V/0034/2023
Integriertes Parkraumkonzept Münster: Bestandsanalyse, Ziele und zweites Pilotprojekt
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Beschlussvorlage
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V/0034/2023 V/0034/2023 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Integriertes Parkraumkonzept Münster: Bestandsanalyse, Ziele und zweites Pilotprojekt Beratungsfolge 28.02.2023 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 15.03.2023 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität nimmt den Zwischenbericht zum integrierten Parkraum- konzept zur Kenntnis. 2. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beauftragt auf Basis der abgeleiteten Ziele des Park- raumkonzeptes die Entwicklung der konkreten Handlungs- und Maßnahmenempfehlungen. 3. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität beschließt, das zweite Pilotprojekt des integrierten Park- raumkonzepts in der Lambertistraße (Herz-Jesu-Viertel) durchzuführen. II. Finanzielle Auswirkungen: Durch die Beschlüsse zum integrierten Parkraumkonzept entstehen zum je tzigen Zeitpunkt keine Kosten. Erst mit der Umsetzung des Konzeptes werden Kosten für Maßnahmen fällig. Die Maßnah- men werden separat in nachfolgenden Vorlagen vorgestellt und beschlossen. Begründung: Angesichts zunehmender Ziel- und Nutzungskonflikte bei der Inanspruchnahme des begrenzten öf- fentlichen Raumes hat der Hauptausschuss der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, ein inte- griertes Parkraumkonzept erstellen zu lassen (vgl. Ratsvorlage V/0728/2020/1). Der Begriff "Integriertes Parkraumkonzept" verweist demnach auf die Notwendigkeit, die anstehenden Planungsprozesse zum Auto- und Fahrradparken nicht sektoral, sondern ganzheitlich zu entwickeln. Amt für Mobilität und Tiefbau 22.02.2023 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Hendricks Telefon: 492-6509 Hendricks@stadt- muenster.de - 2 - V/0034/2023 Darüber hinaus soll das Thema Parken im Zusammenhang mit anderen Themenfeldern der nachhal- tigen Stadtentwicklung insbesondere in der Innenstadt und im erweiterten Innenstadtbereich betrach- tet werden. Damit soll i n der Fahrradstadt Münster zudem ein besonderes Augenmerk auf die Aus - sowie Wechselwirkungen zwischen Kfz - und Fahrradparken und die damit verbundenen Nutzungs- konflikte sowie Veränderungen und Aufwertungen bzgl. der Lebens - und Aufenthaltsqualität in den Quartieren gelegt werden. Die strategische Ausrichtung mitsamt den einzelnen Zielstellungen des zu erstellenden Park raum- konzepts stehen dabei in enger Wechselwirkung mit den Inhalten des Masterplan -Prozesses (vgl. Ratsvorlage V/0802/2017). Um zentrale Fragestellung der Münsteraner Innenstadt zu bearbeiten und konkrete Lösungsansätze und Maßnahmen für die Bewältigung der vielfältigen themenfeldübergrei- fenden Zukunftsherausforderungen für die Innenstadt zu entwickeln, wird zeitlich parallel ein Integrier- tes städtebauliches Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt „Lebendiges Zentrum“ (INSEK Münster- Innenstadt) erarbeitet. Hierbei werden alle in der Innenstadt relevanten Themenfelder wie bspw. Han- del, Gastronomie, Kultur, Bildung, Soziales, Wohnen, Mobilität und Verkehr, Klima und Stadtgrün, Wasser, städtebauliche Aspekte, Denkmalaspekte usw. betrachtet und einbezogen. Zur Erreichung des Ziels der Stadt Münster eine nachhaltige, stadtverträgliche und innovative Ver- kehrsentwicklung herbeizuführen, muss auch ein Umdenkprozess beim Thema Parken stattfinden. Um die Mobilitätswende und den Klimaschutz in Münster zu fördern sowie P latz für neue, attraktive Mobilitätsangebote, vorrangig zu Gunsten des Umweltverbundes, zu schaffen, ist es notwendig, die begrenzt zur Verfügung stehende öffentliche Fläche – insbesondere in (erweiterten) Innenstadtberei- chen – effizient, nachhaltig und qualitätsvoll zu nutzen. Das integrierte Parkraumkonzept hat daher zum Ziel, das Thema Parken nach einheitlichen Maßstä- ben und mit einem einheitlichen Maßnahmenrepertoire zu behandeln – welche wiederum anpassbar und anwendbar auf die jeweiligen Gegebenheiten in den Quartieren sind. Mit dem Konzept soll ein aktuelles bzw. in absehbarer Zeit anwendbares praxisbezogenes Kompendium im Bereich Parkraum bzw. Parkraummanagement für Münster geschaffen sowie erste zielorientierte Maßnahmen initiiert werden. Diese Maßnahmen werden vorrangig für den vorliegenden Untersuchungsraum (vgl. Abb. 1) und somit für den (erweiterten) Innenstadtbereich erarbeitet. Jedoch werden im Rahmen der Aufstel- lung des Maßnahmenkataloges auch grundsätzliche Aussagen zu potenziell en Maßnahmen für die Außenstadtteile getroffen. Insbesondere sollen die Nutzungskonflikte zwischen dem ruhenden Verkehr und Radfahrer *innen sowie Fußgänger*innen reduziert und dem Kfz-und Fahrradparken in Münster klare, nachvollziehbare Regeln gegeben werden. Zwischenbericht Mit dieser Vorlage legt die Verwaltung einen Zwischenbericht zum „Integrierten Parkraumkonzept Münster“ vor. 1. Aktueller Bearbeitungsstand Der komplexe Prozess der Konzepterstellung ist seit Ende März 2022 in Bearbeitung durch das Pla- nungsbüro PGT Umwelt und Verkehr GmbH aus Hannover. Die umfassende Erhebung innerhalb des Betrachtungsraumes samt Analyse und Bewertung der Er- gebnisse ist abgeschlossen. Darüber hinaus wird das Pilotprojekt „Melchersstraße“ (V/0225/2022), in dem das „Faire Parken“ von der Stadt Münster erstmalig umgesetzt wird, begleitet bzw. ausgewertet. Der Abschlussbericht zum integrierten Parkraumkonzept samt Maßnahmenkonzept soll im Herbst durch den Rat der Stadt Münster beschlossen werden. - 3 - V/0034/2023 2. Vorgehensweise (Anlage 1, Folien 3 bis 9) Münsters Innenstadt und der erweiterte Innenstadtbereich weisen eine kompakte Struktur mit kurzen Wegen auf. Die zentrale Innenstadt ist für Kunden aus dem Umland grundsätzlich gut erreichbar. Münsteraner*innen und Pendler werden mittels eines Park -Leitsystems zu den Parkhäusern der In- nenstadt geführt. Auf der B51 ist eine Vorwegweisung zum P+R Nieberdingstraße installiert, die auch bei Veranstaltungen des „Messe und Congress Centrum Halle Münsterland“ Pendler früh zeitig über die Parkmöglichkeiten rund um die Halle informiert. Offensichtliche Probleme bestehen in den mit parkenden Autos , überlasteten Wohnquartieren in der Innenstadt und im innenstadtnahen Bereich sowie den damit verbundenen Folgen des teilweise ge- duldeten Gehwegparkens. Mangels Alternativen auf den Gehwegen abgestellte Fahrräder und Müll- tonnen sind zusätzliche Barrieren für Fußgänger. Diese und ähnliche Konflikte führen bei engen Stra- ßenquerschnitten folglich zu Problemen für Fußgänger*innen und vor allem mobilitätseingeschränk- ten Personen sowie bei Not- und Rettungsdiensten, der Müllentsorgung und Lieferanten. Um die Situation zu analysieren, wurden im Untersuchungsgebiet u.a. vergleichende Luftbildauswer- tungen sowie Tag- und Nachterhebungen und -befahrungen durchgeführt. Diese wurden quartiersbe- zogen für die innenstadtnahen Wohngebiete und die Innenstadt durchgeführt (vgl. Abbildung 1). Zu- dem fand eine Erfassung der örtlich unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen statt. Zur Analyse des Fahrradparkens wurden Kapazitäten und Auslastungen von Fahrradabstellanlagen durch örtliche Be- gehungen erhoben sowie „wild“ abgestellte Fahrräder erfasst. Alle Daten wurden GIS -basiert doku- mentiert. Abbildung 1: Untersuchungsraum Auf Basis dieser Daten wurden unterschiedliche Kartierungen zu Lage, Kapazitäten und Bewirtschaf- tungsformen von Stellplätzen sowie deren Zugänglichkeit und Auslastung erstellt. Die Ergebnisse - 4 - V/0034/2023 liegen in einer GIS -basierten Dokumentation vor und werden der S tadt Münster übergeben. Nicht erhoben wurden private Stellplatzangebote auf den Grundstücken und Radabstellplätze auf nicht öf- fentlich zugänglichen Flächen. 