertiefende Prüfung: 
Verlagerungseffekte andere
Nutzergruppen?
Pluggendorf teilw. hoher Parkdruck,
Verlagerungseffekte andere
Nutzergruppen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.22
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.22
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
 Kostengerechtigkeit
 Steuerungsinstrument (Sicherung Bewohner, Verlagerung 
„Gebietsfremde“, Verlagerung in Parkhäuser etc.)
 Festlegung Gebührenhöhe nach verschiedenen 
grundlegenden Ansätzen möglich:
 Kostenansatz
 Marktpreisansatz
 Bodenrichtwerte
 Erweiterung nach Lage, Fahrzeuggröße etc.
Tarifierung Bewohnerparken

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.23
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.23
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Bewirtschaftung – Kurzzeitparken
Wo? Handlungsbedarf
Innenstadt 
(Martiniviertel, 
Kuhviertel)
Kurzzeitparken 
(monetär) auf bisher 
unbewirtschafteten
Stellplätzen im 
Straßenraum zur 
Stärkung 
Kundenparken prüfen
Vereinheitlichung von 
Kurzzeitparken
Gebühren im 
Straßenraum sind 
grundsätzlich höher als in 
Parkbauten anzusetzen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.24
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.24
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Parkraumverlagerung

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.25
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.25
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
• Verlagerung von öffentlichen Straßenparken in 
Parkbauten zur Entlastung der Straßen von ruhendem 
Verkehr
• Umgestaltung der Straßenräume für den Fuß- und 
den Radverkehr
• Parkstände für mobilitätseingeschränkte Personen 
bleiben im Straßenraum erhalten
• Umwandlung von Parkständen zu Ladezonen, 
Taxiständen, Fahrradparkplätzen
Parkraumverlagerung

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.26
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.26
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
• Zielgruppen: Bewohner, Beschäftigte
• Attraktive Gestaltung der Bewirtschaftung
• Parkhäuser / Tiefgaragen weisen freie Kapazitäten 
auf, die für Dauerparker geeignet sind 
 Kapazitäten von insgesamt bis zu 1.500 
Stellplätzen der Parkhäuser im Parkleitsystem
• Lokalisierung freier Kapazitäten auf (privaten) Flächen 
und Öffnung dieser für Drittnutzer
(z.B. Einzelhandel, Universität, Unternehmen)
Parkraumverlagerung 
„Viele Autos werden nur selten 
bewegt…d.h. auch etwas weitere 
Wege sind bei kostengünstigen und 
sicheren Abstellmöglichkeiten 
zumutbar!“

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.27
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.27
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Parkraumverlagerung 
Verlagerung
• auf Parkhäuser / 
Parkplätze in 
Zuordnung zu den 
Wohnquartieren max. 
1000 m Entfernung
• im Nahbereich von 
300 m bis 700 m 
Doppelnutzung von 
Parkplätzen des 
Einzelhandels oder 
weitere Freiflächen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.28
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.28
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Parkraumverlagerung 
Wo? Anz. 
Stpl.
(bis zu)
mögl. Entlastung
Theater-
Parkhaus
ca. 150 nördl Bereiche 
Innenstadt und südl. 
Bereiche 
Kreuzviertel 
Parkhäuser 
Cineplex und 
Stadthaus 3
ca. 500 südl. Bereiche 
Hansaviertel
Parkhäuser 
Engelen-
schanze und
Bahnhofsstr.
ca. 200 Nördl. Bereiche 
Südviertel
Parkhäuser 
südl. Innenstadt
ca. 550 südl. Bereiche 
Innenstadt
Freifläche 
Erphoviertel
ca. 50,
ggf. Park-
palette
prüfen
Erphoviertel,
westl. Bereiche
Kreuzviertel

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.29
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.29
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Parkraumverlagerung 
Beschäftigte / 
Bewohner im Bereich 
Innenstadt: 
Verlagerung auf 
randständige 
Parkhäuser / Parkplätze
 Aufstockung als 
Parkpaletten
 erg. Nutzung als 
Bewohner-P
 Anbindung ÖV und 
Rad
P+R
P+R an Bahnhöfen
P+R an Haupteinfallstraße
Parkhaus

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.30
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.30
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Pilotprojekte

