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A-R/0004/2022

Zügigeres Bauen für eine gute Zukunft von Münsters Schulen

Antrag an den Rat 01.02.2022

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 09.02.2022, TOP 32.2

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Antrag an den Rat Nr. A-R/0004/2022 
 
 
31. Januar 2022 
 
Antrag zur sofortigen Beschlussfassung nach § 3 Abs. 1 der 
Geschäftsordnung des Rates 
 
 
 
 
Zügigeres Bauen für eine gute Zukunft von Münsters 
Schulen  
 
 
I. Der Rat stellt fest,  
 
1. dass im Zuge der wachsenden Stadt und im Zuge der Umwandlung von G8 zu 
G9-Gymnasien in erheblichem Umfang Ausbaumaßnahmen an den Schulen 
notwendig sind (Vorlage 705/2018/2, Vorlage 816/2021). 
2. dass das bislang für den Ausbau zuständige Amt für Immobilienmanagement 
stark ausgelastet ist und sich schulfachlich notwendige Bauvorhaben nicht in 
der gewünschten Geschwindigkeit entwickeln lassen. 
 
II. Der Rat beauftragt deshalb die Verwaltung, eine Baugesellschaft („Schulbau 
GmbH“), oder eine bestehende Gesellschaft im Konzern der Stadt für den 
zeitgerechten Ausbau von Schulen zu ertüchtigen. Den Gremien wird bis zur 
Ratssitzung im Juni ein Bericht zur Umsetzung vorgelegt. 
 
Begründung: 
 
Mit der Vorlage 816/2021 wird über die dringend notwendige bauliche Erweiterung von sechs 
Gymnasien entschieden. Im Beschlusstext wird u.a. seitens der Stadtverwaltung darauf 
verwiesen, dass dafür mehr Stellen im Liegenschafts- und im Grünflächenamt eingerichtet 
werden müssen.  
 
Gleichzeitig steht die Fertigstellung des Gebäudes der Mathilde-Anneke-Gesamtschule 
immer noch nicht fest: Nach mehrfachen Kostensprüngen und nicht einzuhaltenden 
Einzugsterminen besteht die Hoffnung auf einen Umzug im Herbst – Jahre nach dem 
ursprünglich avisierten Termin.  
 
Neben den weiterführenden Schulen stehen auch Erweiterungen bzw. Neubauten von 24 
Grundschulen an. Durch das Wachstum der Stadt platzen die bestehenden Grundschulen 
aus allen Nähten. Dass die Gebäude aus den 1960er und 1970er-Jahren weder dem 
aktuellen Raumanspruch noch den energetischen Vorgaben der heutigen Zeit entsprechen, 
erhöht den Handlungsdruck. 
 
Stadtweit müssen ebenso mehrere Kita-Bauten umgesetzt werden, um den erforderlichen 
Bedarfen gerecht zu werden. Auch sind in vielen neu entstehenden Baugebieten zusätzliche 
Plätze zu schaffen. Gleichzeitig haben sich an mehreren Stellen Veränderungen in der 
Zeitplanung ergeben. (vgl. Kindertagebetreuungsbericht 2020 und Vorlage V/0322/201). 
Innerhalb der Projektplanungen hat die Stadtverwaltung mit planerischen und baulichen 
Verzögerungen zu tun, sodass mit der Verschiebung der Inbetriebnahme dringend

notwenige Kitaplätze erst später angeboten werden können. Zur langfristigen 
bedarfsorientierten Versorgung mit Betreuungsplätzen ist eine kommunale Ausbaustrategie 
notwendig, um Ausbauperspektiven zu sichern. Bis 2025 sollen gut 2700 neue Kitaplätze zur 
Verfügung stehen. 
 
All diese Vorhaben müssen zügig umgesetzt werden. Dazu fehlen in der Stadtverwaltung die 
planerischen wie personellen Kapazitäten. Bauzeitenverlängerungen, langwierige Planungs- 
und Entscheidungsprozesse und die allgemein angespannte Lage im Bausektor lassen 
vermuten, dass die dringend erforderlichen Schulbauten auch noch von der aktuellen 
Generation Schüler besucht werden können. Interimslösungen sind grundsätzlich teuer und 
meist energetisch kaum effizient. Daher ist zügiges Handeln geboten: Münster braucht eine 
leistungsstarke Baugesellschaft, die diese Bauvorhaben zeitgerecht umsetzen kann. 
 
 
Gez.  
Stefan Weber und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

09.02.2022 Rat
TOP 32.2 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

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Details

Aktenzeichen
A-R/0004/2022
Typ
Antrag an den Rat
Datum
01.02.2022
Erstellt
01.02.2022 13:54