3. Ergebnisse 3.1 Ergebnisse Kfz-Parken (Anlage 1, Folien 10 bis 27) Innerhalb des Untersuchungsgebietes befinden sich ca. 23.000 Kfz -Stellplätze, ca. 9.200 davon im öffentlichen Straßenraum sowie ca. 6.500 auf öffentlichen Parkplätzen. Hinzu kommen rund 2.400 öffentlich zugängliche Kundenparkplätze, 1.900 Bewohnerstellplätze im Trennprinzip und 2.900 Be- wohnerstellplätze im Mischprinzip mit öffentlichen Stellplätzen. An Fahrradabstellanlagen (inkl. Fahr- radparkhäuser) besteht derzeit ein Angebot von ca. 24.000 Fahrrad-Abstellplätzen. Insgesamt wur- den 30.000 abgestellte Fahrräder im Straßenraum gezählt , davon ca. 18.000 waren sogenannte „Wildparker“, insb. auf Gehwegen. Hinsichtlich der Zugänglichkeit der öffentlichen Stellplätze fällt auf, dass es in den Quartieren unter- schiedliche Ansätze der Bewirtschaftung gibt. So ist im Kreuzviertel fast durchgän gig öffentliches Straßenparken ohne Bewirtschaftung vorzufinden, während beispielsweise im Erphoviertel sowie im Südviertel große Teilbereiche als Bewohnerparkzonen im Mischprinzip, jedoch mit uneinheitlicher Beschilderung, ausgewiesen sind. In der Innenstadt finden sich kaum öffentliche Stellplätze an Stra- ßen, dafür umso mehr bewirtschaftete Parkplätze bzw. Parkhäuser. Innerhalb der Stadtviertel gibt es kaum Angebote mit Kurzzeitparkregelungen für Kunden (bspw. von Praxen, Geschäften des Einzel- handels etc.). Vorhandene Kurzzeitparkregelungen sind nicht einheitlich. Die insgesamt acht städtischen Parkhäuser im innenstadtnahen Bereich weisen eine Gesamtkapazi- tät von ca. 6.000 Stellplätzen auf, rund 1.500 dieser Plätze sind dauervermietet. Die jeweiligen Aus- lastungszahlen zeigen, dass die Tagesspitzenauslastung lediglich bei durchschnittlich 3.350 Kfz und somit rund 56 % liegt. Selbst an Jahresspitzentagen bleiben ca. 900 Stellplätze in den Parkhäusern frei, insbesondere an den Standorten am Hafen (Cineplex un d Kiesekamps Mühle). Auch auf dem Großparkplatz „Schlossplatz“ bleiben in der täglichen Spitze regelmäßig große Kapazitäten frei. Nachts weisen alle Parkhäuser und der Parkplatz am Schloss eine sehr geringe Auslastung auf. Mit 33% ist die Auslastung der Pa rkhäuser rund um den Hauptbahnhof (Bremer Platz, Engelenschanze, Bahnhofstraße) noch am höchsten. Die Stellplätze im öffentlichen Straßenraum innerhalb des Untersuchungsgebietes sind tagsüber na- hezu flächendeckend hoch ausgelastet. Mit Ausnahme der Quartiere Schloss, nördliches Erphoviertel und Neutor ist der Parkdruck in allen Quartieren enorm hoch. Nachts verschärft sich diese Situation in besonderem Maße im Kreuzviertel, Hansaviertel, Südviertel sowie in Pluggendorf. In den angespro- chenen Teilbereichen liegt die Auslastung in den Straßenzügen teilweise über 100 Prozent, sodass Autofahrer zum Parken aufgrund des enormen Parkdrucks ihre Fahrzeuge illegal, insb. auf Gehwege, abstellen. Erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Auslastung ergeben sich durch die unterschiedli- chen Nutzungen in den einzelnen Quartieren. Ein Mix aus Kunden, Besuchern, Beschäftigten teilen sich in den Quartieren Neutor, Innenstadt und einzelnen Geschäftsstraßen die vorhandenen Park- möglichkeiten, während im Kreuz -, Hansa- und Südviertel sowie in Teilen des Erphoviertel (östl. der Bahn) und Pluggendorf das Parken von Anwohnern maßgeblich ist. Zusammengefasst bleibt hinsichtlich der Auslastung im Bereich des Kfz -Parkens festzuhalten, dass die Nachfrage nach Abstellplätzen im öffentlichen Straßenraum das Angebot teilweise deutlich über- steigt. Einzelne Straßenzüge sind vollständig aus- bzw. überlastet, auch wenn es in anderen Teilbe- reichen der Quartiere noch freie Kapazitäten gibt. Parkhäuser, P+R -Anlagen und weitere stadtteilbe- zogene Parkflächen zeigen deutliche Kapazitätsreserven. - 5 - V/0034/2023 3.2 Ergebnisse Fahrradparken (Anlage 1, Folien 28 bis 32) Die 24.000 Fahrradabstellplätze (Radstationen, Anlehnbügel und Reihenparker) waren zum Zeitpunkt der Erhebung lediglich zu 47% ausgelastet. Die Mehrzahl der im Untersuchungsgebiet geparkten Fahrräder wurden von den Nutzern „wild“ abgestellt, insbesondere auf Gehwegen in den Quartieren oder anderweitigen Verkehrsflächen im Bereich der Innenstadt. Eine besonders hohe Nachfrage nach Abstellplätzen wurden in den Bereichen mit Einzelhandel (Neutor, Hammer Str., Kreuzviertel) sowie im Umfeld des Hauptbahnhofes erhoben. Wild abgestellte Räder wurden vor allem im Innenstadtbe- reich sowie im Kreuz- und Hansaviertel beobachtet. Insgesamt betrachtet fehlen in Münster weiterhin Kapazitäten zum geordneten Abstellen von Fahrrä- dern. Das gilt im besonderen Maße für dicht besiedelte Wohnstraßen im Kreuz - und Hansaviertel sowie in der Nähe von Geschäftsbereichen. Nicht alle Radabstellanlagen sind an die jeweiligen Be- dürfnisse der Nutzer angepasst, es fehlen vor allem geschlossene bzw. überdachte Abstellanlagen. Hinsichtlich des Nutzerverhaltens wurde festgestellt, dass Fahrradfahrer ihre Räder möglichst nah vor ihrem Ziel (Wohnung, Geschäft, Praxis etc.) abstellen. Nur wenn sich im unmittelbaren Umfeld dieses Ziels eine Fahrradabstellanlage befindet, wird diese auch genutzt. Anderenfalls wird zumeist „wild“ geparkt. 4. Ziele 4.1 Übergeordnete Zielstellungen (Anlage 2, Folien 2 bis 4) Der Verkehrs- bzw. Mobilitätssektor in Münster muss einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leis- ten. Neben der Reduktion des Pkw-Verkehrs spielen die Vermeidung von Parksuchverkehren sowie eine Attraktivierung und der Ausbau des ÖPNV- und Radverkehrs als Mobilitätsalternative eine wich- tige Rolle, auf die durch das integrierte Parkraumkonzept langfristig Einfluss genommen werden kann. Weitere Ziele sind die Verbesserung der Gesamtsituation für den Fußverkehr sowie mobilitäts- eingeschränkte Personen, eine Erhöhung der Verkehrssicherheit bis hin zur „Vision Zero“, eine bes- sere Klima-Resilienz und Flächengerechtigkeit sowie die Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqua- lität auf öffentlichen (Straßen)-Flächen. Ein Leitziel, welches den Zielen des INSEK entspricht, soll die Münsteraner Innenstadt „autoarm – aber erreichbar“ machen. Das Zielsystem (Entwurf) des Masterplan Mobilität Münster 2035+ (Anlage 3) sieht folgende sechs übergeordnete Ziele vor, zu denen das integrierte P arkraumkonzept mit seinen Maßnahmen einen Beitrag leisten soll: 1) Klimaneutrale Mobilität 2) Verkehrssichere Stadt 3) Gesunde und lebenswerte Stadt 4) Digitale und vernetzte Stadt 5) Gerechte und erreichbare Stadt 6) Barrierefreie Stadt 4.2 Abgeleitete Ziele des Parkraumkonzeptes (Anlage 2, Folien 5 bis 9) Für die Erstellung des integrierten Parkraumkonzeptes bedeuten diese übergeordneten, städtischen Ziele, dass mit den konkurrierenden Nutzungsanforderungen an den öffentlichen Straßenraum de- mensprechend verantwortungsbewusst umgegangen werden muss. Die Schaffung von lebenswerten Straßenräumen, inklusive deren Ansprüche an Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit, hat die höchs- te Priorität. Erst danach sollen die Bedürfnisse für das Abstellen von Kraftfahrz eugen (erstens Be- wohner, zweitens Kunden) berücksichtigt werden. Für Münster werden daher verschiedene Zielsträn- ge aufeinander abgestimmt. - 6 - V/0034/2023 Darauf aufbauend, entwickeln sich unterschiedliche Anforderungen an potenziell umzusetzende Maßnahmen, die konkret auf die Ziele des Masterplan Mobilität Münster 2035+ „einzahlen“: die Einhaltung von Mindeststandards für Gehwege (Barrierefreie Stadt; Klimaneutrale Stadt) eine besondere Sicherung von Querungen, Einmündungsbereichen und Wegebeziehungen (Ver- kehrssichere Stadt) die Sicherstellung der Verbindungsfunktionen für den Fahrrad- und Fußverkehr (Gerechte und erreichbare Stadt; Digitale und vernetzte Stadt) Bereitstellung, Aufwertung und Ausstattung des öffentlichen Straßenraums als Begegnungs- und Aufenthaltsbereich (Gesunde und lebenswerte Stadt) Grünelemente als Beitrag zur Klima-Resilienz (Gesunde und lebenswerte Stadt) Sicherstellung der Mindestfahrbahnbreiten für die Belange von Busverkehr, Kfz - und Fahrrad- Begegnungsverkehren, Rettungsdiensten sowie Abfalldiensten (Barrierefreie Stadt; Klimaneutra- le Stadt) Erst wenn diese Anforderungen im Rahmen der öffentlich zur Verfügung stehenden Verkehrsflächen unter Berücksichtigung des Zielkonzeptes des Masterplan Mobilität Münster 2035+ erfüllt sind, kann mit nachrangiger Priorität das Abstellen von Fahrrädern und Kraftfahrzeugen auf den übrigen Flächen ermöglicht werden. Der verbleibende begrenzte öffentliche Parkraum muss demensprechend nutzergerecht für die nach- stehenden Zielgruppen zur Verfügung gestellt werden. Instrumente für eine Steuerung sind die Zonie- rung entsprechender nutzungshomogener Quartiere (Wohnen, Einkaufen, Arbeiten) sowie deren an- gepasste Bewirtschaftung. Diese sind im Einzelfall zu bes timmen. Prioritär ist der Parkraum für fol- gende Nutzergruppen wie folgt sicherzustellen: 1. der Andienung (Kurier-, Express- und Paket-Dienste) und mobilitätseingeschränkten Personen 2. Bewohnern 3. Besuchern und Kunden 4. Beschäftigten Handlungsstrategien (Anlage 2, Folien 10 bis 13) Um darüber hinaus zu gewährleisten, dass die Stellplätze ordnungsgemäß genutzt werden und die Maßnahmen greifen, werden Bausteine zur Umsetzung der jeweiligen, sich bedingenden Handlungs- strategien, untergliedert nach Kfz- und Radverkehr, vorgeschlagen: Kfz-Verkehr: Parkraumsteuerung Parkraumreduzierung Flächengerechtigkeit / „Faires Parken“ Angebote / Parkraumverlagerung Anreize schaffen / Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation Radverkehr: Parkraumsteuerung Radverkehr Angebote / Parkraumverlagerung Anreize schaffen / Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation Des Weiteren gilt es in der Innenstadt, die Wohn - und Aufenthaltsqualität in den Vordergrund zu rü- cken und somit die positiven Effekte und Wirkungen eines insgesamt reduzierten Parkraumangebotes den Bewohnern und Kunden zu vermitteln. Das bedeutet, eine möglichst durchgängige Barrierefrei- heit auf den Gehwegen zu schaffen. Über Begrünung und das Aufstellen von Mobiliar (Sitzbänke etc.) - 7 - V/0034/2023 verbessern sich d ie straßenräumlichen Qualitäten in Bezug auf die Aufenthalts- sowie Begegnungs- funktion und leisten einen Beitrag zur Klimaresilienz. Für Großveranstaltungen und die Haupteinkaufstage, insb. an den Adventssamstagen, sollte eine frühzeitige dynamische Wegweisung in Verbindung mit der Einrichtung von Shuttle-Services und der intensiven Nutzung von P&R-Anlagen und Aktivierung bislang ungenutzter Parkkapazitäten, wie es in den vergangenen Jahren schon erfolgreich mit dem Angebot vom Parkhaus am Coesfelder Kreuz durchgeführt wurde, forciert werden. 