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.31
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.31
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Pilotprojekt Melchersstraße (laufend)
Aufgesatteltes Parken Bsp. Melchersstraße
Maßnahme zeigt Teilerfolge:  Kfz-Parken zumeist in 
Markierungen, Räder weiterhin oftmals auf Gehwegen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.32
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.32
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Herz-Jesu-Viertel: Lambertistraße
• Hoher Kfz-Druck durch Bewohner, Beschäftigte und Kunden
• Starke straßenräumliche Konflikte (u.a. Gehwegparken)
• Teilweiser Parkdruck durch Radfahrende
 Straßenräumliche Aufwertung in differenzierten Straßen
 Akzeptanz von einzelnen Umsetzungsschritten
Forschungsfragen:
Inwiefern führt die Verbesserung der straßenräumlichen Qualitäten 
zu einer erhöhten Akzeptanz gegenüber dem reduzierten 
Stellplatzangebot?
Inwiefern führt eine Reduzierung der Stellplätze zu vermehrten 
illegalen Parkvorgängen bzw. erhöhtem Parkdruck in den 
umliegenden Straßenzügen?
Vorschlag Pilotprojekt

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.33
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.33
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
Weiteres Vorgehen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.34
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.34
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
08.02. Vortrag zum aktuellen Stand des integrierten Parkraumkonzepts
(mündlicher Bericht der Verwaltung, AVM)
08.02. Vorlage „Erstellung einer Bewohnerparkausweis-Gebührenordnung“
(Vorberatung, AVM)
15.02. Vorlage „Erstellung einer Bewohnerparkausweis-Gebührenordnung“
(Beschluss, Rat der Stadt Münster)
28.02. BV Mitte (Anhörung):
Vorlage „Zwischenbericht: Integriertes Parkraumkonzept Münster“ 
Analyse, Festlegung 2. Pilotprojekt, Ziele
15.03. Ausschuss für Verkehr und Mobilität
Beschlussvorlage „Zwischenbericht: Integriertes Parkraumkonzept 
Münster“ Analyse, Festlegung 2. Pilotprojekt, Ziele
Weiteres Vorgehen

Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.35
Umwelt und Verkehr GmbH
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.35
Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   06.01.2023
04 - 07 weitere inhaltliche Bearbeitung u.a.
- Entwicklung eines Maßnahmenkonzeptes auf Basis der Ziele
- Tarifierung
- Verortung
- Beteiligungsformate (Stakeholder und öffentlich)
• Nach der Sommerpause Befassung in der BV-Mitte und im AVM mit den 
Maßnahmenvorschlägen
• anschl. Schlussredaktion und verwaltungsinterne Abstimmungsprozesse zur 
Erstellung der abschließenden Beschlussvorlage
Ziel: Beschluss des Parkraumkonzeptes im Herbst 2023
Weiteres Vorgehen

Anlage_1_AVM_Zwischenbericht_Vortragsversion

18984 Zeichen

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.1
Umwelt und Verkehr GmbH
Aktueller Stand des
Integrierten Parkraumkonzepts 
Stadt Münster
Hinweis: Vortrag durch die Verwaltung auf der Grundlage Ausarbeitungen und 
Folien des Büros PGT Hannover

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.2
Umwelt und Verkehr GmbH
1. Vorgehen des Gutachters
2. Bestandsanalyse und Bewertung
3. Pilotprojekte
4. Weiteres Vorgehen
Agenda

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.3
Umwelt und Verkehr GmbH
1. Vorgehen des Gutachters

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.4
Umwelt und Verkehr GmbH
Baustein 4
Maßnahmenkonzept unter Benennung 
konkreter Flächen
Baustein 2
Übersicht geeigneter Maßnahmen
Ablauf
Baustein 1
Bestandsanalyse und Bewertung
Baustein 7 – Projektmanagement und -koordination
Erhebungen
 Baustein 3
Analyse und
Beurteilung von Maßnahmen
Entwicklung von Kriterien zur Standortbeurteilung
Baustein 6 – Beteiligung AK Parkraum
Öffentlichkeitsbeteiligung 
Befragung
Workshops
Baustein 5: Pilotprojekte

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.5
Umwelt und Verkehr GmbH
Untersuchungsgebiet

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.6
Umwelt und Verkehr GmbH
Hoher Parkdruck
Erster Eindruck des Fachgutachters

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.7
Umwelt und Verkehr GmbH
demgegenüber: weitgehend „aufgeräumte“ Parksituation
in Fahrradstraßen
Erster Eindruck des Fachgutachters

