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Busspur Innere Kanalstraße
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 1559/2020 vom 02.12.2020
Stand: Am 02.03.2021 im Verkehrsausschuss beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/661/1 Vorlagen-Nummer 27.10.2020 1559/2020 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 19.01.2021 Busspur Innere Kanalstraße Hier: Anfrage der Ratsgruppe GUT (AN/0075/2020) aus der Sitzung des Verkehrsausschusses am 21.01.2020, TOP 5.2.2 Die Ratsgruppe GUT bittet um die Beantwortung folgender Fragen: Fragen: 1) „Gibt es konkrete Pläne der Verwaltung und den KVB für die Einrichtung einer Busspur auf dem benannten Teilstück der Inneren Kanalstraße und bis wann plant die Verwaltung eine Beschluss- vorlage hierzu? 2) Welche Teilstücke und welche Fahrtrichtungen der Inneren Kanalstraße sind von diesen Überle- gungen betroffen? 3) Welche weiteren Möglichkeiten sind in Planung, um Verkehrsfluss und Pünktlichkeit der dort ver- kehrenden Buslinien zu verbessern?“ Antworten der Verwaltung: Zu 1. und 2.: Die Erfahrungen der Kölner Verkehrs-Betriebe AG aus dem Betrieb der Linien 172 und 173 aus den Monaten Januar und Februar diesen Jahres zeigten, dass die Busse bei der Fahrt stadtauswärts auf dem Abschnitt der Inneren Kanalstraße zwischen Vogelsanger Straße und Aachener Straße, auf- grund der dortigen Stauerscheinungen des motorisierten Individualverkehrs (MIV), häufigere Verlust- zeiten haben. So wurde zwischen den Haltestellen Hans-Böckler-Platz und Universitätsstraße ein mittlerer Verspätungszuwachs von rund 3 Minuten eingefahren. Die Verwaltung hat daher geprüft, ob die Einrichtung einer Busspur zur Vermeidung der Verlustzeiten möglich ist. Die Ergebnisse der Untersuchung haben ergeben, dass die Wegnahme einer Fahrspur auf der Inne- ren Kanalstraße im o. g. Abschnitt und die Einrichtung einer Busspur zu einem erheblichen Rückstau sowohl im morgendlichen als auch im nachmittäglichen motorisierten Verkehr sowohl auf der Inneren Kanalstraße als auch im Zulauf auf der Autobahn führen würde. Morgens wäre mit einem Rückstau von bis zu 6 km über die Zoobrücke bis zur Ausfahrt Östlicher Zubringer/Deutz Messe zu rechnen. Nachmittags müsste mit einem Rückstau von etwa 4 km über die Zoobrücke bis ins Rechtsrheinische gerechnet werden. Problematische Auswirkungen bis in den Herkulestunnel und auf die Autobahn A57 wären ebenfalls zu erwarten. Aus den genannten Gründen lehnt die Verwaltung die Einrichtung einer Busspur auf dem o. g. Ab- 2 schnitt der Inneren Kanalstraße ab. Zu 3.: Als Alternative zur stadtauswärtigen Fahrt über die Innere Kanalstraße wurde die Fahrt von der Lu- dolf-Camphausen-Straße geradeaus über die Schmalbeinstraße zur Aachener Straße geprüft. Die Fahrversuche haben jedoch ergeben, dass die Strecke im derzeitigen Ausbauzustand nicht für einen dauerhaften Linienbetrieb geeignet ist und eine Fahrbahnsanierung mit Kosten in siebenstelliger Hö- he kurz-bis mittelfristig nicht erfolgen kann. Die Verwaltung versucht derzeit eine kostengünstigere Lösung zu entwickeln. Dieser Prozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Um den Verkehrsfluss und die Pünktlichkeit der neuen Linien zu verbessern, wurden die Schaltungen der Lichtsignalanlagen Vogelsanger Straße/Innere Kanalstraße und Vogelsanger Straße/Ludolf- Camphausen-Straße zugunsten der Linienbusse angepasst. Gez. Blome
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