5. Maßnahmenansätze, Umsetzungsbeispiele und Projektideen Neuregelung des Gehwegparkens (Faires Parken) (Anlage 2, Folien 14 bis 18) Um das Faire Parken zur Steigerung von Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität in den jeweiligen Wohnquartieren umzusetzen, wären mehrschichtige Maßnahmen erforderlich. Hierzu zählen in erster Linie das Unterbinden des Gehwegparkens sowie die Sicherung von Querungs- bzw. Kreuzungsbe- reichen und die allgemeine Sicherstellung einer ausreichenden Fahrbahnbreite. Darüber hinaus soll- ten Ausweichflächen für S ervice-Fahrzeuge (Rettungsdienste, Müllfahrzeuge, Lieferdienste) ebenso geschaffen werden wie zusätzliche Flächen für Logistik- und Mobilpunkte. Durch die Umsetzung der genannten Maßnahmen e würden derzeitig genutzte (legale und illegale) Stellplätze entfallen. Je nachdem, ob alle genannten Teilmaßnahmen – oder lediglich einzelne – um- gesetzt werden, entfielen eine gewisse Anzahl an Stellplätzen. Diese ist, je nach Begebenheit im je- weiligen Quartier, unterschiedlich groß. Derzeit wird geprüft, welche quanti tativen Auswirkungen die angesprochenen Maßnahmen auf die Anzahl der Stellplätze im gesamten Kreuzviertel haben könn- ten. Nach aktuellen Schätzungen könnten bei Umsetzung aller Teilmaßnahme bis zu 40 % aller aktu- ell genutzten Abstellplätze, die tagsüber zu 85% und nachts sogar zu 95% ausgelastet sind, entfallen. Eine detaillierte Untersuchung, wie viele Stellplätze durch die Maßnahmen der Einführung des Fairen Parkens im gesamten Kreuzviertel tatsächlich entfallen könnten, wird aktuell durch das Büro PGT erstellt. Neben dem Kreuzviertel sieht das Planungsbüro auch im Hansaviertel, in Pluggendorf sowie im Er- phoviertel (östlich der Bahn) einen „sehr hohen“ Bedarf, Maßnahmen zur Neuregelung des Gehweg- parkens umzusetzen. Ein „hoher“ Bedarf besteht darüber hinaus im nördlichen Bereich des Südvier- tels. Für den Wegfall der Parkmöglichkeiten müssen, neben der Nutzung von angrenzenden Parkhäusern und sonstigen privaten Flächen mit Verlagerungspotenzial, zusätzliche Mobilitätsalternativen geschaf- fen werden. Die Ausweisung von Carsharing-Stellplätzen bzw. Mobilstationen in den angesprochenen Gebieten soll Bewohner*innen dazu anregen, den privaten Pkw abzuschaffen. Bewohnerparken und Bewirtschaftung (Anlage 2, Folien 19 bis 23) Mit Beschluss des Rates vom 15.02.2023 (v gl. V/0800/2022) zur „E rstellung einer Bewohnerpark- ausweis-Gebührenordnung in Münster“ ist eine Anpassung der Gebührenhöhe für das Bewohnerpar- ken in den Bewohnerparkzonen A – H und K erfolgt. Die Neuregelung der Bewohnerparkgebühren leistet einen Beitrag zur (teilweisen) Kostendeckung des Bewohnerparkens du rch die Nutzer*innen selbst, anstatt – wie bisher – durch den allgemeinen städtischen Haushalt. Die bisher sehr niedrigen Gebühren für einen Bewohnerparkausweis stellen für die Bewohner*innen keinen Anreiz dar, Alterna- tiven zum Kfz bzw. zum Parken im öffentlichen Straßenraum zu prüfen. Durch die Anhebung der Ge- bühren wird, mit Blick auf die gesteckten Klimaschutzziele, das Ziel verfolgt, den privaten Kfz-Verkehr insgesamt und vorrangig im innerstädtischen Bereich zu reduzieren. Gleichzeitig soll der Umweltver- bund, d. h. Fuß -, Rad- sowie Busverkehr, weiterhin nachhaltig gefördert werden, um somit den Um- stieg vom Auto auf den Umweltverbund zu erleichtern. - 8 - V/0034/2023 Darüber hinaus sollte das Bewohnerparken, derzeit durch missverständliche, uneinheitliche Regelun- gen charakterisiert, zugunsten der Verständlichkeit vereinheitlicht werden. Weiter sollte geprüft wer- den, inwieweit das Bewohnerparken in Münster auf zusätzliche Gebiete ausgeweitet werden kann. Für diese Prüfung werden das Kreuz- und Schlossviertel sowie Pluggendorf vorgeschlagen. Die Prü- fung zur Einrichtung von (neuen) Bewohnerparkzonen sollte berücksichtigen, dass zeitweise auch andere Nutzergruppen im sogenannten Misch- bzw. Wechselprinzip auf die jeweiligen Stellplätze zu- rückgreifen können. Für den Bereich Innenstadt (Martiniviertel, Kuhviertel) wird empfohlen, auf bisher unbewirtschafteten Stellplätzen im Straßenraum eine Bewirtschaftung des Kurzzeitparkens zu prüfen. Zudem wird eine Vereinheitlichung von Kurzzeitparkregelungen und Parktarifen empfohlen. Parkraumverlagerung (Anlage 2, Folien 24 bis 29) Der Entfall von Stellplätzen im Straßenraum, z.B. durch die Einführung des „Fairen Parken“, kann durch eine Verlagerung von Parkraum zum Teil durch die Potenziale der Parkhäuser oder auch weite- rer öffentlicher wie privater Flächen abgefangen werden. Die dort freiliegenden Kapazitäten sollten den betroffenen Nutzer*innen als Alternative zum Parken im öffentlichen Straßenraum, z.B. als Quar- tiersstellplatz, angeboten werden. So könnten beispielsweise im Parkhaus Theater Stellplätze von Nutzer*innen aus dem (südlichen) Kreuzviertel angemietet werden. Gleiches gilt für Anwohner des (südlichen) Hansaviertels und die Pa rkhäuser Cineplex bzw. Kiesekamps Mühle. Durch die gute ÖPNV-Anbindung an die Innenstadt sind auch die Potenziale der P&R-Parkplätze ein denkbarer Teil der Lösung, insbesondere für dauerhaft abgestellte Kfz. Dies gilt speziell auch für das Parkhaus am Coesfelder Kreuz. Mit Blick auf die gesteckten Klimaschutzziele ist es, wie bereits dargestel lt, ein wichtiges Ziel, den privaten Kfz-Verkehr insgesamt und vorrangig im innerstädtischen Bereich zu reduzieren und gleich- zeitig den Fuß-, Rad- sowie Busverkehr zu stärken. Insofern sollen entfallende öffentliche Stellplätze nicht in gleichem Umfang kompensiert werden. Vielmehr geht es darum, den grundsätzlichen Bedarf an Parkraum zu reduzieren und die vorhandenen Potenziale stadtverträglicher zu nutzen. 6. Initiierung von zwei Pilotprojekten (Anlage 2, Folien 30 bis 32) Im Rahmen des integrierten Parkraumkonzepts sollen, basierend auf den vorgeschlagenen Hand- lungsansätzen, zwei Pilotprojekte initiiert werden (Baustein 5). Das erste Projekt zum „Fairen Parken“ wurde im September 2022 in der Melchersstraße im Kreuzviertel umgesetzt. Die durchgeführten Maßnahmen zeigen in der Umsetzung vor Ort Teilerfolge: Das Kfz-Parken fand nach der Neuordnung (zumeist) in den dafür vorgesehenen, markierten Flächen statt, sod ass straßenräumliche Konflikte gemindert werden konnten. Fahrräder werden jedoch weiterhin häufig auf Gehwegen abgestellt und führen dort demensprechend zu Einschränkungen hinsichtlich der Barriere- und Bewegungsfreiheit. Zur Durchführung des zweiten Pilotprojekts schlägt das Büro PGT in Abstimmung mit der Verwaltung die Lambertistraße im Herz -Jesu-Viertel vor. Dort wird das Parken auf Gehwegen aktuell geduldet. Der Straßenzug weist einen hohen Parkdruck auf, ausgelöst sowohl durch Bewohner als auch durch Beschäftigte, Auszubildende/Schüler*innen und Kunden. Die geringen Fahrbahnbreiten führen zu straßenräumlichen Konflikten, insb. im Begegnungsverkehr , mit Not-, Rettungs- und Lieferdiensten sowie Fahrzeugen der Müllentsorgung. Durch gezielte Maßnahmen, wie das Unterbinden bzw. Ordnen des Gehwegparkens und das Frei- sperren von Einmündungsbereichen, wird in dem Projekt – neben der Verbesserung der Verkehrssi- cherheit – vorrangig eine straßenräumliche Aufwertung hinsichtlich der Aufenthalts- und Begegnungs- funktion angestrebt. Eruiert werden soll, inwiefern die sichtbare Verbesserung der straßenräumlichen Situation (inkl. Begrünung, Aufstellen von Mobiliar etc.) sowie weitere positive Effekte und Wirkungen eines insgesamt reduzierten Parkraumangebots zu einer erhöhten Akzeptanz gegenüber dem durch die Umsetzung der Maßnahmen reduzierten Stellplatzangebot führen kann. - 9 - V/0034/2023 Hier sollen Akzeptanz und Auswirkung von einzelnen Umsetzungsschritten evaluiert und analysiert werden. Darüber hinaus erwartet das Büro PGT Erkenntnisse über die eventuelle Verlagerung des Parkdrucks in umliegende Straßenzüge. Ein konkreter Zeitplan zur Umsetzung der Pilot-Maßnahmen sowie einer kommunikativen Begleitung wird gesondert aufgestellt und befindet sich derzeit in der Erarbeitung durch PGT. 7. Weiteres Vorgehen (Anlage 2, Folien 33 bis 35) Bis Januar 2023 wurden die ersten drei Bausteine des integrierten Parkraumkonzeptes bezogen auf deren inhaltliche Bearbeitung abgeschlossen. Nach Abschluss der Erhebung planerischer Grundla- gen (Baustein 