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.8
Umwelt und Verkehr GmbH
• Vergleichende Luftbildauswertung GoogleMaps und GeoPortal Stadt 
Münster (2020) im gesamten Untersuchungsraum 
• Erfassung der Bewirtschaftung
• Ergänzende Auslastungserhebung tags und nachts mittels 
Videokameras 
 öffentliche Stellplätze (im Straßenraum und auf Parkplätzen)
 öffentlich zugängliche (Kunden-)Stellplätze
 Radabstellplätze
• Nacherhebungen durch Begehung in Teilbereichen
• Parkhausauslastung 2019 – 2021 Normalwerktag und Spitzentag
• Bestandsaufnahme Radparken (Kapazitäten, Auslastung, „Wildparker“)
 GIS-basierte Dokumentation
Inhalte der Parkraumerhebung

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.9
Umwelt und Verkehr GmbH
 Lage und Kapazität der öffentlichen und öffentlich zugänglichen Stellplätze
 Straßenparkplätze
 Parkhäuser/große Parkplätze (aus vorh. Daten) 
 Zugänglichkeit
 öffentliche Parkplätze
 private, aber öffentlich zugängliche (Kunden-) Parkplätze
 Bewirtschaftung
 Parkschein 
 Parkscheibe
 Bewohner-P
 ohne Bewirtschaftung
Nicht erhoben wurden private Stellplatzangebote auf den Grundstücken
(TG und ebenerdig, Garagen) und Radabstellplätze auf nicht öffentlich 
zugänglichen Flächen
Bestandsdarstellung anhand Kartierungen
 abgestellte Räder im Straßenraum
 falsch (regelwidrig) abgestellte Kfz 
(„Wildparker“)

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.10
Umwelt und Verkehr GmbH
2. Bestandsanalyse (Auszüge)

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.11
Umwelt und Verkehr GmbH
~ 23.000 Kfz-Stellplätze
davon
~ 9.200 öffentliches Straßenparken
~ 6.500 öffentliche Parkplätze
~ 2.400 Kundenparken
~ 1.900 Bewohnerstellplätze
(im Trennprinzip)
~ 2.900 Bewohner- / öffentliche Stellplätze 
(in Bewohnerparkzone F+K im Mischprinzip)
~ 24.000 Radstellplätze an Abstellanlagen (inkl. Fahrradparkhäuser)
~ 30.000 parkende Fahrräder im Straßenraum
davon ~ 18.000 „wild“ geparkte Räder 
(u.a. auf Gehwegen abgestellte Räder; nicht an Abstellanlagen abgestellte Räder)
Parkraumangebot Kfz und Rad

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.12
Umwelt und Verkehr GmbH
Zugänglichkeit – Bestand

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.13
Umwelt und Verkehr GmbH
Bewirtschaftung - Bestand
57% aller Stellplätze 
bewirtschaftet
33% der Stellplätze 
monetär bzw. zeitlich
bewirtschaftet
• hauptsächlich im 
Bereich Innenstadt und 
Bahnhof; 
Hammer Straße,
Warendorfer Straße,
Wolbecker Straße
Bewohnerpark-
regelungen nicht 
einheitlich

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.14
Umwelt und Verkehr GmbH
Bewirtschaftung – uneinheitliche Regelungen 
Bewohner-P

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.15
Umwelt und Verkehr GmbH
• besonders in Kreuzviertel, 
Erphoviertel, Hansaviertel 
und Südviertel
• häufig geduldet
• Gehwegparken tlw. durch 
Markierung gefordert
• Sichtbehinderungen
• eingeschränkte 
Barrierefreiheit
• zahlreich parkende 
Fahrräder
Störungen und Konflikte durch Gehwegparken

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.16
Umwelt und Verkehr GmbH
Parkhäuser im Untersuchungsraum
• ca. 6.000 Parkplätze
in Parkhäusern
• davon etwa 1.500 Parkplätze
dauervermietet
Parkhaus Kapazität
Anzahl Stellpl. 
für Dauer-P
Anteil Stellpl. 
für Dauer-P
0115 Parkhaus Aegidiimarkt ( AEG ) 780 277 36%
0121 Parkhaus Theater ( THE ) 793 325 41%
0125 Parkhaus Bahnhofstraße ( BHF ) 339 201 59%
0132 Parkhaus Bremer Platz ( BPL ) 354 273 77%
0170 Parkhaus Engelenschanze 480 204 43%
0181 Parkhaus Münster Arkaden 250 81 32%
0182 Parkhaus Stubengasse 318 32 10%
0183 Parkhaus Alter Steinweg 390 88 23%

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.17
Umwelt und Verkehr GmbH
• Spitzenbelegung an Normalwerktagen: ca. 3.350 Stellplätze
• d.h. in der Spitze tagsüber ca. 2.750 freie Stellplätze,
an Jahresspitzentagen immer noch 900 freie Stellplätze
Parkhäuser – Auslastung* tags
Di, 29.03.22
Auslastung tags (Februar 2022)
Parkhäuser Kapazität Auslastung abs. Auslastung [%]
Innenstadt 3.013 1.753 58 %
Bahnhof 1.145 770 67 %
Schloss 973 481 49 %
südl. v. Hansaviertel 962 350 36 %
* an Normalwerktagen

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.18
Umwelt und Verkehr GmbH
• nachts sehr geringe Auslastung, teilw. keine Nutzung
• „verschenkter Parkraum“
Parkhäuser – Auslastung* nachts
Di, 29.03.22
Auslastung nachts (Februar 2022)
Parkhäuser Kapazität Auslastung abs. Auslastung [%]
Innenstadt 2.389 276 12 %
Bahnhof 1.145 378 33 %
Schloss 973 0 0 %
südl. v. Hansaviertel 962 193 20 %
* an Normalwerktagen

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.19
Umwelt und Verkehr GmbH
Auslastung gesamter Untersuchungsraum - tags
• Straßenraum ist nahezu 
flächendeckend 
ausgelastet (mit 
Ausnahmen Schloss 
und Neutor)
• flächendeckender 
Parkdruck in 
Straßenzügen
• freie Parkmöglichkeiten 
auf Parkplätzen/ in 
Parkhäusern

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.20
Umwelt und Verkehr GmbH
Auslastung gesamter Untersuchungsraum - nachts
Straßenraum ist sehr hoch 
ausgelastet, besonders:
• Kreuzviertel
• Hansaviertel
• Südviertel 
• Pluggendorf
freie Kapazitäten
• Schloss
• Neutor
• Bahnhof
• Erphoviertel
(in Teilbereichen)

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.21
Umwelt und Verkehr GmbH
ca. 2.200 öffentlich zugängliche Parkplätze, davon
• 1.400 Bewohnerparkplätze, davon 800 im Mischprinzip
• Kundenparken in Warendorfer und Wolbecker Straße
• tags: hohe Auslastung, vereinzelt freie Kapazitäten in 
Straßenzügen
• nachts: Parkdruck insbesondere durch Bewohner; nahezu 
Voll- bis Überauslastung in Straßenzügen, z.B. Hamburger 
Straße, Emdener Straße
• (halb-)illegale Parkvorgänge
Beispiel Hansaviertel
Verfügbare Parkplätze für Kunden
tags o
nachts o
Verfügbare Parkplätze für Bewohner
tags o/-
nachts --

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.22
Umwelt und Verkehr GmbH
Beispiel Hansaviertel
Hansaviertel Auslastung nach Befahrung tags
unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken 
gesamt 
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
öffentl. Straßenparken 533 449 84% 100 79 79% 25 20 80% 0 0 0% 0 0 0% 658 548 83%
öffentl. Parkplätze 0 0 0% 0 0 0% 35 25 71% 0 0 0% 60 24 40% 95 49 52%
Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 582 475 82% 0 0 0% 582 475 82%
Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 837 734 88% 0 0 0% 837 734 88%
Kunden-P 85 51 60% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 85 51 60%
Behinderten-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0%
"Wild-P" 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0%
Gesamt 618 500 81% 100 79 79% 60 45 75% 1.419 1209 85% 60 24 40% 2.257 1.857 82%
öffentliches Straßenparken Gesamt 533 449 84% 100 79 79% 25 20 80% 1.419 1209 85% 0 0 0% 2.077 1.757 85%
Hansaviertel Auslastung nach Befahrung nachts
unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken 
gesamt 
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
öffentl. Straßenparken 533 516 97% 100 75 75% 25 25 100% 0 0 0% 0 0 0% 658 616 94%
öffentl. Parkplätze 0 0 0% 0 0 0% 35 35 100% 0 0 0% 60 57 95% 95 92 97%
Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 582 557 96% 0 0 0% 582 557 96%
Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 837 767 92% 0 0 0% 837 767 92%
Kunden-P 85 29 34% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 85 29 34%
Behinderten-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0%
"Wild-P" 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0%
Gesamt 618 545 88% 100 75 75% 60 60 100% 1.419 1324 93% 60 57 95% 2.257 2.061 91%
öffentliches Straßenparken Gesamt 533 516 97% 100 75 75% 25 25 100% 1.419 1324 93% 0 0 0% 2.077 1.940 93%