1) sowie der Aufstellung geeigneter Maßnahmen (Baustein 2) fand am 19.10.2022 ein erster kurzer mündlicher Bericht durch die Verwaltung zum damaligen Stand des integrierten Park- raumkonzepts im Ausschuss für Mobilität und Verkehr (AVM) statt. Anschließend wurde eine Beurtei- lung von potenziellen Maßnahmen getroffen und Kriterien zur Standortbeurteilung entwickelt (Bau- stein 3). Am 08.02.2023 erfolgte im AVM eine ausführliche Präsentation mit den bislang erarbeiteten Zwischenergebnissen (vgl. Anlage 1). Nach B eschluss der vorliegenden Vorlage zum „ Zwischenbericht: integriertes Parkraumkonzept Münster“ (V/0034/2023) inkl. der Festlegung des zweiten Pilotprojekts in der Sitzung des Ausschus- ses für Verkehr und Mobilität am 15.03.2023 finden zwischen April und Juli 2023 unterschiedliche Formate zur öffentlichen Beteiligung (Baustein 6) statt. Diese Beteiligung wird crossmedial durchge- führt. Konkrete Inhalte, Produkte und Formate werden aktuell vom Büro PGT erarbeitet und der Ver- waltung Anfang März vorgestellt sowie anschließend verwaltungsintern abgestimmt. Die öffentliche Beteiligung findet sowohl hinsichtlich der allgemeinen Inhalte des integrierten Parkraumkonzeptes als auch konkret auf die Umsetzung des zweiten Pilotprojektes in der Lambertistraße bezogen statt. Neben der Erstellung einer Informationsbroschüre bzw. eines Flyers , mit der allgemeinen Aufforde- rung zur Beteiligung , sind Veröffentlichungen auf den städtischen Websites (u.a. www.mobil-in- muenster.de) und ausgewählten Social-Media-Kanälen sowie in den lokalen Pressemedien geplant. Darüber hinaus wird im Juni/Juli eine öffentliche Workshop-Veranstaltung unter dem Arbeitstitel „Zu- kunft Parken Münster“ durch geführt. Über diese Veranstaltung sollen Medien, Politik und Öffentlich- keit für die Inhalte des integrierten Parkraumkonzepts sensibilisiert. Unter Berücksichtigung der Rückmeldungen aus den öffentlichen Beteiligungsformaten wird bis Au- gust ein konkretes Handlungs- und Maßnahmenkonzept (Baustein 4) erstellt. Auf Basis der im Ab- schnitt „Abgeleitete Ziele des Parkraumkonzeptes“ aufgeführten Ziele als Grundlage sowie der Maßnahmenansätze, Umsetzungsbeispiele und Projektideen werden konkrete Vorschläge für das Untersuchungsgebiet erarbeitet und zu einer Umsetzungsstrategie zusammengeführt. Das Maßnahmenkonzept beinhaltet dann somit eine Zusammenstellung eines umfangreichen Maß- nahmen- bzw. Handlungskatalogs sowie eine Einordnung der Maßnahmen nach zeitlicher Umsetz- barkeit sowie Vorschlägen zur Priorisierung. Darüber hinaus werden an dieser Stelle auch grund- sätzliche Empfehlungen für die Außenstadtteile sowie Aussagen zum Umgang mit Kundenparken in der Innenstadt getroffen. Das Themenfeld „Maßnahmen Fahrradparken“ wird hier ausdrücklich ge- sondert betrachtet, um der umfangreichen Bedeutung des Themas in der Fah rradstadt Münster Rechnung zu tragen. - 10 - V/0034/2023 Die Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Münster ist für das 4. Quartal 2023 vorgesehen. i.V. gez. Robin Denstorff Stadtbaurat Anlagen: Anlage A Anlage 1: Präsentation Zwischenbericht Anlage 2: Zwischenbericht Zusatzpräsentation Anlage 3: Entwurf Zielsystem Masterplan Mobilität Münster 2035+
Anlage_2_Zwischenbericht_Zusatzpräsentation
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Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.1 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.1 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Anlage 2 zur Vorlage V/0034/2023 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.2 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.2 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Übergeordnete Zielstellungen (siehe dazu auch: Anlage 3 „Entwurf Zielkonzept MMM2035+“) Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.3 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.3 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Übergeordnete Zielstellungen: Klimaneutralitätsstudie Quelle: Konzeptstudie Münster Klimaneutralität 2030 jedes Kfz fährt mit alternativen Antrieben MIV ist zu 100 % klimaneutral Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.4 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.4 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Klimaschutz im Verkehr weiter voran bringen: Reduktion des Pkw-Verkehrs Vermeidung von Parksuchverkehren Attraktivierung und Ausbau des ÖPNV- und Radverkehrs als Mobilitätsalternative (Leitziel 8) klimaneutraler MIV (Leitziel 9) Radverkehr fördern Mobilität für alle „[…] Aktivierung, Qualifizierung und Multiplikation klimaschonenden Verhaltens in der Gesamtgesellschaft.“ (Leitziel 7) Verbesserung der Gesamtsituation für den Fußverkehr sowie mobilitätseingeschränkte Personen Flächengerechtigkeit Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität Verkehrssicherheit („Vision zero“) Erreichbarkeit der Innenstadt für Kunden sichern „autorarm, aber erreichbar“ Übergeordnete Zielstellungen MIV ist zu 100 % klimaneutral Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.5 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.5 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Abgeleitete Zielstellungen für das Parkraumkonzept Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.6 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.6 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 • Belange von Begegnungsverkehren, Rettungsdiensten, Abfalldiensten sichern • Mindeststandards für Gehwege durch sortiertes Radparken und kein Kfz-Parken • besondere Sicherung von Einmündungen/Wegebeziehungen / Querungen • Verbindungsfunktion Radverkehr sichern • „Grüne Lunge“ • Fahrbahn mit Mindestbreiten für Radverkehr, Radparken und Kfz-Parken sichern • durchgängige Barrierefreiheit • Straßenraum als Begegnungs- und Aufenthaltsbereich Ziele für lebenswerte Straßenräume Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.7 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.7 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 nutzergerechtes Bereitstellen von knappen Parkraum in den Straßen für 1. Priorität: Bewohner 2. Priorität: Besucher, Kunden 3. Priorität: Beschäftigte, Lieferanten (Belange mobilitätseingeschränkter Personen sind je Nutzer:innengruppe integriert; entsprechende Parkstände im Straßenraum bleiben erhalten) • Nutzung von öffentlich zugänglichen Parkplätzen für den Nachtzeitraum, z.B. Parkplätze Dritter (Einzelhandel, Universität) • Staffelung der Gebühren nach Parkzonen (zu definieren) für Sondernutzung öffentliche Stellplätze bzw. öffentlich zugängliche Parkplätze Ziele zur Sicherung von Bewohnerparken - Kfz Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.8 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.8 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 nutzergerechtes Bereitstellen von knappen Parkraum in den Straßen für 1. Priorität: Bewohner 2. Priorität: Besucher, Kunden 3. Priorität: Beschäftigte, Lieferanten (Belange mobilitätseingeschränkter Personen sind je Nutzer:innengruppe integriert; entsprechende Parkstände im Straßenraum bleiben erhalten) • Nutzung von öffentlich zugänglichen Parkplätzen für den Nachtzeitraum, z.B. Parkplätze Dritter (Einzelhandel, Universität) • nutzergerechtes Bereitstellen von Parkraum für Räder, Radparkverbote auf Gehwegen bei vorhandenen Parkraum in der Fahrbahn Ziele zur Sicherung von Bewohnerparken - Rad Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.9 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.9 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 • nutzergerechtes Bereitstellen von Parkraum für 1. Priorität: Bewohner 2. Priorität: Beschäftigte, Lieferanten, Handwerker 3. Priorität: Besucher, Kunden (Belange mobilitätseingeschränkter Personen sind je Nutzer:innengruppe integriert; entsprechende Parkstände im Straßenraum bleiben erhalten) • Gebühren in der Innenstadt und Bahnhofsviertel flächig erheben / einheitliche Bewirtschaftung • Verkehrsinfo / smarte Verkehrslenkung zu P+R-Plätzen • Tarifierung des Parkens nach Kriterien der Entfernung • Beschäftigtenparken konzentrieren auf randständige Parkplätzen P+R • Anregung zum Verzicht auf Kfz, Unterstützung des Fuß- und Radverkehrs • nutzergerechtes Bereitstellen von Parkraum für Räder Ziele zur Sicherung Kundenparken Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.10 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.10 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Handlungsstrategien Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.11 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.11 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / KOMMUNIKATION FLÄCHENGERECHTIGKEIT Integrative Konzeptbausteine bedingen einander PARKRAUM- STEUERUNG KFZ-VERKEHR PARKRAUM- STEUERUNG RADVERKEHR Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.12 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.12 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT / KOMMUNIKATION Information und Beteiligung der Öffentlichkeit Wissen um Belange als Voraussetzung für Akzeptanz, Respekt und Verständnis Pkw-Verzicht durch politische Steuerung anregen Bausteine und Handlungsstrategien FLÄCHEN - GERECHTIGKEIT Faires Parken weiträumig prüfen und stufenweise umsetzen Stadtstraßenraum- gestaltung als klimagerechter Aufenthalts- und Bewegungsraum „autoarm, aber erreichbar“ PARKRAUMSTEUERUNG RADVERKEHR Radparken im Straßenraum ausweiten, Wildparken verhindern Radinfrastruktur ausbauen von Fahrradstraßen, Abstellanlagen Begegnungsverkehr Rad / Pkw, Rettungs-/Servicedienste sicherstellen Mobilitäts-/ Logistikpunkte im Straßenraum einrichten PARKRAUMSTEUERUNG KFZ - VERKEHR Bewohnerparken • Ausweitung prüfen • vereinheitlichte Tarifierung Bewirtschaftung • zeitlich / monetär erweitern Verlagerung von Kfz-Parken • freie Kapazitäten in Parkhäusern • Nutzung randständiger Parkflächen • Doppelnutzung: EZH- Parkplätzen / Parkplätze Dritter Mobilitäts-/ Logistikpunkte • im Straßenraum einrichten Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.13 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.13 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 • „Normalbetrieb“ Sicherung Wohnen, Aufenthalt Kinderwege, Kinderspiel, Barrierefreiheit, sichere und komfortable Wege auch für Fußgänger insb. in Querungsbereichen, besitzbare Stadt sicheres und komfortables Radfahrern (auch abseits der Fahrradstraßen), sichere und geordnete Radabstellanlagen, straßenräumliche Qualität Begrünung • Großveranstaltungen / Adventssamstage etc. Nutzung P+R-Anlagen Shuttle-Service Frühzeitige, ggf. dynamische Wegweisung Parkregelungen Innenstadt für versch. Szenarien Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.14 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.14 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Faires Parken Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.15 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.15 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 • Gehwegparken unterbinden bzw. ordnen • Kreuzungen / Einmündungen freisperren • Parken nur auf markierten Stellplätzen • Radabstellanlagen an den Fahrbahnrand • Dämpfung Kfz-Suchverkehr • Barrierefreiheit • Verbesserung der Sichtverhältnisse an Knotenpunkten Faires Parken bedeutet… „Eine bedarfsangepasste behinderungsfreie Restgehwegbreite für den Fußgängerverkehr von 1,80 m bis 3,00 m insbesondere auch für Schulwege und Zuwegungen zu Kindergärten ist freizuhalten. Wenn die Sondernutzungsfläche an die Fahrbahn oder einen Radweg grenzt, ist ein Sicherheitsabstand von 0,5 m notwendig.“ https://www.stadt-muenster.de/ordnungsamt/sondernutzung-an-oeffentlichen-strassen/aussengastronomie Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.16 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.16 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Aufgesatteltes Parken Bsp. Melchersstraße Beispiel „Faires Parken“ Melchersstraße ? Quelle: Stadt Münster Maßnahme zeigt Teilerfolge: Kfz-Parken zumeist in Markierungen, Räder weiterhin oftmals auf Gehwegen Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.17 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.17 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Faires Parken bedeutet… Kriterien Modell Karlsruhe Modell Münster - mittelfristig Gehwegbreiten mind. 1,60 m mind. 2,5 m gem. RASt Fahrbahnbreiten mind. 3,10 m 4,75 m zur Sicherstellung Begegnungsfall Rad / Pkw bei Einhaltung Sicherheitsabstand zu Parkstreifen … Radien / Einmündungs- bereiche für ein-/abbiegende Rettungsfahrzeuge sichern Grundsätzliches Freisperren von Einmündungen und Querungsbereichen Radparken / Bei Nichteinhaltung o.g. Breiten Parken am Fahrbahnrand einrichten und vor Autos sichern! Parkplätze Kfz Markierung Markierung Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.18 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.18 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Faires Parken „Eckennotprogramm“ – Ziele • störungsfreies und direktes Queren • kurze Querungswege • Verbesserung der Sichtverhältnisse an Knotenpunkten • Barrierefreiheit • Nutzung von Kfz-Stellplätzen für Radstellplätze • Dämpfung Kfz-Suchverkehr Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.19 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.19 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Bewohnerparken und sonstige Bewirtschaftung Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.20 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.20 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 • Vereinheitlichung der bestehenden Regelungen • Prüfung der Ausweitung von Bewohnerparkzonen • Prüfung der Einrichtung von Bewohnerparkzonen nach dem Trennprinzip oder Mischprinzip ggf. auch Wechselprinzip • Einbettung in eine Gesamtstrategie „Parkraummanagement / Mobilitätskonzept“ Bewohnerparken bedeutet… Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.21 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.21 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Bewohnerparken prüfen für … Wo? Handlungsbedarf Kreuzviertel hoher Parkdruck, Vertiefende Prüfung: Verlagerungseffekte andere Nutzergruppen (Praxen, Kanzlei uvm.) Schlossviertel Vertiefend Prüfung derzeit in Bearbeitung, hoher Parkdruck Vertiefende Prüfung: Verlagerungseffekte andere Nutzergruppen? Pluggendorf teilw. hoher Parkdruck, Verlagerungseffekte andere Nutzergruppen Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.22 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.22 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Kostengerechtigkeit Steuerungsinstrument (Sicherung Bewohner, Verlagerung „Gebietsfremde“, Verlagerung in Parkhäuser etc.) Festlegung Gebührenhöhe nach verschiedenen grundlegenden Ansätzen möglich: Kostenansatz Marktpreisansatz Bodenrichtwerte Erweiterung nach Lage, Fahrzeuggröße etc. Tarifierung Bewohnerparken Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.23 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.23 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Bewirtschaftung – Kurzzeitparken Wo? Handlungsbedarf Innenstadt (Martiniviertel, Kuhviertel) Kurzzeitparken (monetär) auf bisher unbewirtschafteten Stellplätzen im Straßenraum zur Stärkung Kundenparken prüfen Vereinheitlichung von Kurzzeitparken Gebühren im Straßenraum sind grundsätzlich höher als in Parkbauten anzusetzen Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.24 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.24 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Parkraumverlagerung Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.25 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.25 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 • Verlagerung von öffentlichen Straßenparken in Parkbauten zur Entlastung der Straßen von ruhendem Verkehr • Umgestaltung der Straßenräume für den Fuß- und den Radverkehr • Parkstände für mobilitätseingeschränkte Personen bleiben im Straßenraum erhalten • Umwandlung von Parkständen zu Ladezonen, Taxiständen, Fahrradparkplätzen Parkraumverlagerung Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.26 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.26 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 • Zielgruppen: Bewohner, Beschäftigte • Attraktive Gestaltung der Bewirtschaftung • Parkhäuser / Tiefgaragen weisen freie Kapazitäten auf, die für Dauerparker geeignet sind Kapazitäten von insgesamt bis zu 1.500 Stellplätzen der Parkhäuser im Parkleitsystem • Lokalisierung freier Kapazitäten auf (privaten) Flächen und Öffnung dieser für Drittnutzer (z.B. Einzelhandel, Universität, Unternehmen) Parkraumverlagerung „Viele Autos werden nur selten bewegt…d.h. auch etwas weitere Wege sind bei kostengünstigen und sicheren Abstellmöglichkeiten zumutbar!“ Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.27 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.27 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Parkraumverlagerung Verlagerung • auf Parkhäuser / Parkplätze in Zuordnung zu den Wohnquartieren max. 1000 m Entfernung • im Nahbereich von 300 m bis 700 m Doppelnutzung von Parkplätzen des Einzelhandels oder weitere Freiflächen Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.28 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.28 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Parkraumverlagerung Wo? Anz. Stpl. (bis zu) mögl. Entlastung Theater- Parkhaus ca. 150 nördl Bereiche Innenstadt und südl. Bereiche Kreuzviertel Parkhäuser Cineplex und Stadthaus 3 ca. 500 südl. Bereiche Hansaviertel Parkhäuser Engelen- schanze und Bahnhofsstr. ca. 200 Nördl. Bereiche Südviertel Parkhäuser südl. Innenstadt ca. 550 südl. Bereiche Innenstadt Freifläche Erphoviertel ca. 50, ggf. Park- palette prüfen Erphoviertel, westl. Bereiche Kreuzviertel Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.29 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.29 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Parkraumverlagerung Beschäftigte / Bewohner im Bereich Innenstadt: Verlagerung auf randständige Parkhäuser / Parkplätze Aufstockung als Parkpaletten erg. Nutzung als Bewohner-P Anbindung ÖV und Rad P+R P+R an Bahnhöfen P+R an Haupteinfallstraße Parkhaus Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.30 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.30 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Pilotprojekte Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.31 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.31 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Pilotprojekt Melchersstraße (laufend) Aufgesatteltes Parken Bsp. Melchersstraße Maßnahme zeigt Teilerfolge: Kfz-Parken zumeist in Markierungen, Räder weiterhin oftmals auf Gehwegen Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.32 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.32 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Herz-Jesu-Viertel: Lambertistraße • Hoher Kfz-Druck durch Bewohner, Beschäftigte und Kunden • Starke straßenräumliche Konflikte (u.a. Gehwegparken) • Teilweiser Parkdruck durch Radfahrende Straßenräumliche Aufwertung in differenzierten Straßen Akzeptanz von einzelnen Umsetzungsschritten Forschungsfragen: Inwiefern führt die Verbesserung der straßenräumlichen Qualitäten zu einer erhöhten Akzeptanz gegenüber dem reduzierten Stellplatzangebot? Inwiefern führt eine Reduzierung der Stellplätze zu vermehrten illegalen Parkvorgängen bzw. erhöhtem Parkdruck in den umliegenden Straßenzügen? Vorschlag Pilotprojekt Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.33 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.33 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 Weiteres Vorgehen Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.34 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.34 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 08.02. Vortrag zum aktuellen Stand des integrierten Parkraumkonzepts (mündlicher Bericht der Verwaltung, AVM) 08.02. Vorlage „Erstellung einer Bewohnerparkausweis-Gebührenordnung“ (Vorberatung, AVM) 15.02. Vorlage „Erstellung einer Bewohnerparkausweis-Gebührenordnung“ (Beschluss, Rat der Stadt Münster) 28.02. BV Mitte (Anhörung): Vorlage „Zwischenbericht: Integriertes Parkraumkonzept Münster“ Analyse, Festlegung 2. Pilotprojekt, Ziele 15.03. Ausschuss für Verkehr und Mobilität Beschlussvorlage „Zwischenbericht: Integriertes Parkraumkonzept Münster“ Analyse, Festlegung 2. Pilotprojekt, Ziele Weiteres Vorgehen Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.35 Umwelt und Verkehr GmbH Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.35 Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 06.01.2023 04 - 07 weitere inhaltliche Bearbeitung u.a. - Entwicklung eines Maßnahmenkonzeptes auf Basis der Ziele - Tarifierung - Verortung - Beteiligungsformate (Stakeholder und öffentlich) • Nach der Sommerpause Befassung in der BV-Mitte und im AVM mit den Maßnahmenvorschlägen • anschl. Schlussredaktion und verwaltungsinterne Abstimmungsprozesse zur Erstellung der abschließenden Beschlussvorlage Ziel: Beschluss des Parkraumkonzeptes im Herbst 2023 Weiteres Vorgehen
Anlage_1_AVM_Zwischenbericht_Vortragsversion
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Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.1 Umwelt und Verkehr GmbH Aktueller Stand des Integrierten Parkraumkonzepts Stadt Münster Hinweis: Vortrag durch die Verwaltung auf der Grundlage Ausarbeitungen und Folien des Büros PGT Hannover Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.2 Umwelt und Verkehr GmbH 1. Vorgehen des Gutachters 2. Bestandsanalyse und Bewertung 3. Pilotprojekte 4. Weiteres Vorgehen Agenda Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.3 Umwelt und Verkehr GmbH 1. Vorgehen des Gutachters Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.4 Umwelt und Verkehr GmbH Baustein 4 Maßnahmenkonzept unter Benennung konkreter Flächen Baustein 2 Übersicht geeigneter Maßnahmen Ablauf Baustein 1 Bestandsanalyse und Bewertung Baustein 7 – Projektmanagement und -koordination Erhebungen Baustein 3 Analyse und Beurteilung von Maßnahmen Entwicklung von Kriterien zur Standortbeurteilung Baustein 6 – Beteiligung AK Parkraum Öffentlichkeitsbeteiligung Befragung Workshops Baustein 5: Pilotprojekte Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.5 Umwelt und Verkehr GmbH Untersuchungsgebiet Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.6 Umwelt und Verkehr GmbH Hoher Parkdruck Erster Eindruck des Fachgutachters Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.7 Umwelt und Verkehr GmbH demgegenüber: weitgehend „aufgeräumte“ Parksituation in Fahrradstraßen Erster Eindruck des Fachgutachters Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.8 Umwelt und Verkehr GmbH • Vergleichende Luftbildauswertung GoogleMaps und GeoPortal Stadt Münster (2020) im gesamten Untersuchungsraum • Erfassung der Bewirtschaftung • Ergänzende Auslastungserhebung tags und nachts mittels Videokameras öffentliche Stellplätze (im Straßenraum und auf Parkplätzen) öffentlich zugängliche (Kunden-)Stellplätze Radabstellplätze • Nacherhebungen durch Begehung in Teilbereichen • Parkhausauslastung 2019 – 2021 Normalwerktag und Spitzentag • Bestandsaufnahme Radparken (Kapazitäten, Auslastung, „Wildparker“) GIS-basierte Dokumentation Inhalte der Parkraumerhebung Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.9 Umwelt und Verkehr GmbH Lage und Kapazität der öffentlichen und öffentlich zugänglichen Stellplätze Straßenparkplätze Parkhäuser/große Parkplätze (aus vorh. Daten) Zugänglichkeit öffentliche Parkplätze private, aber öffentlich zugängliche (Kunden-) Parkplätze Bewirtschaftung Parkschein Parkscheibe Bewohner-P ohne Bewirtschaftung Nicht erhoben wurden private Stellplatzangebote auf den Grundstücken (TG und ebenerdig, Garagen) und Radabstellplätze auf nicht öffentlich zugänglichen Flächen Bestandsdarstellung anhand Kartierungen abgestellte Räder im Straßenraum falsch (regelwidrig) abgestellte Kfz („Wildparker“) Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.10 Umwelt und Verkehr GmbH 2. Bestandsanalyse (Auszüge) Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.11 Umwelt und Verkehr GmbH ~ 23.000 Kfz-Stellplätze davon ~ 9.200 öffentliches Straßenparken ~ 6.500 öffentliche Parkplätze ~ 2.400 Kundenparken ~ 1.900 Bewohnerstellplätze (im Trennprinzip) ~ 2.900 Bewohner- / öffentliche Stellplätze (in Bewohnerparkzone F+K im Mischprinzip) ~ 24.000 Radstellplätze an Abstellanlagen (inkl. Fahrradparkhäuser) ~ 30.000 parkende Fahrräder im Straßenraum davon ~ 18.000 „wild“ geparkte Räder (u.a. auf Gehwegen abgestellte Räder; nicht an Abstellanlagen abgestellte Räder) Parkraumangebot Kfz und Rad Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.12 Umwelt und Verkehr GmbH Zugänglichkeit – Bestand Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.13 Umwelt und Verkehr GmbH Bewirtschaftung - Bestand 57% aller Stellplätze bewirtschaftet 33% der Stellplätze monetär bzw. zeitlich bewirtschaftet • hauptsächlich im Bereich Innenstadt und Bahnhof; Hammer Straße, Warendorfer Straße, Wolbecker Straße Bewohnerpark- regelungen nicht einheitlich Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.14 Umwelt und Verkehr GmbH Bewirtschaftung – uneinheitliche Regelungen Bewohner-P Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.15 Umwelt und Verkehr GmbH • besonders in Kreuzviertel, Erphoviertel, Hansaviertel und Südviertel • häufig geduldet • Gehwegparken tlw. durch Markierung gefordert • Sichtbehinderungen • eingeschränkte Barrierefreiheit • zahlreich parkende Fahrräder Störungen und Konflikte durch Gehwegparken Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.16 Umwelt und Verkehr GmbH Parkhäuser im Untersuchungsraum • ca. 6.000 Parkplätze in Parkhäusern • davon etwa 1.500 Parkplätze dauervermietet Parkhaus Kapazität Anzahl Stellpl. für Dauer-P Anteil Stellpl. für Dauer-P 0115 Parkhaus Aegidiimarkt ( AEG ) 780 277 36% 0121 Parkhaus Theater ( THE ) 793 325 41% 0125 Parkhaus Bahnhofstraße ( BHF ) 339 201 59% 0132 Parkhaus Bremer Platz ( BPL ) 354 273 77% 0170 Parkhaus Engelenschanze 480 204 43% 0181 Parkhaus Münster Arkaden 250 81 32% 0182 Parkhaus Stubengasse 318 32 10% 0183 Parkhaus Alter Steinweg 390 88 23% Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.17 Umwelt und Verkehr GmbH • Spitzenbelegung an Normalwerktagen: ca. 3.350 Stellplätze • d.h. in der Spitze tagsüber ca. 2.750 freie Stellplätze, an Jahresspitzentagen immer noch 900 freie Stellplätze Parkhäuser – Auslastung* tags Di, 29.03.22 Auslastung tags (Februar 2022) Parkhäuser Kapazität Auslastung abs. Auslastung [%] Innenstadt 3.013 1.753 58 % Bahnhof 1.145 770 67 % Schloss 973 481 49 % südl. v. Hansaviertel 962 350 36 % * an