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.23
Umwelt und Verkehr GmbH
Hansaviertel im Profil - Straßenraumauslastung
Hansaring stark 
ausgelastet

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.24
Umwelt und Verkehr GmbH
ca. 4.800 öffentlich zugängliche Parkplätze,
• davon 2.500 in Parkhäusern / auf Parkplätzen, ca. ein Drittel 
Bewohner-Parkplätze (Trennprinzip)
• tags: hohe bis Vollauslastung des Straßenraums, insbesondere 
Martiniviertel und Kuhviertel
• nachts: Überauslastung des Straßenraums durch Bewohner, 
insbesondere Martiniviertel und Kuhviertel
• Kein Parkdruck in Parkhäusern – ausreichend freie 
Stellplatzverfügbarkeiten; Kunden und Bewohner nutzen 
öffentlichen Straßenraum
Bespiel Innenstadt
Verfügbare Parkplätze für Kunden / 
Beschäftigte
tags o/+
nachts ++
Verfügbare Parkplätze für Bewohner
tags -
nachts --

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.25
Umwelt und Verkehr GmbH
Beispiel Innenstadt - Straßenraumauslastung
Schützenstraße 
hoch ausgelastet
Martiniviertel 
und Kuhviertel 
nachts sehr 
hoch ausgelastet

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.26
Umwelt und Verkehr GmbH
Auslastung nach Stadtvierteln - Innenstadt
Innenstadt Auslastung nach Befahrung tags
unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken 
gesamt 
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
öffentl. Straßenparken 168 121 72% 168 129 77% 3 4 133% 0 0 0% 12 12 100% 351 266 76%
öffentl. Parkplätze 45 19 42% 2.401 1.487 62% 0 0 0% 50 39 78% 60 46 77% 2.556 1.591 62%
Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 1033 845 82% 0 0 0% 1.033 845 82%
Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0%
Kunden-P 87 79 91% 748 354 47% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 835 433 52%
Behinderten-P 54 11 20% 2 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 56 11 20%
"Wild-P" 0 12 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 12 0%
Gesamt 354 242 68% 3.319 1970 59% 3 4 133% 1.083 884 82% 72 58 81% 4.831 3.158 65%
öffentliches Straßenparken Gesamt 168 133 79% 168 129 77% 3 4 133% 1.033 845 82% 12 12 100% 1.384 1.123 81%
Innenstadt Auslastung nach Befahrung nachts
unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken 
gesamt 
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
Kapazität
Auslastung
Auslastung 
prozentual
öffentl. Straßenparken 168 118 70% 168 136 81% 3 3 100% 0 0 0% 12 6 50% 351 263 75%
öffentl. Parkplätze 45 17 38% 2.401 470 20% 0 0 0% 50 57 114% 60 31 52% 2.556 575 22%
Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 1033 929 90% 0 0 0% 1.033 929 90%
Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0%
Kunden-P 87 24 28% 748 87 12% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 835 111 13%
Behinderten-P 54 19 35% 2 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 56 19 34%
"Wild-P" 0 4 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 4 0%
Gesamt 354 182 51% 3.319 693 21% 3 3 100% 1.083 986 91% 72 37 51% 4.831 1.901 39%
öffentliches Straßenparken Gesamt 168 122 73% 168 136 81% 3 3 100% 1.033 929 90% 12 6 50% 1.384 1.196 86%

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.27
Umwelt und Verkehr GmbH
• flächendeckend hohe / sehr hohe Auslastung beim Straßenparken nach 
Stadtvierteln: 
 tags: 80 - 86%  in Kreuzviertel, Hansaviertel, Südviertel, 
Erphoviertel, Pluggendorf, Bahnhof
 nachts: nahezu Vollauslastung (> 90%) im Kreuz- und 
Hansaviertel, und in Teilen Erphoviertel (östl. der Bahn), 
Südviertel und Pluggendorf
• in vielen Straßenzügen tags und nachts Auslastung > 100 %
• erhebliche Unterschiede in Auslastung durch verschiedene 
Nutzungen in Vierteln
 Kunden, Besucher, Beschäftigte: Neutor, Innenstadt und einzelne 
Geschäftsstraßen
 Bewohner: Kreuz-,Hansa- und Südviertel, und in Teilen 
Erphoviertel (östl. der Bahn) und Pluggendorf
• Parkhäuser, P+R-Anlagen und weitere stadtteilbezogene Parkflächen 
zeigen deutliche Kapazitätsreserven
Fazit: Kfz-Parken

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.28
Umwelt und Verkehr GmbH
ca. 24.000 Radabstellplätze sind durchschnittlich 
nur zu 47 % ausgelastet
höhere bis mittlere Auslastung 
an Abstellanlagen nur in 
• Hansaviertel (76 %)
• Innenstadt (74 %)
• Kreuzviertel (70 %)
• Südviertel (67 %)
… 30.000 geparkte Räder im Straßenraum 
(ohne Radparkhaus)
Denn davon sind 18.000 „wild“ geparkt!
Fahrradparken

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.29
Umwelt und Verkehr GmbH
Bestandserfassung Fahrradparken
Hohe Nachfrage an 
Abstellanlagen durch
• Kunden / 
Beschäftigte in 
Einzelhandelsbereichen
(Neutor, Hammer Straße, 
Kreuzviertel, Bahnhof)

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.30
Umwelt und Verkehr GmbH
„Wildparker“ Fahrrad
Flächenhaft „wild“ 
geparkte Fahrräder durch
• Bewohner
(Hansaviertel, Kreuzviertel,
Erphoviertel /Süd)
• Kunden
(Innenstadt, Bahnhof)

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.31
Umwelt und Verkehr GmbH
Handlungsdruck Radparken - Bewohner
Beispiel Hansaviertel
• geringes Angebot an Abstellanlagen / 
Einwohner
Auslastung der Anlagen bei 76%
• Überlagerung der Lage wild geparkter 
Räder mit Abstellanlagen
• Wildparker vermehrt in 
Geschäftsbereichen / für Kundenparken
• sehr hohe Nachfrage, v.a. in 
Wohnstraßen
• Schwerpunktnutzer: Bewohner

Integriertes Parkraumkonzept   |   Stadt Münster   |   08.02.2022
Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig  - S.32
Umwelt und Verkehr GmbH
Kapazität
• teilweise Über-/Unterauslastung von vorhandenen Anlagen
• keine bzw. nicht ausreichende Abstellanlagen im Straßenraum, 
v.a. in Wohnstraßen und in Geschäftsbereichen  zahlreiche 
wild geparkter Fahrräder sind Folge
Infrastruktur
• nicht an Bedürfnisse der Radfahrer angepasste Anlagen 
(Radbügel vs. Radhaus / Kurzzeitparker vs. Langzeitparker)
• Anlagen am falschen Ort?
Verhaltensweisen
• kurzer Weg zum Rad vor der Haustür –
Gewohnheit vs. Bequemlichkeit?!
• subjektiv schnelles Abstellen
• Rad ist weniger wert „Bahnhofsfahrrad“
Fazit: Fahrradparken

Anlage_3_Entwurf_Zielsystem_MMM2035+

4420 Zeichen

Grundsatz
„Münster befindet sich auf dem Weg zu einer klimaneutralen und stadtverträglichen Mobilität, die 
gesellschaftliche Teilhabe garantiert. Anhand von bewusst ambitioniert gewählten Zielen wird die 
gute Ausgangsbasis genutzt, um Mobilität in Münster auf ein neues, nachhaltiges Level zu heben, 
das die Ansprüche der Daseinsvorsorge gewährleistet und einen flächeneffizienten Ansatz verfolgt. 
Dabei steht das Bestreben im Vordergrund, durch verpflichtende Zielvorgaben und passgenaue 
Maßnahmen, die hohe Lebensqualität in der Stadt auch zukünftig zu steigern. Deshalb sollen alle 
mobilitätsbezogenen Maßnahmen auf die Themenfelder klimaneutrale, verkehrssichere, gesunde und 
lebenswerte, digitale und vernetzte, gerechte und erreichbare sowie barrierefreie Stadt einzahlen.“
Münster gestaltet die Mobilität der Zukunft