Normalwerktagen Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.18 Umwelt und Verkehr GmbH • nachts sehr geringe Auslastung, teilw. keine Nutzung • „verschenkter Parkraum“ Parkhäuser – Auslastung* nachts Di, 29.03.22 Auslastung nachts (Februar 2022) Parkhäuser Kapazität Auslastung abs. Auslastung [%] Innenstadt 2.389 276 12 % Bahnhof 1.145 378 33 % Schloss 973 0 0 % südl. v. Hansaviertel 962 193 20 % * an Normalwerktagen Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.19 Umwelt und Verkehr GmbH Auslastung gesamter Untersuchungsraum - tags • Straßenraum ist nahezu flächendeckend ausgelastet (mit Ausnahmen Schloss und Neutor) • flächendeckender Parkdruck in Straßenzügen • freie Parkmöglichkeiten auf Parkplätzen/ in Parkhäusern Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.20 Umwelt und Verkehr GmbH Auslastung gesamter Untersuchungsraum - nachts Straßenraum ist sehr hoch ausgelastet, besonders: • Kreuzviertel • Hansaviertel • Südviertel • Pluggendorf freie Kapazitäten • Schloss • Neutor • Bahnhof • Erphoviertel (in Teilbereichen) Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.21 Umwelt und Verkehr GmbH ca. 2.200 öffentlich zugängliche Parkplätze, davon • 1.400 Bewohnerparkplätze, davon 800 im Mischprinzip • Kundenparken in Warendorfer und Wolbecker Straße • tags: hohe Auslastung, vereinzelt freie Kapazitäten in Straßenzügen • nachts: Parkdruck insbesondere durch Bewohner; nahezu Voll- bis Überauslastung in Straßenzügen, z.B. Hamburger Straße, Emdener Straße • (halb-)illegale Parkvorgänge Beispiel Hansaviertel Verfügbare Parkplätze für Kunden tags o nachts o Verfügbare Parkplätze für Bewohner tags o/- nachts -- Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.22 Umwelt und Verkehr GmbH Beispiel Hansaviertel Hansaviertel Auslastung nach Befahrung tags unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken gesamt Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual öffentl. Straßenparken 533 449 84% 100 79 79% 25 20 80% 0 0 0% 0 0 0% 658 548 83% öffentl. Parkplätze 0 0 0% 0 0 0% 35 25 71% 0 0 0% 60 24 40% 95 49 52% Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 582 475 82% 0 0 0% 582 475 82% Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 837 734 88% 0 0 0% 837 734 88% Kunden-P 85 51 60% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 85 51 60% Behinderten-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% "Wild-P" 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% Gesamt 618 500 81% 100 79 79% 60 45 75% 1.419 1209 85% 60 24 40% 2.257 1.857 82% öffentliches Straßenparken Gesamt 533 449 84% 100 79 79% 25 20 80% 1.419 1209 85% 0 0 0% 2.077 1.757 85% Hansaviertel Auslastung nach Befahrung nachts unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken gesamt Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual öffentl. Straßenparken 533 516 97% 100 75 75% 25 25 100% 0 0 0% 0 0 0% 658 616 94% öffentl. Parkplätze 0 0 0% 0 0 0% 35 35 100% 0 0 0% 60 57 95% 95 92 97% Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 582 557 96% 0 0 0% 582 557 96% Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 837 767 92% 0 0 0% 837 767 92% Kunden-P 85 29 34% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 85 29 34% Behinderten-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% "Wild-P" 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% Gesamt 618 545 88% 100 75 75% 60 60 100% 1.419 1324 93% 60 57 95% 2.257 2.061 91% öffentliches Straßenparken Gesamt 533 516 97% 100 75 75% 25 25 100% 1.419 1324 93% 0 0 0% 2.077 1.940 93% Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.23 Umwelt und Verkehr GmbH Hansaviertel im Profil - Straßenraumauslastung Hansaring stark ausgelastet Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.24 Umwelt und Verkehr GmbH ca. 4.800 öffentlich zugängliche Parkplätze, • davon 2.500 in Parkhäusern / auf Parkplätzen, ca. ein Drittel Bewohner-Parkplätze (Trennprinzip) • tags: hohe bis Vollauslastung des Straßenraums, insbesondere Martiniviertel und Kuhviertel • nachts: Überauslastung des Straßenraums durch Bewohner, insbesondere Martiniviertel und Kuhviertel • Kein Parkdruck in Parkhäusern – ausreichend freie Stellplatzverfügbarkeiten; Kunden und Bewohner nutzen öffentlichen Straßenraum Bespiel Innenstadt Verfügbare Parkplätze für Kunden / Beschäftigte tags o/+ nachts ++ Verfügbare Parkplätze für Bewohner tags - nachts -- Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.25 Umwelt und Verkehr GmbH Beispiel Innenstadt - Straßenraumauslastung Schützenstraße hoch ausgelastet Martiniviertel und Kuhviertel nachts sehr hoch ausgelastet Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.26 Umwelt und Verkehr GmbH Auslastung nach Stadtvierteln - Innenstadt Innenstadt Auslastung nach Befahrung tags unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken gesamt Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual öffentl. Straßenparken 168 121 72% 168 129 77% 3 4 133% 0 0 0% 12 12 100% 351 266 76% öffentl. Parkplätze 45 19 42% 2.401 1.487 62% 0 0 0% 50 39 78% 60 46 77% 2.556 1.591 62% Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 1033 845 82% 0 0 0% 1.033 845 82% Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% Kunden-P 87 79 91% 748 354 47% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 835 433 52% Behinderten-P 54 11 20% 2 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 56 11 20% "Wild-P" 0 12 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 12 0% Gesamt 354 242 68% 3.319 1970 59% 3 4 133% 1.083 884 82% 72 58 81% 4.831 3.158 65% öffentliches Straßenparken Gesamt 168 133 79% 168 129 77% 3 4 133% 1.033 845 82% 12 12 100% 1.384 1.123 81% Innenstadt Auslastung nach Befahrung nachts unbewirtschaftet Parkschein-Parken Parkscheiben-Parken Bewohner-P Sonderregelung öffentl. zugängl. Parken gesamt Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual Kapazität Auslastung Auslastung prozentual öffentl. Straßenparken 168 118 70% 168 136 81% 3 3 100% 0 0 0% 12 6 50% 351 263 75% öffentl. Parkplätze 45 17 38% 2.401 470 20% 0 0 0% 50 57 114% 60 31 52% 2.556 575 22% Bewohner-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 1033 929 90% 0 0 0% 1.033 929 90% Bewohner-P/Misch-P 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% Kunden-P 87 24 28% 748 87 12% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 835 111 13% Behinderten-P 54 19 35% 2 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 56 19 34% "Wild-P" 0 4 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 0 0% 0 4 0% Gesamt 354 182 51% 3.319 693 21% 3 3 100% 1.083 986 91% 72 37 51% 4.831 1.901 39% öffentliches Straßenparken Gesamt 168 122 73% 168 136 81% 3 3 100% 1.033 929 90% 12 6 50% 1.384 1.196 86% Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.27 Umwelt und Verkehr GmbH • flächendeckend hohe / sehr hohe Auslastung beim Straßenparken nach Stadtvierteln: tags: 80 - 86% in Kreuzviertel, Hansaviertel, Südviertel, Erphoviertel, Pluggendorf, Bahnhof nachts: nahezu Vollauslastung (> 90%) im Kreuz- und Hansaviertel, und in Teilen Erphoviertel (östl. der Bahn), Südviertel und Pluggendorf • in vielen Straßenzügen tags und nachts Auslastung > 100 % • erhebliche Unterschiede in Auslastung durch verschiedene Nutzungen in Vierteln Kunden, Besucher, Beschäftigte: Neutor, Innenstadt und einzelne Geschäftsstraßen Bewohner: Kreuz-,Hansa- und Südviertel, und in Teilen Erphoviertel (östl. der Bahn) und Pluggendorf • Parkhäuser, P+R-Anlagen und weitere stadtteilbezogene Parkflächen zeigen deutliche Kapazitätsreserven Fazit: Kfz-Parken Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.28 Umwelt und Verkehr GmbH ca. 24.000 Radabstellplätze sind durchschnittlich nur zu 47 % ausgelastet höhere bis mittlere Auslastung an Abstellanlagen nur in • Hansaviertel (76 %) • Innenstadt (74 %) • Kreuzviertel (70 %) • Südviertel (67 %) … 30.000 geparkte Räder im Straßenraum (ohne Radparkhaus) Denn davon sind 18.000 „wild“ geparkt! Fahrradparken Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.29 Umwelt und Verkehr GmbH Bestandserfassung Fahrradparken Hohe Nachfrage an Abstellanlagen durch • Kunden / Beschäftigte in Einzelhandelsbereichen (Neutor, Hammer Straße, Kreuzviertel, Bahnhof) Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.30 Umwelt und Verkehr GmbH „Wildparker“ Fahrrad Flächenhaft „wild“ geparkte Fahrräder durch • Bewohner (Hansaviertel, Kreuzviertel, Erphoviertel /Süd) • Kunden (Innenstadt, Bahnhof) Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.31 Umwelt und Verkehr GmbH Handlungsdruck Radparken - Bewohner Beispiel Hansaviertel • geringes Angebot an Abstellanlagen / Einwohner Auslastung der Anlagen bei 76% • Überlagerung der Lage wild geparkter Räder mit Abstellanlagen • Wildparker vermehrt in Geschäftsbereichen / für Kundenparken • sehr hohe Nachfrage, v.a. in Wohnstraßen • Schwerpunktnutzer: Bewohner Integriertes Parkraumkonzept | Stadt Münster | 08.02.2022 Teil einer Präsentation - nur in Verbindung mit mündlichen Erläuterungen vollständig - S.32 Umwelt und Verkehr GmbH Kapazität • teilweise Über-/Unterauslastung von vorhandenen Anlagen • keine bzw. nicht ausreichende Abstellanlagen im Straßenraum, v.a. in Wohnstraßen und in Geschäftsbereichen zahlreiche wild geparkter Fahrräder sind Folge Infrastruktur • nicht an Bedürfnisse der Radfahrer angepasste Anlagen (Radbügel vs. Radhaus / Kurzzeitparker vs. Langzeitparker) • Anlagen am falschen Ort? Verhaltensweisen • kurzer Weg zum Rad vor der Haustür – Gewohnheit vs. Bequemlichkeit?! • subjektiv schnelles Abstellen • Rad ist weniger wert „Bahnhofsfahrrad“ Fazit: Fahrradparken