Zielsystem
Münster 
gestaltet die 
Mobilität der 
Zukunft
Klimaneutrale Mobilität
Verkehrssichere Stadt
Gesunde und lebenswerte Stadt
Barrierefreie Stadt
Gerechte und erreichbare Stadt
Digitale und vernetzte Stadt

Zielsystem
Klimaneutrale Mobilität
Teilziele
• Stetige Verringerung von verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen.
• Vermeidung klimaschädlicher und Förderung klimaschonender Wege.
• Priorisierung klimaschonender Handlungsoptionen in allen Mobilitätsbereichen.
• Neuverteilung des Straßenraums zu Gunsten des Umweltverbundes.
• Stetige Reduzierung des öffentlichen Parkraums (v. a. innerhalb des Tangentenrings).
• Gewährleistung einer emissionsfreien und ressourcenschonenden City-Logistik.

Verkehrssichere Stadt
Zielsystem
Teilziele
• Vermeidung und Verlagerung von MIV-Wegen innerhalb des (Kern-)Stadtgebietes.
• Priorisierung von Sicherheit gegenüber Leistungsfähigkeit im Verkehrsnetz.
• Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verfolgen der Vision Zero.
• Gewährleistung von Sicherheitsreserven über fehlerverzeihende Infrastrukturen.
• Verringerung der Unfallwahrscheinlichkeit und Unfallschwere im Straßenverkehr.
• Priorisierung von nichtmotorisierten (Fuß, Rad) und gemeinschaftlich genutzten 
Mobilitätsformen (ÖPNV, Sharing) in allen Planungen.
9

Gesunde und lebenswerte Stadt
Zielsystem
Teilziele
• Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen durch verstärkte Klimaresilienz.
• Steigerung der Aufenthalts- und Wohnqualität durch Attraktivierung des Straßenraums.
• Etablierung einer autoarmen Innenstadt.
• Steigerung der Lebensqualität im Wohnumfeld.

Digitale und vernetzte Stadt
Zielsystem
Teilziele
• Bedarfsgerechte Etablierung und Erweiterung alternativer Mobilitätsformen.
• Vernetzung der Mobilitätsangebote unter Nutzung digitaler Möglichkeiten.
• Vereinfachung der Zugänglichkeit und des Übergangs zwischen verschiedenen 
Mobilitätsangeboten.
• Vernetzung der Liefer- und Logistikverkehre über „smarte“ Mobilitätslösungen.
17

Gerechte und erreichbare Stadt
Zielsystem
Teilziele
• Optimierung der städtischen und regionalen Erreichbarkeiten.
• Teilhabe an Gesellschaft durch uneingeschränkte Erreichbarkeit.
• Hierarchisierung und Qualifizierung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur.
• Ausweitung und Optimierung des ÖPNV als Basis der Verkehrswende.
• Entwicklung nutzungsgemischter Stadt- und Quartiersstrukturen.
21

Barrierefreie Stadt
Zielsystem
Teilziele
• Abbau von infrastrukturellen, räumlichen, zeitlichen und finanziellen Barrieren.
• Berücksichtigung der Barrierefreiheit in allen (neuen) Planungsvorhaben.
• Bedarfsgerechte Gewährleistung von Mobilitätsangeboten für Alle.
• Gewährleistung einer barrierefreien Erreichbarkeit und Nutzung des ÖPNV.
• Verfolgen eines universellen Designs für Alle im Straßenraum.
24

Indikatoren
Zusammenfassung der Hauptindikatoren
Erhebungsart / Datenquelle Erhebungszyklus Ist-Wert Ziel-Wert
Klimaneutrale Stadt
Verkehrsbedingte Luftschadstoff- und Klimagasemissionen HBEFA / Energie- und Klima-
bilanz / Modell
Verkehrssichere Stadt
Objektive Sicherheit: Anzahl Verkehrsunfälle (nach Schwere, nach 
Beteiligung) Verkehrsunfallstatistik
Gesunde und lebenswerte Stadt
Kfz-Verkehrsbelastung in der (Innen-)Stadt eigene Daten / Modell
Flächenanteil des Umweltverbundes im Straßenraum eigene Daten / Modell
Digitale Stadt
Nutzung der Sharing-Angebote (Summe und Dauer der Ausleihvorgänge) Betreiber
Erreichbare Stadt
Wege- und leistungsbezogener Modal Split Haushaltsbefragung
Barrierefreie Stadt
Anzahl & Anteil barrierefreier Verknüpfungspunkte (Mobilstationen, ÖPNV-
Haltestellen) eigene Daten / Stadtwerke