Anlage_3_Entwurf_Zielsystem_MMM2035+
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Grundsatz „Münster befindet sich auf dem Weg zu einer klimaneutralen und stadtverträglichen Mobilität, die gesellschaftliche Teilhabe garantiert. Anhand von bewusst ambitioniert gewählten Zielen wird die gute Ausgangsbasis genutzt, um Mobilität in Münster auf ein neues, nachhaltiges Level zu heben, das die Ansprüche der Daseinsvorsorge gewährleistet und einen flächeneffizienten Ansatz verfolgt. Dabei steht das Bestreben im Vordergrund, durch verpflichtende Zielvorgaben und passgenaue Maßnahmen, die hohe Lebensqualität in der Stadt auch zukünftig zu steigern. Deshalb sollen alle mobilitätsbezogenen Maßnahmen auf die Themenfelder klimaneutrale, verkehrssichere, gesunde und lebenswerte, digitale und vernetzte, gerechte und erreichbare sowie barrierefreie Stadt einzahlen.“ Münster gestaltet die Mobilität der Zukunft Zielsystem Münster gestaltet die Mobilität der Zukunft Klimaneutrale Mobilität Verkehrssichere Stadt Gesunde und lebenswerte Stadt Barrierefreie Stadt Gerechte und erreichbare Stadt Digitale und vernetzte Stadt Zielsystem Klimaneutrale Mobilität Teilziele • Stetige Verringerung von verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen. • Vermeidung klimaschädlicher und Förderung klimaschonender Wege. • Priorisierung klimaschonender Handlungsoptionen in allen Mobilitätsbereichen. • Neuverteilung des Straßenraums zu Gunsten des Umweltverbundes. • Stetige Reduzierung des öffentlichen Parkraums (v. a. innerhalb des Tangentenrings). • Gewährleistung einer emissionsfreien und ressourcenschonenden City-Logistik. Verkehrssichere Stadt Zielsystem Teilziele • Vermeidung und Verlagerung von MIV-Wegen innerhalb des (Kern-)Stadtgebietes. • Priorisierung von Sicherheit gegenüber Leistungsfähigkeit im Verkehrsnetz. • Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verfolgen der Vision Zero. • Gewährleistung von Sicherheitsreserven über fehlerverzeihende Infrastrukturen. • Verringerung der Unfallwahrscheinlichkeit und Unfallschwere im Straßenverkehr. • Priorisierung von nichtmotorisierten (Fuß, Rad) und gemeinschaftlich genutzten Mobilitätsformen (ÖPNV, Sharing) in allen Planungen. 9 Gesunde und lebenswerte Stadt Zielsystem Teilziele • Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen durch verstärkte Klimaresilienz. • Steigerung der Aufenthalts- und Wohnqualität durch Attraktivierung des Straßenraums. • Etablierung einer autoarmen Innenstadt. • Steigerung der Lebensqualität im Wohnumfeld. Digitale und vernetzte Stadt Zielsystem Teilziele • Bedarfsgerechte Etablierung und Erweiterung alternativer Mobilitätsformen. • Vernetzung der Mobilitätsangebote unter Nutzung digitaler Möglichkeiten. • Vereinfachung der Zugänglichkeit und des Übergangs zwischen verschiedenen Mobilitätsangeboten. • Vernetzung der Liefer- und Logistikverkehre über „smarte“ Mobilitätslösungen. 17 Gerechte und erreichbare Stadt Zielsystem Teilziele • Optimierung der städtischen und regionalen Erreichbarkeiten. • Teilhabe an Gesellschaft durch uneingeschränkte Erreichbarkeit. • Hierarchisierung und Qualifizierung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur. • Ausweitung und Optimierung des ÖPNV als Basis der Verkehrswende. • Entwicklung nutzungsgemischter Stadt- und Quartiersstrukturen. 21 Barrierefreie Stadt Zielsystem Teilziele • Abbau von infrastrukturellen, räumlichen, zeitlichen und finanziellen Barrieren. • Berücksichtigung der Barrierefreiheit in allen (neuen) Planungsvorhaben. • Bedarfsgerechte Gewährleistung von Mobilitätsangeboten für Alle. • Gewährleistung einer barrierefreien Erreichbarkeit und Nutzung des ÖPNV. • Verfolgen eines universellen Designs für Alle im Straßenraum. 24 Indikatoren Zusammenfassung der Hauptindikatoren Erhebungsart / Datenquelle Erhebungszyklus Ist-Wert Ziel-Wert Klimaneutrale Stadt Verkehrsbedingte Luftschadstoff- und Klimagasemissionen HBEFA / Energie- und Klima- bilanz / Modell Verkehrssichere Stadt Objektive Sicherheit: Anzahl Verkehrsunfälle (nach Schwere, nach Beteiligung) Verkehrsunfallstatistik Gesunde und lebenswerte Stadt Kfz-Verkehrsbelastung in der (Innen-)Stadt eigene Daten / Modell Flächenanteil des Umweltverbundes im Straßenraum eigene Daten / Modell Digitale Stadt Nutzung der Sharing-Angebote (Summe und Dauer der Ausleihvorgänge) Betreiber Erreichbare Stadt Wege- und leistungsbezogener Modal Split Haushaltsbefragung Barrierefreie Stadt Anzahl & Anteil barrierefreier Verknüpfungspunkte (Mobilstationen, ÖPNV- Haltestellen) eigene Daten / Stadtwerke
Anlage A
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Anlage A zur V/0034/2023 Kurzüberblick Mit der vorliegenden Beschlussvorlage nehmen die zuständigen politischen Gremien den Zwi- schenbericht zu den bislang erarbeiteten Inhalten des integrierten Parkraumkonzeptes zur Kennt- nis. Dabei handelt es sich in erster Linie um die erhobenen Daten und eine darauf aufbauende Analyse der Ist-Situation sowie um übergeordnete Zielstellungen und daraus abgeleitete Ziele des integrierten Parkraumkonzepts. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Die Stadt Münster hat sich zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige, stadtverträgliche und innovative Verkehrsentwicklung herbeizuführen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Umdenkprozess beim Thema Parken zwingend erforderlich. Um die Mobilitätswende und den Klimaschutz in Münster zu fördern sowie Platz für neue, attraktive Mobilitätsangebote zu schaffen, ist es notwendig, die begrenzt zur Verfügung stehende öffentliche Fläche – insbesondere in (erweiterten) Innenstadt- bereichen – effizient und qualitätsvoll zu nutzen. Das Zielsystem des thematisch eng verknüpften Prozesses „Masterplan Mobilität Münster 2035+“ sieht folgende sechs übergeordnete Ziele vor, zu denen das integrierte Parkraumkonzept mit sei- nen Maßnahmen einen Beitrag leisten soll: - Klimaneutrale Mobilität - Verkehrssichere Stadt - Gesunde und lebenswerte Stadt - Digitale und vernetzte Stadt - Gerechte und erreichbare Stadt - Barrierefreie Stadt Darauf aufbauend, entwickeln sich unterschiedliche Anforderungen an potenziell umzusetzende Maßnahmen, die konkret auf die Ziele des Masterplan Mobilität Münster 2035+ einzahlen: die Einhaltung von Mindeststandards für Gehwege (Barrierefreie Stadt; Klimaneutrale Stadt) eine besondere Sicherung von Querungen, Einmündun gsbereichen und Wegebeziehungen (Verkehrssichere Stadt) die Sicherstellung der Verbindungsfunktionen für den Fahrrad- und Fußverkehr (Gerechte und Erreichbare Stadt; Digitale und vernetzte Stadt) Bereitstellung, Aufwertung und Ausstattung des öffentlichen Straßenraums als Begegnungs- und Aufenthaltsbereich (Gesunde und lebenswerte Stadt) Grünelemente als Beitrag zur Klima-Resilienz (Gesunde und lebenswerte Stadt) Sicherstellung der Mindestfahrbahnbreiten für die Belange von Busverkehr, Kfz - und Fahr- rad-Begegnungsverkehren, Rettungsdiensten sowie Abfalldiensten (Barrierefreie Stadt; Kli- maneutrale Stadt) Finanzierung Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja x Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Bereits veranschlagt? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Mit der Erstellung des integrierten Parkraumkonzepts soll ein wichtiger Beitrag für eine gerechte und erreichbare sowie gesunde und lebenswerte Stadt geleistet werden. Das integrierte Parkraumkonzept fördert durch seine Maßnahmen und Handlungsansätze daher zentrale Aspekte wie Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit. Diese kommen nicht nur mobilitäts- eingeschränkten Personengruppen sondern letztlich der gesamten Stadtgesellschaft zu Gute und sorgen für ein Plus an Lebens- und Aufenthaltsqualität.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (20)
- Lambertistraße
- Melchersstraße
- Nieberdingstraße
- Bahnhofstraße
- Hammer Straße
- Warendorfer Straße
- Wolbecker Straße
- Emdener Straße
- Schlossplatz
- Bremer Platz
- Hamburger Straße
- Kiesekamps Mühle
- Engelenschanze 480
- Alter Steinweg 390
- Schützenstraße
- Aegidiimarkt
- Stubengasse 318
- Pluggendorf
- Hansaring
- Neutor
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Details
- Aktenzeichen
- V/0034/2023
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 10.02.2023
- Erstellt
- 11.01.2023 16:28