Anlage A

3569 Zeichen

Anlage A zur V/0034/2023 
Kurzüberblick 
Mit der vorliegenden Beschlussvorlage nehmen die zuständigen politischen Gremien den Zwi-
schenbericht zu den bislang erarbeiteten Inhalten des integrierten Parkraumkonzeptes zur Kennt-
nis. Dabei handelt es sich in erster Linie um die erhobenen Daten und eine darauf aufbauende 
Analyse der Ist-Situation sowie um übergeordnete Zielstellungen und daraus abgeleitete Ziele 
des integrierten Parkraumkonzepts. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Stadt Münster hat sich zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige, stadtverträgliche und innovative 
Verkehrsentwicklung herbeizuführen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Umdenkprozess beim 
Thema Parken zwingend erforderlich. Um die Mobilitätswende und den Klimaschutz in Münster 
zu fördern sowie Platz für neue, attraktive Mobilitätsangebote zu schaffen, ist es notwendig, die 
begrenzt zur Verfügung stehende öffentliche Fläche – insbesondere in (erweiterten) Innenstadt-
bereichen – effizient und qualitätsvoll zu nutzen. 
Das Zielsystem des thematisch eng verknüpften Prozesses „Masterplan Mobilität Münster 2035+“ 
sieht folgende sechs übergeordnete Ziele vor, zu denen das integrierte Parkraumkonzept mit sei-
nen Maßnahmen einen Beitrag leisten soll: 
- Klimaneutrale Mobilität 
- Verkehrssichere Stadt 
- Gesunde und lebenswerte Stadt 
- Digitale und vernetzte Stadt 
- Gerechte und erreichbare Stadt 
- Barrierefreie Stadt 
 
Darauf aufbauend, entwickeln sich unterschiedliche Anforderungen an potenziell umzusetzende 
Maßnahmen, die konkret auf die Ziele des Masterplan Mobilität Münster 2035+ einzahlen: 
 die Einhaltung von Mindeststandards für Gehwege (Barrierefreie Stadt; Klimaneutrale Stadt) 
 eine besondere Sicherung von Querungen, Einmündun gsbereichen und Wegebeziehungen 
(Verkehrssichere Stadt) 
 die Sicherstellung der Verbindungsfunktionen für den Fahrrad- und Fußverkehr  
(Gerechte und Erreichbare Stadt; Digitale und vernetzte Stadt) 
 Bereitstellung, Aufwertung und Ausstattung des öffentlichen Straßenraums als Begegnungs- 
und Aufenthaltsbereich (Gesunde und lebenswerte Stadt) 
 Grünelemente als Beitrag zur Klima-Resilienz (Gesunde und lebenswerte Stadt) 
 Sicherstellung der Mindestfahrbahnbreiten für die Belange von Busverkehr, Kfz - und Fahr-
rad-Begegnungsverkehren, Rettungsdiensten sowie Abfalldiensten (Barrierefreie Stadt; Kli-
maneutrale Stadt) 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein

Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Mit der Erstellung des integrierten Parkraumkonzepts soll ein wichtiger Beitrag für eine gerechte 
und erreichbare sowie gesunde und lebenswerte Stadt geleistet werden.  
 
Das integrierte Parkraumkonzept fördert durch seine Maßnahmen und Handlungsansätze daher 
zentrale Aspekte wie Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit. Diese kommen nicht nur mobilitäts-
eingeschränkten Personengruppen sondern letztlich der gesamten Stadtgesellschaft zu Gute und 
sorgen für ein Plus an Lebens- und Aufenthaltsqualität.

Beratungsverlauf (2)

28.02.2023 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.4 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
15.03.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 6.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (20)

  • Lambertistraße
  • Melchersstraße
  • Nieberdingstraße
  • Bahnhofstraße
  • Hammer Straße
  • Warendorfer Straße
  • Wolbecker Straße
  • Emdener Straße
  • Schlossplatz
  • Bremer Platz
  • Hamburger Straße
  • Kiesekamps Mühle
  • Engelenschanze 480
  • Alter Steinweg 390
  • Schützenstraße
  • Aegidiimarkt
  • Stubengasse 318
  • Pluggendorf
  • Hansaring
  • Neutor

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Details

Aktenzeichen
V/0034/2023
Typ
Vorlagen
Datum
10.02.2023
Erstellt
11.01.2023 16:28